Entwickler wollten einfach nur Urlaub machen, doch ihr neues Spiel wurde zu erfolgreich, verkaufte 1 Million Einheiten in der ersten Woche

Das Team hinter einem Koop-Spiel auf Steam wollte sich nach dem Release ein wenig Urlaub gönnen. Allerdings verkaufte es über 1 Million Einheiten in der ersten Woche und ihr Spiel wurde zum viralen Hit – weshalb die Auszeit erstmal warten musste.

Von welchem Spiel ist die Rede? Es handelt sich um das Spiel PEAK von Aggro Crab und Landfall, das im Sommer 2025 auf Steam erschien. Zum jetzigen Zeitpunkt erreicht das Koop-Kletterspiel, in dem man als eine Gruppe Pfadfinder einen Berg auf einer Insel erklimmen muss, eine „äußerst positive“ Bewertung auf Steam (96 % der 264.597 Nutzerrezensionen sind positiv). 

Mit diesem Erfolg habe Team PEAK während der überraschend kurzen Entwicklung von nur 4 Monaten nicht gerechnet. Nach dem Launch war es eigentlich ihr Plan, in den „Urlaubsmodus“ einzusteigen, wie der Leiter von Aggro Crab Studio Nick Kaman GamesRadar mitteilt. Doch als das Team bemerkte, wie hoch die Nachfrage nach ihrem Koop-Spiel war, wussten sie, dass sie noch lange nicht die Füße hochlegen dürfen.

Hier seht ihr den Trailer zu dem Koop-Kletterspiel PEAK von Aggro Crab:

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PEAK zeigt sein spaßiges Gameplay auf einer spannenden Expedition mit Freunden

Vom Ergebnis eines Game Jams zu einem viralen Hit

Wieso mussten die Entwickler nach dem Release so viel weitere Arbeit leisten? Nach dem Launch von Peak und der steigenden Beliebtheit und Bekanntheit stand für das Team fest, dass ihre Arbeit erst dann so richtig starten würde.

Bei Peak handelt es sich um das Ergebnis eines gemeinsamen sogenannten Game Jams. Darunter versteht man eine Art Event, bei dem ein meist recht kleines Team aus dem Nichts ein Spiel kreiert. Programmierer, Künstler und weitere Entwickler erstellen dann in einer angesetzten Zeit (ob in Tagen, Wochen oder Monaten) ein häufig simples, aber kreatives Spiel. Genau wie PEAK.

Als PEAK schließlich erfolgreich wurde, stellte das Entwicklerteam fest, dass sie die aus dem Event resultierende mangelhafte Politur ihres Spieles angehen müssen. 

Der Urlaub musste warten. Stattdessen setzte sich das Team an die Behebung von Bugs, um ihr Spiel weiter auszureifen. Dabei legten sie jedoch großen Wert darauf, dass der „Jam-ähnliche Geist“ weiterhin in PEAK erhalten blieb.

Was bietet PEAK für eine Koop-Erfahrung? In Peak muss man als eine Gruppe bunter, verirrter Pfadfinder einen Berg erklimmen, um von einer Insel gerettet zu werden, auf der sie gestrandet sind. 

Was recht simpel klingt, benötigt jedoch eine Menge Feingefühl und Teamwork. Ein winziger Fehler kann dafür sorgen, abzustürzen und von der Gruppe getrennt zu werden. Außerdem sind manche gefährlichen Vorsprünge nur durch die rettende Hand eines Freundes zu überwinden.

Passend zu dieser Mission wird das Gameplay durch Sprechanimationen der niedlichen Kerlchen unterstützt, in deren Wanderschuhe man als Spieler schlüpft. Spieler loben vor allem den Spaß und das Chaos, das man als Freundesgruppe erleben kann, sowie das Glücksgefühl, das man durch den Fortschritt der gemeinsamen Arbeit erhält.

Die Entwickler von PEAK verloren trotz der Mehrarbeit an ihrem Game-Jam-Projekt keineswegs den Spaß an ihrem eigenen Spiel. Als es auf Twitch viral ging, schlichen sie sich selbst in die Lobbys der spielenden Streamer, um sich einen kleinen Spaß zu erlauben: Entwickler erschaffen überraschenden Hit auf Steam, den über 114.000 Spieler spielen – Nutzen ihre Macht und ein Plüschtier, um Twitch-Streamer zu trollen

Quelle(n):
  1. GamesRadar

Grafikkarten sollen teurer werden, doch diese Radeon RX 9070 XT bekommt ihr aktuell noch richtig günstig

Nicht nur die Speicherpreise explodieren, auch Grafikkarten sollen teurer werden. Schnappt euch jetzt noch die günstigste Radeon RX 9070 XT.

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Die vornehmlich für Spiele in WQHD-Auflösung gedachte, aber teils auch für 4K/UHD geeignete Grafikkarte ist das stärkste Modell aus AMDs aktueller Generation und hat mit 16 GByte auch genügend Grafikspeicher an Bord.

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Wie wichtig ist bei einer Grafikkarte, ob ich AMD oder Nvidia kaufe?
von Benedikt Schlotmann

Das überwiegend in weiß gehaltene Custom-Design mit RGB-Beleuchtung von ASRock setzt dabei auf einen starken Triple-Slot-Kühler mit drei Lüftern, die bei niedrigen Temperaturen anhalten und dann komplett lautlos agieren. Weitere Details findet ihr auch bei Amazon.

ASRock Radeon RX 9070 XT Steel Legend für 609 Euro bei Amazon
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Rezensionen und Test: So gut ist die ASRock Radeon RX 9070 XT Steel Legend

Nicht nur in den Amazon-Rezensionen kommt die Grafikkarte mit 4,5 von 5 Sternen gut an, auch im Test der Webseite lanoc.org konnte das Custom-Design überzeugen, wobei es auch eine Kaufempfehlung gab.

[…] Insgesamt ist die Radeon RX 9070 XT von AMD eine großartige GPU, und ASRock hat bei der Steel Legend gute Arbeit geleistet, insbesondere wenn man bedenkt, dass es sich technisch gesehen um eine Karte zum empfohlenem Verkaufspreis handelt. […]

Pro
  • beeindruckende Raster-Performance
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  • sehr leise unter Last
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Contra
  • Lüfter können bei 50 und 100 Prozent etwas laut werden
  • hoher Einstiegspreis zu Release wegen schlechter Verfügbarkeit
  • Speicher wird heiß
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Weitere Angebote: Maus, Laptop und Tastatur

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Armee-Hauptmann erlaubte, einen PC zum Schürfen von Krypto auf einem Militärstützpunkt zu installieren, wird jetzt verurteilt

Auf einem Militärstützpunkt in Spanien wurde Krypto geschürft. Jetzt wurde ein Hauptmann für seine Beteiligung verurteilt.

Das Titelbild ist ein Symbolbild.

Was hat der Hauptmann getan? Wie spanische Medien berichten, hat das zentrale Militärgericht Spaniens einen Hauptmann in Saragossa verurteilt, weil er die private Nutzung offizieller Mittel genehmigt habe (Quelle: Genbeta).

Der betroffene Hauptmann sei als Leiter der IT-Einheit einer Kaserne in Saragossa daran beteiligt gewesen, dass ein Oberfeldwebel in einem Lagerraum der Kaserne eine IT-Anlage für „private Zwecke“ installiert habe. Der betreffende Ort sei ein Lager für IT-Systeme gewesen. Dem Oberfeldwebel wird vorgeworfen, den Raum zum Schürfen von Kryptowährungen wie Bitcoin genutzt zu haben.

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„Wir haben ein Monster geschaffen“ – Ein spanisches Model verdient bis zu 10.000 Euro im Monat, dabei ist sie nicht echt

Beim Schürfen von Kryptowährungen wird enorme Rechenleistung benötigt, was leistungsfähige Hardware erfordert und große Mengen an Strom verbraucht. Der Oberfeldwebel soll das Stromnetz der Kaserne genutzt haben, um Krypto zu schürfen, und sich als Privatperson auf Kosten des Militärs finanziell zu bereichern.

Hierzu soll es eine Abzweigung vom Hauptsicherungskasten des Gebäudes in den Raum sowie einen eigenen Sicherungsschalter gegeben haben, um das normale Auslösen der Gebäudesicherung zu umgehen. Zudem sollen Ermittler ein unterbrechungsfreies Stromversorgungssystem und schallisolierte Holzkisten mit Belüftungssystemen für die Computer gefunden haben.

Hauptmann habe es nicht nur erlaubt, sondern geholfen

Inwiefern soll der Hauptmann beteiligt gewesen sein? Der Hauptmann soll dem Oberfeldwebel aus Freundschaft erlaubt haben, privates Material in dem Raum zu installieren. Er habe ihm mehrfach Zugang gewährt, und das Material dort bereits seit vielen Monaten gelagert.

Der Hauptmann soll jedoch nicht nur die Installation und den Stromanschluss genehmigt haben, sondern habe selbst die Sicherung wieder eingeschaltet, wenn es zu einem Stromausfall gekommen sei.

Zeugenaussagen sollen bestätigen, dass der Hauptmann die Installation genehmigt und die Sicherungen bedient habe. Der beschuldigte Hauptmann gab sogar selbst zu, den Raum für Übungen zur Installation von Blockchain genutzt zu haben, behauptete jedoch, es habe sich um „akademische Arbeiten“ gehandelt.

Das ist jetzt die Strafe: Nachdem der beschuldigte Hauptmann zu einer Disziplinarmaßnahme von 8 Tagessätzen verurteilt wurde, legte dieser Einspruch beim Stabschef des spanischen Heeres ein. Dieser wurde jedoch abgelehnt. Anschließend zog der Hauptmann vor das zentrale Militärgericht Spaniens und klagte gegen die Entscheidung, doch auch das Militärgericht bestätigte die Strafe. Das heißt, dem Hauptmann werden als Strafe 8 Tagesgehälter von seinem Lohn abgezogen.

Unklar sind aktuell die Folgen für den Oberfeldwebel. Es ist nicht bekannt, ob er eine Strafe erhalten hat und wenn ja, wie diese ausfällt.

Der spanische Oberfeldwebel ist nicht der einzige, der auf fremde Stromkosten Kryptowährungen schürft. In einer US-amerikanischen Kleinstadt hat sich ein Hausmeister am Stromnetz einer Schule zu schaffen gemacht: 39-jähriger Hausmeister betreibt illegale Krypto-Mine unter seiner Schule – Fliegt wegen eines dummen Fehlers auf

5 Netflix-Serien aus 2025, die niemand verpassen sollte

Auch 2025 war Netflix wieder voll mit neuen Serien, Filmen und Dokus. Da den Überblick zu behalten, gestaltet sich oftmals schwer. MeinMMO stellt euch deshalb 5 Serien aus 2025 vor, die ihr gucken solltet.

