MU Legend Open Beta: Das Gemetzel muss warten – Soft-Launch verschoben

Die Open Beta des Diablo-ähnlichen Hack’n Slay MU Legend für Europa und Nordamerika wurde im letzten Moment verschoben. Statt im September 2017 geht es erst im November los. Als Grund dafür gibt Entwickler Webzen an, dass man es so gut wie möglich machen will. Gut Ding will Weile haben.

Eigentlich war die Open Beta von MU Legend für September 2017 geplant – das wurde schon Anfang Juli verkündet.

Jetzt nähert sich der September und damit die Offene Beta mit raschen Schritten. Publisher Webzen muss auf die Bremse drücken.

Mu Legend – Open Beta erst November 2017

Per Pressemitteilung gibt man raus: Alles auf Stopp. Wir brauchen doch länger.

Das neue Datum für die Open Beta von Mu Legend ist der November 2017.

Das ist umso bitterer, weil die “Open Beta” eigentlich ein Soft-Launch gewesen wäre. Es wäre danach kein Wipe mehr erfolgt und das Spiel wäre “im Prinzip” schon im Westen gestartet.

MU Legend Open Beta Semptember

Lieber gut als schnell

Als Begründung gibt Webzen an, dass man die Zeit braucht, um das Spielerfeedback aus der koreanischen Version zu verarbeiten und einzubauen. Man will jetzt einige Features neu anordnen und auch die Balance noch mal angehen. Das führt zu einer Veränderung der Roadmap und damit zu der Verschiebung um 3 Monate.

Den Fans sagt man: „Leute, Ihr habt so lange darauf gewartet. Wir bitten Euch jetzt, nur drei Monate länger zu warten.“ Man liebe das Spiel und will alles dafür tun, um das beste daraus zu machen.

Lieber will man sich Zeit lassen, als es jetzt zu überhasten und die Qualität von MU Legend zu gefährden.

Die vollständige Erklärung des Producers von MU Legend zur Verschiebung und warum man keinen Alternativweg gewählt hat, könnt Ihr Euch hier auf Englisch reinziehen.


Mehr Infos zu MU Legend und warum sich eine treue Fangemeinde auf das Spiel aus Korea so sehr freut, lest Ihr in diesem Artikel:

MU Legend vor der Open-Beta: Was kann das Action-RPG eigentlich?

So läuft der Full-Release von ARK Survival Evolved ab & Das bringt er

ARK Survival Evolved (PC, PS4, Xbox One) verlässt heute, am 29. August, den Early Access und geht über in den Full-Release. Dazu werden die Server eine Weile down sein und 33% von ihnen stehen sogar auf einer Kill-Liste – sie werden aus dem Spiel genommen. Wir erklären, wie Studio Wildcard den Release geplant hat.

Heute, am 29. August, geht ARK Survival Evolved in den Full-Release und wird somit ein “fertiges” Spiel. Der Survival-MMO wurde im Mai 2015 auf Steam veröffentlicht und wurde zum überraschenden Mega-Hit. Im Dezember 2015 kam ARK in den Early Access auf die Xbox One, letztes Jahr im Dezember 2016 kam ARK Survival Evolved zur PS4.

In den zwei Jahren der Entstehung hat der Survival-MMO eine starke Entwicklung durchlebt. Das Dino-Spiel wurde zum Mix aus Sci-Fi und Fantasy, in einer prähistorischen Welt.

ARKs “Day One”-Patch kommt heute – Bringt Ragnarok zur PS4 & Xbox One

Studio Wildcard hat seinem heutigen Release-Patch den Namen “Day One” gegeben, also Tag Eins. So wird das Update zum Release-Patch verlaufen:

  • Der “Day One”-Patch wird zwischen 14:00 Uhr und 15:00 Uhr nach deutscher Zeit live geschaltet werden. Das gilt für PC, PS4 und Xbox One
  • Dieses Update enthält die DLC-Erweiterung Ragnarok für die PS4 und Xbox One
  • Der Patch enthält den End-Boss-Content der Tek-Cave für PC, PS4 und Xbox One
  • Das Update wird auf der Xbox One 26 GB groß sein. Studio Wildcard liegen noch keine Zahlen für die PS4 vor. Erfahrungsgemäß sind die Updates auf der PS4 aber kleiner als auf der Xbox.
ARK_Survival_Evolved Launch Trailer

Es wird neue ARK-Server geben – 33% der alten sind auf der Kill-Liste

Heute wird eine ganze Reihe von neuen Servern online gehen. Alte Server leben als “Legacy Server” weiter, erhalten aber keinen Customer Support mehr.

Das gilt aber nicht für alle alten Server, denn ein Drittel wird abgeschaltet und ist auf einer Kill-Liste gelandet: ARK Survival Evolved killt 33% seiner Server – Rest kriegt keinen Support. Die neuen Server werden im Laufe des Tages nach und nach angeschaltet.

Es wird neue, offizielle Server für die folgenden Game-Modes geben:

  •  Regular/Vanilla
  • Non-TEK
  • Primitive+
  • Hardcore
  • Isolated Clusters
  • NoTaming
  • Extinction Server
  • ORP
ark raagnarok greif1

Sowohl für die PS4 und den PC werden den Spielern die “Legacy Save Files” bis zum Ende der Woche zur Verfügung stehen. Die Save Files sind für die PS4-Spieler über den Hosting-Dienst Nitrado abzurufen.

Die Xbox-Spieler haben diese Möglichkeit, sobald auch ihnen mietbare Server zur Verfügung stehen. Das wird nach Wildcards Schätzungen im Laufe des Septembers der Fall sein.

Seid Ihr schon lange bei ARK Survival Evolved dabei oder werdet Ihr jetzt mit dem Full-Release einsteigen?


Hier haben wir eine Sammlung von Guides vorbereitet, die Euch den Start in ARK erleichtern wird:

Anfänger-Guides für ARK Survival Evolved – Start-Hilfe zum Release

Quelle(n):
  1. survivetheark

Absolver startet heute! – Hier ist der Launch-Trailer

Wer sich gerne online mit anderen Spielern in einem außergewöhnlichen Szenario prügeln möchte, der bekommt mit Absolver ab heute die Möglichkeit dazu. Hier ist der Launch-Trailer.

Absolver versetzt euch in die Ruinen des vernichteten Adal Empires. Ihr erwacht und tragt eine geheimnisvolle Maske auf dem Gesicht und könnt euch kaum noch an eure Vergangenheit erinnern. Die Maske befreit euch von Hunger, Durst und bewahrt euch sogar vor dem Tod. Ihr tragt sie, weil ihr euch in Kämpfen beweisen müsst – um den mysteriösen Guides, den Herrschern des Landes, zu zeigen, dass ihr das Zeug dazu habt, in den Rang eines Absolvers aufzusteigen.

absolver-kampf

Sammelt bessere Ausrüstung lernt neue Kampftechniken

Ihr bereist das verwüstete Land und trefft dort auf andere, die ebenfalls diese Maske tragen. In schnellen Kämpfen tretet ihr gegen diese an und lernt dabei neue Kampftechniken und kommt auch an bessere Ausrüstung – dazu gehören Waffen und Rüstungen. Es ist zudem möglich, Mitspieler zu treffen, die sich mit euch verbünden und mit denen ihr Seite an Seite in den Arenen kämpft.

Taktisch und schnell

Spannende, schnelle aber auch taktische Kämpfe stehen bei Absolver im Mittelpunkt. Ihr müsst eure Fähigkeiten und Ausrüstung klug nutzen, um den Sieg davon zu tragen.

Wie sich das spielt, könnt ihr ab heute, den 29. August selbst herausfinden. Absolver wird über Steam und den Playstation Store vertrieben. Ein Lauch Trailer stimmt euch auf die schnellen Gefechte ein.

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Weitere Artikel zu Absolver:

Quelle(n):
  1. MMORPG.com

Was ist Destiny 2 für ein Spiel?

Zu Destiny 2 ist ein neuer Trailer erschienen. Dieser zeigt Euch, was Destiny 2 eigentlich für ein Spiel ist.

Die Frage “Was ist eigentlich Destiny 2?” stellen in diesen Tagen viele Spieler. Denn gegenwärtig läuft die PC-Beta von Destiny 2, auf die auch Leute schielen, die bislang noch nie mit Destiny in Kontakt kamen. Schließlich war Destiny drei Jahre lang konsolenexklusiv. Erst mit Destiny 2 wagt der MMO-Shooter den Schritt auf den PC.

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Die Frage, was Destiny 2 ausmacht, ist allerdings nicht leicht zu beantworten – vor allem nicht in ein oder zwei Sätzen. Daher veröffentlichte Bungie nun einen Trailer, in dem Euch in eineinhalb Minuten gezeigt wird, was Destiny 2 ist. Wir haben ihn oben für Euch eingebettet.

Das ist Destiny 2!

Der recht unterhaltsame Trailer präsentiert die Basics von Destiny 2:

Diese Infos aus dem Trailer kratzen allerdings nur an der Oberfläche von dem, was Destiny 2 ausmacht. Wollt Ihr ausführliche Infos zum Spiel, legen wir Euch unsere Guides nahe:

Destiny 2 erscheint am 6 September auf PS4 und Xbox One und am 24. Oktober auf PC.

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PUBG: Süße Rache! Spieler infiltriert Gegner-Squad und bringt alle um!

In PlayerUnknown’s Battlegrounds rotten sich manche Spieler über identische Uniformen zu größeren Squads zusammen. Ein Spieler hat dies ausgenutzt, eine solche Riesengruppe infiltriert und im rechten Moment alle umgebracht!

In PlayerUnknown’s Battlegrounds könnt ihr im Squad-Modus nur mit maximal drei weiteren Spielern auf die Pirsch gehen. Das hindert findige Spieler aber nicht daran, dennoch in großen Horden die Feinde zu erlegen. Man zieht sich einfach identische Klamotten zur besseren Erkennung an und kommuniziert via Voice-Chat wie Discord oder Teamspeak.

Battlegrounds

Solche uniformierten Rotten sind für weniger gut organisierte Spieler eine echte Gefahr, haben aber auch einen entscheidenden Nachteil.

PlayerUnknown’s Battlegrounds – Rache an den Redshirts

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Ein koreanischer Streamer namens ther01231 und seine Squadmates dachten sich nichts Böses, als plötzlich eine Horde Spieler mit roten Hemden über sie herfiel und alle bis auf den besagten Steamer abschlachtete. Alleine und auf sich gestellt schwor der Koreaner bittere Rache, doch wie sollte er gegen die Übermacht der „Redshirts“ ankommen?

Mit List und Tücke! Der Streamer zog sich einfach selbst ein rotes Hemd über und schloss sich der Redshirt-Rotte an. Die Feinde merkten nichts und der Steamer konnte ihnen eine Zeit lang folgen.

PlayerUnknown’s Battlegrounds – 7 Kills in wenigen Sekunden

Als die Redshirts dann sich an einem passenden engen Raum versammelten, schlug er zu! Er warf den Feinden eine Granate vor die verdutzten Gesichter und zerlegte damit schon 5 Redshirts. Die restlichen zwei Rothemden wurden dann liebevoll mit der Schrote abgeräumt.

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Ther01231 konnte so seine Squadmates rächen und die Redshirt-Truppe komplett auslöschen. Allerdings blieb auch ihm nicht der Sieg vergönnt. Er kam unter die letzten 20 Spieler, wurde dann aber von einem fiesen Sniper aus dem Hinterhalt erschossen.

Dennoch war seine Aktion bemerkenswert und ein weiterer Beweis, welche irren Storys ein großer Open-World-Battle-Royale-Shooter wie PUBG kreieren kann.

Ebenfalls interessant: PlayerUnknown’s Battlegrounds im Anspielbericht – Deswegen ist es so gut!

Quelle(n):
  1. Kotaku

The Division: Massive hat morgen etwas vor – Infos zu 1.8?

Morgen passiert etwas Spannendes! Gibt’s Infos zum Update 1.8 von The Division?

Am vergangenen Wochenende geschahen seltsame Dinge bei The Division. Der offizielle Twitter-Account des Spiels

  • postete verschiedene Codes, welche wohl Koordinaten im Spiel darstellen sollen und auf Story-Missionen hinweisen,
  • änderte alle paar Stunden das Titelbild – die Symbole der Fraktionen waren darauf zu sehen,
  • und postete Bilder von gegnerischen Fraktionen zusammen mit Zitaten, welche offenbar von den Gegner stammen sollen.
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Es schien so, als hätten die Fraktionen den Twitter-Kanal übernommen, als würden über den Twitter-Kanal Insider-Infos der Fraktionen an die Öffentlichkeit gelangen.

Was postete der Twitter-Kanal denn?

