Heutzutage könnt ihr in fast allen Spielen am PC eure Figur mit den Tasten WASD steuern. Oftmals ist das sogar die standardmäßig ausgewählte Steuerungsmethode – in Kombination mit der Maus. Das war aber nicht immer so.
In den 90er-Jahren erblickten die ersten MMORPGs und ihre Vorreiter das Tageslicht. Doch wenn ihr euch an Spiele wie Meridian 59, Neverwinter Nights oder Ultima Online erinnert, müsste euch eine Sache auffallen: Ihr habt diese Spiele damals nicht mit WASD gesteuert.
In Ultima Online habt ihr die Bewegungen eurer Figur mit der Maus bestimmt, in Meridian 59 und anderen Spielen waren die Pfeiltasten die standardmäßige Steuerungsmethode. In Neverwinter Nights spielte sogar der Nummernblock eine Rolle. Die Tasten WASD sind oftmals nur eine alternative Steuerung gewesen oder mussten gar selbst belegt werden.
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Fortune’s Run – Trailer zum Boomer-Shooter im Geiste von Doom und Quake
In einem Shooter der 90er wird WASD populär
Im Jahr 1996 kam der von idSoftware entwickelte Ego-Shooter Quake auf den Markt, der neben einer etwa 5-stündigen Einzelspielerkampagne auch einen Multiplayer-Modus besaß. Kurz darauf veranstalteten die Spieler des Shooters Turniere, um sich gegenseitig ihren Skill zu beweisen.
Im Jahr 1997 fand das Online-Turnier „Red Annihilation“ statt, an dem über 2.000 Spielern teilnahmen. Die finale Phase des Turniers mit den 16 besten Spielern wurde in Atlanta (USA) ausgetragen. Einer der Teilnehmer war der heute 48-jährige Dennis „Thresh“ Fong.
Das Grindfest vom 21. bis 27. Juli In dieser Woche erwarten euch jeden Tag spannende Artikel rund um das Thema MMORPG. Mit dabei: eine Zeitreise durch die Geschichte der Online-Rollenspiele, aber auch nostalgische Rückblicke, Streaming-Abende, Interviews, Kolumnen und Analysen.
Fong gilt seither als einer der ersten E-Sportler. Das Guinness Buch der Rekorde listet ihn sogar als den „ersten professionellen Videogamer“ aller Zeiten. Sein Erfolg zog natürlich die Blicke anderer Gamer an, die damals bemerkten: Fong steuert seine Spielfigur in Quake gar nicht mit den standardgemäß ausgewählten Pfeiltasten.
Dennis Fong hat tatsächlich die Tastenbelegung von Quake geändert und die Tasten WASD zur Fortbewegung genutzt. Heute ist man sich sicher: Das war zwar nicht gänzlich neu und es gab damals durchaus auch andere Spieler, die so spielten, aber es war dennoch eher unüblich. Das sollte sich mit Fongs Erfolg ändern.
Heute wird nahezu jedes Spiel am PC mit WASD gesteuert oder bietet diese Option zumindest als Alternative an. Aus vielen MMORPGs, aber auch Shootern und anderen Spielen ist es die Belegung nicht mehr wegzudenken – und Fong wird zugeschrieben, die Nutzung der Tasten WASD zur Steuerung der Spielfigur bekannt gemacht zu haben. Und obendrein bekam er noch einen Ferrari geschenkt: Der erste Pro-Gamer aller Zeiten bekam einen Ferrari, weil er ein Turnier in Quake gewann
Final Fantasy XIV ist seit vielen Jahren eines der besten und bekanntesten MMORPGs auf dem Markt. MeinMMO-Autor Nico Scheibel sieht das mittlerweile genauso. Doch dafür musste er einige Anfangshürden überwinden.
Mit lediglich einer Axt in der Hand wurde ich in die Hafenstadt Limsa Lominsa gebracht. Mein erster Eindruck war eher ernüchternd. Die vielen kalten und farblosen Steine gaben mir kaum das Gefühl, mich in einer fantasievollen Welt zu befinden.
Skeptisch lief ich zu den ersten Quests der Hauptstory und musste leider feststellen, dass für viele Zwischensequenzen die Vertonung fehlt. Das half bedauerlicherweise so gar nicht, sich mit seinem Charakter zu identifizieren und die Welt von Final Fantasy XIV kennenzulernen.
Wer schreibt hier? MeinMMO-Autor Nico Scheibel spielt seit seiner jüngsten Kindheit Videospiele. Neben Klassikern wie Zelda oder Mario verlor er sich schon früh in MMORPGs und verbrachte seine Zeit lieber in den virtuellen Welten. Neben entspannten Grinds in FFXIV sammelt er zu viele Stunden in sämtlichen MOBAs.
Nachdem ich die ersten Quests angenommen hatte, ging es in die weiten Regionen von Eorzea und erneut merkte ich, dass mich etwas störte. Das sogenannte Tab-Targeting fühlte sich langsam und träge an.
Alle 2,5 Sekunden einen Skill in der richtigen Reihenfolge zu drücken, das war einschläfernd. Besonders, wenn man von einem anderen MMORPG wie New World kommt, das ein spaßiges Action-Kampfsystem hat. Als ich realisierte, dass mich der generische Story-Anfang von „A Realm Reborn“ kaltließ, legte ich FFXIV wieder beiseite. Einen zweiten Versuch gab es erst ein paar Wochen später.
Der Trailer zum aktuellen Patch 7.2 für Final Fantasy XIV:
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Der neue Trailer zu Patch 7.2 von Final Fantasy XIV zeigt die neuen, heiß erwarteten Inhalte
Der zweite und letzte Versuch
Als mich der Endgame-Bereich von New World langweilte, überredeten mich Freunde zu einem zweiten Versuch mit FFXIV. „Es wird besser“, sagten sie. Doch das wollte ich selbst beurteilen, und da ich gerne eine zweite Chance gebe, startete ich das MMORPG erneut.
Aufgrund meiner ersten Abneigung zur Hafenstadt und weil ich mir das Ziel nahm, für unsere Gruppe den Job des Heilers zu übernehmen, rieten mir meine Kumpels, zur Waldstadt Gridania zu reisen.
Als ich dort ankam, war ich sofort überwältigt: Die Musik, die Waldhäuser, der grüne Boden und die gesamte Atmosphäre fühlten sich einfach heimisch an, fast wie das Auenland aus „Der Herr der Ringe“. Mit meinem neuen Job als Weißmagier hatte ich durchaus mehr Spaß am Kampfsystem. Die Gruppe zu heilen und zu supporten, das war genau mein Ding.
Die Waldstadt Gridania
Obwohl ich die Story von „A Realm Reborn“ weiterhin nicht fesselnd fand, konnte mich Final Fantasy XIV an einer Stelle so richtig packen. Die letzte Zwischensequenz vom Grundspiel, gefolgt vom ikonischen Heavensward-Trailer, ließen meine Augen leuchten. Jetzt geht’s erst richtig los!
Die ersten Erfahrungen mit der Community
Während die Storys von Heavensward und Stormblood als Nächstes dran waren, fing ich an, mich mit dem Content außerhalb der Hauptgeschichte auseinanderzusetzen. Raiden, Craften, Sammeln oder doch lieber auf die nächste Hausparty in der Nachbarschaft?
Während ich jede Möglichkeit suchte, um irgendetwas zu grinden, fiel mir auf, wie liebevoll die Community in FFXIV ist. An jeder Ecke steht jemand, der dir kurz bei etwas hilft oder einfach Minions, Mounts oder Gil verschenkt.
Diese kleinen Interaktionen zwischen den Spielern machen die Welt so lebendig; sei es nur ein schneller Austausch von Emotes oder eine ganze Gruppe kleiner Lalafell, auf der Suche nach der nächsten Streicheleinheit.
Das Grindfest vom 21. bis 27. Juli In dieser Woche erwarten euch jeden Tag spannende Artikel rund um das Thema MMORPG. Mit dabei: eine Zeitreise durch die Geschichte der Online-Rollenspiele, aber auch nostalgische Rückblicke, Streaming-Abende, Interviews, Kolumnen und Analysen.
Viele Videospiele haben schöne und tolle Welten, aber mit Final Fantasy XIV hat Square Enix etwas erschaffen, von dem sich viele Entwickler noch einiges abschauen können. Eine derart immersive Welt habe ich bisher noch nicht erlebt.
Nachdem ich erfahren hatte, dass es eine katastrophale 1.0 Version des MMORPGs gab und diese nicht einfach in den Müll geworfen wurde, erweckte das in mir die Neugier. Während ich in den Geschichten der siebten Katastrophe von Eorzea schmökerte, merkte ich, wie ausgeklügelt und tief die Welt eigentlich ist.
Die Weltkarte von Final Fantasy XIV
Mithilfe einer dreiteiligen Enzyklopädie wird fast jede Kleinigkeit mit Lore und neuen Details geschmückt. Eine Vielzahl an Kurzgeschichten geben mehr Hintergrundinfos über unsere geliebten Charaktere und das Kochbuch lässt euch wie in der Küche von Limsa Lominsa speisen.
Die Welt mit all ihren Geschichten begeistert mich einfach. Nach mittlerweile über 3.000 Stunden logge ich mich weiterhin sehr gerne in FFXIV ein und empfinde dabei ein Gefühl von Komfort und Heimat. Sogar die Hafenstadt Limsa Lominsa ist mir zwischenzeitlich ans Herz gewachsen und jeder Besuch fühlt sich wie ein schöner Trip zur Großstadt an, wenn man sonst nur in dem gemütlichen Gridania umherläuft.
Wenn ein MMORPG so ein Gefühl auslöst, können sich die Entwickler gerne auf die Schulter klopfen.
One brings shadow, one brings the light
Achtung, Spoiler: In diesem Abschnitt befinden sich Spoiler zur Hauptstory von Shadowbringers und Patch 5.3
Mit der Erweiterung Shadowbringers haben sich die Kreativen bei Square Enix meiner Meinung nach selbst übertroffen. Die gesamte Dramaturgie und Entwicklung von Charakteren wie Ardbert oder dem Kristallexarch bis hin zum Antagonisten Emet-Selch und dem Schicksal des ersten Splitters sind etwas ganz Besonderes.
Ein Ausschnitt des Shadowbringers-Trailer
Durch die neu gewonnenen Kenntnisse der Beweggründe und Hintergrundgeschichte der Ascians waren sie für mich nicht mehr nur die großen Bösen, die alles vernichten wollen, sondern regelrecht menschlich.
Das gesamte Abenteuer des ersten Splitters endete in einem Finale, an das ich heute noch gerne zurückdenke. Der Dungeon „Die Schlacht um Norvrandt“, in dem ihr mit allen bekannten Charakteren aus Norvrandt gegen die Krieger des Lichts von Elidibus kämpfen müsst, ist ganz großes Kino. Noch mehr war ich von der darauffolgenden Prüfung gegen den ersten aller Krieger des Lichts überwältigt.
Musik, die Geschichten erzählt
Viele der Soundtracks vom Hauptkomponisten Masayoshi Soken sind mehr als einfach nur Musik, sie erzählen eine Geschichte über Charaktere oder die Welt. Wenn ihr genau hinhört, gibt es zwischen den Zeilen und Noten viel zu entdecken.
