The Elder Scrolls Online: Rabatt und Randale

Gleich zwei Nachrichten gibt es heute zum Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online zu vermelden, das kurz vorm Release steht. Zum einen hat Zenimax nun die endgültigen Abo-Preise für das Pay-to-Play-MMORPG enthüllt, zum anderen rebelliert ein kleiner, aber lautstarker Teil der Community gegen Änderungen, die mit dem letzten Patch kamen.

Rabatt für mehrmonatige Abonnements

Für knapp 11 Euro im Monat werden Abonnenten The Elder Scrolls Online genießen können, wenn sie sich für ein halbes Jahr anmelden. Wer sich nur für drei Monate festlegen möchte, der ist mit knapp 12 Euro dabei. Wer von Monat zu Monat in Tamriel lebt, den kostet es 13 Euro. Die Preise gelten jeweils für 30 Tage.

Erstaunlich dabei: Die Briten zahlen für ein Halbjahres-Abo nur 7 Pfund im Monat, das sind lediglich 8,37 Euro. Ansonsten folgt Zenimax bei den Kosten Blizzards MMORPG World of Warcraft.

Laut der offiziellen Webseite akzeptiert man übrigens folgende Zahlungsmöglichkeiten:

  • American Express
  • Giropay
  • iDeal
  • MasterCard
  • PayPal
  • paysafecard
  • Spielzeitkarten
  • Visa
  • WebMoney

Weitere wichtige Informationen zum Launch von TESO erfahrt Ihr in diesem Beitrag auf der offiziellen Seite: FAQ – Veröffentlichung und vorzeitiger Spielzugang.

Schon unsere Vorschau gelesen? The Elder Scrolls Online – Das etwas andere Preview

Randale wegen UI-Beschneidung!

Für die meisten von uns war es nur ein kleiner Passus in einer der letzten Patch-Nachrichten, für ambitionierte Modder hingegen der Todesstoß ihrer geplanten TESO-Karriere: Durch Änderungen im Code ist es seit dem letzten Patch nicht mehr möglich, dass AddOns Auskunft über Schadenszahlen, Zauberarten, Stärkungszauber und ähnliche Dinge geben können, die bei Raids und für Min-Maxer besonders wichtig sind.

Es wird also unmöglich sein, die Benutzeroberfläche in TESO so zu verändern, dass ständig „harte“ Informationen geliefert werden wie in World of Warcraft oder anderen Games.

Foundry Tactical Combat
Wie wird as Addon “Foundry Tactical Combat” von Atropos nun zum Launch aussehen?

Die Entscheidung sorgte für Trubel, da Modder und einige MMORPGler sie als Schritt in die falsche Richtung auffassten, weg vom mündigen Zocker, der sein Spiel so gestalten möchte, wie er es für richtig hält.

Zenimax möchte mit der Entscheidung dafür sorgen, dass die Immersion in der Welt erhalten bleibt und nicht durch zu viele Informationen getrübt wird. Durch eine ständige Überflutung mit Zahlen entsteht ein Konkurrenzdruck, den man offenbar vermeiden wollte. Außerdem fürchtet Zenimax, dass solche AddOns Spielern im PvP einen entscheidenden Vorteil und Informationsvorsprung gewähren. Dadurch könnten sich schließlich alle Spieler dazu genötigt sehen, solche AddOns ebenfalls zu nutzen, wollten sie nicht zu Schwachstellen für ihre Fraktion werden.

Wie man es dreht und wendet: Ein Teil der Spielerschaft zwingt einem anderen seinen persönlichen Spielstil auf.

Wollt ihr nicht auch die Meinung von Darion sehen?: Genügt Skyrim-UI für The Elder Scrolls Online?

Einige in der Beta sehr rege Spieler haben sich nach diesen Entwicklungen vom Spiel abgewandt. Wie groß diese Gruppe ist, lässt sich nicht sagen. Da es sich bei ihnen vor allem um Spieler handelt, die in den Foren und Communities aktiv und gut vernetzt waren, macht es zumindest einen ziemlichen Wirbel.

World of Tanks Blitz: Die App unter der Lupe

Nachdem wir letzte Woche über die verschollenen News über World of Tanks Blitz berichteten, gibt es heute neue Informationen zur Closed Beta der Mobilen App. Vitalij Borodowski, der technische Leiter der Mobilgeräte-Abteilung von Wargaming berichtet in einem neuen Entwickler-Vlog über den nächsten Geniestreich aus dem Hause Wargaming. Doch Achtung, entgegen einiger Wirrungen bei den Fans: Bei World of Tanks Blitz handelt es sich um ein eigenständiges Spiel – mit eigenen Fahrzeugklassen und – daten, Spielwirtschaft, Bezahlinhalten usw.!

wotb

Wie in der Version für den Computer wird es zehn Fahrzeugstufen geben, allerdings zum Release der App nur die drei Nationen USA, Deutschland und UdSSR. Damit kommt ihr insgesamt auf über 100 Fahrzeuge! Der Fortschritt eurer Panzer wird der PC-Version ähneln, aber etwas schneller sein. Natürlich wird auch die Spielphysik nicht neu erfunden – beide Spiele basieren auf den gleichen Engines. World of Tanks läuft ja auch ganz gut, wozu das Rad also neu erfinden?

Und was wird anders sein?

Bei soviel Gemeinsamkeiten muss es doch einen Unterschied geben?! Für Vitalij ist das die Mannschaftsmechanik, denn die Besatzungsverwaltung und Fertigkeitsausbildung wurde komplett über den Haufen geworfen und vereinfacht. (Ich höre irgendwie schon die Buh!-Rufe ^^) . Auch wird es in World of Tanks Blitz keine Selbstfahrlafetten oder hochstufigen Panzer, da die Karten auf denen ihr zocken werdet einfach  zu klein dafür sind und es dadurch weniger Versteckmöglichkeiten gibt. Dafür stehen euch Jagdpanzer, mittlere und schwere Panzer zur Auswahl.

wotb_karte

Aufgrund der deutlich kleineren Karten liegt die durchschnittlichen Gefechtsdauer bei 4-5 Minuten – perfekt also für ein Spiel zwischendurch. Maximal könnt ihr euch 7 Minuten lang in einem Gefecht befeuern, danach ist Ende. Mit großer Spannung wird die Steuerung der App erwartet – die Entwickler versprechen zumindest, dass sie deutlich besser würde, als bei den hiesigen Shooter MMOs.

Was denkt ihr, kann das was werden??

Entwickelt wird die App parallel für iOS und Android, was gar nicht so leicht ist – trotz Hunderter verschiedener Handys, soll das Panzer-MMO schließlich bei allen flüssig laufen. Aus diesem Grund verzögert sich die Closed Beta und Veröffentlichung für Android noch etwas, damit die App auch wirklich zuverlässig läuft, wenn sie released wird. Die Geschwindigkeit eures Handynetzes wird dabei nicht sooo ausschlaggebend sein im Vergleich zum stabilen Empfang.

Mehr über World of Tanks Blitz erfahrt ihr in diesem Video:

https://www.youtube.com/watch?v=93QTiGyX-So
Quelle(n):
  1. ASAP – Blitz

The Elder Scrolls Online: Das etwas andere Preview

Passend zum Start des Ausnahme-MMORPGs The Elder Scrolls Online präsentiert Euch mein-mmo.de einen ausführlichen Blick auf die Grafik, die Quests und das PvP von TESO.

Da das für einen einzelnen Tester alles ein wenig viel wäre, schauen noch zwei frisch ausgedachte Gamer mit hinein.

Die Grafik von The Elder Scrolls Online

Schon von den ersten Bildern der Concept-Art war klar, dass sich Zenimax an der Grafik der The Elder Scrolls-Reihe orientieren würde. Im Vergleich zu dem Comic-Stil, der in vielen MMORPGs vorherrscht, ist das ein heftiger Einschnitt. Normalerweise bevorzugen MMORPGs schlichte Grafiken, die auch auf älteren PCs laufen und dem Gamer Übersicht und hohe Frameraten garantieren. Denn MMORPGler sind nicht unbedingt dafür bekannt, schnelle Rechner zu besitzen. Die stehen eher bei den Spielern, die Shooter- oder Adventuresgames bevorzugen.

Auch für Playstation 4 und Xbox One konzipiert

TESO hingegen wird das erste große MMORPG sein, das auch für die Next-Gen Konsolen Playstation 4 und Xbox One entwickelt wird. Die Konsolenbesitzer wollen ihre Hardware ausgereizt sehen. Auch die Fans der Singleplayer-Reihe erwarten von The Elder Scrolls Online die typische Skyrim-Ästhetik.

The Elder Scrolls Online: Grafik

Die Grafik von The Elder Scrolls Online sieht fantastisch aus. Zwar gibt es in den Details noch Unstimmigkeiten, aber im Großen und Ganzen wirkt die Welt atmosphärisch, dicht und lädt das Auge zum Verweilen ein. Ein Meilensprung im Vergleich zu WildStar oder World of Warcraft.

Hardwarefresser oder Augenschmaus?

D4rkh4xx0r93: Auf meiner Kiste muss ich alle Details auf niedrig stellen und sogar dann ruckelt es noch. Sobald ich auf Medium geh, brechen mir die Frameraten ein. Wie soll ich so raiden oder PvP machen? 800 Euro für einen neuen PC? Das ist einfach nicht drin! Und mit dem UI kann ich mich auch null anfreunden. Keine Mini-Map, keine HP-Anzeige, kein Nix. Hoffentlich gibt es bald AddOns!

Passend zum Thema: Genügt Skyrim UI für TESO?

Gilreon Birkblatt: *lächelt* Frameeinbußen habe ich bei meinem PC nicht feststellen können, dabei ist der auch schon ein Jahr alt. Zugegeben: Günstig war er damals nicht. Ich genieße es in Tavernen oder an der freien Natur nahe an mein Gegenüber zu rücken, um ihm ins Antlitz sehen zu können. Manchmal schwenke ich meinen Blick auch einfach nur nach oben, um den Himmel über Tamriel zu bestaunen.

