Erinnert ihr euch noch an unsere Ankündigung des dritten Moduls für das Online-Rollenspiel Neverwinter? Nun ist endlich bekannt, wann die Erweiterung Curse of Icewind Dale veröffentlicht wird: Ihr solltet euch den
13. Mai 2014
unbedingt freihalten, denn es gibt einiges zu entdecken.
Neben den neuen Abenteuerzonen “Zwergental” und “Icewind-Pass”, könnt ihr in Caer-König auf die Suche nach dem magischen schwarzen Eis begeben. Das einstige Fischerdörflein ist nicht nur bekannt für seine schmackhaften Knöchelkopfforellen, sondern zieht Zehn-Städter und der Arkanen Bruderschaft in die Stadt, welche nach neuen Mitstreitern Ausschau halten. Doch die dunkle Materie hat auch die Verderbnis der schönen Umgebung ausgelöst, wodurch sich Akar Kessells und seine Armee dort besonders wohlfühlen. Um gut gerüstet gegen diese fiesen Kreaturen zu sein, solltet ihr z.B. bei Urgus Battlehammer vorbeischauen, der euch mit mächtiger Schwarzeis-Ausrüstung versorgt.
Es wäre natürlich viel zu gefährlich jeden in so eine Region zu lassen. Ihr müsst daher einen Rang 3 Segen aus Sharandar oder dem Ring des Grauens freigeschaltet haben und einen Ausrüstungswert von mindestens 10.000 besitzen! So gewappnet könnt ihr euch dann auch zu Kessells Zuflucht aufmachen, um dort Akar’s Schergen ein schnelles Ende zu bereiten.
Doch dieses epische Gefecht an Kelvins Steinhügel hat es in sich und ihr werdet so sicher einige Male die Entwickler verfluchen! Im „Turm der Zwerge“ könnt ihr in einem großartigen Finale dem dunklen Meister selbst gegenübertreten und seine Magie gegen ihn einsetzen. Am Ende winken euch tolle Belohnungen, welche den Frust sicher schnell wieder wettmachen.
Zur optimalen Vorbereitung auf die Erweiterung solltet ihr unbedingt eure Ausrüstung verbessern, damit ihr euch gegen die neuen Gegner in Icewind Dale behaupten könnt.
Wie, ihr habt keine Lust? Vielleicht bringt euch ja dieser Trailer in Stimmung:
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Seit gestern befindet sich das im Vorfeld groß angekündigte Update 9.0 auf den Liveservern von World of Tanks. Die Highlights sind zweifelsohne die visuellen Verbesserungen in allen Bereichen des Spieles sowie die historischen Gefechte, die es möglich machen, der Vergangenheit nicht nur nachzugehen, sondern sie auch zu seinem Gunsten zu verändern.
Lasst uns Geschichte schreiben
Operation Zitadelle, Ardennenoffensive und Operation Frühlingserwachen. Das sind die ersten drei Zeitreisen, die beim historischen Spielmodus ab sofort zur Auswahl stehen. Die Historiker unter uns dürften bei diesen Begriffen sofort aufspringen. Für alle anderen: Es handelt sich hierbei um Kriegsschauplätze aus dem 2. Weltkrieg, die so weit wie möglich nachgestellt werden.
Um die Immersion aufrechtzuerhalten, stehen einem nur Panzer-Cockpits offen, die bei den vor über 70 Jahren stattgefunden Schlachten auch wirklich mit von der Partie waren. So kann nun jeder beim Zocken sein Allgemeinwissen ein wenig aufbessern. Sehr schön.
Spieglein, Spieglein an der Wand….
Wie schon angedeutet, wurde der taktische Online-Shooter World of Tanks einer Schönheits-OP unterzogen. Von aufpolierten und mit vielen Details angereicherten HD-Panzermodellen, über eine neue Shader-Technologie, die flächendeckend realistischere Oberflächen zaubert, bis hin zu variationsreicheren Explosionseffekten und einem erweiterten Schadensmodell, hat man so einiges für das Auge getan. Das isst ja bekanntlich auch mit.
Was bringt das Update 9.0 “New Frontiers” sonst noch? Zum Beispiel wären da noch signifikante Balanceänderungen bei mehreren Maps und Fahrwerke, die sich an das Gelände anpassen. Das ist natürlich aber noch nicht alles. Wer sich die ganzen Änderungen näher anschauen möchte, dem sei noch das Video empfohlen:
Das PvP in The Elder Scrolls Online unterscheidet sich gravierend von dem, was viele Spieler aus anderen MMORPGs gewohnt sind und so manch einer steht ratlos vor den Toren Cyrodiils. Wir beantworten die drängendsten Fragen, geben erste Tipps und eine grobe Orientierung.
Der Einstieg leicht gemacht
Wo bitte geht es hier nach Cyrodiil?
Für manche Spieler steht hier die erste Hürde. Sie suchen nach einem Ort, wollen zu Pferd dort hin oder halten die Augen nach Kampfmeistern auf. Alles nicht nötig.
Schritt 1: Level 10 erreichen
Schritt 2: Die Taste „L“ drücken
Schritt 3: Sich für eine von 10 Kampagnen entscheiden
Schritt 4: Auf die Kampagne gehen und sie mit „R“ zur Heimat-Kampagne erklären
Schritt 5: Mit dem Cursor auf die Kampagne und „E“ drücken
Schritt 6: Kurz warten, bis die Einladung in die Kampagne erscheint, dann auf die Nachricht gehen und zweimal „E“ drücken
Schritt 7: Es gibt keinen Schritt 7, das war’s, man ist in Cyrodiil
Was ist eine Kampagne, kann man das essen und welche ist die richtige für mich?
Eine Kampagne ist eine bestehende Instanz der PvP-Zone Cyrodiil. Das heißt es gibt einen Flur mit 10 Türen, hinter den Türen ist immer das gleiche, aber wenn man durch eine geht, ist man in dieser Instanz des eigentlich gleichen Raums … und ähm. Okay, das ist echt schwer zu erklären: So wie es in anderen Spielen eben mit Raids oder ID’s auch ist.
Grausamkeiten mit Freunden
Es gibt zehn verschiedene Kampagnen. Eine kann der Spieler zur Heim-Kampagne erklären. Vorzugweise eine, in der die Freunde oder die Gilde spielen. Als Faustregel gilt: Je weiter oben eine Kampagne in der Liste steht, desto voller ist sie; die eigene Fraktion wird durch eine Farbe dargestellt: gelb sind die Aldmeri, rot der Ebenherzpakt und blau das Dolchsturzbündnis.
Es kommt selten vor, dass eine Fraktion eine Kampagne total dominiert. Später wird es sicher so sein, dass „große“ Gilden einer Fraktion, die gewaltigen Einfluss auf den Ausgang einer Kampagne nehmen, sich gemeinsam dazu entscheiden, für drei Monate in einer Kampagne zu spielen. Dann kann es leicht sein, dass eine Kampagne „kippt“.
Die Kampagne kann man später noch wechseln. Das kostet allerdings 15.000 Allianz-Punkte. Zudem sind die Bonus-Punkte verloren, die man bereits gesammelt hat, und die am Ende einer Kampagne besondere Belohnungen bieten.
Belohnungen? Wer hat hier was von Belohnungen gesagt?
Am Ende einer 90-tägigen Kampagne bekommt jeder Spieler einen relativ hohen Goldbetrag, je nachdem, wie sein Reich abgeschnitten hat und in welchem „Reward“-Tier er sich selbst befindet. Im Reward-Tier steigt man durch regelmäßige Teilnahme an der Kampagne auf. Zudem gibt es noch eine Higscore-Liste, bei der ebenfalls Belohnungen winken. Das dauert aber immer 90 Tage.
Skill-Punkte in Cyrodiil
Pro Rank, den man aufsteigt, wird ein Skill-Punkt gutgeschrieben. Außerdem grüßen in regelmäßigen Abständen grüne Items aus der Post, solange man aktiv an PvP teilnimmt. Bei Händlern lassen sich grüne oder blaue Mystery-Items erwerben.
In Cyrodiil sind 45 Seelensplitter versteckt, die es abzugreifen gilt. Ein Teil davon unterirdisch. Nicht vergessen: alle 3 Splitter gibt es einen Skill-Punkt. Das heißt: Im PvP-Gebiet Cyrodiil gibt es 65 Skill-Punkte zu verdienen.
Okay, jetzt bin ich neugierig: Ränge?
Jau, wie man im PvE Stufen aufsteigt, steigt man im PvP Ränge auf. Insgesamt gibt es 50, für jeden Rang-Aufstieg kassiert man einen Skill-Punkt, den man beliebig verteilen kann.
Alle zwei Ränge gibt es auch noch einen neuen Titel und einen Erfolg. Den Titel kann man sogar anzeigen lassen und er wird mit einem gelben Symbol neben dem Namen dargestellt. Schick, oder?
Was mach ich zuerst in Cyrodiil?
Die Quests abholen, die es im Basis-Camp gibt. Es ist immer eine Quest dabei, für die man 20 Spieler töten muss. Die gibt es täglich neu und sie sollte zu bewerkstelligen sein. In anderen Quests geht es darum, eine Burg zu erobern, oder eine Mine oder gar eine Elder Scroll – die wird man nicht jeden Tag schaffen.
Das wusste ich schon, erzähl mir etwas Neues!
Alles klar.
Kein Platz für Rambos, Einzelkämpfer und Helden
Grundsätzlich muss man sich von der Vorstellung verabschieden, man spielt in The Elder Scrolls Online seinen Char als Ein-Mann-Abriß-Unternehmen. Im Spiel ist man Bestandteil der Fraktion und einer größeren Armee. Zwar gibt es auch für Einzelkämpfer etwas zu tun, zum Beispiel hinter den feindlichen Linien Nachschub abfangen, doch ist man in dieser Position äußerst verwundbar, braucht viel Geduld und wird nur selten erfolgreich sein. Unter 4 Mann (einer normalen Gruppengröße) sollte man sich nicht bewegen.
Mit 4 Mann (oder Frauen oder Katzen oder Echsen) kann man beginnen, Nachzüglern aufzulauern oder Flankenangriffe zu starten. Schließen sich mehrere Gruppen zusammen, also 8, 12 oder 16 Spieler, können die bereits locker einzelne Ressourcen angreifen und so die Gegner auf sich aufmerksam machen. Mit einer vollen Raidgruppe von 24 Spielern lassen sich sogar koordinierte Angriffe auf wesentlich größere Spielermengen durchführen: Weil bei denen ein Viertel pennt, die Hälfte rennt und der Rest stirbt. Und mit 2 vollen Raidgruppen, insgesamt 48 Spielern, sollte es möglich sein, eine Festung bombensicher zu verteidigen oder einzunehmen.
Der Schlüssel zum Erfolg sind Teamarbeit, Kommunikation und das richtige Bedienen der Belagerungswaffen.
Wer „ernsthaft“ PvP betreiben möchte, der wird in The Elder Scrolls Online nicht drum rum kommen, sich einer PvP-Gilde anzuschließen.
Das kann auch sehr lohnend sein: Das koordinierte Vorgehen im Team ist für viele Spieler ein Höhepunkt in jeder Art von MMORPG. Der Kick, den man bekommt, wenn man mit einer vermeintlichen Unterzahl einen Zerg angreift und niedermetzelt ist ein großartiger Triumph. Mit Zerg meint man übrigens eine große Menge unkoordinierter Spieler. Aber für solche Triumphe sind einige Schlüssel-Fähigkeiten notwendig:
Die Map-Awareness: Wo bin ich und wenn ja, wie viele?
Es ist wichtig, die Karte zu verstehen, und die eigene Rolle zu begreifen. Wenn man nur mit 4 Leuten unterwegs ist, dann ist ein Frontalangriff auf eine befestigte Stellung keine brillante Idee. Andererseits wäre es auch unsinnig mit 200 Mann im Schlepptau irgendwo auf der Lauer zu liegen, bis sich mal wer aus einer Festung raustraut.