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Neben den Geschichten, die von Texten erzählt werden, gibt es auch rein musikalische Easter Eggs zu hören. Beispielsweise finden sich bestimmte Melodien von früheren Soundtracks in neuen Werken wieder, oder die Musik enthält leichtes Foreshadowing und das merkt ihr erst, wenn die Story einen bestimmten Punkt erreicht hat.
Mit emotionalen Klaviertönen, epischer Kampfmusik und rockigen Gitarren machen die Komponisten Final Fantasy XIV zu einem musikalischen Meisterwerk, dessen Musik ich seit Jahren mit Freude rauf und runter höre.
Schreite voran, bis ans Ende
Achtung, Spoiler: In diesem Abschnitt befinden sich Spoiler zur Hauptstory von Endwalker.
Egal, ob es die erste Prüfung war, bei der sich wohl fast jeder gedacht hat: „Jetzt schon?“, oder der lange Weg bis ans Ende. Endwalker hat mich einfach gefesselt. Die Geschichte findet mit einem tollen und emotionalen Schluss ihr Ende, das mich die ein oder andere Träne gekostet hat.
Das Wallpaper nach den Endwalker-Credits
Nach hunderten Stunden zusammen mit den geliebten Charakteren war ich wirklich traurig, dass es jetzt vorbei ist.
Endgame für jeden
Abseits der Story fand ich vor allem gefallen am Raiden. Nachdem das Tab-Targeting anfangs eher öde und langweilig war, muss ich gestehen, dass es mir heute sehr gut gefällt. Die festen Jobs mit ihren optimalen Rotationen fühlen sich einfach richtig gut an und sind leicht zu lernen, aber schwierig zu meistern.
Neben dem Raiden gibt es in Eorzea noch unglaublich viel zu tun. Es bleibt euch überlassen, ob ihr stumpf die nächste leuchtende Waffe grinden wollt, euch am Glücksspiel im Gold Saucer oder den Schatzkarten versucht oder einfach mit euren Freunden auf die nächste große Angelfahrt geht. In unserem Endgame-Guide finden ihr auf alle Fälle den nächsten großen Grind.
Final Fantasy XIV hat für jeden etwas zu bieten und eine Welt, in der man sich heimisch fühlen kann.
Danke für dieses tolle MMORPG
Nicht nur der Director Yoshi-P oder Square Enix machen Final Fantasy XIV zu dem besten MMORPG, das ich bislang gespielt habe, sondern auch die Spieler, also ihr.
FFXIV ist wie ein großer Spielplatz voller wunderbarer Spielgeräte und Attraktionen – ein Ort, der Erinnerungen an die schönsten Kindheitstage mit Freunden erweckt. Umso erstaunlicher ist es, dass ein einfaches MMORPG mich ähnliche Gefühle noch einmal erleben lässt. Zum Glück hab ich dem Spiel damals noch eine zweite Chance gegeben!
Schreibt uns doch gerne eure eigenen Gedanken zu Final Fantasy XIV in die Kommentare und weshalb ihr das MMORPG mögt oder nicht!
Mit dem neuen Film zu Superman und Creature Commandos ist das neue DC-Universum von James Gunn gestartet. Schon bald bekommt das Universum Besuch von einem „Helden“, der nicht gerade für gute Taten bekannt ist.
Um welchen Helden geht es? Peacemaker, gespielt von John Cena, hatte seinen ersten Kinoauftritt 2021 als Figur in The Suicide Squad von James Gunn. Schon ein Jahr später folgte eine eigene TV-Serie zum albernen Anti-Helden, der nicht gerade heroisch ist. Damit ähnelt er den Guardians of The Galaxy von James Gunn.
In seiner Serie agiert Peacemaker nicht allein. Er hat eine eigene Gruppe, die unter anderem auch aus Vigilante besteht, einem wahnsinnigen Verehrer, der sich als Superheld verkleidet. Sein bester Freund und Sidekick ist aber kein Mensch, sondern der Adler Eagly, der gelegentlich auf ihn hört, ihn aber meistens nur begleitet.
Peacemaker gehörte eigentlich zum alten DC-Film-Universum, das James Gunn jetzt aber erneuert. Zuerst gab es die Serie Creature Commandos und zuletzt im Juli 2025 den ersten Film des neuen Universums: Superman.
Von Peacemaker scheint sich Gunn aber nicht trennen zu wollen, denn mit Peacemaker-Staffel 2 schafft es der Anti-Held ins neue Universum. Das zeigt auch schon der erste offizielle Trailer.
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Peacemaker Staffel 2 – Trailer zur Fortsetzung der albernen Superheldenserie
Peacemaker will seinem eigentlichen Universum den Rücken kehren
Was sieht man im ersten Trailer zu Staffel 2? Eigentlich sollte für Peacemaker alles gut sein. Die Bösen wurden letzte Staffeln besiegt, jetzt kann er entspannen. Doch sein Leben scheint nicht so gut zu laufen. Seine Angebetete möchte nicht mit ihm zusammen sein und die schlimme Tat seiner Vergangenheit verfolgt ihn. Vergebung scheint nicht möglich zu sein.
Glücklicherweise kommt Peacemaker in den Besitz eines dimensionalen Portals, das ihn in ein anderes Universum verfrachtet. Dort hat er Liebe, großen Ruhm und alles scheint perfekt zu sein. Doch mit Portalen und neuen Welten kommen auch neue Probleme.
Der erste Trailer zu Staffel 2 scheint genau die Atmosphäre fortzusetzen, die man auch aus der ersten Staffel kennt. Peacemaker zeigt sich nicht von seiner klügsten Seite und seine albernen Freunde sind so schrill wie schon in Staffel 1. Doch es scheint auch wieder eine emotionale Komponente zu geben, das ist das Markenzeichen von James Gunn.
In Staffel 2 wird es wohl erneut nicht an Action mangeln, die sich eher an Erwachsene richtet. Der wohl spannendste Teil sind die Portale, denn man sieht nicht nur eins, sondern einen großen Raum mit vielen Toren, die nicht alle harmlos zu sein scheinen.
Wann erscheint Staffel 2 von Peacemaker? In den USA soll die 2. Staffel von Peacemaker am 21. August 2025 auf HBO Max starten. Wann die Staffel bei uns anfängt, ist bisher unbekannt. Die 2. Staffel soll diesmal aber auf Sky bzw. WOW laufen. Man kann also davon ausgehen, dass die Serie zeitgleich loslegen dürfte.
Wie passt die 2. Staffel in das neue Universum? Wie James Gunn schon vorher angekündigt hat, scheint Peacemaker im neuen Universum zu landen. Ob er da bleibt und wie er sich in die DC-Film-Zukunft einfügt, wird wohl das Ende der Staffel zeigen. Mit Rick Flag Senior ist auf jeden Fall ein Charakter dabei, der schon in Superman und Creature Commandos einen Auftritt hatte.
Gunn bestätigte (via Gamesradar), dass die meisten Sachen aus der ersten Staffel Kanon seien und damit im neuen Universum übernommen werden. Kleinere Dinge, wie die ständigen Witze über Aquaman, würden aber nicht dazu gehören. Der existiert im neuen Universum gar nicht.
Zum Start der großen MMORPG-Themenwoche hatten wir euch gefragt, auf welche kommenden Genre-Vertreter ihr euch am meisten freut. Jetzt ist die Zeit für die Auswertung gekommen!
Wir konzentrieren uns dabei auf die Top 10, also die zehn Spiele, die von euch die meisten Stimmen bekommen haben. Was auffällt:
Große Lizenzen schüren weiterhin die Vorfreude vieler Fans.
Viele noch nicht final veröffentlichte Spiele, die aber bereits im Early Access verfügbar sind, konnten bislang nicht genug überzeugen, um für den anstehenden Launch einen spürbaren Hype aufzubauen – etwa Pax Dei, Pantheon, The Quinfall oder Corepunk.
Obwohl unsere Umfrage mehr als 35 Spiele umfasst hat, wählten 126 Teilnehmer der Umfrage die Option „Ein ganz anderes MMORPG“. In den Kommentaren auf MeinMMO und GameStar wurden dabei vereinzelt Titel wie Light No Fire, Star Citizen und Soulframe (alles keine waschechten MMORPGs) oder auch das Blue-Protocol-Spinoff Star Resonance genannt. Und auch der Name WoW: Midnight fiel hier und da – aber um Erweiterungen ging es in der Umfrage ja nicht.
Über unsere Inhaltsangabe könnt ihr gezielt zu den einzelnen Spielen springen, die euch interessieren:
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Wenn euch die Zukunft der MMORPGs nicht so gefällt, lohnt sich vielleicht eher ein Blick auf die Geschichte der Online-Rollenspiele:
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Die Geschichte der MMORPGs: MeinMMO, GameStar und Onkel Barlow sprechen über 60 Jahre Online-Welten
Platz 10: Camelot Unchained
Setting: Fantasy | Entwickler: Unchained Entertainment | Plattform: PC | Status: Alpha, Release für Ende 2025 geplant
Zwischenzeitlich wurden deswegen sogar Scam-Vorwürfe laut. Kaum jemand glaubte noch daran, dass Camelot Unchained irgendwann mal fertig werden könnte. Doch dann gab’s nach langer Entwicklungszeit und vielen Verschiebungen im März 2024 ein überraschendes Status-Update vom Chef-Entwickler: Camelot Unchained soll spät im Jahr 2025 final erscheinen.
Typisch Camelot Unchained, ließ die nächste Hiobsbotschaft aber nicht lange auf sich warten: Anfang 2025 schrieb Andrew Meggs, seines Zeichens Mitgründer des Studios, dass es zu Entlassungen gekommen sei. 24 von 55 Mitarbeitern mussten gehen.
Daraufhin dachten einige Unterstützer des Projekts sogar laut darüber nach, rechtlich gegen den Entwickler vorzugehen, wenn es in absehbarer Zeit keinen detaillierten Zeitplan für Camelot Unchained geben sollte. Studio-Chef Mark Jacobs ließ sich drei Monate Zeit, um über den Status quo des MMORPGs zu reden.
Laut Jacobs würden die Entlassungen nicht das Ende von Camelot Unchained bedeuten. Stattdessen habe man jetzt endlich ein richtiges Spiel, das man als Fundament für ein tolles MMORPG-Erlebnis nutzen kann. Nach 12 Jahren Entwicklung. Da half es auch nicht, dass das jüngste Gameplay-Material aus der neuen Zone bei vielen Spielern nicht allzu gut ankam.
Die Grafik und Modelle von Spielen werden immer realistischer. Ein Spiel von Hideo Kojima sieht dabei anscheinend so gut aus, dass man damit die Gesichtserkennung von Discord austricksen kann.
Was ist das für eine Gesichtserkennung? Seit dem 25. Juli 2025 sind Plattformen in Großbritannien verpflichtet, Kinder im Internet zu schützen. Durch den Online Safety Act, der 2023 beschlossen wurde (via gov.uk), müssen die Plattformen Altersüberprüfungen einsetzen, um Kinder vor schädlichen, unangemessenen oder hasserfüllten Inhalten fernzuhalten.
Das gilt auch für Discord. Möchte man in Großbritannien auf Server und Channels zugreifen, die Inhalte für Erwachsene bieten, muss man ein Bild seines Gesichts oder seines Ausweises bereitstellen. Dafür nutzt Discord das Tool k-ID.
