World of Warcraft: Wieso die Entwickler nicht mehr über Legion reden wollen

In den letzten Jahren ziehen sich viele Entwickler aus der Kommunikation mit den Spielern zurück. Ein Spielentwickler verrät nun, warum das so ist.

In den letzten Tagen sprachen einige Entwickler über diesen Blogartikel, der die Probleme in der Kommunikation zwischen Spielern und Entwicklern behandelt. Er geht besonders darauf ein, warum Entwickler immer seltener Dinge versprechen oder Details zeigen, bevor das Spiel sich wirklich seiner Veröffentlichung nähert. Die Hauptkritikpunkte des Autors sind relativ schnell zusammengefasst:

  1. Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck. Bis ein Feature fertig ist, sieht es hässlich aus, hat Fehler und funktioniert kaum. Es könnte viele Spieler verschrecken und die Freude auf ein Spiel mindern.
  2. Spielentwicklung ist formbar, Spielererwartungen nicht. Sobald Spieler auch nur einmal eine Konzeptzeichnung von etwas sehen, deuten sie dies als Versprechen, dass das Feature auch definitiv im fertigen Spiel enthalten ist. Es ist in der Spielindustrie an der Tagesordnung, dass Dinge gestrichen oder geändert werden.
  3. Spieler haben keine Ahnung von der Entwicklung eines Spiels, denken aber, dass sie Experten wären und alles besser könnten. Die Öffentlichkeit hat niemals Zugriff auf all die Informationen, die Spieleentwickler haben und die dann dazu führen, dass Änderungen vorgenommen werden.

Prominentes Beispiel: Mass Effect 3

Besonders das Ende von Mass Effect 3 ärgerte viele Spieler - dabei wurden ihnen niemals 16 Enden versprochen.
Besonders das Ende von Mass Effect 3 ärgerte viele Spieler – dabei wurden ihnen niemals 16 Enden versprochen.

Als besonderes Beispiel für maßlos übertriebene Spielererwartungen nennt der Autor Mass Effect 3, oder genauer gesagt das Ende des Spiels. Viele Spieler waren maßlos enttäuscht, weil ihnen 16 verschiedene Enden versprochen wurden, aber es nur 3 gab. Das Bizarre an der Sache: Kein BioWare-Mitarbeiter hat jemals etwas von 16 verschiedenen Enden gesagt. Trotzdem haben die Spieler hohe Erwartungen aufgebaut, die nicht zu erfüllen waren.

Blizzardmitarbeiter schließen sich der Diskussion an

Besonders einige Blizzard-Mitarbeiter kommentierten diesen Artikel und gaben ihre eigenen Meinungen dazu kund, die fast immer in die gleiche Richtung gehen: Der Verfasser hat recht. „Je früher die Ära von „Ein Entwickler hat es gesagt, also MUSS es so kommen oder es gibt einen Aufstand“ vorbei ist, desto besser“, heißt es. Außerdem werden Vergleiche zu anderen Produktionen, wie etwa Filmen gezogen: Niemand erwartet, dass unbearbeitete Szenen vorab gezeigt werden – bei der Spieleindustrie sei das anders.

Blizzardmitarbeiter haben keine Lust mehr auf die Anschuldigungen der Spieler. Verständlich?
Blizzardmitarbeiter haben keine Lust mehr auf die Anschuldigungen der Spieler. Verständlich?

Ein weiterer großer Kritikpunkt sei das Misstrauen, welches Entwickler heute unentwegt zuteilwürde. Sobald ein Feature auch nur in seinen Grundzügen in einem Nebensatz angedeutet würde, wird erwartet, dass dieser Inhalt auch garantiert im Spiel vorkommt. Schaffen die Entwickler das nicht (aus welchen Gründen auch immer), wären sie sofort hundsgemeine Lügner, denen man niemals wieder vertrauen könnte und die nichts Besseres im Sinn hätten, als die Community an der Nase herumzuführen.

Frust und Stille

Aus vielen Kommentaren liest man auch deutliche Frustration von Entwickler und Community Managern heraus. Ein Spieler verteidigt die Beleidigungen, die Mitarbeiter sich oft anhören müssen mit dem Satz: „Für einige Menschen ist es schwer, Dinge sachlich zu besprechen, wenn sie sehr viel Leidenschaft in ein Spiel legen“. Die Reaktion darauf war zwar hart, aber auch erfrischend ehrlich: „In 80% der Fälle, wenn jemand im Internet ‚Leidenschaft‘ sagt, nutzt er es als Ausrede um sich wie ein gigantischer Vollidiot aufzuführen.“

Für Legion will man nur noch über Dinge sprechen, die mehr oder weniger schon in Stein gemeißelt sind.
Für Legion will man nur noch über Dinge sprechen, die mehr oder weniger schon in Stein gemeißelt sind.

Für die Zukunft will man zumindest bei Blizzard andere Kommunikationswege ausprobieren. Natürlich schiebt man die Schuld nicht allein den Spielern in die Schuhe, dennoch werden die nun mit weniger Informationen auskommen müssen: „Wir haben viel zu früh viel über Warlords of Draenor gesprochen (…)“ und „Das war ein großer Fehler und wir werden alles tun, um das mit Legion nicht erneut zu wiederholen“ sprechen eine klare Sprache.

Auf der einen Seite macht es mich natürlich traurig, nun weniger über die Entwicklung von „Legion“ zu hören, auf der anderen Seite kann ich die Entwickler aber sehr gut nachvollziehen, die keine Lust mehr auf solche Hetzkampagnen haben, die immer öfter absurde Maßstäbe annehmen. Wie steht Ihr zu dieser Sache?

Quelle(n): mmo-champion.com, askagamedev.tumblr.com
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Gert-Joachim Weyer

Besonders einige Blizzard-Mitarbeiter kommentierten diesen Artikel und gaben ihre eigenen Meinungen dazu kund, die fast immer in die gleiche Richtung gehen: Der Verfasser hat recht.
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Tja liebe Blizzis,wie war das doch gleich noch mit dem Pfad der Titanen?

Und es gäbe fast unzählige andere Punkte auf zu zählen in den letzten 10 Jahren,wo nicht Wort gehalten,falsche Versprechungen gemacht und Spieler enttäuscht wurden.

