Total War Arena: Anspielbericht von „Total War trifft World of Tanks“

Total War Arena vereint das Gameplay eines Total-War-Spiels mit dem von World of Tanks. Doch passt das zusammen? Jürgen hat sich das neueste Spiel von Wargaming und Creative Assembly auf der Gamescom 2017 näher angesehen. Lest hier, ob es etwas taugt.

Die Spiele der Total-War-Reihe stehen vor allem für die folgenden Dinge:

  • Komplexe Strategie, rundenbasiert auf der Weltkarte, Echtzeit in den Gefechten
  • Korrekt wiedergegebene Historische Settings wie das Mittelalter in Europa oder Japan, die Antike oder das Kolonialzeitalter
  • ausufernde Einheitenlisten
  • lange Sandbox-Kampagnen
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Was man hingegen nicht von einem Spiel mit „Total War“ im Namen erwartet, ist ein Free2Play-Online-Game im World-of-Tanks-Stil, in dem man mit zig anderen Spielern kurzweilige Scharmützel ausfechtet. Doch genau solch ein Spiel ist Total war Arena.

Total War Arena: Um was geht es überhaupt?

Anders als die großen Total-War-Spiele wie Rome II oder Empire ist Total War Arena kein großes Strategiespiel, sondern ein Online-Game, in dem 10 Spieler in einem Team gegen eine gleichgroße Gegnermannschaft antreten. Jeder Spieler wählt vor Kampfbeginn eine von derzeit drei Fraktionen. Es gibt:

  • Römer, die vor allem mit Infanterie und Artillerie punkten
  • Griechen, die auf starke, aber wenig bewegliche Hopliten setzen
  • Barbaren (derzeit Germanen und Kelten), die vor allem mit leichten Einheiten und hoher Beweglichkeit auftrumpfen
Total War Arena Screens 08

Jede Fraktion hat mehrere Anführer, von denen ihr ebenfalls einen auswählt. Die Heerführer sind historische Persönlichkeiten wie Germanicus, Julius Caesar, König Leonidas von Sparta oder die keltischen Stammesfürsten Vercingetorix und Boudica. Jeder Anführer hat eigene Spezialskills, beispielsweise einen besonders starken Infanterieangriff oder verbesserte Artillerie.

Total War Arena: Die Einheiten – Von Legionären zu Kriegshunden

Zusätzlich zum Anführer dürft ihr euch eine Truppe aus drei Einheiten zusammenstellen, die in 10 Stufen, so genannte „Tiers“ unterteilt sind. Auf Tier 1 erwarten euch ungewaschene Barbarenlümmel, römische Miliz und schlecht bewaffnete Bürger. Wenn ihr mit einer Einheit oft kämpft, bekommt sie Erfahrungspunkte und ihr könnt schließlich das nächste Tier freischalten.

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Mit jedem Tier werden die Truppen stärker und besser, so bekommt ihr auf den mittleren Stufen schon brauchbare Truppen wie Legionäre, Stammeskrieger und Hopliten. Am Ende gibt es dann richtig deftige Soldaten wie die berühmte Königsgarde Spartas. Besonders cool: Ihr könnt eure vorhandenen Truppen weiter aufmotzen, beispielsweise mit besseren Helmen oder stärkeren Waffen.

Jede Einheit ist außerdem einer Gattung zugeordnet. Es gibt:

  • Infanterie in verschiedenen Ausprägungen, von leichten Plänklern bis zu schweren Hopliten, die besonders gut Stellungen halten.
  • Kavallerie, die besonders beweglich ist und vernichtende Flankenangriffe ausführt.
  • Schützen, die auf Distanz kämpfen und sich gut verbergen können.
  • Artillerie, die aus weiter Entfernung vernichtende Salven abfeuert und damit selbst gut befestigte Einheiten in Bedrängnis bringt.
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Dazu kommen noch allerlei besondere Gimmicks, beispielsweise die neuen Kriegshunde der Barbaren. Wer die martialischen Wauwaus dabei hat, kann sie vor einem Angriff auf den Feind hetzen und so Formationen aufspalten und für spätere Angriffe verwundbar machen.

Total War Arena – Ein Fest für Teamplayer

Sobald ihr eure Einheiten gewählt habt, kann das Gefecht losgehen. Zusammen mit euren 9 Mitspielern sind 30 Einheiten pro Team im Spiel (Also an die 3.000 Mann!) und ihr müsst damit den Gegner ausradieren oder deren Basis einnehmen. Damit das alles klappt, müsst ihr euch als Teil einer großen Armee fühlen und nicht wie ein einzelner Kämpfer.

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Es bringt also nichts, wenn ihr mit euren Reitern blindlings vorprescht, nur um vom besser koordinierten Gegner in einen Hinterhalt verwickelt zu werden. Diesen Fehler machte in unserem Testspiel auf der Gamescom 2017 ein Feind, der völlig übersah, dass wir massig Schützen und eigene Reiter verborgen hatten, so konnten wir dem Feind eine wertvolle Einheit ohne große Mühe nehmen.

Total War Arena – Gameplay für Multitasker

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Damit einem selbst nicht solch ein Fehler passiert, muss man stets den Überblick behalten. Und zwar nicht nur über die eigenen drei Truppen, sondern alle andere 27 Einheiten im Team und die gerade sichtbaren Feinde.

Wer also ein Problem mit Multitasking hat, sollte besser die Finger von Total War Arena lassen, denn anders als in den vorigen Spielen der Serie könnt ihr hier nicht bequem die Pause-Funktion aktivieren und in Ruhe das Schlachtfeld studieren.

Total War Arena belohnt hingegen Wagemut, Aufmerksamkeit und taktisches Geschick.

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Von der Steuerung her spielt sich Total War Arena hingegen wie ein typisches Total-War-Spiel. Eure Truppen marschieren dorthin, wo ihr hin klickt und greifen gegebenenfalls Gegner an. Außerdem ist es wichtig, in welche Richtung sie blicken. Eine dicke Phalanx bringt euch nix, wenn der Gegner euren Hopliten in den Rücken fällt. Greift er hingegen von vorne an, dezimieren die langen Spieße effektiv die erste Reihe der Gegner.

Total war Arena: Nächte Closed Beta schon im September

Wer sich ein Bild von Total War Arena machen will, kann ab dem 1. September für acht Wochen jeden Tag so viel zocken wie er will.

Hier meldet ihr euch zur Closed Beta von Total War Arena an.

Jürgens Fazit zu Total War Arena

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Ich liebe Total War und ich liebe World of Tanks und ähnliche Spiele. Daher müsste mir Total War Arena eigentlich total gut gefallen. Und das tut es auch, ich liebe das Setting der Antike und freue mich schon darauf, meine wilden Barbaren und strammen Hopliten hochzuleveln, bis ich irgendwann mal 300 nachspielen kann (die Thermophylen-Map gibt’s bereits).

Doch dann graust es mir schon vor wild zusammengewürfelten Random-Matches, in denen ich mich mit 9 anderen Kaspern herumschlagen darf, die sich alle für den neuen Caesar halten, aber gerademal zum herumtölpenden Varus (dessen Nemesis Arminius gibt’s übrigens auch) taugen.

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Das kolossale Chaos, das entsteht, wenn 30 unkoordinierte Truppen planlos auf dem Schlachtfeld herumwurschteln, stelle ich mir jedenfalls ziemlich frustrierend vor. Dagegen sollten selbst die schlimmsten Chaos-Runden in World of Tanks harmlos sein. Andererseits dürfte Total War Arena mit einem gut eingespielten Team echt eine Menge Spaß machen. Ich sollte also am besten schon Mal die Werbetrommel für das Spiel bei meinen Kumpels rühren.

Ebenfalls interessant: Total War Arena: Free2Play-Ableger ist Ergänzung, nicht Ersatz

Destiny 2: So ist es in einem Lost Sector! – Verlorener Sektor Gameplay

Zu Destiny 2 ist Gameplay von einem Lost Sector / Verlorener Sektor erschienen. So sieht es darin aus!

Lost Sectors sind neue Open-World-Aktivitäten in Destiny 2. Schon zur Gameplay-Premiere im Mai 2017, als Bungie die vier neuen Welten präsentierte, wurden die Lost Sectors als Gegner-Dungeons vorgestellt, in denen sich einzigartige Bosse befinden, die Schätze beschützen.

Um in einen Lost Sector zu gelangen, müsst Ihr keine neue Instanz laden, wie es bei Strikes oder Story-Missionen der Fall ist. Stattdessen könnt Ihr diese Aktivitäten ohne Ladezeiten betreten, wenn Ihr auf Eurer Open-World-Erkundung darauf stoßt. Sie sind optionale Aktivitäten – ähnlich wie die öffentlichen Events. Ihr könnt sie in Angriff nehmen, Ihr könnt aber auch einfach daran vorbeigehen.

Die Seite dualshockers konnte Destiny 2 bereits ausführlich in der europäischen Todeszone anspielen. Der Autor stolperte dabei über einen Lost Sector. Hier ist Gameplay-Material davon. Aber Vorsicht – Spoiler!

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Das erwartet Euch in diesem Lost Sector

Die Idee hinter einem Lost Sector ist bereits bekannt: Man entdeckt in der Open-World ein Zeichen, das auf einen Lost Sector hinweist. Wenn man dieses Symbol sieht, weiß man: In der Nähe befindet sich etwas.

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Zeichen eines Lost Sectors

Anschließend sucht man die Gegend nach dem Eingang ab, der einen in diesen Sektor hineinführt. Darin erwarten Euch mehrere Gegner und ein Boss. Besiegt den Boss. Dieser lässt dann einen “Cache Code” fallen, womit Ihr die Loot-Truhe plündern könnt. Danach könnt Ihr den Lost Sector verlassen und die Welt weiter erkunden.

Im Gameplay-Video seht Ihr einen Lost Sector in der EDZ. Er befindet sich innerhalb eines Gebäudes. Der Autor schreibt, dass er gerade in einem öffentlichen Event war, als er das Symbol für den Lost Sector entdeckte. Er ging tiefer in das Gebäude hinein, wo ihn Gefallene erwarteten.

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Der Boss in dem Sektor nennt sich Calzar. Er ist ein “Scarred Captain”, der einiges einstecken kann. Als er besiegt war, erhielt der Einsatztrupp den Cache Code. In der Truhe war ein blaues Rüstungsteil, ein EDZ-Token (womit man den Ruf bei dem neuen Charakter Devrim Kay erhöhen kann) sowie 700 Glimmer. “Lost Sector looted” erscheint am linken Bildschirmrand.

Dualshockers zieht das Fazit: Lost Sectors seien “kurz und süß”. Die Kämpfe dauern zwar nicht lang – abhängig vom eigenen Level – aber die Lost Sectors seien befriedigend, da es spannend sei, in die Tiefe zu gehen und sie zu erkunden. Und Loot gibt’s auch.

