Das sehnsüchtig erwartete Asia-MMORPG Echo of Soul geht nächste Woche in die Closed Beta. Wir hatten die Gelegenheit, schon vorab einen Blick auf die lokalisierte Version zu werfen.
An Echo of Soul arbeiten seit mehr als vier Jahren über einhundert Entwickler. Ein Großteil dieser Hundertschaft hat früher an der wohl größten MMO-Franchise Koreas mitgearbeitet: an Lineage. Wer die Spielereihe nicht kennt: Sie hat in Korea einen ähnlichen Stellenwert wie bei uns World of Warcraft. Die Bedingungen für den Erfolg sind also theoretisch da.
Und so behaupten die Entwickler von Nvius in einem Video auch, dass Echo of Soul das beste MMORPG seit Langem sei. Das konnte man aus dem Feedback der Spieler folgern.
Ob Echo of Soul aber wirklich das nächste, große MMORPG ist, auf das viele seit Jahren warten, verraten wir Euch in unserem Ersteindruck zum geistigen Nachfolger von Lineage 2.
Das „nächste große Ding“? Der Anfang lässt das nicht unbedingt vermuten
Als MMO-Veteran wirkt der Beginn altbekannt: Die einen werden „08/15“ sagen, die anderen rufen „Schnell durch hier, Tutorials interessieren mich ohnehin nicht“.
Am Anfang hat man jedenfalls die Wahl zwischen 5 Klassen. So entscheidet man sich für einen Schurken, Magier, Krieger, Hüter oder Waldläufer – für jeden Spielstil dürfte etwas dabei sein. Im Auswahlbildschirm wird bereits angedeutet, dass jede Klasse im Laufe des Spiels auf Spezialisierungen zurückgreifen kann. Der Schurke etwa kann zu einem Duellanten werden, der auf Schaden-über-Zeit-Angriffe setzt, oder er entscheidet sich für den Pfad eines Assasinen: Der zeichnet sich durch Kettenangriffe und viel Beweglichkeit aus.
Die Talentbäume bringen so mehr Individualisierungs-Optionen ins Spiel, was bei nur 5 Klassen auch zwingend notwendig ist. Übrigens: Es gibt einen Gender-Lock. In Asien mag das normal sein, im Westen hingegen hält sich die Begeisterung dafür in Grenzen.
Die Charaktererstellung von Echo of Soul ist zwar nicht schlecht, aber vom Hocker reißt es einen auch nicht. Im Vergleich zum Konkurrenten Aion, der für seine endlosen, teils exotischen Charaktervariationen bekannt ist, sieht das deutlich jüngere EoS alt aus. Dennoch: Es lässt sich durchaus ein Alter Ego erstellen, das nicht aus einer Klonarmee entsprungen ist. Über den MMO-Mindest-Standard wächst EoS hinaus, wenn zwischen mehreren Accesssoires gewählt oder auch Körper- und Gesichtsproportion bestimmt werden kann. Ein paar zusätzliche Frisuren wären zwar schön gewesen, aber für die Schulnote „Befriedigend bis Gut“ reicht es allemal. Mehr als ein World of Warcraft hat es hier definitiv zu bieten.
Tutorial – Schnell ist man durch den Einheitsbrei durch
Die ersten Level von EoS sind unspektakulär, wenn man sich mit den ganzen MMO-Zirkus auskennt. Es werden grundlegende Systeme erklärt, während man Wölfe und andere Monster schnetzelt. Auch die Geschichte wird einem in dieser Phase des Spiels näher gebracht. Interessant bei der Lore ist, dass hin und wieder Verbindungen zur nordischen Mythologie auftauchen. Für einen Einblick in die Story bietet sich das folgende Video gut an.
Die ersten 10 Level, und damit das Tutorial, sind allerdings schneller vorbei, als der Schatten des eigenen Seelenhüters. Als MMO-Veteran seufzt man wohl ein „zum Glück“ vor sich hin, aber man muss ja auch an die neuen Spieler denken. Zumindest ist es nicht sehr grindig. So muss man Kreaturen nicht 20-Mal töten, aber ein paar Mal dann doch. Auf Level 10 kommt es dann zur ersten, kleinen Herausforderung, besonders für Fernkämpfer. Ein „knüppelharter“ Boss wartet darauf, bezwungen zu werden.
