Die Streamerin Kunshikitty wollte mit ihren knapp 225.000 Followern auf Twitch Silvester feiern. Doch während sie in Köln unterwegs war, wurde sie mehrmals mit Knallerbsen beworfen. Der Vorfall verbreitete sich in den sozialen Medien und wurde dort instrumentalisiert.
Das war die Situation: Die Twitch-Streamerin Kunshikitty veranstaltet jedes Jahr am 31. Dezember einen Silvester-Stream. Der Jahreswechsel nahm diesmal jedoch eine unschöne Wendung: Kurz vor Mitternacht wurde die Streamerin mehrmals attackiert.
Gegen 23:45 wurde Kunshikitty von einem Unbekannten mit einer Knallerbse beworfen, und am Kopf getroffen. Die Streamerin schrie auf, fasste sich an den Kopf. Wenige Minuten später wurde sie erneut getroffen.
Kunshikitty ließ sich von dem Vorfall nicht entmutigen und führte ihren Stream fort. Mitschnitte verbreiteten sich allerdings rasant auf Social Media und wurden zum Teil hunderttausende Male gesehen, wie etwa hier auf X.
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3 deutsche Twitch-Streamerinnen, die ihr kennen solltet
Angriff auf Streamerin wird instrumentalisiert
Der Vorfall wurde auch international im Subreddit r/LivestreamFail diskutiert, der größten Streaming-Community auf Reddit. Der Thread erhielt dort mehr als 32.000 Upvotes, viele der Kommentare mussten jedoch von Moderatoren entfernt werden, ehe die Kommentare ganz geschlossen wurden.
Die Behauptung des Thread-Erstellers, Kunshikitty habe ihren Zuschauern beweisen wollen, dass es als Frau möglich sei, sicher an Gruppen von feiernden Männern vorbeizulaufen, lässt sich nicht nachvollziehen. Stattdessen hatte die Streamerin bereits im Vorfeld erklärt, dass es an Silvester in Köln heftig zugehe. So sprach sie davon, sich „ins Kriegsgebiet“ zu begeben und gestand, Angst vor dem Feuerwerk zu haben.
Unmittelbar, bevor sie ein zweites Mal getroffen wurde, sagte Kunshikitty, es sei traurig, dass man als Frau nicht einmal in männlicher Begleitung sicher davor sei, abgeworfen zu werden. Sie mutmaßte, dass derjenige sich wohl nicht getraut hätten, wenn sie ein „Zwei-Meter-Türsteher“ wäre.
In einem Stream am 1. Januar 2026 stellte Kunshikitty klar, dass sie nichts habe beweisen wollen. Jegliche Behauptungen dieser Art sollten demnach nicht ernst genommen werden. Auch Meldungen, sie wolle rechtliche Schritte einleiten, entsprächen nicht der Wahrheit (X).
Im deutschsprachigen Streaming-Subreddit r/Laesterschwestern mussten Moderatoren ebenfalls durchgreifen, nachdem es zu rassistischen Kommentaren gekommen war. Die verbliebene Diskussion dreht sich vor allem um Kritik am Verhalten der Verantwortlichen. Einige Nutzer fordern, dass der Angriff zur Anzeige gebracht wird, andere sprechen sich für ein Böllerverbot aus. Schließlich hätte die Sache wortwörtlich „ins Auge“ gehen können.
Im Zusammenhang mit dem Angriff auf Kunshikitty kommt es erneut zu Diskussionen rund um IRL-Streams. Dabei verlassen Streamer ihre Gaming-Zimmer und begeben sich „ins echte Leben“. Das klingt zwar harmlos, sorgt aber immer wieder für Probleme.
So fühlen sich einige Passanten gestört von den filmenden Streamern – schließlich will nicht jeder ohne Einverständnis tausenden Menschen im Internet präsentiert werden. Für die Content Creator kann es sogar richtig gefährlich werden: So kam es in der Vergangenheit schon zu mehreren Übergriffen und „IRL Stream Sniping“, bei dem Zuschauer herausfinden, wo sich die Streamer gerade aufhalten.
Hinweis: Das Thema ist aufgrund der sexuellen Übergriffe, die sich am 31. Dezember 2015 in Köln ereigneten, stark politisch aufgeladen. Der Angriff auf Kunshikitty wird in diesem Zusammenhang instrumentalisiert. Wir haben uns daher entschieden, die Kommentare geschlossen zu halten, da wir die Moderation mit der Feiertagsbesetzung nicht gewährleisten können. Danke für euer Verständnis.
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MeinMMO-Autor Cedric Holmeier ist leidenschaftlicher Rollenspieler und häufig derjenige am Tisch, der den Ton angibt. Doch für 40 Abenteuerpunkte tauschte er seine größte Stärke ein und rettete damit seine Rollenspiel-Runde.
Ich habe gesündigt. Ich war gierig. Ich wollte 40 Abenteuerpunkte, um sie in coole Talente für meinen Charakter zu stecken. Dafür habe ich meine größte Stärke hergegeben: Meine Stimme.
Wer Das Schwarze Auge kennt, weiß, dass man Charakteren Nachteile geben kann, um dafür Abenteuerpunkte zurückzuerhalten, die man dann in andere Werte investieren kann. Sie sind eine Mischung aus Erfahrungs- und Skillpunkten und werden neben dem Start auch nach erfolgreichen Abenteuern verdient. Mir fehlten für meinen Boron-Akoluthen noch 40 Punkte. Entsprechend wälzte ich mich durch die Nachteile, bevor ich mich für ein Schweigegelübde entschied.
„Leicht verdiente Punkte“, dachte ich mir. „Dann nicke ich halt einfach.“
Normalerweise bin ich der „Main-Character“ in der Runde. Ich reiße Gespräche an mich, ich verhandle, ich diskutiere, ich bin laut. Mein Schweigegelübde würde also alles am Tisch verändern, doch ich war bereit für die Herausforderung. Was als reine Punkte-Gier begann, sollte sich bald als die beste Idee für meine Rollenspiel-Runde herausstellen.
Wer Tabletop-RPGs wie Das Schwarze Auge oder Dungeons & Dragons mag, könnte auch Gefallen an Critical Roles Daggerheart finden:
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Critical Role stellen ihr neues, eigenes Rollenspiel vor: Daggerheart
Einfach mal machen
Meine Mitspieler wussten nichts von meinem Schweigegelübde, als die Runde begann. Ich ließ sie einfach ganz normal auf meinen Charakter treffen. Doch schon diese Begegnung war ungewohnt: Statt mich imposant vorzustellen, ließ ich meinen Charakter nur lächelnd nicken.
Während meine Mitspieler erst nach und nach begriffen, dass ich sie heute nicht acht Stunden lang volllabern würde, musste ich selbst erst lernen, mit mir und meinem Charakter umzugehen. Das begann schon, als wir zu unserem ersten Auftraggeber sollten. Noch vor der Tür zum Thronsaal diskutierte die Gruppe, wie man jetzt am besten auftreten solle – und zwar minutenlang.
Da erkannte ich eine Superkraft, die ich bislang nie genutzt hatte: Einfach machen.
Noch bevor meine vier Mitspieler ihren Konsens über den gemeinsamen Auftritt fertig diskutiert hatten, ließ ich meinen Charakter die Türe öffnen und eintreten. Meine Mitspieler blieben verdutzt zurück, bevor sie hastig nacheilten.
Diese Superkraft nutzte ich später immer wieder. Mein Charakter hörte der Gruppe stets zu, antwortete auch mal mit einem Nicken – aber wenn er etwas tun wollte, tat er es. Auch ohne den Segen aller Mitspieler.
Nur beim feiern von Festen war mein Charakter ziemlich langweilig
Boron vergib!
Das ging natürlich nicht immer gut. Etwa, als ich eine ungläubige Hexe enthaupten wollte, statt sie zu befragen. Wer hätte auch damit rechnen können, dass mein Schweigegelübde anschließend durch die Verwandlung in einen Frosch und ein lautes Quaken gebrochen würde? Boron vergib.
Mein Charakter war ein Störfaktor in der Gruppe. Meine Mitspieler waren nicht gerade begeistert, dass ich mich nicht immer ihren Ideen anschloss, sondern manchmal einfach handelte. Aber mein Charakter schuf Fakten – und das vor allem im positiven Sinne. Statt sich minutenlang die beste Strategie zu überlegen, sorgte er mit seinen unbedachten Taten für spontane Momente, Improvisation und Chaos. Alles Dinge, die in großen Gruppen häufig zugunsten eines „perfekten Plans“ verloren gehen.
Wichtig ist dabei: Mein Charakter hat der Gruppe nie aktiv geschadet. Das typische „My Guy Syndrom“, bei dem ein Spieler destruktiv handelt, nur „weil der Charakter halt so ist“, hat am Spieltisch keinen Platz.
Im Gegenteil: Proaktives Handeln, das lange Diskussionen ersetzt und Fakten schafft, tat der Gruppe gut. Dabei habe ich gelernt, dass ich zwar früher durch meinen dominanten Redeanteil glaubte, den größten Einfluss zu haben. In Wahrheit bestimmt aber derjenige das Spiel, der die Würfel rollt – und dafür braucht es nicht mal ein einziges Wort.
Hideaki Anno ist momentan der CEO von Khara Inc., wurde aber als Regisseur des Animes Neon Genesis Evangelion bekannt. Er verrät jetzt, wie er bei Serien vorgeht und woran sich andere Animationsstudios halten sollten. Und dabei zieht ihr den Kürzeren.
Wofür ist Hideaki Anno bekannt? Hideaki Anno war der Regisseur von Neon Genesis Evangelion. Damals arbeitete er noch bei dem Animationsstudio Gainax, das allerdings seit 2015 keinen Anime mehr produzierte. Erst kürzlich wurde das Studio geschlossen. Dafür verfasste Anno, der zu dem Zeitpunkt nicht mehr für das Studio arbeitete, emotionale Abschiedsworte.
Sein jetziges Unternehmen arbeitete an animierten Filmen zu Evangelion und wirkte an Kaiju No.8 sowie Mobile Suit Gundam GQuuuuuuX mit. Er konnte also in den letzten Jahren viele Erfahrungen in der Anime-Industrie sammeln und eine erfolgreiche Karriere aufweisen, da der Niedergang von Gainax erst nach seinem Austritt erfolgte.
Der Regisseur verrät jetzt gegenüber Forbes Japan, wie er seine Serien angeht. Und die meisten von euch ignoriert er dabei völlig.
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Neon Genesis Evangelion – Trailer zur legendären Anime-Serie
Animes sollten sich nur an Japan orientieren
Was macht er bei Animes anders? Ihm zufolge würden japanische Animationsstudios viel zu schnell an den Westen denken. Für die Zuschauer in Europa müssen beispielsweise andere Sachen bedacht werden als in Japan, was an der Kultur oder geltendem Recht liegt. Aber Anno sei das egal. Für ihn seien die Sprachbarrieren kein Problem, dafür aber das Denken der Menschen:
Ich konzentriere mich darauf, was in Japan gut ankommt und unterhält, und wenn ich Glück habe, freue ich mich, wenn es auch im Ausland Anklang findet. […] Ein Werk, das aus japanischen Gedanken besteht, ist schwer verständlich, wenn es nicht auf Japanisch ist. Film hat visuelle und musikalische Elemente, daher gibt es meiner Meinung nach weniger Sprachbarrieren als in anderen Bereichen. Aber die Dialoge sind trotzdem auf Japanisch, und es ist ein Drama über Menschen, deren Emotionen auf japanischen Denkweisen basieren.
Er bittet das Publikum im Westen zudem, sich an Animes anzupassen, nicht umgekehrt. Als weiteres Beispiel nennt er das Animationsstudio Ghibli. Anno ist der Ansicht, dass auch Hayao Miyazaki überhaupt nicht an ausländische Märkte denke.
Was denken Fans im Westen darüber? Die User in Reddit können das sogar vollkommen nachvollziehen. Viele sind der Ansicht, dass ein Regisseur sich nicht nach ihnen oder anderen richten solle. Man solle die Dinge mit Leidenschaft angehen, statt etwas zynisch zu erstellen, nur um einem bestimmten Publikum zu gefallen.
Das sieht man auch an Neon Genesis Evangelion. Der Anime entstammt der Furcht des Regisseurs, die Welt würde im 20. Jahrhundert durch eine nukleare Katastrophe untergehen. Der Anime wurde zu einer der bekanntesten Serien aus Japan.
Für den Ex-Chef von Blizzard sieht es schlecht mit dem neuen Gaming-Studio aus. Das neuste Spiel wird inzwischen kostenlos verramscht.
Mike Morhaime war der Chef von Blizzard. Als er vor einigen Jahren das Unternehmen verließ, wurde er schmerzlich vermisst und wollte doch ein eigenes Gaming-Studio auf die Beine stellen: Dreamhaven. Inzwischen hat man 4 Spiele veröffentlicht oder zumindest als Publisher fungiert, aber gerade das aufwändige „Wildgate“ vom Studio Moonshot Games wollte einfach nicht so richtig zünden. Nur rund 6 Monate nach dem Release wird das Spiel jetzt sogar verschenkt.
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Wildgate zeigt Gameplay im Trailer, sieht aus wie eine Mischung aus Concord und Overwatch
Wo wird das Spiel verschenkt? Aktuell gibt es Wildgate im Epic Games Store umsonst, anstatt der üblichen rund 30 Euro. Wer das Spiel also mal ausprobieren will, sollte dieses Angebot bis zum 8. Januar 2026 nutzen, um Wildgate kostenlos der eigenen Sammlung hinzuzufügen.
Keine 200 Spieler gleichzeitig – ein Todesurteil?
Was ist Wildgate für ein Spiel? Wildgate ist eine wilde Genre-Mischung, die ein wenig an Heldenshooter wie Overwatch, aber auch Hunt: Showdown erinnert. Ihr schlüpft in die Rolle eines Mitglieds einer Space-Crew und müsst auf einer prozedural generierten Karte nach Ressourcen sammeln und dabei das „Artefakt“ finden. Der Haken an der Sache: Das wollen alle anderen Teams auch und nur ein Team kann gewinnen. Den Sieg gibt es, wenn ihr mit dem Artefakt entkommt oder alle Feinde ausschaltet.
Dabei wollt ihr als Team taktisch vorgehen. Einige sammeln Ressourcen, andere bewachen vielleicht das Raumschiff oder wieder andere versuchen, die Raumschiffe der Feinde zu sabotieren. Die Möglichkeiten sind vielfältig.
Wie steht es um Wildgate? Ehrlich gesagt: Ziemlich schlecht und das ist verwunderlich. Denn wenn man sich die Bewertungen des Spiels auf Steam anschaut, sind die durchaus positiv. 81 % empfehlen das Spiel bei mehr als 4.000 Bewertungen.
Doch das hilft nicht, wenn niemand mehr das Spiel spielt. Schaut man nämlich auf Steamcharts nach den aktuellen Spieler-Zahlen, dann ist Wildgate im Grunde tot. Die gleichzeitigen aktiven Spieler dümpeln auf Steam zwischen 80 und 200 herum, auch wenn man bedenken muss, dass das Spiel auch auf anderen Plattformen (wie dem Epic Games Store) verfügbar ist. Dennoch ist das ein verheerend niedriger Stand, bei dem kaum Partien zustande kommen. Der Misserfolg von Wildgate dürfte auch für die Entlassungen bei Dreamhaven gesorgt haben.
Viele Fans hatten schon vor Monaten Sorge, dass Dreamhaven Wildgate einfach sterben lässt. Denn manch einer hat das Spiel ins Herz geschlossen und findet, dass es einfach nicht genug Aufmerksamkeit bekommen hat. Vielleicht ist das Verschenken im Epic Games Store nun ein letzter Versuch, noch einmal Aufmerksamkeit zu erreichen – zu wünschen wäre es dem Spiel.
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Ursprünglich sollte die Elbin Arwen eine wichtige Rolle in der Schlacht von Helms Klamm in „Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme“ spielen. Jedoch fiel sie am Ende dem Schnitt zum Opfer. 2 Sekunden mit ihr haben es dennoch in den fertigen Film geschafft.
Dieser Text erschien bereits in einer früheren Version auf MeinMMO.
Peter Jackson plante eigentlich, dass die Elbin Arwen, gespielt von Liv Tyler, in der Schlacht von Helms Klamm eine bedeutende Rolle spielen sollte.
