Bis zum 12. Januar 2026 könnt ihr Anthem zwar weiterhin zocken, doch ab dem Stichtag ist der Shooter dann nicht mehr spielbar, da er als reines Online-Spiel entwickelt wurde.
Bereits jetzt könnt ihr wegen der geplanten Abschaltung keine Premium-Währung mehr für Anthem kaufen.
Seitdem das endgültige Ende von Anthem seitens EA verkündet wurde, haben sich einige Fans zu dem Schicksal des gescheiterten MMOs geäußert. Einige haben eine dringliche Bitte oder viel mehr eine Forderung an EA.
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Anthem zeigt die vier verschiedenen Kampfanzüge im Launch-Trailer
Gamer fordern einen letzten, besonderen Patch für Anthem
Was fordern die Spieler? In einem Kommentar auf Reddit wünscht sich ein Spieler, dass EA einen Offline-Modus oder ein Peer-to-Peer-System1 für Anthem ermöglichen, damit das Spiel auch dann noch spielbar ist, wenn EA im kommenden Januar die Server abschaltet. Über 700 weitere Nutzer stimmen dem Kommentar mit einem Upvote zu.
Auch im EA-Forum ist eine ähnliche Stimmung zu vernehmen. Ein User findet harsche Worte:
„Ein Spiel, in das Leute Geld investiert haben, abzuschalten und vollständig zu entfernen […], ist ein besorgniserregender und gefährlicher Präzedenzfall, dem die Gaming-Community gegenübersteht und gegen den vorgegangen werden sollte. Wenn man ein Spiel gekauft hat, sollte man auch in der Lage sein, es zu spielen, selbst wenn es alt ist, selbst wenn es nicht mehr aktualisiert wird; man hat dafür bezahlt, daher sollte es zum Spielen verfügbar sein, genau wie jedes Spiel, das man auf einer Disc oder einem Modul gekauft hat. […] Alles, worum ich also bitte, ist: Veröffentlicht bitte einen letzten Patch, der die Online-Aspekte für Anthem entfernt, um es zu einem reinen Offline-Spiel zu machen.“
Die Fans wünschen sich also, dass EA noch etwas Liebe für Anthem aufbringt und dem Spiel einen letzten Patch gewährt, damit der Shooter auch nach der Abschaltung der Server noch gespielt werden kann.
Insgesamt wurde im Rahmen von Anthems-Abschaltung auch oftmals die „Stop killing Games“-Initiative erwähnt, bei der Gamer mit einer Petition erreichen wollen, dass Spiele auch dann in einem spielbaren Zustand angeboten werden, wenn die Arbeit an ihnen eingestellt wurde. Die Petition erreichte das notwendige Ziel von einer Million Unterschriften und erhielt jüngst eine Antwort vom europäischen Gaming-Verband.
Bei einem Peer-to-Peer-System wird einer der Spieler zum Host der Lobby, und der PC des Spielers übernimmt die Rolle des Servers. ↩︎
Falls man keine Lust hat, sich mit den neuen Serien und Filmen von Star Wars zu beschäftigen, kann man aus einer ganzen Reihe von Comics, Büchern und Spielen wählen, die andere Geschichten erzählen. Eine besondere Sith hat in einer dieser Geschichten dem Nachfahren von Luke das Leben ziemlich schwer gemacht.
Um welchen Sith-Lord geht es? Bevor Disney die Rechte an Star Wars von Lucas Arts erworben hat, gab es neben den Filmen zu Star Wars auch noch unzählige Bücher und Comics, die auch Geschichten nach Episode 6 erzählten. Die nicht-kanonischen nennt man Legends.
Über 100 Jahre nach Episode 6 wird dabei die Geschichte von Cade Skywalker in der Comicreihe Star Wars: Legacy erzählt. Cade Skywalker selbst war schon kein klassischer Held mit vielen Problemen, doch eines seiner Probleme war Darth Talon, eine Sith-Meisterin, die George Lucas sogar mal ins Kino bringen wollte.
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Star Wars Episode 6: Die Rückkehr der Jedi-Ritter – Trailer
Eine mächtige Sith-Frau
Wer ist Darth Talon? Darth Talon ist eine weibliche Twi´Lek, eine Spezies, die eher versklavt wird und wurde in den Orden des Einen Sith hineingeboren. Der Anführer des Ordens war Darth Krayt und er lebte nach der Regel des Einen. Er war an der Spitze und unter ihm soll es blinden Gehorsam unter Sith und anderen Gefolgsleuten geben.
Sie wurde unter Darth Ruyn zu einer Assassinin trainiert. Sie hatte eine große Affinität zur Macht und tötete als letzten Vertrauensbeweis ihren Meister. Danach war sie direkt Krayt unterstellt und erledigte Missionen für ihn. Nach einer Niederlage wurde sie von Krayt verschont, um Cade Skywalker zu finden und auf die dunkle Seite zu bringen, weil er ein Nachfahre von Vader war.
Er wurde gefangengenommen und um ihn auf seine Seite zu ziehen, sollte Talon seine Meisterin werden. Cade wurde in den Lehren des Einen Sith trainiert und sie kamen sich immer näher. Trotz der Affäre der beiden glaubte Talon nicht, dass Cade zur dunklen Seite übergehen wird.
Eines Tages entkam er und sie wurde dabei stark verletzt. Nachdem sie geheilt war, sollte sie weiter auf die Jagd nach Cade gehen. Doch Cade hatte ein neues Ziel: Er wollte Darth Krayt töten. Bei einem Angriff versuchte Talon, den Nachfahren von Skywalker zu besiegen, doch er war mittlerweile zu mächtig.
Sie schaffte es nicht, ihren Meister zu schützen, und Cade tötete Krayt in einem finalen Kampf. Das Sith-Imperium war vernichtet und Talon versteckte sich mit anderen Siths bis sie wieder zuschlagen können.
Eine Figur, die sogar George Lucas verfilmen wollte
Darth Talon sollte auch in einem Film realisiert werden. George Lucas hatte ursprünglich andere Ideen für die Sequels (Episode 7 bis 9) als Disney. Wie Filmstarts berichtete, hatte George Lucas Pläne für eine Geschichte, die kurz nach Episode 6 spielt. Während Leia und Luke die Jedi und die Republik wieder aufbauen wollte, hätte sich Darth Maul als Anführer der Sith etabliert und ein Verbrechersyndikat gegründet.
Im Zuge dessen hätte er auch eine Schülerin haben sollen, die Darth Talon heißt und auch eine Twi´Lek ist. Wie man von Konzeptzeichnungen eines gecancelten Videospiels (via artstation.com) weiß, hätte sie eine rote Haut und die Sith-Tattoos gehabt, wie man sie auch von Maul kennt.
Darth Talon könnte bald zurückkehren. 2026 soll mit Star Wars: Maul – Shadow Lord eine neue Animationsserie auf Disney Plus erscheinen, die zeigt, wie Darth Maul sein Verbrechersyndikat aufgebaut hat, das man in Solo: A Star Wars Story sehen kann.
Es gibt bisher keinen offiziellen Trailer, beim Event Star Wars Celebration Japan konnten Teilnehmer aber einen ersten Blick auf die Serie werfen. Laut Berichten (via bespinbulletin.com) sieht man in dem Trailer eine Schülerin von Darth Maul, die wie eine junge Version von Darth Talon aussieht.
Die Besatzung der CHAPEA-Mission war über ein Jahr lang isoliert. Nun erzählen sie, was sie die ganze Zeit gemacht haben.
Um welche Mission geht es? Vor einigen Jahren initiierte die NASA mit den CHAPEA-Missionen (Crew Health and Performance Exploration Analog) ein Projekt, um zu erforschen, wie eine Mission auf dem Mars verlaufen könnte. Dafür erschufen sie einen 3D-gedruckten Lebensraum, der sich am Mars orientierte (siehe Nasa.gov).
Mit vier ausgewählten Freiwilligen begann im Juni 2023 ein Experiment, bei dem sie 378 Tage lang abgeschottet lebten – mit dem Ziel, eigene Nahrung anzubauen und simulierte Alltagssituationen auf dem Roten Planeten zu bewältigen (siehe Nasa.gov).
Während der Mission hat die Besatzung simulierte Weltraumspaziergänge durchgeführt und Daten zu einer Reihe von Faktoren gesammelt, darunter auch zu körperlicher und psychischer Gesundheit sowie Leistungsfähigkeit.
Nach dem Ende des Projekts berichteten die Teilnehmer von ihren Erlebnissen und was sie mit der ganzen Zeit angestellt haben.
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RFA One: So könnte der Start der leistungsstärksten deutschen Orbitalrakete aussehen
Zwischen dem Anbau vom eigenen Essen und PS4-Spielen
Was haben die Teilnehmer gemacht? Da während der CHAPEA-Mission niemand rund um die Uhr arbeitete, lag ein zentraler Fokus des Projekts darauf, zu untersuchen, wie die Crew mit der langen Isolation umging: Wie sie Stress bewältigte, sich unterhielt und welche sozialen Dynamiken sich innerhalb des Teams entwickelten.
Die Hauptaktivitäten der Crew während der Simulation bestanden aus simulierten Weltraumspaziergängen mit Virtual Reality, Kommunikation, dem Anbau von Pflanzen, der Zubereitung und dem Verzehr von Mahlzeiten, Sport, Hygieneroutinen, Wartungsarbeiten, Freizeit, wissenschaftlicher Arbeit und Schlaf.
Zu den praktischen Herausforderungen gehörten der Anbau eigener Lebensmittel, das Haushalten mit begrenzten Vorräten, tägliche Außeneinsätze in Raumanzügen sowie die Kommunikation mit der „Erde“, wobei zwischen dem Senden der Nachricht und ihrem Eintreffen beim Übertragungskontrollteam eine Verzögerung von 22 Minuten bestand.
