Andere Spiele wären unter so einem Chaos untergegangen, doch Hytale kämpft sich zurück. Aber der Chef-Entwickler ist wütend – und will diese Wut nutzen.
Die Geschichte rund um das Spiel Hytale, das von vielen als „Minecraft-Lookalike“ bezeichnet wird, ist wohl eine der Kurioseren im Gaming. Denn das Projekt sollte unter Riot noch viel größer und besser werden, als jemals geplant. Der Traum schien dann ausgeträumt – aber Hytale lebt weiter. Und der erste Release ist nur wenige Tage entfernt, wenngleich der neue und alte Besitzer vor allem Wut verspürt.
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Hytale zeigt 16 Minuten Gameplay mit Stand aus 2025, macht klar, wie Erkunden und Kämpfen aussieht
Was ist vorgefallen? Vor einigen Jahren hatte Hytale einen richtigen Hype. Das Spiel sah gut aus, die Vorbereitungen für den Release liefen und alles deutete auf einen Erfolg hin. Dann jedoch übernahm Riot die Entwicklung, der Release wurde verschoben – denn das ganze Spiel sollte eine deutlich höhere Qualität bekommen. Eigentlich verwunderlich, wenn man bedenkt, wie gut Hytale schon vor Jahren aussah.
Das sagt der Chef: Die letzten 4 Jahre waren wohl überhaupt nicht zielführend, wie Simon Collins-Laflamme auf X mitteilt. Er hatte Hytale zuletzt von Riot zurückgekauft und verrät, wie er die letzten Jahre wahrgenommen hat und was dir vorherrschende Emotion ist: Wut.
Die Leute fragen mich, mich wie ich fühle, nachdem ich Hytale wieder besitze und wir uns dem Release nähern. Ehrlich, die transparente Antwort ist Wut.
Er begründet das auch gleich umfangreich und erklärt, wie die letzten Jahre aus seiner Sicht verschwendet wurden.
Das Spiel hat ein wahnsinniges Potenzial, aber 4 Jahre der Entwicklung sind in den Neubau der Engine geflossen anstatt in Gameplay-Features. Das lässt uns mit einer Lücke von 4 Jahren zurück, aus der wir viel aufholen müssen, und mit einer neugebauten Engine, die jetzt niemals benutzt wird.
Wenn man nicht in Gameplay investiert, dann verlierst du nicht einfach nur Zeit. Du verlierst Momentum, Iterationen und Spieler-Feedback. Jetzt muss der Fokus auf „Gameplay zuerst“ liegen und darauf, das Vertrauen wieder aufzubauen, indem wir tatsächlich Dinge in schneller Frequenz veröffentlichen.
Hytale erinnert stark an Minecraft – und ist doch etwas ganz Eigenes.
„Es ist ein verdammtes Wunder“
Ein Projekt, das 4 Jahre lang „ins Nichts“ entwickelt wurde, wäre für die meisten Entwickler wohl ein Grund, die Sache einfach zu beerdigen. Immerhin ist der anfängliche Hype von Hytale nahezu erstickt worden und nur die größten Fans sind noch geblieben. Doch davon lässt man sich nicht einschüchtern und hofft, die Vision von Hytale noch umsetzen zu können. Die Entwickler hätten in den letzten Tagen nicht weniger als ein Wunder vollbracht, wie es weiter heißt:
Es ist ein verdammtes Wunder, dass wir Hytale retten konnten. Es war kaum spielbar. Alle Grundlagen waren kaputt. Die Kamera, Bewegeung, der Kampf, das Crafting, Bauen, der Game-Loop, die Sounds, das Rendering. Alles. Einfach alles war falsch.
Dass man hier offenbar schnell Korrekturen durchführen konnte, ist aber für die Entwickler nun kein Grund, irgendwie langsamer zu werden. Ganz im Gegenteil. Die verlorene Zeit aufzuholen wird ein Projekt, das wohl viele, viele Monate andauern wird:
Es hätte Jahre brauchen sollen, um das zu beheben, aber innerhalb von Wochen haben wir das Spiel wieder in einen spielbaren, spaßigen Zustand versetzt. Und jetzt, anstatt dass wir langsamer werden oder den Release feiern, müssen wir für Jahre weiter vorandrängen, um die verlorene Zeit aufzuholen.
Er schließt seine Zusammenfassung dann damit ab, dass er noch einmal die Wut herausarbeitet. Collins-Laflamme will diese Wut aber nicht in negative Stimmung umschlagen lassen, sondern anders nutzen:
Also ja, ich fühle Wut. Aber ich wandle diese Wut in Fokus und Ausführung. Ich steuer hier mehr Geld, mehr Zeit und persönliche Opfer bei, um das Spiel abzuliefern, das diese Vision verdient.
Wann kann man Hytale spielen? Der Release einer „Early Access“-Version von Hytale steht unmittelbar bevor. Bereits ab dem 13. Januar 2026 kann man Hytale spielen – allerdings nicht auf Steam. Hytale wird vorerst lediglich auf der offiziellen Seite des Spiels angeboten. Eine große Veröffentlichung auf Steam will man noch nicht, da man hier mit vielen negativen Kritiken rechnet von Spielern, die „noch nicht so gut über die Arbeit [des Teams] informiert sind.“ Die Entwickler wollen lieber mit der Kern-Community zusammenarbeiten, auf deren Feedback hören und sich nicht so viel mit negativen Kritiken auf Steam herumärgern – dafür ist wohl später Zeit.
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Wer schaut nicht gerne einen guten Film oder eine spannende Serie? MeinMMO-Autorin Linda Baumgartl hat eine App für sich entdeckt, die das Erlebnis sogar noch besser macht.
Kennt ihr das: ihr fangt eine neue Serie an, seid nach ein paar Folgen total begeistert und wollt am liebsten mit jedem darüber reden? So geht es mir zumindest häufig. Nur leider ist nicht immer jemand da, den man mit seiner neuen Obsession nerven kann. Und so richtig Spaß macht es auch eigentlich erst, wenn die andere Person weiß, worum es geht – die Serie also auch geschaut hat. Da mein Umfeld leider nicht in allen Fällen meine absolut großartigen, und definitiv nicht stellenweise fragwürdigen Serien-Geschmack teilt, ist das in der Praxis noch schwieriger.
Daher bin ich recht schnell dazu übergegangen, im Internet nach Gleichgesinnten zu suchen. Bei Filmen schaue ich mir zum Beispiel super gerne Kritiken an, nachdem ich den Film selbst gesehen habe. Bei einem guten Film freue ich mich dann, wenn er auch von anderen Lob bekommt. Bei einem schlechten Film darf er ruhig bis aufs kleinste Detail auseinandergenommen werden.
Bei Serien hatte ich jedoch häufig ein Problem. Gibt man auf Social Media den Titel ein, um ein bisschen ins Fandom abzutauchen, wird man mit ziemlicher Sicherheit irgendwann gespoilert. Zumindest, wenn die Serie schon länger draußen ist. Die Lösung bot für mich eine App namens TV Time, die seitdem an keinem Serienabend mehr fehlen darf und auch einige andere praktische Funktionen bietet.
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A Knight of the Seven Kingdoms zeigt im finalen Trailer, dass man mehr Humor erwarten kann als bei Game of Thrones
Alle Filme und Serien im Überblick
Was ist das für eine App? TV Time ist eine Plattform, mit der ihr den Überblick darüber behalten könnt, was ihr schaut oder noch schauen wollt. Das könnt ihr entweder über die Website, oder die passende App machen. Ein Account ist kostenlos und erfordert kein Abo oder ähnliches.
Öffnet man die App, landet man zunächst auf seinem Profil. Hier sind einige Statistiken, zum Beispiel die Gesamtzeit aller getrackten Filme und Serien. Außerdem findet man eine Übersicht über seine letzten Aktivitäten und Favoriten. So kann vor allem schnell auf Serien zugegriffen werden, die man aktuell schaut.
Eine weitere nette Option ist der Tab zum Erkunden. Hier kann man sich durch Film- und Serienvorschläge klicken, nach Genres filtern und sehen, was gerade beliebt ist. Interessante Titel kann man einfach speichern und später auf der Watchlist einsehen. Natürlich könnt ihr auch aktiv nach etwas suchen, um es euch auf der Liste zu merken.
Übersicht über meine aktuellen Filme und SerienHier kann man neue Schätze entdeckenMeine aktuelle Merkliste für Filme
Interessant wird es dann vor allem bei Serien. Hier könnt ihr nicht nur Serientitel an sich auf die Merkliste setzten. Für jede Serie habt ihr zusätzlich noch eine praktische Übersicht, in der ihr genau eintragen könnt, welche Staffeln und Folgen ihr bereits gesehen habt.
Bei aktuellen Serien könnt ihr euch zusätzlich benachrichtigen lassen, wenn neue Folgen verfügbar sind.
Übersicht einer Serie, die ich aktuell schaue
Wie Social Media, nur für Serien
Der beste Teil von TV Time ist für mich aber mit Abstand die Community. Für jede einzelne Folge einer Serie, und natürlich auch für Filme, gibt es einen eigenen Kommentar-Bereich. Hier kann man sich perfekt mit anderen austauschen. Leute posten Bilder ihrer liebsten Momente, lustige Memes, diskutierten über die Inhalte und teilen spannende Fakten. Das ist Social Media, wie ich es mir vorstelle.
Gerade für Serien ist dieses System einfach toll. Will ich zum Beispiel die Reaktion anderer Leute auf eine bestimmte Szene haben, muss ich nicht erst mühsam das Internet durchforsten. Ich gehe einfach auf die jeweilige Folge, und werde dann mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit fündig. Außerdem muss ich dabei keine Angst mehr vor Spoilern haben. Selbst wenn sich mal ein Spoiler in einen Kommentar-Bereich verirrt, wird er recht zuverlässig von der Community markiert und dadurch ausgeblendet.
Inzwischen erwische ich mich immer häufiger dabei, wie ich mich schon beim Schauen einer Folge darauf freue, danach die Kommentare auf TV Time zu durchstöbern. Vor allem natürlich, wenn etwas besonders Schockierendes, Lustiges oder Dummes passiert. Ich kann die Memes und entrüsteten Posts dann schon förmlich sehen.
Insgesamt macht das Ganze für mich die Serien-Erfahrung nochmal viel besser. Ich habe das Gefühl, so gleich zweimal Spaß an der Sache zu haben: einmal beim Schauen, und dann beim Lesen der Kommentare. Und es fühlt sich an, als hätte man die Serie mit ganz vielen Freunden zusammen geschaut – einfach schön.
Hier ein paar kurze Eindrücke, möglichst ohne Spoiler:
Wie ihr auf den Bildern seht, sind die Kommentare übrigens fast ausschließlich auf Englisch. Man kann zwar grundsätzlich auch nach Sprache filtern. Das funktioniert meiner Erfahrung nach aber leider nicht so gut, wahrscheinlich auch, weil es einfach nicht genug deutsche Kommentare gibt.
Natürlich ist TV Time nicht die einzige Plattform für Filme und Serien auf dem Markt. Ihre besondere Stärke im Vergleich zu Konkurrenz liegt vor allem in der Community. Da mir das am wichtigsten ist, bin ich immer dabei geblieben. Wer auf andere Funktionen wert legt, hat aber noch viele Alternativen. Es gibt zum Beispiel:
Letterboxd: Die beliebteste Plattform für Filme. Zu jedem Film kann man eine kurze Bewertung abgeben, und kreiert so sein eigenes Film-Tagebuch.
Serializd: Spezialisiert auf Serien.
Queue: Für Filme und Serien. Man kann Listen, zum Beispiel aus seiner Notizapp, einfach kopieren und einfügen, um sie automatisch in der App hinzuzufügen.
Trakt: Kann mit Streaming-Diensten verbunden werden, um geschaute Filme und Serien automatisch zu synchronisieren.
Praktische Apps gibt es aber nicht nur im Film- und Serien-Bereich. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich auch Apps zum Lernen neuer Sprachen. Falls ihr für den nächsten Urlaub also schon mal üben wollt, haben wir hier auf MeinMMO die besten Möglichkeiten für euch in einer Liste zusammengetragen: Die besten Apps zum Sprachen lernen für euren nächsten Urlaub
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Die Mistborn-Bücher von Brandon Sanderson gehören zu den beliebtesten Fantasy-Romanen überhaupt, und werden auf so ziemlich jeder Liste mit Größen wie Herr der Ringe, Harry Potter oder der Kingkiller-Chronik geführt. Doch mangelte es bislang an Adaptionen. Das könnte sich nun ändern, und MeinMMO-Redakteurin Lydia wagt es, zu hoffen.
Was ist konkret bekannt? Gleich vorweg: Konkret ist noch nichts. Die Informationen stammen aus dem Jahresrückblick von Brandon Sanderson, der am 19. Dezember 2025 auf seiner offiziellen Website veröffentlicht wurde. Darin schreibt er im Abschnitt zu Videospielen:
„Ich habe einiges an echtem Interesse an der Videospiel-Front erhalten, und ich habe das Gefühl, ich werde endlich etabliert genug, dass wir ein Mistborn-Spiel umsetzen können. Zu diesem Zweck habe ich begonnen, mit einigen AAA-Entwicklern zu sprechen.“
Ein mögliches Mistborn-Spiel ist aktuell also wenig mehr als ein Funkeln in den Augen seines Schöpfers. Und langjährige Fans wissen es natürlich besser, als sich Hoffnungen zu machen. So gab es in der Vergangenheit schon mehrere Versuche, die Bücher von Brandon Sanderson zu adaptieren, ob als Filme, Serien oder eben Videospiele.
Die Umsetzung gestaltete sich bislang eher schwierig, nicht zuletzt, weil der Autor darauf besteht, die volle kreative Kontrolle über seine Werke zu behalten. Aber diesmal soll alles anders werden, so Sanderson:
„Ich versuche, die Dinge diesmal anders anzugehen, um die Kontrolle über meine Videospiel-Rechte zu behalten. Ich habe bereits Interesse von einigen großen Akteuren der Videospiel-Branche erhalten (die ich sehr schätze). Wenn ihr also Entscheidungsträger bei einem AAA-Studio oder einem großen Indie-Studio seid, und immer ein Mistborn- oder Stormlight-Spiel machen wolltet… nun, dann solltet ihr euch jetzt mit meinen Vertretern in Verbindung setzen.“
Und obwohl ich nicht unbedingt ein Sando-Superfan bin, hoffe ich zutiefst, dass ein Studio dem Ruf folgen wird, denn ich glaube: Das könnte etwas ganz Besonderes werden.
Apropos Videospiele, die auf Büchern basieren…
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Die Tech-Demo zu The Witcher 4 gibt Einblicke in die Technik des neuen Games von CD Projekt Red
Bitte, bitte, lasst mich als Fantasy-Spider-Man durch die Straßen schwingen
Was könnte es so besonders machen? Die Magie in Mistborn basiert auf Metallen, das wohl bekannteste Magie-System der Reihe ist die Allomantie. Jedes Metall hat dabei eine eigene Wirkung: Weißblech erhöht die körperliche Kraft, Zinn schärft die Sinne, mit Kupfer kann sich ein Nebelgeborener vor Feinden verbergen.
Damit bietet die Allomantie schon mal die Grundlage, für ein ziemlich cooles Kampf-System, vielleicht sogar Stealth-Elemente. Wirklich spannend wird es jedoch beim Movement. So erlaubt das Verbrennen von Eisen und Stahl den Nutzern, an Metallen zu ziehen, oder gegen sie zu drücken.
Diese Fähigkeiten nutzen die Nebelgeborenen in den Büchern, um sich über die Dächer der Stadt zu bewegen. Dazu werfen sie Münzen, an die sie sich heranziehen, oder von denen sie sich abstoßen.
Noch steht zwar in den Sternen, ob es überhaupt eine Videospiel-Adaption geben wird, oder wie genau die Bücher umgesetzt werden könnten – aber lasst mich doch schon mal davon träumen, wie Spider-Man durch eine Fantasy-Welt zu schwingen.
