SpaceX, die Firma von Elon Musk, wird verklagt – ausgerechnet von einem Kartenspiel. Der Vorwurf: Man hat fremde Grundstücke mit Müll vollgeladen und die Natur zerstört.
Dass Elon Musk so reich ist, dass Gesetze für ihn manchmal kein Hindernis sind, ist keine neue Erkenntnis. Er baut gerne mal eine Fabrik ohne Baugenehmigung und zahlt einfach die Strafen, um sich dann erst später um die Genehmigung zu kümmern.
Doch in anderen Ländern nimmt Musks Firma SpaceX offenbar noch weniger Rücksicht darauf, wem ein Grundstück eigentlich gehört. Das zumindest behauptet Cards Against Humanity, die Elon Musk jetzt verklagen und das auf ihrer Website Elon owes you 100 dollars veröffentlichen.
Dinge von Elon Musk haben es auch ins Gaming geschafft – wie der Tesla Cybertruck:
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Der Cybertruck von Elon Musk ist jetzt in Fortnite, doch selbst die Entwickler sind nicht begeistert
Wer ist Cards Against Humanity? Cards Against Humanity („CAH“) dürften viele von dem bitterbösen Kartenspiel kennen. Es ist ein Spiel für Erwachsene, das viele ernste soziale und politische Themen aufgreift und bei denen man die Lücken in Aussagen dann mit Schlagworten von anderen Karten füllen muss. Das führt oft zu sehr bösen Kombinationen – der gnadenlose, schwarze Humor ist das Aushängeschild des Spiels.
Davon ab setzt sich CAH aber auch für einige Projekte ein, die der Umwelt oder den Menschen helfen oder zumindest Zeichen setzen sollen. Der Kauf eines Stück Landes war ein solches Zeichen. (via apnews.com)
Kartenspiel kaufte Land, um Mauer gegen Mexiko zu verhindern
Warum besitzt Cards Against Humanity das Land? Cards Against Humanity hatte das Land bereits im Jahr 2017 gekauft. Dafür hatte man von 150.000 Mitgliedern der Kampagne jeweils 15 $ eingenommen. Das Land im Grenzgebiet von Texas wurde mit der Absicht gekauft, um „den rassistischen Milliardär Donald Trump daran zu hindern, seine sehr dumme Mauer zu bauen“.
Die Idee: Wenn man das Land besitzt, durch das die Mauer gehen sollte, dann kann die Mauer schlicht nicht gebaut werden.
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Was ist jetzt der Vorwurf? Seit dem Kauf des Landes sind einige Jahre vergangen. Elon Musk – oder eher die Firma SpaceX – soll die Grenzen des fremden Besitzes jedoch nicht geachtet haben. Denn in der Nähe des betreffenden Landstrichs hat SpaceX ebenfalls Land gekauft und ist dabei, dieses gerade zu bebauen.
Dabei habe man aber auch das Land betreten, das Cards Against Humanity besitzt. Hier wurden Bagger abgestellt, ebenso wie Baumaterial und jede Menge Schutt. Die Vegetation, die dort zuvor anzutreffen war, ist nahezu vollständig zerstört, wie anhand einiger Bilder gezeigt wird.
Die beiden Bilder stammen von Elonowesyou100dollars.com und sollen das Land 2017 und nach dem Eindringen von SpaceX zeigen:
Verklagt wird SpaceX auf 15 Millionen US-Dollar.
Sollte man damit durchkommen, will man den ursprünglichen 150.000 Unterstützern bis zu 100 $ auszahlen, weil „die Leute uns ihr hart verdientes Geld gegeben haben und wir versprochen haben, das Land vor rassistischen Milliardären und ihren dummen Prestige-Projekten zu beschützen.“
So soll SpaceX sich verhalten haben: Nachdem SpaceX darauf hingewiesen wurde, dass man das Baumaterial und den Schutt auf einem Gelände abgeladen hat, das ihnen nicht gehöre, hätte SpaceX fast sofort ein Kaufangebot gemacht – allerdings für einen „Preis, der weniger als halb so viel des eigentlichen Grundstückpreises entspräche“. Daraufhin habe man „Fick dich, Elon Musk, wir sehen uns vor Gericht“ gesagt. Und genau dazu wird es wohl nun kommen.
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Das Games-Studio Rockstar Games arbeitet gerade an GTA 6. Eine Stellenausschreibung klingt jetzt wie ein Traumjob: In Schottland sucht man einen „Screenshot Capture Artist“. Von Programmieren muss man keine Ahnung haben, aber man braucht ein gutes Auge und viel Skill in Spielen.
Was ist das für eine Stelle und wo ist sie? Ein Studio in Rockstar sitzt in Dundee, Schottland. Die hatten als Ruffian Games an Spielen wie Crackdown 2 gearbeitet, bevor Take-Two sie im Oktober 2020 gekauft und Rockstar unterstellt hat.
Woran man da in Dundee arbeitet, weiß man offiziell nicht. Es liegt aber nahe, dass sie an GTA 6 beteiligt sind, denn das ist klar der nächste große Release von Rockstar. Auch wenn es immer wieder Gerüchte gibt, dass Rockstar plant, Red Dead Redemption 1 auf den PC zu bringen.
Jetzt schreibt Rockstar Dundee eine Stelle als „Screenshot Capture Artist“ aus. Man sucht im Prinzip einen Spieler, der durch ein noch unfertiges Spiel durchzockt, und dabei wunderbare Screenshots anfertigt.
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Rockstar Games zeigt GTA 6 erstmals im Trailer
Rockstar sucht überragenden Spieler mit viel Lust auf Popkultur
Das ist die Aufgabe der Stelle: Dundee schreibt, man sucht jemand, der entweder Bilder oder Gameplay aufnimmt, die man dann für Marketing-Kampagnen nutzen oder in den Spielen selbst verwenden kann, wahrscheinlich meint man damit sowas wie Zwischensequenzen.
Man solle sich den Job so vorstellen, als macht man digitale Fotoaufnahmen von der Straße, nur eben in einer virtuellen Welt. Dazu wird man dem Künstler die Möglichkeit geben, die Kamera frei im Spiel zu bewegen, um jede nur denkbare Perspektive für den Screenshot zu bekommen.
Das sei ein langfristiger Vollzeit-Job im Studio in Schottland.
Für den Traumjob braucht ihr ein Portfolio mit guten Fotografien
Was muss man dafür können? Man sucht erstmal einen guten Spieler, der soll in der Lage sein, „neue und noch unfertige Spiele zu meistern.“ Man erwartet jemanden, der “neue Spiele schneller begreift als jeder andere, den er kennt.”
Neben überragenden Gaming-Skills erwartet man auch ein „tiefgehender Wissen und Begeisterung“ für Filme, TV-Serien, Popkultur und Musik-Videos. Zudem helfen Teamfähigkeit und eine Begeisterung für die Spiele von Rockstar. Man sucht jemanden, der seinen Job gut macht – egal, welche Widerstände im Weg stehen.
Der Haken für viele Spieler: Rockstar erwartet jemanden, der sich mit Fotografie beschäftigt und ein Portfolio hat, das zeigt, dass er mit einer Kamera umgehen kann, ob nun mit einer echten oder mit einer virtuellen. Also: “Bringen Sie mir Fotos, Fotos von Spiderman GTA 6.”
Es klingt wie ein Traumjob und viele potenzielle Spieler von GTA 6 erfüllen sicher 90 % der Anforderung und könnten sich da wirklich bewerben, wenn da nicht die Bedingung wäre, dass man praktisch ein professioneller Fotograf sein muss. Das dürfte das Feld der potenziellen Kandidaten schon einschränken: Hier wird ein leidenschaftlicher Gaming-Fan sucht, der als ernsthaftes Hobby oder als Beruf Fotografie betreibt – oder zumindest eine irrsinnige Screenshot-Sammlung hat.
Die Entwickler von Blade and Soul haben an ihrem Spiel getüftelt und bringen bald eine neue Version mit verbesserter Grafik und anderem Namen heraus.
Was ist der neuste Stand? Vor circa einem Jahr wurde den Spielern die neue Version von Blade and Soul, namens Blade and Soul Neo Classic, versprochen. Hin und wieder haben die Verantwortlichen auf den Social-Media-Kanälen ein Lebenszeichen gegeben, um der Spielerschaft den aktuellen Stand der neuen Version zu zeigen.
Schon bald wurde es jedoch etwas ruhiger um den Titel, sodass sich Fans fragten, ob an der neuen Version überhaupt noch gearbeitet wird. Am 19. September 2024 überraschten die Verantwortlich von Blade and Soul mit einer Nachricht auf Social-Media:
GROSSE NEUIGKEITEN. Wir freuen uns, ankündigen zu können, dass BNS NEO bald offiziell in Korea starten wird! Wir sind so begeistert, dass das Spiel in einer neuen Region verfügbar sein wird, was uns dem globalen Start näher bringt!
Die neue Grafik von Blade and Soul Neo Classic könnt ihr euch in folgendem Trailer ansehen:
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Blade & Soul neue Server Trailer
Das wollen sie verbessern
Was ist neu? Blade and Soul wird komplett von vorne aufgerollt. Die Entwickler möchten wieder zu ihren Wurzeln finden. Seit geraumer Zeit ging der Charme der Originalversion verloren, diesen möchten sie jetzt zurückholen. Nicht nur das Gameplay wird überarbeitet, sondern auch die Grafik. Die Entwickler nennen folgende Punkte, die sie am Spiel anpassen wollen:
Das Kampfsystem soll sich wieder mehr wie früher anfühlen.
Verbesserung der Treffereffekte im Kampf.
Es soll neue Juweleneffekte geben. Als Beispiel nennen die Entwickler „Amethyst“, der im Spiel die Angriffskraft, die Genauigkeit und den Lebensentzug erhöht.
Verbesserung des Gleichgewichts-, Kampf- und Wirtschaftssystems und vieles mehr.