Laut dualshockers werden die Lost Sectors auf der Ziel-Map angezeigt, dennoch seien sie nicht einfach zu finden. Der Eingang wolle erst entdeckt werden. Zudem soll es möglich sein, diese nach einer gewissen Zeit zu wiederholen.

Lost Sectors gibt es auf allen Welten – und zwar jede Menge davon. In Destiny 2 bekommt Ihr also einiges zu entdecken.


Interessant: Destiny 2 PC-Beta: Start, Preload, Keys, Codes, Open-Beta – Alle Infos

Quelle(n):
  1. dualshocker

Verbesserungen für Dorf-Spieler in Pokémon GO geplant

Gute Neuigkeiten für Pokémon GO-Spieler auf dem Dorf. Niantic hat Euch nicht vergessen und plant weiterhin, Euer Spiel-Erlebnis zu verbessern.

Pokémon GO hat ein Problem: Der Unterschied zwischen Dorf- und Stadtspielern.

Wer Items wie PokéBälle oder Tränke sammeln möchte, besucht dafür PokéStops oder Arenen. Diese gibt es in Städten allerdings viel häufiger als auf dem Land. So kommen Trainer in der Stadt leichter zu Arenen und an Items. Ein klarer Standortvorteil für die Stadtspieler.

Doch Niantic hat die Trainer in ländlichen Gegenden nicht vergessen. Das große Ziel ist, das Spiel-Erlebnis in Pokémon GO für Dorf- und Stadtspieler anzugleichen.

Mehr Stops und Arenen auf dem Land in Pokémon GO

Dorf-Spieler in Pokémon GO ärgern sich schon lange darüber, dass sie einen Nachteil im Spiel haben. Auch die Spiele-Entwickler bei Niantic sagen, dass es in diesem Bereich des Spiels Probleme gibt.

Auf Reddit gab NianticGeorge nun Auskunft über die aktuelle Problematik und was in Zukunft verbessert werden soll.

Nutzer Shinigami483 schrieb, dass er sich mehr “Liebe” von Niantic zu ländlichen Spielern wünscht. Darauf schrieb NianticGeorge:

“Shinigami, wir haben Euch [Dorf-Spieler] nicht vergessen und wir arbeiten daran [die Situation zu verbessern]. Um zu verstehen, an was wir arbeiten, werfen wir einen Blick auf die Vergangenheit von Ingress.” Ingress ist eine App, die Niantic bereits vor Pokémon GO entwickelte und die mit einer ähnlichen Technik funktioniert. Dort gehen Spieler zu Portalen, statt zu PokéStops und Arenen.

Ingress Screenshots

“Ingress hatte nie so ein Problem mit ländlichen Spielern, wie es Pokémon GO hat. Das liegt zum Teil daran, dass Portal-Vorschläge während einer langen Zeit erlaubt waren und Spieler sich diese einfach in Ihrer Umgebung erstellen konnten, wenn dort noch keins war.

Diese Spiel-Mechanik war zwar mit viel Arbeit verbunden, doch das war für ein Spiel in der Größenordnung von Ingress okay,” schreibt NianticGeorge.

Pokemon Go Starter Pokemon Bisasam Schiggy und Glumanda

“Pokémon GO installierten Spieler an vielen Orten, an denen Ingress nie gespielt wurde. Die Anzahl der Spieler ist so groß, dass wir nicht einfach Portal-Einreichungen aktivieren und ein Team anstellen konnten, die diese kontrollieren. Stattdessen musste eine Lösung her, die für ein so großes Spiel wie Pokémon GO geeignet ist. “Operation Portal Recon” wurde entwickelt.

Viele Spieler berichteten über die Vorteile von OPR in ihren Communitys. Ich würde allerdings sagen, dass OPR immer noch in seinen Kinderschuhen steckt und es noch viel mehr Einfluss auf ländliche Spieler haben könnte.” Hier sehen die Entwickler bei Niantic also noch Potential.

pokemon go turtok

“Das klingt zwar jetzt sehr optimistisch, aber ich würde sagen, dass sich die Spielbedingungen für Land- und Stadttrainer mit der Zeit angleichen werden. An den Problemen auf dem Land ein Raid-Team zu finden, arbeiten wir auch schon. Es ist aber noch zu früh, etwas genaueres in dieser Richtung anzukündigen”, schreibt NianticGeorge auf Reddit.

Das sind positive Aussichten für die Zukunft. Das Spiel-Erlebnis auf dem Dorf soll nicht nur verbessert, sondern fast auf das gleiche Level wie in der Stadt angehoben werden.

Niantic kümmert sich um Dorf-Spieler, machte schon Verbesserungen

In einem anderen Reddit-Thread schreibt Nutzer vidoardes, dass Niantic sich nicht um Dorfspieler kümmert und Pokémon GO sich in diesem Bereich wahrscheinlich nie ändern wird.

Auf diese Aussage antwortete NianticGeorge und verwies zunächst nochmal auf die geplanten Änderungen zum Finden von Raid-Mitspielern hin. Außerdem schreibt er

“Ich teile deine Meinung, dass Niantic sich nicht um die ländlichen Spieler kümmert, nicht. Wir haben bereits große Verbesserungen ins Spiel gebracht:

  • OPR hat den Zugang für ländliche Spieler deutlich verbessert.
  • Die gesponsorten Locations haben das Spiel für Trainer auf dem Land auch verbessert. (Wir wissen, dass wir in diesen Gebieten noch weitere Sponsoren brauchen)
  • Die Funktion, nun auch Gegenstände aus Arenen zu bekommen, half vielen Dorf-Spielern, die über zu wenige PokéBälle klagten.
  • Die Anzahl der Arenen wurde erhöht, damit Ihr an mehr Orten kämpfen könnt.
  • Außerdem wurden Veränderungen in Bezug auf die Verteilung der Pokémon gemacht.
Pokémon GO Jubiläum Titel

“Damit will ich aber nicht sagen, dass unsere Arbeit hier erledigt ist,” sagt NianticGeorge. “Im Gegenteil. Ich kann es gar nicht deutlich genug machen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. So frustrierend diese Situation auch ist. Nur weil wir nicht sofort eine Lösung parat haben, heißt das nicht, dass wir nicht daran arbeiten. Alles wird besser.”

Bannwelle – Spoofer werden aus Pokémon GO gekickt!

WoW: Abgesandtenquests werden zurückgesetzt – Belohnungen schnell noch abstauben!

In WoW werden mit Patch 7.3 die Abgesandtenquests zurückgesetzt. Wer die Belohnungen will, sollte sich jetzt beeilen.

Der Patch 7.3 von World of Warcraft wird schon im Laufe der nächsten Woche aufgespielt. Das bedeutet nicht nur eine Reise nach Argus, sondern bringt auch viele Änderungen am Spielgeschehen innerhalb der alten Mechaniken mit sich.

WoW Argus Dalaran

Auch die Abgesandtenquests sind von einigen Änderungen betroffen. So hat Community Manager Ornyx im offiziellen Forum bekannt gegeben, dass mit Patch 7.3 Schatten von Argus am 30. August die Abgesandtenquests resettet werden. Im Klartext heißt das, dass alle 3 Quests der Vortage verschwinden und es drei vollkommen neue Quests gibt. Angefangene und nicht abgegebene Quests werden zurückgesetzt.

Wer also Wert darauf legt, möglichst stark von dem Patch zu profitieren, der sollte am Dienstag den 29. August noch alle 3 Abgesandtenquests abschließen, um die Belohnungstruhen und jeweils 1500 Rufpunkte abzustauben.

Mit dem Patch am Mittwoch den 30. August gibt es dann 3 neue Abgesandtenquests.

Notwendig wurde dieser Reste vermutlich, weil mit dem Patch 7.3 Schatten von Argus auch neue Fraktionen in das System implementiert werden, wie etwa die Armee des Lichts auf Argus. Es wäre also möglich, dass bereits am ersten Tag eine Abgesandtenquest für die neuen Fraktionen verfügbar ist.

Werdet ihr euch für den Reset vorbereiten? Oder sind euch die Abgesandtenquests schon lange egal?


Was Patch 7.3 alles mit sich bringt, könnt ihr in unserem Beitrag zu den Patchnotes erfahren.

Ein hochwertiger Helden-Shooter für Mobile? Paladins Strike kommt

Paladins wird Mobile! Auf der Gamescom gab Studio Hi-Rez bekannt, dass der MOBA-Shooter in einer vollwertigen Version zu Android und IOS kommt. Auch hier werdet Ihr Eure Champions individuell anpassen können und in einer Arena 5vs5 gegeneinander antreten. Ihr könnt Euch bereits für die Alpha anmelden und den Mobile-Shooter testen.

Paladins ist ein Helden-Shooter, der auf starke MOBA-Elemente setzt. Durch ein ausgeklügeltes Kartensystem können die Champions individuell angepasst und gestaltet werden. Die Karten passen dabei die Fähigkeiten oder Waffen der Charaktere an. Dadurch können die Helden in jedem Match ein Stück anders gespielt werden und etwa mehr Mobilität oder Schaden bekommen.

Das Anpassungs-System hat es ebenfalls zur mobilen Version geschafft, wodurch die Helden auch hier individuell in ihren Fähigkeiten gestaltet werden können. 

Paladins Strike1

Paladins kommt zu Android & IOS – Gameplay im Top-Down auf mobile Geräte angepasst

Genau diesen Helden-Shooter bringt Studio Hi-Rez jetzt mit Paladins Strike zu den mobilen Geräten. Denn Paladins erscheint als Vollversion für Android und IOS:

  • Man spielt in Echtzeit Matches 5v5 in einer Arena
  • Die Champions können individuell angepasst werden
  • 15 aus Paladins bekannte Champions sind derzeit mit genau denselben Fähigkeiten wie auf PC und Konsole zu spielen.

So kann die durchgeknallte Winterhexe Evie sich auf ihre Waffe schwingen und über die Köpfe der Gegner hinwegschweben. Auch Bomb King hat alle seine explodierenden Schätzchen dabei und wird mit seiner ultimativen Fähigkeit selbst zur Bombe – Eben wie im “echten” Paladins.

Die Steuerung ist dabei auf mobile Geräte angepasst, nimmt einem aber nichts von dem Gunplay oder Fähigkeiten weg:

  • Mit dem Daumen steuert und bewegt man die Champions in der unteren linken Ecke des Bildschirms
  • In der unteren rechten Ecke sind die Fähigkeiten zu finden. Hier braucht man lediglich auf die Icons der Fähigkeiten zu tippen und die Skills werden aktiviert
  • Ungefähr im mittleren Bereich der linken Bildschirm-Hälfte hat man im Laufe des Matches die Möglichkeit, die Fähigkeiten der Champions anzupassen.

Paladins Strike angespielt – Die Mobil-Version kommt an Konsole und PC heran

Leya meint: Auf der Gamescom hatte ich die Gelegenheit mit Hi-Rez’ Geschäftsführer “Lionheart” zu reden und mir Paladins Strike von ihm zeigen zu lassen. Ich spielte die Mobil-Version auf der Test-Karte gegen Bots, konnte mich aber einmal durch alle zur Verfügung stehenden Champions spielen. Es gibt derzeit in der Alpha-Version 15 Helden.