Einen kleinen Vorgeschmack, wie cool das werden könnte, zeigt dieser Clip im Rahmen der Comic Con in London:
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Mit meiner Hoffnung bin ich übrigens allein. So schreibt Cedar_Wood_State auf Reddit: „Das Buch liest sich wie ein Tutorial für ein Videospiel (zumindest teilweise am Anfang.) Ich stellte es mir bereits wie in einem Spider-Man-Spiel vor (was das Durchqueren angeht), während ich es las.“
In einem anderen Thread auf Reddit wird die Ähnlichkeit zu den Dishonored-Spielen diskutiert, deren Gameplay sich für ein Mistborn-Spiel anbieten würde. Ein Nutzer ist sogar überzeugt, die Bücher könnten ursprünglich als Fan-Fiction zu den Thief-Spielen begonnen haben, deren geistiger Nachfolger Dishonored war.
Microsoft hat das Spiel gestrichen, auf das der ehemalige Chef von The Elder Scrolls Online seine ganze Karriere wartete. Jetzt spricht er erstmals über seinen Weggang.
Um wen geht es? Matt Firor ist ein US-amerikanischer Spieleentwickler, der 18 Jahre lang bei ZeniMax Online Studios tätig war. Dort trat er unter anderem als Game Director von The Elder Scrolls Online sowie als Studio Director auf.
Im Sommer 2025 verließ Firor ZeniMax. Sein Nachfolger als Studio-Chef sollte Jo Burba werden. Einen genauen Grund für seinen Weggang nannte Firorr zu dem Zeitpunkt nicht, doch Microsoft – nach der Übernahme von Bethesda und ZeniMax die Muttergesellschaft des Entwicklerstudios – gab am selben Tag die Entlassung von 9.000 Mitarbeitern bekannt.
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Microsoft bringt Elder Scrolls Online mit buntem Trailer auf die große Bühne
Microsoft hat das Spiel gestrichen, auf das er seine ganze Karriere wartete
Was genau sagt er? Zum Start ins neue Jahr richtete Firor sich an seine Follower auf LinkedIn. In einem Post widmet er sich der ihm zufolge zweitmeistgestellten Frage: Was führte dazu, dass er ZeniMax Online Studios verließ?
Firor sagt, dass es die „offensichtlichste Erklärung“ sei. Im Rahmen der großen Entlassungswelle bei Microsoft im Sommer 2025 wurde auch das neue MMORPG von ZeniMax Online gestrichen: Project Blackbird. Das sollte eine Mischung aus Destiny und Blade Runner werden. Für Firor ein besonderes Projekt:
„Das Projekt Blackbird war das Spiel, auf dessen Entwicklung ich meine gesamte Karriere lang gewartet hatte, und als es eingestellt wurde, habe ich gekündigt. Meine Gedanken und mein Herz sind immer noch bei den betroffenen Teammitgliedern, von denen ich mit vielen über 20 Jahre lang zusammengearbeitet habe und die alle zu den engagiertesten und talentiertesten Entwicklern der Branche gehörten.“
Project Blackbird war bereits seit 7 Jahren in der Entwicklung, als es im Sommer 2025 gestrichen wurde und kam bei ersten Testern sehr gut an. Sogar Xbox-Chef Phil Spencer sei laut dem bekannten Branchen-Insider Jason Schreier ein Fan gewesen. Dem habe man sogar den Controller entreißen müssen, um mit einem Meeting fortfahren zu können (via Bloomberg).
MMORPG sollte Mix aus Destiny und Blade Runner sein
Was sollte das für ein Spiel sein? Viele Details sind nicht bekannt, doch bei Project Blackbird sollte es sich übereinstimmenden Berichten zufolge um einen Online-Loot-Shooter in der Third-Person-Perspektive handeln, der vermehrt mit Bungies Destiny verglichen wurde.
Ein großer Fokus des Spiels sollte auf vertikaler Bewegung liegen und Spieler hätten „wie Superhelden“ Wände hochgelaufen und sich Spider-Man-artig mit Greifhaken um große Gebäude schwingen können. Außerdem sollte Blackbird auf einen „SciFi-Noir”-Stil gesetzt haben, der an Filme wie Blade Runner erinnerte.
30 Jahre ist es her, dass die rote und grüne Edition von Pokémon in Japan veröffentlicht wurden. Das Franchise feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag und will es ordentlich krachen lassen. Fans interessieren sich dabei für eine besondere Version des gelben Maskottchens.
Was für eine Feier wird stattfinden? In 2026 feiert das Pokémon-Universum seinen runden Geburtstag. Zum 30-jährigen Jubiläum wird es am 27. Februar 2026 ein Event geben, bei dem vermutlich wieder neue Spiele, DLCs und weitere Ankündigungen in einem Video präsentiert werden.
Zu diesen Ankündigungen könnte auch ein neues Hauptspiel zählen. In vorherigen Leaks wurde nämlich die 10. Generation erstmals gezeigt. Die neuen Spiele sollen Pokémon Wind & Welle heißen. Hier verschlägt es Spieler in den Dschungel. Sie sollen noch 2026 erscheinen.
Passend dazu veröffentlichte das Pokémon-Team einen neuen Trailer, der Pikachu in verschiedenen Designs zeigt. Dabei sticht eine ältere Version des Monsters besonders hervor.
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Pokémon-Legenden: Z-A zeigt im neuen Trailer die Inhalte des DLCs Mega-Dimensionen
Fans wollen Chonker-Pikachu zurück
Welches Pokémon begeistert die Fans? Unter dem Tweet auf X finden sich viele Fans, die vor allem vom etwas moppeligeren Pikachu begeistert sind. In einem der frühen Designs hatte Pikachu etwa keinen Hals, sondern einen durchgehenden, runden Körper.
Dieses kugelrunde Design findet ihr unter anderem auf der Spielverpackung der gelben Pokémon-Edition. Mit der Zeit hat Pikachu allerdings an Gewicht verloren, was an den schlanken Beinen und dem vorhandenen Hals erkennbar ist.
Das kleine Monster passt doch gar nicht in den Pokéball, oder?
Ein User schreibt sogar, dass er das originale Design des Chonky-Pikachu in London im Rahmen einer Ausstellung gesehen hat. Für das Design ist Grafikerin Atsuko Nishida verantwortlich.
In den Kommentaren wünschen sich viele das klassische Design von Pikachu zurück. Sie freuen sich, das gelbe Taschenmonster in seiner beliebten Form im Trailer zu sehen.
Auch wenn Zelda exklusiv für Nintendo-Konsolen erhältlich ist, gibt es einige gute Alternativen. Eine der Besten findet ihr aktuell auf Steam für nur ein paar Euro.
Um welches Spiel geht es? Mit der Darksiders Warmastered Edition erschien 2016 das Remaster des ersten Darksiders-Teils. Die Action-Reihe besteht mittlerweile aus 4 Teilen und vor allem der erste Teil erinnert spielerisch stark an die The-Legend-of-Zelda-Reihe von Nintendo.
Statt auf Familienfreundlichkeit setzt der Titel auf brutalere Action und eine deutlich düstere und ernstere Geschichte. Aktuell erhaltet ihr Darksiders Warmastered Edition für einen guten Preis und das lohnt sich vor allem für Zelda-Fans, aber auch für Spieler, die sich gerne mit Dämonen, Engeln und anderen Wesen prügeln.
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Darksiders Warmastered Edition stellt im Trailer die spielbare Hauptfigur Krieg vor
Ein Zelda-like mit eigenen Facetten
Wie spielt sich Darksiders Warmastered Edition? Nach einem spektakulären Intro verliert Krieg, der spielbare Reiter der Apokalypse, seine Fähigkeiten. Ihm wird eine neue Chance gegeben und er soll sich seine Kräfte zurückholen. Dafür lässt er sich mit dem Dämon Samael ein und muss für ihn Monster töten, um ihm seine Herzen zu geben.
Die Monster befinden sich immer in eigenen Dungeons, die auf der zerstörten Erde spielen. Die sind visuell und spielerisch abwechslungsreich und, wie man es von Zelda-Spielen kennt, gibt es Dungeon-Gimmicks, die man für Rätsel nutzen muss.
Auf der postapokalyptischen Erde findet man viele Dämonen und Engel, gegen die man sich zur Wehr setzen muss. Das Kampfsystem basiert auf simplen Kombos, die man mit verschiedenen Waffen kombinieren kann. Zusätzlich dazu kommen noch eine Parier-, Block- und Ausweich-Funktion sowie eine mächtige Dämonenform.
All das ist nicht sonderlich komplex, im Kampf kann man die verschiedenen Aspekte aber gut nutzen. Meist reicht aber einfach das Schwert. Der große Unterschied zu Zelda ist außerdem der Gewaltgrad. Durch die Comic-Grafik ist es zwar nie zu brutal, doch die vielen Finisher sind vergleichsweise explizit und erinnern oft an God of War.
Gelegentlich wird das Gameplay noch mit kleineren Set-Pieces aufgelockert, etwa mit Third-Person-Schusssequenzen.
Auch der Hauptcharakter erinnert gerne mal an alten Kratos. Er ist recht wortkarg, viel zu ernst und folgt stringent seinem Ziel. Charme oder Charakterentwicklung sind kaum vorhanden, aber zur recht simplen Geschichte passt das ganz gut. Immerhin geht es hier um eine zerstörte Erde, unzählige Dämonen und einen Reiter der Apokalypse.
Wie kommt das Spiel bei der Community an? Von 12.586 User-Reviews sind auf Steam 87 % positiv. Die Fans loben die Darksiders Warmastered Edition als besten Teil der Reihe, den man immer wieder spielen kann. Auch der Vergleich zu Zelda wird oftmals positiv erwähnt. Die wenigen Kritikpunkte beziehen sich auf Backtracking am Ende des Spiels und gelegentlich auftretende Bugs.
Wie teuer ist Darksiders Warmastered Edition auf Steam? Auf Steam ist das Spiel aktuell um 75 % reduziert und kostet nur 4,99 €, also etwa so viel wie ein Booster des Magic-TGCs. Das Angebot gilt bis zum 5. Januar 2026, ihr habt also nicht mehr unendlich Zeit. Wer die gesamte Reihe nachholen will, kann sich alle 4 Titel für 19,45 € schnappen. Eine gute Möglichkeit, um sich auf die kommende Fortsetzung vorzubereiten: Fans dachten, die Spielereihe ist tot, doch das „böse Zelda“ bekommt einen neuen Teil
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Findet ihr in World of Warcraft manchmal nicht den besten Weg, um die Welt zu bereisen? Ein Addon berechnet die schnellsten Möglichkeiten – ein Muss für Sammler.
World of Warcraft ist groß. Richtig groß. Kein Wunder, immerhin gibt es inzwischen 10 Erweiterungen und damit genau so viele Länder, Planeten und Kontinente, auf denen man sich herumtreiben kann. Da von A nach B zu reisen, kann eine ziemlich komplexe Aufgabe sein. Immerhin gibt es zahlreiche Portale, Schnellreise-Möglichkeiten oder sogar Spielzeuge, die das Reisen vereinfachen. Davon alle im Kopf zu behalten, ist nahezu unmöglich.
Ein neues Addon kann dabei nun helfen – denn es ist der perfekte Reiseführer für Azeroth.
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WoW: Vorab-Zugriff auf das Housing ist gestartet
Wie funktioniert das Addon? Das Addon mit dem Namen „Mapzeroth“ ist der perfekte Begleiter für alle, die sich in den Weiten von Azeroth gerne einmal verlieren. Ihr könnt aus einer ganzen Reihe von Zielpunkten wählen, wie etwa Städten, Dungeons oder Raid-Instanzen. Mit einem Klick auf das Ziel wird dann berechnet, wie ihr euren Weg am effizientesten bestreiten könnt.
Was beachtet das Addon? Mapzeroth rechnet alle Optionen ein, die euch zur Verfügung stehen. So schaut das Addon etwa, ob ihr als Magier bestimmte Portale wirken könnt oder ob ihr gewisse Spielzeuge in eurer Sammlung besitzt, die das Reisen erleichtern. Auch eure Fraktion wird in Betracht gezogen. Basierend darauf wird euch anschließend die schnellste und effizienteste Route ausgegeben, mit der ihr in Windeseile an euer Ziel gelangt. Natürlich wird auch euer Start-Ort mitberechnet, sodass ihr von jedem Ort aus die schnellste Route bekommt.
Schneller ans Ziel mit Mapzeroth.
Funktioniert das Addon in Midnight noch? Ja, aller Wahrscheinlichkeit nach schon. Denn Midnight schränkt vor allem Addons ein, die im Kampf eine Auswirkung haben. Ein Reiseführer, der lediglich eure Möglichkeiten durchgeht und eine solide Route auswirft, sollte davon nicht betroffen sein. Immerhin spart ihr dabei nur Zeit beim Reisen und bekommt keine zusätzlichen Informationen, die in Kämpfen von Bedeutung sind.
Für wen eignet sich das Addon? Grundsätzlich ist das Addon natürlich für alle geeignet, die viel in der Welt von Azeroth herumreisen und nicht nur den jeweils neusten Gebieten aktiv sind. Gerade durch das Housing-Feature kann es notwendig sein, sich in vielen Bereichen der Welt aufzuhalten, um alte Händler abzuklappern oder Quests nachzuholen. Da ist es extrem nützlich, ein Addon zu besitzen, das euch zielgenau an die richtigen Orte mit den schnellsten Verbindungen leitet.
Falls ihr mit einem solchen Addon nicht warmwerden solltet, haben wir euch einen ausführlichen Guide für euch erstellt, der euch erklärt, wie ihr an so ziemlich alle relevanten Orte in der World of Warcraft kommt: „WoW: Wie komme ich nach …? Der große Guide für alle Orte“
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Eine der gefeiertsten Serien aus 2025 ist Pluribus. Die Sci-Fi-Serie stammt vom Schöpfer hinter Breaking Bad und Better Call Saul. Die Hauptdarstellerin, Rhea Seehorn, könntet ihr bereits aus einer skurrilen Rolle aus 1997 kennen, zumindest wenn ihr euch für Spiele zu Magic: The Gathering interessiert habt.
Was ist Pluribus? Am 7. November 2025 startete im Abo auf Apple TV die neue Sci-Fi-Serie Pluribus. Sie stammt aus der Feder von Vince Gilligan, der mit Breaking Bad und Better Call Saul zwei der besten Serien aller Zeiten erschaffen hat.
Star der Serie ist Rhea Seehorn. Sie ist zwar schon seit 1997 als Schauspielerin tätig, ihre wohl größte Rolle hatte sie aber in der Serie Better Call Saul. Dort spielte sie in 61 Folgen die Figur der Kim Wexler. Ihre wohl erste Rolle war aber tatsächlich in einem Videospiel. 1997 in Magic: The Gathering vom Entwickler MicroProse.
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Pluribus zeigt im Trailer zur Sci-Fi-Serie, was der Schöpfer von Breaking Bad als neuestes gezaubert hat
Eine Tutorial-Zauberin, die euch das Spiel erklärt
Was ist ihre Rolle in dem Videospiel? Das von MicroProse entwickelte Magic: The Gathering war 1997 eine recht simple Adaption des bekannten Kartenspiels für den PC. Im Spiel gab es auch ein Tutorial zu den Regeln, das von zwei echten Schauspielern präsentiert wurde.
Sie verkörperten Zauberer, die euch in einem Live-Action-Video und 90er-Jahre-CGI die Regeln des Kartenspiels erklärten. Einer dieser Zauberer wird dabei von Rhea Seehorn verkörpert. Passend zu 1990er-Jahre-Live-Action-Cutscenes, wie man sie etwa von Command & Conquer kennt, ist das Schauspiel auch ziemlich übertrieben.
In einem Interview (via Instagram) sprach Rhea Seehorn über die Rolle und erklärte, dass man bei dem sehr geringen Budget nicht mal das Geld für richtige Schuhe hatte: Wir spielten Zauberer und Zauberinnen, und das Budget war so gering, dass sie keine Schuhe hatten, aber sie wollten, dass wir so aussahen, als würden wir eine Art Gladiatoren-Zauberer-Stiefel oder so etwas tragen. Also trugen wir einfach Kniestrümpfe mit Klebeband, das wir kreuz und quer darüber geklebt hatten.
