Destiny: Sparrow-Event endet ohne großes Feuerwerk

Bei Destiny endete heute das Sparrow-Event, die SRL. Wie kamen die Rennen bei den Spielern an?

Destiny-Amanda
Sagt zum Abschied noch mal leise “Servus.”

Das Jahr 2015 geht stark seinem Ende entgegen. Nun beginnt die Zeit, in der Menschenmassen in die Einkaufsgeschäfte drängen, um für Silvester Feuerwerkskörper in allen Farben und Lautstärken zu bunkern.

Bereits heute ging das Sparrow-Event in Destiny zu Ende, jedoch ohne großen Knall oder schrille Farben. Irgendwie plätscherte es einfach nur so aus. Um Weihnachten öffnete sich kurz eine Mitteilung im Orbit, dass nächste Woche das Event beendet sei…und das ist es nun auch. Das war’s.

Zu Beginn der SRL wurde auf dieser Seite bereits ausführlich über die ersten Erfahrungen des Events berichtet. Selbstverständlich haben die Mein-MMO-Leser fleißig kommentiert und auch ihre Eindrücke dargelegt. Diese Kommentare hatten eine Spannbreite von „misslungen und monoton“ (anonymer Nutzer) bis „absolut gelungen“ (Andreas Ganter). Unser fleißiger Leser ‚dh‘ findet die Sparrow-Liga „ganz lustig“, bevorzugt aber das normale PvP bzw. PvE. Er gesteht allerdings ein, dass die neuen Sparrows „sehr gut“ aussehen. Dies ist vermutlich auch ein wichtiger Punkt, weshalb es so viele Hüter auf den Sparrow und in die SRL gedrängt hat. Schließlich will man ja auch einen coolen neuen Sparrow.

Soulscout-Destiny

Bisschen Abwechslung, aber nicht sehr ausgereift

Auch SpaceEse‘ findet, dass das Event Laune mache. Es sei „ein kleines Mini-Game, was mit dem eigentlichen Spiel-Genre nichts zu tun“ habe, aber dennoch „ganz witzig“ sei. In vielen Kommentaren wird diese Meinung wieder aufgegriffen, jedoch werden an den Erfolg des Events zusätzliche Bedingungen gestellt. So findet es ‚PSN: Fina-1980‘ „gut gelungen“, „aber noch ausbaufähig“. Insbesondere die geringe Anzahl an verschiedenen Strecken hinterlässt einen skeptischen Eindruck: „Die Strecken werden auch mit der Zeit sehr langweilig“ (Robert Theisinger). Er schlägt vor, „die bisher gewohnten Wege bei der Patrouille auszureizen, indem man Streckenabschnitte mit anderen verbindet“ und das als Rennstrecke hernimmt. Mit Sicherheit auch eine interessante Idee.

Zu der geringen Anzahl an Strecken ist zu sagen: Ja! Das sind klar zu wenige. Aber einige Stunden lang war man schon beschäftigt, bis man die Abkürzungen kennt, herausfindet, wo die Ideallinie ist und sich knifflige Streckenabschnitte einprägt. Wenn man dieses Know-How dann erfolgreich einsetzt und somit schnell ein paar Meter zwischen sich und die anderen legen kann, ist dies durchaus befriedigend. Aber für drei Wochen Beschäftigung hat dieser Spaß – zumindest für mich – nicht gereicht.

Andere Leser, wie ‚Malcolm2402‘, wünschten sich noch „auf der Strecke liegende Waffen“ und stellen Bezüge zu „Mario Kart“ her. Wer weiß, vielleicht kommt Ähnliches ja in Zukunft.

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Der Loot ist gut!

Im Allgemeinen wurde noch der Loot gelobt (z. B. von ‚Hannibal‘ oder ‚Andreas Ganter‘), der ab SRL-Stufe 3 bis auf Licht 320 geht. Jedoch muss man dafür schon recht lange daddeln, bis man diese Stufe erreicht. Für viele hat die Motivation nicht gereicht. Es war auch enttäuschend, dass ab SRL-Stufe 4, 5 oder höher keine Belohnung bei unserer Freundin Amanda Holliday abzuholen war. Den Ehrgeiz der Hüter hat das nicht gerade geweckt.

Abschließend ist festzuhalten, dass das Sparrow-Event mit Sicherheit eine nette Abwechslung war. Ballern und Rasen, wer macht das nicht gern. Aber es hat leider nicht gereicht, die Hüter wochenlang zu beschäftigen. Ich fand es schon ganz lustig, mir meine Rennrüstung zusammenzustellen, die auch wirklich schnittig aussah. Aber das war in wenigen Tagen geschafft. Dann ließ der Reiz auch stark nach.

Racing-Team-Destiny

Mit Finesse und Geschwindigkeit, ohne Langzeit-Motivation

Positiv ist vielleicht noch anzumerken, dass im Rahmen des Sparrow-Events noch ein Suchen-Auftrag eingeführt wurde, bei dem man auch fröhlich ballern durfte. „Mit Finesse und Geschwindigkeit“ lautet er; es galt, Jagd auf die Besessenen zu machen. Bei der Detailbeschreibung dieser Quest musste ich schon kurz schmunzeln: „Ich habe Zavala versprochen, die SRL würde niemanden ablenken […] – Amanda Halliday“. Da musste Zavala wohl keine allzu großen Sorgen haben. Lange hat mich die SRL nicht abgelenkt. Spaß gemacht hat sie trotzdem.

Schauen wir mal, was in Zukunft für Events kommen werden. Unser Leser ‚Sentcore‘ wünscht sich ganz bescheiden „Raumschiffschlachten“. Diesem Wunsch schließe ich mich an, das könnte doch auch ganz lustig werden.

Wie sieht es nun bei euch aus? Haben sich eure Meinungen zum Sparrow-Event nach nun drei Wochen verändert oder wurden sie nur bestätigt?


Diese Artikel stammt von unserem Leser Ttime90. Von ihm stammen auch diese beiden Artikel auf Mein-MMO.de:

Monster Hunter Online: Noch bessere Grafik mit dickem HD-Patch!

Monster Hunter Online sieht eigentlich schon überragend aus, doch jetzt haben die Entwickler noch einen HD-Patch nachgelegt – lohnt sich dieser?

Die Spielgröße nochmal um knapp 50% erhöhen

Der Online-Ableger von Monster Hunter ist eine ziemliche Grafikpracht, basiert es doch auf der ohnehin schon leistungsstarken CryEngine 3. Den Entwicklern von Tencent Games war das aber offensichtlich noch nicht genug, denn sie haben nun einen optionalen Patch veröffentlicht, mit dem sich die Grafikpracht noch einmal ordentlich nach oben schrauben lässt.

Hauptsächlich werden hierbei die Texturen gegen noch hochauflösendere HD-Texturen ausgetauscht, mit denen viele Dinge noch einmal deutlich an Detailreichtum gewinnen. Steparu hat diesen Patch direkt ausprobiert und ein Video davon veröffentlicht.

