Die Zeit zum Jahresende ist für MeinMMO-Redakteurin Lydia perfekt, um ein paar Titel aus ihrem unerschöpflichen Backlog auf Steam abzuarbeiten. Ein Spiel hat sie dabei mehr in Beschlag genommen, als erwartet.
Zwischen Plätzchenbacken, den letzten Geschenken kaufen, und die Bude für den Familien-Besuch fit zu machen, hatte ich vor Weihnachten nicht allzu viel Zeit – oder innere Ruhe – zum Zocken. Ich wollte kein episches Abenteuer starten, nur, um es dann nach ein bis zwei Stunden direkt wieder zu unterbrechen, weil irgendwas erledigt werden muss.
Stattdessen beschloss ich, mich meinem Pile of Shame zu widmen, der über Jahre voller Steam-Sales und Bundles bedenklich angewachsen ist. Ich suchte also nach Titeln mit einer Spielzeit von wenigen Stunden, ideal, um sie an einem Nachmittag vor Weihnachten durchzuspielen.
Aus einer ziemlichen Laune heraus startete ich Overboard!, ein Adventure-Game von Inkle aus dem Jahr 2021. Ehrlicherweise weiß ich nicht einmal, wie es eigentlich in meine Library gelangt ist. Aber als großer Fan von Detektiv-Spielen sprach mich die Prämisse an, einmal selbst die Mörderin zu sein, und meine Tat vertuschen zu müssen – und ehe ich mich versah, war ich am Haken.
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Overboard! zeigt die mörderische Seefahrt im Trailer
Die Lebensversicherung gibt es nur, wenn jemand anderes in den Knast geht…
In Overboard! schlüpfen wir in die Rolle der ehemaligen Schauspielerin Veronica Villensey, die ihre besten Tage hinter sich hat. Auf der Überfahrt nach Amerika entledigt sie sich ihres untreuen Ehemanns, um die Lebensversicherung einzustreichen, und nochmal ganz neu anzufangen.
Mit 8 Stunden bis zur Ankunft in New York gilt es, den Verdacht von sich abzulenken, damit das neue Leben nicht wenig glamourös im Knast beginnt.
Dieses Unterfangen ist an sich nicht schwierig: Während ich mich in meinem ersten Durchlauf noch in Widersprüche verwickelte, gelang es mir bereits beim zweiten Anlauf, die Mitreisenden von meiner Unschuld zu überzeugen, und mir sogar den schmucken Kommandeur des Schiffs zu angeln.
Ein Run ist mit etwa 30 Minuten recht kurz, und die Erfahrung ließ mich mit einem etwas unbefriedigten „Das war alles?“ zurück. Aber gut, ich hatte ja einen kleinen Gaming-Happen haben wollen, und theoretisch hätte wohl nichts dagegen gesprochen, das Spiel abzuhaken, und mich etwas anderem zu widmen. Wäre da nicht ein Detail.
Denn wie Veronica – und ich – schnell feststellen müssen, zahlt die Lebensversicherung bei einem Suizid nicht. Es genügt also nicht, alle davon zu überzeugen, dass mein Göttergatte sich selbst in die Wellen gestürzt hat – ich brauchte einen Mörder.
Die nächsten Tage verbrachte ich damit, immer perfidere Pläne zu schmieden, um mein Timing zu optimieren und den perfekten Mord zu begehen. Dabei hatte ich auch gerade dann Spaß, wenn ich eigentlich gar nicht spielte.
Denn nach jedem Durchlauf, wenn ich mein Steam Deck wegpackte, begann ich sofort, meinen nächsten Run zu planen: Was könnte ich beim nächsten Mal anders machen? Vielleicht erst die Schlaftabletten und dann… Ob ich dann noch genug Zeit für mein Stelldichein mit dem Kommandeur habe?
Das Spiel selbst liefert dabei einige zusätzliche Anreize. So kann man nebenbei auch noch den jungen Engländer beim Kartenspiel ausnehmen, oder in der Kapelle mit Gott plaudern… oder was auch immer sich dafür ausgibt.
Für ein Spiel, das eigentlich nur einen kalten Nachmittag überbrücken sollte, beschäftigte mich Overboard! auf diese Weise mehrere Tage, auch wenn die Spielzeit auf Steam am Ende nur ein paar Stunden sind.
Für den vollen Preis mag das manch einem zu wenig sein, doch praktischerweise ist der Titel im Zuge des Winter Sales noch bis zum 5. Januar 2026 um 50 % auf Steam reduziert und kostet gerade nur 6,24 €. Wer will, kann sich auch direkt den Nachfolger Expelled! sichern, der im März auf Steam erschienen ist.
Nach Weihnachten hatte ich übrigens die Muse, mich auf ein etwas intensiveres Gaming-Projekt einzulassen, und begann endlich das Spiel nachzuholen, an dem dieses Jahr wohl niemand vorbeigekommen ist: Clair Obscur. Nun kann auch ich nachvollziehen, warum das Rollenspiel so viele in seinen Bann gezogen hat – und jetzt bereits die ersten Nachahmer anlockt.
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Heute dominieren Streamingdienste wie Netflix, Amazon Prime oder Disney Plus das Heimkino. Früher war das anders und hatte in Form von Videotheken die wesentlich bessere Alternative, um Filme zu sehen – findet zumindest MeinMMO-Autor Christoph Waldboth.
Den Geruch in der Videothek meines Vertrauens werde ich nie vergessen. Etwas modrig. Hinzu kamen die warme, trockene Luft und leise Stimmen im Hintergrund. Ich erinnere mich gerne daran, wie ich nach der Schule die Videothek nahe meines Elternhauses besucht und mir in aller Ruhe einen Film ausgesucht habe. Das hatte meditativen Charakter und bereitete mir große Freude.
Heute ist das längst vorüber. Videotheken gibt es nur noch in seltenen Fällen und die meisten von uns streamen Filme und Serien bequem von zu Hause aus. Dienste wie Netflix, Amazon Prime, Disney Plus und ähnliche machen es uns (scheinbar) leicht, direkt vom Sofa zu entscheiden, was über den Bildschirm läuft.
Das mag zwar praktisch wirken, trotzdem bin ich der Meinung, dass dieser Art, Filme zu sehen, etwas fehlt. Videotheken hatten einen entscheidenden Vorteil, der im digitalen Zeitalter nur noch schwer zu finden ist.
Ein berühmter Regisseur hatte vor seiner Karriere in einer Videothek gearbeitet: Quentin Tarantino:
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Pulp Fiction – Trailer zum Kultfilm von Quentin Tarantino
Jeder Film war eine bewusste Entscheidung
In einer Videothek habe ich mich bewusst für einen Film entschieden. Ich bin geduldig durch die Reihen spaziert, habe mich von den Covern der VHS- und DVD-Hüllen locken lassen, habe Titel und Inhaltsangaben gelesen und dann eine Wahl getroffen.
Anschließend habe ich den Film nach Hause getragen, wo er dann auf seinen Einsatz gewartet hat. Bis es so weit war, stieg meine Vorfreude immer weiter und auch die Erwartungshaltung wuchs.
Und hier sehe ich einen großen Unterschied zu etwa Netflix: Bei den Streamingdiensten ertappe ich mich oft, dass ich erst kurz vor knapp die Seite öffne, wahllos durch das Angebot scrolle und mich nach einer halben Stunde entnervt – der Abend schreitet schließlich schon voran – für irgendetwas entscheide, was mich am Ende am EHESTEN anspricht.
Selten fällt die Wahl so auf einen Film, den ich wirklich sehen wollte und der mich tatsächlich interessiert. Auch Vorfreude kann sich nicht aufbauen, weil ich nach der Entscheidung sofort auf die Starttaste drücke.
Was beim Streaming ebenfalls fehlt: Empfehlungen von kundigen Mitarbeitern, die es in Videotheken häufig anzutreffen gab. Klar, der Algorithmus von Netflix GLAUBT zu wissen, was mir gefällt, aber meist sitze ich nur kopfschüttelnd davor, wenn ich die Empfehlungen durchgehe.
Das alles mag für manche von euch vielleicht unwichtig erscheinen, aber als großer Filmfreund liebe ich es, das Filmerlebnis zu einem Ritual zu machen. Inklusive bewusster Auswahl, Vorfreude, Screening, Rückgabe in der Videothek und anschließendem Meinungsaustausch.
Da ich nicht auf dieser missmutigen Note enden möchte, habe ich eine Alternative zu den Videotheken in petto, die ihr alle kennt: Bibliotheken. Seit sie vor tausenden von Jahren entstanden sind, haben sie sich stark weiterentwickelt und beherbergen heute in den meisten Fällen neben Büchern auch andere Medien wie Filme.
Ich kann euch nur raten, eine Bibliothek mit einer gut sortierten Filmsammlung aufzusuchen. Dort lässt sich die Erfahrung, die eine Videothek euch liefert, erstaunlich gut nachstellen. Das Angebot ist häufig breiter gefasst und enthält auch ältere Titel, die bei den Streaming-Diensten nicht zu finden sind.
Noch dazu sind Bibliotheken oft deutlich günstiger, auch im Vergleich zu den Streaming-Diensten. In meinem Fall habe ich in einer deutschsprachigen Großstadt rund 30 Euro jährlich als Mitgliedschaft bezahlt. Das entspricht in etwa zwei Monaten Netflix im Standard-Abo ohne Werbung (13,99 €).
Ganz ehrlich: Auf dem Sofa sitzen ist bequem, aber für ein runderes Filmerlebnis nehme ich den Weg zur Bibliothek gerne in Kauf. Doch nun würde mich eure Meinung interessieren. Habt ihr Videotheken noch erlebt und vermisst diese Art, Filme auszusuchen? Schreibt es gerne in die Kommentare. Trotz allem streamen immer mehr Menschen, was zu Listen wie dieser führt: Die 10 meistgesehenen Filme aller Zeiten auf Netflix im Ranking
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5 Jahre sind seit dem Tiefpunkt von World of Warcraft vergangen. MeinMMO-Dämon Cortyn schaut zurück, wie sich Azeroth verändert hat.
World of Warcraft gibt es inzwischen seit über 21 Jahren. Und seit mindestens 20 davon wurde immer wieder von allen Seiten davon berichtet, dass World of Warcraft „gerade stirbt“. Das war ausnahmslos immer der Fall.
Schon als Paladine zur Horde und Schamanen zur Allianz kamen, wurde der Tod prophezeit.
Die Einführung des „Dungeon Finders“ war dann der nächste Genickschuss, der das Spiel hätte töten sollen.
Auch das Setting von „Mists of Pandaria“ löste viele Diskussionen darüber aus, warum WoW denn so „niedlich“ sein muss.
Das sind nur ein paar Beispiele, bei denen WoW „quasi tot“ war. Zumeist kamen diese Anschuldigungen von ehemaligen Fans, die sich im modernen Spiel nicht wiederfanden und nicht einsehen wollten, dass es für das moderne WoW mit seinen Änderungen auch eine große und oft sogar größere Zielgruppe gibt und man nur selbst nicht mehr dazu gehörte.
