Mein MMO fragt: Fast-Food – Sind Eure Zock-Sitzungen kürzer geworden?

Alles im Gaming drängt auf kürzere Matches. Das passt besser zur heutigen Zeit, glaubt man. Aber stimmt das überhaupt? Spielt Ihr jetzt länger oder kürzer oder früher?

Es ist der Trend: kurze Matches, kurze Sitzungen. Der Dungeon-Run sollte nicht länger als 15 Minuten dauern, die Runde im PvP vielleicht 12 Minuten. Alles soll schnell gehen, niemand darf sich langweilen. Der Pulsschlag des Gamings ist schneller geworden.

In modernen Mobile-Games dauern die Runden nur 2 oder 3 Minuten, dann könnte die Busfahrt ja schon zu Ende sein.

Die kleine Nummer zwischendurch

Waren früher in RPGs lange Sitzungen üblich und schwärmten Fans davon, gestern wieder in einem Spiel so versackt zu sein, dass sie die Zeit vergessen haben, geht der Trend heute zur „Mini-Partie.“ Kaum noch ein Spiel, das nicht auf eine Rundenlänge setzt, die so zwischen 10 und 20 Minuten liegt.

Entwickler sehen eine Zeitenwende im Konsumverhalten der Spieler. Die Aufmerksamkeitsspannen werden kürzer. Spieler wollen häufiger belohnt werden, irgendwas soll immer los sein.

Destiny 2 Blau

Kurze Quests, kurze Instanz-Runs: Das heißt auch „Viele Belohnungen.“ Spieler müssen nicht eine Stunde spielen, bis der nächste Kick in Form einer Belohnung einsetzt, sondern der ist nur 15 Minuten entfernt.

Bei kurzen Matches im PvP, so die Logik, ist die Niederlage nicht so schlimm, denn auch wenn man unterlegen ist, dann ist ja der nächste Kampf nur Minuten entfernt. Bei langen Matches, in denen man früh auf die Verliererstraße abbiegt, ist die Frustration größer.

Der Albtraum bei MOBAs wie LoL: ein Match bekommt Überlänge. Läuft ein 20-Minuten-Fight plötzlich eine Stunde, verschiebt sich alles.

Spieler können nicht planen, das echte Leben ruft, das Spiel steht aber auf der Kippe – solche „Ausreißer“ störten den Spieler-Takt. Eine einheitliche Spiellänge soll her. Man liest von Spielen: So was wollen wir nicht mehr. Wir führen Regeln ein, um solche Ausreißer einzufangen.

Zilean LoL

Ein bisschen hiervon, ein bisschen davon

Der Trend geht zum Gaming-Menü. Spieler wollen nicht mehr an einem Abend nur ein Spiel für 4 Stunden zocken, sondern wollen da und dort mal kosten. Hier drei Runden Hearthstone, bis alle da sind, dort zwei Instanzen in World of Warcraft, zwei Partien Overwatch mit der Stammgruppe und danach noch Heroes of the Storm mit den Kumpels zum runterkommen –  ein Menü und alles gibt es in Blizzards Ökosystem Battle.net.

Bei den „großen MMORPGs“ scheint der Trend hin zu „portioniertem Content“ zu gehen. The Elder Scrolls Online, das ursprüngliche nur epische Schlachten bieten wollte, setzt nun auf Schlachtfelder. Raids in World of Warcraft hat man schon seit längerem vor lästigen Trash-Passagen befreit. Nun sind Raids in Flügel unterteilt. Alles soll portioniert werden, damit sich Spieler die großen Content-Happen besser einteilen können.

Sogar das Slow-Food-Spiel überhaupt, Final Fantasy XIV, kam den Spielern jetzt mit „Jumpin Potions“ ein Stück entgegen. Chef Naoki Yoshida spürt den Wandel der Zeiten.

FinalFantasy Auryn

Spielt Ihr jetzt kürzer?

