Hearthstone: Auch Top-Spieler haben richtig Ärger mit ihren Eltern

Bei Blizzards Online-Kartenspiel Hearthstone hat nun ein Machtwort des Erzeugers die Karriere eines talentierten Spielers früh zumindest auf Eis gelegt .

Bei Turnieren oder Dokumentationen zu League of Legends sieht man oft junge Zocker, die von ihren Eltern voll unterstützt werden. Das Geschäft gerade bei LoL ist hart, da ist man mit Mitte 20 schon kurz vorm Karriere-Ende oder sogar drüber. Die Spieler reisen schon jung um die halbe Welt, müssen früh selbstständig sein, unterbrechen ihre Ausbildung, ihre Schule für das kurze Zeitfenster der eSport-Tauglichkeit. Doch nicht immer geht das gut.

Wenn du das machst, sind wir geschiedene Leute

Hearthstone Video

Auch um Blizzards Hearthstone ist eine eSport-Szene entstanden und für manche ist das ein erstrebenswerter Lebensweg, so auch für Marcus “BOXception” Kwak. Der hat sich für das Finale der ESL qualifiziert, konnte da um einen Teil des Preisgeld von 25.000$ spielen. Man hätte ihm auch die Reise nach Kalifornien bezahlt, doch das „elterliche Okay“ kam nicht.

Zwar ließ sich wohl die Mutter überzeugen, beim Vater biss er aber auf Granit. Der Vater machte klar: Wenn er nach Kalifornien fährt, dann sind wir geschiedene Leute, du bekommst keinen Cent mehr von mir. Der Hearthstone-Könner gab daraufhin seinen Spot auf, will erstmal das College fertig machen und auf eigenen Beinen stehen.

Wenig Verständnis für eSport bei Eltern-Generation

Hearthstone

Im reddit-Forum erzählte er seine Geschichte, auch andere namhafte Spieler kennen das Dilemma. So mancher von ihnen hat sich über die Zockerei mit seinen Eltern verkracht.

Denn auch wenn Hearthstone ein eSport ist, hat die Eltern-Generation da weniger Verständnis dafür, als wenn der Filius vielleicht zu einem Basketball- oder Tennis-Turnier aufbrechen würde. Das Problem zeigt sich immer wieder, zuletzt bei bissigen Kommentaren eines Sport-Reporters zur Übertragung von Heros of the Storm im Sportfernsehen.

Beendet ist eine mögliche Esport-Karriere des jungen Zockers noch lange nicht, nur auf Eis gelegt, wie er sagt. Nach dem College will er seine Optionen neu überdenken.

Quelle(n):
  1. Dailydot
  2. Kotaku

Destiny: So tauscht Ihr alte Materialien gegen neue exotische Rüstungen

Beim MMO-Shooter Destiny können sich Spieler jetzt eine Menge Lichtpartikel besorgen, wenn sie ihren Materialien beim Sprecher umtauschen.

Wie kommt man nur an die 9 neuen exotischen Rüstungsteile wie Himmlischer Nachtfalke heran, die mit Haus der Wölfe neu zu Destiny kamen?

Destiny-Nighthawk

Da gibt es mehrere Möglichkeiten: Man kann drauf warten, dass Xur die irgendwann verkauft – so wie jetzt die Handschellen des Nichts. Man kann versuchen, sie aus einer Truhe im Gefängnis der Alten zu ziehen, sie im Nightfall zu erbeuten oder auf eine andere sehr niedrige Wahrscheinlichkeit hoffen.

Die Hauptquelle und die beste Chance aber dürften für die meisten Hüter bei Xur liegen. Doch nicht bei den Items, die er direkt verkauft.

So bekommt Ihr eine Menge Lichtpartikel über den Sprecher

Es ist jetzt der neue Trend bei Xur: Der verkauft, wenn er freitags kommt, Engramme, aus denen schon die neuen exotischen Rüstungsteile herauskommen können. Man braucht aber eine Menge Lichtpartikel dafür, um hier möglichst viele Engramme zu erwerben. 23 Lichtpartikel will er pro Chance in der Engramm-Lotterie. Die Frage also: Wo kriegt man eine Menge Lichtpartikel (Motes of Light) her?