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WoW Midnight – Das Opening-Cinematic zum neuen Addon zeigt den Angriff auf Silbermond
Der Tiefpunkt von World of Warcraft
Dabei gab es aber einen einzigen Zeitraum, in dem World of Warcraft wohl wirklich an der Schwelle des Todes kratzte. Im Nachhinein ist es ziemlich ironisch, dass das ausgerechnet die Erweiterung war, die sich thematisch mit dem Jenseits und dem Tod beschäftigt hat: Shadowlands.
Ziemlich genau 5 Jahre ist es nun her, dass Shadowlands erschienen ist – und zu Beginn sah es gar nicht schlecht aus. Shadowlands wurde von tollen „Nachleben“-Cinematics eingeläutet. In der Beta sah der Turm Torghast vielversprechend und spaßig aus. Die Level-Gebiete waren kreativ und toll erzählt.
Shadowlands begann relativ gut. Doch die Fehler und Probleme zeigten sich rasch.
Doch dann kam der brutale Absturz, denn das Endgame von Shadowlands war nicht weniger als die Hölle. In manchen Teilen sogar buchstäblich, denn der „Schlund“ war als Gebiet entwickelt worden, in dem man sich unwohl und ungewollt fühlen sollte – nicht nur geschichtlich, sondern auch durch das Gameplay dort. Ein im Nachhinein irres Konzept, bei dem man schon mal kritisch nachfragen kann, wer das denn für eine gute Idee hielt.
Auch der eigentlich so spannende Turm Torghast wurde mit dem Release drastisch umgebaut. Anstatt optional zu sein, mit dem Spaß im Vordergrund, wurde es schnell zu „Choreghast“ – eine wöchentliche Aufgabe, die man zwingend erledigen musste, wenn man nicht irreversibel zurückfallen wollte.
Immer mehr offenbarte sich auch, dass es keine gute Idee war, Charakter-Macht an Story- und Kosmetik-Entscheidungen zu knüpfen. Ein Pakt gewährte in Shadowlands starke Kräfte, aber man konnte immer nur einem Pakt gleichzeitig angehören. Ein Wechsel war nicht vorgesehen und mit viel Aufwand verbunden. Eine Katastrophe für alle, die mehr als einen Spielinhalt genießen wollten. Denn wenn ein Pakt in Dungeons eine starke Kraft gab, war die im PvP vielleicht gar nicht zu gebrauchen oder in Raids nahezu nutzlos.
Gerade die Entwicklung von Sylvanas in Shadowlands fanden viele schrecklich.
Auch die Story stieß vielen sauer auf. Charaktere handelten plötzlich unsagbar dumm oder alte Geschichten wurden entwertet. Fast die ganze Lore von Warcraft sprach man plötzlich den genialen Plänen des Kerkermeisters zu. Ein Meme, das noch bis heute anhält, wenn mal wieder etwas in der Story keinen oder wenig Sinn ergibt.
Garniert wurden diese Probleme dann auch noch mit extrem langen Wartezeiten zwischen den einzelnen Patches. Content-Updates ließen viele Monate auf sich warten und brachten in manchen Fällen keinen Spaß, sondern eines der wohl schrecklichsten Endgame-Gebiete aller Zeiten: Korthia. Ein endloser, seelenloser Grind, der selbst die treuesten WoW-Fans in den Wahnsinn trieb.
Auch auf der Arbeit konnte ich das spüren. Meine WoW-Artikel erreichten immer weniger Leute und das allgemeine Interesse am Spiel schien schlicht nachzulassen.
Wie man es auch dreht und wendet: Shadowlands war der Tiefpunkt von World of Warcraft, obwohl die Gebiete, Dungeons und Raids ansprechend waren. Das Endgame, die Thematik, fragwürdige Entscheidungen, lange Wartezeiten und unfassbar uneinsichtige Entwickler in (viel zu seltenen) Statements lösten damals auch bei mir den Gedanken aus:
Zum ersten Mal könnte World of Warcraft wirklich im Sterben liegen.
Das MMORPG, dem ich bis dahin fast 15 Jahre meiner Lebenszeit gewidmet habe, war nicht nur am kränkeln, sondern gefühlt an einem Abgrund. Eine Frage drängte sich auf:
Ende oder Erneuerung?
WoW hat man oft totgesagt – doch nur ein einziges Mal war es wirklich knapp.
Die Kehrtwende des MMORPG-Giganten
Zum Glück wissen wir inzwischen, dass World of Warcraft sich für die Erneuerung entschieden hat. Schon im letzten Patch von Shadowlands, der nach viel zu langer Wartezeit das Gebiet Zereth Mortis brachte, konnte man erste Verbesserungen spüren.
Aber der wirkliche „Turnaround“ begann erst mit Dragonflight. Dort besannen sich die Entwickler auf alte Stärken und wollten gleichzeitig alten Ballast loswerden.
Doch erst in Dragonflight nahm die Entwicklung richtig Fahrt auf. Neue Geschichten wurden gesponnen und gleichzeitig alte Systeme überarbeitet. Das Aufwertungs-System steckte damals noch in den Anfängen, ist inzwischen aber fester Bestandteil des Spiels. Jeder kann zu jeder Zeit an kleinen, individuellen Fortschritten arbeiten – ganz dem eigenen Geschmack entsprechend.
Mit Dragonflight begann die Kehrtwende.
Immer mehr Inhalte sind optional, denn es gibt viele Wege, die zum Ziel führen. Wer die beste Ausrüstung will, muss nicht unbedingt Raids besuchen. Wer keine Lust auf Mythisch+ hat, muss auch dort keinen Fuß hineinsetzen. Crafting erschafft mächtige Gegenstände, besonders engagierte Solo-Helden können auch an gute Rüstung kommen. Und das wohl Beste: Einmal erspielte Inhalte sind auch für alle anderen Charaktere des Accounts zugänglich.
Inzwischen leben wir in einem ganz anderen World of Warcraft als noch vor 5 Jahren. Allein diese kleine Auflistung zeigt, wie krass sich Azeroth verändert hat:
Jede Spezialisierung hat wieder umfassende Talentbäume mit zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten.
Accounts haben nun eine Kriegsmeute, die nahezu sämtlichen Fortschritt teilt und Zweitcharaktere angenehmer zu spielen als jemals zuvor macht.
Solo-Spieler bekommen die gleiche Aufmerksamkeit wie Gruppen-Fans, denn neben Dungeons und Raids gibt es nun auch Tiefen.
Es gibt Cross-Faction-Gilden, die sogar serverübergreifend sind.
Wir haben gottverdammtes Housing! Etwas, von dem ich vor 5 Jahren nicht dachte, dass wir es tatsächlich jemals bekommen.
Eigene Häuser in WoW – lange unvorstellbar, inzwischen Realität.
Und ja, diese Erneuerung ist noch nicht abgeschlossen, aber sie geht mit großen Schritten voran. In einigen Wochen startet „Midnight“ und damit verabschiedet sich World of Warcraft von der uralten Tradition von Interface-Addons, die einen Vorteil im Spiel gewähren. Eine kontroverse Entscheidung, doch eine, von der die Entwickler sich viel versprechen. Denn es reduziert die Einstiegshürde in WoW und lässt die Designer endlich wieder Bosskämpfe entwickeln, die nicht sofort von einer WeakAura automatisiert gelöst werden.
Ich bin positiv gestimmt und gespannt auf die Zukunft, die World of Warcraft noch haben wird. Denn wir wissen schon jetzt, dass auch nach „The Last Titan“ noch nicht Schluss sein wird. Neue Erweiterungen sind bereits in der Entwicklung. Wenn Blizzard sich der Community gegenüber auch weiterhin so positiv und verständnisvoll wie in den letzten Jahren zeigt und nicht wieder in die „alte Arroganz“ abrutscht, haben wir die schönsten Jahre in World of Warcraft vielleicht noch vor uns.
Vor 5 Jahren hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass World of Warcraft noch einmal in einem solchen Glanz erstrahlen kann, wie das aktuell der Fall ist. Ich hoffe, dass der Pfad beibehalten wird. Denn es ist ein Spiel, mit dem ich gerne richtig alt werden möchte und das mich noch gerne viele Jahrzehnte lang begleiten darf. Aber so geht es wohl den meisten, die in Azeroth eine zweite Heimat gefunden haben.
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MeinMMO-Autor Christoph Waldboth kann nicht anders, als mindestens einmal im Jahr zu seiner absoluten Lieblingsserie Twin Peaks zurückzukehren. 2025 war es jedoch ein besonders emotionales Erlebnis, da eine wichtige Person verstorben ist.
Wer hat Laura Palmer getötet?
Als diese Frage unzählige Fernsehzuschauer Anfang der 1990er beschäftigte, war ich noch gar nicht geboren. Erst Jahre später habe ich Twin Peaks nachgeholt. Als großer Fan von David Lynch, der die Serie gemeinsam mit Mark Frost erschaffen hat, wollte ich verstehen, was so viele Menschen an Twin Peaks lieben.
Zwei Staffeln und 30 Folgen später hatte ich es verstanden. Seither schaue ich mir die Serie mindestens einmal im Jahr an, bevorzugt zu einer dunklen Jahreszeit, weil es gut zur Stimmung der Geschichte passt.
Zwar ist Twin Peaks über die Jahre zu einer Kultserie geworden, doch in der modernen Serienlandschaft wird sie eher selten erwähnt. Deshalb zur Auffrischung: Worum geht es in Twin Peaks eigentlich?
Oberflächlich betrachtet erzählt die Serie vom Mordfall Laura Palmer und den Ermittlungen, die das tragische Ereignis in der Kleinstadt Twin Peaks im Nordwesten der USA nach sich zieht. FBI-Agent Dale Cooper reist an, um den Fall zu lösen und muss sich bald mit den schrulligen Bewohnern des Ortes auseinandersetzen.
Während es vordergründig darum geht, die Frage – Wer hat Laura Palmer getötet? – zu klären, lernt man schnell die kleinen und großen Geschichten kennen, die abseits der Haupthandlung passieren.
Twin Peaks zeigt eine lebendige Welt voller skurriler Charaktere. Die meisten von ihnen sind irgendwie mit Laura Palmer verbunden und machen einen großen Teil des Charmes der Serie aus. Während Dale Cooper also ermittelt, offenbart sich ihm und uns als Publikum gleichermaßen eine vielschichtige Kleinstadtwelt, mit all ihren Problemen, Sorgen, Nöten, aber auch kleinen Freuden. Und sei es auch nur der schwarze Kaffee, den Cooper gerne mit den folgenden Worten beschreibt:
„Das ist verdammt guter Kaffee.“
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Trailer zu Staffel 1 & 2 der Mystery-Serie Twin Peaks
Ein einzigartiger Genre-Mix
Twin Peaks fasziniert mich bis heute mit seiner ungewöhnlichen Mischung an verschiedenen Genres. Während die Haupthandlung, besonders anfangs, wie ein klassischer Krimi wirkt, kommen bald schon Mystery-Elemente hinzu. Kein Wunder, immerhin gehörte David Lynch zu den großen Surrealisten des amerikanischen Kinos. Träume und Albträume spielen eine wichtige Rolle beim Lösen des Falls.
Das führt zu absurden, rätselhaften Momenten innerhalb der Serie, die Fans bis heute beschäftigen und immer neue Interpretationen entstehen lassen. Einige der surrealen Bilder haben längst ikonischen Charakter, vor allem der sogenannte „Red Room“, in dem viele von Coopers Träumen stattfinden und der unter anderem schon bei den Simpsons zitiert wurde.
