Der neue Film zu Chainsaw Man ist besser als Demon Slayer, weil er seine Charaktere respektiert

Nach dem großen Erfolg von Demon Slayer läuft es auch für den neuen Anime-Film zu Chainsaw Man ziemlich gut. Und das auch zurecht, denn MeinMMO-Redakteur Niko war begeistert, weil der Action-Anime etwas bietet, das man sonst im Shōnen-Genre selten sieht.

Chainsaw Man – The Movie: Reze Arc setzt die erste Staffel des Animes aus 2022 fort, diesmal aber im Kino. Ich mochte die erste Staffel, die herrlich schräg war und auch gute Actionsequenzenbot. Genau das habe ich auch für den neuen Film erwartet: Etwas infantiler Humor, spannende Kämpfe und merkwürdige Figuren.

Das alles enthält der Film auch. Dennoch wurde ich ziemlich überrascht, weil der Action-Anime viel Zeit für etwas aufbringt, das in anderen Shōnen-Werken meist vernachlässigt wird.

Wer schreibt hier? Nikolas Hernes schaut schon, seit er klein ist, Anime. Dabei haben es ihm vor allem die absurden Serien angetan, die mit verrückten Figuren und Geschichten spielen. Favoriten sind etwa JoJo und Soul Eater.
Dementsprechend schaute er sich auch direkt die 1. Staffel von Chainsaw Man an und
nach dem neuesten Film ist er ein richtiger Fan geworden.
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Chainsaw Man: Der Trailer zum Film zeigt Denjis Romanze mit Reze

Endlich eine glaubwürdige Liebesgeschichte in einem Action-Anime

Was macht der Film so gut? Wie schon in der ersten Staffel spricht der Hauptcharakter Denji viel über Liebe und dass er alles für seine Chefin Makima tun würde. Doch plötzlich trifft er auf Reze. Sie ist nicht nur im selben Alter wie Denji, sie lacht über seinen Nonsens, macht sogar selbst solche Witze.

Die beiden kommen sich näher und es entsteht eine Liebesgeschichte, die mich berührt hat, weil sie so überraschend respektvoll ist. Die Serie spielt oft mit vulgärer Sprache und auch freizügigen Outfits und Träumen, doch bei den Dates von Denji und Reze findet das gar nicht statt. Es ist regelrecht romantisch und sogar glaubwürdig. Der Soundtrack von Kensuke Ushio stellt dabei die perfekte Untermalung dar. in the pool höre ich täglich, seit ich den Film gesehen habe.

Nun könnte man natürlich argumentieren, dass man in einem Action-Anime kein Liebesgedöns braucht, doch in Chainsaw Man funktioniert das verdammt gut. Denji hatte sein Leben lang nichts, doch plötzlich bekommt er Liebe. Das hat bei mir besonders gut funktioniert, weil man es in die Story einwebt, ohne den billigsten Weg für Emotionen zu gehen: Flashbacks.

Darin ist vor allem der andere Anime-Kino-Hit 2025 gut drin: Demon Slayer. Versteht mich nicht falsch, ich mag Demon Slayer, aber Flashbacks sind die plumpste Art, Emotionen aufzubauen. Oh, der fiese Dämon wurde getötet, lass einen traurigen Flashback laufen. Darin ist übrigens auch One Piece ziemlich gut.

Das Problem an Flashbacks ist aber, dass man die aktuelle Geschichte unterbricht. Der Flow und das Pacing gehen flöten und wenn man es zu oft macht, werden Figuren nicht zu eigenständigen Charakteren, sondern zu Produkten eines Flashbacks. Ja, ich finde sie auch traurig, aber ich fühle mich auch immer manipuliert.

Das macht Chainsaw Man deutlich besser: Es traut seinen Figuren zu, auch ohne traurige Hintergrundgeschichte zu funktionieren. Dadurch waren der Twist am Ende und auch die spektakulären Kämpfe effektiver. Ich fühle mit den aktuellen Figuren, nicht mit denen, die sie in der Vergangenheit mal waren.

Denji leicht errötet Chainsaw Man Film Trailer
Denji ist trotz seiner Art eine zutiefst menschliche Figur (Bildquelle: MAPPA auf YouTube)

Ein Actionfest, vor allem im Kino

Aber was ist eigentlich mit der Action? Kurz und knapp: die ist ein wahres Fest. Auch wenn es mich nervt, dass Anime-Serien im Kino fortgesetzt werden, im Kinosaal zu sitzen und auf einer gigantischen Leinwand zu sehen, wie toll animierte Kämpfer aufeinander losgehen, lässt mich alles vergessen.

Die Action im Film zu Chainsaw Man ist dabei gut choreografiert, verdammt absurd, gleichzeitig aber auch brutal. Das ist ein schöner Kontrast zu den albernen oder emotionalen Momenten. Wie vorher schon erwähnt, profitiert auch die Action von der Liebesgeschichte. Dabei findet der Film auch eine schöne Balance zwischen beiden Aspekten.

Ganz toll fand ich auch die Ideenvielfalt im Kampf. Statt sich einfach mit den stärksten Attacken vollzuspammen, hat man interessante Wege gefunden, die Fähigkeiten der Charaktere darzustellen und zu nutzen. Das macht nicht nur visuell Spaß, man erfreut sich an skurrilen Kombinationen.

Chainsaw Man ist etwas Besonderes

Ich kann Chainsaw Man nur jedem empfehlen. Nach dem neuen Film habe ich mir direkt die nächsten Manga-Kapitel reingezogen und war begeistert. Die Reihe spielt mit klassischen Shōnen-Klischees und erschafft dabei selbst aus völlig albernen Figuren etwas Spannendes. Es ist einfach anders als Serien wie One Piece, Demon Slayer oder Naruto, und wer schon länger Anime-Fan ist, wird hier auch vieles genießen können.

Und der Erfolg von Chainsaw Man – The Movie: Reze Arc zeigt, dass die Serie trotz ihrer ungewöhnlichen Geschichte und Figuren funktioniert. Laut Dexerto sollen die Produktionskosten bei etwa 4 Millionen US-Dollar (ca. 3,5 Millionen Euro) gelegen haben. Aktuell liegen die weltweiten Einnahmen laut IMDb bei über 140 Millionen US-Dollar (ca. 120 Millionen Euro). Damit ist der Film jetzt schon ein ziemlich großer Erfolg.

Bleibt nur zu hoffen, dass man auf einen neuen Film oder eine neue Staffel nicht erneut 3 Jahre warten muss, denn Chainsaw Man hat jeden Hype verdient.

Der neue Chainsaw-Man-Film ist nur ein kleines Beispiel für den Erfolg von Anime im Kino. Der letzte Film zu Demon Slayer gehört zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres, konkurriert sogar mit echten Blockbustern: Demon Slayer hat einen Film statt der begehrten 5. Staffel bekommen, jetzt zeigt sich: War offenbar die richtige Entscheidung

WoW: Wer das beste und teuerste Mount verpasst hat, bekommt eine zweite Chance

Wer richtig Geld in World of Warcraft lassen will, bekommt bald noch eine Chance dafür. Aber das wird ein teures Vergnügen.

World of Warcraft hat ein paar sichere Tricks, um eine Menge Geld zu verdienen. Nicht nur neue, mögliche Echtgeld-Währungen sondern auch der Verkauf von Reittieren mit ganz besonderen Fähigkeiten. Ein Reittier, das viele WoW-Fans aufgrund seiner Funktionen lieben, könnte bald wieder im Verkauf landen. Die perfekte Möglichkeit für alle, schnell 80 Euro loszuwerden oder sich fürstlich darüber aufzuregen.

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WoW Midnight zeigt Gameplay – Alle neuen Features

Was wurde gefunden? Die Dataminer von wowhead haben herausgefunden, dass eine neue Zeile Code im Shop aufgetaucht ist. Diese Zeile hat den verdächtigen Inhalt „BrutosaurComeback“. Dabei ist „Brutosaur“ besonders verdächtig, weil bisher erst ein einziges Mal im Shop ein Brutosaurier verkauft wurde – nämlich die „Zügel des goldgeschmückten Händlerbrutosaurus“. Ein Reittier, das damals satte 78 € gekostet hat und dafür sorgte, dass Blizzard in wenigen Wochen mehrere Millionen einnahm.

Dinomount kehrt zurück, aber wie teuer wird es?

Warum ist das Reittier so teuer? Der Grund dafür ist, dass das Reittier besondere Funktionalitäten bietet. Denn auf dem Händlerbrutosaurus gibt es nicht nur einen Briefkasten, sondern auch direkten Zugriff auf das Auktionshaus – im Grunde von überall auf der Welt. Ein solches Reittier gab es zuvor auch im Spiel für Gold. Allerdings wurde die Quelle des alten Karawanenbrutosaurus entfernt und jetzt ist es nur noch gelegentlich im Schwarzmarkt-Auktionshaus zu haben – für den läppischen Preis von „Goldcap“, also 10.000.000 Gold.

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Wer den Karawanenbrutosaurier damals verpasst hat, kann eine Alternative kaufen. Bald.

Wenn man das bedenkt, dann ist ein Preis von 80 € noch vergleichsweise günstig für ein Reittier, das ansonsten viele Millionen Münzen Gold kostet – denn die würden, in Real-Geld umgerechnet, deutlich mehr kosten.

Wann genau das Mount wieder im Shop landet, ist noch nicht sicher. Vielleicht passend zum Housing, denn das startet ebenfalls in ein paar Wochen.

Letztendlich wird aber jeder Spieler und jede Spielerin selbst entscheiden müssen, ob man das Geld für dieses Reittier ausgeben wird, wenn es noch einmal im Angebot erscheint. Denn auch wenn man das Mount nicht hat – im Regelfall ist das nächste Auktionshaus nur einen Ruhestein weit entfernt. Der Vorteil ist mit diesem Mount zwar vorhanden, aber er fällt doch recht gering aus. Zumal es auch reicht, wenn ein Mitglied im Schlachtzug oder der Gruppe das Mount besitzt – denn dann kann man sich an den Diensten der NPCs auch erfreuen.

Werdet ihr den Brutosaurus kaufen, wenn er noch einmal zu Verkauf angeboten wird? Oder müsste Blizzard den Preis schon drastisch senken, damit ihr das überhaupt in Erwägung ziehen würdet? Falls ihr euch für andere Leaks interessiert – wir kennen schon jetzt den ersten großen Patch nach dem Release von Midnight.