Die Tweets deuten allesamt darauf hin, dass sich die Fraktionen verbünden wollen, um gemeinsam die Division-Agenten zu besiegen. In den Zitaten ist zu lesen, dass es nun Zeit sei, der Division zu zeigen, wer wirklich über New York herrscht. Dass der Feind meines Feindes mein Freund sei und dass die Division die Fraktionen von ihrem Erfolg abhalten. Mit dieser Vermutung, dass sich die Fraktionen bald gegen uns vereinen, haben wir uns bereits vergangenen Sonntag beschäftigt.

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In der Community wird spekuliert, dass diese rätselhaften Tweets auf ein künftiges Update hinweisen sollen. Höchstwahrscheinlich auf das Update 1.8. Es gibt allerdings auch Meinungen, dass es hier gar um The Division 2 gehen könnte, da Massive bislang nie solche “Community-Rätsel” veranstaltete oder kommende Inhalte derart anteaserte. Es ist allerdings auch möglich, dass dies lediglich ein Teaser für das nächste Global-Event ist.

Am 30. August wissen wir wohl mehr

Inzwischen sieht der Twitter-Kanal wieder “normal” aus. Das Zeichen der Division prangt im Titelbild. Zudem postete Massive: “Backup aktiviert. System rebooted. Signal-Quelle wird verfolgt”.

Der letzte Post erfolgte gestern Abend um 18 Uhr. Die Quelle des Signals sei noch unbekannt. Man erweitere die Suche. Und man gehe davon aus, dass man in 48 Stunden eine Antwort habe.

Sprich, morgen, am 30. August um 18 Uhr, werden wir wohl endlich erfahren, was es mit diesem Rätsel auf sich. Laut einem recht unglaubwürdigen “Leak” auf reddit soll um diese Uhrzeit ein Trailer zum Update 1.8 erscheinen, in dem Agent Keener zu den Fraktionen spricht, um diese gegen die Division zu vereinen. Allerdings ist dieser “Leak” nur eine Zusammenfassung dessen, was in den letzten Tagen auf reddit ohnehin spekuliert wurde.

Wir werden sehen, was morgen um 18 Uhr passiert. Wir werden zeitnah darüber berichten.


Interessant: The Division: Verbünden sich alle Feinde gegen uns? – Neue Rätsel-Hinweise

Quelle(n):
  1. reddit

GTA Online: Neuer DLC Smuggler’s Run live, neue Flugzeuge im Spiel

Rockstar Games hat den neuen DLC Smuggler’s Run für GTA 5, also GTA Online, veröffentlicht.

Die Schmuggelgeschäfte in Los Santos blühen und ihr möchtet natürlich davon profitieren. Der DLC Smuggler’s Run erschließt neue Luftkorridore über Los Santos und Blaine County, über welche ihr mit einer Reihe von neuen Flugzeugen Schmuggelware transportieren könnt. Zu den neuen Vehikeln gehören auch Hubschrauber und Ultralights. So könnt ihr illegale Ware auf besonders kreative Weise schmuggeln.

GTA 5 Online Smugglers Run

Ein Hangar als Schmugglerbasis

Als Zentrale für euer Schmuggel-Unternehmen dienen neue Hangars. In diesen parkt ihr nicht nur eure Fluggeräte, sondern wickelt alle Geschäft ab. Im Hangar ist es zudem möglich, eure Flugzeuge nach euren Vorstellungen zu modifizieren und zu individualisieren.

Dabei steht euch Charlie, euer Mechaniker, zur Seite, der sich liebevoll um eure Flugzeug-Sammlung kümmert.

Verwandelt euer Fahrzeug während der Rennen

Neu sind zudem die Verwandlungsrennen. Diese finden sowohl an Land als auch in der Luft und auf dem Wasser statt. An bestimmten Punkten verwandelt ihr euer Fahrzeug, um so schnell beispielsweise vom Flugzeug zum Boot zu wechseln und dann auf dem Wasser weiterzufahren. Hier kommen euch die neuen Fluggeräte wie gerufen. Die Verwandlungsrennen sind dynamisch und stellen eine neue Herausforderung in GTA Online dar.

Alle Fans von GTA 5 Online bekommen mit Smuggler’s Run also wieder interessante neue Dinge zu tun.

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Weitere Artikel zu GTA Online:

Smuggler’s Run: Neues GTA 5 Online-DLC kommt noch diesen Monat!

GTA 5 Online hat jetzt ein neues schnellstes Auto – und coole Boni!

Quelle(n):
  1. VG247

Ashes of Creation bringt Spannung in die Kämpfe – Quick-Time-Events

Das vielversprechende MMORPG Ashes of Creation macht große Fortschritte. Nun wurde ein Video gezeigt, welches die Kämpfe präsentiert und diese bringen eine Besonderheit mit sich.

Viele MMORPGs nutzen ein passives Kampfsystem. Die Spieler wählen den Gegner an und drücken dann die Taste für die Angriffsart, die dann automatisch ausgeführt wird. Dieses Kampfsystem hat sich in MMORPGs bewährt, da es taktisch ist, keine Geschicklichkeit von den Spielern erfordert und auch bei Lag noch funktioniert.

Allerdings werden die Kämpfe dadurch mit der Zeit auch etwas langweilig. Wer nur noch gähnend vor dem Monitor sitzt und der Reihe nach 1, 2, 3 drückt und zusieht, wie der Charakter dann die Attacken durchführt, der wünscht sich manchmal ein actionreicheres System.

ashes of creation Town 2

Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit sind in den Kämpfen wichtig

Ashes of Creation will dieses Tab-Targeting-Kampfsystem etwas aufpeppen, wie nun auch in einem Video gezeigt wurde. Prinzipiell laufen die Gefechte ähnlich wie in anderen MMORPGs ab. Ihr wählt das Ziel und dann eure Angriffsart, die je nach Cooldown ausgeführt wird.

Allerdings erscheint bei Aktivierung der Attacke ein Balken im Bild. In diesem Balken ist eine Stelle markiert und ein Zeiger rast von links nach rechts. Klickt ihr im richtigen Moment, sodass der Zeiger genau innerhalb der Markierung stehen bleibt, dann erhaltet ihr eine Art von Bonus auf den Angriff. Das soll die Kämpfe interessant halten.

Neue Version auf der PAX West

Zudem stellten die Entwickler des MMOs neue Kreaturen vor und sprachen über die Power der Charaktere. Dabei handelt es sich um einen Wert, der aus der getragenen Ausrüstung, den Stats und den Skills errechnet wird. Ebenso wurde eine PvP-Arena gezeigt, in der ihr dann im Spiel gegen andere Spieler antreten dürft.

Anfang September wird Ashes of Creation auf der Spielemesse PAX West spielbar sein. Die Entwickler arbeiten mit Hochdruck daran, dann eine spannende Version zeigen zu können, die schon viele Elemente des fertigen MMORPGs enthält. Gezeigt werden sowohl PvE- als auch PvP-Inhalte.

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Weitere Artikel zu Ashes of Creation:

Quelle(n):
  1. MassivelyOP

Overwatch-Chef entlarvt einen der „schlimmsten Accounts, die er jemals gesehen hat“

Auf die Beschwerde eines Spielers hin packt Jeff Kaplan vom Overwatch-Team die Fakten aus. In Internetsprache wurde da jemand fachgerecht „geroasted“.

Die Accountsperren und Banns in Overwatch scheinen langsam Wirkung zu zeigen. Immer wieder werden störende Spieler gesperrt und aus dem Spiel ausgeschlossen. Doch nicht jeder ist mit seiner Sperrung zufrieden und manch einer macht seiner Frustration dann im offiziellen Forum Luft.

So auch der Spieler Ceaya, der sich lautstark aufregte, dass er wegen „störendem Gameplay“ gesperrt wurde und das im „Quickplay“. Er zeigte sich besonders wütend darüber, und ist sich sicher, dass die Reports von Spielern gar nicht überprüft werden. Das ganze System sei automatisch und deshalb anfällig für Ausnutzung.

Allerdings hatte Ceaya wohl nicht damit gerechnet, dass sich auch Jeff Kaplan, der Game Director von Overwatch, manchmal persönlich mit solchen Themen beschäftigt und begann sachlich aufzulisten, wie denn die tatsächlichen Fakten seien.

Overwatch Kaplan Trollface
Wrestle with Jeff, Prepare for Death.

Mehr als 2000 Beschwerden auf einem Account

Demnach habe man die IP-Adresse des Accounts überprüft, von der aus Ceaya im Forum gepostet hatte und fand so einen Account, der ein ziemlich langes Register an Verstößen aufzuweisen hatte.

  • Der Account hat 2247 Beschwerden erhalten
  • Der Account wurde für 9216 Stunden mit Stille bestraft – konnte also nicht chatten. Das sind satte 384 Tage und damit ein Großteil der Zeit, seitdem Overwatch veröffentlicht wurde
  • 3 Mal wurde der Account zum Spielen gesperrt
  • Insgesamt 7 Mal wurde eine Stille-Strafe ausgesprochen aufgrund von Beleidigungen und Spam
  • Der Account wurde ein weiteres Mal direkt von einem GM gesperrt aufgrund von „starkem Griefing“

Damit sei Ceaya der Besitzer eines der „schlimmsten Accounts, die man bei Blizzard jemals gesehen habe.“

Overwatch Winston Primal Rage

Jeff Kaplan sei sich „nicht ganz sicher, ob das wirklich der Account ist, von dem er spricht, aber es sei auf jeden Fall ein nicht ganz idealer Mitspieler in Overwatch.“

Falls das nicht der Account von ihm sei, dann soll er Kaplan doch bitte seinen BattleTag nennen. Denn das Letzte, was man will, ist, dass „gute, ehrliche Mitglieder der Community ungerechterweise bestraft werden“.

Kaplan wurde für diese Reaktion sowohl auf Reddit als auch im offiziellen Forum gefeiert und von Ceaya blieb eine weitere Reaktion (bisher) aus.

Und wieder einmal zeigt sich, dass dinoflask mit seiner Weisheit recht hatte: Wrestle with Jeff, prepare for death.


Kaplan ist in letzter Zeit immer wieder zu Späßen aufgelegt. Letztens entschuldigte er sich bei ganz Australien!

Destiny 2 PC: Sprache ändern – So spielt Ihr auf Deutsch & verbergt den Klar-Namen

Bei Destiny 2 zeigen wir Euch, wie Ihr die PC-Version auf Deutsch spielt und wie Ihr Euren Klar-Namen im Chat verbergt. Ihr müsst nicht Euren echten Namen anzeigen lassen.

Die Closed-Beta von Destiny 2 ist gestern, am 28. August, gestartet. Nachdem viele Hüter für etwa eine halbe Stunde mit dem Saxophone-Fehlercode zu kämpfen hatten, konnten sie sich erstmals mit Maus und Tastatur in den Krieg gegen die Rotlegion stürzen.

Dabei stießen viele Spieler auf wenige “Unannehmlichkeiten”. So läuft die Beta standardmäßig auf Englisch und im Chat wird der “echte Name”, der Klar-Name, angezeigt. Wie lässt sich das ändern?

So stellt Ihr die PC-Beta von Destiny 2 auf Deutsch

Auf der Konsolen-Beta gab es keine Sprach-Probleme. Diese lief hierzulande direkt auf Deutsch. Bei der PC-Beta hingegen müsst Ihr selbst aktiv werden, wenn Ihr das Spiel auf Deutsch erleben wollt.

Öffnet dazu die Blizzard-App und wählt auf der linken Seite den Reiter “Destiny 2”. Klickt nun nicht auf Spielen, sondern erst auf Optionen. Die Optionen findet Ihr direkt unter dem “Destiny 2”-Logo neben “Code einlösen”.

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Klickt in den Optionen auf “Spieleinstellungen”, wo Ihr bei der Text- und Audiosprache zwischen mehreren Sprachen wählen könnt, unter anderem Deutsch. Drückt nun nur noch auf “Fertig” und startet Destiny 2. Nun ist die Beta auf Deutsch.

Klar-Namen verbergen, auf BattleTag umstellen

Im Chat der “Destiny 2”-Beta wird Euer echter Name angezeigt. Wer das nicht will, kann diesen verbergen und auf den BattleTag-Namen umstellen.

Startet hierzu die Beta, loggt Euch ein und geht ins Menü (mit ESC). Klickt dann auf “Einstellungen öffnen”, dann auf Gameplay und dort findet Ihr die Option, den echten Namen zu verbergen.

Viel Spaß in der Beta, Hüter! Wenn Ihr mehr zum Destiny-Universum erfahren wollt, könnt Ihr hier unseren Beginner-Guide zu Destiny 2 aufsaugen. Und hier gibt’s alle Infos zur PC-Beta-Phase von Destiny 2. 

