DC Universe Online: Casual-Gekloppe oder Super-MMORPG?

Das Free-to-play Superhelden-MMORPG DC Universe Online ist jedem, der mehr als fünf Minuten am Tag Fernsehen guckt, schon aus den Dauerwerbe-Spots von Pro Sieben ein Begriff.

Wir haben uns die Unterhosen über die Hosen gezogen, uns den Schädel luthormäßig kahl rasiert, die fetteste Joker-Lache diesseits von Gotham eingeübt und für Euch DC Universe Online gezockt.

Brillanter Einfall, um das Setting zu etablieren

Eins vorneweg: Die Hintergrundstory, wie der Spieler zu einem Supermenschen wird, ist fantastisch.

Dabei war das überhaupt nicht zu erwarten. Denn DCUO stand vor einem handfesten Problem: Die meisten von uns kennen das DC-Universum. Wir wissen um Superman und Batman, wir kennen den Joker, den Pinguin und General Zod. Also wen zum Geier sollen wir dann spielen? Den coolen Hipster-Man, der aus einem Ghetto-Blaster Kraftklub abspielen kann? Die mächtige Friseuse Scissoria? Captain Arroganto? Oder am Ende gar Aquaman?!

Die ganzen Superhelden und Superschurken, die nun als Spieler-Charaktere dienen, wären ja wohl aufgefallen, oder nicht?

Nun, DCUO folgte einem Geistesblitz und Geniestreich. Denn sie lösen ihr Problem mit der Kontinuität elegant und dennoch auf typische Nerd-Manier: Paralleluniversum!

Was von der Erde übrig blieb

Das Intro beginnt mit einem apokalyptischen Endkampf, dem großen Heldensterben. Lex Luthor hat alles daran gesetzt, es seinem Erzfeind Superman endgültig heimzuzahlen. Dazu hat er Superschurken versammelt, brillante Pläne ersonnen und sicher zwei Wochen lang nicht geschlafen, bis er an der Spitze einer Armee aus Cyborgs, Superschurken und einem wahnsinnigen Joker die Helden schließlich in die Enge getrieben und Mann um Mann um Wonder-Woman besiegt und vernichtet hat.

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Im Augenblick seines größten Triumphs schaut der alte Eierkopf in den Himmel und erkennt, dass der Endkampf um das Schicksal der Erde unerwünschte Zaungäste angezogen hat: Eine außerirdische Invasionsflotte unter dem Kommando von Braniac! Ohne Superhelden und Superschurken, die einander in endlosen Kämpfen aufgerieben haben, ist die Erde der Invasion Braniacs schutzlos ausgeliefert.

Neue Helden braucht die Parallelwelt

Nun werden zwei, drei Handlungsecken übersprungen. Luthor wechselt in eine Parallel-Dimension, erklärt den Helden und Schurken dort, dass eine Invasion bevorsteht und lässt ein Virus (oder … cyrogenetisches multitextuales monochromes Dingsdabumsda) los und schon werden aus den Muggeln der Parallel-Welt Supermenschen! Denn sie wurden mit den Kräften der Superhelden und Superschurken der vernichteten Erde ausgestattet. Und nun schaut auch schon Braniac vorbei.

DC Universe Online

Der Spieler beginnt seine Karriere als einer dieser frisch gebackenen Supermenschen. Der Charakter-Erstellungsprozess wird wegen der zahlreichen Möglichkeiten, das Kostüm zu designen und den Supermenschen genau auf die Bedürfnisse des Spielers einzustellen, zwar hochgelobt.

Doch kommt hier eine der Schwächen des Spiels zum Vorschein: Die Auswahl erschlägt den Spieler. Soll er nun ein Feuerball schleuderndes Mutantenwesen spielen oder ein auf Technik basierendes höheres Eismonster werden?

Und soll er dazu schon das erste Mal zum Geldbeutel greifen oder es bei den Free-to-play-Optionen belassen? Und wie unterscheidet sich das alles im Gameplay voneinander?

Zwar gibt das Spiel grob Templates bestehender Superhelden und Superschurken vor, aber wie sich ein Bane oder eine Catwoman im Spiel dann anfühlen, weiß man nicht. Hier hätten weitere Erklärungen gut getan.

BÄM und ZOINK: Actionlastiges Gameplay

Einmal im Spiel angekommen, stellt sich schon in der Tutorial-Mission ziemliche Freude beim neuen Supermenschen ein. Die Grafik wirkt flüssig, die Kampfsequenzen sind actionreich und kurzweilig. Zwar ist das Kampfsystem wahrlich nicht innovativ, aber es erinnert in seinen besten Momenten an ein Beat’em-Up.

DC Universe Online

Zu den Highlights bei DC Universe Online gehört auch die Art, wie man sich die Welt erschließt. Denn natürlich nimmt ein Superheld nicht die Straße oder den Bus, sondern er springt über Flüsse, fliegt oder klettert auf Hochhäuser und wählt den kürzesten Weg von A nach B.

In diesen Momenten fühlt sich DC Universe Online wie ein Superhelden-Spiel an

Genau so toll ist es, wenn man tief in einer Quest verstrickt plötzlich auf einen Bekannten aus dem Universum von DC trifft. Zwar nutzt sich die Stimme des Jokers am Telefon etwas ab, aber dann Killer Croc oder Catwoman in einem Warenhaus zu treffen oder es mit einem der Superhelden aus der Kindheit aufzunehmen – in diesen Momenten macht DC Universe Online richtig Spaß.

Das Rad nicht gerade neu erfunden

Leider finden sich bei DC Universe Online auch einige Contras und Makel, vor allem im Gameplay und in der Konzeption der Quests. Das Spiel kam zwar erst 2011 auf den Markt, spielt sich aber ein wenig so, als wär’s noch eine Generation hintendran. Das Gefühl, ein richtiger Superheld oder Superschurke zu sein und die Welt aus den Angeln zu heben, lässt sich schwer mit den zum Teil doch äußert monotonen Quests vereinbaren. Ich hab nie in einem Comic gesehen, dass der Joker 12 Polizisten bestochen hat, bis 3 „Okay, mach ich!“ gesagt haben. Der Neuwagengeruch des Kampfsystem verfliegt ebenfalls rasch.

Das andere Problem ist die DC-Lizenz. In den letzten Jahren hat Marvel mit Iron-Man, Spiderman, Thor und den anderen Helden dem Universum von DC doch ganz schön den Rang abgelaufen, was Kinofilme und Popkultur angeht. Doch gibt es von Marvel noch kein MMORPG.

Ein Spiel wie DC Universe Online lebt davon, dass man aus einem Kinofilm kommt oder vom Besucher der eigenen Comicbuch-Sammlung auf dem heimischen Speicher und nun unbedingt Lust verspürt, auch mal die Abenteuer von Spiderman oder Iron Man in einem MMORPG zu erleben. Um die Marke DC ist es da leider ein bisschen still geworden, seit den exzellenten Batman-Filmen mit Christian Bale. Man of Steel zum Beispiel war doch ein ziemlicher Stinker.

DC Universe Online: Superman

Doch eher was für Casuals?

Viele Fans hat das Spiel in seiner Laufbahn leider nicht begeistern können, vor allem an der Langzeitmotivation gebricht es DC Universe Online. Das ist nicht zu leugnen.

All das klingt nun negativ, so schlimm ist es aber nicht. Nur lässt sich DC Universe Online schwer mit den Vorstellungen vereinbaren, die viele Hardcore-MMORPGler an das Genre stellen: Ein Suchtfaktor ist kaum vorhanden. Nur die wenigsten werden Monate und Jahre ihres Lebens damit verbringen, das Spiel zu zocken und bis in die letzten Winkel zu erobern.

DC Universe Online: Joker

Es muss nicht jedes Spiel das nächste WoW sein. DC Universe Online ist immerhin Free-to-Play, bedient mit dem Superhelden-Setting eine Nische und hat durchaus was zu bieten. Grade der kurzzeitige Kick wird vom Spiel mit dem actionreichen Kampfsystem sichergestellt. Und wer wollte sich nicht immer mal, wie ein Superheld fühlen?

Für wen ist das Spiel gemacht?

Wir von mein-mmo.de können DC Universe Online folgenden Spielern empfehlen:

  • Jeder, der einfach ein leidenschaftlicher Anhänger des DC-Universums ist. Wer mit Smallville aufgewachsen ist oder noch besser mit einer kompletten Comic-Sammlung von Batman bis Aquaman (okay, Spaß … kein Mensch hat Aquaman-Comics) – für den ist DCUO eine Reise wert.
  • Jeder, der mal einen kurzen Kick aus einem frischen Spiel braucht – DCUO überzeugt mit einem frischen Setting, einer guten Grafik, vielen starken Ideen und hochklassiger Synchronisation. Das Spiel ist alleine wegen seines Intros und den ersten Leveln einen Download wert. Vor allem, wenn Ihr über eine fixe Leitung verfügt.
  • Jeder, der schon immer mal auf die Dächer der Stadt hüpfen wollte: Der Moment, wenn man merkt „Hallo, ich bin ein Superheld – Warum spring ich nicht einfach auf das Dach des Hochhauses?“ – unbezahlbar.
  • Jeder, der das „Beat“ im Beat’em Up vermisst hat. Das Spiel hat manchmal mehr von einem ISO-Beat’em Up als von einem MMORPG. Man kann Wagen hochheben und durch die Luft schleudern und einer Vielzahl von Gegnern in bester Bud-Spencer-Manier die Visage polieren.
  • Jeder, der drauf steht, sich eigene Superhelden oder Superschurken auszudenken. Die Superkräfte der Helden sind divers und die Figuren lassen sich genau auf die Bedürfnisse des Spielers zuschneiden. Hier sind der Fantasie wenig Grenzen gesetzt und es ist viel möglich.
  • Casuals, also Gelegenheitsspielern. Für die ist das Spiel auf jeden Fall einen Abstecher wert. Es fallen keine Gebühren an, das Spiel ist wunderbar dazu geeignet, einzuloggen und loszulegen. In einer halben Stunde kann man einiges erledigen und es besteht kein Zwang, sich zu beeilen, weil man sonst Spielzeit verliert.