Ultrawide in ultragünstig: Dieser breite Gaming-Monitor mit UWQHD gehört zu den günstigsten seiner Art

21:9 lässt euch mehr sehen beim Zocken und jetzt könnt ihr euch einen breiten Gaming-Monitor zum Tiefpreis schnappen.

Wem das typische 16:9-Format der meisten Gaming-Displays zu wenig Sicht auf das Geschehen bietet, kann sich mit dem iiyama G-Master Black Hawk (GCB3482WQSU-B1) bei Amazon aktuell einen gut bewerteten UWQHD-Monitor reduziert zum bisherigen Tiefpreis holen.

Günstiger gab es das Einstiegsmodell bisher noch nicht und obendrein gehört er auch zu den günstigsten seiner Art. Dabei wird der japanische Hersteller iiyama in Anbetracht von nahmafteren Wettbewerbern wie Asus, MSI und Co. häufig gerne unterschätzt.

Jetzt zum Monitor bei Amazon!

Gute Ausstattung trotz günstigem Preis: Das bietet der Gaming-Monitor von iiyama

Auf 1500R gekrümmten 34 Zoll werden hier 3.440 × 1.440 Pixel (UWQHD) geboten, wobei das VA-Panel kräftige Farben mit 99 Prozent sRGB und erweitertem Kontrastverhältnis von 80.000.000:1 schafft.

Mit einer Reaktionszeit von 0,6 Millisekunden (MPRT) und 1 ms (Grau zu Grau) zeigt sich das Display auch recht performant und 120 Hertz Bildwiederholfrequenz liefern ein flüssiges Bild.

Für letzteres ist auch Adaptive-Sync beziehungsweise AMD FreeSync Premium gegen synchronisierungsbedingtes Ruckeln und Bildreißer mit an Bord.

Der typischerweise 500cd/​m² helle und in Neigung sowie Höhe verstellbare Bildschirm hat obendrein auch DisplayHDR 400 für die Darstellung von Hockontrastinhalten mit dabei.

Hinzu kommen integrierte Lautsprecher mit zweimal 5 Watt und neben DisplayPort 1.4 sowie HDMI 2.0 auch USB-C, -B- und A-Anschlüsse. Weitere Details zur Ausstattung findet ihr auch bei Amazon.

iiyama G-Master Black Hawk (GCB3482WQSU-B1) für nur 229,90 Euro statt 249 Euro bei Amazon
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Rezensionen und Test: So gut ist iiyamas G-Master Black Hawk GCB3482WQSU-B1

In einer Amazon-Rezension wird der Monitor mit 5 von 5 Sternen als “fantastisches Display zu einem guten Preis” bezeichnet. Die Grafikdarstellung sei gestochen scharf und klar mit guter Farbwiedergabe.

Demnach ist es “eine Freude” auf dem Modell zu spielen, aber auch technische Zeichnungen und Fotos bearbeiten seien kein Problem. Selbst bei längerer Nutzung soll es angenehm sein, daran zu arbeiten.

Die französische Webseite lesnumeriques.com hatte den Monitor auf dem Prüfstand und auch eingemessen. Im Test gab es gute 4 von 5 Sternen mit folgendem Fazit sowie Pros und Contras:

Der Iiyama GCB3482WQSU ist eine ausgezeichnete Wahl für alle, die einen immersiven Ultrawide-Bildschirm genießen möchten, ohne ihr Budget zu sprengen.

Mit seinem 34-Zoll-VA-Panel eignet er sich dank seiner zahlreichen Anschlüsse und seiner guten Leistung sowohl für Büroanwendungen als auch für Videospiele.

Allerdings weist er einige Mängel in Bezug auf die Farbmessung auf, sodass er für Kreative nicht unbedingt geeignet ist, es sei denn, er wird mit einem Messgerät kalibriert.

Auf jeden Fall bietet er ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis im Segment der Ultra-Wide-Bildschirme.

Pro
  • immersives Ultra-Wide-Format 21:9
  • in alle Richtungen verstellbarer Standfuß
  • kontrastreiches VA-Panel
  • geringe Eingangsverzögerung
  • USB-C-Anschluss vorhanden
  • integrierte Lautsprecher
Contra
  • unvollkommene Farbwiedergabe
  • schlechte HDR-Wiedergabe
  • Ladeleistung nur 7 Watt
  • mittlere Nachleuchtdauer
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Weitere Angebote: VPN, Warhammer und DnD-Geschenke

Darüber hinaus gibt es aktuell auch noch weitere spannende Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt. Diese findet ihr auf unserer Deals-Übersichtsseite.

Mit dabei sind zum Beispiel Surfshark-VPN ab jetzt zum absoluten Spottpreis, ebenso wie das allererste offizielle Lexikon zu Warhammer 40.000 im Vorverkauf. Außerdem haben wir für euch passend zur bevorstehenden Weihnachtszeit auch ein paar Geschenkideen für eure Pen-and-Paper-Runde.

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WoW Midnight bringt jahrelange Tradition zurück, leakt den ersten großen Patch

Die Beta von World of Warcraft Midnight ist noch gar nicht live, aber schon wurde geleakt, wie es weitergehen wird.

In wenigen Tagen startet die Beta von WoW Midnight für alle, die Glück oder die teuerste Version des Addons vorbestellt haben. Doch obwohl dort vor allem die Launch-Inhalte, also Patch 12.0, getestet werden sollen, gab es jetzt schon Leaks auf die späteren Updates. Denn nicht nur wurde verräterische Ausrüstung gefunden, sondern sogar eine riesige Insel, die erst Monate später erscheinen soll.

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WoW Midnight zeigt Gameplay – Alle neuen Features

Neue Insel mit einem Troll-Raid in Midnight

Was wurde gefunden? In den Spieldaten der verschiedenen Alpha-Versionen der letzten Wochen wurden vor allem zwei große Hinweise gefunden. Der Streamer Bellular hat darüber ein Video auf YouTube gemacht.

Zum einen wurden Icons für ein Rüstungsset in den Daten gefunden. Die Items haben alle den Zusatz „Ulatek“.

Ulatek mag den meisten nichts sagen, doch Fans des alten Pen&Paper-Rollenspiels zu Warcraft dürften hier aufhorchen. Denn „Ula-Tek“ war dort eine Schlangen-Göttin, die von den Trollen Zul’Amans angebetet wurde.

Auch wenn das Pen&Paper nicht mehr offizieller Teil des Kanons ist, ist nicht alles aus den Regelwerken falsch. Schon häufiger hat Blizzard sich daran bedient und die Welt weiter ausgebaut.

WoW Isle of Midnight Patch
Die große Insel im Osten, die aktuell Atal’Utek in den Spieldaten heißt. Sie kommt wohl später in Midnight.

Der zweite Hinweis, deutlich konkreter, ist eine riesige Insel, die im Osten von Quel’thalas aus dem Meer ragt. Sie schließt direkt an das Imperium der Amani an. Zuerst hieß sie „Isel of Fangs“, also zu Deutsch ca. „Insel der Fangzähne“, wurde später aber umbenannt in „Atal’Utek“. Das weicht zwar leicht von „Ula-Tek“ ab, aber die Ähnlichkeit ist noch deutlich zu erkennen.

Die Vermutung ist damit sehr naheliegend, dass sich der erste große Patch von Midnight verstärkt mit den Amani-Trollen und einem riesigen Schrein für Ula-tek – oder eher „Utek“ – beschäftigen wird.

Gab es so etwas nicht schon einmal? Ja. Etwas Ähnliches war schon damals in der Beta von Dragonflight und auch The War Within der Fall. Auch da hatte man, viel früher als wohl von Blizzard beabsichtigt, bereits den großen Baum Amirdrassil mit dem Smaragdgrünen Traum und später auch Lorenhall als Goblin-Stadt durch das Datamining gefunden. Damals waren es ebenfalls vermehrt Icons mit verräterischen Namen, die den entscheidenden Hinweis geben.

Freut ihr euch auf einen neuen Troll-Raid in World of Warcraft, nachdem es so lange keinen mehr gegeben hat? Oder hofft ihr, dass Blizzard mit den Trollen und deren Imperien endlich mal abschließt und lieber andere Charaktere mehr in den Fokus rückt? Die besten WoW-Raids aller Zeiten haben wir euch hier vorgestellt.

Weil ein paar Fans 2008 eine dumme Idee hatten, musste Dungeons & Dragons alle DMs offiziell warnen

Spieler von Dungeons & Dragons sind dafür bekannt, dass sie äußerst kreativ werden können – insbesondere dann, wenn es darum geht, Regeln zum eigenen Vorteil auszulegen. Vor vielen Jahren haben es einige Fans auf die Spitze getrieben, das Meme ist bis heute in der Community verbreitet und musste 2024 soagr explizit in den neuen Regeln erwähnt werden.

Was ist das für eine Waffe? Es geht um die „Peasant Railgun“, ein Gedankenexperiment, das etwa 2008 auf 1d4chan erschienen sein soll, einem (nicht ganz so ernsthaften) Wiki zu allen Dingen rund um Tabletop. Noch heute existiert der Eintrag auf dem Nachfolger 1d6chan.

Diese „Waffe“, die eigentlich einfach nur aus einer Verbindung mehrerer Regeln besteht, kann in der Theorie unendlich viel Schaden verursachen. Sie ist damit stärker als die mächtigsten Zauber in Dungeons & Dragons und benötigt lediglich einen beliebigen Gegenstand mit Gewicht… und viele NPCs.

Wie funktioniert die „Peasant Railgun“? Die Idee hinter dieser „Waffe“ ist recht leicht: Man reiht einige Bauern, in diesem Fall 2.280 Stück, hintereinander auf. Über die „Aktion halten“-Regel geben diese dann einen Gegenstand – hier einen Stab aus einer zerlegten Leiter – nach vorne weiter:

  • Weil eine Spielrunde immer 6 Sekunden dauert, ist die Zeit, in der all das passieren kann, begrenzt.
  • Die 2.280 Bauern reichen den Holzstab, der regeltechnisch als improvisierter Wurfspeer gilt, innerhalb von 6 Sekunden nach vorne durch und das über die gesamte Distanz.
  • Ein Bauer als Kreatur mittlerer Größe nimmt laut Regeln (damals noch das 3.5er-Regelwerk) 5 Fuß oder 1,5 Meter Raum ein.
  • Nach etwas Mathematik ergibt sich dadurch 3.420 Meter in 6 Sekunden, oder 570 m/s (oder 2.052 km/h). Zum Vergleich: Die Schallgeschwindigkeit in Luft beträgt etwa 331,5 m/s.

