Beim Survival-MMO H1Z1 steht morgen am Donnerstag, dem 30.4., ein Patch-und-Putz-Tag an. Die Server werden gewipet, die Welt geht unter.
Wahrscheinlich wird’s wieder gegen Mittag sein, wenn die Welt von H1Z1 das nächste Mal stirbt. Der neue Patch wipet Server und Welt. Es soll ein relativ großes Update werden: Es bringt weibliche Spieler-Modelle, Battle Royales aus der Ego-Perspektive und den Steam-Marketplace. Außerdem werden noch einige typische kleinere Änderungen am Interface und den Crafting-Modellen vorgenommen. Auch zu diesem Serverwipe spendiert man ein T-Shirt.
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John Smedley, Präsident des Studios DGC und damit Chef von MMOs wie H1Z1 oder Planetside 2, glaubt die Tage von Bezahl-MMOs mit langen Raid-Abenden wie bei World of Warcraft gehören der Vergangenheit an.
Sony Online Entertainment hat einen neuen Namen und ein neues Logo, aber sonst ist vieles beim Alten. Studio-Präsident John Smedley, der sich selbst als „Loudmouth“, als Großmaul bezeichnet, gab Interviews. Dabei erklärte er die Vision für seine Firma, die mal mit Everquest vor vielen Jahren von sich reden gemacht hat. Lange war man bei Sony eine von vielen Abteilungen. Mittlerweile ist man bei der Investment-Firma „Columbus Nova“ sowas wie eigenständig.
Bei Sony fühlte man sich nie ganz zu Hause, hatte aber Sonderbedingung bei American Express
Insgesamt ist man zufrieden, dass man von Sony weg ist. Da fühlte man sich, auch wenn man toll behandelt wurde, immer ein wenig seltsam. Man war im Prinzip die PC-Abteilung dort. Konnte nicht für XBox und Mobile entwickeln. Fühlte sich dadurch benachteiligt, will das nun ändern:
Es war so, dass wir im Vergleich zu unseren Mitbewerbern auf weniger Plattformern veröffentlichen konnten. Das hat sich geändert, jetzt werden wir sie zum Frühstück verputzen.
John Smedley konnte seinen Hund behalten.
Allerdings hatte man auch zahlreiche Vorteile dadurch, die Unterabteilung einer Unterabteilung bei Sony zu sein. Der Ruf war solide. In jedem Einstellungsgespräch wussten die Bewerber, dass sie pünktlich bezahlt würden. Bei American Express bekam man Sonderkonditionen. Alles Wettbewerbsvorteile. In dieser Hinsicht fängt man wieder bei Null an.
Die Entlassung von langjährigen Mitarbeitern im Zuge der Umstrukturierung schmerzt Smedley. Die war nötig, da finanziell eine Schieflage herrschte, die korrigiert werden musste. Smedley möchte möglichst viele der alten Kameraden so schnell wie möglich wieder einstellen, wie er sagt: „Wir wollen keine neuen Angestellten, wir wollen alte.“
Wer raidet heute denn noch jede Nacht?
Die Zukunft seines Fachbereichs, der MMOs, sieht der Everquest-Erfinder in Games wie H1Z1 oder Planetside 2: „Ich glaube fest daran, dass die Tage von MMOs im WoW-Stil vorbei sind“, sagt er.
Wenn man sich H1Z1 anschaut: Es ist ein MMO, ja. Aber die durchschnittliche Lebenserwartung der Spieler liegt bei 45 Minuten. Und genau das wollen sie. Wie viele Leute kennen Sie noch, die jede Nacht in World of Warcraft, Everquest oder Everquest II raiden gehen?
Die Bereitschaft der Spieler Zeit zu investieren, habe sich geändert, als Entwickler müsse man darauf reagieren: Zum Glück habe man schon lange auf diesen Trend gesetzt, so Smedley, und sei nun in einer günstigen Position, Man sitze vorne im Bus, wie er formuliert.
DGDC setzt auf Free2Play-MMOs, investiert 30 Millionen Dollar in den PS4-Port von Planetside 2
Als Ziel hat man unter anderem Free2Play-MMOs auf den Konsolen Playstation und XBox ins Auge gefasst. Diese Entwicklung sieht man im Moment noch in den Kinderschuhen: „Wenn man das erste Mal eine Konsole bekommt, ist es doch normal danach zu sehen, was dort kostenlos angeboten wird.“ Im Moment gebe es da noch nicht viel Konkurrenz. Davon profitiert die Daybreak Game Company. Ein Name, der Aufbruch signalisieren soll, aber auch klarmacht, dass Zocker eben nachts unterwegs sind.
Was denn ein AAA-MMO brauche, um den Free2Play-Rush auf den Konsolen richtig auszulösen, wird Smedley gefragt. „Das kann ich Ihnen bald sagen“, antwortet er, „wir stecken 30 Millionen in Planetside 2 auf der PS4. Wir reden nicht nur, wir stehen auch mit unserem Geld dafür ein.“
Im MMO-Shooter Destiny ist heute Abend um 19:00 Uhr das Event Eisenbanner gestartet. Auf das April-Eisenbanner mussten die Spieler lange warten. Das sind die neuen Items.
Jeden Monat kommt Lord Saladin und verkauft Rüstungen und Waffen, wenn Spieler beim PvP-Event Eisenbanner erfolgreich ihren Hüter stehen und in seinen Augen würdig werden, diese Items zu erwerben. In diesem Monat hat er für Hüter folgendes dabeI:
Das gibt es beim Eisenbanner im April
Auf Rang 3 verkauft er eine Brust-Rüstung für jede Klasse (mit Version 1 könnt Ihr mehr Muni für Fusions- und Automatikgewehre tragen, mit Version 2 mehr für Schrotflinten und Scoutgewehre). Auf Rang 3 gibt’s außerdem das Scharfschützengewehr Efrideets Speer: Solar, mehr Munition finden, Firefly (!).
Auf Rang 4 gibt es den Eisenbanner-Helm (Version 1 senkt Nahkampfangriffszeit bei Granatentreffern und stellt Super-Energie her; Version 2 erhöht Nahkampfsangriff-Tempo und stellt Super-Energie her, wenn Lakaien der Dunkelheit ausgeschaltet werden).
Auf Rang 5 erhalten Hüter die Handfeuerwaffe Timurs Peitsche: Kills gewähren Bonus-Schaden und Reservemunition.