Ich war wirklich baff, wie geschmeidig das Gameplay lief und hatte Spaß mit den Helden gegen die Bots anzutreten. Es wurden tatsächlich nur ein paar Veränderungen vorgenommen, die Paladins auf mobile Geräte anpasst:

  • Die MOBA-Elemente sind etwas eingeschränkter als auf Konsole und PC. Das passt aber zur mobilen Version, da Strike mehr das Geballer für zwischendurch im Bus oder im Wartezimmer beim Arzt ist.
  • Es wird im Top-Down gespielt, anstelle von First-Person. Man schaut auf das Geschehen in Vogelperspektive herab. Trotzdem fühlt es sich noch wie ein vollwertiger Shooter an. Für Mobile ist es aber angenehm, da sich so die Steuerung mit dem linken Daumen und Bewegungen der Helden deckt.
Paladins Strike 5v5

Vor allem hat mich die Grafik verblüfft, die tatsächlich in einigen Zügen sogar besser als auf der Konsole oder dem PC ist. Die Figuren sehen zum Teil einfach besser und in ihren Bewegungen realistischer aus.

Zu beachten ist allerdings, dass ich nur die Test-Map gegen Bots gespielt habe! Ich kann also nicht beurteilen, wie flüssig Paladins Strike läuft, wenn man 5v5 in Echtzeit gegen andere Spieler antritt. Wie genau das Balancing aussieht oder wie sich die Matches gegen echte Spieler anfühlen, muss ich erst mal noch erkunden. Ich werde die jetzige Alpha-Version aber noch testen und bei Mein-MMO darüber berichten.

Falls Ihr den Moba-Shooter selber für Mobile probieren möchtet, findet Ihr hier einen Link zur offiziellen Webseite von Paladins Strike. Hier könnt Ihr Euch für die geschlossene Alpha anmelden.

Paladins Strike – Gameplay Trailer

https://www.youtube.com/watch?v=WMgwYUt2uzc

Könntet Ihr Euch vorstellen einen Helden-Shooter wie Paladins auf Eurem Smartphone zu spielen? Es finden ja immer mehr komplexe Spiele zu den mobilen Geräten. Vielleicht findet Ihr ja was in unserem Mobile-Hub, was Euch interessiert. 

Destiny 2: Liegt die europäische Todeszone in Deutschland?

Bungie hat mit dem Gebiet der europäischen Todeszone in Destiny 2 die nach eigenen Angaben größte Destiny-Map überhaupt entworfen. Aber wo liegt die EDZ (European Dead Zone) überhaupt? In Deutschland? Eine Spurensuche.

Wer sich das in den letzten Tagen veröffentlichte Videomaterial genau angesehen hat, dürfte so ein Deja Vú erlebt haben. Die ausgedehnten Streifzüge durch die EDZ hatten im Setting große Ähnlichkeit zur Destiny-Schmelztiegel-Karte Witwenhof.

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Schmelztiegel-Map Witwenhof aus Destiny 1

Neben der gotischen Architektur, wie sie überwiegend in Mittel-Europa vorkommt, zeugen die in deutscher Schrift platzierten Schilder überall auf der Map von der Herkunft aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz.

Welche geographischen Merkmale weist die EDZ auf?

Das Gameplay-Material zu Destiny 2 liefert eindeutig Ähnlichkeiten zu der Map Witwenhof. Aber welche Merkmale stechen wirklich hervor?

  • Das Gebiet der EDZ ist stark bewaldet – nur ein Beleg dafür, dass sich die Natur verlorenes Terrain im Laufe der Jahrhunderte zurück erobert hat? Oder war das Gebiet immer schon stark bewaldet?
  • Verfallene Ruinen im Stil von alten Bauten in Mittel-Europa
  • Berge!

Um die EDZ also korrekt geographisch zu verorten, müssen all diese Besonderheiten berücksichtigt werden. Hinweise bietet uns darüber hinaus ein mysteriöses Salzwerk, an dem ein Hüter vorbei läuft:

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Ein Salzbergwerk in Mitteleuropa

Wo ist das mysteriöse Salzwerk?

Ein Screenshot zeigt das Salzbergwerk. Doch wo liegt es? Wir suchen ein bewaldetes Gebiet mit gotischen Bauwerken und Bergen. Unsere Suche führt uns nach Süddeutschland. So gibt es in Baden-Württemberg ein Salzbergwerk bei Stetten.

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Das Salzbergwerk in Stetten

Hier gibt es viel Grün zu sehen, aber wenig Berge. Eine falsche Fährte. In Süddeutschland gibt es aber noch ein weiteres Salzbergwerk. Unsere virtuelle Rundreise führt uns weiter nach Bayern an die Grenze zu Österreich – genauer gesagt nach Berchtesgarden.

Hier gibt es eines der größten und meistbesuchten Salzbergwerke in Deutschland. Ein Blick auf Google Maps offenbart viel Natur – und einen Fluss, der nah an der Salzmine vorbeiführt:

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Google-Maps Ansicht des Salzbergwerks Berchtesgarden

Bergig ist es auch. Die Gegend um Bad Reichenhall im Berchtesgadener Land könnte tatsächlich die Vorlage für die EDZ in Destiny 2 sein. Geht die Hüterreise also in den Südosten Bayerns?

Möglich, allerdings ist diese Gegend nicht die einzige Option.

Österreich – Heimat der EDZ?

In Österreich werde ich ebenfalls fündig – in Hallein.

Dort gibt es ebenfalls ein Salzbergwerk, Berge und Wälder. Alles, was die Anspiel-Sessions der EDZ auch gezeigt haben. Ein paar historische Bauwerke konnten wir auch entdecken.

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Das Salzbergwerk in Hallein

Fazit:

  • Wenn die EDZ in Destiny ein reales Vorbild hat, dann ist es Bad Reichenhall in Bayern oder Hallein in Österreich.
  • Alternativ: Es gibt keine richtige reale Entsprechung der EDZ, sondern es ist ein Konstrukt, das nur von der echten Welt inspiriert ist.

Update 27.08.2017, 19:30 Uhr:

Es ist ein neuer Screenshot aufgetaucht, der ein Schild der Autobahn 5 zeigt, mit der Aufschrift Graubünden:

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Ein Schild der Autobahn 5

Graubünden liegt in der Schweiz, relativ nah an der italienischen Grenze. Die Autobahn 5 selbst führt bis kurz vor Basel. Graubünden selbst liegt an der Schweizer Autobahn 13. Damit auf einem Schild der A5 Graubünden auftauchen kann, muss man sich in Baden-Württemberg aufhalten, da die Autobahn-Schilder in der Schweiz grün sind.

Der Umstand, dass eine Ortschaft aus der Schweiz auf einem deutschen Autobahnschild auftaucht, die darüber hinaus gute 2,5 Stunden Autofahrt von der deutschen Grenze entfernt ist, lässt darauf schließen, dass Bungie durchaus gewollt hat, eine bergige Landschaft in der DACH Region darzustellen. Ähnlichkeiten zu real existierenden Orten sind aber wohl leider nur Zufälle. Salzbergwerke haben wir an der fraglichen Stelle auch nicht entdecken können (das bekannte Salzbergwerk Bad Friedrichshall ist recht weit entfernt).

WoW: Werte-Schrumpfung steht an – der nächste „Item-Squish“ kommt

Die nächste „Item-Quetsche“ steht in World of Warcraft an – die Werte im Spiel sind wieder zu hoch geworden.

Die Werte in World of Warcraft haben mit der letzten Erweiterung Legion wieder ordentlich zugenommen. Es ist keine Seltenheit, dass man Spielern mit 10.000.000 Lebenspunkten begegnet oder gerne mal kritische Treffer mit einer ähnlichen Summe austeilt.

Sind diese Werte inzwischen zu groß geworden, um noch wirklich spielförderlich zu sein? Ja, meint Ion Hazzikostas, der Game Director von World of Warcraft.

WoW Ion Hazzikostas Watcher

In einem Interview mit den YouTubern von FatbossTV erklärte Hazzikostas, dass eine neue Itemquetsche (“Stat Squish” oder “Item Squish”) „sehr wahrscheinlich“ sei. Die Werte haben inzwischen wieder Ausmaße angenommen, dass es schwer ist, überhaupt noch ein Gefühl für gute Leistung zu finden. Zu vielen Nullen an einem Schadenszauber geben nicht das Gefühl von mehr Macht sondern trivialisieren die Kämpfe.

Schon in der Vergangenheit hatte es einen „Item Squish“ gegeben, bei der die Werte von sämtlichen Gegenständen drastisch reduziert wurden. Das war mit dem Vorab-Patch von Warlords of Draenor, am Ende der Erweiterung von Mists of Pandaria.

Alte Fehler sollen vermieden werden

Man habe allerdings aus diesem ersten Item Squish jede Menge Dinge gelernt und will ein paar Fehler vermeiden. So will man sich das Konzept von Gegenstandsstufen (Itemlevel) noch einmal genauer anschauen. Das ist nämlich gegenwärtig nicht konsistent und führt zu ziemlich absurden Augenblicken während der Levelphase.

WoW Illidan Cinematic

Wenn etwa das Itemlevel zwischen Burning Crusade und Wrath of the Lich King von 135 auf 200 ansteigt, dann bedeutet das tatsächlich nur eine Steigerung von 2 Intelligenzpunkten auf der Ausrüstung. Das fühlt sich falsch an, vor allem wenn es bei einer Steigerung von nur 5 Itemlevel auf der Maximalstufe gleich mehrere Hunderte Punkte Intelligenz (oder andere Attribute) gibt.

Das ganze Konzept müsse überarbeitet werden. Zwar verspricht Hazzikostas das nicht direkt, aber eine grundlegende Überarbeitung mit der nächsten Erweiterung scheint sehr wahrscheinlich.

Ebenfalls wahrscheinlich ist, dass beim Item Squish auch wieder Rücksicht darauf genommen wird, dass alte Raids nach wie vor Solo gemeistert werden können. So ist in den ganzen „alten“ Inhalten ein zusätzliches System aktiv, was die Charakterkraft um ein Vielfaches steigert.


Hazzikostas ist übrigens auch der Meinung, dass das RNG damals viel schlimmer war als heute.

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Overwatch: Junkrat-Wahnsinn – 10 Kills in 10 Sekunden! Die PotGs

Die meisten Kills in nur einem Play of the Game – 10 Todesstöße in 10 Sekunden sieht man sonst eher selten in Overwatch!

Jede Woche geschehen in Overwatch absurde, spannende oder einfach lustige Momente, die häufig in einem „Play of the Game“ festgehalten werden. Wir haben die sozialen Medien durchsucht und Euch drei besondere Highlights rausgesucht. Viel Spaß mit unseren drei „Play of the Game“-Momenten der Woche in Overwatch!