Gorden858

Aber genau das ist doch das Ding. Sie erzählen von dieser Idee, die sie haben, streichen sie dann aber wieder, weil sie dann doch nicht so funktioniert, wie sie sich das vorgestellt haben. Was sollten sie deiner Meinung nach da jetzt für eine Konsequenz draus ziehen? Trotzdem bringen, auch wenns doof ist, weil die Spieler ja jetzt davon ausgehen, dass es kommt? Oder es gar nicht mehr erzählen, bis es sicher ist, so wie sie es jetzt dort beschrieben haben?

PS: Ich denke Überreste dieser Idee sind jetzt in die Waffentalentbäume geflossen, nur dass die noch cooler klingen, als es der Pfad der Titanen tat.

SirCampfire

Ich stimme dem Artikel zwar generell zu, kann aber die Spielerschaft oft gut verstehen. Leider sorgen viele Entwickler dafür, dass das Vertrauen der Spieler gegenüber den Entwicklern einfach verloren geht. So viele Pay2Win-MMORPGs wie in den letzten Jahren aus dem Boden geschossen sind, machen es einfach manchmal schwer zu glauben, dass es den Entwicklern überhaupt noch wenigstens zum kleinen Teil darum geht, dass das Spiel auch gut ist und nicht nur die Kassen füllt. Im WoW-Forum habe ich neulich folgendes gelesen: „Zu WoD sind mehr neue kaufbare Shop-Mounts released worden als Raids.“
Viele Spieler haben einfach mittlerweile das Gefühl, schamlos abgezockt zu werden. Ob dies stimmt oder nicht kann ich nicht sagen, aber ich kann durchaus nachvollziehen, wenn WoW-Spieler beim Anblick des Blizzard-Shops dieses Gefühl bekommen. Mounts zum Preis von 20 Euro. Jedes Addon teurer als das vorherige. WoD extrem teuer und extrem kurz. Haustiere für 10 Euro. Transmog-Helme für 12 Euro. Alle möglichen Charakterdienste für unverschämte Summen. Wer von seinem Geister-Server aka. Alliseite Destromat weg will, der muss bezahlen – und das, obwohl er monatlich ein Abo bezahlt! Dazu: Hearthstone-Packs zu unglaublichen Preisen. HotS-Skins deutlich teurer als bei anderen MOBAs. Ich selbst bin seit Jahren Blizzard-Fan und spiele alles aus dem Hause Blizzard und bin auch bereit, dafür Geld auszugeben. Ich fliege selbst nur auf dem Herz der Aspekte rum. Ich kann aber absolut nachvollziehen, dass Spieler bei Blizzards Preispolitik das Gefühl bekommen, total abgezogen zu werden. Und genau deshalb versuchen sie, sich an jeden noch so kleinen Hinweis auf Content zu klammern und den als Versprechen zu werten: weil sie Angst haben, am Ende einfach nur das Geld aus der Tasche gezogen zu bekommen, ohne was dafür zu bekommen. Ich sage nicht, dass Blizzard die Leute wirklich nur abzieht, aber das Misstrauen der Spieler haben sie ganz alleine provoziert.

mmogli

Ich kauf nur eins bei Blizzard ! Addons und eine oder drei Gamecard (60 Tage im M-Markt) ,mehr nicht . Wer im Blizzard Shop was kauft (Mounts usw .usw.) ist selber schuld .Da darf man Blizzard keine schuld geben .Schuld sind die wo was kaufen ! Und ein echter Wow Spieler kommt mit dem aus was Blizzard im Spiel an bietet.Da mein ich aber nicht den Shop 😉

SirCampfire

Du hast nicht verstanden, was ich geschrieben habe.
Durch die EXISTENZ des Shops bekommen MANCHE Spieler den EINDRUCK, dass Blizzard ihnen Geld aus der Tasche zieht. Vollkommen unabhängig, ob das wirklich so ist. Ob die Mounts gekauft werden ist doch vollkommen egal. Allein die Tatsache, dass die einzigartigsten Mounts die in den letzten beiden Addons eingefügt worden sind Shop-Mounts waren heißt, dass auch zahlenden Abonnenten die „tollen“ Mounts verwehrt bleiben. Dadurch entsteht (besonders bei neuen Spielern) der Eindruck, übelst abgezogen zu werden. Ob Blizzard die Leute wirklich abzieht ist gar nicht die Frage, ist auch in erster Linie völlig egal und weder das Thema des Artikels, noch das meines Kommentars. Es geht darum, dass Spieler aufgrund solcher ingame-Shops den Eindruck bekommen, dass ihnen nur das Geld aus der Tasche gezogen wird und aufgrund dessen entsteht von Seiten der Spieler aus oft ein Verhalten wie das, welches im Artikel beschrieben wurde. War das jetzt verständlich?

mmogli

–Durch die EXISTENZ des Shops bekommen MANCHE Spieler den EINDRUCK, dass Blizzard ihnen Geld aus der Tasche zieht…………………

durch die EXISTENZ des Shops bekommen Manche Spieler den Eindruck ,dass Blizzard einen Verkaufs Laden hat .So gings mir ..aber ich kauf nix ,rein überhaupt nix in diesem Laden ..weil wenn du dort was kaufst (Mounts usw.usw.) gehört es nicht DIR sondern immer noch Blizzard .
War das verständlich !?
PS: mein Auto gehört mir 😉

Gorden858

PS: mein Auto gehört mir
———————
Wirklich? Nicht der Bank? 😉

mmogli

-Wirklich? Nicht der Bank? ;-)…………..
Nein es gehört mir !

Koronus

Wirklich? (Versucht hoch philosophische Diskussion zu starten)

Gorden858

Ich weiß was du meinst. Kann die leute aber auch nicht verstehen. Bei mir entsteht dadurch nur der Eindruck, dass ANDEREN dadurch das Geld aus der Tasche gezogen wird ^^ Und wenn ich jemanden auf so einem Ding rumfliegen sehe, denke ich gar nicht „Wow, das will ich auch haben.“, sondern nur „Wow, du hast 20 € zum posen ausgegeben. Herzlichen Glückwunsch, nicht…“

Koronus

Ich habe mir nur beim Alkohol Hund gedacht, dass ich ihn auch haben möchte, sonst denke ich mir, schön für dich wenn du es unbedingt haben wolltest und nun dich darüber freust. Ich glaube solche Leuten suchen etwas zum herausheben, was ich in TESO mit 2.0 bemerkt habe als dort wirklich absolut jeder auf einmal auf dem kaiserlichen weißen Pferd ritt und ich mir die Zeit zurück wünschte, wo es noch nicht so selten war. Trotzdem habe ich nicht obwohl ich mir extra noch Zeit für den Tiger geholt habe nicht ihn nun geritten, da ich mir eigentlich die IE geholt habe, weil ich das Pferd geil fand.