So sollte es etwa Kampfszenen mit ihr und Aragorn geben, in denen die beiden gemeinsam die Feinde niederstreckten.
Hier seht ihr einen deutschen Trailer zu Der Herr der Ringe: Die zwei Türme:
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Deutscher Trailer zu Der Herr der Ringe: Die zwei Türme
Doch dann änderte der Regisseur seine Meinung. Die Figur wurde aus den Kampfszenen wieder herausgeschnitten. Doch wenn ihr ganz genau hinschaut, könnt ihr Arwen für einen kurzen Moment im fertigen Film finden.
Der TikToker donmarshall72, der auf seinem Kanal immer wieder Hintergründe und Fakten zu Herr der Ringe teilt, zeigte in einem seiner Clips den Moment, in dem ihr die Elbin während der Schlacht entdecken könnt.
Hier könnt ihr das TikTok-Video von ihm dazu sehen:
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In der Szene sieht man, wie die Gruppe Protagonisten in den Hof der Festung rennt. Während die Kamera schwenkt, erblickt man dann aber im Inneren der Mauern oben rechts plötzlich eine weitere Figur in einem rostroten Gewand: Arwen. Sie rennt, mit einem Schwert in der Hand und Pfeilen auf dem Rücken bewaffnet, die Treppe hinauf.
Wieso wurde Arwen entfernt? Am Ende entschied sich Peter Jackson jedoch gegen Arwens Auftritt in der Schlacht von Helms Klamm. So soll es zu kompliziert gewesen sein, zu erklären, warum die Elbin plötzlich in der Schlacht zu sehen ist und man wollte an Laufzeit sparen.
Zudem hielt man sich damit auch mehr an die Buchvorlage, in der Arwen ebenfalls nicht in die Kämpfe involviert war.
Also entfernte das Team im Nachhinein die Elbin aus den Shots. Jedoch gibt es Behind-the-Scenes-Material, in dem ihr Arwen in ihrem rostroten Kampfoutfit sehen könnt.
Auf dem Markt herrscht ein stetiger Wandel, welche Shooter gerade zu empfehlen sind. Manche Spiele dominieren seit Jahren die Szene und sind auch Anfang 2026 wieder in den Top-Listen vertreten. Wir zeigen euch die aktuell besten Shooter für PC, PS4, PS5, Xbox und Switch.
Update, 6. Januar 2026: Der Artikel erschien ursprünglich am 25. März 2024. Wir haben ihn zuletzt am 6. Januar 2026 aktualisiert und BattleBit sowie Team Fortress 2 entfernt. Hinzugekommen sind stattdessen ARC Raiders und Marvel Rivals.
Was sind das für Spiele? MeinMMO-Redakteur Dariusz Müller hat sich den aktuellen Markt angeschaut und anhand seiner Erfahrung in vielen verschiedenen Shootern und tausenden Stunden Spielzeit bewertet, welche seiner Einschätzung nach die aktuell besten sind.
Hierbei hat er verschiedene Faktoren wie die Performance des Spiels, den Gameplay-Loop, die Spielerzahlen sowie die Aktualität der Spiele in Betracht gezogen. Dennoch ist die Liste eine persönliche Einschätzung des Autors und es kann sein, dass euch ein Spiel fehlt oder ihr ein vorhandenes schlechter bewertet.
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Die besten Shooter, in denen ihr PvP spielen könnt
Apex Legends
Entwickler: Respawn Entertainment |Modell: Free-to-play |Plattformen: PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S, Nintendo Switch | Subgenre: Battle Royale |Modus: PvP |Perspektive: First-Person |
Was zeichnet das Spiel aus? Apex Legends ist ein Battle-Royale-Shooter, der sich durch ein schnelles und variables Movement auszeichnet und sich von Konkurrenten wie PUBG und Fortnite abhebt.
Außerdem handelt es sich bei Apex Legends um einen Helden-Shooter. Vor dem Start einer Runde wählt ihr eine Legende aus, die ihr während der Runde steuert und zwischenzeitlich nicht wechseln könnt. Jede Legende bringt zudem ihre eigenen Fähigkeiten mit.
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Apex Legends Gameplay Trailer
Für wen ist das Spiel interessant? Apex Legends richtet sich an Fans von Battle-Royale-Shootern, aber auch an Spieler, die ein schnelles Movement mögen und beispielsweise gerne sliden. Wenn euch ein PUBG zu ruhig oder langsam ist, solltet ihr einen Blick auf Apex Legends werfen.
Aufgrund der unterschiedlichen Legenden, die ihr spielen könnt und die einen eigenen Spielstil mitbringen, hat Apex Legends mehr Gameplay-Tiefe und Abwechslung als andere Battle Royales. Das heißt: Wenn ihr zu den Top-Spielern gehören wollt, müsst ihr viel Zeit und Übung investieren.
Pro
Free-to-play
Auf allen wichtigen Plattformen spielbar
Schnelles und vielseitiges Movement
Intuitives Gunplay
Regelmäßige Updates
Vielseitiges Gameplay durch die verschiedenen spielbaren Charaktere
Hohe Spielerzahlen
Contra
Die unterschiedlichen Charaktere und Spielweisen erschweren den Einstieg für Neueinsteiger im Vergleich zu anderen Battle Royales
Aggressive Monetarisierung durch Battle Pass und Skins
ARC Raiders
Entwickler: Embark Studios |Modell: Buy-to-play |Plattformen: PC, PS5, Xbox Series X|S | Subgenre: Extraction-Shooter |Modus: PvPvE |Perspektive: Third-Person |
Was zeichnet das Spiel aus? ARC Raiders ist ein Extraction-Shooter, in dem die Welt von aggressiven Alien-Robotern angegriffen und unterworfen wurde. Die restlichen Menschen verzogen sich in den Untergrund, doch unter ihnen sind die sogenannten ARC-Raider, die sich an die Oberfläche trauen, um wichtige Ressourcen, Ausrüstung und wertvolle Gegenstände zu sammeln. Ihr seid einer dieser Raider.
An der Oberfläche regieren die ARCs, die es in verschiedenen Varianten gibt und die euch mit ihren Angriffen das Leben schwer machen. Doch die ARC sind nicht die einzige Bedrohung, denn andere Spieler können und werden euch ebenso nach dem Leben trachten.
Ihr könnt euch aber auch mit fremden Raidern verbünden, über den Chat des Spiels verständigen und gemeinsam in PvE-Gefechten gegen die ARCs kämpfen, statt euch im PvP gegenseitig den Loot zu rauben.
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ARC Raiders zeigt im Launch-Trailer, wie der Kampf Mensch gegen Maschine aussieht
Für wen ist das Spiel interessant? ARC Raiders bietet eigentlich für jeden Shooter-Fan interessantes Gameplay. Wenn ihr bevorzugt PvE spielt, könnt ihr euch bewusst aus Kämpfen unter den Raidern raushalten und kommt dank des Aggression-based-Matchmakings in entsprechend friedliche Lobbys. Hier könnt ihr dann neue Leute kennenlernen, mit ihnen gemeinschaftlich die Roboter bekämpfen und einander helfen oder einfach rumblödeln.
Auf der anderen Seite könnt ihr euch bis an die Zähne bewaffnen und gezielt PvP-Interaktionen suchen. Die Gefechte unter den Spielern sind dabei stets actionreich und haben durch die verschiedenen Gadgets auch eine taktische Komponente, die es in vielen anderen Extraction-Shootern in der Form nicht gibt. Alternativ könnt ihr richtig fies sein, am Extraktionspunkt warten und andere Raider hinterhältig abknallen und looten.
Das wohl größte Ausschlusskriterium von ARC Raiders ist die Perspektive. Ihr spielt den Shooter ausschließlich in der Third-Person. Die Möglichkeit, auf First-Person zu wechseln, gibt es nicht. Wenn ihr die Third-Person-Perspektive (besonders im PvP) verachtet, lasst gegebenenfalls die Finger von ARC Raiders.
Pro
Sehr gelungener Mix aus spaßigem PvE-Grind und kompetitivem PvP
Moderne Grafik mit gelungenen Licht- und Wetter-Effekten
Starkes Sounddesign, das zum immersiven Gameplay beiträgt
Sehr gute Performance
Intuitives und einfaches Gunplay
Solide Auswahl an Waffen, Maps und Gadgets
Relativ einsteigerfreundlich für einen Extraction-Shooter (etwa durch permanent verfügbare Gratis-Loadouts)
Contra
Ausschließlich in der Third-Person spielbar (ist für manche Spieler besonders bei PvP ein Ausschlusskriterium)
Uneinigkeit in der Community, ob es getrennte PvP- und PvE-Lobbys benötigt oder ob das Aggression-based-Matchmaking reicht
Mikrotransaktionen mit Skins und Battle Pass trotz Buy-to-play-Finanzierung
Was zeichnet das Spiel aus? Battlefield ist vorrangig für die großen, actionreichen Schlachten bekannt. Ihr kämpft mit zahlreichen Spielern auf großen Maps und versucht unter anderem Flaggen zu erobern oder zu verteidigen.
Dabei stehen euch verschiedene Waffen und Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung. Außerdem könnt ihr auf einen Fuhrpark an Vehikeln zugreifen, zu denen Panzer, Helikopter, Mannschaftstransportwagen und Flugzeuge/ Jets zählen.
Zum klassischen Battlefield-Erlebnis gehören Klassen wie der Sanitäter oder der Pionier, die verschiedene Aufgaben auf dem Schlachtfeld übernehmen. Dieses Klassen-System kehrte im neusten Ableger, Battlefield 6, zurück.
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Battlefield 6 zeigt sein Gameplay im actionreichen Trailer
Für wen ist das Spiel interessant? Battlefield ist primär für Spieler interessant, die auf große Schlachten mit viel Chaos und Explosionen stehen. Dabei könnt ihr innerhalb des Franchise verschiedene Settings wie den Ersten oder Zweiten Weltkrieg mit entsprechenden Waffen erleben.
Wenn ihr kleine Schlachten mit maximal 10-12 Spielern bevorzugt, lohnt sich Battlefield für euch wahrscheinlich eher weniger – auch wenn es auch kleinere Modi wie Team-Deathmatch gibt. Gleiches gilt, wenn ihr prinzipiell eine Abneigung habt, gegen Panzer oder Helikopter zu kämpfen, und lieber an reinen Infanterieschlachten teilnehmt.
Generell ist Battlefield aber deutlich einsteigerfreundlicher als Taktikshooter wie Valorant oder Rainbow Six: Siege und richtet sich auch an Spieler, die nur wenige Stunden pro Woche spielen können.
Pro
Auf allen gängigen Plattformen verfügbar
Große, teils immersive Schlachten mit vielen Spielern
Viele verschiedene Waffen, Ausrüstungsgegenstände und Vehikel
Die unterschiedlichen Spiele bedienen viele Settings (WW1, WW2, modern)
Einsteigerfreundliches Gunplay, keine hohe Lernkurve
Kein striktes SBMM – ihr könnt stets auf gute und weniger gute Spieler treffen, wodurch die Lobbys sehr gemischt sind
Tolles Sounddesign und moderne Grafik
Contra
Auch der neueste Teil, Battlefield 6, ist nicht von Kritik verschont. Technische Probleme und zu kleine Maps rauben Spielern den Spaß.
Vollpreistitel, der je nach Spiel dennoch DLCs, einen Battle Pass oder Cosmetics verkauft
Wer nur Infanteriekämpfe und keine Fahrzeuge mag, wird in den meisten Modi wenig Spaß haben
Was zeichnet das Franchise aus? Call of Duty ist DER Mainstream-Shooter. Wenn ihr Shooter-Fans seid, ist es sehr wahrscheinlich, dass ihr schon mal ein CoD gespielt habt – egal ob die Arena-Modi eines aktuellen Multiplayer-Ablegers, einen Zombie-Modus oder Warzone.
Das CoD-Franchise bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Spielmodi, Maps und Waffen, hat stets ausreichend Spieler, um eine Lobby zu füllen, und der neuste Teil wird zudem fortlaufend mit neuen Updates versorgt.
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Call of Duty: Black Ops 7 zeigt erstes Gameplay aus dem Multiplayer-Modus
Für wen ist das Franchise interessant? Theoretisch für die meisten Shooter-Fans, da CoD wirklich viele unterschiedliche Modi anbietet. Die Waffen sind leicht zu kontrollieren und durch den Aim-Assist ist das Spiel auch auf der Konsole für Feierabend-Spieler geeignet.
In der Praxis sind vor allem Tryhards und Vielspieler mit CoD häufig unzufrieden und äußern Unmut. Besonders das Matchmaking steht häufig in der Kritik und auch der Aim-Assist für Controller-Spieler ist ein viel diskutiertes Thema.
Außerdem ist das Franchise für euch uninteressant, wenn ihr wenig Geld zur Verfügung habt oder sehr geizig seid, da Activision regelmäßig neue CoD-Teile für den Vollpreis veröffentlicht und der Support für den Vorgänger dann heruntergefahren oder sogar eingestellt wird.
Pro
Einfaches und intuitives Gunplay
Support der Entwickler für aktuelle Ableger
Beachtliche Auswahl an Waffen, Maps, und Spielmodi
Einsteigerfreundlich
Contra
Regelmäßig neu erscheinende Ableger teilen die Spielerschaft und kosten für wenig Verbesserungen immer den Vollpreis
Starke Kritik am Matchmaking, Stichwort „SBMM“
Starker Aim-Assist für Controller immer wieder Thema in Diskussionen
Seit Jahren nur marginaler technischer Fortschritt mit stetig wiederkehrenden Problemen
Was zeichnet das Spiel aus? Counter-Strike 2 löste im September 2023 CS:GO ab und brachte Grafik und Engine des Taktik-Shooters auf einen moderneren Stand. Das Spielprinzip des Erfolgstitels ist jedoch gleich geblieben.
Zwei Teams aus jeweils 5 Spielern – die Terroristen und eine Antiterroreinheit – treten gegeneinander an
Die Teams müssen versuchen, eine Bombe zu platzieren, das Platzieren der Bombe zu verhindern oder die platzierte Bombe zu entschärfen.
Beide Teams müssen sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff spielen.
Ein besonderes Merkmal von CS2 ist die äußerst geringe Präzision beim Schießen, während ihr euch bewegt. Ihr könnt also nicht so gut wie in CoD oder Battlefield eure Gegner während der Bewegung gezielt ausschalten. Auch die Nutzung eines Visiers ist nur bei bestimmten Waffen möglich.
Außerdem ist Counter-Strike für die astronomischen Preise für Skins bekannt, denn diese können zwischen den Spielern gehandelt werden. Ein besonderer Skin, mit einem seltenen Farb-Pattern in einem guten Zustand, kann mehrere hundert bis hunderttausende Euro wert sein. Deshalb geben viele Spieler Unmengen an Geld aus und kaufen sich Schlüssel, um Kisten mit zufälligen Inhalten zu öffnen.
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Counter-Strike 2: Valve überzeugt noch einmal richtig mit Launch-Trailer
Für wen ist das Spiel interessant? CS2 ist als Taktik-Shooter eher weniger für Feierabend-Spieler geeignet. Ihr solltet nicht unüberlegt in jedes Gefecht rennen und eher mal taktisch sinnvolle Positionen einnehmen. Auch Teamplay und Kommunikation sind enorm wichtig.
Wenn ihr also kopflos von Kill zu Kill eilen, Dubstep hören und nicht mit anderen Menschen sprechen wollt, dann ist CS2 eher weniger für euch geeignet – außer ihr seid am Skin-Handel interessiert. Alternativ könntet ihr euer Glück beim Öffnen von Kisten versuchen. Empfehlen können wir das allerdings nicht.
Pro
Verbesserte Grafik im Vergleich zum Vorgänger
Hohe Spielerzahlen
Fortlaufender Support seitens Valve über Jahre nahezu gesichert
Ein aktiver und viel gesehener E-Sport, falls ihr euer liebstes Spiel auch auf sportlichen Veranstaltungen verfolgen wollt
Nahezu konkurrenzlos in der Spielweise, da selbst Valorant mit den Agents vieles anders macht
Contra
Glücksspielmechaniken beim Öffnen von Skin-Kisten
Nicht einsteigerfreundlich
Einige Inhalte von CS:GO fehlen aktuell noch
Starkes Problem mit Cheatern
Gilt als eine der toxischsten Communitys
Escape from Tarkov
Entwickler: Battlestate Games |Modell: Buy-to-play |Plattformen: PC | Subgenre: Extraction-Shooter, Hardcore-Shooter |Modus: PvPvE |Perspektive: First-Person |
Was zeichnet das Spiel aus? Escape from Tarkov ist wohl der prominenteste Extraction-Shooter auf dem Markt und erlebt etwa alle sechs Monate erneut einen großen Hype auf Twitch – immer, wenn es in dem Shooter einen Wipe gab.
