Pantheon setzt voll auf PvE – Neue Details zum „modernen Everquest“

Die Entwickler des kommenden MMORPGs Pantheon: Rise of the Fallen haben in einem dreieinhalbstündigen Live-Stream neue Details zum Spiel verraten.

Pantheon soll MMO-Fans zu den Tagen von Everquest 1 zurückzuführen. Das Spiel setzt voll auf Gruppen-Content und befindet sich derzeit in einem Pre-Pre-Alpha-Status. Auf diese folgt die Pre-Alpha, an der dann die Backer der Crowdfunding-Kampagne teilnehmen dürfen. Im Video erklären die Entwickler, dass es sich bei der Welt des MMOs um eine offene Spieltwelt mit sehr vielen Abenteuergebieten handelt. Das Prinzip der offenen Welt gilt auch für Dungeons, denn in diesem können sich verschiedene Gruppen um die Monster und Beute dort streiten.

Was Kill-Stealing angeht, so bekommt die Gruppe, die den meisten Schaden macht, auch den Kill gutgeschrieben. Sollte es trotzdem zum Kill-Stealing kommen, dann erhalten diese Spieler einen schlechten Ruf, was es für sie schwieriger machen dürfte, eine Gruppe zu finden, die mit ihnen spielen will. Und ohne eine Gruppe kommt man in Pantheon nicht weit.

Pantheon Spielwelt Grafik
Neuer Screenshot zeigt weitere Einblicke in die Welt des Spiels

PvE hat Priorität

Pantheon ist primär ein PvE-Spiel. Kooperatives Vorgehen wird bekräftigt. Trotzdem wird PvP auf speziellen Servern möglich sein. Diese erhalten unterschiedliche Regeln, die aber im Verlauf der Entwicklung noch festgelegt werden. Was Raids und Endgame-Content angeht, so soll Pantheon kein Spiel werden, bei dem man so schnell wie möglich das Maximallevel erreichen kann. Powerleveling soll extrem schwer sein. Raids spielen zwar eine Rolle, werden aber nicht auf das Endgame fokussiert sein. Pantheon soll in jeder Phase Spaß machen und nicht nur am Ende.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die von Spielern getriebene Ökonomie. Gegenstände sollen nicht im Überfluss vorhanden sein, sodass der Handel zwischen den Spielern wichtig wird. Ein besonderes Feature ist das Perception-System. Da es keine Quest-Hubs oder ähnliches gibt, müssen Spieler immer auf ihre Umgebung achten, um Quests zu erhalten. Dazu gibt es die Skills Investigate und Insight. Durch diese Skills werden euch einfach bei euren Wanderungen auf bestimmte Dinge aufmerksam machen, die zu Quests führen. So will man die lästigen Ausrufezeichen über den Köpfen von NPCs umgehen und Quests dynamischer in die Welt integrieren.

PC ist Fokus, andere Plattformen könnten folgen

Pantheon: Rise of the Fallen wird zwar auf PC entwickelt, durch die Unity-Engine sind Portierungen auf andere Plattformen aber möglich. Ob das MMORPG auf anderen Plattformen erscheint, hängt aber von verschiedenen Faktoren ab und wird nach dem Release der PC-Version entschieden. Zu diesem Launch wird es übrigens kein Housing-System geben. Dies wollen die Entwickler später einbauen.

Mitspielen dürfen Backer vermutlich ab dem 2. Quartal 2017. Pantheon befindet sich also noch in einer sehr frühen Phase. Die Entwickler hatten natürlich noch viel mehr zum MMO zu sagen. Wollt ihr euch die einzelnen Themen das Livestreams herauspicken, dann könnt ihr das über ein komfortables Google-Doc tun, welches euch direkt zu den entsprechenden Passagen in den beiden Aufzeichnungen des Live-Streams führt.

Weitere Artikel zu Pantheon:

Pantheon: Video zeigt ersten Dungeon und neuartiges Questsystem

Pantheon: So ein Sauwetter findet Ihr nur in diesem MMORPG

Quelle(n): MassivelyOP
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Caldrus82
Caldrus82
3 Jahre zuvor

Sieht für ne pre pre alpha doch schon ganz anständig aus…bisschen noch an den Animationen und Effekten schrauben und ab geht’s grin
Wird sicherlich ein schönes Nischenspiel für hardcore Gruppen-PvE’ler und wird somit natürlich angeschaut !

