World of Warcraft: Wieso die Entwickler nicht mehr über Legion reden wollen

In den letzten Jahren ziehen sich viele Entwickler aus der Kommunikation mit den Spielern zurück. Ein Spielentwickler verrät nun, warum das so ist.

In den letzten Tagen sprachen einige Entwickler über diesen Blogartikel, der die Probleme in der Kommunikation zwischen Spielern und Entwicklern behandelt. Er geht besonders darauf ein, warum Entwickler immer seltener Dinge versprechen oder Details zeigen, bevor das Spiel sich wirklich seiner Veröffentlichung nähert. Die Hauptkritikpunkte des Autors sind relativ schnell zusammengefasst:

  1. Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck. Bis ein Feature fertig ist, sieht es hässlich aus, hat Fehler und funktioniert kaum. Es könnte viele Spieler verschrecken und die Freude auf ein Spiel mindern.
  2. Spielentwicklung ist formbar, Spielererwartungen nicht. Sobald Spieler auch nur einmal eine Konzeptzeichnung von etwas sehen, deuten sie dies als Versprechen, dass das Feature auch definitiv im fertigen Spiel enthalten ist. Es ist in der Spielindustrie an der Tagesordnung, dass Dinge gestrichen oder geändert werden.
  3. Spieler haben keine Ahnung von der Entwicklung eines Spiels, denken aber, dass sie Experten wären und alles besser könnten. Die Öffentlichkeit hat niemals Zugriff auf all die Informationen, die Spieleentwickler haben und die dann dazu führen, dass Änderungen vorgenommen werden.

Prominentes Beispiel: Mass Effect 3

Besonders das Ende von Mass Effect 3 ärgerte viele Spieler - dabei wurden ihnen niemals 16 Enden versprochen.
Besonders das Ende von Mass Effect 3 ärgerte viele Spieler – dabei wurden ihnen niemals 16 Enden versprochen.

Als besonderes Beispiel für maßlos übertriebene Spielererwartungen nennt der Autor Mass Effect 3, oder genauer gesagt das Ende des Spiels. Viele Spieler waren maßlos enttäuscht, weil ihnen 16 verschiedene Enden versprochen wurden, aber es nur 3 gab. Das Bizarre an der Sache: Kein BioWare-Mitarbeiter hat jemals etwas von 16 verschiedenen Enden gesagt. Trotzdem haben die Spieler hohe Erwartungen aufgebaut, die nicht zu erfüllen waren.

Blizzardmitarbeiter schließen sich der Diskussion an

Besonders einige Blizzard-Mitarbeiter kommentierten diesen Artikel und gaben ihre eigenen Meinungen dazu kund, die fast immer in die gleiche Richtung gehen: Der Verfasser hat recht. “Je früher die Ära von “Ein Entwickler hat es gesagt, also MUSS es so kommen oder es gibt einen Aufstand” vorbei ist, desto besser”, heißt es. Außerdem werden Vergleiche zu anderen Produktionen, wie etwa Filmen gezogen: Niemand erwartet, dass unbearbeitete Szenen vorab gezeigt werden – bei der Spieleindustrie sei das anders.

Blizzardmitarbeiter haben keine Lust mehr auf die Anschuldigungen der Spieler. Verständlich?
Blizzardmitarbeiter haben keine Lust mehr auf die Anschuldigungen der Spieler. Verständlich?

Ein weiterer großer Kritikpunkt sei das Misstrauen, welches Entwickler heute unentwegt zuteilwürde. Sobald ein Feature auch nur in seinen Grundzügen in einem Nebensatz angedeutet würde, wird erwartet, dass dieser Inhalt auch garantiert im Spiel vorkommt. Schaffen die Entwickler das nicht (aus welchen Gründen auch immer), wären sie sofort hundsgemeine Lügner, denen man niemals wieder vertrauen könnte und die nichts Besseres im Sinn hätten, als die Community an der Nase herumzuführen.

Frust und Stille

Aus vielen Kommentaren liest man auch deutliche Frustration von Entwickler und Community Managern heraus. Ein Spieler verteidigt die Beleidigungen, die Mitarbeiter sich oft anhören müssen mit dem Satz: “Für einige Menschen ist es schwer, Dinge sachlich zu besprechen, wenn sie sehr viel Leidenschaft in ein Spiel legen”. Die Reaktion darauf war zwar hart, aber auch erfrischend ehrlich: “In 80% der Fälle, wenn jemand im Internet ‘Leidenschaft’ sagt, nutzt er es als Ausrede um sich wie ein gigantischer Vollidiot aufzuführen.”

Für Legion will man nur noch über Dinge sprechen, die mehr oder weniger schon in Stein gemeißelt sind.
Für Legion will man nur noch über Dinge sprechen, die mehr oder weniger schon in Stein gemeißelt sind.

Für die Zukunft will man zumindest bei Blizzard andere Kommunikationswege ausprobieren. Natürlich schiebt man die Schuld nicht allein den Spielern in die Schuhe, dennoch werden die nun mit weniger Informationen auskommen müssen: “Wir haben viel zu früh viel über Warlords of Draenor gesprochen (…)” und “Das war ein großer Fehler und wir werden alles tun, um das mit Legion nicht erneut zu wiederholen” sprechen eine klare Sprache.

Auf der einen Seite macht es mich natürlich traurig, nun weniger über die Entwicklung von “Legion” zu hören, auf der anderen Seite kann ich die Entwickler aber sehr gut nachvollziehen, die keine Lust mehr auf solche Hetzkampagnen haben, die immer öfter absurde Maßstäbe annehmen. Wie steht Ihr zu dieser Sache?

League of Legends: Hier sind die 5 Project-Skins und sie haben was von Power-Rangers

Beim MOBA League of Legends ist die Cyberkatze aus dem Sack. Es ist bekannt, was hinter den „Project“-Skins steckt.

Wir haben schon über die kryptische Project-Aktion von League of Legends berichtet. Da hat man eine Promo-Seite hochgezogen, die bei den meisten Nutzern Kopfkratzen und ein verdutztes Gesicht ausgelöst haben dürfte.

Jetzt sind die Skins bekannt, die sich dahinter verstecken. Sie sind für die Helden:

  • Yi
    Yi-LoL
  • Fiora
    Fiora-LoL
  • Leona
    Leona-LoL
  • Lucian
    Lucian-LoL
  • und Zed.
Zed-LoL

Yi hat auch noch eine neue Stimme bekommen und soll 1820 RP kosten, die anderen 4 liegen bei 1350 RP. Es gibt diesen Spezialeffekt, wenn man das Spiel betritt und einer mit Project-Skin ist dabei.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Die Skins haben noch einen weiteren Bonus-Effekt. Wenn zwei Spieler mit einem dieser Skins im Game sind, erhalten die Diener im Spiel besondere Skins, wenn drei Project-Spieler im Game sind, wird das noch verstärkt. Diese beiden Effekte sind aber wohl nur für den Patch 5.17 geplant.

LoL-Minions
LoL-Super-Minions

Im Moment sind die Skins noch auf dem Test-Server. Kann sich also alles noch ändern.

Quelle(n):
  1. Surrender@20

Destiny: „Zerlegt nichts vorm 15. September“ – Aber wieso eigentlich nicht?

Beim MMO-Shooter Destiny hat man noch mal betont, dass Spieler, egal was sie hören, nichts vor dem 15. September zerlegen sollten.

Es ist die „Warnung“, die man bei den Entwicklern gebetsmühlenartig wiederholt: „Zerlegt nichts vorm 15. September.“ Dann kommt „König der Besessenen“, die neue Destiny-Erweiterung.

Das könnten die Gründe für die Warnung sein

Zwei Gründe kennen wir dafür mittlerweile:

Zum einen wird das Start-Level der Spieler von der „besten Ausrüstung“ bestimmt, die sie zu dem Zeitpunkt der Umstellung im Inventar haben. Wie das genau läuft, weiß man noch nicht.