Wichtig ist es, Spielerströme vorauszusehen und auszunutzen. Wenn die eigene Fraktion eine Festung des Gegners angreift, werden Spieler der anderen Fraktion auf dem schnellsten Weg versuchen, diese Festung zu erreichen und zu verteidigen (und Verteidiger in einer Burg sind unheimlich lästig).
Sie porten also in benachbarte Festungen und reiten einen bestimmten Weg lang. Das tun sie häufig als langgezogener Tross – es „tröpfelt“. Diese Spieler können gezielt angegriffen und abgefarmt werden. Dafür eignen sich kleinere Gruppen von 4 bis 12 Spielern ideal. Wenn es mehr sind, kann auch eine Brücke oder eine Tor-Region besetzt werden. Auf so manchen Spieler wartet dann eine unliebsame Überraschung.
Mit einem Druck auf „M“ werden größere und kleinere Scharmützel angezeigt. Hier kann es für kleinere Gruppen lohnend sein in Gefechte der beiden gegnerischen Fraktionen einzugreifen. Späher, die im Stealth vorgehen und auskundschaften, wo die Schwachstelle einer Armee liegt, sind eine gute Idee. Es kann Spaß machen und lohnen, in einen Kampf der beiden anderen Fraktionen einzugreifen, indem man die belagernde Armee aus dem Rücken heraus angreift und aufreibt.
Aber Warnung: Wer das als einzelner Spieler versucht, hat die Überlebenschance eines Schneeballs in der Hölle. Und wenn die beiden gegnerischen Fraktionen um die Elder Scrolls kämpfen, sind vielleicht ihre Festungen um Cyrodiil unbewacht …
Die Kommunikation
Generell reden im /zone-Chat immer zu viele. Die Ansagen sollten Leute machen, die auch ein paar Leute haben, die auf sie hören. Also Gilden- oder Raidgruppenleiter: Wenn fünf Leute im Chat acht verschiedene Ziele ansagen, sich dabei widersprechen und Sprachbarrieren überschreiten, bringt das keinem was.
Wenn Ihr eine feste Raidgruppe habt (entweder in der Gilde oder random), wird das meiste sowieso über TS stattfinden. Wichtig ist in einer Umgebung wie Cyrodiil nicht etwa, dass alle das „Richtige“ machen, sondern dass alle dasselbe machen. Wenn 40 Spieler zum strategisch richtigen Angriff starten, 60 aber den strategisch falschen Rückzug antreten, hilft das keinem.
Es ist besser, wenn alle das Falsche machen, als wenn die Hälfte das Richtige macht.
The Elder Sieges Online
Jeder Spieler sollte eine Auswahl an Belagerungswaffen dabei haben.
Es gibt da einige einfache Regeln: Trebuchets feuern langsam, haben einen riesigen Bogen und können weit hinten stehen. Ballisten haben einen niedrigen Bogen und feuern schnell. Katapulte sind irgendwo in der Mitte.
Will man nun eine Festung angreifen, bring eine Balliste, die von relativ weit hinten schießt, weil vorne überall Trebuchets stehen, überhaupt nichts. Wer nur eine Belagerungswaffe dabei hat und sie aufstellt, obwohl er gar nicht damit anfangen kann, schadet der Sache nur. Denn der Platz für Belagerungswaffen ist kostbar und rar.
Generell ist die Stein-Munition gegen Festungsmauern gut und die Brandmunition gegen die Belagerungswaffen des Gegners. In einer starken Belagerung oder Verteidigung schießen verschiedene Batterien auf denselben Ort und zur selben Zeit, damit dort kein Gras mehr wächst. Schießt jeder Spieler auf irgendein Ziel, können die Gegner den Schaden gegenheilen oder reparieren und es zieht sich ewig hin.
Als letzte Linie der Verteidigung wirkt das Öl übrigens Wunder, das von Kübeln nach unten geschüttet werden kann. Wenn der Gegner auf Max-Range hinter Barrikaden seine Trebuchets aufbaut, bringt es allerdings überhaupt nichts.
Also: Beschäftigt Euch mit den Belagerungswaffen, habt eine Auswahl davon in eurem Rucksack und baut Sie nur auf, wenn Sie irgendetwas bringen. Steinkatapulte richten bei einer Verteidigung zum Beispiel wenig aus und mit Ballisten lässt sich nur sehr schwer nach oben feuern. Achtet darauf, dass Ihr auf Ziele Druck ausübt, die bereits durch andere Geschütze in Bedrängnis sind. Sonst liefert Ihr euch ein stundenlanges Patt.
Wenn kein Platz mehr für weitere Geschütze ist: Nicht schmollen, sondern die eigenen Geschütze supporten. Das geht mit Heilzaubern am besten, aber auch Reparatur-Kits sind eine tolle Sache. Diese Leute, die auf den Zinnen rumkaspern und verzweifelt versuchen, irgendwen mit einem nicht geskillten Bogen zu erwischen oder so: Schwierig.
Wer natürlich den Drachenritter spielt und das „Grabben“ mit den Feuerketten beherrscht, kann hier seinen Spaß haben. Ansonsten kann es sinnvoller sein, einen Ausfall zu wagen oder einzelne ungeschützte Geschütze von der Seite oder von hinten anzugreifen.
Der Tod steht ihm gut
Der Tod in Cyrodiil tut richtig weh, weil es in den entscheidenden Situationen nicht möglich ist, direkt an den Ort der Schlacht zurückzukehren. Deshalb: Lieber zu vorsichtig spielen als zu riskant. Mit 40% HP noch mal den Kopf herausstrecken, bringt nix. Das gleiche gilt für die Verfolgungs- und Fluchtjagden der Gegner.
Alleine gegen eine Gruppe? So ein Szenario wird eher selten zum Erfolg führen.
Das Problem wird man vor allem in einem unkoordinierten Zerg haben: Da können 200 Leute auf der eigenen Seite stehen, wenn sie von 50 angegriffen werden, setzt trotzdem ein Flucht-Reflex ein. Wenn man das Gefühl hat, hier tut sich nichts, wir kommen nicht voran oder der sechste Sinn meldet sich und fürchtet einen Angriff: Lieber gleich zurückziehen. Man will nicht am Ende einer panischen fliehenden Kette von Typen sein. Den Letzten beißen die Hunde.
Wenn man, und so wird es ja vielen gehen, unbedingt darauf besteht, unkoordiniert unterwegs zu sein und irgendwie zu versuchen, ein paar Kills zu leechen und sein eigenes Ding zu drehen: Bitte so feige wie möglich spielen.
Die höchsten Ziele
Es gibt zwei große Ziele, die das „Reich“ anstrebt. Das ist zum einen die Eroberung der gegnerischen Elder Scrolls. Dafür müssen Kern-Festungen des Gegners erobert und dann die Tempel eingenommen werden.
Das andere Ziel ist die gleichzeitige Eroberung der „Außen“-Festungen beider Gegner, die um die Königsstadt liegen. Wenn das einem Reich gelingt, stellt es den Kaiser. Der Kaiser wird dann der Spieler mit den meisten Allianz-Punkten. Das mit dem Kaiser sollte für die meisten von uns in derart weiter Ferne liegen, dass wir darauf hier erstmal nicht gesondert eingehen.
Das Wichtigste noch mal zusammengefast
Das Wichtigste sollte es einfach sein Spaß zu haben. Wenn man das PvP erfolgreich betreiben will, führt kaum ein Weg an einer Gilde oder einer Raidgruppe mit Teamspeak, Mumble oder Skype vorbei.
Das mit den Belagerungswaffen sollte jeder üben, bis er die Grundlagen beherrscht. Das sind mal zwei Stunden Arbeit, sich damit auseinander zu setzen, ein Gefühl für die einzelnen Flugkurven der Geschütze zu bekommen und dann hält das ein Leben lang. Noch wertvoller sind die Supporter der Belagerungswaffen (mit der Schutzkuppel und Repair-Kits), das ist aber ein undankbarer Job.
Geheim-Tipp: Es ist fast Pflicht, folgende Filme gesehen zu haben, um einzelne Sätze daraus bei Bedarf auswendig zu brüllen: Braveheart und 300.
Kaum eine Schlacht vergeht, ohne dass einer im Brustton der Überzeugung William Wallace oder König Leonidas zitiert. Hier gilt es, sich wenigstens über die grundlegenden Ausrufe (auch in verschiedenen Sprachen) zu informieren und auf dem Laufenden zu bleiben.
Wer auf „Für Sparta!“ übrigens mit „Für Frau Merkel“ antwortet, hat sich einen Bonus-Punkt verdient.
Tipp 2: Dem Vernehmen nach sollen Vampire ganz hervorragend brennen. So eine Feuer-Ballista sollte man einfach immer dabei haben!
Im Moment ist das PvP und in welche Richtungen es sich entwickeln wird wirklich hochspanend.
Welche Erfahrungen habt Ihr bisher im PvP gesammelt? Macht euch das Spaß? Fühlt Ihr euch verloren? Habt Ihr irgendwelche Tipps für uns? Lasst es uns wissen!
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Habt ihr euch schon gefragt, was es mit den roten Ausrufezeichen auf euren Mini-Karten im Online-Rollenspiel Dragon’s Prophet auf sich hat? Passend zum Osterfest, machen sich auch die Bewohner von Auratia daran, sich auf den Ostaratag im Auge des Himmels vorzubereiten. Die Festboten in der Welt werden euch zu der speziellen Osterinsel transportieren – ihr findet sie in allen Städten und an Luftschiffdocks.
Als Besuchsgeschenk erhaltet ihr direkt ein paar der begehrten Dracheneimünzen, welche ihr später in tolle Belohnungen umtauschen könnt. Nach eurer Ankunft auf der Osterinsel solltet ihr mit Alex’ Priesterin Rachael sprechen, um die Aufgaben für das Oster-Event zu erhalten.
Eierdieb
Als erstes gilt es die diebischen Ratten zu verjagen in einem öffentlichen Event.
Dracheneiersuche
Glaubtet ihr wirklich, ihr begebt euch auf die Suche nach einfachen Hühnereiern? Nee! Eure Aufgabe ist es nach Schicksalsblick.Dr acheneiern Ausschau zu halten – doch habt Geduld, das ist nicht so einfach. Schaut in die Büsche, in Spalten zwischen den Steinen und natürlich auch nach offensichtlichen Orten, wie direkt neben Fackeln.
Operation Eier-Rückeroberung (Im Norden der Insel von Seelenkünstlerin Tia)
Die fiesen Ratten haben sich die Eier geschnappt, welche die Bewohner von Auratia benötigen, um dem Drachengott zu gedenken. Wenn ihr es schafft die Ostereier zurückzuholen, weden ihr wieder mit Dracheneimünzen belohnt.
Farbkollektion (Im Norden der Insel von Seelenkünstlerin Tia)
Damit die Eier der Seelenkünstler mit so wunderschönen Mustern geschmückt werden können, werden spezielle Farbpigmente benötigt. Einige Ingredienzien kann man kaufen, doch
die Creme-Sonnenblumen für das sonnige gelb müssen im Auge des Himmels gesammelt werden.
Zudem wird oranges Heu von den Ratten benötigt.
Die Fossilien findet ihr im Norden der Insel.
Diese Quests könnt ihr beliebig oft wiederholen, bis ihr genug Münzen zusammen habt, um sie gegen tollen Waffen, Möbel usw. einlösen zu können. Mit etwas Glück oder wenn ihr alle Aktivitäten beendet habt, könnt ihr sogar dieses putzige Haustier oder einen besonderen Drachen abstauben.
Ersteindrücke sind etwas unglaublich Wichtiges. Das gilt nicht nur für das erste Date, den ersten Schultag oder den ersten Pfannekuchen bei Oma, sondern auch für den ersten Login in ein MMO.
Jedes weitere Spiel wird unweigerlich an unseren Erfahrungen und Erwartungen gemessen, die wir damals gesammelt haben, ganz egal ob das in Aion, Silkroad, WoW oder TESO war.
Die Erwartungshaltung: Final Fantasy 9 mit anderen Leuten!
