Diablo 4 zieht Casuals an, genauso wie diejenigen, die mit dem Franchise groß geworden sind. Ein Spieler will von der Community wissen, ob das ARPG auch andere ältere Leute begeistert und bekommt eine sehr klare Rückmeldung.
Das hat es mit den „alten Gamern“ in Diablo 4 auf sich: Diablo 4 gilt als das optimale Spiel für Väter, die wenig Zeit haben – die sogenannten „Gamer-Dads“. Einloggen, ein paar Dämonen zerschnetzeln, Loot einsacken, und das ganz ohne großen Druck.
Entsprechend viele ältere Spielerinnen und Spieler tummeln sich auf Reddit und berichten dort von ihren Erfahrungen. Ein Spieler erzählt, dass sein 71-jähriger Vater Diablo 4 zockt, und fragt, ob es auch andere Fans in dem Alter gibt, die in dem ARPG unterwegs sind.
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Gaming-Mama fragt erwachsene Diablo 4-Spieler, wie sie ihren Alltag mit Zocken verbinden
„Diese alten Leute leben meinen Rentnertraum“
In den Kommentaren unter dem Reddit-Post melden sich etliche ältere Gamer zu Wort, die ebenfalls gerne Diablo 4 spielen. Offenbar ist das ARPG für viele „Gamer-Dads“ und auch „Gamer-Granddads“ genau das Richtige.
Deshalb gibt es so viele „alte Gamer“ in Diablo 4: Das Diablo-Franchise ist bereits seit 1996 eine Säule des Gaming und eine der bekanntesten Spielereihen. Diablo als ziemlich brutales Spiel sprach damals schon ein eher erwachsenes Publikum an, hat aber etwa geprägt, wie Loot in Spielen funktioniert.
Im Kommentar erklärt UASdude: „Man darf nicht vergessen, dass das erste Diablo 1996 rausgekommen ist – da waren diese 70-Jährigen in ihren 40ern und 60-Jährige in ihren 30ern. Es ist also nicht überraschend, dass ältere OG-Gamer immer noch voll dabei sind.“
Viele spielen außerdem regelmäßig mit ihrer Familie, etwa DerfyMcDerfDerf: „Ich bin 58. Habe 250+ Stunden. Habe erst Anfang Sommer angefangen. Mein Sohn (28) und ich springen jeden Tag in der Mittagspause rein. Ich bin nur enttäuscht, dass ich nicht früher angefangen habe.“
Andere wiederum freuen sich regelrecht auf ihre eigene Rente als Gamer. So schreibt DOthePOLKA: „Diese alten Leute leben meinen Rentnertraum. Meine Frau sagt ständig, sie macht sich Sorgen, was ich denn mache, wenn ich mal nicht mehr arbeite. Ich mache mir überhaupt keine Sorgen.“
Ohne Vorwarnung haben 2K und Gearbox am 20. November das erste Kopfgeld-Pack für Borderlands 4 verschenkt. Was eigentlich Geld kosten sollte, einzeln oder als Teil eines Bundles, ist jetzt kostenlos für alle. Damit sich niemand betrogen fühlt, gibt es in Zukunft weitere Inhalte.
Was ist das für ein DLC?
Die „Bounty“- oder Kopfgeld-Packs sind DLCs für Borderlands 4, in denen zusätzliche Storys erzählt werden und Spieler sich neue Belohnungen sichern können.
Sie richten sich vor allem an Spieler im frühen und mittleren Spiel, wo die Belohnungen am nützlichsten sein dürften, aber bieten Inhalte für alle Spieler.
Normalerweise kosten die Kopfgeld-Packs Geld, sind einzeln, als Bundle oder als Teil der Deluxe-Edition erhältlich. Am 20. November hat Borderlands 4 das Bounty Pack 1 „How Rush Saved Mercenary Day“ jedoch kostenlos für alle Spieler auf PC, PS5 und Xbox veröffentlicht.
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Der Trailer zum Bounty Pack 1, dem ersten Story-DLC für Borderlands 4
Das steckt im Kopfgeld-Pack 1: Mit dem DLC könnt ihr eine Reihe neuer Missionen zusammen mit dem Outbounder-Anführer Rush bestreiten. Der DLC hat eine an Weihnachten angelehnte Thematik mit Geschenken und dergleichen.
Auf eurer Map findet ihr eine neue Quest in jedem größeren Hub, in dem ihr mit einem Geschenk interagieren könnt, um die kleine Missions-Reihe zu starten. Das Kopfgeld-Pack kommt mit einer neuen Vault Card und folgenden Belohnungen:
Insgesamt 24 Cosmetics, darunter Kammerjäger-Skins, Köpfe, Fahrzeug-Skins und mehr
4 Waffen, die ihr immer wieder farmen könnt, um sie für euren Build perfekt zu rollen
Der DLC kommt am 20. November 2025 zusammen mit einem Update für alle mit einigen Anpassungen an Missionen und Loot. Ihr findet die Patch Notes auf Steam.
Damit sich niemand aufregt, für einen DLC bezahlt zu haben, der nun kostenlos für alle ist, gibt es aber noch weitere Nachrichten.
Neue Inhalte 2026, darunter beliebter Content aus Borderlands 3
Zusammen mit der Ankündigung des kostenlosen 1. DLCs hat Publisher 2K angekündigt, dass Borderlands 4 ein fünftes Bounty Pack erhalten wird – ohne weitere Kosten für Käufer des Kopfgeld-Pack-Bundles oder einer der Deluxe-Editions.
So bleiben weiterhin vier bezahlte DLCs Teil des Bundles und es gibt lediglich einen DLC kostenlos für alle. Wann die weiteren Bounty Packs erscheinen werden, wissen wir noch nicht. Allerdings gibt es bereits ein paar Infos zu den Inhalten der DLCs in der Roadmap für Borderlands 4.
Zusätzlich ist gerade der erste „Invincible“-Boss in Arbeit mit mehr Lebenspunkten, tödlichen Angriffen und neuen Modifikatoren. Die Bosse sollen die härteste Herausforderung darstellen, euch aber mit legendärem Loot belohnen.
2026 ist außerdem die Rückkehr der Takedowns als kostenloses Update geplant. Takedowns waren bereits in Borderlands 3 ein beliebter Inhalt, in dem ihr einen Spießrutenlauf mit Gegnerhorden bestehen und am Ende einen starken Boss besiegen müsst. Infos dazu folgen später. Ihr könnt euch jedoch auf eine Herausforderung einstellen: Neuer Takedown in Borderlands 3 lässt Spieler verzweifeln: „Immun, immun, immun“
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In Where Winds Meet nehmt ihr nicht nur durch Angriffe Schaden, sondern auch durch allerlei Umwelteinflüsse. Die Heilung kostet allerdings Gold, weshalb sich Spieler einfach in einer „Online-Klinik“ treffen.
Was ist das für eine Klinik? Im Einzelspieler-Modus findet ihr in Qinghe eine NPC-Heilerin in der „Klinik der Ewigen Fürsorge“. Sie kümmert sich um eure Knochenbrüche, Krankheiten und Stiche, allerdings für stolze 10.000 Münzen. Und auch wenn man das Geld beim Erkunden und Questen flott zusammenbekommt, lässt sich diese Summe ganz einfach einsparen.
Eine Spielerin zeigt auf X, wie das Ganze im Online-Modus aussieht, und für viele ist das ein absoluter Gamechanger. Man spart nicht nur Münzen, sondern kann sogar seinen Heiler-Beruf üben und Belohnungen erhalten.
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Schnelle Gründe, warum ihr Where Winds Meet zocken solltet
Beide Seiten profitieren vom Heilen im Online-Modus
Wenn ihr euch eine Krankheit eingefangen habt, von Bienen zerstochen wurdet oder Knochenbrüche erlitten habt, könnt ihr im Menü gezielt nach Heilern suchen. Klickt dafür einfach auf das Krankheitssymbol neben der Minimap. Dort findet ihr eine Beschreibung eures Leidens und könnt wählen, ob ihr einen Spieler-Heiler sucht oder zur NPC-Heilerin reist.
Wie läuft das Heilen unter Spielern ab? Um euch von anderen Spielern heilen lassen zu können, stellt im Menü (über das Moduswechsel-Symbol oben) auf Online-Modus um und reist zur „Klinik der Ewigen Fürsorge“ im Westen von Qinghe am gleichnamigen Wegpunkt. Dort wimmelt es meist von Spielern, und unter ihnen sind etliche Heiler, die euch gerne wieder zusammenflicken.
Und beide Seiten profitieren von einer erfolgreichen Heilung: Der verletzte Spieler ist sein Leiden los, und der Heiler erhält eine kleine Belohnung. Heiler legen vorher zudem selbst fest, was sie dafür möchten, etwa 500 Münzen, ein paar Likes oder ein bestimmtes Emote als Reaktion.
In dem Clip auf X bekommt ihr einen Eindruck davon, wie das Ganze aussieht:
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Wie wird man Heiler? In Where Winds Meet erhaltet ihr eine Quest, für die ihr in die „Barmherz-Stadt“ in Qinghe müsst. Zusätzlich müsst ihr mindestens auf Level 13 sein. Dort beginnt die Quest, mit der ihr den Beruf als Heiler freischaltet. In der offenen Welt des Action-RPGs trefft ihr zudem immer wieder auf NPCs, die ihr heilen könnt. Selbst heilen könnt ihr euch allerdings nicht.
Für jede Behandlung benötigt ihr Heilerfahrung, denn euch erwartet ein kleines Minispiel. Ihr und der Patient haben jeweils „Lebenspunkte“. Mithilfe von Karten greift ihr das Leiden an oder verschafft euch Schilde und Boni. Ziel ist es, die Lebenspunkte der Krankheit auf 0 zu bringen, bevor eure eigenen Punkte ausgehen. Mit steigender Erfahrung könnt ihr das Minispiel später sogar skippen und direkt eine Schnellheilung durchführen.