Wer nicht aktiv am Payload steht, der behindert das eigene Team und kümmert sich nicht um den Sieg. Oder doch? Ein Roadhog wurde von seinem Team angemeckert, er solle doch nicht „das Spiel hinwerfen“ und gefälligst mit dem Rest seiner Verbündeten an der Fracht kämpfen. Dabei ist Roadhog der heimliche Star des Teams und rettet all seine Freunde vor dem sicheren Untergang. Das nennen wir mal „Map-Awareness“ der nächsten Stufe!

https://gfycat.com/HandyAliveBobwhite

Wir hatten schon oft Beiträge, in denen ein einzelnes Ultimate das komplette gegnerische Team ausschaltet – also 6 Kills in rascher Folge. Doch (noch!) sind mehr Kills möglich, dank Mercys Wiederbelebung. Der Spieler Khra zeigt auf King’s Row, wie man Mercys Ultimate direkt wieder negiert. Nachdem Zarya, Pharah und Junkrat das gegnerische Team ausgeschaltet haben, fliegt Mercy ran und bringt die frustrierende Wiederbelebung mit sich. Doch leider hat Junkrat auch sein Ultimate bereit. Drei Sekunden später rollt das RIP-Tire bereits über die Straße …

https://gfycat.com/AncientDizzyLamprey

Unser letzter Clip ist ein kleiner Trick, der definitiv zum Nachahmen empfohlen ist, um das Gegnerteam komplett aus dem Gleichgewicht zu bringen. Auf der Karte Oasis zeigt Blitzet als Reinhardt, wie man die Schwerkraft und „Abrutsch-Mechaniken“ der Gebäude perfekt benutzen kann, um den Gegnern einen Hinterhalt zu stellen. Er nutzt seinen Ansturm, um von der Sprungplattform aus über den Pavillon zu stürmen und dann unerwartet im Rücken der Gegner zu landen. Ein bis zwei Ultimates später befindet sich das komplette Gegnerteam im sicheren Hafen des Respawn-Raumes.

https://gfycat.com/FortunateUnderstatedBlackandtancoonhound

Habt auch ihr eine besonders coole Spielszene erlebt, die ihr auf Video gebannt habt? Dann schickt uns einfach einen Link zu dem Video (am besten auf Youtube) und vielleicht findet Ihr Euren Clip schon nächste Woche in diesem Beitrag wieder!


Auf dem PTR macht gerade ein Charakter ganz alleine die PotGs – Mercy dreht mit ihrem Rework so richtig auf!

Mobile-MMORPG erobert Asien – Lineage 2 Revolution ist „Big in Japan“

Der Mobile-MMORPG-Virus breitet sich in Asien aus. Nach Südkorea ist jetzt auch Japan im Fieber von „Lineage 2 Revolution.“ Was soll nur passieren, wenn das Spiel auch hier in Europa erscheint?

Das MMORPG Lineage ist in Südkorea „DAS“ Spiel überhaupt. Seit 1998 beschert das MMORPG Entwickler NCSoft regelmäßig Rekordeinnahmen. Auch heute noch, 19 Jahre später, ist es das erfolgreichste Spiel des Korea-Riesen. 2003 erschien der Nachfolger „Lineage 2“, der mittlerweile auch schon 14 Jahre auf dem Buckel hat.

Anfang 2017 brachte dann Konkurrent Netmarble mit der Lizenz von NCSoft das Mobile-MMORPG „Lineage 2 Revolution“ auf den Markt. Das war im Mobile-Sektor die Sensation des Jahres bisher. Es soll in einem Monat 176 Millionen US-Dollar umgesetzt haben – und das nur in Südkorea.

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Von 0 auf 1 – Lineage 2 Revolution erobert Japan

Netmarble hat das Spiel dann in anderen asiatischen Ländern wie Taiwan, Hong Kong und Singapur herausgebracht.

Am 23. August ist Lineage 2 Revolution in Japan erschienen und hat die Insel im Sturm erobert. Innerhalb eines Tags ist es an die Spitze der Charts geschossen. 18 Stunden soll es gedauert haben, dann war es auf Platz 1 im App Store.

Lineage 2 Revolution soll „später 2017“ auch noch in Europa und Nordamerika erscheinen. Es gilt als eines der ersten „vollwertigen Mobile-MMORPGs“, die antreten, die Welt zu erobern. Angeblich ist Netmarbles Kriegskasse prall gefüllt und man will den Westen gewinnen.

Auch andere Titel wie „Royal Blood“ kämpfen darum, Vorreiter in dieser neuen Generation von Mobile-MMORPGs zu sein. Zudem haben fast alle etablierten Asia-MMORPGs Mobile-Versionen in der Mache. Mobile-Games zu Tera, Black Desert, Blade and Soul und Aion sind in Entwicklung.

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Lineage: Mit Mobile in die Zukunft – Statt Lineage 3 gibt es drei Mal Lineage

Die Franchise Lineage ist in einer seltsamen Situation. Gleich drei Spiele werden darum ringen, die Franchise in die Zukunft zu führen:


Mehr zu Lineage 2 Revolution gibt es hier:

Lineage 2 Revolution: Das 1. komplexe Online-MMORPG für Mobile?

Quelle(n):
  1. pocketgamer
  2. mmorpg

Destiny 2: Clan-Banner kommen mit Perks! – Clan-Seasons bestätigt

In Destiny 2 haben die Clan-Banner starke Perks. Zudem wird es Clan-Seasons mit Prämien geben.

Den Clans in Destiny 2 kommt eine deutlich größere Bedeutung zu als noch in Destiny 1. Nun zeigen sie nicht nur die Zusammengehörigkeit zu anderen Hütern an, sondern fungieren auch als “Ingame-Feature” – mit einem eigenen Fortschrittsystem und mit exklusiven Belohnungen.

Zu diesem “Fortschrittsystem” gibt es jetzt neue Informationen, die frischem Gameplay-Material entnommen wurden. Es war bereits bekannt, dass Eure Hüter mit einem Clan-Item ausgerüstet werden können, da dieser freie Slot schon in der Konsolen-Beta angezeigt wurde:

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Nun gibt es eines dieser Items erstmal zu sehen. Hier bekommt man von Hawthorne ein Clan-Banner überreicht. Auf diesem Screenshot befinden sich spannende Infos:

Perks, die Ihr als Clan freischalten müsst

Offenbar gewähren Euch die Clan-Banner verschiedene Perks. Dieses Clan-Banner hat folgende:

  • Erhaltet zusätzliches Glimmer, wenn Ihr Engramme lootet
  • Mehr Belohnungen bei öffentlichen Events
  • Bessere Belohnungen, wenn man Kabal-Gegner eliminiert
  • Erhöhte Chance auf Ruf-Tokens, wenn man Dämmerungsstrikes, Raids oder die Trials abschließt
  • Erhöhte Chance, ein Engramm zu erhalten, wenn man Playlist-Aktivitäten mit einem Clan-Mitglied meistert

Diese Perks sind jedoch nicht direkt aktiv. Ihr müsst sie erst freischalten.

Dem Screenshot ist zu entnehmen, dass das Banner an Stärke gewinnt, wenn Euer Clan seine Macht beweist. Zudem gibt’s die Info: Wenn Euer Clan höhere Level erreicht, werden neue Clan-Perks freigeschaltet – jede Saison!

Clan-Saisons in Destiny 2

destiny-2-clan-season

Dass es Clan-Seasons geben wird, zeigt auch ein Blick auf die überarbeitete Bungie.net-Seite. Geht auf “Mein Clan”, wo bereits jetzt eine “Saison 1” angezeigt wird.

Was diese Clan-Seasons konkret sein werden, ist noch nicht offiziell bekannt. Aller Voraussicht nach werdet Ihr aber als Clan innerhalb gewisser Zeiträume eine bestimmte Anzahl an Punkten sammeln müssen. Je mehr Punkte, desto höher Euer Clan-Level und desto mehr Perks und Prämien werden freigeschaltet.

Auf Bungie.net steht unterhalb der “Saison 1”:

Clans schalten Charakter-Perks und -Prämien frei, indem sie höhere Level erreichen. Je aktiver der Clan, desto höher das Clan-Level.

Darunter ist eine Leiste, welche Euren Clan-Fortschritt widerspiegeln wird. Vermutlich wird dieses Clan-Level nach jeder Saison zurückgesetzt.

Interessant: Es gibt noch einen zweiten Score – die “Hüterschwur-Punktzahl”. Wenn Ihr nach den Regeln des Hüterschwurs in den Guided-Games spielt, verbessert sich diese Punktzahl. Im Englischen heißt sie “Oathkeeper’s Score” – also Eidbewahrer. Vermutlich bedeutet das, dass Ihr anderen Hütern in Guided-Games auch wirklich helfen, sie zum Sieg führen sollt. Und sie nicht trollt.

Wie die Clan-Belohnungen konkret aussehen werden, ist übrigens noch nicht bekannt. Es soll aber Prämien wie beim Super Bowl geben. In der Companion-App steht, dass man für den gesamten Clan “wöchentliche Clan-Engramme” verdienen kann. Was es sonst noch gibt, bleibt abzuwarten.

Star Citizen zeigt Faceware – glaubt, das ist eine „Gaming-Revolution“

Star Citizen hat mit Faceware das neueste Feature präsentiert. Mastermind Chris Roberts glaubt, das Feature hat das Zeug, das Gaming zu revolutionieren. Noch nie war Spieler-zu-Spieler-Kommunikation so lebensecht wie in Star Citizen. Patch 3.0 ist auch noch unterwegs.

Star Citizen ist wahnsinnig ambitioniert. Von Beginn an war es als ein Spiel geplant, das aus aktuellen Top-PCs das Optimum herausholt, ohne Kompromisse wegen der Konsolen zu machen.

Faceware Star Citizen

Noch nie war Spieler-zu-Spieler-Kommunikation so lebensecht

Jetzt hat man ein neues Feature vorgestellt: Faceware. Das soll die Gesichtszüge und die Mimik von Spielern einfangen und dann auf ihren Avatar im Spiel projizieren.

Wenn man also zu Hause sitzt und grinst, dann grinst der Avatar. Macht man ein Gesicht, als hätte man gerade auf eine Zitrone gebissen, macht auch der Avatar in Star Citizen dieses Gesicht.

Dafür ist auch keine wahnsinnige Hardware zu Hause nötig, eine Webcam reicht, um das Feature zu nutzen. Es gibt aber auch von Faceware entwickelte Hardware, die diese Erfahrung weiter verbessert.

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Chris Roberts glaubt, kein Spiel in der Geschichte hat so ein System vor Star Citizen genutzt. Das hätte die Chance, das Gaming zu revolutionieren.