Bevor der junge Seelenhüter das eigene Nest verlässt, muss aber noch eine Entscheidung getroffen werden: Mit welcher Spezialisierung möchte man sich neuen Aufgaben stellen? Doch keine Angst vor einer harten Entscheidung: Ab Level 20 ist es dann auch möglich, einen weiteren Talentbaum zu füllen, um den anderen Pfad auszuprobieren.
Erste Lichtblicke tauchen auf
Die ersten Punkte mögen etwas hart klingen, denn im Grunde steckt hier eigentlich ein gutes Spiel dahinter, das wird einem nach und nach bewußt – wenn man sowas nach einem ersten Eindruck sagen darf.
Das Interface hat mir von Anfang gefallen. Ich habe keine Sekunde damit verschwendet, darüber nachzudenken, ob hier ein Addon nicht vielleicht praktisch wäre. Es wirkt aufgeräumt, ist ansprechend gestaltet und bietet sogar einen integrierten DPS-Meter, der die Kampf-Statistikendarstellt. Ich weiß, ein kontroverses Thema: Ich finde solche Angaben hilfreich, um meinen Charakter zu optimieren. Für andere ist es ein Graus.
Überhaupt gefällt mir die Grafik mit zunehmender Spieldauer immer mehr, das Leveln geht flott voran und mit den hinzugekommenen Skills erkennt man so langsam das Herzstück von Echo of Soul: Das Kampfsystem, in das vermutlich sehr viel Eintwicklungszeit geflossen sind.
Hui, der Kampf hat es wirklich in sich
Der Kampf hat mich an Echo of Soul am meisten beeindruckt. Alle Klassen haben einen hohen Widerspielwert, fühlen sich komplett unterschiedlich an. Man spürt die Wucht, mit der ein kriegerischer Berserker die Gegner zerfetzt. Ich kann mich an kein MMO erinnern, bei dem mich der Kampf auf Anhieb so überzeugen konnte. Allerdings muss ich anmerken, dass ich relativ schnell in Endgame-Charaktere geschlüpft bin, weshalb es nicht mit einem normalen, ersten Eindruck zu vergleichen ist.
Das Kampfsystem ist actionlastig. Wie bei anderen Neuzeit-MMOs gibt es einen aktiven Ausweichskill, der vor allem bei feindlichen Void-Zones (rote Flächen vom Gegner, die Schaden erzeugen) seine Anwendung findet. Die Angriffe hingegen erinnern eher an ein halbrundenbasiertes Kampfsystem, bei der die Gegner mit der Tab-Taste oder durch Anklicken als Ziel fixiert werden.
Das Skillsystem
Jeder Skill hat seine eigene sehenswerte Animation mit ausnahmslos flüssigen Übergängen. Die Kämpfe fühlen sich dadurch direkt an und machen Spaß, der „Flow“ stimmt. Für zusätzliche Würze sorgen Kettenangriffe: Skills, die in einer bestimmten Reihenfolge gezündet werden müssen und so eine noch stärkere Wirkung entfalten.
Die Skills setzt man aus einem Talentbaum zusammen, bei dem in mehreren Stufen jeweils immer ein Skill aus drei möglichen auszuwählen ist – bis es zum Ende zur Wahl des Ultimates kommt, einer mächtigen Fertigkeit. Dabei gibt es pro Klasse zwei komplett unterschiedliche Talentbäume, die den Spielstil maßgeblich verändern.
Keine klassische Holy-Trinity
Apropos Rollen: Echo of Soul setzt nicht auf die klassische Holy-Trinity bestehend aus Tank, Schadensausteiler und Heiler. Es geht hier eher in die Richtung von Guild Wars 2: Jede Klasse kann sich selbst heilen. Aber ein wenig anders ist es schon. Die Tank- und Support-Rollen, die sich wählen lassen, haben in anspruchsvollen Dungeons einen größeren Einfluss, als es bei GW2 der Fall ist. Auf einen Krieger, der mit der „Beschützer-Spezialisierung“ zum Tank wird und so auch mehr Aggro ziehen kann, möchte man dort nicht verzichten. Freunde von Heilern haben mit der Bardin, einem Talentbaum der Waldläuferin, zumindest die Möglichkeit, mit melodischen Klängen ihre Gruppe tatkräftig mit Support-Skills zu unterstützen.