Ihr startet mit eurem Gear einen Raid, sammelt Loot und erfüllt Aufträge von Händlern. Gespielt wird in der fiktiven russischen Stadt Tarkov. Auf den unterschiedlichen Maps trefft ihr sowohl auf gegnerische Spieler als auch auf NPCs. Stirbt euer Charakter, bevor ihr extrahieren konntet, verliert ihr auch euren gesamten Loot.
Escape from Tarkov ist neben seiner Extraktionsmechanik vor allem für sein herausforderndes Gameplay bekannt. Zu einem realitätsnahen Rückstoßsystem und einem minimalen HUD kommen Verletzungen hinzu, die euer Charakter erleiden kann und die unbehandelt zum Tod führen können.
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Escape from Tarkov: Update 0.13.5 bringt neuen, fiesen Boss in die Straßen von Tarkov
Für wen ist EFT interessant? Escape from Tarkov ist nicht für Spieler geeignet, die ein einfaches und intuitiv erlernbares Spiel suchen. Ihr müsst EFT und all dessen Mechaniken aufwendig lernen und verstehen.
EFT erklärt euch nicht viel und ist durch das Hardcore-Gameplay auch echt herausfordernd. Außerdem sind stets Vorsicht und im Koop auch Kommunikation wichtig – sonst erwischt es schnell euren Teamkollegen, weil ihr dachtet, er sei ein Gegner. Ebenso muss euch klar sein, dass ihr sehr viel sterben werdet – sehr viel.
Wenn ihr auf Hardcore-Shooter und realistische Spielmechaniken steht, und nichts gegen Extraction-Shooter und viele Tode habt, dann ist EFT für euch unverzichtbar.
Pro
Einzigartiger Mix aus Extraction-Shooter und realistischem Hardcore-Gameplay
Treue Spielerbasis, besonders nach einem Wipe
Regelmäßig stattfindende Wipes bringen Langzeitmotivation, weil sie die Spieler zwingen, erneut von vorn zu grinden
Contra
Nicht einsteigerfreundlich, steile Lernkurve
Aufgrund der vielseitigen Tastenbelegung ist ein Konsolen-Release oder eine Controller-Unterstützung nahezu ausgeschlossen
Wie viele PvP-Shooter hat auch EFT gerade ein starkes Cheater-Problem
Auch der 1.0-Release im November 2025 und die Veröffentlichung auf Steam sind weiterhin von starken technischen Problemen und einer schlechten Performance geplagt.
Fortnite
Entwickler: Epic Games |Modell: Free-to-play |Plattformen: PC, Xbox One, Xbox Series X/S, PS4, PS5, Nintendo Switch, Mobile | Subgenre: Battle Royale |Modus: PvP |Perspektive: Third-Person |
Was ist das für ein Spiel? Fortnite ist ein farbenfrohes Battle Royale, das in der Third-Person-Perspektive gespielt wird und auf allen gängigen Plattformen verfügbar ist.
Einst war Fortnite vorrangig für den Ansatz bekannt, dass er Shooter-Gameplay mit dem Bauen und Craften eines Survival-Spiels kombiniert. Statt euch nur eine Deckung oder einen höher gelegenen Punkt zu suchen, könnt ihr euch in Windeseile eine Barrikade, einen Turm oder sonst was bauen.
Mittlerweile bietet Fortnite aber auch eine Reihe anderer Modi. Ihr könnt das „Battle Royale“-Erlebnis etwa gänzlich ohne Bauen erleben. Oder ihr verzichtet auf den Shooter-Aspekt und errichtet im Survival-Modus LEGO Fortnite euer eigenes LEGO-Dorf.
Insgesamt bietet Fortnite regelmäßig spannende Events und zahlreiche Kollaborationen, die das Spiel mit neuen Inhalten erweitern – stets in einem bunten und farbenfrohen Stil. Doch wer seinen liebsten Skin haben möchte, der muss in der Regel auch gut dafür bezahlen.
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Fortnite: Zeigt Chapter 7 „Pacific Break“ in seinem neuen Cinematic-Trailer
Für wen ist das Spiel interessant? Auch wenn Fortnite aufgrund seines Grafikstils stets nachgesagt wird, dass sich der Shooter an jüngere Spieler richtet, bietet er mit seinen zahlreichen Kollaborationen auch genug Reize für Spieler, die in den 90ern oder frühen 2000er Jahren aufgewachsen sind. Wer wird bei Skins zu Dragon Ball, den Ninja Turtles oder Naruto nicht nostalgisch?
Trotzdem solltet ihr natürlich mit der bunten Optik und der Third-Person-Perspektive keine Probleme haben und generell ein Fan von Battle Royale sein.
Pro
Auf vielen verschiedenen Plattformen verfügbar
Aktive Spielerschaft
Regelmäßig neue Updates, Events und Kollaborationen
Der Unreal Editor für Fortnite (UEFN) ermöglicht es den Spielern, eigene Spiele und Modi zu entwerfen
Fortnite erweitert das eigene Repertoire jetzt auch außerhalb des Battle Royales, beispielsweise mit dem Survival-Modus LEGO Fortnite
Contra
Aggressive Monetarisierung durch Battle Pass und Skins
Kindlicher Grafikstil gefällt nicht jedem
Nicht bei Steam
Wenn ihr nur den Battle Royale spielen wollt, müsst ihr auch LEGO Fortnite herunterladen und andersherum
Entwickler: Crytek |Modell: Buy-to-play |Plattformen: PC, Xbox One, Xbox Series X/S, PS4, PS5 | Subgenre: Battle Royale |Modus: PvPvE |Perspektive: First-Person |
Was ist das für ein Spiel? Hunt: Showdown ist ein Extraction-Shooter mit Horror-Elementen, in dem die komplette Map von zahlreichen verschiedenen Monstern besiedelt ist.
Ihr müsst mindestens einen von bis zu zwei Boss-Gegnern jagen, töten und anschließend eine von dem Boss fallengelassenen Trophäe aufsammeln und extrahieren. Um die Position eines Bosses zu kennen, müsst ihr zuvor Hinweise sammeln oder ihm zufällig begegnen. Es gibt vier verschiedene Monster, die auf der Karte erscheinen können.
Die Waffen des Shooters sind eher altmodisch und rustikal. Es gibt Einzellader und Revolver. Auch das Design der Charaktere erinnert eher an den Wilden Westen, als an Soldaten.
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Hunt: Showdown Launch Trailer
Für wen ist das Spiel interessant? Hunt: Showdown ist für Spieler interessant, die einen etwas anderen Extraction-Shooter spielen wollen und kein Problem mit Monstern haben.
Wenn ihr allerdings moderne Waffen, coole, bunte Fähigkeiten und ein rasantes Movement haben wollt, seid ihr bei dem Shooter falsch. Stattdessen brilliert Hunt: Showdown durch sein Sounddesign und die erdrückende Atmosphäre.
Pro
Spannendes Spielprinzip
Einzigartiges Setting
Überragend guter Sound
Support der Entwickler
Contra
Nicht einsteigerfreundlich
Niederlagen sind schmerzhaft
Overwatch 2
Entwickler: Blizzard |Modell: Free-to-play |Plattformen: PC, Xbox One, Xbox Series X/S, PS4, PS5 | Subgenre: Helden-Shooter |Modus: PvP |Perspektive: First-Person |
Was ist das für ein Spiel? Overwatch 2 verbindet das Gameplay eines First-Person-Shooters mit dem eines MOBAs wie LoL oder DOTA. Es gibt eine Reihe von Helden, die in 5v5-Kämpfen unterschiedliche Fähigkeiten wirken können und sich alle unterschiedlich spielen.
Durch ihre Aufgaben in den Matches sind die einzelnen Helden zudem in verschiedene Rollen eingeteilt. Es gibt die Supporter, die ihre Mitspieler beispielsweise heilen oder ihnen einen Schadensboost geben, und die DPS, die mit ihren Angriffen möglichst viel Schaden anrichten sowie Chaos stiften sollen. Die dritte und letzte Rolle sind die Tanks, die besonders viel Leben haben und mit ihren Fähigkeiten essenziell sind, um das Ziel des jeweiligen Modus zu erreichen.
In einem Modus ist es eure Aufgabe, die Payload, das ist ein bewegliches Objekt, möglichst weit zu schieben – weiter als eure Gegner. In einem anderen Modus müsst ihr bestimmte Punkte einnehmen und halten. Für jeden Modus ist Teamwork erforderlich.
Inzwischen könnt ihr außerhalb von Ranked sogar wieder den alten 6v6-Modus aus Overwatch 1 spielen. Ebenso gibt es einen Stadium-Modus, der das Moba-Prinzip noch stärker verfolgt und euch zwischen den Runden Fähigkeiten und Verbesserungen kaufen lässt, um absurd starke Builds zu bauen.
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Overwatch 2: Das Wichtigste zum Helden-Shooter in 43 Sekunden
Für wen ist das Spiel interessant? Overwatch 2 ist für euch interessant, wenn ihr einen etwas anderen Shooter spielen wollt. Statt in einem TDM im Kreis zu laufen und einen Gunfight nach dem anderen zu suchen oder eine Bombe auf einem bestimmten Spot zu platzieren, müsst ihr eure verschiedenen Fähigkeiten einsetzen und im Team arbeiten, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.
Wenn ihr allerdings realistische Waffen wie eine AK oder ein M4 sucht, seid ihr in Overwatch fehl am Platz. Es gibt futuristische Kanonen, übernatürliche Fähigkeiten und natürlich Winston – einen riesigen, sprechenden Gorilla mit Kleidung. Generell ist das ganze Spiel in einem Comic-haften Grafikstil.
Pro
Viele verschiedene Helden ermöglichen es, den Spielstil zu finden, der zu einem passt
Die Auswahl der Helden und ihr Zusammenspiel sind strategisch relevant
Auf allen gängigen Plattformen verfügbar
Läuft auch auf leistungsschwachen PCs
Regelmäßige Content-Updates und Balancing-Patches
Große Auswahl an Modi: 5v5, 6v6, Ranked, Quick Play, Stadium, verschiedene Arcade-Modi
Contra
Aggressive Monetarisierung durch Battle Pass und Skins
Die versprochene PvE-Kampagne wurde gestrichen
Neue Helden sind häufig overpowert
Der bunte Grafikstil gefällt nicht jedem
PUBG: Battlegrounds
Entwickler: KRAFTON |Modell: Free-to-play |Plattformen: PC, Xbox One, Xbox Series X/S, PS4, PS5, Mobile | Subgenre: Battle Royale |Modus: PvP |Perspektive: Third-Person, First-Person
Was ist das für ein Spiel? PUBG: Battlegrounds, oder einfach nur PUBG, ist eines der ersten und erfolgreichsten Battle Royale. Es hat einen deutlich realistischeren Grafikstil als beispielsweise Fortnite und Apex Legends und bietet auch Waffen und Ausrüstung, wie sie aus der echten Welt bekannt sind.
Gespielt wird der Shooter sowohl in der First-Person- als auch in der Third-Person-Perspektive. Ihr könnt aber auch in der Third-Person beim Zielen durch das Visier schauen – also wie in der First-Person.
Neben einer Reihe von Waffen und Ausrüstungsgegenständen findet ihr in PUBG verschiedene Fortbewegungsmittel wie Autos und Motorräder, mit denen ihr euch schneller zur Zone bewegen könnt.
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Alles, was PUBG: Battlegrounds so besonders macht in 2 Minuten
Für wen ist das Spiel interessant? PUBG ist für Fans von Battle Royale interessant, die keine Lust auf die bunten Farben eines Fortnites oder die verschiedenen Charaktere und ihre Fähigkeiten eines Apex Legends haben.
PUBG spielt sich langsamer als viele andere Vertreter des Genres, legt stattdessen aber einen größeren Wert auf Realismus – auch wenn es keine Simulation oder ein Hardcore-Shooter ist. Es ist also perfekt geeignet, um locker ein paar Runden zu spielen, auch wenn ihr auf ein realistisches Setting steht.
Pro
Extrem aktive Spielerschaft
Einsteigerfreundlich
Third- und First-Person
Auf allen gängigen Plattformen spielbar
Auch für ältere PCs stemmbar
Wird weiterhin mit Updates versorgt
Contra
veraltete Grafik (noch)
Großes Cheating-Problem
Rainbow Six: Siege
Entwickler: Ubisoft |Modell: Buy-to-play |Plattformen: PC, Xbox One, Xbox Series X/S, PS4, PS5 | Subgenre: Taktik-Shooter |Modus: PvP |Perspektive: First-Person |
Was ist das für ein Spiel? Rainbow Six: Siege ist ein Taktikshooter von Ubisoft, in dem ihr 5v5 spielt. Euer Ziel ist es beispielsweise, eine Bombe zu entschärfen oder eine Geisel zu retten. Dabei greift ihr auf verschiedene Mitglieder von Antiterroreinheiten wie dem GSG-9 oder dem SAS zurück, die allesamt einzigartige Fähigkeiten besitzen.
Neben den unterschiedlichen Charakteren und ihren Gadgets gibt es eine ganze Reihe von Waffen und Secondary-Gadgets wie Granaten, Sprengmatten oder C4-Sprengsätzen. Diese könnt ihr nutzen, um die Maps taktisch zu verändern – die Zerstörbarkeit von Böden und Wänden spielt eine große Rolle.
Ihr könnt etwa ein Loch in den Boden sprengen oder mit einer Schrotflinte hineinschießen, um anschließend von oben auf eine Tür gucken zu können, durch die eure Gegner möglicherweise das Gebäude betreten.
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Rainbow Six: Siege Launch-Trailer
Für wen ist das Spiel interessant? Rainbow Six: Siege ist ein Taktikshooter, ihr solltet also durchaus Interesse an strategischem Vorgehen und Koordination im Team haben. Außerdem sind eine gewisse Neugier und Kreativität vorteilhaft, wenn ihr die Zerstörbarkeit der Map möglichst effektiv ausnutzen wollt, ohne euch mit den Strategien der Profis auseinanderzusetzen.
Generell ist das Spiel aber mit viel Übung verbunden. Wenn ihr kein Interesse daran habt, die Maps oder Fähigkeiten der unterschiedlichen Charaktere zu lernen, werdet ihr in Rainbow Six: Siege wahrscheinlich nicht erfolgreich sein.
Pro
Einzigartiges Gameplay durch die Fähigkeiten und die Zerstörbarkeit der Map
Regelmäßige Updates versorgen das Spiel mit neuen Inhalten
Entwickler arbeiten stetig am Balancing und bringen regelmäßige Patches
Contra
Haufenweise Cheater
Nicht einsteigerfreundlich, da viele verschiedene Fähigkeiten und Maps
Die vielen Balancing-Änderungen kommen nicht immer gut bei den Spielern an
Splatoon 3
Entwickler: Nintendo |Modell: Buy-to-play |Plattformen: Nintendo Switch | Subgenre: Helden-Shooter |Modus: PvP, PvE |Perspektive: Third-Person
Was ist das für ein Spiel? Splatoon ist nicht gerade das, was viele Genre-Fans als Shooter bezeichnen würden. Ihr spielt kleine, schrille Inklinge, die versuchen, eine Arena in bunten Farben zu färben. Inklinge sind eine Mischung aus Menschen und Tintenfischen.
Es gibt in Splatoon 3 fünf verschiedene PvP-Modi, eine kurze Kampagne, die euch in die Prinzipien des Spiels einführt, und einen PvE-Modus, in dem ihr Gegnerwellen abwehren müsst. Der primäre PvP-Modus ist der sogenannte „Revierkampf“.
Im Revierkampf spielt ihr 4v4. Es gewinnt das Team, dessen Farbe in der Arena öfter vertreten ist. Diese Farbe verschießt ihr mit verschiedenen „Waffen“. Der Kernaspekt des Gameplays basiert dementsprechend auf dem Schießen und Verteilen von Farbe. Hierzu gibt es eine Reihe verschiedener Waffen und Spezialfähigkeiten.
Ihr könnt auch auf eure Gegner ballern, auch wenn ihr in dem kindgerechten Shooter kein Blut oder Ähnliches erwarten solltet.
