World of Tanks – Housing im Panzer-MMO?!

Kaum ein MMO steht so sehr im Wandel, wie World of Tanks zurzeit – Neben der neuen Grafik und Spielphysik wird es auch bald Veränderungen an den Spielmodis geben. Aber was sollen die Entwickler auch tun, wenn die aktuelle Karte nicht ausreicht und die meisten Provinzen unter der Kontrolle einiger Spitzenclans stehen? Ihr habt sicher auch schon mal festgestellt, dass die Chance ein Landungsturnier zu gewinnen, sehr klein ist.

“Die Festung”

Die neue Funktion “Festung” soll nun wieder leben auf die Karte bringen und das Spiel für alle Beteiligten noch spannender machen. Schon bald erhält euer Clan eine Festung, die es zu verteidigen gilt. Natürlich werden dafür mehrere Spieler nötig sein – denn alleine oder zu zweit wird es unmöglich, euer Heim zu verteidigen! Aber dort könnt ihr nun nicht nur auf Feinde lauern, um ihnen eins auf die Finger zu geben – Sondern ihr füllt eure Festung mit Leben, in dem ihr Gebäude errichtet, um wirtschaftliche Boni zu erhalten. Dahinter können sich Buffs wie 10% mehr Credits, extra Erfahrungspunkte oder freie Erfahrung in Gefechten sein. Dadurch werdet ihr brandneue Funktionen auf dem Schlachtfeld einsetzen können.

  • Ordert Bomber
  • Betreibt Aufklärung
  • Legt Minen
  • Richtet Pillboxen ein
wot_festung2

Diese Häuser entstehen nicht per Zauber, sondern ihr müsst Ressourcen besorgen, um den Bau voranzutreiben. Keine Sorge, ihr müsst nun nicht zum Jäger und Sammler und mutieren, sondern macht weiter was ihr am besten könnt: Kämpft!

Sammelt euch und zieht los, um die Festungen feindlicher Clans zu plündern. Doch keine Sorge, ihr müsst nicht direkt Angst haben, unter Beschuss zu stehen. Der Angriffs- und Verteidigungsmodus ist nur verfügbar, wenn eine Festung ihre fünfte Ausbaustufe erreicht hat. Es wird natürlich auch möglich sein, parallel an Gefechten auf der Weltkarte teilzunehmen.

Durch die kommenden Änderungen versprechen Gefechte noch vielseitiger und spannender zu werden – Was haltet ihr davon?

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ArcheAge: Eigentlich mehr als ‘ne Alpha Trailer

Nach dem Family & Friends Test, geht man beim kommenden Free-to-play Online-Rollenspiel ArcheAge jetzt offiziell in die Alpha-Phase über. Um diesen bedeutenden Schritt in Richtung Release gebührend zu feiern, gibt es noch einen Trailer obendrauf.

Gleichzeitig fällt mit dieser Ankündigung auch die Geheimhaltungsvereinbarung (NDA), das heißt, die teilnehmenden Spieler dürfen Bilder schießen, Videos drehen und sogar live streamen – und jetzt kommt der entscheidende Punkt – auch darüber öffentlich berichten.

Zunächst erhalten dabei die fleißigen Community-Mitglieder den begehrten Einzug ins Spiel. Doch es dauert nicht mehr lange, bis auch weitere Auserwählte das Ticket in die Welt der lokalisierten Version von ArcheAge ergattern können. Dafür sorgen laut Publisher Trion Worlds baldige Key Giveaways und für Spieler, die sich auf der offiziellen Seite angemeldet haben, besteht auch die Chance, aus dem Zufallspool heraus, den Zugang zur Alpha zu “gewinnen”.

Alpha hin- oder her, ArcheAge ist bald bereit

ArcheAge

Warum man ein bereits seit längerer Zeit veröffentlichtes MMORPG immer noch als Alpha betiteln muss, bleibt mir ein Rätsel. Da diese Begriffe ohnehin schon total aufgeweicht sind, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis man Entwicklungs- und Testphasen nach der Beta als Gamma, Delta und Epsilon deklariert.

ArcheAge ist keinesfalls mehr ein Spiel, das bis zum Release im Westen noch mehrere Entwicklungsstadien durchlaufen und vom Funktionsumfang deutlich erweitert wird, weil es sonst für den Markt ungeeignet wäre.

Es ist zwar bekannt, dass das Spiel in Korea und Russland mit einigen Schwächen zu kämpfen hat, aber dafür ist eher das Gamedesign verantwortlich. Darüber hinaus wissen wir, dass das Spiel zum großen Teil auch schon übersetzt ist. Das mag zwar schwer gewesen sein, hat aber fast nichts mit der Programmierung zu tun. Bei den Inhalten, die im Zuge der Westernisierung verändert werden, geht es größtenteils um Anpassungen und keinen gänzlich neuen Content.

Wie dem auch sei, ich freue mich schon sehr auf meinen ersten Besuch in ArcheAge, denn die offene Welt bietet, basierend auf die berühmte Cryengine, wahrhaftig schöne Kulissen, interessante Völker und Rassen sowie eine Vielzahl an Features, die bei fast jedem MMO-Fan auf der Zunge zergehen. Ob nun ereignisreiche Seeabenteuer, ahoi, spektakuläre Burgenschlachten, boom, oder der Traum von den eigenen vier Wänden, hurray – Möglichkeiten werden einem hier augenscheinlich eine Menge geboten. Fragt sich für mich nur noch, ob mir dir Umsetzung gefallen wird.

Apropos Housing

Housing ArcheAge

Fast schon simultan erschien auch ein einführender Guide zu den Spielerunterkünften und Farmen in ArcheAge. Gerade Housing ist ein Feature, das in Online-Rollenspielen kaum mehr wegzudenken ist und immer mehr zu einem must-have mutiert.

Hinzu kommt, dass es sich hier um eine besondere Form der Behausungen handelt, denn im Gegensatz zu vielen anderen Varianten im Genre, ist diese nicht instanziert. Wenn die Spieler vernünftig mitmachen und die vom Spiel geschaffenen Strukturen es hergeben, können Dörfer oder gar imposante Städte gemeinschaftlich erbaut werden. Sandbox eben.

Wenn ich da an Ultima Online zurückdenke, war es unheimlich spaßig, ein Teil einer Nachbarschaft zu sein und sich vor seinen Häusern mit anderen Bekannten auszutauschen. Dass man u.a. durch die Bauernhöfe sich noch als Landwirt einen Namen machen kann, also neben dem Bauherr-Gedöns, klingt in Kombination mit der spielerabhängigen Wirtschaft ebenfalls sehr unterhaltsam.

Laut der Einführung gibt es mehrere Baupläne für die Häuser, sodass einem, je nach Reichtum, die ganze Palette an möglichen Traumhäusern in verschiedenen Dimensionen zur Verfügung steht: Von einer kleinen Hütte über ein bürgeliches Domizil bis hin zu einer üppigen Villa. Bleibt zu hoffen, dass es hier nicht zu Engpässen in der freien Welt kommt. In Russland wurde das nämlich zum Problem. Nach relativ kurzer Zeit waren die meisten Plätze bereits belegt. Zum englischen Guide gelangt ihr hier. Wer dieser Sprache nicht mächtig ist, kann sich alternativ einfach das folgende Video anschauen.
http://youtu.be/n_TMl3a3Pf4

AION: Der Äthertech ähhh Patch 4.5 ist endlich da!

Habt ihr euch schon gefragt, wann die Server des Online-Rollenspiels AION endlich auf die Version 4.5 geupdated werden? Die Lösung ist: Es ist da! Ganz frisch! Wuhu! Endlich können alle Ingenieure ihre zweite Spezialisierung ausprobieren und Feinde vom Schlachtfeld fegen! Freut ihr euch schon den neuen Äthertech auszuprobieren oder wart ihr schon auf dem Testserver, weil ihr es vor Neugier nicht mehr ausgehalten habt? Für alle anderen gilt: Geht in Deckung, wenn der Mech seinen Ätherschlüssel schwingt!

Aber wir haben noch mehr positive Nachrichten! Die Abklingzeiten für Instanzen wurden endlich entfernt! Nachdem diese Änderung erst bei World of Warcraft vorgenommen wurde, ist sie auch endlich in AION verfügbar. (Oder umgekehrt? 😉 ) Diesen Vorteil könnt ihr direkt in den acht neuen Instanzen ausnutzen. Macht euch gefasst auf atemraubende Kämpfe, die eure Aufmerksamkeit und euer Geschick auf die Probe stellen werden!

Die neuen Instanzen sind:

  • Schutzturm der Ruhn (Im Osten vom Untergrund von Katalam) – 6 Personen – Ab Stufe 65
  • Oberer Abyss-Bereich
    • Krotan-Kriegsfestung – Stufe 61 bis 65
    • Krotan-Legionsfestung – Stufe 61 bis 65
    • Kysis-Kriegsfestung – Stufe 61 bis 65
    • Kysis-Legionsfestung – Stufe 61 bis 65
    • Miren-Kriegsfestung – Stufe 61 bis 65
    • Miren-Legionsfestung – Stufe 61 bis 65
  • Schlachtfeld der Stahlmauerbastion – 24 vs. 24 Personen – Stufe 61 bis 65
MMORPG AION Screenshot

Wenn das nicht genug zu tun ist, mach euch auf die Jagd nach den Ehrenpunkten, in dem Quests absolviert, Boss-Monster besiegt oder an Festungseroberungen teilnehmt. Dadurch erhaltet ihr neue euren Abyss-Rang – doch Achtung, unter Stufe 50 bzw. unter 30.000 AP ist es nicht möglich, Ehrenpunkte zu erreichen. Uuuuunndd ihr könnt sie verlieren. Zwar nicht, wenn ihr sterbt, aber eben jeden Tag, wenn um 12 die Neuberechnung der Ränge erfolgt. Also schön am Ball bleiben und sammeln 🙂

Tipp: Schaut direkt mal bei dem Händler eures Vertrauens vorbei und haltet nach neuen Fertigkeitsbüchern Ausschau. Man munkelt, es gibt tolle neue Fähigkeiten für euch. 🙂