Die Mimik, die Gesichtseindrücke der Spieler, könnten auf die Avatare in Star Citizen übertragen werden. Wenn man dazu noch nimmt, dass die Stimme der Spieler von da erklingt, wo ihr Avatar in der virtuellen Welt auftritt, hätte man eine „Spieler zu Spieler“-Kommunikation, die noch nie so lebensecht war.

Star Citizen steht vor Riesen-Update 3.0 – oder auch nicht

Auf der Gamescom hat Chris Roberts im Gespräch mit PCGamer bekräftigt, dass man mit dem großen Update 3.0 für die Zeit vom 4. September bis zum 8. September rechnen kann.

Allerdings meldet die GameStar: Es seien noch so viele Bugs in 3.0, dass CIG bis zum Oktober mit dem Update warten wird. Der 9. Oktober stehe aktuell als Zieldatum in den Zeitplänen der Entwickler.

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3.0 soll einen Meilenstein in der Geschichte von Star Citizen markieren, weil es die einzelnen Module zusammenbringt. Roberts spricht davon, dass mit 3.0 der Schritt geschieht von „Wir haben einige Teile des Spiels“ zu etwas, das „näher an einem Early Access ist.“

Star Citizen: Trailer 3.0 – So ist es, auf dem Mond zu landen

Quelle(n):
  1. pcgamer
  2. gamespot

Diablo-MMO Lost Ark startet in deutlich größere 2. Closed Beta

Seit Jahren warten viele auf Lost Ark, eine Art Diablo mit mehr MMORPG-Elementen. Jetzt steht das Spiel vor der zweiten Closed Beta und es gibt neue Informationen. In der zweiten Closed Beta werden Spieler auf Entdeckungsreise gehen. Sie werden in der CBT2 viel mehr Welt vorfinden als noch in der ersten Beta.

Das lange Warten auf den Release von Lost Ark

Lost Ark wurde vor drei Jahren in ersten Teasern dem deutschen Publikum gezeigt. Ende 2014 erschien ein viel beachteter Video-Artikel auf der GameStar.

Damals entstand der Eindruck: Das kann ja jeden Moment rauskommen – so poliert sah Lost Ark da schon aus! Aber ein Release von Lost Ark ist noch weit entfernt, von einem Erscheinen hier in Deutschland gar nicht zu sprechen. Poliert und präsentierfähig war 2014 nur ein Ausschnitt von Lost Ark. Das Spiel ist immer noch in der Entwicklung – das dauert.

Aktuell steht das koreanische “Hack’n Slay” vor seiner zweiten Closed Beta. Die erste gab’s im Sommer 2016. Die CBT2 von Lost Ark sollte jetzt “demnächst” in Korea beginnen, ein genaues Datum kennt man noch nicht, aber die Entwickler haben mit der Vorstellung der Beta begonnen.

Lost ARK: Zweite Closed Beta wird deutlich größere Welt bieten

Die CBT1 im Sommer 2016 soll damals nur den „Anfang des Abenteuers“ gezeigt haben, in der CBT 2 geht es nun los. In der CBT 2 werden Spieler losziehen können, um die Welt von Lost ARK zu erkunden – die ist viel größer als das, was es in der CBT1 gab.

Der Entwickler Smilegate hat eine Landkarte veröffentlicht. Hier im Screen sieht man: Das Gebiet der CBT2 ist beträchtlich gewachsen.

Lost ARK Neue Karte

In einem Artikel wird eine Schiffsreise beschrieben. Ein Abenteurer bricht mit einem Schiff zu einer siebentägigen Seereise auf, erlebt Abenteuer, begegnet einem Geister-Schiff, entkommt dem und erkundet Inseln und findet dort Dämonen und Schätze.

So scheinen Wesen namens “Doki” Verwandte der Schatzgoblins aus Diablo zu sein. Auch sie horten Schätze. Es ist ferner die Rede von einem mythischen Königs-Doki.

Zum Artikel über die Schiffsreise mit vielen Screens geht es hier entlang, von der Reise gibt es kein Video, nur die Pics.

Lost ARK Wal

Bis wir hier in Deutschland Hand an Lost Ark legen können, wird’s sicher noch eine ganze Weile dauern. Erfahrungsgemäß nehmen nur wenige die Mühen auf sich, die nötig sind, um an einer koreanischen Beta teilzunehmen.

Lost ARK 2beta

Update: Mittlerweile sind die Daten für die Beta bekannt. Die zweite Closed Beta von Lost Ark findet vom 15. bis zum 25. September in Südkorea statt.

Anmerkung: Der Artikel erschien ursprünglich am 12. August. Wir haben ihn um das Datum der Beta ergänzt.

Hier gibt’s mehr zum Spiel, auf das so viele warten:

Quelle(n):
  1. Lost ARK
  2. steparu

„Das RNG war in Burning Crusade viel schlimmer“, meint der WoW-Chef

Der Zufallsfaktor in WoW ist so schlimm wie noch nie. Oder nicht? Zumindest der WoW-Chefentwickler sieht das anders.

Viele Veteranen von World of Warcraft denken oft und gerne an die „gute alte Zeit“ von Classic und The Burning Crusade zurück. Damals war die Luft noch sauberer, das Fel noch grüner und das RNG war kein fester Bestandteil des Spiels – oder doch?

In einem Interview mit dem Youtuber und Streamern von FatbossTV mit Ion Hazzikostas von Blizzard ging es um viele kleine Nischen-Themen und auch eines, das der Community seit Legion wieder ein besonders großer Dorn im Auge ist: RNG.

RNG steht für Random Number Generator und ist die Abkürzung für alle Dinge, die in irgendeiner Weise durch Zufall und Wahrscheinlichkeiten im Spiel entschieden werden. Also etwa die Chance, ein bestimmtes Item zu erhalten oder auch die Möglichkeit, dass Gegenstände aufgewertet und dadurch „titanengeschmiedet“ werden.
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Die Wahrnehmung der Community, dass WoW aktuell mehr RNG „als jemals zuvor ist“ sei schlicht und ergreifend falsch.

Hazzikostas erklärt das Vorgehen von Blizzard so: Man hat die Anzahl der Gegenstände, die ein einzelner Spieler bekommt (Personal Loot, Weltquests, Bonus Rolls, etc) stark erhöht. Dadurch steigt die Chance, zumindest ein kleines Upgrade aus einer der vielen Quellen zu erhalten.

Sicher gibt es einige Punkte – wie etwa die legendären Items – bei denen das RNG von einigen Spielern als besonders nervig angesehen wird.

In Burning Crusade war das RNG viel verheerender

Doch „damals“ zur Zeit von The Burning Crusade war das Problem noch viel erheblicher. Da gab es gute Ausrüstung quasi nur aus den Raids. Und ein Gegenstand wie die Drachenwirbeltrophäe von Gruul, machte einen Unterschied von knappen 15% DPS aus. Und das Item wurde nur zu rund 20% gedroppt wurde und musste dann an einen einzelnen Spieler der Gruppe verteilt werden. Wer einfach „Pech“ hatte, der ging weit hinter seinen Kollegen zurück – viel weiter, als das heute der Fall ist.

Das grundsätzliche Gefühl der Jagd nach dem „perfekten“ Gegenstand, das will man um jeden Preis erhalten. Ein Währungssystem, bei dem alle Dinge garantiert sind, würde dieses Gefühl ruinieren und auch die Freude zunichte machen, wenn man endlich das begehrte Objekt in den Händen hält.

WoW - Schwarzfelsgießerei - Gruul
Ja, ist der falsche Gruul. Aber ihr wisst, wen wir meinen!

Demnach hatte World of Warcraft schon immer einen Anteil RNG und der war in der Vergangenheit deutlich höher – vor allem mit The Burning Crusade.

Stimmt ihr der Ansicht von Hazzikostas zu? Oder war das RNG in WoW damals gar nicht so entscheidend? Oder hat man es einfach nur nicht so stark wahrgenommen, weil nicht jedes Detail ausdiskutiert wurde?


In WoW steht nun erstmal der große Patch 7.3 an – der letzte von Legion. Hier gibt es die kompletten Patchnotes.

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Pokémon GO Trainer Club (PTC) Down: Anmeldefehler bremsen den Spaß aus

Der Pokémon Trainer Club geht nicht. Wer sich heute Nachmittag, am 26. August, über den PTC in Pokémon GO einloggen will, bekommt Anmeldefehler.

Heute, am 26. August, kommt es zu Anmelde-Problemen beim Pokémon GO Trainer-Club. Dieser Dienst ist häufig von Login-Fehlern betroffen und macht seit heute Nachmittag wieder Probleme. Kommt Ihr ins Spiel?

Update 26.08. – 19:00 Uhr: Trainer können sich wieder mit dem PTC einloggen. Offenbar sind die Störungen behoben

Update 26.08. – 17:30 Uhr: Niantic schreibt, dass sie von den Problemen wissen und an einer Lösung arbeiten. Wir hoffen, dass Ihr Euch bald wieder ohne Probleme im Spiel einloggen könnt.

Sobald die Probleme behoben sind, werden wir diesen Artikel erneut updaten.

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Pokémon GO PTC Down am 26.08

Die Beschwerden auf Facebook, Reddit und anderen sozialen Netzwerken werden in den letzten Stunden immer lauter. Der Pokémon Trainer-Club funktioniert seit etwa 13:00 Uhr nicht richtig und sorgt für Verbindungsprobleme. Trainer kommen gar nicht ins Spiel.

Spieler, die sich über ihren Google-Account einloggen, haben diesmal keine Probleme. Die Verbindungsstörungen treten nur bei PTC-Accounts auf. Beim letzten Großausfall erklärte Niantic bereits, dass dieser Dienst bald zuverlässiger arbeiten soll.

Von offizieller Seite gibt es noch keine Benachrichtigung darüber, dass die Entwickler die aktuellen Probleme vom 26. August auf dem Plan haben. Möglicherweise arbeiten sie aber auch schon an einer Lösung und sagen erst Bescheid, wenn die Server-Fehler behoben sind. Wir werden diesen Artikel updaten, falls Niantic sich zur aktuellen Situation äußert.

Pokémon GO

Probleme auch beim Update 0.71.0: Eigentlich sollte das neue Update 0.71.0 bereits im Rollout sein, doch das wurde nun gestoppt. Die ersten Trainer konnten die Aktualisierung bereits herunterladen und stellten fest, dass sie für starke Latenzprobleme sorgt. Deshalb stoppt Niantic den Rollout von Update 0.71.0

Anspiel-Test: Was unterscheidet Breakaway von Overwatch und Paladins?

Breakaway ist ein bunter Hero-Shooter und das erste Projekt von Amazon-Studios. Derzeit befindet sich Breakaway noch in der Open-Alpha und auf der Gamescom 2017 war das Spiel ebenfalls zu sehen. Doch was macht Breakaway aus und warum gefiel es Jürgen so gut? Erfahrt es hier!

breakaway

„Nicht noch ein bunter Hero-Shooter“ schoss mir durch den Kopf, als ich Breakaway auf der Gamescom 2017 zum ersten Mal sah. Mir war das erste Spiel von Amazon-Studios bislang nicht groß aufgefallen. Doch auf der Gamescom stand es auf meiner Liste von interessanten Titeln.