Als zufällige Belohnung beim Abschluss von Schmelztiegel-Matches im Eisenbanner können noch die beiden Waffen erhalten werden, die das letzte Mal verkauft wurden. Das sind das Maschinengewehr „Jolders Hammer“ und das Automatikgewehr „Similar’s Wrath.“
Das sind die Besonderheiten der Waffen und Rüstungen bei diesem Iron-Banner
Das Besondere bei den Rüstungen: Sowohl Helm als auch die Brustrüstung können bis auf Licht-Wert 36 aufgewertet werden. Das reicht, um Hüter auf die aktuelle Höchststufe von 32 zu bringen. Und das geht, ohne dass dafür Leuchtbruchstücke verwendet werden müssen. Die lassen sich mit Aszendentenbruchstücken aufwerten. Der Helm war das letzte Eisenbanner-Teil, das noch fehlte. Nun können Spieler auch so aussehen wie in diesem Artikel. Außerdem: Es ist jetzt möglich ganz ohne Raiden und auch ohne exotische Items bis aufs Höchst-Level von 32 zu kommen.
Die Efrideets Speer, das Scharfschützengewehr, ist diesmal schon vom Händler weg, sehr stark. Die sollte nicht neu geschmiedet werden, außer man möchte unbedingt einen anderen Elementar-Schaden. Die Handfeuerwaffe hingegen sollte man wohl neu auswürfeln lassen. Wer darauf scharf ist, eine Handfeuerwaffe mit viel Schlagkraft und günstigen Perks zu erhalten.
Und so erreicht Ihr den Rang 5 im April-Eisenbanner bei Destiny
Um den Rang 5 im Eisenbanner zu erreichen, gibt es einige Tricks und Dinge, die man wissen sollte.
Ihr solltet immer den Bonus „Gehärtet“ für 1 Lichtpartikel kaufen. Der hält für 12 Stunden und kann immer wieder aktiviert werden. Je später die Woche, desto stärker wird der Buff. Dadurch können auch Spieler, die erst am Wochenende starten, noch die hohen Ränge erreichen.
Für Siege gibt es 50 Rufpunkte, für Niederlagen eine Münze, die Ihr nach einem Sieg gegen 40 Rufpunkte eintauschen könnt. Solange Ihr nicht zu oft am Stück verliert, ist alles in Ordnung.
Ihr solltet Euch auf den Rangstufen 1, 2 und 4 das Emblem, den Shader und den Klassengegenstand bei Lord Saladin kaufen und sofort anziehen, dadurch erhaltet Ihr im Eisenbanner rascher Ruf.
Unsere Freunde von ProNDC beschäftigen sich in diesem Video ausführlich mit dem Eisenbanner im April, den Beutezügen und den Eigenschaften für die Rüstungen und Waffen.
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Beim MMO-Shooter Destiny gibt es ein neues Video, das Werbung für den Live-Stream morgen auf Twitch und das Event Trials of Osiris macht.
Morgen am Mittwoch, dem 29.4., um 20:00 Uhr, läuft der nächste Live-Stream von Destiny. Hier wird man einen weiteren Teil des DLCs „Haus der Wölfe“ vorstellen. Diesmal ist das PvP-Event Trials of Osiris dran. Außerdem will Bungie die neuen Schmelztiegel-Karten beleuchten. Und wer weiß, was es sonst noch gibt.
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Wir bei mein MMO werden den Live-Stream morgen um 20:00 Uhr einbinden und mit einem Live-Ticker auf Deutsch begleiten. Das kam beim letzten Mal recht gut an. Wir laden Euch herzlich ein, unser Gast zu sein.
In den USA wurde ein großes Turnier von „Heroes of the Storm“ auf dem Sportsender ESPN2 übertragen. Damit war nicht jeder einverstanden.
„Wenn mich ESPN jemals dazu zwingt, darüber zu berichten, dann höre ich sofort auf. Dann verkaufte ich Köder in einem Fischerdorf“, so Colin Cowherd in der ESPN-Show Follow the Herd. Der Sport-Reporter macht sich dann mit einigem Unwillen und vielleicht auch etwas Genuss über die Spieler, Ansager und das ganze Geschehen von Heroes of the Storm da lustig. Das übertragen werde, weil der eigene Sender ESPN einen Deal mit “Blisschard” hat.
Wenn die Ansager darüber sprechen, welches Team sich die obere Truhe und welches sich die untere Truhe holt; dass es entscheidend sei, wer den dritten Tribut einsackt, hat Cowherd dafür nur Spott übrig: „Jemand sollte die Kellertür bei Mamas Haus abschließen und sie nicht rauslassen.“
http://youtu.be/Dll8eMJnTEE
Mein MMO meint: Zugegeben, die Fach-Sprache klingt für Außenstehende ziemlich lächerlich. Aber „Uh, die Broncos brauchen einen Touchdown; die Defense der Colts hat auf einen Blitz umgestellt und üben enormen Druck auf den Quarterback aus, hoffentlich kann der einem Sack entgehen und die Hail Mary werfen“ ist nun auch nicht soweit weg von „Wenn Sie den dritten Tribut holen, werden ihre Gebäude verflucht und können nicht mehr feuern.“
Außerdem hat ESPN beträchtlich dazu beigetragen, den Poker-Sport in den USA und dem Rest der Welt groß zu machen. Die Übertragung der World Series of Poker in 2003 mit dem Sieg des damaligen Amateurs Chris Moneymaker verhalf dem “Kneipen-Spiel” zu einem riesigen Boom und etablierte Poker ebenfalls als eine Art Sport. Da hätte man also vor 12 Jahren schon mit der Kritik anfangen können. Hier liegt’s wohl an dem sozialen Umfeld, mit dem Poker und Heroes of the Storm in Verbindung gebracht werden.
Für einige ist Poker eben das knallharte Männer-Ding aus dem Wilden Westen mit Zigarren und Whisky; und Heroes of the Storm ist was für picklige Dungeons-and-Dragons-Fans und Mathe-Nerds. Über manche Meinung wird die Zeit hinwegwaschen. Vor 20 Jahren waren auch noch Comics, Star Wars, Handys und das Internet nur was für vermeintliche Nerds.
Wer ein Spiel für 60 Dollar in den Handel bringt, ohne weitere Gebühren zu verlangen, der verschenkt ungeheure Möglichkeiten. Das zumindest meint Tim Campbell, Vice-President vom Publisher Gameforge, in einem Gespräch mit der pcgamesn.