Falls ihr selbst ein Tutorial zu Magic braucht, findet ihr hier das über 20 Minuten lange Tutorial, in dem man Rhea Seehorn kaum erkennt:
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Wie verlief die Karriere von Rhea Seehorn? Ihre erste Live-Action-Rolle abseits des Magic-Tutorials war laut IMDb in der Serie Homicide 1997, aber nur für eine Folge. Danach hatte sie regelmäßig kleinere Rollen, größere gab es dann in den eher unbekannteren Serien I´m with Her (2003-2004) oder Alex and Whitney – Sex ohne Ehe (2011-2013).
Ihre wohl bekannteste Rolle vor Plurbius war dann wohl in Better Call Saul zwischen 2015 und 2022. Auch die Serie stammt aus der Feder von Vince Gilligan. 2024 hatte sie zudem eine Rolle im Action-Film Bad Boys: Ride or Die. Zwischendurch arbeitete sie auch als Synchronsprecherin, unter anderem in den Serien Invincible oder My Adventures with Superman.
Wenn es einen Profi in League of Legends gibt, den wohl die meisten Spieler kennen, dann ist es Faker. Die südkoreanische LoL-Legende wurde in seinem Heimatland jetzt mit einer besonderen Medaille geehrt.
Was für eine Ehrung ist das? Wie die südkoreanische Website kmib.co.kr berichtet, hat Faker, mit richtigem Namen Lee Sang-hyeok, die Cheongnyong Medal (Blauer Drache) vom südkoreanischen Präsidenten Lee Jae-myung erhalten. Das ist der höchste Sportverdienstorden des Landes, der seit 1973 Sportlern verliehen wird, die besondere Leistungen in ihrem Gebiet erbracht haben. Es ist quasi die Hall of Fame des südkoreanischen Sports.
Faker ist damit der erste E-Sportler des Landes, der die Medaille erhalten hat. Andere bekannte Athleten mit dieser Auszeichnung sind etwa der Fußballspieler Son Heung-min. Deutsche Fußballfans kennen ihn vom Bayer 04 Leverkusen. Dort spielte er zwischen 2013 und 2015 in 62 Spielen mit.
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Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende
Faker dankt seinen Kollegen und Fans
Was sagt Faker zu seiner Verleihung? Laut kmib.co.kr soll Faker im Zuge der Verleihung Folgendes gesagt haben:
Es ist mir eine große persönliche Ehre, diese Medaille für die Republik Korea entgegenzunehmen. Dass ich heute hier stehen darf, verdanke ich meinen Kollegen und Teamkollegen, die bis jetzt hart mit mir zusammengearbeitet haben. Ich hoffe, dass diese Medaille allen, die den koreanischen E-Sport schätzen, ein wenig Freude und Stolz bereitet.
Er soll sich aber auch bei seinen Fans bedankt haben, die ihn immer unterstützt haben. Er möchte weiterhin sein Bestes geben und positive Botschaften in- und außerhalb des Spielfelds vermitteln.
Auch seine Agentur, Fanable, äußerte sich zur Verleihung der Medaille. Sie betonten, dass die Medaille den Status von Südkorea als führende E-Sport-Nation zeige.
Ein Video von der Verleihung könnt ihr euch hier auf Reddit anschauen:
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Was hat Faker alles erreicht? Faker ist der erfolgreichste LoL-Spieler aller Zeiten. Seine Karriere begann schon 2013 beim Team T1 (damals noch SK Telecom T1), bei dem er bis heute der Midlaner ist. Innerhalb dieser Zeit schaffte es Faker 6-mal, die Weltmeisterschaft in LoL zu gewinnen.
Abseits davon gewann er auch mehrere Male Turniere wie die Asia Games. Dadurch konnte er sogar dem Militärdienst in Südkorea entgehen, der 2025 eine andere Profi-Karriere beendet hat. Trotz seines für LoL-Profis vergleichsweise hohen Alters (29) ist bisher kein Ende seiner Karriere in Sicht. Sein Vertrag bei T1 wurde im November 2025 bis zum 19. November 2029 verlängert.
Gegnerische Kreaturen in Dungeons & Dragons werden in Kämpfen zerteilt, verbrannt, eingefroren und auf noch viele weitere Weisen erlegt. Ein Spielleiter will nun aber wissen, welche Art von Wunde ein besonders „heiliger“ Angriff hinterlässt … doch es ist vor allem der Grund seiner Frage, der die Community zum Diskutieren bringt.
Wieso will der Spielleiter mehr zu dem Schaden wissen? Der DM (Dungeon Master = Spielleiter in Dungeons & Dragons) wendet sich mit einer brennenden Frage an die D&D-Community auf Reddit. Er leitet eine Kampagne für eine Gruppe, in der ein Spieler als ein Meisterkoch spielen will, der die erlegten Kreaturen nach einem Kampf für die Gruppe zum Essen zubereitet. Der Plan erinnert stark an den Anime „Delicious in Dungeon“, den wir euch in dieser Liste auf MeinMMO vorstellen.
Er kann sich für jede Art von Schaden vorstellen und erklären, wie die Wunden aussehen und wie sich die Schadensart auf das Fleisch der Kreaturen und dessen Geschmack auswirkt. Nur für eine Art ist er bisher ratlos: den gleißenden Schaden.
„Ich weiß, die einfache und langweilige Antwort ist ‚weiße Verbrennung‘, aber ich persönlich möchte interessantere Antworten“, schreibt er auf Reddit. Er möchte außerdem genauer wissen, wie er dem Spieler den Geschmack des Fleisches beschreiben könnte, das mit gleißendem Schaden … „gekocht“ wurde.
Hier seht ihr den Trailer zu „The Mighty Nein“ auf Amazon Prime, der Serienadaption der zweiten Kampagne von Critical Role:
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Der Trailer zu Critical Roles The Mighty Nein auf Amazon Prime zeigt die ersten Konflikte, mit denen die „Helden“ zu kämpfen haben
Gleißender Schaden kann für unglaublichen Geschmack, aber auch eine ungenaue Zubereitung sorgen
Was ist gleißender Schaden genau? Um feststellen zu können, für welche Wunden und Geschmack gleißender Schaden sorgen kann, muss man zunächst klarstellen, was das überhaupt für eine Schadensart ist.
Im Spielerhandbuch aus 2024 wird gleißender Schaden als „Heilige Energie“ und „Sengende Strahlung“ beschrieben. In dieser Hinsicht kann man von einer Art „Verbrennung“ ausgehen, die jedoch nicht durch Feuer ausgelöst wird, sondern durch heilige Energie. Auch in Baldur’s Gate 3 geht ein Ziel, das durch gleißenden Schaden getötet wird, in einer Art weißen „Feuer“ brennend zu Boden.
Doch wie würde das Fleisch auf diese Art heiligen Brand reagieren? Auf Reddit beteiligen sich hunderte Spieler an der Diskussion.
Durch den heiligen Einfluss, erwarten viele Spieler, dass das Fleisch einfach göttlich schmecken sollte. Der Nutzer shutternomad schwebt mit seiner Beschreibung bereits im kulinarischen Himmel:
„Vielleicht ist gleißendes Fleisch … zu perfekt? Die Fasern lassen sich sauber trennen. Keine Knorpel. Das Fett verwandelt sich in ein durchscheinendes, perlenartiges Gel, das sofort auf der Zunge zergeht und unglaublich gut schmeckt.“
Heiliger Schaden könnte andererseits aber auch dafür sorgen, dass das Fleisch absolut ungenießbar wird. Aufgrund der Strahlung könnte das Fleisch komplett zerstört werden. Die Moleküle könnten sich zersetzen und zerfallen, bevor man es überhaupt konsumieren kann.
„Gleißender Schaden ist keine reinigende Kraft. Es ist tödliches Licht“, erklärt Hades_Gamma, und auch TalksInMaths betont: „Akute Strahlenschäden sind viel schlimmer, als nur unregelmäßig gegart zu sein. Im Ernst, schaut euch keine Bilder davon an, wenn ihr zartbesaitet seid. Der Körper beginnt auf zellulärer Ebene auseinanderzufallen.“
In der Hinsicht sollte der Spielleiter darüber nachdenken, ob sein Meisterkoch vielleicht doch lieber nur durch Feuer gebratene Kreaturen verarbeiten soll.
Da es bisher noch keine genauen Angaben zu dem Geschmack von Fleisch gibt, das durch gleißenden Schaden angegriffen wurde, wollen wir auch von euch wissen, ob ihr eine Hypothese zu der Fragestellung habt. Der Spieler des fragenden DMs hat mit dem Meisterkoch als Hintergrund seinem Charakter eine solide Backstory gegeben, die für spannende Momente in der Gruppe sorgen kann. Nicht jede Gruppe kann behaupten, beim nächtlichen Rasten mit einem echten Mahl belohnt zu werden. Wenn eure Charaktere noch keinen Hintergrund besitzen, haben wir hier auf MeinMMO weitere Inspirationen für euch vorbereitet: 5 starke Hintergründe aus Dungeons & Dragons im Ranking, die eure Backstory zum Vorteil im Spiel machen
Die Total War-Reihe ist bekannt für viele beliebte und weniger beliebte Strategiespiele. Eines der Besten fand viel zu früh sein Ende, jetzt bekommt ihr es immerhin geschenkt.
Welches Spiel ist damit gemeint? Die Rede ist von Total War: Three Kingdoms. Das Spiel aus 2019 wird bis heute von Fans gelobt, auch wenn wegen des jähen Endes des Spiels ein Schatten darüber liegt.
Total War: Three Kingdoms ist eines der beiden aktuell kostenlosen Spiele im Epic Games Store. Bis zum 8. Januar 2026 um 17 Uhr bekommt ihr hier die Standard-Edition ohne DLCs geschenkt.
Hier seht ihr einen Trailer zum Strategiespiel:
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Total War: Three Kingdoms – Der erste Trailer zum Strategie-Spiel auf Steam
Worum geht es in dem Spiel? Total War: Three Kingdoms beginnt im Jahr 190 n. Chr. Die Han-Dynastie in China neigt sich ihrem Ende: Die Rebellen der Gelben Turbane erschüttern das Kaiserreich und der Tyrann Dong Zhuo hat den Kaiser als Geisel genommen.
Im daraus resultierenden Chaos erheben sich mächtige Warlords. Die lassen sich meist in zwei Lager aufteilen – die einen wollen das Kaiserreich retten, die anderen hingegen selbst Kaiser werden.
Das beste Diplomatiesystem der ganzen Reihe
Was macht das Spiel so gut? Fragt man Fans, wird gerade das Diplomatiesystem positiv hervorgehoben. Denn nur weil die Reihe „Total War“ heißt, bedeutet das nicht, dass Spieler sich nicht komplexe Diplomatie wünschen. Und genau die liefert das Spiel.
Ihr könnt Koalitionen mit anderen Reichen bilden, Vasallen zum Aufbegehren gegen ihre Herren anstacheln, oder auch einfach nur Unterstützer für euer Ziel sammeln, der nächste Kaiser Chinas zu werden.
Die Diplomatie im Spiel überrascht Spieler auch noch Jahre nach Release, wie sie auf Reddit zeigen:
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Wer besonders intrigant vorgehen will, sollte eine Kampagne mit Cao Cao spielen – dieser ist für seine Täuschungsmanöver berüchtigt. Mit ihm könnt ihr etwa Stellvertreterkriege vom Zaun brechen, um andere Reiche zu schwächen – bevor ihr sie selbst unterwerft.
Das Ende kam viel zu früh
Auf einen starken Start folgten schwache DLCs: Total War: Three Kingdoms war zum Release der sich am schnellsten verkaufende Titel des gesamten Franchise. In der ersten Woche allein verkaufte man über eine Million Kopien, wie auf dem offiziellen Total-War-Kanal auf X (ehemals Twitter) bekanntgegeben wurde.
Daraufhin folgten jedoch DLCs, die viele Spieler nicht überzeugen konnten. Auf Steam kommt keines davon über eine Wertung von „ausgeglichen“ hinweg, die meisten werden sogar „größtenteils negativ“ bewertet.
Die DLC liefern vor allem alternative Startdaten für die Kampagne sowie neue Charakteren und Einheiten. Im Jahr 2020 brachten die Nanman mächtige Kriegselefanten mit sich, 2021 kam mit „Fates Divided“ schon der letzte DLC. Von Fans gewünschte Fraktionen wie Korea fehlen damit weiterhin.
In einer bis heute nachhallenden Botschaft (die seht ihr hier auf YouTube), in der es um „die Zukunft“ von Total War: Three Kingdoms gehen sollte, kündigte man das Ende neuer Inhalte für das Spiel an. Man habe aber immerhin schon die Vorproduktion eines Nachfolgers begonnen – von dem bis heute, den 2. Januar 2026, immer noch nichts Weiteres bekannt ist.
Lohnt sich das Spiel trotzdem? Total War: Three Kingdoms ist immer noch ein starkes Strategiespiel, auch wenn die DLCs nicht alle überzeugen konnten. Dass man als spielbare Kulturen nur die Han-Chinesen und (als DLC) die Nanman hat, ist zwar bitter, das Spiel bietet aber trotzdem eine Menge Inhalt.
Vor allem für diejenigen, die in Total-War-Spielen gerne auch auf Diplomatie setzen statt auf rohe Gewalt, ist Three Kingdoms perfekt. Eine richtige Alternative dazu gibt es innerhalb des Franchise bislang nicht.
Die Streamerin Kunshikitty wollte mit ihren knapp 225.000 Followern auf Twitch Silvester feiern. Doch während sie in Köln unterwegs war, wurde sie mehrmals mit Knallerbsen beworfen. Der Vorfall verbreitete sich in den sozialen Medien und wurde dort instrumentalisiert.
Das war die Situation: Die Twitch-Streamerin Kunshikitty veranstaltet jedes Jahr am 31. Dezember einen Silvester-Stream. Der Jahreswechsel nahm diesmal jedoch eine unschöne Wendung: Kurz vor Mitternacht wurde die Streamerin mehrmals attackiert.
Gegen 23:45 wurde Kunshikitty von einem Unbekannten mit einer Knallerbse beworfen, und am Kopf getroffen. Die Streamerin schrie auf, fasste sich an den Kopf. Wenige Minuten später wurde sie erneut getroffen.
Kunshikitty ließ sich von dem Vorfall nicht entmutigen und führte ihren Stream fort. Mitschnitte verbreiteten sich allerdings rasant auf Social Media und wurden zum Teil hunderttausende Male gesehen, wie etwa hier auf X.
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3 deutsche Twitch-Streamerinnen, die ihr kennen solltet
Angriff auf Streamerin wird instrumentalisiert
Der Vorfall wurde auch international im Subreddit r/LivestreamFail diskutiert, der größten Streaming-Community auf Reddit. Der Thread erhielt dort mehr als 32.000 Upvotes, viele der Kommentare mussten jedoch von Moderatoren entfernt werden, ehe die Kommentare ganz geschlossen wurden.
Die Behauptung des Thread-Erstellers, Kunshikitty habe ihren Zuschauern beweisen wollen, dass es als Frau möglich sei, sicher an Gruppen von feiernden Männern vorbeizulaufen, lässt sich nicht nachvollziehen. Stattdessen hatte die Streamerin bereits im Vorfeld erklärt, dass es an Silvester in Köln heftig zugehe. So sprach sie davon, sich „ins Kriegsgebiet“ zu begeben und gestand, Angst vor dem Feuerwerk zu haben.
Unmittelbar, bevor sie ein zweites Mal getroffen wurde, sagte Kunshikitty, es sei traurig, dass man als Frau nicht einmal in männlicher Begleitung sicher davor sei, abgeworfen zu werden. Sie mutmaßte, dass derjenige sich wohl nicht getraut hätten, wenn sie ein „Zwei-Meter-Türsteher“ wäre.
In einem Stream am 1. Januar 2026 stellte Kunshikitty klar, dass sie nichts habe beweisen wollen. Jegliche Behauptungen dieser Art sollten demnach nicht ernst genommen werden. Auch Meldungen, sie wolle rechtliche Schritte einleiten, entsprächen nicht der Wahrheit (X).