Wann ist die Veröffentlichung? Die koreanische Version steht kurz vor ihren Startlöchern. Schon am 16. Oktober 2024 soll es losgehen. Die baldige Veröffentlichung in Korea lässt hoffen, dass auch die globale Version nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt. Es wurde von Seiten der Entwickler bestätigt, dass das Spiel in Nordamerika und Europa kommen wird – wann genau ist nicht bekannt.
EA FC 25 ist gestartet, doch in FUT hat man zu Beginn nur wenig Münzen zur Verfügung. Weshalb wir euch hier auf MeinMMO ein günstiges Bundesliga-Team für den Start zeigen.
Was ist das für ein Team? Wer mit Spielern aus der Bundesliga starten möchte, hat viele Optionen, eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen. Doch starke Karten sind teuer und Münzen in Ultimate Team zum Start Mangelware.
Deshalb findet ihr hier ein Team, das ihr für unter 20.000 Münzen Gesamtkosten zusammenstellen könnt (aktueller Stand, 22.09.2024).
Bei der Zusammenstellung des Teams für EA FC 25 wurde vor allem auf besonders günstige Karten geachtet, die euch in den ersten Spielen eine Grundlage bieten, um erste Belohnungen zu verdienen. Mit solchen Teams kann man gut in Squad Battles antreten, um Belohnungen zu kassieren, oder erste Siege in den ersten Divisionen von Division Rivals einsammeln.
Auf Sicht kann man dann anfangen, Spieler zu ersetzen und das Team zu verbessern.
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EA FC 25-Trailer zeigt Neuerungen für Ultimate Team
11 günstige Bundesligaspieler für den Start in Ultimate Team
Das ist das Team: Um Chemie braucht ihr euch bei diesem Team keine Gedanken zu machen, denn die Spieler kommen allesamt aus der Bundesliga.
Wir haben drauf geachtet, dass das Team maximal 20.000 Münzen kostet (Stand 22. September 2024). Aktuell liegt der Preis des Teams bei circa 17.000 Münzen. Beachtet allerdings, dass besonders zum Start von Ultimate Team die Preise noch ordentlich schwanken können.
Wer ist im Team? In FC 25 hat Hradecky ein starkes Upgrade erhalten (+3 Punkte) und ist somit der perfekte Keeper für den Start. Er kostet mit 1.400 Münzen nicht zu viel und sollte euch den Kasten frei halten.
In der Innenverteidigung findet ihr mit Klostermann (900 Münzen) und Kim Min Jae (1.800 Münzen) zwei flotte und physisch starke Innenverteidiger, die allerdings kein besonders gutes Dribbling vorweisen können. Aber zum Stoppen gegnerischer Angreifer sind die erstmal ideal geeignet.
Als LV schlagen wir David Raum vor (650 Münzen), weil er schnell, pass-sicher und dribbelstark ist. Zudem sind mit ihm präzise Flanken von außen möglich. Rechts bietet sich Bayern-Neuzugang Boey (1.300 Münzen) an. Er hat ähnliche Fähigkeiten wie Raum, kann allerdings nicht so starke Flanken schlagen wie der deutsche Nationalspieler.
Für die Rolle des Spielmachers haben wir Julian Brandt (3.400 Münzen) von Borussia Dortmund vorgesehen und als Box-to-Box-Spieler ist Marcel Sabitzer (1.800 Münzen) eine gute Wahl, da er offensiv und defensiv starke Werte aufweist. Außerdem stellen wir als defensiven Abräumer Palhina auf (3.100 Münzen), der sehr starke Defensiv-Werte mitbringt, jedoch beim Pace Abstriche machen muss.
Auf dem linken Flügel haben wir den ultraschnellen Adeyemi für 5.000 Münzen, der zudem der teuerste Spieler dieses Teams ist. Doch die Geschwindigkeit, das Dribbling sowie die 4-Sterne Skill Moves lohnen sich einfach, um eure Gegner auf der linken Außenbahn stehenzulassen.
Für die rechte Seite bietet sich Olise an (2.300 Münzen) an. Der Franzose ist nicht so schnell wie Adeyemi und sollte eher als Flankengeber eingesetzt werden.
Nun fehlt noch der Stürmer und das ist gar nicht so einfach. Die richtig guten Stürmer kosten aktuell noch ein Vermögen, sodass ein günstiger Stürmer mit soliden Werten herhalten muss. Wir haben uns für Marmoush (700 Münzen) von Eintracht Frankfurt entschieden. Er ist schnell, dribbelstark und hat solide Schuss-Werte. Schüsse aus der zweiten Reihe solltet ihr jedoch lieber nicht versuchen.
Alternativ könnt ihr für Stürmer-Position auch Maxi Beier oder Serge Gnabry spielen lassen. Die kosten ähnlich viele Münzen.
Mit diesem Starter-Team könnte man günstig loslegen und erste Siege sammeln. Dann wird es Zeit für Upgrades, für die wir euch noch ein paar Beispiele zeigen.
Der Videospiel-Entwickler Joshua E. Sawyer war Designer bei einigen großen Rollenspielen der 2000er und 2010er. Er stand an der Spitze von Fallout: New Vegas, für viele ein Meilenstein im Rollenspiel-Genre. Aber jetzt sagt er: Manuelle Save Games waren ein Fehler, sie seien wie Gift.
Was hat Josh Savoyer für große Rollenspiele gemacht? Der 48-Jährige hat eine beeindruckende Karriere in der Gaming-Industrie hinter sich, vor allem bei Rollenspielen:
Er war in den 2000ern an heutigen Rollenspielklassikern aus der Welt von Dungeons and Dragons beteiligt: wie Icewind Dale, Icewind Dale 2 und Neverwinter Nights 2.
2010 war er der Chef von Fallout: New Vegas und seinen DLCs, für viele Fans ist das ein Meilenstein des Genres und „das bessere Fallout.“ Auf Metacritic steht es bei 84 %.
Ab 2015 arbeitete er an Pillars of Eternity, das sind zwei beliebte Rollenspiele, die an die goldenen Zeiten anknüpfen, bevor Baldur’s Gate 3 jetzt einen erneuten Hype um diese Form von isometrischen RPG ausgelöst hat.
Die Reihe Pillars of Eternity gilt als Hommage an die Klassiker:
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Pillars of Eternity: Der Trailer zum RPG
„Manuelle Speicher-Stände waren ein Fehler“
Dieses Feature sieht er kritisch: In einem Tweet vom 18. September erklärt Sawyer jetzt:
„Manuelle Speicher-Spielstände waren ein Fehler. Sie sind wie die Chicken McNuggets des Gamings: Sie bringen euch Bequemlichkeit, aber sind schlecht für euch und vergiften euren Gaming-Geist.“
Wie wird das diskutiert? Einige Spieler lehnen die Idee ab. Sie sagen:
„Ich mag es jederzeit abzuspeichern. Dann kann ich losgehen und Dinge machen – und muss nicht extra das ganze Kapitel nochmal spielen.“
„Ich werde bei jedem Boss mit den Saves mogeln – und es gibt nichts, was du dagegen tun kannst.“
Der YouTuber FranklyGaming stimmt Sawyer zu und sagt: Der Honor-Mode bei Baldur’s Gate 3 habe ihm gezeigt, wie Spiele ohne manuelle Speicherstände sind: Jede einzelne Entscheidung sei so viel bedeutender. Manuelles Speichern und „Save-Schummeln“ würden Entscheidungen in Spielen ruinieren.
„Manche können einfach nicht ohne manuelle Save-Games“
Was sagen andere Spiele-Entwickler? Der Boss von Dishonored sagt:
Ich widerspreche dem nicht, aber lasst Spieler entschieden, wie sie spielen wollen. Manche können einfach nicht ohne manuelle Save-Games.
Freiheit und Frust vs. Jede Entscheidung zählt
Das steckt dahinter: Das ist so eine Dauer-Debatte.
Wenn man frei speichern kann, nimmt es das Risiko aus Rollenspielen und Strategiespielen. Denn man kann „riskante Wege gehen“ und wenn es schiefgeht, lädt man eben neu und probiert es so lange, bis es funktioniert. Es wird dann gerne gerechtfertigt: „Sogar Jesus hat gespeichert“, als Anspielung darauf, dass er von den Toten wieder auferstanden ist.
Es gibt auch das „Save Scumming“. Auf die Art kann man eine Spiel-Mechanik betrügen, indem man etwas macht, das nur eine sehr geringe Erfolgschance hat, aber man lädt den Spielstand so oft, bis es dann doch mal funktioniert. Man würfelt so lange, bis einem das Ergebnis passt. Das ist im Prinzip cheaten.
Das nimmt in der Tat, den Entscheidungen das Risiko und den Spielspaß – bewahrt Spieler aber auch vor einem Frust, mit dem viele nicht umgehen können. Denn viele Spieler wollen ein Game „perfekt“ spielen und den optimalen Ausgang nehmen. Wenn sie das Gefühl haben, eine Situation verpasst oder vermasselt zu haben, halten sie das nur schwer aus. Bei diesen Spielern spricht man von „Komplettionisten“.
Das ist die Alternative: Die Alternative zum „manuellen Save“ ist das automatische Speichern. Wenn es nur einen Spielstand gibt und der immer wieder überschrieben wird, spricht man auch vom „Ironmade“-Modus. Der ist heute in vielen Spielen eine Option, für die man sich entscheiden kann.
Aus Sicht eines Spiele-Designers, der möchte, dass Spieler tief in ein Spiel eintauchen und jede Entscheidung ernst nehmen, ist die Sicht von Sawyer sicher verständlich.
Bungie hat beim Online-Shooter Destiny 2 angekündigt, die Klasse „Titan“ tiefgreifend zu überarbeiten. Das soll mit der Episode „Destiny 2: Revenant (Wideränger)“ passieren, die am 8. Oktober startet. Die Titanen erhalten Fähigkeiten, wie sie Tanks in MMORPGs besitzen. Sie können die Aufmerksamkeit der Gegner auf sich lenken.