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Ob sich die stolzen 10 GB wirklich lohnen, die das Spiel damit auf eine Gesamtgröße von 33 GB aufblasen, wird wohl jeder für sich selbst entscheiden müssen.


Monster Hunter Online ist bisher nur in Chinesisch verfügbar und es gibt noch keinerlei Pläne, das Spiel in anderen Regionen zu veröffentlichen. Weil es jedoch keine IP-Sperre gibt, arbeiten einige Fans bereits an einem Patch, damit auch englischsprachige Spieler in den Genuss des Titels kommen.

Quelle(n):
  1. 2p.com

The Elder Scrolls Online blickt zufrieden auf 2015 zurück, ist stolz auf MMO des Jahres

Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online schaut mit einigem Stolz auf das zurückliegende Jahr zurück.

Von der US-Seite mmorpg.com wurde TESO zum MMO des Jahres 2015 gekürt, das hat man auch schon gleich in eine PR-Aktion als Banner aufgenommen. Auch sonst präsentiert man seine Erfolge in 2015 stolz den Fans:

The Elder Scrolls Online Dungeons

Des Weiteren führt man diese Erfolge ins Feld:

Selbstverständlich hört es bei den oben genannten Punkten nicht auf, die Liste der Verbesserungen und Ergänzungen im Spiel ist lang: automatische Stufenanpassungen für bestehende Verliese, die ultimative Herausforderung für Einzelkämpfer mit der Mahlstromarena, zwei brandneue Verliese, Untertitel, sowie die Controllerunterstützung für PC, um nur einige zu nennen. Mit beinahe wöchentlichen Updates gelang es uns, eine Menge Verbesserungen einzuführen! Wie sonst hätten wir die über 100 neuen Gegenstände des Kronen-Shops oder die 33.000 Zeilen neue Vertonungen ins Spiel integrieren können?

Ins Jahr 2016 startet TESO mit Rückenwind über die 1-Millionen-Aktion, hat sich vorgenommen in jedem Quartal eine Spielerweiterung zu bringen, man will mit der Diebesgilde und der Dunklen Bruderschaft im ersten und zweiten Quartal 2016 beginnen.

The Elder Scrolls Online

Mein MMO meint: Ja, die Erfolgsgeschichte, erzählt in den Worten von Zenimax, ist im ersten Halbjahr 2015 mit Vorsicht zu genießen. Der Kalender, wo es aussieht, als wär in jeder Jahreszeit was Bedeutsames passiert, ist so eine Sache.

Das klingt so im Rückblick natürlich beeindruckender, als zu sagen „Gut, das mit dem Champion- und Rechtssystem war eigentlich noch so für 2014 angedacht, hat sich dann lange verzögert und wir haben auch nur die ersten Phasen der beiden Systeme gebracht. Das ist auch Ende 2015 alles noch Stückwerk und eigentlich war ein dreiviertel Jahr lang ziemlich wenig in der PC-Version von TESO los.” Und na ja, der Launch für die Konsolen war zwar schon immer für den Sommer vorgesehen, ursprünglich aber für den in 2014.

Aber gut, solche Kommentaren heben wir uns mal für unseren eigenen Jahresrückblick zu TESO auf. Wollen hier nicht die Miesepeter spielen. Alles in allem kann Zenimax sicher mit Stolz auf das letzte Jahr The Elder Scrolls Online zurückblicken. Oder wie seht Ihr das?

Quelle(n):
  1. TESO

Project Genom: Organe leveln oder lieber Cyborg werden?

Die Early-Access-Version des MMORPGs Project Genom erhielt ein umfangreiches Update, welches die offene Spielwelt einführt.

Ab sofort können Besitzer der Early Access eine riesige Welt ohne jegliche Ladezeiten erkunden. Diese präsentiert sich dank der Unreal Engine 4 wunderschön und lädt regelrecht zum Erkunden ein. Die Screenshots des Spiels zeigen, wie abwechslungsreich der ferne Planet aussieht, auf dem die Menschheit Zuflucht gesucht hat.

project genom
Mensch, Cyborg oder Mutant?

Das Update führt jedoch noch weitere Neuerungen ein. Darunter das Leveling-System, über welches man die inneren Organe des eigenen Helden verändern kann. Im Verlauf des Spiels bekommt ihr die Möglichkeit, eure Organe weiterzuentwickeln, wodurch ihr ein Mensch bleibt. Alternativ dürft ihr eure Organe durch künstliche ersetzen, was euch nach und nach in eine synthetische Lebensform verwandelt. Zudem ist es möglich, durch genetische Modifikationen zu einem Mutanten zu werden. Jedes Organ eröffnet euch Zugang zu aktiven und passiven Skills, die ihr freischaltet und verbessert, indem ihr Punkte einsetzt.

Ganz schön krank

project genom kampf

Im Spiel wird es allerdings auch Krankheiten geben. Während ihr die nun offene Spielwelt erkunden, könnt ihr euch diese Krankheiten einfangen. Diese wirken sich auf eure Organe aus und können Skills zeitweise blockieren oder bewirken verschiedene Effekte, unter denen euer Held leidet. Dann müsst ihr euch aufmachen, eine Heilung zu finden, bevor sich die Krankheit ausbreitet und mehr Organe befällt. Unter Umständen führt dies sogar dazu, dass euer gesamter Organismus befallen ist und der Krankheit nicht mehr länger standhalten kann. Dann stirbt euer Held.

Das MMORPG Project Genom soll im Verlauf des kommenden Jahres erscheinen und setzt auf eine Mischung aus Shooter und MMORPG.

https://www.youtube.com/watch?v=AFIxP5UodH4&feature=youtu.be

Star Wars Battlefront kann aufatmen, gehört zu den 3 Top-Games bei Amazon über Weihnachten

Der Versand-Riese Amazon hat die 3 am meisten verkauften Spiele enthüllt. Star Wars Battlefront gehört dazu.

Amazon hat über die Feiertage jubilierend eine Pressemitteilung rausgegeben, wie toll da alles läuft, wie oft sich der Premium-Service Prime verkauft hat (3 Millionen Mal weltweit im Dezember). Man hat doppelt so viel umgesetzt wie im letzten Jahr und allgemein läuft das alles so richtig nach Plan für den großen Fluss.

Im Zuge all dieser „Selbst auf die Schulter-Klopferei” gab es für Gamer noch eine Neuigkeit. Man hat die drei Spiele, die sich zu den Festtagen am besten verkauften enthüllt. Das sind die Weihnachts-Blockbuster des Jahres, in keiner bestimmten Reihenfolge: Call of Duty: Black Ops III, Fallout 4 und Star Wars Battlefront.

Fallout 4 Test Bild

Scheint, als geht die Prophezeiung von EA auf. Da hatte man Anfang Dezember schon anlässlich von nicht so tollen Verkaufszahlen gesagt, wir denken, dass sich Battlefront über die Festtage gut verkaufen wird. Bei Fallout 4 und Call of Duty gab’s ohnehin keine Bedenken, da war früh klar: Das sind Hits, nicht nur zu Shooter-Weihnachten.