Ein mysteriöser Mann im „Red Room“ (Bildquelle: youtube.com)
Abseits davon enthält Twin Peaks aber auch Elemente einer Soap-Opera – die Liebe ist bei vielen Charakteren ein wichtiges Thema und romantische Beziehungen bestimmen ganze Nebenplots. Hinzu kommt das Genre Comedy, das in Form gewisser Figuren wie dem ungeschickten Polizisten Andy oder Nadine – einer Frau, die sich bemüht, möglichst geräuschlose Vorhänge zu bauen – auftritt.
Diese lustigen Momente lockern die eigentlich dramatische Haupthandlung immer wieder auf und sorgen dafür, dass Twin Peaks nie zu düster wird. So entsteht ein gutes Gleichgewicht zu den wenigen Horror-Momenten, die David Lynch und Mark Frost einstreuen.
Das Mordopfer Laura Palmer (Bildquelle: youtube.com)
Besonders die ersten vierzehn Folgen schaffen es, mich mit ihrer Geschichte und darin verhandelten Themen zu fesseln – auch wenn ich die (ungewöhnliche) Auflösung des Mordfalls längst kenne. Twin Peaks geht dann nämlich noch sechzehn Folgen weiter. Die weitere Handlung fällt qualitativ im Vergleich leider etwas ab, doch am Ende sind es die Charaktere, die mich bei der Stange halten.
Sie sorgen dafür, dass ich Jahr für Jahr nach Twin Peaks zurückkehre. Trotz des traurigen Anlasses – der Tod von Laura Palmer – hat die Serie einen zutiefst optimistischen Grundton. Das liegt vor allem am Hauptcharakter Dale Cooper und dessen Darsteller Kyle MacLachlan, der mit Lynch auch Blue Velvet oder den 1984er Dune gedreht hat.
Auch die nostalgischen Bilder und die melancholische Musik von Lynch-Stammkomponist Angelo Badalamenti verzaubern mich immer wieder aufs Neue. Bloß war die erneute Rückkehr nach Twin Peaks 2025 ein ganzes Stück emotionaler als noch in den Jahren zuvor.
David Lynch tritt auch selbst als FBI-Agent auf – hier links im Bild neben Kyle MacLachlan als Dale Cooper (Bildquelle: youtube.com)
Ein Meister verlässt die Bühne
David Lynch verstarb am 15. Januar 2025. Er hinterlässt eine Lücke im US-amerikanischen Kino und wird mir persönlich sehr fehlen. Als ich von seinem Tod hörte, habe ich in den folgenden Tagen seine Filme (Mulholland Drive, Lost Highway, Blue Velvet …), und dann auch Twin Peaks nochmal angeschaut.
Dieser Rewatch war viel emotionaler als die bisherigen und führte mir noch einmal vor Augen, was für ein Meistwerk Lynch und Frost da geschaffen haben – inklusive des Prequel-Films Twin Peaks: Fire Walk With Me. Nicht nur kreierten sie einen Meilenstein der Fernsehgeschichte, sie beeinflussten damit auch viele weitere Produktionen.
Besonders der Mystery-Boom der 90er mit Serien wie Akte X ist vielfach auf Twin Peaks zurückzuführen. Spätere Serien wie True Detective, Riverdale oder Fringe weisen ebenfalls Einflüsse auf.
Doch auch andere Medien beziehen sich auf Twin Peaks. Ein prominentes Beispiel ist das Spiel Alan Wake von Remedy, das sehr direkt Orte und Figuren zitiert. Über die Jahre entstanden also eine Reihe an Geschichten, die Fans von Twin Peaks darüber hinwegtrösteten, dass der Cliffhanger der 2. Staffel in Episode 30 seit 1991 nicht aufgelöst wurde.
Bis ins Jahr 2017.
Dann erschien nämlich eine dritte Staffel und überraschte viele Fans mit einem deutlich düstereren Ton und einer surrealen Handlung, die sich teils weit vom Original entfernte. Die neuen Folgen entsprachen mehr den späteren Filmen von Lynch als noch dem ursprünglichen Twin Peaks und sind wesentlich kryptischer und rätselhafter. Empfehlenswert ist die dritte Staffel allemal, auch wenn ihr die Leichtigkeit der ersten beiden fehlt (die ihr aus Spoiler-Gründen UNBEDINGT davor sehen solltet).
Immer wieder diese Frage. Natürlich verrate ich die Antwort nicht. Betrachtet sie als eine Art Einladung. All jene von euch, die die Serie noch nicht kennen und auch nur ansatzweise etwas mit Mystery-Geschichte anfangen können, sei sie nämlich wärmstens empfohlen. Und alle anderen, die längst Fans sind, lade ich zu einer Rückkehr in die schrullige Kleinstadt ein. Auf einen Kaffee und ein Stück Kirschkuchen im Double R Diner. Wir sehen uns dort!
Im Jahr 2019 sprach die E-Sport-Szene von Fortnite über einen jungen Briten und seine Mutter, denn diese nahm den damals 15-Jährigen aus der Schule, damit er mehr Zeit für Fortnite hat. Inzwischen hat er den Battle Royale hinter sich gelassen und ist in einem anderen Shooter erfolgreich.
Wer ist der 15-Jährige und was ist seine Geschichte? Im Jahr 2019 hatte Epic Games große Neuigkeiten für alle Spieler des Battle-Royales von Fortnite: Der erste und bislang einzige Fortnite World Cup wurde angekündigt und brachte einen Preispool von 30 Millionen US-Dollar mit.
Die besten 100 Solo-Spieler und die 50 besten Duos der ganzen Welt kamen zusammen und traten gegeneinander an. Jedem qualifizierten Spieler blühten dabei mindestens 50.000 $ Gewinn, den Sieger der Solo-Meisterschaft erwarteten sogar 3.000.000 US-Dollar. Unter den Teilnehmern der Weltmeisterschaft war auch der damals 15-jährige Benjy David Fish, besser bekannt als Benjyfishy. Dieser hat sich gleich zweifach für die Weltmeisterschaft qualifiziert – für den Solo- und den Duo-Wettbewerb. Damit waren ihm bereits 100.000 $ sicher.
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Fortnite: Zeigt Chapter 7 „Pacific Break“ in seinem neuen Cinematic-Trailer
Da bei dem Turnier viel Geld im Raum stand und sich für Benjyfishy eine einzigartige Gelegenheit bot, traf die Mutter des E-Sportlers eine bemerkenswerte Entscheidung: Sie nahm ihren Sohn von der Schule und ließ ihn stattdessen zu Hause von einem Privatlehrer unterrichten – mit einem angepassten Zeitplan.
Das, was er in der Schule in 2 Jahren gelernt hätte, sollte er nun in 3 Jahren beigebracht bekommen. So sollte er mehr Zeit für Fortnite und die Vorbereitung auf wichtige Turniere haben, ohne am nächsten Tag in der Schule müde zu sein.
Der Anfang einer Karriere
Bei der darauffolgenden Weltmeisterschaft gehörte Benjyfishy zwar nicht zu den großen Gewinnern, doch er schaffte es, sich eine Karriere in dem Shooter aufzubauen. Noch im selben Jahr wuchs sein Twitch-Kanal stark an. Während er im Januar 2019 noch unter 1.000 Follower hatte, sollten es im Dezember schon über 531.000 sein. Damals schauten ihm durchschnittlich über 8.000 Leute gleichzeitig zu (via Sullygnome).
Die Kurve zeigt den Anstieg von Benjyfishys Followern auf Twitch im Jahr 2019 via Sullygnome
Schon mit 16 Jahren hatte Benjyfishy Preisgelder in Höhe von 539.623 US-Dollar gewonnen und konnte auch seinen Twitch-Kanal weiter vergrößern. 2020 gehörte er zu den 100 meistgeschauten Streamern. Plötzlich konkurrierte er bei der Watchtime mit Streaming-Größen wie Ludwig und Gronkh und ließ bekannte Namen wie moistcr1tical und Ninja hinter sich.
Doch während seine Karriere als Content-Creator Fahrt aufnahm, sollte sein Weg als professioneller Fortnite-Spieler stottern. Epic Games strich die für 2020 geplante zweite Ausführung der Fortnite-Weltmeisterschaft aufgrund der COVID-19-Pandemie und brachte das Großevent nie zurück. Zunächst gab es zwar noch die saisonale Fortnite Champions Series, doch auch die sollte 2021 endgültig verschwinden – und somit auch die Möglichkeiten, als E-Sportler mit Fortnite eine erfolgreiche Karriere zu führen.
Bruch und Neuanfang in einem anderen Spiel
Im Sommer 2022 folgte dann der Bruch: Benjyfishy gab bekannt, seine Fortnite-Karriere zu beenden. Der zu dem Zeitpunkt gerade mal 18-jährige Brite erklärte, er habe „seine Liebe zu Fortnite“ verloren. Er wollte Profi-Gamer sein, weil er dann einen Job habe, der ihm Spaß mache. Das sei zu dem Zeitpunkt nicht mehr der Fall gewesen, und so erscheine es ihm als „sinnlos, mit etwas weiterzumachen“, das ihm keine Freude mehr bereite. Er habe allerdings schon eine neue Berufung gefunden: Valorant.
Benjyfishy erklärte damals, er spiele sehr viel Valorant und habe so viel Spaß, wie seit 2019 nicht mehr. Er spiele es sogar, wenn er nicht streame, und wolle sich deshalb dem Taktikshooter von Riot Games widmen. Zunächst als Streamer, später dann als E-Sportler.
Noch im selben Jahr schloss er sich dem Team Enterprise Esports als Ersatzspieler an, wechselte jedoch schon ein halbes Jahr später zu der spanischen Organisation Team Heretics. Dort ist er bis heute tätig.
Der Stand im Winter 2025: Vom Content-Creator zum Valorant-Profi
In Valorant geht Benjyfishy quasi den umgekehrten Weg seiner Fortnite-Karriere. Diese startete als Profi-Gamer und ermöglichte es ihm, als Content-Creator Fuß zu fassen. In Valorant startete er als Content-Creator und wurde dann zu einem erfolgreichen Profi-Spieler.
Mit seinen gegenwärtigen Mitspielern bei Team Heretics fuhr er schon bald die ersten Erfolge ein:
2. Platz bei den Valorant Mastern 2024 in Shanghai – Preisgeld: 200.000 $
2. Platz bei den Valorant Champions 2024 – Preisgeld: 400.000 $
Im Jahr 2025 folgte dann der erste Titelgewinn: Im Juli gewann das Team um Benjyfishy das Valorant-Turnier beim Esports World Cup 2025, der zuvor unter dem Namen Gamers8 bekannt war. Dabei handelt es sich um ein E-Sports-Event in Ryadh, das vom saudi-arabischen „Public Investment Fund“ (einen Staatsfonds) ins Leben gerufen wurde. Das ist zwar kein Turnier, das offiziell von Riot Games ausgerichtet wird, brachte jedoch dem Team des Briten einen Gewinn von 500.000 US-Dollar ein.