Das ist ganz einfach. Der Sprecher hat eine neue „Umtauschtabelle“, der tauscht jetzt Leuchtbruchstücke und Aszendentenbruchstücke gegen Lichtpartikel um.

Die neue Umtauschfunktion des Sprechers in Destiny

2 Bruchstücke ergeben 1 Lichtpartikel (ob Aszendenten- oder Leuchtbruchstück ist hier egal)

Destiny-Sprecher

Auch Leuchtenergie und Aszendentenenergie lassen sich gegen Lichtpartikel umtauschen, indem man sie vorher in die Bruchstücke umwandelt.

1 Energie und 50 Glimmer ergeben 1 Bruchstücke. (ob Aszendenten- oder Leuchtenergie ist hier egal)

Destiny-Sprecher-Xur

Diese Materialien waren die vier „Aufwert-Items“ aus den beiden alten Raids. Mit Energie wurden Waffen aufgewertet, mit Bruchstücken die Rüstungen.

Eine Besonderheit gilt es zu beachten: Ihr müsst wirklich mit den Items in Inventar zum Sprecher in Destiny gehen, erst dann gibt es diese Möglichkeit.

“Was mach ich nur mit alten Bruchstücken und Energien?” und “Wo krieg ich neue Exotics her?” haben dieselbe Antwort

Wenn sich also Spieler mit einer Menge Aszendenten- oder Leucht-Materialien herumschlagen und fragen: „Was soll ich damit nur machen?“ – Das hier ist die Antwort: Tauscht sie über den Umweg beim Sprecher gegen exotische Rüstungsteile bei Xur. Das ist wohl die bessere Alternative als sie einfach beim Sprecher für 250 Glimmer das Stück zu verscherbeln – wobei das auch geht.

Der Nachteil ist: Xur ist nicht immer da und verkauft nicht immer das passende Engramm und aus dem Engramm kommt auch nicht immer das Wunsch-Item heraus. Aber diese “Zufalls-Prinzipien” sollte man als Destiny-Spieler ja nun langsam gewohnt sein.

Danke, Nexxos, für den Tipp:

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World of Tanks: 9.8 bringt neuen Spielmodus Vorherrschaft als Event

Beim Military-MMO World of Tanks kam in dieser Woche der neue Patch 9.8., der brachte den Spielmodus „Vorherrschaft“ als Event.

World of Tanks rollt immer weiter. Bei 110 Millionen Account ist man mittlerweile über alle Plattformen und auf die XBox One will man auch noch. Für den PC erschien in dieser Woche der Patch 9.8. Der trennt jetzt Standard-Definition- und High-Definitionen-Versionen von World of Tanks in zwei verschiedene Clients, damit Spieler, die mit dem „schwächeren“ Client spielen wollen oder hardwarebedingt müssen, nicht mehr so viel herunterzuladen brauchen.

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Die interessanteste Neuerung des Patchs ist sicher der frische Spielmodus „Vorherrschaft“, den haben wir vor einigen Wochen schon mal in einem Preview auf 9.8 vom Test-Server kurz beleuchten können. Es handelt sich hierbei um ein „Capture the Flag“-Spiel mit nur wenigen Panzermodelle zur Auswahl. An dem Modus soll noch kräftig geschraubt werden.

Eine Übersicht mit allen Änderungen, da geht es ja oft sehr ins Detail, findet Ihr hier.

EVE Online Carnyx kommt am 2. Juni, soll für mehr Spannung sorgen

CCP hält anscheinend Wort und bringt mit dem Juni-Update Carnyx einige Sovereignity-Änderungen in das EVE Online Universum. So wird das Entosis-Netzwerk um die Station Services erweitert.

Mehr Action im 0.0-Sektor?