In Where Winds Meet gibt es obendrauf Sekten, die bestimmte Spielweisen, Interessen und Berufe im Fokus haben. Die Silbernadel-Sekte etwa ist auf Heilung spezialisiert. Mitglieder der Silbernadel-Sekte erhalten Belohnungen für das Heilen, aber auch kleine Strafen, wenn sie ihrer Aufgabe nicht nachkommen. Mehr zu den Sekten erfahrt ihr hier: Alle Sekten in Where Winds Meet im Überblick – Welche „Klasse“ passt zu euch?
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Dank OLED-Panel wartet der G5, wie von der Technik gewohnt, mit herausragenden Farben, Kontrasten und Schwarzwerten auf, bietet dank neuer Tandem-Bauweise aber auch eine vormals unübliche, besonders hohe Helligkeit.
Dazu gibt es breiten HDR- und Audio-Support mit Dolby Vision, HD10, Dolby Atmos und Co., wobei das verbaute 4.2-Audiosystem mit 60 Watt je nach Geschmack sogar eine Soundbar oder zusätzliche Lautsprecher überflüssig machen kann.
Gaming-Fans freuen sich derweil unter anderem über HDMI 2.1 und eine hohe variable Bildwiederholfrequenz von bis zu 165 Hertz für ein flüssiges Bild. Mit an Bord sind via WebOS 25 auch zahlreiche Smart-TV-Features und Streaming-Apps. Weitere Details findet ihr auch bei Amazon.
LG OLED65G59LS für nur 1.499 Euro statt 1.899 Euro bei Amazon
Der beste 4K-TV 2025? GameStar sagt ja
In der großen GameStar-Übersicht der besten 4K-Fernseher 2025 wird der LG OLED G5 an der Spitze geführt. Demnach ist er “keine übliche Weiterentwicklung“, sondern bietet “mit Tandem-OLED eine brandneue OLED-Technologie” und “bricht damit reihenweise Rekorde“. LGs aktuelles Flaggschiff sei “heller und farbstärker als jemals zuvor“.
Pro
herausragende Spitzenhelligkeit und HDR-Darstellung
herausragende Farbdarstellung und Farbsättigung
bester Bildprozessor am Markt
bestes Betriebssystem „LG webOS25“ mit langjährigen Updates
optional mit Standfuß oder flächenbündiger Wandhalterung
Weitere Angebote: VR-Headset, Soundbar mit Subwoofer, Warhammer-Lexikon und VPN-Deal
Darüber hinaus gibt es aktuell auch noch weitere spannende Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt. Diese findet ihr auf unserer Deals-Übersichtsseite.
Mit dabei sind zum Beispiel Metas leistungsstärkstes VR-Headset für zu Hause in Form der Meta Quest 3 und eine gut bewertete Soundbar mit Subwoofer für gerade mal 89 Euro.
Außerdem erscheint in Kürze ein umfangreiches Lexikon zu Warhammer 40.000 und es gibt auch Premium-VPN so günstig, als ob bereits Black Friday wäre. Der ist nämlich eigentlich erst am 28. November.
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In Where Winds Meet gibt es viel zu tun und auch viele Gegner zu verkloppen. Doch ein Wesen terrorisiert die Spieler besonders. Es ist kein Dämon oder Soldat, es ist eine fiese Gans,die ihr besser nicht erzürnen solltet.
Dass Gänse ziemlich territorial und während der Brutzeit auch ziemlich aggressiv sein können, kann man in unzähligen YouTube-Videos beobachten. Doch auch im Open-World-RPG Where Winds Meet scheinen die Vögel für einige Spieler ein großes Problem zu sein.
Auf Reddit sammeln sich mehrere Threads, in denen Spieler ihr Leid teilen. In einer Nebenquest müsst ihr euch einer ziemlich starken Gans-Variante stellen, wenn ihr an eurer Aufgabe scheitert.
Falls ihr noch nicht wisst, ob das Spiel was für euch ist, schaut hier hinein:
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Schnelle Gründe, warum ihr Where Winds Meet zocken solltet
Eine wütende Boss-Gans
Was ist das für eine Gans? In einer frühen Nebenmission in Where Winds Meet müsst ihr eine verletzte Gans finden und diese auch heilen. Damit das auch funktioniert, solltet ihr eure Heilungsfähigkeiten mindestens auf Stufe 4 upgraden, denn ansonsten greift euch die Gans an.
Die ist dabei nicht einfach nur böse und fängt an, euch ein wenig mit ihrem Schnabel zu piksen, sie wird eine echte Bedrohung, die euch mit nur wenigen Schlägen erledigen kann. Wie das aussieht, könnt ihr in diesem Video sehen:
Das ist kein Einzelfall, denn im Subreddit zu Where Winds Meet finden sich mehrere Posts zu der fiesen Gans. So postete der Nutzer Alternative_Spring auf Reddit ein Bild der Gans in einem Dark-Souls-Gebiet und schrieb dazu nur: Trefft den größten Boss.
Der User Des_Costantine (Reddit) gibt den Spielern einen Tipp: Man solle die Gans einfrieren und mit Tai-Chi ins Wasser werfen. Wobei man hierzu sagen muss, dass es laut eines anderen Nutzers (Reddit) nicht ganz funktioniert hat. Doch nicht nur die Gans aus der Mission scheint ein Problem zu sein, laut den Kommentaren kann man in der Welt überall Gänse finden, die man attackieren kann.
Enshrouded ist seit über einem Jahr auf Steam im Early Access und bekommt seitdem haufenweise neue Inhalte. Das neuste Update des Survival-Games, Wake of the Water, ist das bisher größte und hat über 50.000 Spieler angelockt – darunter MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus, der gar nicht mehr aufhören kann.
Entsprechend ist das Survival-Spiel aus Frankfurt ziemlich untergegangen. Erfolgreich war es dennoch: zum Release im Early Access haben über 160.000 Spieler auf Steam gezockt (laut SteamDB) und vom Deutschen Computerspielpreis wurde es sogar zum besten deutschen Spiel 2025 gekürt.
Trotzdem habe ich es jetzt fast 2 Jahre lang vollkommen liegengelassen. Warum? Zum Einen saß ich noch an Rogue Trader, als Enshrouded erschienen ist. Ihr wisst schon, dieses absurd riesige Rollenspiel in Warhammer 40.000.
Damals wusste ich nicht, dass Entwickler Keen Games innerhalb von nicht einmal zwei Jahren sieben riesige Inhalts-Updates rausballern würden, die Enshrouded um ein Vielfaches vergrößern und erweitern.
Nachdem ich mich mit den Entwicklern auf der gamescom getroffen und mir das siebte Update angesehen habe, wollte ich aber doch endlich mal tiefer eintauchen. Dass ich so schnell nicht wieder auftauchen würde, habe ich dabei nicht erwartet.
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Wake of the Water bringt haufenweise neue Features zu Enshrouded – und physikalisches Wasser
60 Stunden in 2 Wochen und kein Ende in Sicht
Meine Uhr auf Steam sagt, dass ich insgesamt 79,2 Stunden in Enshrouded verbracht habe, davon allein 58,9 in den letzten 2 Wochen. Freunde haben kurz vor Wake of the Water angefangen und ich habe mich irgendwann eingeklinkt. Mittlerweile zocke ich hauptsächlich in meiner eigenen Welt, weil ich einfach weitermachen will.
Warum aber fange ich genau jetzt an und warum fesselt mich Enshrouded so sehr? Das hat mehrere Gründe, aber der vermutlich wichtigste: Enshrouded ist jetzt in einem sehr viel „vollständigeren“ Zustand als noch zu Release.
Damals habe ich reingeschaut, aber wollte warten. Heute gibt es große Skilltrees, verschiedene Waffen und Spielstile. Dazu wächst die Welt mit jedem größeren Update. Es fühlt sich fast an wie ein Live-Service-Spiel, das einfach ständig neue Inhalte bekommt und das völlig kostenlos.
Dazu konnte ich mir Wake of the Water schon vorab ansehen und weiß, was irgendwann auf mich zukommt. Die neuen Inhalte haben mich so begeistert, dass ich entschieden habe, mir das gesamte Spiel noch einmal anzusehen. Und ich habe es nicht bereut.
Was ist neu in Wake of the Water? Das siebte Update bringt ein neues Gebiet im Nordwesten der Map sowie Wasser als neue Mechanik mit echter Physik, heißt: Druck, Grenzen, Fließverhalten. Außerdem gibt es ein Großschwert als Waffe und Angeln als Feature. Ihr findet in unserer Zusammenfassung mehr zu den Inhalten von Wake of the Water.
Viel Grind, der einfach nicht langweilig wird
Falls ihr, wie ich, länger oder sogar noch überhaupt nicht in Enshrouded reingeschaut habt, bin ich mir sicher, dass ihr genauso begeistert sein werdet. Natürlich ist das Survival-Game erst einmal ein klassisches Spiel des Genres mit entsprechenden Mechaniken:
Ich fange quasi nackt an, baue mir aus Stein und Holz erstes Werkzeug und – wichtig! – einen Gleiter, der für die Fortbewegung in Enshrouded unerlässlich ist.
Je weiter ich komme, desto mehr Material brauche ich: erst Schrott, dann Kupfer, Bronze, Eisen, besseres Holz und verarbeitete Tierhäute, Leder, Stoffe …
Damit baue ich nicht nur neue Werkzeuge, sondern auch Waffen, Rüstungen und Werkbänke, um wiederum neue Dinge herstellen zu können.
Hunger und Durst sind zum Glück optional und standardmäßig, wie in Valheim, mit nützlichen Buffs verbunden.