Das große Ziel des inzwischen 21-jährigen Briten dürfte als Nächstes der Gewinn der Valorant Champions 2026 sein, des wichtigsten offiziellen Turniers des Taktikshooters. Bei den Valorant Champions 2025 schied Team Heretics frühzeitig gegen die später viertplatzierten Spieler von Paper Rex aus und beendete den Wettbewerb lediglich auf den Plätzen 5-6.
In Valorant ist die Karriere von Benjyfishy gerade insgesamt auf einem guten Weg und er hat sich als E-Sportler erfolgreich in der Szene etabliert. Sein Twitch-Kanal musste im Zuge dessen jedoch mächtig einstecken. Er war 2025 lediglich 71x live und konnte durchschnittlich nur noch rund 2360 Zuschauer verzeichnen – das ist der niedrigste Jahresdurchschnitt, den er jemals hatte.
In Path of Exile 2 hat ein Spieler den Endboss des Spiels ganz ohne Ausrüstung und Waffen erledigt und das auch noch innerhalb einer Minute. Die Community ist erstaunt, doch der Spieler selbst sieht das anders.
Um wen geht es? Der YouTuber „isfooPoE“ ist seit Kurzem dabei, die Bosse des ARPGs einen nach dem anderen ganz ohne Ausrüstung und Waffen zu erledigen. Sein neuestes Opfer ist der Endboss des Spiels, der Arbiter of Ash.
Der Boss gilt als besonders hartnäckig, und so ist es kaum vorstellbar, dass man den Gegner in nur einer Minute ganz ohne Waffen und Ausrüstung besiegen kann. Doch der YouTuber hat das in einem Video jetzt vorgemacht.
Hier könnt ihr das Video sehen:
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Wie ist das möglich? In Path of Exile 2 ist es gerade als Mönch möglich, auch ganz ohne Waffen in den Kampf zu gehen. Das ist zwar wohl nicht die beste Möglichkeit, seinen Charakter auszurüsten, aber von den Entwicklern mitbedacht worden.
So hat auch der YouTuber einen Build erschaffen, der darauf ausgelegt ist, den Kampf gegen die stärksten Bosse im Spiel, ganz ohne Ausrüstung zu überstehen. Dafür nutzt er eine Fähigkeit, die Eisbrocken hervorzaubert, um sie dann mit einem Dash zu zerstören und Schaden am Feind zu verursachen.
Der Kampf dauert im Video nur eine Minute, gelingt aber auch nur so gut, weil der Spieler ein Profi ist, der den meisten Fähigkeiten gekonnt ausweicht. In einer Situation sieht man, wie viel Schaden der Boss austeilt, was den Build zu einem Glaskanonen-Build macht.
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Path of Exile 2 zeigt Gameplay zur neuen Druiden-Klasse
Wie reagiert die Community? Die Community ist außer sich. Die Spieler finden es ziemlich unglaublich, dass jemand diesen schwierigen Bosskampf nackt erledigt hat. Für viele ist der Arbiter of Ash bereits mit allen Hilfsmitteln eine gute Herausforderung, bei der viele schon mal gescheitert sind.
So gibt es aber auch Kommentare zum Budget des Builds, das ganz ohne Ausrüstung quasi kostenlos ist und damit auch attraktiv für andere Spieler wird.
Auf Reddit erklärt ein Spieler wiederum, dass das Video ihm nur beweise, wie schlecht er wirklich in Path of Exile 2 sei, wohl weil er selbst sich dieser Bossherausforderung so niemals stellen würde.
Der Spieler stellt seine Leistung in der Videobeschreibung eher bescheiden dar: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich diesen OP mit null Ausrüstung schaffen würde. Im Allgemeinen ist dieser Kampf auch mit null DPS und null Verteidigung nicht schwer, aber es macht natürlich Spaß, ihn so schnell wie möglich zu absolvieren.“
MrBeast ist für virale Videos auf YouTube bekannt. Häufig lässt er dabei verschiedene Teilnehmer gegeneinander antreten. Jetzt packen Teilnehmerinnen aus und erklären, wie schlecht es hinter den Kulissen beim Minecraft-Event lief.
Was war das für ein Video? In einem neuen Video auf dem Gaming-Kanal von MrBeast auf YouTube treten 500 „Mädchen“ gegen 500 „Jungs“ in einem Minecraft-Wettbewerb an. Das Gewinner-Team erhält 50.000 US-Dollar (etwa 42.500 €), die auf die Teilnehmer aufgeteilt werden.
Gewonnen hat das Team, das zuletzt noch lebende Spieler hat. Das Video hat inzwischen mehr als 12 Millionen Aufrufe gesammelt und ging viral. Im Video gewinnt das Jungs-Team haushoch, doch eine Teilnehmerin klärt nun auf, dass der Wettbewerb ganz und gar nicht fair gewesen sei.
Hier könnt ihr das Video von MrBeast sehen:
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Was erklärt die Teilnehmerin? Die Teilnehmerin Shekai berichtet in einem Beitrag auf X.com von ihrer Teilnahme beim Event. Sie erklärt, dass man den anfänglichen Plan, 500 Streamerinnen zu finden, nicht erreicht und die zusätzlichen Plätze mit „normalen“ Spielerinnen gefüllt habe.
Dadurch sollen jedoch ihrer Schätzung nach 30 % der Spielerinnen in Wahrheit Kerle gewesen sein, die das Mädels-Team mit Absicht sabotierten, um dem Jungs-Team einen Vorteil zu verschaffen. Mit dem Ausdruck „Fake-Frauen“ seien allerdings nicht Transfrauen gemeint, sondern Männer, die durch Tools nur vorgegaukelt hätten, sie seien eine Frau, um das Team zu sabotieren.
Laut ihr haben die Kerle künstliche Intelligenz benutzt, um das Team von MrBeast zu überzeugen, dass sie weiblich sind. Sobald sie im Team der Mädels waren, sollen sie Fallen platziert und so das Team stark sabotiert haben, wodurch viele der Frauen starben. Ähnliches berichtet auch eine andere Teilnehmerin.
Was sagt die andere Teilnehmerin? Die Gamerin Zavvy hat sich auch in einem langen Beitrag auf X.com zu dem Event geäußert. Auch sie kritisiert das Event aufs Schärfste und bestätigt die Teilnahme von Fake-Frauen beim Event.
Außerdem sollen neben den Fallen, die das Event auf spielerische Art und Weise sabotierten, auch Swastikas und sexistische Nachrichten geschrieben und erbaut worden sein, wie sie auf X.com zeigt.
Weiter erklärt sie, dass das Event als Zivilisations-Event und nicht als PvP-Event vermarktet worden sei und viele der Mädels aus dem Mädchen-Team zum ersten Mal Minecraft spielten. Im Vergleich zum Jungs-Team sei die Balance dadurch nicht gegeben gewesen, gerade weil dort viele Minecraft-Profis im Team gewesen seien.
Ein Minecraft-Profi wurde sogar im Minecraft-Film geehrt:
Tausende Spieler wollten an unserem ersten großen, mehrtägigen Civilization-Wettbewerb teilnehmen, der nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ ablief. Wir nahmen die ersten 500 Jungen und 500 Mädchen auf, die sich in chronologischer Reihenfolge auf dem Minecraft-Server angemeldet hatten, als dieser live ging. Wenn ein Spieler in irgendeiner Weise gegen die vereinbarten Regeln verstieß oder in seiner Anmeldung falsche Angaben machte, um andere Spieler zu sabotieren, wurde er nach einer Untersuchung von den Mitarbeitern, die rund um die Uhr überwacht haben, gesperrt, seine Aktionen wurden rückgängig gemacht, die von ihm getöteten Spieler wurden wiederbelebt und er wurde durch den nächsten Jungen oder das nächste Mädchen ersetzt, die sich in chronologischer Reihenfolge früher für den Server angemeldet hatten.
Für Gamerin Zavvy ist dieses Statement zu vage und unzureichend für das Event, bei dem die Frauen wohl kaum eine wahre Chance gehabt haben. Für sie hätte das Team des Milliardärs eine bessere Leistung erbringen müssen. MrBeast selbst war laut den Teilnehmerinnen gar nicht anwesend. Wie sein Leben verläuft, verrät er hier: Er wurde mit YouTube zum Milliardär, jetzt sagt er: Niemand will das Leben, das er führt
Dass man im Jahr 2026 noch einen eigenen Launcher für sein Spiel anbietet, ist eher untypisch in der Gaming-Welt. Doch ausgerechnet die Entwickler von Warhammer 40.000 Rogue Trader wollen mit dieser Maßnahme jetzt punkten.
Was ist das für eine Maßnahme? Laut einem Bericht von PCGamesN haben die Entwickler des besten Rollenspiels zu Warhammer, Warhammer 40.000 Rogue Trader, für 2026 eine interessante Werbemaßnahme geplant.
So erklären die Entwickler in einer Ankündigung auf Steam, dass viele der Spieler von Pathfinder 2 ihren Statistiken nach gerne ein ähnliches Spiel spielen wollten, sie aber nicht den Weg zu Warhammer 40.000 Rogue Trader finden würden.
Genau deshalb wollen die Entwickler nun mit einem eigenen Launcher dafür sorgen, dass die Spieler eher von einem Titel zum anderen gelangen, indem man noch vor dem Start etwas Werbung präsentiert bekommt.
Hier gibt’s mehr vom besten Spiel zu Warhammer 40.000:
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Warhammer 40.000: Rogue Trader – Trailer zeigt Neuerungen von Update 1.5
Man erntet, was man sät
Wird der Launcher zur Pflicht? Nein, die Entwickler wissen, dass Launcher auch 2026 immer noch etwas sind, das Spieler lieber abschaffen wollen. Deshalb versuchen die Entwickler, die Gemüter schon im Vorhinein zu besänftigen. Sie bieten daher die Option an, über die Startoptionen bei Steam direkt festlegen zu können, dass die Spiele weiterhin ohne Launcher starten.
Das Verfahren ist jedoch quasi ein Opt-Out, das wohl vor allem technisch nicht so versierte Nutzer nicht direkt finden werden. Außerdem wollen die Entwickler den Launcher „so nahtlos und leicht wie möglich“ machen. So muss niemand sich anmelden, um Zugriff auf die eigenen Inhalte zu bekommen.
Tut man dies jedoch trotzdem, gibt es zusätzliche Inhalte zu entdecken und man erhält Zugriff auf Betas und Spieletests. So müssen Spieler, die sich für den Test von Warhammer 40.000 Dark Heresy angemeldet haben, den Test über den neuen Launcher zocken.
Wie kommt der Launcher an? Trotz des Versuches der Entwickler, einigen Kritikpunkten zuvorzukommen und den Launcher als positive Extra-Maßnahme darzustellen, sind die Kommentare durchaus negativ.
So erklärt ein Nutzer auf Steam: „Verstehe ich das richtig: Ihr wollt uns zwingen, ein Programm herunterzuladen, das wir vielleicht gar nicht nutzen wollen, und das mehr Speicherplatz auf unseren Festplatten beansprucht, als euer Spiel benötigt, nur damit ihr den Leuten Werbung für andere Produkte aufzwingen könnt?“
Ein anderer Nutzer prophezeit jetzt schon, dass der Launcher in 5 Jahren als Fehler darstellen wird und wieder entfernt wird. Ein Spieler schlägt vor, dass die Entwickler dort einen Modlauncher verbauen könnten, der die Nutzung eines Launchers attraktiver macht. Ob eine solche Funktion für die Zukunft geplant ist, bleibt jedoch noch offen.