Fazit: DC Universe Online ist für Gelegenheitsspieler und Fans des Genres einen Download und einen Besucht wert. Die Erwartungen sollten allerdings in realistischen Dimensionen bleiben. Es spielt nicht in derselben Liga wie World of Warcraft oder Guild Wars 2 – kostet dafür auch nichts und ist deutlich stärker als viele lieblose Standard-Free-to-Play-Games, die im Netz lauern.

http://youtu.be/qunRXStS_D0

World of Warcraft: Epischer Heiler-Nerf kommt!

Zum Wochenende ist im amerikanischen Forum von World of Warcraft eine Bombe explodiert, die Heiler in helle Aufregung versetzen wird.

In der Rubrik Dev Watercooler plaudern die Spieleentwickler aus dem Nähkästchen. Für die nächste Erweiterung Warlords of Draenor wurden nun umfassende Änderungen für Heiler gekündigt.

Das Problem

Heiler wurden mit den besten Items zu stark

Für viele Spieler ist klar: Je stärker der Charakter wird, desto mehr Spaß macht er auch. Jedenfalls, wenn man Tank oder Damage-Dealer spielt. Als Tank wird man immer weniger Schaden nehmen, als Damage-Dealer immer mehr austeilen.

Doch was soll ein Heiler machen, wenn er zwar immer mehr heilen kann, die Kämpfe aber dank besserer Damage-Dealer schneller vorbei sind und der dickfelligere Tank ohnehin weniger Heilung benötigt?

Langeweile im Endgame?

Dadurch war es bisher so, dass Heal-Klassen langweiliger wurden, je besser der Raid ausgerüstet und eingespielt war. Schnell fingen Raids an, auf einen Heiler zu verzichten und statt ihm einen weiteren Damage-Dealer mitzunehmen. Die Raidabende wurden für Heiler rasch tröge, wenn es an Bosse ging, die eine Gruppe bereits einige Male besiegt hatte.

Heiler, die mit besserem Gear über unerschöpfliches Mana verfügten, stellten auch die Designer vor Probleme: Bosskämpfen erforderten, um spannend zu bleiben, immer häufiger einen Instant-Kill, also einer Fähigkeit, der man ausweichen musste, wollte man nicht sterben.

World of Warcraft

Blizzards Lösung

Änderungen betreffen alle Heil-Klassen

Für die Erweiterung kündigt Blizzard nun gravierende Änderungen für die Heiler an. Quer durch alle Klassen wird die Skalierung mit Items verringert: Heiler profitieren von besserem Gear nicht mehr so stark wie jetzt noch.

Heiler sollen wieder gezwungen werden, den am schwersten Verwundeten in einer Notsituation zuerst zu versorgen. Auch sollen die sogenannten Smart-Heals abgeschwächt werden. Bei ihnen sucht sich der Heilzauber selbst jenes Ziel aus, das die Heilung gerade am dringendsten benötigt.

Viele Instants verschwinden

Aber damit noch nicht genug: Blizzard knüpft sich auch die Instant-Heilzauber der Klassen vor. Die hätten in den letzten Jahren, laut Blizzard, so stark zugenommen, dass sie dem Spielerlebnis aller schadeten. Auch im PvP sei es kaum noch möglich, einen Heiler zu unterbrechen oder zu silencen, weil so viele Fähigkeiten mittlerweile keine Zauberzeit mehr benötigten.

World of Warcraft

Wie Blizzard das sieht

  • Blizzard betont, dass all diese Änderungen nicht als Nerf zu verstehen sind, denn sie betreffen ja alle Klassen. Man möchte aus Design-Gründen lediglich einige Elemente ins Spiel zurückbringen, die im Laufe der Jahre verschwunden sind. Das Spielerlebnis als Heiler soll dynamisch bleiben und von schwierigen Entscheidungen darüber geprägt sein, in welcher Situation man welches Ziel mit welcher Priorität heilt.
  • Blizzard ist zuversichtlich, die richtigen Lehren aus den vergangenen Erweiterungen gezogen zu haben. Man glaubt mit diesen Änderungen auf dem richtigen Weg zu sein, um das Spielerlebnis für alle Heiler dynamischer und attraktiver zu gestalten.

Wie Ihr das seht

Wie seht Ihr das: Könnt Ihr euch wieder an ein Heilen ohne Instant-Heals gewöhnen? Freut Ihr euch drauf, darüber zu entscheiden, wer in Eurer Gruppe leben und wer sterben soll? Oder seht Ihr die Änderungen als einen fiesen Angriff Blizzards auf Euren Lieblingscharakter? Ist gar die Balance in Gefahr? Teilt uns Eure Meinung mit!

Allods Online: Der Umzug zu Mail.ru geht voran

Vor einigen Tagen gab das Team von gPotato bekannt, dass Allods Online noch in diesem Monat auf die Server des Entwicklers Mail.ru umziehen wird. Bereits Ende Februar wurde der Überführungsprozess eingeleitet, von dem ihr sicher nichts weiter bemerktet, außer das ihr im Spielclient eure aktuelle e-Mail-Adresse hinterlegen musstet. Im Hintergrund wurde dann mit dieser e-Mail ein neues Benutzerkonto bei Mail.ru angelegt, in welches später eure Spielerfolge gespeichert werden.

Am 18. März 2014 werden dann die virtuellen Umzugskartons gepackt und die Server im Rechenzentrum von gPotato runtergefahren. Wie lange die Downtime andauern wird ist noch nicht bekannt, aber das Team von Mail.ru setzt natürlich alles daran, den Umzug so problemlos und schnell wie möglich durchzuführen.

Fragt ihr euch, wieso gPotato das Online-Rollenspiel Allods Online überhaupt abgibt?

Ohne die kontinuierliche Unterstützung von Mail.ru, dem hervorragenden Entwicklerteam von Allods Online, wäre es uns niemals möglich gewesen, Allods Online zu einem Erfolg zu machen. Es war eine fantastische 4-jährige Zusammenarbeit, in der beide Teams gemeinsam daran arbeiteten, das Spiel entsprechend der Bedürfnisse der europäischen und nordamerikanischen Spieler zu gestalten, mehr spannende Features einzuführen und Allods Online auf eine ganz neue Stufe zu bringen!

Für beide Firmen hatte der volle Einsatz für die Allods Community stets höchste Priorität. 2013 zeichnete sich ab, dass diese Hingabe für Allods angesichts der weiteren Planung von Webzen für 2014 mitunter leiden könnte. Es ist für dieses Jahr die Veröffentlichung einiger größerer neuer Titel sowie einen Umbau des Portals und der Benutzeroberfläche geplant.

Nach längeren Diskussionen und Überlegungen zwischen beiden Firmen zeichnete sich ab, dass wir eine schwere Entscheidung würden fällen müssen, und wir kamen zu der Übereinkunft, dass es letztendlich das Beste für die Spieler und das Spiel ist, wenn sowohl der europäische als auch der nordamerikanische Spielbetrieb direkt von Mail.ru und seinen Partnern übernommen würden.

Wir können uns vorstellen, dass ihr einige Fragen zu dem Transfer und eure Benutzerdaten habt und hoffen euch mit der folgenden Übersicht einige Sorgen zu nehmen:

  • Euer Accountname und -passwort bleiben auch nach dem Umzug gleich.
  • Zum Spielen werdet ihr nicht den russischen Client runterladen müssen.
  • Eure Charaktere, Spielerfolge und der Inhalt eures Inventars bleiben natürlich erhalten.
  • Selbst wenn ihr es verpasst haben solltet bis zum 18. März 2014 einzuloggen, um den Transfer für eure Daten freizugeben, könnt ihr das problemlos nachholen.
  • Solltet ihr bereits einen Account auf einem russischen Server haben, könnt ihr diesen weiter nutzen.
  • Es ist allerdings nicht möglich, beispielsweise zwei Accounts zusammenzulegen.
  • Die Veröffentlichung der nächsten Erweiterung wird von diesem Umzug nicht beeinflusst.
  • Das Guthaben auf eurem gPotato-Account bleibt erhalten.
  • Boutique-Münzen solltet ihr bis zum 18. März 2014 verbraucht haben, da ihr sie nicht mitnehmen könnt! Wenn ihr aber etwas davon kauft, wird der neue Gegenstand transferiert.
  • Die Quest  „Segen des Märtyrers“ und „Stammkunden“ bleiben weiter verfügbar.
  • Ihr könnt weiter gleichgeschlechtliche Ehen eingehen.
  • Offene Tickets werden selbstverständlich bis zum 18. März abgearbeitet.
  • Es wird auch von Seiten Mail.ru weiter deutschen, englischen und französischen Support geben. Selbstverständlich könnt ihr auch weiter in diesen Sprachen spielen!
  • Es wird geplant, die Zeiten für Patches in Russland und der EU anzugleichen.
  • Das Update 5.0.00 wird am 18. März 2014 verfügbar sein.

Im Grunde wird sich für Spieler kaum etwas verändern und ihr solltet dem Umzug ganz gelassen entgegen sehen. Sobald neue Informationen zu dem Transfer bekannt werden, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden!

Star Wars: The Old Republic – Housing angekündigt!

Oh, da werden Träume wahr! Im Rahmen eines Livestreams zu Star Wars: The Old Republic, hat der Entwickler Bioware höchstpersönlich, die Fans mit einem Teaser Video namens “Welcome Home” mehr als nur überrascht.

Weitere Details zum Housing gibt es noch nicht, aber das ist definitiv die beste Antwort auf die kommende Flut an hochkarätigen MMORPGs in 2014! Das Appartment, das im Video zu sehen ist, befindet sich eindeutig auf dem Planeten Coruscant. Ob noch weitere Orte folgen? Ich vermute zudem, dass es sich um ein instanziertes Housing-System handelt (wäre natürlich genial, wenn man zusätzlich noch offene Housing Zonen auf dem Planeten hätte, auf denen sich die Spieler niederlassen können), aber das ist in diesem Fall nur reine Spekulation.