Abseits dessen verbrachten sie ihre Freizeit vor allem mit Fernsehen, dem Lesen zuvor heruntergeladener Bücher, kreativen Aktivitäten wie Malen und dem Spielen auf einer PS4. Dabei sollen insbesondere Strategie- und Aufbauspiele gespielt worden sein, aber auch Games wie F1.
Der Start einer zweiten Analog-Mission ist im Laufe des Jahres 2025 geplant.
Ein Entwickler hat vor einigen Jahren Geld von Valve für die Entwicklung eines Shooters bekommen, doch mit Gabe Newell kam er trotzdem nicht aus.
Um welches Spiel geht es? Am 20. Juni 2000 erschien der Ego-Shooter Gunman Chronicles, der auf der Engine von Half-Life basiert. Das Spiel stammt von dem kleinen, inzwischen aufgelösten Entwicklerstudio Rewolf Software, das von dem US-Amerikaner Herbert Flower gegründet wurde.
Gunman Chronicles war ursprünglich als PvP-Shooter gedacht, wurde später allerdings zu einer Singleplayer-Mod für Half-Life und dann zu einem eigenständigen Spiel.
Heute könnt ihr Gunman Chronicles weder bei Steam noch bei anderen offiziellen Vertriebsplattformen erwerben. Sogar Flower wisse nicht genau, woran das liegt, verriet er gegenüber PCGamer. Er vermute, dass es rechtliche Probleme zwischen dem Publisher Vivendi und Valve gebe.
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Half Life 2 – Trailer
Valve hilft, aber hat auch Erwartungen
Welche Rolle spielte Valve? Die einzelnen Entwickler von Rewolf Software arbeiteten zunächst von der ganzen Welt an dem Spiel, ein Büro hatte das Studio nicht. Flower selbst lebte und arbeitete zu der Zeit im Keller seiner Eltern und hatte finanzielle Probleme.
Einer der Entwickler, Banninga, sei eines Tages auf Valve zugegangen und habe das Unternehmen aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten um Hilfe gebeten, erzählt Flower. Valve habe dem Team dann 20.000 Dollar und einige Ziele gegeben, die sie erreichen sollten.
Ein Jahr später habe Valve dann angeboten, dass das vollständige Team im Büro von Valve in Seattle an dem Spiel arbeiten könne, doch dem Team sei nicht ganz klar gewesen, dass Gabes Plan gewesen sei, das Spiel zeitnah fertigzustellen.
„Kann es kaum erwarten, mit diesem Kerl aus dem Raum zu kommen.“
Wie war das Verhältnis zu Gabe Newell? Flowers beschreibt seine Beziehung zum Chef von Valve und Steam gegenüber PCGamer als schwierig: „Mein Verhältnis zu Gabe war nicht wirklich gut.“
Anschließend führt er aus: „Es ist nicht so, dass wir uns hassten. Es war wie bei zwei Leuten mit Mundgeruch. Man ist dann so: ‘OK, ich kann es kaum erwarten, mit diesem Kerl aus dem Raum zu kommen.’“
Ähnlich wie Rewolf Software und Hubert Flowers soll auch Valve vor einigen Jahren eine schwierige Phase gehabt haben und stand laut Gabe Newell wegen Rechtsstreitigkeiten mit dem Publisher Vivendi sogar kurz vor der Insolvenz: Gabe Newell erzählt, dass Valve einmal kurz vor dem Bankrott stand
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Karlach aus Baldur’sGate 3 ist einfach herzensgut. Oder etwa nicht? Die Synchronstimme verrät Details zur Höllen-Tiefling.
Wenn man an Charaktere aus Baldur’s Gate 3 denkt, die man einfach lieben muss, dürften die meisten sofort an die Begleiterin Karlach denken. Die Tiefling-Barbarin ist einfach voller positiver Energie, immer ein klein bisschen zu gut drauf und hat das Herz am rechten Fleck – naja, zumindest im übertragenen Sinne.
Doch dabei ist Karlach gar nicht so ein „guter“ Charakter, wie wir immer alle gedacht haben. Das hat die Stimme von Karlach nun in einem Interview verraten.
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Der animierte Kurzfilm zu Patch 8, dem letzten Update für Baldur’s Gate 3
Woher stammt die Info? Die Seite TheGamer hat bereits Auszüge aus einem Interview, das erst später veröffentlicht wird. Darin geht es vor allem um Karlach und die Rolle ihrer Synchronstimme – viele Details rund um den Charakter, der bei den Fans so beliebt ist.
Karlach war grausam, um zu überleben
Was wurde gesagt? Samantha Béart, die synchronsprechende Person von Karlach, wurde gefragt, was denn die größte Fehlannahme über Karlach sei und gab darauf eine klare Antwort:
Dass sie diese wirklich süße, nette, immer fröhliche Person ist. Ich glaube, dass sie eine ganz andere Person in der Hölle war.
Spielerinnen und Spieler lernen Karlach, nach anfänglicher Anschuldigung durch Wyll, als sehr liebenswerte Tiefling kennen, die gerade aus den Höllen entkommen ist. Doch so war sie nicht immer:
Ich habe mir vorgestellt, wenn man in diesem Hochsicherheitsgefängnis eingesperrt ist, ohne jegliche Hoffnung, dort zu entkommen und man muss all diese schrecklichen Gang-Dinge tun, um zu überleben – und dann kommst du endlich raus. „Weißt du was? Ich entscheide nun selbst, wer ich bin. Und ich bin nicht mehr diese Person. Diese Person war, wie ich durch eine Phase meines Lebens gekommen bin. Aber jetzt mache ich das nicht mehr.“
Ich glaube, sie war ein ziemliches Miststück in der Hölle. Das musste sie sein. Sie ist jemand, der einfach nicht so viel geredet hat. Sie hat ihren Kopf einfach niedrig gehalten, um das alles durchzustehen.
Karlachs größtes Problem im Spiel ist der Umstand, dass ihr Herz durch eine Höllenmaschine ersetzt wurde. Dadurch kann sie im Kampf zwar Höchstleistungen erreichen, allerdings hat ihr Leben in der Welt damit ein Zeitlimit – früher oder später muss sie in die Hölle zurückkehren. Außer, ihr trefft eine wirklich finstere Entscheidung…
Damals war auch ein großer Kritikpunkt, dass Karlach eine eher düstere Story erlebt und im Gegensatz zu den meisten anderen Charakteren im Spiel kein „Happy End“ haben kann. Denn Karlachs Enden sind in den meisten Fällen entweder hochdramatisch oder mit ungewisser Zukunft.
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Ein Feature in World of Warcraft sorgt dafür, dass viele das Spiel wieder genießen können, die sich lange ausgeschlossen fühlten. Hier hat Blizzard alles richtig gemacht.
World of Warcraft ist ziemlich kompliziert. Neulinge haben es extrem schwer, aber auch alteingesessene Fans sind von der Komplexität oft überfordert. Schlimmer ist es noch, wenn man körperliche oder geistige Einschränkungen hat, die das Spielen noch schwieriger gestalten.
Ein Feature, das die Entwickler vor Kurzem ins Spiel brachten, wird jetzt stark gelobt. Die Rede ist vom umstrittenen „One-Button-Assistent“, der im Grunde die Spiel-Rotation übernimmt. Man kann sich dann ganz auf Ausweichen, Positionierung und Unterbrechungen oder schlicht die Boss-Fähigkeiten konzentrieren. Denn seit es diese Option gibt, können auch viele wieder WoW genießen, die vorher nicht die Chance dazu hatten. So schreibt etwa Jhadd0326 im Subreddit von WoW:
Ich war ein Cutting-Edge-Raider und hatte 3.500 Wertung, aber jetzt bin ich ein beeinträchtigter Veteran mit Hirnschaden. Ich bin gerade zu WoW zurückgekommen und es ist für mich einfach so eine Reizüberflutung. Ich bin schockiert, wie viel schlechter ich in dem Spiel geworden bin. Ich sitze in Raids und bin verwirrt, welche Tasten ich drücken muss, es ist einfach nur peinlich. Single-Button-Assistent löst das Problem für mich komplett und es ist, was es ist, aber ich bin wirklich froh über diese Option, da ich so WoW weiterspielen kann. Danke, Entwickler (…), das war eine wirklich gute Zugänglichkeits-Idee.
Viele loben das Feature – mehr können WoW wieder genießen
Auch andere Kommentatoren steigen darauf ein und loben das Feature.
„Ich bin 23 und wurde mit einer Auto-Immun-Erkrankung diagnostiziert, die meine Gelenke und Energie beeinflusst – ehrlich, das beste Feature für uns!“ – rieveriie
„Für meine Frau war das ein wahrer Game-Changer, sie kann sich nicht länger als 10 Minuten am Stück konzentrieren. Jetzt kann sie sich einfach darauf fokussieren, nicht im Feuer zu stehen und dabei noch immer guten Schaden machen. Persönlich denke ich, dass das ein grandioses Feature ist, das lange überfällig war.“ – scud121
In der Community geht das Gerücht um, dass das Ein-Tasten-Feature als Vorbereitung für eine Konsolen-Version von World of Warcraft implementiert wäre. Doch Geschichten wie diese zeigen, dass das Feature vor allem der Zugänglichkeit dient und damit einer ganz neuen Gruppe ermöglicht, endlich wieder Spaß in WoW zu haben. Viele sind übrigens mit dem One-Button-Assistent deutlich besser – aber das wollen sie nicht hören.
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Ein Experte testet, ob man mit einer alten Grafikkarte noch Cyberpunk 2077 spielen kann. Und er wird enttäuscht. Selbst mit Funktionen wie FSR von AMD lässt sich nicht mehr viel machen, wenn die Grafikkarte einfach zu alt ist.
