Camelot Unchained: Neuer Trailer und eine Absage an Free-to-Play

Camelot Unchained, der geistige Nachfolger von Dark Age of Camelot, nähert sich Schritt für Schritt seiner ersten Beta-Phase.

Wie bereits letztes Jahr reiste ein Teil des „Camelot Unchained“-Entwickler-Teams über das amerikanische „Labor Day“-Wochenende zur Dragon-Con nach Atlanta. Auch dieses Mal gab es wieder ein eigenes Panel zum Spiel, in dessen Rahmen auch ein neuer Trailer veröffentlicht wurde, der zeigt, was sich im letzten Jahr so alles verbessert hat. Aber seht selbst!

Wie man im Video sehen kann, verfügt das Spiel bereits über eine bessere Grafik, ein neues Physik-basiertes Rendering, realistischere Licht- und Schatten-Darstellungen sowie viele weitere Details. Das Team ist auf jeden Fall äußerst zuversichtlich, dass der Beginn der ersten Beta-Phase von Camelot Unchained, nachdem die Beta nun bereits zweimal verschoben werden musste, kurz bevorsteht.

Um andere Bereiche des Spiels konnte sich das Team jedoch bislang noch nicht kümmern. Dazu gehören unter anderem die Animationen, die allesamt noch Platzhalter sind, was man an den komischen Laufbewegungen auch gut sehen kann.cu-leute

Der Grund dafür liegt daran, dass sich City State Entertainment bei der Entwicklung bislang vor allem auf den technischen Bereich von Chamelot Unchained und den Bau ihrer neuen hauseigenen Engine konzertiert hat. Eine Entscheidung, die Früchte trägt. Denn nachdem das Team bereits Ende letzten Jahres erfolgreich Massenschlachten mit rund 600 Bots und Spielern testen konnte, sind aktuell bei Tests knapp 1000 Spieler möglich gewesen.

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Ein Character der TDD vor dem Hintergrund des neuen Herbst-Wald Biomes

Free-to-play? Ist nicht OK!

Neben der Video-Präsentation kam Mark Jacobs (CEO) auch auf das Thema Free-to-Play (F2P) zu sprechen und betonte, was er bereits zu Beginn der Kickstarter-Kampagne deutlich gemacht hat: „Es besteht absolut keine Chance, dass dieses Spiel einmal Free-to-Play wird!“

Diesmal geht Jacobs sogar noch einen Schritt weiter und sagt, dass er lieber den Stecker beim Spiel ziehen würde, bevor er das Bezahlmodell von Abo auf F2P wechseln würde. Man wolle später zwar sogenannte Free Trails anbieten, um Spielern die Chance zu geben, kurz vor dem Kauf ins Spiel zu schauen, mehr aber auch nicht, denn F2P habe laut Jacobs keine Zukunft.

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Dichte und dunkle Wälder sind eines der Markenzeichen von Camelot Unchained

Free-to-Play sei zum einen schlecht für die Entwickler, da es sowohl den Wert ihrer Arbeit geringschätze als auch den Studios die Planungssicherheit nehme. Und zum anderen sei es auch schlecht für die Spieler, die wie laufende Brieftaschen behandelt werden würden:

Welche Message würden wir aussenden, wenn unser gesellschaftlicher Beitrag darin bestehen würde, dass wir als Spieler sagen würden‚ euer Schweiß, die Zeit und Energie, die euer Team in ein Spiel gesteckt hat, ist es mir nicht Wert dafür zu bezahlen.‘ Könntet ihr euch etwa vorstellen in ein Restaurant zu gehen und zum Kellner zu sagen: ‚Wow, das war mal ein richtig leckeres Essen. Aber wissen Sie was? Ich fühle mich gerade nicht so, als wollte ich dafür etwas bezahlen, warum berechnen Sie es nicht einfach dem Kerl da neben mir zweimal.‘ So ein Verhalten wäre nicht richtig!

Zum Abschluss möchten wir euch noch dieses Video zeigen, in dem euch Mark Jacobs auf eine Tour durch das neue Biome führt. Viel Spaß!

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