Fast jedes GTA spielt in den USA, und das hat einen ziemlich einfachen Grund: Waffen

GTA 6 wird wie schon seine Vorgänger in den USA spielen. Nur ein einziger Titel der Reihe findet außerhalb dieses Landes statt. Einer der Gründer von Rockstar Games hat nun erklärt, warum das so ist.

Wo spielt GTA? Fast alle Spiele der Reihe sind in den USA angesiedelt. Dabei dienen reale Städte als Vorbild, werden jedoch leicht abgewandelt und erhalten einen neuen Namen. So wurde aus New York City Liberty City, aus San Francisco San Fierro, und Miami wurde zu Vice City. Die Metropole Los Angeles erhielt ebenfalls einen neuen Namen und konnte unter anderem in GTA V als Los Santos erkundet werden.

Nur ein Spiel bildet eine Ausnahme: GTA London 1969 aus dem Jahr 1999 spielt – der Name gibt es schon vorweg – in der britischen Hauptstadt. Seither werden immer wieder alternative Schauplätze außerhalb der USA in den Raum geworfen. Wie sähe etwa ein GTA aus, das in einer deutschen Stadt spielt? GTA Berlin vielleicht? GTA Frankfurt? Möglichkeiten gäbe es genügend.

Doch einer der Gründer von Rockstar, Dan Houser, glaubt nicht daran, dass dieser Wunsch mancher Fans je in Erfüllung gehen wird. In einem YouTube-Video von Lex Fridman erklärt er, warum GTA fast immer in den USA spielt – und was das Land so perfekt dafür macht.

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Rockstar Games präsentiert GTA 6 im zweiten Trailer

GTA ist typisch US-amerikanisch

Was sagt Dan Houser? Der Co-Gründer von Rockstar Games, der das Studio im Jahr 2020 verließ, erklärt, dass die USA einfach der perfekte Ort für GTA sind. Denn vieles, was die Reihe ausmacht, funktioniert nur so gut, weil es auf US-amerikanischem Boden stattfindet.

Der kurze Ausflug nach London sei zwar „nett und unterhaltsam“ gewesen, doch einen Hauptteil in Europa spielen zu lassen, stand außer Frage:

Bei einem vollständigen GTA-Spiel waren wir immer der Meinung, dass die IP so sehr von Americana [Sammelbegriff für kulturelle Schöpfungen in den USA, Anm. d. Red.] geprägt ist, dass es wirklich schwierig wäre, sie in London oder einem anderen Ort umzusetzen. Man brauchte Waffen, man brauchte diese überlebensgroßen Charaktere – es fühlte sich einfach so an, als würde sich das Spiel so sehr um Amerika drehen, vielleicht aus der Perspektive eines Außenstehenden, aber das war so sehr Teil des Wesens des Spiels, dass es anderswo nicht wirklich auf die gleiche Weise funktioniert hätte.

Dan Houser

Einerseits geht es in GTA ja stets um gesellschaftskritische Themen, die satirisch und voller Klischees behandelt werden. Für das überspitzte Erzählen sind die USA mit ihrer reichhaltigen Popkultur und vielen unterschiedlichen politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Einflüssen in der Tat sehr geeignet. Auch wenn die Realität mittlerweile selbst recht abgedreht ist.

Und auch ein praktisches Detail spielt eine Rolle: In den USA gibt es vergleichsweise lockere Waffengesetze. Ein Spiel, das etwa in Europa stattfindet, müsste entweder stark von der Realität abweichen oder das Spielprinzip anpassen. Immerhin darf man in den meisten Ländern nicht einfach so eine Waffe besitzen, geschweige denn offen damit herumlaufen.

Es ist also mehr als verständlich, dass man sich bei Rockstar auf die USA beschränkt, sich die Freiheiten nimmt, die das Land zu bieten hat, und auch den nächsten Teil wieder dort spielen lässt.

GTA VI nimmt sich abermals Miami zum Vorbild und bringt Spieler zurück in das geliebte, sonnendurchflutete Vice City. Schon die ersten Trailer zeigen, dass uns abermals ein wilder Mix schriller Charaktere erwartet, wie es sie wohl nur in den USA gibt.

Was denkt ihr darüber? Seid ihr traurig, dass ihr nicht durch heimische Großstädte fahren könnt? Welche wären eure Favoriten? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Das Studio hinter GTA hat zurzeit mit anderen Problemen zu kämpfen: Rockstar steht massiv in der Kritik, soll dutzende Mitarbeiter gefeuert haben

Quelle(n):
  1. pcgamer.com

Ein Chaos-Champion in Warhammer 40.000 ist so mächtig, dass die Realität in seiner Anwesenheit verschwimmt

Selbst in den absurden Maßstäben von Warhammer 40.000 gibt es Charaktere, die fast alle anderen noch um Längen überbieten können. Bei einem davon fragt sich ein Nutzer, warum ihn alle so fürchten, schließlich sei der Kerl auch einfach nur ein einziger Kämpfer. Er übersieht dabei allerdings, welche Vorteile gute Connections zum Blutgott Khorne haben können.

Die Segen des Chaos verleihen übernatürliche Kraft, allerdings nur denjenigen, die sich würdig erweisen. In den meisten Fällen endet ein Chaos-Kultist im besten Fall als Opfer in irgendeinem Ritual, im schlimmsten Fall als Wirt für ein dämonisches Chaos-Gezücht.

Eine große Ausnahme bilden jedoch die Chaos Space Marines, die Söhne jener Primarchen, die den Imperator im Großen Bruderkrieg verraten und sich den Chaos-Göttern zugewandt haben. Als Astartes sind sie ohnehin schon genetisch verbesserte Supersoldaten, die Chaos-Verderbnis macht sie nur noch stärker.

Oft verlieren sie trotzdem noch gegen ihre treuen Brüder aus verschiedenen Gründen. Es gibt jedoch einige Verräter, die selbst legendären Space Marines Probleme bereiten können. Einer davon ist Khârn, der Adjutant des mittlerweile zum Dämonenprinzen aufgestiegenen Angron von den World Eater (früher die War Hounds).

Khârn taucht in mehreren Geschichten auf und gilt als einer der gefürchtetsten Anhängern des Chaos. Und das aus gutem Grund.

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Der Trailer zur neuen Edition der Horus Heresy in Warhammer 40.000

Nur der Prinz von Khorne ist noch stärker als Khârn

Unter allen Anhängern vom Chaos-Gott Khorne gilt Khârn als der stärkste Sterbliche und wird insgesamt nur von seinem „Vater“ Angron übertroffen – der schon lange kein Mensch (oder Space Marine) mehr ist, sondern zum Dämonenprinzen aufgestiegen ist.

Allerdings war Khârn schon vor seinem Fall ein exzellenter Kämpfer. Er hat sich häufig duelliert, zum Teil mit einigen der besten Kämpfern des Imperiums, etwa Sigismund, dem Gründer der Black Templars.

Als erster World Eater hat er es außerdem überlebt, sich die Schlächternägel („Butcher’s Nails“) einsetzen zu lassen: Nägel, die ins Hirn getrieben werden, um Wut und Aggression zu steigern.

Weitere Operationen haben seinen Blutdurst immer weiter gesteigert und seine Mordlust so weit getrieben, dass Khârn im Visier seiner Servorüstung sogar einen Kill-Counter eingebaut hatte – ein Geschenk von Horus selbst.

Eine Blutlust so groß, dass seine eigene Legion darunter zerfällt

Da Khârn bereits zur Zeit vor der Horus-Häresie, also im 30. Jahrtausend, gelebt hat, konnte er über seine lange Lebensspanne mit seinen Kämpfen einen beachtlichen Ruf aufbauen. Er galt als exzellenter, aber instabiler Kämpfer.

Ein einziger Freund, Argel Tal, hat es in dieser Zeit geschafft, ihn zu besänftigen – und wurde daraufhin von Erebus, dem ersten Verräter, aus dem Weg geräumt, damit er dem wachsenden Blutdurst des angehenden Khorne-Berserkers nicht im Weg steht.

Khârn hat nicht nur andere Astartes in Massen abgeschlachtet, er hat sogar eine der stärksten Pariahs überhaupt getötet, ohne überhaupt genau zu wissen, was genau er da gerade erledigt hat.

Der Akt, für den er schließlich berühmt wurde, hat er allerdings gegen seine eigene Legion verübt: im Kampf gegen die Emperor’s Children ging Khârn mit einem Flammenwerfer durch seine eigenen Reihen, um die World Eaters anzutreiben und vom Rückzug abzuhalten. Wer ihn aufhalten wollte, wurde getötet, was Khârn schließlich den Beinamen „der Verräter“ eingebracht hat.

Dieses Massaker hat schließlich dazu geführt, dass die World Eaters als Legion zerrissen wurden.

„Du fühlst den Schleier um ihn herum dünner werden“

Auch, wenn das alles recht brutal klingen mag, ist eine solche Geschichte für Warhammer-Verhältnisse nicht allzu ungewöhnlich. Auf Reddit fragt ein Nutzer deswegen, wie so etwas ausreichen kann, als dass Khârns Name alleine ausreicht, um Angst und Schrecken zu verbreiten: „Ein paar Typen müssten sich doch gegen ihn verteidigen können, richtig?“

Die Community klärt ihn daraufhin auf, dass Khârn nicht einfach nur ein exzellenter Kämpfer ist, sondern eben auch Khornes Liebling – so sehr, dass der Blutgott ihn (vermutlich) sogar von den Toten hat auferstehen lassen. Das bringe gewisse Effekte mit sich:

Er ist der Auserwählte des Blutgottes. Du musst dir vorstellen, wenn du ihm gegenüber stehst, kannst du spüren, wie der Schleier dünner wird und alles Mögliche an Chaos-Unsinn dir Übelkeit verursacht. Das ist ein absoluter Moral-Killer.

Nknk- auf Reddit

Jahrtausende des Gemetzels hätten zu seinem Ruf beigetragen und im Kampf trägt er die legendäre Kettenaxt Gorechild, die durch Rüstung, Fleisch und Knochen gleichermaßen leicht schneiden kann. Khornes Segen mache ihn zudem immun gegen psychische Kräfte und erlaube ihm, dämonische Kreaturen um sich herum zu manifestieren.

All das trage dazu bei, dass niemand gerne gegen Khârn kämpfen will und sein Name alleine für Angst sorgt. Dass die Zuneigung eines Chaos-Gottes aber nicht immer von Vorteil ist, zeigt ein Slaanesh verfallener Space Marine: Ein Verräter in Warhammer 40.000 wird ständig wiederbelebt, weil sein Tod für einen Gott viel zu lustig ist

Quelle(n):
  1. Lexicanum

Pokémon GO deutet Monster des nächsten Community Days an und alle wissen sofort, um wen es geht

Das Monster des nächsten Community Days in Pokémon GO wurde angeteasert. Es bringt euch einen farbenfrohen Vogel, der bei Trainern unterschiedlich gut ankommt.