Ich weiß gar nicht mehr so genau, was ich eigentlich erwartet habe. Ich kann mich aber noch gut daran erinnern, dass “Final Fantasy IX” mich zuvor viele Nächte in stiller Heimlichkeit an die Playstation gefesselt hatte und mir dann dachte: “Ein Online-Rollenspiel wird ja wohl so ähnlich sein wie ein Offline-Rollenspiel, nur mit mehreren Leuten.”
Pustekuchen. Kein fester Handlungsstrang, kein vorgefertigter Weg, sondern eine riesige Welt, in die man einfach losstapfen konnte. Ich kann nur noch erahnen, wie oft mich die Wölfe von Duskwood gefressen haben, wenn ich mal wieder versuchte, den Fluss auf Level 6 zu überqueren, um mich endlich den “großen Herausforderungen” zu stellen.
Damals hielt ich es auch für eine ziemlich clevere Idee, mich im Redridge-Gebirge von einem Ork töten zu lassen, um dann als Geist über den ganzen Kontinent zu wandern, um so in das Zwergengebiet zu kommen. Ha, nehmt das, Blackrockwölfe! Mich fresst ihr nicht!
Dass mein Plan ein Loch hatte, erkannte ich dann, als, nach mehreren Stunden des geisterhaften Umherirrens, im Allgemeinchannel von Ironforge gerade nach meiner Ankunft gefragt wurde: “Wo ist denn hier der Eingang zur Tiefenbahn nach Stormwind?”
Na gut, das war vielleicht nicht der effizienteste Weg, aber immerhin war die Karte nun etwas aufgedeckt!
Das Unbekannte ist das Spannende
Doch was genau machte das erste Spiel so viel besser, das Erlebnis so intensiver als fast alles, was danach kommt? Es ist nicht das, was wir über ein Spiel wissen, sondern das, was wir eben nicht wissen.
Damals habe ich nicht jeden Tag auf irgendwelchen Gamingseiten “rumgehangen” und mir erst mal die neusten Patchnotes durchgelesen, sondern man kam nach der Schule nach Hause, hat eingeloggt und einfach ein bisschen mit den “Gildies” geredet, die das sehr ähnlich gehandhabt haben.
Die Magierin Cortyn. Der Inbegriff für eine nachhaltige Skillung.
Um mich mal eben als offiziellen Noob zu outen: Meine Magierin in World of Warcraft hat bis Level 43 nicht einen einzigen Talentpunkt verteilt gehabt und das nicht, weil ich nicht wusste, dass es möglich war, sondern wegen folgendem Gedanken: “Wenn ich mit jedem Level-Up und jedem Talentpunkt stärker werde, dann verteile ich doch lieber alle Talentpunkte ganz spät, um einen größeren Effekt zu haben!” Als ich dann endlich dem ersten dicken Oger in der Stromgarde-Festung des Arathi-Hochlands einen Pyroschlag in das Gesicht donnern konnte – Ha! Das war Spaß! Plötzlich fielen Gegner richtig schnell um!
Doch damit endeten die Peinlichkeiten noch nicht. “Polymorph” oder gemeinhin auch als “Sheepen” bekannt, habe ich bis Level 60 gar nicht benutzt, außer um mal ein Eichhörnchen des Elwynnwaldes in ein Schaf zu verwandeln. Warum denn auch?
Für mich hat es nie einen großen Sinn ergeben, Feinde in ein Schaf zu verwandeln. Das war ziemlich unheldenhaft. Ich muss den Spielern von der “ewigen Wacht” damals wirklich danken, dass sie so viel Geduld mit mir hatten und mir den Sinn und Unsinn von Polymorph und Gegenzauber in unzähligen Besuchen der Scholomance erklärt haben (Na, wer erinnert sich noch daran, dass man im Nekromantenraum die Zauberer kontern musste und dann um die Ecke gezogen hat?).
Das erste Epic!
Das ist wohl eine Erinnerung, an welche sich die meisten von uns noch lebhaft erinnern dürften. Bei mir ist das ähnlich, aber doch ein bisschen anders.
Ich weiß noch sehr genau, dass ich in Felwood (heute “Teufelswald”) fröhlich und friedlich die örtliche Satyr-Population dezimierte, um an größere Vorräte von Teufelsstoff heranzukommen – damals brauchte man das noch, um den teuren “Mondstoff” herzustellen.
Wieder einen der roten Höllenrufer in den Nether geschickt. Ping. Lila Item im Textlog. “Band der Eiseskälte”. Das war ein Ring, der dafür sorgte, dass man bei einem erhaltenen Treffer eine Frostnova abgab und den Feind festfrieren konnte. Jetzt muss man dazu sagen, dass ich eine Feuermagierin war und Frostzauber auch aus rollenspieltechnischen Gründen für ziemlich feige hielt. Und ich war auch eine Verzauberin, bzw. Entzauberin. Ihr wisst vermutlich, wie die Szene ausgeht.
10 Sekunden später war ich um 3 “kleine glänzende Splitter” reicher und mein erstes Epic im Nirvana verschwunden. Ich dachte nicht für einen Augenblick daran, dass man es verkaufen könnte…
Asche zu Asche, Feuer zu Frost
Aber auch auf Level 60 ist mit der grenzenlosen Unwissenheit noch nicht Schluss. Immerhin warteten noch die ersten Raidinstanzen darauf, von mir und meiner Feuermagierin erobert zu werden! Es ist eigentlich ein Wunder, dass man es damals für eine kluge Idee hielt, mich zum “Anführer” der Magier zu ernennen – das gab es in unserem Raid aber für jede Klasse, denn wir hatten einen Pool von 80 Spielern.
Nun stellte sich mir aber recht bald die Frage, was Blizzard sich denn dabei gedacht hatte, die ersten beiden Raidinstanzen mit Feuermonstern anzufüllen, wo ich doch rollenspielfanatische Feuermagierin war. Umskillen? Niemals! Eher wird meine Magierin vom Frostblitz getroffen! Die ersten zehn Raidbosse bestanden für mich also daraus, dass ich aus meinem großen Repertoire an Frostzaubern wählte, um mit meiner Feuerskillung den Feinden so richtig einzufrosten.
Frostblitz, Frostblitz, Frostblitz. Ich fühlte mich schmutzig.
Trotzdem ist dieses Gefühl der Euphorie unbeschreiblich, wenn 40 Leute im TS zufrieden aufschreien, weil Ragnaros nach 5 Monaten harter Arbeit zum ersten Mal getötet wird. So abgrundtief nerdig das nun klingt – es gehörte zu den schönsten Momenten meines Lebens.
Mit 39 Leuten zusammen, mit denen man seit so langer Zeit mehrfach die Woche sich Stück für Stück vorkämpft, um dann endlich im 253. Versuch einen der schwersten Gegner des Spiels zu besiegen … fantastisch!
Kein Vergleich zu dem heutigen “Raid-Finder”, in dem man nach 2 gescheiterten Versuchen aufgibt, die Gruppe aus 40 namenlosen (und teilweise auch seelenlosen) verlässt und sich nie wieder sieht.
Große Klappen gab es schon damals
Auch unvergessen sind die ersten Abende an der Drachenlady Onyxia. Zu diesem Zeitpunkt haben wir gerade Verstärkung für unseren Raid gesucht und einen neuen Magier dabei gehabt. Während wir in unseren separaten Magierchannel über den Neuling und seine Leistung reden, hören wir ihn auf einmal im TS schreien “Yeah! 6.000er Pyroschlag-Crit!” und da muss irgendwas in einer meiner Magierkolleginnen gebrochen sein. Sie war sonst immer nur ein “stilles Mäuschen”, das nie im TeamSpeak gesprochen hat, aber jetzt flüsterte sie ganz leise “Aber Onyxia ist doch Feuerimmun…”.
Diese Stille. Sie hielt nur für drei Sekunden, aber man konnte förmlich das Klicken in den Köpfen von allen 40 hören, bevor das Gelächter losbrach. Den entsprechenden Magier haben wir übrigens danach nie wieder gesehen.
Es gibt noch viele, viele Anekdoten, die ich aus dieser Zeit erzählen könnte, allerdings weiß ich nicht, ob sie auch interessant genug sind, um sie zu lesen. Es sind die Erfahrungen, die man alle nur beim “ersten Mal” und beim ersten Spiel in einer Onlinewelt sammelt.
Bei jedem neuen Spiel, weiß ich schon, was mich erwartet, denn ich informiere mich so umfassend darüber, dass ich Neuheiten nicht mehr als solche wahrnehme, sondern stattdessen vorher schon verdamme oder als gut abnicke. Es ist lange her, dass ich beim Schreiben eines Textes wirklich Tränen in den Augen hatte, aber diese Zeit war herrlich, sie hat mich auch persönlich zu einem großen Maße geprägt.
Ich kann nur hoffen, dass mir zukünftige Spiele ähnliche Erinnerungen bescheren, auf die ich in 10 Jahren zurückblicken kann, wie heute auf die ersten Monate in WoW.
Erzählt doch mal, mit welchem MMO verbindet ihr die schönsten Erinnerungen?
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Dies beschädigt die Ingame-Wirtschaft und beeinträchtigt den Spielspaß massiv. Dafür geht man ungewöhnliche Wege und führt interne Timer ein.
Bosse in Public Dungeons stellen Entwickler vor Probleme
In The Elder Scrolls Online gibt es zwar auch Dungeons – wie in anderen Spielen -, in die man zusammen mit einer Gruppe gerät und in der man jedes einzelne Monster nur einmal töten muss, damit es tot bleibt.
Allerdings gibt es in der frischen Genre-Perle auch sogenannte „öffentliche Verliese“ oder Höhlen. Die sind Bestandteil einer geteilten Welt. Am Ende einer dieser Höhlen wartet ein etwas stärkerer Gegner auf den Spieler. Wer ihn besiegt, schließt die Höhle für seinen Helden ab. Das wird auf der Karte markiert. Zudem wird ein Erfolg verbucht. Weil das allein noch nichts Besonderes wäre, hat man vielen dieser Höhlenbosse bessere Ausrüstung mit in die Taschen gegeben. Bei ihrem Ableben streichen Spieler fette Beute ein.
Blaue Items überfluten den Markt
Das hat dazu geführt, dass sich um diese Bosse zahlreiche Spieler versammeln, die sie im 30-Sekunden-Takt töten, in der Hoffnung Craft-Materialien, Gold oder besonders starke Gegenstände einzustreichen. Immerhin hat fast jeder Höhlenbosse ein einzigartiges „blaues“ Item, ein Rare, in seiner Loot-Table.
Das Dauer-Campen ist nicht gerade heldenhaft und kann bei zu geringer Nahrungszufuhr böse enden.
Da der Boss nur eine bestimmte Summe Lebenspunkte hat, die nicht mit der Anzahl der Spieler ansteigt, ist es zu einem Geduldsspiel geworden, genügend Schaden auf den Mob zu bekommen, damit der Kill auch zählt. Sonderlich heldenhaft oder immersiv ist ein Szenario, in dem 10 Helden einen armen Boss campen nicht. Ärgerlich – wo doch The Elder Scrolls Online sonst so viel Wert auf stimmige Atmosphäre legt.
Zudem droht das Dauer-Campen die Wirtschaft von TESO nachhaltig zu beeinträchtigen, weil Spieler sonst bald nichts anderes machen könnten, als sich durch diese simple Methode Zugang zu blauen Items zu verschaffen, die sie für das Handwerk zerlegen, um begehrte Upgrade-Utensilien zu erhalten.
Interne Timer sollen Abhilfe schaffen
Zenimax kündigt nun eine etwas technische Lösung für das Problem an. So will man Spieler mit einem internen Timer kennzeichnen, der beim Töten eines Höhlenbosses startet und den Spieler, solange er tickt, daran hindert, erneut Loot von einem Höhlenboss zu erhalten.
Im gleichen Atemzug will man sich auch dem Problem der Schatztruhen in geschlossenen Instanzen widmen. Die sollen nun von allen Spielern gelootet werden können und nicht nur von demjenigen, der sie öffnet.