Wir wollen von Euch wissen: Passt diese Philosophie der Gaming-Industrie auch zu Eurem Nutzerverhalten? Sind Eure Spiele-Sessions kürzer geworden? Spielt Ihr noch Games mehrere Stunden am Stück oder sucht Ihr den Kick und wechselt regelmäßig hin und her? Oder knallt Ihr Euch kleine Häppchen desselben Spiels wieder und wieder rein?

Hat sich Euer Spielverhalten geändert?


Die Umfrage von letzter Woche ist auch noch auf:

Mein-MMO fragt: Welche MMOs sind für Gamerinnen interessant?

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Bronkowski

Hattet ihr letztens nicht auch einen Artikel über das “älter werden” der Spieler?
Ich könnte mir einen gewissen Zusammenhang bei diesen Themen vorstellen.
Zu meiner jüngeren Zeit habe ich es geliebt mehrere Stunden an einer Quest/Spiel/Mission zu hängen, mittlerweile und mit Kindern ist es deutlich angenehmer bei kürzeren Partien von 10-20min noch mal eine Runde zu spielen, das passt deutlich besser in den kürzeren Abend als eine Instanz o.ä. von mehreren Stunden. Früher startete ich auch mal direkt nach der Arbeit, mittlerweile nie vor 19h. Wenn man dann nur 1-2 in der Woche spielt bieten kurze Runden für mich mehr Abwechslung, da ich mehrere unterschiedliche Dinge machen kann.

Manuel Obermeier

Wie früher bei MMOs oft studenlang vorm Rechner, nur das heute eine MOBA Runde nach der anderen gezockt und in der Rangliste nach oben geklettert wird 😉

tomdiander

Ich bin immer noch gerne stundenlang in einem Rollenspiel unterwegs, da hat sich nichts geändert. Ich teste nur heute nicht mehr jedes Spiel an sondern suche mir meinen “Zeitfresser” gezielt aus.

Ahmbor

Trotz Kind und Frau, Familie und Arbeit, spiele ich genausoviel wie damals. Hobby bleibt Hobby. Und dafür nimmt man sich Zeit.

Ob ich jetzt 2-4 Stunden meiner Zeit mit anderen Hobbies, TV, Büchern, Freunden oder Social Media Gedöns verbringe oder mit Spielen. Zeit hat man immer.

Corbenian

Toll, jetzt habe ich dank dem Titelbild Hunger D:

Aufgrund meines Alters habe ich inzwischen einfach nimmer die Zeit, viele Spiele ausführlich und intensiv zu zocken. Daher spiele ich gerne Hearthstone, HotS und Overwatch. Die Spiele sind super und man kann problemlos zwischendurch zocken. Falls man länger Zeit hat, taugen die Spiele auch für längere Spielsessions.

Aber ich nehme mir auch mal Zeit für intensiveres Spielen. Da wäre vor kurzem v.a. Zelda BotW zu nennen! Davor war es GTA5 und davor Skyrim.

Insane Crane

Zelda BotW ist ein richtig gutes Spiel. Ich bin überrascht wie schnell manchmal die Zeit vergeht wenn man eigentlich nur kurz ein paar Sachen sammeln wollte und dann merkt “oha das waren ja wieder 2 Stunden!” 😀

Daxter

Nein hat sich nix geändert, Spiele solange wie ich Lust hab. Es hat sich nur geändert das die Spiele immer beschissener werden, wenn ich die Spiele von heute mit denen von damals vergleiche. “Damals” gab es noch Innovationen und die Entwickler haben Herzblut reingesteckt und heute sind min. 60% aller Neuerscheinungen absolute Rotze und immer das gleiche…siehe COD als Beispiel. Da werden Kleinigkeiten als mega derbe geile Innovation angepriesen wie zum Beispiel COD.