Was ist das für ein Event? Ein Community Day ist ein regelmäßig stattfindendes Event in Pokémon GO. Dabei steht ein Monster im Vordergrund und erscheint nicht nur in sehr hoher Anzahl, sondern auch mit einer erhöhten Shiny-Chance, einer exklusiven Attacke und weiteren starken Boni.

Der Termin des Community Days im November ist bereits seit längerem bekannt. Er wird am 30. November 2025 stattfinden. Nun wurde in einem kleinen Video auch das Monster des Events angeteasert.

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Pokémon GO: Die Season „Geschichten der Transformation“ im Trailer

Ein Vogel, viele Farben

Was ist das für ein Monster? In dem kurzen 5-sekündigen Video, das auf X veröffentlicht wurde, seht ihr die Silhouette eines Vogel-Monsters und hört Gezwitscher. Während die Silhouette in dem dunkel gehaltenen Video schwerer zu erkennen ist, ist das Gezwitscher des Monsters eindeutig als der Schrei von Peppeck zu erkennen.

Dabei handelt es sich um ein Normal-Flug-Monster aus der 7. Generation. Es kann sich zu Trompeck und anschließend zu Tukanon, dem tukanartigen Monster mit dem typisch bunten Schnabel, entwickeln.

Was sagt die Community dazu? Die Hinweise aus dem Video wurden von Trainern schnell identifiziert. In einem Beitrag auf Reddit diskutieren Trainer über die Ankündigung. Während einige Trainer enttäuscht vom Monster sind und sich lieber andere Monster wünschen, gibt es auch positive Stimmen zu dem Community Day. Vor allem die Shiny-Variante von Tukanon erzeugt bei einigen Trainern etwas Vorfreude.

Einige Stimmen dazu lauten:

  • „Wenigstens ist es ein neues Shiny“, schreibt TheMadJAM
  • „Das war das einzige Shiny, das ich beim Spielen von Mond gefangen habe, und ich freue mich, endlich das Shiny in GO zu haben“, freut sich Grinning_Dog
  • „Ich würde es vorziehen, wenn sie stattdessen Community Day Classics veranstalten würden…“, meint MindlessAssistance52
  • „Nicht gerade aufregend, aber das Shiny Tukanon ist ziemlich cool“, kommentiert Qoppa_Guy
  • „Cool, das kann ich überspringen“, lautet der Kommentar von ceeroSVK

Was haltet ihr von dem Community Day? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare. Bis zum Start des Community Days dauert es noch etwas. Doch auch bis dahin gibt es viele Events, die im Spiel stattfinden. Welche das sind, erfahrt ihr in unserer Übersicht mit allen Events im November 2025 in Pokémon GO.

Wer Call of Duty: Black Ops 7 auf dem PC spielen will, muss nicht nur Secure Boot aktivieren, sondern auch ein anderes umstrittenes Feature

Call of Duty: Black Ops 7 schraubt kurz vor seinem Release nochmal an seinem Anti-Cheat, denn es gibt für PC-Spieler nichts Schlimmeres, als gegen Betrüger zu spielen. Diesmal müsst ihr neben dem Secure Boot eine weitere Einstellung aktivieren.

Was ändert sich im Anti-Cheat von Call of Duty? Battlefield 6 ging den ersten Schritt und fügte zu seinem Anti-Cheat die Aktivierung des Secure Boots ein. Mit dieser Einstellung sollte sichergestellt werden, dass euer System nur mit vertrauenswürdigen Programmen startet.

Call of Duty zog dann nach und forderte von seinen Fans ebenfalls für die Beta von Black Ops 7 selbiges. Jetzt, kurz vor seinem Release gibt es aber nun eine Ergänzung von TeamRICOCHET, dem Anti-Cheat von Call of Duty. Neben Secure Boot sollen Fans jetzt eine weitere Sicherheitsmaßnahme von Windows aktivieren, und wer sich weigert, kann den Shooter mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zocken.

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ARC Raiders soll laut der Community die chilligsten Lobbys haben

TPM 2.0 soll Anti-Cheat noch sicherer machen

Was ist TPM 2.0? Neben Secure Boot sollen Fans jetzt auch TPM 2.0, also Trusted Platform Module der zweiten Generation, aktivieren. Dieser Chip ist auf eurem Motherboard verbaut und ist für die hardwarespezifische Sicherheit zuständig. Er prüft dabei eure Systemintegrität und stellt sicher, dass euer PC nicht von Programmen manipuliert wird.

Das klingt schon mal sehr vielversprechend, doch erst in der Praxis wird sich zeigen, ob das System auch etwas bringt. Auch das Studio „DICE“ mit Battlefield 6 hatte seinen eigenen Anti-Cheat mit Secure Boot beworben. Viele glaubten, das wäre jetzt der Schritt, um den Cheatern einen Riegel vorzuschieben, doch die Freude war nur von kurzer Dauer.

Später tauchten überall Videos von Betrügern auf, die trotz des Secure Boots anderen Spielern den Spaß dämpften. Es bleibt also abzuwarten, welchen Effekt der extra Schritt vor dem Zocken mitbringt. Genau wie mit Secure Boot müsst ihr die Einstellung aber manuell aktivieren.

Wie aktiviert man die Einstellung? Vielleicht habt ihr Glück und euer Motherboard kam schon mit aktiviertem TPM 2.0 von der Fabrik. Um das zu prüfen, geht ihr wie folgt vor:

  • Drückt die Windows-Taste und R
  • Gebt ihr das geöffnete Fenster „tpm.msc“ ein
  • Wenn TPM aktiviert ist, erhaltet ihr die Meldung „The TPM is ready for use“ sonst steht da „Compatible TPM cannot be found“
  • Findet ihr die zweite Meldung vor euch, dann müsst ihr die Einstellung manuell aktivieren

Um TPM zu aktivieren, müsst ihr dafür erneut in euren BIOs gehen. Jedes Motherboard besitzt ein anderes Interface sowie Struktur. Wir können euch daher keine genauen Angaben dazu machen, wo ihr eure Einstellung findet. Auf der offiziellen Seite von support.activision.com findet ihr aber zu jedem Hersteller einen Link, wie ihr TPM 2.0 aktivieren könnt. Folgt den Anweisungen und ihr seid bereit, um Black Ops 7 zu zocken.

Was haltet ihr von der weiteren Sicherheitsmaßnahme für Black Ops 7. Glaubt ihr, diese wird für mehr Sicherheit sorgen? Das nächste Call of Duty steht auf jeden Fall schon vor der Tür und dieser Ableger wird euch zum Release viel bieten. Mehr dazu erfahrt ihr hier: CoD Black Ops 7: Alle Infos zum Release, Beta und dem Preis

Quelle(n):
  1. callofduty.com

Pokémon GO bringt euch richtig viele Shinys und einige starke Boni in einem Event

Ein neues Event wurde in Pokémon GO angekündigt. Das bringt euch einige Shinys mit erhöhter Chance mit – und ein komplett neues.

Was ist das für ein Event? Das Event trägt den Namen „Hochspannung“. Es startet am Dienstag, dem 18. November 2025 um 10:00 Uhr und endet am Samstag, dem 22. November 2025, um 20:00 Uhr.

Wie der Name bereits vermuten lässt, stehen in diesem Event einige Elektro-Pokémon im Vordergrund. Neben einer hohen Anzahl an Shiny-Monstern, die ihr leichter bekommen könnt und einem Shiny-Debüt, gibt es auch starke Boni, die das Event mitbringt.

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Die Wildnis wird zum Shiny-Paradies!

Welches Shiny ist neu? Im Event könnt ihr erstmals Morpeko, das Monster mit einer besonderen Eigenschaft in Kämpfen, in seiner Shiny-Variante antreffen. Ihr könnt es in Feldforschungen, in einer Sammler-Herausforderung, in Schnappschuss-Überraschungen sowie in einer kostenpflichtigen, befristeten Forschung bekommen.

Auch als Belohnung in der Kampfliga könnt ihr es zudem erhalten.

Welche Shiny-Monster haben eine erhöhte Chance? Das Event bringt euch gleich 3 Monster mit, die eine erhöhte Shiny-Chance im Event besitzen. Dabei handelt es sich um Emolga, Dedenne und Togedemaru. Alle 3 Monster könnt ihr im Event in der Wildnis antreffen.

Dadurch, dass alle 3 Monster außerdem auch noch häufiger in der Wildnis erscheinen sollen, könnte euch das Event also das eine oder andere Shiny-Monster bringen, wenn ihr in der Wildnis im Spiel unterwegs seid.

Welche Boni gibt es im Event? Zudem erwarten euch im Event die folgenden Boni:

  • doppelte Menge an Erfahrungspunkten bei guten, großartigen oder fabelhaften Würfen
  • doppelte Menge an Sternenstaub beim Fangen von Monstern
  • Sheinux* kann in der Wildnis auftauchen
  • Sammler-Herausforderung, bei der ihr EP, Sternenstaub und ein Morpeko erhalten könnt
  • Event-Feldforschungen

Sheinux kann auch als Shiny auftauchen. Es besitzt jedoch keine erhöhte Chance, als Shiny zu erscheinen.

Kostenpflichtige Forschung: Für 4,99 $ (also ungefähr 5,49 €) könnt ihr euch eine befristete Forschung kaufen. Hierbei erhaltet ihr 2 Premium-Kampf-Pässe, 1 Top-Lade-TM sowie Begegnungen mit Emolga, Dedenne, Togedemaru und Morpeko.

Bis zum Start des Events dauert es noch etwas. Doch auch bis dahin gibt es verschieden Events, Raids und weitere Inhalte, die im Spiel auf euch warten. Welche das genau sind und wann ihr sie findet, erfahrt ihr in unserer Übersicht mit allen Events im November 2025 in Pokémon GO.

Neuer Film zu World of Warcraft ist bestätigt, mit Stars wie Anthony Hopkins und Toni Collette – Im Fokus steht besonders herzergreifende Story

Im vergangenen Jahr hat die Netflix-Dokumentation „Das fantastische Leben des Ibelin“ die berührende Geschichte eines Spielers aus World of Warcraft erzählt. Bald soll eine Film-Adaption mit einer namhaften Riege an Schauspielern auf der großen Leinwand landen.

Was ist zum Film bekannt? Wie variety.com berichtet, übernimmt Morten Tyldum die Regie der Film-Adaption für die Geschichte von Ibelin. Wie die Netflix-Dokumentation „Das fantastische Leben des Ibelin“ aus dem vergangenen Jahr basiert auch der Leinwandstreifen auf dem Leben von Mats Steen, einem norwegischen Jungen, der an Muskeldystrophie Duchenne litt (mehr zur Krankheit auf Wikipedia).