Wenn man ein Spiel für 60 Dollar anbietet und der Spieler Tausende Spielstunden darin versenkt, dann ist es aus unternehmerischer Sicht schon verständlich, wenn man wie Campbell sagt: “Verdammt! Wir haben gerade Unmengen an Content verschenkt!” Aus Sicht des Kunden sieht dies natürlich anders aus. Man bezahlt ein Produkt und nutzt es so lange man will. So, wie man dies auch von anderen Produkten gewöhnt ist. Tim Campbell von Gameforge steht diesem Buy2Play-Modell aber sehr kritisch gegenüber, insbesondere das Konsolen-Business hätte darunter gelitten.
Wenn die Leute dein Spiel nicht im Einzelhandel kaufen, geht es zu Gamestop und wird dort als gebraucht immer und immer wieder verkauft – als Publisher, der 30, 50 or 100 Millionen Dollar für die Entwicklung des Spiels bezahlt hat, siehst du von diesen Einnahmen im Gebrauchthandel überhaupt nichts. (…) Wie schafft man Einnahmen, die weitere coole Entwicklungen finanzieren können (…). Das war ein großes Problem, mit dem wir uns lange befasst haben.
Free2Play würde laut Tim Campbell diese Probleme lösen. Man hätte es in der Vergangenheit zwar oft übertrieben und es gab viel Kritik, doch Free2Play würde das Risiko für Entwicklerstudios und Publisher minimieren. Wenn man ein Spiel mit großem Budget für 60 Euro auf den Markt bringt und es floppt, dann hat man ein Problem. Dann landet es irgendwann für 10 Euro in einem Sale und die Spieler verbringen dann Hunderte Stunden oder mehr damit. Als Entwickler hat man dann aber nichts mehr davon. In der Tat könnte dies dazu führen, dass die finanziellen Mittel für weitere Spiele fehlen.
Entfernt man aber die Einstiegshürde, also den Kaufpreis, dann schauen sich viel mehr Spieler das Produkt an. Gefällt ihnen, was sie sehen, dann bleiben sie dabei und man kann über einen Ingame-Shop die Kosten wieder reinholen. Free2Play sei ein faires System meint Tim Campbell, denn jeder kann so viel darin investieren, wie er möchte. Manche stecken nur Zeit rein, andere dagegen auch Geld.
MMOs wie TERA können die Entwicklungskosten durch regelmäßige Shop-Einnahmen tragen. Dieses Modell soll nun auch in anderen Genres angewandt werden.
Das macht vor allem dann Sinn, wenn man die Produkte stetig weiterenwickelt, was im Bereich der MMOs regelmäßig der Fall ist. World of Warcraft macht es vor. Das MMORPG generiert einen stetigen Strom an Einnahmen – und das schon seit vielen Jahren. Doch das Abo-Modell funktioniert heutzutage nur noch bei wenigen Ausnahmen. Buy2Play- und andere Geschäfts-Modelle scheinen laut Campell ein großes Risiko darzustellen, denn sie gefährden auch die Entwicklung von weiteren Spielen. Ist Free2Play das Allheilmittel?
Andreas meint: Free2Play haftet kein guter Ruf an. Zu Anfangszeiten – und teilweise auch heute noch – wurde den Spielern einfach für Dinge das Geld aus der Tasche gezogen, die man benötigt hat, um überhaupt richtig spielen zu können. Dies hat sich inzwischen zwar gebessert, dennoch beäugen viele Gamer Free2Play-Spiele noch immer sehr kritisch. Den schlechten Ruf loszuwerden, ist eine große Aufgabe. Da ist es eher kontraproduktiv, zu sagen, dass Buy2Play ein Geschäftsmodell ist, dass kein Entwickler gerne nutzt, weil es den Kunden zu viel für zu wenig Geld bietet. Buy2Play hat ebenso seine Berechtigung auf dem Spielemarkt.
Natürlich möchte jedes Unternehmen möglichst viel Geld verdienen und das am besten über einen längeren Zeitraum, denn das ist der Sinn und Zweck der meisten Firmen. Allerdings muss man mit den Kunden immer fair umgehen. Dies funktioniert sicher auch mit einem Free2Play-Modell. Doch genau hier bedarf es dann umso mehr Arbeit, um den Spielern zu zeigen, dass man ihnen nicht das Geld aus Tasche ziehen will, sondern, dass man ihnen auch etwas bietet. League of Legends beispielsweise verdeutlicht, dass ein Free2Play-Modell gut funktionieren kann, wenn man offen und fair mit den Kunden umgeht. Dies müssen viele Entwickler aber erst noch lernen. Klar ist auch, dass bei diesem Lernprozess wieder einige Fehler gemacht werden.
Buy2Play? Funktioniert bei GW2.
Buy2Play ist und bleibt aber nach wie vor das fairste Modell, denn hier bezahlt man Geld für ein Produkt und nutzt es dann in den meisten Fällen uneingeschränkt. Verkauft sich ein Spiel bei Release nicht, dann sollte man die Schuld nicht bei den Kunden, sondern bei sich selbst suchen. Im MMO-Bereich kann man argumentieren, dass die Spiele stetig erweitert werden und neue Inhalte sowie Verbesserungen hinzu kommen. Aber auch hier zeigt ArenaNet mit Guild Wars 2, dass es mit dem Buy2Play-Modell im Genre der MMOs klappen kann.
Beim Fantasy-MMORPG Final Fantasy XIV wären fast die hasenartigen Viera die neue Rasse geworden, aber es gab Probleme mit den männlichen Vertretern der Spezies.
Beim letzten Live-Stream ließen sich die Macher von FFXIV tief in die Karten schauen: Die reptilienartigen Au Ra waren nicht die erste Wahl für eine neue Rasse in Heavensward. Lange lagen die „Viera“ vorne. Die hasenohrigen Damen tauchten zuerst in Final Fantasy Tactics auf, waren später in Final Fantasy XII vertreten – hier sammelte vor allem Fran (Titelbild) als kühle und unabhängige, mysteriöse Viera-Dame die Herzen und Sympathien der Fans. Und die Viera hätten sich wohl auch, alleine von der Ästhetik her, gut in FFXIV gemacht.
Doch es gab ein Problem: Nur die weiblichen Viera tauchten bisher im FF-Universum auf. Und man wollte keine “nur-weibliche”-Rasse. Männliche Viera gibt es zwar in der Lore, aber sie bleiben unter sich, sind extrem wettbewerbsorientiert und haben eigene Dörfer abseits der Frauen. Das wäre nun kein unüberwindbar großes Problem gewesen, die FF14-Künstler haben auch „männliche Vieras“ erstellt. Die Entwickler haben sich dann aber doch für die Au Ra und damit für eine eigene Rasse entschieden, die näher an den in der Erweiterung präsenten Drachen liegt.