Das ist die Idee hinter der Überarbeitung des Titan:
Seit Februar 2023 gibt es eine Diskussion um den Titan in Destiny 2. Die Kritik ist: Der Titan spiele sich zu gleichförmig in allen Spezialisierungen.
Bungie sagte: Die „Kern-Machtfantasien“ des Titanen sei eben, dass er seine Fäuste einsetzt. Das zeige schon das Cover des Spiels. Die Kern-Identität des Titans liege darin, dass er zuschlägt und in einer Welt der Blaster und Raketenwerfer mit den Fäusten kämpfe (via gamesradar).
Genau diese Kern-Identität scheint vielen Spielern aber zu wenig zu sein. Die Klasse komme „zu simpel rüber“, müsse in den Nahkampf gehen und auf Dinge einschlagen.
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Bungie zeigt im neuen Trailer die Zukunft von Destiny 2 nach The Final Shape
Titanen in Destiny werden vielfältiger, können Mitspieler besser schützen
Das sagt Bungie jetzt: In einem Blogpost vom 19. September erklärt Bungie, Titanen hätten mehr verdient als nur „die Summe ihrer geballten Fäuste zu sein“, sie bräuchten eine eigene Klassen-Identität. Daher gebe man Titanen tieferes Gameplay und mehr Einsatzmöglichkeiten.
Bungie sagt: Man wolle dem Titanen nichts wegnehmen, sondern nur mehr hinzufügen. Das werde aber Zeit brauchen.
So wird es bald möglich sein, dass Titanen die „Aggro“ der Gegner mit der Fähigkeit „Barrikade“ ziehen, um damit ihre Mitspieler zu schützen. In MMORPG-Sprache: Der Titan bekommt die Fähigkeit „Spott“ (Taunt), die Spieler aus MMORPGs kennen.
Die Barrikade wird länger halten und Spieler deutlich besser schützen
Der Leerenschild “Unzerbrechlich” wird ebenfalls länger halten und Gegner verlangsamen, die den Schild treffen.
Auch das Leere-Überschild wird die Schadensresistenz von 50 % auf 70 % erhöhen.
Neben all den Gimmicks gibt es dann auch einen ganz lapidaren Buff. Die normalen Schläge des Titanen machen im PvP 5 % mehr Schaden und im PvE sogar 20 % mehr. Zudem soll der Stun-Effekt häufiger auftreten. Letztlich ist ein Titan eben doch ein Faustkämpfer.
Die genauen Verbesserungen, auch am Prisma-Titanen, könnt ihr hier bei Bungie lesen. Am 8. Oktober sollen die vollständigen Patch-Notes erscheinen, wenn die Episode Widergänger live geht.
Inception ist ein Film, der sich in die Köpfe vieler Zuschauer gebrannt hat. Wir haben für euch fünf Tipps, die thematisch in eine ähnliche Richtung gehen und euch deswegen gefallen könnten.
Was sind das für Filme? Inception erzählt von Träumen, Manipulation und der Frage, was eigentlich die Wirklichkeit ist. Leonardo DiCaprio spielt im Film von Christopher Nolan einen Spezialisten für Träume. Er dringt in das Unterbewusstsein anderer Menschen ein und verändert es zugunsten seiner Auftraggeber.
Inception spielt mit verschiedenen Ebenen und kann beim ersten Schauen etwas verwirren. Entsprechend ist auch unsere Auswahl alles andere als gewöhnlich. Die Filme erzählen Geschichten, die eure grauen Zellen zum Nachdenken anregen und euch auch nach dem Abspann noch beschäftigen werden.
Trailer zum Anime Paprika, der Inception inspirierte
Dieser Anime aus dem Jahr 2006 gilt als Vorbild für Inception und ist eine große Empfehlung für alle Fans von Nolans Film. Auch hier dringt ein Dieb in das Unterbewusstsein seiner Opfer ein und manipuliert es.
Paprika ist richtig abgedreht und punktet mit unzähligen inhaltlichen und visuellen Einfällen. Auch Anspielungen auf die griechische Mythologie und seltsame Physik finden sich in dem Anime. Die Ähnlichkeiten sind kaum von der Hand zu weisen, was aber nur zeigt, wie angetan Nolan vom japanischen Kino ist.
Das sagen die IMDb-Wertungen:Paprika wurde von 99.840 Usern bewertet und erhält auf IMDb einen Schnitt von 7,7 von 10 Punkten.
Fun Fact: Der Anime basiert auf einem Buch, nämlich dem Roman „Paprika“, der bereits 1993 erschien und von Yasutaka Tsutsui geschrieben wurde.
Auf Seite 2 geht es mit zwei weiteren Filmen weiter.
In World of Warcraft herrscht Chaos – zumindest bei einigen Dungeon-Besuchen. Denn Mythisch+ überfordert viele und das führt zu Frust.
Der Start einer neuen Saison in World of Warcraft ist immer mit einigen Hürden verbunden. Man muss die Routen in den Dungeons lernen, sich Bossmechaniken einprägen und generell den eigenen Charakter auf Vordermann bringen, um auch wirklich mithalten zu können.
Doch immer weniger Leute wollen die Zeit nutzen, um sich auch wirklich vorzubereiten, wie es angemessen und höflich wäre. Das glauben zumindest zahlreiche Spieler und Spielerinnen von WoW. Ein Beitrag im Subreddit von WoW erhält sehr viel Zustimmung.
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WoW: The War Within – Kräfte im Inneren
Mythisch+ in WoW ist gerade “schlimmer als lächerlich”
Was wurde gesagt? MollyNtheSufferjets verfasste einen Post im Subreddit von WoW und berichtete da von seinen Erfahrungen im Bereich „Mythisch+“ in den ersten Tagen der neuen Saison. Die war nämlich alles andere als positiv. Im Beitrag „WoW hat ein Problem, denn jeder will harten Content spielen, aber nur 5 % der Leute bringen das absolute Minimum auf, das notwendig wäre“, schreibt er:
Diese Woche Gruppen für Mythisch+ zu suchen war physisch schmerzhaft. Heute Nacht war es schlimmer als lächerlich.
Leute wollen nicht die Zeit investieren, um niedrigere Schlüsselsteine zu laufen und Mechaniken zu lernen, sie benutzen keine Verbrauchsgüter, wollen keine Defensiv-Cooldowns benutze und wollen buchstäblich nichts unterbrechen.
Gleichzeitig glauben genau diese Leute, dass sie M+10 bereits in der ersten Woche abschließen sollten. Und wenn sie dann Schlüsselsteine ruinieren, dann ist das, weil „der Dungeon zu hart“ ist und natürlich nicht, weil sie fähigkeitslose Schweinekreaturen sind.
Vor allem die mangelnde Vorbereitung und das fehlende Wissen scheinen den Reddit-Nutzer richtig wütend zu machen. Denn viele würden nicht einmal die Bossmechaniken kennen, die man eigentlich schon viel früher lernt:
Auf halbem Weg schreiben die Leute dann so einen Scheiß wie „Sorry, das ist mein erster Mythisch+ in dieser Saison“ – während wir in einer M+7 sind. Ich meine, okay, vielleicht solltest du dann erst ein paar 2er machen? Oder das vielleicht direkt am Anfang erwähnen?!
Leute sterben an der immer gleichen Mechanik, wipen dich am Boss 3-mal und sagen dann: „Ich weiß gar nicht, was der Boss hier macht“. Wir sind in der Mitte eines Keys und ich schreibe plötzlich ein Essay als Erklärung nach 3 Wipes, weil ein DPS sich nicht die Mühe macht, M0 oder M+2 zu laufen, um zu lernen, wie ein Boss funktioniert.
Konsumgüter? Was sind das? Ich habe mir meine letzten 6 Runs von M+7-Dungeons heute angeschaut und nur EINE Person hat einen simplen Heiltrank benutzt. 1 aus 24. Gleichzeitig stehe ich hier mit Bufffood, Waffenöl, Fläschchen und Tränken.
Auch wenn der Beitrag auf den ersten Blick wie der „Typische Rant“ eines frustrierten Spielers wirkt, scheint er doch einen Nerv in der Community getroffen zu haben. Denn über 5.400 Upvotes stimmen MollyNtheSufferjets zu und sie haben ähnliche Erfahrungen gemacht.
Neues M+ ist das Problem, denn Leute kennen es nicht
Als einen Faktor, der vermutlich in die ganze Problematik mit reinspielt, wird die Überarbeitung des „Mythisch+“-Systems angeführt, die wohl an vielen vorbeigegangen ist. Denn mit der letzten Saison von Dragonflight hatte Blizzard das Dungeon-System nochmal kräftig überarbeitet.
Ein Dungeons der Schwierigkeit „M+2“ ist nun eigentlich so schwierig wie ein alter Dungeon der Schwierigkeit „M+12“.
Daher denken viele Spieler, die vielleicht während Dragonflight ausgestiegen sind, dass alle Dungeons im Bereich von +2 bis +10 schon nicht so schwierig sein werden – immerhin waren sie das früher ja auch nicht.
Die Realität ist allerdings, dass Dungeons bereits ab M+4 viele Mechaniken haben, die bei einem einzelnen Fehler nahezu sofort zum Tod des Charakters führen können. Eine hohe Kenntnis des Dungeons und der Fähigkeiten der Feinde ist hier unabdingbar – denn das kann im Zweifelsfall auch kein Heiler kompensieren.