Unterm Strich heißt das, dass ich ständig neues Zeug farmen muss. Aber in Enshrouded wird das nicht langweilig, weil die Welt hervorragend designt ist. Rein optisch und mit den vielen versteckten Rätseln und Jump&Run-Passagen erinnert sie stark an moderne Zelda-Teile.
Erkunden macht Spaß, weil sich fast überall etwas finden lässt: Erz-Adern oder andere, neue Materialien, Schatzkisten mit starkem Loot oder einfach nur ein paar Schriftstücke mit Lore zur Welt oder sogar neuen Quests.
Dazu gibt es eine Story, die sich durchs Spiel zieht. Ich finde immer wieder neue „Überlebende“, NPCs, die in meiner stetig wachsenden Siedlung leben wollen und Bedürfnisse haben – was für weitere Quests und wieder neuen Crafting-Optionen sorgt. Enshrouded hat es geschafft, mich so sehr am Ball zu halten wie kaum ein anderes Survival-Spiel.
Bei diesem Drachen gab’s richtig guten Loot.Hallo, Nachwuchs!Enshrouded sieht wirklich wunderschön aus.Nebenbei bin ich auch Viehzüchter! Mit Axt…Wir brauchen mehr Overl- moment, falsches Spiel.Beim Angeln fängt man nicht nur Fische.Die Bardin ist eine hervorragende Ergänzung.Die Story-Fetzen ergeben nach und nach ein Bild.Die Siedlung wächst!Diese Dungeon hat alleine 3 Stunden gedauert, aber fett Loot gab’s!Wenn plötzlich eine Lebensleiste auftaucht…Das nennt man wohl “Environmental Storytelling”.
Ich liebe Crafting und Erkundung, aber der Kampf ist meine Lieblingsbeschäftigung
Was mich aber am meisten überrascht hat, ist der RPG-Anteil. Die Skillpunkte in Enshrouded sind nicht einfach nur für neue Rezepte oder ein paar gesteigerte Attribute gut. Es gibt richtige Builds! Ob als Magier, Heiler, Tank, Schurke oder Bogenschütze – jeder Spielstil hat eine Spezialisierung parat.
Normalerweise bin ich in Survival-Games, vor allem in einer Gruppe, der Typ, der durch die Welt reist und die Materialien rankarrt, damit die Baumeister ungestört das Heim ausbauen können. Für mich nehme ich nur die Ressourcen für neue Ausrüstung.
In Enshrouded habe ich aber so viel Spaß mit meinem Build und der Jagd nach neuen Items, dass ich mich immer wieder in Kämpfe stürze und nach Beute suche. Stellenweise spiele ich das Survival-Game mehr wie ein Action-RPG mit Looten und Leveln. Besser wird es nur noch in meinem Zocker-Kreis mit verschiedenen Rollen. Da kommt fast schon MMORPG-Feeling auf.
Enshrouded ist schon sehr nahe an meinem idealen Survival-Spiel dran und ich bin gespannt auf das, was noch kommen wird. Ein wenig was habe ich den Entwicklern schon entlocken können …
Übrigens konnte das Spiel schon zum Update selbst seine Spieler verdreifachen. Kurz drauf hat Enshrouded einen neuen Rekord aufgestellt: 50.000 Spieler gleichzeitig, so viele haben seit Release nicht gespielt. (laut SteamDB)
Im Zuge der Vorschau für Wake of the Water hatte ich die Möglichkeit, den Entwicklern einige Fragen zu stellen. Der Chef selbst, Creative Director und Mitbegründer von Keen Games Antony Christoulakis, hat mir geantwortet.
MeinMMO: Mit der letzten Überarbeitung vom Miasma und nun dem Wasser gibt es bereits zwei Umgebungs-Bedrohungen (mit Zeit-Begrenzung). Plant ihr mehr in dieser Richtung, oder wollt ihr die bestehenden Systeme lieber weiter ausbauen?
Antony Christoulakis: Aktuell haben wir keinen festen Plan für neue Systeme in dieser Richtung, aber zumindest Gespräche darüber die bestehenden Systeme weiter auszubauen. Für den Moment ist es erst mal spannend zu sehen, wie das Feedback von Spielern zum Wasser aussieht.
MeinMMO: Wie habt ihr es geschafft, eine Flüssigkeits-Physik für eine so große Welt und so viel Wasser zu erschaffen, ohne jeden Rechner zum Schmelzen zu bringen?
Antony Christoulakis: Ha! Das ist sicher eine Frage, die unsere Techniker besser beantworten können als ich, aber es war auf jeden Fall ein ordentliches Stück Arbeit. Wir haben schon vor über einem Jahr mit den technischen Grundlagen für die Wassersimulation angefangen … deutlich bevor die eigentliche Arbeit am letzten Update angefangen hat.
MeinMMO: Schwimmen können wir ja jetzt endlich. Wann dürfen wir richtig klettern?
Antony Christoulakis: Wir haben aktuell keine Pläne für ein freies Klettersystem (wie z.B. in Zelda). Mehr Freiheit würde an sich schon gut zu unserem Grundansatz passen, aber unabhängig vom Aufwand dann doch einige Probleme in der Progression mitbringen
MeinMMO: Beim Spielen habe ich ziemlich auf die Fresse bekommen, mehr als ich gewohnt bin. Sind die Gegner nun alle stärker, bin ich unfähiger oder ist das einfach das neue Balancing?
Antony Christoulakis: Das könnte schon was mit dem Balancing-Update zu tun haben. Unser Ziel ist natürlich die Spannung über den Spielverlauf zu erhalten (und den Spieler nicht zu übermächtig werden zu lassen). Zum Glück gibt es ja viele Einstellungen, um sich das Leben etwas leichter zu machen, wenn die default Schwierigkeit dann doch zu hoch ist. Aber auch hier sind wir natürlich gespannt auf Feedback und wir werden sicher auch in Zukunft weiter versuchen das Balancing zu verbessern.
Der Boss hier hat mir im Test ordentlich eingeschenkt…
MeinMMO: Als Zweihand-Spieler bin ich enorm glücklich über das Großschwert und hatte damit schon richtig viel Spaß. Gibt es Pläne, den Skillbaum noch zu erweitern? Welche Waffen spielt ihr eigentlich am liebsten?
Antony Christoulakis: Das freut mich zu hören! Wir wollen den Skillbaum sicher noch weiter erweitern/verändern. Auch hier gibt es schon einige Ideen, aber ich kann leider noch nichts konkretes versprechen. Waffen Präferenzen gibt es natürlich recht unterschiedliche hier bei uns… ich persönlich versuche gerade mal wieder als Mage zu spielen, um einen neuen Eindruck zu bekommen, wie leicht man damit durchs Spiel kommt (davor war ich mehr mit Nahkampf unterwegs).
MeinMMO: Beim Angeln kam ich leider noch nicht wirklich weit … habt ihr Pläne, das System noch auszubauen? Angel-Quests? Legendäre, angelbare Gegenstände oder sowas?
Antony Christoulakis: Noch gibt es keine konkreten Pläne, aber ich gehe fest davon aus, dass wir in Zukunft sicher neue Fische und spezielle Gegenstände einbauen werden (aber auch jetzt kann man ja bereits legendäre Gegenstände angeln, wenn man viel Glück hat 😉 ).
MeinMMO: Danke für die Antworten!
Ich glaube, gerade jetzt mit Enshrouded anzufangen, war eine sehr gute Entscheidung. Nach meinen aktuell 60 Stunden bin ich mitten im dritten von jetzt sechs Gebieten, die es im Spiel gibt. Da die neueren Updates alle immer größer geworden sind, habe ich also vermutlich nochmal etwa genauso viel vor mir.
Keen Games peilt aktuell einen 1.0-Release für 2026 an. Wenn ich mich ein wenig zügle, habe ich also gute Chancen, stetig mit neuen Inhalten versorgt zu werden und wie es danach weitergeht, sieht man dann. Klar ist schon jetzt: Enshrouded ist verdient in unserer Liste mit den besten Survival-Games.
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Viele RPG-Fans spielen Skyrim bis heute, weil kaum ein Spiel die Faszination des Hits kopieren kann. Ein neues Fantasy-RPG auf Steam könnte für Fans aber genau in diese Kerbe schlagen.
Um welches Spiel geht es? Im August 2025 kündigte THQ Nordic das Fantasy-RPG Fatekeeper an. Das Spiel wird von einem winzigen Team aus 10 Entwicklern entwickelt. Wie in einem Dark Souls befindet ihr euch in einer düsteren Fantasy-Welt, die von einer vergangenen Katastrophe zerstört worden ist.
Das Spiel soll euch dabei nicht nur eine Story bieten, sondern auch eine erkundbare Welt mit verschiedenen Wäldern, Höhlen und Geheimnissen.
Das Gameplay findet in Fatekeeper, wie in Skyrim, aus der Ego-Perspektive statt. Mit diversen Waffen und Ausrüstungsteilen begebt ihr euch in den Kampf, und auch Magie soll es geben. In einem neuen Gameplay-Reveal hat THQ Nordic gezeigt, wie das aussehen soll.
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Neues Rollenspiel für Steam zeigt im Trailer Stimmung wie in Elder Scrolls
Hübsche und moderne Grafik und ein wuchtiger Kampf
Was sieht man in dem Trailer? Im knapp 8-minütigen Trailer sieht man, wie ein Charakter eine Ruine untersucht (vorher spricht er noch mit einer sprechenden Ratte). Die Welt im Trailer sieht dabei ziemlich hübsch aus, mit Pflanzen und Ranken, die die Wände bewuchern, und schönen Lichteffekten. Vor allem im Vergleich mit dem 14 Jahre alten Skyrim wirkt das Spiel moderner.