Quelle(n):
  1. VB

Overwatch: Vom gescheiterten “Titan” zum Hype

Aus dem Fehlschlag “Titan” wird Overwatch und es entsteht ein Hype. Wie hat Blizzard das geschafft?

Zwei Spiele im Wandel der Zeit

Gestern, am 28. Dezember 2015, hat die Los Angeles Times einen umfangreichen Artikel zum Thema “Titan” und “Overwatch” veröffentlicht, in dem sie zahlreiche Informationen zusammengetragen hat. Dabei konzentrierte sich die Times vor allem darauf, wie Blizzard mit dem Scheitern von Titan umgegangen ist und wie daraus das neue Projekt Overwatch entstehen konnte, auf das sich nun weltweit viele Spieler freuen.

Overwatch all heroes
Overwatch – aus der Asche von “Titan” entstanden?

Wie ein Phönix aus der Asche

Es ist selten, dass ein Spielestudio ein wirklich großes Projekt gnadenlos begräbt. Genau so ist es aber Blizzards “Titan” ergangen, welches sich mehrere Jahre in der Entwicklung befand, bis die Entwickler zu dem Schluss kamen: Es wird nichts, das macht keinen Spaß.

Für Blizzard war es die bessere Option, Titan einzustellen und die investierten Millionen abzuschreiben als einen Rufverlust durch ein Spiel, das keinen Spaß macht, in Kauf zu nehmen: Also begrub man den Titan. Normalerweise wird der Verantwortliche dann für das Desaster zur Rechenschaft gezogen – nicht aber so im Fall von Game Director Jeff Kaplan. Dieser wurde weder entlassen noch seinem Posten enthoben, sondern in gleicher Position einem neuen Projekt zugeteilt: Overwatch.

Als Kaplan seine Idee dem Activision-Boss Kotick verkaufen musste, hatte er Bammel, dass der weniger an Kreaitivität und mehr an harten Zahlen interessiert sei. Doch beim Vortrag verliebte sich Kotick gleich in die Charakterdarstellungen, vor allem Torbjörn hatte es ihm angetan. Seit dem ersten Gespräch sei Kotick zu einem Befürworter des Spiels geworden, sei schon selbst zu Blizzard nach Irvine gefahren, um es zu spielen.

Overwatch Torbjorn Screenshot

Mit dem neuen Projekt, änderte man auch einige Sachen:

  • An Titan war man zum Höhepunkt der WoW-Popularität herangegangen, war selbstbewusst, sogar arrogant, mit Overwatch sind Bescheidenheit und Demut zurückgekehrt
  • Waren es bei Titan noch 150 Mitarbeiter, hat man das Team für Overwatch auf 80 heruntergeschrumpft. Das Ziel sei es, Bürokratie zu minimieren, die Kreativität des Einzelnen zu maximieren. Spätestens mit Hearthstone hatte Blizzard bewiesen, dass sich auch mit kleinen Spielen durchaus große Erfolge feiern lassen – eine Masse ist eben nicht immer zwingend erforderlich.
  • Außerdem warf man die Regeln über Bord, die Fesseln die Titan am Ende in die Knie zwangen. Dort habe es zu viele Regeln und Fesseln gegeben, etwa das Verbot von fliegenden Autos. Bei Overwatch hat man nur eine Regel: Jedes Auto muss fliegen (also: Keine Regeln mehr).
Overwatch Held McCree
2 Mal pro Tag zocken die Entwickler selbst – so sieht man Probleme am schnellsten.

Besonders ist auch, wie Overwatch von den Entwicklern gehandhabt wird. So treffen sich alle Mitarbeiter drei Mal pro Woche, um über die aktuellsten Aufgaben zu sprechen, um die gemeinsame Vision des Spiels voranzutreiben. Zwei Mal täglich wird sogar gezockt, um Bugs und Fehlentscheidungen im Design frühzeitig zu erkennen – man könnte also sagen, dass bei Blizzard quasi durchgehend eine Lan-Party am Laufen ist.

Obwohl es zu Titan auch zahlreiche Spekulationen gab und die Vorfreude bei einigen Fans groß war, hat Overwatch es doch geschafft, ganze Massen direkt mit der Ankündigung auf der BlizzCon zu begeistern. Zwar gibt es noch keine offiziellen Zahlen zu den Vorbestellungen, doch es steht wohl außer Frage, dass Overwatch einschlagen wird wie eine Bombe.

Overwatch Dva Soldier76

Mein-MMO meint: Obwohl sich die Geschichte rund um Overwatch bei der LA Times ein wenig wie ein Märchen anhört, kann man zumindest einige Aspekte davon nicht abstreiten. Nur wenige Firmen würden sich wohl von der Einstellung eines so großen Projektes wie Titan erholen können. Das liegt natürlich nicht zuletzt daran, dass es Blizzard bereits seit über 22 Jahren gibt und sich entsprechende, finanzielle Rücklagen gebildet haben.

Fast jede andere Spieleschmiede würde wohl am Scheitern eines so großen Projektes zugrunde gehen. Allerdings erlaubt diese Sicherheit es Blizzard auch, Spiele mit hoher Qualität zu liefern. Anders als viele “Reift beim Kunden”-Titel sind Blizzardprodukte immer verdammt poliert – eine Seltenheit auf dem aktuellen Markt.

Quelle(n):
  1. latimes.com

Blade & Soul: Details zum Headstart und Release

Es ist endlich soweit, der Release von Blade & Soul steht an. Wir verraten Euch, wann es losgeht und welche Server zur Auswahl stehen.

3 Tage für die Namensreservierung

Update: Inzwischen wurde der Forenbeitrag des Communitymanagers überarbeitet. Die Zeiten im Artikel wurden angepasst.

Relativ früh im nächsten Jahr geht es mit Blade & Soul in die heiße Phase. Nach den verschiedenen Beta-Wochenenden der Vergangenheit steht bald der Release auf dem Plan. Doch wann genau beginnt die Reservierung der Charakternamen? Wann beginnt der versprochene Headstart für Gründer und wann geht es los? Wann ist der Release-Termin von Blade and Soul in Europa? Wir haben die Details für Euch.

Die Namensreservierung beginnt für die europäischen Server am Montag, dem 11. Januar um 19.00 Uhr und bleibt anschließend für 3 Tage bestehen. Folglich endet diese Gelegenheit bereits am Donnerstag, dem 14. Januar um 19.00 Uhr wieder.

Exakt einen Tag später, also am Freitag, dem 15. Januar um 19.00 Uhr beginnt der Headstart für alle Spieler, die sich das entsprechende Gründerpaket gesichert haben. Ganze 3 1/2 Tage Vorsprung haben die Käufer vor den Normalsterblichen, um schon ordentlich Level- und Goldvorsprung anzuhäufen.

Ab dem 19. Januar eröffnen die Server dann um 06.00 Uhr für alle Free2Play-Spieler und Blade & Soul gilt als offiziell im Westen veröffentlicht!