Das Tool soll anhand von Fotos, falls man den Ausweis nicht nutzt, erkennen, ob man erwachsen ist. Um mögliche Tricks zu umgehen, verlangt das Tool auch, dass man auf Fotos den Mund öffnet und schließt. Daten sollen laut der offiziellen Website dabei nicht gespeichert werden, wie Discord selbst auf ihrer Support-Website erklärt.
Das System scheint aber noch nicht gänzlich ausgereift zu sein, denn mit Death Stranding konnten Nutzer es jetzt umgehen.
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Hideo Kojima stellt Death Stranding 2 in einem 10-Minuten langen Trailer vor
Death Stranding sieht einfach zu gut aus
Wie konnten Nutzer das System austricksen? Der User @DanySterkhov postete auf x.com ein Bild, wie er ein Bild von der Figur Sam aus Death Stranding nutzt, um Discord zu überzeugen, dass er erwachsen ist. Erst versuchte er es mit einem anderen Bild, doch dann wollte Discord, dass er auf einem Bild seinen Mund öffnete. Er nutzte dann den Fotomodus von Death Stranding, um so ein Bild mit seinem Handy zu machen.
Unter dem Tweet finden sich auch weitere Nutzer, bei denen es offenbar geklappt hat. Ein Redakteur der Website PC Gamer schreibt in seinem Artikel, dass er es selbst probiert haben soll und es auch in seinem Fall funktioniert habe, wenn Sam eine Kappe trägt.
Der legendäre Entwickler Hideo Kojima ist für seine Detailversessenheit und seine Liebe für Filme bekannt. Um die Schauspieler in Death Stranding zum Leben zu erwecken, setzte er auf Motion-Capture-Technologie. Damit erfasst er nicht nur echte Bewegungen, er nahm auch die Gesichter der Figuren mit der Technik auf, wodurch sie so realistisch aussehen (via YouTube).
Im Fotomodus von Death Stranding kann man Sam verschiedene Gesichtsausdrücke machen lassen, wodurch man auch den geöffneten Mund hinbekommt.
Auch wenn es wichtig ist, dass man Kinder im Internet vor unangemessenen und schädlichen Inhalten schützt, scheinen die neuen Systeme noch nicht ausgereift genug zu sein, um genau das sicherzustellen. Am aktuellen Beispiel sieht man, wie leicht sie ausgetrickst werden können. Auf solche Systeme sollte man sich als Elternteil also nie vollends verlassen. Abseits des Schutzes der Kinder steht der Online Safety Act in Großbritannien aber auch in der Kritik.
Die Organisation Electronic Frontier Foundation, die sich für Grundrechte im Informationszeitalter einsetzt, kritisiert das Gesetz und die Systeme dahinter in Bezug auf Sicherheit, Privatsphäre und die Möglichkeit der Zensur. Auch die Menschenrechtsorganisation Article 19 äußert sich kritisch zum Gesetz und sieht darin die Gefahr, dass autoritäre Staaten ermutigt werden könnten, ähnliche Systeme zu nutzen.
Auf Steam könnt ihr jetzt mit bis zu 6 Freunden eure wildesten Fantasien als Wissenschaftler ausleben. Nur ein paar Aliens könnten euch dabei stören.
Um welches Spiel geht es? Das Spiel Abiotic Factor auf Steam hat am 22. Juli 2025 seine 1.0 Version erhalten und wurde damit offiziell veröffentlicht. Zuvor war Abiotic Factor bereits als Early-Access-Titel verfügbar. Das Spiel ist ein Survival- und Crafting-Game mit einer Sci-Fi-Optik im Stil der 90er-Jahre. Das Spiel wurde von mehr als 24.000 Stimmen bewertet, davon sind 96 % positiv.
Ihr schlüpft in die Rolle eines von euch erstellten Wissenschaftlers und seid bei der Organisation GATE angestellt. In einem geheimen Forschungslabor tief unter der Erde arbeitet ihr an der Erweiterung des menschlichen Wissens. Nachdem das Labor durch einen katastrophalen Vorfall zu einer kosmischen Kampfzone wurde, müsst ihr um euer Überleben kämpfen und aus der Station flüchten.
Abiotic Factor ist noch bis zum 29. Juli 2025 für 27,19 € dank Rabatt erhältlich. Danach kostet es 33,99 €.
Im Video seht ihr den Trailer zur 1.0 Version von Abiotic Factor:
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Der Launch-Trailer zum Survival-Horror-Spiel Abiotic Factor auf Steam
Als Wissenschaftler müsst ihr der kosmischen Hölle entkommen
Was macht ihr in Abiotic Factor? Mit eurem Wissenschaftler, der ein ausgefeiltes Charakterfortschrittssystem besitzt, müsst ihr alleine oder mit bis zu 6 Freunden euer Überleben sichern. Durch das Plündern von verlassenen Büros und anderen Orten könnt ihr allerlei Ressourcen für eure Flucht sammeln.
Als wenig kampferprobter Wissenschaftler müsst ihr euch mit genialen oder auch absurden Werkzeugen, Waffen und Erfindungen den Weg freimachen. Von einfachen Netzen oder Holzschlägern bis hin zu Laserkanonen und ausgeklügelten Fallen ist alles möglich.
Da ihr einige Zeit im Forschungslabor feststecken werdet, könnt ihr euch ein eigenes Heim einrichten, denn für die Organisation GATE ist die Work-Life-Balance auch im Ausnahmezustand sehr wichtig. Sollte eure Komfortzone doch einmal von übernatürlichen Nachbarn überlaufen werden, könnt ihr mit Geländewagen, Gabelstaplern und Teleportern euer Hab und Gut nehmen und eine neue Bleibe suchen.
Die Spieler sind von Abiotic Factor begeistert
Was sagen die Bewertungen auf Steam? Viele Steam-User berichten, dass Abiotic Factor ein einzigartiges Survival-Spiel sei und auch Spieler, die eher vom Genre abgeneigt sind, viel Spaß haben. Der User theLV2 schreibt auf Steam
Ich spiele eigentlich keine Survival- oder Crafting-Spiele. Ich habe viele ausprobiert, wollte sie mögen, aber fand sie nie wirklich spaßig. Aber dieses Spiel hat mich gepackt. Das sagt eine Menge aus.
Ein weiterer User mit dem Namen JPolito war von der Half-Life inspirierten Optik sehr angetan und gab Abiotic Factor eine Chance. Schließlich blieb er daran für mehr als 80 Stunden hängen und nennt es ein fantastisches Survival-Horror-Spiel (steam.com).
Gunrunner322 hat bereits 385 Stunden in Abiotic Factor verbracht und schreibt Folgendes (steam.com): „Ein erstaunliches und einzigartiges Survival-Crafting-Spiel, so etwas gibt es sonst nirgendwo.“
Das Genre der MMORPGs tritt seit Jahren auf der Stelle. Zwar befinden sich derzeit so viele spannende Projekte in Entwicklung wie lange nicht, doch besitzen auch diese frustrierendes Meme-Potenzial.
Was ist der aktuelle Anlass für die Diskussion? Der Post auf Reddit von SrGrafo bezieht sich auf ein Video des YouTubers Lucky Ghost, der vor ein paar Tagen auf YouTube einen Ausblick auf die spannendsten MMORPGs der Zukunft gegeben hat.
Die Botschaft des beigefügten Meme-Bilds: Die Spiele sehen alle irgendwie gleich aus. Der Lohn: Mehr als 4.600 Upvotes (was für das MMORPG-Subreddit eine Menge ist) und mehr als 380 Kommentare. Bemerkenswert: Der Thread-Ersteller liefert in den Kommentaren zahllose weitere Comic-Memes, in denen er den Zustand des Genres sowie aktuelle Projekte wie BitCraft Online kritisiert.
Wie reagiert die Community konkret?
Mehfisto666 schreibt auf Reddit: „Wir spielen seit 30 Jahren alte MMORPGs und jetzt kommen gleich 10 Oldschool-ähnliche MMORPGs auf einmal raus.“
Wadarkhu witzelt auf Reddit: „Im nächsten Video: 10 MMOs, die eingestellt wurden.“ Jzerox8K ergänzt unter dem Post: „Plot-Twist: Es ist dasselbe Video.“
sampaiisaweeb sieht auf Reddit einen Schuldigen: „MMOs werden immer formelhaft sein, und das liegt an WoW. Sobald ein neues MMO aus dieser Form ausbricht UND sehr erfolgreich ist, wird es zum neuen Maßstab. Es hilft auch nicht, dass UE5-Spiele durch ihren hyperrealistischen Stil eine gewisse visuelle Ähnlichkeit aufweisen.“
Both-Award-6525 kritisiert auf Reddit: „Die meisten MMORPGs aus den vergangenen 5 Jahren, die erschienen sind, waren Pay2Win-MMOs aus Korea. Ich habe null Hoffnung auf ein gutes MMORPG […].“
Chrono Odyssey wirkt mit seinem Fantasy-SciFi-Cosmic-Horror-Mix so gar nicht wie typische MMORPGs aus Asien:
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Chrono Odyssey: Trailer vom Summer Game Fest 2025 zeigt actionreiche Kämpfe und düstere Welt
Deprimierend, ja, aber …
Wie bewertet MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz das? Es ist wirklich deprimierend:
Seit World of Warcraft hat sich das Genre der MMORPGs zwar durchaus entwickelt – etwa bei der Inszenierung von Storys oder beim Kampfsystem – doch haben andere Genres deutlich größere Schritte gemacht.
Die meisten MMORPGs, die in der vergangenen Dekade erschienen sind oder für die nächsten 1, 2 Jahre angekündigt sind, kommen aus Asien – wodurch sie stets Eigenheiten mitbringen, durch die sie es auf dem westlichen Markt schwerer haben. Das war übrigens auch ein Thema in diesem GameStar Talk.
Viele noch nicht ganz fertige MMORPGs, die sich gerade im Early Access befinden, bleiben hinter den Erwartungen der Fans zurück – Pantheon, Corepunk, The Quinfall, BitCraft Online oder Pax Dei beispielsweise.
Da Spiele-Entwicklung immer teurer und aufwendiger wird, scheint sich das Genre in bestimmten Bereichen sogar zurückzuentwickeln. Ein Beispiel: Black Desert ist seit vielen Jahren der König der Action-Kampfsysteme, alle nachfolgenden Spiele waren schlechter. Viele Spieler konzentrieren sich sogar darauf, die oldschoolige Erfahrung von damals aufzuwärmen, bleiben oftmals aber deutlich hinter ihren Vorbildern wie RuneScape, Tibia und Co. zurück.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass asiatische Publisher wie NCsoft und Kakao Games mit ihren kommenden Projekten den westlichen Markt stärker anvisieren, als es in der Vergangenheit der Fall war. Das merkt man etwa bei Aion 2 und ArcheAge Chronicles, die einen deutlich größeren Fokus auf Story sowie PvE-Inhalte setzen als der jeweilige Vorgänger.
Und: Mit Projekten wie dem Herr-der-Ringe-MMORPG, Guild Wars 3, dem Warhammer-MMORPG oder dem MMORPG für League of Legends entstehen auch im Westen endlich wieder ambitionierte Genre-Vertreter, bei denen man zumindest hoffen kann, dass sie Highlights für das geplagte Genre bilden können. Leider wird es voraussichtlich noch einige Jahre dauern, bis wir diese spielen können – wenn überhaupt. Erstmal heißt es Daumen drücken, dass diesen nicht das gleiche Schicksal ereilt wie dem Zenimax-MMORPG.