Coreleon

Das die Masse der Spielerschaft tatsächlich keine Ahnung hat wie spiele programmiert werden unterschreibe ich sofort,wovon die Spieler aber meistens deutlich mehr Ahnung haben als die Devs ,ist vom Gameplay.

Die Steuerung von Teso ist zb Grauenhaft, da merkt man das die Entwickler nie längere zeit ihr eigenes Spiel gespielt haben,geschweige denn andere Spiele um mal zu sehen wie mans besser machen könnte. ^^

Klar gibts da die Flamer Kids die in den Foren nur spammen wie scheiße alles ist,gibt aber ne menge Spieler die da ganze Problematisierungen schreiben und dazu noch x Lösungsansätze anbieten.
Wenn aber denn ne Reaktion auf irgend ein Problem kommt,dann nur wenn die Foren in Flammen stehen,gerade WEGEN den Flamer Kids.

Darüber sollten sich die Devs mal eher Gedanken machen als sich als Opfer zu profilieren und und nun eingeschnappt in die ecke zu stellen und zu sagen „na dann sagen wir halt nix mehr“ ^^

MfG

Subjunkie

Sorry ich weiß nicht, was an der Steuerung von ESO so grauenhaft sein soll ich spiele das Spiel seit der Beta und habe wirklich nichts an der Steuerung auszusetzen. Da würde ich doch gerne mal wissen, was Du damit nun genau meinst?!

Coreleon

Die Steuerung ist für Konsolen designt und wurde dann plump für PC konvertiert, die Steuerung fühlt sich unsagbar krampfig an. Das wird schon seit der beta bemängelt, da gab es in den betaforen Seiten voller Beschwerden drüber und den gleichen Inhalt findest noch immer.
Es gibt bei PC MMO’s arten von Spielern…“Klicker“ und „Drücker“
Erstere setzen die Fähigkeiten mit Mausklick über ihre Leiste ein und haben ggf noch ein paar shortcuts.
Zweitere haben ihre Maus evtl zum Kamera Drehen und der rest läuft über eine ausgiebige Tastaturbelegung.
Nun die ersteren werfen ESO nach ner woche vom Rechner, weil mit der Steuerung nicht klar kommen und man sie nicht umstellen kann. Die zweit genannten fluchen weil mit der Cam über maus nicht rotieren können. ESO hat son mischmasch aus beidem und dabei ist müll rausgekommen.
Man kann sich drauf einspielen und es okay finden aber besser macht es das dennoch nicht,branchen üblich ist sowas jedenfalls nicht.
Spiele normal mit ner G13 + Maus,Tastatur nur für Chat,fand die Steuerung mehr als gewöhnungsbedürftig und bin da als „Drücker“ noch besser dran. Kenne andere die wegen der Steuerung ESO nach nem monat vom rechner geworfen haben,genau DAS können auch nicht viele Spiele von sich behaupten und auch mein Kritik Punkt. 😉

Subjunkie

Das ist mit Verlaub Blödsinn, die Steuerung für die Konsolen wurde erst wesendlich später entwickelt, auch das Inventar sieht auf den Konsolen komplett anders aus. Dieses Gerücht wurde irgendwann mal von irgendjemandem in die Welt gesetzt und wird seitdem unreflektiert nachgeplappert.
Und die von Dir geschilderte Steuerung wäre für mich nen Grund das Spiel nicht zu spielen. Die Steuerung ist ne Shootersteuerung und für First-Person-Spieler wie mich ideal. Natürlich bin ich nicht der Nabel der Welt aber von dir zu behaupten, die Steuerung wäre grauenhaft, weil sie Deinen Vorstellungen nicht entspricht, ist nicht weniger anmaßend.
Du darfst natürlich sagen, dass sie für Dich (und wohl noch einige andere) grauenhaft ist, aber generell zu behaupten, dass sie das wäre und das als unumstößlich hinzustellen, entspricht einfach nicht den Tatsachen. Es gibt nämlich genug, die dass nicht so sehen!

Coreleon

Und damit liegst Du falsch , die gesamte UI wurde auf Konsole ausgelegt und für PC Portiert. Wenn mal Closed Content spielen darfst ,kannst sowas von den Entwicklern selber lesen. ^^

Und „einige“ ?
Die beta foren waren voll damit,die release foren waren voll damit und jetzt mäkeln noch immer genug darüber rum. Das geht über subjektive Eindrücke hinaus und Du versteigst dich hier in Fanboi Rage Ekstase.
Das gleich zum Angriff über gehst sollte dir selber mal zu denken geben , im Gegensatz zu dir hab ich deine frage beantwortet ohne dich dumm anzumachen. Kann da auch anders ^^

Subjunkie

Zu Punkt eins, dass kann ich nicht nachprüfen, da kannst Du mir viel erzählen. Ich habe von den Entwicklern sowas nie gehört oder gelesen und was würde es dann für einen Sinn machen, für die Konsolen ein neues Interface, Steuerung, etc. machen, wenn die PC-Version (die ein Jahr vor den Konsolen herauskamen) eh nur ne Portierung der Konsolen UI hat. das macht vorne und hinten keinen Sinn.
Und zweitens schreiben in der Regel nur die Leute in den Foren, denen die Gegebenheiten nicht passen, dass ist mit Sicherheit kein Beleg dafür, dass das „über subjektive Eindrücke hinaus“ geht.
Im übrigen geht es mir auch nur darum, dass Du Deine Meinung als allgemeingültig ansiehst (ich habe nirgendwo in Deinen Text

sowas wie „meiner Meinung nach“ oder „meines Empfinden nach“ gelesen, und dem widerspreche ich!