Einen großen Fokus hat in diesem Gameplay-Trailer natürlich auch der Kampf. Dabei stellen sich dem Charakter diverse Gegner entgegen. Die Schwerthiebe des eigenen Charakters haben eine gewisse Wucht und Gegner werden weggeschleudert. Im Vergleich zu Skyrim sieht das auch nochmal deutlich expliziter und brutaler aus. Zusätzlich dazu sieht man auch eine Parierfunktion und einen kurzen Dash, um Angriffen auszuweichen.
Im späteren Abschnitt des Videos sieht man einen mächtigen Gegner mit einem schweren Hammer. Dabei nutzt der gespielte Charakter Gift, um die eigene Klinge damit zu tränken. Mit einem Schwebezauber schnappt man sich im Trailer noch ein Fass und wirft es dem Gegner ins Gesicht.
Looten und Leveln dürfen in einem Action-RPG natürlich auch nicht fehlen, im Menü kann man auch einen Punkt für Zauber und den Skill-Tree entdecken. Den Trailer könnt ihr euch hier auf YouTube bei IGN anschauen:
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Wie reagiert die Community? Die ersten Stimmen unter dem YouTube-Trailer von THQ Nordic scheinen ziemlich begeistert zu sein. Der Nutzer @ShakeyOS weiß jetzt schon: Ich kann schon jetzt sagen, dass dieses Spiel viele Stunden meines Lebens in Anspruch nehmen wird.
@RednekGamurz fühlt sich währenddessen an einen alten Rollenspiel-Klassiker erinnert: Das sieht wirklich gut aus. Das erinnert mich sehr an Dark Messiah (vor allem die Stelle, an der er den Bogenschützen von der Kante stößt). Ich werde das auf jeden Fall im Auge behalten.
An anderer Stelle lobt ein Kommentator aber auch die Atmosphäre und das kurze Voice-Acting, das man im Trailer bereits hören kann.
Ein Vater berichtet, dass seine Tochter Schwierigkeiten hat, in der Schule mitzuhalten, aber sich sehr gut auf bestimmte Sachen fokussieren kann, wenn sie sie interessant findet. Als sie auf Dungeons & Dragons aufmerksam wird, ist ihr Vater sofort zur Stelle und bereit zu helfen.
Wovon berichtet der Vater? Der Vater und frische Spielleiter in Dungeons & Dragons solid_slug berichtet auf Reddit von einer persönlichen Geschichte, auf die er besonders stolz ist und sie deswegen mit der Community teilen will.
Seine 10-jährige Tochter, die nun fast am Ende ihrer Grundschulzeit steht, hatte das Unglück, während der Coronazeit eine Menge Stoff des Matheunterrichts zu verpassen. Seitdem sorgen ihre Eltern dafür, dass sie neben dem Unterricht auch Nachhilfe erhält. Doch sie hat weiterhin Schwierigkeiten mit dem Fach, auch wegen ihrem dazukommenden ADHS.
Allerdings hat seine Tochter eine ausgeprägte Vorstellungskraft, und eine große Stärke darin, sich auf etwas zu fixieren, wenn sie etwas Interessantes findet. Als sie eines Tages von Dungeons & Dragons erfuhr und ihren Vater fragte, was es damit auf sich habe, erkannte er, „wie ihr Gesicht vor Aufregung und all den Möglichkeiten strahlte“.
Glücklicherweise hat das Mädchen einen Vater, der selbst schon immer mal spielen wollte. Prompt besorgte er ein Starter-Set, lies sich selbst bei der Arbeit ein und startete dann eines Abends spontan die erste Runde mit ihr: Eine Schurkin mit lila Haaren namens „Felix“, die Neverwinter verlässt, um sich auf die Reise zu ihrem kranken Vater zu machen. Was sich daraus entwickelte, machte den frischen Spielleiter unfassbar stolz.
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Die 4. Kampagne von Critical Role startet jetzt und wird größer als je zuvor
Begeisterung ist ansteckend – und öffnet neue Türen
Wie war ihre erste Erfahrung in Dungeons & Dragons? Seit dem ersten Abend sei seine Tochter absolut begeistert von dem Spiel. Sie schaut sich Videos auf YouTube an, zeichnet ihre Schurkin, die nun von einem Hund begleitet wird, und lässt jeden an ihrer Freude teilhaben.
Neben ihrem kleinen Bruder, der nun auch bald zu einem begleitenden Abenteurer auf der Reise von Felix werden wird, erzählte das Mädchen auch in der Schule von ihrer ersten D&D-Session.
Als ein Lehrer das mitbekam, der selbst ein Fan des Spiels ist, sagte dieser, dass er bei ausreichendem Interesse einen Nachmittagsclub dafür gründen würde, um noch mehr Kindern Dungeons & Dragons näherzubringen.
Das könnte jedoch nicht nur die Kreativität der Kinder fördern, sondern auch eine geeignete Hilfestellung für das Problem des Mädchens werden.
Wie reagiert die Community auf diese Geschichte? Unter dem Post des Vaters auf Reddit schreibt der Nutzer 4kBeard, dass Dungeons & Dragons neben einer Spielerfahrung, auch ein wunderbares Hilfsmittel sein könnte, um die Mathekenntnisse und vor allem das Kopfrechnen des Mädchens zu fördern: „Als zusätzlichen Bonus, wortwörtlich gemeint, wird sie richtig gut und schnell rechnen lernen. All diese Würfe mit den verschiedenen Modifikatoren.“
Das kann auch ducktape8856 bestätigen, der selbst diese Erfahrung gemacht hat: „Das ist ein guter Grund, ihr zu erklären, warum sie Mathematik braucht und wie es Spaß machen kann. Ich bin selbst ziemlich gut in Mathe geworden (Stochastik, Kopfrechnen mit Prozenten, Brüchen, Additionen, Subtraktionen …), dank RPGs und Tabletop-Spielen.“
4kBeard will jedoch auch hervorheben, dass sie anhand dieser beschriebenen Begeisterung vermutlich für immer spielen wird und er es so cool findet, dass ihr Vater dabei ist. „Meistens stellen selbst die nettesten Eltern nur den Platz und Snacks zur Verfügung. Nur sehr wenige Mütter oder Väter werden jemals selbst zum Spielleiter. Gut gemacht!“
Die Community wünscht dem Vater und seiner Tochter weiterhin schöne Momente im Spiel und ganz viel Spaß bei der weiteren Planung. Dungeons & Dragons für Kinder kann sich ganz anders gestalten als die Umsetzung in einer erwachsenen Freundesgruppe. Dem war sich auch eine Mutter bewusst, die sich direkt an die Community wendete, bevor die erste D&D-Erfahrung ihrer Kinder aus dem Ruder laufen könnte: Mutter plant ein Abenteuer in Dungeons & Dragons für ihre Kinder, von dem auch Erwachsene noch einiges lernen könnten
Freunde bombastischer Actionfilme sollten einem Regisseur aus Indien besondere Aufmerksamkeit schenken. Seine vergangenen Arbeiten machen Lust auf den jüngst angekündigten neuesten Streifen und lassen MeinMMO-Autor Christoph Waldboth darauf hoffen, dass es wieder völlig übertrieben wird.
Wann habt ihr euch zuletzt bei einem Film gefragt: Was bin ich sehend?
Ich kann diese Frage leicht beantworten. Bei jedem einzelnen Werk des indischen Regisseurs S.S. Rajamouli. Wem dieser Name nichts sagt: Rajamouli dreht bereits seit 2001 Filme in Indien und gehört zum sogenannten Telugu-Kino, ein Gegenstück zum wesentlich bekannteren Bollywood.
Der Regisseur wurde mit seinen beiden Baahubali-Filmen (2015 & 2017) auch im Westen populärer, der Durchbruch gelang ihm spätestens mit seinem Epos RRR, das auf Netflix zu sehen ist. Genau dieser Film sei euch wärmstens an Herz gelegt, besonders wenn ihr auf Actionfilme steht, die jeglichen Realismus aus dem Fenster werfen und nach Lust und Laune bescheuert sind.
Trailer zum Actionfeuerwerk „RRR“ von S.S. Rajamouli
Die Geschichte einer Freundschaft
Worum geht es in RRR? Der Film erzählt von Komoram Bheem, einem Krieger, der auf Alluri Sitarama Raju, einen indischen Soldaten, trifft. Die beiden werden gute Freunde, doch als herauskommt, dass Raju den Auftrag hat, Bheem zu jagen, kommt es zum zwischenzeitlichen Bruch.
Ganz ehrlich: Die Geschichte von RRR ist recht nebensächlich. Ja, sie erzählt von Freundschaft und Treue, von Gut und Böse, aber im Grunde ist sie nur die Basis, um kreative und ziemlich durchgeknallte Actionszenen zu inszenieren.
Das war auch schon in den beiden Baahubali-Filmen so – Historien-Epen, wobei das Wort „historisch“ hier in dicken Anführungszeichen zu sehen ist. Auch RRR spielt in der Vergangenheit, im Jahr 1920, nimmt sich aber große Freiheiten, wenn es darum geht, diese Zeit zu porträtieren.
Das Faszinierende an diesem Film sind die Kampfszenen, die oftmals in Zeitlupe ablaufen und einen Höhepunkt nach dem nächsten bieten. Wer schon bei John Wick dachte, die Action wäre übertrieben, wird von S.S. Rajamouli eines Besseren belehrt. Hier fliegen coole Typen durch die Luft, werfen mit Motorrädern und kämpfen gegen Tiger, während schöne Frauen ihnen schmachtend hinterherblicken – wer mit Klischees und stereotypen Darstellungen ein Problem hat, sollte lieber einen Bogen um diese Filme machen.
Wer darüber hinwegsehen kann, erhält hingegen spektakuläre drei Stunden, die noch dazu von eingängigen Melodien und Liedern begleitet werden. Wie so oft im indischen Kino wird nämlich zwischen den Kämpfen – oder auch gern währenddessen – gesungen und getanzt. Das führte sogar zu einem Oscar für den besten Song Naatu Naatu.