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Splatoon 3 Trailer
Für wen ist das Spiel interessant? Splatoon richtet sich nicht nur an verschiedene Altersklassen und kann auch mit jüngeren Spielern gezockt werden, es ist ebenso für Fans von Taktik-Shootern interessant. Besonders die Positionierung der einzelnen Teammitglieder hat einen merklichen Einfluss auf den Ausgang eines Matches.
Dazu bietet Splatoon eine niedrige Time-to-kill und ein schnelles Movement. Besonders in der Tintenfisch-Form seid ihr zügig unterwegs, wenn ihr in die Farbpfützen eures Teams abtaucht. Da Splatoon allerdings über keinen Aim-Assist verfügt, könnte der Kinder-Shooter zu anspruchsvoll für CoD-Veteranen sein.
Im Gegensatz zu anderen Taktik-Shootern hat Splatoon zudem den Vorteil, dass es sehr einsteigerfreundlich ist und es auch einen Rang-Modus für Solo-Spieler gibt. Ihr seid also nicht komplett aufgeschmissen, wenn ihr kein festes Team habt.
Pro
Einzigartiges Spielprinzip
Einsteigerfreundlich
Schnelles Movement
Niedrige Time-to-kill
Solide Auswahl an Waffen
Keine Unterschiede in der Leistungsfähigkeit der Hardware
Kindgerecht
Vergleichsweise wenig toxisch, da Kommunikationsmöglichkeiten mit zufälligen Mitspielern und Gegnern fehlen
Contra
Nur auf Nintendo Switch verfügbar
Teuer – Nintendo bietet selten Rabatte für ihre exklusiven Vollpreistitel
Kommunikationsmöglichkeiten mit zufälligen Mitspielern fehlen
Marvel Rivals
Entwickler: NetEase Games |Modell: Free-to-play |Plattformen: PC, PS4, PS5, Xbox Series X|S | Subgenre: Helden-Shooter |Modus: PvP |Perspektive: Third-Person
Was ist das für ein Spiel? Marvel Rivals ist ein Helden-Shooter, der das Spielprinzip von Spielen wie Overwatch in das Universum von Marvel bringt. Das Setting ist farbenfroh und die spielbaren Charaktere sind allesamt aus verschiedenen Marvel-Comics bekannt.
Ihr könnt in Marvel Rivals etwa in die Rüstung von Captain America schlüpfen, als Hulk euren Gegnern auf die Nase hauen oder in Form von Groot, Thor, Magneto, Black Widow, The Punisher, Storm oder Wolverine um den Sieg kämpfen. Es gibt eine Vielzahl bekannter Charaktere und mit den regelmäßigen Inhaltsupdates werden es stetig mehr.
Die Helden haben dabei allesamt verschiedene Fähigkeiten und Waffen und lassen sich auf unterschiedliche Weise spielen. In den Matches geht es dabei stets actionreich zu.
Genre-typisch sind auch in Marvel Rivals die spielbaren Charaktere in drei Rollen unterteilt: Dualist, Vanguard und Strategist. Diese erfüllen auf dem Spielfeld verschiedene Aufgaben, damit euer Team den Sieg erringt.
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Marvel Rivals: Der Launch-Trailer zum Shooter mit Marvel-Superhelden auf PS5 und Steam
Für wen ist das Spiel interessant? Wenn ihr Helden-Shooter wie Overwatch 2 mögt, spricht eigentlich nicht viel dagegen, auch mal Marvel Rivals auszuprobieren – vor allem, wenn ihr auf die Comic-Bücher oder Filme von Marvel und dessen Figuren steht.
Die Grafik und die Effekte des Spiels sind modern. Das gilt auch für das Movement des Shooters – deshalb konnte Marvel Rivals auch den Platz von Team Fortress 2 in dieser Liste einnehmen. Euch sollte aber bewusst sein, dass Marvel Rivals lediglich in der Third-Person-Perspektive gespielt wird. Das könnte einige Spieler abschrecken.
Pro
Aktive Community auf allen gängigen Plattformen
Verschiedene Spielmodi
Viele verschiedene Helden mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Spielweisen
Contra
Aggressive Monetarisierung
Stark sexualisierte Skins
Spieler kritisieren Optimierung und den erforderlichen Speicherplatz
Entwickler: Embark Studios |Modell: Free-to-play |Plattformen: Steam, PS5, Xbox Series | Subgenre: Arena-Shooter |Modus: PvP |Perspektive: First-Person |
Was zeichnet das Spiel aus? The Finals ist ein PvP-Shooter, der euch in einer virtuellen Arena in Dreierteams um den Sieg in einer Game-Show kämpfen lässt. Euer Ziel ist es, mehr Geld als eure Kontrahenten zu sammeln.
Passend dazu stehen euch verschiedene Waffen, Fähigkeiten und Gadgets wie Vorschlaghammer, Greifhaken, Granaten und Minen zur Verfügung, aus denen ihr euer Loadout gemessen an eurer Klasse selbst zusammenstellen könnt.
Die größte Besonderheit des Shooters ist allerdings die enorme Zerstörung, die ihr auf der gesamten Map anrichten könnt. So ist es etwa möglich, ganze Häuser einzureißen oder den Boden unter Tresoren zu sprengen. Sowohl die Fähigkeiten und Gadgets als auch die Zerstörung haben einen taktischen Nutzen.
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The Finals zeigt den neuen Trailer zur Season 2
Für wen ist das Spiel interessant? The Finals ist für Spieler interessant, die auf eher lockeres Gameplay stehen. Zwar gibt es in dem Shooter auch Skill-based-Matchmaking sowie einen Ranked-Modus, doch das Spielprinzip ist nicht so kompetitiv wie in Counter-Strike oder Valorant.
Generell ist der Shooter einsteigerfreundlich und spricht mit dem recht schnellen Movement und dem einfachen Gunplay auch Spieler an, die CoD oder Battlefield mögen.
Solltet ihr obendrein daran interessiert sein, große Teile der Map inklusive ganze Häuser zerstören zu können, bietet The Finals ein nahezu unvergleichliches Erlebnis.
Pro
Die Zerstörung der Map ist nicht nur innovativ, sondern einzigartig
Intuitives, einfaches Gunplay mit gleichbleibenden Rückstoßmustern
Schnelles Movement, das durch Gadgets ergänzt wird
Strategische Einsatzmöglichkeiten der Gadgets und Fähigkeiten geben dem Gameplay zusätzliche Tiefe
Updates sollen das Spiel noch lange mit neuen Inhalten versorgen
Contra
Cheater schon kurz nach Release eines der größten Probleme
Spielerzahlen sind seit dem Release im Dezember 2023 stark gesunken
Nur drei Spieler pro Team innerhalb der Haupt-Modi ist für größere Freundesgruppen ärgerlich
Vergleichsweise wenig Maps und Waffen
Titanfall 2
Entwickler: Respawn Entertainment |Modell: Buy-to-play |Plattformen: Xbox, PlayStation, PC | Subgenre: Arena-Shooter |Modus: PvP |Perspektive: First-Person |
Was ist das für ein Spiel? In Titanfall dreht sich alles um Mechs, die sogenannten Titans. Das sind große, schwer bewaffnete Kampfmaschinen auf zwei Beinen, die von menschlichen Piloten im Inneren gesteuert werden.
Passend dazu führt ihr den Großteil dieser Kämpfe mit den verschiedenen Titans aus. Ein Mech hat in etwa eine riesige Minigun, ein anderer einen Flammenwerfer. Dann gibt es noch einen Titan mit einer Art Scharfschützengewehr für Kämpfe auf lange Distanz sowie einen Titan mit einer Schrotflinte und einem Schwert für kurze Distanz. Für jeden Spielstil gibt es einen passenden Titan.
Außerhalb der Titans brilliert der Shooter vor allem mit dem Movement, das sehr schnell ist und flexible Bewegungen sowie Wallruns ermöglicht. Ergänzt wird das Movement zudem durch einen Grappling-Hook, den ihr allerdings gezielt bei eurem Piloten ausrüsten müsst. Dieser besitzt obendrein eine Reihe verschiedener Waffen, darunter etwa Sturmgewehre, Maschinenpistolen und Schrotflinten.
Neben dem PvP-Modus besitzt Titanfall 2 auch eine Kampagne, die ihr innerhalb von 10 Stunden durchspielen könnt. Das ist zwar recht kurz, doch viele Fans des Genres sagen ihr bis heute eine hervorragende Qualität nach – nicht zuletzt, weil sie euch die fürs PvP benötigten Grundlagen vermittelt.
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Titanfall 2 zeigt im Multiplayer-Trailer, wie rasant das Gameplay des Shooters ist
Für wen ist das Spiel interessant? Wenn ihr richtig Bock auf einen Shooter habt, der ein schnelles und variables Movement bietet, dann solltet ihr euch Titanfall 2 auf jeden Fall anschauen. Es macht sogar Spaß, einfach nur an den Wänden entlangzulaufen. Dennoch könnt ihr auch sliden oder hüpfen, das Movement ist wirklich ein grundlegendes Feature des Shooters.
Das andere grundlegende Feature sind natürlich die Titans selbst. Wenn ihr Kampfroboter cool findet und euch vorstellen könnt, damit gegen andere Spieler zu kämpfen, habt ihr in Titanfall 2 die Chance dazu.
Solltet ihr es in erster Linie auf Infanterie-Gefechte abgesehen haben und Vehikel-Kämpfe möglichst meiden wollen, dann könnte euch Titanfall 2 enttäuschen. Die Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Mechs sind ein fester Bestandteil jeder Runde.
Pro
Das Movement gilt bis heute als eines der besten überhaupt
Das Gunplay ist intuitiv und leicht zu meistern
Begrenzte Auswahl an Waffen, Aufsätzen und Titans erleichtert den Einstieg
Häufig im Angebot für unter 5 € erhältlich
Da es im gleichen Universum wie Apex Legends spielt, könnten euch Waffen wie die Mastiff bekannt vorkommen
Contra
In die Jahre gekommene Grafik
Vergleichsweise wenig Spieler und ein entsprechend langes Matchmaking
Die verbleibenden Spieler sind vor allem Titanfall-Veteranen, die das Spiel gemeistert haben
Es gibt keinen Modus nur mit Piloten, die Titans sind immer dabei
Keine neuen Updates mehr
Valorant
Entwickler: Riot Games |Modell: Free-to-play |Plattformen: PC | Subgenre: Taktik-Shooter |Modus: PvP |Perspektive: First-Person |
Was ist das für ein Spiel? Valorant ist ein Taktik-Shooter von Riot Games, in dem ihr 5v5 spielt. Ein Team muss den sogenannten Spike – eine Art Bombe – auf einem von bis zu drei Spots platzieren. Das andere Team muss dieses Platzieren verhindern, indem es alle Spieler des angreifenden Teams ausschaltet oder so viel Zeit schindet, bis der Runden-Timer abgelaufen ist.
Im Kampf um die Runden stehen euch verschiedene Waffen zur Verfügung, die ihr am Beginn einer Runde wie in Counter-Strike in einem Kaufmenü kaufen müsst. Diese Waffen könnt ihr nutzen, bis ihr sterbt und sie dadurch verliert – oder bis der Seitenwechsel ansteht. Ihr könnt auch die Waffen von toten Mitspielern oder Gegnern aufsammeln. Das Haushalten des eigenen Geldes ist ein wichtiger strategischer Bestandteil.
Zusätzlich zu den verschiedenen Waffen bietet Valorant eine Reihe von unterschiedlichen Agenten, die über einzigartige Fähigkeiten verfügen und eigene taktische Einsatzmöglichkeiten mitbringen. Die Agenten mit ihren Fähigkeiten sind das große Alleinstellungsmerkmal des Shooters, wenn man ihn mit ähnlichen Titeln vergleicht.
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Riot Games zeigt den neuen Agent von Valorant im animierten Trailer
Für wen ist das Spiel interessant? Valorant richtet sich in erster Linie an Spieler, die klassische Taktik-Shooter wie Counter-Strike mögen – also mit Kaufmenü und dem Platzieren/ Entschärfen einer Bombe. Wenn ihr also schnelle Shooter sucht, in denen ihr nicht viel kommunizieren oder nachdenken müsst, ist Valorant nichts für euch.
Der große Unterschied zu CS2 liegt bei den Agenten, ihren Fähigkeiten sowie dem bunten Setting. Statt Rauchgranaten, die graue Wolken verursachen, gibt es beispielsweise grüne oder lila Smokes, um die Sicht eurer Gegner einzuschränken. Ihr solltet also eine Toleranz für bunte Farben und einen animierten Stil mitbringen.
Pro
Benötigt wenig Ressourcen und ist auch auf weniger leistungsstarken PCs spielbar
Eines der besten Anti-Cheat-Systeme
Aktive Spielerschaft inklusive E-Sport
Regelmäßige Updates bringen neue Inhalte
Entwickler arbeiten weiterhin am Balancing
Technisch wenig Fehler – es gibt nur selten schwerwiegende Bugs oder Server-Probleme
Contra
Nicht auf Konsole verfügbar
Unterschied zwischen starken und schwächeren Agenten teilweise hoch
Entwickler haben Probleme, das richtige Balancing zu finden
Viele Smurfer da F2P
Toxische Community
Hohe Preise für Skins
Das waren die 15 besten Shooter, in denen PvP gespielt wird. Auf Seite 2 geht es jetzt mit den besten PvE-Shootern weiter.
Final Fantasy XIV bekommt neben den PC-, PlayStation- und Xbox-Versionen eine neue Variante für die Nintendo Switch spendiert. Doch das gefällt vielen Spielern so gar nicht, denn sie befürchten, dass sie ihre Charaktere hässlicher machen könne.
Wo gab es diese Ankündigung? Naoki Yoshida, der Produzent des MMORPGs, loggte sich für kurze Zeit in Costa del Sol ein, einem Strandgebiet im Spiel. Dort beantwortete er viele Fragen der Fans, darunter zum nächsten Ultimate und einigen Anpassungsmöglichkeiten für den eigenen Charakter.
Zudem bestätigte er mit einem kleinen Satz, dass Final Fantasy 14 auch für Switch-Konsolen erscheint: „Freut euch auf die Switch-Version.“
Vermutlich meint Yoshida damit die Nintendo Switch 2, denn die Switch gibt es bereits seit fast 9 Jahren, wohingegen das Nachfolgemodell erst seit wenigen Monaten auf dem Markt ist. Bereits im Vorfeld sollen Gespräche zu einer möglichen Portierung stattgefunden haben.
Doch dass eine neue Version für die Switch 2 kommt, gefällt vielen Spielern gar nicht.
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Final Fantasy XIV: Rockiger Trailer zu „Into the Mist“ stimmt auf Patch 7.4 ein
Erste Reaktionen zur Version auf Switch 2 fallen negativ aus
Was sagen Spieler dazu? Auf dem japanischen Blog Livedoor, der als Erstes über Yoshidas Ankündigung berichtete, kamen mittlerweile einige Kommentare zusammen. Doch der Großteil der Kommentierenden ist dem Switch-2-Port negativ gegenüber eingestellt.
Die User sind der Meinung, die Qualität von FF14 würde mit der Version sinken. Ein Fan meint sogar, dass er dann aufhören würde, das MMORPG zu spielen. Denn Square Enix wäre gezwungen, mit deutlich geringeren Leistungsgrenzen zu entwickeln als der Standard-PS4. Damit spielt er auf die Leistung der Hardware der Switch 2 an.
Ein User konkretisiert das Ganze:
Sollte eine Switch-Version veröffentlicht werden, kann man sich leicht vorstellen, dass sie Ausreden wie „Die Switch hält uns zurück“ vorbringen würden.
Gibt es nur Kritik? Es gibt in den Kommentaren einzelne Verfechter der Switch-2-Version. Ein User freut sich, dass die neue Variante wieder frische Spieler anlocken würde. Denn jedes Online-Spiel, das keine neuen Gamer für sich gewinnen könne, wird ihm zufolge eingestellt.
Auch auf Reddit gibt es einige User, die sich über die Ankündigung freuen. Sie seien von der Handheld-Version überzeugt und wollen das MMORPG dann vom Bett aus zocken.
MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann spielt seit vielen Jahren fast ausschließlich den Paladin in Dungeons & Dragons bzw. in Baldur’s Gate 1+2. Fast ausschließlich, denn der einzige Wechsel ging daneben.