Koronus

Da ich hier mal meine Meinung in die Runde werfen möchte, allerdings nicht weiß, wem ich eher antworten soll mache ich gleich hier weiter.
Gleich mal das wesentliche, die Shootersteuerung ist typisch für TES uns seit Teil 1 so also darfst man sich nicht wirklich darüber aufregen, da es halt Teil einer langem TES Tradition ist.
2. Ich habe auch nie etwas davon gehört, dass das UI zuerst für Konsole entwickelt wurde, dann für PC angepasst und dann nochmal für Konsolen erneut angepasst wurde. Meiner Meinung ist das ziemlich dämlich kann aber möglich sein bzw woher das kommt ist ziemlich klar. Da Skyrim auf den Konsolen beliebter war, als auf PC kann es gut möglich sein, dass man aufgrund der für viele MMORPG Spieler ungewohnten Steuerung und UI annahm, dass mehr als bloß viele Erkennmerkmale von Skyrim übernommen wurden.
3. Warum das UI so seltsam in den Augen vieler ist, ist inoffiziell geklärt wurden. Laut einem Spieler ist das UI auf die Massenschlägerei in Cyrodiil angepasst worden, damit man ein möglichst Lagg freies Spiel hat.

Coreleon

Das die Konsolen UI wesentlich später entwickelt wurde und all sowas stimmt schlicht nicht, TESO SOLLTE 2 Mon nach PC Release für die Konsolen kommen,das wurde dann nach PC launch auf November verschoben….und kam dann schließlich erst ein ganzes Jahr später, nach geplantem launch raus.Die heutige Konsolen Version hat damit nicht mehr viel mit der zu tun die ansich schon letztes Jahr live gehen sollte.^^
Die Entwicklung beider (bzw der 3 Versionen) lief synchron und da wurde schlicht die Menüführung ,Steuerung ect für beide gleich designed. Kleinster gemeinsamer Nenner ist hier die Konsole,man kann da nicht 48 Aktionselemente bringen,weil das mit dem Pad schlecht spielbar ist.
Die Konsolen Version kam nun zwar nen Jahr später raus aber das war so nicht geplant, das verführt zu denkfehlern. 😉

MfG

Koronus

Ja auch wieder war. Das würde auch die seltsame Auswahl des Schnellzugriffitem erklären wobei die nur 12 verschiedenen gleichzeitig zur Verfügung stehenden Fähigkeiten der Anzahl an Fingern an einer Hand und dem Shooter Kampfsystem geschuldet sind.

Coreleon

„[…]ich spiele das Spiel seit der Beta und habe wirklich nichts an der Steuerung auszusetzen.“
„Du darfst natürlich sagen[…]“
„Ich habe von den Entwicklern sowas nie gehört oder gelesen […]“
„Und zweitens schreiben in der Regel nur die Leute in den Foren, denen die Gegebenheiten nicht passen[…]“

Anmaßend war doch der Ausdruck den genutzt hast humm?
Das trifft lediglich auf Dich zu,da kritik an Deinem Spiel als Persönlichen Angriff siehst. Inhaltlich zur Steuerung kam von Dir bloß:
„Die Steuerung ist ne Shootersteuerung und für First-Person-Spieler wie mich ideal.“
Ansonsten…. ?
Eine Diskussion funktioniert so: Argument 》Gegenargument
Von Dir kommt nur gepolter wegen meiner Formulierung und wenn sie Dir nicht passt und dich daran so störst….schade. Da hatte ich irgendwie was konstruktives erwartet als die Frage kam,auf fanboi Gefechte hab ich dann doch keine Lust dabei kommt eh nichts lesenswertes raus.

Subjunkie

Ach komm hör doch auf mit diesem Fanboy Totschlagargument.
Ich habe gesagt, dass ich nicht der Nabel der Welt bin, Du hast gesagt, dass die Steuerung grauenhaft ist (und zwar das sie dass ist und nicht dass Du sie so empfindest) und ehrlich gesagt steht Dir nicht das Recht zu für alle zu sprechen und zu urteilen.
Und jetzt zum Thema. Die Entwickler hatten nie versprochen, dass das Spiel sich so steuern lässt, wie zum Beispiel WoW. Es hieß immer, dass sich die Steuerung an den den Einzelspielertitel orientiert und das hat Bethesda auch so umgesetzt. Dass muss einem nicht gefallen und mit Sicherheit gibt es Spiele, die die von Dir geforderten Steuerung besser umsetzen, ob man diese auch vernünftig aus der Ego-Perspektive spielen kann, bzw. ob man beide Steuerungen so hinkriegt, dass das Balancing im Spiel ausgewogen ist, wage ich zu bezweifeln. Die Elder Scrolls Spiele waren immer primär darauf sausgelegt in der First-Person gespielt zu werden, die meisten anderen RPGs geben einenm nicht mal die Möglichkeit in dieser zu spielen. Auf den Witcher und die Gothic – Spiele trifft das z. B. zu, trotzdem komme ich nicht auf die Idee sie deshalb in den Foren als schlecht darzustellen, ich spiele sie halt einfach nicht und das wars!

Koronus

Jetzt weiß ich allerdings was er mit krampfig meint. Uns fehlt ein dritter Arm da im Gegensatz zu anderen MMORPGs die eine Hand für Bewegung und die andere für Fähigkeiten da ist bzw bei Shootern zum zielen und Schießen. Bei TESO muss du dich für zwei von den drei Aktionen immer eine Aussuchen die du gerade nicht machts was vor allem im AvAvA sehr stressig wird.

Subjunkie

Das ist in der Praxis aber relativ unproblematisch, zumal man die Tasten frei belegen kann, ich hab mir das z. B. alles auf und um den Num-Block + Maustasten gelegt. Das funktioniert wunderbar, in Stress komme deshalb nie!

Koronus

Ich eigentlich auch nicht da ich seit dem Ende des guten PvP in WoW kein PvP mehr mache.