  • GladiatorKlinge der Provokation I ab Stufe 65 (Fügt einem Ziel in bis zu 21m Distanz physischen Schaden zu und erhöht seinen Zorn Euch gegenüber.)
  • TemplerFlug: Gefangenschaft I ab Stufe 65 (Fügt dem Ziel in bis zu 20m Distanz physischen Schaden zu und zieht es anschließend direkt vor Euch. Kann nur im Flug verwendet werden.)
  • Assassine: Ausweicherhöhung II ab Stufe 63 (Ausweichen wird nach erfolgreichem Ausweichen 20s lang um 350 erhöht.) und Flug: Gefangenschaft I (Fügt dem Ziel in bis zu 20m Distanz physischen Schaden zu und zieht es anschließend direkt vor Euch. Kann nur im Flug verwendet werden.)
  • JägerSchwächender Pfeil I ab Stufe 65 (Verursacht beim Ziel physischen Schaden. Parieren des Ziels wird für 10s um 300, Ausweichen um 300 und Blocken um 300 reduziert.)
  • ZaubererFunkelnde Scherbe II ab Stufe 63 (Fügt einem Ziel in bis zu 25m Distanz magischen Wasserschaden zu und absorbiert 50% des Schadens als MP. UND Glut I ab Stufe 65 (Fügt einem Ziel in bis zu 25m Distanz magischen Feuerschaden zu. Kettenfertigkeit Stufe 3 Brand – Glut)
  • BeschwörerRauchgasexplosion II ab Stufe 63 (Fügt einem Ziel in bis zu 25m Distanz magischen Feuerschaden zu und absorbiert 100% des Schadens als TP und 50% des Schadens als MP. UND Zorn der Wildnis I ab Stufe 65 Fügt einem Ziel in bis zu 25m Distanz je nach Akkumulationsstufe magischen Erdschaden zu. Es handelt sich um eine Akkumulations-Fertigkeit)
  • KantorSchlag der Vehemenz I ab Stufe 65 (Verursacht beim Ziel physischen Schaden. Kettenfertigkeit Stufe 4 Spaltschlag – Schlag der Vehemenz)
  • KlerikerBetäubender Hammer I ab Stufe 65 (Verursacht beim Ziel physischen Schaden zu. Die Wirkzeit der Fertigkeit ist 8s lang um 50% erhöht.)
  • Schütze: Materialisierte Form der Mauer II ab Stufe 19 (10s lang wird jedes Mal, wenn Ihr einen Angriff erleidet, mit einer Wahrscheinlichkeit von 100% ein Schutzschild rrichtet, der 50% des Schadens absorbiert. (Der Schutzschild bleibt aktiv, bis er seinen maximalen Schaden absorbiert hat.) UND Flug: Schuss I ab Stufe 65 (Fügt einem Ziel in bis zu 20m Distanz magischen Windschaden zu. Die Fluggeschwindigkeit des Ziels wird 12s lang um 20% reduziert. Kann nur im Flug verwendet werden.)
  • Barde: Melodie der Heiterkeit I ab Stufe 65 (Die Angriffsgeschwindigkeit ist 15s lang um 20% erhöht.)

Na das sieht doch ordentlich aus, oder?

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Quelle(n):
  1. Update 4,5 ist live

Drei Gründe, dass Du kein Guild Wars 2 spielst

Guild Wars 2 ist eine Erfolgsstory. Mit riesigem Hype gestartet, bekam das Fantasy-MMORPG exzellente Kritiken, verkaufte sich unglaublich gut und erhielt viel Lob dafür, innovative Wege zu gehen.

Also warum spielen wir überhaupt noch ein anderes MMO?

Und was sind die Gründe dafür, dass Guild Wars 2 den Markt nicht so im Sturm erobern konnte, wie das viele einmal gedacht haben. Den Fragen geht unser Tester Schuhmann nach.

Die Beta – Auffangbecken für gescheiterte MMO-Beziehungen

Im Moment häng ich in vielen Betas rum. Betas sind so ein bisschen das Auffangbecken für heimatlose MMORPGler. Oder noch besser: Betas sind wie diese Wohnblöcke, in denen nur frisch geschiedene Männer hausen und ein fröhliches Junggesellenleben vortäuschen, während sie Tiefkühlpizzen essen. Wenn man den Chat beobachtet, geht es nur um die Exen. Und man kriegt einiges mit:

So klingen eben enttäuschte Ex-Zocker. Über EVE Online wird so gut wie nie gesprochen. Wer dem mal verfallen ist, bleibt wohl für ewig im Weltall. Auch über The Secret World hört man kaum etwas. Spricht man wen darauf an, hebt er verwundert die Brauen: „Ist das eine Fernsehserie?“

So nebenbei: Das am 15. April erscheinende und groß angekündigte Feature-Release könnte GW2 ordentlich aufpolieren!

Aber wenn man irgendeinen auf Guild Wars 2 anquatscht, kriegt man sowas zurück wie: „Ja, stimmt. Das war ganz gut. Könnte ich eigentlich nochmal spielen.“ Und dann dreht sich der Beta-Spieler um, steuert seinen Level-4-Charakter in ein gefährliches Abenteuer und scheint das Gespräch schon vergessen zu haben. Hm! Da kam ich ins Grübeln.

Was fehlt Guild Wars 2 eigentlich, um uns alle auf ewig in marodierende Katzen, Baummenschen oder Mesmer zu verwandeln? Und warum spiel ich das eigentlich gerade nicht?

Problem Nr. 1 – Die fehlende Holy Trinity

Guild Wars 2

Die Holy Trinity ist ein einfaches Konzept. Tanks sind zum Tanken da, Heiler zum Heilen und Schadensausteiler sorgen dafür, dass der Mob schneller umkippt. Seit Jahrzehnten kennt man das System. Es hat Probleme:

  • Der Tank hat wahnsinnig viel Verantwortung und einen undankbaren Job
  • Der Heiler hat einen undankbaren Job und wahnsinnig viel Verantwortung
  • Die Damage-Dealer kämpfen meist eher um den vordersten Platz im Damage-Meter als gegen den Boss

Jede Klasse ist in eine bestimmte Rolle gezwängt, das Spielen ist etwas eintönig, im PvP sind Tanks meist überflüssig und wenn ein Heiler oder Tank mal solo losziehen möchte, muss er auf DD umschwenken.

Das ungeliebte Kiten

Was hätte es Innovativeres geben können, als das System mal über den Haufen zu schmeißen? Jeder ist ein bisschen Tank, jeder kann ein bisschen heilen und Schaden macht ohnehin jeder gut. Und schon war das seltsame Bastard-Klassen-System in Guild Wars 2 geboren.

Nun – das System ist fürs Solo-Spielen oder fürs PvP oder auch für das allgemeine Spielgefühl super, nur: In Instanzen oder bei Massen-Fights gegen World-Bosse wirkt dadurch alles zergig, ungeordnet und nervig.

Fragt man einen Spieler, wie er Guild Wars 2 erlebt hat, dann sagt er vielleicht: „Ich hab bis zur Höchststufe gespielt, dann hab ich die Hauptquest durchgemacht, das war alles toll. Dann war ich in einer Ini und weil’s keinen Tank gab, haben wir stundenlang einen Mob durch die Gegend gekitet und es war total bescheuert.“

Für die einen ein Boss, für die anderen die größte Loot-Piñata
der Welt

Weltboss Tequatl GW2

Nun wird es sicher Möglichkeiten für erfahrene Spieler geben, so etwas wie eine Ordnung in einer 5er-Instanz herzustellen, doch der Eindruck des totalen Chaos hat sich festgesetzt.

Vom „Endgame“ kriegt man als Gelegenheitsspieler die zum Teil großartigen Massen-Events mit: Da landet eine neue Bedrohung irgendwo auf der Welt. Sie erfordert hunderte Spieler, um ihr Herr zu werden. Aber es läuft darauf hinaus, dass 100 Leute um einen Mob stehen und jeder wie irre drauf prügelt. Weil es keinen Tank gibt, den es zu heilen gilt, ist das Mob-Design auf AoE-Attacken beschränkt und am Ende fühlt es sich so an, als prügele man auf eine riesige Piñata, bis sie endlich aufplatzt und sich die süße Beute auf den Boden verteilt.

Fazit: Die fehlende Holy-Trinity schränkt die Encounter-Designer stark ein. Manchen Spielern fehlt eine Identifikation mit ihrer Klasse.

Grund 2: Die hohe Einstiegshürde im PvP

Das PvP in Guild Wars 2 stellt hohe taktische Anforderungen: Der einzelne Spieler ist erstmal nichts. Nur in Begleitung zahlreicher anderer wird er etwas, nämlich Teil eines Zergs. Diese Spielermassen bleiben auf der Karte zusammen, folgen einem Anführer, erobern Burgen und Festungen und tragen zum Gelingen des Reichs bei.

Das PvP in Guild Wars 2 erschlägt jeden Anfänger zu Beginn mit einem Wust an Informationen, Anforderungen, Boni und anderen Dingen. Während das PvP in anderen MMORPGs relativ leicht zu verstehen ist: „Der, der noch steht, hat gewonnen.“ Oder sich auf sattsam bekannte Capture-the-Flag-Szenarien beschränkt, erwartet das PvP in Guild Wars 2 erstmal, dass sich der Spieler richtig einfuchst.

Guild Wars 2 WvW

Und auch wenn man das getan hat, ist man abhängig vom Wohl und Wehe des eigenen Reiches. Zwar hat auch Guild Wars 2 instanzierte Battlegrounds, die man mal gewinnt und mal verliert, aber der Fokus liegt auf einer Schlacht, die eine Woche andauert und bei der man selbst nur ein Sandkorn am Strand ist. Manchmal ist das PvP in Guild Wars 2 so, als liege man bei einem Fußballspiel nach 2 Minuten schon 0:3 hinten und fiebert nur noch dem Schlusspfiff entgegen.

Fazit: Der Einstieg ins PvP gestaltet sich für viele schwierig und frustrierend.

Grund 3: Das fehlende Jagen und Sammeln

Jedes Mal, wenn ich in Guild Wars 2 einlogge, habe ich keine Ahnung, was ich eigentlich machen soll. In anderen Spielen ist es klar: Mach die Quest endlich fertig, farm Ruf, geh in diesen Raid, besorg dir noch ein paar Punkte im PvP – denn dann kriegst du ein besseres Items!

Also mache ich das, kriege ein besseres Item, logge aus und fühle mich stärker.

Diablo 3, das Spiel, was im Moment wieder die halbe MMO-Zockerschaft in ein frühes Grab und grassierenden Wahnsinn („Schnitzel!“) treibt, hat genau dieses Verhalten perfektioniert.

In Guild Wars 2 mit der flachen Itemkurve kann ich mir ziemlich gutes Zeug direkt aus dem AH kaufen. Bei Boss-Events droppt wenig Besseres. Irgendwie könnte man sich eine Waffe schmieden lassen oder irgendwelche Dailies farmen oder mit „Fraktalen“ anfangen, aber auch davor steht eine Hürde, die ein Gelegenheitsspieler wahrscheinlich nie nehmen wird.

Fazit: Die Item- und Charakterprogression ist unklar.

[Was ist das mit Guild Wars 2 nur, dass ich und viele andere Spieler nicht über diese drei Hürden springen können? Seid Ihr denn ein ausgewiesener Guild Wars 2-Experte und könnt uns erklären, warum das Euer Spiel ist? Muss man erst richtig ins Endgame einsteigen, um die Mechaniken schätzen zu lernen? Oder habt auch Ihr Guild Wars 2 recht bald den Rücken gekehrt?

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

WildStar – Finaler Patch vor dem Launch

“Polishing” hieß das magische Wort, das seit Wochen in den WildStar-Foren umhergeistert. Gemeint ist damit quasi das Ausbügeln von Bugs, das Verbessern der Framerate und das Balancing der Klassen. Im Grunde der letzte Schliff – die letzte Politur – bevor ein MMO auf die Spielerschaft losgelassen wird.

Und genau dieser letzte Schliff scheint bei WildStar jetzt eingetroffen zu sein und der hatte noch so manche Überraschung parat!

Neben den unzähligen, kleinen Klassenänderungen wurden auch einige störende Elemente des Gameplays beseitigt: So wird das Gruppenspiel jetzt mit deutlich mehr Erfahrungspunkten belohnt, als wenn man alleine über Nexus streift. Darüber hinaus bekommt jeder Charakter nun einen zusätzlichen Teleportzauber, der ihn direkt zur Hauptstadt der Fraktion befördert – ungemein nützlich, denn so verfügt man mit dem eigenen Haus und der Schnellreise über insgesamt drei Rückrufmöglichkeiten.