Die Railgun nimmt sich dann eine weitere Regel vor: Fallschaden. Gegenstände verursachen in D&D Schaden abhängig von Gewicht und zurückgelegter Strecke, ein Grund, warum dicke Eulenbären in Baldur’s Gate 3 so OP sind.

Ein Holzstab der entsprechenden Länge wiegt etwa 7 Pfund, oder 3,2 kg. Laut Regeln verursacht ein Gegenstand mit zwischen 5-9 Pfund pro 60 zurückgelegter Fuß 2d6 Schaden – was in diesem Beispiel 300d6, oder zwischen 300 und 1.800 Schadenspunkten entspricht.

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D&D in der Krise: Was wird jetzt aus Baldur’s Gate 4? Der GameStar Talk im Video

„Nutzt selektiv Regeln und ignoriert sie an anderer Stelle“

Die „Peasant Railgun“ sorgt seit dem ursprünglichen Gedankenexperiment immer wieder für Diskussionen in der Community, denn die Auslegung der Regeln klingt schlüssig.

Allerdings funktioniert die Railgun nur dann, wenn man die Regeln so auslegt, wie sie einem gerade passen. Denn die Idee vermischt Physik der echten Welt mit Regeln aus einer Fantasy-Welt mit Magie. Ginge man strikt vor, klappt das alles nicht mehr so ganz:

  • Will man die kinetische Energie nutzen, müsste der Stab immer als physikalisches Objekt behandelt werden. Die Bauern wären also gar nicht in der Lage, den „Speer“ überhaupt schnell genug zu greifen.
  • Selbst, wenn sie es schaffen würden, wäre dann dort eine Reibungsenergie, die sie töten würde. Bauern haben im Regelfall nur etwa 4 Lebenspunkte.
  • Die Regeln machen hier ebenfalls einen Strich durch die Rechnung: „Aktion halten“ setzt eine andere Aktion voraus, geschieht aber vor dieser Aktion. Etwas nach vorne durchreichen klappt also nur mit Tricks.
  • Und sogar, wenn das irgendwie erreicht wird, wäre der Schaden am Ende einfach nur ein Wurf einer improvisierten Waffe mit 1d6+Stärke, was bei Bauern nicht viel ist … falls sie überhaupt treffen.

Diese seltsame Waffe funktioniert also nur so lange, wie die geschriebenen Regeln physikalische Gesetze überschreiben – bis die physikalischen Gesetze die geschriebenen Regeln überschreiben sollen.

Übrigens: In den neuen 5e-Regeln von 2024 wurde die Railgun explizit als Beispiel für DMs genutzt, um zu zeigen, welche Ideen man nicht durchgehen lassen sollte und dass Regeln nicht die Physik aussetzen (via dungeonsanddragonsfan).

Die Diskussion um die „Peasant Railgun“ taucht trotzdem immer wieder auf, genau wie das Meme selbst – zuletzt bei einer Idee für eine „Tommy Lee Jones“-Regel (auf Reddit). Ein beliebtes Argument vieler Spieler gegen die Waffe ist: „Coole Idee! Deine Gruppe sieht, wie sich 2.000 feindliche Goblins aufreihen und einen Holzstab nach vorne durchreichen …“

Dazu sei die ganze Sache höchst ineffizient. Wenn man den Bauern allen einfach einen Bogen in die Hand drücken würde, käme mehr Schaden dabei rum, selbst wenn nur ein Viertel von ihnen trifft.

Wie es bei Memes so ist, hat sich die Idee der Railgun natürlich über die Grenzen des Franchise hinweg gesetzt und auf 1d6chan einen eigenen Abschnitt zur Waffe in Warhammer 40.000. Denn da sieht die Sache natürlich ganz anders aus.

Das Imperium der Menschen hätte großes Interesse an einer solchen Waffe wegen ihrer moralischen Flexibilität, aber die Technologie hinter allen Railguns der ganzen Galaxie liegt natürlich einzig und allein bei den T’au – und die fänden eine solche Waffe viel zu grausam: Ein Volk in Warhammer 40.000 will eigentlich Frieden mit allen, setzt dabei auf fragwürdige Methoden

YouTuber macht es in Herr der Ringe Online Frodo und Sam nach, läuft von Beutelsend nach Mordor, dauert länger als die Filmtrilogie

Das mittlerweile 18 Jahre alte MMORPG Herr der Ringe Online lässt euch den riesigen Kontinent Mittelerde erkunden, den ihr aus den Büchern und Filmen kennt. Doch wie lange dauert es im Spiel, den mühsamen Weg von Frodo und Sam bis zum Schicksalsberg nachzulaufen?

Also, wie lange dauert es? Genau das hat der kreative Mensch hinter dem YouTube-Kanal „Emulated Vintage Gaming“ vor einigen Tagen herausgefunden. Für sein jüngstes Video ist er mit seinem Charakter aus Herr der Ringe Online in Beutelsend losgeschlendert, um am Ende den Schicksalsberg in Mordor zu erreichen.

Dabei hat sich der Spieler, soweit es das Spiel zulässt, so nah wie möglich an den Reiseweg von Frodo und Sam gehalten – immer wieder untermalt von beschreibenden Originaltexten, die von Andy Serkis (der Schauspieler, der unter anderem Gollum brillant verkörpert hat) eingesprochen worden sind.

Die nächste Erweiterung von Herr der Ringe Online steht bereits in den Startlöchern:

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18 Jahre nach dem Release kündigt Herr der Ringe Online seine neue Erweiterung „Die Königreiche von Harad“ im Teaser-Trailer an

Der Spieler beachtet dabei auch kleine Details und tauscht in Mordor etwa seine Hobbit-Klamotten erst gegen eine Orc-Rüstung aus, nur um sich schließlich mit den letzten Stofffetzen irgendwie noch den Berg hochzuschleppen. Beim Finale gibt’s dann sogar einen Auftritt von Gollum höchstpersönlich, nur um nach 9 Stunden, 43 Minuten und 39 Sekunden schließlich in der Lava des Schicksalsbergs zu verbrennen.

Zum Vergleich: Um die originale Kino-Fassung der Film-Trilogie zu schauen, benötigt ihr etwa 8 Stunden und 55 Minuten. Die Extended-Editionen sind bekanntlich deutlich länger, mit etwas über 12 Stunden Gesamtlaufzeit. Den kompletten Run könnt ihr euch auf YouTube oder im Folgenden anschauen:

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„Jemand sollte wirklich ein Buch über diese Reise schreiben“

Wie reagiert die Community darauf? Trotz der langen Laufzeit kommt das Video bereits auf fast 500.000 Aufrufe, mehr als 24.500 Daumen hoch und mehr als 1.900 Kommentare.

  • Mecceldorf feiert das Projekt unter dem Video: „Das ist eine bessere Würdigung des Kartendesigns von Herr der Ringe Online als alles andere.“
  • bobyews2826 beschwört alle Fans des Universums: „Probiert HdRO doch mal aus, Leute. Auch wenn ihr euch nicht für MMORPGs interessiert oder das Spiel für veraltet haltet. Es selbst zu entdecken ist wie die Filme zum ersten Mal zu sehen.“
  • wwld9823 möchte jetzt einen Versuch wagen: „Es ist einfach unglaublich, dass man WIRKLICH vom Auenland nach Mordor laufen kann. Das hat mein Interesse geweckt, das Spiel auszuprobieren!“
  • TonySpike witzelt: „Jemand sollte wirklich ein Buch über diese Reise schreiben.“

Einen ganz anderen Weg hat ein Spieler im September gewählt, als er Herr der Ringe Online vom nördlichsten Punkt bis ganz in den Süden durchquert hat. Dabei demonstrierte er ebenfalls eine der ganz großen Stärken des MMORPGs: die Spielwelt.

Da das neue Herr-der-Ringe-MMORPG von Amazon Games und Embracer recht wahrscheinlich eingestellt ist, hat vor kurzer Zeit übrigens auch MeinMMO-Redakteurin Sophia Weiss erstmals einen Fuß auf Mittelerde aus Herr der Ringe Online gesetzt. Ihren launigen Erfahrungsbericht lest ihr hier: Ich hatte richtig Lust auf Amazons MMORPG zu Herr der Ringe – Jetzt queste ich mit Elrond im Original von 2007 und es ist alt, aber oho!

WoW-Oma bricht sich die Hand, heilt dennoch hochstufige Mythisch-Dungeons: „Absolute Legende“

Die Twitch-Streamerin WoWGrandma78 ist offensichtlich hart im Nehmen. Nur weil sie sich unglücklich das Handgelenk gebrochen hat, muss man ja nicht gleich damit aufhören, hohe Mythic-Plus-Dungeons in World of Warcraft zu heilen.

Um wen geht es? Hinter dem Twitch-Namen WowGrandma78 steht eine 83 Jahre alte Spielerin, die es seit mittlerweile 5 Jahren liebt, regelmäßig World of Warcraft zu streamen und dabei die unterschiedlichsten Menschen auf der Welt kennenzulernen.

Beides – das Streamen und WoW spielen – macht sich dabei mit beachtlichem Erfolg. Ihr Kanal auf Twitch kommt aktuell auf 142.599 Follower. In World of Warcraft heilt sie mit ihren 3 (!) Nachtelfen-Druiden erfolgreich hochstufige Dungeons – ihr höchster Mythic-Score liegt bei 3.113.

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WoW Legion Remix: So läuft die irre Zeitwanderung ab

Wer braucht schon 2 Hände, um Dungeons zu heilen?

Was ist WowGrandma78 passiert? Am 1. November 2025 meldete sich die sympathische Spielerin auf X nach einer mehrtägigen Pause zurück:

Oktober: Die Katze ist rausgelaufen und ich bin ihr hinterhergerannt. Als ich sie hochheben wollte, hat sie gezuckt und ich habe mir das Handgelenk gebrochen. Die Operation war am 24. Eine Woche Pause, wow, aber heute Abend habe ich zwei 10er, einen 11er und einen 12er mit einer Hand geheilt. Wir haben sie alle innerhalb der Zeit beendet. Leider kann ich meine 14er gerade nicht angehen.

Für alle Nicht-WoW-Spieler: Trotz ihrer Verletzung und der Operation hat sich die Spielerin mit nur einer Hand in einen der Endgame-Bereiche von World of Warcraft gewagt (die sogenannten Mythic-Plus-Dungeons), um dort mit ihrem Druiden auf hohen Schwierigkeitsstufen erfolgreich Gruppen zu heilen.