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Aktuell scheint es die perfekte Zeit für Games aus Asien zu sein. Ein neues Action-RPG, das auf der PS5 erscheinen soll, hat jetzt über 20 Minuten Gameplay gezeigt. MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes war schon nach 5 Sekunden überzeugt.
Um welches Spiel geht es? Phantom Blade Zero wurde ursprünglich 2023 angekündigt. Schon damals zeigte sich das Action-RPG aus China im düsteren Look und einem Setting, das scheinbar Folklore mit geschichtlichem Hintergrund mischt.
Schon im ersten Trailer präsentierte sich das Spiel, das ein wenig wie ein Soulslike aussieht, mit aufwendigen Animationen, die die Kämpfe wunderbar inszenieren zu scheinen.
Jetzt veröffentlichte man über 20 Minuten Gameplay und schon nach den ersten 5 Sekunden muss ich sagen: Das könnte mein Spiel des Jahres werden. Das liegt nicht nur an der Optik, sondern an dem Look der Kämpfe, die mich an alte Klassiker erinnern.
Hier könnt ihr den Ankündigungstrailer vom Spiel sehen:
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Phantom Blade Zero Announce Trailer
Nach den ersten Sekunden weiß man, wo die Reise hingehen soll
Was zeigt das neue Gameplay-Video? IGN-India veröffentlichte ein knapp 22-minütiges, exklusives Gameplay-Video zu Phantom Blade Zero. Dabei sieht man Kämpfe gegen normale Gegner, aber auch gegen größere Bosse.
Schon die ersten 5 Sekunden fallen mir direkt ins Auge. Der Charakter springt auf einen Gegner, sticht ihn mit seinem Schwert, nur um sich nach einem weiteren Tastendruck dem nächsten Feind zu widmen. Der Charakter macht dafür eine Schraube in der Luft, springt hinter ihn und erledigt auch ihn mit einer feinen Animation.
Ich fühlte mich direkt an Kung-Fu-Filme aus meiner Kindheit erinnert, die mein Vater gerne schaute. Es geht nicht um realistische Kampf-Filme, sondern um Klassiker, die auf spektakuläre Sprünge und Choreografien mit Schwertern setzen.
Bekannte Beispiele wären Tiger and Dragon oder House of Flying Daggers. Wie auch diese Filme scheint Phantom Blade Zero dem Wuxia-Genre zugeordnet zu sein. Das Genre mischt historische Hintergründe mit übernatürlichen Elementen. Man könnte sagen, das sind die klassischen, chinesischen Superheldengeschichten.
In dem Gameplay-Video sieht man mehrfach spektakuläre Animationen, die sich stark voneinander unterscheiden, je nachdem, welche Waffe man trägt oder welchem Gegner man entgegensteht. Bereits beim Zuschauen merke ich, wie mich die Kämpfe mitnehmen. Ich bin voll dabei. Das liegt wohl auch am Sound der Waffen und Kämpfe. Dazu kommt noch der Soundtrack im Video, der das Setting gut einfängt.
Phantom Blade Zero sieht für mich aus wie ein Subgenre eines Soulslikes. Nicht jeder Treffer muss perfekt sitzen, aber fast jeder Treffer sieht verdammt gut aus. Mit dieser Meinung bin ich auch nicht allein.
Das Gameplay-Video könnt ihr euch hier anschauen:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
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Auch die Spieler sind überzeugt, nicht nur von den Animationen
Was sagt die Community? Die Stimmung unter dem YouTube-Video ist ziemlich positiv. Vor allem die Animationen der Kämpfe kommen gut an.
@DarkRaider-Z schreibt: Jeder normale Move sieht aus wie ein ultimativer Spezial-Move.
@JapanDaisukiii ist beeindruckt von den Details, die man im Kampf sehen kann: Ich habe noch nie ein Spiel gesehen, das so detailreich ist. Als er gegen den Boss gekämpft hat, hat er seine Waffe so weit geschoben, dass der Staub unsere Kamera verdeckt hat, sodass wir nichts mehr sehen konnten. Das ist so cool!
@ac5b0se erinnert das Gezeigte an ikonische Schauspieler: Es ist wie damals, als ich ein Kind war und Filme von Jackie Chan oder Jet Li gesehen habe. Mann, ich liebe diese Animationen.
@mohammadalirashed3103 lobt den Soundtrack, den man hören kann: Der Soundtrack ist fantastisch, er klingt wie eine Elektro-/Heavy-Metal-Version chinesischer Volksmusik. Die in China entwickelten Spiele erreichen ein bisher unerreichtes Qualitätsniveau, und ich bin begeistert davon.
Unter den Kommentaren findet sich auch Lob für den, der das gezeigte Gameplay gespielt hat, weil er das Kampfsystem wohl ziemlich gut zu beherrschen scheint.
Online-Rollenspiele, die eine Fortsetzung erhalten haben, sind vergleichsweise selten. Für die MMORPG-Themenwoche 2025 schaut sich MeinMMO einige der Versuche an und beleuchtet, warum es beispielsweise nie ein World of Warcraft 2 gegeben hat.
Wenn man sich die Release-Listen der Zukunft anschaut, zeigt sich seit vielen Jahren das gleiche Bild: Fortsetzungen bekannter Reihen, wohin das Auge blickt! Darunter befinden sich auch viele Franchises, die sich zwischenzeitlich in Services verwandelt haben. Also in Spiele, die man theoretisch unendlich lange fortführen könnte. FIF … pardon … EA Sports FC, beispielsweise. Die NBA2K-Reihe. Call of Duty.
Es gibt jedoch ein Genre, das seit seiner Entstehung nur in Ausnahmefällen die vermeintlich sichere Fortsetzungskarte spielt: das Genre der MMORPGs. Und wenn es mal jemand versucht hat, einem Online-Rollenspiel einen zweiten Teil zu verpassen, dann ist das meist nach hinten losgegangen.
Wer analysiert hier? Karsten Scholz ist der MMORPG-Experte von MeinMMO. Er befasst sich seit mehr als 15 Jahren fast täglich mit dem besten Genre der Welt und hat seit dem Launch von World of Warcraft alle wichtigen (und einige der weniger wichtigen), neuen Online-Rollenspiele gezockt – oftmals bis ins Endgame rein beziehungsweise über viele Monate und Jahre hinweg.
Für die MMORPG-Themenwoche beleuchten wir einige dieser Fälle und analysieren, warum es so schwer ist, für ein Spiel wie beispielsweise World of Warcraft eine Fortsetzung zu entwickeln. Über die Inhaltsangabe könnt ihr auf Wunsch zu den für euch spannendsten Abschnitten springen.
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EverQuest versus EverQuest II
EverQuest II war sicherlich nicht die erste Fortsetzung der MMORPG-Geschichte (um diesen Titel dürfen sich wohl Astonia III, die Fortsetzung von Mercenaries of Astonia von 1998, und The Legend of Mir 2 prügeln, die beide 2001 erschienen sind), aber die erste für einen der wichtigsten Genre-Meilensteine.
Zwischen EverQuest und EverQuest II lagen dabei nur fünfeinhalb Jahre. Laut den damaligen Entwicklern sollte die Fortsetzung das erste Spiel dabei nicht ersetzen, sondern ergänzen, weil man mit Teil 2 eine andere Zielgruppe ansprechen möchte.
Intern hatte man aber wohl damit gerechnet, dass alle Spieler von EverQuest zu EverQuest II wechseln werden, das verrät Executive Producer Jenn Chan in einem Video-Interview auf dem YouTube-Kanal MinnMax vom 19. November 2024:
„EverQuest II war für EverQuest ein Fluch. Weil wir dachten, dass alle jetzt EverQuest verlassen und zu EverQuest II wechseln werden. Das ist aber nicht passiert“ – via YouTube. Stattdessen haben sich die beiden Spiele gegenseitig kannibalisiert. Ein Fehler, den man mit dem neuen EverQuest-MMORPG nicht wiederholen möchte.
In diesem Jahr soll die Entwicklung vom neuen EverQuest-MMORPG starten.
Guild Wars versus Guild Wars 2
Etwas besser haben es die ArenaNet-Verantwortlichen mit der Fortsetzung von Guild Wars gemacht. Zwischen Teil 1 und 2 liegen mehr als 7 Jahre. Dazu kommt, dass sich beide Spiele in Bereichen wie der Struktur der Spielwelt (Instanzbasiertes Gameplay versus offene Welt) spürbar voneinander unterscheiden.
Und am vielleicht wichtigsten: Das erste Guild Wars war kein Service-Game im heutigen Sinne. Nach den drei Kampagnen Prophecies, Factions und Nightfall erschien nur noch die Erweiterung Eye of the North. Nach 2007 war das erste Guild Wars quasi auserzählt. Es gab nur noch einige Bonus-Missionen sowie Story-Inhalte wie „Krieg in Kryta“, die den Übergang zum zweiten Teil vorbereiten sollten.
Guild Wars 2 erhält weiterhin regelmäßige Erweiterungen und Updates – hier der Trailer zum aktuellsten Content-Patch Reue:
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Guild Wars 2: Reue – Trailer zum zweiten Update von Janthir Wilds
Eine eigentlich geplante vierte Kampagne für Guild Wars mit dem Namen Utopia stellten die Entwickler indes 2007 ein, um sich voll auf die Produktion des Nachfolgers zu konzentrieren. Dass man für den mittlerweile angekündigten dritten Teil einen Sandbox-Experten sucht, könnte bedeuten, dass sich die Serie erneut neu erfinden möchte.
Das Grindfest vom 21. bis 27. Juli In dieser Woche erwarten euch jeden Tag spannende Artikel rund um das Thema MMORPG. Mit dabei: eine Zeitreise durch die Geschichte der Online-Rollenspiele, aber auch nostalgische Rückblicke, Streaming-Abende, Interviews, Kolumnen und Analysen.
Ähnlich wie Guild Wars und Guild Wars 2 können auch Final Fantasy XI und Final Fantasy XIV bis heute recht gut nebeneinander koexistieren. Der simple Grund dafür: Zwischen den beiden MMORPGs von Square Enix liegen mehr als 8 Jahre, in denen sich das Genre signifikant weiterentwickelt hat.
Der Trailer zur originalen Version von Final Fantasy XIV:
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Final Fantasy XIV Trailer zu Version 1.0 zeigt eine vergangene Zeit
Dazu kommt, dass Final Fantasy XI abseits von Japan nur eine überschaubar große Nische bedient hat. Daran änderten auch die späteren Veröffentlichungen auf PC und Xbox 360 nichts. Sicherlich sah Square hier nach dem Erfolg von WoW eine Menge ungenutztes Potenzial, wenn man die Strahlkraft der „Final Fantasy“-Franchise bedenkt.
Zu dem Zeitpunkt war Final Fantasy XI bereits 11 Jahre alt und spielerisch ordentlich angestaubt. Das modernere Final Fantasy XIV orientierte sich hingegen eher an dem buntgemischten Themenpark, den EverQuest II, WoW und Co. vorgelebt hatten. Der Erfolg gibt Square am Ende recht: Bis Januar 2024 sollen über 30 Millionen Spieler FFXIV gezockt haben.