Im deutschsprachigen Streaming-Subreddit r/Laesterschwestern mussten Moderatoren ebenfalls durchgreifen, nachdem es zu rassistischen Kommentaren gekommen war. Die verbliebene Diskussion dreht sich vor allem um Kritik am Verhalten der Verantwortlichen. Einige Nutzer fordern, dass der Angriff zur Anzeige gebracht wird, andere sprechen sich für ein Böllerverbot aus. Schließlich hätte die Sache wortwörtlich „ins Auge“ gehen können.
Im Zusammenhang mit dem Angriff auf Kunshikitty kommt es erneut zu Diskussionen rund um IRL-Streams. Dabei verlassen Streamer ihre Gaming-Zimmer und begeben sich „ins echte Leben“. Das klingt zwar harmlos, sorgt aber immer wieder für Probleme.
So fühlen sich einige Passanten gestört von den filmenden Streamern – schließlich will nicht jeder ohne Einverständnis tausenden Menschen im Internet präsentiert werden. Für die Content Creator kann es sogar richtig gefährlich werden: So kam es in der Vergangenheit schon zu mehreren Übergriffen und „IRL Stream Sniping“, bei dem Zuschauer herausfinden, wo sich die Streamer gerade aufhalten.
Hinweis: Das Thema ist aufgrund der sexuellen Übergriffe, die sich am 31. Dezember 2015 in Köln ereigneten, stark politisch aufgeladen. Der Angriff auf Kunshikitty wird in diesem Zusammenhang instrumentalisiert. Wir haben uns daher entschieden, die Kommentare geschlossen zu halten, da wir die Moderation mit der Feiertagsbesetzung nicht gewährleisten können. Danke für euer Verständnis.
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MeinMMO-Autor Cedric Holmeier ist leidenschaftlicher Rollenspieler und häufig derjenige am Tisch, der den Ton angibt. Doch für 40 Abenteuerpunkte tauschte er seine größte Stärke ein und rettete damit seine Rollenspiel-Runde.
Ich habe gesündigt. Ich war gierig. Ich wollte 40 Abenteuerpunkte, um sie in coole Talente für meinen Charakter zu stecken. Dafür habe ich meine größte Stärke hergegeben: Meine Stimme.
Wer Das Schwarze Auge kennt, weiß, dass man Charakteren Nachteile geben kann, um dafür Abenteuerpunkte zurückzuerhalten, die man dann in andere Werte investieren kann. Sie sind eine Mischung aus Erfahrungs- und Skillpunkten und werden neben dem Start auch nach erfolgreichen Abenteuern verdient. Mir fehlten für meinen Boron-Akoluthen noch 40 Punkte. Entsprechend wälzte ich mich durch die Nachteile, bevor ich mich für ein Schweigegelübde entschied.
„Leicht verdiente Punkte“, dachte ich mir. „Dann nicke ich halt einfach.“
Normalerweise bin ich der „Main-Character“ in der Runde. Ich reiße Gespräche an mich, ich verhandle, ich diskutiere, ich bin laut. Mein Schweigegelübde würde also alles am Tisch verändern, doch ich war bereit für die Herausforderung. Was als reine Punkte-Gier begann, sollte sich bald als die beste Idee für meine Rollenspiel-Runde herausstellen.
Wer Tabletop-RPGs wie Das Schwarze Auge oder Dungeons & Dragons mag, könnte auch Gefallen an Critical Roles Daggerheart finden:
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Critical Role stellen ihr neues, eigenes Rollenspiel vor: Daggerheart
Einfach mal machen
Meine Mitspieler wussten nichts von meinem Schweigegelübde, als die Runde begann. Ich ließ sie einfach ganz normal auf meinen Charakter treffen. Doch schon diese Begegnung war ungewohnt: Statt mich imposant vorzustellen, ließ ich meinen Charakter nur lächelnd nicken.
Während meine Mitspieler erst nach und nach begriffen, dass ich sie heute nicht acht Stunden lang volllabern würde, musste ich selbst erst lernen, mit mir und meinem Charakter umzugehen. Das begann schon, als wir zu unserem ersten Auftraggeber sollten. Noch vor der Tür zum Thronsaal diskutierte die Gruppe, wie man jetzt am besten auftreten solle – und zwar minutenlang.
Da erkannte ich eine Superkraft, die ich bislang nie genutzt hatte: Einfach machen.
Noch bevor meine vier Mitspieler ihren Konsens über den gemeinsamen Auftritt fertig diskutiert hatten, ließ ich meinen Charakter die Türe öffnen und eintreten. Meine Mitspieler blieben verdutzt zurück, bevor sie hastig nacheilten.
Diese Superkraft nutzte ich später immer wieder. Mein Charakter hörte der Gruppe stets zu, antwortete auch mal mit einem Nicken – aber wenn er etwas tun wollte, tat er es. Auch ohne den Segen aller Mitspieler.
Nur beim feiern von Festen war mein Charakter ziemlich langweilig
Boron vergib!
Das ging natürlich nicht immer gut. Etwa, als ich eine ungläubige Hexe enthaupten wollte, statt sie zu befragen. Wer hätte auch damit rechnen können, dass mein Schweigegelübde anschließend durch die Verwandlung in einen Frosch und ein lautes Quaken gebrochen würde? Boron vergib.
Mein Charakter war ein Störfaktor in der Gruppe. Meine Mitspieler waren nicht gerade begeistert, dass ich mich nicht immer ihren Ideen anschloss, sondern manchmal einfach handelte. Aber mein Charakter schuf Fakten – und das vor allem im positiven Sinne. Statt sich minutenlang die beste Strategie zu überlegen, sorgte er mit seinen unbedachten Taten für spontane Momente, Improvisation und Chaos. Alles Dinge, die in großen Gruppen häufig zugunsten eines „perfekten Plans“ verloren gehen.
Wichtig ist dabei: Mein Charakter hat der Gruppe nie aktiv geschadet. Das typische „My Guy Syndrom“, bei dem ein Spieler destruktiv handelt, nur „weil der Charakter halt so ist“, hat am Spieltisch keinen Platz.
Im Gegenteil: Proaktives Handeln, das lange Diskussionen ersetzt und Fakten schafft, tat der Gruppe gut. Dabei habe ich gelernt, dass ich zwar früher durch meinen dominanten Redeanteil glaubte, den größten Einfluss zu haben. In Wahrheit bestimmt aber derjenige das Spiel, der die Würfel rollt – und dafür braucht es nicht mal ein einziges Wort.
Hideaki Anno ist momentan der CEO von Khara Inc., wurde aber als Regisseur des Animes Neon Genesis Evangelion bekannt. Er verrät jetzt, wie er bei Serien vorgeht und woran sich andere Animationsstudios halten sollten. Und dabei zieht ihr den Kürzeren.
Wofür ist Hideaki Anno bekannt? Hideaki Anno war der Regisseur von Neon Genesis Evangelion. Damals arbeitete er noch bei dem Animationsstudio Gainax, das allerdings seit 2015 keinen Anime mehr produzierte. Erst kürzlich wurde das Studio geschlossen. Dafür verfasste Anno, der zu dem Zeitpunkt nicht mehr für das Studio arbeitete, emotionale Abschiedsworte.
Sein jetziges Unternehmen arbeitete an animierten Filmen zu Evangelion und wirkte an Kaiju No.8 sowie Mobile Suit Gundam GQuuuuuuX mit. Er konnte also in den letzten Jahren viele Erfahrungen in der Anime-Industrie sammeln und eine erfolgreiche Karriere aufweisen, da der Niedergang von Gainax erst nach seinem Austritt erfolgte.
Der Regisseur verrät jetzt gegenüber Forbes Japan, wie er seine Serien angeht. Und die meisten von euch ignoriert er dabei völlig.
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Neon Genesis Evangelion – Trailer zur legendären Anime-Serie
Animes sollten sich nur an Japan orientieren
Was macht er bei Animes anders? Ihm zufolge würden japanische Animationsstudios viel zu schnell an den Westen denken. Für die Zuschauer in Europa müssen beispielsweise andere Sachen bedacht werden als in Japan, was an der Kultur oder geltendem Recht liegt. Aber Anno sei das egal. Für ihn seien die Sprachbarrieren kein Problem, dafür aber das Denken der Menschen:
Ich konzentriere mich darauf, was in Japan gut ankommt und unterhält, und wenn ich Glück habe, freue ich mich, wenn es auch im Ausland Anklang findet. […] Ein Werk, das aus japanischen Gedanken besteht, ist schwer verständlich, wenn es nicht auf Japanisch ist. Film hat visuelle und musikalische Elemente, daher gibt es meiner Meinung nach weniger Sprachbarrieren als in anderen Bereichen. Aber die Dialoge sind trotzdem auf Japanisch, und es ist ein Drama über Menschen, deren Emotionen auf japanischen Denkweisen basieren.
Er bittet das Publikum im Westen zudem, sich an Animes anzupassen, nicht umgekehrt. Als weiteres Beispiel nennt er das Animationsstudio Ghibli. Anno ist der Ansicht, dass auch Hayao Miyazaki überhaupt nicht an ausländische Märkte denke.
Was denken Fans im Westen darüber? Die User in Reddit können das sogar vollkommen nachvollziehen. Viele sind der Ansicht, dass ein Regisseur sich nicht nach ihnen oder anderen richten solle. Man solle die Dinge mit Leidenschaft angehen, statt etwas zynisch zu erstellen, nur um einem bestimmten Publikum zu gefallen.
Das sieht man auch an Neon Genesis Evangelion. Der Anime entstammt der Furcht des Regisseurs, die Welt würde im 20. Jahrhundert durch eine nukleare Katastrophe untergehen. Der Anime wurde zu einer der bekanntesten Serien aus Japan.
Für den Ex-Chef von Blizzard sieht es schlecht mit dem neuen Gaming-Studio aus. Das neuste Spiel wird inzwischen kostenlos verramscht.
Mike Morhaime war der Chef von Blizzard. Als er vor einigen Jahren das Unternehmen verließ, wurde er schmerzlich vermisst und wollte doch ein eigenes Gaming-Studio auf die Beine stellen: Dreamhaven. Inzwischen hat man 4 Spiele veröffentlicht oder zumindest als Publisher fungiert, aber gerade das aufwändige „Wildgate“ vom Studio Moonshot Games wollte einfach nicht so richtig zünden. Nur rund 6 Monate nach dem Release wird das Spiel jetzt sogar verschenkt.
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Wildgate zeigt Gameplay im Trailer, sieht aus wie eine Mischung aus Concord und Overwatch
Wo wird das Spiel verschenkt? Aktuell gibt es Wildgate im Epic Games Store umsonst, anstatt der üblichen rund 30 Euro. Wer das Spiel also mal ausprobieren will, sollte dieses Angebot bis zum 8. Januar 2026 nutzen, um Wildgate kostenlos der eigenen Sammlung hinzuzufügen.
Keine 200 Spieler gleichzeitig – ein Todesurteil?
Was ist Wildgate für ein Spiel? Wildgate ist eine wilde Genre-Mischung, die ein wenig an Heldenshooter wie Overwatch, aber auch Hunt: Showdown erinnert. Ihr schlüpft in die Rolle eines Mitglieds einer Space-Crew und müsst auf einer prozedural generierten Karte nach Ressourcen sammeln und dabei das „Artefakt“ finden. Der Haken an der Sache: Das wollen alle anderen Teams auch und nur ein Team kann gewinnen. Den Sieg gibt es, wenn ihr mit dem Artefakt entkommt oder alle Feinde ausschaltet.
Dabei wollt ihr als Team taktisch vorgehen. Einige sammeln Ressourcen, andere bewachen vielleicht das Raumschiff oder wieder andere versuchen, die Raumschiffe der Feinde zu sabotieren. Die Möglichkeiten sind vielfältig.
Wie steht es um Wildgate? Ehrlich gesagt: Ziemlich schlecht und das ist verwunderlich. Denn wenn man sich die Bewertungen des Spiels auf Steam anschaut, sind die durchaus positiv. 81 % empfehlen das Spiel bei mehr als 4.000 Bewertungen.
Doch das hilft nicht, wenn niemand mehr das Spiel spielt. Schaut man nämlich auf Steamcharts nach den aktuellen Spieler-Zahlen, dann ist Wildgate im Grunde tot. Die gleichzeitigen aktiven Spieler dümpeln auf Steam zwischen 80 und 200 herum, auch wenn man bedenken muss, dass das Spiel auch auf anderen Plattformen (wie dem Epic Games Store) verfügbar ist. Dennoch ist das ein verheerend niedriger Stand, bei dem kaum Partien zustande kommen. Der Misserfolg von Wildgate dürfte auch für die Entlassungen bei Dreamhaven gesorgt haben.
Viele Fans hatten schon vor Monaten Sorge, dass Dreamhaven Wildgate einfach sterben lässt. Denn manch einer hat das Spiel ins Herz geschlossen und findet, dass es einfach nicht genug Aufmerksamkeit bekommen hat. Vielleicht ist das Verschenken im Epic Games Store nun ein letzter Versuch, noch einmal Aufmerksamkeit zu erreichen – zu wünschen wäre es dem Spiel.
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Ursprünglich sollte die Elbin Arwen eine wichtige Rolle in der Schlacht von Helms Klamm in „Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme“ spielen. Jedoch fiel sie am Ende dem Schnitt zum Opfer. 2 Sekunden mit ihr haben es dennoch in den fertigen Film geschafft.
Dieser Text erschien bereits in einer früheren Version auf MeinMMO.
Peter Jackson plante eigentlich, dass die Elbin Arwen, gespielt von Liv Tyler, in der Schlacht von Helms Klamm eine bedeutende Rolle spielen sollte.
So sollte es etwa Kampfszenen mit ihr und Aragorn geben, in denen die beiden gemeinsam die Feinde niederstreckten.
Hier seht ihr einen deutschen Trailer zu Der Herr der Ringe: Die zwei Türme:
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Deutscher Trailer zu Der Herr der Ringe: Die zwei Türme
Doch dann änderte der Regisseur seine Meinung. Die Figur wurde aus den Kampfszenen wieder herausgeschnitten. Doch wenn ihr ganz genau hinschaut, könnt ihr Arwen für einen kurzen Moment im fertigen Film finden.
Der TikToker donmarshall72, der auf seinem Kanal immer wieder Hintergründe und Fakten zu Herr der Ringe teilt, zeigte in einem seiner Clips den Moment, in dem ihr die Elbin während der Schlacht entdecken könnt.
Hier könnt ihr das TikTok-Video von ihm dazu sehen:
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In der Szene sieht man, wie die Gruppe Protagonisten in den Hof der Festung rennt. Während die Kamera schwenkt, erblickt man dann aber im Inneren der Mauern oben rechts plötzlich eine weitere Figur in einem rostroten Gewand: Arwen. Sie rennt, mit einem Schwert in der Hand und Pfeilen auf dem Rücken bewaffnet, die Treppe hinauf.
Wieso wurde Arwen entfernt? Am Ende entschied sich Peter Jackson jedoch gegen Arwens Auftritt in der Schlacht von Helms Klamm. So soll es zu kompliziert gewesen sein, zu erklären, warum die Elbin plötzlich in der Schlacht zu sehen ist und man wollte an Laufzeit sparen.
Zudem hielt man sich damit auch mehr an die Buchvorlage, in der Arwen ebenfalls nicht in die Kämpfe involviert war.
Also entfernte das Team im Nachhinein die Elbin aus den Shots. Jedoch gibt es Behind-the-Scenes-Material, in dem ihr Arwen in ihrem rostroten Kampfoutfit sehen könnt.
Auf dem Markt herrscht ein stetiger Wandel, welche Shooter gerade zu empfehlen sind. Manche Spiele dominieren seit Jahren die Szene und sind auch Anfang 2026 wieder in den Top-Listen vertreten. Wir zeigen euch die aktuell besten Shooter für PC, PS4, PS5, Xbox und Switch.
Update, 6. Januar 2026: Der Artikel erschien ursprünglich am 25. März 2024. Wir haben ihn zuletzt am 6. Januar 2026 aktualisiert und BattleBit sowie Team Fortress 2 entfernt. Hinzugekommen sind stattdessen ARC Raiders und Marvel Rivals.