Auch Regisseur Morten Tyldum ist Norweger. Sein größter Erfolg ist bislang die Oscar-Nominierung für die beste Regie mit seinem Film „The Imitation Game“. Außerdem stehen Filme wie Passengers sowie Serien wie Tom Clancy’s Jack Ryan und Silo in seiner Vita. Die Dreharbeiten sollen 2026 in Europa stattfinden. Für den Cast bestätigt sind bislang unter anderem:

  • Charlie Plummer (Boardwalk Empire, Moonfall, The Long Walk)
  • Stephen Graham (Gangs of New York, Band of Brothers, Snatch, Boardwalk Empire, The Irishman)
  • Toni Collette (The Sixth Sense, Mickey 17, Knives Out, Hereditary)
  • Isabela Merced (Sicario 2, Alien: Romulus, Superman)
  • Sir Anthony Hopkins (Das Schweigen der Lämmer, Bram Stoker’s Dracula, Amistad, Nixon, The Father, Westworld)

Der Trailer zur Netflix-Doku „Das fantastische Leben des Ibelin“:

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Das fantastische Leben des Ibelin – Trailer zur emotionalen Doku über eine Geschichte aus der WoW-Community

Eine Geschichte, die berührt

Worauf basiert der Film? Auf bbc.com erschien am 7. Februar 2019 der Artikel „My disabled son’s amazing gaming life in the World of Warcraft“. In diesem wurde erstmals die berührende Geschichte von Mats Steen erzählt.

Mats war aufgrund seiner Krankheit an den Rollstuhl gefesselt und die Ärzte hielten es für unwahrscheinlich, dass der Junge seinen 20. Geburtstag erleben würde. Seine Eltern wiederum befürchteten, dass ihr Sohn aufgrund der Krankheit niemals Freunde finden oder einen Fußabdruck in der Welt hinterlassen würde.

Mit elf Jahren entdeckte Mats die World of Warcraft. Seine Eltern akzeptierten das neue Hobby zwar, verstanden es aber nie. Mit großer Sorge beobachteten sie, dass ihr Junge immer häufiger die Nächte am PC durchmachte.

Was sie nicht mitbekamen: Mats fand in Azeroth etwas, das ihm im echten Leben verwehrt geblieben war, und zwar eine Gemeinschaft und Freunde, bei denen er seine Krankheit für einige Zeit vergessen konnte. In WoW war er einfach nur Lord Ibelin Redmoore, ein angesehenes Mitglied einer WoW-Gilde. Jemand, der gut zuhören konnte und mit dem man Spaß hatte.

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Wie geht die Geschichte aus? Als Mats am 18. November 2014 starb, hatte sein Vater die Idee, den Mitspielern von Mats eine Nachricht zu hinterlassen, und zwar über den Blog, den sein Sohn seit geraumer Zeit gepflegt hatte. Dort erklärte der Vater, was passiert war und wo man ihn erreichen kann. Er befürchtete, dass sich niemand melden würde …

Doch das Gegenteil war der Fall. Viele Mitstreiter aus der Gilde suchten den Kontakt und drückten in Nachrichten ihr Beileid und ihre Trauer aus. Sie teilten persönliche Erinnerungen und betonten, wie wichtig der todkranke Junge im Laufe der Zeit für die Gemeinschaft geworden war. Viele Freunde von Mats setzten sich sogar in den Flieger, um bei der Beerdigung dabei sein zu können.

All das machte den Eltern klar, wie wichtig World of Warcraft für Mats geworden war und was für ein Leben er trotz seiner Krankheit geführt hatte, nämlich eines mit Freunden und vielen schönen Momenten. Er hatte es geschafft, seinen Fußabdruck in der Welt zu hinterlassen. Mats wurde 25 Jahre alt.

Wie wichtig MMORPGs für viele Menschen sein können, das zeigt nicht nur die Geschichte von Mats. Im Juni 2024 berichteten wir etwa über Jasmynrose29, die in einem Post von ihrer schweren Krankheit erzählt und wie The Elder Scrolls Online ihr geholfen hat: Schwer kranke Frau teilt mit der Community, was ESO für sie bedeutet, die Reaktionen sind herzerwärmend

Zwar kommt bald ein neues Call of Duty, doch feiern Spieler gerade einen Teil, der vor 18 Jahren erschienen ist: „Das beste CoD aller Zeiten“

Wisst ihr aus dem Kopf, welches Call of Duty vor 18 Jahren erschienen ist? Spoiler: Es gehört zu den beliebtesten Teilen der Shooter-Reihe. Das belegt eine aktuelle Diskussion in der Community.

Um welches Call of Duty geht es? Call of Duty 4: Modern Warfare ist am 5. beziehungsweise 8. November 2007 für PC, Xbox 360 und PlayStation 3 erschienen. Später folgten Portierungen für Nintendo DS und Wii sowie eine Neuauflage.

Auf metacritic.com steht der Shooter bei einem Metascore von 94 und einem User-Score von 8.5. Mehr als 15,7 Millionen Mal soll sich Modern Warfare alleine bis 2013 verkauft haben. Wenig verwunderlich zog der Hit diverse Fortsetzungen nach sich.

Anders als bei vielen heutigen Service-Shootern war die Kampagne von Modern Warfare nicht nur Beiwerk, sondern ein Schlüssel für den Erfolg. Die Inszenierung vieler Missionen war cineastisch und packend. Das moderne Setting im Hier und Jetzt einer alternativen Realität hob sich spürbar von vielen anderen Shootern dieser Zeit ab.

Als Spieler erleben wir eine Exekution am eigenen Leib, diverse schmerzhafte Hubschrauber-Abstürze, eine der spannendsten Schleichpassagen der Videospiele-Geschichte und den schockierenden Fall einer atomaren Bombe.

Für einige Szenen hagelte es aber auch Kritik, darunter ein Abschnitt, in dem wir durch die Wärmebildkamera eines Flugzeugs das Feuer auf schwer identifizierbare Personen eröffnen müssen. An einer anderen Stelle wird ein Gefangener erst gefoltert und dann erschossen. Die etwa 6 Stunden lange Kampagne brannte sich seinerzeit ins Gedächtnis vieler Spieler ein.

Der Trailer zum nächsten Call of Duty:

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Call of Duty: Black Ops 7 zeigt erstes Gameplay aus dem Multiplayer-Modus

Genre-definierender Meilenstein

Wie erinnert sich die Community an den Teil zurück? Auf Reddit nutzt ein Teil der Community derzeit das Jubiläum, um sich an Call of Duty 4: Modern Warfare zu erinnern.

  • JPSWAG37 schreibt auf Reddit: „Es ist wirklich unglaublich, wie nachhaltig das Vermächtnis dieses Spiels ist. Es wurde seitdem zum Vorbild für Mainstream-FPS-Spiele, im Guten wie im Schlechten.“
  • tj647963 teilt auf Reddit seine klare Meinung: „Das beste CoD aller Zeiten.“
  • Common_Exam_1401 stimmt auf Reddit ein: „Das Spiel, das CoD von seinen Wurzeln als Shooter im Zweiten Weltkrieg wegführte und das FPS-Genre für immer veränderte.“
  • Für pen15_club_admin gab es damals nur einen klaren Gewinner, via Reddit: „Das Spiel hat Halo 3 besiegt.“

Mit Black Ops 7 steht das nächste Call of Duty bereits in den Startlöchern. Der Release auf PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S, PC und Game Pass ist für den 14. November 2025 geplant. Was ihr sonst noch zum neuen Teil der Black-Ops-Reihe von Call of Duty wissen müsst, erfahrt ihr in unserer Übersicht: CoD Black Ops 7: Alle Infos zum Release, Beta und dem Preis

„Trägt der jemals ein Shirt?“: Netflix hat seinen Ace für Staffel 3 von One Piece, wird sehnlichst erwartet

Obwohl Staffel 2 von One Piece nicht einmal erschienen ist, gibt Netflix schon jetzt mehrere Schauspieler bekannt, die erst in Staffel 3 auftauchen. Und einen davon werden wir die meiste Zeit ohne Shirt sehen.

Wer hat eine Rolle in One Piece bekommen? Xolo Maridueña wird in Staffel 3 von One Piece die Rolle von Ace einnehmen. Dabei handelt es sich um den Bruder von Protagonist Ruffy, der ihn nach vielen Jahren in Alabasta wiedersieht. 

In einem neuen Post auf Instagram liest ein Schauspieler ein Skript vor, in dem steht, dass es eine große Explosion gäbe und Ace aus den Flammen treten würde. Kurz darauf ruft Ruffys Schauspieler Iñaki an und freut sich, dass sein Bro endlich am Set auftauchen würde.

Maridueña fragt sich außerdem ganz verwirrt, ob Ace jemals ein Shirt tragen würde. Kleiner Spoiler am Rande: Er ist wirklich nur in Rückblenden mit Oberteil zu sehen, also wird Maridueña wohl oft ohne Shirt zu sehen sein.

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Neuer Sneak Peek zeigt Behind the Scenes zu One Piece Staffel 2 und wie einige Kampfszenen gedreht wurden

Schauspieler spielte vorher einen Superhelden

Woher kennt man den Schauspieler? Der amerikanische Darsteller war schon in einigen Filmen und Serien zu sehen. Darunter beispielsweise Cobra Kai oder Blue Beetle, dem Superhelden-Film aus dem DC-Universum. Hier spielt Maridueña sogar die Hauptrolle. Mit besonderen Kräften kennt er sich also bestens aus.

Maridueña hatte zudem schon Berührungspunkte mit Animes. So lieh er Heisuke Mashimo in Sakamoto Days in der englischen Version seine Stimme.

Was sagen Fans dazu? Viele User schreiben in den Kommentaren auf X und Instagram, dass sie schon im Vorfeld geahnt hätten, dass Maridueña die Rolle bekommen würde. Sie freuen sich für den Schauspieler, dass er Ace in One Piece verkörpern darf.

Zudem gibt es einige Fans, die sich zudem schon auf den Marineford-Arc freuen, falls er denn je in der Netflix-Serie zu sehen sein wird. Dort kommt es nämlich zu einem emotionalen Höhepunkt mit Ruffy.

Obwohl Staffel 2 nicht einmal draußen ist, gibt es jetzt schon Infos über Staffel 3. Bislang wissen wir schon, welche Arcs in Staffel 2 auftauchen wird. Es gibt sogar erste Bilder zu den einzelnen Inseln, doch Ruffys Hinterteil macht sich dabei selbstständig: One Piece zeigt neue Bilder aus Staffel 2 auf Netflix, aber Fans starren dabei nur auf die Kehrseite von Ruffy

Oshi no Ko zeigt seinen Trailer zu Staffel 3, ist einer der am meisten erwarteten Anime im Winter 2026

Oshi no Ko ist eines der Highlights, auf das sich Anime-Fans im Winter 2026 freuen können. Nun gibt es einen neuen Trailer zur kommenden Season. Allerdings wissen Leser des Mangas, wie die Story endet – und ihre Vorfreude ist getrübt.

Was ist das für ein neuer Trailer? Auf YouTube hat das Team von Crunchyroll den zweiten Trailer zu Staffel 3 von Oshi no Ko hochgeladen. Daran sehen wir zahlreiche Charaktere, die wir schon aus Staffel 1 und 2 kennen – natürlich auch die beiden Protagonisten Aqua und Ruby.

Rubys Augen haben sich durch die Ereignisse aus Staffel 2 immer noch schwarz verfärbt, weshalb deutlich wird, dass sie einen eigenen Plan verfolgt. Währenddessen gibt sie sich als dümmliche Reporterin aus, die auf der Spuren des Mythos eines echten Pikachus ist.