Baldur’s Gate 1 und 2 kamen 1998 und 2000 heraus. Die beiden Spiele setzen auf das Regelwerk von Dungeons & Dragons, genau genommen der 2.5 Edition. Eingestiegen bin ich aber erst etwa 2010. Seitdem spiele ich das Spiel jedes Jahr erneut dutzende Stunden, weil die alten Spiele damals wie heute ein Meilenstein für partybasierte RPGs sind und für mich noch immer unübertroffen sind.
Hinweis: Baldur’s Gate 1 und 2 verwenden die 2.5 Edition des DnD-Regelwerks, nicht 3.5. Wir haben einen Fehler in der ursprünglichen Version des Artikels angepasst.
Mittlerweile sind das sicher irgendwie zwischen 500 und 800 Stunden, wenn ich alle Versuche mitrechne. Die Zeit, die ich mit der Switch-Version verbracht habe, nicht mitgerechnet.
In Baldur’s Gate und auch in anderen D&D-Spielen wie Solasta oder Icewind Dale wähle ich fast immer den Paladin oder er ist immer pflichtgemäß dabei, wenn ich eine vollständige Gruppe aus Charakteren erstellen muss. Der Paladin ist auf jeden Fall eine Klasse, die mich durch alle Runden hinweg begleitet, mal mehr oder weniger erfolgreich.
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Baldurs Gate Enhanced Edition 1.3 Trailer
Der Paladin ist meine Klasse und das seit über 10 Jahren
Warum der Paladin? Der Paladin ist in Dungeons & Dragons ein dicker Nahkämpfer, der auch ein paar magische Tricks auf Lager hat. Seine vielen Lebenspunkte und die schwere Rüstung machen ihn vor allem am Anfang zu einer dankbaren Klasse mit wenig Frustpotential.
Als ich damals in Dungeon & Dragons mit Baldurs Gate eingestiegen bin, war der Paladin für mich daher die perfekte Klasse: Der Paladin ist robust und seine Fähigkeiten sind überschaubar. Das macht auch das Gruppenspiel leichter als mit anderen Klassen: Ich stehe vorne und tanke den Schaden, während sich mein Team um den Rest kümmert.
Oftmals passt aber der Paladin auch am besten zu den Charakteren, die ich sonst mitnehme: In der Regel sind das in Baldur‘s Gate, Imoen (Dieb), Khalid (Kämpfer), Jaheira (Kämpfer/Druide), Minsk und Dynaheir (Magier). Selten auch mal der depressive Xan (Magier) oder die Klerikerin Branwen, wenn ich sie aus ihrer Versteinerung befreit habe.
Meine Party in Teil 1: Khalid, Jaheiras Ehemann, lebt noch, Dynaheir ist ebenfalls noch mit dabei.
In Teil 2 verschiebt sich meine Party leicht, bleibt aber meistens guter Gesinnung: Imoen, Jaheira und Minsk bleibe ich treu, hinzu kommen dann Aerie (Magier) und Nalia (Magier/Dieb). Der 6. Platz in meiner Gruppe variiert, je nachdem wen ich gerade brauche.
Insgesamt spiele ich daher oft eine gut gesinnte Gruppe, wenn man mal von der streitlustigen Viconia (Kleriker) absieht, die hin und wieder einen Gastauftritt in beiden Spielen hat. Da passt der Paladin perfekt, ohne dass ich meinen Eid brechen muss.
Hinzu kommt, dass der Paladin in meinen Augen die beste Klassenquest in Teil 2 hat. Die Quest des Kriegers und des Druiden sind nett, aber besitzen bei weitem nicht so einen coolen Endgegner. Was will man schon mit einem Druidenhain oder einer eigenen Burg, wenn man einen fetten Drachen besiegen kann?
Einmal habe ich was anderes gespielt und sofort bereut
Einmal wollte ich tatsächlich etwas anderes spielen, und zwar einen Barden. Doch ich wurde mit ihm nicht warm: Ich kam bis zum Freundlichen Arm, eine wichtige Taverne in Baldur’s Gate 1, und holte Jaheira und Khalid in meine Gruppe. Und dann hatte ich keine Lust mehr.
Das hatte damals vermutlich verschiedene Gründe: Der Anfang von Baldur’s Gate 1 ist zäh und nicht ganz einfach und eine Klasse wie der Barde, der für einen Einsteiger nicht unbedingt geeignet ist, hat das nicht unbedingt besser gemacht. Insbesondere, wenn einem zu Beginn nur Imoen als Begleitung hat und sie zu Beginn eher eine Glaskanone ist. Da wird man im schlimmsten Fall schon von der ersten größeren Wolfsgruppe direkt hinter Kerzenburg in Stücke gerissen.
Am Ende bin ich dann doch wieder beim Paladin gelandet. Eine Klasse, die dann Fehler doch etwas stärker verzeiht und mich nicht direkt mit der harten Realität der Schwertküste konfrontiert.
Der Barde war für mich als Anfänger einfach nicht einsteigerfreundlich genug, weil ich mit ihm wenig Schaden ausgehalten habe und mich auf meine Party verlassen musste, damit ich meine Fähigkeiten ausspielen kann. Das macht den Anfang einfach sehr knackig, worauf ich wenig Lust hatte.
Mitte des Jahres findet seit bald 20 Jahren das Fest der Drachen statt, eins der größten deutschen LARP-Events. MeinMMO-Redakteurin Sophia Weiß ist schon seit ein paar Jahren mit am Start und erzählt euch, warum sie das Event nicht aus ihrem Urlaubskalender wegdenken will.
Eines meiner liebsten Hobbys ist Pen & Paper spielen. Also mit Freunden treffen, Dungeons & Dragons oder Call of Chthulhu zocken. Mit Würfeln herausfinden, wie gut mein Charakter etwas kann und dabei möglichst in der Rolle bleiben.
Allerdings bin ich ein sehr aktiver Mensch und still sitzen fällt mir schwer. Ich brauche Bewegung. Deswegen fahre ich seit 2022 regelmäßig auf LARP-Events. Teil meines jährlichen Sommerurlaubs? Das Drachenfest in Nordhessen. Das Ticket für Besuch Nummer 5 im Sommer 2026 hängt schon an der Pinnwand.
Aber, was ist eigentlich LARP? LARP ist die Abkürzung für Live Action Role Playing und ist, wenn Dungeons & Dragons am Tisch nicht mehr reicht und man mit Kostümen und Polsterwaffen in der Realität auf Quests geht.
Dabei finden sich Menschen verkleidet zusammen, um eine reale Runde Pen & Paper auszuspielen. Es gibt Aufgaben zu erfüllen, Duelle auszufechten und Monster zu erlegen. Von High-Fantasy über Cyberpunk bis zu Endzeit gibt es für jeden Geschmack ein Genre an Welt und Intensität.
Mehr dazu, was genau LARP ist, wen man dort spielt und wie alles funktioniert könnt ihr hier nachlesen:
Das Drachenfest – Wenn über 4.500 Nerds Spaß haben
Das Drachenfest ist eine sogenannte „Groß-Con”. Seit 2006 breitete es sich auf dem Quast bei Diemelstadt auf ca. 40 Hektar aus und bot zuletzt laut der Facebook-Seite über 4.500 Teilnehmern Platz. Damit gehört es zu den größten LARP-Events in Deutschland. Es findet meist Ende Juli, Anfang August statt und läuft gewöhnlich über vier Tage.
Die besagten Teilnehmer setzen sich aus Organisatoren, Spielleitern, Nicht-Spieler-Charakteren (NSCs), Helfern wie Sanitätern und schlussendlich regulären Spielern zusammen. Letztere campen in 11 thematisch unterschiedlichen Lagern, je nachdem wie sie ihren Charakter zuordnen oder wo die besten Freunde sind. Daneben gibt es noch das Ork-Lager, die Landsknechte, die Stämme und die Stadt, in der die meisten NSCs leben.
Jedes der 11 Lager ist einem farbigen Drachen zugeordnet. Diese verkörpern je eine eigene Philosophie und rufen dementsprechende Charaktere zu sich. Hier ein paar Beispiele:
Wahlspruch des blauen Lagers ist “Frei und Unbeugsam”. Also ein Lager voller freiheitsliebender Leute, darunter Seefahrer aller Couleur, Meeresbewohner oder eben einfach jeder, dem das Frei sein am Herzen liegt.
Für den roten Drachen hingegen ziehen die in die Schlacht, die gerne und viel kämpfen. Der Schwarze ruft Magier und Schattenwesen zu sich. Zu den Camps mit den meisten Teilnehmern gehören Blau und Grün. Letzteres steht für den Kreislauf des Lebens, die Jagd und die Natur(gewalten).
Wichtig: Auf das Drachenfest kann jeder Charakter fahren. Elben, Wikinger, Zauberer, Echsenmenschen, Orks, Piraten, Landsknechte… ich habe sogar einmal einen Samurai und einen Sturmtruppler gesehen. Das Wichtigste ist, dass man das zum Charakter passende Lager findet.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
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Der Plot des Drachenfests ist jedes Jahr grundsätzlich der gleiche: Die Drachen rufen ihre Gefolgschaften zusammen, um im Wettstreit den Besten unter ihnen zu bestimmen.
Sieger ist, wessen Lager nach der großen Endschlacht die meisten Dracheneier gesammelt hat. Diese werden zum Beispiel durch das erfolgreiche Abschließen von Aufgaben, das Gewinnen von Wettbewerben oder das Sammeln bestimmter Quest-Belohnungen vergeben.
Jedes Camp besitzt aber auch ein Lagerbanner. Schafft es ein Lager das Banner eines anderen zu stehlen und bei sich zu behalten, gibt es auch dafür Eier. So können sich auch die Krieger aktiv am Wettstreit beteiligen. Die meisten Eier auf einmal gibt es aber für den Sieg bei der Endschlacht am letzten Spieltag.
Der Drache mit den meisten Punkten gewinnt und das neue Drachenjahr wird dem Sieger gewidmet.
Daneben gibt es natürlich auch noch weitere große, übergreifende, aber auch viele kleine Storylines und Plotpunkte, die die Spieler verfolgen können. Grundsätzlich gibt es immer etwas für jeden zu tun und wer möchte, findet immer freudige Quest-Geber, die etwas erledigt brauchen – ich habe zum Beispiel einmal Eheberatung gegeben.
Und wer gerade nicht möchte, kann sich schlicht eines unglaublich atmosphärischen Events erfreuen. Die Spieler geben sich Jahr für Jahr große Mühe, ihre Zeltplätze thematisch passend zu gestalten:
Bei den Piraten hängen zum Beispiel viele blaue Lichterketten, die die Wege des Nachts in das unheimliche Licht einer Sirenengrotte hüllen. Grün ist wiederum für seinen großen und ausschweifenden Garten bekannt, in dem die Geschichte der Drachenwelt erzählt wird.
Jedes Lager hat Sehenswürdigkeiten und auch von Spielern betriebene IT-Geschäfte: Es gibt Kaffeehäuser, mindestens eine Pizzeria, Magier, Alchemisten … Die Liste ist lang.
Die NSCs leben zum Großteil in der Stadt Aldradach. Hier stehen zum Beispiel die Kämpfer- und Alchemisten-Gilden. Wer möchte, kann sich im Durstigen Dolch, einer richtigen Taverne, einen hinter die Binde kippen. Es gibt sogar eine Partnervermittlung, eine Post und den Herold, die offizielle Zeitung von Aldradach.
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Zelte werden immer schön dekoriert
Ein Alchemie-LaborGegen die Dunkelheit helfen “Feenlichter” – zum Beispiel Lichterketten mit gut versteckter Batteriebox
Abenteuer auf dem Fest der Drachen
Meine Drachenjahre habe ich bisher immer im grünen Lager verbracht. Ursprünglich hatte ich mich dafür angemeldet, weil es auf der Homepage explizit angibt, auch für Anfänger geeignet zu sein. Mittlerweile bin ich dort, weil es mir gefällt und ich dort viele Freunde gefunden habe.
Ich campe zusammen mit einem super lieben Trupp aus Wikingern, Orks und Amazonen. Mein Dach über dem Kopf ist eine große schwarze Jurte. Morgens gibt es ein gemeinsames Frühstück und Abends kochen wir abwechselnd.
Abenteuer auf dem Drachenfest sehen je nach Tageszeit anders aus. In meinem ersten Jahr bin ich tagsüber zum Beispiel mit Freunden auf dem Weg in die NSC-Stadt auf eine Truppe übel aussehender Orks gestoßen. Erst haben sie uns umringt, dann hat ihr Anführer uns höflich, aber bestimmt gefragt, wohin wir denn unterwegs seien.
Wir erklärten, dass wir auf dem Weg in die Stadt wären. Die war noch genau 50 Meter von uns entfernt. Blöderweise waren wir schon umringt. Wir waren zu viert. Die Orks eher so zu zehnt.
Rausreden hat uns nicht weiter gebracht. Schlussendlich bot ich ihnen die vier Kupfer an, die ich in der Tasche hatte: Ein Kupfer für jeden aus meiner Gruppe, den die Orks sicher in die Stadt geleiten würden. Ich hatte richtig Puls. Aber der Chef der Orks fand den Handel gut. Wir schafften es bis zum Ziel.
Ein anderes Mal stürmte eine Bogenschützin aus unserem Lager durch unser Tor: Sie und ihr Begleiter seien im Orklager gewesen und er sei schwer verletzt bei den Landsknechten. Er brauche dringend medizinische Hilfe. Ich fühlte mich berufen und rannte los. Für den Weg bis zum Lager der Landsknechte hätte ich normalerweise etwa 20 Minuten gebraucht. Diesmal ging es in fünf.
Ich hatte genau einen Verband und etwas Wasser dabei. Als Erstes kippte ich dem Verwundeten den Heiltrank in den Hals (mit Erlaubnis natürlich), aber der heilte genau eine von zwei Wunden. Die am Arm verarztete ich behelfsmäßig mit dem Verband. Mit einigen helfenden Händen trug ich den Kollegen am Ende zurück ins Lager. Ich war danach außer Atem, müde und unglaublich zufrieden mit mir selbst.
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Zum Eröffnungsritual treffen sich die meisten Spieler schon In-Charakter am RitualkreisNur am Ritualkreis gibt es Scheinwerfer am Drachenfest
Nachts spielt es sich aber nochmal ganz anders. Alles ist ernster, wilder. Tagsüber freundliche Orks greifen an, bevor sie mit dir reden. Sobald es dunkel wird rennt niemand mehr so einfach über das Feld.
Auf dem Drachenfest gibt es keine riesigen Scheinwerfer. Alles an Licht, was man hat, sind selbstmitgebrachte, IT-taugliche Laternen und (elektrische) Kerzen. Entsprechend ist Nachts auf dem Feld die Zeit der Jäger:
Kleine Truppen ziehen umher und nehmen unachtsame Grüppchen auf dem Weg zurück ins Lager hoch. Die einen wollen Wegzoll in Kupfer. Andere greifen an und senden einen auf direktem Weg in den Limbus. Der Limbus ist der Ort, an dem sich Spieler wiederbeleben, wenn sie alle ihre Lebenspunkte verloren haben. Nach großen Schlachten bilden sich hier öfters auch mal Warteschlangen.
Nachts kommen auch die Monster aus dem Wandel. In dem Ü18-Lager findet man fast ausschließlich Fabelwesen wie japanische Fuchsgötter, mannshohe Ratten oder Echsenmenschen. Tagsüber sind sie schon beeindruckend. Aber wenn einem im Dunkeln unnatürliche, nicht erklärbare Geräusche entgegenkommen, nimmt man besser schnell die Beine in die Hand.
Eine Woche lang kaum schlafen? Geil, gleich noch einmal
Das Drachenfest ist seit 2022 ein fester Bestandteil meines Urlaubskalenders. Das möchte ich auch weiterhin so beibehalten. Nach jedem Ausflug ins grüne Lager komme ich sehr zufrieden mit mir und der Welt zurück. Auch, wenn ich auf dem Drachenfest selbst nicht besonders viel Schlaf bekomme und Zuhause erst einmal ein bis zwei weitere Tage flach liege.
Zudem lässt es mich die Realität komplett ausblenden: Um die Atmosphäre nicht zu stören, bleibt das Handy die meiste Zeit in der Tasche. Auch andere Elektronik ist eher spärlich, aufgrund der fehlenden Stromversorgung. Man ist auf dem Drachenfest eine Woche lang fast komplett Offline. Das tut gut.