Coreleon

Disqus ist eine Plattform zum Meinungsaustausch. (!)
Jedweder Artikel hier oder in den Printmedien,welche nicht reine News Meldungen sind , sind als Kommentare zu sehen und auch so geschrieben,daher auch nicht im Konjunktiv I & II geschrieben.
Wenn dich daran schon hochziehst,kannst gerne mit brennendem Schwert nun anfangen jeden Artikel zu kritisieren das da nicht in jeder Zeile „meiner Meinung nach…“ steht.
Also komm mal wieder runter ,das was bisher geschrieben hast waren X Zeilen mit Aufregung darüber das ich darüber nicht urteilen darf und inhaltlich kam dazu aber NICHTS. Hättest nun mit Klickoverflow argumentiert und gesagt das man die Reaktionszeiten so kürzer halten wollte,wäre daraus nen Gespräch geworden.
So regst dich auf ohne irgendwas zu sagen,einfach nur weils um ESO geht.
Ansonsten bilde ich mir nen Urteil über alles was mir passt und lass mir auch nicht das Wort verbieten weil Dir das nicht gefällt.

Koronus

Dann hoffe ich mal, dass ich ein würdiger Diskussionspartner bin. Ansonsten hast du eigentlich schon mal ein TES gespielt?
Wie schon vorher erwähnt ist die Shootersteuerung ein TES Feature. Da TES ein Open World Singleplayer ist mussten bei TESOs Entwicklung Kompromisse zwischen den Spielen und der MMORPG tauglichkeit getroffen werden.
Alles in allem ist TESO ein Präzedenzfall und ein interessantes Experiment.
Was auch noch faszinierend ist, ist die Tatsache das es ursprünglich mehr PvP als TES Spiel sein sollte was mittlerweile glaube ich aber aufgegeben wurde.

Coreleon

Ja hab die ganze TES Reihe gespielt und ob das nun Feature ist, naja ich weiß nicht.
Die Kritik das die PC Reihe zu nah an der Konsolen Version ist gibts ja schon seit Morrowind.
Inzwischen sind die Spieler ggf auch durch WoW auf einen Standard eingeschossen, dass sie andere nur schwer adaptieren können /wollen .WOW,SWTOR,WAR,AA…. haben ja alle im Prinzip die selbe Steuerung.
Eben jene haben allerdings auch „targetlock“ ,sprich ziel auswählen und Fähigkeiten Spammen,Tab,nächstes Ziel. ESO und WS hingegen haben Ziel Mechanik, welche durchaus dynamischer ist (shooter like) nur ist es da ziemlich tricky das umzusetzen.

Bei WS gehts soweit das die meisten Spieler nen Addon nutzen ,das die rechte Maustaste dauerhaft gedrückt hält, damit man die Kamera drehen kann. Da könnte man sich als Entwickler die Frage stellen ob man das nicht gleich als Option im Spiel anbietet.

Ob das bei ESO gewählt Format besser ist als die Targetlock Mechanik anderer Spiele is wohl ne glaubensfrage,Umsteiger freundlicher hätte man das bei aller Innovation aber dennoch gestalten können.

Koronus

Jetzt erinnere ich mich wieder, bei STO die das auch haben, haben sie das in einer Staffel, ich glaube es war 5.5, auch als Feature implantiert damit man in der Hektik des PvP ja nie mehr den Heiler, Lähmer, Anführer, etc. aus den Augen verliert.

Forwayn

Ich frag mich überhaupt, seit wann die Informationspolitik bei Spielen so aussieht, dass man als Publisher alle paar Wochen Infos über das Spiel rausbringen muss. Ich kann mich nicht erinnern, dass das einen so hohen Stellenwert hatte, als das I-net noch nicht unser Leben durchdrungen hat. Da hat man einmal im Monat eine PC-Zeitschrift gekauft und geschaut, was es Neues gibt. Wenn nix besonderes drin stand, ging die Welt auch nicht unter.

Heute schaut man ja fast täglich in einschlägigen Foren, Blogs und Spieleseiten nach, ob es neue Infos gibt und ist frustriert, weil sich „nix“ tut. Die Erwartungshaltung, Geduld und vor allem die Frustrationstoleranz der Spieler muss sich extrem verschlechtert haben.

Schlimmer noch aber, finde ich, sind die Vorankündigungen zu Terminen für Infos.

Gerd Schuhmann

Jo, das stimmt auf jeden Fall. Das hast aber nicht nur bei Gaming, sondern in allen Bereichen, dass die Präsenz und das „im Gespräch“ sein, wichtig geworden ist – und zwar für viel mehr Leute und Produkte als früher.

Ich mein vor 50 Jahren da hatte man ja auch nicht so viele „Stars“ oder „Prominente“ wie heute. Da ist auch die News-Schwelle, ab wann man über was berichtet, extrem gesunken.

Auch weil die Konkurrenz halt viel größer geworden ist und diese Medien-Durchdringung so gestiegen ist.

Zunjin

Gerd, ich weiß nicht ob man es wirklich braucht, vor allem wenn es um kein Addon geht, sondern um ein neurs MMO dass vielleicht noch 2-3 Jahre auf sich warten lässt. Es sei denn die Finazierungs- PreOrder- FoundersPack-Phase läuft gerade.

Nehmen wir TSW, das hatte die 2-3 Jahre immer größere Update Blöcke zur GDC im Frühjahr und der PAX im Sommer. Dazwischen immer mal wieder Screenshots und Infohappen. Im Jahr vor Release kamen dann viele Interviews, 2-3 neue (darunter der beste Release Trailer) Trailer, die Faction Videos, ein tolles ARG (TSW Fans wissen was das ist, der rest googled) das eine Facebook Kampange mit einem eigenen Spiel zum Spiel eingeleitet hat und in dem man Items frei spielen konnte. Community Aktionen, bei der ich einen Lifetime Account gewonnen habe als Preis für eine der besten PreRelease Gilden usw. Dennoch blieb der Verkauf weit hinter allem zürück. Und das obwohl sogar viel in der Presse berichtet wurde, selbst hier bei uns in Deutschland.

Ich bin der festen Überzeugung, dass 9 Monate reichen… zu Beginn wird angekündigt, dann in Blöcken alles zentral vorgestellt, max. ein großes Update pro Monat.

Ganz wichtig ist dann, dass man ein Streamer Event macht, wo diese die Beta live anspielen können. 3-4 beliente Steamer bekommen dann 2 Wochen vor OpenBeta start ihren Zugang.

Die OpenBeta darf jedoch nur eine kurze PromoBeta wo die Spieler nicht mehr als 2 Wochen… da ist die Beigeisterung noch am Größten… ins Spiel schauen können, um dann direkt in den Release rein zu spielen. Wäre die Beta länger würden sich die ersten schon satt sehen.