Grafik wird Bestand haben

Min. Systemanforderungen:

Betriebssystem: Windows XP 32-bit.
Prozessor: Zweikernprozessor 2,0 GHz oder vergleichbar.
Arbeitsspeicher: 2 GB RAM.
Festplattenspeicher: 60 GB freier Speicherplatz.
Grafikkarte: mindestens 512 MB RAM und Unterstützung für DirectX 9.0 (NVIDIA GeForce 8800, ATI Radeon 2600 oder besser).

Schuhmann: In den vollen Genuss kommen Spieler mit einem High-End-PC, aber auch auf einem Rechner der Mittelklasse ist The Elder Scrolls Online ein echter Augenschmaus.

Manche Schwarzseher mäkeln, dass ein Comic-Stil zeitlos bleibt, ein realistischer Stil hingegen rasch veraltet … aber das scheint bei der Grafik von TESO doch weit hergeholt.

Solche Einwände mögen bei der Pixel-Grafik vor zehn Jahren noch Berechtigung gehabt haben, aber viel besser als The Elder Scrolls Online jetzt schon aussieht, wird es wohl auch in Zukunft kaum noch werden. (Wenn wir in zehn Jahre alle komplett in VR-Kleidung gehüllt durch einen Augmented-Reality-Dschungel robben, werde ich den Satz bereuen!)

Die Quests und Aufgaben: Kein Skyrim, sondern MMORPG-Alltag

TESO Screenshot

Im Questen unterscheidet sich TESO erheblich von Skyrim und anderen aktuellen Single-Player-RPGs. Denn die Auswirkungen der Entscheidungen des Spielers nehmen in der Welt von Tamriel keine überragende Bedeutung ein.

Quest-Verläufe sind isoliert, die moralische Uneindeutigkeit aktueller Singleplayer-Titel sucht man vergeblich. Viele Quests sind ein Kompromiss zu den bekannten „Geh da hin und töte zwanzig X“ oder „Bring mir doch mal ein Y“-Aufgaben aus MMORPGs.

Ein Publikum, das aus Singleplayer-Titeln kommt, wird vielleicht von der Tiefe der Quests enttäuscht sein. Hier steht das MMORPG Pate.

Probleme gibt es im Moment vor allem mit den Gruppen-Quests und dem Phasing. Denn wenn ein Spieler eine Quest schon abgeschlossen hat, sieht er die Welt auf eine andere Weise als etwaige Gruppenmitglieder. Dadurch ist es schwer, zusammen zu questen.

In diesem Artikel wird näher darauf eingegangen: Elder Scrolls Online – Eine Schneeflocke zwischen World of Warcraft und Skyrim

Vollvertont und toll geschrieben

The Elder Scrolls Online - Auch hier es RP Gruppen geben.

Gilreon Birkblatt meint: Ich kann die Bedenken, die manche gegen die Questen im Spiel hegen, leicht zerstreuen. Denn hier wurde noch nicht erwähnt, dass alle Aufgaben voll vertont und hervorragend geschrieben wurden. So kann ich mich in regelmäßigen Abständen zurücklehnen und erleben, wie sich vor meinen Augen eine tolle Geschichte entfaltet und dabei meinen stressigen Arbeitsalltag vergessen *lächelt*.

D4rkh4xx0r93: Hab ich alles woanders schon besser gesehen. Zehn Leute stehen um einen Spawn-Punkt herum und warten darauf, dass ein Mob spawnt? In 2014 noch? Echt jetzt? TESO ist einfach eine oder zwei Generationen hintendran. Und wenn ich 50 bin, soll ich einfach die Quests der anderen Fraktionen machen? Klingt total nach 2008, Mann!

Quests sind der Ballast vieler MMORPGs

Schuhmann: Zu einem MMORPG gehören Quests nun mal, auch wenn sie in jedem Jahr etwas mehr wie ein Relikt aus der Vergangenheit wirken, von dem es sich zu lösen gilt. Gerade der etwas zähe Anfang im Spiel könnte sich als Stimmungs-Killer erweisen. Ab Stufe 15 nehmen die Aufgaben langsam Fahrt auf und die Welt öffnet sich zusehends.

Ich befürchte, dass es später zu Content-Problemen kommen wird. Ich kann nicht sehen, wie Zenimax, wenn die anfänglichen Aufgaben abgegrast sind, regelmäßig Inhalte nachschießen kann. Da man im Endgame die Quests der anderen Fraktionen machen müssen wird, sinkt der Wiederspielwert mit einem Twink der anderen Fraktion gewaltig.

Das PvP: Steak zum Lachs?

Beim PvP unterscheidet sich The Elder Scrolls Online erheblich von der Konkurrenz. Statt Schlachtfelder oder Arenen wird es eine riesige Zone geben, in denen sich die drei Fraktionen gegenseitig bekriegen. Durch den Mega-Server ist garantiert, dass hier immer etwas los ist.

Das ist auch gut so: Die Zone ist riesig und die Action könnte sich sonst leicht verlaufen so wie 200 Besucher in einem riesigen Fußballstadion.

The Elder Scrolls Online PvP

Von Schlachten und Imperatoren

Im PvP bei The Elder Scrolls Online geht es nicht um den Erfolg des Einzelnen, sondern um das große GanzeWelche Fraktion kann die Herrschaft über die Königsstadt Cyrodiil für sich in Anspruch nehmen und behaupten?

Seit dem Wegfall von Warhammer Online ist eine große Lücke entstanden, was PvP so eines Ausmaßes betrifft.

King Ding-a-ling

Gilreon Birkblatt: Ich habe mich in anderen Spielen von den Spieler-gegen-Spieler-Zonen ferngehalten. In Tamriel werde ich mein Glück einmal versuchen. Zu viel erwarte ich mir allerdings nicht davon. Wobei es natürlich schön wäre, einmal Imperator zu sein *schmunzelt*.

D4rkh4xx0r93 (murmelt vor sich hin): König D4rkh4xx0r93, Schrecken aller Noobs! Mir gefällt der Klang!

Schuhmann: Es ist ein seltsames Konzept, gerade TESO mit einer Realm-versus-Realm-Zone auszustatten, die an Dark Age of Camelot erinnert. Werden Spieler, die aus dem Singleplayer kommen, so ein Konzept annehmen?

Eine solche Zone und eine solche Art des PvPs richten sich an teamfähige, MMORPG-erprobte und reifere Spieler. Aber auch Powergamer bevorzugen ein Dauerfeuer an Herausforderungen.
Wie genau gerade dieses PvP zu diesem PvE passt, ist mir allerdings auch ein Rätsel. The Elder Scrolls Online bleibt eine aufregende Mischung.

Fazit

The Elder Scrolls Online MMORPG

Erst einmal abwarten

D4rkh4xx0r93: (murmelt immer noch versonnen) König D4rkh4xx0r93 … ich weiß es einfach nicht. Mich schrecken die monatlichen Kosten ab und die Vorberichte waren auch nicht so toll. Von meinen Freunden spielt es eh keiner, die zocken alle die neue Diablo-Erweiterung. Vielleicht wart ich ein halbes Jahr, ob es dann schon Free-to-Play ist. Mal die Test-Berichte abwarten. Aber andererseits … so eine Nachtklinge mit Bogen …

Zukunft liegt im PvP

Schuhmann: Hand aufs Herz, ich hab keine Ahnung, ob das Spiel ein Erfolg wird oder nicht. Der Name „The Elder Scrolls Online“ wird zu Beginn für volle Server sorgen. Ich denke durch die Öffnung für die Konsolenspieler ist dem Spiel ein Coup gelungen.

Viel wird davon abhängen, ob das PVP so spannend und ausgeglichen ist, wie es in der Endphase von anderen Spielen der Fall war. Erfahrungsgemäß ist gerade das PvP unheimlich schwer zu balancen und von frustrierenden Bugs zu befreien. Wenn das PvP Spaß macht, den Ehrgeiz der Spieler weckt und einen Suchteffekt auslöst, dann wird TESO ein voller Erfolg.

Für das PvE in The Elder Scrolls Online sehe ich langfristig schwarz. Das ist keine populäre Meinung. Aber allein die Idee, Spieler nach der Endstufe den Content der anderen Fraktionen durchspielen zu lassen, wirkt auf mich seltsam improvisiert. Wenn der nächste Singleplayer-Titel von The Elder Scrolls erscheint, wird es interessant sein, wie sich das Spiel entwickelt.

Wobei man auch als Skeptiker sagen muss: 60 Euro für 2 Monate Spielspaß – bis man auf Max-Stufe ist und das meiste gesehen hat … ich denke nicht, dass ich die Investition bereuen würde.

Was denkt eigentlich die Community? Die Forenschau – mit offenen Ohren in den Tavernen Tamriels.

Kann es kaum noch erwarten!

Gilreon Birkblatt: Nur noch sieben Tage *summ* und ich werde mich nach Tamriel begeben. An den vergangenen Beta-Wochenenden habe ich mich zusehends in das Spiel und in meine imperiale Drachenkriegerin verliebt. Ich habe mich in den letzten Monaten bereits mit Gleichgesinnten in einer Gilde zusammengefunden und wir werden das Spiel gemeinsam angehen.

Ich denke meine Vorfreude wird keinesfalls enttäuscht werden *lächelt*.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Co-Autoren:

D4rkh4xx0r93 ist 22 und leidenschaftlicher Zocker.

 

Im Moment besucht er die Fachoberschule, aber auch nur bis sein Let’s-Play-Kanal endlich die Aufmerksamkeit findet, die er verdient.

Bitte keine Gags über seinen Namen. Da hängt eine Geschichte dran und wenn Ihr sie kennen würdet, dann würdet Ihr es verstehen!

Gilreon Birkblatt ist 43 Menschenjahre alt und hat in seiner irdischen Drei-Zimmer-Wohnung Collector-Editionen von jedem Spiel, das er je gespielt hat.

 

Beruflich ist er Polizeioberkommissar und hat bisher im virtuellen Leben viermal geheiratet, zwölf Kinder adoptiert und ist dreimal geschieden worden. Man munkelt, zwischen ihm und seiner vierten virtuellen Partnerin läuft es grade nicht so gut! Sie will Aldmeri spielen, er fühlt sich hingegen dem Ebenherzpakt verpflichtet.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

The Elder Scrolls Online – Werwölfe (TESO-Cast #15)

Die Elder Scrolls Reihe ist bekannt dafür, dass der Spieler seinen Helden in einem Werwolf verwandeln kann und somit dürfen sie in The Elder Scrolls Online auch nicht fehlen.