Ich freue mich auch schon sehr auf 2026. 2025 fand das Fest ein letztes Mal auf dem Quast bei Diemelstadt statt. Kommendes Jahr wird es zum ersten Mal in Waldeck am See gefeiert, auf der Fläche des ehemaligen Golfclubs.
Damit wird das Drachenfest noch einmal eine ganze Spur größer: Der Golfplatz, dessen Fläche jetzt übernommen wird, hatte laut Golfdates.de 99 Hektar Fläche. Damit wächst das Event um ganze 59 Hektar. Das sind knapp 140 Fußballfelder.
Meine Beine bedanken sich jetzt schon. Mehr Cardio im Gym-Plan ist vermutlich angebracht. Meine Bastelecke räume ich auch zeitnah auf, für die neuen Projekte.
Ich kann das Drachenfest als eine wunderbare LARP-Erfahrung nur empfehlen. Auch als erste LARP-Erfahrung. Wichtig ist eigentlich nur, dass man etwas Neugierde mitbringt.
Eine Groß-Con ist unglaublich anstrengend. Aber auch gleichermaßen befriedigend und spaßig. Ich möchte das Drachenfest nicht mehr vermissen und ich freue mich schon sehr, 2026 meine ganzen alten und hoffentlich auch viele neue Freunde in Waldeck zu treffen. Vielleicht seid ihr ja dann auch schon mit dabei am Start. Falls ihr noch Ideen zur Gestalltung eures Charakters sucht, ist hier vielleicht ja was dabei: 11 magische Tattoos in Dungeons & Dragons, die euch nicht nur stylish, sondern mächtig machen
Wenn man von den besten Videospielprotagonisten spricht, landet man schnell bei Kratos, Geralt oder Arthur Morgan. Für MeinMMO-Redakteur Niko kann es aber niemand Geringeres sein, als der Ex-Gangster einer Action-RPG-Reihe, der völlig absurde Abenteuer erlebt.
Es gibt viele tolle Protagonisten in Videospielen. Mit Kratos fühlt man sich ziemlich mächtig, vor allem seit dem Soft-Reboot 2018, und mit Geralt aus The Witcher hat man einen coolen Hexer, der immer den richtigen Spruch auf den Lippen hat (zumindest wenn man die richtige Antwort auswählt).
Doch für mich sind diese beiden und auch die vielen anderen bekannten Protagonisten nur zweitrangig. Denn der beste Protagonist, den ich jemals spielen konnte, ist Kazuma Kiryu aus der Yakuza- beziehungsweise Like-a-Dragon-Reihe.
Sein jüngstes Ich könnt ihr in Yakuza 0 spielen:
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Yakuza 0 – Trailer zum Prequel der japanischen Gangster-Reihe von SEGA
Er hilft einfach jedem, auch wenn er nicht so aussieht
Wer ist Kazuma Kiryu überhaupt? Seit 20 Jahren treibt der mittlerweile 55-Jährige schon sein Unwesen, nicht nur in Tokyo. Schon im ersten Teil der Yakuza-Reihe, der 2005 auf der PlayStation 2 erschien, spielte man den japanischen Ex-Gangster, der nach langer Zeit aus dem Gefängnis entlassen wird. Für einen Freund, der eine kranke Schwester im Krankenhaus hatte, ging er in Haft.
Und das beschreibt Kiryu ganz gut. Auch wenn er aussieht wie jemand, der jedem auf der Straße eins reinhauen will, so tut er meistens nur Gutes. Er gründet innerhalb der Reihe sogar ein Waisenhaus. Dabei hat er für Yakuza-Verhältnisse einen ziemlich untypischen Kodex: Er tötet nicht (auch wenn viele seiner Aktionen eigentlich tödlich enden sollten).
Auch wenn er es selbst nie sagen würde: Er ist ein bedingungsloser Held, quasi die romantische Idee hinter den Yakuza als Volkshelden (via University of California Press). Dabei steht er in der Reihe explizit als Kontrast zu den anderen Yakuza, die meist fiese Verbrecher sind, die alles für Geld tun würden.
Ich mag diese Thematik sehr, sie zeigt eine Idealvorstellung und wie sie in der Realität nicht funktioniert, denn auch Kiryu ist schon im ersten Teil kein Yakuza mehr. Sein bedingungsloses Heldsein kann vor allem in einem Aspekt herausstechen, nämlich in den Nebenquests.
Egal, was ihm für absurdes Zeug passiert, er bleibt immer cool
Was ist so besonders an den Nebenquests? In der Spielereihe trifft man in diversen Nebenquests, auch Substories genannt, auf unzählige absurde Menschen und Situationen. Meistens hilft Kiryu ihnen, indem er ein paar Gangster verkloppt oder eines der unzähligen Minispiele, wie Karaoke, spielt.
Dabei ist Kiryu oftmals nicht völlig neutral. Er sieht jemanden, der vielleicht nicht der gängigen Norm entspricht, und in Gedanken denkt er an ein passendes Klischee. Doch er hilft trotzdem und geht oftmals als naiver Ex-Gangster mit einer Lehre fürs Leben zurück.
Er versteht viele Dinge nicht oder kann sie nicht nachvollziehen, er verurteilt sie aber nie. Wie in einem klassischen RPG ist er der strahlende Ritter, der den Leuten hilft, die gerade eine Quest für ihn haben.
Ans Herz wuchs er mir vor allem dank der absurden Geschichten. Oft wirkt er dabei völlig überfordert, wie man selbst, wenn man in einer sozialen Interaktion nicht weiß, wie man reagieren soll. Das macht ihn trotz seiner wenigen Worte menschlich.
Das ist auch der Grund, warum bei mir die wenigen emotionalen Momente funktionieren. Ich war selten so traurig in einem Spiel, wie in einem Moment aus Like a Dragon Gaiden The Man Who Erased His Name (fürchterlicher Name, ich weiß). Ohne zu viel zu spoilern: Kiryu wird ein Video der Kinder aus seinem Waisenhaus gezeigt, und er fängt bitterlich an zu weinen.
Und ganz ehrlich: Es gibt nur ganz wenige Videospiel-Szenen, die in meinen Augen so gut synchronisiert sind, mir fallen nicht mal Spiele ein, in denen annähernd so realistisch geweint wird.
Das ist nicht nur ein trauriger Moment, sondern auch ein schöner, denn man sieht, wie Kiryu den Kindern geholfen hat und wie er sie inspiriert, ein besserer Mensch zu werden. Und genau das bedeuten die Reihe und Kiryu für mich: Man sollte versuchen, Gutes zu tun, egal in welcher Situation man sich befindet.
Kiryu ist nicht am besten geschrieben, aber das muss er auch nicht
Figuren wie Geralt in Witcher 3 sind auf dem Papier besser geschriebene Figuren. Sie haben mehr Nuancen als Kiryu, mehr Charakter. Doch das ist für mich für einen Protagonisten, den ich selbst spiele, nicht immer relevant. Kiryu ist wie Superman. Er zeigt, wie Menschen sein sollten. Ich fühle mich einfach immer wohl, wenn ich ihn steuer.
In Yakuza 0 und 1 wird regelmäßig erwähnt, dass Kiryu das größte Potenzial hatte, eine eigene Abteilung des Yakuza-Clans zu führen. Doch er ist nicht der Mensch dafür. Er kann einfach nicht wegsehen, wenn jemand Hilfe braucht.
Ja, das Verprügeln von Gangstern macht Spaß, Kiryu hat auch sehr vielseitige Moves dafür, aber die schönsten Momente sind die, in denen Kiryu ein Held ist. Mal rettet er einen Hund, mal einen Obdachlosen vor fiesen Typen. Und genau dann, machen die Schläge, die man als Spieler ausführt, am meisten Spaß. Neben dem Protagonisten hat es mir auch die Open World angetan: Ubisoft hat Open Worlds zerstört, doch die Welt eines tollen Action-RPGs zieht mich bis heute in ihren Bann
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Marvel und DC beglücken Superhelden-Fans seit Jahren mit neuen Filmen und Serien. MeinMMO-Redakteur Niko ist von den meisten heutzutage eher gelangweilt. Doch 2 Abos haben seine Freude an Superhelden neu entfacht.
Ich liebe Superhelden schon, seit ich ein kleines Kind bin. Egal ob Spider-Man, Batman oder Superman: die Geschichten der kostümierten Helden faszinieren mich bis heute. Auch wenn ich viele Filme von Marvel und DC mag, haben mich die letzten Filme eher enttäuscht. Sie waren nicht wirklich schlecht, aber ziemlich gleichförmig und damit recht öde.
Also griff ich regelmäßig zu Comics, die mir viele verschiedene und auch ungewöhnliche Geschichten boten. Doch auch da gab es ein Problem: Ich habe in meiner Wohnung nur sehr begrenzt Platz. Daraufhin probierte ich 2 verschiedene Abo-Dienste aus, die mir eine große Bibliothek an Marvel- und DC-Comics boten.
Und die kann ich nur jedem Fan empfehlen.
Einen der besten Batman-Comics gibt es auch als Animationsfilm:
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Trailer zur Verfilmung des Comic-Meisterwerks The Dark Knight Returns
Wie Netflix und Prime, nur halt für Comics
Was sind das für Apps? Da ich hauptsächlich Interesse an DC und Marvel hatte, habe ich mir Marvel Unlimited und DC Infinite angeschaut. Hierbei sei aber gesagt, dass beide Apps nur auf Englisch verfügbar sind, und die Comics dementsprechend auch. Beide Apps bieten folgende Inhalte:
DC Infinite
Abo: 6,99 € monatlich für das Standard-Abo, 10,99 € monatlich für das Ultra-Abo
Standard: Bietet euch über 30.000 DC-Titel, Ultra über 35.000
Wenn ihr Standard habt, könnt ihr 30 Tage nach dem physischen Release neue Comics lesen, beim Standard-Abo müsst ihr 6 Monate warten.
Marvel Unlimited
Abo: 10,49 € monatlich
Bietet über 30.000 Marvel-Titel
Neue Comics könnt ihr 3 Monate nach dem physischen Release lesen.
Beide Apps lassen sich dabei am Handy, am Tablet oder im Browser lesen und haben jährliche Abo-Varianten, falls man noch etwas Geld sparen möchte.
Am Handy lesen? Funktioniert das überhaupt? Ich habe die Apps beide am Handy, Tablet und im Browser ausprobiert und war ziemlich begeistert. Zunächst klang es für mich umständlich, Comics klein am Handy zu lesen, doch dafür gibt es eine ziemlich smarte Funktion in beiden Apps.
Ihr könnt nämlich einstellen, ob ihr die Seiten weiterklickt, oder euch die App von Panel zu Panel leitet, damit ihr die einzelnen Bilder und Sprechblasen besser lesen könnt. Das gefiel mir echt gut, wenn man in der Bahn oder beim Arzt am Handy etwas weiterlesen möchte. Beide Apps hatten die Funktion, auch wenn sie mir bei Marvel Unlimited etwas besser gefiel.
Am besten war die Erfahrung aber auf dem Tablet. Dort hat man wegen der Größe die ganzen Seiten besser vor Augen, wodurch große Panels eindrucksvoller zur Geltung kommen. Am PC hat man natürlich die größten Bildschirme, da gefiel mir die Bequemlichkeit am Handy und Tablet aber mehr.
Doch ganz ehrlich, die technischen Sachen sind für mich nur zweitrangig. Ich will viele Geschichten lesen, und das kann man in beiden Apps ziemlich gut.
Die Startseite von Marvel Unlimited zeigt euch auch direkt neue Releases an
2 gigantische Bibliotheken, die ich als Filmfan durchstöbern kann
Warum sollte ich Comics überhaupt lesen? Kurz gesagt: Weil es richtig viel Spaß macht. Lange Zeit habe ich Superhelden nur aus den Filmen gekannt und nur wenige Comics gelesen. Da mir die Filme aber nicht mehr so viel Spaß machen, ist die große Bibliothek der beiden Apps ein wahrer Traum, aus mehreren Aspekten:
Ich kann Comics lesen, die zu Filmen wurden, um herauszufinden, was verändert wurde.
Ich kann mir absurde und manchmal auch schlechte Comics anschauen, die niemals zu einem Film werden würden.
Charaktere, die ich im MCU lieben gelernt habe, kann ich richtig kennenlernen.
Dabei bieten beide Apps Listen für verschiedene Charaktere an, falls man gar keine Ahnung hat, wo man anfangen soll. Ein weiterer Aspekt, den ich lieben gelernt habe, ist der Artstyle. Filme mit echten Schauspielern unterscheiden sich zwar auch vom Look, aber echte Menschen sind nun mal echte Menschen. Durch die verschiedenen Zeichner haben Comics hingegen noch eine weitere Ebene.
Verschiedene Zeichenstile prägen sich nicht nur in den Köpfen ein, sie sorgen schon ohne Text und Action dafür, dass Figuren auf andere Art interpretiert werden. Ein Superman in Kingdom Come, gezeichnet von Alex Ross, sieht erhaben, fast schön göttlich aus, während ein Superman von Frank Quietly menschlich und nahbar wirkt. Das gibt mir für einzelne Figuren mehrere Sichtweisen und passende Geschichten.
Links Kingdom Come gezeichnet von Alex Ross, rechts All-Star Superman gezeichnet von Frank Quietly
Der Mut zum Absurdem
Ein Abo gibt mir mehr Möglichkeiten zum Ausprobieren. Dadurch, dass ich eine große Bibliothek im Abo habe, probiere ich mehr aus. Ich weiß, dass ich Spider-Man und Batman mag, doch was ist mit Booster Gold, Psylocke oder den Inhumans? Im Comic-Laden würde ich wohl bei den altbewährten Helden bleiben, bei den Abos kann ich einfach reinlesen und auch aufhören, wenn es mir nicht gefällt.
Ein anderer Aspekt ist die verwirrende Struktur von Storylines. Selbst in Sammelbänden gibt es Bezüge zu anderen Heften oder Ereignissen. Dank der großen App-Bibliothek kann ich schnell nachschlagen, wenn ich eine Frage habe, ohne mir extra einen Band kaufen zu müssen. Insbesondere Schurken bekommen in Comics mehr Aufmerksamkeit als in den ganzen Filmen.
Gibt es noch Alternativen? Ich habe mich die letzten Wochen nur mit den beiden Apps beschäftigt, aber es gibt noch einige Alternativen, wenn ihr digital lesen wollt.
SWOOSH: Wer lieber auf Deutsch lesen möchte, kann zum Abo von SWOOSH greifen. Dort gibt es einige Comics von DC, etwa zu Batman, dem Predator oder Star Wars. Hier findet ihr aber auch diverse Ausgaben von Lustiges Taschenbuch.
Manga Plus: Wer sich lieber mit Mangas auseinandersetzen will, kann sich die Plattform und App Manga Plus von Shueisha anschauen. Dort gibt es viele Werke, darunter One Piece, Chainsaw Man oder Jujutsu Kaisen. Die aktuellsten und ersten Kapitel kann man kostenlos lesen, ansonsten hat man mit einem Abo auch Zugriff auf mehr.
Auf Plattformen wie Amazon oder Humble Bundle könnt ihr verschiedene Comics digital kaufen und lesen.
Aber ganz ehrlich, noch besser als alle Apps und digitalen Möglichkeiten sind und bleiben die physischen Comic-Bücher. Das Lesen dieser macht mir am meisten Spaß, und regelmäßig kaufe ich mir neue Hefte. Durch das Papier und den Einband hat man ein ganz anderes Gefühl für die Geschichte, und die Panels kommen am besten zur Geltung.
Falls ich aber nur mal etwas Kurzes lesen möchte, greife ich sehr gerne zu den Abos von DC und Marvel. Das finde ich deutlich angenehmer, als zum Beispiel in der Bahn auf Plattformen wie TikTok zu scrollen. Comics eignen sich außerdem perfekt dazu, Schurken beim Scheitern zuzuschauen: 10 Charaktere aus Marvel, die Thanos im Kampf besiegt haben
Die 2. Staffel von Fallout zeigt schon in Trailern, dass erneut viele Elemente der Spiele ihren Weg zur Serie finden. Dabei wird wohl auch eine gefährliche Fraktion eine wichtige Rolle spielen, die das ganze Ödland bedrohen könnte.
Dabei ist die Legion nicht nur einfach eine weitere Fraktion, die ihre Ziele irgendwie durchsetzen möchte, sie ist eine ziemlich große Gefahr, die sich auf das römische Reich stützt und auch in Staffel 2 zu einem großen Problem werden könnte.