Das Konzept der neuen Rasse Au Ra entstand nach und nach aus der anfänglichen Viera-Idee.
Beim MMO-Shooter Destiny führt der Nightfall, der wöchentliche Dämmerungsstrike, die Hüter am 28.4. in den „Wille von Crota.“ Es geht gegen jedermanns Lieblings-Sirene Omnigul.
In dieser Wochen haben Hüter Zwangspause, die sich den DLC „Dunkelheit lauert“ nicht gegönnt haben. Omnigul ist angesagt. Wer jetzt, ob der Aussicht, da wieder Stunden zu verbringen, die Augen verdreht, dem sei gesagt: Alles nicht so schlimm. Es ist ein Triple-Burn, ein Regenbogen-Strike. Alle drei Elementarschadensarten sind deutlich erhöht. Das dürfte schnell gehen.
Aller Voraussicht nach ist es das letzte Mal, dass Omnigul vor dem nächsten DLC erscheint. Dann verliert sie vielleicht ihre Sonderbehandlung an den dann neuen „DLC“-Strike mit Haus der Wölfe. Der soll in der nächsten Woche vorgestellt werden. In den vergangenen Monaten wurde„Wille von Crota“ häufiger als jeder andere Strike zum Nightfall gekürt. Und es gab ihn auch in 4 Geschmacksrichtungen, die anderen nur in einer.
Die Modifikatoren für den Dämmerungs-Strike „Wille von Crota“ am 28.4. in Destiny
Nightfall – Sollten, der Wanderer bewahre, alle Hüter das Leben verlieren, geht es zurück in den Orbit, der Strike wird zurückgesetzt
Episch – sorgt dafür, dass die Gegner fieser, gemeiner, allgemein bösartiger sind als ihre Kollegen auf niedrigeren Schwierigkeitsgraden
Solar-Entflammen: Solar-Schaden ist deutlich erhöht, gilt auch für die Gegner
Arkus-Entflammen: Auch der Blitz-Schaden ist deutlich erhöht
Leeren-Entflammen: Und selbst das Leeren-Entflammen ist irgendwie leeriger als sonst.
In der heroischen Weekly ist Solar-Entflammen aktiv
Gibt es Empfehlungen für Waffen? Was ist gegen Omnigul am stärksten?
In dieser Woche haben Hüter soweit ziemlich freie Waffenwahl. Für Omnigul selbst empfiehlt sich das Automatikgewehr Abgrund Trotzender. Ansonsten sind die klassichen „Heavy-Hitter“ gefragt. Ein Solar-Raketenwerfer wie Crotas Hungeroder Gjallarhorn; ein Scharfschützengewehr wie Schwarzer Hammer oder Eisbrecher. Und im Primärslot vielleicht Erlass der Überseele oder Ir Yûts Reißzahn.
Auch Ausrüstung, die Specials unterstützt, kann hier stark sein. Die Void-Walker-Obisidan-Combo etwa oder man zieht sich als Titan mit starker schwerer Waffe die Ruinenflügel an.
Wer mit mehreren Spielfiguren unterwegs ist, kann von Mal zu Mal die Bewaffnung ändern. Das sorgt für ein bisschen Abwechslung und dürfte nur wenig Unterschied machen.
Tipps, Tricks und Safe-Spots: Wie rückt man Omnigul in Destiny zu Leibe
Wir werden im Laufe des Tages Videos von erfolgreichen Runs im „Wille von Crota“ präsentieren.Von denen könnt Ihr Euch für Eure eigenen Heldentaten inspirieren lassen.
Im 3er-Team rückt unser Freund Nexxos der Yoko Ono von Destiny zu Leibe. Der Perspektivträger spielt mit Abgrund Trotzender – Schwarzer Hammer – Thunderlord und Obsidian-Wille. Die beiden Kumpane besorgen Sphären, die Void-Super macht dann viel Kleinkram weg, so geht es durch den Strike. Und der Safe-Spot ist ein Suizid-Spot am Ende, aber es klappt. Saubere Nummer, gut erklärt.
http://youtu.be/8-gI60g1B7A Dieses Video ist wenig lehrreich, aber sicher das, worauf sich viele freuen: Triple-Burn – Triple-Gjallarhorn gegen Omnigul. Ähnlich funktioniert die Nummer übrigens auch mit Shotguns und einer blendenen Titanen-Bubble, aber in dem Fall gilt wie so oft in Destiny: Keep calm and use Gjallarhorn. http://youtu.be/5FYJjCzbJ3Y
75 Prozent wollte Valve von den Einnahmen verkaufter Mods behalten. 25 Prozent sollte der Mod-Entwickler bekommen, dafür aber das gesamte Risiko tragen. Das klang unfair. Gerade bei Mods sind Urheberrechtsverletzungen keine Seltenheit und das Risiko daher nicht gering. Es folgte heftige Kritik, der sogar Valve-Geschäftsführer Gabe Newell nicht mehr Herr werden konnte. Daher kam es nun zu einer offiziellen Ankündigung: Die Bezahloption für Mods wird wieder abgeschafft!
Mit Skyrim gestartet, mit Skyrim aufgehört
Ab sofort können keine Modifikationen mehr gegen Geld über Steam angeboten werden. Wer bereits eine Mod gekauft hat, erhält eine Rückerstattung. Valve erklärt, dass man einen Fehler gemacht habe. Die Mod-Community würde seit Jahren hervorragend laufen und dort eingreifen zu wollen, wäre nicht gut gewesen. Dabei sei man über das Ziel hinausgeschossen. Man hätte es den Mod-Entwicklern lediglich ermöglichen wollen, sich voll auf ihre Projekte konzentrieren zu können, sodass hervorragende Produkte hätten entstehen können. Eventuell sogar so gute, die man zu eigenständigen Spielen wie DotA 2 hätte machen können. Man versteht aber, dass die Community hier keinen Eingriff in die bestehenden und funktionierenden Systeme haben möchte. Damit ist das Thema erstmal vom Tisch. Auch Bezahl-Mods für MMORPGs rücken durch dieses Desaster in weite Ferne, was viele MMO-Fans beruhigend finden werden.