Allerdings erinnert es doch sehr an Overwatch, Gigantic oder Paladins und mit diesen drei Titeln ist man als Freund von Hero-Shootern eigentlich schon genug bedient. Was will also Amazon da groß anders machen?

Breakaway – Heldenauswahl – Der übliche bunte Haufen

Zusammen mit anderen Journalisten und einigen Entwicklern durfte ich Breakaway ausprobieren. Zu Beginn erinnert wirklich alles an Overwatch oder Paladins. Es gibt eine Auswahl an bunten und abgedrehten Helden, die in die Kategorien Tanks, Schadensausteiler (Nah- und Fernkampf) sowie Supporter unterteilt sind. Zur Auswahl stehen unter anderem:

  • eine aztekische Sonnenpriesterin
  • eine wilde Barbarin mit Klauenhandschuhen
  • eine Art fieser Dämonenengel
  • ein Wikinger mit Eisaxt
  • ein Ungetüm, das nur aus zähnestarrenden Mäulern zu bestehen scheint
  • ein düsterer Revolverheld
  • eine Scharfschützin á la Widowmaker, die aber anstatt eines High-Tech Kampfvisiers einen Zyklopen-Tintenfisch auf dem Kopf trägt

Breakaway – Paladins trifft Huttenball

breakaway screen

KIar, abgefahrene Helden sind immer cool und ich liebe es, wie Entwickler aus den gleichen Archetypen immer wieder neue Kombinationen basteln, aber wirklich vom Hocker reist mich die x-te Version McCree oder Widowmaker nicht mehr. Dennoch sahen die Helden allesamt cool aus und waren liebevoll animiert und gestaltet.

Also startete ich zusammen mit drei anderen Spielern eine Runde. Schon nach kurzer Zeit wurde mir klar: Das ist nicht Overwatch, das ist nicht Paladins und das ist auch nicht Gigantic! Denn in Breakaway geht es nicht um Kills oder Eroberungspunkte. Vielmehr ähnelt das Gameplay stark dem spaßigen PvP-Spielmodus „Huttenball“ aus Star Wars: The Old Republik beziehungsweise „Chaosball“ aus dem neusten ESO-DLC „Horns of the Reach“.

In der Mitte des recht kleinen Spielfelds liegt eine Kugel. Ihr müsst sie euch schnappen und in einen Brunnen werfen, der in der Startzone des Feindes liegt. Gelingt euch dies, bekommt ihr einen Punkt. Ebenso gibt es einen Punkt, wenn sich der Ball nach 4 Minuten Spielzeit in der feindlichen Spielfeldhälfte befindet. Und wenn ihr das gegnerische Team komplett auslöscht, bevor einer davon respawnt, gewinnt ihr ebenfalls einen Punkt. Ein Team, das zuerst drei Punkte hat, gewinnt das ganze Spiel.

Breakaway – Gameplay voller Action und Taktik

Breakaway Gameplay

Wer den Ball aufsammelt, kann derweil nicht selbst angreifen oder Skills einsetzen. Daher gilt es, den Ball rechtzeitig zu passen, denn wer als Ballträger oft genug angegriffen wird, verliert die Kugel wieder. Nur mit gutem Teamwork kommt man ans Ziel, indem man taktisch klug den Ball an Mitspieler passt und nicht als Einzelkämpfer vorprescht.

Jeder Held hat außerdem drei Skills (zwei offensive, einen defensiven) und eine Super-Fähigkeit, die besonders gut reinzieht. Meine flinke Barbarenkriegerin und Assassinin Jarra konnte beispielsweise den Gegner anspringen oder ihn mit einem Wirbel aus Schlägen eindecken. Als Verteidigungsskill konnte sie sich unsichtbar machen und so schnell abhauen oder zuschlagen.

Breakaway – Aufrüstung zwischen den Runden

Breakaway 02

Zusätzlich könnt ihr noch platzierbare Items absetzen, beispielsweise kleine Geschütztürme oder Fallen – gemeinerweise direkt vor dem eigenen Brunnen. Zwischen den Runden könnt ihr außerdem – wie bei Paladins – mit erworbenen Ressourcen eure Stats verbessern, beispielsweise mehr Leben, mehr Schaden oder bessere Rüstungsdurchdringung.

Dadurch werdet ihr noch stärker und könnt so in den spannenden Kämpfen womöglich einen Vorteil herausschlagen. Überhaupt spielt sich Breakaway sehr flott und trotzdem taktisch, da ständig hinter dem Ball hergejagt wird.

Ein Moment der Unachtsamkeit und schon bricht der Feind durch und muss unbedingt noch abgefangen werden, bevor er einen „Touchdown“ im Brunnen hinlegt. Dumm, wenn man seine krassen Skills alle gerade auf Cooldown hat, weil man sie in einem unwichtigen Scharmützel vor einigen Sekunden verbraten hat.

Breakaway kostenlos in der Alpha am Wochenende spielen

Breakaway 01

Wer also auf spannende und dynamische Hero-Shooter-Action im Rahmen eines brutalen Ballsports steht, kann sich jederzeit den Client von Breakaway ziehen und an den wöchentlich wiederkehrenden Alpha-Wochenenden teilnehmen.

Diese kostenlosen Testphasen beginnen jeweils um 02:00 Uhr am Freitag und enden um 8:59 Uhr am Sonntagmorgen unserer Zeit. Ihr braucht keinen speziellen Code, jeder kann teilnehmen. Da Breakaway über die Twitch-Spiele-Bibliothek gestartet wird, braucht ihr zusätzlich die Desktop-App und ein Konto für Twitch.

Hier geht’s zur Anmeldung für Breakaway

Jürgens Fazit zu Breakaway

Für mich war Breakaway allein schon deswegen eine angenehme Überraschung, da ich das Spiel gar nicht auf dem Radar hatte und nur den x-ten Hero-Shooter erwartet habe. Umso glücklicher war ich, als es sich als ein spaßiges Sportspiel á la Huttenball herausgestellt hat, in dem ständig etwas passiert und die Runden angenehm kurz und voller Action sind.

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Außerdem sieht das Spiel von Amazon schon in der Alpha echt gut aus und beeindruckt mit toller Comic-Grafik und flüssigen Animationen. Ich werde daher Breakaway in Zukunft näher beobachten und an diversen Alpha-Wochenenden teilnehmen. Vielleicht sehen wir uns dort ja!

Ebenfalls interessant: Vielversprechende MMOs 2017 & 2018

Monster Hunter World wird Veteranen & Anfängern gerecht – Anspieltest

Monster Hunter World (PC, PS4, Xbox One) war auf der Gamescom erstmals anzuspielen. Unsere Autorin Leya hat die Gelegenheit genutzt und sich auf die Spuren des Anjanaths begeben, um die Bestie zu erschlagen. Als Veteranin der Monster-Hunter-Serie war sie begeistert von den übergangslosen Maps und auch von den Neuerungen wie den Scout-Fliegen. Lest hier ihre ersten Eindrücke.

Monster Hunter World ist ein Action-RPG, in dem der Spieler in die Rolle eines Monster-Jägers schlüpft und Bestien in epischen Kämpfen erschlägt. Die Titel sind alleine oder mit bis zu 4 Spielern im Coop zu bestreiten.

Im Mittelpunkt stehen ein Skill-basiertes Aufstiegs- und tiefgehendes Crafting-System für Rüstungen, Waffen und Fallen. Um der ultimative Jäger zu werden, begeben sich die Spieler auf Quests, in denen sie sich durch unterschiedliche Gebiete und ein realistisches Ökosystem schlagen müssen.

Die Franchise ist in Japan unfassbar beliebt und wird vor allem auf Handheld-Konsolen gespielt. Obwohl sich die Serie über 40 Millionen mal weltweit verkauft hat, blieb der Erfolg von Monster Hunter vor allem auf Asien beschränkt.

Das wird sich jetzt ändern. Capcom bringt Monster Hunter World in den Westen und veröffentlicht den Titel hier auf PS4, Xbox One und PC. 

Auf der Gamescom spielte ich Monster Hunter World auf der PS4 und bin einfach hin und weg. Ich habe mich wieder neu in die Franchise verliebt und freue mich über die Neuerungen. 

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Monster Hunter fesselt durch epische Kämpfe und tiefgehendes Crafting-System

Ich habe Monster Hunter früher auf der Handheld-Konsole gespielt und die Serie einfach genossen. Mein letzter Titel war Monster Hunter 4 Ultimate, das im Jahr 2015 auf dem 3DS in Europa erschienen ist.

Monster Hunter hat mich von der ersten Stunde an gefesselt. Ich mochte die epischen, langen Schlachten mit den Kreaturen, die stark an MMORPG-Bosskämpfe erinnern. Sammler und Looter wie ich kommen hier voll auf ihre Kosten. Denn Monster Hunter besitzt ein tiefgehendes Crafting-System, für das Ihr allerlei Material aus der Umgebung und von den Monstern benötigt.

Die Franchise verzichtet dabei auf eine tiefgehende Story und konzentriert sich auf pures Gameplay und Craften. Das wird auch in World so bleiben. 

In einem stillen Kämmerlein wartete Monster Hunter World nun auf mich – Schon Tage vorher war ich ganz aufgeregt, den neuen Teil des Action-RPGs endlich testen zu dürfen. Nun stand es greifbar auf der PS4 und einem großem Fernseher in 4K vor mir.

MonsterHunterWorld4

Monster Hunter World spielt sich durch neue Features “lebendiger” als seine Vorgänger

Ich konnte mir aussuchen, ob ich eine Anfänger-Quest oder eine für Veteranen starten würde. Ich fühlte mich sicher im Sattel und startete die Schwierige. Die führte mich direkt zu der Mission, in der man den Anjanath erschlagen muss. Das ist die Quest, die Capcom uns in seinem ersten Gameplay-Video von Monster Hunter World vorgestellt hat. 

Mit dem klassischen und schwerfälligen “Great Sword” machte ich mich auf, den Anjanath zu erschlagen.

Monster Hunter World bringt ein paar entscheidende Veränderungen zu seinen Vorgängern mit: 

  • Scout-Fliegen, die für den Jäger Monster aufspühren.
  • Action-basierte Waffen, wie Gewehre und Greifhaken
  • Direkte Belohnungen im Gameplay, wie der Tarnumhang
  • Die Umgebung ist dynamisch und kann genutzt werden
  • Übergangslose Maps, die Gebiete sind nicht mehr durch einen Ladeschirm unterbrochen

Viele Veteranen der Franchise hatten die Befürchtung, dass Monster Hunter durch diese neuen Features für den Westen “verdummt” werden würde.

Bis auf die Action-basierten Waffen konnte ich all diese Veränderungen erleben und spüren. Von einer Verdummung des Spiels merkte ich dabei nichts. Die neuen Features haben Monster Hunter lediglich mehr Dynamik hinzugefügt und machen das Gameplay noch brisanter.