So reagiert die Community: Allerdings gibt es auch viele Leute, die von positiven Erfahrungen berichten, wie etwa notchoosingone:
Ich hab ein +5 Nebel von Tirna Scythe heute Nacht gemacht und wir hatten einen Furor-Krieger, der unglaublich war. Unterbrechung auf Cooldown, Betäubungen mit Schockwelle und jedes Mal, wenn er irgendetwas bereit hat, um eintreffenden Schaden zu verringern, hat er es benutzt. Ich hab ihn danach angeflüstert und ihm gesagt, wie sehr es mir gefallen hat und er fragte darauf: „Machen das nicht alle so?“
Nein, mein Freund. Nein, das machen sie nicht.
Einige sind aber auch der Ansicht, dass Mythisch+ schon immer so gewesen sei, wie etwa Walexei. Der sieht die „Schuld“ an dem Vorfall auch daran, dass man solche Leute überhaupt einlädt:
Mythisch+ war noch niemals anders. Darum sind Addons wie raider.io so beliebt und werden es auch bleiben. Selbst Blizzard hat eine Mythisch+-Bewertung ins Spiel gebracht, für die man sonst ein Addon brauchte. Die wahre Frage ist: Warum nimmst du jemanden in einen M+7 mit, der noch gar kein M+2 gemacht hat?
Wie waren eure Erfahrungen mit Mythisch+ in den ersten Tagen der Saison? Habt ihr bisher gute Gruppen erlebt und positive Erfahrungen gesammelt? Oder ging es bei euch ähnlich chaotisch zu? Oder … seid ihr gar der Grund für das Chaos gewesen? Immerhin werden es einige Klassen bald leichter haben, denn es gibt neue Buffs.
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Ihr sucht bei EA FC 25 im Karrieremodus Talente für die Stürmer-Position? Wir zeigen euch die besten und günstigsten Sturm-Talente.
Das bringen Talente im Karrieremodus: Im Karrieremodus von EA FC 25 übernehmt ihr einen Verein eurer Wahl oder erstellt direkt einen eigenen. Um den an die Spitze zu führen, braucht ihr starke Spieler.
Die besten Talente eignen sich da perfekt: Entweder, ihr baut die jungen Spieler zu Stützen eures Vereins auf, oder bildet sie so aus, dass sie euch viel Geld beim Transfer einbringen.
Stürmer sind die Spieler, die alles dran setzen, den Ball ins Tor zu befördern. Mit starken und unaufhaltsamen Schüssen setzten sie dem gegnerischen Torwart mächtig zu.
Hier findet ihr Talente für die Stürmerpositionen:
ST – Stürmer
MS – Mittelstürmer
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EA FC 25-Trailer zeigt Neuerungen für den Karrieremodus
Kauft man die richtigen Talente, dann können diese zu absoluten Leistungsträgern im Karrieremodus werden. Beachtet dabei jedoch unbedingt Folgendes:
Potenzial ist dynamisch. Es hängt also von eurem Training und den Leistungen ab, wie stark ein Spieler sein Potenzial ausschöpft.
Ihr könnt Spieler umschulen.
Der Marktwert ist nicht fest. Ihr könnt auch versuchen, euer Gegenüber von einem günstigeren Transfer zu überzeugen.
Wir zeigen euch hier eine Auswahl der besten Stürmer-Talente in FC 25.
Beste Stürmer-Talente in EA FC 25 mit dem höchsten Potenzial
Das ist die Stürmer-Liste: In dieser ersten Liste findet ihr die besten ST-Talente mit dem höchsten Potenzial. Bedenkt dabei, dass es sich dabei auch schon um etablierte Stars handeln kann, die durchaus sehr teuer sein können. Weiter unten findet ihr günstigere Sturm-Talente.
Alle Talente sind höchstens 23 Jahre alt und nach Potenzial sortiert.
Billige Stürmer-Talente in EA FC 25 unter 10 Millionen Marktwert
Das sind die günstigen ST-Talente: Wenn ihr einen kleinen Klub mit wenig Geld spielt, sind günstige Talente sehr hilfreich. Die fangen zwar bei niedrigeren Gesamtwerten an, können aber schnell steigen. Hier findet ihr 10 ST-Talente unter 10 Millionen Marktwert, die ihr billig kaufen könnt.
Spieler
Alter
Gesamtwert
Potenzial
Position
Marktwert
Semih Kılıçsoy
18
72
88
ST, LF, RM
6 Mio.
Karim Konaté
20
73
87
ST
7,5 Mio.
Paris Brunner
18
65
87
ST, LM
2,3 Mio.
Mustafa Erhan Hekimoğlu
17
62
86
ST, LF, RF
1,3 Mio.
Adrian Liso
19
67
86
ST, LM, RM
2,6 Mio.
Can Uzun
18
72
86
ST, ZOM, ZM
5,5 Mio.
George Ilenikhena
17
70
86
ST
4 Mio.
Sverre Halseth Nypan
17
66
86
ST, ZOM, ZM
2,3 Mio.
Evan Ferguson
19
74
86
ST
10 Mio.
Kenan Yıldız
19
70
85
ST, LF
3,8 Mio.
Welche Talente holt ihr euch für euer Team? Setzt ihr auf etablierte Spieler, oder baut ihr eher junge Kandidaten zu Weltstars auf? Erzählt es uns in den Kommentaren. Übrigens solltet ihr auch die neuen Spielerrollen nicht außer Acht lassen. Diese sorgen taktisch für komplett neue Möglichkeiten.
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Das Sammelkartenspiel Magic: The Gathering erfreut sich seit 30 Jahren großer Beliebtheit. Doch nicht alle Spieler können mit den steigenden Preisen mithalten. Sie behelfen sich mit einer kreativen Lösung.
Was ist das Problem bei Magic? Das Sammelkartenspiel war zwar noch nie ein besonders günstiges Hobby, doch wie so viele Sachen sind die Päckchen seit dem Release 1993 stetig teurer geworden – zu teuer für viele Spieler.
Auf Reddit vergleicht ein Spieler aus Italien die aktuellen Preise mit dem durchschnittlichen Einkommen in seinem Land und dem in den USA. Er sagt: Für eine Box mit 36 Boostern würde man in beiden Ländern etwa gleich viel zahlen, in Italien würde man aber nur etwa halb so viel verdienen. Nicht-Amerikaner würden dadurch ausgepreist.
Spieler aus den USA zweifeln die zugrundeliegenden Zahlen zwar an und behaupten, das tatsächliche Einkommen falle niedriger aus, in einer Sache scheint man sich jedoch einig: „Hasbro versucht wirklich, jeden Cent aus uns rauszuquetschen.“ (via Reddit)
Auch aus ganz anderen Ländern melden sich Spieler zu Wort:
In Südafrika müsse man die Karten über europäische Vertreiber kaufen, dadurch zahle man nochmal deutlich mehr – gleichzeitig würden die Menschen aber noch weniger verdienen (via Reddit).
In Brasilien entspreche der Preis für ein Display dem monatlichen Mindestlohn, Spieler würden auf günstigere Alternativen wie das Pokémon-Kartenspiel ausweichen (via Reddit).
In Argentinien müsse man auf Käufe aus dem Ausland hohe Steuern zahlen. Der Wirtschaft gehe es schlecht, aber Wizards of the Coast würde es noch schwieriger machen (via Reddit).
Viele schieben die Entwicklung auf die Entscheidung, die bisherigen Draft- und Set-Booster durch neue Play-Booster zu ersetzen (via Magic).
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Magic The Gathering: Die 3 teuersten Karten nach höchstem Verkaufswert
Wer sich keine Karten leisten kann, druckt selbst
Was ist die Lösung? Die Lösung des Problems ist vermutlich annähernd so alt wie Magic selbst: Proxy-Karten. Das ist ein Ersatz für eine Karte, die man nicht besitzt, oder die so wertvoll ist, dass man sie nicht beim Spielen beschädigen möchte. Proxy-Karten können auch sinnvoll sein, wenn man eine neue oder teure Karte erstmal ausprobieren möchte oder eine Karte für mehrere Decks benötigt.
Wie funktioniert das? Die einfachste Methode, einen Proxy herzustellen, besteht darin, die wichtigsten Informationen der Karte, die man ersetzen möchte, auf ein Stück Papier zu schreiben und es zu einer anderen Karte in die Hülle zu stecken. Wer mag, kann den Zettel noch mit einer kleinen Zeichnung „aufhübschen“.
Andere drucken die Karten, auf die sie es abgesehen haben, aber auch einfach aus. Inzwischen kann man Proxy-Karten sogar richtig professionell drucken lassen. Bei einer Partie mit Freunden stören sich wohl die wenigsten daran, wenn die ein oder andere Karte durch einen Proxy ersetzt wird.
Selbst bei Turnieren können Proxys zum Einsatz kommen, etwa, wenn die echte Karte im Verlauf des Turniers versehentlich beschädigt wurde (via Magic Judge).
„Es wird unmöglich, ohne Proxys zu spielen“
Proxys sind zwar nicht neu, entwickeln sich laut den Spielern auf Reddit aber zunehmend von einer möglichen Alternative zu einer Notwendigkeit, um überhaupt noch spielen zu können:
„Und Wizards hat auch noch aufgehört, auf Portugiesisch zu drucken, lmao. Jeder hier sollte einfach Proxys einsetzen.“ (via Reddit)
„Proxy alles. Commander mit Freunden? Proxy alles, sogar die Länder. Du willst mit Freunden draften? Proxy den ganzen verdammten Cube. Auch die einfachen Länder.“ (via Reddit)
„Hier [in Argentinien] haben wir eine wunderschöne Community, aber es wird unmöglich, ohne Proxys zu spielen.“ (via Reddit)
Zwar kann auch über die Verwendung von Proxys gestritten werden und nicht jede Spielgruppe akzeptiert ein Deck, das nur aus Zettelchen besteht, für viele Spieler scheinen jedoch die Vorteile zu überwiegen.