Wir können in Kürze darüber hinaus auch eine Akündigung auf der offiziellen Seite erwarten, die wahrscheinlich tiefergehende Informationen bereithalten wird!

Wie findest du eigentlich, dass Housing in SW:TOR Einzug erhält? Werden da vielleicht Erinnerungen an Star Wars Galaxies wach? Schon seit sehr langer Zeit äußern Fans des Star Wars MMORPG ständig den Wunsch, dieses beliebte Feature ins Spiel zu integrieren. Hoffen wir, dass die Umsetzung nicht allzu oberflächlich ausfällt.

Mein-mmo.de gibt vorerst auf jeden Fall ein +1 für Spielerunterkünfte! Wer macht mit?

The Elder Scrolls Online – Darion und die geisterhafte Geschichte

Elder Scrolls Spiele sind bekannt dafür, dass sie sehr viel Wert auf das Erzählen von Geschichten legt. Auch The Elder Scrolls Online stellt dabei keine Ausnahme dar. In dem MMO sind diverse kleine Geschichten versteckt, auf die man in der Welt treffen kann, wenn man nur die Augen offen hält.

In diesem Video aus der Beta stellt Darion euch eine solche einmal vor. Das Besondere an dieser Geschichte ist, dass sie gänzlich ohne Kämpfe auskommt. Denn eine gute Story braucht nicht unbedingt immer Kämpfe, um interessant zu sein – sie schaden ihr aber auch nicht.

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The Secret World: Make Legos, not Zombies

Die Entwicklerfirma von The Secret World, Funcom, ist in den letzten Jahren durch stürmisches Wetter gesegelt. In ihrem Finanzbericht geben sie nun Wasserstandsmeldungen durch.

Die beiden Oldies Age of Conan und Anarchy Online bleiben auf niedrigem Niveau stabil, The Secret World steht hinter den Erwartungen zurück. Die Kriegskassen Funcoms sind leer. Mit einer Finanzspritze von 5,5 Millionen Dollar soll die Werbetrommel für den Heilsbringer Lego Online geschlagen werden. Und als wäre das noch nicht genug, hat man auch noch eine Sonderheit des norwegischen Staates im Haus.

Die Oldies Anarchy Online und Age of Conan tuckern vor sich hin

Wenn Spielehersteller Fußballvereine wären, dann könnte man Blizzard sicher mit den Münchner Bayern gleichsetzen – und Funcom mit dem HSV. Irgendwie haben die Norweger seit Jahren kein Glück. In jeder Generation von MMORPGs kommt etwas dazwischen.

Anarchy Online ging 2001 an den Start, noch vor dem großen Hype um MMORPGs. Es ist eines der langlebigsten MMOs überhaupt und seit 2004 Free-to-Play. Trotz einer angekündigten Aufmöbelung der Grafik und relativ stabilen Spielerzahlen, ist Anarchy Online wohl nicht länger tragende Stütze von Funcom.

Age of Conan galt mal als der nächste WoW-Killer, erfüllte aber nie seine hohen Ambitionen oder wurde der renommierten Lizenz gerecht. Seit Jahren droht es vom Radar der Spielerschaft zu verschwinden.

Sowohl Anarchy Online als auch Age of Conan haben immer noch eine treue Spielerbasis, machen immer noch Geld, wie Funcom nun mitteilt. Die Zahlen der beiden Spiele entwickelten sich, laut Funcom, „in Anbetracht der schwierigen Konkurrenzsituation relativ stabil“.

Perspektiven klingen anders.

The Secret World schlägt leck

Ernster scheint es um die Lage von The Secret World bestellt. Der Titel hätte die Kassen von Funcom füllen müssen, ging aber gegen Guild Wars 2 und Diablo 3 unter.

Das Problem bei MMORPGs: In der Entwicklungsphase kostet ein Titel nur Geld. Erst wenn die Server live gehen und die Spieler den Titel kaufen und bezahlen, bringt ein Spiel Geld herein. The Secret World gelingt es nicht, das investierte Geld in ausreichenden Mengen wiedereinzuspielen.

Aber The Secret World-Fans müssen nun auch nicht in Panik verfallen. Die Server einzustellen, käme Funcom noch teurer. Auch sind ja weitere Patches und Content geplant. Allerdings ist mit Abstrichen und Verzögerungen zu rechnen.

Das hat wirtschaftliche Konsequenzen:
Während Funcom im letzten Quartal 2012 noch 7,8 Millionen US-Dollar einnehmen konnte, waren es im letzten Quartal 2013 nur noch 4,3 Millionen. Der Gewinn schrumpfte von 2 Millionen auf etwa 200.000 Dollar.

Mitarbeiter wurden schon entlassen. Außerdem hat Funcom es mit ganz besonders aggressiven NPCs im eigenen Haus zu tun. Die norwegische Einheit Økokrim ist für Straftaten auf dem wirtschaftlichen Sektor zuständig. Funcom kündigt im Bericht volle Kooperation an, rechnet aber auch mit Geldstrafen für das kommende Jahr.

Die Legos als Rettungsboot

Als Hoffnungsträger erscheint Funcom das Release von Lego Minifigures Online. Das Spiel kommt im Sommer in die Beta. Um das Marketing für den Titel sicherzustellen, hat sich Funcom beim Haupt-Shareholder KGL Investments 5,5 Millionen US-Dollar geliehen.

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Funcom bekräftigte im Finanzbericht weiter die seit 2012 aktive neue Strategie. Nach der sollen kleinere Titel gleichzeitig entwickelt werden, statt auf wenige große Titel zu setzen.

Mein-mmo.de meint: Wie man aus den Zahlen so etwas lesen kann wie „Alles ist in Ordnung, alles läuft“ ist uns ein Rätsel. Der Markt bei MMORPGs wird rauer. Es ist nicht mehr für alle Titel Platz. Während früher Vollpreistiteln der Weg ins Free-to-Play offenstand, sind diesen mittlerweile so viele MMORPGs gegangen, dass es auch hier eng wird.

Den talentierten Designern der Funcom-Spiele und den langjährigen Fans bleibt zu wünschen, dass ausgerechnet die Legos von Lego Online es nun reißen.

Mit den bestehenden Titeln konnte sich Funcom offenbar 2013 noch gerade so über Wasser halten.

Mit dem bevorstehenden Release von WildStar, The Elder Scrolls Online, Warlords of Draenor, Everquest Next und zahlreichen anderen Titeln scheint klar: Die Flut kommt.

MMO Magazine #01: Was ist ein MMO?

In der ersten Ausgabe des MMO Magazines geht es um die grundsätzliche Frage, was überhaupt ein MMO ist und was euch im Rahmen dieser Serie erwartet. Denn heutzutage gibt es viele verschiedene Subgenre von Massive Multiplayer Online Spielen, die sich alle durch ganz bestimmte Charakteristika auszeichnen. Es ist sehr leicht dort den Überblick zu verlieren. Dieses Video stellt die wichtigsten Kategorien vor und räumt mit dem allgemeinen Fehler auf, dass ein MMO nicht immer ein MMORPG sein muss.

]Im „MMO Magazine“ erläutert Darion verschiedene Dinge aus der Welt des Gamings, vor allem in Bezug auf Massive Multiplayer Online Spiele (MMOs). Seinen YouTube Channel erreicht ihr übrigens über diesen Link)

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Dragon’s Prophet: Wahl des Rat der Osira

Kennt ihr auch das Gefühl, wenn euer Lieblings-Online-Rollenspiel sich irgendwie in die völlig falsche Richtung entwickelt? Es wird zu schwer, zu leicht, zu teuer, neue Funkionen lassen auf sich warten – oder was auch immer. Doch euer Feedback scheint irgendwie unerhört zu bleiben? Wir haben einen tollen Tipp, wie ihr etwas zu Verbesserung von Dragon’s Prophet beitragen könnt.

Die Team von Infernum, welches sich auch als Publisher von Runes of Magic einen Namen machte, ist bekannt für seine unkonventionellen Ideen – Als Beispiel dem neuen Rat der Osira. Seit Anfang Februar konnten sich Fans des MMO bewerben, um sich nicht nur mit einem neuen Titel zu schmücken, sondern künftig Seite und Seite mit dem Communityteam zusammenzuarbeiten. Ziel dieser Aktion ist es, die europäische Spiel-Community mehr in den Entscheidungsprozess, und somit in die weitere Entwicklung von Dragon’s Prophet, einzubinden.

Der Rat der Osira soll der erste von Spielern gewählte Rat bei Dragon’s Prophet werden, der die Community vertritt. Spieler können ab sofort für ihre Favoriten abstimmen.

Nachdem die erste Phase nun beendet wurde und alle Bewerber feststehen, obliegt es euch, bis zum 7. März 2014 die Community-Vertreter zu wählen. Sie werden künftig an Ratssitzungen teilnehmen, in denen sie beraten werden, welche Verbesserungsvorschläge umgesetzt werden sollen. Darüber hinaus werden die drei alle zwei Monate einen Newsletter an die Spielerschaft verfassen, in welchem sie über euch aus ihrer Sicht berichten, wie es voran geht und was euch noch in Dragon’s Prophet erwartet. Natürlich sollen die gewählten Ratsmitglieder auch ein offenes Ohr für eure Belange haben. Wie genau ihr sie kontaktieren könnt, wird nach der Wahl bekannt gegeben.

Also worauf wartet ihr noch? Auf ins offizielle Forum, Bewerbungen lesen und für die besten Kandidaten abstimmen! Wenn der Rat der Osira wirklich so fest eingebunden wird, wie es versprochen wird, ist es wichtig, engagierte Spieler dafür auszuwählen. Nehmt euch ruhig etwas Zeit zum Bewerbungen lesen, denn es sind wirklich viele!

Was haltet ihr von solchen Aktionen? Ist das eine tolle Idee oder sollten sich die Community-Manager eher um andere Dinge kümmern?

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SW:TOR: Patch 2.7 auf den Testservern!