Übrigens: Die meisten Fertigkeiten der Fernkämpfer müssen aus dem Stand heraus ausgeübt werden. Das sorgt für eine bessere Balance zwischen Nah- und Fernkämpfern, kann aber gleichzeitig auch die Dynamik und je nach Präferenz den Spielspaß mindern.
Das ist ja schön hier!
An der Grafik und Atmosphäre gibt es kaum was auszusetzen. Spieler, die Archlord II, Runes of Magic, Aion oder TERA gespielt haben und den asiatischen Stil mochten, werden sich hier wohlfühlen. Qualitativ liegt es irgendwo zwischen Aion und TERA, die Texturen sind relativ hochwertig, die Effekte imposant – auch gemessen an heutige MMO-Standards braucht sich Echo of Soul nicht verstecken.
Die Gebiete, davon gibt es mehr als 60, sind abwechslungsreich gestaltet worden, mit viel Liebe zum Detail. Gleiches gilt für Charaktere, Ausrüstungen und Mounts, bei denen die Animationen überzeugen. Aus der Unreal Engine 2.5 hat man alles rausgeholt. Positiv ist auch, dass ich in meinen zahlreichen Ausflügen kein Recycling von Orten und Monstern feststellen konnte.
Einziger Kritikpunkt sind die mitunter statischen NPCs, die mehr an Türsteher als an freie Abenteuer erinnern. Die Welt an sich ist allerdings belebt, mit fliegenden Luftschiffen und mehr.
Da haben wir sie wieder: Die Standardquests
Wie schon im Tutorial angedeutet, sind die Aufgaben im Asia-MMOs größtenteils durch genre-typischen Killquest geprägt. Ab und zu tauchen zwar interessantere Quests auf, bei denen man etwa ein brennendes Dorf rettet, aber insgesamt ist das Questsystem ziemlich ernüchternd.
Hier kann sich EoS nicht von anderen Genre-Vertretern abheben und wird sich möglicherweise mit dem zweifelhaften Etikett des „Asia-Grinders“ anfreunden müssen – auch wenn die Story im Ansatz interessant klingt, hin und wieder Cut-Scenes erscheinen und der Fortschritt beim Leveln recht schnell voran geht.
Andere, die sich nicht an Killquests stören, werden hier wegen des Kampfes und einigen motivationsfördernden Spielelementen ihren Spaß haben. Erwähnenswert ist auch, dass man alternativ mit PvP leveln kann.
Was mache ich im Endgame von Echo of Soul, auf Level 60?
- Im PvP gibt es Gildenkriege, 5vs5 Arenen, 15vs15 Schlachtfelder
- GvGvG in Valhalla: Eine große PvPvE-Map, auf der bis zu 1000 Spieler Platz finden und für ihre Gilden kämpfen. Hier gilt es Bosse zu bezwingen und wertvolle Ressourcen zu sammeln. Dieser Modus wird voraussichtlich zwei mal am Tag zu bestimmten Zeiten öffnen. Klingt nach einem Camping-Paradies, oder?
- Im PvE sind es hauptsächlich Solo- und Gruppen-Dungeons in mehreren Schwierigkeitsgraden. Später kommen noch 10- und 20-Mann-Raids hinzu.
- Unendlichkeitsdungeon: Verändert sich ständig, Gebiete und Monster sind zufallsgeneriert
- Eine Jagd-Daily (mit anderen Worten: Grinding für Belohnungen)
- Crafting: 5 Berufe (Sammler, Juwelier, Alchemist, Seelen-Crafting und Koch)
- In PvP als auch PvE: Klassische Jagd nach besserer Ausrüstung. Die eigene Ausrüstung lässt sich zudem mit Runen versehen und mit Edelsteinen bis auf +10 upgraden.