Launcher sind eines der unbeliebtesten Features bei Gamern, vor allem weil sie oftmals keinen Mehrwert bringen. Dass die Entwickler von Owlcat jetzt für 2026 ausgerechnet darauf setzten, wirkt ungewöhnlich. Ob die Maßnahme Erfolg hat, muss sich entsprechend noch zeigen. Eine andere Firma hat 2025 Tschüss zum eigenen Launcher gesagt: Ein Publisher gibt endlich auf, entfernt nerviges Feature aus seinen Spielen auf Steam und Epic Games
Bei den Game Awards 2025 hat ein Spiel ganz klar dominiert. Dabei ist ein richtig starkes Rollenspiel komplett untergegangen – jetzt ist es auf Steam wieder ein Topseller und so günstig wie nie.
Von welchem Spiel ist die Rede? Gemeint ist Kingdom Come: Deliverance 2 (KCD2). Das Rollenspiel befördert euch ins mittelalterliche Böhmen und erschien im Februar, wo es direkt zu einem Hit wurde: Die Entwickler feierten bereits kurz nach Launch 1 Million Spieler, einen neuen Peak auf Steam und eine 91 % positive Wertung.
Knapp ein Jahr nach Release landet das Rollenspiel nun wieder auf der Liste der Topseller auf Steam (Stand 30. Dezember, 15:20 Uhr). Ein Grund dürfte der Winter-Sale sein. Kingdom Come: Deliverance 2 kostet auf Steam derzeit 29,99 € und ist dort damit so günstig wie noch nie.
Hier seht ihr den Trailer zur Royal Edition von Kingdom Come: Deliverance 2:
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Kingdom Come: Deliverance 2 zeigt Royal Edition mit allen DLCs fürs Mittelalter-Rollenspiel
Das Spiel des Jahres, das bei den Game Awards übersehen wurde
Warum ist KCD2 das vergessene Spiel des Jahres? Kingdom Come: Deliverance 2 ist zwar ein richtig gutes Rollenspiel, bei den Game Awards 2025 aber dennoch komplett leer ausgegangen. Der Titel wurde dreifach nominiert, gewann aber keinen einzigen Preis.
Was ist das für ein Spiel? Spielerisch erwartet euch ein Action-RPG mit einer Open World, die im Europa des 15. Jahrhunderts angesiedelt ist. Gespielt wird wie schon in Teil 1 aus der Ego-Perspektive, Immersion und Realismus genießen hier Vorrang. Fantasy-Elemente wie Magie oder Drachen sucht ihr vergebens.
Teil 2 führt Heinrich in neue Gebiete, wie die Stadt Kuttenberg. Euer Ziel ist aber immer noch dasselbe: Den Mörder eurer Eltern aufsuchen. Auf seiner Reise begegnet Heinrich vielen neuen Figuren und auch einigen Charakteren, die er bereits im ersten Spiel angetroffen hat.
Übrigens: Für einen Aufpreis von 10 € bekommt ihr auf Steam auch die Royal Edition des Spiels. Diese enthält dann auch alle Zusatzinhalte zum Spiel, darunter die drei Story-DLCs Brushes with Death, Legacy of the Forge und Mysteria Ecclesiae.
In WoW Classic läuft derzeit das Sauercrowd-Event, das auf Twitch extrem beliebt ist. Doch die Organisatoren stehen vor einer großen Herausforderung, denn viele Streamer cheaten.
Wie lauten die Regeln des Events? Das Sauercrowd-Event in WoW Classic findet auf einem Hardcore-Server statt. Wer stirbt, muss mit einem neuen Charakter von Anfang an neu leveln und verliert seinen Fortschritt vollständig.
Außerdem ist es verboten, eine optimierte Levelroute zu nutzen, um möglichst störungsfrei bis zum Endgame zu kommen. Doch die Regeln werden von den Streamern immer wieder gebrochen.
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SO wurden Challenges für Papaplatte zum Lebensunterhalt
Die Projektleitung bestrafte das Handeln des Streamers, wobei dieser die Strafe zunächst nicht akzeptieren wollte. Doch dies ist nur ein Beispiel von vielen, bei dem die Regeln von den Streamern nicht vollständig beachtet werden.
Wie steht es um die Regeln? In einem neuen Clip auf YouTube sieht man Papaplatte, der der Streamerin Sunglitters beim Cheaten zusieht. Dabei befindet sich diese in einer brenzligen Situation und schreibt „Help“ in den Chat, worauf hin ihr wohl Zuschauer zu Hilfe eilen, um sie vor dem Tod zu bewahren.
Dieses Babysitting von Zuschauern ist nur schwierig zu verhindern, die direkte Aufforderung an die Zuschauer, die Streamerin vor dem Tod zu retten, ist jedoch verboten. So heißt es in den Regeln klar: „Das Spielen mit anderen Charakteren außerhalb der Gilde ist verboten.“
Wie reagiert Papaplatte auf den Clip? Der Mitorganisator Papaplatte findet das Verhalten der Streamerin falsch. So sagt er: „Die [Regelverstöße] häufen sich. Das müssen wir morgen nochmal ansprechen.“
Papaplatte möchte das Thema zusammen mit den anderen Organisatoren ansprechen und eine Lösung dafür finden. Wie das Ergebnis der Besprechung ist, ist noch nicht bekannt.
One-Punch Man hatte seinerzeit mit seiner ersten Staffel neue Maßstäbe gesetzt. Die 3. Staffel gilt hingegen als größte Enttäuschung im Anime-Jahr 2025 – und es ist noch nicht vorbei.
Was wurde angekündigt? Der offizielle Account zu One-Punch Man gab am 28. Dezember auf X bekannt, dass es Staffel 3 Part 2 geben wird. Die Ausstrahlung soll 2027 erfolgen. Ein kurzer Teaser auf YouTube deutet an, dass sich Fans auf eine, nun ja, epische Auseinandersetzung zwischen Saitama und dem selbsternannten Heldenjäger Garou „freuen“ können.
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One-Punch Man: Spezialankündigung zur 3. Staffel des Animes
Fans sagen: Bitte nicht
Warum sind das schlechte Nachrichten? Während für die meisten Fans eine Fortsetzung ihres Anime wohl ein Grund zum Feiern wäre, scheinen Fans von One-Punch Man eine Fortsetzung eher als göttliche Strafe zu sehen. Staffel 3 war bislang eine gewaltige Enttäuschung, insbesondere, nachdem man so lange darauf gewartet hatte.
Immerhin waren seit der durchwachsenen 2. Staffel 6 Jahre vergangen – da hatte manch einer wohl gehofft, dass in dieser Zeit die Probleme des Vorgängers aus dem Weg geräumt worden wären. Stattdessen hat die Qualität der Animationen eher noch nachgelassen, und auch mit einigen inhaltlichen Änderungen waren Fans unzufrieden. Ein kleines Charakter-Detail brachte Fans besonders auf die Palme, wie die Kollegen von GamePro berichteten, als aus einer Zigarette ein Lutscher wurde.
Für den Nutzer Calems_Rule2005 ist es auf YouTube daher auch gar keine Ankündung, sondern: „Bandai DROHT damit, mehr von One Punch Man Staffel 3 zu veröffentlichen.“
Nun könnte man ja hoffen, dass es Teil 2 doch noch gelingen wird, das Ruder herumzureißen, und wenigstens an die Qualität der zweiten Staffel heranzukommen. Doch leider steht Part 2 bereits jetzt unter keinem guten Stern.
So stellten Nutzer schnell fest, dass das Key Visual der Ankündigung dasselbe war, das bereits für Staffel 3 verwendet worden war – nur mit anders angeordneten Charakteren.
Auch im Teaser auf YouTube fährt die Kamera knapp 30 Sekunden lang über dasselbe Bild, wobei Saitama und Garou diesmal immerhin lodernde Flammen-Auren verpasst wurden. Kqder spottet daher bereits: „Selbst die Teaser sind PNGs.“
Ein Schauspieler aus GTA 5 bekam inmitten eines LivestreamsBesuch von der Polizei. Dieser Vorfall ging so entspannt von der Bühne, dass man meinen könnte, die Polizisten besuchen nur einen Freund.
Von welchem Schauspieler ist die Rede? Gemeint ist Ned Luke. Fans, die bei den Credits von GTA 5 aufgepasst haben, wissen, dass er einen der Protagonisten spielt – und zwar den Bankräuber (und Filmproduzenten) Michael De Santa.
Der Schauspieler streamt auch auf YouTube und Twitch. Dabei kommt es jedoch seit ein paar Jahren immer wieder zu Zwischenfällen mit der Polizei. Seit November 2023 war der 67-Jährige nun schon zum 8. Mal das Ziel von sogenanntem Swatting.
Hier seht ihr den zweiten Trailer zu GTA 6:
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Rockstar Games präsentiert GTA 6 im zweiten Trailer
Polizeieinsatz wird zum Freundschaftsbesuch
Was ist Swatting? Der Begriff leitet sich von der Abkürzung „SWAT“ ab, die englische Bezeichnung für Spezialeinheiten der Polizei – vergleichbar mit dem deutschen SEK. Beim Swatting täuscht der Täter eine Gefahrensituation vor, um beim Betroffenen einen Polizeieinsatz zu provozieren.
Swatting ist kein harmloser Streich und sogar strafbar. Die Polizisten wissen nie, was genau sie am Einsatzort erwartet. Swatting kann für die Betroffenen traumatisierend sein, im schlimmsten Fall zu ihrem Tod oder dem anderer Personen vor Ort führen.
Ned Luke wurde zuletzt erneut Ziel von Swatting: Der letzte Vorfall ereignete sich am 23. Dezember 2025. Luke befand sich in diesem Moment in einem Livestream mit Rob Wiethoff, der Stimme von John Marston aus Red Dead Redemption. Eine Aufzeichnung des Streams findet ihr auf YouTube.
Der Schauspieler hat inzwischen so oft Besuch von der Polizei bekommen, dass diese ganz gemächlich ins Zimmer spaziert. Einer der Polizisten rief ihm direkt zu, dass er „schon wieder geswatted“ werde.
Luke reagiert ebenfalls komplett gelassen auf die Situation. Er begrüßt die Polizisten mit einem freundlichen „Wie geht’s, Jungs?“ und bittet die Zuschauer im Stream, „seinen Freunden“ frohe Weihnachten zu wünschen. Nach einem kurzen Gespräch wird sich freundlich verabschiedet.
„Habe damit gerechnet, dass sie sich auf die Couch setzen“
Den ganzen Vorfall seht ihr in einem Clip auf X.com (ehemals Twitter). Dort wird die Situation ebenfalls rege diskutiert. Dabei werden auch Scherze über die Absurdität der Situation geteilt:
„An diesem Punkt sollten sie einfach als Gäste dem Stream beitreten …“, schreibt X-Nutzer @SeyiGlobal. @megachogash pflichtet ihm bei und meint: „Ich habe wirklich damit gerechnet, dass sie sich auf die Couch setzen.“
@WarriorNight007 warnt davor, den eigentlichen Ernst der Lage zu verkennen: „Die Leute, die Witze darüber machen, begreifen nicht, wie lebensbedrohlich das ist“
Für mindestens eine der Personen, die den Schauspieler in der Vergangenheit geswatted hat, dürften nun rechtliche Konsequenzen folgen. Am 27. Dezember 2025 teilte Luke auf Instagram nämlich ein Bild, auf dem eine Anklageschrift zu sehen ist. Mit dabei ist eine deutliche Botschaft: „Fuck around and find out“.