ItzOlii

Du hast grundsätzlich nicht unrecht.
Aber gerade COD ist hier das beste Beispiel. Erwartest du das Infinity Ward, Treyarch und co Jahr für Jahr das Rad neu erfindet?
Ich spiele COD nahezu seit über 10 Jahren und kaufte mir abgesehen von Ghost und AdvancedWarfare jeden Ableger.
Cod ist nicht auf dem Stand von 2003 stehen geblieben- es hat sich weiterentwickelt. Jedoch nie derart massiv das es durch riesige Innovationen zu einem anderen Pvp geworden wäre.
Und für viele Fans von COD ist das auch wünschenswert.
Gerade in den letzten 5-6 Jahren hatte COD einen Wandel punkto Movement etc. Das Movementsystem wurde arg verändert mit den Wallrides etc. Das kann man im Rahmen dieser Franchise gesehen schon eine Innovation nennen. Was passierte dann? Langfristig ging die Community wortwörtlich die Wand hoch und forderte das gute alte Movementsystem wo es keine Jumpshots, Wallrides etc gab. Das sieht man nun an dem neuen Konzept von WWII welches immer wieder mit “Boots on the Ground” angepriesen wird und die Community feiert es.
Das könnte man sogar als einen Rückschritt bezeichnen, wenn man so will, jedoch ist das “back to the Roots” genau das was viele wollen.

Wie gesagt, was auf den ganzen Markt die fehlende Innovationskraft anbelangt hast du Recht. Cod ist m.M.n einfach ein falsches Beispiel da dort der grossteil der Community nur wenig Innovative Neuerungen wollen:)
Ich hab das Gefühl bei vielen Games heutzutage trauen sich die Entwickler einfach zu wenig da sie sich wohl davor fürchten das Spiel, mit neuen Innovationen die nicht ankommen, gegen die Wand zu fahren.

Schlachtenhorn

“Der Albtraum bei MOBAs wie LoL: ein Match bekommt Überlänge. Läuft ein 20-Minuten-Fight plötzlich eine Stunde, verschiebt sich alles.”

Wobei die Aussage mit dem Beispiel etwas Paradox wirkt wenn man bedenkt das die Durchschnittslänge einer Partie (zumindest bei League of Legends) bei 35 Minuten liegt.
Aber genau da zeichnet sich der Trend auch ab, früher war die Durchschnitts dauer 50/50+ Minuten.

Ich sehe das eher zwiespältig.
Wenn man als Schüler/Auszubildender/Job bedingt viel Zeit hat, kann man sagen:
Ja die Runden/Raid/Kämpfe können ruhig länger dauern.
Aber die meisten finden keine Zeit mehr wenn die Partie sich enorm in die länge zieht.

Meiner Ansicht nach ist es bis zu einen gewissen Grad vernünftig die Zeit runterzuregulieren.
Jedoch es nicht zu übertreiben wie z.b. 5 Minuten Solo-Raids.

Lootziffer 666

toller Artikel, regt zum Nachdenken an.

Koronus

Also ich spiele mehr als früher da ich als Student viel mehr Zeit habe, als als Schüler. Ansonsten für mich können CO-OP Runden in SC II ruhig länger sein. Kaum wenn es interessant wird, ist es auch schon vorbei.

ItzOlii

Ich wünschte ich könnte das von mir auch noch behaupten.
Beginne nächstes Jahr mein Studium und da wird erstmal 4 Jahre nur wenig Zeit zum zocken bleiben.
Da geniesse ich es jetzt noch zu arbeiten und nach dem Feierabend und am Weekend sorglos ein paar Stunden am Stück zu spielen.
An die Zeiten als Schüler darf ich mich gar nicht erinnern wie viel Zeit wir da noch zum zocken hatten.
Das ganze Wochende und nach der Schule auch stundenlang in Runescape und BF die Zeit verbracht.. hei war das schön

Koronus

Ach. Ich war meist so bis 17/19 Uhr in der Schule, musste dann noch bis so 19-21 Uhr Hausaufgaben erledigen und zwischen 21 und 22 Uhr Nachtmahl essen und Bettfertig machen da um 22 wieder heißt schlafen gehen und um 6 wieder aufstehen und für Schule fertig machen.