Den Chua aus dem Sack gelassen: Mehr Charaktermodelle!

WildStar Chua
Dieser Chua freut sich mit uns über diese Überraschung!

Die größte, unerwartete Änderung ist wohl die Tatsache, dass jede Rasse mehrere Charaktermodelle und einige neue Frisuren spendiert bekommt.

Bisher gab es nämlich pro Volk und Geschlecht nur genau ein Modell und die letzte Aussage war, dass das auch bis zum Launch nicht mehr geändert wird. Manchmal ist es schön, wenn Entwickler ihre Aussagen nicht halten! Gerüchten zufolge fühlte sich Carbine nur dazu genötigt, weil viele Spieler die Reduzierung des Brustumfangs der Aurin in einem der vergangenen Patches kritisierten – nun bekommen eventuell doch alle ihren Willen.

Aufgrund der Wartungsarbeiten konnten wir leider noch keinen Blick auf die neuen Modelle werfen. Das wird ohnehin erst am 18. April wieder möglich sein, zur nächsten Beta-Phase eben.

Housing – Noch mehr, noch besser

Aber auch am Housing-System wird noch weiter getüftelt: Die bisherige Anzahl der Nachbarn wurde von 25 auf 100 erhöht – nun sollte jeder seine Freundesliste dort unterbringen können.

Darüber hinaus ist es nun möglich, einige der “toten Flecken” auf dem Grundstück ebenfalls mit Möbeln und Dekorationen zu versehen; jetzt steht wirklich die ganze Fläche zur Verfügung.

Schon meinen Artikel über das Housing in WildStar gelesen? Ich hoffe doch! Da stecken über 100 Stunden drin! Das Preview von Schuhmann solltet ihr auch mal lesen, ist quasi Pflichtlektüre.

Viele, viele Kleinigkeiten

Es wäre zu viel, jeden der über 500 Punkte hier anzusprechen, es ist aber deutlich erkennbar, dass das Spiel auf seine Zielgerade zusteuert: Die Voiceovers für die Instanzen und Cinematics sind drin, Endgame und PvP wird abgerundet, jede Menge neue Icons, verbesserte Emotes und eine sinnvollere Benutzeroberfläche.

Wer sich jede Änderung im Detail ansehen will – und der englischen Sprache mächtig ist – kann dies hier tun.

Nexus, wir kommen!

http://youtu.be/ukb7oOCkhJw

Elder Scrolls Online – Fliegende Katzen, falsche Accounts & Schatztruhen-Trolling

Der Launch eines MMOs läuft eigentlich nie fehlerfrei ab. Auch The Elder Scrolls Online hat es nicht geschafft, die Bugs vor Beginn des Spiels auszumerzen und die Glitches zu verhindern. In diesem Video möchte ich euch von ein paar der zum Teil amüsanten, aber mitunter auch ziemlich schlimmen Fehlern erzählen.

So konnte beispielsweise meine Khajiit-Nachtklinge plötzlich die Schwerkraft überwinden und flog/rannte in den Wolken herum — zumindest so lange, bis sie wieder heruntergefallen war und von Schlachterfischen gefressen wurde. Ein unwürdiges Ende für eine Katze, wie ich anmerken möchte.

Schlimmer ist dagegen der (mittlerweile scheinbar behobene) Bug, dass Spieler Zugriff auf den Account eines anderen Spielers bekommen konnten oder auch dass Spieler in Instanzen auch noch belohnt werden für schlechtes Verhalten.

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Herr der Ringe Online: Lotro wird sieben

Die friedlichen Auen in Mittelerde werden bald beben und nichts wird mehr sein, wie es war…

denn Herr der Ringe online feiert seinen siebten Geburtstag! Vom 17. bis 29. April 2014 wird die Party steigen und verspricht nicht nur ein wunderschönes Feuerwerk. Je nach dem wie alt euer Account ist und ob ihr Premium- oder VIP-Spieler seid, gibt es noch zusätzliche Geschenke. Falls ihr HRDO noch nicht solange zockt oder nicht kennt, hier kurz eine Erklärung:

  • Premium = Jemand der im Shop oder Markt Geld ausgegeben hat oder mal VIP war
  • VIP = Aktiver Abonnement

Und was gibt es nun für diese Spieler? Generell ist der Stichtag immer der 30. April des Jahres, wer also länger als…

  • 1 Jahr registriert ist: Jubiläumsfeuerwerke
  • 2 Jahre registriert ist: Drei Schriften der fortwährenden Schnelligkeit (60 Minuten Dauer), +5 % Angriffsschaden (90 Minuten) x1, 10 Schlacht-Tränke der Wiederherstellung
  • 3 Jahre registriert ist: Drei Beutekisten-Schlüssel
  • 4 Jahre registriert ist: Azur-Festbekleidung
  • 5 Jahre registriert ist: Ein festliches Azur-Ross
  • 6 Jahre registriert ist: Ein festliches, Azur-Zierwerks-Aussehen für Euer Kriegsross
  • 7 Jahre registriert ist: Einen Schildumhang, einen Schatzkästchenschlüssel und falls ihr einen Monster-Spiel-Charakter habt, das /tanzen-Emote und 5 % Angriffsschaden x5
hdro_azur

Abhängig von der Anzahl der Jahre bekommt ihr noch einen passenden Charakterporträt-Rahmen. Falls ihr es kaum noch abwarten könnt, müsst ihr euch leider noch bis zum 17. April 2014 gedulden, denn dann wartet im Inventar eine große Ladung Geschenke. Sollten eure Taschen voll sein, wird euch der Rest beim nächsten Login zugestellt, wenn Platz ist.

Keine Sorge, solltet ihr schon eine Weile nicht mehr gespielt haben, seid ihr nicht von der Aktion ausgeschlossen. Auch falls ihr es nicht schafft während des Events einzuloggen, verfallen die Aufmerksamkeiten nicht.

Vielleicht werden die Free-2-Play-Spieler unter euch jetzt schlucken… Aber hey! Ihr bekommt immerhin ein Feuerwerk!

Da bleibt uns eigentlich nur noch eins zu sagen: Alles Gute zum Geburtstag, Herr der Ringe Online!

So mal im Ernst, was sagt ihr dazu?
Ist es ok, dass die Premium- und VIP-Spieler bevorzugt werden?
Seid ihr enttäuscht als F2p-Spieler?
Ist es euch egal?
Haltet ihr Menschen für gierig, die sich mehr wünschen?

The Elder Scrolls Online: Hier ist das Gameplay von gestern

Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online hat einen durchwachsenen Start erlebt. Während es für die Vorbesteller relativ glatt durch die ersten Tage ging, tauchen seit dem offiziellen Start immer mehr Schwierigkeiten auf: Probleme mit den Abos, ein überforderter Support und Serverwartungen zur Hauptspielzeit.

Und das sind nur Schwierigkeiten außerhalb des Spiels. Mit denen wollen wir uns heute nicht rumschlagen. Wir schauen uns an, wo das Spiel-Design von TESO noch Verbesserungsmöglichkeiten bietet und werfen einen Blick auf die zwei Dinge in Tamriel, die uns am meisten nerven. Dabei lassen wir Bugs und Lags außen vor und kümmern uns nur um Sachen, die wohl wirklich so geplant waren.

Oder um es anders zu sagen: Willkommen zu unserer ersten Show bei mein-mmo.de.

Willkommen bei „WTF Zenimax? Wirklich?!“
TESO Loot
Über Endbosse in Höhlen, deren Spawntimer zu niedrig und deren Loot zu gut ist, haben wir schon berichtet.

Vielen Dank, ich würde das gerne alleine machen

Das Quest-System von TESO ist viel gerühmt, doch kollidiert es mit der Design-Entscheidung, auf instanzierte Gebiete möglichst zu verzichten und die Welt offen zu lassen. Das ist im freien Feld etwas ganz Normales und Bekanntes. Wenn man für eine Quest 10 Bären töten muss, dann wird das Spiel so designet, dass da 50 Bären auf einem Feld sind: Genug Bären für alle eben. Bei TESO hingegen laufen viele Quests schlauchförmig auf ein Verlies oder eine Höhle zu. Und da gibt es zwar auch 50 Bären, aber die warten alle schön in einer Reihe wie Dominosteine.

Das heißt ein Spieler läuft in eine Höhle, wundert sich, warum da nur Leichen liegen, dringt weiter zum Ende vor, trifft auf einen Pulk von Spielern, die gerade zu fünft einen armen Bären zermatschen, schließt sich an und – Schwupps – da haut man eben zu sechst auf den nächsten Pelzträger. Dabei ist auch der nur für einen Spieler ausgelegt.

So laufen leider zu viele Quests in The Elder Scrolls Online.

Unangenehm wird das vor allem am Ende einer Höhle, wenn sich 8, 10 oder 12 Leute um den armen Höhlenboss versammeln, nur um ihn postwendend ins Jenseits zu schicken. Der gute lebt im Schnitt vier Frames.

TESO Höhlenboss

Wenn man dieses Quest-Erlebnis mit den Solo-Quests vergleicht, die ein Spieler im Dienst der Kämpfer- oder Magiergilde erlebt, liegen hier Welten im Spielspaß.

Bei anderen Spielen verläuft sich der Run auf bestimmte Quests irgendwann, damit ist bei The Elder Scrolls Online durch den Mega-Server nicht unbedingt zu rechnen.

Warum ist das ein Fall für „WTF Zenimax? Wirklich?!“: Weil es einfach keinen Spaß macht mit 12 Leuten dem armen Boss sein Milchgeld abzuknüpfen. Wir sind doch keine Schulhofschläger … (mehr).

  • Was sollte sich ändern? Es ist löblich, dass Zenimax mit TESO von den Instanzen weg und zu einem offenen MMORPG geht, aber die Gegner müssen mit der Spielermenge skalieren.
TESO Anker
Auch der Spielspaß, den ein Anker bietet, nimmt exponentiell mit der Zahl der Spieler ab. Wenn sie einfach vom Spawn weg dahingezergt werden, ist das weder für Dämonen noch für Spieler sonderlich spaßig.

Wo hab ich denn das schon wieder hingelegt?

Das Inventar-System von Zenimax ist eine Rückkehr zu den Ursprüngen – so könnte man es höflich ausdrücken. Anders gesagt: Es ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Platz ist in vielen RPG’s rar, der Spieler muss sich überlegen, was er braucht und was er lieber liegen lässt. Doch die Frage sei erlaubt: Warum ist das so? Macht das irgendwem Spaß?

Guild Wars 2 oder das neue WildStar haben ein hervorragendes System gefunden, um Handwerksmaterialien (langweilige, langweilige Handwerksmaterialien) sofort aus dem Fokus des Spielers und auf eine spezielle Bank zu rücken. Nirgendswo wäre das System so angebracht wie in The Elder Scrolls Online, wo jeder Spieler jede Art von Rohstoff einsammeln kann. Und jedes einzelne verdammte Ding braucht einen der wenigen Inventarplätze.

Billiarden verschiedene Runen, Trillionen verschiedene Nahrungsmittelzusätze, dazu noch die Crafting-Steine, um die verschiedene Stile herzustellen, und Heiltränke! Oh Gott! Heiltränke! Jeder klitzekleine Unterschied im Level belegt sofort einen neuen Slot. Mana- und Ausdauertränke gibt es auch noch!

