Diablo 3 und World of Warcraft kommen zwar vom selben Entwickler, haben aber vom Genre her wenig gemeinsam. Das Action-Rollenspiel ist ein klassisches Hack’n’Slay, weshalb auch die Kamera von oben herabschaut. Ein neues Video zeigt aber, wie D3 aus der Third-Person-Perspektive ausschauen würde.
Die Kameraperspektive beim Action-Rollenspiel Diablo 3 ist darauf ausgelegt, dass man viel von der Umgebung sieht. Beim MMO World of Warcraft ist das etwas anders: Mehr Landschaft, mehr Tiefe. Das Video vom Spieler MonstrousD3 hat bei Diablo 3 Fans nun für Aufruhr gesorgt, da es das Hack’n’Slay aus der typischen WoW-Kameraperspektive zeigt.
Die Steuerung ist dann natürlich… gewöhnungsbedürft, gerade für PC-Spieler. Denn die Fläche auf die man via Maussteuerung klicken kann, ist nicht besonders groß. Auch für Hardcore-Fans ist diese Perspektive wohl nichts, da man kommende Elite-Packs erst spät erkennt und ganze Horden von Monster natürlich auch nur spärlich sieht.
Diablo 3 in Zukunft in der Third-Person-Perspektive?
Wie genau MonstrousD3 diese Perspektive hinbekommen hat, wollte er noch nicht verraten. Unter dem Video gab der Diablo-Fan aber einige Hinweise dazu, wie er zu dieser Einstellung gekommen ist, nachdem die meisten von Modifikationen sprachen: “Tut mir Leid, es ist keine Mod. Ich verwende die selbe Technik, mit der man auch Machinima-Videos umsetzt und habe lediglich die UI nicht ausgeblendet.”
In der Vergangenheit hatte Blizzard in Interviews allerdings schon angedeutet, dass die Umsetzung angeblich ein Leichtes wäre: “Du könntest recht einfach ein Spiel dieser Art nehmen und zu einem Third-Person-Game machen, wie es bei Demon Souls getan wurde; oder First-Person, wie bei Borderlands“, so der ehemalige Game-Director Wilson in einem Interview mit der nowgamer.com aus dem Jahre 2011.
Einige Mitarbeiter waren damals sogar dagegen, Diablo 3 in der isometrischen Sicht darzustellen – sie wollten bessere Technologien, es moderner machen. Und auch er hält es für eine spannende Geschichte. Doch sei man letztlich bei der traditionellen Kameraperspektive geblieben. Laut Wilson gäbe es zwar ein paar Spiele, die ähnlich seien, aber kaum eins mache es so gut wie Diablo. Er ist darüber hinaus der Meinung, dass es bereits genügend Spiele gäbe, die auf die First- und Third-Person-Perspektive setzten würden.

Das Entwicklerteam ist sich auch sicher, dass man die Möglichkeiten der isometrischen Action noch nicht ausgeschöpft habe. Abgesehen davon verbindet man mit einem Action-RPG in dieser Perspektive ein spezielles Gameplay, das mache es einzigartig. Bereit dafür war und ist Blizzard also noch nicht, doch festlegen tut man sich nicht, dauerhaft bei einer Perspektive zu bleiben: “Das soll nicht heißen, dass in der Zukunft ein anderer Weg ausgeschlossen wäre“.
Würdet ihr Diablo gerne mit dieser Kameraperspektive spielen wollen?
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