Zuallererst machen die Entwickler ihre Versprechungen wahr und kümmern sich auch weiterhin um “Galactic Starfighter”, dieser Modus bekommt eine neue Karte und zwei neue Raumschiffe spendiert, die vor allem als Unterstützer fungieren sollen. So können sie etwa Rumpfschäden ihrer Verbündeten reparieren oder die Manövrierfähigkeit steigern, was neue Anreize für koordinierte Staffelflüge liefern wird.

Aber auch im “guten alten” PvP gibt es Neuerungen: So können die Spieler sich ab jetzt auf einer neuen Huttenballkarte bekriegen, die auf dem giftigen Planeten Quesh beheimatet ist – neue, tödliche Fallen natürlich inklusive. Ebenso endet die erste PvP-Saison und die zweite beginnt, was bedeutet, dass ein neues Ausrüstungsset für alle Schlachtveteranen zugänglich gemacht wird, welches sich wie gewohnt aus mit den Marken aus gewerteten Schlachtfeldern erstehen lässt.

Star Wars: The Old Republic

Aber auch für PvE-Liebhaber gibt es neue Inhalte: Auf Korriban und Tython, den beiden Heimatwelten von Sith und Jedi, wurde jeweils ein neuer, taktischer Flashpoint hinzugefügt. Wie schon bei den “Kuat Drive Yards” kann man diese Instanzen auf jeder Stufe und mit einer beliebigen Gruppe besuchen, ohne zwingend auf Tanks und Heiler angewiesen zu sein.

Schlussendlich gibt es noch eine ganze Menge Klassenänderungen, so wird beispielsweise “Machtschwung” bzw. “Zerschlagen” im PvP abgeschwächt und verursacht nur noch am Primärziel gesteigerten Schaden; Exfiltrieren kann ab jetzt nur noch zwei Mal in Folge genutzt werden, bevor ein Cooldown eintritt – dafür wurden die Aktivierungskosten gänzlich entfernt.

Die ganzen Balancing-Änderungen können sich aber noch im Laufe der Zeit ändern, denn bis zur Veröffentlichung dieser Anpassungen wird noch ein ganzer Monat verstreichen – sollten noch weitere große Ankündigungen erfolgen, halten wir Euch natürlich auf dem Laufenden!

Eine vollständige Liste der momentanen Änderungen könnt ihr hier einsehen; bisher leider nur auf Englisch.

WildStar: Keine Beta Keys? Open Beta?! Ruhe bewahren du musst.

Gamingseiten heizen die Spekulationen an, ob eine Tweet-Ankündigung vom WildStar Team, dass in nächster Zeit keine Beta-Code-Wellen zu erwarten sind, auf eine baldige Open Beta hinweist. Wir haben uns das mal näher angeschaut. Handelt es sich hier nur um eine Klick-Ente oder steckt da doch ein wenig mehr dahinter?

Es gehört schon einiges dazu, in dem Satz “Wir werden in dieser Phase keine Beta Keys mehr verteilen”, den Startschuss für die Open Beta von WildStar zu sehen. Wir denken zwar auch, dass eine größere Ankündigung demnächst zu erwarten ist, aber das aus diesem Satz abzuleiten, erscheint da doch schon recht abstrakt.

Eigentlich sagt dieser Satz vom WildStar Community Management doch nur aus, dass keine großartigen Beta-Aktionen mehr zu erwarten sind, bezogen auf diese Phase der Beta. Das impliziert für mich auch, dass weitere Phasen noch folgen werden. Das ist meine Interpretation.

Außerdem gab es danach noch die Aussage, abermals auf Twitter, dass man “zwar [erstmal] keine Keys versenden würde, aber durchaus Pläne hätte, interessierten Spielern am Wochenenende weiterhin die Chance zu geben, vom Planeten Nexus zu kosten”.

Jedenfalls hat man auf diese Diskussionen rund um eine mögliche Open Beta nun reagiert und auf Twitter eine Nachricht gezwitschert, die die Spekulationen vorerst in Keim ersticken dürfte :

Halt, Stop! Das ist aber nicht alles. Danach kam noch wie aus dem Nichts eine mysteriöse Nachricht hinterher, die schon eher Raum für Interpretationen zulässt:

Was is damit wohl gemeint? Mehr Informationen zu einer kommenden Open Beta oder gar ein Release Termin? Oder dass die Chua sich im Spiel vermehren werden können?

Update 18.03.2014: Wie wir jetzt wissen, war damit höchstwahrscheinlich die Release Ankündingung von WildStar gemeint. Am 3. Juni geht es endlich los!

Übrigens geht es jetzt nach der Winter Beta mit den sogenannten Beta-Wochenenden weiter:

Zwischen dem Beginn der Vorbestellungsphase und der Veröffentlichung wird die Beta in vier Partner-Wochenenden stattfinden. Und während sich alle anderen einen Code beschaffen müssen, um daran teilzunehmen, habt ihr sofortigen Zugang zu jedem Event. Hier die aktuellen Termine der Wochenenden:

  • Freitag, 21. März, 15:00 Uhr MEZ, bis Montag, 24. März, 7:59 Uhr MEZ
  • Freitag, 4. April, 16:00 Uhr MESZ, bis Montag, 7. April, 8:59 Uhr MESZ
  • Freitag, 18. April, 16:00 Uhr MESZ, bis Montag, 21. April, 8:59 Uhr MESZ
  • Freitag, 2. Mai, 16:00 Uhr MESZ, bis Montag, 5. Mai, 8:59 Uhr MESZ

Den Code dafür erhaltet Ihr unter anderem durch eine Vorbestellung, die Euch aber auch noch weitere Vorteile bringt (eine exklusive Unterkunft namens “Raketen-Haus”, 3 Tage Vorabzugang, Aufbewahrungstasche im Spiel usw.). Vorbestellen könnt ihr WildStar u.a. bei Amazon:

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Sobald wir wissen, wann die Open Beta beginnt, tragen wir es hier natürlich noch nach. Lest bis dahin doch unsere WildStar Vorschau oder einen Artikel über das Housing.

Neverwinter: Neue Informationen zu Modul 3: Curse of Icewind Dale

Wenn in diesen Tagen über dem Icewind Dale in Neverwinter die Sonne aufgeht, ist nichts mehr wie es mal war. Die Bewohner des einst so friedlichen Eiswindtals werden von einer dunklen Magie, dem schwarzen Eis verderbt. Man munkelt, dass der fiese Magier Akar Kessell dahinter steckt, welcher einst von Drizzt Do’Urden in der Fantasy-Romanvorlage von Robert Anthony Salvatore getötet wurde. Doch getreu dem Motto “Totgeglaubte leben länger”, ist Akar wieder da – und will das Icewind Dale unter seine Kontrolle bringen.

Nachdem wir euch bereits am Wochenende einen kleinen Ausblick auf Modul 3: Curse of Icewind Dale bieten konnten, wurden nun endlich neue Informationen zur kommenden Erweiterung des Online-Rollenspiels aus dem Dungeon & Dragons-Universums bekannt. Die wichtigsten Schauplätze werden Caer-Konig, das beschauliche Fischer-Dörfchen im Icewind Dale,  der Icewind Pass und das Zwergental sein. Während ihr bei Ersterem den ganz normalen Aktivitäten und Handwerk nachgehen könnt, werden die PVP und PVE-Liebhaber unter euch in den anderen beiden Zonen voll auf ihre Kosten kommen. Zahlreiche neue Kampagnen mit wiederholbaren Quests erwarten euch dort.

Neverwinter Icewind Dale

Die besonders mutigen unter euch sollten Kessells Zuflucht, dem Versteck des untoten Akar Kessell einen Besuch abstatten, um ihm den Garaus zu machen. Dabei solltet ihr die dunkle Magie des schwarzen Eisen nutzen, um euch dank des neuen Handwerkberufes hilfreiche neue Rüstung herzustellen, welche mit starken Boni versehen sind. 

Falls ihr mehr über die Änderungen im PVP erfahren wollt, verweisen wir euch auf diese News aus dem Februar. Unbekannt war bisher, dass es fraktionsbasierende Schlachtfelder geben wird, auf denen die Arkane Bruderschaft gegen die Streiter der Zehn-Städter kämpft. Für welche Seite werdet ihr euch entscheiden?

Aber auch an den PVE-Ausrüstungsgegenständen wird gebastelt, um die Verbesserung von Ausrüstung interessanter zu gestalten. Für Gewölbe werdet ihr künftig bestimmte Gewölbe-Schlüssel benötigen, ehe ihr euch dort umsehen könnt.

Leider ist bislang unbekannt, ob es vielleicht doch noch eine neue Klasse in der Erweiterung Curse of Icewind Dale geben wird, aber die Wachsamen Waldläufer unter euch können sich zumindest auf einen neuen Vorbildpfad, den Kundschafter freuen.

Wir hoffen sehr, dass sich der Release des dritten Moduls nicht mehr allzu lang hinzieht – Seid ihr auch schon so gespannt?

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TESO: Volksboni und Rassen-Skills

The Elder Scrolls Online: Die komplette Übersicht zu allen Völkern und ihren Skills

Bereits vor einiger Zeit – noch vor dem Fall der NDA – hatten wir Euch die vorläufigen Rassenvorteile bei TESO zusammengestellt und anschaulich aufbereitet. Jetzt, da wir direkt aus der Beta berichten dürfen, aktualisieren wir das Ganze noch mal und hübschen es auch optisch noch ein wenig auf. Macht ja doch mehr Spaß solche Listen durchzuschauen, wenn der Beitrag auch ein bisschen was her macht. 😉

Nun, der langen Rede kurzer Sinn, hier die komplette Übersicht aus den aktuellen Rassen-Skills vom Beta-Wochenende. Achtung: Die Boni der Imperialen mussten wir aus einer anderen Quelle besorgen, da die Mädels und Jungs ja leider noch nicht spielbar waren. Aber dafür dürfen sich alle zukünftigen imperialen Tanks freuen. Seht selbst! 😀

Die Bretonen

Rasse in Elder Scrolls Online: Bretonen

Affinität zu leichten Rüstungen: Erhöht den Erfahrungsgewinn im Umgang mit leichten Rüstungen um 15 %.