Wenn ein Spieler zum Werwolf wird, erhält er eine einzigartige Skilllinie mit zwei aktiven und vier passiven Fähigkeiten, einem Ultimate und sogar der Möglichkeit, andere Spieler einmal pro Woche ebenfalls in einen Werwolf zu verwandeln.

Doch es ist gar nicht so leicht, ein Lykanthrop zu werden. Dafür muss man erstmal ein rares Wolfsrudel in der Welt finden und von ihm infiziert werden. Erst dann erhaltet ihr all die Features, die einen echten Werwolf erst ausmachen.

Schon TESO-Cast #14 gesehen? Genügt Skyrim-UI für The Elder Scrolls Online?

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Dragon’s Prophet – Auf die Plätze, fertig, los!

Einige von euch werden schon bei dem Gedanken daran gähnen: Twinken! Egal wie fesselnd und faszinierend ein Online-Rollenspiel ist – spätestens nach dem drölfzehnten Charakter nervt es einfach nur, wenn man schnell die Maximalstufe erreichen möchte, um Freunde im Raid zu unterstützen. Da helfen auch Sprüche wie “Genieß doch die Atmosphäre im Spiel” oder “Lies eben mal die Questtexte richtig!” wenig. Okay, zugegeben – ich persönlich würde keine 60 Euro für die Maximalstufe ausgeben, wie es in World of Warcraft mit der nächsten Erweiterung möglich ist…

Aber das Twinksprint-Event in Dragon’s Prophet sollte es öfter geben. Noch bis zum 3. April 2014 könnt ihr für viele runde Stufenaufstiege tolle Belohnungen, bis hin zu Haustieren abstauben! Ja gut, vielleicht klingt das etwas gierig – aber hey – Motivation ist das Zauberwort! Um an dem Levelevent teilzunehmen müsst ihr nichts weiter tun, als euch einen neuen Charakter zu erstellen und loszulegen. Wer als erster 94 wird, kann sich fortan sogar mit dem Titel “Bahnbrecher” schmücken.

Na, neugierig was es noch so gibt? Aaaaalso:

  • Für Stufe 5, 10 und 15 gibt es eine gratis Gehege-, Nest- und Kammer-Erweiterung.
  • Mit Level 20 könnt ihr euch über ein Attributs-Rücksetzpulver freuen – seeehr nützlich!
  • Wenn ihr es bis Stufe 25 geschafft habt innerhalb der Zeitvorgabe, gibt es ein Geheimapartment-Ticket. Da man den Schlüssel fürs Eigenheim sonst nur so schnell im Shop erwerben kann, ist das wirklich ein Schmankerl.
  • Alle Pet-Liebhaber können sich mit Level 35 über das neue Haustier “Brony” freuen.
  • Für Stufe 45 und 60 gibt es zuerst 1.000 und dann 1.500 Dracheninsignien.
  • Wer sich bis Level 80 durchbeißt kann künftig ein Antikes Zephyr-Häuschen sein Eigen nennen.
  • Und die ganz harten unter euch, die echt in zwei Wochen Stufe 94 erreicht haben, bekommen ein Ei von Seelenschwinges Zwilling!

Wow, genial oder? So, ich muss jetzt leider los – leveln…. Sehen wir uns ingame?

Ps: Natürlich bekommt ihr die Belohnungen auch, wenn ihr komplett neu anfangt – also keine falsche Scheu! 🙂

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Quelle(n):
  1. Twinksprint

World of Tanks: Feuert bald eine Grafikbombe ab

Mit Version 9.0 kommen signifikante Änderungen auf World of Tanks zu, die so massiv sind, dass die Entwickler hier von einem Update sprechen, das zu den größten in der Geschichte des taktischen Online-Shooters zählt. Vor allem visuelle Verbesserungen, die sofort ins Auge fallen, sollen das Spielerlebnis auf dem Schlachtfeld deutlich aufpolieren. 

WoT bekommt aber nicht nur eine Aufhübschung spendiert, sondern es erhält auch ein neuer Spielinhalt Einzug. Mit den historischen Gefechten steht den Spielern bald ein Spielmodus zur Verfügung, mit dem real stattgefundene Schlachten reproduziert werden können, so weit wie eben möglich. So sind beispielsweise bei der Schlacht um Kursk, die vom 5. bis zum 16. Juli 1943 stattfand, nur jene Fahrzeuge in der Auswahl verfügbar, die bei dieser Panzerschlacht auch in Wirklichkeit zugegen waren. Diese Karte bildet mit zwei weiteren auch den Anfang.

Apropos visuelle Verbesserungen. Mit der neuen Shader-Technologie PBS (physically based shading), werden Oberflächen wie Metall, Felsen, Farbe oder Holz deutlich schöner dargestellt. Darüber hinaus bekommen die Panzermodelle ein Facelift verpasst, das mit einer erheblichen Steigerung des Detailgrades einhergeht, womit die Kampffahrzeuge um ein Vielfaches realistischer aussehen. Wie neu geputzt eben, aber nicht mit Perwoll gewaschen, sondern mit Polygonen angereichert.

Es macht bald auch mehr Spaß, andere Panzer zu zerfetzen, denn im Falle einer Explosion des Munitionslagers, wird mit Version 9.0 auch der Turm durch die Luft geschleudert. Ein erweitertes Schadensmodell wünschten sich die Anhänger von World of Tanks schon seit längerer Zeit. Jetzt wurde dem endlich nachgegangen.

Dass dann auch das Fahrwerk, also die einzelnen Kettenräder, sich nun unabhängig voneinander dem Gelände anpassen, klingt zunächst unspektakulär. Wenn man sich diese vermeintlichen Kleinigkeiten aber im Video näher anschaut, merkt man schnell, dass solche Detailänderungen bei der Fortbewegung sofort auffallen und diese viel realistischer erscheinen lassen.

Außerdem erwarten Euch neben der grafischen Weiterentwicklung und dem neuen Spielmodus, diverse Soundverbesserungen, Balanceänderungen bei mehreren Karten (Küste, Perlenfluss, Malinowka und Sewerogorsk) und noch einiges mehr.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

ArcheAge – Gameplay Livestream von Trion Worlds

Du hast am Freitag den letzten Twitch Livestream von Trion Worlds zu ArcheAge verpasst? Kein Problem, hier kannst du dir die Show nochmal in Ruhe über YouTube anschauen. Es erwarten Dich interessante Einblicke in die westernisierte Version von ArcheAge, ein kostenloses Online-Rollenspiel, das vor allem wegen seinen Sandbox-Elementen Zuspruch findet. Das Gameplay Material umfasst hierbei ungefähr 45 Minuten.

Befindet sich AA noch auf Deinem MMORPG-Radar oder hat Dir die Westernisierung zu lange gedauert? Bisher steht fest, dass es dieses Jahr erscheint, viele hätten sich aber einen früheren Termin gewünscht. Andererseits gibt es auf dem Free-to-play Markt wenige Neuerscheinungen dieses Jahr, weshalb 2014 letzten Endes doch eine gute Wahl werden könnte.

Falls sich jemand fragt, wer oder was Trion Worlds eigentlich ist: Sie sind der für den westlichen Markt zuständige Publisher von ArcheAge (für Europa und Amerika). Bekannt geworden ist das amerikanische Unternehmen übrigens durch das MMORPG Rift. Zuletzt machten sie auch mit dem Online-Shooter Defiance auf sich aufmerksam.  Bei den hier genannten hauseigenen Titeln agieren sie nicht nur als Publisher, sondern auch als Entwickler.

http://youtu.be/2cvcTL8S4e4

Skyforge – mit den Göttern zum nächsten großen MMORPG?

Aufgepasst, wir haben etwas Neues auf dem MMO-Radar entdeckt: Vor einigen Tagen wurde ein klangvolles Free-to-play MMORPG namens Skyforge angekündigt, das in einem brandneuen Sci-Fi Fantasy Universum spielt, in dem gigantische Götter und Helden ihr Unwesen treiben.

Diese Meldung erreichte uns schon ein wenig überraschend, aber die Allods Online Macher arbeiten „im Stillen“ schon seit längerer Zeit an Skyforge, gemeinsam mit Obsidian Entertainment (bekannt geworden durch Neverwinter Nights 2 und KoToR 2). Nun gut, so still nun auch nicht, da ich bei meiner Recherche russische Quellen aus 2012 fand.

Sie scheinen auch schon so weit zu sein, dass bereits eine Beta im Raum steht, für die man sich auf der offiziellen Seite ab sofort anmelden kann.

Was wir bereits wissen

Die Geschichte handelt in der mythologisch angehauchten Fantasywelt Aelion, in der diverse fortschrittliche Technologien für einen futuristischen Touch sorgen. Mythologie meets Zukunft – klingt nach einem durchaus interessanten Multiversum, das auch von einem DC oder Marvel Comic hätte kommen können.

Grafisch gesehen scheint Skyforge den Bildern und Videos zufolge ein wahrer Augenschmaus zu sein, auf dem neuesten Stand eben. Anhänger eines realistischeren Grafikstils kommen hier aller Voraussicht nach voll auf ihre Kosten. Den Göttern sei Dank! Diese Engine ist übrigens nebenbei erwähnt eine eigene Entwicklung.

Skyforge Grafik

Auffälig ist der Hinweis auf eine Welt, die ständig von Invasionen heimgesucht wird. Euch erwarten in Aelion also die im Trend stehenden dynamischen Events – ob man sich hier von Rift oder Guild Wars 2 inspirieren lässt? Dass in Zusammenhang Schlüsselwörter wie „freies Erkunden“ auftauchen, lässt Rückschlüsse auf eine offene Welt schließen, die zum Entdecken einlädt. Genretypisch gibt es natürlich auch in Skyforge Inhalte sowohl für Solo- als auch Gruppenspieler. Bisher weniger spektakulär und sehr vage gehalten ist derweil die Andeutung, dass es PvP- und PvE Features geben wird.