Bungie sagt: Macht Euch keine Sorgen, wir kümmern uns drum. Wir finden die Ausrüstung

Ursprünglich hieß es mal vom Community Manager Eric Osborne, „man werde Spielern das höchste Level geben, das sie mal erreicht haben.“ Beim Stream am Mittwochabend klang das anders: Die Rüstungsteile müssen noch im Besitz der Spieler sein. Also nichts zerlegen, sonst könnte man statt mit Licht-Level 34, deutlich drunter anfangen.

Destiny Taken King Blueprint Exotic Weapon
Wer jetzt etwa seine SUROS-Regime zerlegt (weil sie doof ist), könnte sich am 15. September nicht die neue SUROS aus den Blueprints ziehen.

Der andere Grund für die Warnung sind die exotischen Rüstungsteile und Waffen. Denn die sollen Spieler am 15. September noch besitzen (im Inventar oder Tresor haben), damit sie zu „exotischen Blueprints“ werden können.

Für exotische Items, die Spieler vorher besaßen, aber vorm 15. September zerlegt haben, übernimmt man bei Bungie keine Garantie. Das twittert Mark Noseworthy, der Producer von „König der Besessenen“, jetzt.

Lust am Zerlegen könnte in Destiny bald geringer werden

Die Lust am Zerlegen könnte ohnehin bald geringer werden. Denn durch eine Verdopplung der Tresorplätze für Waffen und Rüstungen dürften Spieler mit dem 15. September deutlich mehr Platz zum Sammeln haben.

In wieweit die Nachricht „Egal, was Ihr hört oder zu wissen glaubt, zerlegt nichts“ darüber hinaus Bestand hat, ist schwer zu sagen. Klar ist bislang lediglich, warum man keine exotischen Items und auch besser keine legendären Rüstungsteile zerlegen sollte.

Aber was mit legendären Jahr-1-Waffen ist und warum man die noch aufheben sollte, ist nicht klar.

Destiny-Tresor-72

Vielleicht kommen noch zusätzliche Informationen der Entwickler.

Manche Fans erhoffen sich noch gute Nachrichten zu den lieb gewonnen legendären Waffen und Rüstungen, etwa aus den Raids. An dieser Front gibt es bislang aber noch keine Neuigkeiten und wenig Anlass zur Hoffnung. Außer dass die Waffen in “alten Spielinhalten und im PvP ohne aktivierte Levelvorteile” noch ihren Platz haben werden.

Es dürfte sich auch nicht lohnen legendäre Jahr-1-Waffen aufzuheben, um sie dann im Jahr 2 zu zerlegen. Denn es hieß bereits, dass Spieler legendäre Gegenstände aus Jahr 1 im Jahr 2 für dieselben Materialien zerlegen werden wie aktuell.

Übrigens: In Jahr 2 wird das Zerlegen von dann neuen legendären Teilen attraktiver als bisher: Zum einen geben sie die neue Universalwährung “Legendäre-Marken”, zum anderen können hochstufige legendäre Items genutzt werden, um schwächere Ausrüstung, die dem Spieler aber besser gefällt, aufzuwerten.

Destiny Taken King Infusion

Zerlegen oder nicht zerlegen – das ist eigentlich grade keine Frage

Viel gewinnen kann man durchs Zerlegen gerade ohnehin nicht: Daher lieber Füße still halten und nichts zerlegen. Vielleicht kommen in den zwei noch verbliebenen Live-Streams Informationen, die der Warnung weiteres Gewicht verleihen.

The Secret World: Ausgabe 12 macht TSW „MMORPG-iger“ – Schaut Euch den Trailer an

Mit der zwölften Ausgabe wird das Dark-Fantasy-MMORPG The Secret World „normaler.“ Nicht von der Story, aber von den MMO-Mechaniken her.

TSW-Ausgabe-12-Versammlung

In dieser Woche erschien bei The Secret World ein neues Content-Update, die Ausgabe 12. Und die hat es diesmal in sich. Neben neuen Instanzen, Weltbossen und Raids überarbeitete man einige der grundlegenden Belohnungsmechaniken: So gibt es nun ein vereinheitlichtes Währungs-System und dank eines Herausforderungs-Logs ist auch immer klar, wo die Action abgeht.

Einige US-Journalisten wurden zu einer Tour von Funcom eingeladen. Bei den Entwicklern haben sie übrigens trotz der schlechten Nachrichten, was die Finanz-Situation angeht, keine miese Stimmung ausgemacht. Die Entwickler glauben an ihr Spiel, das mache Profit, man wolle sich nicht von der eigentlichen Arbeit ablenken lassen.

Die neuen Instanzen unter dem Orochi-Turm erhalten von den Beobachtern gute Noten, wobei es hier wohl besonders auf das richtige Tuning der AEGIS-Systeme ankommt. Die Welt-Bosse sind von den Kampf-Systemen her hingegen eher etwas schlicht gehalten, wie es heißt. Lob ernten die zahlreichen „Quality of Life“-Verbesserungen.

http://youtu.be/-VGUFgaM-xo

Die kompletten Patch-Notes zur Ausgabe 12 Teil 1 (ein zweiter Teil soll in einigen Wochen folgen) lest Ihr hier direkt bei Funcom. Mehr zu The Secret World findet Ihr auf unserer TSW-Themenseite.

Quelle(n):
  1. MO
  2. mmorpg.com

Hearthstone: Wie Tjost die Rush-Decks eindämmen soll

Mit der Erweiterung Das Große Turnier sollen Hearthstone-Spieler den Rush-Decks endlich Paroli bieten können – die Entwickler sprechen über ihre Gedanken beim Design.

Die unendlichen Möglichkeiten von Hearthstone reduziert auf 2.

Zum Glück nur ein Kartenchaos - aber eine ähnliche "Komplexität" wie beim Facehunter.
Zum Glück nur ein Kartenchaos – aber eine ähnliche “Komplexität” wie beim Facehunter.

Im Grunde ist Blizzards Kartenspiel Hearthstone mit einer schier unendlich großen Zahl von Deckkombinationen gesegnet. Doch in den letzten Monaten tendieren die meisten Spieler dazu, Rushdecks zu spielen, die den Gegenspieler in 4-5 Zügen gnadenlos überrennen. Kein Wunder, der Erfolg gibt ihnen recht. Die sogenannten Face-Hunter und Rush-Locks benötigen nur knapp 1/3 der Zeit, um ein Spiel zu beenden. Wer davon frustriert ist, steigt nach kurzer Zeit selbst auf ein solches Deck um. Jetzt will Blizzard den Spielern endlich neue Kontermöglichkeiten geben, eine davon ist das Tjosten.

Überlegenheit aus der Tiefe des Decks

Die verbesserte Version des Zombie-Fraß - nur ganz ohne Nachteile, wenn alles klappt.
Die verbesserte Version des Zombie-Fraß – nur ganz ohne Nachteile, wenn alles klappt.

Tjost ist auf den ersten Blick nur eine lustige, zufallsabhängige Mechanik, wer sich etwas länger damit beschäftigt, der erkennt die großen Vorteile. In einem Interview mit gamespot.com verrieten Senior Game Designer Mike Donais und Executive Producer Hamilton Chu, wie sich Tjosten auswirken soll:

Die neue Mechanik verbessert langsame Decks! Langsame- und Lategame-Decks haben im Regelfall teure Diener und sollten deshalb stärker vom Tjosten gewinnen – denn die Effekte kommen dann zu Tragen, wenn ein eigener Diener höhere Manakosten hat, als der des Feindes. Dies erlaubte den Entwickler, Karten zu entwickeln, die grundsätzlich ein wenig stärker sind, deren Vorteil aber nicht immer zum Tragen kommt, sondern hinter einer halbzufälligen Mechanik versteckt ist.

Rushdecks profitieren von Anti-Rush-Karten

Hearthstone Hexenmeister
Hexenmeister und Jäger soll es planmäßig am stärksten treffen – ob sie am Ende immernoch die Wahl Nummer 1 bleiben?