Was kommt als Nächstes? Vor wenigen Tagen erschien der erste Trailer zum neuen Film von S.S. Rajamouli und hat mein Herz sofort höherschlagen lassen. Eigentlich habe ich gar kein so großes Faible für Actionfilme, aber die Streifen dieses Regisseurs drücken bei mir die richtigen Knöpfe.
Der Trailer zu Varanasi to the World ist sehr kryptisch, zeigt aber schon wieder die üblichen, visuell berauschenden Bilder. Hier stürzt ein Meteorit auf die Erde, man sieht Herden wilder Tiere, die durch die Savanne streifen und ein riesiges, mythologisches Wesen läuft über ein Schlachtfeld …
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Ehrlich gesagt reicht mir das schon, um Vorfreude in mir auszulösen. Der Film wird abermals sehr actionreich und erzählt eine Geschichte, die die Protagonisten rund um die Erde führen wird. Wie üblich sollen Elemente aus der indischen Kultur und Mythologie eine große Rolle spielen.
Leider müssen sich Fans des Regisseurs noch etwas gedulden, denn Varanasi of the World soll erst 2027 ins Kino kommen. Dank der Popularität von S.S. Rajamouli ist es aber sehr wahrscheinlich, dass der Film auch zeitgleich zum indischen Start im Westen erscheint. Vielleicht auch wieder auf Netflix, viel eher hoffe ich aber, dass wir das neue Epos im Kino bewundern dürfen. Action gibt es auch in einem aktuellen Spiel, und passend dazu empfehlen wir euch einige Filme: 7 Filme, wenn ihr nach Where Winds Meet so richtig in Wuxia eintauchen wollt
Rund um den Release der aktuellen Erweiterung Dawntrail für Final Fantasy XIV gab es heftige Kritik an einer Synchronsprecherin. Nachdem Square Enix bereits rechtliche Schritte androhte, erzählt die Sprecherin jetzt, dass sich der Chef des MMORPGs bei ihr entschuldigt hat.
Warum wurde die Sprecherin angefeindet? Die Sprecherin des Charakters Wuk Lamat ist in der englischen Version von Final Fantasy XIV Sena Bryer. Die Synchronsprecherin lebt und arbeitet in Los Angeles, USA.
Kritik kam aus einschlägigen Bereichen der Community des MMORPGs, zum einen, weil ihr Charakter Wuk Lamat vielen sauer aufstößt. Sie ist sehr präsent in der Story und ob man sie mag, kann starken Einfluss darauf haben, wie man Dawntrail als Erweiterung findet. Richtige Anfeindungen kamen jedoch von den Leuten, die sich daran stören, dass Sena Bryer eine trans Frau ist.
In einem neuen Interview erzählt die Sprecherin jetzt, dass sich Naoki Yoshida, der Director und Producer des MMORPGs, sogar bei ihr entschuldigt hätte.
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Final Fantasy XIV: Launch-Trailer für Dawntrail stimmt auf das Abenteuer in Tural ein
Ich möchte mich im Namen meines Teams dafür entschuldigen
Wovon berichtet die Sprecherin jetzt? In einem Interview mit The Gamer hat Sena Bryer über ihre Begegnung mit Naoki Yoshida auf der Anime Expo 2025 gesprochen. Hier habe sich der Yoshida persönlich bei ihr entschuldigt:
Ich habe Yoshi-P zum ersten Mal auf der Anime Expo getroffen. Wir haben ein Treffen ausgemacht und er sagte: ‘Ich möchte mich im Namen meines Teams dafür entschuldigen, was dir passiert ist’. Er war sehr nett und wir haben einen netten kleinen Plausch zu dem Thema gehabt.
Sena Bryer im Interview mit The Gamer, 18.11.2025
Den Anfeindungen auf Social Media zum Trotz bereue Bryer es nicht, die Rolle als Wuk Lamat angenommen zu haben. Die schlechten Dinge seien absolut von den positiven überschatten worden.
Sorgen macht sie sich aber wegen der möglichen langfristigen Auswirkungen: „Ich habe Leute Sachen sagen gehört wie, ‘ich weiß nicht, ob ich synchron sprechen will, wegen der Dinge, die Sena passiert sind’. Das ist das Letzte, was ich von angehenden Sprechern hören möchte.“
Sena Bryer nennt mit Maddie Blaustein (via Anime News Network), der ehemaligen englischen Stimme von Mauzi aus Pokémon, ein anderes Beispiel für einen ähnlichen Vorfall. Blaustein sei fast gekündigt worden, weil sie transsexuell ist. Bryer möchte diesen Kreislauf auf keinen Fall weiterführen.
Wie hat Square Enix auf die Probleme reagiert? Bryer wies Square Enix nach eigener Aussage selbst auf die Anfeindungen hin. Sie habe sich Sorgen gemacht, die Situation könnte Final Fantasy XIV schaden. Square Enix habe ihr daraufhin versichert, man sei an dem Fall dran.
Am 10. Januar 2025 veröffentlichte Square Enix eine Group Customer Harassment Policy (zu Deutsch etwa Richtlinie zum Umgang mit Belästigungen durch Kundengruppen). Darin definiert die Firma, was für sie unter Belästigung fällt. Zudem wird angegeben, die Firma behalte es sich vor, bestimmte Services als Konsequenz nicht mehr anzubieten oder auch rechtliche Schritte zum Schutz ihrer Mitarbeiter einzuleiten.
Habt ihr euch schon mal gefragt, warum Orcs in Anime oft aussehen wie dicke Schweine, obwohl ihr sie als muskelbepackte Grünhäute kennt? Oder warum sie in Warhammer 40.000 mit „k“ geschrieben werden, fast überall sonst aber mit „c“? In verschiedenen Welten sehen Orcs – oder Orks – anders aus und mit einer eigenen Interpretation. MeinMMO stellt euch 5 davon vor.
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Wie kaum ein anderes Volk sind Orcs in Fantasy (und sogar Science-Fiction) zwar häufig vertreten, sehen aber fast nie gleich aus. Egal ob als spielbarer Charakter oder als Gegner, die Darstellungen unterscheiden sich in fast jedem Medium.
Deutlich früher gab es aber schon Beschreibungen von Orcs, die ganz anders aussehen: klein, braun und eher an das erinnernd, was ihr heute vermutlich als Goblin oder Kobold bezeichnen würdet.
Um euch ein wenig tiefer in die Vielfalt der Orks und Orcs mitzunehmen, stellen wir euch hier verschiedene Arten des Volkes vor, das sich zwar den Namen teilt, sonst aber nicht viel.
Orc oder Ork? Standardmäßig werden die Kreaturen im Englischen Orcs geschrieben, im Deutschen hingegen „Orks“. Wir haben uns hier für die englische Schreibweise entschieden, um Verwechslungen mit den Warhammer-Orks zu vermeiden.
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Eines der vielversprechendsten Projekte im Universum von Herr der Ringe ist ausgerechnet ein Anime
Tolkiens Orcs, die älteste moderne Darstellung der Ungeheuer
Im bereits 1937 erschienenen Buch „Der Hobbit“ treten zum ersten Mal seit vielen Jahren Orcs auf und gelten als Ursprung vieler nachfolgender Darstellungen. Anders als in späteren Medien sind Orcs allerdings deutlich kleiner als was ihr heute so kennt.
J.R.R. Tolkien hat sich verschiedene Arten von Orcs ausgedacht. Die am meisten verbreiteten und diejenigen, die ihr aus dem „Herr der Ringe“-Kosmos vermutlich am ehesten kennt, dürften die Moria- und Mordor-Orcs sein:
Kleine, sadistische und hasserfüllte Geschöpfe, oft mit brauner, schwarzer oder gräulicher Haut, wenig Haaren und häufig leicht deformiertem Aussehen. Die meisten von ihnen sind etwa so groß wie Hobbits und zwar brutal, aber weder mutige noch sonderlich starke Krieger. Sie dienten vor allem als Kanonenfutter für die Armeen des dunklen Herrschers Sauron. In Tolkiens Geschichten gibt es jedoch noch weitere Arten von Orcs:
Uruk-Hai sind die „Weiterentwicklung“ der Spezies, angetrieben von Saruman. Sie sind eine künstliche Kreuzung aus Mensch und Orc und gelten als die stärksten ihrer Gattung.
Halb-Orcs sind, anders als Uruk-Hai, eine „natürliche“ Vermischung aus bösen Menschen und Orcs. Anders als ihre Cousins sind sie keine „perfekte“ Züchtung. Sie sollen zu Zeiten Morgoths entstanden sein, dem originalen dunklen Herrscher.
Hobgoblins werden als „größere“ Orcs beschrieben, wobei nicht ganz klar ist, ob sie eine eigene Unterart darstellen oder schlicht ein Überbegriff sind.
Auch, wenn die meisten von Tolkiens Orcs eher entbehrliche Soldaten sind, gibt es unter ihnen etliche Krieger, die durchaus formidable Gegner darstellen und für Angst unter ihren Feinden sorgen. Die stärksten davon haben wir hier für euch aufgelistet: Die 5 stärksten Orks aus Herr der Ringe im Power-Ranking
Eigentlich war die Sims gar nicht als Lebenssimulation geplant, stattdessen sollten die Charaktere nur eine kleine Rolle im Spiel haben.
Der Artikel erschien bereits in einer früheren Version auf MeinMMO.
Wie sollte die Sims werden? Die Entwicklung von die Sims begann in den ersten Zügen schon 1993, also 7 Jahre vor der Veröffentlichung des Spiels. Nach dem Erfolg von SimCity wollte der Erfinder beider Spiele, Will Wright, eigentlich ein ganz anderes Spiel erschaffen. Nachdem er der Welt gezeigt hatte, wie man Städte baut, sollte es eigentlich den Häusern und ihrer Einrichtung an der Kragen gehen.
