Hearthstone: Wie Tjost die Rush-Decks eindämmen soll

Mit der Erweiterung Das Große Turnier sollen Hearthstone-Spieler den Rush-Decks endlich Paroli bieten können – die Entwickler sprechen über ihre Gedanken beim Design.

Die unendlichen Möglichkeiten von Hearthstone reduziert auf 2.

Zum Glück nur ein Kartenchaos - aber eine ähnliche "Komplexität" wie beim Facehunter.
Zum Glück nur ein Kartenchaos – aber eine ähnliche „Komplexität“ wie beim Facehunter.

Im Grunde ist Blizzards Kartenspiel Hearthstone mit einer schier unendlich großen Zahl von Deckkombinationen gesegnet. Doch in den letzten Monaten tendieren die meisten Spieler dazu, Rushdecks zu spielen, die den Gegenspieler in 4-5 Zügen gnadenlos überrennen. Kein Wunder, der Erfolg gibt ihnen recht. Die sogenannten Face-Hunter und Rush-Locks benötigen nur knapp 1/3 der Zeit, um ein Spiel zu beenden. Wer davon frustriert ist, steigt nach kurzer Zeit selbst auf ein solches Deck um. Jetzt will Blizzard den Spielern endlich neue Kontermöglichkeiten geben, eine davon ist das Tjosten.

Überlegenheit aus der Tiefe des Decks

Die verbesserte Version des Zombie-Fraß - nur ganz ohne Nachteile, wenn alles klappt.
Die verbesserte Version des Zombie-Fraß – nur ganz ohne Nachteile, wenn alles klappt.

Tjost ist auf den ersten Blick nur eine lustige, zufallsabhängige Mechanik, wer sich etwas länger damit beschäftigt, der erkennt die großen Vorteile. In einem Interview mit gamespot.com verrieten Senior Game Designer Mike Donais und Executive Producer Hamilton Chu, wie sich Tjosten auswirken soll:

Die neue Mechanik verbessert langsame Decks! Langsame- und Lategame-Decks haben im Regelfall teure Diener und sollten deshalb stärker vom Tjosten gewinnen – denn die Effekte kommen dann zu Tragen, wenn ein eigener Diener höhere Manakosten hat, als der des Feindes. Dies erlaubte den Entwickler, Karten zu entwickeln, die grundsätzlich ein wenig stärker sind, deren Vorteil aber nicht immer zum Tragen kommt, sondern hinter einer halbzufälligen Mechanik versteckt ist.

Rushdecks profitieren von Anti-Rush-Karten

Hearthstone Hexenmeister
Hexenmeister und Jäger soll es planmäßig am stärksten treffen – ob sie am Ende immernoch die Wahl Nummer 1 bleiben?

Die Schwierigkeit bestand in der Vergangenheit darin, Karten im niedrigen Manabereich zu erstellen, die Rushdecks kontern konnten (wie der Todesfürst oder Zombiefraß), ohne selbst von diesen ausgenutzt zu werden. Denn fast alle Karten, mit denen man die voreiligen Jäger und Hexer in die Schranken weisen könnte, können auch schlicht von diesen benutzt werden. Wenn Rushdecks allerdings zuverlässig vom Tjosten profitieren wollen, dann müssen sie genau auf das Setzen, was ihnen das Genick brechen könnte: langsame Karten.

Natürlich will Blizzard mit der neuen Erweiterung Rushdecks nicht vollkommen unterbinden, sondern den Spielern nur neue Möglichkeiten an die Hand geben, um sich gegen Aggro-Decks besser wehren zu können, und das Meta des Spiels wieder in Bewegung zu setzen – denn das ist in den letzten Monaten ein wenig eingeschlafen.

Wer sich selbst von den neuen Karten überzeugen will, sollte einen Blick (oder mehrere) auf unsere Galerie mit allen 132 Karten von Das Große Turnier werfen.

Quelle(n): gamespot.com
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Gorden858

Meine heißen Favoriten auf erfolgreiche neue Decks: Inspire Paladin und Tjostlock 😉

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