Exklusive Mein-MMO-Rabatte auf die PC-Version von Destiny 2

Zusammen mit Gamesplanet haben wir einen exklusiven Rabatt auf die PC-Version von Destiny 2! 

Und so geht’s:

1. Gehe auf https://de.gamesplanet.com/ und lege einen Account an, bzw. logge dich ein.
2. Gehe auf die Produktseite von Destiny 2 oder Destiny 2 Deluxe (oben verlinkt) und lege das Spiel in deinen Warenkorb.
3. Gib dann in das Feld „Gutschein einlösen“ den Rabattcode DESTINYISTMEINMMO ein.
4. Der Preis des Spiels ändert sich auf 49,79€ (Standard), bzw. 82,99€ (Deluxe) und du kannst es vergünstigt kaufen.
5. Du findest den Key pünktlich zum Preload/Release in deiner Bibliothek auf Gamesplanet.
 

Diese Rabattaktion läuft bis zum 01.09.2017 um 09:59 Uhr.

Pokémon GO: Diese Bonbons solltet Ihr jetzt für später sammeln

Die dritte Generation muss in Pokémon GO erst noch erscheinen. Trotzdem lohnt es sich jetzt schon Mal mit dem Sammeln von Bonbons für Generation 4 anzufangen. Warum, erklären wir in diesem Guide.

Pokémon GO wird schon bald neue Taschenmonster begrüßen dürfen! Die Pokémon der dritten Generation wurden erst kürzlich im Code des Updates 0.71 während eines Data-Minings gefunden. Ein genaues Datum, wann die neuen Pokémon kommen, ist noch nicht bekannt.

Das bedeutet es werden ein paar Pokémon ins Spiel kommen, die Entwicklungen oder Vorstufen der bereits vorhandenen Spezien sind. In Pokémon GO gebt Ihr Euren Pokémon Bonbons, um sie stärker zu machen, sie zu Leveln und zu Entwickeln. Die Bonbons erhaltet Ihr beim fangen von wilden Pokémon, wobei sie nur Bonbons ihres eigenen Typens futtern.

In Generation 3 kommen nur zwei Baby-Pokémon und keine neuen Entwicklungen, die sich auf die jetzigen Generationen beziehen. Diesmal gibt es also weniger Bonbons aufzubewahren, als damals bei der Einführung der Generation 2.

Trotzdem ist es zu empfehlen, jetzt schon Mal fleißig Bonbons aus Generation 1 und 2 einzusammeln – Aber nicht für Generation 3, sondern für Generation 4!

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Die Starter-Pokémon von Generation 4 – Plinfla, Panflam & Chelast

Sammelt Bonbons für Generation 4, bevor der Grind zu aufwendig wird

Mit Generation 3 werden dem Spiel insgesamt 135 neue Pokémon zugefügt. Das hebt die totale Anzahl der Pokémon von 251 auf 386 an. Je mehr verschiedene Pokémon sich im Spiel befinden, umso seltener tauchen die Pokémon einer bestimmten Spezies auf.

Update: In dieser Übersicht zeigen wir Euch die Pokémon aus Gen 1, 2 und 3, die sich in Gen 4 entwickeln

Die Spawn-Rate von Pokémon der ersten und zweiten Generation wird sinken, sobald die dritte Generation auftaucht. Genau deshalb sollte man jetzt schnell anfangen die Bonbons der vorhandenen Generationen zu sammeln.

In Generation 4 gibt es 17 Entwicklungen und 5 Baby-Pokémon, die auf Generation 1 und 2 basieren. Sobald Generation 4 sich im Spiel befindet, werden wir insgesamt 493 Pokémon im Game haben. Wenn Ihr dann nur noch dieses eine Bonbon braucht, um Euer Togekiss zu bekommen, wird es mit all den Pokémon richtig frustrierend an das eine Bonbon zu kommen.

Wer einen etwas entspannteren Grind haben möchte, fängt also lieber heute als morgen mit dem Sammeln der Bonbons an.

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Baby-Pokémon aus Generation 3

In Generation 3 gibt es ingesamt zwei Babys, die sich auf die zweite Generation beziehen.

  • Azurill – Entwickelt sich weiter zu Marill und Azumarril
Pokémon Azurill sprite
  • Isso – Entwickelt sich weiter zu Woingenau
Pokemon Isso Sprite1

Baby-Pokémon aus Generation 4

In Generation 4 gibt es ingesamt fünf Babys, die sich auf die zweite Generation beziehen.

  • Wonneira – Entwickelt sich weiter zu Chaneira und Heiteira
Pokemon Wonneira
  • Pantimimi – Entwickelt sich weiter zu Pantimos
Pokemon Pantimimi
  • Mantyke – Entwickelt sich weiter zu Mantax
Pokemon mantyke sprite
  • Mampfaxo – Entwickelt sich weiter zu Relaxo
Pokemon Mampfaxo
  • Mobai – Entwickelt sich weiter zu Mogelbaum
Pokemon Mobai Sprite

Pokémon die sich in Generation 4 entwickeln – Basierend auf Generation 1 und 2

Insgesamt findet Ihr 17 Pokémon in Generation 4, die sich aus Pokémon der ersten und zweiten Generation entwickeln. Bewahrt Euch Bonbons für die folgenden Pokémon auf.

  • Magnezone – Entwicklung von Magneton und Magnetilo
Pokemon Magnezone Sprite
  • Snibunna – Entwicklung von Sniebel
Pokemon Snibunna
  • Schlurplek – Entwicklung von Schlurp
Pokemon Schlurplek
  • Tangoloss – Entwicklung von Tangela
Pokemon Tangoloss Sprite
  • Rihornior – Entwicklung von Rizeros und Rihorn
Pokemon Rihornior
  • Elevoltek – Entwicklung von Elektek und Elekid
Pokemon Elevoltek
  • Magbrand – Entwicklung von Magmar und Magby
pokemon magbrand
  • Togekiss – Entwicklung von Togetic und Togepi
pokemon togekiss
  • Porygon-Z – Entwicklung von Porygon2 und Porygon
pokemon porygon z
  • Mamutel – Entwicklung von Keifel und Quickel
pokemon mamutel
  • Folipurba – Entwicklung von Evoli
pokemon folipurba
  • Glazioala – Entwicklung von Evoli
pokemon glaziola
  • Traunmagil – Entwicklung von Traunfugil
pokemon traunmagil
  • Ambidiffel – Entwicklung von Griffel
pokemon ambidiffel
  • Kramshef – Entwicklung von Kramurx
pokemon Kramshef
  • Yanmega – Entwicklung von Yanma
pokemon yanmega
  • Skorgro – Entwicklung von Skorgia
pokemon skorgro

Werdet Ihr jetzt schon anfangen diese Bonbons zu sammeln oder wartet Ihr, bis Generation 4 in Pokémon GO angekommen ist?

Passend zum Thema ist dieser Guide: Mit Bonbons und Sternenstaub die Pokemon verbessern und entwickeln!

Quelle(n):
  1. pokemongohub

The Crew 2 – Anspielbericht zum Open-World-Rennspiel

The Crew 2 verspricht packende Rennen in einer Open World. Außerdem sollt ihr übergangslos die Fahrzeuge wechseln und sogar vom Auto aus mit dem Boot übers Wasser heizen oder mit dem Flieger in die Lüfte abheben können. Wie das alles klappt, hat Jürgen auf der Gamescom 2017 ausprobiert.

Ich geb’s zu: The Crew 2 stand nicht unbedingt ganz oben auf meiner Liste der Lieblingsgames von der Gamescom 2017. Zu wenig bin ich Fan von Autorennen und Fahrzeugen im Allgemeinen. Dennoch ist das MMO-Rennspiel von Ubisoft ein interessanter Titel und so ging ich pflichtbewusst zum Anspieltermin in den Ubisoft-Stand auf der Gamescom.

The Crew 2 – Grenzenloses Fahrvergnügen in Top-Grafik!

The Crew 2 Auswahl Fahrzeug

Zusammen mit einer Horde weiterer Journalisten saß ich bald darauf in einem Raum voller Rechner, vor mir ein Xbox-One-Controller. Na toll, mit Gamepads habe ich so gut wie keine Erfahrung, das wird ein Spaß! Es gab noch eine kleine Einweisung durch einen netten Franzosen, dann konnte ich schon loslegen.

„Mach einfach, was du willst!“, meinte ein Mitarbeiter und erklärte mir kurz die Steuerung. Die ging trotz dem ungewohnten Gamepad überraschend gut von der Hand. Und überhaupt, das Spiel sah fantastisch aus und das Rumgefahre machte tatsächlich Spaß!

The Crew 2 Boot

„Schau mal, da ist ein Fluss, fahr da mal rein und drücke die folgenden Tasten“, meinte der hilfreiche Ubisoftler und ehe ich mich versah, saß ich in einem Schnellbot und konnte über das Wasser sausen.

Eine weitere Tastenkombination später war ich plötzlich ein Flugzeug und flog geradewegs durch die Häuserschluchten der nahen Großstadt. Dabei konnte ich durch reinen Zufall ein paar coole Stunts abschließen, beispielsweise haarscharf zwischen zwei Häusern durchflitzen oder unter einer Brücke durchfliegen. Für alles gibt’s Punkte und Achievements.

The Crew 2 – Spontane Rennen oder offizielle Strecken?

The-Crew-2-Motorrad

Die offene Welt von The Crew 2 ist wirklich riesig und man kann praktisch überall hinfahren oder -fliegen. Spontane Rennen und Stunt-Einlagen sind so immer möglich. Wer aber lieber nach klaren Regeln fahren will, kann dies ebenso machen. Überall auf der Map finden sich spezielle Rennstrecken und Spielmodi. Ein Knopfdruck genügt und ich verschickte Einladungen an die anderen Spieler im Raum.

Kurz darauf starteten wir in ein rasantes Moto-Cross-Rennen. Mit meinem Bike heize ich quer durch eine hügelige Rennstrecke, vollführe waghalsige Sprünge und komme ab und an mal vom Weg ab. Das ist aber kein Problem, per Tastenkombination kann ich jederzeit wieder auf die Rennstrecke zurück. Zeit kosten solche Aktionen freilich immer noch, man muss halt nur nicht mühsam wenden und den Anschluss ans Rennen suchen. Ein cooles Komfort-Feature.

The Crew 2 – Spielmodi, Formel 1 oder Drift?

the crew 2

Bei dem Motorrad-Rennen wurde ich trotz allerlei Ungeschick immerhin Fünfter. Nach ein paar weiteren Open-World-Abstechern ging’s dann schon in neue Rennen, die mir der nette Franzose hinter mir empfahl. Das nächste Rennen war eigentlich keines, denn es ging da nur ums Driften. Wer also besonders effektiv und lange um mörderisch enge Kurven schlittert, gewinnt Punkte und damit am Ende den Sieg. 

Beim Driften war ich übrigens in einer Stadt unterwegs und so manche Bude am Wegesrand und so manches Café musste daran glauben. Allerdings weichen Passanten immer in letzter Sekunde aus, brutale Amokfahren gehen (zum Glück) nicht in The Crew 2.

Nach dem chaotischen Drift ging’s dann zum Abschluss auf eine Formel-1-Rennstrecke, wo ich einen fetten Rennwagen fahren durfte. Mit weit über 200 Stundenkilometern tat ich mir allerdings arg schwer mit Kurven. Gut, dass The Crew 2 hier auf Realismus pfeift und man durch einen Crash nur Geschwindigkeit und damit Zeit verliert.

Jürgens Fazit zu The Crew 2

Wow, ich hatte anfangs echt keinen Bock auf den Anspieltermin von The Crew 2, aber am Ende wollte ich gern noch ein paar Runden drehen, als mich die Ubisoft-Mitarbeiter höflich, aber bestimmt, aus dem Raum bugsierten. Es macht einfach Spaß, frei wie der Wind durch die Gegend zu heizen und in Windeseile die Fahrzeuge zu wechseln.

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Und die überall auf der Map verteilten Rennmodi sind nochmal eine Stufe cooler, wenn man beispielsweise seine Skills im Drift beweisen will oder querfeldein durch die Botanik heizt. Dazu kommen noch die vielen Komfort-Features wie die automatische Rückkehr auf die Rennstrecke oder der schnelle Fahrzeugwechsel. Wer also auf grenzenlosen Fahrspaß mit geiler Grafik steht, der sollte sich The Crew 2 unbedingt näher ansehen.

Hier könnt ihr euch The Crew 2 bereits vorbestellen. Das Spiel erscheint am 16. März 2018 für PC, PS4 und Xbox One.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Außerdem geht’s hier zur Beta-Anmeldung von The Crew 2!