Beim Kampfsystem geht man den gleichen Weg, wie eigentlich alle anderen neuen MMORPGs auch: Skyforge setzt auf ein Action-Kampfsystem, mit aktiven Angriffs- und Verteidigungstechniken; ähnlich wie man es von Konsolenspielen kennt. Bei den Gameplayszenen kommt es Tera sehr nahe und dass Komboattacken möglich sein werden, bestärkt mich bei dieser Einschätzung.

Spannender wird es beim Klassensystem. Dieses soll sehr variantenreich sein und auch exotischere Spielweisen ermöglichen. Jegliche Komfortfeatures fehlen dabei nicht, denn man kann mit einem Charakter sämtliche Klassen und Rollen durchlaufen, die sich darüber hinaus nur mit einem Klick wechseln lassen. Das erinnert doch stark an Final Fantasy: A Realm Reborn. Die Charakterentwicklung geht hierbei von einem jungen Unsterblichen bis hin zu einem mächtigen Gott. Was das wohl bedeuten mag? Wir werden sehen.

Skyforge

Zugegebenermaßen sind die Informationen noch recht dürftig, was sich hoffentlich bald ändert! Spätestens jedoch dann, wenn man den ersten Betaspielern den Zugang zum Spiel gewährt.

Skyforge – ein AAA-MMORPG?

Die Entwickler sprechen bei Skyforge von einem “AAA-MMORPG”, das heißt einfach so viel, dass es sich hier um ein aufwendiges und kostspieliges Projekt handelt. Ein größeres Budget kann natürlich ungemein helfen, um ein hochqualitatives Spiel auf die Beine zu stellen. Man rechnet in dem Fall sogar mit Millionen von Spielern, was abermals die Ambitionen unterstreicht. Das macht auch Oleg Shpilchevsky deutlich, Chefentwickler des Allods Teams:

Skyforge ist unser bis dato ambitioniertestes Projekt

Kein Wunder, schließlich zieht hier mail.ru im Hintergrund seine Fäden, der größte Gaming Publisher im Osten. Dieser machte zuletzt auch durch den Vertrieb von ArcheAge in Russland auf sich aufmerksam. Ob man den hohen Erwartungen gerecht werden kann? Sollte es sich hier aber wirklich um ein größeres Kaliber handeln, dann freuen wir uns umso mehr.

Gerade Allods Online besticht durch ein gutes Gameplay und verzeichnete deshalb mehrere überdurchschnittliche Wertungen. Ich hatte es ja auch mal angespielt und muss sagen, dass ich von der guten Qualität schon überrascht war. Nur ging es in Deutschland nie über einen Geheimtipp hinaus, da es anfangs zu sehr World of Warcraft ähnelte und es dafür eben keinen Markt gab, trotz eines kostenlosen Spielmodells (dieses wurde zudem noch sehr kritisiert, was schon sehr unvorteilhaft war).

Wenn die Entwickler von ihren gewonnenen Erfahrungen aus der Vergangenheit gelernt und ihre Stärken weiterhin ausgebaut haben, erwartet uns hier möglicherweise ein sehr großes MMORPG ( in 2015?)

Zum Abschluss gibt es noch den Ankündigungstrailer zum Genießen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

WildStar – Raid-Bosse: Nur echt mit 252 Zähnen

Das Fantasy-MMORPG WildStar wird am 3. Juni live gehen. Seit ein paar Tagen sind die Dämme, die Carbine um das Spiel aufgestellt hat, gebrochen und es sickern ständig neue Informationen über das Gameplay raus.

Wir schauen uns heute die Raids auf Nexus an und stellen euch den ersten Raidboss vor, einen besonders schmierigen Gesellen, der nur darauf wartet, Euren Loot auszuspucken!

Zwei Raids zu Release: Beide mit einwöchigem Lockout

Die Raids bei WildStar sind robust, fordernd und innovativ. Soviel ist bereits zwei Monate vorm Release klar. Geplant sind für den Start zwei ausgewachsene Raid-Instanzen. Die Gen Archives sind für 20 Mann ausgelegt und werden zwischen drei und fünf Stunden dauern, um einmal ohne Wipes durchzukommen (in den ersten Wochen sicher ein hoffnungsloses Unterfangen). Die Spieler werden auf sechs Bosse, zehn Mini-Bosse und fünf Events stoßen.

Datascape, der zweite Raid im Paket, wird im Idealfall zwischen vier und sechs Stunden dauern und 40 Spieler erfordern. Bevölkert wird der Raid von sechs Bossen, sechszehn Mini-Bossen und zwei Events.

[quote_box_right]Das Endgame von WildStar besteht aber nicht nur aus Raiden, sondern Spieler haben auch ohne das eine Menge zu tun. Cortyn zum Beispiel hat über 100 Stunden damit verbracht, ihr Haus einzurichten.[/quote_box_right]

Beide Raids liegen auf einem einwöchigen Lockout, ganz wie in World of Warcraft. Das heißt: Jeder Boss kann pro Woche nur einmal bezwungen werden. Und von den Bossen gibt es, wie Ihr seht, reichlich.

Es ist die Rückkehr zu großen, fordernden Raid-Instanzen, an denen sich ambitionierte PVEler auf Monate hinweg die Zähne ausbeißen können.

Als besonderen Kniff sollen die Raids so gestaltet werden, dass keine Raid-Woche der anderen gleicht. Mit variable Wege durch die Instanzen und veränderten Boss-Anordnungen soll die Raid-Erfahrung frisch bleiben.

Raid-Mechaniken: Der Interrupt

In der Spielmechanik gibt es zwei grundlegende Unterschiede zu World of Warcraft. Während bei WoW fast alle Raid-Bosse immun gegen Crowd-Control-Fähigkeiten sind, wird das bei WildStar anders sein. Die Bosse haben ein Polster gegen Crowd-Control, das mit jedem absorbierten Interrupt sinkt, sich aber rasch wieder auffüllt. Ist es auf Null angekommen, kann der Boss an einer Fähigkeit gehindert werden.

WildStar Raid Boss

Es wird daher notwendig sein, die verschiedenen Fähigkeiten koordiniert und in einem schmalen Zeitfenster einzusetzen, um den Boss zu betäuben.

[pull_quote_center]Nicht mehr länger ist nur der Tank für den kostbaren Interrupt zuständig, während der Rest der Raidbande aufs Damage- oder Heal-Meter starrt.[/pull_quote_center]

Diese Mechanik können die Spieler auch in 5er-Instanzen oder bei größeren Zonenbossen schon testen – von denen es selbstverständlich auch reichlich gibt. Dort haben die Bosse einen Puffer von vielleicht „2“, müssen von einer 5er-Gruppe also dreimal gestunnt werden, bis sie dann auch wirklich stillstehen und davon ablassen, ihre Weltuntergangs-Fähigkeit zu nutzen.

Raid-Mechaniken: Die Telegraphen

Ein weiteres vorspringendes Merkmal von WildStar ist das ausgeprägte Telegraphen-System, das schnell für Chaos sorgen könnte. Zum Glück sieht man im Raid nur die eigenen Telegraphen und die des Bosses. Dadurch bleiben die Kämpfe übersichtlich.

Schon mein Beta Preview gelesen? WildStar: World of Warcraft 2.0

Wie man beim unten stehenden Video sehen kann, ist das tatsächlich kein Problem, sondern gibt dem Kampf eine ordnende Komponente. Es wird nicht möglich sein, wie in Raids anderer Spiele, ganz plötzlich aus dem Leben zu treten, weil man von einer unsichtbaren Fähigkeit noch gerade so getroffen wurde. Der Radius der Boss-Fähigkeiten ist immer klar.

Der erste Boss in Action: Experiment X-89

Damit ihr von der ersten Reihe aus bestaunen könnt, wie so ein Bosskampf letztlich aussieht, hängen wir am Ende des Beitrags einen Clip aus der Beta dran. Bekämpft wird hier der erste Boss des 20er-Raids, das Experiment X-89.

WildStar Raid

Der Bosskampf findet auf einem Geflecht aus Plattformen statt. Kollege „Zu-viele-Weltraum-Gnarghs-zum-Frühstück“ verleiht ausgewählten Spielern in regelmäßigen Abständen zwei Debuffs, auf die sofort reagiert werden muss.

Bei der „kleinen Bombe“ rennt ein Spieler an eine äußere Plattform, legt sie dort ab, und nimmt wieder am Kampfgeschehen teil. Die Bombe detoniert nach einiger Zeit, sprengt die Plattform und verringert so die zur Verfügung stehende Fläche. Vergisst der Spieler, die Bombe abzulegen, oder übersieht gar den Debuff, reißt er sicher einige Kameraden mit in den Ton und sorgt für eine hässliche Inselbildung auf den Plattformen.

Der zweite Debuff, die „große Bombe“, reißt sogar gleich fünf Plattformen mit in den Abgrund, wenn sie unkontrolliert detoniert. Der Spieler muss mit diesem Debuff todesmutig von den Plattformen springen! Die Bombe zündet dann auf dem Weg nach unten und katapultiert den Bungee-Jumper wieder nach oben. In der Luft muss der Spieler eine Bewegungsfähigkeit oder den Doppel-Sprung nutzen, um einem harten Aufprall zu entgehen.

[pull_quote_center]Experiment X-89 ist also ein klassischer Aufmerksamkeits-Check für alle Beteiligten.[/pull_quote_center]

Was noch positiv auffällt: Zu Beginn des Youtube-Videos wird gesagt, dass der Raid „legit“ ist und massiv – bei den Raids von WildStar handelt es sich also nicht um eine Alibi-Veranstaltung, sondern um ein Raid-Erlebnis, das auch einem Kennerblick standhält. Die Trash-Packs stellen jede Gruppe vor eine angemessene Herausforderung und die Bosse sind abwechslungsreich gestaltet.

Und was das Wichtigste ist: Die Raids machen richtig Spaß!

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Heute um 15 Uhr ist eine weitere Runde der Beta gestartet. Wer bisher noch keinen Key für die Closed Beta hat, durch unsere Berichte aber neugierig geworden ist: Wenn Ihr bei Amazon oder auf der offiziellen Seite eine Vorbestellung tätigt, erhaltet ihr Zugang zu den noch verbleibenden vier Beta-Wochenenden.