GCS Hardware, ein auf Hardware spezialisierter Kanal auf YouTube, hat getestet, ob man auf einer sehr alten Grafikkarte überhaupt noch sielen kann. Er wählte für seinen Test Counter-Strike 2, GTA V, Cyberpunk 2077 und Doom 2016 und testete die Spiele auf einer GTX 660.
Die GTX 660 erschien am 12. September 2012 und galt damals als günstige und flotte Grafikkarte für Full-HD-Gaming für unter 300 Euro.
Doch am Ende war er vor allem von Cyberpunk enttäuscht. Denn die „Wundertechnik“ von AMD, FSR, kann selbst eine 13 Jahre alte Grafikkarte nicht mehr retten.
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Cyberpunk 2077: Der Trailer der Ultimate Edition zeigt eine „Stadt der Träume“
Mit 13 Jahre alter Grafikkarte und FSR gegen Cyberpunk 2077
Was ist FSR überhaupt? FSR ist eine sogenannte Upscaling-Technologie von AMD und ist das Pendant zu Nvidias DLSS. Das Prinzip dahinter: Ein Spiel wird in niedriger Auflösung, etwa in Full-HD berechnet, und anschließend auf eine hohe Auflösung, etwa 4K skaliert. Dadurch laufen Spiele flüssiger, weil die Grafikkarte nicht so viele Pixel berechnen muss.
Während Nvidia bei DLSS auf ein abgeschlossenes System setzt und nur hauseigene und halbwegs aktuelle Grafikkarten (RTX 200er-Generation und aufwärts) unterstützt, setzte AMD bei den ersten beiden FSR-Versionen auf einen offeneren Ansatz: FSR 1 und 2.1 unterstützten auch Grafikkarten von Nvidia und Intel.
So liefen die Tests: Der YouTuber versuchte, FSR zu verwenden, um die Leistung zu erhöhen, stellte aber fest, dass FSR keinerlei zusätzliche FPS-Verbesserungen brachte:
Cyberpunk 2077 lief am schlechtesten mit nur 10 FPS bzw mit 15 FPS bei den niedrigsten möglichen Einstellungen bei nativen 1080P.
Der Leistungsmodus FSR 2.1 konnte die Leistung auf die niedrigen 20er anheben.
Das Spiel brach schließlich mit FSR ab und endete mit einem schwarzen Bildschirm. XeSS und FSR 3.1 wurden praktisch nicht unterstützt
Was zeigt der Test? Upscaling-Technologien gelten immer als „Wundertechnik“, um aus älteren Grafikkarten noch mehr FPS herauszuholen. Der Test des YouTubers zeigt aber sehr deutlich, dass irgendwann sehr deutliche, technische Grenzen erreicht werden:
Der Versuch, FSR-Upscaling in Cyberpunk 2077 und CS:2 zu verwenden, zeigt, dass die GTX 660 einfach zu alt ist, um moderne Upscaling-Technologien effektiv auszuführen. Das liegt an technischen Features, welche die alte Grafikkarte einfach nicht mehr unterstützen kann.
In The First Descendant haben die Charaktere verbesserte Versionen, die sogenannten Ultimate-Nachfahren. Hier erfahrt ihr, wie ihr Ultimate Bunny freischaltet, ohne einen Cent zu bezahlen.
Zwar benötigt ihr die normale Version nicht, wenn ihr Ultimate Bunny freischalten wollt, doch da ihr für die verbesserte Variante viel grinden müsst, empfehlen wir, erst die normale Version testen. So könnt ihr schauen, ob Bunny zu eurem Spielstil passt, ehe ihr viel Zeit verschwendet.
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The First Descendant: Bunny freischalten – So geht es
Materialien für Bunnys Anzug sammeln: Bunny bekommt ihr recht früh im Spiel, indem ihr einfach die Kampagne verfolgt. Nach wenigenn Stunden bekommt ihr eine Nebenmission zum Erhalt von Bunny. Diese verlangt zunächst von euch, drei für die Erforschung des Anzugs grundlegende Materialien zu sammeln.
Verbesserte Zellen (Bunny) – bekommt ihr nach der Mission beim „Gefallenen Theater“ in „Kingston“
Stabilisator (Bunny) – bekommt ihr nach des Einsatzes „Ins Meisterlabor eindringen“ in „Kingston“
Spiralkatalysator (Bunny) – bekommt ihr nach der Mission auf dem „Großen Platz“ in „Kingston“
Anschließend müsst ihr die Kampagne weiterverfolgen, denn durch den Abschluss der Hauptmissionen erhaltet ihr nach und nach alle drei Komponenten.
Habt ihr die drei Grundkomponenten, müsst ein weiteres Material sammeln, das ihr ebenfalls erhaltet, wenn ihr die Kampagne weiterspielt:
Amorphes-Material-Muster
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Looter-Shooter The First Descendant gibt im Trailer sein Release-Datum bekannt
Bunny Code bekommen: Beim Freispielen von Bunny müsst ihr im letzten Schritt einen Koloss besiegen, den sogenannten „Grabläufer“. Durch den Trumpf über den gewaltigen Gegner könnt ihr euch dann die fehlenden „Amorphes-Material-Muster“ holen.
Den Grabläufer schaltet ihr ebenfalls im Verlauf der Kampagne aus. Wählt dazu nach Erhalt des betreffenden Auftrages auf der Map das Gebiet „Leeren-Abfangeinsatz“ aus, klickt auf den Grabläufer und den Schwierigkeitsgrad „Normal“ und startet den Kampf. Ihr könnt entweder allein oder mit einem Team antreten. Falls ihr Solo-Spieler seid, könnt ihr euch von zufälligen Verbündeten unterstützen lassen, damit der Kampf schneller und einfacher ist.
Sobald der Grabläufer ausgeschaltet ist, spawnt in der Arena ein sogenanntes Rekonstruktionsgerät, an dem ihr nun eure Belohnung für den Kampf auswählen könnt. Ihr habt drei Auswahlmöglichkeiten an Amorphen-Materialien, könnt jedoch nur eines mitnehmen. Wählt also unbedingt das „Amorphes-Material-Muster“ aus.
Bunny Forschung starten: Jetzt müsst ihr Bunny nur noch im Albion erforschen. Die Forschungskosten betragen 400.000 Gold und die Forschung dauert eine Minute. Anschließend könnt ihr Bunny einsammeln, ausrüsten und als Damage-Dealer nutzen.
The First Descendant Ultimate Bunny freischalten – So bekommt ihr sie kostenlos
Wie bekommt ihr Bunny Ultimate? Die Ultimate-Version von Bunny kostet im Shop 3.000 Kaliber, das sind etwa 60 Euro. Ihr könnt euch stattdessen auch das „Premium Ultimate Bunny“-Paket für 5.000 Kaliber kaufen – das sind ungefähr 100 Euro.
Wenn ihr kein Geld für Bunny Ultimate ausgeben wollt, könnt ihr die verbesserte Variante der Sprinterin auch im Albion erforschen. Dafür braucht ihr allerdings haufenweise Materialien und Gold. Macht euch also auf einen langen Grind gefasst.
So bekommt ihr Bunny Ultimate kostenlos: Ihr könnt Ultimate Bunny bei Anais im Albion erforschen. Die Erforschung kostet 900.000 Gold und dauert 36 Stunden. Außerdem benötigt ihr für die Forschung vier Komponenten, die ihr zuvor ebenfalls erforschen müsst. Auch das kostet jede Menge Materialien und ebenfalls Gold. Insgesamt braucht ihr 2.250.000 Gold.
Diese vier Bauteile müsst ihr für Ultimate Bunny farmen:
Abschluss von Leeren-Fusionsreaktor der Tiefe – Verfallendes Dickicht in Echosumpf [schwer]
Wenn ihr alle vier Bauteile beisammen habt und ausreichend Gold auf den Tisch legen könnt, steht der Erforschung von Ultimate Bunny nichts mehr im Weg – außer die Forschungsdauer von 36 Stunden, die ihr entweder abwarten oder gegen einen Aufpreis verkürzen/überspringen könnt.
The First Descendant: Material für Ultimate-Bunny farmen
Wie bekommt ihr die Materialien für Ultimate-Bunny? Falls ihr euch Ultimate-Bunny wirklich erfarmen wollt, müsst ihr natürlich wissen, wo ihr die einzelnen Materialien bekommen könnt.
Die Info zum Erhalt eines Materials findet ihr im Spiel bei Anais. Ihr müsst auf die jeweilige Forschung klicken, dann das zu erforschende Bauteil auswählen und dort das zu farmende Material auswählen. Anschließend könnt ihr euch unter „Info für Erhalt“ anzeigen lassen, wie und wo ihr ein Material findet.
Die Fundorte der Materialien, die ihr für Ultimate Bunny benötigt, haben wir euch aber auch hier in einer Übersicht zusammengetragen:
Lepton: Ressourcenkisten oder Munitionsfässer in „Kingston“
Keramik-Verbundmaterial: Ressourcenkisten oder Munitionsfässer in der „Schlucht der Weißen Nächte“
Abschluss von Leeren-Fusionsreaktor der Tiefe – Verteidigungslinie in „Festung“ [schwer]
The First Descendant wird auch von einigen Destiny-Experten gespielt, schließlich handelt es sich bei beiden Spielen um Loot-Shooter – auch wenn die Gemeinsamkeiten eher gering sind. Was die Destiny-Experten bislang von dem Spiel halten, erfahrt ihr auf MeinMMO: Was halten Destiny-Experten vom neuen Loot-Shooter The First Descendant?
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Es ist Zeit für unser MeinMMO-Format „MMORPG-News in zwei Minuten“. Wir fassen euch die wichtigsten Meldungen rund um das beste Genre der Welt zusammen. Freut euch aufWoW: MoP Classic, ein Lebenszeichen von Bellatores, einen neuen Spielerrekord und vieles mehr.