Wöchentlich erscheinen neue Produktionen auf Netflix. Bei all den Serien, Filmen, Dokus und Animes den Überblick zu behalten, gar sie alle zu schauen, gestaltet sich daher oft als schwierig. Deshalb helfen wir euch dabei und zeigen euch jetzt 5 Serien, die man sich anschauen sollte.

Wie wurde diese Liste erstellt? Die Liste basiert auf der Meinung von MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes. Dabei wollten wir eine gute Mischung von Genre und Art der Serie bieten. Außerdem zeigen wir euch nur neue Serien, keine neuen Staffeln vorhandener Serien.

Da man unmöglich alles sehen kann, kann es sein, dass eure Lieblingsserie aus 2025 fehlt. Schreibt uns eure Favoriten daher gerne in die Kommentare.

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Anime zu Devil May Cry: Netflix bringt den nächsten Videospiel-Kracher

Devil May Cry

Videospielverfilmungen sind schon länger kein Trash-Garant mehr. Mit Serien wie Fallout, Arcane oder The Last of Us zeigte man, dass sie auch ohne Gameplay funktionieren könnten. Das bewies 2025 auch Devil May Cry. Die Animationsserie von Adi Shankar und dem südkoreanischen Studio Mir adaptiert nicht zu 100 % einen Teil der Spiele, aber das muss sie auch nicht.

Die frechen Sprüche von Dante funktionieren perfekt als Serie und lockern das Universum voller Dämonen und geheimer Regierungsorganisationen ziemlich auf. Auch die Action kann überzeugen, die auf Waffen und auch Verwandlungen setzt, die Fans der Spielereihe wiedererkennen könnten.

Die wohl größte Überraschung aber: Es gab einen richtig starken Schurken, der mit seinem Motiv und seinem Design nicht nur heraussticht, sondern auch als Charakter besser funktioniert als so manch anderer Widersacher.

Die erste Staffel war auch scheinbar ziemlich erfolgreich, denn schon 2026 folgt eine Fortsetzung. Auch die Spiele selbst profitierten wohl von der Netflix-Serie.

Vom Hype zur Verschiebung – MeinMMO erklärt euch, wie es um Chrono Odyssey steht

Nach dem ersten großen Hype um ein wunderschönes neues MMORPG und der Beta im Sommer, wurde Chrono Odyssey nun auf Ende 2026 verschoben. Warum das jedoch das Beste für alle Beteiligten ist, erklären wir euch in unserem neuen Video auf dem MeinMMO-Kanal auf YouTube.

Was klären wir in dem Video? In unserem neuen Video auf YouTube widmen wir uns dem Open-World-MMORPG Chrono Odyssey. Seit August 2025 stand fest, dass das MMO nicht wie geplant Ende 2025 erscheinen sollte, sondern erst Ende 2026, wie man dem letzten Finanzbericht des Publishers Kakao Games entnehmen kann.

Auf YouTube erklärt MeinMMO-Videoproduzentin Lynn England, warum diese Verschiebung dem Spiel jedoch zugutekommt, für wen sich das Spiel eignen wird, und woran die Entwickler mit Chrono Odyssey überhaupt arbeiten.

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Eine kaputte Beta rüttelt die Entwickler wach

Welche Themen stehen in unserem Video im Fokus? Auf YouTube sprechen wir vor allem über die Gründe, weshalb Chrono Odyssey noch 12 weitere Monate Entwicklungszeit benötigt und warum es sich lohnen wird, geduldig zu bleiben.

Die Erwartungen an Chrono Odyssey sind hoch angesetzt. Das „Open-World-Action-Online-RPG“, wie Chrono Studios es selbst bezeichnet, besitzt nämlich nicht nur einen frischen Mix aus Fantasy, Sci-Fi und kosmischem Horror. Neben der Atmosphäre versprechen die Entwickler eine ambitionierte, riesige Open-World ohne Ladebildschirme und das mit schicker Grafik.

Aber diese sollte nicht nur schön aussehen, sie muss auch funktionieren.

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Chrono Odyssey: Trailer vom Summer Game Fest 2025 zeigt actionreiche Kämpfe und düstere Welt

In der Beta im Sommer 2025 sind einige Makel bei der Performance aufgefallen, die die Entwickler nicht einfach ignorieren wollen. Sie haben jedoch auf die Kritik gehört, die beweist, dass eine Verschiebung dringend notwendig war. 

Mit einer Veröffentlichung im vierten Quartal 2026 geben sie sich eine weitere Chance, ihre Versprechen auch zu erfüllen.

Der neue Releasetermin klingt deutlich realistischer für ein erfolgreiches Chrono Odyssey als die Katastrophe, die mit hoher Wahrscheinlichkeit eingetroffen wäre, hätten die Entwickler nicht auf das Feedback gehört.

Wenn ihr neben unserem Video noch mehr zu Chrono Odyssey erfahren wollt, haben wir euch hier auf MeinMMO alles Wichtige zusammengefasst, von Plattformen und unterstützten Sprachausgaben bis zu Gameplay und Mechaniken, die das MMORPG besonders machen sollen: Chrono Odyssey: Release, Beta, Inhalte – Alles Wichtige zu einem der größten neuen MMORPGs aus 2026

Quelle(n):
  1. YouTube

Deutsches WoW-Event „Sauercrowd“ startet, hat eigenes Lied von Jan Hegenberg

Wer WoW Hardcore und deutsche Streamer mag, bekommt heute viel zu lachen. Denn das wohl größte, deutsche WoW-Event startet heutet

Vor über einem Jahr war die Gilde „OnlyFangs“ in World of Warcraft Hardcore ein riesiger Erfolg. Viele Streamer weltweit hatten sich zu einer Gilde zusammengeschlossen und versuchten, große Erfolg ein der klassischen Version von WoW einzufahren – auf einem HC-Realm. Das heißt: Wenn ein Charakter stirbt, muss man neu beginnen.

Nach genau diesem Vorbild versuchen jetzt auch viele deutsche Streamerinnen und Streamer ein solches Projekt, das den Namen „Sauercrowd“ bekommen hat – und heute, am 27.12.2025, um 12:00 Uhr geht es auf den unterschiedlichen Streaming-Kanälen der Beteiligten los.

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WoW Classic: Die Hardcore-Server sind da!

Was ist das für ein Event? Sauercrowd ist eine Gilde in WoW Classic, die vor allem aus deutschsprachigen Streamerinnen und Streamern besteht. Darunter sind sowohl viele Veteranen in Sachen World of Warcraft, aber auch komplette Neulinge, die lediglich in den letzten Tagen ihre ersten Schritte in der klassischen Hardcore-Variante von WoW getan haben.

200 deutsche Streamer, mit nur einem Ziel: Bloß nicht peinlich versagen

Wer ist alles dabei? Gerade für viele WoW-Fans der ersten Stunde dürfte das eine ziemlich nostalgische Veranstaltung werden, denn neben aktuellen Streamern wie Rumathra, Noway4u oder Pietsmiet sind auch einige Urgesteine aus der deutschen Streaming-Landschaft dabei, wie etwa Stevinho, den viele noch von „Allimania“ kennen oder der deutsche Sänger Jan Hegenberg, der dem Gilden-Projekt sogar extra ein neues Lied gewidmet hat:

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Das Lied hatte Hegenberg geschrieben, nachdem er zuvor einige Klassiker in der Kathedrale von Sturmwind zum Besten gegeben hatte.

Egal ob man also seit 20 Jahren ein WoW-Fan ist oder einfach nur die verschiedenen aktuellen Streamer ein wenig verfolgt – Sauercrowd verspricht schon jetzt ein Highlight zu werden, das sicher viele lustige Momente und eine Menge Gildendrama mit amüsanten Hardcore-Todesfällen hervorbringen wird.

Insgesamt sind es über 200 deutschsprachige Streamerinnen und Streamer bei dem Event. Wer noch alles dabei ist, haben wir in diesem Artikel verraten.

Falls ihr sehen wollt, welche der Streamer gerade live sind, könnt ihr das auf der Website von Sauercrowd jederzeit einsehen.

Was macht den Reiz aus? Damit das Projekt spannend bleibt, haben sich die Teilnehmer besondere Regeln auferlegt. So benutzen alle ein Addon, mit dem es einen „Proximity Voice-Chat“ gibt – also Gespräche sind im Voice-Chat mit anderen möglich, sobald man ihnen in der Spielwelt nahe kommt. Dazu sind viele übliche Hardcore-Regeln aktiv. Neben dem permanenten Tod gibt es zusätzliche Einschränkungen, sodass man keinen Handel mit anderen Charakteren treiben darf und auch nicht auf das Auktionshaus zugreift.

Wer den Charakter verliert, darf im Zuge des Events allerdings wieder neu einsteigen – nur eben mit einem neuen Charakter, der wieder von Level 1 beginnen muss.

Auch wenn die Langlebigkeit des Projekts noch nicht gesichert ist, einen groben Plan gibt es: Zumindest bis Mitte Januar soll das Ganze durchgezogen werden, mit dem Ziel, Ragnaros im Geschmolzenen Kern zu bezwingen. Das ist eigentlich keine schwierige Aufgabe – doch wenn jeder Charakter nur ein einziges Leben besitzt, kann ein noch so kleiner Fehler für viele verheerende Folgen haben.

Ob das Projekt so reibungslos über die Bühne geht, bleibt ebenfalls abzuwarten. Denn der auserwählte Jubiläums-Realm Soulseeker könnte durch den Ansturm der vielen Fans der Streamer in die Knie gehen. Schon in den letzten Tagen kam es zu langen Warteschlangen beim Einloggen und teilweise existierten bis zu 12 Layer einzelner Gebiete, die allesamt prall gefüllt waren. Das wiederum führt zu Lags und Verzögerungen – genau das, was man in einem Spiel, bei dem jeder Fehler das Ende bedeuten kann, nicht haben will.
Schon bei den “Proben” zum Event gab es ein paar lustige Vorfälle – so haben deutsche Streamer etwa einen peinlichen Vorfall des Streamers PirateSoftware unfreiwillig nachgestellt.

Quelle(n):
  1. sauercrowd.gg

Spieler von Escape from Tarkov auf Steam haben Angst: Entweder sie verlieren ihren gesamten Fortschritt oder Hacker stehlen den Account

Wenn ihr Escape from Tarkov auf Steam besitzt, passt auf euren Account auf. Hacker verschaffen sich Zugang und sperren Spieler aus.