Da die militärischen Auseinandersetzungen der großen Allianzen im 0.0 in den letzten Monaten etwas zum Erliegen gekommen sind, versucht CCP mit Änderungen an der Sovereignity wieder etwas Spannung ins Spiel zu bringen. Mit dem Carnyx-Update kommen so die Station Services nach New Eden. Damit soll das Entosis-Netzwerk weiter ausgebaut werden. Infos zu Entosis und den anderen Änderungen der Sovereignity, findet ihr in den Quellen.

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Grafik, neues Schiff und Balance-Änderungen

Natürlich bringt der Patch noch weitere Änderungen mit sich. So wurden die Afterburner und Microwarpdrives balanciert und weniger komplex gestaltet. Schiffe und Stationen erhalten zusätzlich einen weiteren Lichteffekt während die Naga sogar ein vollstänides Textur-Update bekommt.

Mit Carnyx kommt auch der nächste T3 Destoryer ins virtuelle Universum, diesmal von den Caldari. Die Jackdaw wird vorzugsweise mit Missles oder Rockets ausgestattet und schmeißt sich als Shield-Tank ins Getümmel.

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Auf der offiziellen Website von EVE Online gibt es die vollständigen Patch Notes von Carnyx. Das Update wird während einer verlängerten Serverwartung am 2. Juni auf Tranquility aufgespielt. In diesem Sinne: Fly safe!

Augmented Reality und MMORPGs – Die Zukunft des Genres?

Wie könnte die Zukunft der MMORPGs aussehen? Wir spekulieren ein wenig und blicken in die Kristallkugel.

MMORPGs sind sehr beliebt, doch Mobile-Games erreichen eine viel größere Spielerschaft. Ein MMORPG einfach auf ein Smartphone zu portieren, funktioniert noch nicht so gut. Denn Spieler, die Mobile-Games zocken, spielen meist nur für wenige Minuten am Stück. Dies mit den eher langen Spielsessions und der Komplexität eines MMORPGs unter einen Hut zu bringen, ist schwierig. Doch was, wenn man das alles in den Alltag integrieren könnte?

Augmented Reality macht’s möglich

Man stelle sich folgendes vor: Man erstellt sich am Handy einen Charakter, legt dessen Werte und Skills fest und steckt das Handy in die Hosentasche. Unterwegs erhält man Benachrichtigungen in Form von Vibrationen oder Nachrichten. In der Nähe wurde ein Monster gesehen! Man nimmt das Smartphone zur Hand und schaut sich anhand des Displays und der Kamera in der Gegend um und sieht per Augmented Reality das Ungeheuer in die Umgebung einblendet. Nun kann man es regulär mit den gelernten Skills angreifen. Befinden sich andere Spieler in der Nähe, so schließt man sich zusammen, um gemeinsam den Feind oder sogar Bossgegner auszuschalten.

Augmented Reality Areal
Die computergestützte, erweiterte Realität auch bei MMORPGs? Wie würde World of Warcraft auf diese Weise funktionieren? Bildquelle: Areal, eine Augmented-Reality App

Vielleicht handelt es sich aber gar nicht um ein Monster, sondern um einen versteckten Schatz. Man sucht die Gegend mit dem Handy ab, bis man die ebenfalls per Augmented Reality eingeblendete Truhe findet und kann diese dann versuchen, zu knacken. Die Beute und Erfahrungspunkte sackt man ein und verbessert so seinen Helden. Auch PvP wäre möglich. Trifft man in der Stadt einen anderen Spieler des MMOs, so vibriert das Handy, man holt es hervor und hat die Möglichkeit, sich ein Duell zu liefern. Oder man handelt mit diesem Spieler. Auf diese Weise kann man auch neue Freundschaften schließen, Gilden gründen. Geht man einen Schritt weiter, wäre es sogar möglich, eine Gildenfestung per Augmented Reality an einem Ort einzublenden. Diese Festung könnte man auch stetig erweitern.