Ebenfalls interessant: The Crew 2 – Das sind die Vorbesteller-Boni

Arena of Valor: Beginner-Guide – Mit diesen Tipps startet Ihr richtig durch

Arena of Valor ist ein Mobile-MOBA für alle Spieler, die auch auf dem Smartphone oder Tablet nicht auf die Arena-Action verzichten wollen. In diesem Guide erklären wir Euch, auf was Ihr beim Spielen achten solltet.

In unserem Beginner-Guide wollen wir Euch das Spielprinzip von Arena of Valor näherbringen. Fragen wie:

  • Wie sollte ein Team zusammengestellt werden?
  • Was ist Junglen?
  • Wie spielt Ihr Euch als Team Vorteile heraus, um die Gegner leicht und schnell zu besiegen?

Wer in Ranglisten-Spielen erfolgreich sein will, sollte diese Tipps beherzigen.

Ihr kennt Arena of Valor noch nicht? Hier gibt’s unseren Anspiel-Test zum „MOBA für Zwischendurch“

Die Basics

In Arena of Valor ist es Euer Ziel, den gegnerischen Kern zu zerstören und dadurch ein Match zu gewinnen. Unterstützt werdet Ihr dabei von einem Team, das je nach Spiel-Modus aus zwei oder vier weiteren Mitspielern besteht. Wir beschränken uns in diesem Guide hauptsächlich auf den 5v5-Modus. Einige Tipps wie Item-Auswahl und Teamaufstellungen können aber auch in andere Spielmodi übertragen werden.

Arena of Valor 5v5 Map

Im 5v5-Spiel gibt es drei Pfade (Lanes), auf denen sich Türme befinden. Als Team verteilt Ihr Euch auf der Top-Lane (Oben), Mid-Lane (Mitte) und Bottom-Lane (Unten). Als vierte Option gibt es den Dschungel, in dem die „Jungler“ spielen.

Einzelgänger haben es schwer und Egoismus wird in Arena of Valor nur selten belohnt. Koordiniert Euch deshalb mit Eurem Team, um Vorteile herauszuspielen und die Gegner in ihre Basis zurückzudrängen. Neben Kommunikation ist auch die Klassenwahl und der Kauf der “richtigen” Gegenstände wichtig.

Laning-Phase und Teamfights

Während eines Matches unterscheiden wir grob zwischen zwei Phasen. Am Anfang gibt es die „Laning-Phase“. Die Dauer dieser Phase variiert von Match zu Match. Im Durchschnitt hält sie etwa 5 Minuten. In dieser Zeit sind die Spieler auf ihrer Lane, töten Vasallen und duellieren sich mit Gegnern. Ihr nutzt diese Zeit, um Geld und Erfahrungspunkte zu sammeln und Euch auf die Teamfights vorzubereiten.

Die Team-Phase ist die zweite Phase des Spiels. Dort lauft ihr, wenn möglich, gruppiert über die Karte. In Kombination mit Tanks und Supportern ist Euer Team kompakt und stark. Trefft Ihr auf einzelne Gegner, die noch nicht gruppiert sind, sind diese leichte Ziele für Euch.

Wenn Ihr der Meinung seid, dass es Zeit zum Gruppieren ist, gibt es dafür auch Chat-Befehle, die Eure Verbündeten auf Eure Entscheidung aufmerksam machen. Zum Beispiel die Grüne Fahne am rechten Bildschirmrand oder den Chat-Befehl “Gruppiert Euch für den Team-Kampf”.

Arena of Valor Gruppieren

Als Team geht Ihr gebündelt zu Objectives, versucht Türme einzureißen oder die starken Drachen im Dschungel zu besiegen. Weil Ihr als Gruppe schwerer aufzuhalten seid, könnt Ihr Euch so den Weg zum Kern freikämpfen. Einzelgänger können leicht vom gegnerischen Team überwältigt und getötet werden.

Ein starkes Team besteht aus verschiedenen Klassen. Davon gibt es sechs unterschiedliche, die wir Euch nun vorstellen.

Klassen in Arena of Valor

Die vielen Helden aus Arena of Valor sind in sechs verschiedene Klassen eingeteilt. Es gibt:

  • Tanks
  • Krieger
  • Assassinen
  • Magier
  • Schützen
  • Supporter

Ein typisches Team besteht aus einem Tank, einem Krieger, einem Assassinen, einem Schützen und einem Magier. Wenn Ihr lieber einen Supporter spielt, ist das auch eine gute Wahl, denn jede der Klassen hat einen anderen Einfluss auf Euer Team.

Arena of Valor Klassen-Übersicht

Tanks

Tanks werden mit defensiven Items ausgestattet, halten viel Schaden aus und sind in der Regel Nahkämpfer. Ihr könnt mit ihnen Gruppen-Kämpfe starten (engagen) oder Eure Schützen verteidigen. Während der Laning-Phase spielt man Tanks meist auf der Top-Lane oder sichert den Schützen auf der Bot-Lane.

Krieger

Krieger können mit Verteidigungs-Gegenständen oder mit Angriffsgegenständen gespielt werden. Sie sind Nahkämpfer und stehen in Teamkämpfen meist mittendrin.

Assassinen

Assassinen sind gut, um im Nahkampf Kills zu machen. Ihr spielt sie mit viel Angriffskraft und kaum Verteidigung. Sie bewegen sich schnell und schlagen meistens schon vor dem Teamfight zu, um einen Gegner zu töten und das eigene Team in Überzahl zu bringen. In Teamkämpfen kommen sie meist aus dem Hinterhalt und greifen überraschend die weichen Ziele (Schützen, Magier) der Gegner an.

Magier

Magier machen den meisten Schaden mit Ihren Zauber-Fähigkeiten und nicht mit automatischen Angriffen. Mit ihnen kauft Ihr Fähigkeitsstärke und versucht in Teamfights meist auf Distanz zum Gegner-Team zu stehen, sodass Eure Zauber gerade noch in Reichweite sind. Je nach Team-Aufstellung könnt Ihr Magier auch mit mehr Verteidigungs-Gegenständen ausstatten und dann näher in den Fights dabei sein. Während der Laning-Phase spielt man Magier meist in der Mitte. Ihr könnt mit ihnen aber auch auf der Bot-Lane aushelfen.

Schützen

Schützen sind Fernkämpfer, die mit viel Angriffskraft ausgestattet werden. Mit dieser Klasse seid Ihr in der Lage, viel konstanten Schaden mit Euren automatischen Angriffen auszuteilen. Doch dafür müsst Ihr Euch gut positionieren. Normalerweise steht Ihr während Teamfights in der „Backline“, also ganz hinten. Tanks und Krieger stehen vor Euch und halten Gegner auf, die Ihr aus der sicheren Zone heraus töten könnt. Während der Laning-Phase spielt Ihr Schützen gewöhnlich auf der Bot-Lane.

Supporter

Supporter unterstützen mit ihren Fähigkeiten das Team, indem sie entweder die Verbündeten heilen, schilden, oder deren Verteidigung erhöhen. Oft haben sie Fähigkeiten, um Gegner von Verbündeten fernzuhalten. In Teamfights sollten sie besonders auf Schützen und Assassinen aufpassen, um diese lange am Leben zu halten. Während der Laning-Phase spielt Ihr Supporter meist auf der gleichen Lane wie Schützen.

Arena of Valor Teamfight Artwork

Um Euer Team zu unterstützen, müsst Ihr aber nicht zwangsweise auf einer Lane spielen. Auch im Dschungel gibt es Monster, die Ihr besiegen könnt und die Euch Gold und EXP geben.

Dschungel in Arena of Valor

Als Jungler funktioniert Eure Rolle im Team etwas anders, denn Ihr habt keine bestimmte Lane, auf der Ihr kämpft. Im Helden-Auswahl Bildschirm solltet Ihr für diese Aufgabe den „Bestrafen“-Zauber auswählen. Damit fügt Ihr Monstern auf einen Schlag 800 Schaden zu – je nach Level steigt der Schaden dieses Zaubers. Das bringt noch mehr Geschwindigkeit in Euer Spiel und erleichtert das Junglen besonders.

Arena of Valor Bestrafen

Eure Aufgabe besteht als Jungler darin, die Monster im Wald, zwischen den Lanes, zu töten. Jedes Team hat sechs dieser Monster auf seiner Jungle-Seite. Diese spawnen in regelmäßigen Abständen erneut, nachdem sie getötet wurden.

Kurzzeitige Stärkungszauber (Buffs) bekommt Ihr, wenn Ihr das rote Monster (Machtgolem) oder blaue Monster (Weisheitsgolem) im Dschungel tötet.

  • Der Machtbuff: Eure normalen Angriffe verringern feindliche Bewegungsgeschwindigkeit und verursachen zusätzlich 21-50 Schaden (bei Fernangriffen halbiert).
  • Der Weisheitsbuff: Erhöht Eure Abklinggeschwindigkeit um 20% und stellt zusätzlich pro Sekunde 2% Mana wieder her.

Am jeweiligen Ende des Flusses findet Ihr auch den Abgrunddrachen und die Geisterwache.

Das Töten des Abgrunddrachens gewährt dem ganzen Team Gold und Erfahrungspunkte. Die Geisterwache erhöht die Regeneration auf 1% LP pro Sekunde.

Arena of Valor Geistwache

Eine Gruppenherausforderung ist der Dunkle Schlächter. Mit diesem Riesen-Monster werdet Ihr Euch einen harten Kampf liefern und greift ihn lieber nur als starke Gruppe an. Denn das Vieh haut richtig rein.

Habt Ihr ihn getötet, belohnt Euch der Dunkle Schlächter mit einem 30% Schadensbuff und 1% Regeneration von Mana und LP pro Sekunde. Dieser Buff gilt für das gesamte Team und ist sehr mächtig.

Arena of Valor Schlächter

Durch das Töten der Monster sammelt Ihr Buffs, Gold und Erfahrungspunkte. Euer Team unterstützt Ihr als Jungler außerdem mit „Ganks“.

Was sind Ganks?

Ganks sind überraschende „Besuche“ auf den Lanes. Ihr nutzt den Überraschungsmoment aus, um den Gegner mit Eurem Verbündeten anzugreifen und im besten Fall zu töten. Beispielsweise habt Ihr in der Midlane die Möglichkeit, von oben oder unten in das Geschehen einzugreifen.

Kommt Ihr plötzlich aus den Büschen angerannt, könnt Ihr Gegner schnell überwältigen, die zu weit von ihrem Turm entfernt sind. Timing spielt hier eine wichtige Rolle und ist ziemlich knifflig. Aber keine Sorge: Ihr bekommt mit der Zeit ein immer besseres Timing, wenn Ihr häufiger als Jungler spielt.

Um die Jungle-Rolle gut zu spielen, eignen sich Helden gut, deren Fähigkeiten Gegner kontrollieren. Beispielsweise durch eine Betäubung von Gildur, eine Verlangsamung durch Toro oder andere CC-Effekte wie Spott durch Mina.

Als Jungler ist es wichtig, stets ein Auge auf die Map zu haben und sich zu fragen „Wo stehen Gegner zu weit draußen? Kann ich sie zusammen mit meinen Verbündeten auf der Lane töten oder zum Rück-Teleport bringen?“

Arena of Valor Gank

Sind die Gegner auf der Lane zu stark oder Eure Lebenspunkte zu niedrig, könnte der Gank schnell zum Vorteil der Gegner werden. Darauf solltet Ihr vor dem Gank achten. Euer Ziel ist es schließlich, den Gegner von der Lane zu vertreiben und Euren Verbündeten die Möglichkeit zu geben, einen Tower zu zerstören.

Je öfter Ihr die Rolle des Junglers spielt, desto leichter wird es Euch fallen zu entscheiden, wann sich ein Gank-Versuch lohnt und wann Ihr lieber Monster im Dschungel tötet.

Counter-Jungle – Klaut den Gegnern ihre Monster

Das Counter-Junglen ist eine beliebte Möglichkeit, einen Vorteil gegenüber dem anderen Jungler zu bekommen. Dafür durchquert Ihr den Fluss, der beide Kartenabschnitte in der Mitte trennt und tötet Monster auf der gegnerischen Seite der Map. Dadurch stehlt Ihr dem anderen Jungler Erfahrungspunkte und Gold.

Doch seid vorsichtig! Werft erst einen Blick auf die Karte, bevor Ihr im gegnerischen Kartenabschnitt Monster plättet. Wenn Ihr den feindlichen Jungler nicht seht, besteht die Chance, dass er auf Euch wartet. Auf seiner Seite der Karte ist der Rest vom feindlichen Team oft schneller anwesend als Eure Verbündeten.