Warum haben die Spieler Angst? Wie der YouTuber Onepeg auf X berichtet, soll eine unbekannte Person behaupten, mittels einer Schwachstelle in der Steam-API von Battlestate Games den Login von Escape from Tarkov bei allen Spielern umgehen zu können.

Um euch zu schützen, empfiehlt der YouTuber, die Verknüpfung zwischen Steam und eurem „Escape from Tarkov“-Account zu trennen, wenn ihr das Spiel nicht ausschließlich über Steam besitzt und startet.

Vereinzelte Spieler weisen jedoch darauf hin, dass bei der Trennung der Account-Verknüpfung der Fortschritt der Spieler zurückgesetzt werde. Die Information ist aktuell jedoch unsicher und nicht bestätigt.

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Escape from Tarkov zeigt das Gameplay zum 1.0-Release im Trailer

Account-Verlust oder unfreiwillige Wipes

Das erwartet gehackte Accounts: In den Kommentaren des X-Posts berichten verschiedene Nutzer, dass ihr Tarkov-Account tatsächlich gehackt wurde. Unbekannte haben sich anscheinend Zugang zu den Accounts verschafft und das Passwort geändert, um die eigentlichen Besitzer auszuschließen.

Andere Spieler haben anscheinend noch Zugang zu ihren Accounts, doch ihr Spiel-Fortschritt wurde seitens der Hacker zurückgesetzt. Auch Nutzer mit Zwei-Faktor-Authentifizierung sowie verschiedene Twitch-Streamer seien betroffen.

In einem weiteren Post auf X erklärte Onepeg, dass es den Twitch-Kanal „HuntPremier“ während eines Livestreams erwischt habe. Der Kanal überträgt kompetitive Matches und Turniere von Escape from Tarkov und Escape from Tarkov: Arena. Im VoD des Kanals sieht man, wie der Betreiber des Kanals während der Übertragung plötzlich ausgeloggt wird und sich neu anmelden muss. Anschließend war sein Fortschritt zurückgesetzt.

Nikita Buyanov, der Chef des Entwicklerstudios Battlestate Games und Game Director von Escape from Tarkov, antwortete daraufhin, dass die Entwickler bereits Maßnahmen ergriffen und Ermittlungen eingeleitet haben (via X). Eine offizielle Stellungnahme des Studios gibt es derzeit noch nicht.

Escape from Tarkov ist erst am 15. November 2025 mit dem Release der 1.0-Version des Extraction-Shooters auf Steam veröffentlicht worden. Das Spiel startete mit starken Problemen, unter anderem bei der Anmeldung und Verknüpfung der Accounts. Rund einen Monat nach dem Steam-Release sind knapp 45 % der über 36.000 Rezensionen positiv, doch der neuste Zwischenfall hilft nicht, die Bewertung zu steigern.

Mit dem Steam-Release hat Escape from Tarkov auch eine Story-Kampagne bekommen, mit dem namensgebenden Ziel, die fiktive Stadt Tarkov endlich zu verlassen. Das hat Anfang Dezember auch die erst Person in der Geschichte des Shooters geschafft: Nach 9 Jahren hat es zum ersten Mal jemand geschafft, von Tarkov zu escapen

Ich habe eine Sache mit Henry Cavill gemeinsam: Jeder Besucher muss sich meine Figuren-Sammlung anschauen

MeinMMO-Redakteurin Jasmin Beverungen ist großer Fan von Anime und Gaming – irgendwie naheliegend, da sie für MeinMMO arbeitet. Ihre Leidenschaft teilt sie mit jedem ihrer Besucher, egal, ob die das wollen.

Meine Kindheit wurde vom Mittagsprogramm auf RTL2 sowie dem Nintendo 64 geprägt. Kein Wunder also, dass aus mir eine leidenschaftliche Gamerin mit einem Faible für Animes geworden ist. Die beiden Dinge sind meine größten Hobbys und haben einen Einfluss auf mein Verhalten und meinen Charakter.

Animes und Videospiele sind also ein wichtiger Teil meines Lebens und ich möchte, dass das auch jeder sofort merkt, der mit mir zu tun hat. 

Deshalb steht meine Wohnung voller Figuren. Ich liebe es einfach, tagtäglich auf mein liebstes Hobby zu schauen und die Statuen zu bewundern, die meist anmutig und mit tollen Kostümen im Schrank stehen. Nach meinem letzten Japan-Urlaub hat das Hobby mittlerweile so viel Raum eingenommen, dass ich Platzprobleme bekomme. Selbst der Schuhschrank ist vor meinen Figuren nicht mehr sicher.

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Die neue Figur für Captain Demetrian Titus in Warhammer 40.000 kommt direkt mit eigenem Cinematic

Damit habe ich eine Sache mit Superman-Darsteller Henry Cavill gemeinsam. Auch er ist leidenschaftlicher Sammler und zeigt das mit seinen Figuren zu Warhammer 40k. 

Daran wollte ich mir mal ein Beispiel nehmen und euch meine Figuren-Sammlung zeigen. Dabei stelle ich die größten Highlights vor, mit denen ich besondere Erinnerungen verbinde. Zum Ende hin gibt es noch einmal Sammelbilder meiner Figuren.

Weiter geht es auf Seite 2.

WoW: Spieler baut Dalaran im Housing nach, zeigt eindrucksvoll, was möglich ist

In World of Warcraft ein eigenes, kleines Dalaran bauen – das ist möglich. Wie gut das aussieht, zeigt ein Spieler auf seinem Grundstück.

Mit Dalaran verbinden die meisten WoW-Fans wohl schöne Erinnerungen. Häufig ist man im Kreis gelaufen, hat dort Gruppenmitglieder gesucht oder Berufe gelernt. Doch mit dem Start von The War Within ist Dalaran von Xal’atath vernichtet worden, zahlreiche NPCs kamen dabei ums Leben. Genug Grund für manche, um sich einen kleinen Schrein oder eine Gedenkstätte an Dalaran im Housing zu bauen. Doch was da alles möglich ist, ist extrem beeindruckend, wie der Spieler Qprah beweist.

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In WoW könnt ihr Häuser anheben – Pimp Your House Edition

Was hat der Spieler gemacht? Während andere sich ein spektakuläres Eigenheim basteln, hat Qprah sich das Ziel gesetzt, eine kleine Gedenkstätte für Dalaran zu errichten – und dabei hat er die Stadt ziemlich detailgetreu nachgebaut. Aber seht am besten selbst:

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Wer genau hinschaut, erkennt sofort, welche Gegenstände für die einzelnen Areale der Stadt benutzt wurden. Kleine Kissen dienen als Dächer, während Zaunpfosten der Elfen für Türme verwendet wurden. Und – wie es sich im Housing gehört – wird auch der Teppich mehrfach zweckentfremdet.

Warum ist Dalaran so wichtig? Dass Dalaran vielen Spielerinnen und Spielern am Herz liegt, hat wohl mehrere Gründe. Denn nicht nur war Dalaran bereits in 2 Erweiterungen von World of Warcraft die Hauptstadt (Wrath of the Lich King und Legion), sondern die Stadt spielte auch in der vorangegangenen Geschichte von Warcraft eine große Rolle. Schon in Warcraft III wurde Dalaran vernichtet, als Archimonde beschworen wurde. Er formte mit einem mächtigen Zauber die Stadt aus Sand nach und brachte danach danach die Sandburg zum Einsturz – was auch das reale Dalaran vernichtete. Genau deshalb meint der Kommentator Grif2718 etwas besorgt:

„Ich hoffe das funktioniert besser als das letzte mal, als jemand ein Diorama von Dalaran gemacht hat.“

Doch wie man es auch dreht und wendet, das Beispiel zeigt beeindruckend, was mit dem Housing möglich ist und wie viele kleine Details man unterbringen kann, wenn man sich Mühe gibt und die Kreativität ein wenig spielen lässt. Wer auf abgefahrene Häuser steht, sollte auch mal einen Blick auf das Haus von Ticks werfen – das dürfte eines der besten vieler Nachbarschaften sein.

Diablo 4: Härtung und Vollendung freischalten – So macht ihr eure Items zu God Rolls

In Diablo 4 könnt ihr mit den Crafting-Systemen eure Items richtig stark machen. Wie die beiden Mechaniken „Härtung“ und „Vollendung“ funktionieren, erfahrt ihr hier auf MeinMMO.

Update 26. Dezember 2025: Der Artikel erschien ursprünglich im Mai 2024. Wir haben ihn für Season 11 aktualisiert.

Seit Season 4 gibt es insgesamt weniger Affixe und die Anzahl an Affixen auf Items selbst wurde reduziert. Was das Crafting betrifft, kamen zwei neue Mechaniken ins Spiel:

  • Mit dem „Tempering“ (Härtung) fügt ihr Items neue Affixe hinzu
  • Mit dem „Masterworking“ (Vollendung) wertet ihr die Werte eurer Affixe auf.

Mit den beiden Crafting-Mechaniken baut ihr richtig starke Items und verbessert sie noch weiter. Wir erklären, wie die Systeme funktionieren und wann ihr sie benutzen könnt.

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Diablo 4 zeigt das neue Level-System und die Schwierigkeitsstufen im Video

Härtung: So fügt ihr euren Items Affixe hinzu

Wie schalte ich Härtung frei? Ihr könnt das Härten ab Level 15 und sobald ihr genügend Materialien gesammelt habt, benutzen. Dazu gehören etwa „Trübe Kristalle“ und Rohleder. Das lohnt sich somit auch schon recht früh im Spiel, weil ihr euer Gear damit stärker machen könnt – somit auch euch und eure Skills.

Was mache ich mit der Härtung? In der Welt von Sanktuario findet ihr Härtungsanleitungen als Drops bei den meisten Aktivitäten. Wenn ihr sie erlernt, könnt ihr sie bei einem Schmied benutzen, um die Qualität eurer legendären Ausrüstung zu erhöhen und sie an eure Builds anzupassen. Uniques sind davon ausgenommen.

Die Härtung fügt einem Item einen verfügbaren Affix hinzu, den ihr selbst aus dem Affix-Pool aussucht. So könnt ihr euch richtig starke Items bauen, ohne ewig auf gute Loot-Drops hoffen zu müssen.