Als Architektur-Simulation wollte Wright die Spieler erst schöne Häuser bauen lassen. Danach sollten die Spieler die Häuser auch noch einrichten.
Die Sims selbst sollten ursprünglich nach Fertigstellung der Häuser kommen, sich das Haus anschauen und abschließend eine Bewertung hinterlassen, je nachdem wie gut oder hübsch das Haus eben sei.
Die Sims-Reihe bekomm Konkurrenz aus Korea, hier seht ihr den Trailer zu InZOI:
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Gameplay-Trailer von „InZOI“ zeigt realistische Grafik des Sims-Konkurrenten
So kam es zu den Sims von heute
Wie kam man ab von der Architektur-Simulation? Die Inspiration für die Sims soll ein 1171-seitiges Buch über die Theorien der Architektur gewesen sein. So trocken wie das Buch war wohl auch die erste Idee des Sims-Vorläufers. Aber, nach dem man nun schon Jahre an Entwicklungsarbeit in das Projekt investiert hatte, wollte man hier nicht einfach aufgeben.
Den Entwicklern fiel auf, dass die Sims selbst eigentlich gar nicht so uninteressant waren. Die Idee wurde abgewandelt: Der Spieler sollte erst das Haus errichten und einrichten und dann die Sims zum Leben einladen, statt zum bewerten.
Die Entwickler kreierten ein Simulation-System rund um die Sims, das im Kern bis heute erhalten geblieben ist. Die Bedürfnis-Balken, die jeder Sims hat, sind bis heute da. Auch der Hausbau und die Einrichtung der Häuser und Wohnungen sind bis heute erhalten geblieben.
Wie kam die Sims damals an? Die Entwickler standen eigentlich vor einem großen Problem. Der Computerspielmarkt war geprägt von über 90 % Männern, viel mehr, als es noch heute ist. Sobald das Spiel mit einem „Virtuellen Puppenhaus“ in Verbindung gebracht wurde, wollten die Männer es nicht mehr spielen.
Für die Werbung verzichteten die Entwickler von Maxis deshalb auf die Bezeichnung. Wright hörte selbst auf, das Wort zu verwenden „bis es sich etwa eine Million Mal verkauft hatte – zu diesem Zeitpunkt fühlte ich mich einigermaßen wohl, wenn ich in der Öffentlichkeit über Puppenhäuser sprach.“
Im Jahr 2000 wurde Sims dann zum meist verkaufen Spiel aller Zeiten, mit über 6 Millionen verkauften Hauptspielen und nochmal so vielen verkauften Add-ons.
Wenn ihr den besonderen neuen Modus von Call of Duty: Black Ops 7 spielen wollt, müsst ihr euch erst durch die Kampagne kämpfen. Das ändert sich jetzt.
Um welchen Teil von Black Ops 7 geht es? Die Kampagne. Diese sollte mit der Möglichkeit zu kooperativem Gameplay und einem besonderen Endgame eine der großen Neuerungen des Shooters sein, kämpft allerdings seit Release mit heftiger Kritik seitens der Community.
Vielen Spielern gefällt weder das Setting der Kampagne noch die Erzählung an sich. Der Trupp um Protagonist David Mason kämpft nämlich dank heftiger Halluzinationen an abgedrehten Schauplätzen gegen Fantasie-Gegner wie Frank Woods, gefangen in einer riesigen Pflanze, Zombies und einen Kameraden, der als wildgewordener Gigant wütet.
Die Kampagne ist also weit entfernt von einem realitätsnahen Spionage-Thriller mit politischen Intrigen.
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Activision zeigt das neue Call of Duty: Black Ops 7 im Trailer
Dazu machte Black Ops 7 bei der Kampagne einen Fehler, den viele Gamer auch in anderen Spielen scharf kritisieren: Ihr könnt die Story nur mit einer aktiven Internetverbindung spielen, es besteht also Online-Zwang. Außerdem gibt es keine Speicherpunkte (Checkpoints), keine Pause-Funktion und abwesende Spieler werden gekickt.
Jetzt befreit euch Treyarch, das Entwicklerstudio hinter Black Ops 7, aber von der Kampagne und belohnt die unerschrockenen Spieler, die das Story-Erlebnis des Shooters bereits durchgespielt haben.
Ohne Umwege direkt ins Endgame
Was ändern die Entwickler jetzt? Wie Treyarch in einem Post auf X.com verkündete, könnt ihr ab dem 21. November 2025 sofort ohne Umwege in das Endgame des Spiels starten. Ihr müsst dann nicht mehr die umstrittene Kampagne abschließen, um den neuen Modus spielen zu können.
Wenn ihr euch bereits den Zugang zum Endgame durch das Beenden der Kampagne erspielt habt, bekommt ihr eine Reihe von Belohnungen (oder Entschädigungen) von Treyarch:
3 Tokens für eine Stunde doppelte XP für Account-Level
3 Tokens für eine Stunde doppelte Waffen-XP
3 Tokens für eine Stunde doppelte Battle-Pass-XP
3x das “Perkaholic”-Kaugummi für den Zombie-Modus
Warum diese Änderung? Das Endgame kommt bei vielen Spielern tatsächlich richtig gut an. Ein Spieler auf Reddit schreibt sogar, das Endgame sei der größte Spaß, den er seit Jahren in Call of Duty hatte. Andere Nutzer stimmen ihm zu und ergänzen, dass sie nicht verstehen, weshalb der Modus hinter der Kampagne verschlossen sei.
Dieser Gedanke ist wohl auch die Grundlage der Änderung. Auch Treyarch spricht von einer „großartigen Resonanz“ bezüglich des Endgames, weshalb sie es nun jedem zugänglich machen.
Was ist das Endgame eigentlich? Das Endgame ist eine Art Extraction-Shooter, allerdings ausschließlich mit PvE-Gefechten. Ihr wählt eure Ausrüstung, droppt auf einer weitläufigen offenen Karte und absolviert verschiedene Aufträge. Am Ende extrahiert ihr und levelt so euren Charakter. Das Ziel ist es dabei, das Max-Level zu erreichen, ohne zu sterben und so euren Fortschritt zu verlieren.
Ein Spieler von ARC Raiders war frustriert, weil er seine 600 Gummienten nicht zeigen konnte. Jetzt antworteten die Entwickler mit einer besonderen Änderung.
Der Nutzer erzählte, er habe über 600 Gummienten gesammelt und präsentierte sie mit einem Screenshot, der eine Vielzahl von 15er-Stapeln der künstlichen Tiere zeigte. Zu sehen war aber auch, dass lediglich die angesprochenen neun Enten im Regal hinter ihm zu sehen waren.
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Trailer zum Community-Event „Breaking New Ground” in ARC Raiders
Enten-Invasion in Speranza
So haben die Entwickler reagiert: Am 20. November veröffentlichten die Entwickler das Update 1.3.0 und teilten auf der Website von ARC Raiders die dazugehörigen Patch Notes. Diese enthalten einen Satz, der eine Änderung an der Gummienten-Lagerung verspricht. Frei übersetzt steht dort etwa:
„Euer Raider-Unterschlupf wurde ‘ente-fiziert’.“
Beigefügt ist ein Bild, auf dem ein Unterschlupf zu sehen ist, in dem unzählige Gummienten rumliegen – überall, auf dem Boden, dem Bett, auf Schränken. Die Entwickler haben damit wohl auf die Bitte des Spielers reagiert und die visuelle Darstellung von Enten erweitert, wodurch ihr nun mehr Enten sehen können solltet, als lediglich zuvor.
Wie viele Enten genau angezeigt werden, ist derzeit noch unklar. Ein Spieler teilte jedoch kurz nach dem Update ein Bild auf Reddit, das beweist, dass es zumindest mehr als 9 sind – allerdings sind es auch nicht alle 60 Enten, die er in seinem Lager hat. Der Spieler mit seinen 600 Gummi-Kumpanen sollte demnach weiterhin nicht ganz zufrieden sein.
Die Profi-Teams von League of Legends werden nach den Worlds mal wieder durchmischt. Jetzt steht der neue ADC von T1 fest und der hat bereits zwei Rekorde von Faker gebrochen.
Wer ist der neue ADC von T1? Mit gerade einmal 19 Jahren ist der koreanische ADC Peyz ein Teil des wohl erfolgreichsten Teams in League of Legends geworden. Sein Debüt in der Esports-Szene von LoL hatte Peyz mit dem Academy-Team von Gen.G, einem Schwesterteam der Organisation, um neue Talente zu entdecken und zu fördern.
Im Jahr 2022 wurde er schließlich der ADC des Hauptteams von Gen.G und konnte mit ihnen drei Titel der koreanischen Regionalliga gewinnen. Das MSI24, eines der wichtigsten Turniere nach den Worlds, konnte der junge Botlaner ebenfalls gewinnen. Peyz verließ Gen.G im November 2024 und spielte für die nächste Saison beim Team JD Gaming, welches in der chinesischen Profiliga vertreten ist.
Der Trailer des neuen Champions von League of Legends zeigt seine Fähigkeiten in Aktion
Peyz konnte bereits zwei Rekorde von Faker brechen
Welche Rekorde von Faker hat Peyz geknackt? Peyz hat gleich zwei Rekorde innerhalb der LCK (koreanische Regionalliga) von Faker gebrochen und ihn in den Schatten gestellt:
Zum einen brauchte er lediglich 193 Tage, um am schnellsten die 500 Kills zu erreichen.
Zum anderen hält Peyz den Rekord von 1.000 Tötungen innerhalb der wenigsten Matches. Nur 190 Spiele brauchte er und konnte damit, laut liquidpedia.net, den zweiten Rekord von Faker brechen.