VoidX86
VoidX86
3 Jahre zuvor

Uaaa Pantheon <3, endlich mal wieder ein Artikel von meiner lang ersehnten PvE Hoffnung :D.

Bodicore
Bodicore
3 Jahre zuvor

Spiele bei denen man dauernd eine Gruppe braucht wenn man mal Nüsse sammeln will werden kaum Erfolgreich sein… Ich las mich gerne überraschen aber diese Zeiten sind gelaufen.

VoidX86
VoidX86
3 Jahre zuvor

Glaub ich weniger, es gibt genug die sich danach zurück sehnen, als möchtegern Mmos die mehr nen Singleplayer geworden sind alla Swtor oder WoW.
Pantheon wird nur eine Nische sein, aber das ist mir alle male lieber als der Komerze Käse der heut zu Tage auf den Markt geworfen wird wo alles sehr leicht und schnell sein muss…..
No Brain, darauf habe ich einfach kein Bock mehr.

Phinphin
3 Jahre zuvor

„No Brain, darauf habe ich einfach kein Bock mehr.“
Genau das ist aber auch das Problem der gruppenlastigeren MMOs.
50 Mann zusammenzutrommeln und dann irgendwelche Boss-Gegner niederzuzergen ist nicht wirklich anspruchsvoller oder komplexer, sondern nur zeitintensiver und nerviger.

VoidX86
VoidX86
3 Jahre zuvor

Wer sagt denn das du dir 50 Mann suchen musst? Wenn du mit 4 Leute rum läufst oder 5 halte ich das ok zum Questen, und ich denke schon das die Gegner schon irgendwelche Techniken haben das du taktisch rangehen müsstest, als wenn du alles einfach runtermähst.
Selbst in Raids, kenne ich eigentlich kein Spiel, ( die ich gespielt habe) wo ich mit 40 Mann ohne Hirn einfach alles weg rasieren konnte….

Phinphin
3 Jahre zuvor

Mit 4 Mann wirds aber auch nicht zwingend komplexer.
Ich hab damals 2005 auch WoW gespielt (und noch einige andere MMOs) in denen die Herausforderung von Gruppenquests wirklich nur darin lag, eine Gruppe zusammenzubekommen.

Man kann die Gruppenquests natürlich auch so gestalten, dass wirklich anspruchsvolle Bossmechaniken vorzufinden sind. Aber das kann ich theoretisch auch in die Singleplayererfahrung implementieren.

Im Endeffekt hängt es also nicht von der Größe der Gruppe ab, ob ein Spiel anspruchsvoll ist oder nicht, sondern von den Spielmechaniken.

VoidX86
VoidX86
3 Jahre zuvor

Ich finde schon das es nen gewaltigen Unterschied gibt zwischen Singleplayer und Multiplayer….
Der Kommunikative Aspekt spielt da ne wichtige Rolle für mich.
Darum spielte ich Mmos, wenn ich unbedingt meine, ich will alleine, warum spiele ich dann ein MMO? Wäre ich dann nicht bei Skyrim, Witcher, Dragon Age usw. Besser aufgehoben?

Phinphin
3 Jahre zuvor

Ja, Koordination und Absprachen sind bei komplexen Gruppenaufgaben wirklich wichtig. Aber dazu muss ersteinmal eine komplexe Aufgabe da sein. In den meisten MMOs unterscheidet sich der Gruppencontent nur alleine dadurch, dass die Gegner das dreifache an Trefferpunkte und Schadenspunkte besitzen. Deswegen waren mir die Gruppenquests in WoW immer zu blöd.

In Dungeons hast du ja oft wenigstens noch zusätzliche Herausforderungen und Mechaniken, bei denen die Gruppe kaum wegzudenken wäre.

Ich spiele wirklich gerne in einer Gruppe (auch in großen Raidgruppen). Wie du schon sagtest – das ist ja meist der Sinn eines MMOs. Aber ich erwarte dann auch, dass Gruppeninhalte etwas Besonderes sind.

Fain McConner
Fain McConner
3 Jahre zuvor

Anspruchsvolle Mechaniken kannst du nur theoretisch in den Singleplayer-Content implementieren. Denn da ist das Geschrei ganz schnell sehr groß, und was für einen anspruchsvoll ist, ist für den Anderen unschaffbar. Rechne jetzt noch unterschiedliche Klassen mit unterschiedlichen Fähigkeiten dazu.