Die richtigen Jungle-Items

Als Jungler habt Ihr im Shop eine Extra-Kategorie „Dschungel“. Die „Armbrust des Jägers“ gibt es dort als Start-Item mit drei Ausbau-Möglichkeiten. Durch dieses Item verbessert Ihr Euren Bestrafen-Beschwörungszauber und fügt Monstern im Dschungel mehr Schaden zu. Praktisch, um schnell Erfahrungspunkte zu sammeln und im Level zu steigen.

Arena of Valor Armbrust des Jägers

Der Shop – Welche Gegenstände sollte ich kaufen?

Das Einkaufen von Gegenständen ist ein wichtiger Punkt in Arena of Valor. Ihr könnt Items von unterwegs aus kaufen und müsst Euch dafür nicht zur Basis zurückporten. Aber welche Items solltet Ihr kaufen?

Glass-Canon oder Verteidigung kaufen?

Häufig stellt man sich in Matches die Frage „Soll ich mir jetzt eigentlich auch Verteidigung kaufen, oder komme ich mit purem Angriff durch?“ Leider gibt es auf diese Problematik keine pauschale Antwort. Es kommt immer auf das jeweilige Match an, wie Ihr Euren Helden ausrüsten solltet.

Für ein bisschen Defensive bauen wir auf Schützen und Magiern gerne ein Verteidigungsitem und den Rest Aggressiv. Für diese zwei Klassen kaufen wir „Ruhm der Ahnen“. Das Item gibt einen Bonus von 1000 max. Lebenspunkten. Außerdem steht Ihr nach dem Tod wieder auf. Denn 3 Sekunden, nachdem Ihr besiegt wurdet, belebt Euch das Item mit 40% Lebenspunkten wieder und Ihr könnt erneut kämpfen. Dieser Effekt hat eine Abklingzeit von 3 Minuten.

Arena of Valor Ruhm der Ahnen

Wenn Ihr ein Spiel allerdings total dominiert und Eure Verbündeten gut auf Euch aufpassen, könnt Ihr meist das Verteidigungsitem sparen und dafür noch mehr Schaden kaufen. Das macht Spaß und haut rein.

Welche Durchdringung?

Generell schlägt Euch das Spiel für die verschiedenen Helden Gegenstände vor. Wer also nicht großartig nachdenken will, lässt sich von den empfohlenen Gegenständen leiten.

Doch das ist nicht immer die perfekte Wahl. Kämpft Ihr beispielsweise gegen ein Team, das viele Resistenzen gekauft hat, solltet Ihr Gegenstände kaufen, die diese Resistenzen durchdringen. Ist das Gegner-Team „weich“ und hat kaum Verteidigung gekauft, könnt Ihr puren Schaden bevorzugen und müsst nicht auf Rüstung- beziehungsweise Magiedurchdringung setzen.

Arena of Valor Durchdringung

Zur Durchdringung haben Helden mit Angriffskraft das Item „Schildbrecher“. Die passive Eigenschaft des Gegenstands bringt folgenden Bonus: “Nachdem ein Ziel Schaden genommen hat, verringert dies seine Verteidigung (physisch) 5 Sekunden lang um 50 Punkte. Kann 5-mal gestapelt werden.” Hat ein Gegner also 5 Treffer von Euch erlitten, wird seine physische Verteidigung um 250 reduziert. Damit reduziert Ihr den Bonus eines Frostmantels, der eigentlich 300 physische Verteidigung gibt, enorm.

Magier nutzen zur Magiedurchdringung beispielsweise „Hecates Krone“. Diese gibt neben einem Bonus von 200 Fähigkeitsstärke auch einen Magie-Durchschlagsbonus von 75 Punkten. Dieser Bonus gilt pauschal, muss also nicht auf einen einzelnen Helden ausgeführt werden, sondern zählt auch bei Flächen-Attacken.

Tipps für ein erfolgreiches Spiel in Arena of Valor

Ihr habt die Grundregeln von Arena of Valor jetzt kennengelernt. Nun geht es darum, diese im Spiel umzusetzen.

  • Heldenauswahl: Wählt hier nicht gleich Euren Lieblings-Helden und bestätigt die Wahl, sondern achtet darauf, wie Eure Team-Aufstellung aussieht und was die anderen spielen wollen. Besteht Euer Team nur aus „weichen“ Helden, wäre ein Tank eine gute Ergänzung.
  • Wählt die richtige Lane: Ist in der Mitte schon ein anderer verbündeter Spieler, geht Ihr auf die Top- oder Bot-Lane. Schaut in den ersten Minuten, welche Verbündeten vielleicht Probleme haben und helft ihnen.
  • Ganks: Nicht nur als Jungler könnt Ihr ganken. Auch aus der Mitte heraus könnt Ihr schnell auf die obere Lane laufen und einen Überraschungsangriff starten. Macht Eure Mitspieler am besten per Chat darauf aufmerksam.
  • Türme einreißen: Es dreht sich in Arena of Valor nicht alles nur im Kills. Nachdem Ihr einen Gegner getötet habt, solltet Ihr die Chance nutzen und Schaden auf seinen Turm machen. Wer Türme einreißt, nähert sich der Basis der Gegner und damit dem Kern – Dem Ziel eines Matches.
  • Motiviert bleiben, nicht flamen: Wer nach einem Tod frustriert ist, sollte das nicht an seinem Team auslassen. Bringt hingegen Ideen ein. Statt zu schreiben, wie doof die letzte Aktion von Eurem Assassinen war, wählt Ihr im Chat den Befehl „Gruppiert Euch für den Team-Kampf“. Vielleicht habt Ihr als Gruppe eine bessere Chance.
  • Kommunikation: Für ein erfolgreiches Spiel ist die Kommunikation mit Verbündeten wichtig. Ihr habt dazu den Chat, in dem Ihr schreiben könnt und Quick-Commands für Angriff, Verteidigung und Gruppieren. Die Icons für diese Kommandos findet Ihr am rechten Bildschirmrand über dem Chat-Symbol.

Wer möchte, kann zur Verständigung mit dem Team auch den eingebauten Voice-Chat nutzen. Diesen aktiviert Ihr per Lautsprecher- und Mikrofonsymbol an der Minimap.

Wenig Ego-Aktionen: Es ist zwar schön, wenn Ihr die gegnerischen Helden im 1v2 auseinandernehmen könnt. Das bringt aber nichts, wenn die anderen drei Gegner Eure Basis angreifen und Euer Team überfordert ist. Ihr solltet stets die Karte im Auge behalten.

Richtig positionieren: In Teamfights ist es wichtig, richtig zu stehen. Wer als weicher Held ganz vorne steht, kippt nach den ersten feindlichen Skillshots direkt aus den Latschen. Steht Ihr als Tank außerhalb der Gruppe und lasst die Gegner einfach an Euch vorbei, solltet Ihr Euch wenigstens um die gegnerische Backline kümmern.

Wer alleine auf der Map getötet wird, weil er unbedingt noch einen Buff abholen oder eine Lane pushen wollte, der bringt sein Team automatisch einen Nachteil.

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Viel Glück! Wir hoffen, dass Ihr mit diesem Guide etwas lernen und Euer Spiel verbessern konntet. Habt Ihr noch weitere Tipps? Dann teilt sie doch gerne mit uns in den Kommentaren.

Arena of Valor kostenlos spielen

Destiny 2 PC-Beta: Start-Uhrzeit – Heute geht die Closed-Beta los! – Saxophone

Bei Destiny 2 ist heute der Start der Closed-Beta auf dem PC! Um welche Uhrzeit geht’s los? – Update: Der Fehler-Code Saxophone treibt sein Unwesen.

Update 19 Uhr: Ihr müsst eine Aktualisiserung herunterladen. Sie ist rund 100 MB groß. Bungie schreibt, Ihr sollt die Blizzard-App neustarten, falls Ihr nicht spielen könnt. Ihr könnt beim Login in eine Warteschlange kommen.

Update 19:05 Uhr: Die Beta ist bei mir noch nicht spielbereit. Auch reddit klagt, es gehe noch nicht.

Update 19:06 Uhr: Wählt “Europa”, sofern Ihr auf starten klicken könnt. Allerdings gibt es die ersten Fehlercodes. “Saxophone” taucht auf. Laut Fehlerbeschreibung soll man die Destiny-Anwendung neustarten. Naja, immerhin mal keine Tiernamen als Fehlercodes.

Update 19:15 Uhr: Von Bungie gibt es ein Statement: man untersucht das Saxophone-Problem.

Update 19:30 Uhr: Immer mehr Spieler kommen in die Beta rein. Viel Spaß!

Viele Hüter und alle interessierten PC-Spieler, die bald Hüter werden wollen, scharren schon mit den Hufen. Denn heute, am 28. August 2017, ertönt der Startschuss für die Beta-Phase von Destiny 2 auf dem PC.

Aber wann geht’s eigentlich genau los?

Um 10am PST geht’s los – Also heute Abend

Vor wenigen Stunden bestätigte Bungie den endgültigen Start-Termin für die Closed-Beta: 10 AM Pacific, das ist bei uns um 19 Uhr. Hier sind die Start-Termine, die Ihr kennen müsst:

  • Destiny 2 PC Beta mit Early-Access: 28. August 2017 um 19 Uhr
  • Destiny 2 PC Open-Beta: 29. August 2017 um 19 Uhr
  • Am 31. August 2017 endet die PC-Beta-Phase um 19 Uhr

Nicht nur eingefleischte PC-Spieler, die nun erstmals mit Destiny in Kontakt kommen, werden gespannt auf diese Beta-Phase von Destiny 2 blicken. Mit Sicherheit wird auch der ein oder andere erfahrene Hüter die PS4 oder Xbox One in diesen Tagen ruhen lassen und sich einen Eindruck davon machen, wie sich Destiny 2 mit 60 FPS und unlocked Framerate spielt.

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Damit Ihr während der Beta nicht wild und verwirrt auf die Tasten hämmert, haben wir hier eine Grafik zur Steuerung mit Maus und Tastatur für Euch:

Probleme der PC-Beta

Falls Ihr Probleme mit der PC-Beta von Destiny 2 habt – hier ist die Liste der bekannten Probleme von Bungie:

  • Spieler könnten während des Spielens der Destiny-2-Beta aufgrund von abgelaufenen Treibern auf Probleme stoßen. Um das beste Spielerlebnis für Destiny 2 auf PC zu ermöglichen, sollten Treiber zur aktuellsten Version aktualisiert werden.
  • Die Destiny-2-Beta läuft unter Umständen nicht, wenn sie in einem Ordner installiert wurde, der lokalisierte Zeichen beinhaltet (z. B. Umlaute, griechische Zeichen, Kyrillisch, Kanji etc.). Spieler sollten die Beta unter einem Pfad installieren, der diese Zeichen nicht enthält, oder den Standardinstallierungsort beibehalten.
  • Spieler können auf Probleme stoßen, wenn sie einem Einsatztrupp eines Spielers aus demselben lokalen Netzwerk beitreten. Spieler mit diesem Problem sollten sicherstellen, das UPnP in ihren Netzwerk-Einstellungen aktiviert ist.
  • MSAA befindet sich noch in der Entwicklung. Dadurch können Spieler auf diverse Probleme stoßen wie zum Beispiel visuelle Artefakte und Leistungsverschlechterung bei der Nutzung von MSAA.
  • Multi-GPU-Unterstützung ist noch in der Entwicklung. Dadurch können Spieler auf diverse Probleme stoßen wie zum Beispiel visuelle Artefakte und Leistungsverschlechterung bei der Nutzung von NVIDIA SLI. AMD Crossfire-Support ist in der Destiny 2-PC-Beta nicht verfügbar.
  • Die Destiny-2-Beta muss aus der Battle.net-App von Blizzard geöffnet werden. Wenn Spieler die Beta direkt aus der ausführbaren Datei aus öffnen, erhalten sie unter Umständen eine Fehlermeldung oder der Destiny-2-Beta-Client reagiert nicht mehr. Spieler, die auf dieses Problem stoßen, sollten den Beta-Client über das User Interface mit Alt+F4 schließen und die Destiny-2-Beta mit dem „Play“-Button im Destiny-2-Tab der Blizzard-App starten.

Seid Ihr heute Abend am Start? Tretet Ihr erst morgen bei oder interessiert Euch die PC-Beta nicht?

Exklusive Mein-MMO-Rabatte auf die PC-Version von Destiny 2

Zusammen mit Gamesplanet haben wir einen exklusiven Rabatt auf die PC-Version von Destiny 2! 

