Auf der BlizzCon wurde verraten, dass Overwatch kein Free2Play-Titel wird – aber was hat man sich dabei gedacht?
Warum ist Overwatch ein Vollpreistitel?
Auf der BlizzCon am vergangenen Wochenende gab es zahlreiche neue Informationen zu Overwatch, darunter auch das Geschäftsmodell, welches man mit Blizzards erstem Shooter verfolgen wird. Viele Spieler nahmen im voraus an, dass es sich um ein Free2Play-Spiel handeln würde (obwohl Blizzard das niemals behauptet hatte). Jetzt wurde bekannt, dass der Shooter als Vollpreistitel in den Laden kommt – 40€ für die Standard- und 60€ für die Origins-Version mit zusätzlichen Skins. Doch was ist die Begründung hinter dieser Entscheidung?
Einschränkungen wären schrecklich
Overwatch unterscheidet sich von anderen Spielen insofern, dass die Spieler ihre Charaktere während einer Partie ständig wechseln können. Das eigene Team hat aufgrund der gewählten Helden keine Chance? Kein Problem! Beim nächsten Tod wird einfach ausgetauscht. Genau dieses Feature ist eine Kernkomponente von Overwatch geworden.
Würde man einzelne Helden nun hinter Paywalls verstecken und sie – wie etwa in Heroes of the Storm – einzeln zum Verkauf anbieten, würde der Spielspaß automatisch für jene Spieler sinken, die nicht über alle Helden verfügen. “Wir möchten, dass die Spieler immer mehrere Optionen zur Auswahl haben und nicht nur auf beispielsweise einen Tank, einen Supporter und einen Fernkämpfer beschränkt sind.”
Die Zukunft – Bezahlte DLCs?
Vollkommen ungewiss ist hingegen noch die Zukunft von Overwatch nach dem Release. Es ist noch nicht entschieden, ob es weitere Helden geben wird und wenn, wie diese in das Spiel implementiert werden. “Gegenwärtig konzentrieren wir uns vollkommen auf die 21 Helden, die mit dem Release des Spiels verfügbar sein werden”, hieß es von Jeff Kaplan. “Einige Spieler befürchten, dass es zum Start die 21 Helden und dann noch weitere in einem Shop geben würde. Das ist definitiv nicht der Fall.”

Damit schließt man Helden-DLCs zwar nicht kategorisch aus, aber Blizzard wird wohl sehr vorsichtig sein und genau überlegen, was dem Spiel gut tut – und das nach eigenen Aussagen erst, wenn die bisherigen Helden den Launch erfolgreich überstanden haben und das Feedback der Spielerschaft eintrudelt.
Mehr Infos von der BlizzCon, wie etwa zu den drei neuen Helden, findet Ihr auf unserer Overwatch-Themenseite.
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