Du wirst letztendlich beim kleinsten gemeinsamen Nenner landen: Die Soloquests müssen für die schlechtesten Spieler mit der (für diese Quest) schwierigsten Klasse machbar sein, sonst ist der Aufstand groß.

VoidX86
VoidX86
3 Jahre zuvor

Das hast du zwar recht, aber jetzt kommt der feine Unterschied, das Pantheon von Anfang an sagte, wir sind ein Spiel für die Gruppe und nicht für Singleplayer.
Pantheon wird nur ein Nieschenspiel werden, was in dem Fall nichts schlechtes ist.
Wenn es ein großer Name mit dicker Firma im Rücken was sich dann ein AAA schimpft, ist klar das man es so machen würde wollen, das jeder Pups im Schlaf spielen könnte, gerade weil ja auch die Casualspieler alles sehen wollen.
Da man bei Pantheon aber von vorne rein sagt, wir sind Oldschool, setzen wieder auf Gruppe usw.
Wird es sowieso mehr die Oldschool PvE Mmorpgler anziehen.
Und diese waren sowas eigentlich gewohnt, und wollen sowas.

Caldrus82
Caldrus82
3 Jahre zuvor

Öhm dazu sag ich einfach mal nein wink
Ich hab damals Vanilla-WoW geraidet und da konnte man trotz 40 Mann/Frau nix einfach „umzergen“. Da starb man im Gegenteil noch immer recht häufig sogar am Trash…

Phinphin
3 Jahre zuvor

Ich sprach nicht explizit von WoW. Falls du Guild Wars 2 kennst, dann schau dir mal die Gruppenevents an, dann weißt du was ich meine.
Aber wenn ich mich meine Raidzeit von WoW zurückerinnere, dann waren das auch keine hochkomplexen Aufgaben, die es zu lösen galt. Ich musste mit meinem Hexer / Magier selten mehr als 3 Skills im Raid benutzen, stand 80% der Zeit bewegungslos in der Gegend rum und habe meine Rotation gefahren.
Als Heiler wars dasselbe in Grün, nur dass ich mich die meiste Zeit um die Balken und das entfluchen gekümmert habe.

Erst als ich als Raidtank gespielt habe, kam ich mir vor als müsste ich mir wirklich Gedanken, um mein Vorgehen machen, anstatt einfach nur Fließbandarbeit zu erledigen.

Klar, gewiped ist man oft. Gerade auch am Trash. Das lag aber nicht daran, dass da hochkomplexe Aufgaben in den Mob-Mechaniken vorhanden waren. Das lag einfach nur daran, dass die Gegner sehr viele Trefferpunkte hatten und gleichzeitig auch ordentlich austeilten. Das ist für mich ein gekünstelter Schwierigkeitsgrad auf den ich gerne verzichten kann.

Bezüglich den Mechaniken sind die heutigen Gegner wesentlich anspruchsvoller. Leider halten die halt nix mehr aus, sodass man die Mechaniken in niedrigeren Schwierigkeitsgraden ignorieren kann.

Caldrus82
Caldrus82
3 Jahre zuvor

Es geht um das Gefühl, mit vielen Leuten etwas erreicht zu haben….dazu muss es nicht gleich ultra-komplexes gameplay erfordern wink

Phinphin
3 Jahre zuvor

Da hast du recht. Darum ging es in der Diskussion aber gar nicht. Es ging um die Behauptung, dass Soloinhalte immer anspruchslos und Gruppeninhalte immer super komplex sind. Und das stimmt in meinen Augen nicht.

N0ma
N0ma
3 Jahre zuvor

Sieht generell gut aus bis auf das Interface. Was mich allerdings stört zu viel gekloppe zu wenig skill based. ?

Lotte
Lotte
3 Jahre zuvor

Sieht ein wenig nach TESO für Arme aus smile

Na ja, wer weiß wie es sich noch entwickelt. Bis dahin bleib ich in Tamriel, TESO das wohl beste und zugleich unterschätztest Spiel am Markt überhaupt.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

TESO das wohl beste und zugleich unterschätztest Spiel am Markt überhaupt.
—–
Also „unterschätzt“ ist ESO sicher nicht. Das ist schon gar nicht möglich, wenn man als Marke „The Elder Scrolls“ hat und von Bethesda/Zenimax rausgegeben wird. Da“unterschätzt“ … Es hatte halt zum Release einige Probleme und hat sich seitdem gut weiterentwickelt, aber „unterschätzt“ … nee. smile