Über den Jahreswechsel läuft in Pokémon GO ein passendes Event. Und das bringt euch eine starke, dauerhafte Änderung mit.
Was ist das für ein Event? Am Mittwoch, dem 31. Dezember 2025 um 10:00 Uhr startet in Pokémon GO das „Neujahr 2026“. Es ist bis Sonntag, dem 4. Januar 2026 um 20:00 Uhr aktiv.
Neben einigen Boni, starken Item-Belohnungen und einer erhöhten Shiny-Chance wird es mit Start des Events auch eine dauerhafte Änderung geben, von der ihr profitieren könnt.
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Pokémon GO zeigt seine neue Season im Trailer
Alle Inhalte von Neujahr 2026 in Pokémon GO
Was ist das für eine Änderung? Mit Start des Events wird die Anzahl an garantierten Glücks-Tauschen erhöht. Während es bisher 35 waren, werden es nun 45 sein. Einen garantierten Glücks-Tausch könnt ihr auslösen, wenn ihr ein Monster, das 2020 oder früher gefangen wurde, tauscht.
Es gibt keine Möglichkeit, im Spiel zu sehen, wie viele der garantierten Glücks-Tausche ihr bisher durchgeführt habt. Wenn ihr wisst, dass ihr die bisherigen 35 bereits benutzt habt, dann wisst ihr jedoch sicher, dass ihr nun 10 weitere durchführen könnt.
Welche Monster gibt es? Sowohl in der Wildnis, als auch in Raids könnt ihr verschiedene Event-Pokémon finden. Dabei handelt es sich um die folgenden:
In der Wildnis:
Bisasam mit Partyhut*
Pummeluff mit Schleife*
Hoothoot mit Neujahrs-Outfit*
Pikachu mit Party-Zylinder*
In 1-Sterne-Raids:
Pikachu mit Party-Zylinder*
Waumpel mit Partyhut*
In 3-Sterne-Raids:
Rattikarl mit Partyhut*
Nidorino mit Partyhut*
Gengar mit Partyhut*
Woingenau mit Partyhut*
Welche Boni gibt es? Absolviert ihr innerhalb des Events Raid-Kämpfe, dann erhaltet ihr hierfür die doppelte Menge an Erfahrungspunkten und Sternenstaub. Zudem ist die Chance, ein Shiny-Pikachu mit Party-Zylinder zu finden, erhöht.
Neben Event-Feldforschungen wird es in „Neujahr 2026“ außerdem sogenannte tägliche Feldforschungen geben. Diese erhaltet ihr beim ersten Login des Tages, solange ihr 3 oder weniger Feldforschungen besitzt.
Löst ihr eine tägliche Feldforschung, dann könnt ihr hier ein Glücks-Ei oder einen Rauch als Belohnung erhalten.
Wenn ihr im Spiel unterwegs seid, dann könnt ihr außerdem festliche Feuerwerke im Himmel entdecken.
Weitere Inhalte: Mit Beginn des Events könnt ihr zudem ein neues Accessoire im Ingame-Shop für euren Avatar erwerben. Dies sind Kopplosio-Stiefel. Auch nach Abschluss des Events könnt ihr dieses Accessoire weiterhin erwerben.
Zudem gibt es ein kostenpflichtiges Ticket, das ihr für 1,99 $ (also ungefähr 2,50 €) erwerben könnt. Hierdurch erhaltet ihr jeden Tag im Event einen zusätzlichen Raid-Pass an Arenen. Außerdem schaltet ihr hierdurch eine befristete Forschung frei, in der ihr 2 Premium-Kampf-Pässe, 3.000 Sternenstaub sowie Begegnungen mit dem kostümierten Pikachu erhaltet, wenn ihr sie löst.
Der LoL-Profi Faker gilt für viele als der beste Spieler des MOBAs. Zuletzt musste sich der koreanische Profi jedoch geschlagen geben und das ausgerechnet im Duell gegen einen Fan.
Was war das für ein Event? Bei einem Event der Marke Red Bull traten die koreanischen Profis von T1 gegen verschiedene Gegner an. Darunter waren einige Streamer, aber auch Fans, die sich mit dem Profi-Team in verschiedenen Modi messen durften.
Als Teil des Events durften Fans ihr Können im Duell mit der LoL-Legende Faker zeigen. Ein Spieler zeigte dabei, dass der Rang wohl wirklich keine Rolle spielt.
Mehr zu Faker erfahrt ihr hier:
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Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende
Faker verliert gegen einen „Noob“
Was war das für ein Duell? Die Fans, die gegen Faker antreten durften, spielten kein ganzes Match gegeneinander. Stattdessen fand das 1-gegen-1-Duell als Skillshot-Duell im „Dr. Mundo Dodgeball“ statt.
Beide Spieler spielten den Charakter „Doctor Mundo“ und bewarfen einander mit der ungeklenkten Fähigkeit „Infizierte Knochensäge (Q)“. Durch die kurze Distanz, die die beiden Kontrahenten trennte, war das Duell vor allem auf Reaktionsgeschwindigkeit und Präzision ausgelegt.
So musste man etwa voraussagen, wo der Gegner als Nächstes hinlaufen würde und wann man selbst auszuweichen hat.
Wie hat Faker verloren? Das Duell lief extrem chaotisch ab. So verfehlten sowohl der Fan als auch Faker mehrfach mit der Fähigkeit und trafen einander nicht. Am Ende überlebte der Fan nur knapp, nachdem Faker seine Fähigkeit daneben gesetzt hatte.
Der Spieler, der gegen Faker antritt, war keineswegs ein Profi, im Gegenteil: Vor dem Match erklärte er, er sei „Unranked“, hätte also gar keinen Rang im Wettkampforientierten Modus von League of Legends inne. So reagierte Faker auch schockiert, als er den Rang seines Gegners erfuhr, wie man auf sooplive.co.kr circa bei Minute 01:01:30 Uhr sehen kann.
Das könnte auch der Grund für die Niederlage von Faker sein. Der Spieler bewegte sich stets unberechenbar und sorgte so für Schwierigkeiten bei Faker. Gleichzeitig verfehlte der Fan mehrfach stark und auch die Nervosität, als der wohl beste Spieler aus LoL nur noch knapp vor dem Tod stand, setzte dem Fan zu. Am Ende war es kein ganz glanzvolles Duell.
Dass Faker verliert, ist eher untypisch, meistens gehört der Midlaner von T1 zum Gewinner-Team, egal wie stark und erfahren die Gegner sind. Fakers Leistung beim Duell wird in der Community derweil belächelt. Um seine Persona gibt es sowieso schon viele Geschichten: Faker wirkt oft kalt und distanziert, aber Fans sagen, er sei ein riesiger Troll
Manuel „Grubby“ Schenkhuizen ist ein ehemaliger E-Sportler aus den Niederlanden, der sich vor allem mit dem Strategiespiel Warcraft III einen Ruf aufgebaut hat. Mittlerweile ist er 39 und streamt auf Twitch. Aktuell hat er sich dem deutschen WoW-Projekt Sauercrowd angeschlossen.
Um wen geht es? Grubby ist ein ehemaliger Strategie-Profi, der seit 2004 als einer der besten Spieler in Warcraft 3 gilt. Mit seinem einstigen Clan 4Kings stellte er einen Rekord für die meisten Siege bei der WC3L auf, der wichtigsten Team-Liga des Strategiespiels. Dort gehört er auch zur Spitze der Spielerstatistik.
Zu seinen bedeutendsten Siegen gehören die World Cyber Games 2004 und 2008, der Electronic Sports World Cup 2005 sowie die World Series of Video Games 2006. Insgesamt verdiente Grubby mehr als 363.500 $ an Preisgeldern, davon etwa 58.000 mit Starcraft 2.
HandOfBlood: Das Wichtigste zum YouTuber und Twitch-Streamer in unter einer Minute
Twitch-Streamer wird von HandOfBlood „eingebürgert“
Wie kam es dazu? Grubby kam über sunglitters zu Sauercrowd, eine deutsche Twitch-Streamerin, die in Form einer Kartoffel auftritt und auf Englisch streamt. sunglitters und Grubby hatten bereits gemeinsam an OnlyFangs teilgenommen, dem US-amerikanischen Vorbild des WoW-Projekts.
Um mitmachen zu dürfen, musste sich Grubby einem strikten Bewerbungsprozess unterziehen, einschließlich eines „Einbürgerungstests“ mit HandOfBlood. Der Niederländer erhielt zudem die Auflage, den WoW-Client auf Deutsch zu installieren, um die Immersion zu fördern.
Einen Ausschnitt aus dem Test könnt ihr hier sehen:
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So läuft es jetzt für ihn: Bislang schlägt sich Grubby wacker, sowohl was WoW angeht, als auch das Spielen in deutscher Sprache. Auch wenn die ein oder andere Feinheit vielleicht mal in der Übersetzung verloren geht, wie etwa in diesem Clip auf Twitch.
Zudem hat der Niederländer sein Vokabular bereits um wichtige Phrasen erweitert, wie etwa „Ordnung ist das halbe Leben“ und natürlich „Sprich deutsch du…“ (Quelle: Twitch).
Im Gegensatz zu vielen anderen Teilnehmern hat Grubby durchaus Erfahrung mit WoW, denn viele der Twitch-Streamer versuchen sich zum ersten Mal überhaupt an dem MMORPG.
Zumindest sieht der Niederländer die meiste Zeit so aus, als könnte er sich vage daran erinnern, das alles schon mal gesehen zu haben. Dann muss sich Grubby aber nicht nur daran erinnern, wie das denn nun funktioniert, sondern sein Wissen seinen ahnungslosen Mitstreitern auch noch auf Deutsch verklickern, wie etwa in diesem Twitch-Clip.
Auch seinen ersten Tod hat Grubby schon hinter sich gebracht. Er verlor seinen Priester auf Level 12, und reagierte, wie auch sonst, mit einem innbrünstigen „Ach du Scheiße.“ Der Clip erhielt mehr als 36.000 Aufrufe, ihr könnt ihn euch hier anschauen:
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Für das Event ist Grubby mit seiner liebenswerten Art und seinen sympathischen Grammatik-Schnitzern eine echte Bereicherung. Doch auch für ihn könnte sich die Teilnahme als Erfolg erweisen. Denn bereits mit OnlyFangs war es dem Niederländer gelungen, ein sehr viel größeres Publikum auf Twitch anzuziehen, als mit seinen üblichen Streams. Nun bleibt abzuwarten, ob er das wiederholen kann.
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In ARC Raiders könnt ihr strikt gegen andere Spieler kämpfen, oder freundlich sein. Manche Spieler sind allerdings öfter in friedvollen Lobbys als andere. Jetzt ist die Community überzeugt, es gibt einen Weg, um auch als PvP-Spieler in die friedlichen Lobbys zu kommen.