Was sind das für Spiele? MeinMMO-Redakteur Dariusz Müller hat sich den aktuellen Markt angeschaut und anhand seiner Erfahrung in vielen verschiedenen Shootern und tausenden Stunden Spielzeit bewertet, welche seiner Einschätzung nach die aktuell besten sind.
Hierbei hat er verschiedene Faktoren wie die Performance des Spiels, den Gameplay-Loop, die Spielerzahlen sowie die Aktualität der Spiele in Betracht gezogen. Dennoch ist die Liste eine persönliche Einschätzung des Autors und es kann sein, dass euch ein Spiel fehlt oder ihr ein vorhandenes schlechter bewertet.
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Die besten Shooter, in denen ihr PvP spielen könnt
Apex Legends
Entwickler: Respawn Entertainment |Modell: Free-to-play |Plattformen: PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S, Nintendo Switch | Subgenre: Battle Royale |Modus: PvP |Perspektive: First-Person |
Was zeichnet das Spiel aus? Apex Legends ist ein Battle-Royale-Shooter, der sich durch ein schnelles und variables Movement auszeichnet und sich von Konkurrenten wie PUBG und Fortnite abhebt.
Außerdem handelt es sich bei Apex Legends um einen Helden-Shooter. Vor dem Start einer Runde wählt ihr eine Legende aus, die ihr während der Runde steuert und zwischenzeitlich nicht wechseln könnt. Jede Legende bringt zudem ihre eigenen Fähigkeiten mit.
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Apex Legends Gameplay Trailer
Für wen ist das Spiel interessant? Apex Legends richtet sich an Fans von Battle-Royale-Shootern, aber auch an Spieler, die ein schnelles Movement mögen und beispielsweise gerne sliden. Wenn euch ein PUBG zu ruhig oder langsam ist, solltet ihr einen Blick auf Apex Legends werfen.
Aufgrund der unterschiedlichen Legenden, die ihr spielen könnt und die einen eigenen Spielstil mitbringen, hat Apex Legends mehr Gameplay-Tiefe und Abwechslung als andere Battle Royales. Das heißt: Wenn ihr zu den Top-Spielern gehören wollt, müsst ihr viel Zeit und Übung investieren.
Pro
Free-to-play
Auf allen wichtigen Plattformen spielbar
Schnelles und vielseitiges Movement
Intuitives Gunplay
Regelmäßige Updates
Vielseitiges Gameplay durch die verschiedenen spielbaren Charaktere
Hohe Spielerzahlen
Contra
Die unterschiedlichen Charaktere und Spielweisen erschweren den Einstieg für Neueinsteiger im Vergleich zu anderen Battle Royales
Aggressive Monetarisierung durch Battle Pass und Skins
ARC Raiders
Entwickler: Embark Studios |Modell: Buy-to-play |Plattformen: PC, PS5, Xbox Series X|S | Subgenre: Extraction-Shooter |Modus: PvPvE |Perspektive: Third-Person |
Was zeichnet das Spiel aus? ARC Raiders ist ein Extraction-Shooter, in dem die Welt von aggressiven Alien-Robotern angegriffen und unterworfen wurde. Die restlichen Menschen verzogen sich in den Untergrund, doch unter ihnen sind die sogenannten ARC-Raider, die sich an die Oberfläche trauen, um wichtige Ressourcen, Ausrüstung und wertvolle Gegenstände zu sammeln. Ihr seid einer dieser Raider.
An der Oberfläche regieren die ARCs, die es in verschiedenen Varianten gibt und die euch mit ihren Angriffen das Leben schwer machen. Doch die ARC sind nicht die einzige Bedrohung, denn andere Spieler können und werden euch ebenso nach dem Leben trachten.
Ihr könnt euch aber auch mit fremden Raidern verbünden, über den Chat des Spiels verständigen und gemeinsam in PvE-Gefechten gegen die ARCs kämpfen, statt euch im PvP gegenseitig den Loot zu rauben.
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ARC Raiders zeigt im Launch-Trailer, wie der Kampf Mensch gegen Maschine aussieht
Für wen ist das Spiel interessant? ARC Raiders bietet eigentlich für jeden Shooter-Fan interessantes Gameplay. Wenn ihr bevorzugt PvE spielt, könnt ihr euch bewusst aus Kämpfen unter den Raidern raushalten und kommt dank des Aggression-based-Matchmakings in entsprechend friedliche Lobbys. Hier könnt ihr dann neue Leute kennenlernen, mit ihnen gemeinschaftlich die Roboter bekämpfen und einander helfen oder einfach rumblödeln.
Auf der anderen Seite könnt ihr euch bis an die Zähne bewaffnen und gezielt PvP-Interaktionen suchen. Die Gefechte unter den Spielern sind dabei stets actionreich und haben durch die verschiedenen Gadgets auch eine taktische Komponente, die es in vielen anderen Extraction-Shootern in der Form nicht gibt. Alternativ könnt ihr richtig fies sein, am Extraktionspunkt warten und andere Raider hinterhältig abknallen und looten.
Das wohl größte Ausschlusskriterium von ARC Raiders ist die Perspektive. Ihr spielt den Shooter ausschließlich in der Third-Person. Die Möglichkeit, auf First-Person zu wechseln, gibt es nicht. Wenn ihr die Third-Person-Perspektive (besonders im PvP) verachtet, lasst gegebenenfalls die Finger von ARC Raiders.
Pro
Sehr gelungener Mix aus spaßigem PvE-Grind und kompetitivem PvP
Moderne Grafik mit gelungenen Licht- und Wetter-Effekten
Starkes Sounddesign, das zum immersiven Gameplay beiträgt
Sehr gute Performance
Intuitives und einfaches Gunplay
Solide Auswahl an Waffen, Maps und Gadgets
Relativ einsteigerfreundlich für einen Extraction-Shooter (etwa durch permanent verfügbare Gratis-Loadouts)
Contra
Ausschließlich in der Third-Person spielbar (ist für manche Spieler besonders bei PvP ein Ausschlusskriterium)
Uneinigkeit in der Community, ob es getrennte PvP- und PvE-Lobbys benötigt oder ob das Aggression-based-Matchmaking reicht
Mikrotransaktionen mit Skins und Battle Pass trotz Buy-to-play-Finanzierung
Was zeichnet das Spiel aus? Battlefield ist vorrangig für die großen, actionreichen Schlachten bekannt. Ihr kämpft mit zahlreichen Spielern auf großen Maps und versucht unter anderem Flaggen zu erobern oder zu verteidigen.
Dabei stehen euch verschiedene Waffen und Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung. Außerdem könnt ihr auf einen Fuhrpark an Vehikeln zugreifen, zu denen Panzer, Helikopter, Mannschaftstransportwagen und Flugzeuge/ Jets zählen.
Zum klassischen Battlefield-Erlebnis gehören Klassen wie der Sanitäter oder der Pionier, die verschiedene Aufgaben auf dem Schlachtfeld übernehmen. Dieses Klassen-System kehrte im neusten Ableger, Battlefield 6, zurück.
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Battlefield 6 zeigt sein Gameplay im actionreichen Trailer
Für wen ist das Spiel interessant? Battlefield ist primär für Spieler interessant, die auf große Schlachten mit viel Chaos und Explosionen stehen. Dabei könnt ihr innerhalb des Franchise verschiedene Settings wie den Ersten oder Zweiten Weltkrieg mit entsprechenden Waffen erleben.
Wenn ihr kleine Schlachten mit maximal 10-12 Spielern bevorzugt, lohnt sich Battlefield für euch wahrscheinlich eher weniger – auch wenn es auch kleinere Modi wie Team-Deathmatch gibt. Gleiches gilt, wenn ihr prinzipiell eine Abneigung habt, gegen Panzer oder Helikopter zu kämpfen, und lieber an reinen Infanterieschlachten teilnehmt.
Generell ist Battlefield aber deutlich einsteigerfreundlicher als Taktikshooter wie Valorant oder Rainbow Six: Siege und richtet sich auch an Spieler, die nur wenige Stunden pro Woche spielen können.
Pro
Auf allen gängigen Plattformen verfügbar
Große, teils immersive Schlachten mit vielen Spielern
Viele verschiedene Waffen, Ausrüstungsgegenstände und Vehikel
Die unterschiedlichen Spiele bedienen viele Settings (WW1, WW2, modern)
Einsteigerfreundliches Gunplay, keine hohe Lernkurve
Kein striktes SBMM – ihr könnt stets auf gute und weniger gute Spieler treffen, wodurch die Lobbys sehr gemischt sind
Tolles Sounddesign und moderne Grafik
Contra
Auch der neueste Teil, Battlefield 6, ist nicht von Kritik verschont. Technische Probleme und zu kleine Maps rauben Spielern den Spaß.
Vollpreistitel, der je nach Spiel dennoch DLCs, einen Battle Pass oder Cosmetics verkauft
Wer nur Infanteriekämpfe und keine Fahrzeuge mag, wird in den meisten Modi wenig Spaß haben
Was zeichnet das Franchise aus? Call of Duty ist DER Mainstream-Shooter. Wenn ihr Shooter-Fans seid, ist es sehr wahrscheinlich, dass ihr schon mal ein CoD gespielt habt – egal ob die Arena-Modi eines aktuellen Multiplayer-Ablegers, einen Zombie-Modus oder Warzone.
Das CoD-Franchise bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Spielmodi, Maps und Waffen, hat stets ausreichend Spieler, um eine Lobby zu füllen, und der neuste Teil wird zudem fortlaufend mit neuen Updates versorgt.
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Call of Duty: Black Ops 7 zeigt erstes Gameplay aus dem Multiplayer-Modus
Für wen ist das Franchise interessant? Theoretisch für die meisten Shooter-Fans, da CoD wirklich viele unterschiedliche Modi anbietet. Die Waffen sind leicht zu kontrollieren und durch den Aim-Assist ist das Spiel auch auf der Konsole für Feierabend-Spieler geeignet.
In der Praxis sind vor allem Tryhards und Vielspieler mit CoD häufig unzufrieden und äußern Unmut. Besonders das Matchmaking steht häufig in der Kritik und auch der Aim-Assist für Controller-Spieler ist ein viel diskutiertes Thema.
Außerdem ist das Franchise für euch uninteressant, wenn ihr wenig Geld zur Verfügung habt oder sehr geizig seid, da Activision regelmäßig neue CoD-Teile für den Vollpreis veröffentlicht und der Support für den Vorgänger dann heruntergefahren oder sogar eingestellt wird.
Pro
Einfaches und intuitives Gunplay
Support der Entwickler für aktuelle Ableger
Beachtliche Auswahl an Waffen, Maps, und Spielmodi
Einsteigerfreundlich
Contra
Regelmäßig neu erscheinende Ableger teilen die Spielerschaft und kosten für wenig Verbesserungen immer den Vollpreis
Starke Kritik am Matchmaking, Stichwort „SBMM“
Starker Aim-Assist für Controller immer wieder Thema in Diskussionen
Seit Jahren nur marginaler technischer Fortschritt mit stetig wiederkehrenden Problemen
Was zeichnet das Spiel aus? Counter-Strike 2 löste im September 2023 CS:GO ab und brachte Grafik und Engine des Taktik-Shooters auf einen moderneren Stand. Das Spielprinzip des Erfolgstitels ist jedoch gleich geblieben.
Zwei Teams aus jeweils 5 Spielern – die Terroristen und eine Antiterroreinheit – treten gegeneinander an
Die Teams müssen versuchen, eine Bombe zu platzieren, das Platzieren der Bombe zu verhindern oder die platzierte Bombe zu entschärfen.
Beide Teams müssen sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff spielen.
Ein besonderes Merkmal von CS2 ist die äußerst geringe Präzision beim Schießen, während ihr euch bewegt. Ihr könnt also nicht so gut wie in CoD oder Battlefield eure Gegner während der Bewegung gezielt ausschalten. Auch die Nutzung eines Visiers ist nur bei bestimmten Waffen möglich.
Außerdem ist Counter-Strike für die astronomischen Preise für Skins bekannt, denn diese können zwischen den Spielern gehandelt werden. Ein besonderer Skin, mit einem seltenen Farb-Pattern in einem guten Zustand, kann mehrere hundert bis hunderttausende Euro wert sein. Deshalb geben viele Spieler Unmengen an Geld aus und kaufen sich Schlüssel, um Kisten mit zufälligen Inhalten zu öffnen.
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Counter-Strike 2: Valve überzeugt noch einmal richtig mit Launch-Trailer
Für wen ist das Spiel interessant? CS2 ist als Taktik-Shooter eher weniger für Feierabend-Spieler geeignet. Ihr solltet nicht unüberlegt in jedes Gefecht rennen und eher mal taktisch sinnvolle Positionen einnehmen. Auch Teamplay und Kommunikation sind enorm wichtig.
Wenn ihr also kopflos von Kill zu Kill eilen, Dubstep hören und nicht mit anderen Menschen sprechen wollt, dann ist CS2 eher weniger für euch geeignet – außer ihr seid am Skin-Handel interessiert. Alternativ könntet ihr euer Glück beim Öffnen von Kisten versuchen. Empfehlen können wir das allerdings nicht.
Pro
Verbesserte Grafik im Vergleich zum Vorgänger
Hohe Spielerzahlen
Fortlaufender Support seitens Valve über Jahre nahezu gesichert
Ein aktiver und viel gesehener E-Sport, falls ihr euer liebstes Spiel auch auf sportlichen Veranstaltungen verfolgen wollt
Nahezu konkurrenzlos in der Spielweise, da selbst Valorant mit den Agents vieles anders macht
Contra
Glücksspielmechaniken beim Öffnen von Skin-Kisten
Nicht einsteigerfreundlich
Einige Inhalte von CS:GO fehlen aktuell noch
Starkes Problem mit Cheatern
Gilt als eine der toxischsten Communitys
Escape from Tarkov
Entwickler: Battlestate Games |Modell: Buy-to-play |Plattformen: PC | Subgenre: Extraction-Shooter, Hardcore-Shooter |Modus: PvPvE |Perspektive: First-Person |
Was zeichnet das Spiel aus? Escape from Tarkov ist wohl der prominenteste Extraction-Shooter auf dem Markt und erlebt etwa alle sechs Monate erneut einen großen Hype auf Twitch – immer, wenn es in dem Shooter einen Wipe gab.
Ihr startet mit eurem Gear einen Raid, sammelt Loot und erfüllt Aufträge von Händlern. Gespielt wird in der fiktiven russischen Stadt Tarkov. Auf den unterschiedlichen Maps trefft ihr sowohl auf gegnerische Spieler als auch auf NPCs. Stirbt euer Charakter, bevor ihr extrahieren konntet, verliert ihr auch euren gesamten Loot.
Escape from Tarkov ist neben seiner Extraktionsmechanik vor allem für sein herausforderndes Gameplay bekannt. Zu einem realitätsnahen Rückstoßsystem und einem minimalen HUD kommen Verletzungen hinzu, die euer Charakter erleiden kann und die unbehandelt zum Tod führen können.
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Escape from Tarkov: Update 0.13.5 bringt neuen, fiesen Boss in die Straßen von Tarkov
Für wen ist EFT interessant? Escape from Tarkov ist nicht für Spieler geeignet, die ein einfaches und intuitiv erlernbares Spiel suchen. Ihr müsst EFT und all dessen Mechaniken aufwendig lernen und verstehen.
EFT erklärt euch nicht viel und ist durch das Hardcore-Gameplay auch echt herausfordernd. Außerdem sind stets Vorsicht und im Koop auch Kommunikation wichtig – sonst erwischt es schnell euren Teamkollegen, weil ihr dachtet, er sei ein Gegner. Ebenso muss euch klar sein, dass ihr sehr viel sterben werdet – sehr viel.
Wenn ihr auf Hardcore-Shooter und realistische Spielmechaniken steht, und nichts gegen Extraction-Shooter und viele Tode habt, dann ist EFT für euch unverzichtbar.