Die Schwierigkeit bestand in der Vergangenheit darin, Karten im niedrigen Manabereich zu erstellen, die Rushdecks kontern konnten (wie der Todesfürst oder Zombiefraß), ohne selbst von diesen ausgenutzt zu werden. Denn fast alle Karten, mit denen man die voreiligen Jäger und Hexer in die Schranken weisen könnte, können auch schlicht von diesen benutzt werden. Wenn Rushdecks allerdings zuverlässig vom Tjosten profitieren wollen, dann müssen sie genau auf das Setzen, was ihnen das Genick brechen könnte: langsame Karten.

Natürlich will Blizzard mit der neuen Erweiterung Rushdecks nicht vollkommen unterbinden, sondern den Spielern nur neue Möglichkeiten an die Hand geben, um sich gegen Aggro-Decks besser wehren zu können, und das Meta des Spiels wieder in Bewegung zu setzen – denn das ist in den letzten Monaten ein wenig eingeschlafen.

Wer sich selbst von den neuen Karten überzeugen will, sollte einen Blick (oder mehrere) auf unsere Galerie mit allen 132 Karten von Das Große Turnier werfen.

Quelle(n):
  1. gamespot.com

Guild Wars 2: Gibt man das Release-Datum für Heart of Thorns nächste Woche bekannt?

Bisher wartet man noch vergeblich auf ein Releasedatum von Heart of Thorns, der ersten Erweiterung von Guild Wars 2. Das könnte sich nächste Woche ändern.

Die Zukunft von Heart of Thorns

In einer Woche wissen wir vielleicht um das Releasedatum.
In einer Woche wissen wir vielleicht um das Releasedatum.

ArenaNet hat versprochen, auf der PAX Prime 2015, die nächste Woche in Seattle abgehalten wird, eine große Ankündigung parat zu haben. Thematisch wird es natürlich um den aktuellen Zustand von Heart of Thorns gehen – und dessen Zukunft, sprich: Wann wird das Spiel released? Da ArenaNet nach aktuellen Plänen noch vorhat, das Addon in diesem Jahr zu veröffentlichen, gehen langsam die Termine für große Events aus – die PAX Prime bietet sich also wunderbar dafür an. Möglich wären natürlich auch weitere Ankündigungen zu entsprechenden Beta-Events, denn bisher hat man hier eine enge Kommunikation mit den Spielern gepflegt und sich ihr Feedback sehr zu Herzen genommen. Nächstes Wochenende werden wir mehr wissen.

Wer sich das Event selber ansehen möchte, kann dies am 29. August über den offiziellen GW2-Stream auf Twitch erledigen oder hält die Augen auf unserer Guild Wars 2-Themenseite offen.

Quelle(n):
  1. 2p.com

Bless Online: Koreanische MMORPG-Hoffnung kündigt dritte Closed Beta an

Das koreanische Action-MMORPG Bless Online soll bald in die dritte Closed Beta gehen. Änderungen am Kampf-System, zahlreiche neue Features und ein höheres Level-Cap sind die Highlights.

Bless war das letzte Mal im Winter letzten Jahres ein großes Thema: Da war man in der zweiten Closed Beta. Jetzt hat man 8 Monate im stillen Kämmerlein an dem Action-MMORPG in einem westlichen Fantasy-Setting gearbeitet. In der Zeit hörte man fast nichts von Bless. Nun haben die Entwickler wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben.

Bless-Versammlung

Es sieht nach wie vor so aus, als setzt Neowiz große Stücke auf das Unreal-3-Engine-MMORPG, das mit großem Aufwand entwickelt wird. Man arbeite „Tag und Nacht“ am Spiel, heißt es.

Die nächste Closed Beta soll das Level-Cap auf 45 erhöhen, außerdem ändert man das „Kampf-System“ für manche Fernklassen, stellt für sie von einem Action- auf ein klassisches Tab-Target-System um. Zudem kommen Systeme für Politik und Gilden, sowie zahlreiche weitere Features.

Man darf gespannt sein, was es in den nächsten Monaten über BLESS gibt. Wir halten das Korea-MMORPG für einen der Hoffnungsträger des Genres in 2015 und 2016.

http://youtu.be/8HKTHn7EWrA

Mehr zu BLESS Online findet Ihr auf unserer Themenseite zum Spiel.

Quelle(n):
  1. MMO Culture

The Elder Scrolls Online: Zenimax entlässt ein drittes Mal Mitarbeiter

Beim Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online wurden erneut Kundendienst-Mitarbeiter entlassen.

Es ist schon mehrfach passiert: Zenimax hat Mitarbeiter von The Elder Scrolls Online entlassen. Jedes Mal stieß das auf ein mediales Echo. Beim ersten Mal, zwei Monate nach dem Launch, entließ man Kundendienstmitarbeiter vor allem in Galway, Irland. Da machte eine lokale Zeitung darauf aufmerksam.

Beim zweiten Mal vor rund einem Jahr traf es auch Designer, die Entlassungen gingen durch alle Bereiche. Beim Kurznachrichtendienst Twitter entstanden dann Listen und Versuche, die entlassenen Mitarbeiter möglichst schnell zu vermitteln.

TESO-Nedier

Jetzt ist es wieder passiert: Erst waren es nur Gerüchte, dann wurden die bestätigt. Bethesda hat sich dazu auch schon geäußert und zu den Entlassungen gesagt: „Nach dem erfolgreichen Start von The Elder Scrolls Online auf PC und den Konsolen haben wir unseren Kundendienst an die Erfordernisse der Spieler angepasst.“

Es scheint also, als habe man sich diesmal wieder „nur“ von Kundendienst-Mitarbeitern getrennt und nicht von Designern – so wie beim ersten Mal. Nach einem Start, wenn alles halbwegs läuft, kommen weniger Tickets und man benötigt weniger Personal, um die zu bearbeiten.

Natürlich ist das für die Betroffenen dennoch keine angenehme Situation. Wie viele Mitarbeiter diesmal von den Entlassungen betroffen sind, ist nicht bekannt.

Quelle(n):
  1. MO

Mein MMO fragt: Welches MMO war besser als erwartet?

Heute stellen wir uns und Euch die Frage: An welches Spiel habt ihr gar keine Erwartungen gestellt und wurdet dann doch hellauf begeistert?

Die Gurken des Internets

Das so ziemlich einzige jugendfreie Bild von Scarlet Blade der Welt. Wirklich.
Das so ziemlich einzige jugendfreie Bild von Scarlet Blade der Welt. Wirklich.

Wenn wir mal für einen Moment ganz nüchtern reflektieren: Die virtuelle Welt ist voller Gurken. Es gibt Spiele, in denen man kaum etwas anderes machen kann, als von A nach B zu latschen. Alle 10 Minuten steckt man mit dem Charakter irgendwo fest und kann sich nicht mehr bewegen. Andere Games konzentrieren sich nur auf einen einzigen Aspekt und das sind meistens nicht sonderlich realistische Wackelanimationen von sekundären Geschlechtsmerkmalen (Scarlet Blade, anyone?). Aber versteckt in all dem Schrott, in all den schlechten Produktionen gibt es auch ein paar wirklich gute Spiele, denen man es auf den ersten Blick gar nicht angesehen hätte – und genau hier fragen wir: Welches MMO war besser, als Ihr zu Beginn erwartet habt?

Cortyn meint: Ich habe in meinem Leben schon einige wirklich, wirklich schlechte Spiele gesehen. Das hat im Umkehrschluss inzwischen dazu geführt, dass ich vielen Games gar keine Chance mehr gebe, wenn die Screenshots oder Trailer mich nicht auf den ersten Blick mitfiebern lassen. Dennoch gibt es einige Beispiele, bei denen ich erst absolut keine Erwartungen hatte. Eines dieser Spiele ist definitiv TERA. Ich kann heute nicht mal mehr rational begründen, warum ich mir TERA überhaupt gekauft habe (aber was kann ich schon noch rational begründen?). Mir war einfach nach einem neuen Game und dann lag es schon schneller im Einkaufskorb, als ich überhaupt nachdenken konnte.