Wie reagiert die Community auf diese Leistung? Unter dem Post auf X wünschen viele Menschen der WoW-Oma eine rasche Genesung. Zudem zollen viele Kommentatoren dieser Leistung Respekt.

  • Fred… schreibt auf X etwa: „Was. Für. Eine. Gamerin.“
  • Amy Faith ergänzt auf X: „Absolute Legende.“
  • Rax on rax spricht vielen auf X aus der Seele: „Ich wünsche dir gute Besserung. Genieße das Spiel so gut es geht und lass dir Zeit für deine Genesung.“
  • GBugden kann es auf X nicht fassen: „Du kannst immer noch Mythics heilen? Du bist ganz klar zu stark.“

Einige 14er-Schlüsselsteine konnte WowGrandma78 übrigens bereits erfolgreich meistern. Wo steht ihr aktuell im Mythic-Plus-Bereich von WoW? Verratet es in den Kommentaren! Übrigens sollen derzeit wohl so viele Spieler wie nie das MMORPG von Blizzard zocken: Wie viele Spieler hat WoW? Neue Daten sagen: mehr als jemals zuvor

Zu seinem Geburtstag schenkt Gabe Newell Spielern ein Feature fürs Steam Deck, um das sie seit 3 Jahren bitten

Seit Jahren bitten Nutzer des Steam Decks um eine lang ersehnte Funktion. Endlich wurden die Gebete der Spieler erhöht und Valves CEO erfüllte ihnen Tage nach seinem Geburtstag ihren Wunsch. 

Um welches Feature geht es? Steam bringt im neuen Beta-Update die Funktion von: „Screen-Off Downloads“ heraus. Damit ist es möglich, Spiele herunterzuladen, während der Bildschirm des Steam Deck aus ist. Nach Abschluss der Downloads geht das Gerät dann automatisch in den Schlaf-Modus. Das spart nicht nur Batterie, sondern hilft der Langlebigkeit des Gerätes. 

Vor allem die OLED-Modelle könnten von dem Update profitieren. Denn OLED-Bildschirme können bei statischen Bildern über lange Zeit sogenanntes „Burn-in“ entwickeln. Es stellt eine Beschädigung des Displays dar, die vor allem bei OLED auftritt: Statische Elemente wie Menüs sind dadurch dauerhaft sichtbar und beeinträchtigen das Display. Mehr dazu findet ihr in folgendem Artikel auf GameStar.de.

LCD-Varianten des Steam Decks ebenso von dem Feature. Die gesparte Akkulaufzeit von ca. 50 Prozent beim Download und praktische Anwendung konnten wir bei einem Selbsttest bestätigen.

Ein Nutzer wollte übrigens von Valve wissen, ob ihr euren Steam-Account vererben könnt:

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Ein User fragt Valve, ob er seine vielen Spiele auf Steam vererben darf – Sie antworten

Aktivierung und Einstellungen der Download-Funktion 

Wie komme ich an das Update von Valve? Der Entwickler hat das Update bisher nur im Beta-Kanal veröffentlicht. Das Update könnte daher noch Fehler beinhalten, weshalb ihr bis zum offiziellen Release warten könntet. Wollt ihr das Update dennoch bereits installieren, geht ihr folgendermaßen vor: 

  • Drückt dazu auf die „Steam Taste“, dann auf „System“ und wählt unter „Kanal: System-Updates“ den Punkt „Beta“ aus.
  • Anschließend wird sich das Steam Deck neu starten.
  • Geht dann erneut auf „System“ und installiert das Update. Alle Beta-Updates ab dem 05.11.2025 sollten das Feature beinhalten. 

Sobald das Update installiert ist und nach einem weiteren Neustart, könnt ihr das Update nutzen. Wer nun noch seine Steam-Aktivitäten verstecken will, kann dies mit unserer Anleitung tun

Community fordert das Feature schon lange

Warum wünscht sich die Community die Funktion? Lange Downloadzeiten nerven und den Bildschirm des Steam Decks aktiv zulassen oder die Helligkeit auf ein Minimum zu reduzieren, ist unpraktisch für lange Downloadzeiten. Es wird unnötig Akku verbraucht, obwohl der Bildschirm gar nicht an sein müsste. Deswegen fordern Nutzer seit Langem eine Lösung für ihre Probleme. 

Außerdem musste der Handheld vor dem Update immer wieder benutzt werden, andernfalls wechselte das Steam Deck standardmäßig nach fünf Minuten in den Sleep-Mode und alle Downloads werden pausiert. 

Wie reagiert die Community auf die Ankündigung? Valves Gründer und Community-Liebling Gabe Newell hatte am 03.11.2025 Geburtstag und kurz darauf erschien das langersehnte Update. Für viele ist klar, dass der Geburtstag und das Update im Zusammenhang stehen müssen. 

Ein Post zum Update im „Steam Deck“-Subreddit ergatterte innerhalb kürzester Zeit über 5.000 Upvotes) und mehrere hundert Kommentare (Stand 13.00 Uhr, 06.11.2025):

  • DentateGyros schreibt: „Mein meistgewünschtes Feature mit Abstand. GabeN hat uns heute damit gesegnet.“ 
  • Vonbalt_II lobt den Gründer erneut mit: „Eine Segnung vom Lord höchstpersönlich. Gabe soll gepriesen sein, meine Steam Deck Brüder.“
  • sumburd freut sich über das Timing: „Ich habe gerade erst das Steam Deck gekauft und die Funktion ist fantastisch!“

Die ersten Reaktionen auf Reddit und Social Media sind daher bisher vor allem positiv zu werten. Allein Valves Chef Gabe Newell gilt mittlerweile als Ikone der Industrie und wird immer wieder als positives Beispiel bei Unternehmenspolitik genannt. Erst kürzlich hat Gabe Newell einem Nutzer in Bedrängnis geholfen: Spieler fällt beim Kauf von Steam Deck auf Scam herein, Hilfe kommt von unverhoffter Seite: „Der Betrüger nimmt es, der Gabe gibt es“

Quelle(n):
  1. tomshardware
  2. Reddit

Pokémon GO verteilt neuen Promo-Code für kostenloses Item – So erhaltet ihr ihn

Aktuell könnt ihr für Pokémon GO ein kostenloses Item erhalten. MeinMMO zeigt euch, was ihr dafür tun müsst.

Immer mal wieder gibt es in Pokémon GO Promo-Codes, die ihr einlösen könnt und euch damit kostenlose Belohnungen schnappen könnt. Das können befristete Forschungen, Accessoires für euren Avatar oder auch Items sein.

Nun gibt es einen neuen Code, der euch ein kostenloses Item beschert. Dafür müsst ihr jedoch eine Kleinigkeit tun, was aktuell jedoch nicht bei allen Trainern funktioniert.

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Pokémon GO: Die Season „Geschichten der Transformation“ im Trailer

Quest holen, Code abstauben – wenn ihr sie seht

Um was für ein Item handelt es sich? Der Code, der dieses Mal individuell für euren Account generiert wird und nicht für alle Trainer identisch ist, kann im Webstore eingelöst werden. Dafür erhaltet ihr 200 Dyna-Partikel im Spiel.

Was muss ich tun? Um den Code und damit die Dyna-Partikel zu erhalten, müsst ihr bei Discord angemeldet sein und hier eine sogenannte Quest erledigen. Seid ihr das nicht und wollt euch die Partikel nicht entgehen lassen, dann könnt ihr euch dort kostenfrei registrieren.

Öffnet anschließend den Link zur Quest auf Discord oder geht in die Quest-Übersicht auf Discord. Hier sucht ihr die entsprechende Quest für Pokémon GO und nehmt sie an.

Anschließend erhaltet ihr einen QR-Code, den ihr mit eurem Handy scannen müsst. Nun müsst ihr euch ein Video anschauen und erhaltet anschließend euren Promo-Code.

Wie löse ich den Code ein? Habt ihr den Code erhalten, könnt ihr ihn im Webstore von Pokémon GO einlösen. Danach erhaltet ihr die Partikel im Spiel. Erscheinen sie nicht direkt, dann wartet ein paar Minuten oder probiert, das Spiel zu schließen und erneut zu öffnen.

Wie lange habe ich Zeit, um den Code zu erhalten? Die Quest auf Discord endet am 17. November 2025. Bis dahin müsst ihr sie abgeholt und das Video gesehen haben. Ob auch der Code nur bis dahin einlösbar ist, ist nicht bekannt.

Wieso klappt die Quest nicht? Einige Trainer auf Reddit berichten, dass sie Probleme haben, die Quest zu erhalten und abzuschließen. Auch MeinMMO-Autor Paul Kutzner hat aktuell Probleme damit. Nach dem Scannen des QR-Codes kann er die Quest auf dem Handy weder sehen noch abschließen.

Woran das liegt und ob der Fehler für die betroffenen Trainer noch behoben wird, ist aktuell nicht bekannt.

Während Promo-Codes in unregelmäßigen Abständen in Pokémon GO veröffentlicht werden, gibt es in regelmäßigen Abständen neue Events, Raids und weitere Inhalte. Welche das in der nächsten Zeit sind und wann sie stattfinden, erfahrt ihr in unserer Übersicht mit allen Events im November 2025 in Pokémon GO.

Chef-Produzent von Battlefield 6 will wissen, was euch an dem Shooter stört – Erhält in weniger als 12 Stunden über tausend Antworten

Battlefield 6 konnte zum Release viele Fans für die Shooter-Reihe begeistern, aber trotzdem überschatten einige Probleme den Spielspaß der Community. Deswegen meldete sich der Chef-Produzent bei den Spielern selbst und forderte sie auf, ihre Herzen auszuschütten.

Wozu wurden Fans aufgefordert? Der Lead-Producer von Battlefield 6, David Sirland, kam aus seinem Urlaub zurück. In einem Post auf X meldete sich der Chef bei den Fans und erklärte ihnen, dass er sich alle Probleme angesehen und selbst auch Battlefield 6 gezockt habe, um die Community besser zu verstehen.

Abseits von den bekannten Problemen möchte Sirland aber nun von euch wissen, welche euch noch auf der Seele brennen, die das Studio vielleicht übersehen hat. In weniger als 12 Stunden fluteten deshalb über 2000 Kommentare den Post des Chefs. Mit vielen Anregungen interagierte Sirland sogar persönlich und diskutierte so mit den Fans.