Wann diese Änderungen auf die Live-Server kommen, ist im Moment noch nicht bekannt. Zurzeit schlagen sich viele Spieler mit verbuggten Quests herum, die in den Gebieten den Fortschritt blockieren, die für Level 30 und höher ausgelegt sind.
[intense_testimonies]
[intense_testimony]
[intense_testimony_text]Mein-mmo meint:
Eine elegante Lösung ist das nun nicht gerade, immerhin geht man über „interne Timer“ einen recht technischen Weg. Sicher hätte man eine organische Lösung bevorzugt, die mehr „innerhalb“ der Spielwelt stattfindet. Aber es war Not im Mann und eine Lösung musste rasch gefunden werden. Hoffentlich wird sie auch bald implementiert.[/intense_testimony_text]
Habt ihr schon die neuen Flashpoints und die Huttenball-Grube ausprobiert, die euch Patch 2.7 für Star Wars: The Old Republic bescherte? Vor allem letzteres verspricht spannend zu werden… Denn den Ball zum Ziel zu bringen, während ihr den verzweifelten Angriffen eurer Gegner und dem fiesen Säureregen ausweicht, ist auch für Nicht-Movement-Günther eine Herausforderung!
Nun soll bald mit der Veröffentlichung von Patch 2.7.1 die PvP Saison 2 in SWTOR beginnen – und sich einiges ändern. Während diese letzte Sasion ganze 21 Wochen andauerte, soll sich der Zeitraum nun auf drei Monate verkürzen, um die Spieler bei Laune zu halten und schneller den Gewinner zu küren. Das Ende der zweiten Season geht dann wieder mit einem größeren Update einher.
Doch wo Licht ist, gibt es bekanntlich auch Schatten. Für eine geringere Dauer bzw. weniger erforderlichem Durchhaltevermögen, gibt es auch weniger Belohnungen und nicht regelmäßig eine neue Ausrüstungsstufe. Künftig wird es drei Belohnungstufen geben – was genau steht noch nicht fest. Aber im offiziellen Forum des MMO könnt ihr eure Wunschliste niederschreiben. Neu ist auch, dass die besten 96 Spieler der Welt eine einzigartige Belohnung bekommen werde. Was das wohl sein wird?
Mit Saison 2 erwarten euch tägliche und wöchentliche Missionen, bei denen ihr euren Heldenmut und euer können unter Beweis stellen könnt. Ihr findet sie am PvP-Missionsterminal oder den neuen Terminals im Startbereich der Arenen.
Sobald wir genauer wissen, wann es losgeht mit dem PvP-Spektakel in SW:TOR, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden! Und nun die große Frage:
Den 3. Juni haben sich viele MMORPG-Enthusiasten rot im Kalender angestrichen, denn dann erscheint das neue designierte Spiel für Hardcore-Raider, WildStar.
Langsam kommt das Game in die heiße Phase und es werden immer mehr Details darüber bekannt, wie genau WildStar MMO-Veteranen begeistern möchte, die in der World of Warcraft mal zuhause waren, sich dort aber nicht mehr wiederfinden: Das Team von Carbine setzt auf cleveres und amüsantes Viral-Marketing, knallharte Fakten und überraschende Design-Ideen.
Virales Marketing mit knuffigen Comicfiguren und unter Einsatz des eigenen Lebens
Die Videos von WildStar zeichnen sich durch einen schrägen Humor aus. In Comic-Grafik schwadronieren da finstere Machthaber vor sich hin oder eine etwas verpeilte Guerilla-Kämpferin mit Aufmerksamkeitsdefizit erklärt die Rolle der Verbannten. Im Hintergrund lauern die gemeingefährlich süßen Chuas auf ihre Gelegenheit, die Weltherrschaft an sich zu reißen.
Chef-Entwickler Stephen Frost ist bereit für WildStar zum Äußersten zu gehen. Bei einem Video-Event knallte er sich kürzlich zwei super-scharfe Chillis rein, während er WildStar vorstellte – mit wesentlich mehr Flüchen als gewöhnlich.
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[pull_quote_right]WildStar: World of Warcraft 2.0[/pull_quote_right]Es wäre unfair, WildStar und Carbine nur als Gag-Lieferanten oder irgendwelche Punks abzutun, die Aufmerksamkeit erregen wollen. Hinter dem Spiel stecken verdammt gute Ideen.
Einige davon wurden neulich erst auf einer Spielemesse in Boston vorgestellt. WildStar hat sich ganz genau angeschaut, welche Probleme der Hauptkonkurrent World of Warcraft regelmäßig mit den Raids hat und plant, diese auf kreative Art zu umgehen.
Die Set-Eigenschaften liegen auf den Runen
Raid-Set vom Meuchler (Go go Power Rangers?).
So gibt es in WoW Klassen-Sets, die bestimmte Boni verleihen. Ständig ist der Spieler vor die Wahl gestellt, ein eigentlich schwächeres Set-Item anzubehalten, nur um den Set-Bonus nicht zu verlieren. Dabei würde er das Item liebend gern gegen ein besseres Non-Set-Item tauschen. Und was ist wenn einem der Bonus eines Sets so toll gefällt, es aber hoffnungslos veraltet ist?
Bei WildStar werden die Sets nicht direkt auf den Gegenständen liegen, sondern in Form von Runen in die Rüstungen integriert sein. Ob ein Item einen Runen-Slot hat oder nicht, hängt teilweise vom Zufall ab. Dadurch ist die Auswahl beim Gear größer – es gibt nicht länger nur „EIN“ Item bei einem bestimmten Raid-Fortschritt. Sogar von Handwerkern hergestellte Items können als Teil eines „Sets“ fungieren.
Item-Fortschritt durch Erfolge
Eine andere Geschichte, die bei WoW erst spät dazu kam, waren die sogenannten Achievements. In Raids ging es häufig darum, einen Boss auf eine ganz bestimmte, eigentlich unsinnige Art zu besiegen. Nur so bekam man einen bestimmten Erfolg, der sonst wenig brachte: Das hatte zur Folge, dass es einen Keil zwischen Spieler trieb, ob man mit dem Raid nun ein Achievement angehen oder einfach den Boss auf Nummer Sicher machen sollten. Einige Spieler entwickelten sich zu regelrechten Erfolg-Hassern, weil sie im Streben nach den Erfolgen keinen Progress für ihren Char sahen.
Bei WildStar werden die besten Items im Spiel durch sogenannte „Imbuements“ weiter aufgerüstet. Das heißt, es kann Waffen geben, die noch einmal stärker werden, wenn der Spieler dafür einen besonderen Erfolg erzielt, also etwa einen Boss auf eine bestimmte Art besiegt.
Hier kann es sich also für eine Raidgruppe massiv lohnen durch Reifen zu springen und einen Gegner auf ungewöhnliche Art zu besiegen. Oder werden die Erfolge individueller Natur sein?
Mein-mmo meint: Die Sets als Runen? Clevere und logische Idee, aber nicht gerade wahnsinnig sexy.
Mit der Einführung der „Imbuement“-Waffen hat sich das Team von Carbine hingegen die Möglichkeit geschaffen, kreativ zu bleiben und im Fortgang aufregende Erfolge und Events zu gestalten. Das sind aus Sicht eines Raiders hochspannende Innovationen, die WildStar hier in das MMORPG-Genre einführt. Bleibt zu hoffen, dass das fertige Spiel all diesen innovativen Konzepten Rechnung trägt.
Habt ihr euch schon seelisch und moralisch auf den heutigen Patchtag im MMO Guild Wars 2 vorbereitet? Ja, ihr habt richtig gelesen, endlich ist es so weit. Ihr wisst nicht genau, was euch erwartet nach dem Update? Dann werft unbedingt nochmal einen Blick in unser Special zum April-Featurepack.
Ein Highlight dieses riesen Patches ist das Garderobensystem, dank dem ihr nun alle Looks mit wenigen Klicks vergleichen und ausprobieren könnt. Um direkt mit dem Umstyling loslegen zu können, erhaltet ihr fünf Transmutationsladungen gratis, wenn ihr euch bis zum 17. April 2014 um 8:59 Uhr MESZ eingeloggt habt. Ihr könnt euch dieses Dankeschön für eure Treue bei den Aktionen im Shop abholen.
Tipp: Denkt dran, euch nach dem Update mit allen Charakteren einmal einzuloggen, damit sich die Garderobe aktualisiert und ihr auch auf die gesammelten Skins eurer Twinks zugreifen könnt. So werden auch die Farben abgeglichen, die künftig ebenfalls serverübergreifend sind.
Was mir persönlich an diesem Update besonders gefällt, ist die Tatsache, endlich nicht mehr schauen zu müssen, auf welchem Server meine Freunde zocken, sondern das System weist mich (hoffentlich) der richtigen Karte zu, sodass ich problemlos mit ihnen spielen kann. Die Kombination aus dem Mega-Server und den accountweiten Features versprechen mich endlich von der Entscheidung zu erlösen, was ich gerade wo spielen möchte.
Was gefällt euch am besten?
Oder gehört ihr zu jenen, die nicht mehr einloggen? Na aber bitte – das Featurepack bietet definitiv genug Gründe, wieder mal reinzuschauen, oder?!
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Für die meisten ist das Höchstlevel, die Veteranenstufe 10, noch in weiter Ferne, da kündigt Zenimax für The Elder Scrolls Online auch schon zwei weitere Veteranenstufen an. Sie sollen zusammen mit der neuen Abenteuerzone Kargstein kommen.
Noch veteranigere Veteranen
Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online ist vor knapp zwei Wochen offiziell erschienen. Während die „natürliche“ Höchststufe bei genreüblichen 50 liegt, ist es den Spielern möglich, weitere Stufen auf der Helden-Karriereleiter zu erklimmen, die sogenannten Veteranenstufen. Bis VR (Veteranen-Rang) 10 geht es bisher. Spieler steigen diese Stufen hoch, indem sie die Quests der beiden anderen Fraktionen abschließen.
Gestern Abend, im Rahmen einer Fragestunde von Developer Zenimax, wurde die neue Abenteuerzone Kargstein genauer beleuchtet. Ein findiger Fan hatte auf einem vorab veröffentlichen Video bereits einen Helden entdeckt, der stärker war, als es das System bislang vorsieht.
Von Zenimax kam die Bestätigung: „Kargstein und die Prüfungen werden für die Veteranenränge 11 und 12 sein (…)“
The Elder Scrolls Online führt den Time-Run ein
Für ein MMORPG, das so viel Wert auf Immersion und Atmosphäre wie TESO legt, durchaus ungewöhnlich: In der Abenteuerzone Kargstein wird auf Zeit gekämpft. Die Gruppen konkurrieren nicht nur mit Monstern, sondern auch untereinander um die beste Zeit. Dabei wird für jede der drei Fraktionen eine eigene Instanz der Zone zur Verfügung stehen. Am Ende einer Woche bekommen die Spitzenreiter dann zusätzliche Belohnungen. Doch auch ohne Highscore-Liste soll, laut Zenimax, sich ein Run in der Zone lohnen. Viele neue Items warten auf die Spieler, ein neuer Rüstungsstil ist allerdings nicht dabei.
Fans vermuten bereits, dass es sicher Abkürzungen und Tricks geben wird, also eine Art „Idealspur“, um die Instanz mit möglichst wenig Feindkontakt zu bewältigen.
Lore aus Skyrim und der Elder Scrolls Reihe wird fortgeführt
Aber TESO wäre nicht TESO, wenn es nur um Veteranenränge und Time-Runs ginge. Auch die Hintergrundgeschichte, die Lore, nimmt man im ersten Content-Patch wichtig. So verspricht Zenimax, der Welt treu zu bleiben. Mit den Himmlischen, den mythischen Sternbildern, will man Aspekte der Spielewelt beleuchten und vertiefen, die Fans schon aus den früheren Singleplayer-Spielen kennen:
Die Himmlischen sind ein neues Konzept, das auf den bestehenden Hintergründen zu den Sternzeichen der bisherigen The Elder Scrolls-Spiele aufbaut. Ihr werdet hierzu in Kargstein einige neue Dinge entdecken können, die besonders Fans interessieren dürften.