Auch Kana und Akane, die sich um die Gunst von Aqua streiten, sind wieder mit dabei, sowie Idol Mem-Cho. Der Trailer ist bislang aber leider nur im japanischen Original ohne Untertitel zu sehen.

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Oshi no Ko: Im Trailer zu Staffel 3 jagt Ruby Pikachu

Fans freuen sich auf Staffel 3, aber nicht auf das Ende

Was sagen Fans zu dem Trailer? Schon bei den neuen Bildern zu Staffel 3 des Animes freuen sich viele Fans auf die kommenden Inhalte. Das bestätigt auch das Ranking auf MyAnimeList, einer der größten Ratingseiten in diesem Bereich. Hier ist Oshi no Ko der vierthöchste Anime, der nach Fortsetzungen zu Frieren und Jujutsu Kaisen am meisten erwartet wird. Auch MeinMMO-Dämon Cortyn wird die Staffel kaum abwarten können.

Allerdings wird die Vorfreude bei einigen Fans getrübt, um genauer zu sein bei denjenigen, die den Manga bereits gelesen haben. Die Geschichte von Oshi no Ko ist nämlich abgeschlossen und viele Leser sind mit dem Ende der Story nicht zufrieden.

So schreibt ein User auf reddit, dass diese Staffel gut werden dürfe, er aber zugeben müsse, dass das Ende des Mangas seine Begeisterung für die Serie etwas dämpft.

Wieso hassen sie das Ende? (ACHTUNG, dicker Spoiler!) 

Fans auf reddit finden es übertrieben, dass Aqua am Ende sich und seinen Vater umbringt. Außerdem trifft der Tod Ruby so hart, dass sie so eine intrigante Lügnerin wie ihre Mutter Ai wird. Das wirke Fans zufolge etwas zu traurig und es gebe gar keine Lektion, die Ruby aus dem Verhalten ihrer Mutter gelernt hat.

Wo kann ich Staffel 3 von Oshi no Ko schauen? Wenn ihr den Anime rund um die Idol-Branche schauen wollt, könnt ihr das erstmals auf Crunchyroll tun. Der Streaming-Dienst bietet nämlich Staffel 3 der Serie ab dem 14. Januar 2026 im Simulcast an.

Schon von der ersten Folge an galt Oshi no Ko als Hype-Anime. Das liegt vor allem daran, dass die 1. Folge besonders bittersüß ist und mit einem drastischen Höhepunkt endet. MeinMMO-Dämon Cortyn erklärt euch, was hinter der Faszination um den Anime steckt: Wenn euch gerade alle mit „Du musst diesen Anime schauen“ nerven, hat das gute Gründe

Quelle(n):
  1. Crunchyroll

Legendärer LoL-Spieler beendet seine Karriere, weil er zum Militär muss, verabschiedet sich emotional bei den Fans

Die aktuellen Worlds in League of Legends bedeuten für alle Spieler die Möglichkeit, den begehrten Weltmeistertitel zu erreichen. Doch für einen Profi war es wohl die letzte Chance, denn er muss zum Militärdienst. In einem neuen Post meldet er sich bei den Fans.

Um welchen Spieler geht es? Hang Wang-ho, besser bekannt als Peanut, startete seine Profikarriere in LoL im Dezember 2014, damals als Ersatzspieler für das Team NaJin e-mFire. Seit September ist aber klar: Nach dieser Season hört Peanut auf, denn er muss zum Militärdienst, den jeder Mann in Südkorea bis spätestens 28 antreten muss (Quelle: 90daykorean.com).

Der Jungler trat mit seinem Team, Hanwha Life, auch bei den diesjährigen Worlds an. Leider verloren sie im Viertelfinale gegen ihre koreanischen Kollegen Gen.G 3:1. Somit ist auch seine letzte Chance auf einen Weltmeistertitel vorbei.

Zum Ende seiner Karriere hat er sich aber mit einer rührenden Nachricht erneut an die Fans gewendet.

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Die neue Hymne der Worlds 2025 von LoL ehrt den ersten Weltmeister

Ein Segen für die Profiszene

Was hat Peanut geschrieben? In einem Instagram-Post vom 05.11.2025 sprach der Profi noch einmal über seine Karriere und bedankte sich bei den Fans, die ihn all die Jahre unterstützt haben. Er schreibt:

Meine zehnjährige Reise ist nun zu Ende. Es war eine Zeit voller Freude, aber auch voller Herausforderungen, und jeder einzelne Moment war für mich eine wertvolle Erinnerung und Lernerfahrung. Ich wollte immer gewinnen, ich wollte immer besser werden, ich wollte immer mein Bestes geben.

Unabhängig vom Ergebnis war es eine Zeit, die ich in keiner Weise bereue. Ich bin allen Fans, die mich trotz meiner Unzulänglichkeiten unterstützt haben, von ganzem Herzen dankbar. Dank euch konnte ich zehn Jahre lang unter dem Namen Peanut bestehen. Die Zeit mit meinen Fans war das größte Geschenk meines Lebens.

Weiter erklärt er, dass er eine Pause einlegen wird, um sich auf den nächsten Weg vorzubereiten. Damit ist dann wohl der Militärdienst gemeint. Je nach Bereich im Militärdienst kann die Dauer bei 18 bis 21 Monaten liegen. Er hofft, dass die Fans ihn auch weiterhin unterstützen.

Wie reagiert die Community auf die Nachricht? Unter einem Reddit-Thread mit über 1470 Upvotes reagieren seine Fans auf den Post. Viele Nutzer nennen ihn Legende und sind traurig, dass er den Weltmeistertitel nicht ergattern konnte. Krytoric (Reddit) schreibt etwa: Ich weiß, dass er wahrscheinlich nicht in der [Hall of Legends] landen wird, aber er war für ein Jahrzehnt ein Segen für die Profiszene. Es war unterhaltsam, ihm zuzusehen, er war immer Teil eines spaßigen Rosters, ist wahnsinnig talentiert und hat einfach rundum gute Laune.

Auch unter einem Post auf x.com mit über 950 Kommentaren dankten viele Fans dem Jungler für seine Karriere und zeigten sich traurig über sein Karriereende.

Was hat Peanut alles erreicht? Auch wenn er es nie schaffte, den Worlds-Titel zu gewinnen, nahm er an mehreren Worlds teil und wurde mehrfach, mit verschiedenen Teams, Meister in der koreanischen Liga LCK. 2017 wurde er sogar MSI-Meister und beim ersten First-Stand-Turnier dieses Jahr erreichte er mit Hanwha Life den 1. Platz.

Könnte er zurückkehren? Theoretisch ist das möglich, nach einer längeren Pause ist es aber schwer, mit den anderen Profi-Teams mitzuhalten. Aber eine andere Möglichkeit, um in die LoL-Szene zurückzukehren, wäre eine Position in einem Coaching-Team, also im Hintergrund der Teams.

Wie es nach dem Militärdienst für Peanut aber weitergeht, muss man abwarten. Für das legendäre LoL-Team T1 sieht es bei den diesjährigen Worlds wieder ziemlich gut aus. Obwohl sie im Finale stehen, sorgte vor allem das Viertelfinale für Freude: Team von Faker schafft es ohne Probleme zum Finale der Worlds 2025, doch ausgerechnet das Viertelfinale amüsiert die Fans: „T1 sind so verdammt gelangweilt“

Fans wünschen sich Nachfolger von beliebten Fallout-RPG, doch der Entwickler hat eine unerfreuliche Nachricht

Das Entwicklerstudio Obsidian hat einen der besten und beliebtesten Ableger der Fallout-Reihe hervorgebracht. Verständlich also, dass viele nach einem Nachfolger fragen. Doch daran haben die heutigen Chefs kaum Interesse.

Um welchen Fallout-Teil geht es? Fallout wird seit dem dritten Teil von Bethesda entwickelt und die Marke als Ganzes betreut. Doch ein sehr spezifischer Ableger, nämlich Fallout: New Vegas, entstand beim Studio Obsidian Entertainment.

Bis heute erfreut sich das Spiel bei Fans der Marke großer Beliebtheit, was vor allem am abgedrehten Setting mit Las-Vegas-Anstrich und den gut geschriebenen Quests und Charakteren liegt. Seit Jahren wird daher ein Nachfolger gefordert, und zwar einer, der wieder von Obsidian entwickelt wird.

Doch das Studio ist längst weiter und hat eigene Pläne, wie die Chefs kürzlich verrieten.

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The Outer Worlds 2 präsentiert im neuen Trailer die Gefährten im Spiel

Keine Zeit für Auftragsarbeiten

Was sagen die Chefs? Im Gespräch mit The Game Business berichteten Marcus Morgan und Justin Britch, beide führende Köpfe bei Obsidian, dass sie immer wieder auf eine Fortsetzung von New Vegas angesprochen werden. Die Frage käme bei jeder neuen Ankündigung des Studios auf.

Doch Obsidian hat wenig Interesse daran. Schon vor, aber auch nach der Übernahme durch Microsoft im Jahr 2018 haben die Entwickler eigene Marken entwickelt und einige ziemlich gute Titel veröffentlicht.

Darunter Spiele wie Pillars of Eternity, Tyranny, Pentiment, oder The Outer Worlds. Davon ist erst kürzlich eine Fortsetzung erschienen, was die bereits dritte Veröffentlichung 2025 darstellt. Die anderen beiden waren Grounded 2 und Avowed, das für Fans von Skyrim nicht uninteressant ist.

Zur eigenen Einstellung in dieser Angelegenheit sagt Marcus Morgan:

Dieses Jahr feiern wir nicht nur die Veröffentlichung von drei Spielen, sondern alle drei Spiele sind auch IPs, die wir selbst entwickelt haben, also Obsidian-IPs. Vor der Übernahme durch Microsoft haben wir hauptsächlich an IPs anderer gearbeitet. Und das ist das Schöne daran: Wie definieren wir unsere eigene Identität und wie bauen wir unsere eigene IP auf? Jetzt sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir Fortsetzungen zu allen Spielen haben. Alle sind Fortsetzungen der IPs, die wir selbst entwickelt haben.

Microsoft wäre in dieser Hinsicht sehr unterstützend. Grundsätzlich ist es ja immer ein gutes Zeichen, wenn nicht bloß die immer gleichen Marken weitergeführt, sondern auch regelmäßig neue Ideen umgesetzt werden. Man wolle sich mit einem eigenen Stil aber auch deutlich von anderen Studios in dem Genre, wie etwa Larian, CD Projekt Red oder auch Bethesda, abgrenzen.

Auch wenn Obsidian also kein New Vegas 2 machen wird, hat das Studio für Fans noch immer The Outer Worlds 1 & 2 im Angebot. Die Rollenspiele erinnern beim Setting, dem Gameplay und dem abgedrehten, satirischen Humor an Fallout und bieten eine sehr gute Alternative – auch wenn man sie wie MeinMMO-Redakteur Niko Hernes als Shooter spielt.