Denen hat der tolle Ruf von Skyrim auf Deutsch „den Arsch gerettet.“ Sonst wär der große Erfolg mti dem Konsolen-Release niemals passiert. Die standen da komplett auf den Schultern von Skyrim, weil das so viele Leute toll fanden. Bis dahin – muss man hart sagen – hat ESO nicht so viel gerissen. smile

Quickmix
Quickmix
3 Jahre zuvor

TESO ist z.Z. die Nummer 1für mich. Auf PS4 besser als auf dem PC.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Ich freu mich auch, dass ESO Erfolg hat. Ich freu mich über jedes MMORPG, dem es gut geht.

Ich finde halt nur, wenn ESO ein Problem NIE hatte, dann dass es unterschätzt worden wäre. Die sind immer mit einem Riesen-Bonus rumgelaufen. Die komplette Spielepresse wollte ja, dass es ein großer Erfolg wird, damit sie die tollen Clickzahlen von Skyrim noch mal kriegen.

Das ist wie mit Fallout oder Witcher – die Spiele können gar nicht „unterschätzt“ werden eigentlich, weil die Vorgänger schon so viel Lob und Anerkennung bekommen haben.

Erzkanzler
3 Jahre zuvor

Ehrlich, TESO ist nicht unterschätzt. Teso wird von Skyrim-Spielern getragen und hat sicher interessante Elemente, aber im Genrevergleich ist TESO eher Mittelmaß. Sicher TESO macht einige Punkte besser als viele Mitbewerber aber einen Großteil eben nur „ausreichend“.

Beispielsweise das Kampfsystem, welches ja nicht ganz uninteressant ist, finde ich kaum mittelmäßig. Es profitiert von Skyrim, aber unterschätzt? Sehe ich persönlich anders.

KohleStrahltNicht
KohleStrahltNicht
3 Jahre zuvor

Ich bin schon sehr gespannt auf das Spiel.
Danke für den tollen Artikel ;o)

VoidX86
VoidX86
3 Jahre zuvor

Da man die gleichen Interessen teilt hoffe ich man sieht sich wenn es soweit ist im Spiel ;D.

Lodreyon
Lodreyon
3 Jahre zuvor

Ich hab jetzt mal so ein bisschen das Video verfolgt und ich konnte direkt ein paar Ähnlichkeiten zum alt bekannten Dark Age of Camelot finden. Das Kampfsystem erinnert stark daran und auch die „Haltung“, die die Charaktere beim Kampf einnehmen. Damals war dieses System tauglich, weil es noch neu war, aber es ist fraglich, ob es heute noch Ansehen finden wird.

Einen großen PvE-Aspekt finde ich auch sehr interessant, gerade weil heutzutage viele Entwickler tatsächlich eher in die PvP-Richtung gehen. Bin mal sehr gespannt wie es wohl bei der breiten Masse ankommen wird. Und dann natürlich die große Frage des Bezahlmodells… grin

Quickmix
Quickmix
3 Jahre zuvor

Das wichtigste fehlt im Vergleich zu DAoC: RvR! RvR ist DAS Feature von DAoC!

Lodreyon
Lodreyon
3 Jahre zuvor

Ich hab keinen Vergleich zu DAoC gestartet, sondern lediglich ein paar Ähnlichkeiten gedeutet. Wieso sollte ich auch bei einem Spiel, das als PvE-lastig deklariert ist, einen Hinweis zum DAoC-RvR System machen?

Caldrus82
Caldrus82
3 Jahre zuvor

Wer PvP/RvR spielen will, sollte gefälligst SOFORT Camelot Unchained backen !!! *g*
Musste raus wink Ich werd mir wohl Pantheon fürs PvE holen gehen, RvR hab ich mich schon in CU eingekauft.

DarokPhoenix
DarokPhoenix
3 Jahre zuvor

Kaufe mich ab und zu in ein Spiel als Founder ein. Die haben sogar Angebote mit 300 Dollar / Monat, wer bitte bezahlt sowas. Hab dann das Video gesehen^^

Sogar für 50 Dollar müssten Sie dann schon ein wenig mehr Grundlage bieten razz Was Entwickler immer für Vorstellungen haben lol.

VoidX86
VoidX86
3 Jahre zuvor

Es gibt da wesentlich schlimmere Abzocker…. Star Citiezen *hust* ^^

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