Noch mehr Informationen zu den Prüfungen gibt es hier.
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Die NextGen-Version von Final Fantasy XIV: A Realm Reborn ist ab sofort auf der Playstation 4 erhältlich. Bei einem bedeutenden Launch wie diesem, darf ein passender Trailer natürlich auch nicht fehlen. Den könnt ihr am Ende des Beitrags bestaunen.
Nach DC Universe Online, bildet FF XIV das nunmehr zweite Online-Rollenspiel auf der PS4. Wir haben schon einige Male über das erfolgreiche Comeback des ehemals zurückgezogenen Final Fantasy MMORPGs gesprochen, weshalb ich mich jetzt etwas kürzer halte.
Das Spiel verzeichnete in der Gaming Presse durchweg positive Wertungen. Das AAA-MMORPG begeistert vor allem Anhänger von klassischen Elementen, die diese gerne in einem neuen Gewand erleben möchten. Das heißt jetzt nicht, dass das Spiel überhaupt keine innovativen Ansätze verfolgt, die gibt es selbstversändtlich auch, aber im Kern wird man es eher als “klassisch” bezeichnen.
Optisch gesehen ist das Werk von Square Enix ein wahrer Augenschmaus – die Grafik kommt in einer lebhaften und atmosphärischen Spielwelt wirklich gut zur Geltung. Die größten Stärken des Final Fantasy Franchise liegen aber im überaus gelobten Handwerk und dem freien Klassensystem. Mehr Informationen zur PS4 Version und zum Spiel allgemein, inklusiver einer “Passt das MMO auch zu mir?” Checkliste, gibt es hier.
Nutzern der Playstation 3 wird übrigens die Möglichkeit geboten, kostenlos auf die Playstation 4 Version zu wechseln. Es wäre dabei von Vorteil, wenn man auch wirklich die neueste Konsole von Sony besitzt und fortan nur noch über diese spielen möchte, weil ein Zurück gibt es dann nicht mehr.
Was unterscheidet die PS3 eigentlich von der PS4 Version?
Die Grafik wurde natürlich aufpoliert – einem Erlebnis in Full-HD (1080p) steht nun nichts mehr im Wege.
Verbessterte Performance: Framerate Einbrüche sind nicht zu erwarten.
Remote Play über die PlayStation®Vita möglich – unterwegs sammeln oder handwerken? Kein Problem!
Share-Funktionen – mit Freunden Screenshots teilen oder das eigene Spiel im Netz streamen.
Maus & Tastatur Eingabegeräte sind mit dieser Version kompatibel – für ein MMORPG sicherlich sehr nützlich.
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Dieses Video schließt direkt an den letzten TESO-Cast an, in dem es um Vampire ging. Da dort nicht alle Fragen beantwortet worden konnten, habe ich mir für heute einen waschechten Vampir geschnappt und ein Interview mit ihm geführt.
In dem Gespräch klären wir viele Dinge, wie beispielsweise die Frage, wie man in The Elder Scrolls Online überhaupt zum Vampir wird, was das für Auswirkungen auf die Spielweise hat und natürlich inwiefern sich das Aussehen des eigenen Charakters verändert.
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Erinnert ihr euch noch, wie ihr vor drei Jahren das erste Mal in World of Tanks eingeloggt habt und die tollen Panzer bewundert habt? Ja genau, es ist schon ganze drei Jahre her…. Wie, ihr habt noch gar nichts mitbekommen von der großen Geburtstagsfeier von WOT? Na dann aber schnell, denn morgen endet die große Sause schon wieder und es wäre ja schade, wenn ihr von den tollen Boni nichts gehabt hättet.
Loggt schnell ein und gewinnt ein Match – ihr erhaltet dafür beim ersten Mal 5-fache Erfahrungspunkte
Kauft Fahrzeuge, Garagenstellplätze, Ausrüstung, Besatzungs(um)schulungen und Verbrauchsgüter zum halbenPreis (teilweise auch für Credits)
Auch Premium-Spielzeit ist zur Zeit günstiger
Damit ihr genug Gold für all die tollen Angebote habt, schließt vier mal am Tag den Auftrag “Jahrestag von World of Tanks” ab. Nehmt dafür einen Panzer der Stufe IV oder höher und sammelt 10.000 Erfahrungspunkte in beliebig vielen Zufallsgefechten – und die zehntmeisten EP eures Teams! Als Belohnung gibt es jedes mal 30 Gold! Genauso viel erhaltet ihr, wenn ihr fünf Zufallsgefechte gewinnt und zuvor mindestens die fünftmeisten EP eures Teams erhalten habt.
Etwas leichter ist die Herausforderung, mindestens 7.000 Schadenspunkte in Zufallsgefechten zu verursachen – aber in einem Zug! Dafür gibt es immerhin drei große Ersatzteillkisten.
Nur einmal pro Spielerkonto könnt ihr den Auftrag “Alles Gute zum Jahrestag, World of Tanks!” absolvieren, in dem ihr alle Wochenendaufträge mindestens einmal abgeschlossen habt. Okay, das ist viel Arbeit – aber dafür bekommt ihr auch drei Tage Premium-Spielzeit.
Da bleibt nicht mehr viel zu sagen, als…
Happy Birthday, World of Tanks!
Ps: Für alle Statistiker unter euch noch ein Schmankerl:
Im letzten Jahr wurden 150.435.955 Gefechte ausgetragen
Natürlich sind auch die Entwickler von WildStar auf der diesjährigen PAX East vertreten, einer großen Spielemesse in Boston, USA. Größtenteils wurde über das Endgame vom abgedrehten SciFi-Fantasy-MMORPG berichtet. Das untermauern auch die Videos, die wir euch hier zeigen. Das erste veranschaulicht die sogenannten Warplots, witzig wie eh und je, und mit dem zweiten gewährt man uns ein paar Einblicke in die wandelbaren 20- sowie 40-Mann-Raids, aber Vorsicht, die sind nichts für Weicheier!
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Das Endgame, oder auch Elder Game, ist das Herzstück von WildStar. Wenn es etwas gibt, was uns die Jungs und Mädels von den Carbine Studios ständig predigen, dann gehört der anhaltende Spielspaß auf der Endstufe definitiv dazu. Dafür erwartet uns schon zum Release ein riesengroßes Paket an Inhalten auf Level 50 und in diesem Fall liefert die CBL (Carbine Studios Lieferdienst) auch zum gewünschten Zeitpunkt. Am 03.06.2014 ist es endlich so weit.
Die Warplots versprechen anspruchsvolles und abwechslungsreiches PvP in einer ganz neuen Dimension.
Für diejenigen unter uns, die mit dem Begriff Warplots mal so gar nichts anfangen können, gebe ich mal eine klitzekleine und knackige Erklärung: Hierbei handelt es sich um Festungen, die in spektakulären 40 vs. 40 PvP Kämpfen zum Einsatz kommen, ergo in Schlachten für bis zu 80 Spieler!
Wir wissen jetzt also, dass sich bei den Warplots koordinierte PvP-Gruppen die Köpfe einschlagen. Aber auch Freunde von Sandbox-Features kommen hier zum Zug, denn selbstverständlich könnt ihr eure Festung in vielfältigerweise ausbauen. Noch mehr Informationen zu den Kriegsbasen findet ihr auf der offiziellen Seite: http://www.wildstar-online.com/de/game/features/warplots/
Neben den Warplots bietet WildStar aber noch genügend für jene, die Spieler gegen Spieler Kämpfe in kleineren Gruppen bevorzugen: In Arenen und Battlegrounds wird es dir möglich sein, eine überschaubare Anzahl an Spielern zu schnetzeln.
Bei Raids orientiert sich Carbine an Vanilla World of Warcraft. Nach der Philosophie von Game-Designer Stephan Frost sind Raids ohnehin nichts für Casuals und daher geht es bei WildStar Hardcore und mit 20 Mann zur Sache. Ist der 20er Raid Genetic Archives dann bewältigt, geht es im 40er Datascape nochmal eine Spure härter zu (mehr gibt es hier darüber zu lesen).
Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online ist finanziell für jeden ein raues Pflaster; mit unseren Tipps zum Handwerk und Handel kommt Ihr durch die erste Durststrecke und aus den roten Zahlen.
Dabei präsentieren wir Euch eine Vielzahl von Ratschlägen und Hinweisen, die Ihr auf Euren persönlichen Spielstil abstimmen könnt.
1. Seid sparsam
TESO ist erbarmungslos, gerade im Low-Level-Bereich. Das Porten zu einem Wegschrein kostet Gold – und zwar richtig viel. Nur von Wegschrein zu Wegschrein ist das Teleportieren umsonst. Auch die Rep-Kosten, die nach jedem Tod anfallen, belaufen sich in diesem Spiel schnell auf ein Vielfaches dessen, was eine Quest so hergibt. Und die sind für Spieler gerade am Anfang die Haupteinnahmequelle. Also: Wenig porten, wenig sterben.
2. Nichts beim Händler kaufen
Im Gegensatz zu anderen Spielen sind die NPC-Händler in TESO durchaus verlockend. Da warten sie mit grünen und blauen Items auf, die sie in legendärer „Geh aufs Ganze“-Manier dann hinter einem Tor verbergen (Okay, in einem Rucksack). Der Vorteil: Kann kein Zonk dabei sein. Der Nachteil: Die Preise sind gesalzen.
Außerdem ist eine Waffe in TESO, nur weil sie „blau“ ist, noch nichts Besonderes. Hier gilt es, im Kopf umzuschalten und sich genauer mit dem Item-System vertraut zu machen. Denn viele „blauen“ Items in The Elder Scrolls Online sind nicht wie in anderen Spielen „Rares“ oder irgendwelche besonderen „Unikate“, sondern einfach Items mit willkürlichen Stats und einem etwas größeren Budget. Das Gleiche gilt für Epics.
Es gibt auch die Items mit einem eigenen Namen – doch droppen die oft von farmbaren Named Mobs – und sind nicht so selten, wie man annehmen könnte. Weil der durchschnittliche Höhlenboss in The Elder Scrolls Online bei jedem Ableben gleich zehn Spielern Loot spenidert, darunter ist eben ab und an dann das Blaue seiner Wahl.
Diese NPC-Händlerin ääh Rüstung sieht durchaus verlockend aus, oder?
3. Nicht alles an den Händler verkaufen
Blaue Items oder Set-Items bringen viel mehr Geld ein, wenn man sie an andere Spieler vertickt. Dazu sollte man sich Gilden anschließen. Dann hat man Zugriff auf so eine Art Auktionshaus. Im niedrig-stufigen Bereich gehen grüne Items für 150 Gold raus, blaue für 400 Gold und die Epics liegen bereits im Bereich 1500 Gold. Das ist viel mehr als ein Händler gibt. Wenn man das Crafting ausgebaut hat, kann es aber lohnender sein, die Items selbst auseinander zu nehmen – wobei hier wieder der G-Faktor, das Glück, eine Rolle spielt.
Typische Items, die man an den Händler verkauft sind niedrigstufige Tränke, verarbeitete Materialien, mit denen man nichts anfangen kann, natürlich die Loot-Items und auch weiße und grüne Rüstungen und Waffen, wobei es für die manchmal schon einen Markt gibt, gerade wenn sie bestimmte Traits haben.
4. Die Sammelwut einschränken
Hand aufs Herz: Wie viele von Euch haben angefangen, Sets zu sammeln, in der festen Überzeugung, die werde man dann für den nächsten Twink verwenden? Fast alle, oder? Das bringt wenig.