Pro
Einzigartiger Mix aus Extraction-Shooter und realistischem Hardcore-Gameplay
Treue Spielerbasis, besonders nach einem Wipe
Regelmäßig stattfindende Wipes bringen Langzeitmotivation, weil sie die Spieler zwingen, erneut von vorn zu grinden
Contra
Nicht einsteigerfreundlich, steile Lernkurve
Aufgrund der vielseitigen Tastenbelegung ist ein Konsolen-Release oder eine Controller-Unterstützung nahezu ausgeschlossen
Wie viele PvP-Shooter hat auch EFT gerade ein starkes Cheater-Problem
Auch der 1.0-Release im November 2025 und die Veröffentlichung auf Steam sind weiterhin von starken technischen Problemen und einer schlechten Performance geplagt.
Fortnite
Entwickler: Epic Games |Modell: Free-to-play |Plattformen: PC, Xbox One, Xbox Series X/S, PS4, PS5, Nintendo Switch, Mobile | Subgenre: Battle Royale |Modus: PvP |Perspektive: Third-Person |
Was ist das für ein Spiel? Fortnite ist ein farbenfrohes Battle Royale, das in der Third-Person-Perspektive gespielt wird und auf allen gängigen Plattformen verfügbar ist.
Einst war Fortnite vorrangig für den Ansatz bekannt, dass er Shooter-Gameplay mit dem Bauen und Craften eines Survival-Spiels kombiniert. Statt euch nur eine Deckung oder einen höher gelegenen Punkt zu suchen, könnt ihr euch in Windeseile eine Barrikade, einen Turm oder sonst was bauen.
Mittlerweile bietet Fortnite aber auch eine Reihe anderer Modi. Ihr könnt das „Battle Royale“-Erlebnis etwa gänzlich ohne Bauen erleben. Oder ihr verzichtet auf den Shooter-Aspekt und errichtet im Survival-Modus LEGO Fortnite euer eigenes LEGO-Dorf.
Insgesamt bietet Fortnite regelmäßig spannende Events und zahlreiche Kollaborationen, die das Spiel mit neuen Inhalten erweitern – stets in einem bunten und farbenfrohen Stil. Doch wer seinen liebsten Skin haben möchte, der muss in der Regel auch gut dafür bezahlen.
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Fortnite: Zeigt Chapter 7 „Pacific Break“ in seinem neuen Cinematic-Trailer
Für wen ist das Spiel interessant? Auch wenn Fortnite aufgrund seines Grafikstils stets nachgesagt wird, dass sich der Shooter an jüngere Spieler richtet, bietet er mit seinen zahlreichen Kollaborationen auch genug Reize für Spieler, die in den 90ern oder frühen 2000er Jahren aufgewachsen sind. Wer wird bei Skins zu Dragon Ball, den Ninja Turtles oder Naruto nicht nostalgisch?
Trotzdem solltet ihr natürlich mit der bunten Optik und der Third-Person-Perspektive keine Probleme haben und generell ein Fan von Battle Royale sein.
Pro
Auf vielen verschiedenen Plattformen verfügbar
Aktive Spielerschaft
Regelmäßig neue Updates, Events und Kollaborationen
Der Unreal Editor für Fortnite (UEFN) ermöglicht es den Spielern, eigene Spiele und Modi zu entwerfen
Fortnite erweitert das eigene Repertoire jetzt auch außerhalb des Battle Royales, beispielsweise mit dem Survival-Modus LEGO Fortnite
Contra
Aggressive Monetarisierung durch Battle Pass und Skins
Kindlicher Grafikstil gefällt nicht jedem
Nicht bei Steam
Wenn ihr nur den Battle Royale spielen wollt, müsst ihr auch LEGO Fortnite herunterladen und andersherum
Entwickler: Crytek |Modell: Buy-to-play |Plattformen: PC, Xbox One, Xbox Series X/S, PS4, PS5 | Subgenre: Battle Royale |Modus: PvPvE |Perspektive: First-Person |
Was ist das für ein Spiel? Hunt: Showdown ist ein Extraction-Shooter mit Horror-Elementen, in dem die komplette Map von zahlreichen verschiedenen Monstern besiedelt ist.
Ihr müsst mindestens einen von bis zu zwei Boss-Gegnern jagen, töten und anschließend eine von dem Boss fallengelassenen Trophäe aufsammeln und extrahieren. Um die Position eines Bosses zu kennen, müsst ihr zuvor Hinweise sammeln oder ihm zufällig begegnen. Es gibt vier verschiedene Monster, die auf der Karte erscheinen können.
Die Waffen des Shooters sind eher altmodisch und rustikal. Es gibt Einzellader und Revolver. Auch das Design der Charaktere erinnert eher an den Wilden Westen, als an Soldaten.
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Hunt: Showdown Launch Trailer
Für wen ist das Spiel interessant? Hunt: Showdown ist für Spieler interessant, die einen etwas anderen Extraction-Shooter spielen wollen und kein Problem mit Monstern haben.
Wenn ihr allerdings moderne Waffen, coole, bunte Fähigkeiten und ein rasantes Movement haben wollt, seid ihr bei dem Shooter falsch. Stattdessen brilliert Hunt: Showdown durch sein Sounddesign und die erdrückende Atmosphäre.
Pro
Spannendes Spielprinzip
Einzigartiges Setting
Überragend guter Sound
Support der Entwickler
Contra
Nicht einsteigerfreundlich
Niederlagen sind schmerzhaft
Overwatch 2
Entwickler: Blizzard |Modell: Free-to-play |Plattformen: PC, Xbox One, Xbox Series X/S, PS4, PS5 | Subgenre: Helden-Shooter |Modus: PvP |Perspektive: First-Person |
Was ist das für ein Spiel? Overwatch 2 verbindet das Gameplay eines First-Person-Shooters mit dem eines MOBAs wie LoL oder DOTA. Es gibt eine Reihe von Helden, die in 5v5-Kämpfen unterschiedliche Fähigkeiten wirken können und sich alle unterschiedlich spielen.
Durch ihre Aufgaben in den Matches sind die einzelnen Helden zudem in verschiedene Rollen eingeteilt. Es gibt die Supporter, die ihre Mitspieler beispielsweise heilen oder ihnen einen Schadensboost geben, und die DPS, die mit ihren Angriffen möglichst viel Schaden anrichten sowie Chaos stiften sollen. Die dritte und letzte Rolle sind die Tanks, die besonders viel Leben haben und mit ihren Fähigkeiten essenziell sind, um das Ziel des jeweiligen Modus zu erreichen.
In einem Modus ist es eure Aufgabe, die Payload, das ist ein bewegliches Objekt, möglichst weit zu schieben – weiter als eure Gegner. In einem anderen Modus müsst ihr bestimmte Punkte einnehmen und halten. Für jeden Modus ist Teamwork erforderlich.
Inzwischen könnt ihr außerhalb von Ranked sogar wieder den alten 6v6-Modus aus Overwatch 1 spielen. Ebenso gibt es einen Stadium-Modus, der das Moba-Prinzip noch stärker verfolgt und euch zwischen den Runden Fähigkeiten und Verbesserungen kaufen lässt, um absurd starke Builds zu bauen.
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Overwatch 2: Das Wichtigste zum Helden-Shooter in 43 Sekunden
Für wen ist das Spiel interessant? Overwatch 2 ist für euch interessant, wenn ihr einen etwas anderen Shooter spielen wollt. Statt in einem TDM im Kreis zu laufen und einen Gunfight nach dem anderen zu suchen oder eine Bombe auf einem bestimmten Spot zu platzieren, müsst ihr eure verschiedenen Fähigkeiten einsetzen und im Team arbeiten, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.
Wenn ihr allerdings realistische Waffen wie eine AK oder ein M4 sucht, seid ihr in Overwatch fehl am Platz. Es gibt futuristische Kanonen, übernatürliche Fähigkeiten und natürlich Winston – einen riesigen, sprechenden Gorilla mit Kleidung. Generell ist das ganze Spiel in einem Comic-haften Grafikstil.
Pro
Viele verschiedene Helden ermöglichen es, den Spielstil zu finden, der zu einem passt
Die Auswahl der Helden und ihr Zusammenspiel sind strategisch relevant
Auf allen gängigen Plattformen verfügbar
Läuft auch auf leistungsschwachen PCs
Regelmäßige Content-Updates und Balancing-Patches
Große Auswahl an Modi: 5v5, 6v6, Ranked, Quick Play, Stadium, verschiedene Arcade-Modi
Contra
Aggressive Monetarisierung durch Battle Pass und Skins
Die versprochene PvE-Kampagne wurde gestrichen
Neue Helden sind häufig overpowert
Der bunte Grafikstil gefällt nicht jedem
PUBG: Battlegrounds
Entwickler: KRAFTON |Modell: Free-to-play |Plattformen: PC, Xbox One, Xbox Series X/S, PS4, PS5, Mobile | Subgenre: Battle Royale |Modus: PvP |Perspektive: Third-Person, First-Person
Was ist das für ein Spiel? PUBG: Battlegrounds, oder einfach nur PUBG, ist eines der ersten und erfolgreichsten Battle Royale. Es hat einen deutlich realistischeren Grafikstil als beispielsweise Fortnite und Apex Legends und bietet auch Waffen und Ausrüstung, wie sie aus der echten Welt bekannt sind.
Gespielt wird der Shooter sowohl in der First-Person- als auch in der Third-Person-Perspektive. Ihr könnt aber auch in der Third-Person beim Zielen durch das Visier schauen – also wie in der First-Person.
Neben einer Reihe von Waffen und Ausrüstungsgegenständen findet ihr in PUBG verschiedene Fortbewegungsmittel wie Autos und Motorräder, mit denen ihr euch schneller zur Zone bewegen könnt.
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Alles, was PUBG: Battlegrounds so besonders macht in 2 Minuten
Für wen ist das Spiel interessant? PUBG ist für Fans von Battle Royale interessant, die keine Lust auf die bunten Farben eines Fortnites oder die verschiedenen Charaktere und ihre Fähigkeiten eines Apex Legends haben.
PUBG spielt sich langsamer als viele andere Vertreter des Genres, legt stattdessen aber einen größeren Wert auf Realismus – auch wenn es keine Simulation oder ein Hardcore-Shooter ist. Es ist also perfekt geeignet, um locker ein paar Runden zu spielen, auch wenn ihr auf ein realistisches Setting steht.
Pro
Extrem aktive Spielerschaft
Einsteigerfreundlich
Third- und First-Person
Auf allen gängigen Plattformen spielbar
Auch für ältere PCs stemmbar
Wird weiterhin mit Updates versorgt
Contra
veraltete Grafik (noch)
Großes Cheating-Problem
Rainbow Six: Siege
Entwickler: Ubisoft |Modell: Buy-to-play |Plattformen: PC, Xbox One, Xbox Series X/S, PS4, PS5 | Subgenre: Taktik-Shooter |Modus: PvP |Perspektive: First-Person |
Was ist das für ein Spiel? Rainbow Six: Siege ist ein Taktikshooter von Ubisoft, in dem ihr 5v5 spielt. Euer Ziel ist es beispielsweise, eine Bombe zu entschärfen oder eine Geisel zu retten. Dabei greift ihr auf verschiedene Mitglieder von Antiterroreinheiten wie dem GSG-9 oder dem SAS zurück, die allesamt einzigartige Fähigkeiten besitzen.
Neben den unterschiedlichen Charakteren und ihren Gadgets gibt es eine ganze Reihe von Waffen und Secondary-Gadgets wie Granaten, Sprengmatten oder C4-Sprengsätzen. Diese könnt ihr nutzen, um die Maps taktisch zu verändern – die Zerstörbarkeit von Böden und Wänden spielt eine große Rolle.
Ihr könnt etwa ein Loch in den Boden sprengen oder mit einer Schrotflinte hineinschießen, um anschließend von oben auf eine Tür gucken zu können, durch die eure Gegner möglicherweise das Gebäude betreten.
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Rainbow Six: Siege Launch-Trailer
Für wen ist das Spiel interessant? Rainbow Six: Siege ist ein Taktikshooter, ihr solltet also durchaus Interesse an strategischem Vorgehen und Koordination im Team haben. Außerdem sind eine gewisse Neugier und Kreativität vorteilhaft, wenn ihr die Zerstörbarkeit der Map möglichst effektiv ausnutzen wollt, ohne euch mit den Strategien der Profis auseinanderzusetzen.
Generell ist das Spiel aber mit viel Übung verbunden. Wenn ihr kein Interesse daran habt, die Maps oder Fähigkeiten der unterschiedlichen Charaktere zu lernen, werdet ihr in Rainbow Six: Siege wahrscheinlich nicht erfolgreich sein.
Pro
Einzigartiges Gameplay durch die Fähigkeiten und die Zerstörbarkeit der Map
Regelmäßige Updates versorgen das Spiel mit neuen Inhalten
Entwickler arbeiten stetig am Balancing und bringen regelmäßige Patches
Contra
Haufenweise Cheater
Nicht einsteigerfreundlich, da viele verschiedene Fähigkeiten und Maps
Die vielen Balancing-Änderungen kommen nicht immer gut bei den Spielern an
Splatoon 3
Entwickler: Nintendo |Modell: Buy-to-play |Plattformen: Nintendo Switch | Subgenre: Helden-Shooter |Modus: PvP, PvE |Perspektive: Third-Person
Was ist das für ein Spiel? Splatoon ist nicht gerade das, was viele Genre-Fans als Shooter bezeichnen würden. Ihr spielt kleine, schrille Inklinge, die versuchen, eine Arena in bunten Farben zu färben. Inklinge sind eine Mischung aus Menschen und Tintenfischen.
Es gibt in Splatoon 3 fünf verschiedene PvP-Modi, eine kurze Kampagne, die euch in die Prinzipien des Spiels einführt, und einen PvE-Modus, in dem ihr Gegnerwellen abwehren müsst. Der primäre PvP-Modus ist der sogenannte „Revierkampf“.
Im Revierkampf spielt ihr 4v4. Es gewinnt das Team, dessen Farbe in der Arena öfter vertreten ist. Diese Farbe verschießt ihr mit verschiedenen „Waffen“. Der Kernaspekt des Gameplays basiert dementsprechend auf dem Schießen und Verteilen von Farbe. Hierzu gibt es eine Reihe verschiedener Waffen und Spezialfähigkeiten.
Ihr könnt auch auf eure Gegner ballern, auch wenn ihr in dem kindgerechten Shooter kein Blut oder Ähnliches erwarten solltet.
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Splatoon 3 Trailer
Für wen ist das Spiel interessant? Splatoon richtet sich nicht nur an verschiedene Altersklassen und kann auch mit jüngeren Spielern gezockt werden, es ist ebenso für Fans von Taktik-Shootern interessant. Besonders die Positionierung der einzelnen Teammitglieder hat einen merklichen Einfluss auf den Ausgang eines Matches.
Dazu bietet Splatoon eine niedrige Time-to-kill und ein schnelles Movement. Besonders in der Tintenfisch-Form seid ihr zügig unterwegs, wenn ihr in die Farbpfützen eures Teams abtaucht. Da Splatoon allerdings über keinen Aim-Assist verfügt, könnte der Kinder-Shooter zu anspruchsvoll für CoD-Veteranen sein.
Im Gegensatz zu anderen Taktik-Shootern hat Splatoon zudem den Vorteil, dass es sehr einsteigerfreundlich ist und es auch einen Rang-Modus für Solo-Spieler gibt. Ihr seid also nicht komplett aufgeschmissen, wenn ihr kein festes Team habt.
Pro
Einzigartiges Spielprinzip
Einsteigerfreundlich
Schnelles Movement
Niedrige Time-to-kill
Solide Auswahl an Waffen
Keine Unterschiede in der Leistungsfähigkeit der Hardware
Kindgerecht
Vergleichsweise wenig toxisch, da Kommunikationsmöglichkeiten mit zufälligen Mitspielern und Gegnern fehlen
Contra
Nur auf Nintendo Switch verfügbar
Teuer – Nintendo bietet selten Rabatte für ihre exklusiven Vollpreistitel
Kommunikationsmöglichkeiten mit zufälligen Mitspielern fehlen
Marvel Rivals
Entwickler: NetEase Games |Modell: Free-to-play |Plattformen: PC, PS4, PS5, Xbox Series X|S | Subgenre: Helden-Shooter |Modus: PvP |Perspektive: Third-Person
Was ist das für ein Spiel? Marvel Rivals ist ein Helden-Shooter, der das Spielprinzip von Spielen wie Overwatch in das Universum von Marvel bringt. Das Setting ist farbenfroh und die spielbaren Charaktere sind allesamt aus verschiedenen Marvel-Comics bekannt.