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Battlefield 6: Mit diesen Tipps werdet ihr zum besseren Squad-Spieler

Chef-Produzent nimmt sich Zeit für eure Fragen

Welche Antworten konnten Fans ergattern? Einige wichtige Punkte gab es in Bezug auf Bots, den Server-Browser sowie dem Exploit der Drohne und den Hammer.

Was die Bots angeht, so hat dies einen wichtigen Grund, warum sie in verschiedenen Servern präsent sind. Sie dienen dazu, das Matchmaking zu erleichtern. Wartezeiten werden so drastisch reduziert, da Runden viel schneller starten können.

Wenn dann weitere Spieler sich dem Server nachträglich anschließen wollen, werden die Bots aus der Runde stückweise ausgeschlossen. Vielen gefallen die Bots aber nicht, denn sie würden die Immersion durch ihre mangelnde Intelligenz stören. Sirland stellt jedoch klar, ohne die Bots, wäre die Alternative in so einem Fall, keinen Server zu haben (Quelle: x.com).

Der zweite Punkt war der Server-Browser. Dieser lässt zu wünschen übrig, denn Portal ist derzeit mit unzähligen XP-Modi geflutet und offizielle Modi gehen dabei unter. Sirland gesteht ein, dass die Suche derzeit nicht optimal verläuft. Das Team wisse darüber Bescheid und arbeite daran, den Server-Browser übersichtlicher zu gestalten (Quelle: x.com).

Zu guter Letzt gab es noch ein Update in Bezug auf den Drohnen-Exploit, denn dieser sorgt für unspielbare Runden. Sirland bestätigt, dass dieses Problem im nächsten Patch behoben sein wird. Wann das geschieht, wird noch offiziell mitgeteilt (Quelle: x.com).

Natürlich gab es auch andere Probleme, die angesprochen wurden, aber das würde den Rahmen sprengen, die alle aufzulisten. Wer wissen will, was die Community dem Chef-Produzenten noch weitergegeben hat, kann gern in den verlinkten X-Post reinschauen.

Abseits davon hat DICE aber nun einen neuen Modus in Battlefield 6 implementiert, den vor allem Fans lieben werden, die XP farmen wollen. Mit ihm könnt ihr entspannt eure Runden zocken und müsst nicht jedes Mal auf den Sieg schwitzen. Mehr dazu erfahrt ihr hier: In Battlefield 6 überschüttet euch ein neuer Modus mit massig XP, aber nur, weil er eure Feinde und Mitspieler ersetzt

Quelle(n):
  1. pcgamer.com

Bill Gates hielt damals einen Plan von Elon Musk für „unmöglich“, doch Tesla produziert das Fahrzeug jetzt seit 2 Jahren

Bill Gates hielt ein Fahrzeug von Tesla für unmöglich. Davon berichtet Elon Musk. Doch mittlerweile ist der Sattelschlepper seit Jahren in der Produktion und auch schon auf amerikanischen Straßen unterwegs. Die richtige Serienproduktion vom Tesla Semi soll aber erst nächstes Jahr starten.

Tesla-Chef und Milliardär Elon Musk sprach im Podcast „All-In Podcast“ über ein Treffen von ihm mit Microsoft-Gründer Bill Gates. So erzählte Musk, dass sich Gates bei einem Besuch in einer Gigafactory von Tesla skeptisch gegenüber seines Langstrecken-Sattelschleppers äußerte und die Machbarkeit als „unmöglich“ bezeichnete. Davon berichtet das Finanzmagazin von Yahoo. So sagte er im Podcast:

Er besuchte mich in der Tesla Gigafactory in Austin und sagte mir, dass es unmöglich sei, einen Sattelzug mit großer Reichweite zu bauen.

Musk wies darauf hin, dass solche Fahrzeuge bereits im Einsatz seien und von Unternehmen wie PepsiCo genutzt würden. Gates blieb jedoch hartnäckig dabei, dass ein Sattelzug mit großer Reichweite unmöglich sei. Den ersten elektrischen Sattelschlepper lieferte Tesla am 1. Dezember 2022 an PepsiCo aus. Daher muss das Gespräch zwischen Gates und Musk nach diesem Zeitpunkt stattgefunden haben.

Nannte Gates Gründe für seine Zweifel? Laut den Worten des Milliardärs glaubte Gates möglicherweise, Tesla könne die erforderliche Energiedichte nicht erreichen oder dass die Wattstundenleistung pro Meile des Lastwagens zu hoch sei. Beides zusammen würde zu einer geringeren Reichweite führen.

Musk fragte Gates daraufhin: „Und welche dieser Zahlen halten Sie für falsch? Und welche Zahlen halten Sie für richtig?“ Der Mitbegründer von Microsoft „wusste“ jedoch angeblich keine Antwort darauf.

Das Thema Reichweite ist bei großen Lastwagen immer wieder ein Thema, welches nicht nur Bill Gates beschäftigte.

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Slate Auto präsentiert neuen Truck mit E-Motor

Der Sattelschlepper soll nach etlichen Verschiebungen endlich in die Produktion gehen

Was ist das für ein Fahrzeug? Der Tesla Semi sollte der erste vollelektrische Sattelschlepper von Tesla werden, doch Schwierigkeiten verzögerten die Produktion. Vor allem Lieferschwierigkeiten bei den großen Batterien für den Lastwagen sollen die Produktion stark verzögert haben.

PepsiCo, UPS, Walmart und Costco sollen bereits Lastwagen bestellt haben. Ursprünglich sollte der Sattelschlepper ab 2019 in die Produktion gehen. Bis Ende 2023 wurden aber nur 100 Stück ausgeliefert. Mittlerweile liegt der Produktionsstart auf Ende 2025 und der Beginn der Serienproduktion auf März 2026, wenn es nicht erneut zu Verzögerungen kommen wird.

Je nach Quelle wird der Sattelschlepper mit einer Reichweite von 750 bis 800 Kilometern angegeben. Laut Freightwaves.com soll die Reichweite in Praxis mit rund 700 Kilometern knapp darunter liegen.

Experten fordern von Tesla ein günstiges Auto. Doch das günstige Modell soll überraschend schlecht ausfallen. Denn um das Fahrzeug günstig anbieten zu können, verzichtet der Hersteller wohl auf viele Details und Komfortfeatures. Kritiker sagen: da hätte Tesla gleich ein neues Modell vorstellen können: Experten fordern von Tesla ein günstiges Auto, doch das neue Modell ist wohl noch schlechter als befürchtet

9 starke Spiele zu Marvel, die in den letzten 10 Jahren erschienen sind

Die Superhelden von Marvel sind nicht nur in Comics, Filmen und Serien unterwegs: Auch in Videospielen haben sie zahlreiche Auftritte hingelegt. MeinMMO zeigt euch einige der besten aus den letzten Jahren in dieser Liste.

Was ist das für eine Liste? Als Spider-Man durch New York schwingen, mit Iron Man durch die Lüfte fliegen, als Teil der Avengers die Welt retten: In Videospielen schaut man nicht nur zu, wie Helden ihre Kräfte einsetzen, sondern schlüpft selbst gewissermaßen in den Superanzug.

Über die Jahre hinweg sind geradezu unzählige Games zu den Marvel-Helden erschienen. Schon in den 80ern konnte man als Spider-Man auf dem Atari den grünen Kobold in seine Schranken weisen. Sowohl spielerisch als auch optisch und erzählerisch hat sich im Laufe der Zeit aber einiges getan, was die Marvel-Spiele angeht.

Wir schauen uns in dieser Liste einige der spannendsten Marvel-Spiele der letzten 10 Jahre (also seit 2015) an. Die Liste stellt dabei kein spezielles Ranking dar. Wenn ihr noch mehr Empfehlungen in Sachen Marvel-Games habt: Teilt sie in den Kommentaren mit uns!

Marvel’s Guardians of the Galaxy (2021)

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Marvel’s Guardians of the Galaxy zählte 2021 zu den Gewinnern der Game-Awards

Was ist das für ein Spiel? Guardians of the Galaxy erschien 2021 und versetzt euch in die Rolle von Star-Lord. Als Peter Quill übernehmt ihr die Führung der Guardians und rast durch eine ziemlich spannende, lustige und aufregende Singleplayer-Story. Das Spiel bietet jede Menge Kämpfe, bei denen ihr auch die übrigen Guardians anweist: Drax, Gamora, Groot und Rocket.

Wer die Filme mochte, wird sich auch hier sehr gut aufgehoben fühlen, obwohl das Spiel inhaltlich nicht mit ihnen zusammenhängt und eine eigene Geschichte erzählt. Insbesondere die „Huddle“-Momente, in denen ihr euer Team im Kampf zusammenzieht, den Walkman anschmeißt und zu krachender 80er-Musik Feinde niedermäht, gehören zu den Höhepunkten im Gameplay. Vor allem überzeugt das Spiel aber mit viel Herz: Die Interaktionen zwischen den Guardians machen richtig Spaß, man fühlt sich richtig, als wäre man ein Teil des Teams.

Insgesamt hat Guardians of the Galaxy bei Release vielleicht nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die es verdient gehabt hätte. Für viele Fans ist es heute aber ein sehr beliebter Eintrag in der Marvel-Games-Historie.

Plattform: PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S, PC, Nintendo Switch

ARC Raiders: Patch Notes zu Update 1.1.0 – Die ersten nervigen Probleme wurden behoben

ARC Raiders ist schon seit einer Woche draußen und obwohl sich das Spiel großer Beliebtheit erfreut, gibt es auch einige Probleme, die eure Streifzüge an der Oberfläche behindern können. Die Ersten wurden nun mit Patch 1.1.0 adressiert.

Wann wurde der Patch veröffentlicht? Der Patch wurde erst kürzlich am 6. November um 10:30 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht und das auf allen Plattformen. Auf Steam beträgt das Update rund 1,2 GB und adressiert verschiedene Probleme, die euch beim Erkunden der Oberfläche gestört haben. Ihr könnt das Update jetzt jederzeit herunterladen.