Wovon ist die Community überzeugt? Vor einigen Tagen richtete der Reddit-Nutzer „WG_Envoy“ sein Wort an die Community und verschaffte seinem Frust Luft. Er meckerte über die Lobbys, in denen er den Extraction-Shooter spielt. Alle würden bei Sichtkontakt sofort anfangen zu schießen und keiner spreche im Sprachchat. Er fragt die Community, wie er zurück in die friedlichen Lobbys von ARC Raiders kommt.
Und er bekam eine Antwort.
Manche Spieler schrieben, er solle sich vor allem in der Nähe von anderen Raidern freundlich verhalten und dem Matchmaking signalisieren, dass er freundliche Interaktionen habe. Andere Spieler waren sich wiederum sicher, dass die Lobbys einfach zufällig seien und es keine freundlichen Lobbys und separate PvP-Lobbys gibt.
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ARC Raiders zeigt im Launch-Trailer, wie der Kampf Mensch gegen Maschine aussieht
Raider zurück auf dem rechtschaffenen Pfad
Das ist jetzt seine Spielerfahrung: Vier Tage später meldete sich „WG_Envoy“ erneut bei der Community auf Reddit und berichtete, dass sein Weg zurück zum Frieden erfolgreich war. Er sei jetzt zwei Tage am Stück nur noch in freundlichen, friedvollen Lobbys gewesen.
„In meinen aktuellen Lobbys rennen alle sorglos herum und begrüßen einfach Leute, an denen sie vorbeikommen. Sie looten offen, gehen an anderen vorbei, ohne ihre Waffen zu ziehen… Ich sehe fast nie PvP.“
Er habe sogar in Solo-Lobbys erfolgreich an einem Kampf gegen die Queen teilgenommen, bei dem sich mehrere fremde Raider geholfen haben. Niemand schoss einem anderen hinterhältig in den Rücken.
Wie genau ist er in die friedlichen Lobbys zurückgekehrt? „WG_Envoy“ sagt, er habe einige Matches gespielt, ohne auf einen einzigen Raider zu schießen – nicht mal um sich zu verteidigen.
Das sagt die Community: Ein Reddit-Nutzer erklärte mit einer Fightclub-Anspielung, die erste Regel der friedlichen Lobbys sei es, nicht über die friedlichen Lobbys zu sprechen. Ergänzte aber mit einer etwas „ernsteren“ Note: „Willkommen in der Oase. Bitte hilf dabei, sie als solche zu erhalten.“
Ein anderer Nutzer ergänzte, dass das Schöne an den „PvE-Lobbys“ sei, dass es nur 2-3 Matches benötige, um wieder in die „PvP-Lobbys“ zu kommen, wenn man plötzlich anfange, PvP zu spielen. Doch viele sind sich einig, dass es auch die „Ratten“ benötigte, die hin und wieder ein Gefecht in den friedlichen Runden anzetteln, damit die Spannung eines Extraction-Shooter erhalten bleibt.
Clair Obscur: Expedition 33 eroberte 2025 so ziemlich alle Herzen, und hinterließ Spieler mit dem Wunsch, nach mehr. Diesen Wunsch könnte ein kommendes Rollenspiel erfüllen, jedoch wohl nicht so, wie sich die Fans das vorgestellt hatten.
Was war so besonders an Clair Obscur? An Clair Obscur kam im Frühling 2025 wohl kaum einer vorbei. Die Mischung aus rundenbasierten Kämpfen mit Echtzeit-Elementen in realistischer UE5-Grafik war für viele genau der frische Wind, den das Genre benötigt hat. Gepaart mit einer packenden Story und einem großartigen Soundtrack wurde daraus ein Rollenspiel-Erlebnis, das zurecht einen Award nach dem anderen eingesteckt hat.
Ein kommendes Rollenspiel weist nun starke Parallelen zu Clair Obscur auf, doch es bleibt abzuwarten, ob es wirklich die Lücke füllen kann, die der Überraschungs-Hit hinterlassen hat.
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Clair Obscur: Expedition 33 hinterlässt bei den Spielern eine Leere
Billiger Abklatsch oder der Beginn eines neuen Sub-Genres?
Um welches Spiel geht es? The Legend of Sword and Fairy, auch bekannt als Sword and Fairy, ist eine chinesische Rollenspiel-Reihe, von der es mittlerweile 9 Mainline-Games sowie unzählige Spin-offs gibt, inklusive mehrerer Comics und Verfilmungen.
Am 29. Dezember erschien jetzt der Trailer zum offiziellen Remake von Sword and Fairy 4. Und der erinnert deutlich an den Rollenspiel-Hit 2025. Einige Spieler glauben bereits, das Zeitalter der „Ex33-Likes“ sei angebrochen, andere sprechen zynisch von „Parry-Slop“ – also quasi „Ramsch, aber mit Parieren.“
Hier könnt ihr euch ein eigenes Bild vom Trailer im chinesischen Original machen:
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Kann das Spiel die Lücke füllen? Daran scheinen Fans zumindest aktuell noch nicht so richtig zu glauben. In den Kommentaren auf YouTube wird Sword and Fairy 4 eher als „billige Kopie“ abgetan, denn als würdige Alternative.
So seien Kamerawinkel, Combat-Menüs und die gesamte Benutzeroberfläche quasi 1 zu 1 vom Rollenspiel-Hit übernommen worden. Auch sieht es im Trailer so aus, als könnten Charaktere gegnerische Angriffe in Echtzeit parieren – das gab es im Original aus dem Jahr 2007 so nicht. Manche glauben nun, dass das Parier-System in den bestehenden rundenbasierten Combat gezwängt wurde, um vom Erfolg von Clair Obscur zu profitieren.
Andere Nutzer weisen jedoch darauf hin, dass auch das Hit-Rollenspiel das Rad nicht gänzlich neu erfunden habe, und seinerseits stark von JRPGs wie Persona – und tatsächlich Super Mario – inspiriert gewesen sei.
Es bleibt also abzuwarten, ob sich das Remake mit genug eigenen Einfällen von Clair Obscur abheben kann, ohne sich zu weit vom eigenen Original zu entfernen, und die alten Fans zu verprellen. Bislang ist wenig über das Spiel bekannt, außer, dass es für PC erscheinen soll. Einen Release-Termin gibt es noch nicht.
Angesichts des immensen Erfolgs von Clair Obscur ist es jedoch wohl tatsächlich nur eine Frage der Zeit, ehe die ersten „Ex33-Likes“ versuchen, ein Stück vom Kuchen abzubekommen.
Auch, wenn es so bald wohl kein Spiel wie Clair Obscur: Expedition 33 geben wird, haben wir für euch 5 starke Alternativen zusammengestellt, mit denen ihr euer Verlangen wenigstens etwas stillen könnt. Und wer weiß, vielleicht überrascht uns das erste richtig gute Ex33-Like ja früher als erwartet.
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Es gibt verschiedene Arten von Horror, die jedoch ein gemeinsames Ziel verfolgen – Unbehagen auszulösen. Doch wieso spaltet das Genre seine Zuschauer so stark und warum kann es, trotz dieses unangenehmen Gefühls, so viele Leute begeistern? Auch MeinMMO-Redakteurin Caro liebt das Genre, da es kaum ein anderes gibt, das sie so bewegen kann.
Man erschrickt, gruselt sich, ist angespannt und kann in manchen Momenten kaum hinsehen oder zuhören. Man wird mit Sachen konfrontiert, die definitiv kein wohliges Gefühl auslösen sollten – und trotzdem entscheiden sich eine Menge von Horror-Fans regelmäßig dazu, genau diesem Gefühl nachzugehen.
Manche tun dies mit Büchern, andere schauen sich Horrorfilme an und weitere begeben sich in Games noch näher in diese grauenhaften Situationen. Doch warum ist das so?
Mancher mag vermuten, dass es eine Vorliebe für das Morbide ist, dass man sich über das Leid von anderen ergötzt und dass Horror-Fans doch einfach Masochisten sind. Ja, vielleicht kann das ein oder andere in manchen Fällen stimmen, doch es gibt psychologische Gründe, wieso sich Menschen so gerne in diese unangenehmen Situationen begeben, und die sind sogar gar nicht so makaber, wie man vermuten mag.
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The Substance – Trailer zum außergewöhnlichen Body-Horrorfilm
Trotz Angst und Ekel fühlen sich Fans in dem Genre besonders wohl
Obwohl Horrorfilme und -Games negative Gefühle auslösen, sind sie trotzdem sehr beliebt. Ähnlich wie bei tatsächlichen Bedrohungen, aktiviert ein Horrorfilm den Sympathikus, also das System für die nicht willige Steuerung der Organaktivität (Quelle: B. L. Kiss auf Springer Nature): Der Atem wird flach, man ist wachsamer, und das Herz schlägt schneller. Man ist in Alarmbereitschaft.
Verhaltensforscher und Professor Haiyang Yang und sein Kollege Kuangjie Zhang untersuchten die Gründe, wieso viele Menschen es kaum erwarten können, ausgerechnet solch ein Gefühl freiwillig zu suchen (Quelle: carey.jhu.edu).
Neben der körperlichen Stimulation, die durch Angst und die Bewältigung hervorgerufen wird, bietet Horrorunterhaltung die Möglichkeit für neue Erfahrungen, die man in der Realität nur ungern machen möchte. Das Medium ist wie eine Art Sicherheitsnetz, das Zuschauern die Möglichkeit bietet, ihre Neugier nach den dunkelsten Abgründen des Menschseins zu stillen, aber auch die Erfahrung und Bewältigung von grenzwertigen Stresssituationen zu wagen.
Filme und Spiele sind nicht real, man ist als Zuschauer oder Spieler komplett in Sicherheit und hat selbst die Kontrolle und die Entscheidungsfreiheit, sich mit diesen Gefahren und dem Nervenkitzel auseinanderzusetzen. Eine kontrollierte Gefahr, der man sich freiwillig stellt und die man überwinden kann.
Auch Lauri Nummenmaa, Leitung eines Labors für menschliche Emotionssysteme und Neurowissenschaften, unterstützt diese These, doch erklärt, dass das Gefühl der Angst nicht alleine für die Beliebtheit von Horror sorge. „Ein Teil des Vergnügens an Horrorfilmen kommt von der Erleichterung nach der Spannung“, sagt Nummenmaa (via The Scientist). Der Adrenalinstoß nach einer solch körperlichen und emotionalen Erfahrung nach einem Horrorfilm rege das Belohnungszentrum im Gehirn an, was den Wunsch erwecke, den Nervenkitzel erneut zu erleben. „Der Genuss resultiert also oft aus der Tatsache, dass wir diese starken Emotionen tatsächlich in einer sicheren Umgebung erleben können.“
Emotionaler als erwartet – wieso mich Horror noch mehr abholen kann, als andere Genres
Achtung! Milde Spoilerwarnung für P.T. und eine recht ausdrückliche Spoilerwarnung für das Ende von The Substance.
Ich liebe Horror, das kann ich so als Statement stehen lassen, auch wenn – oder vielleicht besonders weil – ich mich verschiedenen unangenehmen Inhalten in einem selbst ausgesuchten Rahmen stellen kann.