Ihr könnt in Marvel Rivals etwa in die Rüstung von Captain America schlüpfen, als Hulk euren Gegnern auf die Nase hauen oder in Form von Groot, Thor, Magneto, Black Widow, The Punisher, Storm oder Wolverine um den Sieg kämpfen. Es gibt eine Vielzahl bekannter Charaktere und mit den regelmäßigen Inhaltsupdates werden es stetig mehr.
Die Helden haben dabei allesamt verschiedene Fähigkeiten und Waffen und lassen sich auf unterschiedliche Weise spielen. In den Matches geht es dabei stets actionreich zu.
Genre-typisch sind auch in Marvel Rivals die spielbaren Charaktere in drei Rollen unterteilt: Dualist, Vanguard und Strategist. Diese erfüllen auf dem Spielfeld verschiedene Aufgaben, damit euer Team den Sieg erringt.
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Marvel Rivals: Der Launch-Trailer zum Shooter mit Marvel-Superhelden auf PS5 und Steam
Für wen ist das Spiel interessant? Wenn ihr Helden-Shooter wie Overwatch 2 mögt, spricht eigentlich nicht viel dagegen, auch mal Marvel Rivals auszuprobieren – vor allem, wenn ihr auf die Comic-Bücher oder Filme von Marvel und dessen Figuren steht.
Die Grafik und die Effekte des Spiels sind modern. Das gilt auch für das Movement des Shooters – deshalb konnte Marvel Rivals auch den Platz von Team Fortress 2 in dieser Liste einnehmen. Euch sollte aber bewusst sein, dass Marvel Rivals lediglich in der Third-Person-Perspektive gespielt wird. Das könnte einige Spieler abschrecken.
Pro
Aktive Community auf allen gängigen Plattformen
Verschiedene Spielmodi
Viele verschiedene Helden mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Spielweisen
Contra
Aggressive Monetarisierung
Stark sexualisierte Skins
Spieler kritisieren Optimierung und den erforderlichen Speicherplatz
Entwickler: Embark Studios |Modell: Free-to-play |Plattformen: Steam, PS5, Xbox Series | Subgenre: Arena-Shooter |Modus: PvP |Perspektive: First-Person |
Was zeichnet das Spiel aus? The Finals ist ein PvP-Shooter, der euch in einer virtuellen Arena in Dreierteams um den Sieg in einer Game-Show kämpfen lässt. Euer Ziel ist es, mehr Geld als eure Kontrahenten zu sammeln.
Passend dazu stehen euch verschiedene Waffen, Fähigkeiten und Gadgets wie Vorschlaghammer, Greifhaken, Granaten und Minen zur Verfügung, aus denen ihr euer Loadout gemessen an eurer Klasse selbst zusammenstellen könnt.
Die größte Besonderheit des Shooters ist allerdings die enorme Zerstörung, die ihr auf der gesamten Map anrichten könnt. So ist es etwa möglich, ganze Häuser einzureißen oder den Boden unter Tresoren zu sprengen. Sowohl die Fähigkeiten und Gadgets als auch die Zerstörung haben einen taktischen Nutzen.
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The Finals zeigt den neuen Trailer zur Season 2
Für wen ist das Spiel interessant? The Finals ist für Spieler interessant, die auf eher lockeres Gameplay stehen. Zwar gibt es in dem Shooter auch Skill-based-Matchmaking sowie einen Ranked-Modus, doch das Spielprinzip ist nicht so kompetitiv wie in Counter-Strike oder Valorant.
Generell ist der Shooter einsteigerfreundlich und spricht mit dem recht schnellen Movement und dem einfachen Gunplay auch Spieler an, die CoD oder Battlefield mögen.
Solltet ihr obendrein daran interessiert sein, große Teile der Map inklusive ganze Häuser zerstören zu können, bietet The Finals ein nahezu unvergleichliches Erlebnis.
Pro
Die Zerstörung der Map ist nicht nur innovativ, sondern einzigartig
Intuitives, einfaches Gunplay mit gleichbleibenden Rückstoßmustern
Schnelles Movement, das durch Gadgets ergänzt wird
Strategische Einsatzmöglichkeiten der Gadgets und Fähigkeiten geben dem Gameplay zusätzliche Tiefe
Updates sollen das Spiel noch lange mit neuen Inhalten versorgen
Contra
Cheater schon kurz nach Release eines der größten Probleme
Spielerzahlen sind seit dem Release im Dezember 2023 stark gesunken
Nur drei Spieler pro Team innerhalb der Haupt-Modi ist für größere Freundesgruppen ärgerlich
Vergleichsweise wenig Maps und Waffen
Titanfall 2
Entwickler: Respawn Entertainment |Modell: Buy-to-play |Plattformen: Xbox, PlayStation, PC | Subgenre: Arena-Shooter |Modus: PvP |Perspektive: First-Person |
Was ist das für ein Spiel? In Titanfall dreht sich alles um Mechs, die sogenannten Titans. Das sind große, schwer bewaffnete Kampfmaschinen auf zwei Beinen, die von menschlichen Piloten im Inneren gesteuert werden.
Passend dazu führt ihr den Großteil dieser Kämpfe mit den verschiedenen Titans aus. Ein Mech hat in etwa eine riesige Minigun, ein anderer einen Flammenwerfer. Dann gibt es noch einen Titan mit einer Art Scharfschützengewehr für Kämpfe auf lange Distanz sowie einen Titan mit einer Schrotflinte und einem Schwert für kurze Distanz. Für jeden Spielstil gibt es einen passenden Titan.
Außerhalb der Titans brilliert der Shooter vor allem mit dem Movement, das sehr schnell ist und flexible Bewegungen sowie Wallruns ermöglicht. Ergänzt wird das Movement zudem durch einen Grappling-Hook, den ihr allerdings gezielt bei eurem Piloten ausrüsten müsst. Dieser besitzt obendrein eine Reihe verschiedener Waffen, darunter etwa Sturmgewehre, Maschinenpistolen und Schrotflinten.
Neben dem PvP-Modus besitzt Titanfall 2 auch eine Kampagne, die ihr innerhalb von 10 Stunden durchspielen könnt. Das ist zwar recht kurz, doch viele Fans des Genres sagen ihr bis heute eine hervorragende Qualität nach – nicht zuletzt, weil sie euch die fürs PvP benötigten Grundlagen vermittelt.
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Titanfall 2 zeigt im Multiplayer-Trailer, wie rasant das Gameplay des Shooters ist
Für wen ist das Spiel interessant? Wenn ihr richtig Bock auf einen Shooter habt, der ein schnelles und variables Movement bietet, dann solltet ihr euch Titanfall 2 auf jeden Fall anschauen. Es macht sogar Spaß, einfach nur an den Wänden entlangzulaufen. Dennoch könnt ihr auch sliden oder hüpfen, das Movement ist wirklich ein grundlegendes Feature des Shooters.
Das andere grundlegende Feature sind natürlich die Titans selbst. Wenn ihr Kampfroboter cool findet und euch vorstellen könnt, damit gegen andere Spieler zu kämpfen, habt ihr in Titanfall 2 die Chance dazu.
Solltet ihr es in erster Linie auf Infanterie-Gefechte abgesehen haben und Vehikel-Kämpfe möglichst meiden wollen, dann könnte euch Titanfall 2 enttäuschen. Die Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Mechs sind ein fester Bestandteil jeder Runde.
Pro
Das Movement gilt bis heute als eines der besten überhaupt
Das Gunplay ist intuitiv und leicht zu meistern
Begrenzte Auswahl an Waffen, Aufsätzen und Titans erleichtert den Einstieg
Häufig im Angebot für unter 5 € erhältlich
Da es im gleichen Universum wie Apex Legends spielt, könnten euch Waffen wie die Mastiff bekannt vorkommen
Contra
In die Jahre gekommene Grafik
Vergleichsweise wenig Spieler und ein entsprechend langes Matchmaking
Die verbleibenden Spieler sind vor allem Titanfall-Veteranen, die das Spiel gemeistert haben
Es gibt keinen Modus nur mit Piloten, die Titans sind immer dabei
Keine neuen Updates mehr
Valorant
Entwickler: Riot Games |Modell: Free-to-play |Plattformen: PC | Subgenre: Taktik-Shooter |Modus: PvP |Perspektive: First-Person |
Was ist das für ein Spiel? Valorant ist ein Taktik-Shooter von Riot Games, in dem ihr 5v5 spielt. Ein Team muss den sogenannten Spike – eine Art Bombe – auf einem von bis zu drei Spots platzieren. Das andere Team muss dieses Platzieren verhindern, indem es alle Spieler des angreifenden Teams ausschaltet oder so viel Zeit schindet, bis der Runden-Timer abgelaufen ist.
Im Kampf um die Runden stehen euch verschiedene Waffen zur Verfügung, die ihr am Beginn einer Runde wie in Counter-Strike in einem Kaufmenü kaufen müsst. Diese Waffen könnt ihr nutzen, bis ihr sterbt und sie dadurch verliert – oder bis der Seitenwechsel ansteht. Ihr könnt auch die Waffen von toten Mitspielern oder Gegnern aufsammeln. Das Haushalten des eigenen Geldes ist ein wichtiger strategischer Bestandteil.
Zusätzlich zu den verschiedenen Waffen bietet Valorant eine Reihe von unterschiedlichen Agenten, die über einzigartige Fähigkeiten verfügen und eigene taktische Einsatzmöglichkeiten mitbringen. Die Agenten mit ihren Fähigkeiten sind das große Alleinstellungsmerkmal des Shooters, wenn man ihn mit ähnlichen Titeln vergleicht.
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Riot Games zeigt den neuen Agent von Valorant im animierten Trailer
Für wen ist das Spiel interessant? Valorant richtet sich in erster Linie an Spieler, die klassische Taktik-Shooter wie Counter-Strike mögen – also mit Kaufmenü und dem Platzieren/ Entschärfen einer Bombe. Wenn ihr also schnelle Shooter sucht, in denen ihr nicht viel kommunizieren oder nachdenken müsst, ist Valorant nichts für euch.
Der große Unterschied zu CS2 liegt bei den Agenten, ihren Fähigkeiten sowie dem bunten Setting. Statt Rauchgranaten, die graue Wolken verursachen, gibt es beispielsweise grüne oder lila Smokes, um die Sicht eurer Gegner einzuschränken. Ihr solltet also eine Toleranz für bunte Farben und einen animierten Stil mitbringen.
Pro
Benötigt wenig Ressourcen und ist auch auf weniger leistungsstarken PCs spielbar
Eines der besten Anti-Cheat-Systeme
Aktive Spielerschaft inklusive E-Sport
Regelmäßige Updates bringen neue Inhalte
Entwickler arbeiten weiterhin am Balancing
Technisch wenig Fehler – es gibt nur selten schwerwiegende Bugs oder Server-Probleme
Contra
Nicht auf Konsole verfügbar
Unterschied zwischen starken und schwächeren Agenten teilweise hoch
Entwickler haben Probleme, das richtige Balancing zu finden
Viele Smurfer da F2P
Toxische Community
Hohe Preise für Skins
Das waren die 15 besten Shooter, in denen PvP gespielt wird. Auf Seite 2 geht es jetzt mit den besten PvE-Shootern weiter.
Final Fantasy XIV bekommt neben den PC-, PlayStation- und Xbox-Versionen eine neue Variante für die Nintendo Switch spendiert. Doch das gefällt vielen Spielern so gar nicht, denn sie befürchten, dass sie ihre Charaktere hässlicher machen könne.
Wo gab es diese Ankündigung? Naoki Yoshida, der Produzent des MMORPGs, loggte sich für kurze Zeit in Costa del Sol ein, einem Strandgebiet im Spiel. Dort beantwortete er viele Fragen der Fans, darunter zum nächsten Ultimate und einigen Anpassungsmöglichkeiten für den eigenen Charakter.
Zudem bestätigte er mit einem kleinen Satz, dass Final Fantasy 14 auch für Switch-Konsolen erscheint: „Freut euch auf die Switch-Version.“
Vermutlich meint Yoshida damit die Nintendo Switch 2, denn die Switch gibt es bereits seit fast 9 Jahren, wohingegen das Nachfolgemodell erst seit wenigen Monaten auf dem Markt ist. Bereits im Vorfeld sollen Gespräche zu einer möglichen Portierung stattgefunden haben.
Doch dass eine neue Version für die Switch 2 kommt, gefällt vielen Spielern gar nicht.
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Final Fantasy XIV: Rockiger Trailer zu „Into the Mist“ stimmt auf Patch 7.4 ein
Erste Reaktionen zur Version auf Switch 2 fallen negativ aus
Was sagen Spieler dazu? Auf dem japanischen Blog Livedoor, der als Erstes über Yoshidas Ankündigung berichtete, kamen mittlerweile einige Kommentare zusammen. Doch der Großteil der Kommentierenden ist dem Switch-2-Port negativ gegenüber eingestellt.
Die User sind der Meinung, die Qualität von FF14 würde mit der Version sinken. Ein Fan meint sogar, dass er dann aufhören würde, das MMORPG zu spielen. Denn Square Enix wäre gezwungen, mit deutlich geringeren Leistungsgrenzen zu entwickeln als der Standard-PS4. Damit spielt er auf die Leistung der Hardware der Switch 2 an.
Ein User konkretisiert das Ganze:
Sollte eine Switch-Version veröffentlicht werden, kann man sich leicht vorstellen, dass sie Ausreden wie „Die Switch hält uns zurück“ vorbringen würden.
Gibt es nur Kritik? Es gibt in den Kommentaren einzelne Verfechter der Switch-2-Version. Ein User freut sich, dass die neue Variante wieder frische Spieler anlocken würde. Denn jedes Online-Spiel, das keine neuen Gamer für sich gewinnen könne, wird ihm zufolge eingestellt.
Auch auf Reddit gibt es einige User, die sich über die Ankündigung freuen. Sie seien von der Handheld-Version überzeugt und wollen das MMORPG dann vom Bett aus zocken.
MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann spielt seit vielen Jahren fast ausschließlich den Paladin in Dungeons & Dragons bzw. in Baldur’s Gate 1+2. Fast ausschließlich, denn der einzige Wechsel ging daneben.
Baldur’s Gate 1 und 2 kamen 1998 und 2000 heraus. Die beiden Spiele setzen auf das Regelwerk von Dungeons & Dragons, genau genommen der 2.5 Edition. Eingestiegen bin ich aber erst etwa 2010. Seitdem spiele ich das Spiel jedes Jahr erneut dutzende Stunden, weil die alten Spiele damals wie heute ein Meilenstein für partybasierte RPGs sind und für mich noch immer unübertroffen sind.
Hinweis: Baldur’s Gate 1 und 2 verwenden die 2.5 Edition des DnD-Regelwerks, nicht 3.5. Wir haben einen Fehler in der ursprünglichen Version des Artikels angepasst.
Mittlerweile sind das sicher irgendwie zwischen 500 und 800 Stunden, wenn ich alle Versuche mitrechne. Die Zeit, die ich mit der Switch-Version verbracht habe, nicht mitgerechnet.
In Baldur’s Gate und auch in anderen D&D-Spielen wie Solasta oder Icewind Dale wähle ich fast immer den Paladin oder er ist immer pflichtgemäß dabei, wenn ich eine vollständige Gruppe aus Charakteren erstellen muss. Der Paladin ist auf jeden Fall eine Klasse, die mich durch alle Runden hinweg begleitet, mal mehr oder weniger erfolgreich.
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Baldurs Gate Enhanced Edition 1.3 Trailer
Der Paladin ist meine Klasse und das seit über 10 Jahren
Warum der Paladin? Der Paladin ist in Dungeons & Dragons ein dicker Nahkämpfer, der auch ein paar magische Tricks auf Lager hat. Seine vielen Lebenspunkte und die schwere Rüstung machen ihn vor allem am Anfang zu einer dankbaren Klasse mit wenig Frustpotential.