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ARC Raiders soll laut der Community die chilligsten Lobbys haben

Patch Notes 1.1.0 in der Übersicht

Was ändert sich mit dem Patch? Auf Discord wurden die Patch Notes von Update 1.1.0 auf Englisch aufgelistet und diese könnten den ein oder anderen freuen. Vor allem ein bösartiger Trick von Raidern wurde jetzt gefixt, der für den einen oder anderen Spielertod verantwortlich sein sollte. Mit folgenden Änderungen könnt ihr rechnen:

  • Fixed the issue where the Integrated Shield Recharger was only recharging when equipped.
  • Fixed an issue where Augment skills sometimes did not work.
  • Fixed exploit using deployables pushing players through walls.
  • Added a charge progress for Integrated Shield repair.
  • Fixed an issue where Health Regen skills wouldn’t work if they were triggered while DBNO.
  • Fixed the bug where the Well-Travelled achievement wouldn’t register.
  • Barricades can no longer be placed near zipline exit points.
  • Added the Punch Hands emote (preorder bonus) in game.
  • Changed the schedule so new Map Conditions become available Saturday.
    • Hidden Bunker
    • Night Raid – Blue Gate
    • Electromagnetic Storm

Die Entwickler arbeiten seit dem Release unermüdlich daran, die Spieler mit ihrem Support zufriedenzustellen. Sogar gegen Cheater gehen sie vor und wenn ihr zufällig in einer Runde mit ihnen wart und verloren habt, erhaltet ihr sogar euren Loot zurückerstattet. Mehr dazu erfahrt ihr hier: ARC Raiders bannt nicht nur Cheater im Spiel, es entschädigt auch die Opfer

19-Jähriger will Weltrekord im Wachsein brechen, wird 12 Stunden vor seinem Ziel von YouTube gebannt [MeinMMO Classic]

Der Content-Creator Norme hatte sich in 2024 vorgenommen, einen alten Weltrekord zu schlagen, bei dem er mehrere Tage wach bleiben musste. Seinen Erfolg wollte er eigentlich auf YouTube feiern, doch 12 Stunden vor dem Erreichen des Ziels bannte die Plattform Norme.

Der Artikel erschien in einer früheren Version auf MeinMMO.

Was hatte Norme vor? Der Allzeit-Weltrekord im Wachbleiben stellte Rober McDonald im Jahr 1986 auf. Er blieb ganze 453 Stunden und 40 Minuten wach, was einem Zeitraum von fast 19 Tagen entspricht. 

Norme orientierte sich jedoch am vorherigen Weltrekordhalter Randy Gardner. Er hatte es mit 17 Jahren geschafft, 11 Tage und 24 Minuten wach zu bleiben. Der YouTube selbst ist 19 Jahre alt, weshalb er sich lieber für den vorherigen Weltrekord entschied.

Damit die Zuschauer seinen Rekord live mitverfolgen konnten, eröffnete er einen „Wach für 12 Tage WELT REKORD“-Stream. Doch 12 Stunden, bevor er sein Ziel erreichte, wurde der Livestream von YouTube gebannt.

Ein anderer, bekannter YouTuber aus Deutschland ist HandofBlood:

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HandOfBlood: Das Wichtigste zum YouTuber und Twitch-Streamer in unter einer Minute

YouTube entfernt den Livestream aus gutem Grund

Wieso wurde der Stream entfernt? In einer offiziellen Nachricht von YouTube heißt es, dass der Stream nicht den Community-Richtlinien folgen würde. Um die Sicherheit der Zuschauer zu gewährleisten, hätte man den Stream von YouTube entfernt.

In einer weiteren Nachricht präzisierten sie, dass der Stream nicht den Richtlinien für schädliche und gefährliche Inhalte entsprechen würde.

Das stimmte Norme so traurig, dass er den Tränen nahe war:

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Was YouTube damit meint: Der Schlafmangel kann für den menschlichen Körper über so eine lange Zeit äußerst gefährlich werden. Das ist auch der Grund, wieso Guinness World Records den Rekord für das längste Wachbleiben offiziell entfernte.

Nach seinem Bann wechselte Norme zu Kick, wurde aber auch dort gebannt. Deshalb soll er daraufhin zu Rumble gewechselt sein (via Reddit), damit die Zuschauer das Finale live verfolgen konnten.

Was kann passieren? In einem Video von Guinness World Records ist Randy Gardner zu sehen, der als 17-Jähriger den Weltrekord aufgestellte. Er sorgte mit mehreren Dingen dafür, dass er nicht einschlief:

  • Er lud zwei Freunde zu sich ein, die ihn damals wachhalten sollten
  • Er ließ sich viel durch die Gegend fahren und besuchte unterschiedliche Orte – mit laut aufgedrehtem Radio, damit er nicht einschläft
  • Er trank viel Coca-Cola, damit er durch den Zucker und das Koffein wach bleibt
  • Er duschte kalt und warm im Wechsel
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Seine zwei Freunde testeten Randy Gardner alle sechs Stunden mit 20 Tests, um seinen mentalen Zustand zu überprüfen.

Zum Ende hin wurde deutlich, dass der Schlafmangel gefährlich wurde: Randy Gardner litt unter Stimmungsschwankungen, Gedächtnisverlust, undeutlicher Sprache und Halluzinationen. Zudem bekam er Probleme bei seiner Koordination.

Im Anschluss schlief Randy Garnder für über 14 Stunden. Dabei wurde er von einem Ärzteteam im Krankenhaus beobachtet.

Das zeigt, wie gefährlich dieser Versuch von Norme war und erklärt, wieso YouTube so ein Verhalten nicht auf der Plattform zeigen möchte.

Es gibt noch andere, verrückte Weltrekordversuche. Ein Spiel hat einen Rekord im Dauerzocken aufgestellt, der sogar von Guinness World Records eingetragen wurde. Der Weltrekord stand nämlich unter anderen Bedingungen, die dem Spieler kurze Nickerchen erlaubten: WoW-Spieler stellt Weltrekord im Dauerzocken auf – schlägt alten Rekord um über 23 Stunden

Quelle(n):
  1. Sportskeeda

Pokémon GO löst ein Problem des Level-Updates – nur leider zu spät für mich

Pokémon GO hat überraschend ein Problem des Level-Updates gelöst. Doch für MeinMMO-Autor Paul Kutzner gibt es dabei einen bitteren Beigeschmack.

Im Oktober gab es das große Level-Update in Pokémon GO. Dabei wurde das maximale Level erhöht sowie euer Level, abhängig von euren gesammelten Erfahrungspunkten, neu berechnet. Zudem gab es einige Belohnungen, die ihr für euer neues Level erhalten habt.

Dazu zählten, je nach Level, auch hunderte Items, die es geschenkt gab. Das sorgte bei einigen Trainern, mich eingeschlossen, für ein mehr oder weniger großes Luxus-Problem. Genau das hat Pokémon GO jetzt in einem weiteren Update gelöst. Doch für mich persönlich leider etwas zu spät.

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Pokémon GO: Die Season „Geschichten der Transformation“ im Trailer

Item-Beutel erhöht, Items bereits weg

Was war das für ein Problem? Durch die hohe Anzahl an Items, die es durch das Update geschenkt gab, ist bei vielen Trainern die Kapazität aus allen Nähten geplatzt. Als ich das Spiel öffnete, sah ich 3.302 Items in meinem Beutel – bei einer Kapazität von 2.150.

Auf den ersten Blick sah das nach keinem großen Problem aus. Dann realisierte ich jedoch, dass ich dadurch keine Item-Stops drehen kann, um die 7-Tage-Serie aufrechtzuerhalten, und zeitgleich kaum neue Feldforschungen erhalten konnte.

Zudem konnte ich ab diesem Zeitpunkt keine Kampfsets in der GO-Kampfliga mehr beenden. Denn um ein Kampfset zu beenden, müssen die Belohnungen, die ab dem 2. Sieg in einem Set auch Items beinhalten, abgeholt werden.

Also haderte ich, was ich mit den Items anstellen soll. Auch einigen von euch ging es ähnlich. In den Kommentaren haben einige Trainer nicht nur gute Hinweise und Tipps gegeben, was ich mit den Items anstellen kann, sondern auch geschrieben, dass ich mich trauen und die überschüssigen Items wegschmeißen soll. Das habe ich letztlich auch getan.

Was hat sich mit dem neuen Update geändert? Überraschenderweise hat Pokémon GO jetzt eingelenkt und, wie sie auf X mitgeteilt haben, ein kleines, aber wichtiges Update veröffentlicht. Und das beschert Trainern, abhängig von ihrem Level, eine weitere Erhöhung der Item-Kapazität um bis zu 400.

Laut eines Beitrags auf Reddit gibt es dabei die folgenden Erhöhungen:

Levelweitere Erhöhung der Item-Kapazität
2525
3050
3550
4075
4525
5025
5550
6075
6525

In meinem Fall sorgt das für eine Erhöhung der Kapazität von 375. Das hätte zwar immer noch nicht gereicht, um alle Items aus dem Level-Update zu behalten, jedoch für einige mehr wäre Platz gewesen.

Ich werde mich jedoch nicht so laut beschweren. Eine Erhöhung der Item-Kapazität in dieser Dimension ist ein sehr großzügiges Geschenk. Damit lande ich persönlich bei einer neuen Kapazität von 2.525 Items. Und die Items, die ich wegschmeißen musste, füllen sich mit der Zeit auch wieder wie von alleine auf.

Da ich gerne eine große Menge an Bällen und Kampf-Items horte, ist das Update für mich unterm Strich ein willkommenes Geschenk.

Bälle und Kampf-Items wie Beleber und Tränke sind vor allem nützlich, um an den unzähligen Events und Raids teilzunehmen, die regelmäßig in Pokémon GO stattfinden. Welche das in der nächsten Zeit sind, erfahrt ihr in unserer Übersicht mit allen Events im November 2025 in Pokémon GO.

Die Zukunft eines neuen PvE-MMORPGs auf Steam ist gesichert, bekommt Finanzierung in Millionenhöhe

Während diverse Konkurrenten aktuell ums Überleben kämpfen (oder den Kampf bereits verloren haben), kann das PvE-MMORPG Pantheon: Rise of the Fallen jetzt entspannt in die Zukunft blicken.

Was ist das für eine Finanzierung? Das oldschoolige PvE-MMORPG Pantheon: Rise of the Fallen befindet sich seit dem 13. Dezember 2024 im Early Access auf Steam. Der ursprüngliche Plan war es, dass diese Frühzugang-Phase mindestens 2 Jahre laufen soll.

Das Team von Visionary Realms ist vergleichsweise klein, entsprechend lange dauert die Entwicklung von Pantheon bereits – unsere erste News zu dem Spiel ist von 2016. Die Zahl der Entwickler soll jetzt jedoch steigen, durch neue Artists, Programmierer und Designer. Möglich macht das die Finanzierung passionierter Investoren, die offenbar große Fans des MMORPGs sind – das berichtet gamerant.com.

Auf Steam erklären die Entwickler:

Visionary Realms hat sich zusätzliche Finanzmittel in Millionenhöhe gesichert, um die Entwicklung von Pantheon: Rise of the Fallen massiv zu beschleunigen.

