Breakaway: Angespielt – Als Champion in den Battlegrounds von Amazon

Unser Autor Patrick hat das Amazon-Spiel Breakaway ausprobiert und schildert Euch seine ersten Eindrücke. Ist das Spiel etwas für Euch?

Breakaway ist ein Spiel der Amazon Game Studios, das sich aktuell in der Alpha-Phase befindet. Noch bis heute Abend könnt Ihr kostenlos an dieser Alpha teilnehmen und das Spiel ausprobieren. Euch stehen in der Testphase acht verschiedene Helden zur Auswahl. Dabei gibt es Nahkämpfer, Fernkämpfer, Zauberer und Supporter. Die üblichen Klassen-Aufteilungen, die man auch aus anderen aktuellen Spielen kennt.

Wie spielt sich Breakaway?

Nachdem Ihr das Spiel herunterladen und installiert habt, könnt Ihr an einem Tutorial teilnehmen. Dort wird Euch zunächst die Steuerung erklärt. Mit W,A,S,D steuert Ihr Euren Helden aus der 3rd-Person-Ansicht. Spezialattacken wirkt Ihr mit den Tasten Q, E und R. Mit der Maus steuert Ihr die Kamera und könnt mit den Maustasten Eure Primär- und Sekundär-Fähigkeiten benutzen.

Neben diesen Attacken haben die Helden außerdem die Möglichkeit, spezielle Vorrichtungen wie Rampen oder Katapulte aufzustellen. Pro Runde könnt Ihr eine Vorrichtung aufbauen, die beispielsweise das eigene Team durch Buffs unterstützt oder dem gegnerischen Team Schaden zufügt.

Es gibt 3 verschiedene Möglichkeiten, eine Runde in Breakaway zu gewinnen:breakaway-screenshot

  • Eine Möglichkeit ist, den Spielball in die gegnerische Basis beziehungsweise ihren Abgabepunkt zu befördern. Der Spielball nennt sich „Relikt“ und kann entweder in den Abgabepunkt geworfen oder auch getragen werden.
  • Möglichkeit Nummer 2, eine Runde für Euch zu gewinnen, ist einen Teamkill zu erzielen. Ist das gesamte gegnerische Team zur selben Zeit tot, gehört der Runden-Sieg Euch.
  • Bei der letzten Möglichkeit spielt Ihr auf Zeit. Wenn die Rundenzeit abgelaufen ist, kommt es drauf an, auf welche Hälfte des Schlachtfeldes sich das Relikt befindet. Ist er auf der gegnerischen Seite, dann gewinnt Ihr. Befindet sich der Ball bei Ablauf der Zeit auf Eurer Spielhälfte und ist damit näher an Eurem Abgabepunkt, habt Ihr verloren.

Das Team, das als erstes 3 Spielrunden für sich entscheiden kann, gewinnt die Begegnung.

Erste Eindrücke von Breakaway – Aller Anfang ist schwer, oder?

Zunächst kann Ich Euch beruhigen: Die Steuerung des Spiels wirkt beim Lesen viel komplizierter, als sie im Spiel ist. Das Tutorial bereitet Euch gut auf bevorstehende Matches vor und zeigt Euch, wie Ihr attackiert, verteidigt und das Relikt zu Freunden „passen“ könnt. Nachdem die Hauptaufgaben des Tutorials abgeschlossen sind, könnt Ihr die Vorbereitung verlassen und Euch für ein „richtiges“ Match anmelden.breakaway-championauswahl

Breakaway läuft im modus 4 gegen 4. Sobald genug Spieler gefunden sind, kommt Ihr in die Championauswahl. In der ersten Runde wählte Ich den Charakter aus dem Tutorial, denn mit dessen Attacken war ich bereits vertraut. Dadurch konnte Ich mich besser auf das Spielgeschehen konzentrieren.