Das Endgame macht auf dem Papier einen soliden Eindruck. Da hatten andere AAA-MMOs schon weniger zum Release. Entscheidender wird jedoch sein, wie sich die Inhalte spielen. Ein paar mehr Nebenbeschäftigungen, wie z.B. Housing-Features, wären vielleicht noch gut gewesen. Es ist fraglich, ob Achievements, Begleiter und Mounts, PvE- sowie PvP-Ranglisten darüber hinwegtrösten können. Gespannt darf man auf den Unendlichkeitsdungeon und Valhalla sein.
Kernthema der Community: Ist Echo of Soul Pay2Win?
Bei den Gesprächen mit den Verantwortlichen von Aeria Games hatte ich schon das Gefühl, dass sie mit Echo of Soul einen Weg gehen wollen, bei dem Spieler endlich sagen sollen: Ja, das ist ein faires Free-to-play-Modell.
Man weiß um die Probleme in der Community Bescheid und ist beim neuesten Eisen im Feuer, Echo of Soul, besonders gewillt, auf die Spieler zu zugehen. Es sollen auch regelmäßig Events stattfinden, bei dem die Spieler Shop-Items bekommen werden. Jérome Van Long, der Producer von EoS, hat uns im Gespräch folgendes Statement zukommen lassen:
Free-to-Play-Spielen sagt man heutzutage nach, dass sie vor allem eine Pay-to-Win-Strategie verfolgen und zwischen zahlenden und nichtzahlenden Spielern differenzieren. Unser Ziel hingegen ist es, dass Spieler, die sich entscheiden den Itemshop zu nutzen, diese Entscheidung aus Spaß am Spiel treffen, nicht weil sie eine Notwendigkeit darin sehen. Aus diesem Grund sind Items im EOS Shop vor allem für die Bequemlichkeit, ein zügigeres Vorankommen im Spiel oder kosmetische Verbesserungen verfügbar. Unsere Spieler können sich beispielsweise Kostüme oder Mounts kaufen, von denen wir gezielt Power Boosts entfernt haben. Alternativ kann man Verbrauchsgegenstände erstehen, die Kostüme mit einem Erfahrungs-Boost versehen.
Auf dem Weg zum maximalen Level werden die Spieler die Chance haben, sich die meisten Bezahlitems kostenlos zu erspielen, beispielsweise als Belohnung für ein erfolgreich abgeschlossenes Quest oder während des Auflevelns. Es liegt also an ihnen zu entscheiden, für wie nützlich sie diese Items halten.
In den meisten MMOs können Spieler erhältliche Items zusätzlich über im Auktionshaus oder direkt von anderen Spielern erstehen. Dabei müssen sie sich natürlich entscheiden, die Ingame-Währung entweder für Items oder andere Aktivitäten auszugeben. Aus diesem Grund entschieden wir uns, ein ganz neues System in EOS zu implementieren, welches es auch in der asiatischen Version nicht gibt. Spieler können hierbei magische Eier erbeuten, die gegen Bezahlitems eintauschbar sind.
Am Ende möchten wir sowohl den bezahlenden, als auch den nicht bezahlenden Spielern eine ausgeglichene, faire und bestmögliche Spielerfahrung bieten.
– Jérome Van Long, Producer Echo of Soul
Das klingt alles glaubhaft. Es müssen dann letzten Endes auch Taten folgen. Wenn das Spiel gefällt und der Shop fair ist, honorieren es vielleicht die Spieler mit Käufen von kosmetischen Items und Ähnlichem. Ansonsten wird es auch für die Betreiber schwer, ein faires System aufrechtzuerhalten. Alle wird man ohnehin nicht glücklich machen.
Einige äußerten bei den Dungeon-Tickets Bedenken. Hier will man bei Aeria Games noch die Lage prüfen. Man kann in einer Woche nur eine bestimmte Anzahl von Gruppen-Dungeons laufen, so wie man es auch aus anderen MMOs kennt. Mit den Dungeon-Tickets können Vielspieler jedoch öfter rein und bekommen somit ihr PvE-Gear möglicherweise schneller zusammen, ähnlich wie es bei TERA der Fall ist.