Die Finanzierung wird genutzt, um weitere Künstler, Programmierer und Designer einzustellen und das Projektmanagement zu verstärken. Das bedeutet für Pantheon: ein deutlich schnellerer und umfassenderer Launch. Dank der neuen Teammitglieder verkürzt sich unser Zeitplan erheblich, und wir können Version 1.0 nicht nur früher, sondern auch in einer vollständigeren Version veröffentlichen. In wenigen Wochen erscheint hier die aktualisierte Roadmap mit allen Details zu den nächsten Schritten.

Der Early-Access-Trailer von Pantheon – Rise of the Fallen:

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Das Fantasy-MMORPG Pantheon: Rise of the Fallen kommt im Early Access auf Steam

Eine positive Meldung in einem schwierigen MMORPG-Jahr

Warum ist diese Meldung gerade jetzt so besonders? Das MMORPG-Jahr 2025 zeichnet sich vor allem durch Hiobsbotschaften und enttäuschende Neuerscheinungen aus.

Und das sind nur die „Highlights“. Dazu kommt, dass das Team von Pantheon auf turbulente Jahre zurückblickt, mit vielen unschönen Momenten (ganz krass war natürlich das viel zu frühe Ableben von Studio-Chef Brad McQuaid im November 2019), aber auch ein paar tollen Erfolgen wie dem überraschend erfolgreichen Early-Access-Start im vergangenen Jahr.

Nach der letzten Aktualisierung der Roadmap 2025 gab’s leider erneut einige Kritik, weil sich die Entwickler – so der Vorwurf aus der Community – auf die falschen Themen und Inhalte konzentrieren würden. Dazu passt es, dass sich die nächste Region Badia de Cara einem Element bedienen soll, mit dem viele MMORPG-Fans schlechte Erfahrungen gemacht haben: PvE-MMORPG will Schwächephase auf Steam mit einem Feature abfangen, das „die Leute LIEBEN“ – Vashj’ir aus WoW Cataclysm lässt grüßen

Mit einem einzigen Satz hat Nintendo gerade klargemacht, dass man die Switch nicht mehr ewig unterstützen wird

Nintendo will seinen Fokus auf die Switch 2 legen. Auf Dauer heißt das aber auch, dass die alte Switch keine Zukunft mehr haben wird. Noch will Nintendo aber sowohl die alte als auch die neue Hardware weiterhin verkaufen. Und auf einen Endzeitpunkt für die Switch 1 will man sich ebenfalls noch nicht festlegen. Klar ist aber: Für die alte Switch dürfte es zu Ende gehen.

Die Nintendo Switch 2 wurde am 5. Juni 2025 offiziell veröffentlicht und hat seitdem eine handvoll Exklusiv-Titel erhalten. Doch in Zukunft will Nintendo den Fokus stärker auf die neue Plattform legen. Das hat auch Auswirkungen auf die alte Switch 1.

Das sagte Nintendo: In einer Finanzergebnispräsentation am Mittwoch, dem 5. November 2025, erklärte Nintendo, dass man seinen Schwerpunkt in Zukunft auf die neue Switch 2 verlegen und die neue Plattform ausbauen wolle. So sagte Nintendo (via TheVerge.com):

Wir verlagern unseren Entwicklungsschwerpunkt künftig auf die Nintendo Switch 2 und werden unser Geschäft rund um diese neue Plattform ausbauen.

Damit geht man einen ähnlichen Weg wie Sony mit der PS5. Auch hier legt man den Fokus mittlerweile klar auf die neue Plattform PS5, was man etwa an den hauseigenen „State of Play“-Veranstaltungen sieht, welche die PS5 klar in den Fokus nehmen. Aus dem offiziellen Handel ist die PS4 schon länger verschwunden.

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Wir packen die Switch 2 aus: Das ist im Karton

Noch preisstabil, aber dennoch ein Auslaufmodell

Wie geht es mit der Switch weiter? Vorerst will Nintendo die Switch-Hardware „unter Berücksichtigung der Verbrauchernachfrage und des Geschäftsumfelds“ weiter verkaufen, und mehrere wichtige Switch-Titel sind noch fest für die erste Generation der Switch eingeplant. In Zukunft dürfte es aber um die alte Switch deutlich ruhiger werden.

Ist die Switch bereits günstiger geworden? Nein, auf dem Markt hat sich zumindest bisher wenig verändert: Der Preis für die alte Switch ist weiterhin sehr stabil, für das alte OLED-Modell zahlt ihr knapp 300 Euro, für die normale Switch sind es zwischen 250 und 270 Euro (via Geizhals.de).

Wer jetzt gehofft hat, mit dem Start der neuen Switch 2 das alte Modell günstiger zu erwischen, hat bisher noch Pech gehabt. Die alte Switch gilt auch weiterhin als sehr preisstabil.

Die Nintendo Switch 2 ist mittlerweile offiziell erschienen und bringt jede Menge Neuerungen und Funktionen mit sich, insbesondere im Vergleich zur originalen Switch. MeinMMO stellt euch alle Neuerungen vor, die ihr kennen solltet, welche die Switch 2 zu bieten hat: Nintendo Switch 2: Alle Funktionen und Neuerungen im Überblick

Netflix veröffentlicht Trailer eines neuen Anime, zeigt bunte Holo-Fische, erinnert an Cyberpunk

Netflix hat einen neuen Trailer zu einem kommenden Anime-Film veröffentlicht, der am 22. Januar 2026 erscheinen soll. Darin wird eine der ältesten japanischen Volkserzählungen neu interpretiert, und zwar in einer Sci-Fi-Welt mit Charakteren aus dem gleichen Universum von Hatsune Miku.

Was ist das für ein Film? Der kommende Anime trägt den Titel Cosmic Princess Kaguya! und falls er euch an einen Ghibli-Film erinnert, ist das kein Zufall. Der Film wird nämlich auf derselben Volkserzählung wie Die Legende der Prinzessin Kaguya basieren.

In der Erzählung findet ein armer Bambussammler eine winzige Frau in einem leuchtenden Bambus, die er mit nach Hause nimmt. Dort verwandelt sie sich in ein Baby, das allerdings schneller wächst als andere Kinder. Das Findelkind wird daraufhin Hime (japanisch für Prinzessin) genannt. Im Verlauf des Films erfahrt ihr, welche wahre Identität hinter dem Kind steckt.

Auch Cosmic Princess Kaguya! möchte diese Geschichte nacherzählen, allerdings mit einigen Besonderheiten. Der Trailer zeigt bereits, dass die Story deutlich futuristischer wird:

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Cosmic Princess Kaguya!: Trailer zeigt ein japanisches Märchen in einer Sci-Fi-Welt

Prinzessin Kaguya in einer Welt, die außer Cyberpunk stammen könnte

Was macht der Film von Netflix anders? Der Film setzt mehr auf seine musikalische Performance als das klassische Märchen. Der Soundtrack des Films stammt nämlich von Produzenten aus der Vocaloid-Szene, die ihr eventuell durch das virtuelle Idol Hatsune Miku kennt. Auch der Schöpfer des Songs Melt von Miku ist mit dabei.

Zudem zeigt bereits der Trailer, dass der Anime ein bildgewaltiges Spektakel werden könnte. Im Video schwimmen bunte Fischschwärme zwischen von Neonlichtern erleuchteten Häusern umher. Die Charaktere sind von glühenden Sternschnuppen umgeben. Die Szenerie erinnert mehr an Cyberpunk 2077 als an ein altes Volksmärchen aus Japan.

Das liegt unter anderem daran, dass Shingo Yamashita sein Debüt als Regisseur für eine längere Produktion feiert. Er hat schon an den Openings von Jujutsu Kaisen Staffel 1 und Chainsaw Man mitgewirkt. Er freut sich, jetzt endlich alles geben zu können für einen kompletten Anime:

Dies ist mein erster abendfüllender Original-Animationsfilm. Ich habe alles, was ich über visuelle Ausdrucksformen gelernt habe, meine Liebe zu einzigartigen Charakteren und meine tiefe Zuneigung zur Internetkultur, die seit den 1990er Jahren besteht, in diesen Film einfließen lassen. Es ist ein fröhlicher, unterhaltsamer Film – lehnen Sie sich also zurück, entspannen Sie sich und genießen Sie ihn!

Auch das Setting ist ein anderes. Die Geschichte spielt nämlich im virtuellen Reich Tsukuyomi, eine Anspielung auf die wahre Herkunft von Prinzessin Kaguya. Zwei Mädchen bauen eine Verbindung durch ihren Gesang zueinander auf. 

Auch Hatsune Miku selbst hat bereits ihren eigenen Film bekommen. Doch in diesem verliert sie das Wichtigste, das sie als Sängerin braucht: Eine Anime-Figur begann als Stimme, ist mittlerweile so bekannt, dass sie ihren eigenen Film im Kino bekommt

Quelle(n):
  1. Netflix

Hübsche Pokémon-Alternative auf Steam bietet euch über 100 Stunden Spielzeit, kostet aktuell nur die Hälfte

Während viele Monstersammler zufrieden das neue Pokémon zocken, könnt ihr eine der besten Alternativen mit Rabatt auf Steam ergattern. Das Beste: Es gibt zahlreiche Monster und vor allem Spielzeit.

Um welches Spiel geht es? Normalerweise kloppt man sich als Spieler in der Welt von Monster Hunter mit den großen Kreaturen, doch mit der Stories-Reihe erschuf Capcom ein Spin-off, das vor allem für Pokémon-Freunde geeignet ist. Im rundenbasierten Rollenspiel sammelt ihr die bekannten Monster und kämpft zusammen mit ihnen.

Der letzte Teil der Reihe, Monster Hunter Stories 2, erschien zwar 2021, doch wer keine Switch für das neueste Pokémon hat, findet aktuell ein gutes Angebot auf Steam. Auch RPG-Fans sollten sich das Spiel anschauen.

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Mit Monster Hunter Stories 2 legt sich Capcom erneut mit der Pokémon-Reihe an

Statt sie zu jagen, nutzt ihr die Monster für euch

Was ist Monster Hunter Stories 2 für ein Spiel? Im Kern folgt ihr im RPG der Story eines Riders. Diesmal seid ihr kein Jäger, ihr versucht eine Balance zwischen Monstern und Menschen zu finden. Kämpfe könnt ihr aber nicht verhindern, weshalb ihr nicht nur auf eigene Waffen setzt, sondern auch auf freundliche Monster.