In den letzten 3 Monaten, muss man außerdem richtig auftrumpfen… da muss einem schon schlecht werden, weil überall Werbung zum Spiel auftaucht.

Gerd Schuhmann

Ja, es gibt halt wahnsinnig viel, was man falsch machen kann, wenn die Phase so ewig geht. Ich hab mich z.B. an WildStar schon in der Beta satt gespielt, weil die so lang ging.

Ich glaub manche Sachen brauchst auch gar nicht groß „promoten“, weil du da schon in gewachsene Strukturen reingehst und die Fans das für dich machen.

So wie jetzt „Ark“ – das find ich interessant. Die waren einfach da. Die waren zu „Jurassic World“ da. Die hatten einen Hammer-Trailer, die hatten Screens, die hatten ein Konzept, das jedem eingeleuchtet hat „Survival Dino MMO“ und fertig.

Und den Rest macht dann die Mund-Propaganda: „Hey, geil, das macht ja Spaß.“

Aber mir geht’s vor allem um Spiele, die schon laufen und wie man sich da dann im Gespräch hält. Und ich denke, da ist es schon ein Ziel, dass man immer wieder mal ein Lebenszeichen hat, eine schöne Story, die auch in Mainstream-Magazinen ist, irgendwas mit Außenwirkung.

Das ist z.B. das Fantastische an Destiny, dass die einfach eine wahnsinnig gute Community haben, die mit den Mitteln, die das Spiel bietet, richtig gutes Zeug hinkriegt. Da gucken sich Leute ein Video an, die mit dem Spiel nix zu tun haben, und kriegen den Eindruck: „Alter, ich glaub das macht richtig Spaß.“

Ich will nicht sagen, sowas ist unbezahlbar, aber sowas wäre auf jeden Fall richtig teuer, wenn man’s bezahlen müsste.

Bei einem neuen Spiel würde ich auch sagen, dass deine Taktik da erfolg-versprechend ist, vielleicht sogar eher noch kürzer und auf 3-5 Monate runter. Es ist auch einfach schwierig, „gehört“ zu werden bei all dem Betrieb. Vor einem Jahr hat Gearbox Battleborn angekündigt und war dann im Prinzip 1 Jahr ruhig: Wer hat sich dann ein Jahr später noch dran erinnert, dass vor 1 Jahr mal dieses Spiel 2 Tage durch die Medien ging?

Dagegen hast du halt Blizzard mit Overwatch, die jede Woche ihre Infos über die eigenen Kanäle bringen. Und wenn die sagen: Wir machen jetzt 20 News über jeden einzelnen Charakter und damit füllen wir mal 3 Monate – dann ist das so.

Gorden858

Die Frage ist nur, was können die Entwickler sagen, was die Spieler wirklich zufrieden stellen würde? Der Grund, warum Features wieder gestrichen werden, ist doch vermutlich meistens, dass es nicht so funktioniert, wie sie sich das vorgestellt haben oder dass der Aufwand im Verhältnis zu der Anzahl der Leute die das wirklich wollen einfach schlecht ist. Was sollen sie groß mehr dazu sagen?

LittleCoolCat

So unrecht hat er nicht. Problem sehe ich aber eher an den Publishern mit dem ganzen „Vorbestellerkram“. Da wird alles heißer verkauft als es ist. Da wird gehyped wie blöd und M Ende kommt was anderes bei rum. Die Schuld haben Spieler, Entwickler und Publisher….

Mert

Der Autor hat recht, auch wir Spieler sind schuld. Wir erwarten Spiele, die unseren Realen Welt ersetzen soll, aber solche Spiele, wird es niemals geben.

Koronus

Sag niemals nie es sei denn du kannst mir beweisen, dass du jegliche Arten der Zukunft kennst.

Gerd Schuhmann

Ich krieg das ja mit, was Entwickler sagen und was Fans glauben, dass sie gesagt hätten.

Und das hat manchmal wirklich nicht so viel miteinander zu tun. Und du kriegst solche Falsch-Infos nicht mehr aus der Welt.

Die Fans gehen oft von Sachen aus, die nur ganz vorsichtig mal formuliert wurden oder nur „nicht ausgeschlossen wurden“ und sind dann wahnsinnig enttäuscht, wenn sie nicht eintreten.

Wir haben ja das Beispiel von TESO, die sehr offen ein Jahr im Voraus kommunizieren, was sie planen. Und Leute sind dann zu Recht enttäuscht, wenn die Features nicht kommen. Und haben das Gefühl: Die machen da wohl nix.

Und bei anderen Spielen, wo Entwickler gar nix sagen, haben Leute das Gefühl, das Spiel ist tot, da passiert nix mehr.

Ich finde vorbildlich macht es Final Fantasy XIV. Die schaffen es, überraschend zu sein und den Spielern immer den Eindruck zu geben, wir haben Pläne, es wird immer besser, ganz cool. Aber die machen eben auch wirklich viel. PR alleine hilft nix, du musst auch was haben, was die Leute interessiert. Mit Placebos zu arbeiten – „ein Feature“ in 8 Unter-Features zu zerstückeln und zu strecken, das merken die Leser. Die langweilit das.

Wenn man einen guten Content-Fluss und wirklich viel anzukündigen hat, ist es auch einfach, die Maschinerie zu schmieren. Wenn man – wie GW2 – ein Jahr nix anderes hat als ein Update, das irgendwann kommt – und streckt Infos, die man auf einen Schlag raushauen müsste, auf 4 Monate – das ist mies.

Oder auch bei WoW. Das Problem bei WoW ist, dass man immer 2 Wochen Spurt macht und Infos raushaut und dann ist 4 Monate lang nix los ist, weil sich in der Zeit einfach nix im Spiel tut. Wenn WoW mit der Kohle, die sie haben, jeden Monat einen Content-Patch bringen würde und jede 3 Monate einen „großen Content-Patch“ und alle 18 Monate eine Expansion, dann wäre das eine ganz andere Situation für ein PR-Team.

Ich glaube mit dem, was die Entwickler sagen, haben sie absolut Recht. Ich glaube aber, das ist nicht das Problem. Wenn ich in einem Spiel 9 Monate nichts habe außer die nächste Erweiterung und muss aber die Aufmerksamkeit irgendwie oben halten und muss irgendwas sagen, dann wird das schief gehen.