Gabe des Magnus: Erhöht die maximale Magicka um 4 %. [1/3]

Magieresistenz: Erhöht die Zauberresistenz um 14. [1/3]

Magickameisterschaft: Verringert die Magickakosten von Zaubern um 1 %. [1/3]

Die Orks (Osimer)

Rasse in Elder Scrolls Online: Orks

Geschick mit schwerer Rüstung: Erhöht den Erfahrungsgewinn im Umgang mit schweren Rüstungen um 15 %.

Muskulös: Erhöht das maximale Leben und Ausdauer um 2 %. [1/3]

Robustheit: Erhöht die Lebenswiederherstellung im Kampf um 5 %. [1/3]

Rasant: Verringert die Kosten beim Sprinten um 4% und erhöht Euer Tempo beim Sprinten um 3 %. [1/3]

Die Rothwadronen

Rasse in Elder Scrolls Online: Rothwadronen

Schildaffinität: Erhöht den Erfahrungsgewinn im Umgang mit einem Schild und einer Einhandwaffe um 15 %.

Elan: Erhöht die Ausdauerregeneration im Kampf um 3 %. [1/3]

Abhärtung: Erhöht die maximale Ausdauer um 4 %. [1/3]

Adrenalinschub: Nahkampfangriffe stellen 1 Ausdauer wieder her. Dies kann nur einmal alle 3 Sekunden eintreten. [1/3]

Die Hochelfen (Aldmer)

Rasse in Elder Scrolls Online: Hochelfen

Zerstörungsgeschick: Erhöht den Erfahrungsgewinn im Umgang mit Zerstörungsstäben um 15 %.

Zauberladung: Erhöht die Magickawiederherstellung im Kampf um 3 %. [1/3]

Gabe des Magnus: Erhöht die maximale Magicka um 4 %. [1/3]

Elementargeschick: Erhöht den Schaden von Kälte-, Feuer- und Schockeffekten um 2 %. [1/3]

Die Waldelfen (Bosmer)

Rasse in Elder Scrolls Online: Waldelfen

Bogenschießkunst: Erhöht den Erfahrungsgewinn im Umgang mit Bögen um 15 %.

Elan: Erhöht die Ausdauerregeneration im Kampf um 3 %. [1/3]

Angeborene Resistenz: Erhöht Eure Gift- und Seuchenresistenz um 7 und Eure maximale Ausdauer um 1 %. [1/3]

Verschlagenheit: Verringert den Detektionsradius beim Schleichen um 1 Meter und erhöht den aus dem Hinterhalt verursachten Schaden um 3 %. [1/3]

Die Khajiit

Rasse in Elder Scrolls Online: Khajiit

Felines Geschick: Erhöht den Erfahrungsgewinn im Umgang mit mittleren Rüstungen um 15 %.

Robustheit: Erhöht die Lebenswiederherstellung im Kampf um 5 %.  [1/3]

Verschlagenheit: Verringert den Detektionsradius beim Schleichen um 1 Meter und erhöht den aus dem Hinterhalt verursachten Schaden um 3 %. [1/3]

Blutbad: Erhöht die Chance auf kritische Nahkampftreffer um 1 % und erhöht den von kritischen Treffern verursachten Schaden um 5 %. [1/3]

Die Argonier

Rasse in Elder Scrolls Online: Argonier

Wiederherstellungskunst: Erhöht den Erfahrungsgewinn im Umgang Wiederherstellungsstäben um 15 %.

Amphibische Lebensweise: Erhöht Euer Schwimmtempo um 50 % und die Effektivität von Tränken um 5 %. [1/3]

Argonische Resistenz: Erhöht Eure maximales Leben um 1 % und Eure Gift- und Seuchenresistenz um 7. [1/3]

Schnellheilend: Erhöht die erhaltene Heilung um 2 %. [1/3]

Die Dunkelelfen (Dunmer)

Rasse in Elder Scrolls Online: Dunkelelfen

Ambidextrie: Erhöht den Erfahrungsgewinn im Umgang mit zwei Waffen um 15 %.

Dynamik: Erhöht die maximale Magicka und Ausdauer um 2 %. [1/3]

Flammenresistenz: Erhöht Eure Feuerresistenz um 10 und Eure maximale Magicka um 1 %. [1/3]

Flammentalent: Erhöht die Zauberstärke von Flammeneffekten um 1. [1/3]

Die Nord

Rasse in Elder Scrolls Online: Nord

Geschick mit Zweihändern: Erhöht den Erfahrungsgewinn im Umgang mit Zweihandwaffen um 15 %.

Robustheit: Erhöht die Lebenswiederherstellung im Kampf um 5 %.  [1/3]

Frostresistenz: Erhöht Eure Frostresistenz um 10 und Euer maximales Leben um 1 %. [1/3]

Abgehärtet: Erhöht Eure Rüstung um 2. [1/3]

Die Kaiserlichen

Rasse in Elder Scrolls Online: Imperiale

Schildaffinität: Erhöht den Erfahrungsgewinn im Umgang mit einem Schild und einer Einhandwaffe um 15 %.

“Tough”: Erhöht das maximale Leben um 4 %. [1/3]

Abhärtung: Erhöht die maximale Ausdauer um 4 %. [1/3]

Roter Diamant: Nahkampfangriffe haben eine 10 % Chance 2 Leben zu regenerieren. [1/3]

Alles bleibt anders!

So, da nichts so beständig ist, wie die Veränderung, kann sich ja bis zum TESO-Release noch so einiges tun. Aber bis auf Weiters sollten Euch diese Zahlen und Fakten erst einmal dienlich sein. Selbstverständlich dürft Ihr den Beitrag gern teilen und kräftig in Eure Foren posten! Wir bleiben derweil auch weiterhin am Ball und schauen mal, was wir noch so für Euch aus der Beta-Kiste zaubern können. Wer es noch nicht gesehen hat, hier geht’s zu unserem (fast) ersten TESO-Let’s Play. 🙂

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World of Warcraft: Digitale Deluxe Edition verschwindet – Warlords of Draenor kommt?

Uiuiui, die neueste Ankündigung auf der Homepage von World of Warcraft lässt mal wieder die Herzen der Fans höher schlagen: Völlig unerwartet ist die Digitale Deluxe Edition von Mists of Pandaria nur noch bis zum 10. März erhältlich. Falls ihr euch doch noch kurzfristig entscheiden wollt, eure Standardversion aufzuwerten oder als Neuling in World of Warcraft einzusteigen, solltet ihr euch beeilen!

Wenn ihr nicht auf Schnickschnack steht, reicht das normale Paket vollkommen. Ihr erhaltet bei beiden Versionen Zugang zu den Stufen 86 bis 90 und könnt das wunderschöne Mists of Pandaria erkunden. Wer sich für die Digitale Deluxe Edition entscheidet, bekommt das noch oben drauf:

  • Das stolze Kaisergilden-Reittier auf dem ihr majestätisch durch die dichten Wälder und grünen Wiesen von MOP reiten bzw. fliegen könnt.
  • Treu an eurer Seite wird das Glückbringende Qilenchen neben euch her laufen.
  • Falls ihr auch Diablo spielt, könnt ihr dank einem exklusiven Bannersiegel und einer Verzierung mit den ikonischen Abzeichen mit euren Abenteuern in Pandaria protzen.
  • Alle StarCraft II Spieler bekommen zwei neue schicke Portraits im Horde- und Allianz-Stil.
Warlords of Draenor

Doch was hat das alles mit der geplanten Erweiterung Warlords of Draenor zu tun? Bislang wichen die Digitale Deluxe Edition der Erweiterungen immer kurz bevor der Vorverkauf der neuen Erweiterung losging, aus dem Online-Shop des Online-Rollenspiels. Heißt, wenn nun die DDE von Mists of Pandaria verschwindet, ist das ein guter Hinweis darauf, dass ihr bald die Digitale Deluxe Edition von Warlords of Draenor vorbestellen könnt!

Wer sich schon früh entscheidet weiter in WoW unterwegs zu sein, bekommt neben der riesigen Vorfreude noch einige Boni oben drauf: Ihr könnt einen Helden eurer Wahl kostenlos auf Stufe 90 bringen, könnt künftig auf einem Abbild von Anzu, dem Rabengott fliegen und bekommt die Mini-Version als Haustier gratis dazu. Sobald es losgeht mit dem Vorverkauf, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden! Was euch die Erweiterung Warlords of Draenor noch so bietet, haben wir euch hier zusammengefasst.

TESO: Ein kleiner atmosphärischer Eindruck aus der Beta

The Elder Scrolls Online: Das (fast) erste Let’s Play von Mein MMO

So ganz als Let’s Play wollen wir es dann doch noch nicht gelten lassen, aber in unserem neuesten Video möchten wir die Gunst der Stunde – das Fallen der NDA – nutzen, um die wunderbare Atmosphäre von TESO einmal kurz zu demonstrieren. Mit voller Absicht entfernen wir uns dabei von lauteren LPs, die sich häufig eher auf die Aktion im Spiel beziehen, und daddeln einfach mal ein bisschen so vor uns hin. Das macht ja schließlich auch einen Großteil des Spiels aus und erinnert doch extrem stark an Skyrim. 😀

TESO Panorama 1

Und was spielen wir da genau?

Waldelf (Bosmer)

Ja, ja, The Elder Scrolls Online, das ist klar. Nein, also einen Waldelfen (Bosmer), der sich dementsprechend (zumindest in der Beta) im Anfangsgebiet des Aldmeri-Bundes bewegt. Wir erkunden eine Schlangenhöhle, helfen der Besatzung eines gestrandeten Schiffes und gen Ende verhindern wir die Beschwörung eines zugegeben eindrucksvollen Sturmes, der durch Meerelfen im wahrsten Sinne des Wortes hervorgerufen wird. Von der Story erzählen wir weder hier, noch im Video viel. Einfach anschauen und in Ruhe genießen. 🙂

Wenn Euch der kleine Eindruck gefallen hat und Ihr Eure Freunde zum Beispiel noch “überzeugen” müsst, damit sie Euch nach Tamriel folgen, dann nutzt das Video doch einfach und teilt es gern bei Facebook und Co.