ItzOlii

Ja bei so Tagen bleibt dann nicht viel Zeit zum zocken.
Ich geniesse jetzt noch die Zeit wo solche Tage seltenheit sind, sobald mein Studium beginnt wird es dann wohl grössenteils wieder ähnlich klingen.

Klix

In den ersten Jahren bleibt tatsächlich nicht viel Zeit fürs zocken. Außer du bist ein Überflieger 😀 Ich hab mir meine ps4 auch erst gekauft, als ich im Master Studium war. Irgendwie wars erst ab da so richtig entspannter und man hatte deutlich mehr Zeit für andere Dinge.

ItzOlii

Ja ich bin gespannt was schlussendlich zum zocken übrig bleibt. Mache mein Studium berufsintegriert und da bleibt wohl neben Arbeit und Uni nicht viel übrig.. lernen sollte man ja auch noch.
Aber Destiny 2 soll ja nun mit dem realen leben leichter zu vereinbaren sein- da kommt mir das ganz Recht xD;-)
Schlussendlich kann man nach dieser stressigen Zeit das zocken wieder umso mehr geniessen.

Psycheater

Ist das so das man an einem Feierabend in, sagen wir mal 4 Stunden, mal eben 3-5 Spiele zockt?! ????

Ich muss sagen das Ich mittlerweile deutlich länger und intensiver zocke als früher und wenn wir abends zu dritt oder viert oder unterwegs sind wird ein Spiel schön gesuchtet und zwar als einziges.

Aber interessant mal Eindrücke von anderen hier zu hören ????

Derio

Hängt ziemlich von meiner verfügbaren Zeit ab. Wenn ich weis, es steht mehr zur Verfügung dann schmeiß ich schonmal Games an, bei denen man länger hocken bleibt. Ansonsten unter der Woche eher mal ne flotte Runde Warframe, WoT ect. Da weis man ziemlich gut wie lang eine Runde dauert.

Persönlich mag ich längere Zockerpartien ab einer Stunde lieber. Weniger Hektik, mehr Zeit das Hobby zu genießen.

Ayrony

Die bisherigen Kommentare vertreten ja durchaus die Meinung, dass Spiele doch schon seltener Belohnungen etc. abwerfen dürfen.

Bei mir genau das Gegenteil. Klar, als Schüler und auch als Student habe ich noch WoW und andere MMOs bis zum Exzess gespielt… stundenlang. Jetzt arbeite ich 8 – 10 Stunden am Tag. Zuhause wartet die Freundin. Der Haushalt. Dann hat man noch andere Hobbies wie Sport etc. – Innerhalb der Woche bin ich dann froh, wenn ich überhaupt mal 30 Minuten ohne Unterbrechung spielen kann, da kommen dann Games wie Warframe etc. ganz gut – Rein, raus, fertig.

Das Problem: Wenn ich mal am Wochenende mehr Zeit hab. Die Freundin weg ist. Keiner Zeit hat. Werden mir Spiele wie Warframe und andere Games, die kurze Rundenzeiten haben extrem schnell langweilig…. Ist irgendwie ne nervige Zwickmühle.

Luriup

PvP/RvR:
Wenn ich in ESO ins AvA gehe,dann mindestens für 4-5h,
genauso wie zu DAoC Zeiten.
BGs sind und bleiben BGs für ne schnelle Runde Köpfe einkloppen
aber nix auf Dauer.

PvE:
Nach Dungeon Runs von 60-90min Dark Poeta in Aion ohne Garantie auf Loot,
bevorzuge ich nun den 20-30min FFXIV Run wo ich immer Steine für bekomme.^^

Immer nur ein Spiel und kein gehopse.