Aber das Konzept, dass 9 Monate lang in einem Live-Spiel nix geht, während man auf den großen Patch X wartet – das ist totaler Mist. 🙂

Koronus

Jep. In TESO warten einige immer noch auf die Phasing Einstellungen, also du auswählen kannst mit welchen Native Speakern du zusammengetan wirst und ob du in der RP Phase bist. Mittlerweile glaube ich allerdings nicht mal mehr das man nicht alle Spieler sind an denen man vorbei läuft sondern das man absolut jeden sieht.

Garm

Wenn du Softwareentwickler bist, müsstest du das Problem doch kennen: Die Kunden wissen teilweise gar nicht was sie wollen und das muss dann erst ganz ausführlich durchdiskutiert werden. Sonst heißt es plötzlich, dass man doch sowas gar nicht wollte.
Jetzt stell dir vor, an dieser Diskussion sind nicht nur 1-10 Leute dabei sondern Millionen. Dann kann man sich hinsetzen und zig Wünsche zusammentragen und dann gemeinsame Schnittmengen finden. Das resultierende Spiel wird sich sicher nicht fertig, nicht ganz, nicht „geschmeidig“ anfühlen.

Man darf auch nicht vergessen, dass hinter jedem Spiel (oder zumindest den meisten) immer ein Konzept oder eine Vision steckt, selbst in der xten Auflage von Call of Duty. Das kann man nicht komplett umsetzen, wenn man zu sehr auf die Kunden hört.

mmogli

Hätte nicht gedacht das Blizzard Mimimis hat . Aber in Florida scheint ja fast immer die Sonne .Last euch nicht unter kriegen , mit der Legion bekommt ihr wieder Geld von mir 😉

Gerd Schuhmann

WildStar hat auch paar, sehr großspurige Aussagen gemacht, die man kurz danach wieder zurücknehmen musste und die man besser nie gesagt hätte.

„Wir bringen jeden Monat einen Patch und neuen Content. Wir wissen, das klingt großspurig. Aber vertraut uns. Wir sind Profis. Wir kriegen das hin.“ -> War nach 6 Monaten einkassiert das Verpsrechen. 🙂

mmogli

Stimmt Wildstar sagte am anfang ,dass sie jeden Monat was liefern . Aber mir reicht es auch wenn die Entwickler von Ws sagen :“ Alle 3 Monate kommt was neues raus “ ! Zur Zeit kommt zuviel von Wildstar (f2p),sollen doch bitte still sein 🙂

Honk

So verständlich das ja ist.
Aber versteh ich das richtig – die Entwickler beschweren sich über das Misstrauen, dass ihnen entgegen gebracht wird?
Das haben sie sich hart erarbeitet ! (nicht nur bei Blizzard)

Und überhaupt wer ist denn eigentlich „Entwickler“ ?
Ich glaube es entsteht am Anfang ein Konzept – das haben Zahlenschieber zusammen geklöppelt – weil die aus den seitenlangen Auswertungen ja so toll das Spielerlebnis ablesen können und exakt wissen was Spieler wirklich wollen.
Dieses Konzept wird dann von irgendwelchen Hilfskräften umgesetzt, die eine ToDo Liste abarbeiten und nicht mehr.

Entwickler sind Visonäre – Vordenker – Architekten einer tollen Spielewelt.
Gab es mal.
Heute ist das doch alles Plastikschrott.

Ganz ehrlich wenn ein Programmierer heute die Farbe einer Rüstung selbständig entscheiden darf, ohne die Schattierung vorher von einem zahlen jonglierenden Dödel durch 28 Researchfilter jagen zu lassen, dann hat er schon die maximal mögliche Freiheit in diesem Job.

Und ja – als abarbeitender Bot, hätte ich auch keine Lust meinen Kopf bei bei den Fans hin zu halten.

Abgesehen davon glaube ich auch hier, dass dieser „Entwickler“ das so sagen musste (Befehl von oben und so) Schließlich möchte man sich ja die Türen offen lassen am Ende vielleicht doch nur ein hingegrütztes WoD2 ab zu liefern – Immerhin kann man dann sagen „Wir haben das geliefert, was wir versprochen haben“

Nirraven

Ich glaub noch ein WoD2 mit so langen Contentpausen überlebt WoW nicht.

Gorden858

„3.Spieler haben keine Ahnung von der Entwicklung eines Spiels, denken aber, dass sie Experten wären und alles besser könnten.
Die Öffentlichkeit hat niemals Zugriff auf all die Informationen, die
Spieleentwickler haben und die dann dazu führen, dass Änderungen
vorgenommen werden.“

Dave - Die Aufregers

So wie du sagst finde ich es auch fragwürdig etwas anzukündigen, aber danach in der Öffentlichkeit den Schwanz einzuziehen, wenn es nicht funktioniert wie geplant.

Gerade im Crowdfunding haben sich manche Indie-Game-Entwickler mit ihrer Transparenz sehr positiv hervor getan, da sie relativ genau erklären wieso sich der Release verzögert, oder aus welchen Grund ein Feature nicht eingebaut werden kann. Die Branchenriesen setzen jedoch häufig so gezielt auf „nur“ gute Werbung, dass ein Problem bei der Spieleentwicklung etc. erst angekündigt wird, wenn das Wasser bis Oberkante Unterlippe steht…

Der Ansatz von Fallout 4, also lieber gar nichts sagen, bis das Game fast releast wird, finde ich am besten. Wenn nur noch Polishing aller Features ansteht kann in Ruhe über das Projekt gesprochen werden und jeder freut sich auf das bald erscheinende Game.

Nirraven

Informationen zu einem Spiel zu zeigen hält die Leute ja bei der Stange.
Dinge zu teasern die dan nicht kommen ohne es zu Argumentieren ist aber eine andere Sache. Wenn man Features zeigt die dan nicht kommen muss man das dem Kunden doch erklären. Oder noch besser nur das zeigen wo man sich einigermaßen sicher ist, dass das so kommt.

Corbenian

Ich finde die Entscheidung klasse.