Ein Spieler erklärt, dass er seine gesamten Karten verkauft habe und nur noch mit Proxys spiele: „Wenn man nicht in offiziellen Turnieren spielt, gibt es im Prinzip keinen Grund, hunderte oder tausende Dollar in Karten zu stecken, um casual zu spielen. Pappe ist Pappe.“ (via Reddit)
Der 25-jährige Gabriël „Bwipo“ Rau ist nach einer langen Durst-Strecke in League of Legends jetzt Meister in den USA geworden. Der Erfolg löst bei Bwipo einen Strom von Beleidigungen gegen europäische Spieler der LEC aus. Dass ausgerechnet Bwipo sich so abfällig über andere Spieler in LoL äußert, wird kritisch gesehen.
Das ist die Situation: Der Belgier Bwipo startete seine Karriere bei Fnatic stark. Der Toplaner gewann 2018 zwei Meister-Titel in Europa.
Das war’s dann aber auch schon mit Titeln, denn er galt in den Jahren danach zwar als starker Spieler, stand aber im Schatten von Wunder und G2, die ständig Meister in Europa wurden.
HandOfBlood wollte mit seinem LoL-Team den E-Sport verändern, jetzt ist er endlich deutscher Meister
Bwipo schimpft auf EU-Spieler, sagt, sie würden Gehalts-Schecks stehlen
Das sagt Bwipo: In einem Twitch-Stream schimpfte Bwipo auf „europäische Spieler“ und das unmittelbar vor den LoL Worlds. Er sagte:
Europäische Spieler hielten sich für die Größten und hätten riesige Egos
Dabei seien sie nur „boosted“, also überschätzt – würden das aber selbst nicht erkennen
In Wirklichkeit würden sie „Gehaltschecks stehlen“
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Spieler glauben, Bwipo sei der eine Titel zu Kopfe gestiegen
So wird das diskutiert: Die Aussage von Bwipo wird auf reddit und Twitter kritisch besprochen. Denn man ist der Ansicht, dass Bwipo hier selbst der Prototyp des Spielers ist, den er beschreibt. Er habe das „größte Ego“ aller Spieler in LoL. Ihm sei der eine Meistertitel in den USA wohl zu Kopf gestiegen.
Manche vermuten sogar, Bwipo sei während seiner Tirade auf europäische Spieler unter dem Einfluss von Adderall gewesen, anders kann man sich kaum erklären, wie er so auftreten kann. Zwar sei die Kritik an der Einstellung von europäischen Spielern im Kern schon treffend, aber das Gleiche könne man auch US-Spielern vorwerfen und eben auch Bwipo selbst.
Denn auch Bwipo sei doch klar für einen „großen Gehalts-Scheck“ in die USA gewechselt und habe dann nicht die Leistung gebracht, die von ihm erwartet wurde.
Dragon Age-Fan Rae konnte bei einem Preview-Event sieben Stunden lang Dragon Age: The Veilguard anspielen – und ist absolut begeistert.
Wenn es um BioWare geht, dann habe ich jede Menge unbeliebte Meinungen. Dragon Age 2? Absolut unterschätzt. Mass Effect Andromeda? Bei Weitem nicht so schlecht, wie gern behauptet wird. Mass Effect 2 der beste Teil? Auf gar keinen Fall. Und nein, Anthem hat sein frühes Ende nicht verdient!
So. Nachdem das nun aus dem Weg ist und ihr potenziell jegliches Vertrauen in mich verloren habt, lasst mich erklären, warum ihr mir trotzdem glauben solltet, wenn ich sage, dass Dragon Age: The Veilguard das beste Dragon Age der Reihe werden könnte – egal, ob ihr Serien-Veteran oder Neuling seid.
Ich hatte nämlich die Gelegenheit, knapp sieben Stunden lang den neuesten Teil der RPG-Reihe auszuprobieren und dem Entwicklerteam Fragen zu stellen. Dabei konnte ich feststellen, dass BioWare – aller Zweifler zum Trotz – wieder zu sich selbst gefunden hat.
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Dragon Age: The Veilguard zeigt 20 Minuten vom Gameplay des neuen Fantasy-Abenteuers
Wer schreibt hier? Rae ist Head of Editorial bei Webedia und Teil der Chefredaktion von MeinMMO. Sie liebt Rollenspiele und hat vor über 10 Jahren mit Dragon Age: Origins ihr Herz an BioWare verloren. Wenn sie nicht gerade zum 317. Mal die gleichen Entscheidungen in RPGs trifft, obwohl sie “diesmal ganz sicher alles anders machen” wollte, spielt sie vor allem Multiplayer-Shooter und Cozy Games.
vier verschiedene Builds: 2x Magier, 1x Krieger, 1x Schurke
Fragt ihr einen BioWare-Fan, was für sie zu den besonderen Stärken des Studios gehört, dann werden vor allem zwei Dinge genannt: Charaktere, Story und Entscheidungen mit Konsequenzen.
Nach nur sieben Stunden bei einem RPG, das vermutlich im höheren zweistelligen Stundenbereich landen wird, kann ich logischerweise noch keine definitive Aussage zu genau diesen Aspekten treffen. Allerdings gab es für mich einige Indikatoren, die darauf hindeuten, dass BioWare hier wieder zu alter Stärke gefunden hat.
Keine Sorge, diese Preview bleibt spoilerfrei! Ich werde euch keine Details zur Handlung verraten, sondern nur Einschätzungen geben zu Momenten, die bei mir den Eindruck hinterlassen haben, dass BioWare auf dem richtigen Weg ist.
The Veilguard schickt uns in den Kampf gegen die Götter
Fangen wir mit den Figuren und der Story an.
Die Charaktereund vor allem die Begleiter, denen ich begegnet bin, waren schon zu Beginn sehr rund und voller Persönlichkeit. Die Dialoge waren trotz der dunklen Situation voller Humor und Leben – selbst wenn Fan-Favorite Varric gerade nicht mit von der Partie war, um einen Witz zu reißen.
Fast immer fanden im Hintergrund Gespräche statt und es schien mehr Party Banter zu geben als in den Vorgängern. Je nachdem, wen wir mitgenommen haben, waren die Dynamiken auch vollkommen unterschiedlich.
Während Qunari Taash bei mir relativ wortkarg war in Kombination mit Magier Emmerich, war sie bei Kollege Kevin von GamePro, der sie mit einem anderen Begleiter dabei hatte, viel aufgeschlossener.
Scout Harding kennen Fans bereits aus Inquisition
Auch Hauptcharakter Rook machte einen guten und runden Eindruck. Selbst in meiner kurzen Zeit mit ihr gab es immer wieder Referenzen auf ihre zuvor im Character Creator ausgewählte Vergangenheit.
Das ist etwas, was ich in Inquisition schmerzlich vermisste, gerade im Vergleich zu Dragon Age: Origins, das sechs verschiedene spielbare Anfänge hatte. Das bleibt uns zwar in Veilguard leider auch verwehrt, aber es ist gut zu sehen, dass es nicht komplett egal ist, welche Vorgeschichte unsere Rook hat.
Zu Beginn können wir uns im Charakter-Editor entscheiden, welcher Faction Rook angehört und somit welche Hintergrundgeschichte er oder sie hat:
Veil Jumper
Grey Wardens
The Mourn Watch
Shadow Dragons
Lords of Fortune
Antivan Crows
Sie alle kommen mit eigenen Boni daher und egal, für welche ihr euch entscheidet, ihr könnt trotzdem die Quests der restlichen Fraktionen machen. Allerdings ist eure eigene euch logischerweise am positivsten gegenüber eingestellt und wird im Laufe des Spiels immer wieder referenziert.
Es gibt sechs verschiedene Origin Storys zur Auswahl
Für meinen selbst erstellten Charakter habe ich mich für die Shadow Dragons entschiedenen, eine Untergrundorganisation, die gegen die Sklaverei in Tevinter kämpft. So bekam ich schon mit einer meiner ersten Begleiterinnen, Neve, zusätzliche Gespräche, da sie ebenfalls den Shadow Dragons angehört.
Zur Geschichte selbst möchte ich gar nicht so viele Worte verlieren, um wirklich nicht zu spoilern. Allerdings war ich schon zu Beginn positiv überrascht, gerade was Solas Rolle und mögliche Intentionen angeht. Die Tatsache, dass BioWare den Namen des vierten Dragon Age-Spiels von “Dreadwolf” auf “The Veilguard” änderte, gab zwar schon einen Hinweis darauf. Trotzdem ist es schön zu sehen, dass das Studio gerne mit den Erwartungen der Fans spielt.
Und zur Story eines jeden BioWare-Spiels gehören natürlich auch harte Entscheidungen mit Konsequenzen. Und ja, diese wird es auch in Dragon Age: The Veilguard wieder geben.
Welche Konsequenzen diese Entscheidung hatte, weiß ich noch nicht.
Bereits am Anfang hatte es sichtbare Auswirkungen, für welche Begleiterin ich mich in einer Mission entschieden habe. Infolge meiner Wahl wurde sie verletzt und sah in den nachfolgenden Szenen deutlich mitgenommen aus. Das ist natürlich im Großen und Ganzen eine Kleinigkeit, allerdings darf ich zu der größeren Entscheidung, die ich später in Akt 1 getroffen habe, aus NDA-(und Spoiler-)Gründen nichts sagen.
Lasst mich aber soviel verraten: Ihr werdet in Situationen geworfen, die ähnlich wie zum Beispiel die “Templar vs Magier”-Frage in Dragon Age: Inquisition größere Auswirkungen auf den nachfolgenden Spielverlauf haben und dafür sorgen werden, dass sich mehrere Durchläufe von The Veilguard lohnen dürften.
Was ihr allerdings nicht erwarten solltet, sind subtile Optionen oder versteckte Entscheidungen wie zum Beispiel in Dragon Age: Origins oder zuletzt im hervorragenden Baldur’s Gate 3. Hier kam es gerne mal vor, dass wir gar nicht wussten, dass wir gerade den Verlauf der Geschichte veränderten und merkten es erst im Nachhinein, wenn wir mit den Konsequenzen konfrontiert wurden. Das scheint bei The Veilguard nicht der Fall zu sein.