Cortyn Castanic Tera
Tera war dann doch deutlich besser als befürchtet – oder erwartet.

Obwohl mein erster Gedanke bei der Charaktererstellung schon “Oh je!” war, beim Anblick der Charaktermodelle beider Geschlechter, hat sich das Ganze recht schnell zu einem stimmigen Gesamtbild gewandelt. Die Welt hatte ein stimmiges Design, das Kampfsystem hat damals ungeheuer viel Spaß gemacht. Für ein “neues” Universum war die im Spiel befindliche Hintergrundgeschichte gut ausgearbeitet und sogar relativ düster, was mir direkt zusagte. Die Vielzahl an Rollenspieler hatte mich so überrascht, dass die ersten Zweifel aufgrund der Freizügigkeit der meisten Kleidungsstücke recht schnell ausgeräumt waren – jetzt zählen die Castanic sogar zu meinen Lieblingsvölkern überhaupt.

Aber nun zurück zu Euch! Von welchem Spiel habt Ihr Euch vielleicht gar nichts erhofft und habt nur begonnen, weil ein Freund es empfohlen hat oder eine seltsame Laune Euch überkam? Welches Spiel war einfach deutlich besser, als euer erster Eindruck es erahnen ließ? Teilt es uns mit und diskutiert in den Kommentaren!

Destiny: Xur, Agent der Neun, Angebot und Position am 21.8.

Am 21.8. kommt Xur, der Agent der Neun, zum MMO-Shooter Destiny. Er hat mannigfaltige exotische Rüstungen und Waffen dabei, die in wenigen Wochen in eine komische Blue-Print-Collection aufgenommen werden.

Was mit Xur und den seltsamen Münzen in „König der Besessenen“, der viel diskutierten Erweiterung von Destiny, passieren wird, weiß man im Moment noch nicht. Er soll ein neues Item erhalten, mit dem man die Chancen erhöht, von einem Boss-Gegner ein exotisches Item zu erhalten. Aber ob etwa all die angesammelten Münzen mit „König der Besessenen“ noch eine Rolle spielen werden, ist nicht bekannt.

Auch wie viele neue exotische Gegenstände er dazubekommt, weiß man nicht. Im Moment sieht es so aus, als wäre Bungie eher auf dem Trip, neue exotische Waffen über lange Quests zu verteilen und sie nicht einfach dem Typ mit den Tentakeln ins Inventar zu legen.

Destiny-Xur

Beim letzten Live-Stream konnte man sehen, dass eine der Methoden, um an Ruf zu kommen, das Abgeben von schweren Munitionssynthesen ist. Hier könnte es sich vielleicht lohnen, einen Vorrat anzulegen – aber das ist im Moment reine Spekulation.

Alles zu Xur, dem Agent der Neun, am 21.8, 22.8. und 23.8. in Destiny

Wann kommt Xur und wann geht er wieder?

Xur kommt am Freitag, dem 21. August, um 11:00 Uhr vormittags in den Turm oder ins RIff. Er bleibt 48 Stunden. Damit verlässt er die Welt von Destiny am Sonntag, dem 23. August, ebenfalls um 11:00 Uhr.

Wo steht Xur?

Xur steht in der Halle der Hüter, bei der Vorhut.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Was hat das mit den Zahlen in Klammern bei den Rüstungen auf sich?

Die Zahlen in den Klammern informieren über den aktuellen Wert genau dieser Ausgabe eines exotischen Rüstungsteil. Denn der kann innerhalb bestimmter Parameter variieren. Wie hoch diese Parameter für Stärke, Intellekt und Disziplin je nach Rüstungs-Slot sind, lest Ihr in diesem Artikel.

Was hat Xur in dieser Woche in Destiny dabei?

Donnerlord-Destiny-218

Xur verkauft in dieser Woche das exotische Maschinengewehr Donnerlord für 17 seltsame Münzen. Damit hatte Xur in zwei aufeinanderfolgenden Wochen die bislang seltensten exotischen Waffen im Angebot. Sowohl die Gjallarhorn als auch Donnerlord hatte er bis letzten Freitag nur jeweils einmal dabei. Jetzt beide Waffen zum zweiten Mal.

Für Titanen gibt es den DLC-2-Helm Ewiger Krieger (mittelmäßige 72 INT, 57 DIS). Die kosten wie alle Rüstungsgegenstände 13 seltsame Münzen.

Destiny-Ewiger-Krieger-218

Für Jäger die Maske des dritten Mannes (schwache 97/102).

Destiny-Maske-des-dritten-Mannes-218

Für Warlocks die Brustrüstung Sternenfeuer-Protokoll (schwache 123/130).

Destiny-Sternenfeuerprotokoll-218

Als Engramm hat er eine Brustrüstung dabei. Da kann an DLC-2-Items die Warlock-Brust Läuterer-Robe herauskommen.

Vainglory: Neues Mobile-MOBA hat Bock auf eSport

Auf der diesjährigen gamescom bin ich auf ein ganz besonders Game gestoßen: Vainglory. Ein MOBA-Titel speziell für Tablets und Smartphones aus dem Hause Super Evil Megacorp. Gleich im Anschluss durfte ich exklusiv mit Bo Daly, dem Co-Founder und CEO von Super Evil, ein kleines Pläuschchen halten.

Vainglory wurde von dem amerikanischen Publisher Super Evil Megacorp bereits im letzten Jahr auf die Tablets und Smartphones der Apple-Jünger gebracht. Vor kurzem folgte dann der Release auf Android. Wie in jedem anderen MOBA auch gilt es zusammen im Team die gegnerische Basis zu zerstören. Mit von der Partie sind auch wieder verschiedenen Helden, Skins, Türme, Monster und Items. Doch anders als seine 1000 MOBA Kollegen wurde Vainglory ausschließlich für den Mobile-Markt entwickelt.

Intuitive Steuerung ermöglicht Barrierefreies Gameplay

Anfangs war ich wirklich skeptisch, ob sich ein MOBA auf einem Tablet, geschweige denn Smartphone spielen lässt. Doch wer genauso denkt, hat Vainglory noch nicht gespielt. Die Steuerung ist einfach, präzise und intuitiv, wodurch das Spielerlebnis nicht von umständlicher Steuerung behindert wird. Hier hat sich das Entwickler-Team wirklich Gedanken in Sachen Bedienung gemacht. Dank der Touchscreen optimierten One-Klick-Steuerung befehligen wir unseren Helden mit einfachen Klicks über das Display, visieren Gegner ebenfalls mit einem Klick an und attackieren anschließend automatisch. Um das Spielgeschehen übersichtlich zu gestalten, beschränkt sich die Größe des Teams auf jeweils 3 Spieler. Ein weiterer Pluspunkt ist die Grafik. Auf den aktuellen Geräten von Apple und Android läuft das Spiel sehr flüssig und in ansprechender Optik.

Wie das Ganze dann in der Praxis aussieht, erfahrt ihr in diesem lustigen Trailer

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Nur die Harten kommen zu Vainglory

Bo Daly, Co-Founder und CEO von Super Evil, erklärte mir, dass man mit Vainglory vor allem Hardcore-Gamer ansprechen möchte. Ein Casual-MOBA für die Mobile-Plattformen zu entwickeln, sei unmöglich. In der Vergangenheit hatte man bereits bei einigen großen Titel beobachten können, welch negative Auswirkungen die „Casual-isierung“ mit sich bringt. Doch dies soll nicht heißen, dass Vainglory nicht zugänglich für potenzielle Spieler ist.