Ich bin jemand, der Guides, Spieleberater und Walkthrougs immer erst angesehen hat und auch ansehen wird, wenn ich selber nicht mehr weiter weiß – und das erst nach Stundenlangen herum probieren. Gerade das macht für MICH den Reiz und Sinn eines Spiels aus.
Ich will in die Welt eintauchen und Herausforderungen haben. Dinge selbst entdecken und nicht in einem Lets Play präsentiert bekommen…

Top Blizz! Ich finde den Weg super. Hoffentlich bleiben sie auch dabei.

P.s. man sieht unter anderem an den Pandaren, was Blizz davon hat, auf die undankbaren „Fanboys“ zu hören. In den Foren wurde immer gefordert (!) das die Pandaren kommen. Als sie kamen, waren es die selben (!) Fanboys, die Blizz dafür verteufelt haben… Undank ist des Weltens Lohn.

Gerd Schuhmann

Ich denke auch, auf Fans hören sollte man nur, wenn deren Argumente wirklich einleuchtend sind.

Ich denke „Emotionen“ sind oft kein guter Ratgeber, sondern immer nur kurzfristig. Ich find Pandaren auch cool und es sind coole Figuren in Trailern und von den Animationen her.

Aber der zweite Schritt: Pandaria selbst dann als Welt und Zone und mit der Geschichte kam mir schon wie ein „Fremdkörper“ vor

F2P-Nerd

„Kein BioWare-Mitarbeiter hat jemals etwas von 16 verschiedenen Enden gesagt.“

Richtig, viele Dinge wurden so niemals von Entwicklern gesagt.

Es gibt drei Quellen, die falsche Versprechungen oder Featureankündigungen dem „Kunden“ liefern:

1. Die Presse
Da kommt ein großes Magazin her, versucht die Aussage eines Devs zu analysieren und kommt zu einem Entschluss. Alle kleinen Magazine ziehen nach und machen gleich noch einen auf stille Post. Die Featureblase wächst und wächst, angestachelt durch Presse und den Hypetrain der Spieler gibt es kein Entkommen mehr.
2. Youtuber/Streamer/“Promis“
Gerade die großen Vorbilder der neuen digitalen Generation preisen bei ihren „Exklusivpreviews“ auch schon Features an, die es so im Spiel nicht geben wird oder sollte. Sehr gefährlich, da ihre „Jünger“ auch wieder mit „stiller Post“ beginnen.
3. Community Manager
Mancher CM ist sogar zu dumm, die PR-Anweisungen seiner Chefs richtig in Worte umzusetzen. Das hat schon in vielen MMOs zu Mißverständnissen geführt. Vor allem, wenn es um die Versprechen zu „nie kommenden Server Merges“ oder „das kommt so nicht mehr in den Shop“ geht, haben CMs schon eine Menge Unheil angerichtet. Ein Grund mehr für Entwickler, sich lieber selbst in Q&As in Szene zu setzen und den CM-Posten gar nicht mehr zu besetzen!

Gorden858

Joa, wird das Spiel hatl nur nicht mehr fertig, wenn die Entwickler auch noch ständig Kontakt zur Community halten sollen anstatt tatsächlich zu entwickeln.

Setoy

Für mich hört sich das an wie Großes…“MIMI“.. die pösen Spieler… auf den Boden 🙂
Mein Gott da müssen Sie einfach drüber stehen, schliesslich zahlen alle Gamer ihr Gehalt! Ich finde diese Begründungen und Schuldzuweisungen total albern. Sollen Sie einfach stillschweigend ihre Lehren aus Fehlern ziehen und das beim nächsten Addon besser machen. Aber nein das muss wieder breitgetreten und auf allen Socialmediaplattformen diskutiert werden. 😀
Als ob diese Diskussion irgendwas an dem Produkt ändern wird, nein, also völlig unwichtig 😀

Cortyn

Es geht nicht nur um das Produkt, sondern auch im die Menschen dahinter. „Einfach über etwas drüberstehen“ ist nicht für jeden etwas.

Setoy

Es geht schon lange nicht mehr um Menschen – es geht lediglich um Gewinnmaximierung! Das ist auch in der Unterhaltungsindustrie nicht anders 🙂 – leider! Wenn man das einmal begriffen hat, is die Erwartungshaltung eine ganz andere und es ist weniger emotional. Blizzard ist da keine Ausnahme, die stellen uns kein Game hin, damit wir Spass haben, die stellen ein Game hin um Geld zu verdienen und um das zu erreichen muss das Game Spass machen oder andere Eigenschaften erfüllen. Also nur Bedingungen die erfüllt sein müssen, damit der Umsatz stimmt. Da müssen sich auch die Entwickler mit Idealen unterordnen.

Gorden858

Ja, das große System ist natürlich kapitalistisch und alle streben danach ihren Geldfluss zu optimieren. Was ja nicht nur für die Entwickler steht, wir versuchen doch auf der anderen Seite für möglichst wenig Geld möglichst viel Spaß rauszuholen (wenn ich da zum Beispiel an bestimmte F2P-Nerds denke 😉 )

Trotzdem ist der Einzelne immer noch ein Mensch, der Gefühle hat und dem das auf Dauer immer nah gehen wird, wenn seine Arbeit kritisiert wird. Ich gehe doch auch nicht zur Kassiererin, wenn die mir ein fehlerhaftes Produkt verkauft hat, beleidige die deswegen und erwarte dann, dass die „da drüber steht“.

Setoy

Da habt ihr beide doch auch völlig recht, da sind wir uns einig, auch wenn das nicht so rübergekommen ist – meinerseits 🙂
Dein Beispiel greift zwar nicht ganz, denn die KassiererInnen sind angehalten so etwas zu tolerieren, denn der Kunde ist König. Kenne den Einzelhandel gut aus meiner Studentenzeit 😀

Was ich aber eigentlich ursprünglich sagen wollte, es geht um das Selbstwertgefühl, die Entwickler arbeiten für einen der ganz großen in ihrer Branche und wissen selber was sie geleistet haben – sie sollten sich nicht an ein paar nörgelnden Menschen bewerten und deshalb meinte ich, dass sie darüber stehen müssen. Und generell möchte ich damit sagen, das man sich seiner selbst bewusst sein sollte und nicht emotional oder Beleidigt sein sollte, wenn Kritik von ausserhalb kommt. Bringt einen ja nicht weiter und es gibt eben immer verschiedene Wahrheiten und Perspektiven ….. kann man das irgednwie nachvollziehen? Ja ich bin beim ersten Kaffee heute… 😀

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