Die Highlights der Woche:
Können sich Fans von Guild Wars 2 auf die erste neue Klasse seit 8 Jahren freuen? Ein Post der Entwickler auf X deutet das an. Dieser zeigt ein Saiteninstrument und ist mit „15 Days …“ überschrieben. Spieler spekulieren daher mit einer Art Barden-Archetypen. In etwa anderthalb Wochen wissen wir mehr.
Am 2. Juli ist der Vorab-Patch für WoW: Mists of Pandaria Classic live gegangen. Mit dabei: Mönche, Pandaren, das neue Talentsystem, Haustierkämpfe und mehr. Die Details findet ihr auf blizzard.com. Übrigens: Als Chris Metzen auf der BlizzCon 2011 die Erweiterung Mists of Pandaria von World of Warcraft ankündigte, waren viele Fans des MMORPGs fassungslos. Einer der Gründe: die Pandaren.
Ebenfalls am 2. Juli ist im modernen WoW das Ereignis „Ein gieriger Abgesandter“ gestartet, bei dem euch unter anderem ein besonderer Buff erwartet. Alles Wichtige dazu findet ihr auf blizzard.com.
Die Entwickler von Black Desert haben die neue Klasse des MMORPGs vorgestellt. Die ersten Spekulationen aus der Community trafen dabei voll ins Schwarze: Der Wukong basiert auf dem Affenkönig aus „Die Reise nach Westen“ und ist übrigens bereits verfügbar. Das Update vom 2. Juli hatte aber noch mehr zu bieten. Die deutschen Patch Notes findet ihr auf playblackdesert.com.
Als das Kapitel Gold Road die neue Schriftlehre zu The Elder Scrolls Online brachte, war die Kritik groß. Dass man die Möglichkeit, neue Fertigkeiten zu kreieren, extra bezahlen soll, kam besonders schlecht bei vielen Spielern an. Mehr als ein Jahr später ändern die Entwickler genau das.
Außerdem ist in ESO die Vergeltung-Kampagne für Cyrodiil zurückgekehrt. Die läuft noch bis zum 8. Juli 2025 und steht dieses Mal auch auf den Konsolen zur Verfügung. Alle Details findet ihr auf elderscrollsonline.com.
Weiterhin gab es eine Vorschau auf Update 47 und die kommenden Verlies-Dungeons. Wo? Auch auf elderscrollsonline.com.
Final Fantasy XIV konnte mit den Erweiterungen Shadowbringers und Endwalker Rekorde bei den Spielerzahlen verzeichnen. Die neue Erweiterung Dawntrail jedoch leidet jetzt im Patch-Zyklus unter Spielerschwund und ausgerechnet die Veteranen scheinen abzuspringen.
Auf forum.square-enix.com findet ihr mittlerweile die deutsche Zusammenfassung vom Brief des Produzenten LIVE Teil 87. Dort erfahrt ihr unter anderem mehr zur Umsetzung von Spieler-Feedback zu Patch 7.25, Kosmo-Erkundung und Patch 7.3 von Final Fantasy XIV.
Am 8. Juli startet die MogMog-Kollektion von Final Fantasy XIV. Das Event wird bis zu den Wartungsarbeiten von Patch 7.3 laufen. Was ihr sonst noch wissen müsst, erfahrt ihr auf finalfantasyxiv.com.
Für New World gab es auf newworld.com eine Vorschau auf die Burgkarte für Fahnenraub und was alles für Saison 9 geplant ist.
Vom 10. bis zum 31. Juli läuft in Throne and Liberty das Event DaVincis Gunst. Das Ereignis verbessert Belohnungen, Waffenbeherrschung, Ausrüstungsplätze und Lagerung. Außerdem bringt es Boni für Amitoi, Verträge und Dimensionsmarken. Die Details erfahrt ihr auf playthroneandliberty.com.
Am 1. Juli gab’s den dritten Teil der Roadmap 2025 für Lost Ark. Für die kommenden Monate ist ein neues Progressionssystem, neue Endgame-Inhalte, die Valkyrie-Klasse und vieles mehr geplant. Alle Details findet ihr unter anderem auf Steam.
In den vergangenen 30 Tagen waren durchschnittlich 10.001 Spieler gleichzeitig online – im Mai waren es nur „8.811“. Es könnte sich langsam auswirken, dass MapleStory 2 vom Netz gegangen ist. Der Peak aus dieser Zeit liegt bei 16.855 gleichzeitig aktiven Spielern (Quelle: steamcharts.com). Neuer Rekord! Das Allzeithoch lag zuvor noch bei 13.831 gleichzeitig aktiven Spielern.
In RuneScape läuft vom 30. Juni bis zu 28. Juli das „The Beach“-Event, mehr Infos gibt’s auf runescape.com.
Am 27. Juni ist ein neuer Brief des Executive Producers für Star Wars: The Old Republic live gegangen. Auf swtor.com gibt Keith Kanneg einen Ausblick auf die Zukunft des MMORPGs. Freut euch auf Update 7.7.1, das unter anderem Modernisierungen für die Rattataki im Gepäck haben wird.
Die Events in SWTOR im Monat Juli findet ihr auf swtor.com.
Am 30. Juni ist das Update „Abyssal Depths“ für Albion Online erschienen, das die Tiefen, die neue Höhle des Antiquars und einen überarbeiteten Spieleinstieg auf die Server gebracht hat. Die offiziellen Patch Notes findet ihr auf albiononline.com.
Thomas Chance „Sodapoppin“ Morris ist einer der größten Streamer auf Twitch und vor allem durch seine Inhalte zu World of Warcraft bekannt. Aktuell spielt „Soda“ jedoch Old School RuneScape und erlebt dort manch einen besonderen Moment, den auch viele Veteranen des MMORPGs kennen.
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Das Superhelden-MMORPG Ship of Heroes gilt als geistiger Nachfolger von City of Heroes und hat einen Release-Termin. Am 18. August 2025 soll das Spiel auf Steam erscheinen. Den Release-Trailer findet ihr natürlich auf YouTube und über diesen Zeilen.
Es gibt ein Lebenszeichen vom PC-MMORPG Bellatores (via Steam)! Das Spiel wurde mittlerweile auf Unreal Engine 5 umgestellt, nutzt jetzt ein Action-Kampfsystem und setzt auf eine riesige Welt mit Mittelalter- und Fantasy-Elementen. Das neue Entwickler-Update findet ihr auch auf YouTube.
BitCraft Online ist auf Steam in den Early Access gestartet und wird jetzt munter mit Updates versorgt. Mit dem jüngsten Patch kam dabei unter anderem die oft gewünschte WASD-Steuerung ins Spiel. Die Patch Notes findet ihr auf Steam.
Spieler von Pantheon: Rise of the Fallen dürfen sich auf eine Überarbeitung der Crafting-Arbeitsstationen freuen. Was sich im Detail ändert, haben die Entwickler auf pantheonmmo.com vorgestellt.
Nachdem die Entwickler von Projekt „Ghost“ mit der Dreamblade die erste Klasse vorgestellt hatten, ging es bei einem Livestream auf YouTube vor knapp einer Woche ins Detail. Es gab Hintergrundinfos, Gameplay, Artworks, Design-Gedanken und vieles mehr.
Im jüngsten Entwickler-Stream zu Ashes of Creation kamen allerlei Themen auf den Tisch, die mit Blick auf die kommende Alpha-Phase wichtig sind. Darunter neue Völker, Anpassungen an etwa den Werten, das Crate-System, Nodes, PvP oder auch Gilden. Schaut euch das Video auf YouTube an.
Am 17. Juli erscheint mit Star Resonance der Quasi-Neustart für das Anime-MMORPG Blue Protocol. Auf ign.com sind in dieser Woche viele neue Details enthüllt worden. Der Fokus liegt weiterhin auf PvE mit Inhalten für Solisten und Gruppen. Es wird aber auch Housing, Minispiele, Angeln und mehr geben. Es sind keine Mobile-typischen Auto-Funktionen geplant.
In Südkorea fanden die ersten Tests für Aion 2 statt. Einige eingeladene Spieler sollen dabei das NDA gebrochen und erste Details verraten haben, via mmorpg.org.pl. Die PvE-Inhalte werden gelobt, die Grafik soll besser sein als bei den meisten NCsoft-Spielen, man soll fast überall und jederzeit fliegen können. Am Interface soll man durchaus erkennen können, dass das Spiel auch für Mobile erscheint. Dabei gilt es zu beachten, dass sich bis zum finalen Launch von Aion noch viel verändern kann.
Gamer wollen mit einer Petition einen Gesetzesentwurf ermöglichen, der die Abschaltung von Spielen verhindert, und der europäische Gaming-Verband hat geantwortet.
Wie wollen die Gamer die Spiele retten? Der YouTuber Scott Ross alias „Accursed Farms“ startete eine Initiative namens „Stop Killing Games“, in dessen Rahmen am 1. August 2024 eine Petition gestartet wurde.
Diese Petition soll erreichen, dass Publisher dazu bewegt werden, Spiele auch dann in einem spielbaren Zustand anzubieten, wenn die Arbeit an den Spielen eingestellt wurde. Um dieses Ziel zu erreichen, war es notwendig, dass die Petition bis zum 31. Juli 2025 eine Million Unterschriften sammelt, damit die Europäische Union den Vorschlag als Gesetzesentwurf diskutiert. Das Ziel der Petition wurde kürzlich erreicht, nachdem YouTuber und Twitch-Streamer zur Hilfe eilten.
Verband für Videospiele in Europa ist nicht auf der Seite der Gamer
Was ist das für ein Verband? Nachdem die Petition eine Million Unterschriften gesammelt hat, äußerte sich nun der europäische Videospiel-Verband „Video Games Europe“ zu der Initiative (via videogameseurope.eu).