Selbst Quests wären möglich. Man bekommt eine Benachrichtigung, dass 1,5 Kilometer vom aktuellen Standpunkt aus eine Horde von Goblins gesichtet wurde und begibt sich dorthin, um diese anzugreifen. Sogar andere Spieler könnten Quests ausschreiben. Crafting, Rohstoffabbau, Housing, alles wäre denkbar. Ein solches MMORPG könnte man immer zwischendurch spielen, weil man es immer bei sich hätte.

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Anfänge dieser Art der MMORPGs sieht man in Googles Ingress, einem Augmented Reality Onlinespiel, das auf ähnliche Weise funktioniert. Vielleicht ermöglicht es uns die kommende Technologie, irgendwann tatsächlich wirklich komplexe und tiefgründige MMOs zu spielen. So könnten Mobile-Games und MMORPGs auf eine sinnvolle und interessante Art zusammengeführt werden.

Destiny: Megaman wieder da – Xur vorhersagbar, Theorien zum fehlenden Raid, den nächsten Quests

Beim MMO-Shooter Destiny ist der Leaker „Megaman“ wieder aufgetaucht und hat interessante Bilder und Theorien dabei.

Ratet mal wer wieder da ist

Der japanische Dataminer „Megaman“ hat es im MMO-Shooter Destiny und vor allem im Forum reddit zum Kultstatus gebracht. Wenn er bloß auftaucht, kreischen bärtige, knallharte Titanen wie 8jährige Mädchen, die einen von One Direction sehen.

Destiny-Ätherisches-Licht

Dienstag gibt es vielleicht einen Xur-Leak, jetzt Infos über Ätherisches Licht beim Eisenbanner

Gestern Nacht ist Megaman wieder aufgetaucht, hat gesagt: Man kann über eine bestimmte URL auf Bungie.net beim nächsten Weekly Reset vielleicht checken, was Xur verkaufen wird und auch schon jetzt ein bisschen was im Eisenbanner sehen. Das sei kein Datamining, sondern lediglich ein Trick. Er rechnet damit, dass das schon bald gefixt wird.

Die einzig relevante Information, die im Moment hier raussprang, war aber nur: Ätherisches Licht wird im nächsten Eisenbanner wohl 5000 Glimmer kosten. Das soll es auf Rang 3 und 5 zu kaufen geben. Ob man wirklich Xurs Inventar am 5. Juni voraussehen kann, werden wir erst Dienstagmorgen erfahren. Das Inventar von Lord Saladin beim Eisenbanner kennen wir ja bereits aus dem Weekly Update.

Destiny-Raid

Das Gefängnis der Alten war als Raid konzipiert

Megaman hatte eigentlich vor einigen Wochen seinen Rücktritt als inoffizielles Super-Orakel bekanntgegeben, jetzt ist er doch wieder da, weil er einige Theorien hat. So glaubt er, das jetzige „Gefängnis der Alten“, die 3er-Arena, war ursprünglich als Raid geplant. Dafür hat er einige Belege: Screenshots von „früheren“ Ausgaben dieser Aktivität, die er in der Datenbank aufgespürt hat. Da war noch immer von „6 Spielern“ und „Raid“ die Rede. Auch in diesem frühen Stadium fanden sich schon mehreren Modifikatoren und Schwierigkeitsgrade für die Aktivität.

Für Megaman ist daher klar: Die jetzige Arena war der Reef-Raid und als solcher geplant. Der nächste Raid mit der dann neuen Erweiterung wird wo anders hinführen. Erst relativ kurz vor dem DLC “Haus der Wölfe “wurde bekannt, dass der über keinen Raid, sondern über eine 3-Spieler-Gruppenaktivität verfügen würde. Das löste damals ziemlichen Trubel aus.

Auch andere Änderungen hat es wohl gegeben, der jetzige Strike “Shadow Thief” habe früher “Belly of the Beast” gehießen, es sei gegen einen Walker gegangen.