Könnt ihr euch an diese Grafik erinnern, wie viele Waffen im Spiel sind und wie viel Kaffee jeder bei Zenimax getrunken hat und wie viele die Beta gespielt haben und so? Warum fehlt da folgende Zahl: Wir geben euch 80 Inventarplätze und 300 verschiedene Lebensmittelzutaten! Yeah!

Inventar in The Elder Scrolls Online

Natürlich kann man jetzt sagen: Das ist aber realistisch, es kann ja keiner alles mit sich rumschleppen. Nee, ist es nicht. Warum brauchen 3 Heiltränke der Stufe 14 nur einen Platz im Inventar, 2 Heiltränke der Stufe 14 und einer der Stufe 13 aber zwei Plätze? Und warum nimmt ein vierzig Kilo schwerer Kettenpanzer eigentlich so viel Platz in meinem Rucksack ein wie eine einzelne Weintraube?

Dazu kommen ein wirklich seltsames Interface im Guild-Store und eine allgemeine Frustration mit dem Inventar. Wer kriegt einen Kick daraus, vom Abenteuer nach Hause zu kommen und sich zu überlegen, ob eine Zwiebel noch Platz in der Bank hat oder lieber direkt verkauft werden sollte? Und wer will sich im Jahr 2014 über so etwas noch Gedanken machen? Und ja: Man kann den Rucksack erweitern, dann hat man 10-40 zusätzliche Gegenstände, bei denen man entscheiden muss, ob man sie in die Bank packt oder gleich verscherbelt.

  • Warum ist das ein Fall für „WTF Zenimax? Wirklich?!“: Weil das Inventar-System vielleicht ein Zugeständnis an Hardcore-Roleplayer, Puristen und Nostalgiker ist, aber sowohl sinnlos als auch ziemlich frustrierend. Wenn man Spieler am Sammeldrang hindern will, sollte man ihnen entweder verbieten, jede Käsekiste zu looten. Oder man koppelt die Fähigkeiten, Handwerks-Ressourcen zu sammeln, gleich ans Skill-Level – wie in anderen Spielen auch.

Was sollte sich ändern: Ein tiefer, langer und ausführlicher Blick zum Inventar- und Banksystem von Guild Wars 2 oder WildStar sollte dieses Problem lösen.

In der nächsten Ausgabe von „WTF Zenimax? Wirklich?“: Der Salzreiskeks der Vollendung und die Schwierigkeiten einer gescheiten Lokalisierung.

SW:TOR – Patch 2.7 steht zum Download bereit

Während gerade mein Computer leise und melodisch vor sich hin rattert und den neuen Patch 2.7 für Star Wars: The Old Republic runterlädt, möchte ich für heute auf den Weg geben: Stellt bevor ihr zur Schule oder Arbeit fahrt unbedingt den Download an! Die Meldung “Daten werden neuorganisiert” schleicht in 0,01%-Schritten vorwärts und wird sich sicher etwas hinziehen.

Doch der Aufwand lohnt sich, denn mit Spiel-Update 2.7 Invasion halten spannende neue Inhalte Einzug in dem Sci-Fi MMO, die ganz im Zeichen des galaktischen Konflikts zwischen der Republik und dem Imperium stehen. Die PvEler können sich ab Stufe 55 auf zwei neue taktische Flashpoints freuen. Die Instanzen ‘Angriff auf Korriban’ und ‘Überfall auf Tython’ laden nicht nur mit actiongeladenen Kämpfen ein, sondern bieten auch für Fans der Video-Sequenzen einige schöne Minuten. Doch werdet ihr es schaffen, die feindlichen Planeten anzugreifen und den verhassten Gegnern einen Schlag zu verpassen?

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Wer es noch aufregender mag, sollte sich Freunde mit starken Nerven schnappen und sich zur Bastion der Schreckensmeister begeben. Die fünf Bosse sollen euch im Albtraum-Modus taktische Finesse und viel Aufmerksamkeit abfordern. Werdet ihr sie besiegen und zum geachteten Kämpfer oder wird euch die Droiden-Putzkolonne vom Boden aufheben müssen?

Unsere News zu der Huttenball-Grube, dem neuen Kriegsgebiet auf dem modrigen Planeten Quesh, findet ihr hier. Da die Saison 1 der Ranglisten-Kriegsgebiete nun zu Ende ist, solltet ihr mit etwas Glück eure Belohnungen im virtuellen Briefkasten finden. Die nächste Runde startet mit Patch 2.7.1 – doch bis dahin solltet ihr euch nicht auf euren Lorbeeren ausruhen. Abmarsch in die Ranglisten-Arenen und fleißig üben, heißt es nun. Die jungen, dynamischen Nachzügler lassen nicht lange auf sich warten und werden euch in der nächsten Saison den Platz streitig machen wollen!

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Seid ihr eher Freunde hitziger Gefechte auf den Karten für Galaktische Raumjäger? Euer Wunsch war den Entwicklern Befehl. Schnappt euch einen Schutzhelm und macht euch auf in die Denon-Exosphäre. Aber passt auf, wo ihr hinfliegt. Trümmerteile und riesige Großkampfschiffe erschweren die Eroberung einer strategisch wichtigen Raumstation – aber für euch Helden ist das sicher kein Problem!

Genauso wenig wie die Kopfgeld-Auftragswoche, die vom 8. bis 15. April läuft. An diesem Event könnt ihr natürlich nicht nur als Kopfgeldjäger teilnehmen! Macht euch auf die Jagd nach den bösen Jungs der Galaxie auf acht Planeten und macht ihnen den Garaus.  Aber an dieser Stelle möchte ich nicht zuviel verraten – loggt einfach selbst ein und schaut euch das Ganze an.

Tipp: Bevor ihr euch ins Getümmel stürzt, schaut auch nochmal eure Klassenfähigkeiten an. Es gab eine wahre Flut an Veränderungen, die ihr in der Accountverwaltung bei den Patchnotes nachlesen könnt!

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The Elder Scrolls Online: Sternenjäger auf Veteranenstufe Zehn

Was wäre ein The Elder Scrolls Online ohne genügend Inhalte im Endgame? Wahrscheinlich ein MMORPG, das kein Abonnement rechtfertigt! Während im Moment sicher Aufregung im Hauptquartier von Zenimax herrscht, um alle Kinderkrankheiten zu beseitigen, auf die Ihr gerade stoßt, ist ein Trailer erschienen, der das nächste große Content Update vorstellt.

Um der androhenden Flaute nach der vermeintlichen Ziellinie entgegenzuwirken, führt man mit Kargstein bald eine sogenannte Abenteuerszone ein, in der es darum geht, die Geheimnisse rund um verlorene Sternbilder und himmlische Wesen aufzudecken. 

Spieler, die bereits das Endlevel und auch den 10. Veteranrang erreicht haben, erwartet mit dem ersten Inhaltspaket von ESO ein besonderes Spielparadies, das Herausforderungen für die stärksten Helden unter uns bereithält. Die Zone selbst ist für 4 Spieler ausgelegt, in der ihr, wie im Rest des Spiels auch, euch erstmal zwanglos auf die Suche nach Aufgaben und anderweitigen Schätzen macht. So erfahrt ihr peu a peu, mit welchen Problemen man in Kargstein zu kämpfen hat. Auf eine starke Hintergrundgeschichte müsst ihr also auch im Endgame nicht verzichten.

Abenteuer für Raid-Gruppen

Neben mehreren instanzierten und für die Gruppe exklusiven Mini-Verliese, dürfen sich bei einem bestimmten Inhalt vor allem die Progress-süchtigen Spieler die Hände reiben. Bei den “Prüfungen”, die für 12 Spieler konzipiert sind, und laut dem Entwickler noch am ehesten mit Raids zu vergleichen sind, gilt es, extrem schwere Gegner ins Jenseits zu befördern. Die Leistungen der jeweiligen Gruppen werden dabei in einer Rangliste verewigt, um den sportlichen Ehrgeiz zu befeuern.

  • Schafft Zenimax hier den Spagat, einerseits die Bedürfnisse der MMO-Spieler zu befriedigen und andererseits auch dem Wunsch nachzugehen, die bewährte Elder Scrolls Atmosphäre aufrechtzuerhalten?

Wie seht ihr das, wird die Abenteuerszone Kargstein für die erhoffte Langzeitmotivation oder eher für Frustmomente sorgen? Passen die im Video angesprochenen täglichen Quests wirklich ins Konzept von Elder Scrolls?

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The Elder Scrolls Online: Gilde suchen – leicht gemacht

Die neue Generation von MMORPGs steht mit The Elder Scrolls Online, WildStar und Everquest Next vor der Tür. Doch was wären diese Spiele ohne Mitstreiter, mit denen man lachen, quatschen und sich fetzen kann? Was wären diese Games ohne eine Gilde? Die Seite mmoscout.net bietet Spielern nun eine einfache und bequeme Möglichkeit, Gilden zu finden, die passen.

Jede Gilde ist ein bisschen anders

Es sind schon komische Beziehungen, die Gamer untereinander eingehen. Manche hängen jahrelang zusammen in einem Raid und sprechen nur das Allernötigste. Sie sind in einem Zweckbündnis gefangen, dessen einziger Sinn es ist, mit möglichst wenig Aufwand X die maximale Lootmenge Y nach Hause zu tragen. Es ist wie eine WG, bei der man zu Besprechungen zusammenkommt. Doch jeder ist froh, wenn die Tür zum eigenen Zimmer wieder ins Schloss fällt.

Mit anderen Online-Bekannten spielt man eigentlich kaum, sondern quatscht nur. Da geht jeder seiner Beschäftigung nach, jeder ist ein Solist, und der Gildenchat wird zum gemeinsamen Küchentisch, an dem man die Ereignisse des Tages beredet.

Natürlich gibt es auch tief verwurzelte Beziehungen von Spielern zu ihren Gemeinschaften. Gilden, die seit Jahren, manche sogar seit Jahrzehnten, halten und die Spiele und MMORPGs überdauern. Oft zerbröckeln solche Gemeinschaften aber. Sie werden unattraktiv für Neulinge, die vor Insider-Gags und diffizilen Gruppendynamiken kapitulieren. Nachwuchs fehlt, die Leute zerstreuen sich in alle Winde: Der eine ist ein Seth-Lord in Star Wars: The Old Republic, der nächste ein Kreuzritter in Diablo und der frühere Tank des Raids treibt nun im Real-Life sein Unwesen. Und schon sitzt man alleine im Wohnzimmer und schaut auf die leeren Plätze.

Oder es steht einfach nur das neue MMORPG ins Haus, wie jetzt The Elder Scrolls Online, das man unbedingt spielen möchte, aber von den Freunden und Bekannten hat keiner Lust. Also heißt es: Ich suche mir eine neue Gilde.

TESO Gemeinschaft

Im Dschungel der Foren und in der Hektik des Chats

Nun herrscht an Gilden, die in einem frischen MMORPG Spieler suchen, wahrlich keinen Mangel. Alle zwei Minuten wird der Chat von einem Rekrutierer zugespammt. Irgendwo zwischen der Werbung für eine Goldselling-Seite und den Fragen, wo es hier zur Imbaness geht, recken die armen Kerle ihre Köpfe aus dem Chat und suchen nach neuen Leuten, meist nach Heilern oder Tanks. Das hat mehr was von der Panik einer Massenbesichtigung als von einem Stelldichein mit den neuen Mitbewohnern.