Für das Härten benötigt ihr neben den Anleitungen ein paar Materialien, die ihr bereits kennt. Erlernte Handwerksanleitungen könnt ihr so oft benutzen, wie ihr wollt. Jede Anleitung enthält eine kleine Anzahl Affixe, die sechs verschiedenen Kategorien entsprechen:

  • Waffen
  • Angriff
  • Verteidigung
  • Mobilität
  • Vielseitigkeit
  • Ressource

Nachfolgend seht ihr einige Screenshots zur Veranschaulichung des „Härtung“-Systems von der Blizzard-Website und aus dem Livestream:

Kann ich die Härtung rückgängig machen? Mit der Schriftrolle der Wiederherstellung könnt ihr alle Härtungsaufladungen auf einem Item wiederherstellen. Die Schriftrollen sind jeweils nur einmalig pro Item verwendbar.

Vollendung: So verbessert ihr Affixe auf Items

Wie schalte ich die Vollendung frei? Ihr könnt eure Items beim Schmied vollenden, sobald ihr im Endgame passendes Loot im Inventar und Obduzit gesammelt habt. Obduzit erhaltet ihr unter anderem in Alptraum-Dungeons sowie in der Unterstadt von Kurast. Für die Vollendung kommen legendäre und einzigartige Ausrüstungsgegenstände infrage.

Was mache ich mit der Vollendung? Mit der Vollendung verbessert ihr beim Schmied die Qualität eurer Items, indem ihr Obduzit und weitere Materialien investiert. Dadurch steigt der Wert aller Affixe. Die Qualität lässt sich bis Rang 25 erhöhen. Jeder Rang verstärkt sämtliche Affix-Werte um +1 %, insgesamt also bis zu +25 %.

Ein einzelnes Upgrade kann dabei bis zu fünf Qualitätsränge auf einmal verleihen. Sobald Rang 25 erreicht ist, schaltet ihr eine letzte Verbesserung frei: den Capstone-Bonus. Dieser verleiht einem zufälligen Affix +50 %, wodurch extrem hohe Rolls möglich sind – sogar über den ursprünglichen „Max Roll“ hinaus.

Kann ich die Vollendung rückgängig machen? Ja, ihr könnt die Vollendung jederzeit über „Ränge zurücksetzen“ rückgängig machen. Am PC findet ihr den Button rechts neben dem Gegenstand, auf der Konsole wird euch unten die entsprechende Taste angezeigt.

Die Ränge lassen sich beliebig oft zurücksetzen. Beachtet jedoch: Dabei gehen alle bisherigen Aufwertungen verloren, auch besonders starke Ergebnisse. Zusätzlich kostet jeder Reset ordentlich Gold und Materialien.

Möchtet ihr ein Item mit Capstone-Bonus zurücksetzen, benötigt ihr außerdem Niedereisen, das von verschiedenen Endgame-Bossen gedroppt wird.

Die beiden Crafting-Systeme sind ein essenzieller Bestandteil, um eure Builds im Endgame zu verstärken und das Beste aus ihnen herauszuholen. Ihr sucht noch die besten Builds für die aktuelle Season? Dann habt ihr mit unserer aktuellen Tier List die beste Übersicht: Diablo 4 Season 11: Tier List mit den besten Builds für alle Klassen

Quelle(n):
  1. Blizzard

Nintendo Online hat eine App, die meine Eltern quälen würde – aber ich liebe sie

Videospielmusik reicht von klassischen 8-Bit-Melodien über wildes Gebimmel bis hin zu wunderschönen Orchesterarrangements. Die Nintendo Music App hat das alles im Gepäck und begeistert gerade MeinMMO-Autor Max Handwerk.

Wenn es in meiner Kindheit in den Urlaub ging, standen oft lange Autofahrten an, gerne auch über Nacht. Mein Bruder und ich saßen damals auf dem Rücksitz, unsere Gameboys immer mit dabei. Erst der Gameboy Color, später der Advance prägten unsere jungen Jahre und auch diese Autofahrten.

Für unsere Eltern war es vermutlich auch ganz angenehm, dass der Gameboy an Bord war. Dann war Ruhe hinten, während wir versuchten, etwas auf dem Bildschirm zu erkennen, der zumindest bei unseren ersten Gameboys noch nicht von selbst leuchtete. Da freute man sich über beleuchtete Autobahntunnel oder die gute alte Gameboy-Lampe.

Dass Ruhe war, lag auch daran, dass es eine nahezu eiserne Regel beim Gameboy-Spielen gab, wenn wir unter Leuten waren: „Bitte, bitte mach den Ton aus!“ Denn aus irgendeinem Grund waren meine Eltern von der gut gelaunten Pokémon-Fahrrad-Musik nicht so begeistert wie ich. Und wenn es mal in wildere Ecken ging, wie Kampf- oder Renn-Themes, war es auf jeden Fall vollends vorbei mit jeglicher Begeisterung.

Dennoch entwickelte sich bei mir über die Jahre eine große Liebe zu Videospielmusik. Von Klassikern wie Pokémon und Zelda, die den ganz typischen Retro-Sound hatten, über wilde Sound-Gewitter in Mario Kart bis hin zu Spielen wie Mass Effect, Final Fantasy, Baldur’s Gate oder Clair Obscur: Expedition 33, die mit grandiosen Kompositionen und Melodien auftreten – ich höre sie alle.

Umso begeisterter war ich, als ich feststellte, dass es im Rahmen von Nintendo Online eine App gibt, die genau hier ansetzt.

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Mit Pokémon Pokopia mixt Nintendo zwei seiner beliebtesten Reihen für die Switch

Nintendo verpackt seine Klassiker in eine App, die ihr vielleicht schon habt

Ich habe schon seit einigen Jahren die Nintendo-Online-Mitgliedschaft, in erster Linie für weltweite Mario-Kart-Rennen, aber auch, um beispielsweise die Retro-Games auszuprobieren, die man damit spielen kann. Was ich allerdings absolut nicht wusste, war, dass auch die App „Nintendo Music“ in dieser Mitgliedschaft enthalten ist. Die kann man einfach auf sein Smartphone laden.

Ein Kollege erzählte mir vor ein paar Wochen von der App und seitdem ist sie bei mir gerade im Arbeitsalltag ein ständiger Begleiter geworden. Ich höre immer Musik beim Arbeiten, und in der Regel schaue ich, dass es nicht allzu ablenkende, eher instrumentale „Nebenbei“-Musik ist. In diese Sparte fällt tatsächlich auch sehr viel Videospielmusik.

Was eignet sich also besser, als im Hintergrund ein paar Pokémon-Stücke laufen zu lassen, wenn ich wieder am Pokémon-GO-Artikel schreiben bin?

Tatsächlich hat die App aber ein paar ganz coole Funktionen zu bieten:

  • Es gibt nach Spielen geordnete Alben – das ist relativ logisch.
  • Sie bietet thematische Playlists, wie „Gute Nacht“, „Erkundung“, „Sommer“ oder Ähnliches – da kann man viel Musik finden, die zur aktuellen, eigenen Stimmung passt. Und man findet dort auch Neues!
  • Bei manchen Songs kann man eine „Verlängern auf…“ Option wählen. Dann läuft der Mario-Odyssey-Title-Screen halt einfach mal 60 Minuten (wobei ich zugebe, dass auch ich da an meine Grenzen komme).
  • Einen Sleep-Timer gibt es auch, bei dem sich die App irgendwann abstellt. Das passt auch wieder ganz gut zu Einschlaf-Playlists, die es in der App tatsächlich auch gibt.

Ich persönlich hab gerade in den ersten Tagen viel in der App herumgesucht und viel cooles gefunden. Gleichzeitig ist mir aber auch aufgefallen, dass nicht alles an Spielen in der App ist, was man sich vielleicht anhören möchte. Ich vermisse beispielsweise die älteren Pokémon-Spiele. Dafür findet man einige andere Klassiker.

Und: Das Angebot ist Nintendo-gebunden. Man findet also keine Tracks aus Games, die nicht von Nintendo stammen.

Wahrscheinlich würde ich mir nicht explizit für die App eine Mitgliedschaft holen, dafür fehlt letztlich zu viel. Aber: Das Angebot wächst, und für mich war sie ein cooler Bonus eines Dienstes, den ich sowieso schon nutze. Vielleicht geht es euch ja ähnlich!

Wie steht ihr zum Thema Videospielmusik? Gefällt sie euch, oder findet ihr sie eher nervig? Erzählt es uns in den Kommentaren. Und abseits der App: In diesem Jahr hat Nintendo die Switch 2 herausgebracht. Im Sommer erschien die neue Konsole, mit allerhand neuen Features. Wir haben auf MeinMMO eine Übersicht dazu: Hier sind alle Guides, Tipps und Tricks rund um die Nintendo Switch 2 im Sammelartikel.

Chef von Helldivers 2 sagt, er will anpassbare Mechs und prüft aktuell 8-Mann-Missionen

Einer der Chefs von Helldivers 2 hat in einem Gespräch offenbart, dass man für die Zukunft Koop-Missionen für 8 Spieler prüfe. Anpassbare Mechs und Fahrzeuge sind ebenfalls auf der Wunschliste.

Was ist das für ein Interview? In einer „demokratischen Konversation“, wie das Video auf dem offiziellen YouTube-Kanal von Helldivers 2 genannt wird, beantwortet der leitende kreative Chef (Chief Creative Officer, kurz CCO) Johan Pilestedt Fragen aus der Community.

Das Entwicklerteam bei Arrowhead selbst versteht Helldivers 2 „als eine Plattform, die wachsen soll – vielleicht sogar in ein Sequel“. Die erste Frage betrifft daher Features, die so ein mögliches Sequel definieren könnten – wie auch immer das am Ende aussieht.

Hier seht ihr einen Trailer zu „Into the Unjust“, der neuesten Erweiterung für Helldivers 2:

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Helldivers 2 zeigt die neue Erweiterung „Into the Unjust“ im Trailer und führt die Spieler tief unter die Erde

Missionen für 8 Spieler, größere Karten und anpassbare Mechs

Was sagt der Entwickler über zukünftige Features? Pilestedt sagt, die Community habe bereits ein sehr gutes Gespür dafür, wohin Helldivers 2 gehen soll. Die von Fans gewünschten 8-Spieler-Missionen wären so ein Feature, das zum „Sequel-artigen“ Vorgehen der Entwickler passen würde.

Pilestedt nennt in diesem Zusammenhang auch größere Open-World-Karten, auf denen sich zwei Helldiver-Teams begegnen könnten. Zusammen wären sie dann in der Lage, sich größeren Herausforderungen zu stellen.

Ein weiteres Feature, über das die Entwickler nachdenken, sind Operationen, die sich auf andere Teams auswirken. „Alles, was den galaktischen Krieg und das Ausmaß des Konflikts, in dem sich die Spieler befinden, wirklich hervorhebt“, sagt Pilestedt.