Den neuen Trailer zur 2. Staffel von Fallout könnt ihr hier sehen:
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Der offizielle Trailer zu Fallout Staffel 2 führt uns zurück in die Apokalypse
Ein fieser Diktator, der das römische Reich etwas zu sehr mochte
Was ist Caesars Legion? Gegründet wurde die Fraktion von Edward Sallow, der einst ein Mitglied der Anhänger der Apokalypse war. Auf einer Mission wurde er aber vom Stamm der Schwarzfüße entführt und gefangen gehalten. Um seinen Tod zu verhindern, half er dem Stamm mit Taktiken des römischen Reiches. Vor seiner Gefangennahme fand er Bücher über das römische Reich und studierte sie ausgiebig.
Durch seine Taktiken konnte der Schwarzfuß-Stamm andere Stämme besiegen und Sallow wurde langsam zum Anführer, der sich fortan nur noch Caesar nannte. Er eroberte andere Stämme, nahm sie in seine Gruppe auf und tötete die, die sich widersetzten. Sein Ziel: Er will die Republik Neukaliforniens erobern.
Um seinen Feldzug durchzuführen, setzt er auf bestimmte Grundsteine:
Alle eroberten Stämme müssen sich seinen Grundsätzen und dem Glauben der Legion unterwerfen, damit loyale Krieger entstehen
Er herrscht als totalitärer Diktator und erledigt alle, die nicht von ihm geführt werden wollen
Für den Frieden soll eine homogene Kultur und Gesellschaft entstehen
Unter seiner Führung hat das Individuum nur einen Nutzen als Arbeiter für die Legion
Technologie ist verpönt, weil die Menschheit laut Caesar nur durch Härte wachsen kann
Die Krieger der Legion müssen ein hartes Training absolvieren und im Krieg setzt Caesar nicht nur auf eine hierarchische Struktur und Truppenstärke, mit grausamen Taten versucht er die Gegner auch auf psychologischer Ebene anzugreifen.
Die Serie könnte erklären, was nach New Vegas passiert ist
Was passierte mit der Legion Caesars? Im Jahr 2282 kam es zu einer finalen und zweiten Schlacht am Hoover-Staudamm (die erste hat die Legion 2277 verloren). Das Schicksal der Region und des gesamten Mojave-Ödlands liegt beim Spieler und den Entscheidungen, die er im Verlauf des Spiels trifft.
Wenn man sich entscheidet, aufseiten der Legion zu stehen, rettet man Caesar vor einem Tumor. Das sorgt dafür, dass man zusammen mit der Fraktion das Ödland erobert.
Entscheidet sich der Spieler aber, gegen Caesers Legion zu kämpfen, den Anführer sogar zu töten, muss erklärt werden, was zwischen dem Spiel und der Serie passiert ist. Die Serie spielt 2297, also 15 Jahre nach der zweiten Schlacht am Hoover Damm.
Somit stellt sich für die 2. Staffel die Frage, ob sich die Legion neu aufgebaut hat, das Mojave-Ödland 15 Jahre regiert hat, oder sich eine neue Legion gebildet hat. Ein wichtiger Bestandteil der Legion scheint in der Serie aber eine neue Figur zu sein, die von Macaulay Culkin verkörpert wird.
Zu vielen Animes gibt es mittlerweile kleine Romane, auch Light Novels genannt. Oft ist es sogar der Fall, dass die Serien auf den Geschichten aus dem kleinen Buch basieren. MeinMMO stellt euch mehrere Light Novels vor, die Fans von Animes nicht verpassen dürfen.
In vielen Fällen entsteht zunächst ein Manga bei einem Verlag, der nach großem Erfolg zu einem Anime umgesetzt wird. Als weiteres Medium gibt es aber auch die Light Novels. Dabei handelt es sich um einen Roman, der mit viel Text und wenigen Illustrationen daherkommt.
Der Schreibstil ist bewusst einfach gehalten und deshalb leicht zu lesen. Es gibt viele Dialoge und kurze Absätze, die manchmal sogar Details verraten, die es im Anime und Manga nicht gibt. Manchmal sind die Light Novels außerdem die Grundlage für einen Anime, beispielsweise bei Solo Leveling oder Die Tagebücher der Apothekerin.
Im Folgenden stellen wir euch die persönlichen Empfehlungen von MeinMMO vor, die ihr als Fan des jeweiligen Animes lesen solltet.
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The Rising of the Shield Hero: Trailer zum Anime mit Schild-Helden
The Rising of the Shield Hero
Bände: 22 (in Pause seit Juni 2019)
In Deutschland erschienen: bis Band 16
Worum geht es? The Rising of the Shield Hero beginnt wie viele Isekais. Naofumi Iwatani ist eigentlich ein Student, erwacht aber, nachdem er durch ein Buch in der Bilibothek geblättert hatte, in einer anderen Welt. Die Fantasy-Welt wird von vier legendären Helden beschützt, die Monster abwehren sollen.
Naofumi erhält einen Schild als Waffe, was ihn zum schwächsten der Helden macht. Er wird innerhalb weniger Tage von der Prinzessin des Landes verraten, ausgeraubt und der Vergewaltigung bezichtigt. Niemand glaubt ihm und er verliert all sein Ansehen. Voller Rachegedanken beschließt er, auf eigene Faust stärker zu werden.
Was macht die Light Novel so gut? Im Anime gehen die inneren Monologe von Naofumi leider unter. Er wirkt im Roman deutlich zynischer und psychologisch instabiler. Sein Hass auf die Welt ist viel intensiver und wird nachvollziehbarer geschildert.
Das Buch gibt zudem mehr Einblick zu den Motivationen der einzelnen Charaktere. In der Light Novel wird zudem der Handlungsbogen „Spirit Turtle Arc“, der im Anime viel zu gehetzt wirkt, spannender und ausführlicher dargestellt.
Vermutlich habt ihr schon oft bemerkt, dass euch Tänze in World of Warcraft bekannt vorkommen. Kein Wunder, denn sie alle haben Vorbilder in der echten Welt. MeinMMO stellt euch 20 Tänze und ihren Ursprung vor – und ihr könnt direkt testen, wie viele ihr davon schon kennt.
Was aber immer noch geht, ist zu tanzen, eine Beschäftigung, die wohl jeder aus Raid-Pausen zwischen den Pulls kennt, von gelangweilten Händlern im Auktionshaus oder wenn mal wieder der nervige Typ mit seiner Flöte kommt und alle zur Bewegung zwingt. Es gibt sogar ein Tanzstudio in WoW.
Sämtliche Tänze, die ihr im MMORPG findet, haben aber ein Vorbild aus der echten Welt. Einige davon stammen aus Musikvideos – in denen früher viel getanzt wurde (ja, WoW ist von „früher“, das war 2005) – oder basieren auf einem bestehenden Tanz aus der Popkultur.
Ihr könnt euch auch ein eigenes Tanzstudio bauen – Housing macht’s möglich:
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WoW: Vorab-Zugriff auf das Housing ist gestartet
Nicht alle Tänze aus WoW basieren 1:1 auf der Vorlage, teilweise sind sie aus verschiedenen Musikvideos zusammengebaut, zeigen nur einen Ausschnitt oder wurden leicht angepasst. Trotzdem haben sie alle mehr oder weniger bekannte Grundlagen:
männliche Gnome geben den „Bad Touch“ von der Bloodhound-Gang zum Besten
Damit der Artikel hier nicht zu trocken wird, haben wir ihn direkt mit einem kleinen Quiz verbunden, damit ihr prüfen könnt, wie viele dieser Tänze ihr schon selbst im Spiel wiedererkannt habt. Viel Spaß!
Anmerkung: Wir haben nicht alle Tänze aufgeführt, weil einige keine eindeutige Quelle haben.
Blizzard hat sich mit World of Warcraft oft an der echten Welt bedient, um ein paar Easter Eggs einzubauen und Spielern ein Schmunzeln auf die Lippen zu zaubern. So finden sich etwa einige – teilweise fragwürdige – Promis im Spiel wieder: WoW: Pornostars, Soullegenden und Hitler – 5 NPCs mit seltsamen Realvorbildern
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Die kostenlosen Spiele für PS Plus Essential im Januar 2026 auf PS5und PS4 sind jetzt bekannt. Wir stellen euch die Games kurz vor und verraten euch, ab wann ihr sie spielen könnt.
Welche PS Plus Spiele gibts im Januar 2026? Der Januar 2026 kommt mit drei Spielen, die ihr mit dem PS Plus Essential Abo zocken könnt.
Need for Speed Unbound | PS5
Disney Epic Mickey: Rebrushed | PS4, PS5
Core Keeper | PS4, PS5
Ab wann sind die Spiele verfügbar? Loslegen könnt ihr immer am ersten Dienstag des Monats:
PS-Plus-Spiele verfügbar: 06. Januar 2026, gegen 12:00 Uhr
Alles Wichtige zu den Spielen von PS Plus Essential im Januar 2026
Hier stellen wir euch die drei Spiele einmal kurz vor:
Need For Speed Unbound: Im bislang neuesten Ableger der Rennreihe kämpft ihr euch in Straßenrennen bis an die Spitze. Dabei müsst ihr euch nicht nur gegen andere Rennfahrer durchsetzen, sondern auch der Polizei ein Schnippchen schlagen, wenn sie euch wieder dicht auf den Fersen ist.
Disney Epic Mickey: Rebrushed: Das Remake des Action-Adventures aus dem Jahr 2010 schickt euch in eine fantastische Welt. Mit Farbe und Verdünner bewaffnet zieht ihr als Micky Maus in ein trostloses Reich voller vergessener Disney-Figuren. Eure Entscheidungen beeinflussen dabei den Verlauf eurer Reise.
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Disney Epic Mickey: Rebrushed – Der Release-Trailer zum Remake des Klassikers
Core Keeper: In diesem Sandbox-Game für 1–8 Spieler erforscht ihr endlose Höhlen voller Kreaturen, Relikte und Ressourcen. Ihr schürft Materialien, baut eure Basis, betreibt Landwirtschaft, craftet immer besseres Werkzeug und kämpft sogar gegen Titanen, um das Geheimnis des Kerns zu lüften.
Was muss ich sonst beachten? Habt ihr euch die Spiele aus dem letzten Monat für PS Plus noch nicht geholt, dann habt ihr jetzt noch Zeit, dies zu tun. Sobald die neuen Spiele verfügbar sind, werden die alten nämlich wieder abgeschaltet.
Wollt ihr euch die Spiele holen, braucht ihr zwingend das kostenpflichtige PS Plus-Abo für eure PS4 oder PS5.
Mehr zu PS Plus: Ihr wollt wissen, welche Inhalte zu welchem Abo von PS Plus gehören und welches am besten zu euch passt? MeinMMO stellt euch alle Optionen von PS Plus vor und erklärt, welches am besten zu euch passt: PS Plus Abo: Essential, Extra oder Premium – Welches Paket passt zu mir?
ARC Raiders hat etwas geschafft, von dem andere Multiplayer-Shooter wie Battlefield 6 derzeit nur träumen können. Das Spiel hat nämlich auch zwei Monate nach Release die meisten seiner Spieler auf Steam behalten können.
Woher kommen diese Zahlen? Um die Zahl an gleichzeitigen Spielern in einem bestimmten Titel auf Steam einzusehen, könnt ihr auf Webseiten wie SteamDB.info zurückgreifen. Dabei gilt zu beachten, dass in die Statistiken eben nur Spieler auf Steam einbeziehen. Andere Plattformen wie Konsolen oder andere Launcher fließen hier nicht mit ein.
Schaut man sich die Zahlen gleichzeitiger Spieler in ARC Raiders auf Steam an, fällt etwas auf: Der Titel hat seit Release am 31. Oktober 2025 kaum Spieler verloren.
Seinen Peak auf Steam erreichte ARC Raiders am 16. November 2025, und zwar mit fast 482.000 gleichzeitigen Spielern (laut SteamDB.info). Am 28. Dezember erreichte das Spiel noch einmal rund 439.000 Spieler.
Das englischsprachige Wirtschaftsmagazin Forbes hat einmal vorgerechnet, was das bedeutet. Demnach hat ARC Raiders es geschafft, seit Release 91 % seiner Spieler auf Steam zu behalten.
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ARC Raiders zeigt im Launch-Trailer, wie der Kampf Mensch gegen Maschine aussieht
ARC Raiders bleibt stark wie zu Release
Warum ist das so ungewöhnlich? Selbst erfolgreiche Multiplayer-Spiele verlieren in den ersten Monaten nach Release in der Regel einen Großteil ihrer Spieler. Das ist ganz normal und nicht immer ein Grund zur Sorge, solange die Spielerschaft groß genug ist.
So erreichte Battlefield 6 zum Release einen Peak von 747,440 gleichzeitigen Spielern auf Steam (laut SteamDB.info). Im letzten Peak waren es nur rund 113.600. Battlefield 6 hat also in einer ähnlichen Zeitspanne – ARC Raiders kam etwa zwei Wochen später – 85 % seiner Steam-Spieler verloren.
Auch beim Free2Play-Heldenshooter Marvel Rivals zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Die aktuelle Zahl an gleichzeitigen Spielern hat sich auf etwa 100.000 eingependelt, liegt damit aber weit unter der Spitze von rund 644.000, die man im Januar 2025 erreichte (laut SteamDB.info).
Einen Teil des Erfolgs von ARC Raiders dürften die schnellen, soliden Updates ausmachen. Am 13. November 2025 lieferten die Entwickler eine neue Map und zwei ARCs sowie frische Event, Items und Quests. Am 16. Dezember 2025 folgte mit Cold Snap schon das nächste große Update.
Jahrelang wurde darum gebettelt, jetzt gibt es endlich schicke Kleidung in World of Warcraft. Aber ihr müsst euch beeilen, denn in ein paar Wochen ist sie weg.
Die Community in World of Warcraft zufriedenzustellen, ist manchmal relativ simpel. Denn alle wissen, dass das wahre Endgame aus Transmog besteht und man manchmal einfach nur will, dass der eigene Charakter hübsch aussieht. Dafür braucht es aber entsprechende Kleidung, die manchmal auch ein wenig freizügiger ist. Für Fans solcher Designs startet 2026 perfekt – denn endlich gibt es den lang erwarteten Ketten-Bikini, der sofort vielfältigen Einsatz findet.
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WoW: Patch 11.2.7 – Die Warnung zeigt, was Quel’thalas bedroht
Wie bekommt man die Kleidung? Der Ketten-Bikini ist Teil des Handelspostens im Monat Januar. Dort könnt ihr den Bikini für Händler-Devisen einfach kaufen. Da es sich dabei um ein kosmetisches Item handelt, gibt es keinerlei Beschränkungen, welche Klassen die Transmogrifikation verwenden können. Es lässt sich also sowohl von allen Stoff-Klassen, als auch Platten-, Kette- oder Leder-Klassen tragen – und natürlich auch von männlichen Charakteren, wenn man darauf wert legt.
Die Kosten liegen bei lediglich 150 Händlerdevisen, womit der Ketten-Bikini eindeutig am günstigeren Ende der Transmog-Items liegt.
Da freut sich sogar Khadgar.
„Es fühlt sich surreal an, so etwas wieder in WoW zu sehen“
Entsprechend gut kommt die Kleidung auch in der Community von World of Warcraft an. Denn in einem Beitrag, bei dem ein Draenei-Spieler das Outfit seiner Man’ari-Eredar zeigt, gibt es viele positive Kommentare:
„WoW ist am Heilen.“ – LazyKaiju
„Es fühlt sich fast surreal an, ein neues Item mit Dekolleté in WoW zu sehen. Es fühlt sich an, als wären mindestens 12 Jahre vergangen, seitdem sie so etwas ins Spiel gebracht haben. Ich hoffe wirklich, dass WoW irgendwann zu seinen Wurzeln zurückkehrt, wo so freizügige Kleidung normal war, es hat niemanden gestört und die Leute haben es einfach genossen.“ – NeifirstX
„Also ist das Obstschalen-Embargo endlich vorbei?“ – WtONX
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Die überwiegende Meinung war hier: Blizzard ist über das Ziel hinausgeschossen. Damit ging auch die Sorge einher, dass es „attraktive“ Kleidung künftig nicht mehr im Spiel geben werde. Auch wenn es eine Weile gedauert hat, kamen im Laufe der Monate jedoch immer wieder neue Gegenstände ins Spiel, die zumindest diesen Vorwurf entkräften konnten. Auch der Ketten-Bikini gehört in diese Kategorie. Mit Midnight geht dieser Trend übrigens weiter. Denn schon jetzt wurde eine HD-Variante von Kleidung in den Spieldaten gefunden, die wohl das bekannteste „Slut-Mog“ in neuem Glanz erstrahlen lassen: Das Magiestoffset.