Andreas meint: Mit einem faireren Modell hätte das System von Valve durchaus funktionieren können – sofern es nur als Option angeboten worden wäre und es keine Exklusivdeals gegeben hätte. Aber die Community hat entschieden. Man möchte weiterhin so arbeiten, wie das bisher der Fall war. Das sollte man respektieren. Vielleicht kommt irgendwann ja wieder eine ähnliche Idee auf – dann aber hoffentlich besser durchdacht.
Bei Diablo 3 hat sich ein Spieler von Stufe 1 bis auf die Höchststufe von 70 in 65 Sekunden ziehen lassen. Dafür verwendete er alle möglichen Exp-Boni im Spiel.
„Kannst du mich mal fix ziehen? Dauert auch nicht lange!“, wie oft wird das jeder D3-Spiel schon von Freunden gehört haben? „Dauert auch nicht lange“ ist dann je nachdem, wie es läuft, irgendwo zwischen einem sehr langweiligem Film, einem leckeren Zahnarzt-Besuch und der Zeit, die es dauert, den Garten umzugraben. Jedenfalls fühlt es sich so an.
Beim D3-Spieler Dat Modz dauert es wirklich nicht lange. In 65 Sekunden knallt der von Stufe 1 auf 70 hoch. Dazu verwendet er alle nur denkbaren Items, die Bonus-Exp geben. Den Hellfire Ring mit Gem of Ease und Leoric’s Signet, einen Rubin im Helm und außerdem läuft im Hintergrund noch irgendwas aus Dragon Balls und er schreit entsprechendes Dragon-Balls-Zeug ins Mikro. Wie jeder weiß, gibt sowas auch noch mal Bonus Exp. Na ja gut, und dass er in einem Kuh-Rift hat sicher auch geholfen.
Hier ist das Video.
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Das Fantasy-MMORPG Guild Wars 2 lässt sich etwas Besonderes einfallen. Gegner in bestimmten Regionen hinterlassen bei ihrem Ableben den Spielern Zugang zur Beta der Erweiterung „Heart of Thorns.“
Das ist doch mal was Neues. Wie ArenaNet mitteilt, können ab dem 28.4. Gegner in der Trockenkuppe und der Silberwüste „Portale“ hinterlassen. Die können allerdings nicht getauscht werden, Spieler müssen ihre eigenen Portale finden. Wenn so ein Portal hinterlassen wird, erhält der Spieler, der den Gegner auf dem Gewissen hat, Zugang zum nächsten PvE-Event der geschlossenen Beta von Heart of Thorns.
Dabei ist es nicht nötig, den Gegenstand wirklich aufzusammeln. Es reicht, wenn der hinterlassen wird
Das ist auf jeden Fall eine spannendere Methode, sich den Betazugang zu erstreiten, als beim letzten Mal. Da musste man sich für einen Newsletter eintragen.
In wenigen Stunden gibt es endlich wieder frisches Futter für alle Fans der “Shadow of Revan”-Story in SWTOR. Von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr werden heute die Server für Wartungsarbeiten heruntergefahren und werden im Anschluss mit dem neuen Patch 3.2 wieder zur Verfügung stehen.
Star Wars: The Old Republic – Rise of the Emperor
Neben dem neuen Planeten “Ziost”, auf dem die Macht des wieder erstarkenden Imperators langsam zunimmt, können sich die Spieler auf den neuen Outfit-Designer freuen, der das Einkleiden der Jedi und Sith deutlich entspannter gestalten wird. Aber auch an der Lebensqualität von Neuhelden wird geschraubt, so sind alle Planetenreisepunkt von Anfang an verfügbar.
Dazu gibt es natürlich noch eine Handvoll Klassenänderungen, Verbesserungen am Gruppenfinder-Tool, jede Menge Bugfixes und letztlich das Ende der PvP-Saision 4 und damit den Start in die frische Saison 5. Um es mit den Worten von Lana Beniko zu sagen: Möge die Macht Euch dienen!
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Beim MMO-Shooter Destiny wird mit dem nächsten DLC „Haus der Wölfe“ ein neues PvP-Event, die Trials of Osiris, eingeführt. Was ist darüber schon jetzt bekannt?
Das PvP-Event Trials of Osiris versteckt sich schon seit langem in der Datenbank von Destiny. Und es gibt viele Gerüchte und Leaks darüber, die Dataminer geliefert haben. Aktuell wissen wir aber noch ziemlich wenig „bestätigt“ über das neue Event.
Die meisten Informationen, die wir haben, dürften hoffnungslos veraltet sein und beziehen sich noch auf die Datenbank vom Ende des letzten Jahres. In einem Live-Stream am Mittwoch, dem 29. April, will man das Event offiziell vorstellen. Doch am letzten Mittwoch gab es erstmals einen Blick auf den Händler im Reef. Was konnte man da über das Trials of Osiris erhaschen?
Das sagen Gerüchte und Leaks
Gerüchte von Dataminer sprechen beim Trials of Osiris von einem PvP-Event, einem 3-gegen-3-Deathmatch. Zugang müsse man sich erkaufen (über besondere Turnier-Tickets, die im Schmelztiegel zu verdienen und manchmal auch über einen Lichtpartikel zu erstehen sind).
Vorsicht: Gerücht.
Dann tritt man gegen andere Spieler an und je häufiger man gewinnt, desto besser sind die Preise, die man absahnen kann. Als Belohnungen waren unter anderem diese Waffen im Gespräch und man koppelte auch das exotische Scoutgewehr „Schicksal aller Narren“ ans Event Trials of Osiris.
Verliert man zu oft (dreimal) scheidet man aus dem Turnier aus. Das Event soll auf dem Merkur stattfinden und es ist auch ein „Social Space“ direkt damit verbunden. Die Level-Vorteile sind wie im Eisenbanner aktiv und es gibt “wöchentliche Belohnungen.”
Gerücht: Soll mit dem Event zusammenhängen.
Das hat Bungie bisher bestätigt/das war im Live-Stream zu sehen
Und was wissen wir offiziell? Erstaunlich wenig. Wir haben tatsächlich ein Bild erhalten von neuem klassenspezifischem Gear. Das soll uns in „ägyptische Könige“ verwandeln (siehe Titelbild). Über die Aktivität weiß man ferner offiziell, dass es ein „kompetitiver Eliminierungs-Modus“ sein soll.
Bestätigt ist auch die Dauer des Events: Jeden Freitag, wenn Xur kommt, soll es starten. Und am wöchentlichen Reset, am Dienstag um 11:00 Uhr, enden. Außerdem sollen auch die „Etheric Lights“ hier droppen, die braucht man zur Aufwertung von legendären Waffen und Rüstungen auf die HoW-Höchstwerte von 42 und 365.