Er selbst würde liebend gerne Mechs und Fahrzeuge anpassbar machen – etwa, indem man andere Waffenarme an seinen Mech schraubt. Über Upgrades wurde im Team ebenfalls diskutiert. Da es aber bereits unterschiedliche Mechs in Form von Stratagems im Spiel gibt, müsste man hierfür erst eine funktionierende Design-Lösung finden. 

Das ganze Gespräch seht ihr hier:

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Woran arbeiten die Entwickler gerade? Der Fokus des Teams liegt aktuell darauf, das Spiel stabil zu machen. Man stehe vor einer hohen “Technical Debt”, die abgebaut werden müsse, bevor riesige neue Features kommen.

„Wir haben in letzter Zeit ein bisschen zu viele Updates veröffentlicht, bei denen wir so begeistert davon waren, den Spielern neue Inhalte und neue Erlebnisse zu liefern, dass wir nicht sorgfältig genug darauf geachtet haben, dass die Stabilität und Qualität der Veröffentlichung gut genug sind“, erklärt Pilestedt.

Dass die Technik des Spiels mit der Zeit zu Problemen führt, liegt laut Arrowhead-CEO Shams Jorjani auch an der Entstehungsgeschichte des Spiels. Helldivers 2 war zu Beginn nämlich ganz anders gedacht. Was die ursprüngliche Idee für den heute beliebten Shooter war, erfahrt ihr in diesem Artikel: Chef von Helldivers 2 verrät: Das Spiel hätte ursprünglich vier Jahre früher und Free2Play erscheinen sollen

Minecraft sagt Solo-Spieler sind„einsam“ und sorgt mit Werbung für ein Abo für Empörung

Minecraft hat seine Solo-Spieler kategorisch als „einsam“ bezeichnet – nur, um im gleichen Atemzug seine eigenen Server zu promoten. Die Empörung darüber ist groß.

Wie hat Minecraft seine Solo-Spieler beleidigt? Für Anstoß sorgte eine Benachrichtigung im Spiel, die mit dem Satz „One is the loneliest number“, also „Eins ist die einsamste Zahl“ beginnt – eine Anspielung auf die Anfangszeile aus Harry Nilssons Lied One.

„Hör auf, Realms alleine zu spielen wie so ein trauriger, umherwandernder Händler“, heißt es weiter. „Lade deine Freunde ein!“

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Minecraft: Launch-Trailer zeigt DLC zu Dragon Ball Z mit Goku

Minecraft will Realms Plus-Server verkaufen, beleidigt Spieler

Wozu das Ganze? Der eigentliche Grund für diese Benachrichtigung: Minecraft will Spieler dazu anregen, ein Abo abzuschließen. Minecraft Realms sind spezielle Multiplayer-Server, die plattformübergreifendes Spielen mit Spielern der gleichen Version ermöglichen. Es gibt separate Server für Bedrock und Java.

Das Abo für Minecraft Realms kostet 3,99 US-Dollar (3,39 Euro) pro Monat und lässt euch mit bis zu zwei weiteren Freunden spielen. Minecraft Realms Plus, das hier beworben wird, lässt euch für 7,99 US-Dollar (6,78 Euro) im Monat mit bis zu 10 weiteren Spielern zocken. 

Was sagen Spieler dazu? Viele Spieler sind der Meinung, dass sich Minecraft-Entwickler Mojang hier deutlich im Ton vergriffen hat. Ein Reddit-Post des Nutzers Cautious-Surround340 auf r/Minecraft hat inzwischen 23.000 Upvotes und 1.000 Kommentare (Stand 25. Dezember, 10:45 Uhr).

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Nicht das, wofür Minecraft stehen sollte

In seinem Post kritisiert der Nutzer den beleidigenden Ton der Nachricht und erhält sehr viel Zuspruch aus der Community in den Kommentaren:

  • „Das sollte definitiv besser formuliert werden oder ganz entfernt werden“, meint The-Chromosome auf Reddit. „Zahlende Kunden dafür zu verspotten, wie sie euer Spiel spielen – insbesondere dafür, dass sie alleine spielen – ist definitiv nicht die Art von Auftreten, das Minecraft vermitteln sollte.“
  • „Dass ein Videospiel buchstäblich Kinder beschämt, indem es mit dem Finger auf sie zeigt und darüber lacht, dass sie keine Freunde haben, ist ehrlich gesagt eines der unangenehmsten Dinge, die ich seit Langem gesehen habe“, schreibt Shatterfish auf Reddit.
  • „Ich habe so viele Stunden alleine gespielt. Wir sind ganz sicher ihre größte Zielgruppe. Sind wir etwa nicht gut genug?“, fragt lobster_claus auf Reddit

Der Reddit-Nutzer Halfiplier weist in einem Kommentar darauf hin, dass dieses Bashing gar nicht nötig wäre – Realms sei auch für Solo-Spieler interessant. „Realms ist buchstäblich der einfachste Weg, seine Welt plattformübergreifend zu spielen“, schreibt er auf Reddit. „Für ein Spiel, bei dem es ganz um ‘spiel auf deine Art’ geht, fühlt sich das aus völlig unnötigen Gründen seltsam bösartig an“

Noch setlsamer wirkt die Nachricht, wenn man sich einmal anschaut, welch Kreationen manch ein Solo-Spieler in Minecraft aus dem Boden stampft. So gibt es einen Spieler, der die ganze bekannte Welt aus Der Herr der Ringe im Spiel nachbaut. Und das sieht richtig realistisch aus: „Für eine Sekunde dachte ich, das sind einfach Fotos aus dem echten Leben“: Spieler zeigt seine Version von Mittelerde – in Minecraft

Quelle(n):
  1. PCGamesN

Land in Amerika wollte heftige Steuern auf bestimmte Games erheben, scheitert aus einem einfachen Grund

Die mexikanische Regierung hat im Zuge eines Wirtschaftspakets neue Steuern beschlossen, darunter eine für „gewalttätige Videospiele.“ Eine Woche, bevor sie inkrafttreten sollte, wurde die Steuer jedoch gekippt, weil sie einfach nicht durchsetzbar gewesen wäre, wie die Präsidentin erklärt.

Was war das für eine Steuer? Ursprünglich hat Mexiko eine Steuer von 8 % auf „gewalttätige Spiele“ geplant. Die sollte am 1. Januar 2026 wirksam werden. Verglichen wurde die Idee mit den „Sünden-Steuern“ auf bestimmte Luxusgüter wie Tabak und Süßgetränke.

Mexiko ist damit bereits das zweite Land, das gegen Gewalt in Videospielen kämpft, nachdem es bereits in Brasilien Debatten über Killerspiele gab. Die international agierende Anwaltskanzlei Baker McKenzie erklärt die Steuer knapp mit:

„Der allgemeine Verkauf von Videospielen, die gewalttätige, extreme oder erwachsenen Inhalte enthalten und nicht für Personen unter 18 Jahren geeignet sind, sowie alle Provisionen für digitale Dienste, die Zugang zu solchen Spielen ermöglichen oder Downloads anbieten […] sollen unter die IEPS mit einer Rate von 8 % fallen.“

Warum ist die Steuer gekippt? Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum Pedro erklärte in einer Pressekonferenz (via GameReactor), dass es sehr schwierig sei, „zwischen Videospielen zu unterscheiden, die Gewalt beinhalten und solchen, die es nicht tun.“

Der Gesetzesentwurf stieß schon zuvor auf Probleme, weil etwa Dienste wie der Xbox Game Pass und PS Plus hier Sonderregelungen bräuchten. Die Präsidentin erklärt, das Gesetz habe zu viele Komplikationen – also werde man es ganz streichen und stattdessen eine Kultur des Friedens vorantreiben.

Die irrationale Angst vor Games ist uralt:

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Ein deutsches Video zeigt uns, wie erschreckend Videospiele vor 42 Jahren gesehen wurden auswählen

„Es ist fast 2026 und die Leute denken das immer noch“

Kritiker haben sich bereits zuvor über die Idee ausgelassen. Schließlich sei noch niemand durch The Last of Us kriminell geworden, hieß von der Opposition (via GameReactor). Auch auf Reddit liest man häufig Kopfschütteln über die Idee an sich.

Schon Studien aus 2020 bescheinigen Videospielen einen positiven Einfluss entgegen der Meinung, dass sie zu Gewalt anspornen würden. Ein Nutzer mokiert: „Es ist fast 2026 und die Leute denken immer noch, dass Videospiele Gewalt im echten Leben begünstigen.“

Andere haken ein: Selbst, wenn man mit einer Zeitmaschine ins Jahr 5025 reisen würde, fände man im nuklearen Ödland immer noch Leute, die so etwas glauben würden.

Obwohl die „Killerspiel“-Debatte schon uralt ist, hat erst 2021 ein US-Politiker versucht, direkt alle Videospiele zu verbieten, offenbar ohne Erfolg.

Die gesamte Diskussion scheint jedoch trotz stetig neuer Studien schlicht nicht zum Erliegen zu kommen. Nicht nur in den USA und auf dem amerikanischen Kontinent wird dabei über Gewalt in Videospielen gesprochen, sondern auch hier in Europa und sogar in Deutschland: Journalistin belebt 2023 die Killerspiel-Debatte wieder: „Junge Männer sitzen vor diesen Spielen und jagen andere“

Die Spieler von Warframe bewundern, wie heftig sich das Spiel in den letzten 10 Jahren verändert hat – Loben die Entwickler

Der Multiplayer-Shooter Warframe wurde ursprünglich schon 2013 veröffentlicht. In den 12 Jahren seit dem Release hat sich so einiges im Game getan. Das fällt jetzt auch den Spielern auf und sie feiern die Entwickler dafür.

Was haben die Spieler entdeckt? Auf Reddit hat ein Warframe-Spieler zwei Screenshots gepostet. Beide zeigen die gleiche In-Game-Struktur und sind scheinbar am gleichen Ort aufgenommen worden. Während die grundsätzlichen Elemente gleich sind, hat sich die Location allerdings im zweiten und aktuelleren Screenshot sehr stark verändert.

Auf dem ersten Bild ist eine Art Panzer im Wald zu sehen. Dieser steht neben einer Mauer sowie einer Rampe, rundherum wachsen hohe Bäume. Auf dem zweiten Bild findet man das gleiche Panzer-ähnliche Gerät. Allerdings ist es von Wurzeln bedeckt und eingewachsen.