Blade and Soul Kung fu Master

Insgesamt 3 verschiedene, deutschsprachige Server wird es zum Launch geben. Der Community Manager weist darauf hin, dass man sich die Wahl seines Servers gut überlegen sollte, denn ein Transfer auf andere Server wird zu Beginn nicht zur Verfügung stehen. Die Wahl ist also – zumindest vorerst – bindend. Schließt Euch mit euren Freunden kurz, damit es keine unnötigen Probleme gibt. Zur Auswahl stehen:

  • Frostgipfel
  • Bambusdorf
  • Windweide

Das Jahr geht also direkt mit einer geballten Ladung Blade & Soul los. Mehr Informationen zum Spiel findet Ihr auf unserer Blade & Soul-Themenseite.

Destiny: Dämmerungs-Strike und Raid-Herausforderung am 29.12.

Beim MMO-Shooter Destiny gibt es zum 29.12. ein letztes Mal in 2015 einen frischen Dämmerungs-Strike und die Raid-Challenge für Oger Golgoroth.

Heute steht im Turm von Destiny ein Staffelwechsel an. Jetzt um 10:00 Uhr wird das Sparrow-Rennen zu Ende gehen. Heute Abend „irgendwann nach 19:00 Uhr“ soll dann das Eisenbanner starten, erstmals mit playstation-exklusiven Rüstungsteilen. Darüber werden wir dann gesondert berichten.

Heute erstmal zu den wöchentlichen Herausforderungen.

Destiny-Cabal-Gatling

Dämmerungsstrike am 29.12. in Destiny

Der Dämmerungs-Strike führt die Hüter in dieser Woche in Cerebus Vae III gegen Rockets Mc Dickface, wie man ihn zärtlich nennt, eigentlich heißt er Valus Ta’aurc.

Modifikatoren sind:

  • Solar-Entflammen – Solarschaden der Hüter ist verdoppelt; wenn Gegner ihn verursachen, ist er sogar verdreifacht
  • Kleinwaffen – Primärwaffen sind als Waffe vorzuziehen
  • Jongleur – Man findet keine Munition für die Waffe, die man verwendet, während ein Gegner stirbt
  • Grounded – In der Luft bekommen Hüter mehr Schaden, also wenn sie springen, daher sollte man auf dem Boden bleiben
Golgoroth-Destiny

Raid-Herausforderung in dieser Woche ist Golgoroth

Die Raid-Herausforderung kommt in dieser Woche wieder von Oger Golgoroth. Das sollte genauso ablaufen wie in der Herausforderung vor 3 Wochen. Wie das geht, wie Ihr den Oger im Challenge-Mode bezwingt und was die besonderen Belohnungen sind, die das im normalen und im harten Modus bringt, könnt Ihr in diesem Artikel nachlesen.

T3-Boss im Hof von Oryx ist Kagoor

Die Hexe Kagoor ist mit ihren Oger-Kumpels der T3-Boss im Hof von Oryx.

Gibt es Tipps, Tricks, Videos zu den Herausforderungen in dieser Woche vom 29.12. an?

Für die letzten Herausforderungen in 2015 werden wir im Laufe des Tages Videos präsentieren, die zeigen wie man die einzelnen Gegner lootreich überwindet oder den Dämmerungsstrike erfolgreich abschließt.

Mit dem Dämmerungs-Strike setzt sich Nexxoss Gaming in dieser Woche aufeinander. Ein Treffen der Geschmacksrichtung Walnuss-Traube sozusagen:

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Um die Golgoroth-Challenge zu erfüllen, sind einige Taktiken möglich. Eine dieser Taktiken stellt Euch ProNDC in diesem Video vor:

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Das “Ziel-wechsel-dich”-Encounter Kagoor im Tier 3 von Hof von Oryx wird Euch in diesem Video-Guide erklärt:

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Wer für die Herausforderungen in dieser Woche noch schusskräftige Unterstützung sucht, dem empfehlen wir unseren Artikel über das Suchen und Finden deutschsprachiger Mitspieler in Destiny.

Dragon’s Dogma Online: Der Elemental Archer und Season 2!

Capcom hat angekündigt im kommenden Frühjahr die neunte Klasse in Dragon’s Dogma zu veröffentlichten: den Elemental Archer.

Neue Klasse und Season 2!

Obwohl Dragon’s Dogma Online bisher nur in Japan veröffentlicht wurde, hält sich das Interesse an dem Titel in Europa und ist noch immer recht hoch. Neuen Ansporn könnte nun die neuste Ankündigung von Capcom machen, den großen Patch 1.3 bereits im Frühjahr 2016 zu veröffentlichen. Kernaspekt dieses Updates wird die neue Klasse, der Elemental Archer sein – was dieser so alles kann, könnt Ihr Euch in diesem Video anschauen.

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Zusätzlich dazu hat man versprochen, im Sommer 2016 die zweite Season mit Patch 2.0 zu beginnen. Dieser bringt einen Raum, in dem die Spieler Zeit mit ihren Anhängern verbringen können – wer sich da nun an die Garnison aus World of Warcraft erinnert fühlt, liegt wohl gar nicht so ganz falsch. Abgesehen davon gibt es aber auch neue Areale, mehr Storylines, zahlreiche neue Gegner und weitere Neuerungen. Genaue Details dazu werden allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

Entropia Universe: Spieler hat über 47.000€ für eine Waffe bezahlt

Beim MMORPG Entropia Universe, das für den Echtgeld-Handel bekannt ist, ging eine einzigartige Waffe für über 50.000 US-Dollar über den virtuellen Tresen.

Wie Massively berichtet, ist bei Entropia Universe ein weiterer Meilenstein durchbrochen. Das MMORPG wirbt mit seinem „Echtgeld-Handel.“ So erzielte eine besondere Waffe Preise, bei denen Spielern anderer MMOs der Mund offen stehen bleiben dürfte.

In 2005 wurde das Gewehr„Dub & McCormick Terminator“ als Preis für einen Community-Video-Contest vergeben. Seitdem hat die Waffe schon mehrfach den Besitzer gewechselt und ist dabei stetig im Preis gestiegen. Der jüngste Besitzer hat im Sommer dieses Jahres 51,796 US-Dollar dafür bezahlt. Das sind beim heutigen Wechselkurs 47,207 Euro.

Erst vor einer Woche hatte Massively darüber berichtet, dass man bei Entropia Universe nun “unsichtbare Kleidung” für 5.000$ direkt kaufen könne. Bei Entropia Universe erlaubt man den in vielen anderen MMORPGs verpönten Echtgeld-Handel und hat Umtauschkurse von 1:1.

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Quelle(n):
  1. MO

Bei Final Fantasy XIV dreht sich zum neuen Jahr alles um Affen

Beim Fantasy-MMORPG Final Fantasy XIV verbringt man den Jahreswechsel ganz im Zeichen des Affen.

Ab 16:00 Uhr an Silvester, dem 31.12., startet das Event „Himmelswende“ bei Final Fantasy XIV. Das Tierkreiszeichen wechselt. 2016 ist in Japan „Das Jahr des Affen“ – das wirkt sich auch auf das MMO von Square Enix MMO. Das Event „Himmelswende“ läuft bis zum 14.1.