Die fangt ihr aber nicht, wie in einem Pokémon-Spiel, ihr schleicht euch in Monsterbauten und müsst ein Nest finden. Dort klaut ihr ein Ei, und wenn ihr es unversehrt aus dem Bau schafft, könnt ihr es in Ställen ausbrüten. Dabei stößt man als Fan der Monster-Hunter-Spiele auf bekannte Gesichter, doch durch die starken Designs, kann man das auch als Neuling genießen.

Wer in solchen Spielen gerne züchtet, um sich den perfekten Partner zu bauen, kann unglaublich viel Zeit mit dem Brüten und Vererben in Stories 2 verbringen. Ihr könnt verschiedene Fähigkeiten weitergeben und dann mit einzelnen Monstern Builds bauen, um ihre Stärken hervorzuheben. Für die Story ist das nicht essenziell, doch im Post-Game gibt es genug Möglichkeiten, um solch starke Monster zu nutzen.

Da es ein Monster Hunter ist, darf auch das Craften von Waffen und Ausrüstung nicht fehlen. Erledigt ihr Monster mit eurem Team, erhaltet ihr Monsterteile, die ihr etwa zu einer Rüstung oder einem Großschwert verarbeiten könnt. Die Wahl eurer Waffe kann dabei eure Taktik verändern. Statt auf Stärke zu setzen, könnt ihr unter anderem ein Jagdhorn nutzen, um eure Monster zu stärken.

Für euer Team könnt ihr knapp 100 verschiedene Monster nutzen, und laut How Long to Beat wird angegeben, dass man für die Main-Story knapp 40 Stunden braucht. Möchte man aber wirklich alles im Spiel ausbrüten und craften, kann man bis zu 140 Stunden investieren.

Monster Hunter Stories 2 bietet etwas, das nicht mal das neue Pokémon hat

Wie wichtig sind die Monster außerhalb des Kampfes? In der Welt von Monster Hunter Stories 2 könnt ihr verschiedene Gebiete erkunden, die auch versteckte Wege haben. Dabei sind die Monster nützlich, denn je nach Art haben sie Fähigkeiten, mit denen ihr etwa schwimmen oder an Ranken hochklettern könnt.

Aber auch das reine Reiten ist möglich, wodurch sich das Spiel vom neuesten Pokémon Legenden Z-A abhebt.

Zusätzlich dazu könnt ihr mit Freunden sogar Koop-Quests erledigen oder gegen sie antreten.

Wie kommt das Spiel auf Steam an? Von den über 16.000 Reviews auf Steam sind 82 % positiv. Spieler loben etwa die Verbesserungen zum Vorgänger bezüglich der Grafik, des Kampfes oder des Post-Games. Auch die Story wird in vielen Reviews positiv hervorgehoben.

Wie viel kostet Monster Hunter Stories 2 aktuell auf Steam? Bis zum 11. November 2025 erhaltet ihr das Spiel auf Steam mit einem Rabatt von 50 % für 20 €. Wollt ihr auch noch das Remaster des ersten Teils dabeihaben, kostet euch das für beide Games knapp 30 €. Man kann aber ohne Probleme mit Teil 2 starten. Story-technisch verpasst man nichts.

Falls ihr euch unsicher seid, könnt ihr auch eine Demo auf Steam ausprobieren. Einen Blick solltet ihr aber auf jeden Fall darauf werfen, denn 2026 soll schon der 3. Teil der RPG-Reihe von Capcom erscheinen: Nintendo verkündet Release von neuem Spiel zu Monster Hunter, Spieler sagen: Das ist der echte Konkurrent zu Pokémon auf der Switch

Vor 206 Jahren wurde Frankensteins Monster erschaffen, ab morgen könnt ihr die beste Version davon auf Netflix sehen

Auf Netflix startet am 07. November der neue Film von Guillermo del Toro. Es handelt sich dabei um eine Adaption des bekannten Romans „Frankenstein“ von Mary Shelley, der bereits oft verfilmt wurde. Was macht diese Version anders – oder sogar besser?

Viktor Frankenstein ist eine legendäre Figur der Horror-Literatur. Noch bekannter ist vermutlich sein Monster, jene Kreatur, die er aus verschiedenen Leichenteilen zusammensetzt und anschließend in einem kühnen Versuch, Gott zu spielen, zum Leben erweckt.

Die Geschichte wurde schon zahlreiche Male verfilmt, am bekanntesten ist vermutlich die Fassung aus dem Jahr 1931, in der Boris Karloff das Monster spielte. Wer an die Kreatur denkt, hat vermutlich ihn vor Augen. An diese Verfilmung heranzukommen, ist nicht einfach.

Boris Karloff Frankenstein
Frankensteins Monster, dargestellt von Boris Karloff im Jahr 1931 (Bild via youtube.com)

Guillermo del Toro, Regisseur von Pans Labyrinth, Shape of Water, Hellboy oder des kurzlebigen Franchise Pacific Rim, hat sich also ein echtes Mammutprojekt vorgenommen, als er entschied, diese Geschichte noch einmal zu verfilmen. Er betonte in der Vergangenheit mehrmals, was für ein großer Fan der Romanvorlage er sei, und auch die alten Filme lägen ihm sehr am Herzen. Frankensteins Monster sei für ihn ein persönlicher Messias, sagte er etwa im Gespräch mit NPR.

Auf Netflix startet am 07. November nun seine Version von Frankenstein. MeinMMO-Autor Christoph Waldboth hat den Film bereits vorab im limitierten Kinostart gesehen und erklärt, was er besser als der alte Klassiker macht.

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Guillermo del Toro erzählt seine Version von „Frankenstein“ – Seht hier den Trailer

Das menschliche Monster

Was taugt der Film? Del Toro erzählt in der ersten Hälfte des Films davon, wie Viktor Frankenstein aufwächst, zum Wissenschaftler wird und schließlich Ambitionen entwickelt, ein künstliches Wesen zu erschaffen.

Das gelingt ihm natürlich. Das Monster lebt, ist aber furchteinflößend, unglaublich kraftvoll und gleichzeitig unberechenbar. Seine Intelligenz ist recht eingeschränkt, und sprechen lernt es erst nach einiger Zeit.

Die zweite Hälfte des Films wird dann aus der Sicht dieser Kreatur erzählt. Und hier wird schnell klar, was die große Stärke von del Toros Verfilmung ist. Sie stellt mehr noch als das Original von 1931 das Monster selbst in den Mittelpunkt. Es wirkt in der Darstellung durch den Schauspieler Jacob Elordi zutiefst menschlich.

Wir können jederzeit seine Gedanken und Emotionen am Gesicht ablesen. Das Monster ist keine zusammengeflickte Abscheulichkeit, sondern tief in seinem Inneren schlummert eine menschliche Seele. Das erlaubt es uns Zuschauern, eine weitaus tiefere Bindung zu der Figur aufzubauen, als es noch bei der Performance durch Boris Karloff der Fall war.

Immerhin ist das Schicksal der Kreatur sehr tragisch: Sie stellt fest, dass ihr Wunden und andere Verletzungen nichts anhaben können. Das Monster ist unsterblich, sehnt sich aber den Tod herbei. Es ist im Leben einsam und wird stets von den Menschen verfolgt oder ausgestoßen.

Guillermo del Toro schafft es, dass einem die Kreatur ans Herz wächst. Das ist eigentlich kein großes Wunder, schließlich ist der Regisseur Experte darin, spannende Monster auf die Leinwand zu zaubern. Denkt nur an den Faun aus Pans Labyrinth oder den Amphibienmenschen aus Shape of Water. Sie alle werden von echten Schauspielern im Kostüm verkörpert, und nicht von seelenlosen CGI-Figuren aus dem Computer. Del Toro zeigt einmal mehr, dass sein Herz für die Monster am Rande der Gesellschaft schlägt – auch wenn sie nicht immer richtig handeln.

Ein Fest für Sinne, aber nicht perfekt

Ist der Film makellos? Nein, auf keinen Fall. Doch zunächst zum Positiven: Abgesehen vom Monster selbst ist vor allem die audiovisuelle Präsentation der Geschichte zu loben. Jedes Bild sieht schlicht atemberaubend aus, egal ob prachtvolle Schlösser, versiffte Keller oder mit Gliedmaßen vollgestopfte Labore gezeigt werden. Auch das ist typisch del Toro – stilistisch hat es der Regisseur einfach drauf. Ein besonderes Highlight ist die Sequenz, in der das Monster während eines furchtbaren Gewitters zum Leben erweckt wird.

Anders sieht es beim Erzähltempo aus. Die beiden Hälften des Films unterscheiden sich deutlich voneinander. Während in der ersten viel erklärt wird und die Figuren zu echten Labertaschen verkommen, dominiert in der zweiten Hälfte die Stille. Wenn die Erzählung dem Monster folgt, wird es viel atmosphärischer und ruhiger, leider wirkt dieser abrupte Tempo-Wechsel aber etwas holprig.

Auch manche Figuren wie den hinzu gedichteten Charakter von Christoph Waltz hätte es nicht gebraucht – sie blähen die ohnehin schon langen zweieinhalb Stunden unnötig auf. Rein schauspielerisch machen vor allem Oscar Isaac als Frankenstein und der bereits erwähnte Jacob Elordi als Monster einen guten Eindruck.

Für wen ist der Film geeignet? Wer Frankenstein bereits kennt, sollte der neuen Fassung eine Chance geben. Sie macht wenig neu oder anders, bietet mit einem tiefgründigeren Monster aber einen Mehrwert. Wer die Geschichte noch nicht kennt, sollte unbedingt einen Blick wagen, denn sie hat seit ihrem ersten Erscheinen im Jahr 1818 nichts von ihrer Faszination verloren.

Nur eines sei gesagt: Erwartet keinen Horror-Film. Guillermo del Toro stellt den tragischen Charakter und die philosophischen Gedanken der Vorlage klar in den Vordergrund. Das führt zu schaurigen Momenten, echter Horror entsteht dabei kaum, auch wenn es einige harte Gewaltspitzen gibt.

Falls irgendwie möglich, schaut euch den Film noch in einer der letzten Kinovorstellungen (große Leinwand!) an, ansonsten wählt den unkomplizierten Weg über Netflix. Leider waren nicht alle Arbeiten des mexikanischen Regisseurs an der Kasse erfolgreich, und ein Fall beschäftigt ihn besonders: Bis heute ärgert sich Guillermo del Toro, dass einer seiner wichtigsten Filme so schlimm gefloppt ist