Dann haben wir im Live-Stream zum Reef einen kurzen Blick auf den dazugehörigen Händler erhaschen können, „Brother Vance.“ Und ein Screenshotter hat tatsächlich Bilder seines Inventars eingefangen.
Es sieht so aus, als hätte der vier verschiedene Belohnungen in seinem Angebot, die nach dem „Engramm“-Prinzip ablaufen. Von den 4 Belohnungen gibt es aber lediglich einen Screenshot zur ersten. Da steht, man kann sich den Stone-Tier-Preis für 100 Glimmer kaufen, wenn man 2 Siege in einer einzelnen Passage geschafft hat. Von Ruf war bislang übrigens nichts zu sehen.
Spekulationen aufgrund der Screenshots
Man kann nun spekulieren und sagen: Es könnte so sein, dass man sich den Zugang zu solchen „Boxen“ erkaufen kann und je häufiger man gewinnt, desto besser kann der Inhalt der Box werden.
Das, was man bei Brother Vance sehen kann, sind 3 „Boons of Osiris“, die Spezial-Boni versprechen. Der erste, der orangefarbene, soll schon ohne Kampf einen Sieg gut schreiben, der rote die erste Niederlage wegstreichen, der gelbe den ersten Sieg doppelt zählen lassen – (damit könnte auch gemeint sein, nur im Falle, dass man das erste Match gleich gewinnt.)
Diese Boons könnten daraufhin deuten, dass es wichtig wird, an die heißen Preise heranzukommen und dass dies nicht einfach wird.
All diese Items kosten 3 „Passage Coins.“ Die kann man ebenfalls bei Brother Vance erwerben, wir kennen aber die Kosten nicht. Das müssten die Items sein, die man für die Teilnahme am Trials of Osiris benötigt. Dann wären die “Boons” wohl relativ wertvoll.
Die offenen Fragen zu den Trials of Osiris in Destiny
Wie man sehen kann: Offiziell wissen wir im Moment noch wenig über Trials of Osiris. Die wichtigen Fragen sind:
Wie wird man sich Zugang zu den Trials of Osiris erkaufen?
Gibt es neben den „Boxen“ von Brother Vance auch direkte Belohnungen am Ende eines Schmelztiegel-Matches in diesem Modus?
Wie sieht die Loot-Table aus? Sind die Items wirklich auf das PvP zugeschnitten? Können die Waffen neu geschmiedet werden so wie die Händler-Items?
Kann man mehr als einmal in der Woche an dem Event teilnehmen? Oder ist beim Ausscheiden Schluss?
Wie genau läuft es ab? Wie viele Karten stehen zur Verfügung?
Übermorgen am 29.4. wird es einen zweiten Live-Stream von Bungie geben, der explizit das neue Event beleuchtet. Wir werden den, wenn alles normal läuft, wieder bei mein MMO mit einem Live-Ticker begleiten – so wie den letzten. Darin sollten die Fragen beantwortet werden.
Mit dem an diesem Donnerstag startenden Pre-Alpha-Release 17 werden zum ersten Mal Spielerstädte in das MMORPG Shroud of the Avatar eingeführt.
In einem Sandbox-MMO möchten viele Spieler natürlich auch eigenen, virtuellen Besitz haben. Dazu gehören Häuser, Magiertürme, Burgen und im Fall von Shroud of the Avatar auch ganze Städte. Gerade der Aufbau der Welt mit einer Weltkarte und instanzierten Gebieten ermöglicht es den Entwicklern bei Portalarium, relativ einfach derartige Städte umsetzen zu können. Auf der Weltkarte werden diese einfach mit einigen Gebäuden dargestellt und diese “Szene” lässt sich dann betreten und aus der Verfolgerperspektive erkunden.
Die erste Spielerstadt, welche nun eingeführt wird, ist PaxLair. Spielerstädte entstehen nach vorgegebenen Mustern und werden in der Regel von einem Spieler – meist der Käufer der Stadt – verwaltet. Er legt die Regeln fest, die hier herrschen. Beispielsweise, welche Art Gebäude von anderen Spielern dort errichtet werden können und ob PvP möglich ist. Auch Steuern kann der Verwalter der Stadt verlangen. PaxLair wird als Versuchskaninchen dienen, um festzustellen, wie gut das geplante Konzept der Spielerstädte in Shroud of the Avatar funktioniert. Denn es haben sich noch viel mehr Fans eine Spielerstadt gekauft. Diese sollen dann nach und nach in die Welt eingefügt werden.
Wodys Taverne
Spielerstädte sind nicht gerade günstig und müssen gegen echtes Geld erworben werden. Die kleinste mit 12.600 m² schlägt bereits mit 750 US-Dollar zu Buche. Je nach Größe und Anzahl der Bauplätze steigert sich dies bis zu 5.000 Dollar für eine Großstadt mit 83.400 m²! Ansonsten kann man in SotA Häuser und Bauplätze auch mit Ingame-Währung kaufen – wer aber mit Echtgeld bezahlt, bekommt exklusive Häuser oder etwa eine bevorzugte Bauplatzwahl zugesprochen. Will man einen Keller haben, kostet dies extra. Die Preise sind dabei von der Größe des Grundstücks und der Art des Hauses abhängig. Doch das Geschäft floriert. Sehr viele offene Bauplätze in der Welt sind bereits belegt und es wird auch einige Spielerstädte in SotA geben.
Der anstehende MMO-Shooter The Division wird die Vorgänger wie Destiny, GTA oder Red Dead Redemption genau untersuchen, um aus dem Guten zu lernen und die Fehler nicht zu wiederholen.
Ubisofts MMO-Shooter The Division soll noch in diesem Jahr erscheinen. Doch es ist verdächtig ruhig. In einem der seltenen Interviews stand Managing Director David Polfedt in der Mitte des Aprils den Journalisten von craveonline Rede und Antwort.
Studieren und studiert werden
Was man denn von Bungies Destiny lernen könne, wird er gefragt. „Das ist schon unglaublich interessant, sich ein Game wie Destiny anzuschauen oder GTA oder noch früher Red Dead Redemption“, antwortet er. „Die Spiele haben so viele gute Ideen, die es sich zu studieren lohnt. Sie regen uns dazu an, bestimmte Entscheidungen zu hinterfragen. In manchen Fällen haben wir auch Dinge entdeckt, die in unseren Augen Fehler waren und die wir nicht wiederholen wollen. Es ist wie ein Schulbuch. Es ist Stoff, den man von vielen Seiten betrachten kann.“
Polfeldt ist sich sicher, dass eines Tages auch The Division einer gründlichen „Autopsie“ unterzogen werde, wie er sagt.