Die ersten Runde ging los und es dauerte nur wenige Sekunden, bis der Gegner den ersten Punkt machte. Ich versuchte gerade, mich zu orientieren – da war es schon passiert. Offenbar waren auch meine Mitspieler überfordert und mussten sich erst noch dem schnellen Gameplay anpassen. Außerdem gab es nun einen Shop, um seinen Champion mit Gegenständen zu verbessern. Die Auswahl an Gegenständen ist allerdings überschaubar, damit man nicht zu viel Zeit beim Einkaufen verschwendet.breakaway-shop

Runde 2 verlief deutlich besser. Ich traf Gegner mit meinen Attacken und konnte sie davon abhalten, das Relikt in unseren Abgabepunkt zu befördern. Die Items aus dem Shop machten sich auch bemerkbar. Schon in dieser zweiten Runde konnte ich viel mehr umsetzen, was mir im Tutorial beigebracht wurde. Die Steuerung ist wirklich leicht und schnell zu verstehen.

Auch, wenn wir die erste Begegnung verloren haben, fühlte man sich nun wirklich „bereit“ für eine weitere Runde. Der Unterschied zwischen Bots und echten Spielern ist auch bei Breakaway deutlich. Besonders, weil die Bots nur wie angewurzelt in der Arena herumstehen und eher als Trainings-Puppen funktionieren.

Die nächsten Matches liefen besser

Im zweiten und dritten Match nahm das Niveau schon zu. Relikte wurden öfter zu Team-Mitglieder gepasst und es gab viel mehr Teamwork als im ersten Match. Teamwork ist ein wichtiger Faktor bei Breakaway, der Spiele entscheidet. Arbeitet man sich zusammen nach vorne und kann den Ball noch zu einem Verbündeten passen, kommt man leichter in die gegnerische Basis. Als Einzelgänger ist die Chance auf einen Sieg nicht besonders hoch.

Mein Breakaway-Fazit nach den ersten Runden

Breakaway ist ein Spiel mit schnellem, actionreichen Gameplay. Die Steuerung lässt sich leicht verstehen und ist kein Hindernis beim Spielen, was ein deutlicher Pluspunkt ist. Die Fähigkeiten der Helden sind abwechslungsreich gestaltet und eignen sich für verschiedene Spielstile vom Supporter bis zum Nahkämpfer.

Problematisch ist, dass sich die Server in Nord-Amerika befinden. Darauf wird man bereits bei der Registrierung der Alpha-Phase hingewiesen. Dadurch gibt es einige Lags im Spiel, die leider etwas den Spielspaß trüben. Möglicherweise wird es in zukünftigen Test-Phasen schon andere Server-Standorte geben, die dann auch in Europa für eine angenehme Latenz sorgen. breakaway-mvp

Breakaway ist ein Spiel für Euch, wenn Ihr ein Teamspieler seid, der mit „langsamen“ Gameplay nichts anfangen kann. Die verschiedenen Helden bringen Abwechslung ins Spiel und eignen sich für verschiedene Spielstile von Aggressiv bis Defensiv. Nach den ersten Eindrücken ist Breakaway ein „leicht zu spielen – schwer zu meistern“-Spiel mit kompetitivem Faktor.

Ähnlich wie Overwatch?

Eine andere Art, das Spiel zu beschreiben ist der Vergleich mit anderen aktuellen Spielen. Breakaway ist eine Mischung aus Overwatch, Rocket League und League of Legends. Verschiedene Teamplay-Elemente in einer Arena, bei der Ihr versucht, den Ball ins Tor zu bringen.

Overwatch Winston Primal Rage

Im Gegensatz zu Overwatch brauchte ich bei Breakaway allerdings länger, um ins Spiel zu „finden“. Bei Blizzards-Shooter konnte die verschiedenen Helden schneller durchschauen und das Konzept hinter ihnen verstehen. Bei Breakaway brauchte ich dafür deutlich mehr Zeit, was beispielsweise mit dem Item-Shop zusammenhing.

Durch die verschiedenen Gegenstände kann man die Champions auf verschiedene Werte (Leben, Angriff, Bewegungsgeschwindigkeit und so weiter) spezialisieren. Welche Champions man besser als Tank und welche man als Damage-Dealer spielt, war mir nicht direkt klar. Mit mehr Spielerfahrung sollte das jedoch kein Problem mehr sein.

Zwar kann man bei Overwatch auch Helden als verschiedene „Rollen“ spielen, aber das ist dann mehr vom Spielstil abhängig.

Wenn Ihr das Spiel ausprobieren wollt, solltet Ihr das schnell tun. Die kostenlose Alpha endet heute um 19:00 Uhr.

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