Das Gefühl eines lebendigen und atmenden Ökosystems, in dem ich mich als Spieler bewege, wird durch die Neuerungen unterstützt. Die Welt wirkt viel freier und offener als die der Vorgänger, was tatsächlich ein “Open World”-Gefühl vermittelt.

Ich wurde durch keinen lästigen Ladeschirm aus dem Spielfluss herausgerissen und konnte mit der Welt um mich herum interagieren. Überall gibt es kleine Pflanzen oder Tierchen, die man für sich nutzen kann. Frösche, die explodieren und betäuben, oder explodierende Pflanzen, die blenden, können den Monstern zu schaffen machen.

MonsterHunterWorld

Scout-Fliegen suchen den Anjanath für mich – Nie war es so simpel, ein Monster aufzuspüren

Die Scout-Fliegen sind neben den übergangslosen Maps wohl die größte Veränderung der Franchise. Die kleinen, grünen Käferchen schwirren in der Welt herum und suchen mir mein Monster. Als Jäger muss ich Fußspuren analysieren oder im Falle des Anjanaths die Schleimspuren, die er überall hinterlässt.

Sobald ich einen Fußabdruck finde und analysiere, erhalten die Fliegen Erfahrungspunkte und können sogar leveln. Um besonders starke Scout-Fliegen zu erhalten, muss ich so viele Spuren wie möglich begutachten. Dadurch lernen die Fliegen und finden die Kreaturen schneller und einfacher.

Die Fliegen führen mich von der einen Spur zur anderen und ich kann einfach hinter ihnen herlaufen. So entspannt habe ich noch in keinem Monter Hunter eine Kreatur aufgespürt. In den alten Teilen musste man die Monster mit Farb-Bomben markieren und hatte einen langwierigen und mühseligen Prozess vor sich. Das Monster konnte in jedes Gebiet abhauen und die Farbe blätterte nach einer Weile ab.

Diese Veränderung fühlt sich als Veteran erst mal seltsam an und ich fragte mich: “Ist das für einen Monster-Hunter-Titel nicht viel zu einfach?” Nachdem ich diese Art des Aufspürens aber eine Weile auf mich wirken ließ, fand ich meinen Gefallen an den Fliegen.

Sie führen mich durch die verschiedenen Gebiete, gaben mir Fokus und inwieweit ich von ihrer Spur abweiche und auf eigene Faust erkunden gehe, bleibt letztendlich mir überlassen.

Das Aufspüren der Monster geht durch die Fliegen entspannter und kostet in der Jagd weniger Zeit. Das hat mir dann doch gefallen. 

MonsterHunterWorld Scout Fliegen

Der Kampf mit dem Anjanath fühlte sich durch die übergangslosen Maps echt an

Ich verfolgte meine Fliegen eine Weile und kam irgendwann in einer Höhle an, in der ich eine schlummernde Kreatur vor mir fand: den Anjanath.

Hier hätte ich unterschiedliche Strategien wählen können, um den Kampf anzupacken. So hätte ich ein Netz auf ihn schleudern können, um ihn einzuschränken.

Da ich aber mein großes, plumpes Schwert bei mir hatte, entschied ich mich für das Folgende: den Anjanath im Schlaf überraschen und einfach auf ihn eindreschen! Das machte das Biest ziemlich wütend und er packte mich direkt in sein großes Maul und schleuderte mich auf den Boden.

Als eiserne Jägerin ließ ich mich davon aber nicht abhalten und schlug mit verschiedenen Waffen-Kombos weiter auf das Monster ein. Irgendwann hatte der Anjanath wohl genug und trabte davon. Denn in Monster Hunter benehmen sich die Kreaturen realistische und laufen weg, wenn sie stärker verletzt sind.

Die Scout-Fliegen schwirrten direkt wieder los, um mir den Weg zum Anjanath zu zeigen. Ich rannte ihm durch enge Tunnel und durch Gras hinterher. Versuchte ihn wieder zu packen und auf ihn einzuschlagen.

Dabei fühlte sich die Steuerung schwerfällig und statisch an, wie man es von Monster Hunter gewöhnt ist. Durch die übergangslosen Maps war die Verfolgungsjagd aber super spannend und rasanter, als ich es von alten Teilen kannte.

Es fühlte sich echt an.

MonsterHunterWorld Anjanath

Monster Hunter World wird viele Jäger des Westens begeistern – Veteranen und Beginner gleichermaßen

Meine Zeit mit Monster Hunter World war leider eng begrenzt auf der Gamescom. Ich hatte noch gar nicht die Gelegenheit, die 14 Waffen-Typen und das ausgeklügelte Crafting-System zu testen.

Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass Monster Hunter World der bisher stärkste Titel der Franchise wird. All die Veränderungen, die auf den Westen zugeschnitten sein sollen, unterstützen das Gefühl eines atmenden Ökosystems und die Jagden fühlen sich so echt wie nie zuvor an. Auch wenn die Scout-Fliegen mir im ersten Moment zu simpel erschienen, passten sie ins Gesamt-Konzept.

Ich habe auch nur einen kleinen Ausschnitt gesehen und kann nicht beurteilen, ob das Aufspüren der Monster im Verlaufe des Spiels mit anderen – neuen – Herausforderungen verbunden ist. 

Diese Veränderungen könnten durchaus helfen, Anfängern den Einstieg zu erleichtern, nehmen aber nichts von der Tiefe des Games.

Denn die Kämpfe bleiben hochkomplex, die Monster benehmen sich unterschiedlich und man muss ihre Schwächen lernen. Die Umgebung ist viel lebendiger und gibt einem neue Möglichkeiten, seine grauen Zellen zu beanspruchen. Denn durch die interaktiven Pflanzen und Tiere ergeben sich komplett neue Strategien.

Ich bin nach dem Anspielen begeistert und freue mich umso mehr auf den Release. Monster Hunter World erscheint noch vor Ende März 2018 auf der PS4 und Xbox. Der PC ist etwas später dran.

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Wie sieht es bei Euch aus? Freut Ihr Euch schon auf Monster Hunter World oder lässt Euch die Jagd eher kalt? 


Neuer „Monster Hunter World“-Trailer zeigt 4 unbekannte Monster

Destiny 2: So geil ist die PC-Version! Bekenntnisse eines Destiny-Noobs

Destiny 2 konnte auf der Gamescom 2017 auf dem PC ausgiebig angespielt werden. Jürgen hat sich als Destiny-Noob an den MMO-Shooter gewagt, um mal zu sehen, was denn am Destiny-Phänomen so dran ist. Seinen Anspielbericht findet ihr hier!

Destiny! Kein Spiel ist bei uns auf Mein-MMO so beliebt wie Bungies MMO-Shooter. Doch für Spieler wie mich war es stets ein Mysterium. Der Grund: Ich habe keine Konsole und kam daher nie in den Genuss des Spiels und verstand immer nur Bahnhof, wenn ich Tom von diesem Spiel schwärmen hörte.

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Doch immer fragte ich mich: Was ist daran so gut? Was macht den Reiz von Destiny aus?

Destiny 2 – Endlich für den PC!

Daher war ich echt glücklich, als ich erfuhr, dass Destiny 2 nicht nur für die PS4 und die Xbox One herauskommt, sondern endlich auch auf dem PC erscheint. Gleichzeitig hörte ich allerlei Unkenrufe wie:

  • „Das wird eh nur ein lahmer Konsolen-Port, Bungie schiebt die PC-Version halt lieblos nach, um noch ein paar Kröten aus den dummen PC-Spielern zu schütteln!“
  • „Destiny kann nur auf Konsolen funktionieren, das geniale Gunplay ist auf Aim-Assist ausgelegt, das würde niemals auf dem PC mit Maussteuerung klappen!“
  • „Destiny ist ein Konsolen-Spiel und das ist auch gut so! Ihr Affen von der PC-Master-Race habt eh schon alles, wir gönnen euch Destiny einfach nicht!“
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Dadurch wurde mein Enthusiasmus zwar etwas gedämpft, aber gespannt war ich immer noch. So mies konnte Destiny 2 doch nicht werden, immerhin sind bei Bungie ja Profis am Werk und keine blutigen Anfänger. Und vielleicht haben die ja echt ein Herz für arme PC-Spieler wie mich. Daher freute ich mich ordentlich, als ich auf der Gamescom 2017 die Gelegenheit bekommen sollte, Destiny 2 auf dem PC zu zocken.

Destiny 2 auf dem PC – „Klick auf die Kugel!“

destiny-2-schiffe

Zusammen mit den Kollegen Dawid und Leya wühlten wir uns durch die Menschenmassen der Gamescom und fanden schließlich den Stand von Bungie, wo wir endlich Destiny 2 auf dem PC erleben durften. Ich bekam einen freien PC zugeteilt, auf dem ich einen Jäger in der Spezialisierung „Arc Striker“ vorfand.

Der Arc Striker ist ein Hüter, der als Spezialkraft einen elektrisch geladenen Kampfstab herbeiruft und damit brutal austeilt. Anfang hatte ich noch null Plan vom Spiel und versuchte minutenlang, überhaupt ein Spiel zu starten. Erst Dawids ungeduldiges „Klick auf die Kugel!“ ließ mich endlich ins Spiel einsteigen.

Destiny 2 – Wer, wie was? Egal, erstmal ballern!

Destiny Trio

Gleich zu Beginn erwartete mich eine schön inszenierte Cutscene, in der irgendwelche Leute irgendwas reden. Es kommen ein flapsiger Roboter, eine grimmige Frau mit kurzen Haaren und ein komischer blauer Glatzkopf darin vor. Dann greifen klobige Schiffe an und pappen irgendeine Art Manschette an eine große Kugel, die im Hintergrund über einer Stadt schwebt.

Ich kapiere eigentlich gar nix, aber trotzdem ist mein Interesse geweckt. Wer sind die ganzen Figuren, die gerade tapfer dem Angriff trotzen? Und wer greift uns überhaupt an? Und was ist das für eine komische Kugel? Während ich noch darüber nachdenke und durch die Ruinen eines Platzes stolpere, schlägt plötzlich neben mir eine Art Landungskapsel ein und eine Horde riesiger, klobig gepanzerter Aliens fällt über mich her! Zum Glück habe ich eine großkalibrige Pistole zur Hand und mit ein paar Schuss strecke ich die Gegner nieder.

Destiny-2-Stab-Pose

Doch dabei bleibt es nicht, der blaue Glatzenschlumpf vom Introvideo wird hart bedrängt und braucht Hilfe! Welle um Welle der Panzer-Aliens dringt auf ihn ein und der arme Kerl kauert sich schutzsuchend hinter einem Mauerrest!

Ich komme ihm zu Hilfe und es folgt eine spaßige Schießbude. Immer wieder versuchen die Aliens einen Sturmangriff und immer wieder mähe ich sie alle über den Haufen. Dabei kann ich erstmals meine Superkraft ausprobieren und mit dem Blitzstab die Feinde gleich im Dutzend widerstandslos umhauen.