Video Games Europe vertritt die Interessen der Videospielindustrie auf europäischer Ebene. Es ist die wichtigste Lobby-Organisation der Branche in Europa und verhandelt etwa mit der Europäischen Union, um die Interessen von Publishern und Entwicklern zu wahren. Video Games Europe verwaltet außerdem das PEGI-System, das einen einheitlichen Jugendschutz in Europa schaffen soll.
Der Verband ist keine Institution der Europäischen Union, sondern ein privatwirtschaftlicher Interessenvertreter.
Was sagt der Verband? Video Games Europe hat ein 5 Seiten langes Statement veröffentlicht, in dem sie sich zu „Stop Killing Games“ äußern. Darin erklärt der Verband, dass ein entsprechend der Petition geforderter Gesetzesentwurf eine abschreckende Wirkung auf das Design von Spielen haben könnte.
Obendrein glaubt der Verband, dass diese Entscheidung, wann die Unterstützung eines Spiels beendet wird, weiterhin in den Händen der Unternehmen liegen sollte.
Der Verband ist demnach wohl kein Unterstützer des Gesetzesentwurfes, auch wenn er sich durchaus für professionelle Bemühungen zur Bewahrung von Videospielen einsetzt.
Unternehmen sollten das Recht haben, Entscheidung zu treffen
Wie begründet der Verband seine Ansicht? Der Verband ist überzeugt, dass die Unternehmen die Freiheit haben müssen, selbst entscheiden zu können, wann sich die Unterstützung eines Spiels aus finanzieller Sicht nicht mehr lohnt. In dem Statement heißt es diesbezüglich:
„Das Recht zu entscheiden, wie, wann und für wie lange Online-Videospieldienste für Spieler verfügbar gemacht werden, ist entscheidend, um die damit verbundenen Kosten zu rechtfertigen und fortlaufende technische Innovationen zu fördern.“
Weiter führt der Verband aus, dass ein entsprechendes Gesetz der Entwicklung der Spiele schaden würde:
Die Auferlegung einer rechtlichen Verpflichtung, die Server-Unterstützung auf unbestimmte Zeit fortzusetzen oder Online-Videospiele auf eine spezifische technische Weise zu entwickeln, die eine dauerhafte Nutzung ermöglicht, würde die Kosten und Risiken bei der Entwicklung solcher Spiele erhöhen. Es hätte eine abschreckende Wirkung auf das Spieldesign und würde als Hemmnis für die Bereitstellung solcher Spiele in Europa wirken.
Für den Verband ist klar, dass ein solches Gesetz einen erheblichen Eingriff in der Entwicklungsphase bedeuten würde und zusätzlich Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Spieler und der technischen Sicherheit außer Acht lassen würde.
Aktuell gibt es noch Bedenken, ob es Probleme bei der Petition geben könnte. Da es sich um einen politischen Prozess handelt und dies nicht eine Petition auf einer wenig angesehenen und inoffiziellen Petitions-Plattform sei, könnten unechte Unterschriften das Ergebnis verfälschen und ein Scheitern der Initiative bedeuten: Einer der wichtigsten Petitionen für Gamer hat doch noch ihr Ziel erreicht, aber es könnte ein Problem geben
Die entlassenen Mitarbeiter bei Microsoft brauchen gar nicht traurig sein. Sie können ja Microsofts KI nutzen, um sich Hilfe zu suchen.
Es liest sich ein bisschen wie die dystopische Zukunft, vor der uns SciFi-Autoren immer gewarnt haben. Doch bei Microsoft wurden 9.000 Mitarbeiter in den unterschiedlichsten Bereichen entlassen. Der Executive Producer Matt Turnbull hatte aber „tolle“ Tipps, wie die Entlassenen damit umgehen sollten: Sie könnten ja Microsofts eigene KI benutzen, damit sie sich nicht so schlecht fühlen.
Auch World of Warcraft und damit Blizzard gehören inzwischen zu Microsoft:
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WoW mal so richtig ehrlich erklärt
Was ist bei Microsoft los? Bei Microsoft wurde vor einigen Tagen bekannt gegeben, dass 9.000 Mitarbeiter in den verschiedensten Bereichen entlassen wurden. Das betraf unter anderem auch die Spiele-Entwicklung, wie zum Beispiel beim vielversprechenden MMORPG Blackbird, das nun komplett eingestellt wurde.
Durch die vielen Entlassungen gibt es nun zahlreiche Entwickler, die sich nach neuen Stellen umhören oder auch schlicht Existenzängste haben, weil ihnen ohne Job das Einkommen und damit die Lebensgrundlage fehlt.
Matt Turnbull, Executive Producer bei Xbox Game Studios Publishing (und nicht von den Entlassungen betroffen), gab daraufhin einige Tipps – die für eine Menge Empörung sorgten
Was sagte Turnbull? Turnbulls Beitrag liest sich in weiten Teilen wie Werbung für verschiedene KI-Tools, wie ChatGPT oder auch Microsofts Copilot. Denn er gibt vor allem Vorschläge, wie man die KI benutzen könne, um jetzt durch eine schwierige Zeit zu kommen. Auf Bluesky hat Brandon Sheffield den Post von Turnbull gesichert:
Darunter finden sich besonders fragwürdige Passagen, wie etwa einige Vorschläge für Prompts, die man an die KI richten soll, um sich Hilfe und Unterstützung zu holen:
„Ich habe Probleme mit dem Hochstapler-Syndrom, nachdem ich entlassen wurde. Kannst du mir helfen, meine Erfahrungen neu einzuordnen auf eine Art und Weise, die mich daran erinnert, worin ich gut bin?“
Vom Hochstapler-Syndrom („Imposter-Syndrom“) spricht man, wenn Menschen trotz ihres Erfolgs und ihrer Fähigkeiten an den eigenen Fähigkeiten zweifeln. Sie haben dann Angst, dass eines Tages „auffliegt“, dass sie gar nicht so gut sind – selbst, wenn das überhaupt nicht stimmt.
Er vertritt auch die Ansicht, dass man die Tools ja nutzen könne, um die „emotionale und gedankliche Last zu mindern, die mit dem Job-Verlust einhergeht“.
Wo wurde das gesagt? Matt Turnbull hat den langen Beitrag auf LinkedIn verfasst, nach einigen harschen Kritiken wurde der Beitrag allerdings wieder gelöscht. Er wurde aber von vielen Nutzern festgehalten und kursiert auch jetzt weiter im Internet.
Das Internet und Betroffene reagieren fassungslos: Die Reaktionen fallen – gerade im Gaming-Subreddit – überwiegend negativ aus. Man wirft Turnbull vor, dass er „den Raum nicht lesen“ könne und dass es doch zynisch sei, den Entlassenen die Nutzung von Microsoft-Produkten zu empfehlen, nachdem man ihnen gekündigt hat – vor allem dann, wenn man selbst (also Turnbull) seinen Job weiterhin behalten hat.
„Jeder, der gefeuerten Leuten sagt, dass sie doch zu einem Computer-Algorithmus als Therapie reden sollen, ist einfach irre.“ – Magnon
„Bro, was zur Hölle. Ich musste mir extra das genaue Zitat anschauen, weil ich dachte, das muss doch aus dem Kontext gerissen sein. Aber nein, der Beitrag sagt exakt das.“ – Alundra828
„Ich bin überzeugt davon, dass Menschen in Machtpositionen früher oder später zu Psychopathen werden. Da musst du echt schon komplett von der Realität entkoppelt sein.“ – MuptonBossman
Eigentlich sollte euch Call of Duty: WW2 eine schöne Zeit bereiten, doch eine Sicherheitslücke stellt eine Gefahr für die PCs der Spieler dar.
Was ist bei CoD WW2 los? Am 1. Juli kam Call of Duty: WW2 in den Microsoft Store und den Game Pass am PC. PC-Spieler konnten fortan den Shooter von Activision über das Abonnement zocken.
CoD: WW2 kam bereits 2017 heraus. Das Spiel führt Spieler in das Setting des Zweiten Weltkriegs und bietet eine Kampagne sowie einen Koop-Modus mit eigener Geschichte – das macht das Spiel selbst für Abonnenten des Game-Passes interessant, die nicht an Multiplayer-Gefechten interessiert sind.
Jetzt gab Activision jedoch bekannt, dass sie den Shooter im Microsoft Store offline genommen haben und sie Berichte über ein Problem mit dem Spiel prüfen (X.com).
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Activision zeigt das neue Call of Duty: Black Ops 7 im Trailer zum Xbox Showcase 2025
WW2 wird zum Risiko für euren Gaming-PC
Was ist das Problem? In den vergangenen Tagen häuften sich Berichte von Spielern, die über die Game-Pass-Version von Call of Duty: WW2 gehackt wurden. Die gemeldeten Vorfälle könnten laut einigen Nutzern durch einen Exploit des Anti-Cheat-Systems möglich sein. Die Angreifer würden in dem Fall die Kontrolle über den PC der Betroffenen übernehmen. Ein Spieler schreibt auf Reddit:
„Ich habe heute Call of Duty: WW2 gespielt, das vor ein paar Tagen im Game Pass veröffentlicht wurde. Ich war voller Vorfreude, habe ein Spiel auf ‚Shipment‘ gesucht und angefangen zu spielen. Plötzlich öffnet sich mein Kommandozeilen-Fenster und damit eine Textnachricht, die besagte: ‚Marc E. Meyer hat soeben eine RCE auf deinem System ausgeführt, bitte kontaktiere Mitchell Silberberg & Knupp LLP‘. Eine Internetseite eines Anwalts namens Marc E. Meyer ist ebenfalls aufgegangen. Ich weiß, das könnte ein Troll sein, aber ich dachte, die Dienste von Microsoft wären sicher.“
Auch andere Spieler wurden Opfer desselben vermeintlichen „Trolls“. Ein Nutzer postete auf X.com sogar ein Video von der Situation, als sich plötzlich seine Kommandozeile mit dem Text öffnete. Ein User auf Reddit erklärt zudem, dass das Problem nicht neu sei und auch andere „Call of Duty“-Teile betreffe. Die Steam-Versionen seien dabei jedoch sicher:
„Ironischerweise ist die Steam-Version von WWII aber in Ordnung, da sie dedizierte Server nutzt. Als das Spiel für den Game Pass im Microsoft Store portiert wurde, hat man es auf P2P-Matchmaking umgestellt, was es anfällig für RCE-Exploits macht. Das betrifft nicht nur WWII, sondern jedes CoD, das P2P-Matchmaking verwendet, also MW2, MW3, Ghosts, Advanced Warfare, BO3 und Modern Warfare Remastered.“
P2P steht für „Peer-to-Peer“. Bei dieser Art des Matchmakings wird einer der Spieler zum Host der Lobby und der PC des Spielers übernimmt die Rolle des Servers.