Auf der nächsten Seite geht es weiter mit einem weiteren Negativbeispiel, die Lektionen aus der Vergangenheit, WoW 2 und bereits angekündigten MMORPG-Fortsetzungen.
Passend zur großen MMORPG-Themenwoche verraten Genre-Begeisterte von MeinMMO, GameStar und GamePro, welches Online-Rollenspiel ihre Liebe für die fantastischen Online-Abenteuer geweckt hat.
Mit ihren riesigen Welten und großen Spieler-Populationen bieten MMORPGs potenziell eine Erfahrung, die man in der Form in keinem anderen Genre finden kann. Es ist einfach etwas Besonderes, über Wochen, Monate und Jahre Teil einer Gemeinschaft zu sein und sich mit dieser auf einem Server einen Namen zu machen.
Zu erleben, wie links und rechts Freundschaften und Beziehungen fürs Leben entstehen. Überall in der Welt auch auf fremde Avatare treffen zu können, mit denen man via Chat, Emotes oder Gameplay interagieren kann. Durch seine Taten und Errungenschaften einen Charakter zu entwickeln, der einem tatsächlich etwas bedeutet.
Das Grindfest vom 21. bis 27. Juli In dieser Woche erwarten euch jeden Tag spannende Artikel rund um das Thema MMORPG. Mit dabei: eine Zeitreise durch die Geschichte der Online-Rollenspiele, aber auch nostalgische Rückblicke, Streaming-Abende, Interviews, Kolumnen und Analysen.
Viele MMORPG-Begeisterte erinnern sich dabei besonders gern an das erste Mal zurück. Das eine Online-Rollenspiel, in dem man erstmals erleben durfte, was in dem Genre möglich ist. In dem man einfach die beste Zeit überhaupt hatte.
Passend zur großen MMORPG-Themenwoche erinnern sich in diesem Artikel Redakteurinnen und Redakteure von MeinMMO, GameStar und GamePro, welches Online-Rollenspiel ihre Liebe für die fantastischen Online-Abenteuer geweckt hat. Den Anfang macht Video-Redakteurin Magdalena von der GameStar.
An welches MMORPG denkt ihr besonders gern zurück? In welcher Welt war euer erstes Mal? Verratet es in den Kommentaren!
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Das Beste an New World ist … das Holzhacken
Spiel: New World | Entwickler: Amazon Games | Plattform: PC, PlayStation, Xbox | Release-Datum: 28. September 2021 | Modell: Buy2Play
Magdalena Ihsen: New World hat zweifellos seine Schwächen – aber eines stand für mich nie zur Debatte: Das Holzhacken war und ist großartig. Wirklich. Ich meine das völlig ernst – und vielleicht auch ein kleines bisschen verliebt. Es fühlt sich nicht wie eine lästige Nebenbeschäftigung an, sondern wie ein vollwertiger Bestandteil der Spielwelt, der mit viel Liebe zum Detail umgesetzt wurde.
Der Gameplay-Trailer zu New World Aeternum:
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New World Aeternum: Toll inszenierter Gameplay-Trailer zum Launch
Kaum etwas hat mich so sehr in den Bann gezogen wie das Gefühl, mit einer Axt in der Hand durch die Wälder zu ziehen. Immer auf der Suche nach dem nächsten Baum. Das rhythmische Schwingen der Axt, das satte Geräusch beim Aufprall auf die Rinde und schließlich das befriedigende Knacken, wenn der Baum langsam fällt – das hatte fast schon etwas Meditatives.
Ich habe mehr Zeit in Wäldern verbracht als in Dungeons, und ich bereue nichts. Es ging mir nie nur ums Material oder den Fortschritt im Beruf – es war dieses einfache, ruhige Gameplay, das mir so viel Freude bereitet hat.
Ich denke oft an meine Tage als Holzhackerin zurück. An die frühen Morgenstunden im Spiel, wenn der Nebel noch über den Baumwipfeln hing und ich mit meiner Axt allein durch die Wälder streifte. Diese Momente waren für mich purer Spielgenuss – und einer der Gründe, warum mir New World trotz all seiner Probleme in so guter Erinnerung geblieben ist.
Auf der nächsten Seite geht es weiter mit MeinMMO-Redakteur Karsten, der seine Unschuld in Azeroth verloren hat, gefolgt von MeinMMO-Autor Paul, der sich nicht nur mit Pokémon prima auskennt.
Viele von euch kennen Yu-Gi-Oh! vielleicht noch als Anime auf RTLZWEI. Wenn ihr genauso ein Tollpatsch wie MeinMMO-Redakteurin Jasmin Beverungen seid, habt ihr eure alten Karten, mit denen ihr euch auf dem Schulhof gebattled hat, vielleicht schon weggeworfen. Doch das wäre keine Ausrede, um auch heute noch mit dem Kartenspiel anzufangen.
Ein dummer Fehler, den ich in meiner Jugend gemacht habe, ist das Wegwerfen meiner Sammelkarten. Früher habe ich TCGs zu Pokémon und Yu-Gi-Oh! gesammelt, weil ich ein großer Fan der dazugehörigen Animes war. Auf meinem Fernseher lief der Fernsehsender RTLZWEI rauf und runter, und auch abseits vom Fernsehen wollte ich mich mit den Animes beschäftigen.
Das wäre vermutlich auch der Grund, wieso ich im Erwachsenenalter dann wieder angefangen habe, Magic the Gathering zu sammeln – der Fehler aus meiner Jugend wiegt einfach noch zu schwer. Doch kürzlich erhielt ich die Chance, wieder in das Sammelkartenspiel von Yu-Gi-Oh! reinzuschnuppern.
Konami stellte uns nämlich insgesamt sechs Decks zur Verfügung. Vier dieser Decks sind für Anfänger gedacht, zwei davon haben schon komplexere Mechaniken. Ich verrate euch, wie kompliziert die Decks mittlerweile geworden sind und ob es überhaupt möglich ist, als Anime-Fan von damals heute noch einzusteigen.
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Yu-Gi-Oh! – Offizieller Trailer zu The Dark Side of Dimensions (2017)
Yu-Gi-Oh! ist leicht zu lernen, aber hart zu meistern
Viele von euch erinnern sich vielleicht noch daran, wie die Duelle im Anime abliefern. Jede Runde wird eine Karte gezogen, Monster beschworen und Fallen- sowie Zauberkarten eingesetzt. Mit der Zeit kamen allerdings immer wieder neue Regeln dazu, beispielsweise zur Maximalanzahl der Karten im Deck.
Zudem hat sich der Anime nicht immer an die Regeln des offiziellen Kartenspiels gehalten. Doch das ist kein Problem. Gerade das Einsteigerdeck, bei dem ein geführtes Duell simuliert wird, hat mir dabei geholfen.
Konami hat nämlich ein Starterdeck konzipiert, das auf zwei Spieler ausgelegt ist. Es erklärt einem Schritt für Schritt, welche Mechaniken es gibt, wie man Schaden berechnet und wie man grundlegende Beschwörungen durchführt. Die Anleitung ist dabei wie ein Comic gestaltet. Nach dem Probeduell habe ich mich extrem gut vorbereitet gefühlt.
Die Anleitung des Starterdecks für 2 Spieler ist ein geführtes Duell.
Fürs richtige Duellieren ist das 2er-Starterdeck keine gute Lösung. Spieler, die sich bereits mit den Regeln auskennen und nur kurz Begriffe nachschlagen wollen, werden mit dem 2er-Set nichts anfangen können. Doch für Spieler, die Jahrzehnte lang keine Berührungspunkte mehr mit dem Kartenspiel hatten, ist diese Box perfekt.
Für solche Spieler eignen sich eher die Götter-Starterdecks mit Obelisk, der Peiniger, und Slifer, der Himmelsdrache. Die beiden Decks kannte ich auch noch aus dem Anime von damals. Sie zählten, abgesehen von Exodia, zu den stärksten Kreaturen im Spiel.
Mit diesen beiden Decks habe ich mehrere Partien gegen Freunde gespielt. Ich hatte zwar bei einigen Karten Probleme, den Text zu verstehen, doch der Großteil war verständlich. Ich habe mich zeitweise wirklich wie Yugi gefühlt, der Slifer, den Himmelsdrachen, beschwört. Da fehlte nur noch die Dual Disk.
Allerdings wurde bei diesen Starterdecks deutlich, dass sie wirklich nur die Grundlage sind und eigentlich mit weiteren Karten optimiert werden müssen. Bei dem Obelisk-Deck ist mir aufgefallen, dass ich keine Chance hatte, wenn ich nicht an die Götterkarte kam. Das Deck war komplett darauf ausgerichtet, diese Karte zu ziehen. Wenn mich das Herz der Karten im Stich ließ, sah es schwarz für mich aus.
Zudem gab es mit „Demaskierter Drache“ ein Monster, durch das ich beim Tod ein anderes Wyrm-Monster mit 1.500 oder weniger DEF beschwören kann. Nach zweimaligem Checken stellte ich fest: Es gibt gar kein anderes Monster, das auf diese Beschreibung zutrifft. Na klasse.
Was mir zudem auffällt: Mit den Jahren sind entweder meine Augen schlechter geworden oder die Kartentexte sind kleiner geworden – vielleicht sogar beides. Auf vielen der Karten ist so ein gigantisch langer Text mit einer noch kleineren Schriftgröße, als ich es von Magic gewohnt bin. Man muss sich also extrem konzentrieren, um sowohl den Text zu verstehen als auch ihn lesen zu können.
Links seht ihr den Kartentext bei Yu-Gi-Oh!, rechts dazu im Vergleich bei Magic the Gathering.
Zudem hat Konami uns zwei weitere Structure Decks zum Testen zugesendet: Zum einen das Blue-Eyes White Destiny Deck, bei dem ich festgestellt habe, wie viele Varianten des Weißen Drachen mit dem eiskalten Blick es überhaupt gibt. Das andere Deck, Beware of Traptix, war voll süßer Anime-Girls, was mich als Anime-Autorin natürlich total gefreut hat.
Was mir zudem aufgefallen ist: Im Gegensatz zu anderen Kartenspielen wie Pokémon oder Magic gibt es hier keine besonders schön gestalteten Karten (Borderless oder Full Art), die über die gesamte Karte gehen. Stattdessen hat eher die Nostalgie gekickt, wenn man ein Monster von früher erkannt hat. Man merkt, dass Yu-Gi-Oh! eher zum Spielen gedacht ist, als zum Sammeln.
Mit den Structure Decks fiel es mir anfangs deutlich schwerer, die Kartentexte zu verstehen. Denn hier kommen neben den normalen, Flip- und Tributbeschwörungen noch die Synchro-Beschwörungen sowie die XYZ-Beschwörungen hinzu. Letztere sind mein persönlicher Endgegner, da ich lange gebraucht habe, um überhaupt das Prinzip zu verstehen.
Doch mit den Duellen und nach einer Erleuchtung laufen die Duelle deutlich flüssiger ab. Den absoluten Endboss des Spiels, die Pendelbeschwörungen, habe ich durch die Decks noch nicht kennenlernen dürfen. Selbst das Einsteiger-Handbuch gibt zu, dass diese äußerst komplex sind.
Lohnt sich heute noch der Einstieg?
