Star Citizen erweitert die eigene Finanzierung durch Crowdfunding und einem Shop nun um noch ein weiteres Modell. Ab sofort bietet man in der immer noch recht frühen Entwicklungsphase den Spielern ein Abonnement an, das exklusive Belohnungen und Boni bereithält.
Update: Hier gab es einen Irrtum bei der pcgamesn, den wir übernommen hatten: Das Abo-Modell an sich existiert schon länger. Neu ist allerdings, dass das Angebot erweitert wurde, weshalb die News für Diskussionen bestehen bleibt.
Für echte Star Citizen Fans
“Centurion” und “Imperator” Subscriptions heißen die verfügbaren Abo-Modelle. Sie stellen eine weitere Möglichkeit da, Chris Roberts und sein Team bei der Entwicklung der Weltraumsimulation zu unterstützen.
“If you’re interested in going above and beyond to support Star Citizen’s development,” sagt Cloud Imperium, “there’s no better way.”
Was bekommt man dafür? Beim 12-Dollar-Abo Centurion erhält der (zusätzlich) zahlende Kunde Zugriff auf das eigene Magazin “Jump Point” und hat Zugang zu The Vault, ein Ordner, der Konzeptzeichnungen und Grafiken beinhaltet. Auch Ingame-Items wird es für die Abonnenten geben, wie beispielsweise Goodies für den eigenen Hangar und eine Währung namens REC, die temporären Zugang zu bestimmten Schiffen und Waffen im Commander-Module erlaubt. Roberts Space Industries hofft dabei auch auf Unterstützer, die langfristig am Ball bleiben: Abonnenten, die es länger als ein Jahr lang bleiben, verspricht man eine Erwähnung im Spiel und schicke Aufkleber für ihr Schiff. Noch mehr gibt es für Fans, die das 24-Dollar-Abo Imperator Prime wahrnehmen. Sie bekommen alle Vorteile des Basis-Abos und darüber hinaus noch ein zusätzliches Schiff, mehr von der Währung REC, eine größere Anzahl an Goodies und Vergünstigungen im Shop.

Wann ist genug…genug?

Nun gut, ein Spiel kostet in der Entwicklung, vor allem ein Blockbuster wie Star Citizen. Doch bleibt die Frage: Wie viel braucht man noch bis zum Release und was können sie bis dahin auch venünftig umsetzen? Neben den über 70 Millionen US-Dollar, die sich bisher über die Crowdfunding-Aktion angesammelt haben, besitzt das Spiel auch noch einen Item-Shop. Hier kostet ein Schiff gut und gerne mal über 250 US-Dollar – also eher Luxus als ein kleines Gimmick. Und nun eben noch die Monthly-Subscription.
Als Alpha schon 3 Geschäftsmodelle
Dabei ist Star Citizen aktuell noch in einer Alpha-Version. Der Fokus liegt neben der Entwicklung und Fertigstellung des Spiels anscheinend auch stark auf der Monetarisierung: Wie können wir damit Geld verdienen? Nun möchte ich Chris Roberts nicht vorwerfen kein fantastisches Spiel zu entwickeln, doch die Geschäftspraktiken sind teilweise etwas dubios. So bekommen Funder Mails mit Angeboten zu horrend teuren Schiffen. Wer einmal gezahlt hat, lässt vielleicht noch mehr springen.
Mal sehen, ob dem Team noch eine weitere Möglichkeit zur Monetarisierung einfällt… man darf gespannt sein. Schließlich scheint es eine Nachfrage zu geben und wenn genügend Leute bereit sind, so viel zu zahlen, warum nicht?
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!








