Druck, Ressourcen und vielleicht irgendwann eine TV-Serie
Ansonsten spürt man bei den Entwicklern des skandinavischen Studios Massive deutlich den enormen Erwartungsdruck, der auf dem Studio liegt. Seit der Ankündigung auf der E3 2013 erwarteten die Spieler eine Bombe. Man will sie liefern.
http://youtu.be/_aHVdb2lkjo
Dazu bedient man sich der weiten Ressourcen von Ubisoft. Wie groß diese Ressourcen und das Wissen sein würden, das man anzapfen können würde, merkte man erst, nachdem man den Deal eingegangen sei: „Du nimmst das Telefon in die Hand und am anderen Ende hebt eine freundliche Stimme in Bukarest oder Shanghai ab.“
So gebe es bei Ubisoft auch eine eigene Abteilung für Motion Pictures, die an Filmen für Splinter Cell oder Assasin’s Creed arbeite. Die Bezüge zwischen der Game-Industrie und dem Filmbereich würden immer deutlicher, sagt Polfeldt. Filme setzten verstärkt auf computergenerierte Effekte; die Gaming-Industrie habe hier das Knowhow. Eines Tages, hofft er, werde man sich über eine Fernsehserie oder einen Film „The Division“ unterhalten.
Zum Release und zu New York
Bei The Division werde man, erklärt Polfeldt im Interview ebenfalls, nicht versuchen, „New York“ wirklich detailgetreu nachzubilden, sondern die Seele der Stadt einzufangen. In The Division werde man meist zu Fuß unterwegs sein und wenn man im richtigen Leben durch Manhattan laufe (was man getan habe), werde einem klar, wie groß das alles ist und dass sich viele Straßenblöcke ähnelten. Ein solcher Schauplatz wäre für ein Game natürlich nicht ideal, da monoton.
Man habe noch keinen Release-Termin angegeben, so Polfeldt, da man das Spiel erst herausbringen wolle, wenn man sich sicher sei, dass es bereit dafür ist. Den aktuellen Trend, Spiele unfertig auszuliefern, kann er als Gamer nicht nachvollziehen: „Es geht nicht darum, dass wir das Spiel veröffentlichen und nach 8 Stunden ist es vorbei.“ Bei Massive plant man mit den Spielern eine Langzeit-Beziehung einzugehen.
Mein MMO meint: Apropos Langzeit-Beziehung. Im Moment scheint es für viele Spieler noch so zu sein, als warte man darauf, dass eine Unbekannte mit schöner Stimme, die all die richtigen Sachen flötet, ihren Schleier lüftet. Das Flirten mit The Division ist im Moment das Chatten mit einem Blind Date. Die E3 2015 findet vom 16. bis zum 18. Juni in Los Angeles statt. Hier dürften Fans mehr von der vermeintlichen Traumfrau zu sehen bekommen. Endlich.
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Das koreanische Fantasy-MMO Blade and Soul erhält mit dem nächsten Update im Juni eine frische Instanz. Spieler werden außerdem die Möglichkeit erhalten, ihre Waffen zu transmogifizieren.
Blade and Soul erhält im Juni ein neues Update: Es bekommt eine Mech-lastige neue Instanz für Stufe 50. Dort werden die Spieler gegen einen für sie alten Bekannten antreten: gegen Yan Huang, einen früheren Raidboss. Der ist im „The Fortgotten Tomb“ erneut dabei und soll gefährlicher als je zuvor sein.
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Ferner gibt es einen neuen 6vs6-PvP-Modus und Waffen-Transmogifikationen kommen neu ins Spiel. Damit können Spieler ihre Waffe wie eine andere aussehen lassen, behalten aber die aktuellen Werte.
Als Ziel hatte man beim Entwicklungsstudio DGC ausgeben, Planetside 2 auf der Playstation 4 so laufen zu lassen, dass es dem Ultra-Setting auf dem PC entspricht, allerdings mit einem angepassten Interface. Laut den Journalisten gelingt das Planetside 2 auch gut. Man lobt explizit die Schärfe des Bilds und die Steuerung mit dem Controller. Allerdings gibt es Probleme mit den Frames-per-Second. Für das fertige Release planen die Entwickler feste 30-FPS als Cap. In der Playstation-4-Beta hat man so ein festes Limit noch nicht.
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Daher schwankten die FPS im Moment. In ruhigen Gebieten und Momenten kletterten sie auf 60 hoch, bei kleineren Gefechte bleibe die FPS-Rate auf 45. Wenn es dann heftiger zur Sache gehe und mehr Spieler in ein Gefecht einstiegen, falle sie aber schon mal unter die magische Marke von 30. Auch das Screen-Tearing (Bildverzerrungen) sei ein immer wieder auftretendes Problem. Das könnte sich zum Release verstärken, befürchtet man, da hier mehr Spieler als in der Beta aktiv sein würden. Somit könnten auch die Feuergefechte noch massiver werden – ebenso wie die FPS-Probleme.
Man müsse abwarten, wie die Release-Version mit dem 30 FPS-Cap dann aussehe. Es sei aber klar, warum die Entwickler von Planetside 2 vom ursprünglich geplanten 60-Frames-per-second-Ziel abgerückt seien.
Mehr zum MMO-Shooter auf PC, Playstation 3 und bald auch Playstation 4 erfahrt Ihr auf unserer Themenseite zu Planetside 2.
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Beim Korea-MMORPG Black Desert scheint der Gender-Lock doch nicht in Stein gemeißelt zu sein. Von der neuen Klassen „Wizard“ tauchen nun auch Bilder einer weiblichen Version auf.
„Genderlock“ – Normalität in Korea, ein Albtraum für so manchen westlichen Spieler
In Korea sieht man die Sache so: Aus einem Krieger einfach eine Kriegerin zu machen und nichts zu ändern als das Geschlecht, empfindet man als langweilig. Ein Krieger ist ein Krieger, eine Kriegerin dann gleich eine neue Klasse.
Im Westen sieht man das anders: Da empfindet man es als „Normalität“ sich auszusuchen zu können, genau diese Klasse mit diesen Fähigkeiten als „Frau“ oder als „Mann“ zu spielen. Entfällt diese Wahlmöglichkeit, fühlt man sich gegängelt, es fehlt eine Entscheidung.