Wer lockere Partien mit seinen Freunden spielen will und schon etwas Erfahrungen mit anderen Kartenspielen hat, der hat die besten Voraussetzungen, um in Yu-Gi-Oh! einzusteigen. Es erfordert etwas Zeit, die unterschiedlichen Beschwörungsarten zu verstehen. Doch das Prinzip, wie Schaden berechnet wird, fällt leicht von der Hand.
Wer noch gar keine Erfahrungen mit Sammelkartenspielen hat, der benötigt etwas mehr Zeit, um in das Kartenspiel einzusteigen. Durch das Handbuch ist es einfach, sich an die Regeln zu gewöhnen. Nur das Nachschlagen von bestimmten Regeln, die man zwischenzeitlich wieder vergessen hat, ist hiermit aufwendiger.
Um auf Turnierniveau zu kommen, müsst ihr viel mehr Zeit und Geld investieren, als die vorgefertigten Decks hergeben. Wenn ihr also den vollen Einstieg und professioneller Spieler werden wollt, weil euch der Anime von damals so gefallen habt, dann habt ihr einen langen Weg vor euch.
Tibia gehört zu den erfolgreichsten Spielen aus Deutschland. MeinMMO hat für die aktuelle Grindfest-Themenwoche mit CipSoft über die Anfänge des MMORPGs, gemeisterte Hürden und aktuelle Projekte gesprochen.
In unserem Special zur Geschichte der MMORPGs fällt der Name Tibia gleich mehrfach. Das 1997 erschienene und bis heute spielbare Online-Rollenspiel von CipSoft gehört zu den ersten Free2Play-Vertretern der Ära der modernen MMORPGs, die Meridian 59 erst ein Jahr zuvor eingeläutet hatte.
Darüber hinaus kommt auch das erste Mobile-MMORPG aus Regensburg. Mit TibiaME ging nämlich bereits im Mai 2003 ein Mobile-Spinoff zu Tibia live. Die Franchise kommt heute auf mehr als 32 Millionen Spieler und mehr als 200 Millionen Euro Umsatz. 2019 konnte Tibia den Deutschen Entwicklerpreis gewinnen, in der Kategorie „Dauerbrenner“.
Dem Geheimnis auf der Spur im „Tibia Talk“
Im Zuge des Grindfests hatte MeinMMO die Gelegenheit, mit CipSoft über die Anfänge des Studios und die Entstehungsgeschichte sowie den Werdegang von Tibia zu sprechen. Die Geschäftsführer Benjamin Zuckerer und Stephan Vogler gewährten im Talk spannende Einblicke hinter die Kulissen von einem der erfolgreichsten Games-Unternehmen aus Deutschland.
Den fast 70 Minuten langen Talk könnt ihr euch im Folgenden anschauen – viel Freude damit!
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Vom deutschen Jugendzimmer zum MMORPG-Welterfolg – Die unglaubliche Geschichte von Tibia
MeinMMO auf YouTube: Den YouTube-Kanal von MeinMMO gibt’s zwar schon eine Weile, doch bauen wir diesen seit einigen Monaten spürbar aus und stecken zunehmend mehr Zeit, Energie und Herzblut in unsere Videos.
Ähnlich wie auf der Webseite dreht sich auch auf dem Kanal alles um Online-Multiplayer-Games, Gaming Culture und Communitys. Schaut also gern bei uns auf YouTube vorbei und lasst gern ein Abo da, damit ihr unsere neuen Videos auf keinen Fall verpasst!
Was muss ich zu CipSoft wissen? CipSoft wurde 2001 im bayerischen Regensburg gegründet, nachdem sich das 1997 veröffentlichte MMORPG Tibia zu einem Erfolg entwickelt hatte, der bis heute anhält. Entsprechend nachhaltig konnte das Studio wachsen, auf derzeit mehr als 100 Mitarbeitende.
Das kommende MMO Persist Online startete als Hobby-Projekt zweier langjähriger CipSoft-Mitarbeiter. Möglich ist das, weil das Team 20 Prozent der Arbeitszeit für eigene Spielideen verwenden darf. Ebenfalls cool: Die Angestellten werden am Erfolg des bis heute unabhängig agierenden Unternehmens direkt beteiligt und sollen allein 2024 zehn (!) zusätzliche Monatsgehälter erhalten haben.
Die Entwickler von Ashes of Creation haben den Start der dritten Phase von Alpha Two zum zweiten Mal verschoben. Für viele Genre-Fans scheint klar zu sein: Das MMORPG wird niemals in einem vernünftigen Zustand erscheinen.
Die Verantwortlichen erklären auch die zweite Verschiebung damit, dass man sich genug Zeit nehmen möchte, um die nächste Alpha-Phase mit ausreichend Feinschliff und Optimierungen an den Start bringen zu können.
Im Vergleich zur aktuell laufenden Phase 2 soll Ashes of Creation mit dem kommenden Meilenstein noch einmal einen spürbaren Schritt nach vorne machen und deutlich mehr Inhalte bieten – etwa ein zweites Startgebiet, weitere Völker sowie umfassende Anpassungen respektive Erweiterungen für Kern-Bereiche wie Wirtschaft, Handwerk und Knoten.
Der Schurke ist die jüngste Klasse aus Ashes of Creation:
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Ashes of Creation: Trailer zeigt Gameplay zur Schurken-Klasse
Skepsis dominiert die Kommentarspalte
Wie reagiert die Community auf die Verschiebung? Sicherlich gibt’s Fans, die es gut finden, dass sich die Entwickler knapp 3 weitere Wochen nehmen, um das ambitionierte MMORPG für Phase 3 optimal vorzubereiten. In einer aktuellen Diskussion von reps_up auf Reddit kritisieren viele die Verschiebung sowie das gesamte Projekt jedoch auch harsch.
BroxigarZ schreibt auf Reddit: „Ich hab das bereits eine Million Mal gesagt und ich sag’ es weiter – Ashes of Creation wird niemals final erscheinen.“ Als Beleg verweist er auf die Mathematik und zeigt auf andere MMORPGs, die viel kürzer in Entwicklung waren. AoC kann, wenn man die bisherigen Fortschritte als Grundlage nimmt, nicht vor 2040 erscheinen, so seine Rechnung.
Silveryo zieht auf Reddit eine Schlussfolgerung: „Alles deutet darauf hin, dass Steven Noobs einstellt. Und je mehr Noobs man auf ein Projekt ansetzt, desto schlechter wird es und desto länger wird es dauern. […] Gute Spieleentwickler und Designer einzustellen, scheint heutzutage schwierig zu sein, besonders wenn man bedenkt, warum viele andere Projekte scheitern.“
Braveliltoasterx hat auf Reddit eine andere Theorie: „Der Grund, warum sie so langsam sind, ist, dass die Leute ihnen immer wieder Geld geben! Wenn niemand die Alpha- und Skin-Pakete kaufen würde, würden sie sich verdammt noch mal beeilen.“
ballsmigue vergleicht AoC auf Reddit mit einem anderen Crowdfunding-Projekt: „Fantasy Star Citizen – Das kommt niemals raus.“
BuffaloJ0E716 kritisiert auf Reddit Teile der Community: „Wie verblendet muss man sein, um immer noch zu glauben, dass dieses Spiel jemals eine erfolgreiche Vollversion bekommen wird? Gibt es wirklich noch Leute, die daran festhalten?“
Wie bewertet MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz die Kritik an der Verschiebung? Ich kann den Frust vieler Genre-Fans nachvollziehen. Große MMORPG-Launches, vor allem aus dem Westen, sind selten geworden.
Immer wieder werden spannende Projekte vor dem Release eingestellt. Oft fehlt Geld, um die Entwicklung zum Ende zu bringen. Und da, wo die Einnahmen bereits fließen, gibt’s zwar konstante Fortschritte, aber auch nach vielen Jahren keinen absehbaren Release.
Die aktuell sehr harsche Kritik an Ashes of Creation kann ich jedoch nicht mitgehen. Man kann beispielsweise nicht die Entwicklung von einem WoW mit heutigen MMORPGs vergleichen, was etwa BroxigarZ macht.
Die Dauer und Kosten von Games-Entwicklungen sind in den vergangenen Dekaden enorm gestiegen. Dazu kommt: MMORPGs gehörten schon immer zu den aufwendigsten, komplexesten und teuersten Genres, die man entwickeln kann.
Waren damals 3 bis 4 Jahre der Standard, sind es heute eher 8 bis 10 Jahre – wenn man mit den ganz Großen mithalten will. Deswegen macht kaum noch jemand große Online-Rollenspiele. Eventuell kann KI hier in Zukunft helfen, Entwicklungen wieder zu beschleunigen … doch ob das dann allen gefällt?
Was für Ashes of Creation spricht: Die Entwickler dokumentieren vergleichsweise klar den Entwicklungsfortschritt, sie erlauben es den Testern, frei aus der Alpha zu berichten, und man konnte gerade im vergangenen Jahr enorme Fortschritte beobachten. Niemand, der sich vorab ein wenig informiert, kauft hier die unbekannte Katze im Sack.
Zombies sind im Videospielbereich gar nicht mehr wegzudenken. Ein tolles Action-Spiel gibt es auf PS4 und PS5 aktuell im Angebot, doch die Flucht vor den Untoten ist schwieriger, als man denkt.
Um welches Spiel geht es? 2022 erschien mit Dying Light 2 ein Zombie-Spiel, das den Fokus nicht einfach auf stumpfes Ballern oder auf die Erkundung wie in Resident Evil setzt, sondern auf den Parcours und vertikales Level-Design.
Das Beste daran: Ihr könnt das gesamte Spiel im Koop erleben, doch die Zombies in Dying Light 2 sind keine langsamen Leichen, sie erinnern an 28 Days Later.
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Alles, was ihr zu dem neuen Survival-Spiel Dying Light 2 wissen müsst – mit Gameplay
Man kann sich nicht einfach auf den Dächern verstecken
Was ist Dying Light 2 für ein Spiel? Dying Light 2 spielt 20 Jahre nach den Ereignissen des Vorgängers, und das Zombievirus hat mittlerweile die Mehrheit der Menschheit ausgelöscht. Man spielt Aiden, der sich um allerlei Botengänge für Waren und Nachrichten kümmert.
Wie es für eine Postapokalypse üblich ist, gibt es nicht nur nette Überlebende. Neben den Untoten gibt es natürlich auch Gegnerfraktionen, die sich euch in den Weg stellen und die postapokalyptische Situation für ihre Zwecke ausnutzen.
Der große Star bleiben natürlich die Zombies. Die sind hier nicht langsam, sondern recht schnell und erinnern an den Film 28 Days Later. Somit ist nicht immer der Kampf der richtige Weg, um jede Situation zu lösen. Manchmal lohnt es sich, einfach zu flüchten.
Dazu kommen Parkour-Fähigkeiten, mit denen ihr auf Dächer springen könnt, aber auch andere Fortbewegungsmittel wie Seilrutschen. Ihr könnt euch aber auch aktiv gegen die Untoten wehren. Mit verschiedenen Nah- und Fernkampfwaffen (und einem effektiven Tritt) könnt ihr Zombies auch traditionell erledigen.
Falls ihr keine Lust habt, allein von Dach zu Dach zu springen, könnt ihr das Spiel auch mit bis zu 3 Freunden zocken. Bedenkt hierbei aber, dass nur der Host den Fortschritt behält.