Der größte Unterschied sind allerdings nicht die veränderte Spielwelt, sondern die Grafik. Während das ältere Bild noch leicht verwaschen mit flachen Texturen aussieht, glänzt der zweite Screenshot mit Detailvielfalt, überarbeiteten Strukturen und scharfer Grafik. Man sieht, wie sehr sich das Spiel seit dem Release verändert hat:

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Warframe zeigt neuen Trailer mit Werner Herzog in der Hauptrolle

12 Jahre Updates später: Digital Extreme hat sich übertroffen

Wie ist die Resonanz auf Reddit? Der Post mit dem Vergleich hat über 10.700 Upvotes und 226 Kommentare zum Zeitpunkt dieser News. Die Spieler zeigen sich insgesamt begeistert von den Veränderungen in den vergangenen 12 Jahren seit dem Release – nicht nur bei der Grafik.

  • CatoCanadian: Ich musste vor kurzem das Intro noch einmal spielen, um Cross-Save auf meinem PC zu ermöglichen. Es ist wirklich verrückt, wie sehr mich die erste Mission beeindruckt hat, obwohl ich erst seit Octavias Hymne dabei bin, weil sie so stark verbessert wurde.
  • Vireca: Ich bin diese Woche nach 10 Jahren Pause wieder zum Spiel zurückgekehrt und erinnere mich, an der Stelle im oberen Bild gewesen zu sein und eine Mission in den frühen Levels zu machen. Wenn das untere Bild denselben Planeten und dieselbe Kartenmission zeigt, ist das eine ziemliche Verbesserung.
  • Khirsah01: Ich bin immer noch erstaunt, wie sehr sich Digital Extreme bemüht, die Tiles auf dem neuesten Stand zu halten, und trotzdem wirken sie vertraut. Man verliert sich nicht, obwohl sie regelmäßig an die moderne Zeit angepasst werden.
  • T_E_R_A: Digital Extreme hat sich wirklich selbst übertroffen. Und ich gratuliere ihnen dafür.
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Neben dem Lob äußern die Spieler aber auch einige Wünsche. Zum Beispiel hätten sie gerne, dass die Tile-Sets der Erde überarbeitet werden. Mindestens ein Kommentator hätte gerne das Wallrunning zurück. Immer wieder kommt auch auf, dass es schwierig sei, 2025 mit dem Game zu starten.

Wo steht Warframe als Game aktuell? Zuletzt konnte Warframe laut SteamDB einen Spieleranstieg verzeichnen. Konkret sprang die Spielerzahl von über 60.000 noch im September auf über 175.000 im Dezember. Grund dafür ist der Release von Der Alte Frieden, dem aktuellen Update vom 10. Dezember 2025. Auf Steam steht das Game auch Review-seitig auf Sehr Positiv.

Auch wenn Warframe schon einige Jahre auf dem Buckel hat, scheint das Game auch heute noch einen Blick wert zu sein. Wenn ihr jetzt sagt, ihr wollt auch reinstarten und ähnlich wie ein paar der Kommentatoren auf Reddit noch Unterstützung braucht, findet ihr bei uns 13 Tipps für Warframe, die sich Anfänger und Rückkehrer merken sollten.

Eins der besten Spiele aller Zeiten ist jetzt auf Steam und PS5 für unter 15 Euro zu haben 

Auf Steam und PS5 könnt ihr euch aktuell ein echtes Meisterwerk zu einem ziemlich guten Preis abstauben.

Von welchem Spiel ist die Rede? Gemeint ist Read Dead Redemption 2 (RDR2). Der Open-World-Hit von Rockstar Games, den Machern von GTA, erschien im Oktober 2018 für PS4 und Xbox One. Im Jahr darauf folgte der Release auf PC (Steam, Epic Games Store).

Das Western-Abenteuer gehört laut den Wertungen auf Metacritic zu den 10 besten Spielen aller Zeiten:

  • Mit einem Metascore von 97 (auf Basis von 99 Kritiker-Reviews) landet RDR2 auf Platz 9 der besten Spiele aller Zeiten
  • Schaut man sich die besten Spiele der letzten 10 Jahre an, landet das Spiel sogar auf Platz 2 hinter The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Derzeit bekommt ihr Red Dead Redemption 2 im PS-Store und auf Steam für 14,99 €. Eine offizielle PS5-Version gibt es nicht, aber die PS4-Version ist auch auf der neueren Konsole spielbar. Das Angebot im PS-Store gilt noch bis zum 8. Januar 2026, das auf Steam bis zum 5. Januar.

Hier seht ihr Red Dead Redemption 2 im Trailer:

Video starten
Red Dead Redemption 2: Official Trailer

Fesselnde Western-Story in einer immersiven Spielwelt

Was macht das Spiel zu besonders? RDR2 erzählt die Geschichte von Arthur Morgan und der Van-der-Linde-Gang, die man bereits aus dem ersten Teil kennen könnte. Morgan ist aber nicht einfach nur ein Gesetzloser, der das schnelle Geld oder den Adrenalinkick sucht – er ist sanft, intelligent und emotional.

Red Dead Redemption 2 erzählt somit eine Geschichte, die vielen Spielern bis heute im Gedächtnis bleibt. „Arthurs Reise trifft härter als jede Schrotflinte“, schreibt Steam-Nutzer HARPRER in seiner Review zum Spiel. Aus Spoilergründen lässt sich aber nicht viel mehr sagen.

Noch dazu steckt die offene Spielwelt voller Details, die sie lebendig wirken lassen. Spieler amüsieren sich gerne darüber, dass sich bei Kälte selbst die Hoden ihres Pferdes im Spiel zusammenziehen – ein kleines Detail, das zum Meme geworden ist, aber auch sinnbildlich für den hohen Detailgrad der Spielwelt steht.

Neben der Kampagne, die definitiv das Herzstück des Spiels ausmacht, gibt es auch einen Multiplayer-Modus. Dieser ist bei weitem nicht so umfangreich wie GTA Online, bekam im Jahr 2025 aber unerwartet ein Update mit Robotern und Zombies – Fans haben seitdem wieder Hoffnung, dass mehr kommt.

Wie lange beschäftigt mich das Spiel? Allein für die Hauptstory dürft ihr mit rund 50 Stunden Spielzeit rechnen (laut howlongtobeat.com). Mit dem aktuellen Angebot zahlt ihr pro Stunde Spielzeit also nur knapp 30 Cent – wenn ihr euch nur für die Hauptgeschichte interessiert.

Inklusive Nebenaktivitäten könnt ihr dann schon mit rund 84 Stunden rechnen. Wer alles gesehen und erlebt haben will, der kratzt an den 200 Stunden. Mit RDR2 seid ihr also eine gute Weile beschäftigt.

Für viele ist das kommende GTA 6 das einzige Spiel, das Red Dead Redemption 2 das Wasser reichen könnte. Der Release wurde jedoch verschoben und das Studio macht im Moment eher mit wütenden Entwicklern von sich Reden. Wird das den Release trüben? Experten sagen: Selbst wütende Mitarbeiter und Verschiebungen können nicht verhindern, dass GTA 6 zum „Gaming-Event des Jahrzehnts“ wird

Idle Games werden häufig nur belächelt, dabei hat das Genre mehr zu bieten, als die meisten glauben

Idle Games werden oft nicht wirklich ernst genommen. Doch das völlig zu Unrecht, findet MeinMMO-Autorin Linda Baumgartl. Das Genre fasziniert sie wie kaum ein anderes, und hilft ihr sogar beim Lernen. 

Alles begann als Witz. 2002 veröffentlichte der Entwickler Eric Fredricksen ein Spiel namens Progress Quest, das heute als erstes Idle Game gilt. Die Inspiration waren klassische MMORPGs, vor allem das Spiel EverQuest. In MMORPGs jagt man bekanntlich immer besseren Charakter-Werten, immer besserem Loot und immer höher werdenden Zahlen hinterher. Und das selbst dann, wenn die Quests eher generisch und das Kampf-System automatisiert sind.

Das wollte Fredricksen auf die Spitze treiben.

In seinem Spiel konnte man nichts weiter tun, als einen Charakter anzulegen. Danach spielte sich das Spiel völlig alleine. In einem einfachen Textmenü konnte man zuschauen, wie der Charakter levelt, Quests abschließt und Items sammelt. Weiter nichts.

Doch es kam wie es kommen musste: Leute fanden an diesem Spiel, das ja eigentlich nur eine Parodie sein sollte, tatsächlich Gefallen. In den kommenden Jahren erschienen dann immer mehr solcher automatischen Spiele, häufig ebenfalls mit satirischem Charakter. Irgendwann gab es sogar eine Parodie auf die Parodie, Anti-Idle, in dem es einfach darum ging, etwas zu tun.

Den Durchbruch erreichte das Genre dann 2013 mit Cookie Clicker, das bis heute eines der erfolgreichsten Idle Games auf dem Markt ist.  

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Melvor Idle nimmt die Elemente klassischer MMOs, und bricht sie auf ein Minimum runter

Spiele ohne Spielen – Was soll das?

Bevor wir uns anschauen, was an Idle Games so interessant ist, sollten wir erst einmal klären, was das überhaupt ist. Idle Games (zu dt. so viel wie „Leerlauf-Spiele“), auch Clicker Games genannt, sind grob gesagt Spiele, in denen Fortschritt passiert, ohne dass eine Interaktion vom Spieler nötig ist. Typische Merkmale sind:

  • Automatischer Fortschritt: Das Spiel generiert automatisch Ressourcen. Häufig sogar, wenn das Spiel geschlossen ist.
  • Einfache Mechaniken: Die Spieler-Interaktion sind sehr simpel und beschränken sich oft auf stumpfes Klicken. 
  • Upgrades: Spieler können Upgrades erwerben, um mehr Ressourcen zu generieren und im Spiel voranzukommen.
  • Große Zahlen: Typisch sind auch enorm hohe Zahlen, die exponentiell in die Höhe schießen.

Selbst wenn Spieler also grundlegend mit dem Spiel interagieren können, liegt der Sinn von Idle Games darin, sie nebenher laufen zu lassen. Das „Gameplay“ besteht also im Grunde aus Warten.

Aber warum spielt man ein Spiel, das man spielt, indem man nicht spielt? Das klingt irgendwie ein bisschen widersprüchlich. Ich persönlich finde jedoch gerade diesen Aspekt so interessant. Andere Spiele haben die Möglichkeit, mit Dingen wie Grafik, Charakteren, Story, actionreichem Gameplay oder großen Spielwelten zu überzeugen. In Idle Games gibt es das in der Regel alles nicht. Sie sind die Essenz von Videospielen, der kleinste gemeinsame Nenner, der übrigbleibt, wenn man alles andere wegstreicht. Ein gutes Idle Game schafft es, ohne viel Schnickschnack fesselnd zu sein. Mit simplen Mechaniken, die trotzdem Spaß machen.