Die Festilichkeiten starten in Alt-Grindania, beim NPC Affenminister. Belohnungen sind die drei Helme „Nichts sagen“, „Nichts sehen“ und „Nichts hören“, dazu gibt es einen Orangenkorb und eine Paissa-Puppe als Tischdekoration.

Die Events bei FF14 geben sich grade das Kalenderblatt in die Hand: Bis zum 31.12. läuft noch das Weihnachtsevent.

ff14-himmelswende

Wer in 2016 Final Fantasy mal live feiern will. Das Nordamerika-Festival findet im Oktober in LA statt, zu Weihnachten gibt’s ein Fan Festival in Tokio. Erst im Februar 2017 dreht sich hier in Deutschland, in Frankfurt, bei einem zweitägigen Event alles um das Final-Fantasy-MMO. Wer weiß, was wir bis dahin noch alles an Entwicklungen erleben.

Warcraft-Movie: Trading Cards zum WoW-Film

Der Film zu Warcraft bekommt sein eigenes Set an Sammelkarten, die wohl vor allem für eingefleischte Fans sein werden.

Keine Werte, aber ideeller Wert

Ende Mai 2016 steht die lang erwartete Veröffentlichung des Warcraft-Films an, auf den Fans schon seit mehr als 6 Jahren warten. Passend zum Start will die Firma Topps eine Reihe von Sammelkarten auf den Markt bringen. Anders als das ursprüngliche Warcraft-TCG werden diese Karten aber nicht über “Werte” verfügen und somit keine Spielkarten sein – sie sind reine Sammlerstücke, die verschiedene Ausschnitte des Filmes zeigen.

Dabei gibt es aber dennoch seltenere Karten, die Autogramme der Schauspieler enthalten oder etwa ein Wappen der Horde oder der Allianz aus echtem Stoff eingearbeitet haben. Ob diese Karten auch im europäischen Markt erhältlich sein werden, bleibt erst einmal zu bezweifeln, einem Import aus Amerika sollte aber nichts im Wege stehen.

Beachtet, dass die hier gezeigten Karten noch nicht zwingend den finalen Motiven entsprechen müssen. Diese können sich im Laufe der Produktion noch ändern.

Quelle(n):
  1. beckett.com
  2. 2p.com

The Elder Scrolls Online kommt im Sommer nach Japan

Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online wird im Sommer 2016 in Japan erscheinen.

Wir schauen oft sehnsüchtig in den Osten und träumen von all den Wunderspielen, die sie in Japan, Korea und China haben. So richtig sehnsüchtig gucken wohl nur wenige Asiaten zu uns, aber wenn sie es doch täten, hätten sie bald einen Grund weniger dazu.

Das westliche Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online erscheint am 23. Juni 2016 in Japan. Preise liegen bei 7949 Yen (60 Euro) für die Standard-Edition und 12744 Yen (96 Euro) für die Deluxe Edition. Das Spiel wird in Japan wie hier Buy2Play vertrieben, wer ein Abo abschließt, erhält einen EXP-Bonus.

Die Hintergründe zum Port und dass das ziemlich beeindruckend ist, haben wir in diesem Artikel beleuchtet.

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Quelle(n):
  1. MMO Culture

Destiny: Die letzten Videos der Woche in 2015

Beim MMO-Shooter Destiny gibt es ein letztes Mal in 2015 die Videos der Woche zu Destiny.

Bei Bungie macht man jetzt erstmal Pause bis Ende Januar. In der letzten Ausgabe des Weekly Updates gab es keine „Videos der Woche“, sondern man kürte die Sieger vom Sparrow-Video-Preis. Das hier ist der Gewinner.

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Denkt dran: Morgen, am 29.12., endet das Sparrow-Event mit dem Weekly Reset um 10:00 Uhr. Am Abend kommt dann Lord Saladin mit dem Dezember-Eisenbanner.

Unser Video der Woche hat mit dem Sparrow-Rennen nichts zu tun, sondern kommt direkt aus dem Schmelztiegel. Eine Sniper-Montage zu „Untouchable.“ Eine andere heftige Sniper-Montage haben wir Euch am Samstag gezeigt.

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Ein wilder Zusammenschnitt von Destiny-Momenten erreichte uns aus unserer Community. Wer mal Zeit für ein längeres Video hat, wird da sicher seinen Spaß mit haben: eine Musik-Montage. Eine Song-Parodie auf Eris Morn haben wir Euch gestern präsentiert.

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Das soll’s dann erstmal für 2015 mit den Videos der Woche gewesen sein. Wenn Ihr im neuen Jahr über was stolpert, von dem Ihr denkt, wir sollten es uns mal anschauen, schickt es uns über das Kontaktformular. Wir schauen es uns an und vielleicht landet es ja hier bei den ersten Videos der Woche in 2016!

Ark Survival Evolved: Early-Access-Wunder beäugt genau dieses EA-Konzept kritisch

“Early Access sollte das Spiel nicht finanzieren!” meint der Chef von ARK: Survival Evolved. Ein bisschen ironisch, nicht? Lest selbst, was er damit meint…

Early Access nur in gutem Zustand benutzen

Es klingt in den ersten Augenblicken wie ein deutlich verspäteter Aprilscherz, aber der Mitbegründer von Studio Wildcard, das für ARK: Survival Evolved verantwortlich ist, sieht das Early Access-Model kritisch. Steve Rapczak betont, dass Entwickler dies nicht als Quelle sehen sollten, um ihr Spiel wirklich zu finanzieren.

Aus der Sicht von ARK klingt das besonders befremdlich, denn das Spiel hat in seiner Early Access-Phase 2.500.000 Spieler angelockt, die alle dafür bezahlt haben. Wie kommt Rapczak also auf diesen Gedanken?

TREX-Ark MMO Rückblick
ARK fühlte sich schon zum Start des Early Access relativ rund an.

“[Early Access] ist eine gute Methode, um schnell großen Mengen an Feedback zu erhalten, wenn das Spiel sich schon in einem guten Zustand befindet. Damit kann man das Spiel verbessern, bis man davon überzeugt ist, dass es für den Launch bereit ist. (…) Man wartet nicht bis zum Launch, um Probleme mit dem Design oder dem Balancing festzustellen. Wenn wir auf allen Plattformen veröffentlichen, dann sind wir uns sicher, dass das Spiel zeigen muss, was es wirklich kann.”

Gerade deswegen wäre es wichtig, Early Access nicht als eine Methode der Finanzierung zu sehen, denn dann würde dieses System schnell wieder verschwinden.

ARK Ruin
Neue Inhalte erweitern nur – das Kerngerüst läuft seit Langem stabil.

“Man kann [mit Early Access] durchaus Gewinn erzielen, um die Entwicklung voranzutreiben, aber ich würde niemandem empfehlen, so darüber zu denken, denn das involviert ein neues Risiko. Obwohl im Kleingedruckten immer steht, dass ein EA-Titel vielleicht niemals veröffentlicht wird, ist das nichts, was dieses Model aus Sicht der Kunden verkraften kann. Wenn viele Spiele sich über Early Access finanzieren und dann nicht veröffentlicht werden, dann wird dieses Model rasch abgeschafft.