Mit unangenehmen Inhalten sind nicht immer nur brutales Gemetzel oder groteske Monster gemeint (versteht mich nicht falsch, beides hat seine Daseinsberechtigung und spaßige Slasher sowie ein heftiges Monsterdesign können mich auch absolut abholen). Es geht um unausgesprochene Tabus, Gefahren der Gesellschaft und schlichtweg Themen, die existenzielle Ängste hervorrufen – und ich danke sämtlichen Horror-Projekten dafür, dass sie mir die Möglichkeit gaben, mich mit ihnen auseinanderzusetzen.
„P.T.“, der interaktive Teaser für das gecancelte, aber niemals vergessene Silent Hills, war eine absolute Grenzerfahrung für mich, die mich jedoch von Anfang bis Ende begeisterte. Ich hasse Jumpscares, ich bin nämlich trotz meiner Liebe für das Genre sehr schreckhaft, aber P.T. spielt mit dem viel schlimmeren Aspekt der Spannung, die mich langsam aber sicher emotional sowie körperlich durch den Fleischwolf jagte.
Und auf einmal befindet man sich gemeinsam in einem Flur – und will einfach verschwinden (Quelle: Nerds with Mics)
Wenn ich mich erschrecke, ist der Moment der Angst schnell vorbei. Aber als ich dieses Baby betrachtete und hörte, wie sich hinter mir etwas regte, als sich eine Tür öffnete, aber nichts heraustrat, oder als Lisa einfach da stand und wir uns anstarrten: In diesen Momenten habe ich die Luft angehalten und konnte mich vor Spannung und Angst kaum rühren – und ich liebe P.T. dafür.
Innerlich weiß ich: Es ist ein Spiel, nur ein Spiel, ich kann dieses unangenehme Gefühl jederzeit stoppen, wenn ich es will. Aber ich will es nicht.
Ein Horrorfilm gab mir die emotionalste Kinoerfahrung, die mich bis heute beschäftigt
Das angesprochene Gefühl der Katharsis, das Gefühl des Ausbruchs und der Erleichterung im Horror-Genre, sorgte für eine emotionale Kinoerfahrung, die Cineasten neidisch machen könnte – und die fühlte ich ausgerechnet bei Coralie Fargeats Body-Horrorfilm „The Substance“ aus 2024.
Der Film behandelt, grob zusammengefasst, die Erlebnisse einer 50-jährigen ehemaligen Schauspielerin, die aufgrund der Reaktionen ihres Umfelds, der Branche und ihrer Selbstwahrnehmung mit ihrem Äußeren zu kämpfen hat. Um sich besser zu fühlen, lässt sie sich auf eine experimentelle Substanz ein, die bei Missachtung der Regeln heftige Nebenwirkungen mit sich bringt, die den Körper, aber auch die eigene Identität ordentlich … „durchmischen“.
Die Protagonistin, Elisabeth Sparkle (gespielt von Demi Moore, die durch ihre Rolle in dem Film auch für einen Oscar nominiert wurde), leidet immer mehr unter dem Einfluss der Substanz und den Erwartungen und Reaktionen einer Gesellschaft, in der der Wert von Frauen auf ihr Äußeres reduziert wird.
Als sie am Ende des Films die Früchte ihrer Entscheidungen erntet, und während einer Live-Übertragung als absolute Body-Horror-Monstrosität vor versammeltem Publikum angegriffen wird, konnte ich trotz des ekelhaften Bildes nicht wegsehen.
Einblick in das Storyboard aus The Substance (Quelle: YouTube)
Die Szene, in der „Monstro Elisasue“ (der Name der mutierten Elisabeth) durch einen abgerissenen Arm beginnt, alle Zuschauer mit einer Fontäne aus Blut zu begießen, löste bei mir – so absurd das jetzt klingt – eine der heftigsten emotionalen Reaktionen aus, die ich jemals durch einen Film erfahren durfte.
Das Adrenalin, die Katharsis, die absolute Eskalation, gemischt mit all den Eindrücken und Gefühlen, die sich bis zu dem Moment aufgestaut haben, alles bricht in diesem Moment aus. Sie werden eingepackt in Brutalität, Wut und so viel Blut, dass man denken könne, es läge ein roter Filter über dem Bild. Ich fühlte mich wie bei einem Finale eines Konzertes, so heftig konnte es mich mitreißen. Bisher hat das noch kein anderer Film, geschweige denn ein anderes Genre hervorrufen können.
(Allerdings war meine Freundin der lebendige Beweis, dass dies nicht für alle Zuschauer zutrifft, denn sie hätte sich am liebsten unter ihrem Kinositz verkrochen.)
In dem Making-of von The Substance könnt ihr sehen, wie diese Szene gemacht wurde – wenn ihr das Video hier startet, werdet ihr direkt an die relevante Stelle geleitet, ohne andere Spoiler zu sehen:
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Auch wenn man Gefühle wie Alarmbereitschaft, Angst und Adrenalin nicht direkt mit „Entspannung“ in Verbindung bringt, sind Horrorfilme und -Spiele die Sorte von Unterhaltung, auf die ich mich freue, wenn ich mir einen schönen Feierabend gestalten will. Denn auch wenn sie mich emotional fordern, spüre ich spätestens in den ruhigeren Momenten, dass ich gerade richtig abschalten kann.
Geht es euch genauso? Oder sollte man Horror lieber ganz weit von euch entfernt halten? Teilt es uns gerne in den Kommentaren mit – Vorschläge zu euren Lieblings-Horrorstücken sind ausdrücklich erwünscht!
Ob sich diese Liebe für Horror bereits in meiner Kindheit entwickelt hat, lässt sich schwer sagen, allerdings könnte es an manchen Filmen liegen, die trotz des Labels „Familienfilm“ viel zu viele Kinder verstört haben: Hier sind 10 Filme aus eurer Kindheit, die ihr viel zu früh gesehen habt
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South Park wurde ein weiteres Mal in World of Warcraft verewigt. Dieses Mal aber eindeutiger als jemals zuvor – und äußerst kreativ.
Es gibt Wortkombinationen, bei denen denkt man sofort an etwas ganz Bestimmtes. Für WoW-Fans dürfte „Mama, Schüssel!“ oder „Mom, Bathroom!“ sofort ein lebhaftes Bild von Cartman aus South Park hervorrufen. Es spielt auf eine Folge an, die vor beinahe 20 Jahren im Fernsehen lief und noch heute bekannt ist. Für einen Spieler war das offenbar Anlass genug, die Charaktere aus South Park in das eigene Haus zu setzen – und das in erstaunlicher Detailgenauigkeit.
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WoW: Vorab-Zugriff auf das Housing ist gestartet
Teppiche erschaffen Cartman, Kyle und Co in WoW
Wie wurden die Charaktere nachgebaut? Wer sich das Bild vom Spieler Atlaslock eine Weile lang anschaut, erkennt sofort, wie er bei der Erschaffung vorgegangen sein muss. Denn der Vorteil der Charaktere ist, dass sie in den meisten Fällen aus vielen runden Einzelteilen bestehen – und diese lassen sich mit dem Teppich darstellen, den man einfärben kann. Der Teppich ist ohnehin eines der mächtigsten Housing-Gegenstände.
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Kleinere Details, wie Cartmans Kinn oder auch die Augenbrauen wurden dann offenbar mit Kopfsteinpflaster nachgebaut und die Augen sind nachtelfische Lampen, die auch noch ein schönes Leuchten in den Raum bringen.
Worauf spielt das Bild an? South Park macht sich im Grunde „seit immer“ über alle möglichen Themen lustig, die in der Gesellschaft irgendwie relevant sind. Das war auch schon bei World of Warcraft der Fall. Denn damals, im Jahr 2006 (Staffel 10, Folge 8) lief die Folge mit dem Namen „Make Love, Not Warcraft“. Die Folge war eine Mischung aus dem typischen South-Park-Stil und Machinima in World of Warcraft, bei dem Jungs versuchen, WoW zu genießen und dabei gleichzeitig jemanden besiegen müssen, der unendlich stark ist, weil er „kein Leben hat“.
Die Episode ist, wie alle anderen von South Park auch, kostenlos auf der Website von South Park zu sehen.
Community zeigt viel Kreativität beim Housing: Seitdem das Housing vor rund einem Monat gestartet ist, zeigt sich die Spielerschaft extrem kreativ. Obwohl erst ein kleiner Teil der Housing-Funktionen freigeschaltet ist und viele weitere Möbel, Dekorationen und Haus-Level noch kommen werden, haben wir bereits einige Meisterwerke zu sehen bekommen. Eines unserer Highlights war etwa das Haus vom Spieler Ticks, der viele kreative Ideen in sein Eigenheim gesteckt hat.
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Als Steven Spielberg vor 50 Jahren zum ersten Mal die Filmmusik zu einem seiner Filme hörte, verstand er nicht sofort, wie genial sie ist.
Was verstand Spielberg nicht? Steven Spielberg gilt als einer der größten und besten Filmregisseure aller Zeiten, doch als er vor 50 Jahren zum ersten Mal die Filmmusik zu „Der weiße Hai“ hörte, hielt er sie für einen Scherz.
Der Soundtrack des Horrorfilms stammt von dem US-amerikanischen Komponisten John Williams und zeichnet sich durch zwei sich wiederholende Noten (E und F) aus, die sich in Lautstärke und Intensität verändern, um die Annäherung des gefährlichen weißen Hais anzukündigen.
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Trailer zum Horrorfilm “Der Weiße Hai” von Steven Spielberg
Was genau sagt Spielberg zu der Musik? In der Doku „The Music by John Williams“, die das Lebenswerk des Komponisten thematisiert, spielt Spielberg eine große Rolle, da die beiden an 29 Filmen zusammenarbeiteten. Dort erzählt der preisgekrönte Regisseur auch, wie seine ersten, ganz ehrlichen Gedanken zu der Musik von „Der weiße Hai“ waren:
„Zuerst dachte ich, er scherzte. […] Ich dachte nur: ‚Oh mein Gott, wir werden kein Orchester haben. Wir werden nur ein Klavier haben, und Johnny wird nur ein paar Sachen in den tiefen Registern spielen.‘“
Doch trotz Spielbergs anfänglicher Bedenken schaffte es der musikalische Vorschlag von Williams in den Film und wurde zu einem legendären Soundtrack, den wohl jeder Filmliebhaber kennt.
Warum verwendete Spielberg die Musik trotzdem? Spielberg führte in der Doku aus, dass Williams immer wieder sagte, er solle sich die Musik des Films nochmal anhören – und das tat er. Irgendwann sprang der Funke dann über, berichtet der Regisseur: „Dann fing ich an, die Genialität dessen zu begreifen, was du da geschaffen hattest.“
Williams selbst erklärt den Gedanken hinter dem Soundtrack in der Doku mit den Worten: „Stell dir vor, du bist völlig allein an einem dunklen Ort, an dem du fast gar nichts sehen kannst. Es ist absolut still. Und das Erste, was du hörst, ist [imitiert das Theme von ‚Der Weiße Hai‘]. Du spürst, dass etwas Gefährliches auf dich zukommt. Allein durch diese tiefen Töne in einer Atmosphäre, in die sie eigentlich gar nicht hineingehören.“