Aber warum funktioniert das überhaupt? Einfach gesagt: Weil Menschen Belohnungen lieben. Sobald wir im Spiel eine Belohnung erhalten, schüttet unser Gehirn Dopamin aus, wir fühlen uns gut und sind motiviert, weiterzuspielen. Idle Games triggern unser Belohnungssystem quasi permanent und ohne Risiko. Denn anders als in vielen anderen Spielen gibt es kaum Möglichkeiten zu scheitern. Der Fortschritt läuft immer automatisch weiter.

Man könnte also denken, dass Idle Games primär von „Gelegenheitsspielern“ gespielt werden, die mit Gaming sonst nicht viel am Hut haben. Tatsächlich ist aber das Gegenteil der Fall (via quanticfountry.com). Vor allem Menschen, die ohnehin viel zocken, scheinen eine Affinität zu Idle und Clicker Games zu haben. Wir lieben es einfach, Zahlen beim Wachsen zuzuschauen. Mehr Stats, mehr Ressourcen, mehr Fortschritt! Für den Dopamin-Kick ist unserem Gehirn dabei sogar relativ egal, ob wir uns sie Belohnung durch aktives Tun verdient, oder einfach so präsentiert bekommen.

Perfekt für Gamer mit wenig Zeit

Egal ob wegen Schule, Ausbildung, Studium, Beruf oder Haushalt – wir alle kennen vermutlich das Gefühl, einfach nicht genug Zeit zum Zocken übrigzuhaben. Hier liegt für mich der mit Abstand größte Vorteil von Idle Games. Sie machen Spaß, ohne zu viel Zeit zu kosten.

Natürlich kann man auch viele andere Spiele öffnen, fünf Minuten spielen, und dann wieder schließen. Aber meist kommt man dann nicht besonders weit und ist schnell frustriert. Idler hingegen sind gerade darauf ausgelegt, nur in kurzen Etappen gespielt werden zu können. Ich muss nicht tagelang grinden, um den nächsten großen Erfolg zu erzielen. Ich kann einfach warten, meinen Pflichten nachgehen und mich dann beim nächsten Login darüber freuen, ein fettes neues Upgrade zu kaufen.

Versteht mich jetzt bitte nicht falsch. Ich liebe es aktiv zu zocken. Und ich liebe grindy Spiele. Aber ich finde es trotzdem toll, eine Alternative zu haben, wenn ich mal nicht so viel Zeit aufbringen kann oder möchte. Mit ihrer Flexibilität eignen sie sich darüber hinaus perfekt als Handy-Spiel für unterwegs. Auf der Bahnfahrt kurz seinen Fortschritt checken, ein paar Upgrades kaufen und die App an der nächsten Haltestelle wieder schließen – alles kein Problem.

Viele Idle Games bieten heute außerdem deutlich mehr Inhalt, als man es vielleicht erwarten würde. Nicht selten dachte ich, ich hätte einen Idler komplett durchschaut, nur um plötzlich eine neue Ebene präsentiert zu bekommen, die alles über den Haufen warf. Auch müssen wir uns heute nicht mehr damit begnügen, passiv ein paar Balken zu beobachten. Es gibt Spiele mit Level-Bäumen, Charakterklassen, zahlreichen Item-Builds, Quests und Herausforderungen. All das zu erforschen, zu managen und freizuschalten kann einen durchaus auch für längere Zeit aktiv beschäftigen. Nur das längere Grinden passiert dann eben automatisch.

Idle Games helfen mir sogar beim Lernen

Vielleicht habt ihr schon mal etwas von Apps und Spielen gehört, die dabei helfen, produktiver zu sein. Das klingt im ersten Moment etwas komisch, aber ich verwende dafür tatsächlich am liebsten „normale“ Idle Games. Konkret funktioniert das System so:

  • Zunächst braucht ihr ein Idle Game, bei dem ihr manuell Aufgaben zum Ideln an- und ausschalten könnt. Ich benutze dafür am liebsten Melvor Idle.
  • Die Idee ist, dass ihr das Spiel nur laufen lassen dürft, während ihr lernt bzw. der Aufgabe nachgeht, zu der ihr euch motivieren wollt. Sobald ihr nicht mehr produktiv seid, müsst ihr auch das Ideln pausieren.

Mich hat dieses System durch einige unliebsame Klausuren gebracht, bei denen es mir sonst schwergefallen ist, mit dem Lernen anzufangen. Bei längeren Lern-Sitzungen bietet es sich außerdem an, immer nach einer gewissen Zeit Pause zu machen, in der man dann den Fortschritt im Spiel begutachten kann. Dadurch bekommt man direkt einen Belohnungseffekt für seine Arbeit, was gerade beim Lernen sehr hilfreich ist, da hier die Belohnung (gute Note) sonst erst viel später eintreten würde.

Viele Schätze, aber leider auch viel Müll

Wie in jedem Genre gibt es natürlich auch bei Idle Games gute und eher nicht so gute Vertreter. Gerade im Mobile-Bereich wirken viele Idler leider wie ein liebloser Versuch, mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Geld durch Mikrotransaktionen zu verdienen. Viele Titel sind zum Glück erstmal kostenlos oder recht günstig zu erwerben. Man kann also zumindest ohne große Verluste Spiele antesten. Hier eine kurze Auswahl meiner persönlichen Favoriten:

Zu meinen persönlichen Favoriten gehören:

  • Melvor Idle (Steam | Mobile | Webbrowser) : Ein klassisches Fantasy-RPG, inspiriert von RuneScape. Kostenpflichtig, aber dafür keine Mikrotransaktionen.
  • IdleOn (Steam | Mobile | Webbrowser): Ein MMORPG in Idle-Form, perfekt für alle Fans des Genres. Hat für einen Idler recht viel Interaktion.
  • Revolution Idle (Steam | Mobile): Zahlen werden höher, bunte Kreise drehen sich schneller, das Gehirn freut sich. Besonders viel Spaß macht es, die Errungenschaften zu knacken, was teilweise gar nicht so einfach ist.
  • Shop Titans (Steam | Mobile): Hier errichtet ihr euren eigenen Fantasy-Laden. Schönes Setting, es geht allerdings in Richtung „typisches Handy-Spiel“ mit Energie-Begrenzung und Mikrotransaktionen.

Auch den satirischen und kritischen Ton hat das Genre der Idle Games bis heute nicht verloren. Ein besonders gutes Beispiel hierfür ist The Longing. Hier spielt ihr einen Schatten, der tief in einem Höhlensystem haust und 400 Tage lang auf die Rückkehr seines Königs warten muss. Um das zu erreichen, könnt ihr nichts weiter tun, als zu warten – 400 echte Tage lang. Keine Beschleunigung, keine Tricks, keine Abkürzungen. Der Entwickler wollte damit einen Kontrast zu den energiegeladenen und überstimulierenden Spielen setzen, die es heutzutage häufig gibt. The Longing hat es daher auch auf die MeinMMO-Liste der 15 kreativsten und ungewöhnlichsten Spielideen geschafft: Top 15 der ungewöhnlichsten Spiele, die euch mit kreativen Mechaniken überraschen

Ein 20 Jahre altes Bild aus WoW sorgt für Nostalgie bei Fans: „Danke, jetzt weine ich“

Für WoW gibt es bald die 11. Erweiterung für das Game, dessen erste Features wie das Housing jetzt schon angetestet werden können. Auf Reddit postete ein Nutzer aber ein Bild, dass die Community in absolute Nostalgie für die allererste Erweiterung versetzt.

Was ist das für ein Bild? Im Reddit zu WoW Classic postete DN6666 einen Screenshot aus einer 19 Jahre alten Windows-Version. Zu sehen ist das Fenster World of Warcraft v1.12.1.5875, das vermutlich auf Windows XP angezeigt wird: Das Start-Fenster von World of Warcraft 2006 mit der Werbung für die am 16. Januar 2007 erscheinende Erweiterung Burning Crusade.

Das Bild wurde mittlerweile über 2300 Mal geupvotet und es hat über 150 Kommentare erhalten. Darin schwelgen die Spieler in Nostalgie. Die einen feiern die gute Zeit, die sie damals hatten. Andere wünschen sich diesen Launcher zurück, da dieser noch kein Schaufenster für alle möglichen mit Echtgeld kaufbaren In-Game-Gegenstände gewesen sei.

Hier könnt ihr den Ankündigungstrailer für Burning Crusade in WoW Classic sehen:

Video starten
2021 brachte WoW Classic die erste Erweiterung Burning Crusade zurück

Original-Launcher von WoW: Burning Crusade löst Tränen, aber auch Frust aus

Wie reagieren die Spieler? In den Kommentaren schwelgen viele WoWler in Nostalgie. Reddit-Nutzer mrvalrek zum Beispiel schreibt, Danke, jetzt weine ich. shadedren wiederum meint, er habe noch die Release-Box Zuhause. Redditor _Keelo_ schreibt: Bring mich dahin zurück. Alter, die Tage, an denen du eine CD-Installaion überwachen musstest für nen kompletten Tag waren so super, wenn ich daran denke.

Der am meisten geupvotete Kommentar ist von SpectresCreed. Er schreibt, er vermisse die alten Launcher und Installationsprogramme. Die Diskussion darunter geht aber nicht nur in eine ähnliche, nostalgische Richtung. Unter anderem LysanderBelmont meint, Ja, denn damals waren Launcher und Installationsprogramme noch keine verdammten Ladenfronten.

garlicroastedpotato schreibt, er habe zwei Wochen lang darauf warten müssen, dass die Erweiterung per Post bei ihm ankommt. Dem entgegen stellt Desuexss, dass er sich in Eiseskälte für das Add-On angestellt habe.

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Wie kam Burning Crusade damals an? Tatsächlich hat Burning Crusade auf Metacritic bis heute einen Score von 91 und eine Nutzerbewertung von 8.2. Gelobt wurden damals die neuen Areale und die neuen Völker, wie die Blutelfen. Auch die neuen Monster seien klasse.

Zum Launch hat es aber wohl so einige Probleme gegeben. Laut WoWHead.com hätte die Erweiterung zum Release mit Server-Probleme und Abstürzen gekämpft. Gleichzeitig sei das Add-On zum damaligen Zeitpunkt aber das sich am schnellsten verkaufende Videospiel aller Zeiten gewesen. Seit 2007 gibt es Burning Crusade auch in WoW Classic und hat damals MeinMMO-Redakteur Benedikt Grothaus schwer beeindruckt.