Destiny 2 – Gunplay, Atmosphäre, Grafik – Hier stimmt einfach alles!

Egal ob mit Pistole, Sturmgewehr oder Scharfschützenwumme, Destiny 2 macht in seiner Königsdisziplin – dem Ballern – alles richtig. In Destiny geht es bekanntlich vor allem darum, blöden Aliens die Rübe wegzublasen und das gelingt dank des flüssigen Gameplays vorzüglich. Die von mir gespielte Mission war zwar letztendlich nur ein Schlauch voller Skript-Events, aber die waren einfach mal super!

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Ständig passierte irgendwas, Aliens landen, Gebäude explodieren und im Hintergrund schieben sich immer mehr der dicken Alienschiffe durch den Himmel und bedrängen die mysteriöse Riesenkugel. Das alles sah dank der wunderschönen Grafik von Destiny 2 in 4K-Qualität und mit 60 FPS auf dem High-End-PC vor Ort übrigens super aus.

Überlegene Maussteuerung

Destiny 2 Rot

Das Geballer geht dabei spielend leicht von der Hand. Selbst totale Noobs kommen schnell rein und dank des guten Gunplays mäht man die Gegner reihenweise um. Eine Zielhilfe wie bei den Konsolen ist mir dabei nicht aufgefallen. Allerdings saßen viele meiner Schüsse und gerade Headshots waren dank präzisier Maussteuerung kein Problem.

Im Nu war ich daher durch die Einstiegsmission und als schließlich die Endsequenz kam, stand ich sehnsüchtig vor dem Bildschirm und hoffte, dass es doch noch irgendwie weiterginge, so viel Spaß hatte ich!

Destiny 2 – Auch auf dem PC ein Hit!

Die Einstiegsmission hat ausgereicht: Ich wurde vom Destiny-Noob zum glühenden Fan, der es kaum noch erwarten kann, wenn das Spiel endlich auf dem PC erscheint. Ich habe Blut geleckt und will jetzt weiterspielen, JETZT SOFORT!

Destiny-Trio

Ich will mich an dem Alien-Gesocks rächen, das die schöne Kugel geklaut hat, ich will mehr Waffen und Baller-Action! Und ich will endlich wissen, um was es in Destiny 2 überhaupt geht und was es mit der Kugel, Glatzenschlumpf und dem Robo-Witzbold auf sich hat.

P.S. Sorry an alle Destiny-Fans, dass ich nicht die korrekten Begriffe verwendet habe. Ich gelobe Besserung, sobald ich das Spiel nach Release spielen kann. Dann werde ich mit großer Freude in die Lore von Destiny eintauchen und alle Dinge beim korrekten Namen nennen!

In diesem Video könnt ihr meine Reaktion und Antwort als “MMO-Jesus” nochmal hautnah miterleben:

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The Division steht vor einer großen Ankündigung! – Was teasert Massive an?

Massive veröffentlicht rätselhafte Tweets und Codes zu The Division – was hat es damit auf sich? Allem Anschein nach steht eine große Ankündigung bevor!

Das gab es in der Form bei The Division noch nicht: Die Entwickler von Massive kündigen in diesen Stunden etwas Neues an und geben der Community Hinweise, was es sein könnte. Zumindest vermuten wir das. Denn die Tweets, die der offizielle Twitter-Kanal zurzeit veröffentlicht, sind äußerst rätselhaft.

Voraussichtlich handelt es sich um mehrere Teaser auf das Update 1.8, über das bislang kaum etwas bekannt ist. Wir fassen alle bisherigen Infos zu diesem “Rätsel” zusammen.

Die Rioters spielen sicherlich eine Rolle

Der erste seltsame Tweet erschien gestern Abend, am 25. August. Massive veröffentlichte ein Bild (siehe unser Titelbild) mit der Überschrift: “Wir hatten zu tun. Beschäft mit unserern eigenen Angelegenheiten”. Was die Entwickler der Community damit sagen wollten, war niemandem klar. Auf reddit wurde darüber diskutiert. Ergebnislos.

Interessanter wurden diese Hinweise:

  • Der Twitter-Kanal von The Division änderte zum einen das Profilbild:
    division-profil
division-rioters

Das ist zweifellos das Logo der Rioters – diese stellen neben den Cleaners, den Rikers und dem LMB die vierte Gegner-Fraktion in The Division dar. Hier ist ein Bild mit den Symbolen der Fraktionen:

  • Zum anderen veröffentlichte Massive verschiedene Codes. Bisher gibt es diese: 1164-1353/888-1874 und 898-2876/967-2517. Möglicherweise handelt es sich hierbei um Koordinaten im Spiel. Zu eindeutigen Orten führen sie allerdings nicht. Stattdessen gibt es im reddit-Forum eine andere Idee: Wenn man diese Zahlen bei Google Maps eingibt, werden Orte beim Central Park angegeben, wie “1164 Central Park South, New York City, New York, USA” oder “1874 Central Park West, New York City, New York, USA”. Möglicherweise sind diese Zahlen also Hinweise, dass es eine Map-Erweiterung in den Central Park geben wird. Allerdings kann darüber nur spekuliert werden. 

Weitere Tweets von The Division:

  • “Wir mussten uns wie die Ratten beeilen, um uns zu schnappen, was wir konnten, solange wir konnten.”
  • “Wir waren waffentechnisch unterlegen, die Verkörperung von lose organisiertem Chaos.” Dazu wurde dieses Bild veröffentlicht:
    division-dark

Der Community-Developer Hamish Bode teilte diese Tweets und schrieb selbst stets ein Fragezeichen darüber. Auf Nachfrage, ob selbst Bode nicht wisse, was es damit auf sich hat, antwortete er lediglich einen zwinkernden Smiley.

Kurzum: Da steht eine größere Ankündigung bevor. Wie lange dieses Rätsel-Spiel noch andauern wird, werden wir sehen.

Was denkt Ihr? Sind das Teaser auf 1.8 oder gar auf ein The Division 2? Was könnte hinter den Codes stecken?


Bereits kurz nach dem Launch von The Division im Frühjahr 2016 tauchten Leaks auf, dass es eine Erweiterung im Central Park geben könnte.

Quelle(n):
  1. reddit

Overwatch: Noch ein Nerf – Doomfist verliert an Flugreichweite

Der aktuelle PTR von Overwatch bringt viele drastische Änderungen an zahlreichen Charakteren von Blizzards Heldenshooter.

Erst in den letzten Tagen haben wir darüber berichtet, dass D.Va grundlegend überarbeitet wird und auch Mercy ein großes Rework spendiert bekommt.

Doomfist Pose

Eine bisher undokumentierte Änderung betrifft den Helden Doomfist. Dieser dominiert seit seiner Einführung die Schlachtfelder und führt zu vielen frustrierenden One-Hit-Momenten. Deswegen haben die Entwickler bereits dramatisch an der Hitbox seines Dampfhammers in Overwatch 1.14 geschraubt. Diese Fähigkeit muss nun viel präziser genutzt werden, um einen Feind auch tatsächlich zu treffen.

Zweiter Doomfist-Nerf nicht in den Patchnotizen

Doch die Spieler entdeckten in der aktuellen Version des PTR noch einen weiteren Nerf, der nicht in den offiziellen Patchnotes vermerkt war. Wenn Doomfist seinen Dampfhammer in der Luft benutzt (also während eines Falls oder eines Sprungs), dann ist die Reichweite um knapp 25% reduziert!

Solange er sich beim Start der Fähigkeit auf dem Boden befindet, schießt er bis zu 20 Meter (bei voller Aufladung) voraus. Wenn er sich jedoch im Sprung befindet, dann erreicht Dampfhammer nur eine maximale Reichweite von 15 Metern.

https://gfycat.com/CreepySimilarIberianchiffchaff

Dies macht die Fortbewegung von Doomfist in der Luft deutlich schwieriger, da er viel weniger Strecke zurücklegen kann.

Es wäre möglich, dass es sich bei diesen Änderungen lediglich um einen unbeabsichtigten Fehler handelt. Allerdings hat Blizzard schon in der Vergangenheit immer wieder kleine Änderungen vorgenommen, die nicht zuvor in den Patchnotizen vermerkt waren.

Braucht Doomfist aus eurer Sicht noch mehr Nerfs? Oder reicht die Verkleinerung seiner Fähigkeits-Hitboxen vollkommen aus?


Aktuell ist ohnehin Mercy der mächtigste Held – auf dem PTR räumt sie richtig auf!

The Journey in FIFA 18 hat einen Koop-Modus! – Bis zu 4 Spieler

In „The Journey: Hunter Returns“ in FIFA 18 wird die Story von Alex Hunter weitererzählt. Allerdings müsst Ihr sie nicht alleine erleben – 4-Spieler-Koop wird möglich sein.

Schon seit Monaten ist bekannt, dass der Story-Modus “The Journey”, der erstmals in FIFA 17 eingeführt wurde, in FIFA 18 eine Fortsetzung erhält. Diese nennt sich “The Journey: Hunter Returns” und knüpft direkt an die Handlung des Vorgängers an.

Laut EA Sports sei Alex Hunter nach einer sensationellen Debütsaison in der Premier League das weltweite Gesprächsthema Nummer 1. Vor dem Start der zweiten Saison zeichne sich aber ein Wechsel ab. Sprich, Hunter wird es voraussichtlich in neue Ligen ziehen.

Zunächst geht es aber in eine Sommerpause nach Brasilien (wo Alex Hunter wohl ein wenig auf der Straße kickt) und dann in eine Saisonvorbereitungstour nach Los Angeles. So sollt Ihr das Leben eines Profi-Fußballers in all seinen Facetten erleben.

fifa-18-alex-journey

Das alles müsst Ihr jedoch nicht alleine tun.

Koop im Story-Modus

Denn wie ran und der Kicker übereinstimmend berichten, wird es in “The Journey: Hunter Returns” einen Vier-Mann-Koop-Modus geben. Bislang war der Story-Modus ein reiner Singleplayer-Modus.

In FIFA 18 komme nun eine Multplayer-Koop-Funktion. Mit bis zu drei anderen Spielern könnt Ihr die Reise von Alex Hunter erleben. Dafür müsst Ihr vor einem anstehenden Spiel auf “Multiplayer” klicken und dann die zusätzlichen Controller anmelden.

Alex Hunter selbst kann freilich nur von einer Person auf dem Platz gesteuert werden. Allerdings wurde bereits im Juni 2017 bekannt, dass es in der Story-Fortsetzung mehrere spielbare Charaktere geben wird. Frisuren und Outfits sollen anpassbar sein.

Unseren Übersichtsartikel zu “The Journey: Hunter Returns” findet Ihr hier:


Inzwischen sind alle Stadien in FIFA 18 bekannt – mit vier neuen.

Quelle(n):
  1. ran
  2. kicker