Vainglory Gameplay

Bo hat es mit Eishockey und Fußball verglichen. Beim Eishockey braucht man eine teure Ausrüstung, Hockey-Schläger, Schlittschuh und eine Eishalle. Zudem hat nicht gleich jeder ein Hockey-Team vor Ort, bei dem er mittrainieren kann. Beim Fußball ist die Sache wesentlich einfacher. Alles was man zum Spielen benötigt, ist ein Ball, den sich jeder leisten kann – und so ist es auch mit Vainglory. Man braucht nur ein Tablet/Smartphone und eine Internetverbindung und schon kann man überall auf der Welt zocken.

Die Community ist das Wichtigste überhaupt“

Bei Vainglory wird viel Wert auf die Community gelegt. Durch regelmäßige Updates mit Content-Inhalten möchte man das Spiel stets weiterentwickeln und verbessern. Dabei versuche man so eng wie möglich mit der Community zusammenzuarbeiten. Man möchte auf die Wünsche und Anregungen der Spieler eingehen. Schließlich sei eine zufriedene Community wichtig für jedes Spiel, denn nur so ist der Erfolg langfristig garantiert.

Auf dem Vormarsch zum Mobile-eSport

Vainglory Esport

Mit Vainglory wolle man als erstes Mobile-Game überhaupt das geweihte Land des eSports betreten – was sich bisher auch gut anlässt. In Zusammenarbeit mit OGN veranstaltete Super Evil im Juli die Vainglory World Invitationals Tournament in Korea. Letzten Sonntag startete dann die Vainglory International Premier League (IPL). Dies ist ein Elite-Wettbewerb mit den besten Teams aus der ganzen Welt, die um einen Preispool von 70.000 US-Dollar kämpfen.

Bei Vainglory glaubt man an einen Wandel im eSport. Auch wenn man sich heutzutage noch kaum vorstellen kann, dass Pro-Gamer Mobile-Games auf Tunieren zocken, so soll in den nächsten fünf Jahren ein Umbruch stattfinden.

Bo Daly glaubt an den Erfolg von Vainglory im eSport. Und für 1,5 Millionen aktiven Spielern, rund 270.000 Zuschauern auf Twitch und mehr als 13 Millionen Minuten Spielzeit auf Twitch braucht man sich als „neues“ Mobile-MOBA nicht schämen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Hearthstone: Kommt doch noch der Coop-Modus?

Ein hartnäckiges Gerücht von Hearthstone wird erneut befeuert – einige Spieldateien weisen auf einen möglichen 2-Spieler-Modus hin!

2 Spieler gegen einen Boss?

Schon seit der Betaversion von Hearthstone spekulieren die Spieler darauf, dass es eventuell einen Koop-Modus geben könnte, in dem Spieler zusammen gegen bestimmte Bosse antreten. Ein sehr ähnliches System besaß nämlich auch das ursprüngliche Warcraft-TCG, bei denen mehrere Spieler gegen Raidbosse wie Onyxia oder Illidan antreten konnten.

Hearthstone-Naxxramas-Bretter
Das Interface müsste für einen Koop-Modus angepasst werden – wie das wohl auf dem Smartphone bewerkstelligt wird?
Der Ritzelmeister steht momentan in der boreanischen Tundra - allerdings nur in WoW.
Der Ritzelmeister steht momentan in der boreanischen Tundra – allerdings nur in WoW.

Im neuen Patch 3.0, der bereits die 132 Karten für Das Große Turnier enthält, haben Dataminer nun einige Datensätze gefunden, welche die Diskussion erneut anheizen dürfen. Demnach gibt es im Spiel bereits Befehle für Sprachausgaben, die auf einen Mehrspielermodus hindeuten:

“Gut gemacht. Ihr habt den Boss zusammen besiegt. Beide Spieler gewinnen!” und “Besiegt Ritzelmeister Mechazod zusammen, um zu gewinnen!”

Auch wenn es keinerlei konkrete Aussagen seitens Blizzard dazu gibt, deutet dies jedoch stark auf einen Mehrspielermodus hin. Denkbar wäre ein Abenteuer, das mit mehreren Spielern zusammen bestritten werden kann – dies könnte man auch gut in Form eines Kartenchaos präsentieren, um erstes Feedback und Meinungen zu erhalten.

Ob an dem Gerücht etwas dran ist, wird sich aber wohl erst in den nächsten Monaten zeigen, nachdem sich der Trubel um Das Große Turnier etwas gelegt hat und Blizzard über die Zukunftspläne von Hearthstone spricht – die BlizzCon wäre dafür ein ausgezeichneter Termin.

Quelle(n):
  1. gamespot.com

Shroud of the Avatar: Hitzige Diskussion um geplantes Feature

Im offiziellen Forum des kommenden (MMO)RPGs Shroud of the Avatar ist eine heftige Diskussion um ein Feature entbrannt, von dem viele glaubten, dass es definitiv seinen Weg in das Spiel finden würde – die Möglichkeit, alle Gegenstände überall in der Welt fallen zu lassen.

Zum Verständnis, warum dies zu seinem Aufruhr führt: In den früheren Ultima-Spielen war es möglich, dass man Gegenstände verschieben und auch aus dem Inventar fallen lassen konnte. Eine Tasse auf einem Tisch etwa ließ sich in Ultima 7 verschieben, mitnehmen oder irgendwo anders platzieren. Dies führte dazu, dass man beispielsweise weitere Objekte finden konnte, die unter anderen Gegenständen versteckt waren. Oder es war möglich versteckte Geheimtüren zu finden.

Diese Interaktion mit allen Objekten in der Welt war eines der Features, die Ultima schon immer von anderen Rollenspielen abhob und dazu führten, dass sich die Welt lebendiger und interaktiver anfühlte im Gegensatz zu den statischen Welten anderer Spiele, in denen Objekte überall festgeklebt zu sein scheinen.

Sollen Items frei in der Spielwelt platziert werden können?

Shroud of the Avatar - Phoenix

Ein solches Feature war nun auch für Shroud of the Avatar geplant. Spieler sollten die Möglichkeit bekommen, die Gegenstände, die sie bei sich trugen, einfach auf den Boden oder einen Tisch zu legen und andere Spieler könnten diese Objekte dann mitnehmen. Oder Fässer sowie Stühle in der Spielwelt sollten verschoben werden können.

Allerdings gab es dabei noch einige Probleme zu bewältigen. Zum einen würde die Performance stark einbrechen, wenn jeder Spieler immer und überall Objekte platzieren kann. Diese Objekte müssen berechnet werden, wodurch das Spiel starke Lags bekommen könnte. Ein anderes Problem ist, dass man beispielsweise Türen oder NPCs sowie andere Spieler einsperren könnte, indem man sie mit Schränken oder Fässern umgibt. Das könnte zu unfairen Verhaltensweisen führen. Eine Idee war, dass Objekte, die man frei in der Spielwelt platziert, nach einer gewissen Zeit verschwinden, um den Lag zu minimieren.

Kommt das Feature oder nicht?

SotA Screenshot

Nun kamen Gerüchte auf, dass dieses Feature komplett gestrichen worden sei, was zu den erwähnten Diskussionen führte. Starr Long, Executive Producer des Spiels, meldete sich zu Wort und erklärte, dass man dieses Feature zwar noch immer gerne integrieren würde aber zunächst die Probleme lösen müsse. Offenbar verstanden viele dies aber so, dass es das Feature wohl nicht ins Spiel schaffen würde.

Ein weiterer Vorschlag war, dass man das freie Platzieren und Verschieben von Objekten in der Spielwelt dann doch wenigstens im Offline-Part von Shroud of the Avatar ermöglichen solle. Denn dieser Part, der sich wie ein reguläres Single-Player-RPG spielen soll, wird von rund der Hälfte der gesamten Community heiß erwartet und zudem wurden bereits einige einzigartige Features für diesen Modus angekündigt – darunter NPC-Gefährten, die einen auf der Reise begleiten.