Wie in Dragon Age: Origins könnt ihr euch wieder den Grauen Wächtern anschließen.
Die Entscheidungen, die ich in meinen sieben Stunden mit dem RPG getroffen habe, waren immer sehr deutlich als solche erkennbar und das Ergebnis absehbar. Natürlich kann es sein, dass sich im finalen Release noch mehr versteckt, mit Subtilität würde ich allerdings nicht rechnen.
Das ist schade, denn es ist eines der Dinge, die ich an Baldur’s Gate 3 so liebe und die dafür gesorgt haben, dass ich auch nach 13 Jahren noch immer an meinen ersten, katastrophalen Playthrough von Dragon Age: Origins zurückdenke. Eine Entscheidung zu treffen und erst Stunden später den “Oh Shit!”-Moment zu haben, macht für mich einen besonderen Reiz bei Rollenspielen aus. Es wäre schön, wenn Veilguard hier noch mehr zu bieten hat. Gerade für alle, die vielleicht erst durch BG3 Gefallen am Genre gefunden haben.
Auf der nächsten Seite geht es darum, ob das jetzt endlich ein Dragon Age “für alle” ist.
Ein E-Sportler hat sich 2018 seine Karriere in Counter-Strike vor tausenden Zuschauern ruiniert, doch jetzt darf der Ex-Profi zurückkehren.
Um wen geht es? Nikhil „forsaken“ Kumawat war 2018 als E-Sportler für das CS:GO-Team OpTic India tätig. OpTic wollte damals beim Aufbau neuer Regionen helfen. Der E-Sport war zu dem Zeitpunkt in Indien noch nicht sehr etabliert und forsaken galt sogar als CS:GO-Hoffnung des Landes.
Nur wenige Monate nach der Gründung des Teams gelang es OpTic India, sich für ein LAN-Turnier in Shanghai zu qualifizieren, bei dem 16 Teams aus ganz Asien um einen Preispool von 100.000 US-Dollar spielten. Dem Erstplatzierten winkten schließlich 40.000 USD.
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Counter-Strike 2: Valve überzeugt noch einmal richtig mit Launch-Trailer
Das Turnier sollte für das indische Team jedoch einen desaströsen Verlauf nehmen. Nachdem OpTic das erste Spiel deutlich verloren hatte, schien es im zweiten Match besser zu laufen. Doch dann gab es einen Technical-Timeout, bei dem sich die Admins des Turniers den Computer von forsaken genauer ansahen.
Die Turnierleitung hatte den Verdacht, der indische E-Sportler könnte betrügen. Die Vermutung sollte sich kurz darauf bestätigen und die Schiedsrichter entdeckten, dass neben CS:GO ein weiteres Programm lief: word.exe. Hierbei handelte es sich jedoch nicht um das Textverarbeitungsprogramm von Microsoft, sondern um Cheat-Software, die forsaken versuchte, als „Word“ zu tarnen.
Der E-Sportler versuchte noch schnell das Programm zu löschen, doch es war bereits zu spät: forsaken wurde live beim Cheaten erwischt – vor über 6.000 Zuschauern und laufender Kamera. Heute wissen wir, dass er einen Aimbot nutzte, der ihn beim Zielen unterstützte.
Wie ging es für den E-Sportler weiter? Für forsaken bedeutete die Entdeckung des Cheats auch die Zerstörung seiner Karriere. Er wurde für 5 Jahre von der Esports Integrity Commission (ESIC) für die Teilnahme an jeglichen E-Sport-Aktivitäten gebannt.
Dieser Bann soll gemäß der E-Sport-Database Liquipedia jedoch am 19. September 2024 ausgelaufen sein. Das Online-Magazin Dexerto berichtete bereits im Oktober 2023, dass forsaken wieder an Wettbewerben teilnehmen könne.
Eine Rückkehr in den E-Sport gilt für den ehemaligen CS-Profi aber allgemein als ausgeschlossen. Er hat sich bereits vor Jahren aus den sozialen Netzwerken zurückgezogen. Außerdem würde ihn wohl kaum ein Team aufnehmen. Seine Karriere als E-Sportler ist vorbei und forsaken wurde zum Gespött. Word.exe – der Name, mit dem er versuchte, seine Cheat-Software zu verstecken – hat bis heute Meme-Status.
Die Vtuberin ironmouse gehört zu den erfolgreichsten Streamerinnen auf Twitch. Binnen kurzer Zeit wurden gleich 2 ihrer Kanäle auf YouTube entfernt. Dahinter könnte eine fiese Masche stecken, um ihre Identität zu enthüllen.
Was ist das für eine Twitch-Streamerin? ironmouse ist eine Vtuberin, eine virtuelle Streamerin, die sich durch einen Avatar in Form eines Anime-Mädchens mit pinken Haaren darstellt. Über ihre Identität ist wenig bekannt, man weiß jedoch, dass sie eine Karriere als Opernsängerin anstrebte, die sie aufgrund eines Immundefekts aufgeben musste.
ironmouse ist aktuell die meistgesehene Streamerin auf Twitch, wo sie gerade einen Subathon für ihre 2 Millionen Follower abhält (via SullyGnome). Doch während sie auf der einen Streaming-Plattform erfolgreich ist, kassiert sie auf YouTube einen herben Verlust: Zwei ihrer Kanäle wurden binnen weniger Wochen entfernt.
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3 deutsche Twitch-Streamerinnen, die ihr kennen solltet
Fans glauben an üble Erpressung
Was hat es mit den gesperrten Kanälen auf sich? Anfang September 2024 hatte ironmouse bekannt gegeben, dass ihr VOD-Kanal, auf dem Mitschnitte ihrer Streams hochgeladen werden, von YouTube entfernt wurde. Grund dafür sollen grundlose Copyright-Strikes gewesen sein.
In der Nacht auf den 21. September unserer Zeit gab ironmouse auf X bekannt, dass nun auch ihr Haupt-Kanal von YouTube entfernt worden sei. Sie sei unglaublich traurig und schockiert und entschuldige sich bei ihren Fans. Ihr juristisches Team sei bereits an der Sache dran, versichert die Streamerin.
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Was könnte dahinter stecken? Hinter den Copyright-Strikes könnte eine fiese Masche stecken, um die Identität der Vtuberin zu enthüllen. So erklärte ironmouse in einem Stream zum Bann ihres VoD-Channels: Um ihren Kanal zu retten, müsse sie die Copyright-Beschwerden anfechten. Dafür müsse sie jedoch persönliche Informationen wie ihren Namen und ihre Adresse angeben.
Sie fürchtet jedoch, dass die Person hinter den Copyright-Claims diese Informationen verwenden könnte, um sie zu doxen, also ihr privaten Kontaktdaten zu veröffentlichen. Das ist in Deutschland eine Straftat, die mit bis zu 3 Jahren Gefängnis geahndet werden kann (via Recht.Help)
Die Streamerin erklärte, sie habe nicht vor, ihre persönlichen Daten zu übermitteln. Der Schutz ihrer Identität habe höhere Priorität.
Fans fürchten, dass die Person hinter den Strikes es sogar genau darauf abgesehen habe und die Copyright-Claims nutze, um persönliche Informationen zu erpressen. Das sei ein „furchtbar dummes System“ von YouTube (via X).
Andere Nutzer merken an, dass es derzeit eine regelrechte Bannwelle gegen virtuelle Streamer geben würde. Sie glauben: Twitch und offenbar auch YouTube hätten etwas gegen Vtuber. Auf MeinMMO hatten wir erst kürzlich über den Fall der Vtuberin fallenshadow berichtet, aufgrund dessen sich eine gesamte Community benachteiligt fühlte.
Die Profi-Gilde Liquid wurde beim Ausnutzen eines Exploits, beim Schummeln, erwischt – und das löst eine Diskussion in der Community von World of Warcraft aus.
In World of Warcraft findet aktuell das Rennen um den World First Kill von Königin Ansurek statt – die Endgegnerin im Raid Palast der Nerub-ar. Noch sind die Profis nicht bei Ansurek angekommen, aber langsam bahnen sich die besten Gilden der Welt den Weg. Dabei ist jeder noch so kleine Vorteil entscheidend, aber manchmal werden auch Wege genutzt, die moralisch fragwürdig sind.
Jetzt wurde Team Liquid beim Exploiten erwischt, denn Magier nutzten einen fiesen Bug aus, mit dem sie massiven Schaden verursachen konnten.
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WoW Cinematic: Fäden des Schicksals
WoW: Liquid nutzt einen Spielfehler beim Magier zu ihren Gunsten aus
Was war das für ein Exploit? Der Exploit betraft Magier, die sich für die Heldentalente des „Spellslinger“ entschieden haben. Der Talentbaum dreht sich – ganz grob gesagt – um Arkane Splitter. Das sind kleine Stacheln, die der Magier auf seine Ziele abfeuert und die dann einen Debuff hinterlassen.
Normalerweise werden diese Splitter bei der Verwendung von bestimmten Zaubern verbraucht. In den meisten Fällen ist es daher nicht möglich, viel mehr als 8 Stacks auf dem Gegner aktiv zu haben – in Ausnahmefällen auch mal 16, aber selbst das nur für eine recht kurze Dauer.
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Mit dem Exploit war es allerdings möglich, die Splitter auf dem Gegner nahezu bis zur Unendlichkeit stapeln zu lassen, wodurch immer mehr Schaden entsteht. Erst bei einer extrem hohen Menge an Stapeln, jenseits der 200, wechselt man dann auf das Ziel und lässt alle Splitter gleichzeitig explodieren, um noch einmal hohen Schaden zu verursachen.