In anderen gewachsenen Spielen gibt es große anonyme Foren-Threads, wo Leute mit ihren Raiderfolgen prahlen. Der Gildensuchende wird zum Anwärter wie vor einem Tribunal. Oder man klickt sich durch quietschige Gildenforen, muss sich überall mit Passwort registrieren und darauf hoffen, einen Glückstreffer zu landen. Das Vorstellungsgespräch in einem dubiosen Teamspeak ist auch nicht gerade eine lockende Option.

Natürlich kann man auch Glück haben und beim Solospiel eine nette Bekanntschaft machen, die dann in einer Gildenzugehörigkeit mündet. Doch bei den heutigen Games ist das zu einer Seltenheit geworden. Heute muss man froh sein, mit Leuten in eine Gruppe gelost zu werden, die überhaupt noch reden und mit viel Glück auch noch in „deutsch“ – und Nein: „og og og“ zählt nicht als „reden“.

Wer kann es da den Leuten verdenken, dass viele Gilden mit angenehmen Klima das Spielen mit Außenstehenden scheuen und eher in ihrem behaglichen Wohnzimmer bleiben. Da kann man schlecht von außen reinlugen. Also wie eine Gilde finden?

Die clevere Gildensuche von mmoscout.net

Die Webseite bietet einen zentralen Anlaufpunkt für Gilden und Gildensuchende an. Das Besondere hier ist die intuitiv zu bedienende „clevere Gildensuche“. Ein Spieler meldet sich im Forum an und kann sofort damit anfangen, sich seine neue Gilde zu suchen. Dazu wählt er ein Spiel aus. Es öffnet sich ein Drop-Down-Menü mit verschiedenen Fragen und Antwortmöglichkeiten. Das ist alles kein Voodoo oder kompliziertes Zeug, für das man den Abschluss einer angesagten Goblin-Technikerschule braucht, sondern es sind wirklich simple Multiple-Choice-Fragen, die sogar ein Ork vorm Mittagschlaf ausfüllen könnte.

  • Powergamer oder eher Feierabendzocker?
  • Teamspeakdauerbeschaller oder doch lieber ohne Headset unterwegs?
  • Rollenspieler? Ja? Nein? Oder: Wohlan meine Freunde, auf ins Gefecht?
  • Wie wichtig ist dir Crafting, ein RL-Treffen oder die Größe der Gilde?

Nach nicht mal 90 Sekunden ist man mit dem Fragebogen durch und bekommt vom System Gilden zur Auswahl präsentiert. Von einer Prozentanzeige kann man leicht ablesen, wie wahrscheinlich es ist, dass man hier das künftige Herzblatt gefunden hat. Die Bewerbung ist dann nur noch einen Klick entfernt. Oder man legt ein Profil an und lässt die Gilden auf sich zukommen.

MMOscout

Schon über 40 Gilden für The Elder Scrolls Online registriert

Die Seite mmoscout.net hat eine Gildensuchfunktion für insgesamt 17 Spiele. Darunter findet man selbstverständlich auch World of Warcraft. Ebenso sind Guild Wars 2, Rift, HdRO und Star Wars: The Old Republic vertreten. Sogar Spieler für eher exotischere Titel wie Age of Wulin oder Runes of Magic finden hier zusammen.

Im Moment ist der Antrag auf Zenimax‘ Meisterwerk, das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online, besonders hoch. Mehr als 40 TESO Gilden haben sich mittlerweile registriert. Für Rift sind sogar schon 121 Gilden eingetragen. Vielleicht ist ja das neue, das richtige, das superbequeme und auch noch wohlriechende Wohnzimmer für Dich dabei?

Zusätzlich zur Gildensuche (http://www.mmoscout.net/gildensuche.html), lockt man noch mit regelmäßigen News zu den heißesten MMOs und mit einem Treuepunkt-System, durch das regelmäßige Besucher und Teilnehmer des Forums die Chance auf lukrative Preise haben. Im März wurde eine Logitech-Maus im Wert von 70 Euro verlost, für den April ist ein Headset in einer ähnlichen Preisklasse angekündigt.

Elder Scrolls Online – Vampir Guide (TESO-Cast #17)

Vampire gab es schon in den bisherigen Teilen der Elder Scrolls Reihe. Dort musste man einfach gegen einen Vampir kämpfen und sich oft von ihm treffen lassen. Bei jedem Schlag bestand eine 10-prozentige Chance auf eine Infektion mit „Sanguinare Vampiris”, einer Krankheit, die den Spieler nach und nach in einen Vampir verwandelt hat – wenn er nicht an einem Schrein kuriert hat.

2017 Update: ESO Guide: Vampir werden – Spawnpunkte und Quests

Hat man innerhalb von 3 Tagen diese Krankheit nicht geheilt, wurde man selbst zum Blutsauger und wurde fortan von seinen Mitmenschen gemieden bzw. gefürchtet. Zudem musste man seinen Blutdurst stillen, indem man in Häuser eingestiegen ist und dort unschuldigen Bürger das Blut ausgesaugt hat. Tat man dies nicht, musste man mit negativen Effekten leben, wie z.B. verringerter Gesundheit. Aber es hatte auch Vorteile im Blutdurst zu steigen. Denn der Körper wurde zwar schwächer, gleichzeitig wurden die Fähigkeiten aber deutlich stärker.

In The Elder Scrolls Online funktioniert der Vampirismus ähnlich. Wie auch beim Werwolf gibt es seltene Vampirgruppen im Spiel, die den Spieler mit Vampirismus infizieren können. Dadurch erhält man ebenfalls ein paar Nachteile, aber auch Zugang zu einer neuen Skilllinie.

Weitere Information, wie man zu einem Blutsauger wird, gibt es in der neuen Folge: Interview mit einem Vampir.

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Allods Online: Die Bösen bekommen eins auf die Finger

Immer mal wieder kommt es zu Fehlern in Spielen – nicht nur im Online-Rollenspiel Allods Online, wo es zur Zeit wegen einem folgenschweren Bug hoch her geht: In der Arena des Todes kann man unangreifbar werden. Klingt erstmal lustig, aber wie sich dieser Exploit auf das Spielgeschehen auswirkt, müssen wir wohl nicht darlegen. Nun greift das Community-Team aber endlich ein und will den bösen Jungs und Mädels, die den Bug schamlos ausnutzten, eins auf die Finger geben:

Zu den Strafen: Wir werden die Accounts genauestens untersuchen, die den Exploit genutzt haben und werden sie sperren. Die Höhe der Sperre hängt davon ab, wie oft der Exploit genutzt wurde.

Bislang konnte der Fehler noch nicht behoben werden – dementsprechend werden Spieler, welche den Exploit jetzt noch ausnutzen härter bestraft – im schlimmsten (oder besten?) Fall mit einem permanenten Bann.

Natürlich habt ihr auch eine Chance Buße zu tun und euch an den Support von Allods Online per E-Mail ([email protected])zu wenden. Dort schreibt ihr nicht nur rein, wie leid es euch tut, sondern legt detailliert dar, wie es zu dem Fehler kam bzw. ihr unverwundbar wurdet. Dem ganzen verpasst ihr dann den Betreff “Arena of Death invincibility exploit”, damit die Mail nicht in der Flut von Nachrichten untergeht und hofft, dass ihr nochmal mit einem blauen Auge davon kommt.

Und genau darüber streiten sich jedes mal wieder die Geister: Ist es fair Spieler zu bestrafen, die einen Bug ausnutzen?

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[intense_testimony_text]Auch in anderen MMOs werden werden Exploits zum eigenen Vorteil genutzt. Man erinnere sich nur an die schlimmen Bugs in den Arenen von World of Warcraft und die hitzigen Debatten darum. Ob man es tut oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. Aber wie schon vor Urzeiten im Film Dangerous Minds gesagt wurde: Man hat immer eine Wahl. Betroffene Spieler müssen also einen Bug nicht ausnutzen, wenn ganz klar bekannt ist, dass es eigentlich anders laufen müsste. Und mal ehrlich – auf einem Schlachtfeld plötzlich immun zu sein, sollte definitiv nicht so sein, wenn man gerade Paladin (in Wow) ist und die Angstbubble zündet. Handlungsalternative: Die Arena einfach verlassen und den Support informieren…
[/intense_testimony_text]
[intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author]
[/intense_testimony]
[/intense_testimonies]

Was denkt ihr darüber?

Probleme überschatten Premiere von The Elder Scrolls Online

Das Release-Wochenende des AAA-Fantasy-MMORPG-Titels The Elder Scrolls Online von Zenimax wird von einigen Problemen überschattet. So gibt es in der PvP-Zone Cyrodiil Probleme, wenn sich Spieler zu einer Gruppe zusammenschließen. Es treten Schwierigkeiten mit dem Abschließen eines Abonnements auf, bestimmte Mobs werden von Spielern übermäßig gecampt und zu allem Überfluss erweisen sich einige Quests als Sackgassen.

Lieber solo unterwegs in Cyrodiil?

Laut Forenberichten und eigenem Erleben kommt es in der großen PvP-Zone Cyrodiil, in der die drei Reiche um die Vorherrschaft in Tamriel kämpfen, zu Problemen. Diese sind offenbar mit den Gruppen verbunden, zu denen sich Spieler zusammenschließen können. Tritt ein Spieler einer großen Gruppe bei, kann es zu scheinbar willkürlichen Abstürzen kommen. Nach dem Crash kann der Spieler nicht sofort einloggen, sondern hängt im Ladebildschirm fest.

Also Vorsicht, wenn Ihr Gruppen im PvP-Gebiet beitreten wollt. Einen ironischen Beigeschmack erhält dieser Bug dadurch, dass der Schwerpunkt im PvP bei The Elder Scrolls Online gerade auf dem Gruppenkampf liegt.

Viele Sackgassen bei den Quests

The Elder Scrolls Online Questen

Für die Quests, bei denen viele Spieler feststecken, gibt es leider keinen so leichten Workaround wie Gruppen-Abstinenz. Nachdem mit dem 1.01-Patch im Startgebiet schon einige Stolpersteine aus dem Weg geräumt wurden, tauchen in den Folgezonen erneut Quests auf, die sich als Sackgassen erweisen. In dem Chat vieler Zonen ist regelmäßig die Rede davon, dass bestimmte Quest-Linien nicht weiter verfolgt werden können. In vielen Fällen hilft andauerndes Aus- und wieder Einloggen, aber nicht in allen.

In der Regel stellt sich das Problem so dar: Der mutige Held kommt zügig voran, bis er an eine Stelle gelangt, an der zwanzig andere Spielfiguren verzweifelt ein Buch lesen (so werden die Figuren von Spielern dargestellt, die gerade auf dem Desktop sind). Der neuangekommene Held fragt sich, was hier so spannend ist, fährt mit seiner Quest fort und steht zwei Minuten später neben den anderen und googelt … Dadurch dass noch keiner weiß, wie die betreffende Quest genau funktioniert und ob man nicht vielleicht einfach an der falschen Stelle sucht, fällt es schwer, zwischen Bug und Feature zu unterscheiden.

Sicher sind das Probleme, die beim Start eines so großen MMORPGs zu erwarten waren. Schön ist es trotzdem nicht.

Brauchen wir einen Artenschutz für Named Mobs?

Auf eine größere Ansammlung von Spielern trifft der wagemutige Held außerdem in den Public Dungeons. In diesen gilt es am Ende meist einen Mob mit Eigennamen auszuschalten, will man den Dungeon abschließen und einen Erfolg kassieren.