Wer hingegen unbedingt New Vegas als Schauplatz möchte, muss entweder den alten Titel nochmal hervorholen, oder die kommende 2. Staffel der Amazon-Serie abwarten. Denn dort geht es in die Glücksspiel-Metropole inmitten der Wüste. Schon die erste Staffel war richtig gut: Die Fallout-Serie macht vieles richtig – In einem Punkt ist sie sogar besser als die Spiele

Quelle(n):
  1. thegamebusiness.com

Ein neuer Gaming-Handheld will mit brillenloser 3D-Technik glänzen – Ist fast doppelt so groß wie das Steam Deck

Der Handheld-Hersteller Abxylute will mit seinem kommenden Produkt mit ungewöhnlicher Größe und Funktionsweise punkten. Außerdem soll ein zusätzliches Accessoire die Produktivität unterwegs steigern.

Um was für ein Gerät handelt es sich? Der Hersteller Abxylute bringt den 3D One auf den Markt. Die Mini-Konsole ist ein Handheld im Stil des Steam Decks. Nur ist es wesentlich größer, aber auch leistungsstärker. Der ausschlaggebende Verkaufspunkt soll der große 10,95 Zoll Bildschirm mit 3D-Technologie sein. Zudem soll eine Clip-On-Tastatur für angenehmes Tippen unterwegs sorgen.

Der erst 2025 gegründete Hersteller spezialisiert sich auf Controller, Handhelds und Accessoires. Diese werden immer wieder über Kickstarter finanziert. Der neue Handheld wird das bis dato teuerste Produkt des Herstellers. 

Was der One 3D kann, was seine technischen Daten beinhalten und ob er einen Blick wert ist, haben wir für euch in dieser News zusammengetragen. Die Switch 2 kann ebenfalls wie ein Handheld genutzt werden. Wir haben sie für euch ausgepackt:

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Wir packen die Switch 2 aus: Das ist im Karton

AAA-Spiele, Indie und Emulation im Gesamtpaket  

Was kann der Handheld? Laut Abxylute kann der Gaming-Handheld AAA-Spieltitel wie Baldurs Gate 3 stemmen. Genauso sollen Indie-Titel und Emulatoren wie Dolphin oder Retroarch problemlos laufen. Mit einer brillenlosen 3D-Technik des Bildschirms sollen über 50 3D-optimierte Spiele auf Steam bei Launch verfügbar sein. Darunter sind Titel wie Elden Ring, Sekiro und Black Myth: Wukong. 

Um die Anforderungen der Spiele zu erfüllen, setzt der Handheld auf die folgende Technik:

  • Prozessor: Intel Core Ultra 258V Lunar-Lake-Prozessor, welcher im Vergleich zum Steam Deck mehr Leistung bietet. Wie viel Leistung mehr seht ihr in dem CPU-Test der GameStar.
  • RAM: 32 Gigabyte LPDDR5X Arbeitsspeicher (Geschwindigkeit noch unbekannt)
  • Bildschirm: 10,95 Zoll LCD Bildschirm mit 2560 x 1600 Auflösung und maximaler Aktualisierungsrate von 120 Hertz.

Eingebaute KI-Sensoren sollen eure Augen während der Nutzung tracken, um den 3D-Effekt aus mehreren unterschiedlichen Blickwinkeln zu gewährleisten. Weitere Software kann laut Hersteller Bilder und Videos in 3D-fähige Formate umwandeln, um sie direkt auf dem Handheld zu genießen.

Eine weitere Besonderheit: Der Handheld lässt sich wie die Switch oder der Legion Go auseinandernehmen, ihr könnt also die Controller wie bei der Switch abmontieren und den One 3D im Tischmodus einsetzen.

Vorbestellung, Kickstarter und Zusatz-Rabatt mit hinterlegtem Pfand

Wie kommt man an das Gerät? Die Kickstarter-Kampagne des 3D One soll am 13.11.2025 zum Early-Bird-Preis von 1.499 Dollar starten. Umgerechnet sind das ca. 1.305 Euro. Später soll der Preis auf 1.799 Dollar angehoben werden, was etwa 1.565 Euro entspricht. Vorab könnt ihr eure E-Mail auf der offiziellen Website angeben, um zum Start benachrichtigt zu werden.

Vorbesteller können bereits jetzt ein Pfand in Höhe von 150 Dollar hinterlegen, um zum Start der Kampagne nochmals 200 Dollar Rabatt zu erhalten. Das entspricht einem Rabatt von 174 Euro für 130 Euro Pfand. Wer seinen Rabatt nicht nutzt, erhält sein Geld am Ende der Kampagne zurück.  

Nach der Kickstarter-Verkaufsphase soll das Gerät über den eigenen Webshop angeboten werden. Wann ein Versand stattfinden soll, ist noch unklar. 

Für wen ist das Gerät interessant? Wer einen leistungsstarken Handheld sucht, wird hier vermutlich fündig. Der verbaute Prozessor und 32 Gigabyte RAM sollte die meisten Spiele flüssig darstellen können. Ob die neue 3D-Technologie nur ein Gimmick oder eine wirklich sinnvolle Investition ist, lässt sich ohne eingehenden Test nur schwer sagen. 

Negativ anzumerken ist die enorme Größe des Gerätes und das Gewicht mit 1,1 Kilo. Damit ist es knapp doppelt so schwer wie ein Steam Deck (ca. 640 bis 670 Gramm) und wirkt bereits deswegen unhandlich. Immerhin dürfte der Tischmodus mit abnehmbaren Controllern das Gewicht verringern, unhandlich bleibt das Gerät dennoch.

Außerdem ist für den hohen Preis ein ganzer Gaming-PC drin, weshalb man sich den Kauf gut überlegen sollte. Immerhin bekommt ihr für das Geld einen flotten Mittelklasse-PC mit RTX 5070, mit der ihr für die nächsten Jahre versorgt seid.

Zusätzlich solltet ihr im Hinterkopf behalten, dass das Unternehmen erst 2025 gegründet worden ist. Ein unbekanntes Unternehmen, welches vor allem auf Kickstarter setzt, stellt grundsätzlich ein gewisses Risiko dar und 1.500 Euro sind nicht gerade wenig. Daher sollte so eine Investition gut überlegt sein. Denn im schlimmsten Fall ist das Geld weg oder das Produkt bestenfalls unterdurchschnittlich.

Es stehen praktischerweise die verschiedensten Alternativen zur Verfügung. Vom Steam Deck über Nintendo Switch, bis hin zum ROG Ally X. Der Handheld-Markt wächst stetig und abwarten kann sich lohnen. Zum Beispiel erscheint bald das ROG Xbox Ally X als neuer Handheld von Microsoft. Aber Achtung: Branchen-Insider Jason Schreier erklärt in einem Satz, warum der neue Handheld von Xbox für 900 Euro keine Option ist

Quelle(n):
  1. VideoCardz
  2. abxylute

Trio vernichtet in ARC Raiders den schwierigsten Gegner in 1 Minute, an dem teils ganze Lobbys chancenlos scheitern

In ARC Raiders stellt alles und jeder eine Gefahr dar, doch nichts ist schlimmer als die Königin. Schon viele Lobbys sind an ihr gescheitert, doch jetzt zeigt ein furchtloser Trio-Trupp, wie man sich des Biests annimmt und das ohne die Hilfe feindlicher Raider.

Um welchen Feind dreht es sich? Der derzeit gefährlichste Gegner in ARC Raiders ist die Königin. Diese Roboterspinne ist nicht nur riesig, sondern auch bis auf die Zähne gepanzert. Ausgestattet mit einem Laser sowie Mörsern attackiert sie Raider mit tödlicher Effizienz, und das im Nah- sowie Fernkampf. Wer glaubt, er könne den Angriffen ausweichen, der irrt sich.

Alle Attacken hinterlassen einen brennenden Untergrund, der massiven Schaden austeilt und euch anzünden kann. Wenn ihr glaubt, ihr könntet euch unter der Spinne verstecken, habt ihr euch ein zweites Mal geirrt. Mit einer Schockwelle kann sie euch nämlich zu Boden hauen und ebenfalls Schaden zufügen.

Wer die Königin also besiegen möchte, braucht entweder eine ganze Lobby oder ein perfektes Team und jede Menge Glück. Letzteres konnte ein Spieler auf Reddit aufbringen, denn er hat mit seinem Trupp die Königin in 1 Minute besiegen können und das ohne die Hilfe feindlicher Raider. Sein Trick? Gut vorbereitet sein!

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ARC Raiders soll laut der Community die chilligsten Lobbys haben

Königin stirbt jämmerlich im Raketenhagel

Wie wurde gegen die Königin gekämpft? Im Video zeigte der User TGebby auf Reddit den Kampf gegen die Königin. Er habe sich mutig nur mit seinem Trio-Trupp gegen das Biest gestellt und dabei sogar in Rekordzeit gewonnen. Seine Waffenwahl fiel dabei auf das Wolfpack, eine Granate, die extra dazu entwickelt wurde, ARCs zu vernichten.

Die Granate detoniert nämlich in der Luft und spaltet sich dabei in kleine, panzerdurchdringende Raketen. Diese suchen dann automatisch nach dem nächstgelegenen ARC – in diesem Fall die Königin. Ganze 20 Wolfpacks hatte TGebby eingepackt, und wie im Video zu sehen, war er nicht der Einzige in seinem Trupp mit dieser Granatenwahl.

In weniger als 1 Minute wurden alle Wolfpacks auf die Königin losgelassen. Das Biest hatte kaum eine Chance, zu entkommen. Langsam brach Stück für Stück die Panzerung des ARCs zusammen, und als alle Granaten aufgebraucht waren, nutzte TGebby sein Hullcracker-Gewehr, um sie letztendlich zu erledigen.

Wenn man die Ausrüstungszeit der Granaten abzieht, hat TGebby den Roboter in 1 Minute besiegt, eine Zeit, von der andere Raider nur träumen können. Dennoch stellt sich die vorgestellte Strategie als riskant dar.

Warum ist die Strategie von TGebby riskant? Wolfpacks sind sehr selten, wenn man sie an der Oberfläche finden will. Natürlich könnt ihr auch mit etwas Glück eine Blaupause finden und die Granate dann auf eurer Sprengstoffstation herstellen, aber die notwendigen Ressourcen sind ebenfalls selten und nicht so leicht zu beschaffen. Die Vorbereitung ist also etwas kostenintensiv.

Ein weiteres Problem stellt eine Variable dar, die man nicht beeinflussen kann, und das sind feindliche Raider. TGebby hatte beim Herausfordern der Königin Glück, dass er nicht schon vor dem Aufeinandertreffen der Königin mit seinem Trupp wegen anderer Raider gestorben ist. Wäre das passiert, hätte er all seine starken Items verloren, und das ist ein Risiko, das nur die wenigsten eingehen würden.

Viele präferieren deshalb lieber, die Lobby um sich zu scharen, um mit vereinter Kraft gegen das Monster zu kämpfen. Dabei ist das Verlustrisiko viel geringer, da sich die notwendige Munition und Granaten auf alle Spieler verteilen.