SotA Screenshot Release 20

Wenn so viele derart am Single-Player-Offline-Part interessiert sind und es Probleme mit der Implementierung des gewünschten Features im Online-Part gibt, dann sollte es doch wenigstens offline zur Verfügung gestellt werden. Dazu äußerten sich die Entwickler bisher noch nicht. Die Diskussion wurde inzwischen unterbrochen, da sie zu erhitzten Gemütern führte und der Thread erst moderiert werden muss.

Daher ist momentan noch nicht sicher, ob man Gegenstände frei in der Spielwelt von Shroud of the Avatar platzieren und verschieben können wird und wenn ja, ob dies dann nur für den Offline- oder auch für die Online-Modi gilt.

Destiny: Schicksal der Gjallarhorn, Belohnungen für Jahr-1-Spieler bekannt

Beim MMO-Shooter Destiny hat Bungie jetzt neue Belohnungen für Jahr 1 bekanntgegeben und das Schicksal der Gjallarhorn geklärt.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag erschien das jüngste Weekly Update von Bungie. Dort geht man auf Fragen der Community ein. Diesmal klärte man noch eine Menge Info-Bedarf, wenn man auch nicht alle Fragen beantworten wollte oder konnte.

Gibt es eine Jahr-2-Ausgabe von Gjallarhorn?

Das sind die neuen Fakten:

  • Trotz der verringerten Zahlen bei den Jahr-1-Waffen (exotische Waffen besaßen im Stream statt 365 Angriffswert nur noch 160) sollen sie in Jahr-1-Aktivitäten noch genau viel Leistung bringen wie jetzt, wenn man die Balance-Änderungen in 2.0 mal außer Acht lässt
  • Gjallarhorn wird keine Jahr-2-Ausgabe bekommen, was das genau heißt und wie stark Jahr-1-exotische Waffen und Rüstungen voll aufgerüstet in Jahr 2 sein werden, sagt man auch diesmal nicht
Von der SUROS Regime wird's eine Jahr 2 Ausgabe geben, von der Gjallarhorn nicht.
Von der SUROS Regime wird’s eine Jahr 2 Ausgabe geben, von der Gjallarhorn nicht.
  • Dafür werden die Titanen-Handschuhe „Kein Plan B“ eine Jahr-2-Ausgabe erhalten. Bestätigt wurden im Live-Stream am Mittwochabend ebenfalls die SUROS-Regime und der Warlock-Helm Licht hinter Nemesis. Sie werden verbesserte Jahr-2-Ausgaben erhalten
  • An die Jahr-2-Ausgaben von Jahr-1-Exotics kommt man ran, indem man die Jahr-1-Ausgabe des exotischen Items besitzt. Dann kann man die Jahr-2-Version aus seiner „Blueprint“-Collection ausdrucken – das wird wohl legendäre Marken kosten
  • Legendäre Marken werden wie Glimmer und auch die exotischen Blueprints accountübergreifend sein
  • Legendäre Marken erhalten Spieler über den wöchentlichen heroischen Strike, über tägliche Story-Kapitel und tägliche PvP-Beutezüge – und wenn sie legendäre Jahr-2-Gegenstände zerlegen
  • Es wird einen Umtausch von den Jahr-1-Schmelztiegel- und Vorhutmarken geben, für jeweils 50 von ihnen erhalten Spieler ein „Ruf-Item“, das sie benutzen können
  • Das Glimmer-Cap bleibt dasselbe wie in Jahr 1, es soll eine Menge in Jahr 2 geben, für das Hüter Glimmer ausgeben können.

Die Jahr-1-Belohnungen sind nun bekannt

Nach langem Hin und Her sind jetzt die „Belohnungen für Jahr-1-Spieler“ bekannt. Diese erhalten”VIP” – Spieler, die entweder Licht-Level 30 erreicht haben oder beide DLCs besitzen. Stichtag, um eine der beiden Bedingungen zu erfüllen, ist der 31.8.2015.

Die Belohnungen sind:

  • Die Geisthülle „Brave Ghost Shell“
Ghost-Shell-Destiny
  • Das „Be Brave“-Emblem
Destiny-Be-Brave-Emblem
  • Der „Old Guard“-Shader
Destiny-Old-guard-Shader
  • Und der „S-34 Ravensteel”-Sparrow
Ravensteel-Sparrow-Destiny

Die Belohnungen könnt Ihr Euch in diesem Trailer anschauen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Anschauen werden wir uns das Inventar von Xur, am Freitag dem 21.8., um 11.00 Uhr. Der wird entweder im Turm oder im Riff auftauchen, wenn er nach der Gjallarhorn-Geschichte letzten Freitag überhaupt noch mal kommt. Hier geht es zu unserem Bericht über Xur und sein Inventar am 21.8.

Quelle(n):
  1. Bungie

League of Legends: Neuer Patch 5.16 wirbelt Meta durcheinander

Beim MOBA League of Legends hat der neue Patch 5.16 die Balance der Champions kräftig durcheinandergewirbelt.

Das kommt doch relativ selten vor: Nicht dass League of Legends patcht, das passiert ständig, aber selten ändert ein Patch so viel an der Spiel-Mechanik, der Balance und dem Meta wie der jetzige 5.16er Patch.

Der verändert die vier „Juggernaut“-Champs Darius, Mordekaiser, Garen und Skarner sowohl radikal wie auch kreativ. Das sind “Off-Tanks”, die sich dann in der Praxis doch alle ein wenig gleich spielten, Schwierigkeiten hatten, ihre Rolle zu erfüllen. Das will Riot nicht länger so belassen. Wir haben die Änderungen schon mal vorgestellt.

LoL-Mordekaiser-Aktualisierung

Darius, Garen, Mordekaiser, Skarner kriegen eine neue Identität

Hier schraubt Riot nicht nur an den Werteverteilungen, sondern gibt jedem der Champs einen „neuen“ Dreh, der sich auf die Matches auswirken sollte, an denen sie teilnehmen:

  • Darius wird deutlich defensiver, richtet aber, wenn eine Mordswut in ihm aufwallt, heftigen Schaden an
  • Garen nimmt es sich zum Ziel, den gefährlichsten Feind im Gegner-Team auszuschalten
  • Mordekaiser baut ein besonderes Verhältnis zum Drachen auf
  • Und wenn Skarner im Spiel ist, bohren sich Kristallspitzen an markanten Punkten der Karte aus der Erde

Das ist Teil der neuen Idee von Riot, dass man deutlich merken soll, ob im gegnerischen Team jetzt dieser Off-Tank ist oder eben ein anderer rumturnt. Zudem bufft und nerft man noch mal zwei Runden quer durchs Roster alle möglichen Champs und schaut sich die Items auch noch mal an.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Drei neue Gegenstände wirken von Marvel inspiriert

Gleich 3 neue Gegenstände kommen frisch ins Spiel, die ein bisschen an Marvel-Superhelden angelehnt sind:

  • Panzer des toten Mannes lässt den Träger an Tempo gewinnen, ihn ins Rollen kommen, er wird quasi zum Juggernaut
  • Urwut macht den Träger zum Hulk, wenn er richtig einstecken muss
  • Und die titanische Hydra (okay, das ist jetzt kein Marvelheld) sorgt für einen interessanten Flächenschadenseffekt

Neben all diesen „tatsächlich spürbaren“ Änderungen kommen auch noch frische Skins wie Arcade Riven oder Schlachtboss Blitzcrank, der nach Toy Story aussieht.

Arcade-Riven-LoL
Schlachtboss-Blitzcrank-LoL

Die nächste Ladung frischer Skins kündigt man gerade mit einer kryptischen Project-Aktion an.

Destiny: Die 3 neuen Subklassen im Fokus – Warlock wäre fast ein Nekromant geworden

Beim MMO-Shooter Destiny stellt man die 3 neuen Subklassen vor und lässt sich in die Karten schauen.

Als Destiny im September 2014 mit den 6 Subklassen startete, die mittlerweile jeder Spieler so gut kennt, arbeitete ein anderes Team bereits an drei weiteren. Die 3, Nachtpirscher, Sturmbeschwörer und Sonnenbrecher werden Destiny-Spieler mit der Erweiterung „König der Besessenen“ zu sehen und zu fühlen bekommen.