Und so geht’s:

1. Gehe auf https://de.gamesplanet.com/ und lege einen Account an, bzw. logge dich ein.
2. Gehe auf die Produktseite von Destiny 2 oder Destiny 2 Deluxe (oben verlinkt) und lege das Spiel in deinen Warenkorb.
3. Gib dann in das Feld „Gutschein einlösen“ den Rabattcode DESTINYISTMEINMMO ein.
4. Der Preis des Spiels ändert sich auf 49,79€ (Standard), bzw. 82,99€ (Deluxe) und du kannst es vergünstigt kaufen.
5. Du findest den Key pünktlich zum Preload/Release in deiner Bibliothek auf Gamesplanet.
 

Diese Rabattaktion läuft bis zum 01.09.2017 um 09:59 Uhr.


Interessant: Destiny 2 PC-Beta: Start, Preload, Keys, Codes, Open-Beta – Alle Infos

Hearthstone Guide: So besiegt ihr den Lichkönig!

Wir verraten euch, wie ihr den Endboss der aktuellen Hearthstone-Erweiterung besiegt – den Lichkönig Arthas.

Der letzte Flügel der Eiskrone-Zitadelle von Hearthstone ist seit einigen Tagen offen und immer mehr Spieler versuchen sich an dem Lichkönig. Dieser hat jedoch ein paar wirklich fiese Tricks auf Lager, sodass das Bezwingen des Meisters des Frostthrons gar nicht so einfach ist.

Und doch ist die Lösung des Rätsels manchmal einfacher, als man denken könnte. Denn die größte Schwäche des Lichkönigs scheinen kleine, besonders nervige Diener zu sein: Murlocs!

Der Nutzer redstringer hat ein relativ simples Deck erstellt, mit dem sich der Lichkönig bezwingen lässt, noch bevor es in die „heiße Phase“ des Kampfes geht – also Zug 7. Dann würde er nämlich eigentlich Frostgram anlegen und das Spielfeld mit gefangenen Seelen fluten und ganz nebenbei noch immun werden.Wow arthas lichking

Lichkönig-Guide: Murlocs sind der Tod von Arthas

Der Trick bei dem „The Lich King Boss Adventure – murloc Mage“-Deck ist alt und nicht besonders kreativ – ein gnadenloses Überrennen mit einer Murloc-Armee. Denn der Lichkönig hat nur wenige Karten in seinem Deck, um das frühzeitig zu verhindern.

Das Murlocorakel leistet hier gute Dienste, aber auch alle anderen „kleinen“ Murlocs können glänzen. Wer dann noch einen effektiven Finisher benötigt, der verlässt sich auf den Gutmütigen Megasaurus, der alle Murlocs auf dem Spielfeld zusätzlich mutiert. Ein „+3 Angriff“ oder „Windzorn“ kann dem Lichkönig so bereits in Zug 4 die Lebenspunkte abziehen.

Wie das Ganze (mit einer nahezu perfekten Starthand) aussieht, zeigt dieses Video:

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Die komplette Deckliste zum zu The Lich King Boss Adventure murloc Mage findet ihr hier.

Wer einfach nur den Code des Decks in das Spiel kopieren will, nutzt den folgenden String.

[vc_toggle title=”Code für das Murlocmagier-Deck”]AAECAf0EAA+7AsUD2wP+A8sE7QSWBeMF0AenCLwIiq0CncICscICp80CAA==[/vc_toggle]

Arthas als spielbarer Held – Was muss getan werden?

Wer sich Prinz Arthas als spielbaren Helden verdienen will, der muss den Lichkönig mit allen Klassen im Duell besiegen. Das ist schwierig, denn Arthas hat für jede Klasse einen besonders fiesen Start parat. Folgende Fähigkeiten gilt es, geschickt zu kontern:

  • Druide: Alle Diener mit Kosten 3 oder weniger werden in beiden Decks und Händen vernichtet.
  • Jäger: Für jeden Diener im Deck erleidet der Jäger zum Beginn der Partie 2 Schadenspunkte.
  • Magier: Die Lebenspunkte des Helden werden auf 1 gesetzt.
  • Paladin: Wann immer ein befreundeter Diener stirbt, steht er auf Seite des Lichkönigs wieder auf.
  • Priester: Priester können keine Emotes mehr benutzen (Ja, wirklich).
  • Schurken: Alle Zauber in der Hand und dem Deck des Spielers werden vernichtet.
  • Schamane: Alle Diener des Spielers haben die Werte 1/1.
  • Hexenmeister: Jede doppelte Karte im Deck fügt dem Helden 2 Schadenspunkte zu.
  • Krieger: Der Lichkönig erhält 100 zusätzliche Punkte Rüstung.

Hearthstone Arthas Menethil HeroGrundsätzlich muss man sagen, dass die oben beschriebene Murloc-Strategie auch bei fast allen anderen Klassen funktioniert. Man kann die Diener also bedenkenlos übertragen. Lediglich Jäger, Krieger und Hexenmeister könnten ein paar Probleme bekommen.

Wer sich der Herausforderung stellen und den Lichkönig 9 Mal bezwingen will, der sollte viel Zeit mitbringen. Der Streamer Chakki hat mehr als 3 Stunden benötigt, um Arthas mit jeder Klasse zu bezwingen. Ein Blick in seinen (sehr langen) Stream könnte sich also lohnen, wenn man noch Tipps und Tricks für die einzelnen Klassen will (Bild erscheint ab Minute 9:00).


Wir haben euch außerdem 9 coole Decks aus “Ritter des Frostthrons” vorgestellt, mit denen ihr auch im gewerteten Spielmodus einige Erfolge feiern werdet.

Quelle(n):
  1. hearthpwn.com

Kleines Gaming-Wunder – Wie es Gigantic doch noch zum Release geschafft hat

Das Free2Play-Action-MOBA Gigantic ist mittlerweile auf PC, Steam, Windows 10 und Xbox One verfügbar. Doch lange Zeit sah es nicht so aus, als wenn das bunte Spiel überhaupt noch erscheint. Lest hier alle Details und Anekdoten aus einer wahrhaft turbulenten Entwicklungsgeschichte.

Gigantic-Steam-launch-04

Gigantic ist ein kunterbuntes und rasantes Action-MOBA-Spiel, das plattformübergreifend auf dem PC via Steam, Perfect Worlds Plattform Arc und Windows 10 sowie Xbox One gezockt werden kann. Seit dem Steam-Launch Ende Juli läuft das Spiel recht ordentlich und erfreut sich an positiven Steam-Reviews. Doch das es so weit kam, war keinesfalls selbstverständlich. Gigantics Zukunft stand während der Entwicklung mehr als einmal auf der Kippe und das Spiel drohte zu scheitern.

Gigantic – Vom PvPvE-Dungeon-Brawler zum Hero-MOBA-Shooter

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Ursprünglich sollte Gigantic im Jahre 2014 ein ganz anderes Spiel werden. Das Ur-Konzept von Gigantic war, dass zwei Teams durch einen Mini-Dungeon preschen und in der Mitte gegen einen dicken Boss sowie das jeweils andere Team antreten. Während der ersten Gameplay-Tests kam heraus, dass der PvP-Teil viel spaßiger war als das Verkloppen des Bosses.

Damals entstand schon das Konzept des heutigen Gigantic: Eine offene Arena, in der man das gegnerische Oberviech mit Hilfe der eigenen Bestie erschlagen muss und dazwischen hilfreiche Kreaturen an bestimmten Orten beschwört. Doch die Neukonzeptionierung kostete Zeit und Geld und dem Entwicklerstudio Motiga drohte das Geld auszugehen. Ein neuer Investor musste her.

Gigantic – Microsoft schreitet zur Rettung und bringt den Untergang

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Dieser rettende Investor war niemand geringeres als der Software-Riese Microsoft. Unter dessen Ägide sollte Gigantic bereits 2015 erscheinen. Doch Microsoft verlangte für seine Unterstützung einen hohen Preis: Gigantic musste exklusiv für Microsoft-Plattformen erscheinen. Das hieß im Klartext, dass Gigantic nur auf der Xbox One und Windows 10 laufen durfte.

Das alleine war schon ein Wermutstropfen. Schlimmer war jedoch, dass durch den Microsoft-Plattform-Zwang ein großer Teil der bisherigen Entwicklungsarbeit für die Katz war. Die Xbox unterstützte nämlich kein vom Spiel getrenntes Frontend, was bislang aber die übliche Methode in Gigantic war, um vor dem Spiel ein Match zu finden und mit anderen Spieler zu kommunizieren.

Die Entwickler mussten also das Frontend von Grund auf neu hochziehen und das kostete Zeit und Geld. Somit wurde es nichts mit dem Release 2015. Schlimmer noch, Ende des Jahres wurde das Geld so knapp, dass man sich von 16 weniger essentiellen Mitarbeitern trennen musste, um das verbliebene Budget noch so lang wie möglich zu nutzen.

Gigantic am Ende, alles ist aus! Oder ….?

Gigantic Pakko 02

All die Einsparungen halfen nichts, Im Februar 2016 war alles Geld von Microsoft aufgebraucht und das Spiel immer noch nicht fertig. Daher musste Motiga-Chef Chris Chung schweren Herzens alle 75 Mitarbeiter versammeln und ihnen eine traurige Nachricht überbringen: „Ihr seid alle entlassen, es ist kein Geld mehr da.“

Damit war Gigantic eigentlich gestorben, doch dann passierte etwas, was selbst heute noch für Chung und viele Motiga-Mitarbeiter bizarr anmutet: Am nächsten Tag saßen alle Mitarbeiter wieder an ihren Plätzen und werkelten weiter am Spiel. Es war, als seien sie nie gefeuert worden.

Für 3,5 Wochen arbeiteten 90 Prozent der Belegschaft  unbeirrt weiter.  Nur einige sprangen doch noch ab, da die finanzielle Situation zu prekär war. Die restlichen Mitarbeiter schoben Überstunden und Nachtschichten und taten ihr Äußerstes, um das Spiel noch fertig zu bekommen. So sehr glaubten sie an die Idee hinter Gigantic. Das Spiel musste einfach ein Erfolg werden.

Gigantic – Beharrlichkeit zahlt sich aus

Gigantic Screenshot-Combat

Der Kampfgeist und der Optimismus der Motiga-Mitarbeiter zahlte sich am Ende aus. Chris Chung suchte verzweifelt nach neuen Investoren und fand diese letztendlich bei Perfect World. Der Publisher hatte schon die MMOs Neverwinter rund Star Trek Online erfolgreich vertrieben und hatte Erfahrung mit Online-Games.

Bei einem Studiobesuch bei Motiga waren die Vertreter von Perfect World zutiefst von den Mitarbeitern beeindruckt, die trotz Entlassung noch spät Nachts malochten und voller Elan an ihrem Spiel festhielten. Am Ende des Besuchs meinte Yufan Zhang noch zu Chris Chung: „Chris, wir kriegen das hin!“

Unkomplizierte Hilfe

Gigantic hero samurai birdman

Dennoch war die finanzielle Situation der Belegschaft unklar. Elan und Optimismus helfen schließlich nicht, wenn man Rechnungen und Mieten zu zahlen hat. Und da Verhandlungen über Publishing-Deals sich Wochenlang hinziehen können, drohte nach wie vor das Ende von Motiga und Gigantic.

Das wollte Perfect World freilich nicht zulassen. Daher gab es schon kurz nach Beginn der Verhandlungen eine kleine Finanzspritze vom Publisher an Motiga, damit das Studio seine Löhne und Betriebskosten zahlen konnte.

Perfektes Ende dank Perfect World

Im Mai 2016 war der Deal dann unter Dach und Fach: Gigantic wurde von Perfect World als Publisher vertrieben und konnte endlich vernünftig zu End entwickelt werden. 2017 erschein dann Gigantic nach und nach auf allen geplanten Plattformen und da Microsoft nicht mehr dabei war, durfte das Spiel nun auch auf Steam und über Perfect Worlds Plattform Arc erscheinen.

Mit dem Release soll aber noch lange nicht Schluss sein. Die Entwickler haben noch massig Content in der Pipeline und wollen jeden Monat einen neuen Helden und weitere Neuerungen bringen. So kam nur einen Monat nach Release schon der neue Held Oru ins Spiel.

https://youtu.be/h321-zOwQec

Gigantic ist kostenlos als Free2Play-Spiel verfügbar. Zur offiziellen Website geht es hier lang:

Gigantic kostenlos spielen

Ebenfalls interessant: Gigantic im Anspiel-Test

Engramme entschlüsseln leicht gemacht – in Destiny 2 gibt’s stets den besten Loot

In Destiny 2 müsst Ihr Euch keine Gedanken mehr um Euer Gear machen, wenn Ihr Engramme entschlüsseln lasst.