Wieso ist das ein Risiko für Spieler? Was die Spieler erlebten, wird als Remote Code Execution (kurz: RCE) bezeichnet, auf Deutsch heißt das etwa „Code-Ausführung aus der Ferne“.
Bei einem RCE dringen Angreifer aus der Ferne über eine Sicherheitslücke einer Software in das System der Betroffenen ein und übernehmen die Kontrolle. Sie können dann beispielsweise Änderungen am System vornehmen, Malware installieren, Daten stehlen sowie das Mikrofon oder die Webcam aktivieren. Außerdem können sie das System auch vollständig sperren oder lahmlegen.
Zwar handelt es sich bei den aktuellen Meldungen anscheinend nur um einen Troll, der den Spielern mit belanglosen und ungefährlichen Nachrichten oder Pop-ups einen Schrecken einjagt, doch zeigte der Troll mit seinem Handeln, welcher Gefahr die Spieler durch WW2 ausgesetzt sind.
Falls ihr in den nächsten Tagen Call of Duty zocken wolltet, solltet ihr euch vielleicht von älteren Ablegern und Game-Pass-Versionen fernhalten. Ihr könntet stattdessen mal wieder einen Blick in Black Ops 6 werfen. Da ist gerade das Mid-Season-Update erschienen. Die wichtigsten Infos dazu findet ihr hier auf MeinMMO: CoD: Black Ops 6 Season 4 Reloaded ist gestartet – Alles Wichtige in 2 Minuten
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Die Geschichte von Cyberpunk: Edgerunners geht weiter. Erste Infos machen klar, dass wir uns auf viele Neuerungen im nächsten Anime freuen können.
Cyberpunk: Edgerunners ist eine der Anime-Umsetzungen zu Videospielen, die richtig gut gelungen ist. Nicht nur der Animationsstil der Serie wurde gelobt, sondern auch die tolle Darstellung der Welt von Cyberpunk 2077 und die düstere Geschichte mit einem traurigen Ende.
Lange wurde gerätselt, ob es eine zweite Staffel gibt. Jetzt ist klar: Ja, die ist bereits in Produktion.
Den Trailer zur ersten Staffel seht ihr hier:
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Cyberpunk Edgerunners: Fans des RPG-Epos feiern den Netflix-Trailer, aber hoffen auch auf eine coole Story
Was wurde angekündigt? Über X gab der Account von Cyberpunk: Edgerunners bekannt, dass sich eine zweite Staffel in Produktion befindet. Dazu wurde noch ein erstes Poster-Artwork von Animations-Studio Trigger veröffentlicht – die hatten auch die erste Staffel bereits erschaffen und sind demnach auch für Staffel 2 wieder zuständig.
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Worum geht es in Staffel 2? Die genauen Inhalte der zweiten Staffel sind noch nicht bekannt. Allerdings hat man bereits bekannt gegeben, dass es sich um eine „Standalone“-Story über 10 Episoden handeln wird. Das bedeutet, dass die Geschichte weitestgehend losgelöst von den Charakteren der ersten Staffel oder des Videospiels ist.
Dazu stellt man die Frage: „Wenn die Welt vom Spektakel geblendet ist, welche Extreme musst du ausreizen, um deiner Geschichte Bedeutung zu verleihen?“
Wir dürfen uns also auf neue Charaktere, viel Action und jede Menge Dramatik freuen.
Es soll eine „rohe Chronik über Wiedergutmachung und Rache“ sein – Themen, für die es im Universum von Cyberpunk jede Menge Platz gibt.
„Ich wollte die Welt ein bisschen trauriger machen“
Derweil hat der Produzent Bartosz Sztybor auf der Anime-Expo ein wenig Einblick in die Entwicklung der ersten Staffel gegeben. Auf die Frage hin, ob er den nie mit dem Gedanken gespielt hätte, eine positive oder eher fröhliche Geschichte zu erzählen, sagte er:
Ich bin aus Polen. Die Menschen in Polen sind traurig. Sie werden traurig geboren und sie sterben traurig. Daher wollte ich einfach die ganze Welt traurig machen … wenn die Leute traurig sind, dann bin ich ein bisschen glücklich.
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Auch wenn Sztybor das mit einem kleinen Augenzwinkern sagt, dürfte er mit der Mission Erfolg gehabt haben – immerhin ist gerade das Finale der ersten Cyberpunk-Staffel ziemlich emotional und macht auch deutlich, warum es in einer zweiten Staffel wohl um einem neue Gruppe von Charakteren gehen wird.
Das neue MMORPG der Macher von Elder Scrolls Online wäre ein richtiger Hit geworden, sagen erste Tester. Xbox-Chef Phil Spencer soll auch überzeugt gewesen sein. Trotzdem hat Microsoft die Entwicklung eingestellt.
Von welchem Spiel ist die Rede? Projekt „Blackbird“ war ein AAA-MMORPG, das sich bei ZeniMax Online Studios in der Entwicklung befand – den Machern von Elder Scrolls Online (ESO), das bereits im Jahr 2014 erschienen ist.
Das Spiel habe einige der besten Reaktionen von Playtestern erhalten, die er seit Jahren gehört hatte. Und das sei gar nicht mehr so leicht zu erreichen. „Es braucht eine gewaltige Menge, damit Leute heutzutage einem Multiplayer-Playtest so viel Lob aussprechen“, schreibt der Leaker weiter.
SneakersSO hatte zuvor bereits korrekt die Multiplattform-Pläne von Xbox geleakt, sein Wort hat also durchaus Gewicht. (Quelle: videogamer)
Auch Xbox-Chef Phil Spencer soll begeistert gewesen sein. Wie Jason Schreier für Bloomberg schreibt, hat Spencer den Titel bei einer Präsentation im März angezockt. Der CEO soll dabei so viel Spaß gehabt haben, dass Matt Booty, Head of Xbox Game Studios, ihm irgendwann den Controller wegnehmen musste, um mit dem Meeting fortzufahren.
Eine Mischung aus Destiny 2 und Blade Runner
Was für ein Spiel wäre Blackbird gewesen? Auch hierzu liefert Jason Schreier einige Infos:
Blackbird wäre ein „Third-Person, Online-Loot-Shooter“ in einer brandneuen Engine geworden. Schreier vergleicht das Spiel mit Destiny 2.
Die Ästhetik des Spiels beschreibt er als „Sci-Fi-Noir“ und vergleicht sie mit Filmen wie Blade Runner.
Das Spiel hätte einen großen Fokus auf vertikale Bewegung gelegt: Spieler wären „wie Superhelden“ Wände hochgelaufen und hätten sich mit Greifhaken um große Gebäude geschwungen.
Todesritter in World of Warcraft haben noch immer keinen Raid-Buff. Blizzard sieht dafür eine Lösung – aber die macht Todesritter unzufrieden.
Wenn man in World of Warcraft eine gute Gruppe für einen Schlachtzug zusammenstellt, wird in der Regel auf unterschiedliche Dinge geachtet. Zumeist will man einen Charakter aus jeder Klasse dabei haben, um sämtliche Raid-Buffs abzudecken. Doch eine Klasse hat keinen solchen „Raid-Buff“. Blizzard erkennt das an und sagt, eine ihrer Fähigkeiten wäre quasi ein Buff für den ganzen Raid. Ein wenig absurd, wenn man bedenkt, dass genau diese Fähigkeit im nächsten Raid kaum einen Nutzen hat.
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WoW mal so richtig ehrlich erklärt
Was sind Raid-Buffs? Raid-Buffs, oder meistens „Gruppen-Buffs“ sind unterschiedliche Stärkungseffekte, von denen die ganze Gruppe profitiert. Manche Buffs sind direkt:
Priester erhöhen die Ausdauer der Gruppe, Schamanen die Vielseitigkeit.
Andere Buffs sind indirekt oder Debuffs auf Feinden, von denen trotzdem alle profitieren:
Dämonenjäger erhöhen den erlittenen Magieschaden der Feinde, Mönche den erlittenen physischen Schaden der Gegner.
So haben alle Klassen in World of Warcraft einen besonderen Nutzen im Raid, von dem ein Großteil der Gruppe profitiert. Nur eine Klasse kann das nicht: der Todesritter.
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Was will Blizzard ändern? Blizzard erkennt in den vorläufigen Patch-Notes für Patch 11.2 an, dass Todesritter keinen „richtigen“ Raid-Buff im klassischen Sinne haben, sehen hier aber eine Fähigkeit, die das quasi ersetzt: Todesgriff.
Todesgriff erlaubt es dem Todesritter, einen Feind an die eigene Position zu ziehen. Das ist besonders stark, wenn man viele Feinde an einer Stelle bündeln muss oder es um schnelle, exakte Positionierung von Feinden geht.
Der Haken an der Sache ist allerdings, dass Bosse und die meisten „Anführer“-NPCs gegen Todesgriff immun sind. In der Regel können lediglich kleinere Feinde, also „Adds“, in Kämpfen mit dem Todesgriff gezogen werden.