Den genauen Ablauf – einschließlich Screenshots und Clips als Beweise – hat tiker442 im Subreddit von WoW veröffentlicht:
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Möglich war der Exploit, indem der Magier ein Makro schrieb, mit dem er seine Zauber nicht auf sein aktuelles Ziel abfeuerte, sondern lediglich auf sein Fokus-Ziel. Gleichzeitig durfte er das letzte Talent im Talentbaum des Spellslinger nicht ausgewählt haben.
Nur wenn beide Faktoren zusammenkamen – also das Benutzen von „Fokus“-Makros und das Nicht-Auswählen des letzten Talents – dann konnte man diesen Exploit benutzen.
Oder ganz deutlich gesagt: Zufällig konnte dieser Exploit nicht auftreten.
Wie hat Blizzard reagiert? Kaum dass Blizzard auf den Fehler aufmerksam gemacht wurde, folgte umgehend ein Hotfix und der Heldentalentbaum wurde geändert. Jetzt ist es nicht mehr möglich, vor der Wahl des letzten Talents mehr als 8 Stapel des Debuffs aufzubauen. Daher ist es nicht länger möglich, diesen Fehler auszunutzen und den Schaden auf absurde Höhen zu steigern.
Viel fordern, dass die Magier, die diesen Fehler bewusst ausgenutzt haben, einige Tage gesperrt werden sollten. Immerhin handelte es sich dabei klar um einen Exploit und die bewusste Ausnutzung davon. Von einem „Versehen“ kann also keine Rede sein. Eine andere schlechte Nachricht gab es kürzlich für Gildenbank-Besitzer – denn viele Items sind wohl für immer weg.
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Was läuft das Event? Der Forschungstag findet am 22. September von 14:00 bis 17:00 Uhr statt. Es ist das nächste Pokémon-GO-Event im September 2024.
Heute steigt der nächste Forschungstag in Pokémon GO. Was solltet ihr beachten?
Der Fokus liegt dabei auf dem Erfüllen verschiedener Aufgaben und dem Sammeln der beiden Pokémon Quartermal und Kommandutan – hier habt ihr nämlich eine gute Shiny-Chance.
Wir fassen hier das Wichtigste für euch zusammen.
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Pokémon GO zeigt die neue Season „Dyna-Maximum“ im Trailer
Wie funktioniert der Forschungstag mit Kommandutan und Quartermak in Pokémon GO?
So holt ihr das meiste raus: Euer Fokus sollte darauf liegen, so viele PokéStops wie möglich zu drehen, denn von denen bekommt ihr im Event-Zeitraum die Feldforschungen, hinter denen sich die beiden Event-Pokémon verbergen.
Dabei handelt es sich um Kommandutan und Quartermak. Für beide bekommt ihr während des Events eine erhöhte Shiny-Chance. Quartermak erscheint sogar erstmals überhaupt als Shiny.
Um eure Chancen zu erhöhen, solltet ihr versuchen in einer Gegend zu spielen, die viele PokéStops hat, die ihr nacheinander abarbeiten könnt. Versucht dann, möglichst die einfachen Feldforschungen zu priorisieren und diese schnell abzuschließen, damit ihr dann wieder Platz für neue Forschungen habt.
Passt auf, dass eure Feldforschungssammlung im Event nicht mit Aufgaben vollläuft, die man schlecht „nebenbei“ erledigen kann.
Welche Pokémon erscheinen noch? In der Wildnis trefft ihr auf:
Menki* Griffel* Bummelz* Panflam* Chimpep
Die Pokémon mit Sternchen könnt ihr auch als Shiny antreffen, aber die Chance darauf ist nicht erhöht.
Besonders spannend sind diese Monster allerdings nicht, denn sie sind weder in Raids noch in der PvP-Liga wirklich nützlich. Deshalb: Fokussiert euch darauf, die Shinys aus den Forschungen zu bekommen.
Gibt es eine Forschung? Ihr könnt auch eine befristete Forschung im Shop kaufen, die ebenfalls während des Events läuft. Sie kostet 2 US-Dollar (Europreis voraussichtlich ähnlich) und bringt euch weitere Begegnungen mit Quartermak und Kommandutan.
Die beiden Monster aus der befristeten Forschung werden dann ebenfalls eine erhöhte Chance auf die schillernde Variante haben.
Ob sich das für euch lohnt, solltet ihr selbst entscheiden. Zwingend nötig ist die Forschung auf jeden Fall nicht, wenn man genug PokéStops und Feldforschungen in der Nähe hat. Dann sollte man ebenfalls schon eine gute Chance auf die Shinys haben.
Beachtet allerdings: Eine Garantie auf Shinys gibt es nicht, weder auf die eine, noch auf die andere Art.
Weitere Boni: Ansonsten laufen die aktuell vorherrschenden Events in Pokémon GO weiter. Das gilt auch für das Psycho-Spektakel, das noch bis zum 22. September um 20:00 Uhr läuft. Auch dessen Boni könnt ihr in dem Zeitraum nutzen, also doppelten Fang-Sternenstaub, Extra-Bonbons beim Fangen mit guten, großartigen oder fabelhaften Würfen und eine erhöhte Chance auf XL-Bonbons bei diesen Würfen. Darüber hinaus ist auch weiterhin das Dyna-Tanhel unterwegs, das ihr euch noch krallen solltet.
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In einem fünfminütigen Trailer verraten die Entwickler von Pantheon: Rise of the Fallen mehr zum Early-Access-Start des Fantasy-MMORPGs. Es geht darin unter anderem um das neue Bezahlmodell und die zu Beginn verfügbaren Inhalte.
Was ist Pantheon: Rise of the Fallen für ein Spiel? Es handelt sich dabei um ein MMORPG in einem High-Fantasy-Universum. Das Spiel orientiert sich an Klassikern wie Everquest und startet im Dezember 2024 in den Early Access, ein genaues Datum gibt es noch nicht.
In einem neuen Trailer gibt Creative Director Chris Perkins einen ausführlichen Überblick über das, was euch zu Beginn des Early Access erwartet. Eine Zusammenfassung des Gesagten bekommt ihr von uns.
Hier könnt ihr euch den Trailer anschauen:
Video starten
Der Trailer zu Pantheon: Rise of The Fallen verrät, was das MMORPG im Early Access bieten wird
Was wird im Early Access spielbar sein? Von neun geplanten Völkern werden euch zu Beginn sechs zur Auswahl stehen: Menschen, Oger, Elfen, Dunkle Myr, Zwerge und Halblinge. Euer ausgewähltes Volk wird auch Einfluss darauf haben, in welcher der sechs Zonen ihr euer Abenteuer startet.
Ein klassisches MMORPG ohne Zusatzkosten
Es wird zwölf unterschiedliche Klassen geben, darunter den Paladin, Schurken, Zauberer und den Waldläufer. Bis das Spiel fertig ist, sollen aber noch zwei weitere erscheinen. Euren Charakter könnt ihr erstmal nur bis Stufe 40 aufleveln, Handwerksberufe und Wetter, an das ihr eure Spielfigur anpassen müsst, soll es ebenfalls geben.
Ein Fact-Sheet mit allen Inhalten der Early-Access-Version findet ihr auf der Website des Spiels unter pantheonmmo.com.
Pantheon: Rise of the Fallen will das Gefühl klassischer MMORPGs wieder zum Leben erwecken und soll nicht so „casual“ sein wie die Spiele, die ihr vielleicht gewohnt seid, sagt Chris Perkins. Einzelgänger sollen es schwer haben, Teamplay dagegen belohnt werden.
Wie viel wird das Spiel kosten? Bei der Monetarisierung geht Pantheon: Rise of the Fallen einen neuen Weg. Die bisherigen Pledge-Packs sollen einem einfachen Buy-to-play-Modell weichen.
Einen Preis haben die Entwickler noch nicht genannt, wohl aber angemerkt, dass es zum Start des Early Access kein zusätzliches Abo geben soll. Alle Inhalte dieser Version sollen für alle zugänglich sein, ganz ohne Extrakosten.
Die Generationen Z wächst als erste Altersgruppe überhaupt mit den sozialen Medien auf. Doch obschon sie sie stundenlang täglich nutzen, haben sie zu ihr ein zwiegespaltenes Verhältnis.
Welche Anwendungen sind gemeint? Bei einer wissenschaftlichen Befragung von 1.006 repräsentativ ausgewählten jungen Menschen zwischen 18 und 27 Jahren (Gen Z) durch den Sozialpsychologen und Autor Jonathan Haidt in Zusammenarbeit mit dem Portal The Harris Poll kam Interessantes heraus.
Denn obschon sie die Apps lange nutzen (mehr dazu weiter unten) hätte fast die Hälfte manche von ihnen gerne nie kennengelernt:
50 Prozent X, früher Twitter
47 Prozent TikTok
43 Prozent Snapchat
21 Prozent würden sich sogar freuen, wäre das Smartphone nie erfunden worden.
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In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?
Zwiegespaltenes Verhältnis: Gen Z und soziale Medien
Wie lange nutzt die Gen Z das Smartphone? Die befragten jungen Menschen gehören laut ihren Angaben auf alle Fälle mehrheitlich zu den Vielnutzern von Social Media.
3 Stunden oder weniger: 38 Prozent
4 bis 6 Stunden: 39 Prozent
7 oder mehr Stunden: 23 Prozent
Die Autoren zählen der Studie hier auch Anwendungen wie YouTube hinzu, wo die Interaktion für manche nur zweitrangig ist und der reine Konsum von Videos die tragende Rolle einnimmt.
Welches Verhältnis haben junge Menschen bei sozialen Medien? Die Wissenschaftler fragen auch nach Begriffen, die emotional mit sozialen Meiden verbunden werden:
94 Prozent nennen Unterhaltung sowie Verbindung/Austausch
57 Prozent empfinden aber auch „Isolation“ und Langeweile
82 Prozent denken bei sozialen Medien aber auch an „Abhängigkeit“
Allgemein nennen mehr Frauen negative Worte als Männer. 8 von 10 haben bereits Schritte unternommen, um die eigene Nutzung von sozialen Medien zu verringern. Dazu zählt zum Beispiel das Ausschalten von Benachrichtigungen.