Als ich damals in Dungeon & Dragons mit Baldurs Gate eingestiegen bin, war der Paladin für mich daher die perfekte Klasse: Der Paladin ist robust und seine Fähigkeiten sind überschaubar. Das macht auch das Gruppenspiel leichter als mit anderen Klassen: Ich stehe vorne und tanke den Schaden, während sich mein Team um den Rest kümmert.
Oftmals passt aber der Paladin auch am besten zu den Charakteren, die ich sonst mitnehme: In der Regel sind das in Baldur‘s Gate, Imoen (Dieb), Khalid (Kämpfer), Jaheira (Kämpfer/Druide), Minsk und Dynaheir (Magier). Selten auch mal der depressive Xan (Magier) oder die Klerikerin Branwen, wenn ich sie aus ihrer Versteinerung befreit habe.
Meine Party in Teil 1: Khalid, Jaheiras Ehemann, lebt noch, Dynaheir ist ebenfalls noch mit dabei.
In Teil 2 verschiebt sich meine Party leicht, bleibt aber meistens guter Gesinnung: Imoen, Jaheira und Minsk bleibe ich treu, hinzu kommen dann Aerie (Magier) und Nalia (Magier/Dieb). Der 6. Platz in meiner Gruppe variiert, je nachdem wen ich gerade brauche.
Insgesamt spiele ich daher oft eine gut gesinnte Gruppe, wenn man mal von der streitlustigen Viconia (Kleriker) absieht, die hin und wieder einen Gastauftritt in beiden Spielen hat. Da passt der Paladin perfekt, ohne dass ich meinen Eid brechen muss.
Hinzu kommt, dass der Paladin in meinen Augen die beste Klassenquest in Teil 2 hat. Die Quest des Kriegers und des Druiden sind nett, aber besitzen bei weitem nicht so einen coolen Endgegner. Was will man schon mit einem Druidenhain oder einer eigenen Burg, wenn man einen fetten Drachen besiegen kann?
Einmal habe ich was anderes gespielt und sofort bereut
Einmal wollte ich tatsächlich etwas anderes spielen, und zwar einen Barden. Doch ich wurde mit ihm nicht warm: Ich kam bis zum Freundlichen Arm, eine wichtige Taverne in Baldur’s Gate 1, und holte Jaheira und Khalid in meine Gruppe. Und dann hatte ich keine Lust mehr.
Das hatte damals vermutlich verschiedene Gründe: Der Anfang von Baldur’s Gate 1 ist zäh und nicht ganz einfach und eine Klasse wie der Barde, der für einen Einsteiger nicht unbedingt geeignet ist, hat das nicht unbedingt besser gemacht. Insbesondere, wenn einem zu Beginn nur Imoen als Begleitung hat und sie zu Beginn eher eine Glaskanone ist. Da wird man im schlimmsten Fall schon von der ersten größeren Wolfsgruppe direkt hinter Kerzenburg in Stücke gerissen.
Am Ende bin ich dann doch wieder beim Paladin gelandet. Eine Klasse, die dann Fehler doch etwas stärker verzeiht und mich nicht direkt mit der harten Realität der Schwertküste konfrontiert.
Der Barde war für mich als Anfänger einfach nicht einsteigerfreundlich genug, weil ich mit ihm wenig Schaden ausgehalten habe und mich auf meine Party verlassen musste, damit ich meine Fähigkeiten ausspielen kann. Das macht den Anfang einfach sehr knackig, worauf ich wenig Lust hatte.
Mitte des Jahres findet seit bald 20 Jahren das Fest der Drachen statt, eins der größten deutschen LARP-Events. MeinMMO-Redakteurin Sophia Weiß ist schon seit ein paar Jahren mit am Start und erzählt euch, warum sie das Event nicht aus ihrem Urlaubskalender wegdenken will.
Eines meiner liebsten Hobbys ist Pen & Paper spielen. Also mit Freunden treffen, Dungeons & Dragons oder Call of Chthulhu zocken. Mit Würfeln herausfinden, wie gut mein Charakter etwas kann und dabei möglichst in der Rolle bleiben.
Allerdings bin ich ein sehr aktiver Mensch und still sitzen fällt mir schwer. Ich brauche Bewegung. Deswegen fahre ich seit 2022 regelmäßig auf LARP-Events. Teil meines jährlichen Sommerurlaubs? Das Drachenfest in Nordhessen. Das Ticket für Besuch Nummer 5 im Sommer 2026 hängt schon an der Pinnwand.
Aber, was ist eigentlich LARP? LARP ist die Abkürzung für Live Action Role Playing und ist, wenn Dungeons & Dragons am Tisch nicht mehr reicht und man mit Kostümen und Polsterwaffen in der Realität auf Quests geht.
Dabei finden sich Menschen verkleidet zusammen, um eine reale Runde Pen & Paper auszuspielen. Es gibt Aufgaben zu erfüllen, Duelle auszufechten und Monster zu erlegen. Von High-Fantasy über Cyberpunk bis zu Endzeit gibt es für jeden Geschmack ein Genre an Welt und Intensität.
Mehr dazu, was genau LARP ist, wen man dort spielt und wie alles funktioniert könnt ihr hier nachlesen:
Das Drachenfest – Wenn über 4.500 Nerds Spaß haben
Das Drachenfest ist eine sogenannte „Groß-Con”. Seit 2006 breitete es sich auf dem Quast bei Diemelstadt auf ca. 40 Hektar aus und bot zuletzt laut der Facebook-Seite über 4.500 Teilnehmern Platz. Damit gehört es zu den größten LARP-Events in Deutschland. Es findet meist Ende Juli, Anfang August statt und läuft gewöhnlich über vier Tage.
Die besagten Teilnehmer setzen sich aus Organisatoren, Spielleitern, Nicht-Spieler-Charakteren (NSCs), Helfern wie Sanitätern und schlussendlich regulären Spielern zusammen. Letztere campen in 11 thematisch unterschiedlichen Lagern, je nachdem wie sie ihren Charakter zuordnen oder wo die besten Freunde sind. Daneben gibt es noch das Ork-Lager, die Landsknechte, die Stämme und die Stadt, in der die meisten NSCs leben.
Jedes der 11 Lager ist einem farbigen Drachen zugeordnet. Diese verkörpern je eine eigene Philosophie und rufen dementsprechende Charaktere zu sich. Hier ein paar Beispiele:
Wahlspruch des blauen Lagers ist “Frei und Unbeugsam”. Also ein Lager voller freiheitsliebender Leute, darunter Seefahrer aller Couleur, Meeresbewohner oder eben einfach jeder, dem das Frei sein am Herzen liegt.
Für den roten Drachen hingegen ziehen die in die Schlacht, die gerne und viel kämpfen. Der Schwarze ruft Magier und Schattenwesen zu sich. Zu den Camps mit den meisten Teilnehmern gehören Blau und Grün. Letzteres steht für den Kreislauf des Lebens, die Jagd und die Natur(gewalten).
Wichtig: Auf das Drachenfest kann jeder Charakter fahren. Elben, Wikinger, Zauberer, Echsenmenschen, Orks, Piraten, Landsknechte… ich habe sogar einmal einen Samurai und einen Sturmtruppler gesehen. Das Wichtigste ist, dass man das zum Charakter passende Lager findet.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
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Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Der Plot des Drachenfests ist jedes Jahr grundsätzlich der gleiche: Die Drachen rufen ihre Gefolgschaften zusammen, um im Wettstreit den Besten unter ihnen zu bestimmen.
Sieger ist, wessen Lager nach der großen Endschlacht die meisten Dracheneier gesammelt hat. Diese werden zum Beispiel durch das erfolgreiche Abschließen von Aufgaben, das Gewinnen von Wettbewerben oder das Sammeln bestimmter Quest-Belohnungen vergeben.
Jedes Camp besitzt aber auch ein Lagerbanner. Schafft es ein Lager das Banner eines anderen zu stehlen und bei sich zu behalten, gibt es auch dafür Eier. So können sich auch die Krieger aktiv am Wettstreit beteiligen. Die meisten Eier auf einmal gibt es aber für den Sieg bei der Endschlacht am letzten Spieltag.
Der Drache mit den meisten Punkten gewinnt und das neue Drachenjahr wird dem Sieger gewidmet.
Daneben gibt es natürlich auch noch weitere große, übergreifende, aber auch viele kleine Storylines und Plotpunkte, die die Spieler verfolgen können. Grundsätzlich gibt es immer etwas für jeden zu tun und wer möchte, findet immer freudige Quest-Geber, die etwas erledigt brauchen – ich habe zum Beispiel einmal Eheberatung gegeben.
Und wer gerade nicht möchte, kann sich schlicht eines unglaublich atmosphärischen Events erfreuen. Die Spieler geben sich Jahr für Jahr große Mühe, ihre Zeltplätze thematisch passend zu gestalten:
Bei den Piraten hängen zum Beispiel viele blaue Lichterketten, die die Wege des Nachts in das unheimliche Licht einer Sirenengrotte hüllen. Grün ist wiederum für seinen großen und ausschweifenden Garten bekannt, in dem die Geschichte der Drachenwelt erzählt wird.
Jedes Lager hat Sehenswürdigkeiten und auch von Spielern betriebene IT-Geschäfte: Es gibt Kaffeehäuser, mindestens eine Pizzeria, Magier, Alchemisten … Die Liste ist lang.
Die NSCs leben zum Großteil in der Stadt Aldradach. Hier stehen zum Beispiel die Kämpfer- und Alchemisten-Gilden. Wer möchte, kann sich im Durstigen Dolch, einer richtigen Taverne, einen hinter die Binde kippen. Es gibt sogar eine Partnervermittlung, eine Post und den Herold, die offizielle Zeitung von Aldradach.
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Zelte werden immer schön dekoriert
Ein Alchemie-LaborGegen die Dunkelheit helfen “Feenlichter” – zum Beispiel Lichterketten mit gut versteckter Batteriebox
Abenteuer auf dem Fest der Drachen
Meine Drachenjahre habe ich bisher immer im grünen Lager verbracht. Ursprünglich hatte ich mich dafür angemeldet, weil es auf der Homepage explizit angibt, auch für Anfänger geeignet zu sein. Mittlerweile bin ich dort, weil es mir gefällt und ich dort viele Freunde gefunden habe.
Ich campe zusammen mit einem super lieben Trupp aus Wikingern, Orks und Amazonen. Mein Dach über dem Kopf ist eine große schwarze Jurte. Morgens gibt es ein gemeinsames Frühstück und Abends kochen wir abwechselnd.
Abenteuer auf dem Drachenfest sehen je nach Tageszeit anders aus. In meinem ersten Jahr bin ich tagsüber zum Beispiel mit Freunden auf dem Weg in die NSC-Stadt auf eine Truppe übel aussehender Orks gestoßen. Erst haben sie uns umringt, dann hat ihr Anführer uns höflich, aber bestimmt gefragt, wohin wir denn unterwegs seien.
Wir erklärten, dass wir auf dem Weg in die Stadt wären. Die war noch genau 50 Meter von uns entfernt. Blöderweise waren wir schon umringt. Wir waren zu viert. Die Orks eher so zu zehnt.
Rausreden hat uns nicht weiter gebracht. Schlussendlich bot ich ihnen die vier Kupfer an, die ich in der Tasche hatte: Ein Kupfer für jeden aus meiner Gruppe, den die Orks sicher in die Stadt geleiten würden. Ich hatte richtig Puls. Aber der Chef der Orks fand den Handel gut. Wir schafften es bis zum Ziel.
Ein anderes Mal stürmte eine Bogenschützin aus unserem Lager durch unser Tor: Sie und ihr Begleiter seien im Orklager gewesen und er sei schwer verletzt bei den Landsknechten. Er brauche dringend medizinische Hilfe. Ich fühlte mich berufen und rannte los. Für den Weg bis zum Lager der Landsknechte hätte ich normalerweise etwa 20 Minuten gebraucht. Diesmal ging es in fünf.
Ich hatte genau einen Verband und etwas Wasser dabei. Als Erstes kippte ich dem Verwundeten den Heiltrank in den Hals (mit Erlaubnis natürlich), aber der heilte genau eine von zwei Wunden. Die am Arm verarztete ich behelfsmäßig mit dem Verband. Mit einigen helfenden Händen trug ich den Kollegen am Ende zurück ins Lager. Ich war danach außer Atem, müde und unglaublich zufrieden mit mir selbst.
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Zum Eröffnungsritual treffen sich die meisten Spieler schon In-Charakter am RitualkreisNur am Ritualkreis gibt es Scheinwerfer am Drachenfest
Nachts spielt es sich aber nochmal ganz anders. Alles ist ernster, wilder. Tagsüber freundliche Orks greifen an, bevor sie mit dir reden. Sobald es dunkel wird rennt niemand mehr so einfach über das Feld.
Auf dem Drachenfest gibt es keine riesigen Scheinwerfer. Alles an Licht, was man hat, sind selbstmitgebrachte, IT-taugliche Laternen und (elektrische) Kerzen. Entsprechend ist Nachts auf dem Feld die Zeit der Jäger:
Kleine Truppen ziehen umher und nehmen unachtsame Grüppchen auf dem Weg zurück ins Lager hoch. Die einen wollen Wegzoll in Kupfer. Andere greifen an und senden einen auf direktem Weg in den Limbus. Der Limbus ist der Ort, an dem sich Spieler wiederbeleben, wenn sie alle ihre Lebenspunkte verloren haben. Nach großen Schlachten bilden sich hier öfters auch mal Warteschlangen.
Nachts kommen auch die Monster aus dem Wandel. In dem Ü18-Lager findet man fast ausschließlich Fabelwesen wie japanische Fuchsgötter, mannshohe Ratten oder Echsenmenschen. Tagsüber sind sie schon beeindruckend. Aber wenn einem im Dunkeln unnatürliche, nicht erklärbare Geräusche entgegenkommen, nimmt man besser schnell die Beine in die Hand.
Eine Woche lang kaum schlafen? Geil, gleich noch einmal
Das Drachenfest ist seit 2022 ein fester Bestandteil meines Urlaubskalenders. Das möchte ich auch weiterhin so beibehalten. Nach jedem Ausflug ins grüne Lager komme ich sehr zufrieden mit mir und der Welt zurück. Auch, wenn ich auf dem Drachenfest selbst nicht besonders viel Schlaf bekomme und Zuhause erst einmal ein bis zwei weitere Tage flach liege.
Zudem lässt es mich die Realität komplett ausblenden: Um die Atmosphäre nicht zu stören, bleibt das Handy die meiste Zeit in der Tasche. Auch andere Elektronik ist eher spärlich, aufgrund der fehlenden Stromversorgung. Man ist auf dem Drachenfest eine Woche lang fast komplett Offline. Das tut gut.
Ich freue mich auch schon sehr auf 2026. 2025 fand das Fest ein letztes Mal auf dem Quast bei Diemelstadt statt. Kommendes Jahr wird es zum ersten Mal in Waldeck am See gefeiert, auf der Fläche des ehemaligen Golfclubs.
Damit wird das Drachenfest noch einmal eine ganze Spur größer: Der Golfplatz, dessen Fläche jetzt übernommen wird, hatte laut Golfdates.de 99 Hektar Fläche. Damit wächst das Event um ganze 59 Hektar. Das sind knapp 140 Fußballfelder.
Meine Beine bedanken sich jetzt schon. Mehr Cardio im Gym-Plan ist vermutlich angebracht. Meine Bastelecke räume ich auch zeitnah auf, für die neuen Projekte.
Ich kann das Drachenfest als eine wunderbare LARP-Erfahrung nur empfehlen. Auch als erste LARP-Erfahrung. Wichtig ist eigentlich nur, dass man etwas Neugierde mitbringt.
Eine Groß-Con ist unglaublich anstrengend. Aber auch gleichermaßen befriedigend und spaßig. Ich möchte das Drachenfest nicht mehr vermissen und ich freue mich schon sehr, 2026 meine ganzen alten und hoffentlich auch viele neue Freunde in Waldeck zu treffen. Vielleicht seid ihr ja dann auch schon mit dabei am Start. Falls ihr noch Ideen zur Gestalltung eures Charakters sucht, ist hier vielleicht ja was dabei: 11 magische Tattoos in Dungeons & Dragons, die euch nicht nur stylish, sondern mächtig machen