[intense_testimonies]
[intense_testimony]
[intense_testimony_text]

Es würde uns freuen, wenn ihr die Bestellung über den folgenden Amazon Link macht, dann kriegen wir nämlich auch einen kleinen Happen davon und können Euch weiter mit individuellen Berichten über Eure Lieblings-MMOs versorgen. Euch entstehen bei einem Kauf mit dem Umweg über unsere Webseite überhaupt keine Nachteile – Gnargh-Ehrenwort -, ihr bezahlt keinen Cent mehr oder irgendwas, aber uns hilft es bei der Arbeit.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

[/intense_testimony_text][intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author][/intense_testimony][/intense_testimonies]

DC Universe Online: Zickenkrieg und viel nackte Haut

Die DC Universe Online Fans unter euch werden nun abwinken und sagen “Das ist doch schon längst klar”, aber der Form halber machen wir es nochmal offiziell: Die 10. Erweiterung für das Superhelden-MMO wurde angekündigt! Wie auch das DLC War of the Light wird auch Amazon Fury in drei Teilen veröffentlicht.

dc_universe_p10-2

Das Thema von Part 1 wird vielen Männern ein Lächeln auf die Lippen zaubern: Abgesehen davon, dass es um wunderschöne Ladies wie Wonder Woman und Amazonen geht, bestätigt es auch wieder das Klischee: Gebt Frauen keine Macht! Denn Königin der Amazonen Hippolyta ist allem Anschein nach völlig verrückt geworden und hat sich mit der fiesen Zauberin Circe verbündet, um die Welt zu zerstören. Aber wie es sich für ein Superhelden-Spiel gehört, wird das natürlich nicht kampflos hingenommen! Hippolyta’s Tochter Wonder Women stellt gerade eine Amazonen-Armee auf, welche die Bevölkerung von Gotham City mit eurer Hilfe beschützen werden und die wahnsinnige Königin zur Vernunft bringen. Natürlich könnt ihr euch selbst zu einer Amazone oder Circe werden, um die Geschichte aus ihrem Blickwinkel zu erleben.

Doch der DLC treibt nicht nur die Geschichte des Online-Rollenspiels voran, sondern beschert euch noch tolle andere Features, wie die Waffenbeherrschung. Das Ziel dieser Änderung ist:

„Die Waffenbeherrschung wird Kämpfe für die Spieler intensiver machen. Sie wird es ihnen ermöglichen, mit mehreren Waffentypen umzugehen, so wie man es von den legendären Charakteren aus den DC-Comics wie beispielsweise Wonder Woman kennt. Sie setzt Schwerter ein, ist aber auch eine schlagkräftige Streiterin. Mit der Waffenbeherrschung erreichen die Kämpfe ein völlig neues Niveau.”

Na prima! euer neu erlangtes Wissen könnt ihr bei Abenteuern im Palastviertel, den Lagerhallen und dem Hafen von Themyscira sogleich unter Beweis stellen. Die ganze Erweiterung spielt in einer Alternativphase von Gotham City.

Werdet ihr dabei sein, Die Belagerung von Gotham abzuwenden und die Bevölkerung vor diesem Wahnsinn retten?

Wir definitiv – denn wer lässt sich schon so einen Familienstreit entgehen, der auch noch (halb)nackte Tatsachen beschert? Ob Wonder Women und Hippolyta sich am Ende im Schlamm wälzen, ist jedoch leider noch nicht bekannt. :/

The Elder Scrolls Online: Server Startzeiten für Headstart und Release

Bei dem Ask-me-anything, einer allgemeinen Fragestunde im englischsprachigen Internetforum Reddit, wurden soeben die offiziellen Zeiten bekannt gegeben, wann sich die Spieler zum Release von The Elder Scrolls Online mit ihren Versionen auf den Servern einloggen können.

  • Spieler, die den 5-tägigen Headstart ihr Eigen nennen, können am 30. März ab 13 Uhr auf die Server.
  • Spieler mit 3-tägigem Headstart sind ab dem 1. April um 13 Uhr auf die Server zugelassen.
  • Und Spieler, die erst am offiziellen Release-Tag Tamriel betreten dürfen, können das am 4. April um 1 Uhr nachts tun.

Der Release ist aber keinesfalls ein Aprilscherz.

Den Headstart erhaltet Ihr bei einer Vorbestellung von The Elder Scrolls Online.

+++Update+++

Weitere Highlights aus dem Ask-me-Anything:

  • Ihr werdet keine frische Installation brauchen, um The Elder Scrolls Online zu spielen. Die jetzige Beta-Installation ist völlig ausreichend. Sie wird dann über den Patcher auf den neuesten Stand gebracht, so wie bei den vergangenen Beta-Wochenenden. So spart Ihr eine Menge Zeit.
  • Wenn Ihr einen Beta-Account habt, ist das auch Euer Account für die Live-Version. Allerdings wird es einen Charakter-Wipe für den Headstart geben (Euer Beta-Charakter wird gelöscht).
  • Die vielen Bugs aus dem letzten Beta Wochenende sollten weitestgehend Geschichte sein. Mit anderen Worten: Man konnte sie fixen.
  • Wer über einen längeren Zeitraum als einen Monat sein Abo abschließt, wird – wie in anderen Spielen üblich – einen Preisnachlass erhalten. Die genauen Zahlen gibt Zenimax bald bekannt.
  • Im heiß diskutierten Ingame-Shop wird es eine Namensänderung und einige seltene Pets geben.
  • Der Bonus im Entdecker-Paket, jede Rasse bei jeder Allianz spielen zu können, ist exklusiv für das Entdecker-Paket. Im Moment ist es nicht geplant, dass Spieler diesen Bonus auf irgendeine andere Art erhalten können.
  • Im PvP wird sich Zenimax vor allem nach dem Feedback der Spieler richten. Im Moment ist man sehr gespannt darauf, wie die ersten Reaktionen auf Cyrodil unter realen Bedingungen ausfallen werden.
  • Am PVE-Content wird schon fleißig gearbeitet. Vor allem Adventure-Zones sollen es hier richten. In Kürze ist hier mit weiteren Informationen zu rechnen.
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Final Fantasy XIV: A Realm Reborn: Endlich wieder was für Handwerker und Sammler!

Kürzlich berichteten wir über die kommenden Neuerungen mit Patch 2.2 für Final Fantasy XIV: A Realm Reborn. Nun wurde bekannt, das sich auch die Handwerker und Sammler unter euch über tolle neue Inhalte freuen können! Da dieser Teil in Online-Rollenspielen meist sträflich vernachlässigt, freuen wir uns umso mehr über die neuen Features, für alle, die nicht nur dem nächsten imba-pro Item hinterher hetzen.

Die neuen Syntheserezepte werden die neue Herausforderung für alle Handwerker im nächsten Patch. Wer es noch kniffliger mag, kann versuchen die geheimen Meisterrezept-Sammlungen zu vervollständigen. Ihr werdet die neuen Rezepte der Stufe 50 in Meisterbüchern finden – sofern euer Berufeskill hoch genug ist! Einen Ausblick auf einige Highlights der Rezepte könnt ihr hier erhaschen:

ffarr_rezepte 2
ffarr_rezepte1

Schick, oder? Als Frau hat es mir natürlich das wunderschöne Kleid angetan! Doch natürlich kommt man nicht einfach so an die neue Ausrüstung ran! Zuerst heißt es das Handwerksgeschick zu perfektionieren und dann noch die Zutaten sammeln, die wahrscheinlich überall in der Welt verstreut sind. Im letzten Schritt kann man die Sachen dann dank der neuen Werkstatteinrichtung herstellen. Optisch passen sie vielleicht nicht unbedingt in jedes zu Hause, aber was tut man nicht alles für schicke Sachen?

Die neuen Hauptwerkzeuge könnt ihr beim Händler Talan erwerben, sobald ihr den Auftrag „Das Beste vom Besten” erledigt habt. Ihr müsst dem Guten leider erst beweisen, dass ihr würdig genug seid, die Teile überhaupt zu besitzen!

Etwas ruhiger – dafür nicht weniger nervenaufreibend – werden es die Angler haben. Belohnt wird eure Geduld mit riesigen Kapitalfischen, welche eure Fischer-Freunde sicher vor Neid erblassen werden. Denkt bitte an uns, wenn ihr so ein gigantisches Teil im Arm habt und davon einen Screenshot macht!

Was der neue Patch “Durch den Mahlstrom” noch so dabei hat, lest ihr am besten nach oder seht ihr in diesem Trailer:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

The Elder Scrolls Online: Eine Schneeflocke zwischen World of Warcraft und Skyrim

Das Release von The Elder Scrolls Online steht bereits in ein paar Tagen an, selten hat ein Spiel so polarisiert wie das MMORPG aus dem Hause Zenimax. Auf der einen Seite stehen glühende Verfechter, die eine fotorealistische Grafik und epische Abenteuer preisen, auf der anderen Seite schütteln Hater vehement die Fäuste.

Zeit, dass wir uns der Problematik einmal genauer widmen: Was ist es an The Elder Scrolls Online, dass Spielefans so auf die Palme bringt oder zu solchen Lobpreisungen veranlasst? Unser Tester Schuhmann glaubt, die Antwort auf diese Frage gefunden zu haben.

Kein MMORPG wie World of Warcraft

World of Warcraft, da sage ich keinem was Neues, ist das Fantasy-MMORPG unserer Zeit. Mehr als 9 Millionen Accounts sind aktuell aktiv. Die Zahl von Leuten, die es einmal gespielt haben, ist noch wesentlich größer. World of Warcraft prägt das Genre und hat bei vielen Leuten im Kopf verankert, wie ein MMORPG auszusehen hat: Alles dreht sich um das Endgame.

Eine große Gruppe von Spielern sieht ein MMORPG als einen Wettlauf an. Wer ist zuerst am Ziel? Wer ist als erstes auf der Maximalstufe? Wer bringt einen Boss als erstes zur Strecke? Wer hat zuerst die heiß ersehnte goldene Bogensehne von Tel‘zarak oder den gefiederten Reitbullen des Gnargh mit den drei Augen?

Es ist kein Wunder, dass sie das so sehen. Blizzard hat es ihnen beigebracht. Erst kürzlich wurde der Level-Prozess im Prinzip offiziell für lästig erklärt: Gegen eine Zahlung von 45 Euro kann man ihn überspringen.