Doch Kollege „Ich habe einen Namen und mehr HP als ihr normalen Loser-Mobs“ ist selten lebend anzutreffen. Denn viele von ihnen haben eine erhöhte Chance, besondere Items fallen zu lassen, und stehen deshalb unter Dauerbeschuss. Ihre bessere Loot-Table wird ihnen zum Verhängnis: Sie werden gecampt.

Spiderqueen The Elder Scrolls Online

Ob das von Zenimax in der Form vorgesehen war, darf bezweifelt werden. Für ein Spiel, das Immersion und Roleplay so hoch schätzt, wäre das eine ungewöhnliche Designentscheidung. Zumal jeder Spieler, der Schaden auf den Mob bekommt, looten darf.

Probleme bei den Abos

Aus einer anderen Richtung ziehen weitere Schatten über Tamriel auf. So haben sich viele Spieler das Game gekauft, in der festen Überzeugung, mit den 30 Freitagen sofort ihre Heldenreise beginnen zu können. Doch ab diesem Sonntag muss erstmal ein Abo abgeschlossen werden (das man danach sofort wieder kündigen kann). Die 30 Freitage helfen ohne eine gültige Zahlungsmöglichkeit nicht weiter.

Gerade jüngere Spieler haben oft nicht die Möglichkeit, sofort über Kreditkarte oder Paypal zu bezahlen. Ihnen steht ein enttäuschender Sonntag bevor, haben sie doch das Game installiert und bis eben noch friedlich und selig gezockt, soweit das bei den Bugs möglich ist – und nun geht es nicht weiter.

Erschwert werden die Probleme dadurch, dass der Support von Zenimax offenbar mit dem großen Andrang an Problemen kaum fertig werden kann. Erfahrungsgemäß ist in den nächsten Tagen sicher mit Besserung zu rechnen.

Allen, die auf keine Probleme stoßen, wünschen wir eine schöne Zeit in Tamriel!

Dailies in MMORPGS: Täglich grüßt der Questgeber

Eine kleine Zeitreise

Wer erinnert sich noch an die ersten blauen Ausrufungszeichen bei den Netherschwingen in World of Warcraft?

  • Es war ein völlig neues Prinzip: Quests konnten jeden Tag wiederholt werden und boten so eine frische Methode des Rufzuwachses bei einer geliebten Fraktion.

Solange eine Quest in sich logisch war, ist dies auch kein Problem: Ein Lager, welches jeden Tag mit Ressourcen versorgt werden muss, kann mich als Spieler ruhig jeden Tag auf die Suche nach eben jenen schicken, das ergibt Sinn.

Auch das tägliche Warten von verschiedenen technischen Gerätschaften kann man durchaus noch als logisch betrachten (wobei ich dem Gnomeningenieur gerne die Ohren auf Elfenlänge lang ziehen würde). Doch wie wir alle wissen, blieb es nicht dabei.

Es fühlt sich an wie Arbeit

Sanduhr

Tägliche Missionen haben etwas ungeheuer Repetitives – das ist ja mehr oder minder ihr Daseinszweck. Sie können mit relativ wenig Aufwand programmiert werden und alleine durch die Wiederholbarkeit wird sich ein Spieler viel länger damit auseinandersetzen, als mit einer klassischen “Einmal-Quest”. Das wäre an und für sich eine feine Sache, wenn tägliche Aufgaben nicht mit Dingen belohnt würden, die es fast unabdingbar machen, sie auch wirklich Tag für Tag abzuschließen, wenn man auf dem aktuellsten Stand sein will.

“Früher” ging es noch um ein besonderes Reittier, welches man für die ausdauernde Arbeit bekam – ja, Arbeit. Mit Spielspaß hatte das 47. Sammeln von Dracheneiern nämlich nichts mehr zu tun. Das Endergebnis war aber dennoch befriedigend, man arbeitete eine Menge und bekam etwas, das man nicht zwingend benötige, sondern nur als Prestige-Gegenstand haben wollte.

Über das Ziel hinaus

Inzwischen wurden die “Daily-Quests” aber auf ein ganz neues Level der Absurdität angehoben. Ich habe nicht länger die Auswahl zwischen zwei bis drei Gebieten, wie es damals bei den Netherschwingen und den Himmelswachen der Sha’tari war, sondern kann aus über zehn verschiedenen Knotenpunkten wählen. Und als wäre das nicht schlimm genug, ist die Belohnung für das erfolgreiche Abschließen solcher Gebiete das Freischalten weiterer.[quote_right]Hauptsache die Spieler haben was zu tun[/quote_right]

Viele andere MMOs sind seitdem auf den Daily-Zug aufgesprungen und haben ganz nach dem Motto “Hauptsache die Spieler haben was zu tun” alles abgeworfen, was zu ihrem ursprünglichen Spiel gehört.

Als Paradebeispiel der negativen Umsetzung gilt hier leider Star Wars: The Old Republic. Das Scifi-MMO glänzte durch vollvertonte Quests und eine tolle Story – das hat man bei den Daily-Quests einfach weggelassen. Stattdessen läuft man jeden Tag zu einem Terminal, klickt sieben Mal darauf um alle Quests zu haben und schlachtet sich dann munter durch das ganze Gebiet. Spätestens, wenn man den “bösen Besetzer” eines Firmengeländes das fünfte Mal getötet hat, merkt man, dass eine logische Story nicht länger relevant war.

SWTOR Makeb Dailies
Auf Makeb gibt es neben den Terminalquests zwar auch ein paar vertonte Dailies, aber das Gelbe vom Ei ist das nicht.

Natürlich mag man nun sagen “Na und? In Instanzen und Raids tötet man auch Bosse mehrfach”, und das stimmt natürlich. Aber Quests waren seit jeher die Möglichkeit, den Spielern die Geschichte der Welt zu präsentieren und sind durch solche Banalitäten zur absoluten Lachnummer geworden. Auch wenn der Planet “Makeb” durch teilweise synchronisierte tägliche Missionen versucht hat, die Aufgaben wieder in einem besseren Licht erstrahlen zu lassen, so täuscht das nicht darüber hinweg, dass man einfach den ganzen Planeten noch einmal durcharbeiten muss – und das Woche für Woche, wenn man “ganz oben” mithalten wollte.

Singleplayer-Content mit Gruppenzwang

Für mich waren tägliche Quests immer in erster Linie Spielinhalte, die man alleine bewältigen konnte, während man auf den nächsten Raid wartete, oder die Zeit bis zum nächsten Schlachtfeld totschlagen wollte. Dafür waren sie perfekt geeignet, sie waren nie sehr anspruchsvoll und meistens bestanden sie nur aus simplen Sammel- oder Tötungsaufgaben, die man ohne Probleme jederzeit unterbrechen konnte, um dem “richtigen” Spielinhalt nachzugehen.

Ich weiß leider (oder zum Glück!) nicht, welcher Spieldesigner es also für eine gute Idee hielt, tägliche Gruppenmissionen einzuführen, denn die sorgen für Frust. Nun musste man gezielt Zeit in diese Inhalte stecken und konnte es nicht mehr als Zeitvertreib für nebenbei nutzen – denn eine Gruppe lässt man nur ungerne für das nächste PvP-Scharmützel im Stich. Auch hier schießt SW:TOR den Vogel wieder ab: Um die entscheidende Hauptmission abgeben zu können, müssen erst alle anderen Missionen erledigt werden, was natürlich die Gruppenquest mit einschließt – man war also gezwungen, wirklich jede Aufgabe zu erfüllen.

Lichtblicke und die Zukunft

Aber auch nicht alles war schlecht an der vergangenen Generation der alltäglichen Aufgaben. In guter Erinnerung geblieben ist mir zum Beispiel die “Herrschaftsoffensive” in World of Warcraft. Obwohl die Fraktion selbst keine großen Belohnungen in Form von Items bot, für die es sich zu spielen lohnte, so konnte sie mich dennoch fesseln: Alle paar tausend Rufpunkte erhielt man nämlich eine neue, einmalige Quest, welche die Hauptgeschichte vorangetrieben hat – eine der besten Questreihen, die ich bisher in einem MMORPG erleben durfte.

[quote_box_right]There won’t be no daily quests, but we do want to get across the notion that it’s not going to be the primary focus for end-game content in Warlords – Bashiok, WoW Community Manager.[/quote_box_right]

  • Auch die Entwickler scheinen eingesehen zu haben, dass so ein Aufgabentyp veraltet ist und den Spielern nicht mehr gefällt – die neue WoW-Erweiterung “Warlords of Draenor” soll folglich nur über eine minimale Anzahl dieser Aufgaben verfügen.

Es bleibt zu hoffen, dass WildStar, TESO und auch SW:TOR das genau so handhaben.

Denn wenn ich jeden Tag exakt das Gleiche erlebe und der Spaß jedes Mal abnimmt – warum sollte ich das Spiel dann noch spielen?

The Elder Scrolls Online: Von Burgen, Dieben und Verliesen

Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online ist für Vorbesteller schon seit einer knappen Woche erhältlich. Es ist an der Zeit, näher hinzuschauen, ob sich die zahlreichen Vermutungen bewahrheitet haben, die in den letzten Monaten geäußert wurden: Wie spielt sich TESO?

Keine Angst, das wird kein Test über die ersten paar Stunden im Spiel. Wir haben bei der Konkurrenz auch beobachtet, wie heldenhafte Stufe-2-Charaktere darüber mutmaßen, ob das Spiel nun eine 85 oder eine 90 verdient, bevor sie die Leser dann doch auf die nächste Woche vertrösten. Das muten wir euch nicht zu.

Stattdessen geben wir einen Blick auf die ersten Tage in Tamriel und schauen uns das PvP, die Instanzen, das Sprachengewirr und das Loot-Verhalten genauer an.

Das PvP: Massenschlachten statt sportlicher Wettkämpfe

  • Einerseits fühlt sich das PvP angenehm anders an. Es ist zielgerichtet, immer gibt es eine Burg zu erobern oder zu verteidigen, der Blick auf die Karte macht sofort klar, wo etwas los ist. Denn Scharmützel werden durch Symbole auf der Karte markiert.
  • Andererseits sind die Belagerungswaffen im Moment derart wichtig, dass das Spiel manchmal an The Elder Sieges Online erinnert.

Mit der Zeit werden sich Taktiken einschleifen und etablieren: Supporter beschützen wichtige Belagerungswaffen mit der Schutzkuppel – die Gegner versuchen genau diese auszuschalten. Im Moment sind diese Taktiken allerdings vielen noch völlig unklar. Auf jeden Fall haben Tanks im PvP eine Menge zu tun, wenn sie darauf stehen Burgen einzureißen.

Das PvP fühlt sich viel eher wie eine Schlacht zwischen Armeen um Burgen an als ein Kampf zwischen zwei Sportteams um eine Flagge. Doch bis das jedem klar ist, dauert es noch eine Weile. Man könnte auch sagen: Im Moment spielen viele Dame, während sie Schach spielen sollten.

TESO PvP Belagerung

Wie einige Spieler auf die Erfahrung reagieren werden, dass sie 12 Stunden lang ihre Festungen verteidigen, sich ins Bett legen und am nächsten Tag einloggen, um zu erkennen, dass ihre Elder Scrolls bei einem koordinierten Nachtraid geklaut wurden: Das wird „interessant.“ Die Form des PvPs, die Zenimax gewählt hat, ist klasse, wenn man gewinnt, und unglaublich frustrierend, wenn man auf der anderen Seite steht.