Destiny-Arkan

Übrigens: Ursprünglich wollte man sogar mit 4 Charakter-Klassen starten also eine vierte Grundklasse neben Titan, Jäger und Warlock designen, aber das bekam man nicht hin. Immerhin sollen sich die Charakter-Klassen voneinander unterscheiden und nicht zu viele überlappende Fähigkeiten aufweisen. Also ging man auf 3 Grundklassen runter und mit der Entscheidung passte dann alles.

Warlock sollte ein Nekromant werden, wurde zum Sturmbeschwörer

Im Designprozess für die König der Besessenen kamen immer wieder neue Ideen für Subklassen, alte wurden verworfen.

So hatte man ursprünglich vor, aus dem Warlock mit König der Besessenen einen „Nekromanten“ zu machen. Der hätte dann besiegte Feinde auferstehen und für sich kämpfen lassen, aber aus der Idee wurde nichts, stattdessen hat man sich für den „Sturmrufer“ entschieden.

Für den steht klar Imperator Palpatine aus Star Wars Pate. „Er ist nicht sehr subtil, fliegt durch die Gegend und verteilt Elektroschocks“, verrät Bungie. Gegner würden seinen Nahkampf-Angriff zu hassen lernen. Denn der hat eine enorme Reichweite, wenn er voll aufgeladen ist. Als Warlock sollte man sich daher angewöhnen, schon früh mit der Melee-Attacke zu arbeiten. Sturmbeschwörer hätten in einem Melee-Duell hohe Sieges-Chancen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Im Talentbaum werden mehrere Builts für den Sturmbeschwörer möglich sein. So können Sturmbeschwörer-Warlocks entweder an einzelnen Gegnern erhöhten Schaden anrichten oder darauf ausgelegt sein, eine größere Gruppe von Feinden zu kontrollieren und zu beharken. Eine anderes Built setzt auf Mobilität und verfügt über einen Blink, einen kurzen Teleport.

Destiny-Bogen

Jäger ist diesmal subtil, aber auch nicht zu subtil als Nachtpirscher

Für den Jäger hatte man beim Design zu Beginn eigentlich mehr an eine klassische „Aufspür“-Version gedacht: an einen Jäger, der Spuren liest und durch Wände sehen kann. Während das thematisch zum Jäger passte, spielte sich diese Version einfach nie richtig gut.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Geeinigt hat man sich dann auf den Nachtpirscher. Der wird eher anspruchsvoll zu spielen sein. Seine Super ist als „Konterfähigkeit“ gedacht, damit kann der Nachtpirscher Gegner an Wänden oder am Boden festnageln. Attacken kann er durch eine Kampf-Rolle ausweichen und er setzt Nebelgranaten ein.

Eine „Voidwall Granate“ erzeugt zudem eine Barriere.

Destiny-Titan-Solar

Star der Erweiterung könnte der Titan werden: Billard mit brennenden Gegnern

In ersten Bildern und Videos wahnsinnig beliebt: der Titan als Sonnenbezwinger. Da lösten erste Trailer ungefähr folgende Reaktion aus: „Oh Gott, ich brauche einen Titan, ich will einen flammenden Hammer.“
Viele der Aktionen des Titanen setzen den Gegner in Brand.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Bei Bungie gibt man den Tipp, dass man Gegner nicht sofort töten, sondern sie lieber anzünden und in ihre Freunde stoßen sollte, damit es zu einer Kettenreaktion kommt.

Achtung: Die Videos in dem Artikel stammen von der Fanseite PlanetDestiny. Sie sind zwei Monate alt und beruhen auf der E3-Präsentation, einer früheren Version. Das kann sich also alles noch ändern oder mittlerweile geändert haben. Der Text des Artikels bezieht sich hingegen auf neue Informationen von Bungie.


Mehr zu Destiny und der Erweiterung König der Besessenen lest Ihr auf unserer Destiny-Themenseite.

Quelle(n):
  1. Game Informer

WildStar: Kosmos-Punkte belohnen treue Spieler!

Beim SciFi-MMO WildStar hat man nun das neue Treuesystem vorgestellt, mit dem Abonnenten und Nutzer des Cashhops in Zukunft belohnt werden.

Mehr Echtgeld = mehr Punkte

Die aktuellen Kosmospunkte können im Spiel eingesehen werden - ebenso wie die nächsten Belohnungen.
Die aktuellen Kosmospunkte können im Spiel eingesehen werden – ebenso wie die nächsten Belohnungen.

Wie aus einigen anderen Free2Play-MMOs bereits bekannt, führt auch WildStar mit der Umstellung auf ein kostenloses Spielmodell einige Belohnungssysteme ein. Eines davon ist das System der Kosmos-Punkte. Kurz zusammengefasst gewährt man den Käufern von Premiumdiensten (wie Abo-Kosten, NCoin, Gametime-Cards) eine neue Belohnung, die Kosmos-Punkte. Je mehr Käufe ein Spieler tätigt (und je teurer diese sind), desto mehr Punkte werden dem entsprechenden Account gutgeschrieben und desto bessere Belohnungen warten.

Was bringen die Kosmos-Punkte?

Auch neue Farben zählen zu den Belohnungen.
Auch neue Farben zählen zu den Belohnungen.

Die Belohnungen sind recht unterschiedlicher Natur. Auf der ersten Stufe (1.000 Punkte) wartet etwa nur ein besonderer Helm eines Kostüms. Bei 2.000 Punkten wird das Ganze schon interessanter, denn dann erhalten die Spieler uneingeschränkten Zugriff auf Zirkelfunktionen, Gilden und Kriegstruppen – also ein Freifahrtschein für die meisten sozialen Systeme in WildStar. Auf den höheren Rängen warten dann auch einige spielrelevante Vorteile, so gibt es bei 12.000 Punkten eine Extrachance von 10% beim Abbau von Ressourcen zusätzliche Materialien zu erhalten und bei 24.000 Punkten gar ein exklusives Reittier.

Das Kriegsschwein wartet bei 24.000 Punkten.
Das Kriegsschwein wartet bei 24.000 Punkten.

Rückwirkende Gewährung von Punkten

Und jetzt zur guten Nachricht für alle treuen Fans: Wer schon in der Vergangenheit Dinge gekauft hat, der wird rückwirkend dafür belohnt! Sämtliche Echtgeldkäufe werden zusammengetragen und in Form von Kosmos-Punkten dem Account gutgeschrieben. Hierunter fällt sowohl der Kauf des Grundspiels (12.000), das Deluxe-Upgrade (3.000) aber auch Dinge wie den Kauf von CREDD für Echtgeld (4.000). Besonders zuvorkommend: Selbst wer in der Vergangenheit mal eine Charakterumbenennung oder einen Servertransfer bezahlt hat, bekommt dafür eine dicke Stange Punkte gutgeschrieben.

Ein exklusives Haus winkt ebenfalls - wie viele Punkte man braucht, ist noch nicht bekannt.
Ein exklusives Haus winkt ebenfalls – wie viele Punkte man braucht, ist noch nicht bekannt.

Kosmos-Punkte ohne Geld auszugeben?

Für Free2Play-Spieler, die kein Geld ausgeben wollen, ist es ein wenig schwieriger, an die Kosmos-Punkte und die damit verbundenen Belohnungen heranzukommen – es ist jedoch nicht unmöglich. Wenn man im Spiel CREDD kauft (für Platin) und es dann einlöst, erhält der entsprechende Account 1.000 Kosmos-Punkte. So ist gewährleistet, dass jeder nach bestimmter Zeit in den Genuss der Boni kommen kann, wenngleich das natürlich mit einiger Farmarbeit oder Auktionshaus-Magie verbunden ist.

Bisher wurden noch nicht alle Belohnungen vorgestellt, da viele treue Spieler aber wohl bereits mit der Umstellung auf das F2P-Modell weit über 30.000 Punkte haben sollten, lassen sich die Entwickler sicher noch etwas einfallen.