Kein effizienter Königsweg möglich

Diese Spieler nutzen eine Beta-Phase dazu aus, um sich einen Vorsprung vor der anderen zu verschaffen. Sie überlegen, auf welche Art sie am schnellsten ans Ziel kommen, welche Skillung am effektivsten ist und welche Waffenart gerade imba.

Jene Spieler beißen sich an The Elder Scrolls Online die Zähne aus. Eine Abkürzung zur Maximalstufe führt an den Nebenquests und Skyshards vorbei, die den Charakter, im Gegensatz zu anderen Spielen, erheblich stärker machen. Wer auf Stufe 50 eilt, wird am Ende schwächer sein als jemand, der sich die Zeit genommen hat, die Welt zu erkunden und jeden Skyshard aufzusammeln. Denn hat ein Spieler drei dieser Skyshards gefunden, wartet ein Skillpunkt auf ihn, den es sonst nur beim Level-Up gibt.

The Elder Scrolls Online bricht mit vielen Konventionen

The Elder Scrolls Online bricht mit weiteren Konventionen der Generation WoW: Es gibt kein starres Klassensystem, sondern eine Vielzahl von Möglichkeiten, den Charakter zu gestalten. Statt einer Mini-Map weisen nur grobe Richtungsanzeiger den Weg. Das UI ist spartanisch gehalten und die Welt nicht linear aufgebaut. Während es in anderen Spielen fast unmöglich ist, ein Quest-Gebiet auszulassen, ist mir das bei meinen Erfahrungen in der Beta spielend leicht passiert.

TESO Panorama 1

Wer The Elder Scrolls Online ohne die Bereitschaft spielt, sich von den Vorstellungen an ein MMORPG Marke World of Warcraft zu lösen, der wird bereits nach einigen Leveln entnervt ausloggen und gar nicht verstehen, warum die anderen so ein Getue darum machen. Sicher stimmt mit denen was nicht!

Auch kein Skyrim

Ein anderer Teil der Spielerschaft tritt mit der Erwartung an The Elder Scrolls Online heran, es sei so eine Art nächster Teil der beliebten Franchise, die uns zuletzt Skyrim geschenkt hat und mit der viele Spieler unzählige Stunden verbracht haben.

Auch diese Spieler müssen sich auf eine Überraschung einstellen. Denn es ist etwas ganz anderes, ein Single-Player-Spiel zu zocken, in dem man der uneingeschränkte Held ist, und stattdessen die Kompromisse einzugehen, die ein MMORPG fordert: So passiert es schon mal, dass man auf eine gefährliche Mission geschickt wird, in die tiefen Gewölben eines Kerkers hinabsteigt, um einen riesigen Dämonen zu erschlagen. Nur um dann auf achtzehn andere zu stoßen, die ungeduldig auf den Respawn warten, während sich die Leichen der Dämonenfürsten langsam stapeln.

Nur ein Held von vielen?

Die Immersion, das Eintauchen in eine Spielwelt, erfordert bei einem MMORPG noch weit mehr Anstrengungen als bei einem Single-Player-Spiel. Denn dort gibt es keinen menschlichen Faktor, der links und rechts gerade eine Diskussion über den neuesten Sharknado-Film auf Tele 5 führt, während man vergeblich versucht, sich in die Rolle einer Zwei-Meter-Katzenfrau hineinzuversetzen.

Wer also mit der festen Absicht an das Spiel herangeht, nun das nächste Skyrim zu finden und sich für Stunden in der Phantasie-Welt ungestört zu verlieren, auch der wird rasch enttäuscht werden und sich fragen, was man an dem Spiel finden kann.

Ganz eigene Kreation

TESO Handwerk

Tatsächlich nutzt Zenimax unter Entwickler Matt Frior die unheimlich starke Lizenz von The Elder Scrolls Online, um einen ganz eigenen Weg zu gehen und viele verschiedene Spiel-Elemente zu vereinen. Dabei bedient sich Frior zwar an bestehenden MMORPGs, aber nicht bei World of Warcraft, sondern eher bei seiner ehemaligen Liebe Dark Age of Camelot, bei Star Wars: The Old Republic und anderen Titeln.

Es ist an jedem selbst zu entscheiden, ob der eigenwillige Mix Spaß macht oder nicht. Man tut sich aber als Spieler, egal welchen Alters, keinen Gefallen damit, mit zu engen Vorstellungen an The Elder Scrolls Online heranzugehen, wie das Spiel letztlich sein sollte.

[intense_testimonies]
[intense_testimony]
[intense_testimony_text]Es ist weder ein Skyrim im MMORPG-Mantel, noch ein World of Warcraft mit besserer Grafik, sondern eine eigene Kreation, die gefallen kann – oder auch nicht.

– Euer Schuhmann

[/intense_testimony_text]
[intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author]
[/intense_testimony]
[/intense_testimonies]

SWTOR – Neue Erweiterung: Galactic Strongholds

Vor einigen Wochen tauchte ein Video im Internet auf, welches bereits mit der vielversprechenden Botschaft “Welcome Home” verriet, dass es in SWTOR bald Housing geben wird – jetzt wurde es offiziell angekündigt und gleich dazu noch ein paar Fakten hinterhergeworfen!

Im Zuge einer neuen, digitalen Erweiterung, die “Galactic Strongholds” getauft wurde, können Spieler in Star Wars: The Old Republic bald auf ihre eigenen Unterkünfte zugreifen: Bisher bestätigt sind Wohnungen auf den Planeten Coruscant (Republik), Dromund Kaas (Imperium) und Nar Shaddaa (Neutral).

Wie auch schon bei der letzten Erweiterung wird der Zugang zu den neuen Inhalten gestaffelt werden, sodass Abonnenten bereits am 24. Juni frühzeitigen Zugang genießen, bevorzugte Spieler am 29. Juli nachziehen, und die Free-To-Play-Spielerschaft mit dem offiziellen Launch an einem, bisher unveröffentlichten, Datum im August dazu kommt.

Aber was genau erwartet uns nun? Denn eigentlich haben alle Spieler schon ein kleines “Heim” durch ihr Raumschiff, das sich allerdings kaum individualisieren lässt und sich auch nicht sehr heimatlich anfühlt, also werfen wir einen kurzen Blick auf die Kernfeatures:

Eine eigene Wohnung – Mehr als nur Angeberei?

SWTOR Festung

Nachdem eine Wohnung gewählt wurde, können die Spieler diese einrichten und beispielsweise ihre Trophäen aus gewonnenen Schlachten zur Schau stellen, aber auch vom “Herstellen moderner Möbel” ist die Rede.

Ob dies über Quests, ein gesondertes Interface oder gar einen komplett neuen Beruf möglich ist, wurde noch nicht verraten, allerdings soll die Erweiterung mit “Hunderten von einzigartigen Dekorationsmöglichkeiten” starten, wovon viele über Erfolge, PvP und Ruffraktionen verfügbar sein werden, einige wird man sogar bei Händlern für Credits kaufen können.

Für jedes Objekt, das der Behausung hinzugefügt wird, erhält man einen bestimmten Wert an Prestige, der sich mit anderen Spielern vergleichen lässt und eine Auflistung der prunkvollsten Spieler soll öffentlich zugänglich sein – ob das aber im wahrsten Sinne nur eine reine Prestigesache ist, oder noch weitere Vorteile mit sich bringt, bleibt bisher noch ein Geheimnis.

Besser spät, als nie: Gildenschiffe und Vermächtnislager

SWTOR: Gildenschiffe und Vermächtnislager

Über Monate hinweg haben sich Spieler ihre eigenen Gildenschiffe gewünscht, um das Gefühl einer Einheit zu haben, die innerhalb der Welt von “Star Wars” auch etwas bewegen kann. Auch Rollenspieler sehnen sich seit Ewigkeiten danach, denn das eigene Schiff können nur eine handvoll Spieler gleichzeitig betreten – das große “Wir”-Gefühl geht dabei verloren.

Mit dem Start der Erweiterung im August können sich Gilden nun endlich ihr eigenes Flagschiff sichern, was für einen spielerischen Nutzen das haben wird, steht aber noch in den Sternen. Update: Mehr Informationen zu den Flagschiffen und sogar einem neuen Modus könnt ihr nun hier nachlesen.

Gleichzeitig bekommen Spieler ein Vermächtnislager, also eine Bank, auf die alle Charaktere des selben Accounts zugreifen können, damit gehört das ewige Hin- und Herschicken von Nachrichten an Bankcharaktere wohl endlich der Vergangenheit an! Auch hier sind Größe, Umfang und vor allem die Freischaltungsgebühr noch unter Geheimhaltung.

Abonnentenbonus

SWTOR: Festung Nar Shadda

Für Abonnenten hat BioWare natürlich wieder ein paar besondere Extras auf Lager, um die Wartezeit zu überbrücken: Alle Spieler, die am 3. April ein aktives Abonnement haben, erhalten 500 Kartellmünzen kostenlos, das selbe gilt auch für den 5. Mai, hier gibt es allerdings satte 1000 Münzen umsonst.

Zu guter Letzt erhalten alle Spieler, die am 11. Mai noch Abonnent sind, frühen Zugang zur “Nar Shaddaa-Himmelspalast-Festung”, einer besonders luxuriösen Behausung, in der drei zusätzliche Räume freigeschaltet sind, die man ansonsten für 1.500.000 Credits erwerben müsste.

Erste Einschätzung

Die ganze Sache hat für mich persönlich einen fahlen Beigeschmack. Natürlich freut es mich, dass meine Twi’lek-Cortyn endlich ein Eigenheim bekommen wird und ihren Rollenspielreichtum auch angemessen darstellen kann. Leider scheint es aber im Moment die allgemeine Strömung in MMOs zu sein, auf Housing zu setzen. Nach WildStar kündigte WoW Garnisonen an und jetzt zieht SWTOR mit Wohnungen und Gildenschiffen nach – wie lange das ganze letztendlich schon in der Planung ist, lässt sich natürlich nur vermuten.

Was mich aber massiv stört, ist die Ankündigung, dass es einige Möbel nur über den Kartellmarkt geben wird – und das werden erfahrungsgemäß die nützlichsten und schönsten Gegenstände sein, sodass die “Umsonst”-Kartellmünzen eigentlich gar keine Dreingabe sind, sondern nur reichen werden, um mir ein paar der besseren Möbel kaufen zu können.