Die Generation Z hat derweil auch ein besonderes Verhältnis zum Büro, das sich grundlegend von dem vorhergehender Altersgruppen unterscheidet. Viele von ihnen begannen ihr Berufsleben während der Pandemie oder kurz davor und lernten so den normalen Berufsalltag nicht kennen. Jetzt zelebrieren sie ihn: Generation Z findet jetzt doch einen neuen Grund, um aus dem Homeoffice ins Büro zu gehen
Den sehr gut bewerteten 4K-Smart-TV LG OLED65C47LA bekommt ihr bei Amazon gerade per Rabatt-Coupon zum neuen Tiefstpreis.
Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) ist der Fernseher bei Amazon ohnehin bereits um 41 Prozent reduziert, doch wenn ihr auf der Shop-Seite den aktuellen Cashback-Coupon aktiviert, spart ihr direkt nochmal 200 Euro.
Laut Vergleichsseiten gab es das erst Anfang des Jahres erschienene Modell in 65 Zoll bisher noch nicht so günstig und bei anderen Händlern müsstet ihr teils deutlich mehr zahlen.
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Das bietet der LG OLED-TV C4
Der LG OLED65C47LA bietet auf seiner 65 Zoll großen Bildfläche typisch für OLED hervorragende Farben, Kontraste und Schwarzwerte in 4K/UHD-Auflösung mit breitem HDR-Support (inklusive Dolby Atmos) sowie eine schnelle Bildwiederholfrequenz mit 120 Hertz (bis zu 144 Hertz beim Gaming).
Die aktuelle Generation verfügt dabei über ein nochmal helleres Bild. Für guten Ton sorgt indes ein integriertes 2.2-Lautsprechersystem, während außerdem zahlreiche Smart-TV-Funktionen mit an Bord sind, darunter verschiedene unterstützte Streaming-Dienste, Apps, Sprachsteuerung, USB-Aufnahmefunktion und mehr.
Für Spieler gibt es auch eine ganze Reihe an Gaming-Funktionen, unter anderem Variable Refresh Rate (VRR), einen automatischen Low-Latency-Modus (ALLM) und AMDs FreeSync sowie Nvidias G-Sync. Dank HDMI 2.1 wird auch die Übertragung hoher Bildraten in 4K/UHD-Auflösung auf Konsolen und PC unterstützt. Weitere Details zur Ausstattung findet ihr auch bei Amazon.
4K-Smart-TV LG OLED65C47LA mit Coupon für 1.698,89 Euro statt 1.898,89 Euro (UVP: 3.199,00 Euro)
LG OLED C4: Das sagen Bewertungen und Test
In über 400 Bewertungen bei Amazon werden durchschnittlich 4,5 von 5 Sternen vergeben und gelobt wird vor allem die sehr gute Bildqualität. Lediglich vereinzelt gibt es Kritik an der Software.
Die englische Fachseite Techradar hat im Test derweil ebenfalls 4,5 von 5 Sternen vergeben und ebenso vor allem positive Worte gefunden.
Das helle, kräftige Bild des OLED-Fernsehers C4 von LG aus der Mittelklasse hat uns schon beim ersten Anblick fasziniert, und jetzt, nachdem wir einen vollständigen Test durchgeführt haben, können wir bestätigen, dass er den ebenfalls beeindruckenden LG C3 aus dem letzten Jahr übertrifft.
Mit dem C4 erhalten Sie einen Fernseher mit raffinierter Bildqualität, einem robusten Design und wichtigen Gaming-Funktionen wie 4K 144Hz-Unterstützung. Er ist bei weitem nicht die billigste TV-Option, aber Filmfans und Gamer werden am LG C4 viel Gefallen finden.
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Weitere Angebote: Tablet, VR-Headset und AM5-Mainboard
Weitere aktuelle Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt, findet ihr auch auf unserer Deals-Übersichtsseite mit vielen spannenden Deals.
Mit dabei ist zum Beispiel eines der besten Android Preis-Leistungs-Tablets exklusiv zum Hammerpreis. Außerdem gibt es die Meta Quest 3 als einsteigerfreundlichstes VR-Headset aller Zeiten und darüber hinaus aktuell auch ein AM5-Mainboard mit spektakulärer Performance saugünstig.
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Der Shooter Concord sollte ein großer Erfolg für Sony werden, wurde jedoch nach nur wenigen Tagen auf Steam und PS5 eingestellt. Ein Podcaster behauptet nun, dass Sony damit noch viel mehr Geld verloren habe, als bislang gedacht.
Woher kommt diese Zahl? Der ehemalige IGN-Redakteur Colin Moriarty teilte die angeblichen Produktionskosten von 400 Millionen US-Dollar am 20. September 2024 in seinem PlayStation-Podcast Sacred Symbols (via X).
Moriarty behauptet, eine Person, die an der Entwicklung von Concord beteiligt war, habe sich bei ihm gemeldet. Er habe die Quelle überprüft und sei sich da total sicher.
Sony habe große Hoffnungen in Concord gelegt, das habe ein Franchise wie Star Wars werden sollen. Man wollte über Jahre immer wieder zu dem Universum zurückkehren und hatte zahlreiche Pläne für Crossover-Projekte. Die Amazon-Serie Secret Level sei nur der Anfang gewesen.
Basierend auf diesen hohen Erwartungen habe man 400 Millionen US-Dollar in die Entwicklung investiert. Da seien die Kosten für die Übernahme des Concord-Entwicklers Firewalk noch gar nicht eingerechnet.
Intern sei Concord zudem von einer “Kultur der toxischen Positivität” umgeben gewesen: Niemand habe das Spiel kritisieren oder anzweifeln dürfen. Bedenken, etwa zum umstrittenen Character-Design, seien dadurch untergegangen.
Die hohe Summe kommt laut Moriarty zustande, weil Sony bereits vor der Übernahme von Firewalk mit den Concord-Machern zusammengearbeitet habe. Als der Shooter im ersten Quartal 2023 die Alpha-Phase erreichte, hatte man demnach bereits 200 Millionen Dollar investiert – wobei hier unklar sei, wie viel von dem Geld tatsächlich von Sony stammte.
Zu diesem Zeitpunkt sei Concord aber in einem “lächerlichen Zustand” gewesen. Sony habe noch einmal 200 Millionen Dollar investieren müssen, um es überhaupt veröffentlichen zu können. Dafür seien weite Teile der Entwicklung an andere Studios ausgegliedert worden.
Concord hatte große Pläne für kommende Inhalte, schaffte es jedoch nie über Season 0 hinaus.
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Concord: ‘The Stars Are Ours’ Cinematic Vignette Season 0: Episode 0
Concord hätte mehr gekostet, als bisherige Sony-Hits
Ist das realistisch? Die von Moriarty verbreitete Summe erscheint geradezu absurd hoch und darf wohl mindestens mit einer gesunden Portion Skepsis gesehen werden. Um die Zahl ins Verhältnis zu setzen:
Mit einem Budget von 400 Millionen Dollar wäre Concord eines der teuersten Spiele aller Zeiten und hätte annähernd so viel gekostet wie Cyberpunk 2077 inklusive DLC und mehr als GTA 5.
Für Sony wäre der Titel das bisher größte Investment gewesen: teurer als Spider-Man 2 und 3, The Last of Us Part II und Horizon Forbidden West.
So viel Geld in eine völlig neue IP zu stecken, wäre … mutig. Die Zahl übersteigt bisherige Schätzungen zudem um ein Vielfaches: Bisher waren selbst kritische Stimmen von 250 Millionen Dollar ausgegangen, konservative Schätzungen lagen jedoch eher bei etwa 100 Millionen.
Die Schätzungen basieren darauf, dass 6 Jahre lang eine Menge gut bezahlter Leute an Concord gearbeitet hätten. Screenshots von Firewalk-Mitarbeitern zeigen jedoch, dass der Shooter 2018 noch eine vage Idee gewesen sein soll, 2019 habe man mit weniger als einem Dutzend Entwickler daran gearbeitet (via X).
Zwar waren schlussendlich deutlich mehr Leute an Concord beteiligt, die wurden aber eben nicht über den gesamten Entwicklungszeitraum hin bezahlt. Man kann sich also fragen, wohin das ganze Geld geflossen sein soll.
Ins Marketing – das teilweise noch mehr kostet, als die Entwicklung selbst – wohl eher nicht, denn man hatte vorab vergleichsweise wenig von Concord gehört. Hier auf MeinMMO hatten Leser angegeben, erst durch Berichte über das Scheitern des Shooters überhaupt davon erfahren zu haben.
In den Kommentaren auf X sowie einem Thread im Subreddit zu PS5 kann sich ebenfalls kaum jemand vorstellen, dass diese Summe tatsächlich der Wahrheit entspricht.
Sony-Insider zweifelt Zahlen an
Unter den Zweiflern ist auch Dev Walker, der für Rocksteady, Respawn und das Sony-Studio Naughty Dog gearbeitet hat und Vertreter der BAFTA Games Awards ist. Er schreibt auf X, dass er der Summe nicht traut – auch nicht, wenn Sony große Teile der Entwicklung ausgelagert habe.
Walker sagt, er habe sich den gesamten Podcast angehört und sei persönlich vertraut mit den Outsourcing-Kosten bei PlayStation. Die Zahlen würden keinen Sinn ergeben. Dass die Übernahme von Firewalk noch gar nicht eingerechnet sei, ist für ihn Hauptgrund, den Behauptungen nicht zu glauben (via X).
Mit Sicherheit lässt sich nur sagen, dass nicht bekannt ist, wie viel Sony für die Übernahme von Firewalk ausgegeben oder in Concord investiert hat. Alle Summen, ob Schätzungen oder vermeintliche Insider-Berichte, sind unbestätigt und sollten nicht als Tatsachen betrachtet werden.