Peyz konnte sogar noch mehr Rekorde aufstellen und wurde der jüngste registrierte Spieler in der LCK. Auch die meisten Tötungen in einem Top-Tier-Match, mit einer Anzahl von 28 während dem Finale des MSI24, hat der junge Koreaner erreicht.
In Pokémon GO dreht sich am Wochenende alles um Dynamax-Evoli. Was bringt das Event und wie nutzt man es?
Wann startet das Dynamax-Wochenende? Los geht es ab Freitag, den 21. November um 06:00 Uhr morgens. Schluss ist am Montagabend, den 24. November, um 21:00 Uhr. Somit habt ihr insgesamt vier Tage Zeit, um Dynamax-Evoli zu sammeln.
Welche Boni gelten? Die folgenden Boni könnt ihr in diesem Zeitraum nutzen:
Dynamax-Evoli erscheint in Stufe-2-Dynakämpfen
In der Wildnis erscheinen mehr Evoli (allerdings ohne Dynamax-Eigenschaft)
Ihr lauft nur die Hälfte, um Dyna-Partikel zu generieren
Kraftquellen werden häufiger erneuert und ihr erhaltet die doppelte Menge Partikel von ihnen
Es gibt Sammler-Herausforderungen rund um Evoli
So weit zu den Inhalten. Wie nutzt man sie? Mehr dazu lest ihr hier.
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Pokémon GO: Die Season „Geschichten der Transformation“ im Trailer
Evoli besiegen und entwickeln am Dynamax-Wochenende
Wie besiege ich Dynamax-Evoli? Grundsätzlich ist Dynamax-Evoli ein Kampf der Stufe 2, der nicht allzu schwierig ausfallen dürfte. Wir sprechen hier von einer Herausforderung, die deutlich einfacher ist als die legendären Dynamax- oder gar die Gigadynamax-Pokémon.
Dennoch solltet ihr schauen, dass ihr auf passende Konter setzt. Evoli ist vom Typ Normal, setzt am besten also Kampf-Pokémon ein. Gute Optionen sind:
Gigadynamax-Machomei
Dynamax-Machomei
Dynamax-Wulaosu
Dynamax-Quartermak
Denkt bei Dynamax auch immer an eine gute Verteidigung, etwa durch Heiteira oder andere Tanks.
Kann Evoli shiny sein? Ja, sowohl in der Wildnis als auch in Dynamax-Kämpfen. Aber die Chance ist nicht erhöht.
Evoli entwickeln: Grundsätzlich ist Evoli ein interessantes Pokémon, da ihr es in 8 verschiedene Typen entwickeln könnt. Die Evoli-Entwicklungen werden zwar nicht die Top-Angreifer ihrer Typen im Dynamax-Bereich, doch ihr habt eine gute Gelegenheit, euch hier Monster der Typen zu holen, die euch vielleicht noch fehlen.
Um Evoli zu entwickeln, braucht ihr immer 50 Bonbons und müsst bestimmte Bedingungen erfüllen:
Feelinara: Verdient 70 Herzen mit Evoli als Kumpel
Folipurba: Nutzt ein Moos-Modul und aktiviert in dessen Bereich die Entwicklung
Glaziola: Nutzt ein Gletscher-Modul und aktiviert in dessen Bereich die Entwicklung
Psiana: Evoli als Kumpel, 10 Kilometer laufen, dabei 2 Bonbons verdienen, bei Tag entwickeln
Nachtara: Evoli als Kumpel, 10 Kilometer laufen, dabei 2 Bonbons verdienen, bei Nacht entwickeln
Aquana, Blitza, Flamara: Zufall, wenn die anderen Bedingungen nicht erfüllt werden.
Was ist mit Gigadynamax-Evoli? Diese besondere Form bringt das Dynamax-Wochenende nicht, auch wenn es im Season-Trailer zu sehen war. Wann es erscheint, ist derzeit noch unbekannt.
Wie geht es in Pokémon GO weiter? Nach dem Wochenende geht es langsam, aber sicher in Richtung Dezember. Da steht dann der Season-Wechsel an. Vorher gibt es aber noch ein paar Termine, die für euch spannend sein könnten. Wir zeigen euch, welche das sind: Alle Events im November 2025 in Pokémon GO.
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Nachdem die Charaktere im Manga von One Piece in schwarz/weiß aufgetaucht sind, zeichnet Mangaka Eiichiro Oda sie zu einem späteren Zeitpunkt in Farbe. Doch der Vater von Blackbeard sieht nicht so aus, wie viele Fans dachten.
Achtung, Spoiler: Der Artikel geht vom Stand von Kapitel 1165 des Mangas zu One Piece aus. Der Vorfall von God Valley zählt da mit rein.
Da Blackbeard schwarze, lockige Haare und eine dunklere Haut hat, nahmen viele Fans an, dass sein Vater ähnlich aussehen müsse. Doch die neuste Koloration von Schöpfer Oda zeigt, dass sie sich darin getäuscht haben.
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One Piece Film: Red – Der offizielle Trailer zum Animefilm auf Deutsch
Neue Farben befeuern Theorie um weiteren Sohn
Wie sieht er aus? Auf dem X-Account von One-Piece-Insider pewpiece ist Xebec in Farbe zu sehen. Allerdings hat er nicht wie sein Sohn schwarze Haare und eine dunklere Haut, sondern einen blassen Teint und blau/weiße Haare.
Rocks D. Xebec hat weiß/blaue Haare, keine schwarzen.
Wieso verwirrt das Fans? Die Fans in den Kommentaren hätten gedacht, dass Blackbeard sein Aussehen von ihm geerbt hätte. Sie fragen sich nun, woher denn das Aussehen von Ruffys Feind kommen könnte.
Andere wiederum klären auf, dass es genetisch bedingt entweder die Mutter oder die Großeltern sein könnten, von denen Blackbeard sein Aussehen hat. Seine Mutter Eris wurde nämlich bislang noch nicht in Farbe gezeigt.
Doch das lässt eine neue Theorie um ein weiteres Familienmitglied aufkommen, das ebenfalls blaue Haare besitzt.
Was glauben sie nun? Es geht die Theorie um, dass Buggy, der Clown, der Sohn von Xebec sein könne. Beide haben blaue Haare und Buggys Eltern hat man bisher noch nie gesehen. Zudem könnte das Alter einigermaßen hinkommen.
Ein User glaubt aber, dass es mehr Sinn ergeben würde, wenn Buggy und Shanks in einer Altersklasse sind und Buggy auf God Valley selbst geboren wurde.
Ob die Theorie so stimmt, sehen die Leser des Mangas vermutlich erst in einigen Wochen, Monaten oder sogar Jahren. Das Ende von One Piece ist noch in weiter Ferne, auch wenn Oda es schon mehrmals angedeutet hat. Was noch alles kommen muss, seht ihr auf MeinMMO: Wann endet die Geschichte von One Piece?
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Jeder kennt Godzilla, doch wie realistisch ist es, dass die gigantische Kreatur in der echten Welt existiert? Ein Astrophysiker hat sich der Frage gestellt und kommt zu einem eindeutigen Ergebnis.
Godzilla ist eines der bekanntesten Monster der Filmgeschichte und verwüstet schon seit 71 Jahren Städte auf der ganzen Welt. Doch wie realistisch ist es, dass so ein gigantischer Kaiju wirklich existiert? Dieser Frage stellte sich der Podcast StarTalk.
Dort bespricht der Astrophysiker Neil deGrasse Tyson (der auch mal Serien- und Filmauftritte hatte) mit seinen Gästen wissenschaftliche Themen mit popkulturellem Bezug. In einer Folge (via YouTube) vom 28.10.2025 setzte er sich mit Charles Liu, einem anderen Astrophysiker, zusammen und sprach über Godzilla. Das traurige Ergebnis: Godzilla könnte wohl nicht existieren.
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Godzilla x Kong: The New Empire – Trailer zur Monsterkloppe
Physikalisch unmöglich
Warum könnte Godzilla nicht existieren? In der StarTalk-Folge sprechen die Wissenschaftler über diverse Sci-Fi-Monster und kommen auch auf Godzilla zu sprechen. Nachdem sie über verschiedene Aspekte des Franchise und anderer Kaijus gesprochen hatten, sprachen sie über das größte Problem von Godzilla: die Größe.
So flink und gleichzeitig so groß zu sein, sei laut Liu physikalisch unmöglich. Das hat mit mathematischen Kräften zu tun. Wenn man etwa von der Höhe her doppelt so groß wird, wächst man insgesamt eigentlich mit einem Faktor von 8. Da man nicht nur von der Höhe, sondern auch von der Länge und Breite wächst, muss man 2 mal 2 mal 2 rechnen. Man hätte also das achtfache Volumen.
Gleichzeitig wird man aber auch 8-mal so schwer. Je größer man also wird, desto schwerer wird der gesamte Körper. Liu arbeitet mit einem Beispiel:
Wenn man 10-mal so groß wird, wird man 1000-mal so massiv
Die Beine erhöhen sich aber nur um einen Faktor von 100 in ihrer Querschnittsfläche.
Die Knochen müssten also noch einmal 10-mal stärker sein, um das gesamte neue Gewicht tragen zu können.
Das liegt daran, dass die Kraft nicht vom gesamten Volumen abhängt, sondern von der Querschnittsfläche des Muskels.
Godzilla wiegt so viel, dass es physikalisch unmöglich wäre: Alle bekannten Knochen würden zerbrechen, alle bekannten Muskeln würden reißen. Er wäre nur noch ein Klumpen aus protoplasmatischem Material, weil er sich nicht mehr aufrecht halten könnte, geschweige denn seinen fröhlichen Gang gehen könnte.
Im Zuge dessen erklären sie auch, dass etwa ein Floh, der ein Zigfaches seiner Größe springen kann, in menschlicher Größe auch unmöglich wäre. Er würde unter seinem Gewicht kollabieren.