Besonders absurd erscheint das für viele, wenn man auf den nächsten Raid, Manaschmiede Omega, schaut. Denn dort gibt es in allen Bosskämpfen nur wenige Adds – und wenn doch, dann haben diese bereits Mechaniken, die entweder die Benutzung von Todesgriff verhindern oder unnötig machen.
Community ist sauer, wünscht sich mehr: Im Subreddit von WoW wird das Thema angeregt diskutiert. Viele Todesritter hätten sich einfach etwas mehr gewünscht und machen sich Sorgen um ihren Platz im Raid. Denn wenn alle anderen Klassen einen nützlichen Buff haben – warum sollte man dann einen Todesritter mitnehmen? Einige der Kommentare:
„Todesgriff als Raid-Buff einzustufen ist genau so wie Anstachelndes Gebrüll oder Totem der Geistverbindung als Raid-Buff einzustufen. Und die Klassen haben tatsächlich noch echte Raid-Buffs.“ – Alex_Wizard
„Wie kann irgendwas, das nicht direkt andere Spieler verstärkt, als Raid-Buff zählen?“ – Cloud_N0ne
„Ah, ein Klassiker. Man liebt es einfach, so etwas zu sehen. Sie brauchen wohl noch ein weiteres Shadowlands, um zur Hölle nochmal aufzuwachen in mancher Hinsicht, denn sie werden schon wieder auf BfA-Level arrogant.“ – Kurthalos
Manchmal gibt es Wissen, ohne das man ruhiger schlafen kann. Die MeinMMO-Redaktion hat den offiziellen Test gemacht, um zu erfahren, zu welcher Legion der Space Marines aus Warhammer 40.000 die Redakteure gehören. Warhammer-Experte Benedict Grothaus hat mit einigen Ergebnissen gerechnet, nur bei der Chefin gibt es ein paar Sorgen. Wobei er selbst nicht so laut sein sollte …
Eigentlich war die Idee ganz einfach: Ich habe zufällig entdeckt, dass Games Workshop auf der offiziellen Website einen Test anbietet, um herauszufinden, zu welcher Legion man gehört. Mit mehreren Fragen wird man dabei am Ende einer Legion zugeteilt.
Den Test habe ich in die Redaktion gegeben, einfach um mal zu schauen, was da so passiert. Ich habe mit unterhaltsamen Antworten gerechnet und mit ein wenig Herumgenerde, mit dem ich die Kollegen beeindrucken kann.
Aber jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher, was da so in den Autoren und Redakteuren der Seite schlummert.
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Der Trailer zur neuen Edition der Horus Heresy in Warhammer 40.000
MeinMMO besteht aus Ketzern und Verrätern
Über die Hälfte der Redaktion gehört laut dem offiziellen Test zu den Verrätern. Zur Erklärung: Anfang des 31. Jahrtausends hat Horus Lupercal, einer der Söhne des Imperators, einen riesigen Verrat angezettelt.
Word Bearers haben wir überraschenderweise gar keine
Immerhin eine Handvoll Leute aus der Redaktion haben sich dem Imperator gegenüber als loyal bewiesen:
Dariusz, unser Shooter-Redakteur, gehört passenderweise zu den Imperial Fists
Tech-Benedikt, MMORPG-Experte Karsten und unser Allrounder Ody gehören zu den Dark Angels
Jasmin mit dem großen Herz für Anime ist ein Ultramarine
Christoph ist offenbar unser einsamer Space Wolf
unsere Video-Produzentin Anna gehört zu den Iron Hands
und Alex, der euch mit coolen D&D-Storys versorgt, reitet gerne mit den White Scars aus
Allerdings haben wir auch drei Leute in der Redaktion, die einer Legion angehören, die mich äußerst skeptisch macht und zwei davon sind in wichtigen Positionen …
Nun ist es bei der Alpha Legion aber so, dass Täuschung und Geheimhaltung ihre großen Waffen sind und sie nur selten die Wahrheit sagen. Sie führen einen in die Irre und manchmal bemerkt man das noch nicht einmal.
Seit ich das über Leya weiß, bin ich mir nicht mehr so sicher, ob ihre Aufträge an mich wirklich nur Aufträge sind, oder ob da nicht doch mehr dahinter steckt …
Das zweite Mitglied der Alpha Legion ist unsere Managing Editor Sophia Weiß, die sich beunruhigend gut mit der Legion identifizieren kann, wie sie sagt. Blöderweise passt diese doppelte Lead-Spitze mit Blick auf Alpharius und Omegon als die Primarchen der Alpha Legion ziemlich gut.
Unsere Brüder und Schwestern von der GameStar sind viel zahmer
Einfach für einen Vergleich habe ich den gleichen Test an unsere Kollegen von der GameStar geschickt und auf Ergebnisse gewartet. Für mich wenig überraschend aber für euch sicherlich interessant: Fast alle Redakteure bei der GameStar sind treue Loyalisten des Imperiums.
Bei fast allen von ihnen kamen Legionen wie die Dark Angels oder Ultramarines raus. Imperial Fists gibt es auch zwei, einer davon Dimitry Halley, der Redaktionsleiter. Sogar jeweils einen Salamander und eine Raven Guard gibt es und Ann-Kathrin Kuhls, die Team-Chefin für GameStar bei YouTube, ist besonders stolz auf ihr Ergebnis, eine White Scar zu sein.
Allerdings sitzt auch bei der GameStar der Makel des Chaos: Sie haben einen Thousand Son und gleich zwei Mitglieder der Alpha Legion. Wer das ist, verrate ich aber nicht.
Denn so sehr ich mich auch über einige Ergebnisse wundere: allzu laut sollte ich nicht schreien. Laut Test gehöre ich als einziger in beiden Teams zu den Night Lords. Das ist zwar passend, aber vermutlich nicht das beste Zeichen für meine Kollegen.
Für alle, die mit dem Namen nichts anfangen können: die Night Lords sind quasi die Weltraum-Supervampire. Die Spezialität der Legion sind psychologische Kriegsführung und Terror. Das sind die Kerle, auf deren Rüstungen die abgezogene Haut und das herausgerissene Fleisch ihrer Feinde klebt, während sie angreifen. Und ja, ich mag die Night Lords tatsächlich …
Die Kluft der Beschwörer in League of Legends ist ein verrückter Ort. In den meisten Fällen wird man von den Teammates beleidigt, doch in einem Fall sind sich zwei Spieler näher gekommen und führen mittlerweile eine langjährige Beziehung. Ein LoL-Spieler berichtet davon, wir er seine Freundin kennengelernt hat.
Was hat der Spieler erlebt? Während einer entspannten Runde Ranked spielte der Reddit-User Upvibee auf der Botlane den Champion Vayne (Reddit.com). Als der befreundete Jungler seine Lane ganken wollte, ist der Supporter dabei gestorben. Was für den Rest der Runde passiert ist, fasst Upvibee so zusammen:
Für den Rest des Spiels hagelte es nur noch wütende Absätze wegen dieser einen Situation. Ich kann nicht in Worte fassen, wie viel Flame ein einzelner Mensch produzieren kann.
Der Supporter war das genaue Gegenteil, von dem, was er sein sollte und hat Upvibee, wie er selbst sagt, mehr geflamed als je ein anderer Mensch. Wer hinter dem Bildschirm saß und ihn beleidigt hat, sollte er erst ein Jahr später erfahren.
Wie hat er seinen Peiniger getroffen? Im Jahr 2017 hat der LoL-Spieler eine Frau kennengelernt. Beide verstanden sich schnell miteinander und nach einem Monat fand er heraus, dass sie auch League of Legends spielte. Nachdem er allerdings ihren Usernamen gesehen hatte, war er schockiert.
Es war der gleiche Name, den der Supporter trug, der ihn ein Jahr zuvor auf Schärfste beleidigt hatte. Der Main-Champion seiner neuen Freundin war ebenfalls derselbe, den sie in der ersten gemeinsamen Runde gespielt hatte.
Im Video seht ihr den Trailer zu aktuellen Season 2 von 2025 in League of Legends:
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Der Launch-Trailer zur neuen Season 2 2025 in League of Legends
Liebe kennt keine Grenzen
Was ist aus den beiden geworden? Upvibee schrieb des Weiteren in seinem Post, dass seine Freundin, abgesehen des verrückten „League of Legends“-Dämons, keine Redflag hat. 8 Jahre später sind die beiden noch ein Paar. Upvibee gibt am Ende seines Posts noch eine wichtige Nachricht für jeden Spieler mit:
Denk immer daran: Du weißt nie, wen du in Solo-Queue gerade beleidigst, es könnte dein Bruder, deine Schwester oder sogar deine zukünftige Frau oder dein zukünftiger Mann sein.
Der Reddit-User -dus scheint den Plan der Freundin durchschaut zu haben und kommentiert Folgendes (Reddit.com):
Bleib wachsam, Bruder. Sie hat einfach entschieden, dass dich zu flamen nicht reicht. Diese acht Jahre waren nur Teil ihres Plans. Der große Trick: dich verführen, dich verliebt machen, heiraten … und dann dein Herz brechen, sich scheiden lassen und dir die Hälfte deines Zeugs nehmen. Alles nur wegen eines League-Spiels.
Neben den sonstigen LoL-Erfahrungen ist eine Liebesgeschichte wie diese eine willkommene Abwechslung. Der User Unusual_Gas_9756 äußerte sich ebenfalls dazu und schrieb, dass er viele Freunde und auch eine Freundin durch LoL gefunden hat (Reddit.com).
Im Jahr 2016 wurden in League of Legends sogenannte Clubs eingeführt, die ein Bereich innerhalb des Launchers waren. Mit der Funktion konnten Spieler untereinander chatten und wie im MMORPG eine Art Gilde gründen. Später wurde dieses Feature leider entfernt, doch Geschichten über Freunde und Paare, die sich in LoL getroffen haben, gibt es immer wieder: LoL: Support und ADC beleidigen sich ein ganzes Match lang, heiraten 6 Jahre später
In Dune: Awakening hat ein Spieler, die wohl aufwendigste Quest im Spiel abgeschlossen. Viele Fans fragen sich, warum der Spieler sich das angetan hat und reagieren frustriert auf die Quest.