Dennoch zeigt der User eindrucksvoll, dass mit einem gut eingespielten Team alles möglich ist, selbst, das Besiegen des schwierigsten Gegners in Rekordzeit. Habt ihr ebenfalls Lust, die Königin herauszufordern, aber wisst nicht, welche Waffen ihr mitnehmen solltet? Dann könnt ihr gerne in unsere Waffen-Liste reinschauen: ARC Raiders: Die besten Waffen für jede Situation

Blizzard muss wegen technischer Probleme zwei Updates für Diablo 4 verschieben, die Veteranen fühlen sich nicht abgeholt

Die Entwickler von Diablo 4 müssen ihren Patch verschieben und lösen damit einen Domino-Effekt aus, der auch die kommenden Events betrifft.

Was ist mit dem neuen Patch? Die Entwickler von Diablo 4 haben ihren kommenden „Patch 2.4.3“ verschoben, das teilen sie auf blizzard.com mit. Der Grund für die Verschiebungen seien technische Probleme, die dafür sorgen, dass die Entwickler noch mehr Zeit zur Fertigstellung des Patches benötigen.

Die Verschiebung sorgt für eine Art Domino-Effekt, bei dem auch das kommende Event „Compass to Carnage“ verschoben wird. Der Patch 2.4.3 kommt nun am 12. November 2025, während das Event „Compass to Carnage“ auf den 25. November verschoben wurde und bis zum 2. Dezember 2025 läuft.

Hier könnt ihr ein Video zu Diablo 4 sehen:

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Season 10 in Diablo 4 macht endlich wieder Spaß

Warten auf den großen Grind

Was ist das für ein Event? Das „Compass to Carnage“-Event ist eine Art Farm-Aktion der Entwickler, die den Spielern helfen soll, schneller durch das aktuelle Endgame der Season 10 zu kommen. So wurden die Dropraten der Items massiv erhöht und es gibt erhöhte Chaos-Waves bei jedem Durchlauf, was für viel mehr Loot sorgen wird.

Außerdem sollen Spieler zusätzliches Aether beim Versiegeln von Chaos Rifts erhalten, mit dem man sich dann Endgame-Ausrüstung farmen kann. Das Event ist also eine große Farm-Aktion, bei der man nochmal schnell durch die Inhalte von Season 10 „Infernal Chaos“ kommt.

Wie reagieren die Fans auf das Event an sich? Die Fans sind nicht so richtig begeistert vom Event. Sie hätten sich zum Teil andere, bessere Boni gewünscht. Sie haben das Gefühl, die Entwickler würden gar nicht verstehen, was der wahre Flaschenhals der Season ist. So schreiben sie auf Reddit:

  • silvercel: „Ich habe 100 der 10er-Wellen in meinem Inventar. Brauche nicht mehr davon. Bringt die doppelten Flüstertruhen zurück.“
  • Old-Tourist8173: „Und bringt die Schatzgoblins zurück.“
  • yeehawyippie: „Ich bin mir wirklich nicht sicher, warum sie denken, es sei eine gute Idee, den Spielern mehr Kompasse zu geben, wenn so ziemlich jeder, der in dieser Saison länger als eine Woche spielt, mehr als genug Kompasse hat. Spielen die überhaupt ihr eigenes Spiel? Außerdem funktioniert der infernale Warp-Bonus immer noch nicht …“
  • DontCareTho: „Die erhöhte Drop-Rate ist wahrscheinlich eher für die neueren Spieler, die vielleicht zurückkommen, damit ihnen der Einstieg leichter fällt.“

Die Verschiebung des Events dürfte entsprechend nicht auf große Traurigkeit bei den Veteranen stoßen. Die Boni sprechen eher Spieler an, die Season 10 noch gar nicht gespielt haben und jetzt nochmal bei Diablo 4 hineinschauen wollen.

Mit der Verschiebung von Patch 2.4.3 und dem „Compass to Carnage“-Event hat sich eine kleine Kettenreaktion gebildet, die das ARPG auch für zukünftige Patches verzögern könnte. Ob das jedoch wirklich so eintrifft oder Blizzard den nächsten Patch wieder pünktlich bringt, bleibt abzuwarten. Einen Ausblick auf Season 11 gibt es hier: Diablo 4: Alle neuen Uniques in Season 11 mit Effekten

Bei Gen Z gibt es einen beliebten Trend: Sie gehen nicht zu Vorstellungs-Gesprächen [MeinMMO Classic]

Unter jungen Menschen der Gen Z scheint ein Trend besonders beliebt zu sein: Job Ghosting. Das zeigen jetzt Umfragedaten einer Plattform, die Bewerber und Firmen befragte: 78 % aller Bewerber sollen absichtlich den Arbeitgeber ignoriert haben.

Der Artikel erschien in einer früheren Version auf MeinMMO.

Was ist Job Ghosting? Bei einem Stellenangebot müssen sowohl Arbeitgeber als auch der Bewerber interessiert sein. Verliert eine der beiden Parteien das Interesse während des Bewerbungs-Prozesses, kommt es zum Ghosting: Der Bewerber verspricht etwa, noch einmal zurückzurufen, tut das aber nie.

Laut Umfragedaten einer Bewerbungsplattorm soll Ghosting im Job immer häufiger werden. Laut unsren Kollegen von Xataka.com ist das ein Trend, der vor allem unter jungen Menschen beliebt sein soll: bei der Gen Z.

Zur Generation Z gehören Personen, die zwischen 1997 und 2012 zur Welt gekommen sind.

Unser Titelbild ist ein Symbolbild.

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Sieht so aus, als wäre Gen Z daran schuld, dass ihr keine PlayStation 7 bekommt
von Benedikt Schlotmann

Ghosting bei Bewerbern immer stärker verbreitet

Was sind das für Daten? Die Beschäftigungsplattform Indeed hat für ihren “Hiring Ghosting Report 2023” 4.500 Unternehmen und 4.500 Bewerber gefragt: 1.507 in den USA, 1.506 in Großbritannien und weitere 1.503 in Kanada (via cloudfront.net). Die Ergebnisse aus der Umfrage sind überraschend. Denn die Daten zeigen, wie Bewerber und Arbeitgeber übereinander denken.

Die Plattform Indeed führt die Umfragen seit 2019 durch und sieht dabei klare Trends in Richtung “Job Ghosting.”

Was steht in den Daten?

  • 78 % der Bewerber geben an, dass sie im vergangenen Jahr Arbeitgeber absichtlich ignoriert haben.
  • Davon geben 59 % an, dass sie diesen Schritt bereuen. 62 % der Bewerber denken hingegen, dass sie einen Arbeitgeber auch in Zukunft wieder ignorieren würden.
  • 14 % der Bewerber bekommen eine Stelle, unterschreiben den Vertrag, um am ersten Arbeitstag fristlos zu kündigen, nachdem sie Informationen über schlechte Erfahrungen von früheren Mitarbeitern gefunden haben.
  • 70 % der befragten Bewerber glauben, dass es richtig sei, sich bei einem Arbeitgeber nicht mehr zu melden.
  • 50 % der Arbeitgeber glauben ebenfalls, dass das Verhalten des “Ghostings” richtig sei.
  • Jedoch denken auch 54 % der Personalvermittler, dass sie für das negative Verhalten der Bewerber mitverantwortlich sind, da sie den Bewerbern nur unzureichende Kommunikation und Transparenz bieten oder sie übermäßig langen Auswahlverfahren aussetzen.

“Der Job ist zu langweilig” ist der Hauptgrund für Job Ghosting

Warum kündigen die Leute plötzlich? Viele Personen aus der Umfrage geben als Hauptgrund an, warum sie gar nicht erst auftauchen: Der Job sei zu langweilig oder würde nicht mit den eigenen Interessen übereinstimmen. Zu wenig Gehalt oder ein anderes Stellenangebot kämen als Gründe erst danach.

Interessant ist, dass man die gleichen Fragen auch den Firmen stellte. Und die Firmen gaben wiederum an, dass sie davon ausgingen, dass die Leute ein besseres Angebot erhalten hätten und dann gar nicht mehr bei der Stelle auftauchen würden, auf die sie sich beworben hatten.

Doch es gibt noch eine andere Gefahr am Horizont für viele Jobs: Und das sind Chatbots wie ChatGPT, die immer mehr Jobs ersetzen. Eine ehemalige Mitarbeiterin einer Firma erklärte jetzt, wie sie ihren Job durch eine KI verloren hat und was das für ihre Zukunft bedeutet:

Eine Frau verliert ihren Job dank ChatGPT, denn die KI kostet weniger: „Ich wurde überflüssig gemacht“

Ich hatte richtig Lust auf Amazons MMORPG zu Herr der Ringe – Jetzt queste ich mit Elrond im Original von 2007 und es ist alt, aber oho!

Eigentlich sollte irgendwann in den kommenden Jahren ein neues, großes MMORPG zu Der Herr der Ringe online gehen. Jetzt hat Amazon wohl viele der Entwickler entlassen und für MeinMMO-Redakteurin Sophia Weiß geht der Traum vom nächsten großen Hyper-Fokus flöten.

Am 28. Oktober 2025 ließ Amazon eine ziemliche Bombe platzen: 14.000 Mitarbeiter mussten gehen – vor allem aus den Bereichen Twitch und der MMORPG-Entwicklung. Kurz darauf dann die Hiobsbotschaft, dass New World nach vier Jahren eingestellt wird. Dabei ging es dem Game zuletzt sogar richtig gut.

Nur zwei Tage später kam dann meine persönliche Hiobsbotschaft. Eine nun ehemalige Senior-Entwicklerin von Amazon Games ließ durchblicken, dass es auch das noch junge MMORPG zu Der Herr der Ringe erwischt hatte.

Nachdem mich zuletzt kein neuer MMORPG-Release so richtig überzeugen konnte, hatte ich mich eigentlich richtig auf genau dieses Game gefreut. Vor allem mit meiner zuletzt freigeschalteten Mittelerde-Faszination. Und ich war übrigens nicht alleine: Wir wollten von euch wissen, auf welche MMORPGs ihr euch freut und eben dieses vorzeitig zu Grabe getragene Der-Herr-Der-Ringe-Game führt die Liste an.

Aus Frust habe ich mir dann am Wochenende einfach mal das originale MMORPG zu Herr der Ringe installiert: Lord of the Rings Online. Es ist etwas altbacken. Aber es macht mich gerade richtig glücklich.

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18 Jahre nach dem Release kündigt Herr der Ringe Online seine neue Erweiterung „Die Königreiche von Harad“ im Teaser-Trailer an

Ein Post, sie alle zu knechten, hat für die Obsession gereicht

Ich bin mit den Peter-Jackson-Filmen zu Herr der Ringe aufgewachsen und habe damals die drei Hobbit-Movies im Kino gesehen. Aber so richtig eingetaucht bin ich leider erst im Sommer dieses Jahres in die Welt von Tolkien.

Ein absolut irrelevanter Post auf TikTok hat mir einen blonden Elben namens Glorfindel vorgestellt. Und als noch-nicht-Buchleser habe mich natürlich gefragt, wer das denn bitte sein soll. Habe meinen PC hochgefahren, gegoogelt und bin seither nicht mehr aus dem Loch herausgekommen.