Set-Gegenstände gibt es im mittleren Bereich zahlreich. Wenn man sie nicht selbst verwendet, ist es besser, die Gegenstände loszuwerden und abzustoßen. Jetzt mag man noch Profit draus schlagen, weil andere Spieler heiß darauf sind, Sets zu vervollständigen. Mit der Zeit werden die Preise runter gehen. Und wer sich dann wirklich ein Set, das spezielle Boni gewährt, für einen Twink zulegen möchte, wird die Gegenstände leicht kaufen können. Im Moment gilt es, die Leute auszunutzen, die denken, sie spielten hier WoW oder Diablo 3.
5. Das Geld liegt im Crafting, aber nicht so wie in anderen Spielen
Das Crafting, das Handwerk, unterscheidet sich in TESO massiv von dem anderer Spiele. Denn die eigentlichen Rohgegenstände sind nicht das entscheidende. Mit einem Stapel Planken lassen sich lediglich weiße Items herstellen, die schlechter sind als gefundenes Zeug.
Der Clou ist, dass man in TESO ein Item in die nächsthöhere Qualitätsstufe aufwerten kann (weiß->grün->blau->lila->gelb). Dafür braucht man spezielle Upgrade-Materialien, die beim Verfeinern von Rohstoffen oder beim Zerlegen von Gegenständen anfallen. Natürlich ist jeder Stufengewinn schwerer und jedes weitere Upgradematerial seltener und teurer. Und der Prozess kann auch böse schiefgehen, wenn der Spieler gabmlet und nicht genug Upgrade-Materialien verwendet, um einen Erfolg zu Garantieren. Dann sind Gegenstand samt Upgrade-Materialien verschwendet … das ist doch mal ein Goldsink.
„Upgrade“-Items bringen auf dem freien Markt das Geld ein. Idealerweise skillt man im Handwerksbereich die Skills dazu, die eine höhere Ausbeute beim Zerlegen von Gegenständen versprechen. Bitte passt auf, welche Eigenschaften Ihr entdeckt. Es bringt wenig, Zeit in die Erforschung völlig unsinniger Eigenschaften in Items zu investieren, denn mit jedem erforschten Trait verdoppelt sich die Zeit für den nächsten.
Der Vorteil im Crafting liegt darin, dass man passgenaue Items herstellen kann, die über bestimmte Traits und– über die Verzauberung – auch über ausgesuchte Effekte verfügen. Beim Leveln lohnt es sich allerdings nicht, sich die Gegenstände selbst herzustellen, da tun es gefundene genauso.
Im Moment gilt es abzuwarten, ob die nur an speziellen Werkstätten in der Welt craftbaren Set-Items so viel wert werden, wie manche denken. Ob die den Markt im Sturm erobern können, wird sich erst zeigen, wenn viele Spieler im Endgame angekommen sind. Im Moment ist für die meisten das Crafting ein Verlust-Geschäft.
6. Twinks sind in
Twinks bei The Elder Scrolls Online sind nicht nur Mulis mit günstigem Lagerplatz, sondern können mit minimalem Aufwand auch zu regelmäßigen Itemspendern werden. Nach der Startinsel schickt man den Figuren einfach ein paar Items zu, die sie zerlegen können, dadurch steigen die Handwerksfertigkeiten. Skillpunkte wandern nun in den Lehrlings-Skill. Der garantiert regelmäßig Rohstoff-Lieferungen.
Bei 8 Chars auf einem Account, die jeden Tag Rohstoff-Pakete erhalten, kann sich hier mit der Zeit etwas zusammenläppern. Dem Vernehmen nach können in diesen Rohstoff-Paketen nämlich echte Schätze enthalten sein.
7. Vampir werden und den Biss teuer verkaufen
Das ist ein Ratschlag, der sich selbst erklärt. Im Moment wird der Biss so zwischen 20.000 und 40.000 Gold gehandelt. Vampire können den Biss einmal pro Woche weitergeben. Wer ihn ohne Spielerhilfe bekommen möchte, steht vor einer Quest – Spawnpunkte sind je nach Fraktion verschieden. Unser Youtuber Darion hat das Thema Vampirismus bereits behandelt.
8. In mehreren Gilden tanzen
Ihr könnt Euch bis zu 5 Gilden anschließen. Dabei solltet Ihr darauf achten, dass Sie jeweils voll sind und dort auch rege gehandelt wird. Wenn die Gilden davon absehen, sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen oder Ressentiments über nationale Unterschiede auszutauschen, ist das ein netter Bonus.
Wird hier gerade über eine Handelsgilde diskutiert? Schließt Euch anderen an, das bringt Vorteile!
Je nach Gilde lassen sich andere Sachen verkaufen. Generell ziehen bereits grüne Items gut, weil andere Spieler die gerne auseinandernehmen für höhere Skill-Gewinne und eine Chance auf die Upgrade-Items. Nach Runen sind viele Spieler süchtig, die unbedingt Verzauberung skillen möchten. Rohstoffe sind lukrativer als die bereits verarbeiteten Ressourcen. Die kann man in vielen Fällen einfach an den Händler verscherbeln.
9. AE-Farming
Bereits in den ersten Wochen wurden von Früh-Levelern besondere Farmspots ausgegraben und ausgeplaudert. Wir könnten die auch nennen, es würde nur relativ wenig bringen, weil sie dann überlaufen wären. Außerdem ändern die sich im Moment auch ständig, bisschen so wie der Austragungsort für illegale Straßenrennen … zumindest wenn man den Lehrfilmen der Fast-and-the-Furios-Reihe glauben möchte.
Es sind immer Veteranen-Gebiete mit Packs von Low-Hp-Mobs und schnellem Respawn. Die meisten Farmer arbeiten in einem Team von 2 oder mehr Leuten. Die Masse macht es dann. Für solche Farm-Touren empfiehlt sich zudem ein Pack-Pferd. Vor Veteranen-Rank 1 lohnt sich das aber wohl nicht.
10. Rohstoffe farmen
In The Elder Scrolls Online kann jeder alles aufsammeln, es sind keine besonderen Skills notwendig. Es hilft immens, jeweils einen Punkt in die Aufspür-Fähigkeiten zu stecken. Dann leuchten die Pflanzen und Erzadern weißlich und lassen sich kaum übersehen.
Um die Items weiter zu verarbeiten, ist allerdings ein bestimmter Skill-Level nötig. Ob man das mit dem Main-Char anstreben möchte und in wie vielen Berufen, bleibt jedem selbst überlassen. TESO bedeutet nicht nur die Rückkehr von Bank-Twinks, sondern auch ein Revival der Craft-Twinks.
11. Kontakte pflegen
The Elder Scrolls Online belohnt Kontakte zwischen den Spielern. Wer die Schmiedekunst steigern möchte, kann natürlich acht Dolche herstellen und sie dann wieder zerlegen. Das bringt nur nichts. Ein anderer könnte diese acht Dolche zerlegen und davon weit mehr profitieren, dafür tauscht er andere Dolche oder Gegenstände ein, die Ihr dann mit Wonne und Inspirationsgewinn zerlegt. Win-Win.
Vielleicht habt Ihr Wolle, mit der Ihr nichts anfangen könnt, und ein Kontakt hat dafür Roherz rumliegen – ein Bereich, in den Ihr schon kräftig Punkte investiert habt und ohnehin mehr Upgrade-Items daraus ziehen könnt. Solche Partnerschaften gilt es zu pflegen.
Aber Vorsicht bei den Gilden: Die sind nicht wie in anderen Spielen eine Versammlung von Freunden oder Partner. Gerade in den Handelsgilden herrscht oft ein rauer Ton. Die Spieler möchten sich gegenseitig übers Ohr hauen oder streiten um Handelsmethoden. Den meisten Gildenmitgliedern sollte man so weit trauen, wie man sie werfen kann.
12. Lasst Euch Zeit
Ich weiß, vielen Spielern fällt es im Moment schwer, mit dem Handelssystem in The Elder Scrolls Online zurecht zu kommen. Nach den durchautomatisierten Mechanismen in anderen Spielen wirkt es fast wie die Steinzeit – so ganz ohne AddOns. Doch ist es lohnend, den Markt genau zu beobachten und sich mit den Wünschen der Kunden (also der anderen Spieler) auseinander zu setzen.
Vom armen Bettler zum reichen Geschäftsmann? Alles möglich, aber beachte: Geduld ist eine Tugend.
Es gelten dieselben Regeln wie in unserem ersten Beitrag über Gold in MMORPGs. Beobachtet den Markt, beobachtet Euer Verhalten und fragt Euch, wo der Profit liegt. Und dann schnappt Ihn Euch! Wie macht der Profit-Wolf? Aoowwwww. Fangfrage: Gar nix macht er. Hat ja das Maul voll mit den ganzen unschuldigen Schafen und Lämmern und deren Altersvorsorge!
13. Farmt die Höhlenbosse
Ja, ich weiß, wir haben es schon in einer Kolumne als Sache aufgezählt, die man dringend fixen müsste.
Fakt ist: Höhlenbosse mit schnellem Respawn-Timer werden aus einem guten Grund gefarmt: Es lohnt sich. Wenn irgendwo 5 Leute in einer Höhe stehen und sich keinen Meter von der Stelle rühren, ist das ein Wink der Karmagötter, sich mal daneben zu stellen und den Boss so lange umzuprügeln, bis was Blaues droppt. Das mag nicht gerade innovatives Gameplay sein, aber es funktioniert.
Das Spiel und der Markt sind im Moment noch in einem volatilen Zustand. Das heißt, vieles, was hier besprochen wurde, kann sich noch ändern, wenn entweder an der Spiel-Mechanik gedreht wird oder sich der Markt anders entwickelt.
Wie seht Ihr das? Habt Ihr irgendwelche Beobachtungen gemacht, wie man vom armen Schlucker zum TESO-Millionär wird? Dann verratet Ihr das eh nicht!
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Nachdem wir Euch schon Tastaturen, Headsets und normale Mäuse präsentiert haben, möchten wir Euch heute spezielle MMO-Mäuse vorstellen, die genau auf die Bedürfnisse zugeschnitten sind, die moderne MMOs an die kleinen Nager stellen (Stand April 2014).
Kennt Ihr Sebastian? Habt Ihr auch so einen Typen im Freundeskreis? Einmal im Jahr fährt Sebastian Ski und kauft sich sofort für 300 Euro eine perfekte Ski-Ausrüstung. Dann spielt er einmal Fußball und es müssen sofort die richtigen Schuhe von adidas sein. In seinem Zimmer liegt eine sündhafte teure E-Gitarre, auf der er nicht einmal „Alle meine Entchen spielen“ könnte und als nächstes plant er die Anschaffung eines Mountainbikes, eines Satzes Golfschläger und einer Gaming-Maus! Die braucht Sebastian nämlich für Solitär und die neuesten Facebook-Spiele! Pah! Nun, Skiausrüstung, Fußballschuhe, E-Gitarre, Mountain-Bike und Golfschläger kann der Typ sich ruhig kaufen.
Die Mäuse, die wir vorstellen, sind nur echten Zockern vorbehalten. Klar, machen die aus einem Mausklick-Legastheniker auch keinen koreanischen E-Sport-Star … aber sie sind ein Schritt in die richtige Richtung!
Die G700 von Logitech hat die wunderbare Eigenschaft, schnurlos zu sein: Keine Chance auf einen Kabelbruch und damit ein langes Leben. Trotz der Kabellosigkeit reagiert sie blitzschnell auf Kommandos. Gerade für Shooter-Games ist die Logitech G700 geeignet – und was für Counterstrike gut ist, kann ja für The Elder Scrolls Online nur billig sein. Die Logitech verfügt über 13 programmierbare Tasten, ist relativ schwer und relativ klein (und ein Ladekabel liegt auch bei).
Sie lässt sich in der Empfindlichkeit auf die Bedürfnisse des Spielers einstellen (100-8200 dpi) und ist allgemein eine schicke und schlichte Erscheinung.
Für die Maus sprechen die Reaktionsgeschwindigkeit, das Griffgefühl, die absolut hochwertige Verarbeitung und das elegante Design. Gegen die Maus sprechen vielleicht der happige Preis, das Gewicht und die relativ geringe Laufdauer des Akkus. Die Daumentasten sind wohl nicht für die Ewigkeit gemacht.
http://youtu.be/O_2SJRDipP4
Fazit: Eine hervorragende Maus für alle, die jedes Kabel am Schreibtisch als persönliche Beleidigung auffassen und die dennoch mit Höchstgeschwindigkeit ihren Helden durch Gefahren jagen möchten.