Wie viel kostet Dying Light 2 auf der PS4 und PS5 aktuell? Aktuell ist das Spiel im PSN-Store um 65 % reduziert und kostet nur 24,49 €. Habt ihr ein PlayStation Plus-Abo, zahlt ihr sogar nur 20,99 €. Das Angebot gilt bis zum 31.07.2025.
Spätestens seit Stranger Things ist Dungeons & Dragons wieder „in“. Mit der Serie Vox Machina konnte eine berühmte Rollenspiel-Kampagne sogar als Serie umgesetzt werden. Das scheint nur der Anfang gewesen zu sein, im November folgt die nächste Serie.
Anmerkung der Redaktion: In der ursprünglichen Version des Artikels hieß es, dass Vox Machina bereits 4 Staffeln hat und die 6. die letzte sein wird. Vox Machina hat bisher nur 3 Staffeln und wird mit Staffel 5 enden. Der Fehler wurde korrigiert.
Vox Machina ist eine besondere Fantasy-Serie, denn sie basiert auf einer DnD-Webserie der Gruppe Critical Role. Das sind professionelle Synchronsprecher und Schauspieler, die eine Kampagne durchleben. In Vox Machina begleitet man die Figuren und Geschichte der Kampagne in Form einer Animationsserie.
Die Serie hat mittlerweile 3 Staffeln und wie jetzt auf der aktuellen San Diego Comic Con bestätigt wurde, wird es noch eine 4. und 5. Staffel geben, um die Serie zu beenden.
Doch bis es so weit ist, können sich Fans von Critical Role mit einer neuen Serie beschäftigen. Schon im November dieses Jahres startet „The Mighty Nein“ und setzt eine andere Kampagne der Gruppe um. Der erste Clip kommt bei den Fans ziemlich gut an.
Den ersten Sneak Peek könnt ihr hier sehen:
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The Mighty Nein – Erster Sneak Peek zur neuen Fantasy-Serie auf Amazon Prime
Im ersten Material zeigt Amazon Prime die Hauptfiguren
Was ist das für eine Serie? „The Mighty Nein“ basiert auf der zweiten Kampagne von Critical Role. Man verfolgt wieder eine Gruppe Abenteurer, die aus verschiedenen Völkern und Klassen aus dem DnD-Kosmos besteht. Die Serie spielt im selben Universum wie Vox Machina. Im ersten Sneak Peek sieht man bereits die Mitglieder der Gruppe:
Caleb Widogast, gesprochen von Liam O´Brien
Fjord Stone, gesprochen von Travis Willingham
Beauregard Lionett, gesprochen von Marisha Ray
Jester Lavorre, gesprochen von Laura Bailey
Nott the Brave, gesprochen von Sam Riegel
Mollymauk Tealleaf, gesprochen von Taliesin Jaffe
Yasha Nydoorin, gesprochen von Ashley Johnson (Sie wird im ersten Clip nicht gezeigt)
Alle Figuren werden also von den Schauspielern der ursprünglichen Kampagne gesprochen. Das erste Material zur Serie kommt bei Fans ziemlich gut an. Unter einem Reddit-Thread mit über 9.500 Upvotes und fast 600 Kommentaren (Stand: 26.07.2025, 12:50 Uhr) feiern die Fans den Sneak Peak:
ffwydriadd (via Reddit) war von Jesters Design zunächst nicht begeistert, mit den Ausdrücken aus dem Video ist er aber zufrieden: Sie hat definitiv die Show gestohlen. Wie sie sollte.
SpyroESP (via Reddit) kann seine Begeisterung kaum bei sich behalten: Oh mein Gott, es ist perfekt. SIE sind perfekt. Ich verliere den Verstand.
SuperVaderMinion (via Reddit) ist vor allem der Fan eines Charakters: Jesus Christus, Caleb ist so verdammt cool, Mann, ich bin so verdammt bereit für diese Show.
Insgesamt merkt man im Thread, dass die Fans von Critical Role ziemlich begeistert von der Umsetzung der verschiedenen Charaktere sind. Auch auf YouTube konnte der Trailer bereits über 1,2 Millionen Klicks (Stand: 26.07.2025, 12:50 Uhr) sammeln. Da dies nur ein erstes Sneak-Peek-Video ist, kann man davon ausgehen, dass bald ein richtiger Trailer folgen wird.
In Destiny 2 stellten sich unzählige Teams dem schwersten Modus im neuen Raid Die ewige Wüste. Wie sich jetzt herausgestellt hat, bestand die Mehrheit der Top 100 aber nicht aus fairen Spielern. Knapp 70 % davon sollen Cheater gewesen sein.
Was ist das für ein Raid? Am 19. Juli 2025 startete der neue Raid Die ewige Wüste (engl.: The Desert Perpetual) im Wettkampfmodus. Im World First Rennen versuchten mehrere Teams, den schweren Raid so schnell wie möglich zu beenden, um sich in einer Rangliste zu verewigen.
Wie sich jetzt aber herausgestellt hat, sind wohl 70 % der Teams in den Top 100 Cheater. Wie der Journalist Paul Tassi auf der Website Forbes berichtet, haben viele Teams beim World First Rennen offenbar geschummelt.
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Launch-Trailer von „Am Rande des Schicksals“ zeigt neue Erweiterung von Destiny 2
Community zeigt sich über die Cheater nicht sonderlich überrascht
Wie hat man die Cheater erkannt? Wie Tassi berichtet, stellte der User @aquativityy (via x.com) eine Liste zusammen, die die vermeintlichen Cheater zeigt. Dabei erklärte er auch die Indizien:
Ein Teammitglied hat unfassbar viele Kills, der Rest des Teams hat kaum welche
Unglaublich schnelle Clear-Zeiten (10-20 Minuten) für Sektionen, für die andere Teams Stunden brauchten (zum Vergleich: Das aktuell beste Team brauchte über 15 Stunden (Quelle: raidhub.io))
Bestimmte Waffenkombos (Duality und Lorentz Driver) und spezielle Rüstungen
Neue Accounts, die kaum beendete Raids haben
Die Liste der Cheater findet ihr als Google Doc. Auch die Ranglisten-Seite RaidHub hat sich dazu schon geäußert. Auf x.com erklären sie, dass in knapp 400 der 600 Runs geschummelt worden sein soll. Jetzt sollten die Ranglisten aber soweit finalisiert sein.
Paul Tassi erklärt in seinem Artikel, dass die großen, bekannten Teams wohl nicht unter die Cheater fallen. Darunter auch Team Nuts.
Wie reagiert die Community auf die vielen Cheater? Unter einem Reddit-Thread zeigt sich die Community über die Cheater-Meldung wenig überrascht.
Shacck691 (via Reddit) schreibt dazu: Das Manipulieren von Ranglisten ist nichts Neues.
SenseiJae (via Reddit) findet, dass Gaming im Allgemeinen ein Problem hat: Online-Gaming ist heutzutage furchtbar. Fast jedes Spiel ist voller Cheater. Das gilt besonders für dich, Apex.
_NOT_PENNYS_BOAT_ (via Reddit) versteht nicht, warum man überhaupt schummelt: Ich werde nie verstehen, wie Menschen Betrug lustig finden können.
Die Premiere eines neuen Krebs-Monsters mag im neuen Update von Old School RuneScape zwar nur eine Randnotiz sein, doch sorgt das Tier in der Community derzeit für Furore.
Was steckt hinter dem Krebs? In RuneScape ist es so etwas wie eine alte, liebgewonnene Tradition, harmlose Krebse für das AFK-Trainieren von Kampffertigkeiten zu nutzen. Sie halten recht viel aus, wehren sich kaum und sind damit die perfekten Box-Säcke auf 6 Beinen.
Doof ist nur, dass die Felsen- und Sandkrebse nicht gerade in der direkten Nachbarschaft wohnen und mittlerweile auch nicht mehr allzu effizientes XP-Farmen ermöglichen. Hier kommt die neue „Gemstone Crab“ aus dem frisch veröffentlichten Update Varlamore: The Final Dawn ins Spiel.
Der mit Edelsteinen besetzte Riesen-Krebs taucht etwa alle 10 Minuten an 3 recht leicht zu erreichenden Orten im „Tlati Rainforest“ auf, soll quasi unendlich viel Gesundheit besitzen und so gut wie keinen Schaden verursachen.
In den offiziellen Patch Notes auf runescape.com wird der Krebs von den Entwicklern daher auch als „social PvM training method“ bezeichnet – also als soziale Spieler-versus-Monster-Trainigsmethode.
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Old School RuneScape – Trailer zum Steam-Release
Nicht harmlos genug für manch einen Hardcore-Spieler
Wie reagiert die Community auf den tierischen Neuzugang? Die feiert die „Gemstone Crab“ mit zahlreichen Posts und Memes auf Reddit.
SFX200 witzelt auf Reddit: „Nichts geht über Felsenkrebse! Ich hab keine Zeit für so einen Edelstein-Krebs!“ – begleitet von einem Bild, das zeigen soll: Man hatte damals ja nichts (außer Felsenkrebse).
MsGuggy feiert auf Reddit: „Die Gemstone Crab ist die beste Neuerung von 2025“ – begleitet von einem Bild, das die Frage aufwirft, wofür man Hände hat. Natürlich um Krebse zu streicheln, zu halten, zu feiern und ihr alle sterblichen Besitztümer zu überreichen.
CauliflowerHealthy20 haut schon fleißig auf den Krebs, via Reddit: „Ich schlage während der Arbeit schon den ganzen Tag auf den Krebs. Gutes Update, 10 von 10.“
Biggsmustache0131 geht auf Reddit sogar noch weiter: „Der Krebs ist Liebe. Der Krebs ist Leben. Ich glaube, ich liebe den Krebs mehr als mich selbst. Wir brauchen ein Krebs-Pet.“
Im Post von Snesonix123 auf Reddit denkt die Community hingegen über einen passenden Namen für den Krebs nach. Zu den Favoriten gehören Mr. Krabs, Gemma, Geminem und Tomatoa.
Dass man den eigentlich harmlosen Krebs nicht unterschätzen sollte, zeigt das Schicksal mehrerer Hardcore-Spieler, die von der „Gemstone Crab“ getötet worden sind. Die Entwickler erinnern daher auf X daran: „Wir möchten alle Hardcore-Spieler daran erinnern, dass der maximale Treffer des Edelstein-Krebses 1 beträgt, seid also bitte vorsichtig!“
Wuchang: Fallen Feathers hat sein erstes Update erhalten, das vor allem die Performance aufbessern soll. MeinMMO zeigt euch die Patch Notes zu Update 1.3 und 1.4 im Überblick.
Wir haben den Artikel am 27.07.2025 mit den Infos zu Patch 1.4 ergänzt.
Dem wollen die Entwickler mit Patch 1.3 (Quelle: Steam) entgegenwirken, indem man mit dem Patch versucht, die Performance des Spiels zu optimieren.
Bei Grafikkarten mit weniger als 8 GB VRAM sollen jetzt speichersparende Optimierungen, egal bei welchem Textur-Level, angewandt werden. Habt ihr eine Grafikkarte mit mehr als 8 VRAM, dann gilt diese Optimierung nur, wenn ihr die Grafikqualität auf niedrig habt.
Diese Änderungen sollen dafür sorgen, dass die Stabilität verbessert und die Abstürze und Ruckler reduziert werden.