Aktuell lese ich langsam aber stetig Die Gefährten auf Englisch und habe schon die anderen zwei Bücher Zuhause stehen. Das Silmarillion will ich danach angehen. Mit jedem Tag wird mir immer klarer, wie groß und detailliert die Welt von Tolkien ist. Hier ist unglaublich viel Potenzial für Games wie eben das MMORPG.

Und jetzt sägt Amazon das Game einfach ab, bevor auch nur irgendjemand etwas davon gesehen hat. Mehr oder weniger aus Trotz habe ich mir am Wochenende dann das eine Spiel heruntergeladen, das dem Amazon-Projekt nahe kommen könnte: Lord of the Rings Online.

Eine Trotzreaktion für die Seele

Der Herr der Ringe Online ist ein in der Basis-Version kostenloses MMORPG, das über Steam oder den eigenen Launcher geladen werden kann. Das Spiel ist seit 2007 online und damit nur etwa drei Jahre jünger als World of Warcraft. Aktuell gibt es 12 Erweiterungen, die sogenannten Bände, und im Herbst 2025 soll noch die Königreiche von Harad erscheinen. Das Abo ist optional und es gibt einen größeren In-Game-Shop.

Ich habe mich erstmal einfach nur auf das Hauptspiel via Steam gestürzt. Das gibt mir jetzt schon das, was ich mir eben von dem Amazon-Projekt erhofft hatte: Ich laufe durch Mittelerde und erledige Quests für Elrond, den Herrn von Bruchtal.

Eigentlich war ich ja darauf vorbereitet, aber das Game sieht aktuell genau nach dem Release-Jahr aus, in dem es auch auf den Markt kam. Für mein von Final Fantasy XIV verwöhntes Spielerauge war das natürlich ungewohnt, aber mein Wunsch nach Mittelerde-Content war größer als der Grafik-Snob in mir.

Schon die Charaktererstellung hat richtig Spaß gemacht. Es gibt natürlich Menschen, Hobbits, Zwerge und Elben – aber jeweils mit mehreren Auswahlmöglichkeiten für Herkunft und Hintergrund. Für mich wurde es dann eine Elbin aus dem Düsterwald.

Der Start ist auch direkt in medias res: Ich bekomme gezeigt, wie ich laufe und angreife. Und schon bin ich dran, zusammen mit Elrond eine Bibliothek zu verteidigen.

Ich habe es noch nicht weit in Lord of the Rings Online geschafft. Aber schon die ersten zwei Stunden geben mir all das Mittelerde-Feeling, das ich mir seit Jahren von einem Herr-der-Ringe-Game erhoffe. Nach Elrond treffe ich sogar seinen Sohn Elladan, von dem ich jetzt weiß, dass er es auch nie in die Filme geschafft hat.

Die nächsten Tage werde ich mich einfach Stück für Stück weiter durch das Game arbeiten. Von den MMO-Inhalten habe ich noch nicht viel gesehen, aber schon der RPG-Teil macht mich glücklich. Wenn der Anteil an Canon-Lore jetzt nicht nachlässt, bin ich vermutlich hooked bis CD Projekt mir The Witcher 4 vorlegt.

Ein schönes Spiel mit kreativer Monetarisierung

Scheinbar bin ich aber auch nicht die Einzige, der es aktuell ähnlich geht. Zwar verzeichnet das Spiel aktuell zumindest auf Steam keinen größeren Spieleranstieg, aber auf Reddit wird wieder darüber diskutiert. Redditor DodgyDogma schreibt zum Beispiel, er würde das MMORPG grad anspielen und hätte einen riesengroßen Spaß damit.

Lord of the Rings Online würde in ihm Nostalgie für die guten alten WoW-Zeiten auslösen. Er lobt die Retro-Grafik, die tolle Community, den Level-Content, die Welt und die einzigartigen Klassen.

In den Kommentaren wird vorrangig die Monetarisierung diskutiert, die wohl einfach einen schlechten Ersteindruck hinterlasse:

Mein erster Eindruck war: „Hm, das Spiel ist Pay2Win.“ Und dann, etwa zwei Jahre später: „Ich unterstütze das Spiel finanziell einfach, wann immer ich Lust habe – ganz spontan.“ Alle Verbesserungen sind völlig optional, du bekommst dauerhafte Vorteile, wenn du nur einen Monat lang ein Abo hast, und die Premiumwährung lässt sich extrem leicht verdienen. Bei The Lord of the Rings Online zu bleiben und mich an alle seine Aspekte zu gewöhnen, war eine der besten Entscheidungen in meinem Gamer-Leben – es ist zu meinem gemütlichen MMO-Zuhause geworden.

Sumorisha (via Reddit)

Noch bin ich persönlich nicht an die Grenze des kostenlosen Contents gestoßen und habe mich auch noch nicht mit dem Bezahlsystem auseinandergesetzt. Ich wollte erst einmal einfach nur in Mittelerde unterwegs sein und erkunden. Mit allem anderen setze ich mich dann später auseinander.

Allerdings werde ich vermutlich auch noch eine ganze Weile mit Wehmut an das gecancelte Amazon-MMORPG zurückdenken. Das was hätte sein können wird mich erstmal nicht loslassen. Wir wussten ja noch nicht einmal das Setting.

Was, wenn wir den untergegangenen Kontinent Beleriand hätten erkunden können? Das Waldreich Doriath erforschen? Oder uns den Armeen von Saurons eigentlichem Chef Morgoth entgegenstellen. Darauf hätte ich gerade richtig Lust.

Natürlich habe ich mir auch andere Games rund um Mittelerde angesehen. Aber ich brauche ein Spiel, das nicht nur nach Mittelerde aussieht, sondern sich auch danach anfühlt. Mittelerde: Schatten von Mordor oder auch das Survival-Game Return to Moria waren dafür einfach nicht Story-lastig genug bzw. zu Canon-fremd für mich.

Lord of the Rings Online drückt bei mir zumindest aktuell alle richtigen Knöpfe. Ich hoffe, das bleibt auch erst einmal so. Ich werde dann in einem halben Jahr davon berichten, ob es mich dauerhaft halten konnte, oder ob ich abgesprungen bin.

Schreibt doch gerne in die Kommentare, ob euch das Aus des Amazon-Projekts auch zu Lord of the Rings Online getrieben hat. Oder vielleicht seid ihr schon länger dabei und habt ein paar Tipps für Neueinsteiger wie mich. An MMORPG-Alternativen mangelt es ja tatsächlich nicht. Demnächst gibt es erneuten Nachschub aus China: Wie viel MMORPG aber in in Where Winds Meet steckt, weiß MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz.

Twitch-Streamer will mit Booten seine Mitspieler von Craft Attack 13 nerven, lässt sich auch von Bann nicht stoppen

Bei dem diesjährigen Craft-Attack-Event ist auch der Twitch-Streamer Hugo „LetsHugo“ Goedert dabei. Der hat sich als Inhalt seiner Streams etwas ganz Besonderes ausgedacht: Er prankt seine Twitch-Kollegen mit einer riesigen Anzahl an Booten.

Wer nervt wen? Der Streamer LetsHugo nimmt an dem Minecraft-Projekt Craft Attack 13 teil. Das Projekt vereint 100 deutschsprachige Twitch-Streamer in Minecraft live auf Twitch und gibt jedem die Möglichkeit Minecraft so zu spielen, wie er oder sie möchte.

LetsHugo hat es sich anscheinend zur Aufgabe gemacht, seine Mitspieler mit Booten auf Trab zu halten. Er baut nämlich eine hohe Anzahl von Booten, um sie dann auf die Welt loszulassen. Bei seinem Twitch-Kollegen Marcel „MontanaBlack“ Eris und dessen Lager ließ er bereits ungefähr 300 Boote frei.

Für seine Pranks wurde er auch schon von den Server-Admins gebannt. In der Bann-Nachricht stand als Grund einfach nur „Boote“, was Erklärung genug war. Das war schon der zweite Bann innerhalb weniger Tage, den LetsHugo von dem Craft-Attack-13-Server kassierte. Denn zuvor hatte er die Teilnehmerliste des Projekts gezeigt, was ihm eigentlich verboten war und so durfte er als Strafe den Start von Craft Attack 13 für 24 Stunden nicht miterleben.

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Das sind die 5 relevantesten deutschen Streamer auf Twitch im Jahr 2024, laut Google

„Wir werden Probleme bekommen“

Was ist der aktuelle „Boot-Prank“ von LetsHugo? Der vergangene Bann vom Craft-Attack-Server hält den luxemburgischen Streamer nicht davon ab, mit seinen Booten weiterzumachen. In seinem gestrigen Twitch-Stream trieb es LetsHugo noch weiter mit seinen Booten, allerdings für den guten Zweck.

Er plante eine noch viel höhere Zahl an Booten auf den Server loszulassen und setzte fest: Für jeden Euro, den die Zuschauer spendeten, würde er ein Boot herstellen. Insgesamt 3.446 Euro an Spenden für die Make-A-Wish-Foundation kamen zusammen, die LetsHugo dann in Boote „umwandeln“ musste.

LetsHugo meinte vorher selbst zu seinen Zuschauern: „Ich sag‘ euch ehrlich: Wir werden Probleme bekommen ab 1.500 [Booten].“ (Quelle: Twitch ab 15:49:13)

Zunächst platzierte LetsHugo die Boote nur auf einem Haufen, doch schon da fing das Spiel etwas an zu laggen und die FPS litten. Das war zuerst jedoch nur in dem Gebiet von LetsHugo zu bemerken.

Schlimmer wurde es, als er die Boote schließlich „freiließ“. Damit der Server nicht zusammenbrach, entließ er die Boote in Etappen, was zwar für Lags, aber keine Ausfälle sorgte.

Die Boote wurden über die Kante von LetsHugos Turm geschoben und fielen auf die Welt hinunter. Das sorgte dafür, dass der Server nicht mehr mit den vielen Booten klarkam und anfing zu stottern.

Das Ergebnis könnt ihr euch auf TikTok anschauen:

https://www.tiktok.com/@twitchdailyss_de/video/7568980233374780694

Die Boote schossen durch die Konstruktion so weit, dass sie bei anderen Twitch-Streamern auf deren Minecraft-Grundstück landeten.

Das Minecraft-Projekt Craft Attack 13 erlaubt den teilnehmenden Twitch-Streamern ihrer Kreativität in Minecraft freien Lauf zu lassen. So auch Trymacs, der so zu tun scheint, als würde er noch ein anderes Spiel in Minecraft spielen: Während Twitch-Streamer Basen bauen und Abenteuer erleben, tut Trymacs in Minecraft-Projekt so, als würde er ein anderes Spiel spielen

Spieler, die Geld für Flops wie Concord oder Anthem ausgeben, sollen besser geschützt werden – Fans von New World fühlen das

Auf einer politischen Bühne wird derzeit der unzureichende Schutz von Konsumenten diskutiert, die Geld für Spiele ausgeben, die sich schließlich als Flop herausstellen und offline gehen. Aktuelle Beispiele wie Anthem oder New World gibt es mehr als genug.