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Razer Naga Gaming Maus
Razer hat unter Zockern – aus welchen marketingstrategischen Gründen auch immer – einen der klangvollsten Namen. Die Naga Gaming Maus gibt es auch für Linkshänder, die naturgemäß Schwierigkeiten haben, eine gescheite Maus zu finden – und wird, dem Vernehmen nach, sogar von Ned Flanders im Leftorium verkauft. Das ist aber nicht bestätigt.
Als Gamer-Maus brilliert die Naga mit einer soliden Verarbeitung, insgesamt 19 clever angeordneten Tasten und einem schicken Design. Lediglich die Software, um die Maus zu konfigurieren, sorgt bei einigen Usern für Haare-Raufen. Wie andere Mäuse von Razer hat auch die Naga Gaming einen etwas zweifelhaften Ruf, was die Langlebigkeit angeht. In der Preisklasse eine schwierige Angelegenheit. Die Berichte reichen hier von „hält ewig“ bis „alle anderthalb Jahre eine neue“. Sicher hängt das auch von der pfleglichen Behandlung des Arbeitsgeräts ab.
Für die Maus sprechen ein unnachahmliches Griffgefühl, ein elegantes Design, der klangvolle Markenname und dass sie speziell für MMOs ausgelegt ist. Gegen die Maus sprechen die zickige Software und die etwas dubiose Langlebigkeit.
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Fazit: Für Linkshänder gibt es kaum eine Alternative im Gaming-Sektor. Auch für Rechtshänder ist die Naga eine hervorragende Wahl, wenn man sich erstmal mit der Software angefreundet hat.
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Mad Catz M.M.O. 7 Gaming Maus, 6400 dpi, PC und MAC
Von der Firma Mad Catz gibt es die MMO 7 Gaming Maus. Mad Catz ist für ein eigenwilliges Design seiner Mäuse bekannt, man legt traditionell viel Wert auf eine hohe Konfigurierbarkeit.
So verfügt auch diese Maus über einige Rutsch-, Zieh-, Dreh-, Schraub- und Zusatzteile, wodurch sich Länge und Gewicht verändern lassen. Ein bisschen hat man das Gefühl, der Maus könnten auch zwei Augen wachsen und dann würde sie versuchen, den All-Spark in ihre Gewalt zu bringen.
Bei der Anzahl der verfügbaren Tasten protzt die MMO 7 Gaming Maus aber mal so richtig. 15 Tasten können sich dank verschiedener Tricks mit insgesamt 90 Befehlen belegen lassen. Da ist wirklich noch Platz für den hinterletzten Skill, irgendein obskures Chat-Makro oder so.
Für die Maus sprechen die extreme Genauigkeit, die extreme Konfigurierbarkeit und das allgemein extreme Aussehen der Maus. Außerdem ist sie hochwertig verarbeitet. Gegen die Maus sprechen lediglich der Preis und dass man sich wahrscheinlich ausgiebig mit ihr beschäftigen muss, bis sie so aussieht und funktioniert, wie man das möchte. Außerdem könnte sie, wenn man die Maus alleine lässt, die Weltherrschaft an sich reißen.
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Fazit: Die Mad Catz ist ein Blickfang und auf jeden Fall ihr Geld wert.
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Mein-mmo meint: Das sind schon drei Grazien, die wir hier vorstellen. In dem Preissegment hätte sich keiner der Hersteller halten können, wenn er hier nicht hingehörte. Ob es für MMOs wirklich so eine Maus braucht oder nicht – das muss jeder selbst entscheiden. Sebastian hat aber sicher eine!
Ein vorläufiges Flugverbot in der neuen Zone, neue Charaktermodelle, keine Itemaufwertungen mehr, ein Heiler-Nerf, kein Bonus für die erlernten Berufe und neue Infos über die Garnisonen – in den letzten Wochen prasselte eine Flut aus Info-Häppchen über das neue AddOn Warlords of Draenor auf die Spieler nieder.
Wir schauen uns die angekündigten Änderungen am Game-Design einmal genauer an und fragen uns, in welche Richtung Blizzard ihren Koloss World of Warcraft ausrichten möchte.
Das Flugverbot – erst ab 6.1 darf geflogen werden
Was ist die Nachricht: Man wird während des Levelprozess auf 100 nicht in der neuen Welt fliegen können. Auch auf Level 100 nicht sofort. Mit dem ersten Content-Patch (6.1) wird eine Quest freigeschaltet, die man abschließen muss, wenn man wieder fliegen möchte.
Was steckt dahinter: Das Fliegen in WoW ist aus Design-Gründen problematisch, weil es aus einigen Situationen die Gefahr nimmt: Open World PvP wird dadurch trivialisiert, außerdem verlieren die Spieler den Blick für die Landschaft. Sie rauschen durch Gegenden, die ihnen eigentlich ein Gefühl für die Größe und Unwägbarkeit des neuen Landes vermitteln sollten.
Außerdem möchte Blizzard sicherstellen, dass ein Spieler es als Belohnung und etwas Besonderes empfindet, fliegen zu dürfen – und nicht als Normalzustand. Aus der Diskussion konnte man einige Male herauslesen, dass die Game-Designer mit dem Fliegen insgesamt unzufrieden sind. In vielen Konkurrenzspielen gibt es diese Möglichkeit aus guten Gründen nicht.
Gab es negative Reaktionen der Community? Viele Spieler fürchten, dass das Farmen von Rohmaterialien ohne Flugmount zeitraubend und nervig ist. Außerdem hätten seltene und hochkarätige Flug-Mounts dann keine Berechtigung mehr – und für manche von ihnen haben die Spieler echtes Geld ausgegeben oder sind besonders schwierigen und langwierigen Missionen nachgegangen (Stichwort: Netherdrachen).
Im Kern: Eigentlich war es nie anders als bisher. Die Level-Phase bewältigte man eben zu Fuß, später, wenn man den Content einmal aus nächster Nähe gesehen hatte, wurde er aus Vogelperspektive trivialer. Neuere MMORPGs bieten die Möglichkeiten des Fliegens nicht. Blizzard hat sich in der Vergangenheit von einigen Relikten im Spieldesign getrennt, die nicht mehr zeitgemäß schienen. Ein World of Warcraft aber ohne Flugmounts? Das wäre den Spielern wohl schwer zu vermitteln.
Das schnelle Farmen auf dem Rücken des Flugtiers ist für viele Spieler eine Selbstverständlichkeit geworden. Ob es den Content trivialisiert, ist da egal. Die großen Herausforderungen warten ohnehin in Raids – und da herrscht nach wie vor Flugverbot.
Perspektive: Ohne Flugmounts wäre es möglich, schwierigere Sprung-Stellen ins Spiel einzubauen (WildStar, Guild Wars 2) – oder dem Spieler ein engeres Gefühl für die Landschaft zu vermitteln (The Elder Scrolls Online). Das Fliegen könnte irgendwann dran glauben, wenn Blizzard die Engine weiter aufbohrt oder neue Wege gehen möchte. Aber das liegt wahrscheinlich einige Jahre in der Zukunft.
Neue Charaktermodelle – aus glatt mach tief
Was ist die Nachricht? Blizzard hat alte Modelle von Spielerfiguren überarbeitet, um sie an das Niveau der neueren Rassen anzupassen. Doch wird man zum Start von Warlords of Draenor wohl nicht mit allen fertig sein.
Was steckt dahinter: Die alten Modelle wirkten nach und nach wie Fremdkörper in der Welt. Ein Facelifting war fällig. Es ist ein Bekenntnis der Designer zu World of Warcraft. Dabei legt Blizzard naturgemäß viel, viel Wert auf die Ästhetik und das „WoW“-Gefühl bei den Figuren. Mit den neuen Modellen ist ein großer Aufwand verbunden.
Gab es negative Reaktionen der Community? Eigentlich nicht. Schlimmstenfalls rechnen einige damit, dass für die aufwändige Neugestaltung etwas Zeit abgezwackt wird, das man eigentlich lieber in neuen Content investiert sehen möchte. Aber die meisten sind sich einig, dass der Facelift dringend nötig war.
Im Kern: Bürgermeister von Städten, bei denen sich Fabriken angesiedelt haben, sagen oft: „Solange die alle zwei Jahre die Fabrik neu anstreichen, brauchen wir uns keine Sorgen machen.“ Genau so kann man diese Entscheidung von Blizzard einordnen. Es ist ein großer Aufwand, der hier betrieben wird, um das Spiel auch im Jahr 2014 attraktiv zu halten. Seit Jahren hört man Gemunkel, Blizzard möchte WoW auslaufen lassen und sich ganz auf „Titan“ konzentrieren. Die Entscheidung des Remodellings sollte solches Raunen auf absehbare Zeit verstummen lassen.
Kein Pimp my Item mehr
Was ist die Nachricht? Mit dem Patch 6.0 wird es nicht mehr möglich sein, Items zu upgraden. Ob das später wiederkommt, weiß man im Moment noch nicht.
Was steckt dahinter? Man weiß es noch nicht so recht. Seit die Item-Upgrades eingeführt wurden, schaltete Blizzard sie regelmäßig an oder aus. Wahnsinnig zufrieden mit der Game-Mechanik ist keiner so recht. Dient sie doch vor allem dazu, Content zu verlängern. Wasser in der Suppe ist zwar nötig, aber erntet nun auch nicht gerade Beifallsstürme.
Im Kern: In den ungeraden Patches kommt kein neuer Raid-Content mehr, die Spieler raiden aber dennoch weiter. Mit den Tapferkeitspunkten, die sie pro erlegten Boss erhalten, haben sie die Möglichkeit, bestehendes Gear marginal zu verbessern. Dadurch wird der Raid leichter und der Char etwas stärker.
Es ist aber nicht dasselbe, wie ein neues Item zu erhalten, sondern fühlt sich eher wie eine bürokratische Sache an: Erst die Waffe, dann die Set-Items. Keiner kriegt einen Kick daraus, beim siebten erfolgreichen Raid einer Instanz nun endlich die Armschienen um 8 Item-Levels zu verstärken.
Gab es negative Reaktionen der Community? Die Item-Aufwertung ist noch relativ neu und nun nicht gerade mit vielen Gefühlen besetzt. Man hat sich damit abgefunden, dass sie eine logische Lösung für einige Content-Probleme ist. So richtig würde der Möglichkeit wohl keiner nachtrauern.
Perspektive: Solange Blizzard nicht irgendeinen Genie-Streich enthüllt, wird die Item-Aufwertung wohl mit Patch 6.1 an den Start gehen, mit 6.2 erneut deaktiviert werden und mit 6.3 wiederkommen. Sonderlich aufregend ist das nicht.
Der Heiler-Nerf
Was ist die Nachricht? Heiler werden erheblich und quer durch die Bank generft. Wir haben darüber schon ausführlich berichtet.
Was steckt dahinter? PvP-Balancing spielt sicher eine wichtige Rolle, dadurch will man möglichst viele Instants und No-Brain-Heals aus dem Spiel entfernen. Aber auch im PvE hat der Heiler eine Sonderrolle in der Progression. Auch der Heiler wird mit besserem Gear stärker, nur erhöht das seinen Spielspaß nicht unbedingt. Denn ein Heiler wird zwar besser, muss aber in einem Raid weniger heilen, weil der Tank mit besserem Gear weniger Dresche einsteckt und die Schadensausteiler den Boss schneller töten. Dadurch muss ein Heiler mit besserem Gear weniger und kürzer heilen.
Blizzard möchte das umkehren, damit Heiler zum Ende einer Expansion nicht auf die Ersatzbank wandern, weil man die Instanzen solo oder zu zweit heilen kann, daher der Nerf bei der Item-Skalierung.