Mein-MMO meint: Natürlich kommt niemand drum herum ein wenig zu schmunzeln, wenn man diese Worte von den Entwicklern hört, die wohl am stärksten im vergangenen Jahr von Early Access profitiert haben. Rein subjektiv betrachtet stimmt seine Aussage allerdings. Die Kunden werden vorsichtiger und “Early Access” bekommt langsam den faden Beigeschmack, den einstmals “Free2Play”-Spiele besaßen. Immer häufiger entscheiden sich Freunde und Bekannte dazu, Spiele nicht zu kaufen, bis sie aus dieser Phase heraus sind. Gerade bekannte Titel wie “DayZ”, die es niemals geschafft haben, bleiben als abschreckendes Beispiel in Erinnerung.

DayZ Logo
Trotz hunderttausender Fans im Early Access verendet: DayZ

Camelot Unchained: Livestream zeigt Alpha Gameplay samt Massenschlacht

Die Entwickler von City State Entertainment (CSE) und ihr kommendes Spiel Camelot Unchained (RvR-MMORPG) haben ein turbulentes Jahr hinter sich, das sie mit einem mehrstündigen Livestream zum Jahresende abgeschlossen haben. Dieser besteht aus zwei Teilen, einer Gameplay Präsentation und einer umfangreichen Vorstellung des Crafting Systems. Letzteres werden wir euch in einem eigenen Bericht vorstellen.

Ein turbulentes Jahr geht zu Ende

Nachdem Mark Jacobs und sein Team zu Beginn des Jahres, bei der Präsentation des ersten Pre-Alpha Gameplays, noch recht zuversichtlich über die Entwicklung von Camelot Unchained waren, kam es wenige Monate darauf zu einem herben Rückschlag. Nachdem die Jungs bei CSE über mehrere Monate vergeblich versucht hatten, Schlüsselpositionen im Team zu besetzten, musste die für Juli geplante Beta #1 Phase verschoben werden. Sie soll jedoch spätestens gegen Ende März 2016 beginnen.

Camelot Unchained Wald
Der dichte Pinienwald ist das neueste Biome von CU und dank “Line of Sight” der Fluch aller Fernkämpfer

Dies sorgte für einigen Unmut unter den Bakern, die teilweise sogar ihr Geld zurück verlangten und von Mark Jakobs auch zurück erstattet bekamen. Mitlerweile konnten die betreffenden Stellen besetzt werden und auch die Finazierung des Spiels ist trotz des kleines finanziellen Rückschlages vor allem durch die Präsentation der recht ausgefallenen Klassen,wieder “back on track”. Dank vieler neuer und einiger alter Backer wurde mit Erreichen von 3.650.000 Euro der lange erwartete Stealth-Stretchgoal freigeschaltet.

Neues Biome und Alpha Gameplay

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Eines der Highlights des Livestreams war, dass seit längerem wieder einmal neues Alpha Gameplay zu sehen war, das – den Reaktion der Zuschauer nach – gut anzukommen schien. Über 600 Spieler und Bots, darunter auch ich, versammelten sich an einem Spot inmitten der Testinsel und lieferten sich eine Massenschlacht. Die Performance war, wie ihr im Video sehen könnt und dafür dass das System noch gar nicht optimiert ist, recht gut und zwar nicht nur auf den Rechnern der Entwickler. Auch meine ältere Möhre (CPU: i5  3570k / GPU: 7950 ghz edt. / RAM: 8 GB DDR3 / SSD) erreichte außerhalb und am Rand der Kämpfe 45 bis 55 FPS und mitten im stärksten Gewimmel immer noch 20 bis 24 FPS.

Camelot Unchained Massenschlacht
Über 600 Spieler und unterschiedlich ausgerüstete Bots hauten sich auf engstem Raum die Köpfe ein

Auch Mark Jakobs und sein Team zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf des Livetests:

Die Bots beanspruchen mehr Ressourcen als der durchschnittliche Spieler. Sie sind auch keine einfachen NPCs, sondern separate Versionen des PC-Client, die wir für die Tests laufen lassen. Sie verbrauchen auch mehr Bandbreite als normale Spieler, da sie mehr Handlungen pro Minute durchführen, da sie nie zwischen Handlungen pausieren. Nach Abschluss der geplanten Optimierungen sollten wir in der Lage sein, an die 1000 Spieler reibungslos und ohne Probleme darzustellen. In einem der Vorabtests kamen wir bereits auf 3000 Backer und Bots, die sich zusammen in einem kleinen Gebiet aufhalten konnten, bevor unser Physiksystem schließlich um Gnade gewinselt hat.

Neben der großen Schlacht gab es während des Livestream auch das erste neue Biom, ein dichter Pinienwald zu sehen. Alle Assets stammen dabei aus der Feder der Designer, da Camelot Unchained entgegen anderen Spielen, wie Shroud of the Avatar, nicht auf vorgefertigte Baum-, Busch-, oder Gras-Modelle einer bereits fertigen Engine (Unitiy, Unreal etc.) zurück greifen kann, sondern mit seiner eigenen Engine bei Null angefangen hat. Das Ganze befände sich laut den Designern jedoch noch im Anfangsstadium und werde sich vor allem im Laufe der Beta weiter verbessern.

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Weitere Informationen sowie die erwähren Klassen-Vorstellungen findet ihr auf unserer News-Übersicht zu Camelot Unchained.

Respec – Wird 2016 das Jahr der Indie-MMOs?

Was können wir in 2016 von Indie-MMOs erwarten? Retten sie wirklich das Genre?

Das Ende des Jahres steht bevor und rund um die Feiertage haben sich die Indie-Entwickler offenbar auch mal etwas Freizeit gegönnt, weswegen sehr wenig – bis gar nichts – vergangene Woche in diesem Bereich passiert ist. Daher schauen wir in dieser Ausgabe der Respec-Kolumne mal nicht zurück, sondern nach vorn.

Was erwarten wir im Indie-Bereich für das Jahr 2016? Zum einen befinden sich noch jede Menge interessanter Titel in Entwicklung, wie etwa Shroud of the Avatar, Crowfall, Gloria Victis, Chronicles of Elyria oder Revival. Von diesen Spielen erhoffen wir uns einen deutlichen Fortschritt im kommenden Jahr, wenn nicht sogar einen offiziellen Release bei dem einen oder anderen Titel. Man wird immer mehr sehen, wie die Spiele Form und vor allem Rundungen annehmen. Sie werden sich zu vollwertigen MMOs entwickeln, die man gerne spielen möchte, während man von einigen heute noch zu wenig weiß oder sie sich in einem Zustand befinden, in dem das Spielen einfach noch keinen Spaß macht.