Das ist sicherlich jedem Hüter in Destiny 1 schon mal passiert: Man rennt vollgepackt mit Engrammen zum Kryptarchen und lässt diese in Windeseile entschlüsseln, um kurz darauf zusammenzuzucken und sich in die Faust zu beißen – denn man vergaß, vorher das Gear mit dem höchsten Licht-Level anzulegen.

In Destiny 1 war und ist es so, dass das Licht-Level des Engramm-Loots direkt von Eurem Hüter-Licht-Level abhängt. Sprich, wollt Ihr das bestmöglichste Zeug aus den Engrammen erhalten, müsst Ihr Euren Charakter vor dem Entschlüsseln auf das höchste Licht-Level bringen, das Euer Gear hergibt. Sonst erhält man Items, die einen beim Aufleveln nicht weiterbringen.

Destiny-Kryptarch-Engramm

In Destiny 2 wird das anders. Da werdet Ihr nicht mehr aufgrund Eurer Vergesslichkeit beim Engramme-Entschlüsseln zusammenzucken.

Es ist nicht mehr vorteilhaft, das beste Gear beim Entschlüsseln anzulegen

Wie der Project-Lead Mark Noseworthy via Twitter bekanntgibt, ist es in Destiny 2 nicht mehr vorteilhaft, das mächtigste Gear vor dem Entschlüsseln der Engramme anzulegen. Der Grund: Es werde stets der bestmögliche Loadout berücksichtigt.

Das heißt, der Engramm-Loot richtet sich nicht nach dem Gear, das Ihr gerade ausgerüstet habt, sondern nach dem bestmöglichen Gear, das Ihr zurzeit ausrüsten könntet (falls Ihr es nicht schon tragt). Ihr bekommt also stets Items mit dem höchstmöglichen Licht-Level aus den Engrammen.

Allerdings ist gegenwärtig noch nicht klar, ob sich diese Neuerung nur auf die Items bezieht, die der Hüter im Inventar hat, oder auch auf jene, die er im Tresor hat. Diese Frage wurde Noseworthy bereits mehrfach gestellt. Eine Antwort darauf gibt’s gegenwärtig nicht. Update: Der gesamte Account wird betrachtet – was Ihr ausgerüstet habt, was Eure anderen Charaktere haben, was im Tresor ist.

destiny-2-kryptarch

Dennoch: Die Community auf reddit begrüßt diese Veränderung. Es sei eine großartige “Quality of Life”-Neuerung – denn je weniger Zeit man in den Menüs verbringen muss, desto besser. Und jeder habe schon mal vergessen, das richtige Gear zum Engramme-Entschlüsseln anzulegen. Den Ärger darüber werde wohl niemand vermissen.

Exklusive Mein-MMO-Rabatte auf die PC-Version von Destiny 2

Zusammen mit Gamesplanet haben wir einen exklusiven Rabatt auf die PC-Version von Destiny 2! 

Und so geht’s:

1. Gehe auf https://de.gamesplanet.com/ und lege einen Account an, bzw. logge dich ein.
2. Gehe auf die Produktseite von Destiny 2 oder Destiny 2 Deluxe (oben verlinkt) und lege das Spiel in deinen Warenkorb.
3. Gib dann in das Feld „Gutschein einlösen“ den Rabattcode DESTINYISTMEINMMO ein.
4. Der Preis des Spiels ändert sich auf 49,79€ (Standard), bzw. 82,99€ (Deluxe) und du kannst es vergünstigt kaufen.
5. Du findest den Key pünktlich zum Preload/Release in deiner Bibliothek auf Gamesplanet.
 

Diese Rabattaktion läuft bis zum 01.09.2017 um 09:59 Uhr.

Quelle(n):
  1. reddit

Gigantic: Neue Map „Wizard Woods“ mit mysteriösem neuen Feature

Für Motigas rasanten Hero-Shooter Gigantic ist eine neue Map geplant. Auf der Karte „Wizard Woods“ gibt es noch mehr vertikale Aktion und ein noch unbekanntes Feature.

Gigantic wizard woods 01

Gigantic ist ein quietschbunter Hero-Shooter von Motiga, in dem ihr nicht nur gegnerische Helden umhaut, sondern auch Monster beschwört und ein riesenhaftes Vieh mit Hilfe eines eigenen Mega-Monsters bekämpft. Bisher gibt es drei Maps, doch eine vierte Karte ist schon in Arbeit.

Gigantic – Wizard Woods – Vertikale Map mit neuem Feature

Gigantic wizard woods 04

Die bisherigen Maps für Gigantic, Sanctum Falls, Siren’s Strand und Ghost Reef, sind allesamt recht klein, aber auf viele Ebenen angelegt. Auf der Gamescom 2017 erfuhren wir, dass gerade eine weitere Map namens Wizard Woods in Entwicklung ist.

Wizard Woods wird die gleichen Features wie die übrigen Maps haben. Es gibt also ebenfalls:

  • Zwei große Guardians
  • Plätze zum Beschwören von Kreaturen
  • Die CLASH-Spielmechanik, die nach einiger Zeit das Spielfeld verkleinert
Gigantic wizard woods 05

Zusätzlich zu diesen Features ist Wizard Woods noch mehr auf vertikales Gameplay ausgelegt und bietet gute Deckung durch das Wald-Setting. Außerdem soll die Map im Zentrum ein Feature enthalten, das es bislang noch nie in Gigantic gab.

Weitere Infos zu diesem Feature, der Map und zum Release konnten wir bisher leider nicht herausfinden. Wir haben aber bereits bei Motiga nachgefragt und liefern die Infos nach, sobald wir sie haben! Erste Bilder von der Map können wir aber bereits hier zeigen.

Ebenfalls interessant: 10 Gründe, Motigas Hero-Shooter anzuspielen

Mühsames Meisterwerk – Final Fantasy XIV Stormblood im Test

Wir haben die neue Erweiterung von Final Fantasy XIV Stormblood durchgespielt. Hier lest Ihr unseren Test.

Mann, die Welt zu retten, ist wirklich anstrengend. In Stormblood bin ich zwar die Kriegerin des Lichts und jeder sagt mir, wie wichtig ich bin und wie oft ich in den letzten Jahren Eorzea gerettet habe, das hindert aber keinen daran, mich dreimal quer durch die Pampa zu schicken, um niedere Botengänge zu verrichten.

Wenn ich das getan hab, krieg ich eine winzige Menge Erfahrungspunkte und ein kleines Trinkgeld. Dann schickt man mich auf den nächsten Botengang.

Das ist aber nur die Hälfte meiner Karriere in Stormblood. Im zweiten Leben töte ich riesige Fantasie-Wesen, die den Willen eines Volkes repräsentieren. Ich schlage mich mit größenwahnsinnigen Despoten herum, bin Teil einer Gemeinschaft von Helden und gerate in viertelstündigen Bosskämpfen ins Schwitzen.

Shinryu
Der Endboss von Stormblood: Shinryu.

Wer nach diesen epischen Boss-Kämpfen von Stormblood wirklich noch meint, das Kampfsystem von Final Fantasy XIV sei altbacken, der tickt nicht mehr richtig, wie die Heldin von Stormblood, Lyse, es formulieren würde.

Der Held von Stormblood, das bin nicht ich, das sind andere. Die treffen die Entscheidungen. Ich bin mehr so für das Grobe zuständig, schlachte mich durch Monsterhorden. Warum mir Stormblood am Ende doch noch gefallen hat, dazu gibt’s mehr in diesem Test.

ff14 stormblood 01

Stormblood besteht im Prinzip aus drei Spielen:

  • Das ist einmal ein elender Nebenquest-Grind mit dumpfen Fetch-und-Kill-Quests. Durch insgesamt 6 Zonen questet man sich durch. Die Zonen an sich sind liebevoll gestaltet – aber das Gameplay von FF14 ist langweilig beim normalen „Kämpfen“.
  • Im MMORPG-Teil des Spiels, in Instanzen und Bosskämpfen, ist das Gameplay hingegen fantastisch. Die Instanzen machen richtig Laune, die Bosskämpfe sind die Krönung. Hier passiert in jeder Minute Kampf so viel, dass ich immer gut zu tun hab.
  • Dazu kommt eine starke RPG-Komponente. Die Hauptstory ist toll gestaltet, schön erzählt, Cut-Scenes sind vertont. Stormblood ist hier ein RPG, wie man es kaum noch findet mit interessanten Figuren, glaubhaften Konflikten und einer schönen, liebevollen Inszenierung.

Stormblood im Test: Ein Spiel zum Überfressen

Der Mix hinterlässt ein seltsames Gefühl bei mir: Ich bin jetzt froh, dass ich sagen kann: „Ich hab’s geschafft.“ Während ich’s gespielt habe, hatte ich aber zu weiten Teilen das Gefühl, Hausaufgaben zu erledigen, bis ich endlich rausgehen und spielen kann.

Stormblood ist wie ein Schweinebraten in einer Welt, in der man nur noch mundgerechte Happen kennt. Während die meisten anderen Spiele in kurze Spielepisoden von 15 bis 25 Minute zerfallen, ist Final Fantasy XIV was, wo man am Stück mehrere Stunden dran sitzt und sich dann auch mal fühlt, als sei man überfressen.

Auryn Ende FinalFantasy14

Neue Features – Was bringt Stormblood zu Final Fantasy XIV?

Stormblood ist im Prinzip eine reine Content-Erweiterung mit nur spärlichen Neuerungen und frischen Features.

An Features kommen:

  • zwei neue Klassen, der Rotmagier und der Samurai – mit denen hatte ich wenig zu tun, ich hab meinen Barden weitergespielt. Beide Klassen sind Schadensausteiler. Ich hab die zumindest mal freigeschaltet. Sie lassen sich beide interessant spielen, aber das ist eher was für später, wenn es ans Twinken geht.
  • das neue „Unterwasser und Schwimm“-Feature taucht im Spiel nur spärlich auf, viel Einfluss auf FF14 hat es nicht. In einer Zone wird viel geschwommen – das nervt aber eher, als dass es wirklich was bringt.
  • die „Jumping Potions“ interessieren mich als Stammspieler nicht sonderlich, die sind mehr was für Neu- oder Wiedereinsteiger
Samurai-Job

Es gibt aber Detail-Änderungen, die man stark merkt:

  • Das Inventar wurde so vergrößert, dass ich mir in 60, 70 Stunden nicht einmal Gedanken darum gemacht habe. Vorher musste ich ständig aufräumen.
  • Durch das „Zieh automatisch das beste Zeug an“-Feature, das vor einiger Zeit kam, musste ich mir auch keinen Kopf ums Equipment machen.
  • Änderungen im Skill-System machen das Spiel flüssiger und logischer. Der „Bleib gefälligst stehen“-Bonus, den man dem Barden in Heavensward aufgedrückt hatte, ist jetzt weg und ich kann mich wieder freier bewegen. Juhu!

Das sind keine Änderungen, bei denen man mit der Zunge schnalzt, aber sie machen ein schon rundes Spiel noch etwas besser und angenehmer. Fairerweise muss man FF14 auch zu Gute halten, dass hier neue Features und Verbesserungen auch in “normalen Patches” kommen. Man wartet nicht extra auf die nächste Erweiterung, wie das andere MMORPGs gerne tun.

Final Fantasy XIV: Progression bei Skills und Equip ist linear

Allerdings kann man diese Vereinfachung auch als Kritikpunkt sehen: Ich musste mir 60, 70 Stunden lang keine Gedanken um Ausrüstung oder Skillpunkte machen.

Das zeigt, dass es mit der Individualisierung bei Final Fantasy XIV nicht weit her ist. Das Spiel ist linear. Man trifft bei der Charaktergestaltung eigentlich keine Entscheidungen bis ins Endgame hinein, wo man dann überlegt, wie man vielleicht die Ausrüstung verzaubert.

Eigentlich muss man bei Final Fantasy XIV nur eine Frage bei der Progression beantworten: “Welche Klasse will ich spielen?”

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Das Belohnungs-System ist erstaunlich unbefriedigend für ein so großes und gutes MMORPG. Nach einer Quest hab ich die Auswahl zwischen 3 Items, von denen oft keins für meine Klasse ist, und einem Stück Material, mit dem ich meine Ausrüstung verzaubern kann, aber auch nicht muss, weil der Vorteil marginal ist und das jedes Mal einen mittlerer Aufriss darstellt.

Der Bereich „Items und Individualisierung“ ist während der Levelphase ausgegraut und startet dann erst mit Level 70.

Die Story: Werkzeug einer höheren Macht

Die Story ist auf unzählige Weisen miteinander verknüpft. Figuren wurden vor Jahren eingeführt, kommen jetzt wieder. Es gibt ein Geschwader von Charakteren, guten und bösen, die alle ihren Aufritt haben.