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Ein Erfolg in World of Warcraft ist so gnadenlos, dass die allermeisten ihn niemals bekommen werden. Denn der Aufwand ist enorm.
Es gibt Erfolge in World of Warcraft, die gibt es regelrecht nachgeschmissen. Einen Charakter auf Level 10 oder 20 zu leveln, ist keine große Leistung und auch einen gewissen Handlungsstrang eines Gebietes abzuschließen, stellt keine große Schwierigkeit dar. Doch dann gibt es auch Erfolge die sind so anstrengend, ätzend und schwierig zu bekommen, dass nur ein kleiner Bruchteil der Spielerschaft sie besitzt – wie der Erfolg „’Mitarbeiter’ des Monats“.
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WoW: Vorab-Zugriff auf das Housing ist gestartet
Was ist das für ein Erfolg? Den Erfolg „’Mitarbeiter’ des Monats“ gibt es immer zu Beginn eines neuen Monats, wenn ihr im vergangenen Monat beweist habt, dass ihr der „wertvollste“ Mitarbeiter gewesen seid. Eine Sache, die auf dem Papier so einfach klingt – aber viel gnadenloser ist, als man annimmt. Denn ihr tretet dabei gegen Hunderttausende andere Spielerinnen und Spieler an.
Hunderte Stunden farmen – für eine kleine Chance
Wie bekommt man den Erfolg? Das hat der Reddit-Nutzer Walocial dokumentiert und dabei auch aufgezeigt, wie verrückt das eigentlich ist. Denn wenn man den Erfolg will, muss man die Person sein, die die meisten „C.H.E.T.T.“-Listen auf einem Charakter innerhalb eines Monats abgegeben hat – und das in der ganzen Region (also etwa Europa oder Amerika). Diese Listen bekommt man in Lorenhall und schließt sie ab, indem man verschiedene Aufträge erfüllt. Nur ein einziger Charakter kann diesen Erfolg jeden Monat pro Region bekommen – im letzten Monat war das Walocial.
Kein Wunder also, dass aktuell nur 0,0017 % der Accounts diesen Erfolg haben (DataforAzeroth).
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Wie viele Listen wurden gebraucht? Damit sich Walocial seines Sieges sicher sein konnte, hat er innerhalb eines Monats satte 607 C.H.E.T.T.-Listen abgegeben, also jeden Tag 20 oder mehr.
Der Haken an der Sache ist, dass man eigentlich pro Woche und Charakter nur eine einzige Liste abgeben kann. Wenn man weitere C.H.E.T.T.-Listen will, muss man jeweils 40 C.H.E.T.T.-Karten sammeln, die nach der Abgabe der ersten Liste von Feinden in Lorenhall oder der dortigen Tiefe droppen. In der Regel droppen bei einem Durchlauf der Tiefe ungefähr 20 bis 30 dieser Karten, sodass man viele Hunderte Tiefen durchlaufen muss, um die notwendige Menge zu ergattern.
Ein weiterer Haken an dem Erfolg ist: Man weiß nie, wie viele Listen denn andere Charaktere abgegeben haben. Vielleicht wähnt man sich bereits mit 200 oder 300 Listen auf der sicheren Seite, während gleichzeitig ein anderer Spieler auf einem unbekannten Realm viel mehr abgegeben hat.
Das führt auch direkt zum nächsten Problem. Denn wenn man den Erfolg in einem Monat nicht ergattert, dann wird der Fortschritt logischerweise wieder auf Null zurückgesetzt – also muss man die ganze Farmarbeit im Folgemonat wiederholen.
Wie man es auch dreht und wendet, der „’Mitarbeiter’ des Monats“-Erfolg dürfte eine der härtesten und gnadenlosesten Grinds sein, die es in World of Warcraft überhaupt gibt – und das ohne Garantie, dass man den Erfolg am Ende auch ergattert. Weitere, richtig harte Erfolge haben wir euch in den 5 schwierigsten Achievements von WoW vorgestellt.
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Während viele MMO-Fans derzeit vor Frust ins Kissen weinen (metaphorisch), blicken Freunde des RPG-Genres verzückt auf eines der besten Rollenspieljahre aller Zeiten zurück – das findet zumindest MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz.
Anfang 2025 hatte ich durchaus die Hoffnung, dass uns ein gutes Rollenspieljahr erwarten könnte. Da ich das erste Kingdom Come: Deliverance richtig gut fand, freute ich mich sehr auf den Nachfolger. Gleiches galt für Monster Hunter Worlds und das anstehende Wilds-Sequel.
Sicher war außerdem, dass mindestens ein neues Rollenspiel von den Obsidian-Kreativen (das Studio hinter Fallout: New Vegas, Pillars of Eternity oder auch The Outer Worlds) kommen sollte, die nie Totalausfälle veröffentlichen. Und auch meine Liste der kommenden MMORPGs war lang.
Ich hatte jedoch keine Ahnung, wie gut der Rollenspiel-Jahrgang 2025 am Ende tatsächlich werden würde. Dank positiver Überraschungs-Hits, die aus dem Nichts kamen, und trotz des letztlich sehr frustrierenden Jahres für MMORPG-Fans. Aus meiner Sicht finden sich gute Argumente dafür, dass sogar eines der besten RPG-Jahre aller Zeiten hinter uns liegt.
Clair Obscur: Expedition 33 ist für viele RPG-Freunde das beste Spiel des Jahres – hier ein Trailer:
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Clair Obscur: Expedition 33 – JRPG mit französischem Flair hat Release-Termin
Das Spiel des Jahres – welches RPG soll es sein?
Ich durfte dieses Jahr wieder eine Menge Games spielen und durchspielen. Und es spricht Bände, dass in meinem Herzen letztlich 3 ganz unterschiedliche Rollenspiele bis zur letzten Minute um den Titel „Mein persönliches Spiel des Jahres“ kämpfen.
Kingdom Come: Deliverance 2 war – ich hatte es bereits angedeutet – mein erwarteter Favorit. Die Entwickler von Warhorse Studios lieferten eine klasse Fortsetzung ab, die zwar nicht perfekt ist, aber auf eine eigenwillige Art ungemein charmant und unterhaltsam.
Ich mag einfach die rundenbasierten Kämpfe mit ihren Echtzeit-Elementen und der gewissen Portion Soulslike-Härte. Dazu die wunderschöne Optik, der ohrwurmige Soundtrack, das spannende Setting, die nostalgische Oberwelt und die herzzerreißende Geschichte. Das hier ist „Spiel des Jahres“-Material und eines der besten Rollenspiele der vergangenen Dekade.
Und dann kam im November ja auch noch dieses Where Winds Meet raus, das eigentlich alles dafür tut, um von westlichen Spielern nicht gemocht zu werden: Mobile-Port. Free2Play-Modell mit zig Kampfpässen, Shop und Gacha-System. Eine Flut an Währungen und Ressourcen plus ein extrem unübersichtliches, verschachteltes Interface. Eine miese, ziemlich sicher KI-unterstützte Lokalisierung.
Hinter diesem vermeintlich generischen Free2Play-Spiel aus Asien steckt jedoch eines der bemerkenswertesten und spannendsten Rollenspiele der vergangenen Jahre.
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Where Winds Meet zeigt im neuen Gameplay-Trailer die Aktivitäten in der Open World und … Hunde, die Mahjong spielen?
Rollenspieljahr 2025 vs. 2017 Ich kann mich nur an ein anderes Spielejahr erinnern, in dem gleich 3 Rollenspiele um den Titel „Mein persönliches Spiel des Jahres“ gekämpft haben: 2017. Seinerzeit konnten mich Divinity: Original Sin 2, Nier: Automata und Persona 5 gleichermaßen begeistern. Am Ende hat der Nachfolger von Original Sin das Rennen gemacht. Ein paar Jahre später freute es mich daher auch sehr, dass es viele Stärken des Spiels in ein gewisses Baldur’s Gate 3 geschafft hatten.
Die tollen Rollenspiele aus der zweiten Reihe
Das Rollenspieljahr 2025 zeichnet sich für mich aber nicht nur durch eine starke Spitze aus. Auch die zwar nicht grandiosen, aber dennoch sehr spaßigen RPGs der zweiten Reihe konnten sich in den vergangenen Monaten sehen lassen.
Ähnlich wie Monster Hunter Worlds hab ich beispielsweise das neue Monster Hunter Wilds (im Test) zum Launch mit großer Freude gespielt. Die Art und Weise, wie sich die kleinen und großen Monster innerhalb des Ökosystems und während der Jagden verhalten, finde ich weiterhin faszinierend, auch wenn beim Blockbuster von Capcom sicherlich nicht alles perfekt war.
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Monster Hunter Wilds zeigt im Launch-Trailer, was es zu bieten hat
Gefreut habe ich mich zudem über gleich zwei solide Rollenspiele von Obsidian: Avowed und The Outer Worlds 2. Das Universum der beiden „Pillars of Eternity“-Teile (die ich ebenfalls sehr mag) erstmals in der First-Person-Perspektive zu erleben, funktioniert besser, als ich es nach den ersten Trailern befürchtet hatte. Zudem macht es erstaunlich viel Spaß, laufend, hüpfend und kletternd die Welt zu erkunden.
An der „The Outer Worlds“-Reihe mag ich indes den Humor, die unterschiedlichen Möglichkeiten, mit denen sich die Herausforderungen des RPGs meistern lassen, die kunterbunte Schar an Gefährten und die motivierende Charakterprogression. Da hat Teil 2 durchaus das geliefert, was ich im Vorgeld erwartet hatte.
Wuchang: Fallen Feathers – Neues Action-RPG aus China zeigt Bosskampf und Release-Termin
Und dann hatte ich unverhofft noch mit der Early-Access-Version von Titan Quest II meinen Spaß, das sich wunderbar oldschool gibt, sich gleichzeitig aber auch nach einer sinnvollen Fortsetzung des Action-RPG-Klassikers Titan Quest anfühlt. Hier freue ich mich schon auf die kommenden Inhalts-Updates.
Die vergessenen Perlen
Sicherlich wird der eine oder andere von euch jetzt noch ein nicht genanntes Rollenspiel auf der Zunge liegen haben. In die Neuauflage von The Elder Scrolls IV: Oblivion habe ich beispielsweise nur kurz reingespielt. Für The First Berzerker: Khazan fehlen mir die Eier, das soll verflucht schwer sein.
Da ich diesen Artikel noch vor den Game Awards schreibe, spare ich mir zum Abschluss Spekulationen darüber, wie viele Rollenspiele zum Ende des Jahres Preise abräumen könnten. Genauso gibt’s jetzt keinen Ausblick auf die Rollenspiele von 2026.
Ziemlich sicher wisst ihr darüber jetzt besser Bescheid als der Vergangenheits-Karsten. Ich möchte von euch aber wissen, wie ihr das Rollenspieljahr 2025 bewertet und was eure Highlights waren! Was ich euch schon jetzt geben kann, ist ein Ausblick auf die wichtigsten Online-Rollenspiele der kommenden Monate: MMORPGs 2026 – Die 8 hoffnungsvollsten Online-Rollenspiele, die nächstes Jahr erscheinen sollen
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In unserem großen Klassen-Guide zu Guild Wars 2stellen wir euch die besten Klassen für PvE und PvP fürs Jahr 2026 vor. Welche Klasse ist für Beginner am besten geeignet? Mit welcher geht es in Raids und Fraktale? Und welche Klassen bilden die aktuelle Meta für Arena in Guild Wars 2?
In unserer Übersicht zu den Klassen möchten wir auf die generellen Positionen der Klassen eingehen und euch die Unterschiede in den Spielmodi präsentieren. Wir unterscheiden deshalb zwischen den besten Klassen für Neueinsteiger, für das instanziierte PvE und für das PvP.
Das PvE in der offenen Welt lassen wir an dieser Stelle aus, da man mit jeder Klasse erfolgreich durch die Welt streifen kann. Generell ist die Balance in Guild Wars 2 aktuell sehr ausgewogen und nahezu alle Klassen sind in allen Bereichen spielbar.
Hinweis: Dieser Artikel erschien ursprünglich 2018 und wurde mit Blick auf den anstehenden Jahreswechsel zuletzt im Januar 2026 aktualisiert.
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Guild Wars 2: Launch Trailer von Janthir Wilds stimmt euch auf das neue Abenteuer ein
Die besten Klassen für Neueinsteiger in Guild Wars 2
Neueinsteiger, die etwa mit dem Steam-Release angefangen haben, besitzen noch keinen Zugriff auf die besonderen Spezialisierungen, die mit den Erweiterungen ins Spiel gekommen sind. Die Spezialisierungen werden frühstens mit Level 80 zugänglich.
Sie müssen sich also vorerst auf die Grundklassen verlassen.
Welche ist die einfachste Grundklasse?
Für den Einstieg eignet sich weiterhin am besten der Waldläufer. Dieser trägt mittlere Rüstung, hat einige Überlebensfertigkeiten und kämpft häufig auf Distanz mit dem Langbogen.
Hilfreich ist der Tiergefährte, der meistens die Gegner beschäftigt, sodass diese uns nicht angreifen.
Der Schrei „Beschütz mich” sorgt außerdem dafür, dass euer Tiergefährte den Gegner provoziert und somit auf sich lenkt.
Auch die Unverwundbarkeit aus dem Siegel des Steins oder die Ausweichrolle durch die Fertigkeit „Blitzreflexe” erhöhen die Überlebenschancen.
Ein einfaches Build setzt auf Langbogen und Schwert/Axt als Waffen und Rüstungen mit offensiven Werten (Kraft, Präzision, Wildheit). Dazu wählt ihr mit der Zeit die Spezialisierungen:
Schießkunst
Tierbeherrschung
und Gefechtsbeherrschung.
Tiergefährten wie die Iboga helfen Waldläufern beim Überleben
Schwere Rüstungen für den einfachen Einstieg!
Ebenfalls für einen entspannten Einstieg eignet sich der Krieger. Als Träger schwerer Rüstung hält er automatisch mehr aus und hat mit dem Siegel der Heilung einen nützlichen passiven Effekt.
Mit Fertigkeiten wie „Schmerz ertragen” und „Dolyak-Siegel” könnt ihr auch in längeren Kämpfen gut überleben. Als Waffen bieten sich Großschwert und Schwert/Kriegshorn an. Diese Kombination verursacht viel Schaden und macht euch gleichzeitig sehr mobil.
In den Spezialisierungen findet ihr in den Bereichen Stärke, Waffen und Verteidigung alle wichtigen Verstärkungen, die euch in der offenen Welt weiterbringen.
Krieger können dank schwerer Rüstung viel Schaden einstecken.
Eine zweite Lebensleiste?
Der Nekromant ist die Klasse mit leichter Rüstung, die mit Abstand am meisten einstecken kann. Sie hat von Natur aus viele Lebenspunkte und bringt zusätzlich den Todesschleier mit.
Der Todesschleier verhält sich wie eine zweite Lebensleiste und sorgt dafür, dass ihr viel Schaden einstecken könnt. Gleichzeitig gibt es in der Spezialisierung Todesmagie eine Eigenschaft, die euch bei tödlichem Schaden zunächst automatisch in den Todesschleier bringt.
Zusätzlich können Nekromanten Diener beschwören, die sie im Kampf unterstützen. Eine nützliche Fertigkeit ist „Furcht”, die Gegner vor euch weglaufen lässt. Als Waffen empfehlen sich auch hier Fernkampf-Waffen wie Zepter/Kriegshorn und der Stab.
Nekromanten bekommen Unterstützung durch den Todesschleier und die Diener.
Welche Klassen sind am schwersten für Neueinsteiger?
Wir raten Neueinsteigern an dieser Stelle besonders vom Elementarmagier und vom Mesmer ab. Beide Klassen haben wenig Lebenspunkte und sind schwerer zu spielen, als die anderen.
Der Wiedergänger ist ebenfalls nicht einfach, steht euch aber auch nur zur Verfügung, wenn ihr eine der beiden Erweiterungen besitzt.
Auf der zweiten Seite verraten wir euch, welche Klassen besonders gut im instanziierten PvE funktionieren.