Das soll nur der Anfang sein, um die Performance-Probleme in den Griff zu bekommen. In den Patch Notes kündigen die Entwickler einen größeren Patch an, der in den nächsten Tagen folgen soll.
Die vollständigen Patch Notes zu Update 1.3 und 1.4 findet ihr auf Deutsch unter dem Video.
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Wuchang: Fallen Feathers – Neues Action-RPG aus China zeigt Bosskampf und Release-Termin
Wuchang Fallen Feathers: Die vollständigen Patch Notes zu Update 1.3 und 1.4 in der Übersicht
Update vom 27.07.2025(Patch 1.4): Einen Tag später veröffentlichte man mit 1.4 einen weiteren Patch auf Steam. Der besteht aber nur aus dem Satz: Optimierung der Leistungsprobleme für bestimmte Gerätemodelle.
Was gibt es sonst noch im Patch? Wir haben euch die vollständigen Patch Notes für Update 1.3 für Wuchang: Fallen Feathers automatisch mithilfe von ChatGPT übersetzt:
Leistungsbezogene Optimierungen
Niedrig-Latenz-Modus ist nun manuell im Optionsmenü aktivierbar und nicht mehr standardmäßig eingeschaltet.
Die Grenzwerte für Supersampling-Auflösungen wurden bei bestimmten GPU-Modellen angepasst, um unbeabsichtigte Leistungseinbußen zu vermeiden.
VRAM-Optimierung für schwächere Grafikkarten:
Für GPUs mit 8 GB VRAM oder weniger wird nun speichersparende Optimierung bei allen Texturqualitätsstufen angewendet.
Für GPUs mit mehr als 8 GB VRAM greift diese Optimierung nur, wenn die Texturqualität auf „Niedrig“ eingestellt ist.
Diese Änderungen verbessern die Stabilität und verringern Abstürze oder Ruckler, die durch unzureichenden Videospeicher verursacht werden.
Fehlerbehebungen & Stabilitätsverbesserungen
Ein Absturz direkt nach dem Firmenlogo beim Spielstart wurde behoben.
Ruckler während Finisher-Animationen auf bestimmten Hardware-Konfigurationen wurden behoben.
Probleme im Zusammenhang mit der Standard- und Deluxe-Edition wurden behoben – nach dem Patch-Update erhalten Spieler beider Versionen nun die korrekten Belohnungen.
Spieler, die das Deluxe-Edition-Paket bereits gekauft haben, müssen sich erneut einloggen und die Belohnung an der Spendenbox im Reverent Temple abholen.
Alle Besitzer von WUCHANG: Fallen Feathers auf Steam erhalten als Entschädigung den Original Soundtrack (DLC) kostenlos.
Gameplay-Balancing-Anpassungen
Kapitel 2 – Landminen-Begegnung neu ausbalanciert:
Die Anzahl der Landminen wurde reduziert, ebenso ihr Schadensausstoß, um die Herausforderung fairer und angenehmer zu gestalten.
Es ist Zeit für unser MeinMMO-Format „MMORPG-News in zwei Minuten“. Wir fassen euch die wichtigsten Meldungen rund um das beste Genre der Welt zusammen. Euch erwartenWoW-Patch 11.2, Patch 7.3 von FFXIV, Beta-Tests, ein eingestelltes MMO und vieles mehr.
Die Highlights der Woche:
Patch 7.3 für Final Fantasy XIV ist am Horizont: Schon Anfang August will Square Enix das Update bringen und damit die Hauptstory von Dawntrail abschließen. Daneben gibt es aber auch viele neue Inhalte, wie Updates für die Feldexkursion und einen neuen Dungeon in der schönsten Gegend des Spiels
Für RuneScape erscheint mit „Eclipse of the Heart“ am 28. Juli der „epische Abschluss“ einer Story-Questreihe, die 2001 ihren Anfang genommen hat und deren Wurzeln sogar bis zum Spiel DeviousMUD aus dem Jahr 1999 zurückgehen. Wer das Finale in der Kharidianischen Wüste erleben will, muss unter anderem mehr als 50 Quests gemeistert haben und ein erfahrener Nekromante sein. Alle Details findet ihr auf runescape.com.
Was ist sonst noch passiert? Natürlich das Grindfest! Vom 21. bis zum 27. Juli gab und gibt es die volle Breitseite an Specials, Anekdoten, Analysen und mehr zum Thema MMORPGs. Das vollständige Programm fürs Grindfest findet ihr hier. Einen kleinen Programmteil unserer beiden Streaming-Abende mit GameStar könnt ihr euch im Folgenden anschauen – mit dabei: unser Gast Onkel Barlow:
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Die Geschichte der MMORPGs: MeinMMO, GameStar und Onkel Barlow sprechen über 60 Jahre Online-Welten
Das erfolgreichste MMORPG aus Deutschland hat ein großes Sommer-Update erhalten
Naoki Yoshida hat für Final Fantasy XIV weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Schwarzen Liste angekündigt, auf finalfantasyxiv.com.
Anfang Juli 2025 platzte die Bombe bei Microsoft, mal wieder. Tausende Mitarbeiter mussten gehen, erneut. Erwischt hat es dabei auch viele Mitarbeiter bei ZeniMax. Jetzt sprechen Betroffene über einen der schlimmsten Tage ihres Lebens. Das Studio hinter Elder Scrolls Online soll spürbar geschwächt worden sein.
Um ihre Welten wieder mit Leben zu füllen, planen die Entwickler von New World jetzt eine Änderung, die einigen Spielern Sorgen bereitet: Server-Zusammenlegungen. Außerdem läuft vom 29. Juli bis 28. Oktober 2025 das Event Sommer-Medleyfaire, die Infos findet ihr auf newworld.com.
Am 29. Juli 2025 startet übrigens die 9. Saison von New World. Damit die Community ab dann auch wirklich den neuen Capture-the-Flag-Modus spielt, greifen die Entwickler zu einem unschönen Mittel. Auf newworld.com gibt’s mittlerweile übrigens auch eine Vorstellung der neuen Artefakte.
Mit einem Update vom 24. Juli hat Black Desert das bereits fantastische Action-Kampfsystem noch einmal grundlegend überarbeitet, alle Klassen sind betroffen. Die umfangreichen Patch Notes findet ihr auf playblackdesert.com.
Für die neue Erweiterung Visions of Eternity von Guild Wars 2 haben die Entwickler die ersten Elite-Spezialisierungen vorgestellt: Troubadour, Orkanschütze und Lichtgestalt für Mesmer, Waldläufer und Wächter. Details erfahrt ihr auf guildwars2.com. Den zugehörigen Trailer findet ihr im Folgenden:
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Am 23. Juli ist Update 45 für Herr der Ringe Online erschienen. Mit dabei: Überarbeitungen für die Ettenmoors, Vogelkunde und mehr. Die Patch Notes findet ihr auf lotro.com.
Die Entwickler von Old School RuneScape wagen ein Experiment und verbannen ein Feature von einigen Servern des beliebten MMORPGs, das viele Fans, aber auch viele Kritiker hat: die Möglichkeit, kosmetische Items über die eigentliche Rüstung legen zu können.
Apropos: Für Old School RuneScape ist das Update Varlamore: The Final Dawn erschienen. Endlich wird die Warheit hinter den Old Ones gelüftet. Die Patch Notes findet ihr auf runescape.com.
Im neuen Update zum Neustart von Fractured Online zeigen die Entwickler auf YouTube die jüngsten Fortschritte. Außerdem sprechen sie über ihre Pläne für ein dynamisches Event-System und MOBA-eske Kämpfe.
Wer möchte, kann Blade & Soul NEO ab jetzt auch auf Steam spielen.
Ebenfalls jetzt auf Steam: Das 22 Jahre alte MMORPG Entropia Universe, dessen Wirtschaft stark auf Echtgeldinvestitionen setzt.
Tibia hat in dieser Woche ein umfassendes Sommer-Update spendiert bekommen. Mit dabei: neue Zonen, Bosse, Monstertypen, Beutestücke, Story-Quests, ein Waffen-Fertigkeitssystem und mehr. Alles Wichtige dazu erfahrt ihr auf tibia.com. Den Trailer zur Erweiterung könnt ihr euch im Folgenden anschauen.
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Ashes of Creation verschiebt erneut den Termin für Phase 3 von Alpha Two, vom 4. auf den 26. August 2025. Die entsprechende Ankündigung findet ihr auf ashesofcreation.com.
Das Zombie-Survival-MMORPG Persist Online von CipSoft wird eine grundlegende Überarbeitung des Skill-Systems erhalten. Die genauen Pläne dafür findet ihr auf persist.online.
BitCraft Online hat am 24. Juli 2025 ein Update erhalten, das Housing und Gruppen-Crafting im Gepäck hatte. Die Patch Notes findet ihr auf Steam.
Für Drakantos läuft vom 25. bis 27. Juli ein Beta-Wochenende auf Steam.
Mit Blick auf den finalen Launch am 18. August 2025 hat Ship of Heroes seine empfohlenen Systemvoraussetzungen angepasst. Ihr findet die aktuellen Specs auf shipofheroes.com.
Das bietet das MSI Vector 16 HX AI mit RTX 5070 Ti
Mit der bis zu 140 Watt starken Mobilvariante der GeForce RTX 5070 Ti, die auch im GameStar-Test überzeugen konnte, ist das MSI Vector 16 HX AI auf auf Niveau der mobilen RTX 4080 schnell genug für aktuelle Spiele bis WQHD-Auflösung. Hinzu kommt ein ebenfalls leistungsstarker Intel Core Ultra 7 255HX mit insgesamt 20 CPU-Kernen.
Als Bildschirm gibt es ein mattes und farbstarkes IPS-Display mit 2.560 x 1.600 Bildpunkten auf 16 Zoll im 16:10-Format sowie schnellen 240 Hertz Bildwiederholfrequenz. Ebenfalls mit an Bord sind 16 GB DDR5-6400-RAM und eine PCIe-5.0-SSD mit 1 TB Speicherkapazität nebst vorinstalliertem Windows 11.
MSI Vector 16 HX AI mit RTX 5070 Ti für 1.999 Euro statt 2.199 Euro UVP bei Amazon
MSI Vector 16 HX AI mit RTX 5070 Ti mit guter Testwertung
Notebookcheck.com hatte den Laptop vor Kurzem im Test und dabei eine Wertung von 84 Prozent mit dem Prädikat “Gut” vergeben.
Auf den ersten Blick macht MSI beim Vector 16 HX AI sehr viel richtig. […] Nimmt man alle Punkte zusammen, ergattert der 16-Zöller dennoch eine prima Gesamtwertung, wobei es eben nicht für ein „Sehr Gut“ reicht.
Weitere Angebote: WoW-Headset, 4-TB-SSD und Nothing Ear
Weitere aktuelle Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr teils ordentlich sparen könnt, findet ihr auch auf unserer Übersichtsseite mit vielen spannenden und lohnenden Deals.
Mit dabei sind aktuell zum Beispiel das wohl hübscheste Headset für World of Warcraft, das mit einem kostenlosen Ingame-Mount aufwartet, sowie eine brachial günstig und schnelle 4-TB-SDD.
Außerdem gibt es mit den innovativen ANC-Earbuds Nothing Ear ein ungewöhnliches Ohrhörer-Design gerade günstiger denn je bei Amazon.
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