Jetzt sind erste Bilder aufgetaucht, dass sich das ändern könnte. Die nächste Klasse, die ansteht, ist der „Wizard“, eigentlich als Mann geplant, ein klassischer Zauberer wie Gandalf. Nun sieht es so aus, als käme diese Klasse auch in „weiblicher“ Version. Die Frage wird sein, ob das eine Klasse ist oder dann doch zwei Klassen. Im Moment deuten erste Berichte daraufhin, dass es tatsächlich eine Klasse sein könnte, also die erste ohne “Genderlock.”
Die neue „9. Klasse“, eine weibliche Kriegerin, wird aber wohl nicht als Entsprechung zum bereits im Spiel befindlichen Krieger dienen, sondern wird eine “neue” Variante der Klasse sein, aber auch das ist im Moment noch unklar. Ganz zu schweigen von dem Problem: Wie Black Desert, um den Westen zufrieden zu stellen, eine männliche Walküre hinbekommen könnte.
Klassen mit Geschlechtswahl wären sicher ein Zeichen von Black Desert, dass man sich den Wünschen des Westens anpasst. Wir werden sehen, wie sich die im Moment noch unklaren Verhältnisse entwickeln. In Korea denkt man einfach nicht in diesen Genderlock-Dimensionen.
Aus Tanks, DPS und Heilern sollen Kapitäne, Artilleristen und Späher werden. Die Entermannschaften sollen eine Rolle spielen, nur soundsoviel Besatzung und Gewicht kann jedes Schiff tragen, bevor es langsamer wird. Die Schiffe erhalten eigene Schadenszonen, damit sich das Feuern auf einen bestimmten Teil lohnt. Und es gibt sogar Tarngeräte. Scheint so, als wird Schiffe versenken im Sandkasten ArcheAge demnächst deutlich spannender.
Valve löste mit der Ankündigung, Mods zu Spielen wie The Elder Scrolls 5: Skyrim gegen Bezahlung anzubieten, einen Shitstorm aus. Dies wirft die Frage auf, ob MMORPG-Spieler auch bereit dazu wären, für Mods Geld auszugeben.
Mods oder Modifikationen werden in der Regel von den Fans der jeweiligen Spiele in ihrer Freizeit entwickelt und kostenlos angeboten. So kann sich jeder die Mod ansehen und nutzen, wenn er möchte. Viele Mods nutzen auch andere Mods, die von anderen Spielern erstellt wurden und bauen darauf auf. Es ist ein Geben und Nehmen und jeder hat etwas davon. Valve sieht in den Modifikationen nun eine lukratives Geschäfts. Allein für The Elder Scrolls 5: Skyrim existieren aktuell rund 25.000 Modifikationen. Damit würde sich doch sicher Geld machen lassen. Schließlich funktioniert das bei den Valve-eigenen Games DotA 2 und Team Fortress 2 auch. Hier können Gamer ihre selbst erstellten Mods schon seit geraumer Zeit gegen Geld anbieten. Damit wurden seit Einführung des Features im Jahr 2011 bereits über 50 Millionen Dollar Umsatz gemacht. Da ist doch sicher noch mehr drin.
Also kündigte Valve an, dass man nun auch Modifikationen für The Elder Scrolls 5: Skyrim gegen Bezahlung anbieten werde. Weitere Spiele sollen ebenfalls in dieses Programm aufgenommen werden.
Derzeit beliebtester Mod: “Protest Sign: No paying for mods”.
Valve rechnete aber nicht mit dem Shitstorm, der folgte. Denn am Verkaufspreis einer Mod werden die Mod-Ersteller nur zu 25 Prozent beteiligt. 75 Prozent teilen sich Valve und der Entwickler des Spiels, auf dem die Mods basieren. Das alleinige Risiko liegt aber bei den Mod-Erstellern. Und das ist kein geringes. Urheberrechtsverletzungen sind bei Modifikationen keine Seltenheit. Und wer einen Song eines bekannten Künstlers in seiner Mod nutzt und diese dann verkauft, der kann damit rechnen, dass sich Anwälte bei ihm melden. Zudem findet die Community, dass die gesamte Mod-Szene zerstört wird, wenn man nun Geld ins Spiel bringt.
In Zukunft für Mods bei Spielen wie World of Warcraft bezahlen?
Auch in MMORPGs werden oft Modifikationen verwendet. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist World of Warcraft. Es gibt unzählige Addons und Mods, die neue Funktionen einführen, die Benutzeroberfläche verändern und Zusatzinformationen anzeigen. Auch andere MMOs können um Addons und Mods erweitert werden. Was wäre nun, wenn diese gegen Bezahlung angeboten werden? Würde das funktionieren? Würden MMO-Fans Geld für UI-Veränderungen ausgeben? Fakt ist, dass die Zahl der angebotenen Mods sicher immens steigen würde, sobald die Ersteller Geld damit verdienen könnten. Dann würde sich aber auch viel Zeug darunter befinden, das nur schnell-schnell zusammengeschustert wird und nicht die Qualität und den Nutzen hat, den man sich als Spieler wünscht. Es würde schwer werden, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Ein weiterer Punkt wäre, dass man damit nicht nur den Erstellern der Mods das Geld geben würde, sondern auch – nehmen wir das Modell von Valve als Beispiel – dem Entwickler. Gerade bei einem Abo-MMO würde man sich als Spieler vielleicht leicht veräppelt vorkommen. Buy2Play- und Free2Play-MMORPGs stehen sowieso schon in Verruf, den Spielern ständig das Geld aus der Tasche zu ziehen. Dann soll man für Mods zudem noch bezahlen? Der nächste Schritt wäre dann wohl, dass Entwickler Mods von Gamern erstellen lassen würden, die Vorteile im Spiel ermöglichen. Dann wären nicht mehr die Entwickler die bösen, welche für “Pay2Win” verantwortlich sind, sondern die Ersteller und man würde sich genötigt fühlen, diese “wichtigen Addons” kaufen zu müssen. Bezahl-Mods für MMOs wäre also eine heikle Angelegenheit.
Andreas meint: Mods gegen Geld anzubieten ist ein zweischneidiges Schwert. Was sich zunächst wie eine nette Möglichkeit für Mod-Ersteller anhört, etwas Geld zu verdienen, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als unfair. Denn die Mod-Ersteller tragen das alleinige Risiko und bekommen dafür nur einen Bruchteil der Einnahmen. Sollte so etwas auch für den MMO-Bereich angedacht werden, dann könnten sich viele Spieler veräppelt vorkommen und auf die Barrikaden gehen – und das sollten sie auch.