Zwischen 15 und 18 Millionen US-Dollar sollen Hacker bei FIFA erbeutet haben. Doch das FBI hat sie erwischt.
Heute startet in Texas der Prozess gegen vier vermeintliche Hacker. Ihnen wird vorgeworfen, mit einem Betrug 15 bis 18 Millionen US-Dollar von Electronic Arts erbeutet zu haben.
Reich durch FIFA – aber jetzt wartet wohl der Knast
Im Mittelpunkt stehen die sogenannten FIFA Coins (FIFA Münzen), ein heiß diskutiertes Zahlungsmittel in der beliebten Fußballreihe von EA, bei dem aktuell FIFA 17 der Titel der Stunde ist. Diese Coins kann man entweder im Spiel verdienen oder echtes Geld ausgeben, um sie indirekt über FIFA Points von EA zu erwerben. Coins werden auch auf virtuellen Marktplätzen gehandelt – so ähnlich wie ebay, nur bisschen grauer.
Laut dem FBI hätten die Hacker ein Tool entwickelt und so falsche Signale an die Server von EA gesendet, wodurch sie diese Coins in irrsinniger Geschwindigkeit bekommen konnten. Das FBI glaubt, die Angeklagten hätten diese Coins dann an anderen Seiten, an diese Marktplätzte, verkauft und damit Millionen gescheffelt.

Das Ganze soll in 2013 angefangen haben und endete dann im September 2015, als das FBI Besitz beschlagnahmte und den Fall untersuchte.
Einer der Angeklagten hat sich bereits schuldig bekannt. Von den Konten eines anderen wurden knapp 2,9 Millionen US-Dollar beschlagnahmt. Von den Konten seiner vermeintlichen Komplizen hat man mehrere hunderttausende US-Dollar konfisziert.
Offenbar hatten die Angeklagten Kontakt zu einer lockeren Hackerbande namens Xbox Underground, die in 2014 schon mit dem FBI zu tun hatten. Und nicht auf eine gute Weise. Einer der Mitglieder von Xbox Underground hat dem FBI wohl geholfen, die Hacker zu erwischen.
Gibt wohl keine Ehre unter Dieben mehr – auch nicht unter Dieben virtueller Güter.
Wie Ihr Euch FIFA-Münzen besorgt und dabei nicht mit dem FBI Kontakt habt, lest Ihr hier:
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