Was ist das für eine Quest? In Dune: Awakening gibt es im Endgame eine Quest, bei der man einen Cutteray MK6 abgeben muss. Das Werkzeug ist besonders teuer und viele weigern sich deshalb, die Aufgabe abzuschließen. Der Auftrag stammt vom Schwarzen Brett und kann jederzeit abgeschlossen werden.
Um den Cutteray MK6 herzustellen, braucht ihr:
50x Plastanium Barren
30x EMF Generatoren
30x Kobalt Paste
6x Thermo-reaktiver Strahlverstärker:
9x Thermoelektrischer Kühler
27x Spice Melange
Als Belohnung winkt ohnehin nur eine Laser-Waffe, die für viele Spieler nicht attraktiv ist. Aus diesen Gründen schlummert die Quest bei vielen Gamern im Log vor sich hin. Einer hat sie nun zur Verwunderung der Community wirklich abgeschlossen.
Hier könnt ihr sehen, was sich in Zukunft bei Dune: Awakening ändern soll:
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Dune: Awakening – Das ist die Zukunft des MMOs
Teure Quest sorgt für Frust
Was hat der Spieler getan? Der Spieler Olaknox hat auf Reddit einen Screenshot gepostet, bei dem er den geforderten MK 6 Cutteray beim Auftragsbord am Schwarzenbrett abgibt. Dazu schreibt er: „Hier ist dein blöder Cutteray MK6. Das schmerzt mich als Solist“.
Gerade als Einzelspieler ist es noch beachtlicher, so viele Ressourcen für eine Quest auszugeben, deren Belohnung nur eine Waffe ist, die viele gar nicht wollen. Entsprechend reagieren auch die Nutzer auf Reddit:
anglingTycoon: „Diese Quest war schmerzhaft, das abzugeben. Ich denke aber, es hat sich gelohnt. Das einzige Problem ist, dass man die Lasgun nicht reparieren kann; wenn sie kaputt ist, ist sie kaputt.“
CherryMyFeathers: „Würde ich niemals machen. Die 700 XP sind es nicht wert.“
MyAssPancake: „Ich kann mir nicht vorstellen, eine Quest nicht abzuschließen. Allerdings mache ich mir Sorgen, dass mir langweilig wird, wenn ich alle Quests beendet habe.“
Single_Company7491: „Ist das nicht die Questreihe, um die Lasgun zu bekommen, die sich theoretisch nur lohnt, wenn man sie benutzen will?“
Ein ungewöhnliches Problem, eine hilfsbereite Community und eine kreative Lösung. Die Reddit-Community half einem Steam-Deck-Spieler mit zwei Daumen, den Controller besser bedienen zu können.
Der Nutzer Alpha-Quartz postete einen Beitrag auf Reddit, mit dem er die Community um Rat bittet. Er erzählt von seiner seltenen Besonderheit: An seiner linken Hand besitzt er nicht einen, sondern zwei Daumen. „Ich habe eine abnorme Hand, bei der ich zwei kleine Daumen anstelle eines großen habe, und zwar an meiner linken Hand“, erklärte er. Für ihn ist das nicht nur ein optisches Detail, sondern ein echtes Problem beim Zocken auf dem Steam Deck.
Wer sich für das Steam Deck interessiert, kann sich hier den Trailer zum Steam Deck OLED anschauen.
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Seht euch den offiziellen Trailer zum Steam Deck OLED an
Wie Gemeinschaft aus Unterschieden Neues schafft
Wonach suchte der Nutzer? Alpha-Quartz suchte auf Reddit nach Lösungen, um sein Steam Deck besser bedienen zu können. Konkret suchte er nach einem Thumb-Extender (Daumenverlängerung) oder einer einfachen Möglichkeit, den linken Stick zu versetzen, damit er die Handheld-Konsole besser bedienen kann. Der linke Analogstick liegt für seine zwei Daumen zu nah am Bildschirm und ist dadurch schwer zu erreichen und zu bedienen.
Diese Lösungen brachte die Community: Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Bereits am nächsten Tag präsentierte ein Nutzer namens SpecificGreen9140 eine selbstgebaute Lösung. Er hatte ein Gadget im 3D-Drucker entworfen: zwei versetzte Kreise, die sich direkt auf den Stick aufstecken lassen. So wird dessen Bewegungsarm nach links verlagert – genau das, was Alpha-Quartz gesucht hatte.
Doch dabei blieb es nicht. Ein weiterer User, Woogies, griff das Design auf und verbesserte es. Er machte die Form ergonomischer, sodass der Adapter noch besser in der Hand liegt. Daraus entstand eine kleine Modding-Kette. Immer mehr Nutzer entwickelten eigene Varianten, testeten sie und stellten sie der Community zur Verfügung.
Darunter war auch eine Version für Spieler mit normalen Händen. Ein Nutzer schrieb dazu humorvoll: „Ich habe etwas für Leute gedruckt, die SpecificGreen9140s Helfer benutzen wollen, aber nur einen Daumen an jeder Hand haben.“ SpecificGreen9140, der den ersten Daumen-Adapter entworfen hatte, kommentierte dies mit: „Ich verrotte total in der Hölle, ich habe sehr gelacht.“
Wie ging die Suche aus? Alpha-Quartz war von der Community tief beeindruckt. „Ich hatte nur mit ein paar Tipps gerechnet. Stattdessen bekam ich hunderte Vorschläge und 3D-Druck-Modelle zugeschickt.“ Die schnelle und kreative Hilfe überraschte ihn vollkommen. Für ihn war es nicht nur eine technische Lösung, sondern auch ein Beweis dafür, wie hilfsbereit und einfallsreich die Gaming-Community sein kann.
Auch GamesRadar wurde auf den Beitrag aufmerksam. Ein Redakteur nahm Kontakt zu Alpha-Quartz auf, um nach dem aktuellen Stand zu fragen. Der Spieler erklärte, dass er weiter an der perfekten Lösung tüftelt. Zwei Versionen hat er bereits selbst gedruckt, doch die Befestigung am Steam Deck sei noch nicht optimal. Trotzdem bleibt seine Stimmung positiv: „Zu diesem Zeitpunkt bin ich einfach überwältigt von der Menge an Unterstützung und positiver Stimmung. Mir fehlen die Worte.“
Solche Geschichten zeigen, wie flexibel und anpassbar Gaming heute sein kann, gerade wenn kreative Köpfe ihre Fähigkeiten einsetzen, um anderen zu helfen. Mit Gadgets und individuellen Mods lassen sich auch ungewöhnliche körperliche Voraussetzungen meistern. Gleichzeitig nutzen viele Menschen die Möglichkeit des Gamings nicht nur am Schreibtisch oder auf der Couch, sondern vermehrt auch im Bett. Doch Forscher warnen regelmäßig davor, dass solche elektronischen Geräte nichts im Schlafzimmer zu suchen haben.
Ein Entwicklerstudio muss verkündigen, dass sie keine Unterstützung mehr von ihrem Publisher bekommen, doch die Palworld-Entwickler könnten mit ihrer eigenen Publisher-Firma helfen.
Welches Entwicklerstudio ist betroffen? Das Entwicklerstudio Romero Games, das von einem der DOOM-Schöpfer John Romero und seiner Frau Brenda Romero gegründet wurde, musste auf X eine traurige Nachricht überbringen: Die finanzielle Unterstützung ihres Publishers fällt weg.
Aktuell hatte sich Romero Games in der Entwicklung ihres neuen Shooters befunden. Obwohl, wie sie selbst in ihrem Post erklären, jede Deadline getroffen wurde und sie häufig viel Lob für ihre Arbeit bekommen hätten. Es habe sich dabei um eine Entscheidung gehandelt, die in einem „höheren Level innerhalb des Publishers“ getroffen worden sei und auf die sie als Entwicklerstudio keinen Einfluss gehabt hätten.
Einen offiziellen Grund nennt Romero Games nicht, es liegt allerdings nahe, dass die kürzlich zahlreichen Entlassungen bei Microsoft etwas damit zu tun haben könnten. Einer der Artists, der bei Romero Games eingestellt war, Christoph Redl, bestätigte nämlich auf X, dass er seinen Job aufgrund der Entlassungen bei Microsoft/Xbox verloren hat.
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Update 0.5.0 für Palworld lässt euch endlich mit Freunden auf anderen Plattformen zocken
Palworld-Entwickler könnte Romero-Spiel retten
Was gibt Fans Hoffnung? Unter dem Post auf X, in dem Romero Games die traurige Nachricht überbringen, antwortete der Palworld-Entwickler John Buckley:
„Würde gerne mehr über dieses Projekt erfahren, wenn möglich“ (Quelle: X)
Es liegt die Vermutung nahe, dass der Palworld-Entwickler seine Hilfe anbieten möchte. Anfang des Jahres hatte das Entwicklerstudio hinter Palworld, Pocketpair, seine eigene Publishing-Firma angekündigt: Pocketpair Publishing.
Romero Games hat auf die Anfrage von dem Palworld-Entwickler nicht geantwortet, jedenfalls nicht offiziell. Es bleibt also abzuwarten, ob eine Zusammenarbeit stattfinden kann, ganz abwegig scheint es allerdings nicht. Das Spiel Palworld konnte sich vor kurzem wieder einem hohen Spielerzuwachs erfreuen. Grund dafür ist die Zusammenarbeit mit einem anderen Spiel. Mehr dazu lest ihr hier auf MeinMMO: Steam: Ein Crossover beflügelt Palworld, plötzlich spielen wieder über 100.000