Destiny-Belly-of-the-Beast

Gibt es bald neue Quests um die Königin und ihren Bruder in Destiny?

Außerdem hat Megaman Hinweise darauf entdeckt, dass die Königin und ihr Bruder noch eine wichtige Rolle in Story-Quests spielen werden. Da hat er noch Bilder einer Quest auf dem Mond, die noch nicht live ist.

Außerdem gibt es Teaser-Bilder von früher, die eine andere Story erzählen als die des Kells der Kells, die wir in Haus der Wölfe erlebt haben: Dort hat der Bruder der Königin eine größere Rolle. Megaman glaubt, diese Geschichte würde auch bald im „tatsächlichen“ Destiny eine Rolle spielen – auch andere Konzepte aus frühen Teasern hätten schlussendlich ihren Weg ins Spiel gefunden.

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Megaman ist nicht der einzige mit dieser Theorie: Teile einer noch nicht erzählten Story um die Königin und ihren Bruder kursieren in der Tat und klingen sehr schlüssig. Doch diese Geschichte wurde mit Haus der Wölfe noch nicht erzählt. Vielleicht kommt da ja noch was.

Destiny-Quest-Mond

Zu der Theorie scheint zu passen, dass der Publisher von Destiny Activision verkündet hat, im Sommer noch Spielinhalte nachschießen zu wollen.

Skyforge verspricht gewaltige Schlachten zwischen Götter-Gilden

Das Free2Play-MMO Skyforge will die Schlachten zwischen Gilden zum Markenzeichen machen und hat sich hier einiges einfallen lassen.

In einem Entwickler-Tagebuch stellt man ausführlich die „Pantheonkriege“, die Gildenschlachten, vor. Wir haben das für Euch zusammengefasst:

Pantheon-Kriege sind was für leidenschaftliche Spieler

  • Man braucht 100 junge Götter, um an den Kriegen teilzunehmen: Das sind Spieler, die ihre Gottform bereits freigeschaltet haben – es ist also in jedem Fall eine High-End-Aktivität
  • Die Spieler müssen bei Auktionen bieten, um sich das Recht auf einen Gildenkrieg zu kaufen; es geht darum, Tempel zu besitzen, die dann wöchentliche Boni und Ressourcen spendieren, entweder verteidigt man die eigenen oder erobert andere
  • Alle Gilden innerhalb eines Territoriums können gegeneinander antreten
Skyforge-Tempel

Bombast-Optik erinnert nicht zufällig an God of War 3

  • Die „Himmlischen Tempel“ sollen bombastisch und episch aussehen – das sind nicht nur abstrakte Zahlen und Bilder, sondern gewaltige, voll bespielbare Zonen
  • Das Team Allods hat Cecil Kim, der für die Optik von God of War 3 zuständig war, gebeten, einige Konzepte für diese Schauplätze auszuarbeiten, weil man God of War 3 so schön episch fand

Das soll richtig, richtig groß werden

  • Um einen Tempel wird eine gewaltige Schlacht stattfinden, im PvE- und PvP-Bereich können Spieler Punkte sammeln – 100 Spieler von jeder Gilde nehmen daran teil
Skyforge-Schlachtfeld
  • Die 50 PvP Spieler werden sich zu Gruppen in der Größe von 10/15/25 verteilen und in 3 verschiedenen PvP-Karten mit speziellen Gewinn-Bedingungen begegnen; aus den 50 PvE-Spielern werden auf jeder Seite 5 Schlachtzüge aus 10 Spielern gebildet, die je nach der Situation verteidigen oder angreifen müssen
  • Der Kampfablauf selbst ist wohl relativ kompliziert, es finden parallel zueinander zahlreiche Events statt, die Spieler müssen sowohl im PvE als auch im PvP antreten
  • In einer Art PvP-„Endschlacht“ kämpfen die 30 besten Spieler aus jedem Team gegeneinander – hier können die Götterformen voll eingesetzt werden
  • Als Belohnung winken Fortschritte im Götter-Atlas (dem Skilbaum), spezielle Statuskostüme und besondere Reittiere – die Statuskostüme werden Spieler auch verstärken
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Mehr zum MMO Skyforge findet Ihr auf unserer Themenseite.