Gab es negative Reaktionen der Community? Aber hallo, natürlich. Niemand sieht es gerne, wenn seine Klasse generft wird. Allgemein ist man sich aber einig, dass das Heilen mit MoP wieder zu leicht wurde. Es ist auch nicht das erste Mal das soetwas kommt. Zu Beginn von Cataclysm traf die Heiler das Nerfbat schon einmal.
Im Kern: Blizzard möchte Heiler immer wieder vor die Entscheidung stellen, in welcher Situation sie welchen Heal benutzen. Das hat man mehrmals so gesagt und will die Linie durchziehen.
Der Gleiche unter Gleichen
Was ist die Nachricht? Der Bonus für erlernte Berufe fällt weg. Bisher gab jeder Beruf auf der Höchststufe einen bestimmten, relativ banalen Bonus auf eine Fertigkeit, das will man nun abschaffen.
Was steckt dahinter? Eine dieser „Wir trennen uns von einer überholten Spielmechanik“-Entscheidungen Blizzards, die man in der Vergangenheit immer wieder traf. In anderen Spielen gibt es deutlich wenig Handwerker als in der World of Warcraft, wo praktisch jeder Char dazu verpflichtet ist, die Meisterschaft in einem Beruf anzustreben.
Vielleicht möchte man das Handwerk in World of Warcraft verkomplizieren und vertiefen und mit mehr Aufwand verbinden. Im Moment ist es kein Problem, einen Char zum mystischen Super-Großmeister auszubilden, obwohl man überhaupt kein Interesse an der Schmiedekunst hat. Es erfordert lediglich Gold, Zugang zum Auktionshaus und einen Guide.
Perspektive: Das könnte wirklich größere Auswirkungen haben. Der Craft-Bereich ist schon seit langem eine Schwachstelle von World of Warcraft. Große Änderungen waren schwierig, weil die meisten Spieler einen oder sogar mehrere Chars mit gemaxten Berufen besaßen. Jede Änderung hätte also Auswirkungen auf unzählige Spieler gehabt, vom Crafting-Nerd bis zum Crafting-Verweigerer (der es natürlich dennoch mit 4 Chars auf Max hat, weil er raiden möchte).
Wenn man das Crafting verändern will, ohne dabei auf jeden Spieler achten zu müssen, ist das eine wirklich nette Sache.
Was gibt es sonst noch?
Ungefähr 200 kleine und winzige Nachrichten. Hey, Jäger können jetzt eine Hydra zähmen! Eine der wichtigsten Änderungen kommt sicher mit der Garnison auf die Spieler zu. Das war auch uns so wichtig, dass wir darüber in einem extra Beitrag berichtet haben.
Die Informationen, die von Blizzard im Vorfeld der Expansion kamen, deuten darauf hin, dass man vorsichtig agiert und dass keine großen Kursänderungen abzusehen sind. Nach der Mists of Pandaria-Expansion ist Blizzards Spiel in einem wesentlich besseren Zustand als nach Cataclysm. Das Problem wird weiterhin sein, größere Content-Flauten zu vermeiden oder aufzufangen.
Ansonsten ist es im Moment noch ruhig um die Warlords of Draenor. Es ist keine neue Klasse gekündigt und keine neue Rasse. Das Garnisons-Feature und die neuen Charaktermodelle sind die beiden größten bisher angekündigten Features für Warlords of Draenor. Keine der beiden Änderungen hat einen größeren Einfluss darauf, was die Philosophie oder die allgemeine Ausrichtung der World of Warcraft angeht.
Die Garnison dürfte dem Crafting einen etwas höheren Stellenwert verleihen – es ist aber im Moment noch unklar, ob es wirklich ein Teil des „Haupt-Spiels“ wird oder eine Nebenbeschäftigung bleibt wie die Pet-Battles oder die eigene Farm in Mists of Pandaria.
Von dem Bild werdet ihr bald noch mehr sehen – denn so sieht der neue Einloggschirm für Warlords of Draenor aus.
Das ist das Schwierige bei World of Warcraft: Macht man etwas durch Boni wichtig genug, dass Spieler einen direkten Vorteil in anderen Spiel-Gebieten daraus ziehen, muss man sowohl an Hardcore-Raider wie auch an Hardcore-PvPler denken und das Feature entsprechend schmerzfrei und simpel gestalten. So dass Spieler die maximalen Vorteile daraus ziehen können, ohne dass sie sich durch das Feature gegängelt oder genervt fühlen. Lässt man es parallel zur Welt stattfinden (wie die Farm oder die Pet-Battles), trivialisiert man es.
Blizzard ist im Moment in der Situation, dass man das Spiel für neue Käuferschichten öffnen möchte, dabei aber auch nicht die Stammkundschaft verprellen will. Es scheint so, als wolle man erst einmal abwarten, wie die Kunden auf den alten-neuen Kontintet reagieren und wie sie die frischen Charaktermodelle annehmen.
Evolution statt Revolution: Politur statt Neubau
Abgesehen von den Design-Entscheidungen hat sich Blizzard in den vergangenen Jahren dadurch ausgezeichnet, dass sie das, was alle anderen machen, bis zum Ende durchdenken und neue Wege finden, es ein Stück besser zu machen.
So gibt es in World of Warcraft nun seit 10 Jahren Quests und seit 6 Jahren Phasing, aber gerade mit dem letzten AddOn hat Blizzard gezeigt, dass sie das noch einmal weiterführen und weiterdenken können.
Vor allem das Geschichtenerzählen, zusammenhängende Quests und das Vorantreiben einer großen Storyline ist Blizzard in den letzten Jahren hervorragend gelungen. Nach Berichten von Dataminern wird die neue Expansion auch alte Bekannte wiederbringen: Rexxar, Kil’Jaeden und Gazlowe stehen wohl unter anderem auf der Gästeliste für die Expansion.
[pull_quote_center]Polieren statt Abreißen und Neubauen: Das könnte genau die richtige Formel sein, damit die Warlords of Draenor für neuen Ruhm sorgen.[/pull_quote_center]
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Wie Zenimax vor kurzem mitteilte, ist man in einer großen Aktion gegen Tausende von Betrügern und Cheatern in The Elder Scrolls Online vorgegangen. Laut Angaben der englischen Community-Managerin Jessica Folsom hat man bereits kurz nach Start des Fantasy-MMORPGs mehrere tausend Benutzer gebannt. Darunter Botter, Speed-Hacker und Gold-Spammer.
Wie zu erwarten war, ist der The Elder Scrolls Online Titel bereits kurz nach Erscheinen ins Fadenkreuz dubioser Anbieter geraten, die mit dem Spiel schnelles Geld verdienen oder auf Kosten anderer Nutzer ihren Spaß haben möchten. So war der Gold-Spamm gerade in den Startgebieten kaum zu überlesen. Der Spam ging dabei über so viele Zeilen, dass es kaum möglich war, den Spammer direkt auf die Ignore-Liste zu setzen. Besonders dreist: Immer wieder werden Spieler auch direkt von Goldspammern angeschrieben mit der freundlichen Überschrift „Dear Friend.“
Speed-Hacker machten vor allem im PvP-Gebiet Cyrodiil von sich reden, aber auch in den normalen Level-Gebieten mehrten sich die Berichte von schemenhaften Figuren, die viel schneller als erlaubt unterwegs waren. Schon kurz nach Start tauchten in einschlägigen Foren entsprechende Threads auf, die darüber mutmaßten – die Beschwerden ließen nicht lange auf sich warten. Ein solches Verhalten, die Spiel-Mechanik direkt zu mißachten, ist bisher vor allem aus Online-Shootern bekannt, aber auch im MMORPG-Sektor nicht ohne Beispiel.
Botter hingegen sorgten bereits kurz nach Start der Server für eine heftige Manipulation im Ressourcen-Markt. So beschwerten sich einige User, dass die Rohstoff-Vorkommen knapp würden. Immer wieder kamen gerade im englischsprachigen Forum Reddit die Forderung auf, dass Zenimax doch gegen Botter vorgehen solle. Offenbar hat sich Zenimax das zu Herzen genommen und nun rasch und hart reagiert. Zenimax bittet weiterhin alle User, solche Unregelmäßigkeiten im Spielverlauf sofort zu melden.
Nur wenige Wochen nach der Veröffentlichung von Hearthstone, folgt direkt die nächste Ankündigung zu Blizzards kostenlosem Kartenspiel: das erste Abenteuer!
Für den Sieg über Heigan erhaltet ihr eine brandneue Karte für eure Sammlung und für jeden abgeschlossenen Flügel eine legendäre obendrauf.
Die Erweiterung “Fluch von Naxxramas” wird thematisch stark an die bekannte Raidinstanz aus World of Warcraft angelehnt sein. Bei den Widersachern handelt es sich um niemand Geringeres als die bekannten Bosse der MMORPG-Vorlage, so wird man unter anderem gegen Heigan, Maexxna und Loatheb antreten können und Ihnen im Kartenspiel erneut die Leviten lesen.
Das Solo-Abenteuer wird in fünf Flügel aufgeteilt (genau wie im Original) und jede Woche wird ein neuer Flügel zugänglich gemacht, sodass man nach einem Monat Naxxramas von seinen untoten Bewohnern gereinigt haben kann.
Auch, wenn noch kein Releasetermin veröffentlicht wurde, sollte man jetzt schon mit dem Sparen von Gold beginnen – denn nur der erste Flügel ist kostenlos, alle weiteren kann man entweder mit der Ingame-Währung oder Realgeld freischalten, ein Preis dafür ist noch nicht bekannt.
Insgesamt wird es 30 neue Karten geben, die ihr eurer Sammlung durch das Besiegen aller Bosse und das Abschließen spezifischer Klassenherausforderungen hinzufügen könnt, wovon mindestens 5 Karten legendär sein werden – jeweils eine pro Flügel.
Zu guter Letzt wird es ein thematisch passendes, neues Spielbrett geben, ob dies nur während des Solospiels zur Verfügung steht, oder auch in der Kartenschlacht gegen andere Spieler, wurde noch nicht verraten.
Ein erster Blick auf das Spielbrett in der Nekropole, das außerdem neue interaktive Ecken bereithält.
Noch heute geistern verlorene Seelen in Tamriel umher, die in der Welt von The Elder Scrolls Online vergeblich nach einem Auktionshaus suchen, bis dann im Chat auf die verzweifelte Frage nach dem “Wo?” eine Antwort alles aufklärt: “Nein, gibt es nicht!”.
Wenige Wochen vor dem Release des hoch gehandelten Fantasy MMORPGs machten wir auf diesen Umstand aufmerksam. Wir verbanden damit nicht nur Gefahren und Nachteile, sondern auch viel Potential und einige Vorteile.
Der Spieler wird dadurch quasi gezwungen, zumindest im ersten Schritt, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Durch die Auktionshäuser, die bei den Online-Rollenspielen mittlerweile zu den Standardinhalten gehören, findet der Handel fast ausschließlich über einen programmierten Zwischenhändler statt. Nicht so in Tamriel, da herrschen nun andere Gesetze.
Es gibt in TESO also kein Handelshaus oder dergleichen. Da diese Frage zuletzt häufiger in Erscheinung tritt, gab es eine offizielle Empfehlung seitens des Entwicklers Zenimax, wie man auch zum Ziel kommen könnte:
Sie sprechen sich dafür aus, es auch mal mit Handelsforen zu versuchen, in diesem Fall bei TESOElite. Schon vor einiger Zeit erklärte das Studio, warum man sich für diesen Weg entschieden hat.
[pull_quote_center]Du kannst keine intakte Wirtschaft gewährleisten, wenn es für die besten Gegenstände keine Einschränkungen gibt.[/pull_quote_center]
Da sich alle Spieler auf einem Megaserver befinden, ist die Gefahr groß, dass ein Auktionshaus geradezu mit den besten Items überflutet wird. Das würde schnell zu einem Ungleichgewicht der Preise führen und das Spiel nachteilig banalisieren. Ein Schelm wer dabei an das gescheiterte Auktionshaus von Diablo 3 denken muss.