Chronicles of Elyria Charakter mit Rucksack
Neuankündingen im Indie-Bereich

Daneben erwarten wir aber auch, dass es zu einigen Neuankündigungen kommen wird. Gerade der Indie-Bereich könnte sich zu einer neuen Spielwiese für MMO-Entwickler mausern. Schaut man auf die vergangenen Jahre zurück, so wurden im Bereich der MMORPGs kaum Neuankündigungen von großen Studios vorgenommen. Mit AAA-MMORPGs ist daher kaum zu rechnen. Doch genau das könnte eine Sternstunde für Indie-MMOs einläuten. Im Indie-Bereich ist es möglich, mehr auf die Spielmechaniken und Inhalte als auf eine Top-Grafik zu achten.

Grafik ist etwas, was bei der Entwicklung eines Spiels mit am meisten Geld verschlingt. Konzentriert man sich aber auf die Inhalte, so ist es möglich, Innovationen im Genre herbeizuführen. Neue Ideen sind möglich, genau wie neue Szenarien. Man kann mehr experimentieren, was dazu führt, dass sich neue Trends etablieren können.

Das Genre wird sich entwickeln

Shroud of the Avatar Kampf und PvP

Und genau dieser frische Wind ist es, den das Genre braucht und der scheint durch die Indie-Entwickler und nicht durch große Studios herbeigeführt zu werden. Große Studios setzen mehr auf Altbewährtes, da man damit weniger Risiken eingeht und nicht so schnell Millionenbeträge in den Sand setzt. Ein Indie-Projekt, das ein deutlich geringeres Budget hat, geht in dieser Hinsicht weniger Risiken ein.

Hinzu kommt, dass Indie-Entwickler noch deutlich mehr mit Herzblut bei der Sache sind, als Entwickler eines großen Studios, die vielleicht zusätzlich der Direktion durch einen großen Publisher unterstellt sind. Dieses Herzblut lässt die Verantwortlichen neue Ideen ausprobieren. Man ist noch Gamer und entwickelt die Spiele, die man auch selbst gerne spielen würde.

Daher braucht man für 2016 nicht zu befürchten, dass es mit dem Genre der MMORPGs abwärts geht. Gerade im Indie-Bereich werden wir wohl sehr interessante Projekte sehen. Welche davon funktionieren und welche davon überhaupt veröffentlicht werden, das steht in den Sternen. 2016 wird aber mit Sicherheit ein sehr interessantes Jahr und wir freuen uns schon darauf, was wir alles spielen dürfen und was neu angekündigt wird.

Evolve: Neuer, kostenloser Charakter – Tech Sergeant Hank!

Bei Evolve gibt es für alle Spieler einen neuen, kostenlosen Charakter spendiert. Tech Sergeant Hank ist auf Shear eingetroffen!

Schutzschilde für alle!

Bei Turtlerock Studios, den Entwicklern von Evolve, verfolgt man seit einigen Monaten das Prinzip der Adaptionen. Hierbei nimmt man bestehende Charaktere und wandelt ihre Ausrüstung ein wenig ab, um sie den Spielern dann als kostenlose Charaktere zu präsentieren. Die Änderungen sind dabei so umfangreich, dass sich das Spielgefühl oft gänzlich wandelt! Als neuster Zugang dieser Adaptionen haben wir den Support Tech Sergeant Hank, der ab sofort allen Spielern zur Verfügung steht. Werfen wir einen kurzen Blick auf seine Ausrüstung:

Evolve Tech Sergeant Hank
Mehr Technik, mehr Fähigkeiten – der Tech Sergeant Hank erweitert das Team.
  • Der bereits bekannte Laser Cutter funktioniert ein wenig anders als zuvor. Anstatt einzelne Schüsse abzugeben, erzeugt dieser nun einen andauernden Strahl, der Schaden über Zeit verursacht. Die reine Schadenswirkung scheint ungefähr identisch zu sein.
  • Der Shield Charger hat eine ganz neue Funktion bekommen. Anstatt Verbündete während der Schlacht mit einem Schild zu schützen, kann Hank nun allen Jägern vor dem Kampf einen Schild geben, der bestehen bleibt; er kann quasi die Schilde aller Jäger “aufladen”. Somit muss das Monster zum Beginn des Kampfes erst von jedem Jäger einen Schild entfernen, was den effektiven HP-Pool verdoppelt! Als Ausgleich dafür ist aber die reine Schildwirkung des Generators ein wenig verringert.
  • Die Orbital Drill ersetzt den Bombeneinschlag. Stattdessen ruft Hank einen mächtigen Laserstrahl vom Himmel, das einige Sekunden lang aktiv bleibt und massiven Schaden anrichtet. Besonders fies: Der Laser verfolgt das erste getroffene Ziel eine Weile lang. Das eignet sich perfekt, um das Monster von einem gefallenen Kollegen wegzuscheuchen.

Tech Sergeant Hank ist eine sinnvolle Erweiterung der Jäger, die von beiden Seiten neue Taktiken und Strategien erfordert, um in der Schlacht erfolgreich zu sein.

https://www.youtube.com/watch?v=_ZdwUzmg7T8

Wer mehr zu den anderen Adaptionen erfahren will, sollte einen Blick auf Blitz-Markov oder Rogue-Val werfen. Darüber hinaus befindet sich Evolve aktuell stark reduziert im Steam-Wintersale.

Quelle(n):
  1. evolvegame.com

World of Warships: Patch bringt die 40er zurück und den Anime-Modus!

In der World of Warships gibt es einen neuen Patch, der vor allem Anime-Fans gefallen könnte. Aber auch Retro-Amerika-Fans kommen auf ihre Kosten.

Anime im New York der 40er Jahre?

Passend zum Jahreswechsel bringt der Patch 0.5.2 für World of Warships einige Neuerungen. Zu den Highlights zählt ein neuer Hafen, der New York um das Jahr 1940 darstellt – perfekt zum Jahreswechsel mit vollem Mond und einigen Feuerwerkskörpern, um den Jahreswechsel angemessen zu feiern. Anime-Liebhaber bekommen dahingegen den Hafen Yokosuka spendiert, der die Herzen der Otakus sofort höherschlagen lassen sollte. Hier finden sich verschiedene Schiffe aus der Serie Arpeggio of Blue Steel: ARS NOVA, zusammen mit ihren Anime-Mädchen-K.I., welche die Schiffe steuern.

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Allerdings legt World of Warships im Regelfall einen hohen Wert auf Realismus und geschichtliche Details; dies bedeutet, dass nur Spieler die besonderen Anime-Schiffe sehen können, die auch den entsprechenden Hafen ausgewählt haben. Für den Rest der Spielerschaft haben die Schiffe ihr “gewöhnliches” Design – denn sie sind nur Abwandlungen bereits bestehender Varianten.

Quelle(n):
  1. massivelyop.com

Destiny: Ich bin Hüter-Lord! Trophäen, Achievements und Platin

Auch beim MMO-Shooter Destiny gibt es Trophäen und Achievements. Am Ende winkt der Titel Hüter-Lord. Die Reise dahin beschreibt unser Artikel.

Trophäen! Oder für die Freunde an der Xbox: Achievements!