Logitech G600 Gaming Maus – Der MMO-Maus Test

Früher war eine Maus öde. Der kleine Bruder der Tastatur eben. Meine erste Maus gehörte noch zu einem Commodore Amiga. Wenn mich nicht alles täuscht, hatte das Ding zwei Tasten und war ziemlich sperrig. 

Mittlerweile haben sich die Mäuse weiterentwickelt: Vom reinen Werkzeug hin zu einem Kunstwerk. Doch nicht nur im Design haben sich die Mäuse weiterentwickelt: Die kleinen Nager können auch viel mehr.

G600 im Überblick

Gerade bei MMO-Spielen sind die Funktionen moderner Mäuse fürs Spielerlebnis unerlässlich. Ich habe bereits einige dieser „Human Interface“-Geräte getestet und gefoltert, letztlich bin ich bei einer Logitech G600 hängen geblieben.

Mit ihren 20 Tasten kann ich die Logitech G600 genau so einstellen, wie ich sie für ein bestimmtes MMO brauche. League of Legends hat ganz andere Anforderungen als eine Runde WoW. Und auch innerhalb von WoW gibt es Unterschiede. Eine lockere Runde Solo-Questen mit meinem Schurken läuft ganz anders ab als der Raid-Abend mit meinem Jäger oder das Battleground mit der Zwergenpriesterin.

Die Tasten unterteilen sich in drei Haupttasten, zwölf Daumentasten und ein klickbares Scrollrad. Das kann man auch zur Seite neigen. Zudem ist der Wechsel von Profilen und DPI-Werten problemlos möglich. Unter Windows wird zudem kein Treiber benötigt! Keine Ahnung, wie das bei Linux oder Apple ist.

Die Gaming Maus im MMO-Test

So viele Tasten und Funktionen sind perfekt fürs Zocken geeignet. Für manches Game ist die Maus sogar schon perfekt eingestellt, wenn man sie aus der Box holt.

  • Erfreulich: Trotz intensiver Nutzung gibt es keine hohen Verschleißerscheinungen, was leider nicht für jede MMO-Maus zutrifft, die mir in die Pratzen gefallen ist.

Mit 8200 DPI ist die Maus etwas überdimensioniert – ich reize das nicht aus -, aber schaden tut es auch nichts. Wer zum ersten Mal mit 8200 DPI arbeitet, dem wird die Maus hypersensibel erscheinen, aber dank der Einstellungen in den Profilen wird man diese Genauigkeit bald zu schätzen wissen! Damit sind neben MMORPGs auch ein paar Runden in Defiance, halsbrecherische Manöver in League of Legends oder Headshot-Sessions bei Planetside 2 machbar.

Logitech G600 Test

Die meisten G-Tasten sind prima mit dem Daumen zu erreichen. Ein Zeichen dafür, dass sich die Designer viel Mühe gegeben haben und ihre Brötchen im richtigen Job verdienen. Ich habe die G-Tasten mit der Logitech Gaming Software funktionell hinterlegt und nutze die Maus mittlerweile gemeinsam mit einer Logitech Gaming Tastatur (G510S) – für mich eine zufriedenstellende Kombination. Auch beim Arbeiten mit Office lassen sich die Tasten nutzen, wenn man sie gescheit einstellt.

  • Insbesondere für Online-Rollenspiele wie World of Warcraft, Aion oder Star Wars: The Old Republic sind diese zusätzlichen Tasten ungemein nützlich, um auf die zahlreichen Skills schnell und bequem zuzugreifen. Ein immenser Vorteil! Aber nicht nur Fähigkeiten können so schnell gezündet werden, sondern auch Emotes, Buffs oder Food.

Statt nur – wie ein Anfänger – auf die erschlagenen Feinde in den BG’s zu springen, könnt ihr mit der Logitech G600 einen elaborierten Siegestanz bestehend aus einer Reihe von Emotes ausführen!

Das Ding mit der Handgröße

Der einzige Schwachpunkt der Logitech G600 liegt meiner Meinung nach im Bereich der Größe. Spieler und vor allem Spielerinnen mit kleinen Händen werden Schwierigkeiten haben, die etwas breit geratene G600 zu handeln (die Maus hat wohl zu viel Käse gefressen…). Ich merke bei mir hin und wieder, dass ich die Daumen ein wenig strecken muss – für die vorderste Reihe muss man schon Pianistenfinger haben (oder größere Hände als ich).

  • Vielleicht wären ja 3 Reihen auf der linken Seite genug gewesen, zumal man auf der rechten Seite noch die spezielle G-Shift-Taste hat, die zusätzliche Belegungen ermöglicht (wie heißt es so schön: weniger ist manchmal mehr). Andererseits habe ich die Tasten dann einfach so belegt, sodass ich hauptsächlich jene nutze, die für mich am besten zu erreichen sind.

Das „Schweizer Taschenmesser“ unter den MMO-Mäuse bietet aber einen derart hohen Funktionsumfang, dass das Gerät keine Micro-Maus sein kann. Schon klar. Im Handling sehe ich deshalb aber kleine Vorteile bei der Razer Naga oder den R.A.T. Mäusen.

Fazit Logitech G600

Die Logitech G600 eignet sich hervorragend als Maus für MMO-Spiele. Auch nach langer und intensiver Nutzung agiert sie präzise. Die Tasten haben einen guten Widerstand. Wer darauf steht, wird sich an den verschiedenen Modi zur Beleuchtung erfreuen – alle anderen können diese Option auch deaktivieren.

Kleiner Tipp am Rande: Ihr werdet anfangs ein wenig Umgewöhnungszeit brauchen, höchstwahrscheinlich mehr als bei herkömmlichen Mäusen. Das kann ein wenig frustrierend sein, aber nach einiger Zeit lernt man die vielen Funktionen zu schätzen, sofern man sie nutzt.

Und welche Maus nutzt ihr zum Zocken? Oder habt ihr noch andere Empfehlungen? Feedback erwünscht!

Geschrieben wurde dieser Beitrag von Frank, ein leidenschaftlicher WoW Zocker und Hardware-Fan, der einfach mal Lust hatte, einen Besucherbeitrag zu schreiben (der Text wurde von uns noch ein wenig aufpoliert).

https://youtu.be/3DRw7qsxTJ8
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Allods Online: Feiert den Geburtstag von Yasker

Der März hat nicht nur den Frühlingsanfang im Gepäck, sondern auch den Geburtstag des sagenumwobenen Yasker, dem Herrscher über Sarnaut. Wenn das kein Grund für alle Fans des kostenlosen Online-Rollenspiels Allods Online ist, ordentlich zu feiern!  Für diesen besonderen Tag haben die Mitglieder des Kommitees in der Hauptstadt eine große Party vorbreitet, bei der ihr bis zum 10. März 2014 folgende Gegenstände abstauben könnt:

  • Ein Grammofon, welches euch für eine Minute mit klassischer Musik beschallt.
  • Das Gurkenglas mit fünf leckeren Gurken – Sauer macht ja bekanntlich lustig.
  • Jede eingelegte Gurke stellt Lebenspunkte wieder her und erhöht eure Kondition für 45 Minuten.
  • Getreu dem Motto „Ein Gläschen in Ehren, kann keiner verwehren“, darf natürlich auch schmackhafter Weizenschnaps nicht fehlen!
  • Pro Glas mit Schnaps gewinnt ihr im Online-Rollenspiel Allods Online nützliches Mana wieder und erhöht eure Willenskraft für 45 Minuten. Aber Achtung – passt auf das ihr nicht vielleicht doch durch zu viel Alkohol willenlos werdet.

Da gemeinsam Feiern noch viel schöner ist, könnt ihr diese Gegenstände zum Geburtstag im Online-Rollenspiel natürlich mit euren imperialen Kollegen teilen, um noch mehr Partylaune zu verbreiten! Achja, Kanians, Elfen oder Gibberlinge sind selbstverständlich nicht erwünscht – aber der nächste Grund zu feiern lässt sicher nicht lange auf sich warten!

Wer also schon in Party-Laune ist, sollte sich den Geburtstag in Allods Online nicht entgehen lassen. Gefeiert wird schließlich nur einmal im Jahr. Es lohnt sich also, dem Spiel mal wieder einen Besuch abzustatten.

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Dragon’s Prophet: Evolution.Phase.One ist in Auratia gelandet!

Eins muss man den Entwicklern vom Free-to-play MMORPG Dragon’s Prophet lassen: Sie sind sehr bestrebt, sich stets neue Features einfallen zu lassen, vor allem wenn es darum geht, das Bündnis zwischen dem Spieler und seinem geliebten Gefährten zu stärken. Wie heißt es auch so schön?

Der Drache ist der beste Freund des Menschen, oder in dem Fall des Osira.

Das macht auch der Abschluß von Evolution.Phase.One deutlich, einem Update, das vor wenigen Tagen aufgespielt wurde. Zum einen klingt der Name schon ein wenig cool, was eher nebensächlich ist, aber zum anderen, und das ist viel wichtiger, ist diese vollendete Phase das Sinnbild dafür, dass die Möglichkeiten rund um die begleitenden Drachen einen neuen Meilenstein erreicht haben.

Das ist alles neu in dem etwas anderen (Drachen) MMO!