Lightbird

Mobil kurz, daheim lange Runden

Dani S

Ich mag kurze Runden so ist es einfacher falls man mal nicht viel Zeit hat oder keinen Bock mehr dann geht man halt nach ner halben Stunde oder früher wieder…

Insane Crane

Ich habe eigentlich kein Problem damit wenn Spiele auch mal länger dauern. Ganz im Gegenteil finde ich eher das viele Sachen zu schnell zu Ende sind bzw zu kurz designt.
Von mir aus kann eine Runde Overwatch gerne mal länger dauern das gibt Spannung. Auch gefallen mir Modi a la Battlefield mit langen Runden besser als das Ruck Zuck eines CoD.

Ich bin auch ein großer Madden Fan und da kann so ein Match auch mal seine 30-45 Minuten dauern. Für mich überhaupt kein Problem.

Zelda:BotW ist seit langem mal wieder ein Titel der mich richtig fesselt. Die Freiheiten die einem das Spiel gibt und die schier endlosen Möglichkeiten begeistern mich einfach nur. Da kommt es nicht selten vor das der komplette Abend dann samt Frau vor der Switch verbracht wird. Davon in Zukunft gerne mehr.

Derdon

Ich spiel eigentlich nicht weniger bzw. weniger lang, aber die neuen Spiele werden alle auf Häppchen und schnell schnell programmiert …

RaZZor 89

Spieler wollen sich einfach kaum noch anstrengen, immer ein Glücksgefühl haben und für die kurze Runde noch fett belohnt werden. Ich finde das nicht wirklich gut

Bodicore

Ich spiele definitiv nicht weniger oder kürzer aber ich trinke mehr Kaffee als damals wo es bei Todesstrafe verboten was in den ersten 3h des Raids aus Klo zu gehen…
Bei uns war die erste Regel man kommt angefuttert und ausgesch… zum Raid 🙂

Aber ich finde 5 Minuten Bosskampf und wenig Trash super, man will ja was erleben…
Besser nur 5 Minuten und ein aspruchsvoller Kampf als 15Min kampf mit istets wiederholten Phasen.
2h-3h Raid reicht auch absolut….

twitch.tv/xycupid

Vermisse da ein bischen die alten DAOC-Zeiten, wo man wirklich was machen musste um Zeug zu bekommen und Ich sitz auch gerne ne längere Zeit an nem Raid oder sonst was

Abah

Ich hasse dieses Gehetze heutzutage. Ich will spiele mit Substanz, klar ist nichts gegen eine kurze Runde Hearthstone, PUBG oder auch Overwatch einzuwenden, aber sowohl digital als auch physisch mag ich Spiele mit Substanz die sich über Stunden oder Tage erstrecken.

Ich bin leidenschaftlicher Strategiespieler und liebe Stellaris, EU4 oder Civ (auf Marathon), ich will einfach ewig in einem Spiel versinken.
Ich habe lange Zeit WoW gespielt aber als Dungeons durch den Dungeonfinder zu schnell verdaulicher anonymisierter Kost wurden starb für mich ein wichtiger Aspekt des Spiels. Ich habe es trotzdem weiter gespielt, aber es war nicht mehr das gleiche Spiel.

Ich möchte mal wieder in einem MMO versinken wie einst in WoW. Andererseits wird man älter und hat immer weniger Zeit, ich könnte heute gar nicht mehr so intensiv spielen wie vor 12 Jahren.

Marc El Ho

So ist es. Diese Go-Go-Spielerschaft geht mir auch gehörig auf den Senkel. Aber “ADS” ist mittlerweile ein Volksphänomen

Dave

wer macht denn Burger mit Brötchen vom Bäcker? Tss tss

m4st3rchi3f

Echt, die macht man gefälligst selbst.

Insane Crane

Genau so wie das Burger Patty und die Sauce!!! Besser geht einfach nicht. ????