Aber ich will das Ganze auch nicht verdammen, bevor es überhaupt live geht: Die Ideen und Ansätze sind schön, es bleibt zu hoffen, dass sie auch genau so gut umgesetzt werden und sich mir vergleichbaren Spielen messen lassen können – denn der Zeitpunkt einer solchen Ankündigung spricht Bände.

– Eure Cortyn

Mittlerweile sind neue Beiträge zur Erweiterung “Galactic Strongholds” erschienen:

World of Tanks Blitz: Panzer fahren wo immer ihr wollt

Mysteriös! Heute morgen war für kurze Zeit ein Artikel auf der offiziellen Seite von World of Tanks zu lesen, in dem es um die Mobile App World of Tanks Blitz ging! Nach nur wenigen Minuten wurde er wieder offline genommen – aber unseren neugierigen Blicken entgeht natürlich nichts! 😉

wot_blitz

Warum die News wieder raus genommen wurde und ob sie wieder kommt, können wir nicht sagen – aber wir verraten euch natürlich, was drin stand! Ab sofort könnt ihr euch auf der Seite von Wargaming für die Closed Beta der Mobilen App World of Tanks Blitz registrieren! Wuhu! Könnt ihr euch ausmalen, welche Folgen das hat? Endlich z.B. keine langweiligen Zugfahrten mehr mit noch langweiligeren Zeitungen aus dem Bahnhofskiosk. Man muss nicht mehr irgendwelchen Leuten in WhatsApp ein Gespräch aufzwingen, um Zeit tot zu schlagen… Nein! Bald kann man unterwegs hitzige Gefechte nach dem Prinzip von World of Tanks austragen!

Mehr als 80 unterschiedliche Fahrzeuge warten auf ihren Einsatz auf sieben Karten! Eine davon, die “Minen” kennt ihr wahrscheinlich schon aus dem Originalspiel. Ob ihr dabei euer Smartphone oder Tablet nutzen wollt, bleibt euch überlassen – die App soll überall laufen. Ich seh es schon bildlich vor mir, wie die oldschool Lan-Partys künftig in düstere Dönerläden verlegt werden, wo internationale Panzerfahrer sich den Kampf ansagen und über die Tische hinweg bekriegen. Dazu spielt die seichte “Musik” der Spiel-Automaten im Hintergrund und ab und zu ertönt ein leises “Game over” – Herrlich, oder? Aber immerhin haben so shoppinggeplagte Männer vor den Umkleidekabinen eine neue Beschäftigung, während ihre holden Frauen ein Teil nach dem anderen ausprobieren.

Wollt ihr sehen, wie World of Tanks Blitz live aussieht? Dann schnell den neuen Trailer anklicken:

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=BX59_nlsbWU

Kurzum: World of Tanks Blitz wird episch, oder?

Diablo III: Reaper of Souls Gameplay Trailer

Das Addon zum berühmten Hack and Slay Titel, Diablo III: Reaper of Souls, erscheint am 25. März 2014. Jetzt wo es kurz vor dem Release in die heiße Phase geht, hat uns Blizzard noch einen Gameplay Trailer beschert. Nur noch 7 Mal schlafen, bis es wieder heißt: Den Tod hält niemand auf. Oder etwa doch?

„In nur einer Woche verbreitet Malthael, der Engel des Todes, Angst und Schrecken in der Welt der Sterblichen. Eine Woche bis die Belagerung von Akt V startet, der Kreuzritter ins Gefecht zieht, ihr mächtige neue Fertigkeiten erlernt und die Welt von Sanktuario entdecken könnt, wie niemals zuvor. Eine Woche!“

Reaper of Souls Features im Überblick

  • Stürzt Euch mit der neuen Klasse, dem Kreuzritter, in die Schlacht!
  • Akt V setzt die Storyline fort.
    • Beginnend in der Stadt Westmark, erwarten Euch auf dem Weg zur Festung des Wahnsinns eine Vielzahl tödlicher, neuer Gegner und Quests, die es zu lösen gilt.
  • Steigerung der Maximalstufe von 60 auf 70! Jede Klasse erhält dementsprechend auch neue Skills und Runen.
  • Mit dem neuen Abenteuermodus könnt ihr Sanktuario erkunden und zu jedem Wegpunkt reisen.
    • Hinzukommen zudem zwei neue Spielfunktionen: Nephalemportale und Kopfgelder bieten neue Herausforderungen und sorgen für Langzeitmotivation.
  • Überarbeitetes Beutesystem! Neue und verbesserte legendäre Gegenstände sowie ein intelligenter Lootwurf, passend zur Klasse.
  • Verändert mit den Mächten der Mystikerin, sowohl das Aussehen als auch die Affixe Eurer Ausrüstung.

Wer sich Diablo III: Reaper of Souls vorbestellt, was nur noch wenige Tage möglich ist, erhält darüber hinaus noch folgende Vorbestellerboni: Schwingen der Tapferkeit und Valla die Dämonenjägerin. 

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Diablo III ist natürlich kein MMOG, sondern ein Online-Spiel mit Multiplayerfunktionen. Auf mein-mmo.de berichten wir aber gelegentlich auch über Online-Spiele, die den typischen MMO-Spieler ebenfalls interessieren könnten. Dazu zählt eben auch das Kultspiel Diablo.

WildStar – Housing, oder: Oh mein Gott, ich bin im Himmel!

Endlich ist sie weg, diese furchtbare NDA! Ihr wisst gar nicht, wie schrecklich es sein kann, nicht über etwas reden zu können, was einen so durch und durch begeistert, wie das Housing von WildStar. Doch damit ist jetzt Schluss! Jetzt gibt es die geballte Ladung Cortyn, mit allem, was ihr jemals zu eurem Eigenheim in WildStar wissen oder auch nicht wissen wolltet!

Nur wo fange ich an?

  • Bei den unzähligen Einrichtungsgegenständen?
  • Bei den Stunden, wenn nicht gar Wochen, die man damit verbringen kann, sein Haus zu perfektionieren, um alles genau so zu haben, wie man es will?
  • An den nahezu endlosen Gestaltungsmöglichkeiten, welche die Entwickler eingebaut haben? Oder gar bei den vielfältigen Details und coolen Herausforderungen, die jede einzelne Erweiterung des Grundstückes mit sich bringt?

Aber halt, Cortyn… halte dich und deine Aurin im Zaum, gehe das Ganze etwas geordneter an und beginne mit unserem Haus im Himmel. Der Boden wäre ja auch zu langweilig, nicht wahr?

Genau wie Minecraft – nur besser

Nachdem ihr in WildStar Stufe 14 erreicht habt (was nebenbei bemerkt erfreulich lange dauert!) und die Hauptstadt eurer Fraktion betreten habt, bekommt ihr durch eine einfache Questreihe Zugriff auf ein eigenes Grundstück – zu Beginn eine grüne Fläche mit ein paar Felsen und Bäumen und ansonsten nichts.

Zu diesem Zeitpunkt hat man für gewöhnlich aber bereits das notwendige Goldstück, um sich eines der Standardhäuser leisten zu können. Je nach Rasse sehen sie unterschiedlich aus und bieten auch dementsprechend etwas mehr oder weniger Platz – euer erstes Haus wird demnach nur aus einem Raum bzw. zwei Halbräumen bestehen, wie etwa bei den Aurin.

Und ab dann beginnt der Spaß: Ihr könnt euer Haus nach Herzenslust einrichten und jeden Gegenstand auf den Pixel genau verändern und bewegen. Der Holztisch soll schräg in der Luft fliegen und auf der Kante soll eine Blumenvase balancieren? Klar, wenn man darauf steht, warum nicht!

Die Möglichkeiten der Anpassung sind nahezu unendlich, die einzigen Grenzen sind die Fantasie, die Größe eures Hauses und die Limitierung auf 800 Objekte innerhalb des Hauses – meines ist mit knapp 300 schon randvoll.

Wildstar Zimmer

So viele Gegenstände!

Alleine im Shop könnt ihr für Gold oder “Anerkennung” (eine Währung, die man für Gruppenspiel erhält, wie etwa Dungeons oder gemeinsames Questen) über Hunderte Einrichtungsgegenstände erstehen. Ungefähr die selbe Menge können geübte Architekten herstellen und der Rest kann in der Welt gefunden werden, was grob überschlagen über 1000 verschiedene Einrichtungsgegenstände ergibt, die sich alle in der Größe anpassen lassen. Eine Statue der Eldan kann entweder auf den Nachttisch passen, oder den Platz eures ganzen Grundstückes füllen.

Wildstar Housing

Doch man kann noch weitaus mehr tun, als nur Blumenvasen und Statuen in die Ecken zu stellen: Findige Spieler fanden recht schnell heraus, dass man mit dem gewöhnlichen Holzbalken, den man beim Händler kaufen kann, dem eigenen Haus ganz neue Stockwerke, Zimmer und versteckte Räume spendieren kann!

Besonders Kleinigkeiten fallen hier positiv auf: Viele Lampen lassen sich an- und ausschalten, einige werfen sogar schöne Muster an die Wand. Statuen, die sogenannten “Mannequinns”, können mit Ausrüstung eurer Wahl dekoriert werden und dann in heldenhafter Pose den Flur dekorieren – ein perfekter Ausstellungsraum für alte Raidsets, die sonst nur das Inventar verstopfen, weil man sich nicht von ihnen trennen kann.

Der einzige Wermutstropfen sind die Stühle – auch die lassen sich wunderbar anpassen, aber leider kann man sie nicht “benutzen” um sich auf sie zu setzen. Schade, denn überall sonst in WildStar geht das.

Mein Haus, mein Raumschiff, meine Lopp-Party

Aber euer Haus ist noch nicht alles – es nimmt nämlich nur knapp ein Drittel eures Landstücks ein. Ja, richtig gelesen. Auf dem Rest könnt ihr nämlich verschiedene “Erweiterungen” unterbringen und so eurer Eigenheim noch weiter personalisieren und auch hier ist die Auswahl riesig, wenn auch nicht ganz so groß wie bei den Möbelstücken. Ein paar Beispiele gefällig?