Das Looten: Kleptomanie statt Pietät?

  • Einerseits gibt es in der Welt viel zu entdecken, immerhin könnte in jedem Fässchen ein toller Gegenstand liegen. Ich hab zum Beispiel aus Truhen um den Bankier herum einige Kochrezepte eingesackt und fand mich ziemlich clever.
  • Andererseits grassiert dadurch auch eine seltsame Kleptomanie. Während die Frau des Hauses gerade um ihren NPC-Ehemann trauert, der bei einer Quest ums Leben kam, räume ich schon mal den Nebenraum aus!
TESO Truhe
Was wohl in dieser Truhe aufbewahrt wird?

Das Schöne am System ist das chaotische und unberechenbare Element. Während Beute in anderen Spielen wie auf dem Reißbrett verteilt wirkt, kann bei The Elder Scrolls Online tatsächlich überall was Spannendes passieren.

Etwas seltsam mutet es allerdings in Instanzen an. Wenn dort, sobald der letzte Feind liegt, sich alle vier Gruppenmitglieder die Beine brechen, um zur Schatztruhe gelangen. Die kann nämlich nur einer öffnen. Griefing-Verhalten ist da vorprogrammiert („Ich setz den Kampf mal aus und warte hier neben der Truhe, ist doch okay für euch, oder?“). Insgesamt fühlt sich das Spiel an einigen Stellen noch an wie „Na, ob sie das wirklich drin lassen?“ Poliert ist es noch nicht, Spaß macht es aber auf jeden Fall. Vielleicht gerade deswegen.

Die Instanzen: Singleplayer treffen auf MMORPG-Veteranen

  • Einerseits ist es toll, dass so viele Singleplayer-Spieler ihren Weg in ein MMORPG finden. Hier prallen Kulturen aufeinander, die sich in anderen Spielen vielleicht nie begegnen. Im Moment ist noch alles im Fluss und der Spieler, der eine Instanz aus WoW gewohnt ist, trifft mit Leuten zusammen, die in Flashpoints aus Star Wars zu Hause sind, Scharmützel aus Herr der Ringe Online kennen oder nur die Rifts aus Diablo 3.
  • Andererseits sehen manche Instanzengruppen dadurch aus, als wären sie einem Onkel-Barlow-Video entsprungen. Der Tank hat eine ungefähre Ahnung davon, was gerade falsch läuft („Der Heiler!“), der Heiler wäre eigentlich lieber ein DD, findet dann aber keine Gruppe und DDs gibt es derart viele, dass es schon einem Wunder gleichkommt, überhaupt eine Gruppe zu finden. Entsprechend devot geben sie sich und dulden stumm die Tyrannei des Tanks. („Du musst zwanzig Minuten afk? Hab ich totales Verständnis für! Wenn dein Hund nun mal raus muss, warte ich gerne so lange!“).
The Elder Scrolls Online Dungeon

Die Instanzen sind aber angenehm einsteigerfreundlich gestaltet und die Kämpfe actiongeladen und abwechslungsreich. Meist hat man es mit einer deutlichen Übermacht an relativ schwachen Mobs zu tun, die der Reihe nach umkippen. Das hat durchaus seinen Reiz. Außerdem gibt es keinen Streit ums Loot, nur um die Schatzkisten!

Babylon steht in Tamriel

  • Einerseits macht sich mal das Schulenglisch bezahlt. Denn das wird wohl die Hauptsprache in The Elder Scrolls Online, auch wenn es natürlich Möglichkeiten gibt, Deutsch in speziellen Channels zu sprechen. Das mag für einige Spieler anfangs ungewohnt sein, dürfte aber viele von der Angst kurieren, Englisch zu sprechen.
  • Andererseits könnte es die schulischen Leistungen erheblich erschweren, wenn man das League-of-Legends-Denglisch/Spanglish/Franglish, was man so hört, wirklich in einem Englisch-Test ausprobiert.

Überhaupt die Kommunikation! Im Moment sind viele Kanäle noch unklar. Da werden im PvP-Gebiet in ALL-CAPS widersprüchliche Anweisungen im Sekundentakt gebrüllt, während einer „Fuck this, let’s go PvE!“ nuschelt. In den Einstiegszonen trifft man die liebgewonnen Goldspammer aus anderen MMORPGs. Es wird in jedem Fall interessant sein, wie sich das Verhalten auf dem Server verändert, wenn feste Strukturen einkehren.

The Elder Scrolls Online Kommunikation

Bis dahin kann man nur raten: Get yourself a german-speaking guild!

Zum Abschluss noch fünf Tipps aus der Praxis

  1. Das Porten ohne einen Schrein kostet Gold! Das kann sich gerade zu Beginn schnell zusammenläppern, also lieber nur von Schrein zu Schreib porten. Es ist nicht Guild Wars 2.
  2. Kauft euch im PvP Belagerungswaffen. Die gibt es in der Mine, der Farm und dem Holzfällerlager, die um jede einzelne Burg stehen. Macht euch mit den Belagerungswaffen vertraut. Im Moment ist ein Typ, der eine Ballista oder ein Katapult bedienen kann, viel wertvoller als zehn, die verzweifelt um eine Burg herumhopsen und schauen, ob sie wen zum draufballern finden.
  3. Ihr könnt euch in die Instanzen porten, für die Ihr euch über den Gruppenfinder anmelden dürf. Das Porten müsst ihr allerdings selbst machen, es geht nicht automatisch. Durch den Port ist es möglich, auch die Verliese der verfeindeten Fraktionen ohne Schwierigkeiten zu besuchen. Ein Abschluss der Instanz spendiert einen Skillpunkt.
  4. Totenköpfe und die Fackeln auf der Landkarte sind Symbole für Feindeslager oder Verliese. Die Symbole sind anfangs weiß und werden gefüllt, wenn sie abgeschlossen wurden. Man schließt sie ab, indem man einen stärkeren Named Mob dort tötet. Gerade in den Totenkopf-Lagern sind für die Feinde mindestens zwei Spieler empfohlen.
  5. Wer Panik hat, einen Himmelssplitter zu verpassen: Im Erfolgsreiter unter „J“ könnt ihr genau sehen, ob Ihr alle Himmelssplitter in einem Gebiet gefunden habt und welche euch noch fehlen. Wenn Euch die diffusen Hinweise in den Achievments nicht genügen, gibt es eine magische Möglichkeit, genauere Informationen über ihren Aufenthaltsort zu erhalten. Ich glaube, die coolen Kids auf der Straße nennen es „googeln“.
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Empfehlenswerter Artikel: The Elder Scrolls Online: Belebt das MMORPG ein müdes Genre?

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Der März bei mein-mmo.de: The Elder Scrolls Online, WildStar und ein ziemliches Wachstum

Der März ist rum und er war für unsere Seite noch wesentlich erfolgreicher als der Februar. Der vergangene Monat stand ganz im Zeichen des Releases von The Elder Scrolls Online.

Wir geben euch eine Zusammenfassung über unsere Themen, stellen euch die Artikel vor, auf die wir besonders stolz sind, und geben euch die Gelegenheit, uns zu sagen, was ihr von mein-mmo.de haltet, der etwas anderen Gaming-Seite im Netz.

Die Besucherzahlen steigen

Nachdem wir gegen Ende Februar mit einigen Artikeln über The Elder Scrolls Online unsere Besucherzahlen dramatisch steigern konnten, setzte sich der Trend im März fort. Mal so als Zahl: Am 31. März, also an einem einzigen Tag im letzten Monat, hatten wir ungefähr so viele Besucher wie im ganzen Januar. Hand aufs Herz: Es macht viel mehr Spaß, etwas zu schreiben, das auch gelesen wird.

Mein MMO Besucher
Insgesamt hatten wir auf mein-mmo.de im März 44,621 Besucher. Der April wird diesen Wert nochmal deutlich toppen.

Euer großes Interesse ist für alle hier ein Grund zur Freude und war für keinen von uns abzusehen. Immerhin machen wir die Arbeit für Euch und äußerst gerne, aber hauptsächlich in unserer Freizeit. Der Zuspruch, den wir durch Kommentare und die Besucherzahlen erhalten, zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Offenbar wollen erstaunlich viele Leute auf eine etwas unkonventionelle Art frisch und aktuell über MMOs und MMORPGs informiert.

Die Themen des Monats

The Elder Scrolls Online
Dieser Artikel sorgte vielerorts im Internet für rege Diskussionen.

Mit dem Release von The Elder Scrolls Online zum Ende des Monats hin, hat sich auch unsere Berichterstattung immer mehr auf das Fantasy-MMORPG konzentriert, immerhin erhielten diese Artikel die mit Abstand größte Resonanz. Bereits unser Artikel vom 2. März über das fehlende Auktionshaus in TESO wurde von der Community aufgenommen und in verschiedenen Foren diskutiert.

Mit einem Artikel zum Monatsende über die frisch gekrönte Kaiserin landeten wir sogar im Forum einer englischen Seite als Breaking News aus dem Weißwurstland. Das etwas andere Preview, hilfreiche Artikel über die Rassenboni und den Drachenritter, sowie der Beitrag zum Headstart, runden den im Zeichen von ESO stehenden Monat ab.

Unser Magazin wurde auch unter den Beiträgen von deutschen Spieleseiten einige Male empfohlen. Das entgeht uns nicht, sondern freut uns sehr.

Der neu dazu gestoßene YouTuber Darion trägt mittlerweile dazu bei, dass unsere Worte auch von ein paar bewegten Bildern begleitet werden. Seine TESO-Casts waren im März ein beliebter Teil unserer Seite (#14, #15, #16 und ein Video zum Endgame)

Einfluss vergrößert sich

Zudem kann man sagen, dass wir durchaus etwas Einfluss darauf hatten, wie über MMOs berichtet wurde – auch im Mainstream. Immerhin landeten einige Themen, die wir in unseren Artikeln aufgriffen, dann kurz danach auf Konkurrenzseiten, die immerhin zu großen Verlagen gehören.

Natürlich haben wir im März nicht nur über The Elder Scrolls Online berichtet. Als zweiter Fokus unserer Seite hat sich das Science-Fiction-MMORPG WildStar herausgestellt. Das ist gerade in der Beta und macht vielen von uns in der Redaktion richtig Spaß.

Wildstar Housing
Cortyn hat über 100 Stunden in ihr Haus auf dem Nexus investiert. In der Beta.

Vor allem Cortyn geht im Housing-Feature des Spiels völlig auf und hat da Großes geleistet – und Plüschiges. Unser Preview zu WildStar hat viele Besucher hergelockt und gezeigt, dass unter unseren Lesern reges Interesse am kauzigen Titel aus dem Hause Carbine besteht.

Auch World of Warcraft ist wichtig

World of Warcraft Boost
Die Boost auf Level 90 – genial oder einfach ideenlos?

An dritter Stelle in der Berichterstattung findet sich World of Warcraft von Blizzard, dort herrscht im Moment zwar eine Content-Flaute, verschiedene Design-Entscheidungen waren uns trotzdem zwei Specials und einige News wert (Epischer Heiler Nerf, der Boost auf Level 90 und das Follower System).