ItzOlii

Ich persönlich bin eher jemand der sich gerne länger Zeit für ein Spiel nimmt.
Bei Shootern wie Overwatch, Cod usw macht es Sinn das die Matchs nicht länger als 10-15 min dauern. Wenn ich hingegen Teso spiele wünsche ich mir schon Dungeons die nicht nach 10-15 min durch sind. Das darf dann gerne ne Stunde dauern, auch wenn ich dadurch weniger belohnt werde ist für mich der Spass grösser.
Allgemein zock ich lieber das selbe Game viele Stunden am Stück als da an einem Abend durch 3 Games zu rushen nur um mir überball die Dailys zu sichern etc. Das wäre mir zuviel Stress.

Caldrus82

Ehrlich gesagt ist es bei mir genau anders rum. Ich würde mich gerne mal wieder so richtig in einem Spiel verlieren, am besten in einem MMO. Ich erinnere mich damals noch an DAoC, die Welt entdecken, das leveln in der Gruppe, der Spaß im RvR…das Spiel hat mich 8 Jahre lang fasziniert. (mit Pausen sogar ein bisschen länger, war später nochmal für ein paar Runden auf dem Ami-Server)
Danach dann WoW…aber das hat mich “nur” bis WotLK richtig halten können. Alles danach hab ich angespielt aber im Endgame hat es mich dann kaum mehr interessiert, war alles so kurzlebig und schnell verbraucht.
Meine 2 letzten Hoffnungen ruhen daher auf Camelot Unchained und Pantheon ^^

twitch.tv/xycupid

Du sagst es, mit DAOC hab Ich damals mit 13 angefangen und hab bis heute nichts mehr gefunden was mich so begeistert hat.
Destiny kommt da nah ran, aber DAOC vermisse Ich irgendwie doch jeden Tag aufs neue.

Phinix Silverbullet

Ich mag dieses “gehetze” überhaupt nicht…. alles muss schnell, schnell, schnell…. das ärgert mich mehr und verdirbt mir den Spaß.

Erst letzten Abend habe ich mir richtig schön 3std. Zeit genommen und weiter in Skyrim gezockt.
In Spielen wie Overwatch ist das defenitiv sehr angenehm und es würde keinen Sinn machen die Matches länger als 10min gehen zu lassen, aber in WoW stört mich das immer sehr wenn irgendwelche Leute aus der Gilde die Leute so durch den Raid prügeln und nur “go go go” schreiben.

Dazu muss ich aber auch sagen das ich ein sehr gemütlicher Mensch bin der sich gern zeit nimmt, mich hetzen und stressen lasse ich mich nur ungern weil es völlig unnötig ist.
Unterm Strich biste vllt. nur 1min schneller.

Aber darauf läuft unsere Gesellschaft ja hinaus…. alles muss schneller werden, am besten sofort und jeder ist ungeduldig und kann nicht mehr warten oder sich wirklich zeit nehmen.

EN16M4

Ich persönlich glaube eher, dass gerade dieser “Fast Food” Gamingwandel dafür sorgt, dass man mehr spielt, da es dann öfter heißt: “Ach nur noch eine Runde, dann bekomme ich wieder was.”
Also bei mir persönlich hat sich nicht viel im Verhalten geändert. Ich stehe immer noch drauf, mich in ein Spiel reinzuwerfen und damit den Abend zu verbringen. 🙂

Loki

Wenn ich zocke, dann zocke ich ein Game. Sollte ich davon genug haben, wird die PS4 ausgemacht.

Bei Singleplayer Spielen verziehe ich mir vor die Konsole und möchte nicht gestört werden, bei einem guten Game versinke ich einfach in Raum und Zeit. Ich weiß noch, wie ich Bioshock Infinite gezockt habe, meine Freundin ins Bett gegangen ist und ich zu ihr meinte “nur noch eine kurze Runde”. Die kurze Runde ging 6 Stunden, und dann hatte ich das Spiel durch und ging völlig zufrieden und übermüdet inst Bett.

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