Was ist das Problem? Immer mehr Spiele setzen auf Service-Modelle und Online-Pflicht. Die Käufer so eines Produkts erwerben dabei gar nicht das Game, sondern nur die Nutzungserlaubnis. Wenn die Server eben jenes Spiels offline gehen, bringt einem der Kauf des Spiels gar nichts mehr. Gleiches gilt für die über Mikrotransaktionen erworbenen Ingame-Angebote.

Problematisch ist das vor allem, weil man als Nutzer zum Zeitpunkt der Investition oftmals gar nicht absehen kann, wie lange der Service überhaupt noch laufen wird. Beispiele dafür gibt es genug:

Nach der Bekanntgabe des Quasi-Endes von New World konnte man auf den Community-Plattformen immer wieder von Spielern lesen, die aufgrund der seinerzeit sehr guten Stimmung rund um das MMORPG Geld in das Game investiert hatten. Umso größer war der Frust, als sie merkten, dass ihr Geld für ein eigentlich totes Produkt draufgegangen ist.

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„Wusste immer, dass es irgendwann endet“ – Chef-Entwickler von Anthem spricht über die letzte Hoffnung für den Shooter

Die Politik sagt das Richtige, macht aber (noch) nichts

Was diskutiert die Politik? Wie eurogamer.net berichtet, wurde im britischen Unterhaus jetzt über eine Verbesserung des Verbraucherschutzes für Videospiele sowie die Erhaltung von Games debattiert. Im Zuge der Diskussionen und Stellungnahmen nannten Abgeordnete Spiele wie Concord und Anthem als mahnende Beispiele.

Ein Abgeordneter wird im Bericht auf Eurogamer wie folgt zitiert:

Ein aktuelles Beispiel ist Concord, ein Spiel, das im August 2024 für PlayStation 5 und Windows veröffentlicht wurde. Nach einem enttäuschenden Start traf Sony Interactive Entertainment die geschäftliche Entscheidung, das Spiel einzustellen. Zu ihrer Ehre muss man sagen, dass sie alle Käufe zurückerstattet haben, aber das ist nicht immer der Fall.

Ich weiß, dass die verehrten Abgeordneten mir zustimmen werden, dass Publisher, die es versäumen, die Lebensdauer eines Spiels zum Zeitpunkt des Verkaufs klar anzugeben, zur Rechenschaft gezogen werden müssen.

Deshalb begrüße ich die verstärkten Verbraucherschutzmaßnahmen, darunter das Gesetz über digitale Märkte, Wettbewerb und Verbraucher von 2024, das Anfang dieses Jahres in Kraft getreten ist. Diese Gesetzgebung verpflichtet Händler zu Recht, den Verbrauchern klare, zeitnahe und genaue Informationen zur Verfügung zu stellen, einschließlich der Langlebigkeit und Funktionalität digitaler Produkte.

Ein anderer Abgeordneter ergänzt: „Gamer empfinden nach wie vor ein tiefes Gefühl des persönlichen Besitzes, weil sie mehr als nur Geld investieren. Sie investieren Zeit, Mühe, Fantasie und Freundschaft. Wenn ein Spiel ohne Vorwarnung eingestellt wird, ist diese Investition verloren.“

Trotz überwältigender Zustimmung im Unterhaus wurden bislang aber keine Maßnahmen angestoßen oder verabschiedet, um das Verbraucherrecht zu ändern oder den Erhalt von Spielen nachhaltig zu gewährleisten.

Aktuell muss man sich daher weiterhin auf Initiativen der Hersteller und Plattform-Inhaber stützen. Ein Beispiel: Das „Preservation Program“ von CD Projekt und gog.com, zu dem bereits 250 Spiele-Klassiker gehören. 

War das dieses Jahr nicht schon einmal ein großes Thema? Genau! Im Sommer berichteten wir von der Initiative „Stop Killing Games“, die vom YouTuber Ross Scott angestoßen und von vielen Content-Schaffenden sowie Spielern unterstützt worden ist. Mehr dazu erfahrt ihr hier: Initiative um Videospiele zu retten hatte wenig Hoffnung, YouTuber und Twitch-Streamer eilen zur Hilfe

Ein Vater soll den Computer des Kindes an die Wand montieren, nimmt es wörtlich, jetzt sind alle sauer – Doch die Community lacht über etwas Anderes

Ein Gaming-PC landet hoch oben an der Wand, doch dort sollte der Rechner gar nicht hin. Die Community amüsiert sich über die Kommunikationsprobleme eines Vaters und darüber, wie der PC an der Wand hängt: nämlich alles andere als gerade.

Ein Familienvater hängt den Gaming-PC seines Sohnes an der Wand auf. Erst später fällt ihm auf, dass er seine Frau wohl missverstanden hat. Doch nicht nur das Kommunikationschaos belustigt die Community, sondern auch die Art und Weise, wie der PC am Ende an der Zimmerwand hängt.

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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus

Computer ist nicht gleich Computer

Was hat der Vater genau gemacht? Der Familienvater berichtet auf Reddit, dass ihn seine Frau dazu aufgefordert hatte, den Gaming-PC seines Kindes an der Wand zu montieren. Wörtlich soll seine Frau gesagt haben: „Bitte befestige den Computer vom Kind an der Wand, um Platz auf dem Schreibtisch zu schaffen.“

Für den Vater ist klar: Mit Computer muss der Gaming-PC gemeint sein. Daher hängt er diesen hoch oben über dem Tisch auf. Erst dann ist ihm aufgefallen, dass er es zu wörtlich genommen hat. Denn seine Frau meinte mit Computer den Monitor und nicht das Gehäuse mit der Hardware. Jetzt sind alle sauer: Kind und Frau, weil der PC dort oben hängt, und er selbst, weil er es nur gut gemeint hat.

Was ich gehört habe: Computer an Wand hängen.

Was sie gemeint hat: MONITOR an Wand befestigen.

Jetzt sind beide sauer.

Den PC muss er zumindest noch anschließen. Er selbst erklärt, dass er noch einen externen Netzschalter hat und ein paar lange Kabel.

Doch die Community lacht noch über etwas Anderes. Denn der Computer hängt zwar an der Wand, aber alles andere als sauber. Das Ganze wirkt auf den Betrachter eher so, als würde der PC jederzeit die Person darunter erschlagen wollen. So schreibt jemand: „Sieht verdammt merkwürdig aus, ist aber funktional.“

Das fällt sogar dem Vater auf, der später einen weiteren Post auf Reddit absetzt, in dem er schreibt: „Na gut, na gut – ich bin in die Garage gegangen und habe eine provisorische Unterlage gebaut, damit ihr alle ruhig schlafen könnt … zumindest vorerst.“

Damit hat er zumindest das Problem gelöst, dass der PC nicht mehr windschief an der Wand hängt.

Woran ist es am Ende gescheitert? Wer am Ende an dem ganzen Chaos schuld ist, weiß wohl niemand zu sagen. So meint ein Nutzer „Es scheitert immer daran, einen Monitor als Computer zu bezeichnen.“ Andere erwidern jedoch, der Vater hätte zumindest noch einmal nachfragen können. Andere sehen den Fehler bei der Ehefrau, die den Auftrag zumindest hätte kontrollieren können, denn dann wäre nicht der PC, sondern der Monitor wie gewünscht an der Wand gelandet.

Ein Spieler verbaute für ein Schulprojekt seinen Gaming-PC in der Außenmauer eines Hauses. Was beeindruckend aussieht, hat aber tatsächlich auch einen Zweck: Der Besitzer will seinen PC von der Außenluft kühlen lassen: Nutzer verbaut seinen Gaming-PC in die Hauswand, lässt ihn genial kühlen – „Hast du keine Angst, dass ihn wer stehlen könnte?“

„Endlich ein würdiger Gegner für Steve“: Minecraft bringt neuen DLC zu Dragon Ball Z, in dem ihr mit Goku und Piccolo kämpft

Zur Überraschung einiger Fans hat Minecraft eine neue Erweiterung veröffentlicht. Ab sofort könnt ihr euch mit Son-Goku und seinen Freunden aus Dragon Ball Z durch die Gegend prügeln.

Was ist das für ein DLC? Das kreative Team von Cyclone hat einen neuen DLC für Minecraft erstellt. Nach Erweiterung wie den Minions und Buzz Lightyear aus Toy Story folgt jetzt eine komplette Erweiterung zu Dragon Ball Z.

Ihr könnt einen von vielen Charakteren aus dem Anime aussuchen und mit ihm Kämpfe bestreiten. Zu den spielbaren Figuren zählen beispielsweise der Held Son-Goku, aber auch Bösewichte wie Freezer und Nebencharaktere wie C18, die ein künstlicher Mensch ist. Dabei soll jeder Charakter seine eigenen Fähigkeiten haben und einige sogar zum Super-Saiyajin werden.

Mit den Figuren könnt ihr euch dann entweder alleine in die Schlacht stürzen oder an einem Koop-Turnier teilnehmen. Es gibt sogar 5-gegen-5-Kämpfe. Zudem gibt es Skins und einen Scouter für eure spielbare Figur, mit der sich theoretisch die Kampfkraft eines Gegners messen lässt.

Im Trailer ist zu sehen, dass es neben neuen Gegenständen aus dem Anime sogar Blöcke gibt, die wie die Dragonballs aussehen. Auch die Figuren bekommen den typischen Voxel-Look verpasst (Pixel in 3D).

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Minecraft: Launch-Trailer zeigt DLC zu Dragon Ball Z mit Goku

Schauplätze und Figuren aus dem Anime

Was hat er mit dem Anime gemeinsam? Neben den Charakteren gibt es auch bestimmte Schauplätze, die ihr vermutlich aus dem Anime kennt. Darunter zählen beispielsweise der Palast Gottes oder das Tal, in dem im Anime Vegeta als wütender Wehraffe wütete.

Was sagen Fans dazu? Unter einem Trailer auf YouTube schreiben viele Fans, was sie von dem neuen DLC halten. Einige Kommentierende freuen sich auf die neue Erweiterung. Doch andere kritisieren, dass die Bildrate nie bei konstanten 60 FPS sei. Selbst im Trailer sei das zu sehen.

Es gibt aber auch einige User, die eher lustige Kommentare schreiben. Ein Zuschauer meint beispielsweise, dass Sparking Zero gut aussehe – womit er auf den aktuellen neuesten Teil anspielt. Ein anderer User wiederum findet es klasse, dass es endlich einen würdigen Gegner für Steve gäbe, dem Spielcharakter aus Minecraft.

Wann erscheint er und wie teuer ist er? Der DLC ist ab sofort auf dem Minecraft Marketplace erhältlich. Dort kann er entweder für 1510 Ingame-Coins oder 8,99 US-Dollar gekauft werden. Laut dem Xbox-Store entspricht das einem Preis von 7,39 €.

Momentan ist Minecraft vor allem wegen eines Streamer-Events in aller Munde. In dem Projekt Craft Attack 13 spielen viele Streamer das Bauklötzchen-Abenteuer auf besondere Art und Weise. Ein Twitch-Streamer macht aus dem Titel sogar ein ganz anderes Spiel: Während Twitch-Streamer Basen bauen und Abenteuer erleben, tut Trymacs in Minecraft-Projekt so, als würde er ein anderes Spiel spielen