Innovationen eher weniger, aber es gibt das Seelensystem…
Wenn man beim eher konventionellen Echo of Soul von „Innovationen“ sprechen kann, dann ist es noch am ehesten das „Seelensystem“, das dem Kampf einen Turbo-Boost verleiht und durch seine Aufmachung für Langzeitmotivation sorgen könnte. Im Grunde der zweite Eckpfeilfer bei der Progression neben der traditionellen Itemjagd.
Es ist eigentlich recht simpel: Durch das Töten von Monstern bekommt der Charakter unreine Seelen zugeschrieben. Diese können entweder bei anderen Spielern oder bei einem NPC „geläutert“ werden und in die nutzbringenden Kräfte Mut, Unschuld, Frieden oder Hoffnungen umgewandelt werden. Diese treffen dann zweimal in Erscheinung: Zum einen als allgemeine, sehr mächtige Buffs und zum anderen als Stärkungen bei den Ultimate-Skills. Der Clou an der Sache ist, dass sich die vier Kräfte jeweils auch leveln und weiter verbessern lassen. Das wird lange dauern, verspricht aber Motivation, um das Bestmögliche aus den Charakter rauszuholen: Der Weg ist das Ziel, nicht wahr?
Das neue Buzzword nach WildStar: Zugänglichkeit – wir wollen alle MMO-Spieler
Aeria Games meinte, dass in der Entwicklung verstärkt darauf geachtet wurde, im Vergleich zu Lineage 2 eine breitere Spielerschaft anzusprechen. Ein MMO, das weniger sperrig ist, war das Ziel. Mit dieser Aussage werden sie wohl Recht behalten, das war auch meine Einschätzung. Es wirkte alles so zugänglich und intuitiv, dass man den Eindruck gewann, sich sogar in einer koreanischen Version schnell zurecht zu finden…
Fazit: Echo of Soul will nicht anders sein, das wird recht schnell deutlich. Sie haben es sich nicht zum Ziel gesetzt, MMO-Spieler mit revolutionären Features zu beeindrucken, vielmehr möchten sie mit altbewährten Inhalten punkten.
Spieler, die ein klassisches Themepark-MMO im asiatischen Stil bevorzugen, kann man wahrscheinlich mit auf dem Weg geben: Echo of Soul gehört zu den aussichtsreichsten Titeln in 2015. Von Vorteil ist, dass das Spiel seit 1-2 Jahren in Asien auf dem Markt ist und so reifen konnte, sämtliche Spiel-System wirken deshalb poliert, ausgereift und greifen gut ineinander. Da Blade & Soul ewig auf sich warten lässt, ist das wohl die beste Alternative für Fans von Asia-MMOs, die auf der Suche nach einem neuen Abenteuer sind.
Diejenigen, die auf Sandbox-Features pochen oder sich ein Spiel versprechen, das das Genre mit neuen Ideen umkrempelt, finden in EoS keinen Heilsbringer und schon gar nicht das beste MMORPG seit Langem.
Ein paar offene Fragen gibt es noch: Wie gut ist das Endgame und bindet Echo of Soul auch langfristig? Wie viel Spaß macht das MMO mit und gegen andere Spieler? Am 4. Mai beginnt die Closed-Beta, dann könnt ihr vielleicht einige Fragen schon selber beantworten. Wer Interesse hat, an der Closed Beta von EoS teilzunehmen, kann sich hier auf der offiziellen Website dafür anmelden. Einen Release-Zeitpunkt für die deutsche Version gibt es bisher nicht. Wir werden uns das Spiel auch noch intensiver anschauen.
Tipp: Wenn Ihr vernünftig durchstartet wollt, dann solltet Ihr Euch diese Talent-Build-Empfehlungen für die Klassen von EoS anschauen.
Was meint ihr? Echo of Soul mag seine Stärken haben und zu den Top-MMOs in Asien gehören, doch reicht die klassische, wenn nicht sogar altbackene Auslegung für einen Erfolg in Europa und Nordamerika?
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