Die Story läuft in der Regel wie ein Film ab. Final Fantasy XIV will zwar, dass man sich als Spieler im Zentrum dieses Treibens fühlt, in Wirklichkeit ist man aber nur der Zuschauer, der durch die Geschichte geführt wird.

Wirklichen Einfluss auf das, was passiert, hab ich nicht. An manchen Stellen ärgert mich das richtig, wenn ich Teil eines völlig idiotischen Plans bin, bei dem ich nach 2 Sekunden rufen möchte: „Mach das nicht, das ist total hohl!“, ich muss aber schweigend, lächelnd und nickend daneben stehen, weil die handelnden Figuren das Zepter führen. Ich hab nichts zu melden.

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Meine Rolle ist im Prinzip die des „Deus ex machina“: Die Helden brocken sich irgendeine super-dicke Suppe ein und rufen dann: „Kriegerin des Lichts! Die Situation ist unmöglich, aber du hast schon früher das Unmögliche geschafft. Töte den wiedererwachten Gott/all unsere Feinde/diesen Steuereintreiber.“

Und hinterher heißt es: „Oh, wie du das nur immer machst! Du bist ein großes Vorbild für uns alle.“

Helden sind alle unfassbar gut und pflichtbewusst

Die Charaktere auf der „guten Seite“ sind ein bunt gemischter Haufen von Leuten, die eigentlich alle unfassbar gut sind und nur das Richtige tun wollen. Der Konflikt, der hier auftaucht, ist dann: „Ein Held muss seine Zweifel überwinden und sein Schicksal als Anführer annehmen.“

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Dabei nimmt Stormblood die Geschichte an sich ernst. Vor allem am Anfang wird der Grundkonflikt eines Landes gezeigt, das unter Besatzung steht: Die Bewohner haben keine Freiheit und nicht die Wahl, sich aufzulehnen. Sie können sich nur in ihr Schicksal fügen, weil sie machtlos sind. Entweder sterben sie oder sie leben unterdrückt weiter.

Das ist gut gemacht und das Entsetzen der „guten Befreier“ über die Lethargie der Bevölkerung ist eindringlich. Das wird über Stunden in der Handlung zelebriert.

Schurken sind die Stars von Stormblood

Die eigentlichen Stars von Stormblood sind aber die Bösewichte. Immer wieder wird zu denen und ihrem finsteren Treiben hinüber geblendet:

  • Da ist der vergnügungssüchtige Prinz, der sich aber nicht an Frauen oder Essen berauscht, wie normale Menschen das tun, sondern der sein Heil einzig im Kampf sucht und auf eine möglichst herausfordernde Beute wartet
  • Da gibt’s eine Statthalterin, die im Prinzip eine verkorkste Domina ist und einen tumben Raufbold als Untergebenen hat, der ständig verliert, aber nicht so recht begreift, wieso
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  • Die beste Figur in der Schurkenparade ist eine Mhigitin, also eine Angehörige des unterdrückten Volks, die sich den Unterdrückern angeschlossen hat, um eine Zukunft zu haben. Sie wird von der „Herren-Rasse“, den Garlear, aber abschätzig behandelt. Sie wird von einem Ehrgeiz getrieben, sich selbst zu beweisen, der schon etwas Tragisches hat. Wie die Helden auch glaubt Fordola, alle Widerstände überwinden zu können, wenn sie sich nur genügend anstrengt – aber sie ist eben auf der falschen Seite. Die stärkste Figur in Stormblood.

Story ähnelt Star Wars, trotzdem herausragend

Fans von FF14 hören es nicht gerne, aber: Stormblood erinnert stark an Star Wars. Die Figuren-Konstellation ist ähnlich: ein bunt gemischter Haufen gegen ein gesichtsloses Imperium. Das Befreiungs-Motiv ist stark und in einer Nebenhandlung hat man sogar eine Prinzessin und ihre Doppelgängerin.

Aber die Story und die Welt von Final Fantasy XIV sind klar die Stärke des Spiels.

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Auch die Detailverliebtheit und Sorgfältigkeit des Spiels, muss man herausheben. Das trägt aber auch zur Mühseligkeit von Final Fantasy XIV bei.

  • In einer Situation muss man Wachen betäuben. Jedes andere Spiel hätte es an der Stelle gut sein lassen. Bei Final Fantasy XIV muss man die dann tatsächlich noch, jeden einzeln, an ihre Schlafplätze zurückbringen, damit die anderen Wachen nicht sofort merken, dass da was nicht stimmt, sondern denken, die betäubten Wachen schlafen nur.
  • Ein anderes Mal muss man Steine schleppen und der Timer, den man für die normale “Ich interagiere mit einem Gegenstand”-Handlung braucht, ist merkbar langsamer, als man es sonst gewohnt ist.

Das sind Details, bei denen man in dem Moment vielleicht die Augen verdreht, aber die dazu beitragen, dass man das Spiel wirklich ernst nimmt.

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Final Fantasy XIV wird besser, aber nicht wirklich anders

Final Fantasy XIV ist das, was es ist. Die Erweiterung Stormblood wird niemanden begeistern, den das Spiel bis jetzt kalt gelassen hat. Aber wer das MMORPG mag, der wird’s nach Stormblood wahrscheinlich lieben.

Die Story ist schön gemacht, die Zonen sind cool – die Asia-Atmosphäre tut Final Fantasy XIV gut.

Es ist ein tolles, ganz eigenes Spiel, dem man aber seine Schwächen verzeihen muss, wenn man es liebt:

  • Das Kampfsystem ist toll für Raids, in denen 20 Sachen in der Minute passieren. Es ist grausam beim Solo-Questen, wo nichts, aber auch gar nichts Aufregendes in einem Kampf passiert.
  • Die Hauptquests sind spannend und vollvertont, die Nebenquests nudelt man so runter. Die hat man vergessen, noch während man sie abschließt.
  • Die Zonen sind schön gestaltet und wenn man fliegen kann, kann man die voll genießen. Bis dahin reitet man auf seinem Chocobo kreuz und quer durch die Landschaft und genießt die schöne Musik, auch wenn man dieselbe Strecke jetzt das fünfte Mal abreitet und einen NPC verflucht, der noch eine Fetch-Quest übrig hat.
FF14 Ja das ist scheiße
Viele Entscheidungen hat man nicht, aber … “Scheiße” würde ich das auch nicht nennen.

Aber die Summe des Spiels ist größer und besser als seine Teile. Durch das mühsame Weltenretten im Kleinen wird die Belohnung am Ende umso größer, wenn man es wieder geschafft hat und mit seinen Freunden zusammen feiern kann. Durch die Stunden, in denen man seine Alltagspflicht als Held erledigt hat, wird der epochale Bosskampf am Ende umso bedeutsamer und schöner.

Stormblood ist ein Spiel für eine kleine Spieler-Gruppe. Es ist für Spieler, die finden, dass zu einem MMORPG auch ein gutes Stück Arbeit gehört. Vielleicht passt das nicht mehr so in unserer Zeit wie noch vor einigen Jahren, aber Final Fantasy XIV Stormblood ist ein meisterhaft gearbeitetes MMORPG mit einer tollen Story, in die man für zig Stunden eintauchen kann.

Wer noch mehr Meinung über Final Fantasy XIV haben möchte, dem empfehlen wir diesen Test.

Monster Hunter World – Katzen heuern neue Begleiter für Euch an

In Monster Hunter World wird es Story-Quests für Spieler mit hohen Rängen geben. Das gab es in den früheren Teilen nicht. Außerdem sind die kleinen Katzen-Begleiter jetzt in der Lage, Freundschaften zu schließen und kleine Monster mit auf eine Quest zu nehmen. Auf der Gamsecom 2017 verrieten Produzent Ryozo Tsujimoto und Direkto Yuya Tokuda diese und mehr neue Details.

Auf der Gamescom 2017 führte der YouTuber und Monster-Jäger Arekkz Gaming ein Interview mit dem Direktor Yuya Tokuda und dem Produzenten Ryozo Tsujimot. Die beiden Entwickler verrieten ihm neue Details über Monster Hunter World. Es folgt eine Auflistung der neuen Infos aus dem Interview.

MonsterHunterWorld2

Das System von Low-Rank und High-Rank bleibt bestehen – Jetzt aber mit mehr Story

In Monster-Hunter-Titeln können Jäger in ihrem Rang aufsteigen. Durch das Jagen von Monstern und dem Abschließen von Schlüssel-Quests wird der Rang erhöht. Ein höherer Rang schaltet schwierigere Quests frei.

Die Strukturen des Low-Rank und High-Rank bleiben erhalten. In den älteren Titeln gab es allerdings keine Story mehr für Spieler mit hohen Rängen. Diesmal möchten die Entwickler aber, dass die Story auch für High-Rank-Spieler weiter vorangetrieben wird. Ryozo versprach im Interview eine nette, kompakte Geschichte, die sich über Story-Quests durch das gesamte Spiel ziehen wird.

MonsterHunterWorld Handler Quests

Die einzige Veränderung im Ränge-System wird sein, dass Multiplayer- und Singleplayer-Quests zusammengelegt werden. Vorher gab es eine Trennung der Village-Hall und Gathering-Hall. Die Gathering-Hall war der Online-Modus, in dem die Schwierigkeit der Quests auf mehrere Spieler ausgelegt waren. Es gab also deutlich stärkere Monster zu erlegen als im Solo-Bereich.

Mit Monster Hunter World gibt es nur noch eine Halle, in der die Spieler entweder eine Quest Solo oder im Multiplayer annehmen.

Palicos können Freundschaften schließen und vorübergehend kleine Monster anheuern

Palicos sind in Monster Hunter kleine Kreaturen, die wie Katzen aussehen und auf zwei Beinen laufen. Es war schon immer möglich diese als Begleiter mitzunehmen, um auf Quests unterstützt zu werden.

In Monster Hunter World können die Spieler nur noch einen Palico mit auf Quests nehmen. Dieser Palico kann sich aber mit den ortsansässigen Katzen anfreunden. Diese Katzen bringen dem Palico vom Spieler die Sprache von kleinen Monstern bei. Sobald der Palico ein paar Wörter gelernt hat, können die kleinen Monster vorübergehend mit auf eine Quest gehen.

Die Monster bleiben aber nur kurzweilig beim Spieler und verlassen ihn wieder.

Monster Hunter World Palico Feline

Open-World-Maps gehen mehr in die Tiefe als in die Weite

Als die Entwicklung von Monster Hunter World im Jahr 2014 begann, gab es noch weniger Open-World-Games als heute. Das war noch, bevor die meisten mit Zelda: Breath of the Wild in Berührung kamen.

Allgemein gilt bei dieser Art von Games, dass der Spieler viele Freiheiten besitzt, auf welche Art er durch das Spiel schreiten möchte. Er kann selbst bestimmen, wann er was erkunden möchte und ist an keinen festen Ablauf gebunden.

Viele der damaligen und heutigen Open-World-Games warben mit der Größe und Weite ihrer offenen Welt. Einigen, wie auch Zelda: Breath of the Wild, wurde vorgeworfen, dass ihre Welten zwar riesig seien, dafür aber leer.

Mit Monster Hunter World möchten die Entwickler genau das Gegenteil erreichen. Anstelle einer einzigen, großen, weiten Map wird es mehrere Karten geben. Jeder der einzelnen Gebiete soll eine Tiefe bekommen, die dem Spieler viel Detail und Interaktion in der Welt bieten soll.

MonsterHunterWorld Scout Fliegen

Bärte, DLC-Quests zum Herunterladen & Eier

Neben den oben genannten neuen Infos verrieten Tsjuimoto und Tokuda noch mehr:

  • Kosmetische Anpassungen: Die Entwickler versprachen Bärte. Die Erschaffung des Charakters bekommt in Monster Hunter World mehr Details als ältere Titel.
  • Kostenlose DLC-Quests zum Herunterladen: Es ist Tradition der Franchise, fortlaufend kostenlose DLC-Quests anzubieten. Dadurch, dass Monster Hunter World auf den Heim-Konsolen PS4 und Xbox One erscheint, können die Entwickler aber kreativer mit den DLC-Quests werden. Vorstellbar wäre, dass es zeitbegrenzte Quests gibt, in denen Spieler zu einem bestimmten Zeitpunkt ins Spiel hüpfen müssen.
  • Es gibt ein Maximum von 4 Spielern im Quest-Coop und eine Lobby für bis zu 16 Spieler
  • Eier-Quests werden dynamischer: Jägern wird es in Zukunft möglich sein, mehr Aktionen auszuführen auf einer Eier-Quest. Früher konnten sie nur die Eier halten und laufen.
MOnsterHunterWorld9

Interessant:

Quelle(n):
  1. gematsu