  • Der Berittene PvE-Kampf wurde mit diesem Update grundlegend überarbeitet, was den Spielspaß für alle Spielertypen, ganz gleich ob Tank, Heiler oder DD, deutlich steigern sollte. Insgesamt geht das Kämpfen durch die entfernten Energiekosten sehr viel flüssiger von der Hand und da die Drachen nun den Großteil des erlittenen Schadens tragen, verweilt man endlich länger auf dem Gesäß seines treuen Gefährten!
  • Mache dich mit Gleichgesinnten auf dem Weg, um bei den öffentlichen Weltevent-Phasen II & III die bösartigen Weltbosse zurückzuschlagen. Ist auch nicht umsonst. Versprochen.
  • Die größten Helden Auratias sollten sich jetzt auf dem Weg machen, Materialien für das mächtige Laedishelden-Set zu sammeln. Diese erlangt man bei der Schatzsuche, dem wandernden Händler und den Open-World Bossevents. Habt ihr die Materialien zusammen, helft euch bestimmt John Warder weiter (nahe dem Pfad der Älteren), damit die sogenannte “Goldene Ausrüstung” fortan euer Haupt schmückt.
  • In der neu eingeführten Drachenarena können sich Osira ab sofort mit ihresgleichen messen und zum unangefochtenen Meister der Arena aufsteigen. Hierfür stellt ihr ein Team aus 3 Drachen zusammen und wählt aus einer Teilnehmerliste den Meister, dessen Drachen ihr gerne heimsuchen möchtet. Ein kleiner Ausblick: Bald wird es sogar Drachenmeisterschaften geben, also Turniere im großen Stil!

Um die Arena zu meistern, muss man gleichzeitig ein Meister des Kompendiums und der Evolution sein. Das Kompendium fungiert als eine Art Enzyklopädie, in der Informationen über alle bereits gezähmten Drachen gesammelt werden, inklusive ihrer Werte und Skills. Entwickelt eure Drachen über Evolutionsskills und Herausforderungen weiter, die euch und eure Drachen den bisher härtesten Kämpfen aussetzen.

Dragon's Prophet: Evolution.Phase.One.

Mein-mmo.de meint:

Drachen aus Auratia kommen, wenn man sie ruft. Begleiter aus anderen Welten nehmen deine Nachricht zur Kenntnis und kommen vielleicht später darauf zurück.

Und jetzt soll noch jemand sagen, Drachen würden sich nicht als Haustiere eignen. Aber Spaß bei Seite. Runewaker und Infernum haben erkannt, dass sie sich auf ihre Stärken besinnen müssen und das sind eben die umfangreichen Begleiterfeatures, die in dem Genre in dieser Form einmalig sind.

Hoffen wir, dass die Nische groß genug ist, um weiterhin in dieser bleiben zu können. Es ist auf jeden Fall interessant zu sehen, dass die Drachen immer mehr ins Spielgeschehen integriert werden. Wir hatten damals in unserem Testbericht zu Dragon’s Prophet kritisiert, dass die Verbindung zum Drachen noch zu oberflächlich sei und dem PvP Arenen gut tun würden. Mittlerweile ist das weitestgehend Geschichte. Jetzt würden wir gar so weit gehen und sagen:

Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen.

– August Strindberg

Darüber hinaus ist es klasse, dass mit dem “Stickeralbum”, auch Kompendium genannt, vermehrt auf die Sammelleidenschaft gesetzt wird. Gerade diesen überlebensnotwendigen Urinstinkt des Menschen weiß man in MMORPGs schließlich zu schätzen. Das Spiel hat zwar nach wie vor Schwächen, insbesondere im Questdesign, aber man ist auf einem guten Weg.

Last, but not least, wünschen wir von mein-mmo.de noch viel Spaß mit dem Trailer zu Evolution.Phase.One:

http://youtu.be/phrBQvpuJU0

The Elder Scrolls Online: Die Reichen, die Armen und die Schönen in Tamriel – ganz ohne Auktionshaus

Während Ihr vermutlich alle die Beta spielt, schauen wir bei mein-mmo.de uns die tiefer gehenden Funktionen von The Elder Scrolls Online, kurz TESO, einmal genauer an.

Die ersten Schritte in Tamriel, die neue Welt, neue Abenteuer und neue Aufgaben sind attraktiv. Und der Fokus von vielen von Euch liegt im Moment auf dem Kampfsystem, dem PvP, den Craft-Fertigkeiten und den Klassenskills, aber zur Langzeitmotivation eines Games gehört mittlerweile auch ein robustes Handelssystem.

Hier geht Zenimax bei The Elder Scrolls Online erstaunliche neue Wege.

Das Für und Wider des alten Systems

World of Warcraft, Guild Wars 2, auch WildStar und viele andere Games bevorzugen ein Auktionshaus, um den Spielerhandel zu erleichtern. Das Widersinnige dabei: Ein Auktionshaus nimmt es den Spielern ab, miteinander in direkten Kontakt zu treten. Und das in einem MMORPG.

Stattdessen dient ein Auktionshaus als Zwischenhändler, der aus dem regen Spam im Handels-Channel, aus dem Hin und Her zwischen Verhandlungspartnern, eine Liste mit Zahlen und Gegenständen macht. Der Spieler pickt sich raus, was er gerade braucht.

Die Interaktion mit anderen Spielern reduziert sich auf ein Minimum.

Auktionshaus in World of Warcraft
Das typische MMORPG-Auktionshaus (hier WoW).

Ein Verkäufer, der Gegenstände in ein Auktionshaus stellt, ist für den Käufer soviel wie ein NPC.

Oft kaufen die Spieler direkt per Sofort-Kauf und treten nicht in Wettbewerb mit anderen Spielern durch das Bieten auf Auktionen. Sogar Ebay – könnte man nun schmunzeln – verlangt den MMORPGlern noch zu viel Kontakt zueinander ab, es muss gleich die Anonymität von Amazon sein.

Dabei nehmen die meisten Auktionshäusern einen bestimmten Prozentsatz jedes Geschäfts als Vermittlungsgebühr. Das dient als Gold-Sink, damit wenigstens etwas Reichtum aus dem Spiel fließt. Ohne solche Gold-Sinks befände sich jedes Spiel im Zustand permanenter Hyperinflation.

Fairerweise seien hier natürlich auch die Vorteile eines Auktionshauses aufgeführt. Sie sind dieselben wie bei Amazon. Es ist unglaublich bequem, alles auf einem Haufen zu finden, dabei noch wohl sortiert und mit dem billigsten Angebot ganz oben. Außerdem geht alles mit einem Mausklick, man geht kein Risiko ein, muss nirgendshin reisen oder mit irgendwem reden, um an sein Zeug zu kommen.

Und daran ändert jemand jetzt was?

Ein bisschen fühlte sich das Auktionshaus-System wie eines dieser Axiome an, die nun eben für immer so sind. So wie es keine Open-Dungeons mehr gibt, sondern nur noch Instanzen und so wie man einen Tank, einen Heiler und eine bestimmte Anzahl von DDs braucht.

Und so wie es Erfolge gibt und Online-Shops und der Preis für Arbeitsspeicher immer teurer wird und Sonntage meist enttäuschend verlaufen und der Funkmaus immer dann der Saft ausgeht, wenn grad keine Batterien im Haus sind und die Geschäfte geschlossen haben und dann fummelt man am Batterieschacht für die Fernbedienung des Fernsehers rum und – na ja, ist auch egal! Auf jeden Fall schien das Auktionshaus wie in Stein gemeißelt zu stehen.

Doch nun kommt Zenimax und macht alles anders. Einfach so: Zack. Es gibt kein Auktionshaus.

Hoppala! Das kam überraschend.

Und was kommt statt dem Auktionshaus?

Die furchtbare JRPG-Lösung, nach denen Spieler einfach in der Hauptstadt über Nacht afk gehen und ihren Toon mit so eine Art Bauchladen eingeloggt lassen, wo jeder Vorbeikommende sich bedienen kann?

Ja?

Entwarnung. Die ist es nicht.

Erst einmal könnt Ihr, wie zur Zeit Eurer Väter und deren Väter, altmodisch mit anderen Spielern direkt Handel treiben. So mit „Want to Sell“ und „Want to buy“, ein wenig Feilschen um den Preis und einem „Wo treffen wir uns?“ am Ende. Dazu müsst ihr mit anderen Spielern sprechen und handeln, also in Interaktion treten. Ich weiß: Innovatives Konzept für ein MMORPG.

Elder Scrolls Online
Harte Verhandlungen zwischen Spielern gehören bald zum Tagesgeschäft!

Aber das System ist natürlich noch cleverer.

Spieler können sich Gilden anschließen, die 500 Mitgliedern Platz bieten. Jeder Spieler kann in bis zu 5 Gilden sein. Diese Gilden haben einen eigenen Gilden-Shop, auf den die Gildenmitglieder Zugriff haben.

Wenn man das durchdenkt, kann es also unheimlich wertvoll sein, in eine der Top-Handelsgilden des Servers einzusteigen. Das klingt nach Geheimbünden, Kartellen und nach gewaltigen Bestechungsgeldern. Denn aus welchen Typen werden die besten und reichsten Handelsgilden bestehen? Na, aus Typen, die schweinereich geworden sind. Und das sind sie sicher nicht, weil sie immer brav nach den Regeln spielen und Freitags nie Fisch essen, sondern weil ihnen die Gier aus allen Poren trieft.

Ich prophezeie für die edelsten Gilden Eintrittsgebühren, die jeder berappen muss, der am Tausch der Großen mitmachen möchte. Vielleicht beschränke manche Gilden sich sogar auf 100 Spieler oder nur 50, um besonders exklusiv zu sein.

Anbindung ans PvP

Aber da hört Zenimax nicht auf. Denn Spielergilden können eine Festung im PvP für sich beanspruchen und dort ihre Waren in einem Shop anbieten, der auch Nicht-Gildenmitgliedern zur Verfügung steht.

Durch diese Einbindung sowohl ins Handels- wie auch ins PvP-System kommt den Gilden in The Elder Scrolls Online eine zentrale Bedeutung zu.

[pull_quote_center]Es wird nicht länger nur für Raider und Hardcore-PvPler wichtig sein, in den angesagten Gilden herumzuhängen. Auch für Händler und Sammler spielt es nun eine entscheidende Bedeutung.[/pull_quote_center]

TESO
Dieser Sammler träumt davon, in die größte Handelsgilde aufgenommen zu werden.

Während die in anderen Spielen oft in Zirkeln paktierten und sich mit Preisabsprachen, Tieropfern, Trollereien in Foren und dem Ruinieren von einzelnen Existenzen die Zeit vertrieben, werden sie nun ans Licht gezwungen.