Wenn Ihr oben in die Dachleiste guckt, seht Ihr auch, dass wir nicht nur diese drei Titel im Programm haben, sondern uns ebenso mit Guild Wars 2 und Star Wars: The Old Republic auseinandersetzen.

Auch kleinere Games und Free2Play-Titel haben wir im Visier und versorgen euch mit den neuesten News. Seit Anfang des Monats schreibt Katja Schönfeld fast jeden Tag, was in der Welt der MMOs so los ist.

Blick in die Zukunft

Neben unserer Beschäftigung mit konkreten Titeln greifen wir immer wieder Themen auf, die sich mit dem Design und der Philosophie von MMORPGs überhaupt beschäftigen. So könnte unser Sandbox-Artikel für jeden interessant sein, der mal einen Blick über den Tellerrand werfen möchte.

In der Hardware-Rubrik war im März zwar nicht viel Neues los, lediglich eine MMO-Maus von Logitech haben wir vorgestellt, unsere Artikel aus dem Februar über Tastaturen, Mäuse und Headsets sind aber weiterhin aktuell.

Aus den Augen haben wir das Thema nicht verloren.

Wie geht es weiter?

Wie es weiter geht, liegt ein gutes Stück an euch, den Lesern. Was wünscht Ihr euch von der Seite?

  • Gefällt euch das Layout, für das sich unser Projektleiter Dawid regelmäßig die Abende um die Ohren schlägt (hier erwarten euch bald auch einige Neuerungen)?
  • Habt Ihr irgendwelche Themen, die ihr behandelt wissen wollt?
  • Seid Ihr außer euch vor Wut und verflucht uns jeden Tag, weil wir die großen Titel hypen und die wahren Perlen ignorieren und missachten?
  • Habt ihr Lust, selbst mal in die Tasten zu hauen und einen Beitrag zu verfassen

Ein Vorteil unserer Seite ist es, dass wir ganz nah an Euch, den Lesern, sein möchten und das auch sein können. Also gebt uns Feedback, wir warten nur darauf. Björn hat sich momentan leider etwas zurückgezogen, aber wir sind uns sicher: Bald wird auch er wieder für interessante Beiträge sorgen.

Gekommen, um zu bleiben

Wir hoffen, Ihr habt so viel Spaß an der Seite wie wir. Wir wünschen uns natürlich ganz eigennützig, dass Ihr immer wieder vorbeischaut, ob in einer kurzen Spielepause, im Bus oder kurz vorm Schlafengehen. Wir werden unser Bestes dafür tun, dass Ihr bei mein-mmo.de den bestmöglichen Lesestoff bekommt.

Bleibt uns treu und empfehlt uns weiter! So schnell gehen wir hier nicht weg.

Diablo 3 + Erweiterung zum Kampfpreis bei Amazon

Diablo III: Reaper of Souls ist die erfolgreiche Rückkehr eines schon abgeschriebenen Klassikers. Schon nach kurzer Zeit wurde das Addon zum Hack n’ Slay Kultspiel über 2,5 Millionen Mal verkauft, was auch auf die fast durchweg überschwänglichen Kritiken zurückzuführen ist.

In Diablo 3 begeben sich die Helden mit den Dämonen der Hölle in ein Wettrüsten. Immer neue Kreaturen wirft Blizzard dem Helden entgegen, aber gönnt ihm auch immer mächtigere Gegenstände, um dieser Bedrohung Herr zu werden. Wer sich noch von den Neuerungen des Addons überzeugen möchte, kann sich hier weiter informieren.

Diablo 3 Reaper of Souls

Die Glücklichen unter Euch, die bisher dem Bann von Diablo 3 entgangen sind, können sich jetzt am Wochenende zu einem Schnäppchenpreis verführen lassen. Denn Amazon bietet das Bundle aus Diablo 3 und der Erweiterung Reaper of Souls zum Vorzugspreis von 44 Euro an: Zur Amazon-Aktion.

  • Dieses Preisvorteil ist nur vom 28.03.2014 bis zum 06.04.2014 gültig, weshalb man jetzt zuschlagen sollte, wenn man ohnehin mit dem Gedanken spielte.

The Secret World: Über neue Missionen und das nächste Update

Der neue Brief des Game Directors für The Secret World online und verrät, wie es mit dem MMO weitergeht. Fangen wir daher mit den tollen Sachen an: Ab nächster Woche geht die Geschichte um  Verschwörungen und Mythen endlich weiter. Der Titel “Nebengeschichten: Weitere Analyse” verspricht vier neue spannende Untersuchungsmissionen und damit jede Menge Rätsel und Aufregung:

  • Der belebte Lehm: Sucht Dr. Anton Aldini auf und helft einer seiner verschwundenen Kreaturen, sich selbst zu finden – oder den Tod.
  • Versenkung: Macht euch auf zu der düsteren Lisa Hui in der verbrannten Wüste und versucht dort Kontakt mit dem Hauptquartier in Tokio Kontakt aufzunehmen. Neben einem überraschenden Ende findet ihr in dieser Mission auch eine neue Funktion, auf die leider noch nicht weiter eingegangen wurde.
  • Prüfung des Drachen: Wolltet ihr immer schon mal zu einem wahren Monsterjäger werden, um mit den Drăculeşti mitzuhalten? Dann wird diese Mission genau das Richtige für euch sein!
  • Der Verlassene: Freut euch auf einen spannenden Exkurs mit dem geheimnisvollen Mosul in die Vorgeschichte der Märchenwesen des schattenhaften Waldes.

Schafft ihr es alle Missionen zu meistern, erhaltet ihr einen Überraschungspreis und ein Inspektor-Gadget.

Seid ihr kein Fan von diesen Missionspacketen? Dann freut ihr euch vielleicht mehr über das nächste Update Ausgabe #9. Ein Highlight wird das AEGIS-System, mit dem ihr euren Charakter weiter individualisieren könnt. Es wird drei zu füllende Slots geben: AEGIS-Controller, Anima-Kondensatoren und Erweiterungsmodule.

AEGIS-Controller, das Herz des AEGIS-Systems, sind in die Klassen Dämonisch, Psychisch und Kybernetisch unterteilt. Jedes Unternehmen entwickelt eigene Varianten der AEGIS-Kategorien, die allesamt unterschiedliche Effekte haben. Controller werden in Waffenslots ausgerüstet und wandeln einen gewissen Prozentsatz des durch den Spieler verursachten Schadens in Schaden eines bestimmten Typs um. AEGIS-Controller sind selbstlernende Geräte. Das heißt, sie verfügen über Funktionen, die ihnen ermöglichen, Schmutzproben im Feldeinsatz zu analysieren und die gewonnenen Ergebnisse an das jeweilige Dachunternehmen zu übermitteln. Wurden genügend Daten gesammelt, wird über den Äther ein Patch veröffentlicht.

Anima-Kondensatoren werden auf Chakrapunkten am Körper des Spielers ausgerüstet. Sie verbessern den Fluss der Anima-Energie zum Controller, der dadurch größere Schadensmengen in Schaden des gewünschten Typs umwandeln kann.

Erweiterungsmodule verfügen über Subroutinen, die entwickelt wurden, um den AEGIS-Angriffen einen zusätzlichen Schub zu verleihen.

Um effektiv zu arbeiten, müsst ihr eure AEGIS-Ausrüstung natürlich ständig weiterentwickeln, sonst habt ihr keine Chance gegen die Gegner in Tokio! Ist euer Equip zu alt bzw. schlecht, könnt ihr gegen viele Gegner in Tokia nichts ausrichten. Wollt ihr das Ganze live ausprobieren? Dann haltet euch bereit, denn noch im April kommt das Update auf die Testserver!

TESO: Verlängerte Spielzeit, Upgrade und Infografik

Deutschland, 3 Uhr nachts. Die ganze Bevölkerung zockt The Elder Scrolls Online? Wahrscheinlich nicht, aber ein Stadion könnte man wohl locker füllen. Mindestens. Nur scheinbar gewährt man noch nicht allen Zugang…

Wie die meisten wahrscheinlich schon mitbekommen haben, ist TESO vor wenigen Stunden offiziell erschienen. Neben neuen Gegenständen im Shop und einer Infografik, fehlen die obligatorischen MMORPG-Startschwierigkeiten auch hier nicht. Viele Spieler klagen a) über Probleme beim Download, b) nicht funktionierende Produktschlüssel und c) einen durch Wartungsarbeiten beschnittenen Early-Access.

Kleines Update: Wer sein Spiel nun registriert, muss ein Abo abschließen. Dabei wollen sich die meisten erst nach den 30 Tagen Probezeit festlegen. Aber keine Sorge: Das Abo wird erst im Mai aktiv und ist bis dahin kündbar.

Die Masse macht’s

De ersten zwei angesprochenen Probleme sind aller Voraussicht nach auf überlastete Server zurückzuführen, weil Millionen an Spielern just in diesem Moment das gleiche Ziel haben: Alles Erdenkliche tun, um endlich Tamriel zu besuchen. Die arme F5 Taste lässt grüßen. Augenscheinlich schafft es Zenimax aber bereits, diese Probleme nach und nach zu beheben; mittlerweile sind die meisten Spieler auch schon in der Lage, sich online in die ersten Abenteuer zu stürzen.

Beim dritten Punkt wurde vom deutschen Community Manager im offiziellen Forum nun ebenfalls eine Lösung präsentiert, die wohl alle betroffenen Vorbesteller ruhig stimmen dürfte:

Jeder, der vorzeitigen Zugang zum Spiel hat, hat jetzt bis Sonntag, den 6. April Zeit, durch die Eingabe des Codes sein Konto auf live umzustellen. Die 30 freien Spieltage beginnen dann erst, wenn ihr das Konto umstellt und nicht schon am 4.4. Jeder, der das Spiel digital gekauft hat, erhält diese Zeit automatisch, da ihr ja keine Codes einzugeben braucht.

Wie verlief euer Start bisher? Alles im grünen Bereich oder eher so la la?

Empfehlenswerter Artikel zum Launch von TESO:  Belebt The Elder Scrolls Online ein müdes MMORPG-Genre?

Neue Gegenstände erblicken im Shop das Licht

Im Elder Scrolls Online Store können ab sofort die ersten Gegenstände gekauft und Upgrades vollzogen werden. Zum einen bietet man den Besitzern der Standard-Version jetzt für 25€ die Möglichkeit, diese auf die “Kaiserliche Edition” hochzustufen (ehemals bekannt als Imperial Edition).

Palomino Pferd
Das Palomino Pferd ist ab Stufe 10 einsetzbar, so schnell wie ein normaler Gaul und kostet 11,99€

Und zum anderen wäre da noch das sogenannte Palomino Pferd, für das man überschaubare 11,99€ hinblättern muss – einen faden Beigeschmack hinterlässt das Ganze in Anbetracht des Geschäftsmodells dennoch. Wenn man keine Imperial Edition besitzt, rennt man eine ganze Weile ohne Reittier durch die Gegend, was sich vor allem im PvP Gebiet Cyrodiil bemerkbar macht.

Infografik: 5 Millionen Spieler und so

Wenn es mal wieder länger dauert, schnapp’ dir ‘n Snickers oder ‘ne Infografik zu The Elder Scrolls Online. Diese wurde heute auf der offiziellen Seite veröffentlicht und zeigt mehr oder weniger beeindruckende Zahlen zur Beta und den Inhalten des MMORPGs. Seht selbst:

The Elder Scrolls Online Infografik