The Elder Scrolls Online: Entlassungen

Das Unternehmen Zenimax, das hinter dem Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online steht, hat Mitarbeiter entlassen, die direkt an der Entwicklung von TESO beteiligt waren.

Nach dem Launch braucht man weniger Mitarbeiter

Gegenüber Gameinformer hat Bethesda auf Anfrage mitgeteilt, dass Zenimax Online Mitarbeiter entlassen habe, die am Launch von The Elder Scrolls Online beteiligt waren, entweder als Entwickler oder im Kundendienst. Auf Twitter hatten Gerüchte um Entlassungen bei Zenimax bereits die Runde gemacht.

Per E-Mail teilte man dem Online-Magazin mit, dass dies zur Normalität solcher Spiele gehöre. Man habe eine große Belegschaft für die Entwicklung gebraucht und ein ausgeweitetes Support-Team, um all die Anfragen zu beantworten, mit denen man nach dem Start gerechnet habe. Nun, nach einem halben Jahre laufe das Game rund, die Community sei erblüht. Daher habe man die Größe des Teams den aktuellen Bedürfnissen angepasst. Die Belegschaft sei aber immer noch groß.

Entwicklung von The Elder Scrolls Online angeblich nicht betroffen

Bethesda versichert, dass der laufende Betrieb und die Entwicklung von The Elder Scrolls Online dadurch nicht gefährdet oder eingeschränkt werde. Man investiere weiter stark in die Entwicklung von TESO, habe sich dem Spiel verschrieben, sei „commited“. Man entwickle weiter Content für den PC, arbeite an der Umsetzung von The Elder Scrolls Online für die Konsolen und plane in für das Unternehmen wichtige internationale Regionen zu expandieren.

Über die Dimensionen der Entlassungen ist im Moment nichts bekannt. Auf Twitter sprachen einige aus der Branche von “large layoffs”, das könnte man mit Massen-Entlassungen übersetzen. Kollegen drückten auf Twitter ihr Mitgefühl aus oder unterbreiteten sogar Job-Angebote – wie in der Branche üblich. Dass Bethesda die Notwendigkeit sieht, die Entlassungen gegenüber mehreren Gaming-Magazin zu bestätigen (auch gegenüber joystiq), deutet daraufhin, dass es sich hierbei nicht um einige wenige Mitarbeiter handelt, sondern um eine größere Anzahl von Beschäftigten.

Bereits im Juni kamen Berichte auf, dass in der Niederlassung von Zenimax in Galway, Irland, 300 Mitarbeiter mit zeitlich befristeten Verträgen aus dem Customer-Support entlassen wurden. Auch sie waren dafür vorgesehen, den erwarteten Ansturm zum Release abzufedern.

Gameinformer nennt keinerlei Zahlen, sondern drückt Sympathie für die von den Entlassungenen betroffenen Mitarbeitern aus. Dem wollen wir uns bei mein-mmo anschließen.

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Priko

Ich hoffe ja sehr das dies nicht der Anfang vom Ende ist. Hab ewig gebraucht ein neues MMO zu finden das mir gefällt.

M00nty

Um mal Gandalf zu zitieren:
“So beginnt es also,…”

“Bethesda versichert, dass der laufende Betrieb und die Entwicklung von The Elder Scrolls Online dadurch nicht gefährdet oder eingeschränkt werde.”

Klar. Ebensowenig, wie die Entwicklung von WAR, AoC, TSW, HdRO und wie sie alle heißen unter Entlassungswellen zu leiden hatten…

Ich persönlich hoffe ja, dass ESO bald B2P wird. An sich ist es nämlich ein ganz nettes Spiel, nur ist es mir leider keine 13€/Monat wert.

DirectorSCUD

Immerhin ist B2p noch wahrscheinlicher als f2p, wie es einige immer wieder prophezeien , als hätten sie in die elder scrolls selbst geschaut.Beide Modelle halte ich im Moment für nicht wahrscheinlich, da das derzeitige Modell für Zenimax einfach zu gut funktioniert. Und das finde ich gut.
Ich spiele über game time cards und zahle etwa 35cent am Tag. Meines Erachtens gibt es zur Zeit nicht mehr Spiel für dieses Geld.

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