Quelle(n):
  1. wildstar-online.com

WoW: Patch 6.2.2 – Fliegen hat einen Releasetermin!

Der nächste Patch für World of Warcraft, der unter anderem das Fliegen mit sich bringt, hat nun endlich einen festen Termin.

Ab dem 2. September darf geflogen werden

Der World of Warcraft-Patch mit der Nummer 6.2.2 wird am 2. September veröffentlicht. Dies ist zwar kein größer Contentpatch, bringt jedoch einige Features, die von der Community schon heiß erwartet werden. Wer sich die Mühe gemacht hat und das entsprechende Meta-Achievement abgeschlossen hat, der wird endlich in der Lage sein, in Draenor zu fliegen.

Wer will, der kann bald als Söldner in die Schlachtfelder und für den Feind kämpfen.
Wer will, der kann bald als Söldner in die Schlachtfelder und für den Feind kämpfen.

Darüber hinaus bringt der Patch auch den Söldner-Modus, mit dem Spieler der zahlenmäßig überlegenen Fraktion sich kurzzeitig dem Feind anschließen können, um mehr PvP-Spiele zustande kommen zu lassen. Auch die legendäre Questreihe wird vereinfacht, zumindest in den ersten Schritten, um auch Neueinsteigern noch die Chance zu geben, den Ring zu vervollständigen.

Tauren erhalten etwas Liebe: Ihre Volksfähigkeit wird stärker.
Tauren erhalten etwas Liebe: Ihre Volksfähigkeit wird stärker.

Zuletzt versucht man ganz offensichtlich die Horde ein wenig attraktiver für PvPler zu gestalten, denn die Volksfähigkeiten aller Hordenrassen werden verbessert. Die Fähigkeit der Blutelfen bringt nun alle Feinde für 3 Sekunden zum Schweigen (vorher 2), ebenso wird die Betäubungsdauer der Taurenfähigkeit angehoben und die Abklingzeiten reduziert.

Spätere Auswirkungen des Patches beeinflussen die anstehenden Events, wie etwa die Schlotternächte und das Winterhauchfest – bis wir die Auswirkungen davon zu spüren bekommen, vergehen aber noch einige Monate.

Wenn Ihr das Achievement für die Flugerlaubnis noch nicht erfüllt habt, keine Sorge! Es ist noch genug Zeit, um die notwendigen Erfolge abzuschließen.

Quelle(n):
  1. mmo-champion.com

Final Fantasy XIV erschließt neuen Markt, TERA und Devilian verlieren vorübergehend Regionen

In Asien tut sich auf dem MMORPG-Markt gerade was. Während Final Fantasy XIV einen neuen Markt erschließt, verlieren Tera und Devilian Kontakte zu lokalen Publisher und damit schließen Server in bestimmten Regionen.

Final Fantasy 14 kommt nach Südkorea

Final Fantasy XIV ist jetzt in Südkorea gestartet. Südkorea ist so sehr „Free2Play“-Land wie Deutschland eine Biertrinker-Nation ist. Final Fantasy XIV trägt dem ein Stück weit Rechnung, zwar bietet man ein Abo-Modell an, aber das Game kann auch „stundenweise“ bezahlt werden: 30 Tage Abo kosten ungefähr 17 US-Dollar, 30 Stunden 11 US-Dollar.

Laut MMO Culture kommt FF 14 in Korea gut an, nach Lineage 1 und Blade and Soul ist man das drittbeliebteste MMORPG. Mal gucken, ob man das halten wird, nachdem der erste Ansturm abgeklungen ist.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Devilian geht aus Südkorea

Bei Devilian hingegen, das von Trion Worlds für den westlichen Markt vorbereitet wird, gibt es eher schlechte Nachrichten aus Südkorea. Da hat man den dortigen Publisher verloren, die Server schließen, man sucht nun einen neuen Partner.

Das liege daran, heißt es, dass sich der südkoreanische Publisher auf den Mobile-Markt konzentrieren will. Man ist zuversichtlich einen neuen Partner zu finden.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Tera-Server schließen vorübergehend in Hongkong und Taiwan

Ähnliche Probleme hat TERA in der Region Hongkong, Taiwan, Macau. Der dortige Publisher konnte sich wohl nicht mit Bluehole Studios darüber einigen, die Partnerschaft fortzusetzen. Die Server schließen am 18. November. Ein neuer Publisher soll dann gefunden werden, die Daten übernehmen und die Server weiter betreiben.

Gigantic: Kommt der MOBA-Shooter schon früh in 2016? Haben Xbox-Spieler den Controller-Nachteil?

Der MOBA-Shooter Gigantic wird für XBox One und PC erscheinen, aber wie balanciert man Maus und Controller? Und was weiß man übers Release-Datum?

„Wie kommt man eigentlich auf die Idee, ein Moba zu entwickeln?“, wird Creative Director James Phinney im Interview mit Gamingbolt gefragt. Und er antwortet: „Eigentlich gar nicht.“ Man könne Gigantic sicher als MOBA bezeichnen, es habe Spiel-Elemente daraus, aber selbst sieht man es als MOBA-Shooter.

Imani-Gigantic

Hauptsächlich wollte man ein „kompetitives Spiel“ erschaffen, das eine Menge Spaß macht. Man hat Elemente aus Konsolen-Action-Spielen wie den Kampf gegen ein großes Bossmonster, aber auch einige MOBA-Ideen in Gigantic gepackt.

Ein bisschen spekuliert man auf den eSport, aber ob ein Spiel dort ankommt, das entschieden die eSportler. Das habe man als Entwickler nicht in der Hand, heißt es weiter.

16 Spieler-Figuren mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften

Das große Ding, über das man bei Gigantic gerade sprechen möchte, sind im Moment die 16 unterschiedlichen Kämpfer mit ihrem ganz eigenen Design, es gibt Brawler/Tank-Typen wie Der Markgraf. Der hat keinerlei Fernkampf-Möglichkeiten, aber eine riesige Dämonenfaust.

Tycho-Gigantic

Tyto der Flinke“ hat mit Eulenmaske und rotem Cape das Zeug zum Maskottchen.

Imani“ hingegen ist ein typischer Shooter-Charakter mit der linken Maustaste schießt man, mit der rechten zoomt der Spieler näher an sein Ziel. Dann hat Imani noch eine Auswahl von Spezialmunition als RPG-Element, aber Imani ist ein klarer Shooter-Charakter.

… aber die Stars sind die Kreaturen

Naja-Wächter

Doch die Spieler-Figuren sind nicht alles. Das Spiel soll sich um die „Guardians“ drehen, die Giganten, denen das Spiel den Namen verdankt.

Sie kämpfen an der Seite der Spieler, verleihen dem Spielkonzept von Gigantic einen eigenen Dreh.

Steuerungsvorteile beim Crossplay

Gigantic strebt Crossplay an, aber wie soll das gehen mit Xbox und Windows? Haben PC-Spieler da durch Maus/Keyboard keinen Vorteil? „Ja“, antwortet der Creative Director. Da mache man sich auch keine Illusionen. Bei manchen Charakteren hätten PC-Spieler hier große Vorteile durch die Steuerung, aber bei anderen wie eben „Der Markgraf“ nicht.

Trotzdem werde das eine reine „Kann“-Geschichte. Es könne auch jeder Konsolenspieler nur gegen andere Controller-Spieler antreten.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Release-Gedanken für Gigantic

Bei der Auflösung strebt man 1080p auf der Xbox One an und versucht 60fps. Das kann man aber noch nicht garantieren, wisse aber darum, wie wichtig das bei Actionspielen sei.

Eine Closed Beta kommt im August. Wenn man mit der Qualität zufrieden ist, folgt eine Open Beta. Ein Release relativ früh in 2016 hält man für eine Möglichkeit.

Quelle(n):
  1. Gamingbolt