Neue Wege – neue Gefahren, neues Potential

Ihr seht: Mit ein wenig Phantasie lassen sich allein durch die Änderungen im Handelssystem bei The Elder Scrolls Online schon spannende Szenarien denken und überlegen.

  • Wie ist es, wenn eine Gilde den Mitgliedern sogar verbietet, außerhalb der eigenen Reihen Handel zu treiben?
  • Kann es für eine Gilde lohnend sein, nicht nur wertvolle Raider von anderen Gilden abzuwerben, sondern zieht diesmal auch ein besonders geschickter Handwerker die Blicke auf sich?
  • Und wie werden sich die Gilden positionieren und aufstellen?
  • Wird es ganz locker sein und jeder kann sich frei entfalten?
  • Oder möchten bestimmte Gilden die Exklusiv-Rechte an Waren und versuchen, das Reich in dieser Hinsicht zu dominieren?

Wir von mein-mmo.de meinen:

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Der Verzicht auf ein Auktionshaus ist ein mutiger und interessanter Schritt. Er wird dazu beitragen, dass sich TESO von Konkurrenz-Spielen unterscheidet. Der Verzicht betont das Image eines Spiels für reifere Zocker, die Wert auf Roleplay legen.

Allerdings lauern auf neuen Wegen oft Gefahren, die man nicht abschätzen kann. Wo es Gewinner gibt und Handelsfürsten, wird es auch arme Schlucker und Verlierer geben. Die Gefahr eines permanenten Spams im Handels-Channel besteht, wenn Händler sich aus dem kleinen Zirkel ausgeschlossen fühlen. Spannend wäre es, wenn sich die einzelnen Reiche auf den verschiedenen Servern jeweils anders entwickelten.

TESO
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Und was meint Ihr?

Wird Euch das Auktionshaus fehlen oder freut Ihr Euch darauf, mal wieder mit anderen Spielern in näheren Kontakt zu kommen? Beflügeln die neuen Wege, die Zenimax geht, Euer Interesse am Spiel oder ist Euch das Konzept, der Hauch Sandbox, zu weit hergeholt?

Neverwinter: Geheimnis um die nächste Erweiterung gelüftet

Curse of Icewind Dale

Dieser klangvolle Titel beschreibt das nächste und somit dritte Modul vom kostenlos spielbaren Fantasy-MMO Neverwinter. Es geht also ab in den Norden, zum Eiswindtal, das sich am nördlichsten Rand der Vergessenen Reiche befindet. Und das bereits im Frühjahr 2014.

Noch weiß man allerdings nicht allzuviel, welche Geschichten uns rund um die eisigen Gebiete erwarten. Nur so viel, dass das “Schwarze Eis”, eine bösartige Magie, sich allmählich ausbreitet und die Bewohner in seinen Bann zieht; augenscheinlich werden sie von dieser Magie verflucht und infolgedessen kontrolliert. Seine Finger im Spiel hat dabei der menschliche Magier Akar Kessell, der sich aufmacht, das Eiswindtal an sich zu reißen.

Neben der mitreißenden Geschichte und den bereits bekannten PvP-Änderungen, verrieten der Entwickler Cryptic Studios sowie Publisher Perfect World, dass ein weiteres, fraktionsbasierendes Schlachtfeld, Einzug in das auf Dungeons&Dragons basierende MMORPG erhält. Die Spieler haben hierbei die Wahl, sich entweder den Zehn-Städtern oder der feindlich gestimmten Arkanen Bruderschaft anzuschließen. Das Ziel liegt darin, die Kontrolle über das “Schwarze Eis” zu gewinnen. PvE Spieler sollen im Übrigen auch nicht zu kurz kommen, denn es ist darüber hinaus die Rede von neuen PvE-Kampagnen.

Parallelen zu Gauntlgrym?

Ob sich dieser Spielinhalt Gauntlgrym ähnelt, wird daraus zwar nicht ersichtlich, aber ein ähnlicher Spielmodus wäre durchaus denkbar. In der tief verborgenen und uralten Zwergenstadt Gauntlgrym, treten zwei Fraktionen á 20 Spieler für bis zu anderthalb Stunden gegeneinander an. In dieser Zeit gilt es, sowohl bei den PvE- als auch PvP-fokussierten Ereignissen, die meisten Punkte zu erlangen. Die Fraktion mit der höchsten Punktzahl, bekommt zudem Zugang zur Gruft des Zwergenkönig, in der es weitere, sehr lukrative Belohnungen zu erlangen gibt.

http://youtu.be/Ahct7XV_exY

Nerdhobbies – Game of Thrones

Es gibt Tage, an denen will man einfach nicht raiden, findet keine Partner für Rollenspiel und auch HearthStone muss mal pausiert werden. Doch was stellt man dann mit seiner kostbaren Freizeit an?

Interessanterweise haben wir Gamer auch abseits der Spiele oft die gleichen oder sehr ähnliche Interessen, weshalb ich in dieser neuen Kolumne mit Euch über eben diese sprechen will, frei nach dem Motto: Was treiben die Zocker, wenn die Tastatur einmal Pause hat?

Auch hier möchte ich gerne auf eure Ideen und Vorschläge eingehen, das gelingt natürlich nur, wenn ihr sie fleißig in den Kommentaren mit mir teilt!

Das Lied von Eis und Feuer!

Game of Thrones Cover

Den Anfang mache ich mit der Serie “Game of Thrones” (GoT) oder dem Buchtitel “Das Lied von Eis und Feuer”. Ich versuche das Ganze so spoilerfrei zu halten, wie nur möglich, um allen noch die Chance zu geben, selbst in das Fantasy-Epos einzutauchen.

Zuerst sei gesagt, dass GoT wohl nicht das typische “Nerd-Hobby” ist, wie es vielleicht ein Sammelkartenspiel oder Live-Rollenspiel ist, denn es ist bei fast allen Bevölkerungsschichten beliebt und die einzigen Personen, die sich dem bisher verweigern, waren Leute, denen das “zu Mainstream” war.

Doch was macht den Reiz dieser Welt aus?

Was sorgt dafür, dass selbst unterschiedliche Generationen sich von dieser Serie begeistern lassen?

Meiner Meinung nach ist es nicht nur der viel gelobte und ebenso oft kritisierte Einsatz von Sex- und Gewaltszenen, sondern die Gestaltung der Welt als Ganzes – wobei die ersten Punkte sicher auch einen großen Einfluss haben.

Anders als heute üblich schreckt die Serie nämlich nicht davor zurück, eine brutale, grausame, sexistische Fantasywelt auch überzeugend darzustellen. Krieg wird in unzähligen Sendungen thematisiert, doch nur die wenigsten gehen auch auf die ebenso schrecklichen “Nebenprodukte” ein. Tabuthemen wie Folter von Kriegsgefangenen, Vergewaltigung, Verkrüppelung oder Inzest werden aufgegriffen und von mehreren Seiten betrachtet.

Game of Thrones

Hier tauchen nur wenige Moralapostel auf, die das ändern wollen: Die Welt ist grausam, die Menschen haben sich daran gewöhnt. Und exakt diese Zustände machen diese Welt so überzeugend. So sehr ich Gewalt in der realen Welt verabscheue – hier ist sie stimmig um nicht zu sagen großartig und die explizite Darstellung ist eine willkommene Abwechslung zu dem heutzutage typischen “Ausblenden” von Grausamkeiten.

Der zweite, große Faktor sind die Charaktere und ihre Vielschichtigkeit.

Westeros und die angrenzenden Gebiete strotzen nur so vor unterschiedlichen Personen und keine davon folgt einem plumpen Superhelden-Schema wie etwa: “Ich will Gutes tun, weil es gut ist.” Jeder der über 40 (mehr oder weniger) relevanten Akteure hat eine bedeutsame Vergangenheit, sein eigenes Set an moralischen Vorstellungen, Plänen und Absichten und nur selten ist der erste Eindruck eines Charakters auch der, den man zwei Folgen weiter noch hat … bevor er sich danach wieder ändert. Trotz dieser stetigen Veränderung der Perspektive bleiben alle Rollen überzeugend – vielleicht sogar gerade deswegen.

Der letzte Punkt ist für mich die Komplexität der Welt.

Anders als in vielen anderen Geschichten sind es nicht nur zwei verfeindete Parteien, die um die Macht kämpfen, sondern insgesamt 11 Adelshäuser, die teilweise sogar innerhalb ihrer eigenen Reihen mit Verrat und Missgunst zu kämpfen haben. Magie und Drachen sind ein Mysterium, gelten inzwischen als Ammenmärchen und viele Geheimnisse der Welt sind in Vergessenheit geraten.

Der Zuschauer erlebt eine Entdeckung, ein spannendes Abenteuer und für jedes gelüftete Geheimnis tauchen zwei neue auf, ohne dass man vollkommen verwirrt zurückbleibt. Intrigen und politisches Ränkespiel sind für mich die tragenden Säulen der Handlung, die von der grandiosen Leistung der Schauspieler unterstützt wird.

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Hochinteressant: Game of Thrones

“Game of Thrones” ist definitiv eine Serie für Erwachsene und auch die Buch- oder Hörbuchreihe ist kaum für jüngere Leser geeignet, zum einen wegen dem hohen Grad an Gewalt, zum anderen wegen den sehr komplexen Handlungssträngen, für die ich selbst so manches Kapitel wiederholt lesen musste.

Wer sich davon jedoch nicht abschrecken lässt, der kann sich in diese Fantasiewelt fallen lassen und sich auf das hochinteressante Spiel aus Intrigen einlassen und sollte das am besten vollenden, bevor im April die vierte Staffel ausgestrahlt wird – vorerst nur auf Englisch.

Ein letzter Tipp: Wer den Tod von geliebten Charakteren nicht verkraften kann, der sollte diese Serie meiden. Einer der häufigsten Sätze der Serie ist nämlich auch Programm:

Im Spiel um die Throne gewinnt man, oder man stirbt.

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