Den einen sind sie völlig schnuppe, den anderen bedeuten sie alles; und manche hassen und verachten sie sogar. Man findet im Internet sehr schnell Seiten, die sich extra auf Trophäen spezialisiert haben, Guides, die Schritt für Schritt den Weg zur Trophy erklären und etliche Youtube-Videos, in denen man das Ganze sogar mit bewegten Bildern vorgesetzt bekommt. Auch der Online-Shooter Destiny hat Trophäen, die es zu erbeuten gilt. Seit „The Taken King“ sind sogar weitere hinzugekommen, nachdem Gejammer im Netz zu lesen war, dass die ersten beiden DLCs keine neuen Trophäen brachten. Jedoch ist davon auszugehen, dass dies zu den eher kleineren Enttäuschungen zu zählen ist, die sich Bungie in den letzten Monaten erlaubt hat.

Destiny-Hunter

Hüter-Lord ist die Platin-Trophäe in Destiny

Ich bin seit Kurzem Hüter-Lord. Zumindest laut meiner Trophäen-Sammlung.

„Hüter-Lord“ heißt nämlich die Platin-Trophäe von Destiny. Wow! Nach über einem Jahr habe ich es nun endlich geschafft, diese zu ergattern. Die meisten meiner Clanmitglieder haben diese Trophäe nicht. Nun gut, den meisten ist das in der Tat auch völlig egal, die wollen nur zocken; um Trophäen kümmern sie sich einen feuchten Kehricht. Ein paar wenige echauffieren sich sogar mit unschönen Worten, wenn ich Ihnen davon berichten, dass ich nun Platin habe. Naja, das finde ich jetzt auch nicht angebracht. Im Grunde hat mir nur eine einzige Person Respekt und Anerkennung gezollt. Dankeschön, an dieser Stelle nochmal.

Den Trophäenjägern unter euch, die jede Woche 5 Platintrophäen abgreifen wollen (ja, sowas gibt es!), denen das Spiel ziemlich egal ist, sondern die nur mit gezücktem Trophäenguide auf schnellstmöglichem Wege zur Platin rushen wollen, euch allen empfehle ich: Greift besser nicht zu Destiny. Zum einen dauert es Tage und Wochen, in meinem Fall sogar über ein Jahr, bis man Platin ergattert. Alleine, bis jeweils ein Fokus von Jäger, Warlock und Titan komplettiert ist, fließt einiges Wasser den Rhein hinunter.

Destiny Gewinn

Wer Platin will, braucht einen Clan

Vielleicht habt ihr Glück und ein paar nette Leute in Foren ziehen euch durch einen Raid hindurch, aber für Platin müsst ihr auch in einem Clan sein („Raid-Kommando“). Und die Clans, die ich kenne, nehmen das Spiel zu ernst, um einen sie Möchtegern-Hüter nur der Trophäen wegen aufnehmen würden. Gut so! Außerdem erfordert(e) die Trophäe, in der man einen makellosen Raid abschließen muss („Makelloser Raider“, welch passender Name), viel Erfahrung, Fleiß, Ausdauer und mit Sicherheit auch gewisse Skills. Mit „The Taken King“ ist das nun wohl einfacher, indem man halt einen alten Raid abschließt, der nicht mehr allzu herausfordernd ist. Mich hat das damals noch einige Nerven gekostet. Dafür darf ich aber heute erhobenen Hauptes stolz darauf sein.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass die meisten Trophäen über die Zeit automatisch erspielt werden. Irgendwann gelingt es einem doch mal, einen Strike makellos abzuschließen („Makelloser Striker“, auch hier hat man sich bei der Namensgebung einige Gedanken gemacht), 25 Präzisionskills in diversen Leveln zu fabrizieren oder ein Sprungschiff wiederherzustellen.

Destiny-Bruecke

Fleiß benötigt jedoch auch die Trophäe, bei der man 50 Geister finden muss („Geisterjäger“). Das habe ich mal an zwei sehr langweiligen Nachmittagen gemacht, als sonst niemand on war und ich mir dachte, naja, warum eigentlich nicht. Ich gebe mit gesenktem Blick zu: ja, dafür habe auch ich den erstbesten Trophyguide verwendet. Geht halt dann doch schneller.

Die letzte Trophäe, die mir monatelang gefehlt hat, war „Warlock-Beherrschung“, es galt also, einen Warlock-Fokus zu komplettieren. Das erste Jahr in Destiny habe ich nur mit Titan, später auch mit Jäger bestritten. Das war so eine Idee von mir, den dritten Charakter erst dann zu beginnen, wenn die erste große Erweiterung kommt. Und das habe ich auch durchgezogen. Ich hatte ja auch keine Eile, auf Teufel komm raus Hüter-Lord zu werden.

Destiny-Feuer

Trotz Hüter-Lord nur Mittelmaß …

Gut, und nun bin ich eben Hüter-Lord. Trotzdem bin ich bestenfalls Mittelmaß im Hüter-Dasein. Im PvP werde ich gnadenlos nieder gemacht. Etwas mehr Respekt könnte man schon an mich herantragen! Aber ich gebe zu, andere Hüter hätten diesen Titel vielleicht mehr verdient. Was soll ich sagen, ich bin eben ein gütiger und bodenständiger Hüter-Lord. Auch wenn ich mir letztendlich nichts davon kaufen kann, so bin ich doch stolz, diese Trophäe ergattert zu haben. Denn es steckt viel Freude, Fleiß und Zeit darin. Und egal, wann ich diese Trophäe in meiner Sammlung betrachte, ob morgen, ob irgendwann 2017, wenn ich schon mitten in „Destiny 2“ hüte, oder auch in 10 Jahren…sie wird mich immer wieder an diese tolle Zeit, welche freilich Höhen und Tiefen hatte, erinnern. Und ich werde mich gerne erinnern.

Denn darin liegt meiner Meinung nach der wahre Schatz der Trophäen: nicht, dass möglichst viele in möglichst kurzer Zeit ergattert werden, sondern darin, dass sie Erinnerungen, positive wie negative, bewahren. Daher wünsche ich den passionierten Trophäenjägern viel Spaß bei ihrer Jagd, aber ich gehe das alles gemächlicher an, genieße die Atmosphäre des Spiels und freue mich, wenn es mal zur Platin reicht. Diese Ausdauer trage ich nur an ein Spiel heran, das mir auch langfristig gefällt. Und das ist ja gerade das, worauf es ankommt.

Destiny-Tiegel

Dennoch muss hier aber mit Nachdruck erwähnt werden, dass Destiny noch voll in Gange ist und wir uns in den nächsten Monaten noch auf einigen Content freuen dürfen, der uns hoffentlich positiv in Erinnerung bleibt. Vielleicht kommen ja auch neue Trophäen hinzu…wer weiß?

Wie sieht es denn bei euch aus? Sind weitere Hüter-Lords unter den Mein-MMO-Lesern? Wie steht ihr zu Trophäen und der Jagd nach ihnen?


Diese Artikel stammt von unserem Leser Ttime90. Von ihm stammt auch dieser Erfahrungsbericht zum Sparrow-Event:

Destiny: Rasen statt schießen – Wie ist das Sparrow-Event?