WildStar Housing außerhalb
  • Momentan besitzt meine Cortyn eine Wetterstation, an welcher man ein Minispiel starten kann, in dem man für 60 Sekunden einschlagenden Blitzen ausweichen muss. Direkt daneben wartet ein kleines Raumschiff, was mich zu einer kurzen Instanz für 1-5 Spieler bringt, die nur über diesen Housing-Gegenstand zugänglich ist.
  • Wieder zehn Meter weiter haben die Weltraumkaninchen, die Lopp, ihr Lager aufgeschlagen und feiern von morgens bis abends eine große Party; wenn man sich dazu gesellt und einen kräftigen Zug aus deren Pfeife nimmt, beginnt ebenfalls ein witziges Minispiel, bei dem man in kurzer Zeit einige Items sammeln muss – aber alle Tasten wurden neu belegt, sodass es dauert, bis Cortyn mal dahin torkelt, wo ich sie gerne hätte.
  • Noch einmal 15 Meter weiter steht ein gigantischer Baum samt Portal, welches mich in das neue Heimatgebiet der Aurin, Celestion, bringt.

Alles so unnütz! Ich will Loot!

Böse Zungen könnten nun behaupten, dass das Housing an sich nur “Spielerei” ist und keinen Mehrwert für den Rest des Spieles bringt.

Denn was nützt mir ein schönes Eigenheim und Minispiele, wenn ich nicht gerade ein Rollenspielfanatiker bin?

Eine ganze Menge! Je nachdem, mit welchen Gegenständen ihr euer Haus einrichtet, bekommt ihr einen gesteigerten Erholungsbonus, sofern ihr in euren vier Wänden ausloggt. Die freien Plätze um das Haus kann man auch mit nützlichen Dingen füllen, wie etwa einer Mine, in der Bergbauer alle paar Stunden kostenlos an neue Erze kommen, oder ein Beet, in dem man Pflanzen fürs Kochen oder Schneidern anbauen kann.

Die zuvor erwähnten Minispiele (oder auch “Herausforderungen”) kommen natürlich auch jedes Mal mit einer Belohnung daher, fast immer hat man die Chance auf eine kleine Menge Anerkennung, einen besonderen Housing-Gegenstand oder gar eine seltene Farbe, mit der ihr eure Kleidung anpassen könnt, um nicht wie ein Clown über Nexus zu hüpfen.

WildStar Housing Innenraum

Alles so sozial hier!

Ein wichtiger Aspekt des Housings, der oft vergessen wird, ist natürlich der soziale. Wenn ich Stunde um Stunde in mein Heim stecke, dann möchte ich doch am Ende, dass es auch von jemandem gesehen wird! Und natürlich hat WildStar auch hier eine Antwort: Ihr könnt Nachbarn und Mitbewohner festlegen.

WildStar Housing Garten
Gartenarbeit macht in WildStar Spaß!

Nachbarn können euer Haus jederzeit besuchen und es betrachten, die verschiedenen Herausforderungen auf eurem Grundstück ausprobieren oder eure Beete ernten, wofür sie einen Teil der Beute erhalten (den genauen Prozentsatz kann der Hausbesitzer festlegen).

Mitbewohner können darüber hinaus auch noch an der Gestaltung des Hauses mitwirken, sie können also neue Gegenstände kaufen, platzieren und natürlich vorhandene Objekte anders anordnen – aber Vorsicht, sie könnten auch einfach alles in die Kiste werfen und ihr könnt von vorne beginnen – wählt Mitbewohner also mit Bedacht (auch ein guter Tipp für das RL, so nebenbei bemerkt!).

Die spielerischen Möglichkeiten, die sich aus diesem einfachen, aber doch sehr effektivem System ergeben, sind natürlich fantastisch.

[pull_quote_center]Man könnte das Haus eines Spielers zum “Gildenhaus” ausrufen, an dem alle Mitglieder der Gilde arbeiten können oder es als Basis nutzen, um Raids oder Rollenspiel zu planen.[/pull_quote_center]

Alternativ kann man sein Haus auch “öffentlich” schalten, wenn man zum Beispiel eine Taverne bespielen will oder ein Sprungrätsel gebaut hat – so kann jeder Interessierte einfach vorbeischauen!

Fazit: Ach, ihr kennt meine Meinung doch inzwischen…

Wildstar Kuscheltiere
Mit den Kuscheltieren habe ich auch ein Date im Juni!

Ganz gleich, ob das Haus nur als “schnelle Absteige” für ein paar Bonus-XP genutzt wird, oder ob ihr eine Traumwohnung erschaffen wollt, der jeden Rollenspieler vor Neid erblassen lässt, das Housing ist ausgeklügelt und zählt für mich zu den größten Langzeitmotivationen überhaupt.

Während der Beta habe ich bestimmt weit über 100 Stunden in mein Haus investiert, in dem Wissen, dass es gelöscht werden wird – ich kann nur erahnen, wie viel Zeit mein Haus erst in der Liveversion fressen wird.

Allods Online: Es ist so weit – Der Umzug ist gestartet und das Addon kommt!

Falls ihr in diesen Minuten versucht in Allods Online einzuloggen, erschreckt bitte nicht – denn weder euer Computer ist kaputt, noch spinnt euer Internet: Der Umzug von gPotato zu Mail.ru ist einfach in vollem Gange! Doch als wäre das nicht schon genug Aufregung, wird in diesem Zuge auch noch die neue Erweiterung “Heart of the World” aufgespielt. Wenn in (hoffentlich) zwei Tagen die Server wieder hochgefahren, gibt es jede Menge zu entdecken:

  • Die neue Klasse Ingenieure, die mit mächtigen Waffen für bösen Schaden sorgen!
  • Stellt euch in der neuen Raid-Instanz “Eclipse” an Bord eines gigantischen Astralschiffes, der bösen Hexe Catherina.
  • Erlebt in der neuen Region Umoira spannende Abenteuer und stattet euch mit der tollen neuen Ausrüstung aus.
  • Jene unter euch, die sich von nichts trennen können, werden die neue Garderobe lieben!
  • Das Wertesystem in Allods Online soll mit der Erweiterung vereinfacht werden, um Neueinsteigern den Start zu erleichtern.
  • Die Klassen und ihre Fähigkeiten wurden überarbeitet, um mehr Spielspaß für alle zu garantieren.
  • Der neue Astral gliedert sich nun in vier Ebenen, und diese wiederum in sieben Sektoren – viel Spaß beim Erkunden!

Mehr über Heart of the World erfahrt ihr in diesem Trailer – schaltet bitte vorher die englischen Untertitel ein:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Leider steht noch nicht genau fest, wann die Server wieder hochfahren – angepeilt ist jedenfalls Donnerstag. Wir sind schon sehr gespannt, ob das Team von Mail.ru dieses Vorhaben einhält. Habt ihr euch schon mal auf der neuen Community-Seite www.allods.com umgesehen? Ein bisschen leer wirkt sie noch, aber die Inhalte kommen sicher noch in den nächsten Wochen. Wundert euch nicht über die Patchnotes – die russischen Server sind schon weiter als unsere. Geplant ist aber, dass die Versionen zeitnah angeglichen werden.

Hab ich schon geschrieben, das wir gespannt sind? *hibbel* Wie gehts euch, seid ihr auch so Fans von Allods Online oder lässt euch das eher kalt?

TESO: Meine ersten Schritte in Cyrodiil (PvP)

Cyrodiil, so nennt sich das PvP Gebiet in The Elder Scrolls Online, wo sich die von Spielern geführten Allianzen (Ebenherz-Pakt, Dolchsturz-Bündnis und Aldmeri-Dominion), um die Vorherrschaft auf Tamriel streiten. Es geht um Macht, wertvolle Belohnungen und die heiß begehrte Kaiserkrone.

In diesem Gameplay Video zeige ich Euch meine ersten Erfahrungen auf dieser Karte, die wirklich vom gigantischen Ausmaße ist! Euch erwarten zusammengefasst atmosphärische Eindrücke, hitzige Scharmützel und eindrucksvolle Massenschlachten – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Zwischen Ebbe und Flut

Das Tempo, das hier gegangen wird, ist schon anders, als in Arenen oder Battlegrounds beispielsweise. Schlachten müssen vorbereitet oder Gegner gesucht werden, doch wenn es dann zum Kampf kommt, der nebenbei bemerkt ganz schön lange dauern kann, beginnt das große Kribbeln.

Schaffen wir es, diese unglaublich gut geschützte Burg einzunehmen? Gelingt es uns in einer kleinen Gruppe, sagen wir von 5 Mann, gegen die 7 befeindeten Spieler zu überleben und das Lagerhaus einzunehmen? Solchen Fragen werdet ihr Euch auch stellen müssen, aber zwischendurch gibt es eben auch Leerlaufphasen, womit wohl nich jeder zurechtkommen wird.

Erstes Zwischenfazit: Anfangs fühlte ich mich etwas alleine gelassen, so wie Tom Hanks in Cast Away, aber nach einiger Zeit habe ich Gefallen an dem System gefunden. Denn als ich mich größeren Spielergruppen anschloss, packte auch mich das PvP in TESO. Man darf nicht immer erwarten, dass wenn man einer Kampagne beitritt, es unmittelbar zu intensiven Spieler gegen Spieler Begegnungen kommt.

P.S. An einigen Stellen hakt die Aufnahme leider ein bisschen (passiert beim nächsten Mal nicht mehr!) und es ist natürlich kein Livestream, wie ich in der ersten Szene behaupte (die Dame hat mich abgelenkt :P).

MMO Magazine #02: Storytelling

Geschichten kann man auf viele verschiedene Arten erzählen: mit Bildern, mit Worten, mit Tönen oder durch Interaktion. Videospiele haben den Vorteil, dass sie alle Bereiche abdecken können. Was nun aber nicht heißen soll, dass sie es auch immer tun sollten. Es ist wichtig, sich vorher zu überlegen, was für eine Art von Geschichte man erzählen möchte und welche Werkzeuge dafür am sinnvollsten sind.

Im „MMO Magazine” erläutert Darion verschiedene Dinge aus der Welt des Gamings, insbesondere in Bezug auf Massive Multiplayer Online Spiele (MMOs). Zu seinem YouTube Channel geht es hier.

http://youtu.be/hTh9hlXvqrk