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Wieso konnten Dinosaurier so groß werden? Einer der größten bekannten Dinosaurier (der Patagotitan) ist zwar mit 37,5 Metern und 60 bis 70 Tonnen nicht ganz so groß wie diverse Godzilla-Versionen, doch wie konnte er seinen Körper halten? Dafür gibt es nur Theorie und Indizien, wie das Natural History Museum erklärt.
Es könnte zum einen an ihrer Haltung liegen, aber auch an dem langen Hals der Sauropoden. Dadurch brauchen sie keine schnellen Bewegungen und können sich Futter von Bäumen holen. Ein weiterer, wichtiger Faktor könnten die Knochen gewesen sein. Die waren hohl und mit Luft gefüllt. Die Saurier hatten zudem einen effizienteren Energieverbrauch als Säugetiere.
Doch selbst wenn man Godzilla mit den Dinosauriern vergleicht, ist er noch eine andere Hausnummer: Die kleinste Godzilla-Version ist die aus dem ersten Film. Sie war 50 Meter groß und soll 20.000 Tonnen gewogen haben (via Wikizilla). Ein solches Gewicht zu halten, ist wohl für jedes Wesen physikalisch unmöglich.
Kleiner Funfact noch zu großen Tieren: Blauwale sind mit bis zu 180 Tonnen das schwerste Tier der Welt und sie können nur überleben, weil das Wasser die große Masse unterstützt. Am Land könnte ein solches Tier nicht existieren.
In ARC Raiders werdet ihr viele nette NPCs kennenlernen, die euch mit den unterschiedlichsten Quests beauftragen, doch einige von ihnen sind echt aufwendig. Ein Spieler hat sich gefragt, ob sich der Aufwand lohnt, sich allen anzunehmen.
Was hat der Spieler getan? ARC Raiders besitzt bis zu 66 Quests, die ihr abschließen könnt. Der eine oder andere hat sich nun sicher gefragt: „Lohnen die sich überhaupt?“. Der Spieler PizzaurusRex wollte euch diese Frage beantworten und schloss somit alle Quests ab, die man in Speranza aufsammeln kann.
Auf Reddit teilte er dann seine Eindrücke mit. Sind die Belohnungen gut? Ist der Aufwand zu groß? Machen sie überhaupt Spaß? Alle diese Fragen hat er beantwortet, doch für viele könnte das Ergebnis eher enttäuschend sein.
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Trailer zum Community-Event „Breaking New Ground” in ARC Raiders
Quests sind gut, aber nicht für Loot
Wie das Ergebnis seines Tests? PizzaurusRex berichtet über den allgemeinen Aufbau der Quests, denn diese sind oft langweilig. Sie schicken euch größtenteils in Randgebiete der Maps, auf denen sich nichts und niemand befindet, nur, um ein Item aufzusammeln oder Dinge zu reparieren.
Manche sind in einem Rutsch erledigt, andere erfordern mehrere Raids, um sie abzuschließen. Als Belohnung erhält man dann insgesamt einige Waffen, 1–2 Blaupausen, einige Verbrauchsgegenstände wie Granaten und Schlüsselkarten, kosmetische Items und Materialien.
Zusammenfassend lässt PizzaurusRex verlauten, dass sich die Quests in Bezug auf die Belohnungen nicht lohnen. Insgesamt können die Quests von den Aufgaben schon überzeugen, aber wer nur auf Loot aus ist, sollte sich nicht auf diese verlassen.
Sollte PizzaurusRex seinen ersten Raider auf Expedition schicken und seinen Fortschritt resetten, so würde er sich bei seinem neuen Charakter nicht auf die Quests stürzen. Stattdessen würde er sich auf den Fortschritt seiner Werkbänke fokussieren und Loot sammeln, den er auch wirklich braucht.
Was sagen andere Spieler dazu? Sie stimmen mit über 1.700 Upvotes PizzaurusRex zu, doch einige von ihnen erkennen auch den Sinn hinter den Quests abseits des Loots. rakadur bestätigt den miesen Loot, erklärt aber, dass sich die Quests vor allem dafür lohnen, Gebiete zu erkunden, die man sonst nie besuchen würde.
Chemical_Director_25 stimmt dem zu und erklärt, dass die Quests auch der Lore dienen. Oft stößt man sogar an abgelegenen Orten auf die ein oder andere Blaupause, die dann dafür sorgt, dass man seine Sinne beim Looten schärft.
Vielen ist es jedoch zu blöd, nach einer Expedition alle Quests erneut abzuschließen, um an wichtige Blaupausen zu kommen. Sie fordern deshalb, wie TheP4rk, eine permanente Freischaltung, damit man sich nicht dazu gezwungen fühlt, alles erneut abzuschließen. Es bleibt abzuwarten, ob die Entwickler sich dafür eine Lösung einfallen lassen werden. Mit dem neuen Patch wird jedoch klar, dass die Entwickler auf ihre Fans hören. Was sich mit dem neuen Update geändert hat, erfahrt ihr hier: ARC Raiders: Patch Notes zu Update 1.3.0 – Fixt einen unfairen Exploit
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Der Chef von World of Warcraft gibt zu, dass man viele Jahre gewartet hat, bis ein Problem komplett aus dem Ruder gelaufen ist. Jetzt handelt man.
Mit der kommenden Erweiterung Midnight steht in World of Warcraft eine der größten Transformationen bevor, die das MMORPG von Blizzard je erlebt hat. Das liegt nicht nur an dem Housing-Feature, sondern vor allem auch an der Änderung der Addon-Philosophie. Denn Interface-Addons können künftig deutlich weniger und sollen in Kämpfen gar keinen Vorteil mehr bieten. Manche Spielerinnen und Spieler fragen sich, ob jetzt der richtige Zeitpunkt dafür ist. Doch in einem Interview stellt der Game Director von WoW fest: Man hätte schon vor vielen Jahren handeln sollen.
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WoW Midnight zeigt Gameplay – Alle neuen Features
Was ist das für ein Interview? In dem Interview mit Game Informer (auf YouTube) spricht der Game Director von World of Warcraft, Ion Hazzikostas, vor allem über den langen Blogpost, den er vor einigen Tagen veröffentlicht hat. Der Interview-Partner hat einige Fragen, teilweise aus der Community, und bittet um eine genauere Erklärung einiger Punkte.
Jetzt, denn der perfekte Zeitpunkt war vor Jahren
Auf die Frage, warum Blizzard genau jetzt die Einschränkung der Addons vornehme, geht Hazzikostas ein wenig genauer ein:
Um das mal ein bisschen zu drehen: Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit dafür ist genau heute.
Vermutlich hätten wir schon mehr dieser Art vor 8 Jahren tun sollen, als wir zum ersten Mal Addons auftauchen sahen, die es nicht nur leichter gemacht haben, zu verarbeiten, was eigentlich gerade bei einem Raidboss passiert, sondern auch sehr direkt versuchten, Probleme zu lösen. Du weißt schon, Dinge, die den Spielern einfach sagten: „Lauf zum Stern, lauf zum Diamant“ oder „So wird die Mechanik gelöst“. Wir hätten damals sehen sollen, wohin sich das entwickeln wird.
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Das Interview geht dann zu der Sorge der Community über, dass diese Entscheidung mit den Addons überhastet und plötzlich gekommen wäre. Daher würde man gerne wissen, wie lange die Entwickler darüber schon gesprochen und das Ganze geplant haben. Hazzikostas sagte dazu:
Das ist etwas, über das wir nachgedacht haben und dann wirklich sagten „Wir müssen das tun“ – bestimmt schon seit zwei bis drei Jahren. Wir haben angefangen zu planen und angefangen zu designen, wie unsere Version [von Addons] aussehen würde und wir versuchten herauszufinden, wie wir diese Transformation verwirklichen können. Spät im letzten Jahr haben wir dann angefangen, öffentlich darüber zu reden – über unsere Philosophie und die Richtung, in die es gehen könnte.
Wenn man es so betrachtet, dann kommt die Änderung also nicht aus heiterem Himmel, sondern hat schon eine ganze Weile Vorlauf bekommen. Es gibt nur eben keinen schrittweisen Abbau der Features – sondern einen radikalen Schnitt.
Hazzikostas erklärt dazu, dass selbst da aber noch nicht alles in Stein gemeißelt war. Die Ankündigung und Veröffentlichung der Pläne erfüllte nämlich noch einen anderen Zweck. Es sollte nicht nur eine „Warnung“ an die Addon-Autoren sein, dass bald Änderungen notwendig sind und die Spielerinnen und Spieler darauf vorbereiten, sondern man wollte sich noch einer anderen Sache vergewissern:
Eine Sache, die wir damit tun wollten, war die Stimmung in der Community zu erfühlen.[…] Wenn wir von den Spielern gehört hätten: „Fasst meine Addons nicht an. Das ist perfekt. Wir wollen nicht, dass sich irgendetwas ändert.“ – wenn wir das von den meisten gehört hätten, dann hätten wir mit dieser Sache nicht weitergemacht.
Aber was wir von vielen Spielerinnen und Spielern gehört haben, war: „Ja, ich sollte keine Addons herunterladen müssen, damit ich das Gefühl habe, das Spiel ‘richtig’ spielen zu können. Ich hasse es, einer Gilde beizutreten oder einer Gruppe und dann muss ich etwas herunterladen und einstellen, weil das von allen erwartet wird. Und so weiter.“
Damit will Hazzikostas wohl ausdrücken, dass für ihn und das ganze WoW-Team das Feedback aus der Community an oberster Stelle steht und die Entwickler basierend auf diesen Rückmeldungen handeln. Eine Sache, die seit Dragonflight immer deutlicher wird und schon zu vielen positiven Veränderungen im Spiel geführt hat, auch wenn es noch einige Probleme gibt. Denn gerade das „neue Story-Writing“ einiger Charaktere sorgt immer wieder für harsche Kritik.
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