Retail World of Warcraft bringt 2026 die dann schon 11 Erweiterung Midnight raus. Erste Features sind bereits spielbar, darunter unter anderem eine abgespeckte Version des Spieler-Housings. MeinMMO-Dämonin Cortyn hat sich die letzten Wochen schwer damit beschäftigt: Ich habe 2 Wochen nur am Housing in WoW gesessen – Das ist das Ergebnis

In nur zwei Tagen hat sich ein Kult um eine neue, geheimnisvolle Kreatur in Final Fantasy XIV gebildet

Erst am 16. Dezember 2025 ging Patch 7.4 für Final Fantasy XIV live, prall gefüllt mit neuen Raids und Quests. Das Highlight ist allerdings eine neue geheimnisvolle Kreatur, um die sich innerhalb von nicht einmal zwei Tagen ein Kult geformt hat.

Was für eine Kreatur ist das? Die mit Patch 7.4 implementierte Kreatur spawnt im westlichen Hochland von Coerthas. Es sieht ähnlich aus wie der Level-50-Jagdboss Schneebock:

Es hat den Körperbau einer Gazelle oder eines Steinbocks, mit langem Hals, Schweif und Ohren. Im Gegensatz zum Schneebock ist dieser Mob allerdings Level 1 und trägt auch keinen Namen. Es hat sogar vermutlich nicht einmal mehr als 40 Lebenspunkte.

Das Geheimnis rund um dieses Wesen scheint die Spieler mehr zu begeistern als die Menge an frischen Inhalten, die zeitgleich online gingen. Rund um das Tier sammeln sich die Charaktere, emoten und schimpfen mit jedem, der es bekämpft. Aber was genau es ist, kann aktuell niemand sagen.

Update vom 26.12.2025: Laut mehreren Posts über unter anderem Reddit wurde die Kreatur am 25. Dezember 2025 aus Final Fantasy XIV raus gepatcht.
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Final Fantasy XIV: Rockiger Trailer zu „Into the Mist“ stimmt auf Patch 7.4 ein

Spieler feiern neuen Mob, aber kennen nicht mal den Namen

Wie geht die Community damit um? Die Spielerschaft von Final Fantasy XIV ist aktuell wild am Spekulieren, was hinter dem wilden, unbenannten Mob stecken könnte. Auf Reddit berichtet BK_0000 zum Beispiel, dass er herausfinden wollte, wie stark der Gegner ist. Für den Angriff hat er aber von einem anderen Spieler Ärger bekommen.

Auf X.com postete @LeoFreeze den Mob und gab später ein Update: Sie haben versucht, das Monster dazu zu bringen, Spieler zu töten – damit es hochlevelt. Ob es geklappt hat, schreibt der Poster aber nicht.

Final Fantasy XIV Leve 1 Mob ohne Name Twitter X.com Level Up

In einem anderen Post auf Reddit fragt CatStarwind, ob man dem Tier schon seinen Respekt gezollt hätte. In den Kommentaren holt das der ein oder andere nach und lässt dabei immer einen Platzhalter für den ja unbenannten Mob:

  • WimRorld: Jedes Mal, wenn ich durch die westlichen Hochlande von Coerthas komme, für eine Quest, stelle ich sicher, dass ich meinen höchsten Respekt dem zolle. Hoch lebe unser Retter, .
  • Odrareg17: Hoch lebe das .
  • weavejer261: Wir lieben dich .

Reddit-Nutzer Kyseraphym weißt zudemdarauf hinn, dass es ausgerechnet in den westlichen Hochlanden von Coerthas zum Launch der ersten Erweiterung Heavensward ein ähnliches Phänomengab –- den Himmelsbären:

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Was könntedahinterstecken?? Tatsächlich geistert besonders eine Theorie durch Social Media: Der unbenannte Mob könnte mit der für 7.5 angekündigten neuen Klasse Beastmaster zusammenhängen (via The Gamer). Dabei handelt es sich um einen besonderen Job, ähnlich wie dem Blaumagier.

Während der Blaumagier Mobs besiegen muss, um deren Fähigkeiten zu erlernen, liegt der Fokus des Beastmasters auf dem Fangen von Mobs. Diese können dann in den Kampf geschickt werden. Ein vermutlich Pokémon oder Palworld ähnliches System.

Der Level-1-Mob könnte laut den Theorien aus Versehen mit 7.4 livegegangen sein. Damit wäre es ein fangbares Biest für den Beastmaster oder zumindest ein Platzhalter für ein anderes. Ob der Mob noch länger im Spiel bleiben wird, ist allerdings nicht gesichert. Vielleicht finden die Entwickler den Hype lustig und nehmen den Mob nicht raus. MeinMMO-Redakteur Alexander Mehrwald hat einige andere neuen Inhalte des Patches angezockt und ist tatsächlich sehr positiv gestimmt: Die neuen Inhalte von Final Fantasy XIV schaffen bei mir das, was die ganze Erweiterung bisher nicht konnte: Sie machen Lust auf mehr

Quelle(n):
  1. Titelbild
  2. PC Gamer

Einst sorgten GermanLetsPlay und Y-Titty damit für den ersten großen Aufreger im deutschen YouTube, heute bringt es das große Geld

In den 2010ern war YouTube noch eine neue Plattform, auf der es schwieriger war, Geld zu verdienen. Videos wurden hauptsächlich aus Spaß erstellt, ohne eine monetäre Absicht. Schließlich änderte sich das jedoch und heutzutage ist Werbung auf YouTube in den verschiedensten Formen ganz normal.

Was war damals bei YouTube anders? Die Plattform YouTube wurde in 2005 erstellt und war in den 2010ern immer noch ziemlich neu. Zu den ersten YouTubern im US-amerikanischen Bereich gehörte beispielsweise das Duo Smosh.

Auch in Deutschland kam YouTube an und die ersten deutschen Creator machten sich auf der Plattform breit. Zu den hiesigen Pionieren gehören zum Beispiel Y-Titty, Gronkh oder iBlali, damals noch als Aligator1024.

Eins war damals aber noch nicht weit verbreitet: Die Möglichkeit, auf YouTube das große Geld zu machen. In 2010 fand der deutsche Let’s Player GermanLetsPlay jedoch eine Chance, doch Geld mit seinen Gaming-Videos zu verdienen. Dafür erntete er seinerzeit viel Kritik aus der Community. Auch die Gruppe Y-Titty war in einer ähnlichen Situation, als sie 2014 auf YouTube wegen Schleichwerbung verdächtigt worden waren.

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HandOfBlood: Das Wichtigste zum YouTuber und Twitch-Streamer in unter einer Minute

Als Werbung noch geächtet wurde

Was sorgte bei GermanLetsPlay für einen Aufreger? Der Let’s Player GermanLetsPlay war in den 2010ern einer der größten Creator auf YouTube. Für Let’s Player war es aber, im Vergleich zu Kanälen mit anderen Inhalten, viel schwieriger, in das schon damals existierende YouTube-Partnerprogramm aufgenommen zu werden.

GermanLetsPlay war zwar als einer der ersten Let’s Player in das Partner-Programm aufgenommen worden, doch hatte er noch eine andere Idee, seine Videos zusätzlich zu monetarisieren. Er erstellte eine eigene Website, auf der seine Let’s Plays hochlud und Werbung schaltete. Er animierte seine Zuschauer dazu, lieber die Videos auf seiner Website zu schauen, damit er so weiteres Geld verdienen konnte.

Das kam in der YouTube-Community nicht sehr gut an. In seinem YouTube-Video berichtet der YouTuber Viktor „iBlali“ von der negativen Stimmung, die damals rund um GermanLetsPlay herrschte. Besonders andere Creator kritisierten GermanLetsPlay für seine Aktion.

Für genauere Informationen und iBlalis Sicht der Dinge könnt ihr das YouTube-Video von ihm schauen:

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Wie sorgte Y-Titty damals für Aufregung? Im Jahr 2014 waren Placements für Produkte nicht sehr weit verbreitet. Innerhalb der Community war sowas eher geächtet, da schnell das Narrativ entstand, man würde sich für Produkte verkaufen.

Das Comedy-Trio Y-Titty stand im Jahr 2014 unter dem Verdacht der Schleichwerbung. Immer wieder sollen prominent Produkte von beispielsweise Samsung oder McDonald’s in die Videos eingebaut worden sein, ohne eine entsprechende Kennzeichnung. Die Landesmedienanstalten nahmen sich dem Fall damals an, wie DER SPIEGEL zu der Zeit berichtete.

Am Ende kam es zu keiner großen Geldstrafe oder ähnlichem, doch es fand eine Art Umschwung statt. YouTuber waren zukünftig angewiesen, die Werbung ordnungsgemäß mit „Unterstützt durch Produktplatzierungen“ oder „Werbung“ zu kennzeichnen.

Werbung gehört heutzutage zu YouTube dazu

Wie ist es heute? Heutzutage ist es auf YouTube ganz normal, mit Werbung Geld zu verdienen. Entweder lassen Content Creator ihre Videos auf YouTube direkt monetarisieren und sich das Geld von der Plattform auszahlen oder es gibt Placements in Videos.

Einige Creator sind sogar durch ihre aufwendigen Produktionen darauf angewiesen, regelmäßig Sponsoren in ihren Videos zu haben. Beispielsweise haben Creator wie Tomatolix und Simplicissimus immer mindestens einen Werbepartner in ihren Videos.

Tomatolix als Pilot in seinem YouTube-Video
In einem seiner Videos ist der YouTuber Tomatolix einen Tag als Pilot unterwegs (Screenshot Quelle: YouTube).

In die Dreharbeiten von seinen Dokumentationen fließt viel Geld, was Tomatolix häufig nur mit Sponsoren, nicht aber alleine durch Werbeeinnahmen finanzieren kann.

Man sieht also: Es hat sich viel geändert in der YouTube-Community. Was damals noch mit einem kritischen Auge, sowohl von außen als auch in den Communitys innerhalb von YouTube, gesehen wurde, ist heutzutage Standard.

Etwas, was damals ebenfalls weit verbreitet war, waren Netzwerke, in denen YouTuber unter Vertrag standen. Mittlerweile ist das nicht mehr unbedingt die Norm, damals hat es den YouTuber iBlali vor dem Karriereende bewahrt: Großer YouTuber ist seit fast 20 Jahren auf der Plattform, obwohl er fast seinen Kanal verloren hätte