Quelle(n):
  1. Skyforge

The Secret World: Bikes, Hoverbards und ein brutaler neuer Mini-Dungeon

Das Dark-Fantasy-MMO The Secret World bekommt schon bald Hoverboards und Motorräder. Das sind aber Sprint-Animationen, keine Mounts.

In einem Stream zeigte man neulich „Motorräder“ bei The Secret World – das werden aber keine „Mounts“ im MMO-Sinne, sondern andere Darstellungsformen der Sprint-Fähigkeit im Spiel.

Diese „Animationen“ wird man in einem eigenen Interface sammeln und dann je nach dem Ort, wo man ist, auch einsetzen können. „Immersion“ ist hier das Schlüsselwort. Da The Secret World zum Teil in unserer Welt, zum Teil in einer abgedrehten Fantasie-Welt spielt, will man beiden gerecht werden.

TSW-Motorrad

So sollen in der „echten“ Welt nur normale Animationen zum Einsatz kommen, in den Fantasy-Bereichen des Spiels kann man dann wohl auf ein Hoverboard, wie aus „Zurück in die Zukunft“ steigen.

Keine Hoverboards in New York

Es wird 3 Arten von Sprints geben. Die erste ist wirklich „zu Fuß“ und kann nur in Gebäuden eingesetzt werden, die zweite nennt sich „Classic“ – das sind etwa Motorräder, die man auch in unserer Welt sehen könnte. Die dritte Art heißt „Außergewöhnlich“ und ist für Gebiete vorgesehen, die eh schon schräg sind. In einer Welt mit fliegenden Tentakel-Monstern macht dann ein bisschen Science-Fiction auch keinen Unterschied.

Das Motorrad kommt zusammen mit einer Quest und weiteren Goodies in den Cash-Shop.

Außerdem will man zwei neue Sprint-Stufen einführen, die dann noch schneller als die bisherigen sind.

TSW-Ausgabe11-Kampf

Knallharter Mini-Dungeon für The Secret World

Für den Patch, der diese Woche schon kommen soll, hat man ebenfalls ein „Mini-Dungeon“ vorbereitet, das die letzten 3 Kämpfe im Penthouse des Orochi-Turms abbildet und knackig getunet sein soll. Der Lead Designer Amiel steht: “Also ich schaff ihn nicht.” Der ist für alle Spieler, die Ausgabe #11 besitzen zugänglich.

Außerdem kommt der Erfolgs-Händler neu dazu.

Quelle(n):
  1. Funcom
  2. MO

Guild Wars 2 ruft 24-Stunden-PvP-Beta mit dem neuen MOBA-Modus aus

Beim Fantasy-MMORPG Guild Wars 2 können Spieler ab Dienstag einen Tag lang den neuen Modus „Festung“ testen.

In die Beta von Heart of Thorns ging’s neulich für dreimal zwei Stunden, dieses „Patchwork-Beta-Testen“ behält ArenaNet bei. In den neuen PvP-Modus „Festung“ können alle Spieler nun 24 Stunden hineinschauen.

Die Testphase beginnt am 2. Juni um 21:00 Uhr deutscher Zeit und hält bis zum 3. Juni ebenfalls um 21:00 Uhr an.

Der „Stronghold“ oder auf Deutsch „Festungs“-Modus ist eine Schlachtfeld-Variante, die ein wenig an MOBAS wie League of Legends erinnert.

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Quelle(n):
  1. GW2

Destiny: Ist „Schicksal aller Narren“ schon im Spiel? Bungie antwortet

Beim MMO-Shooter Destiny ranken sich Legenden um die exotische Waffe „Das Schicksal aller Narren.“ Kann man sie aktuell in Destiny bekommen?

Das Phantom-Gewehr

Destiny-Fate-of-all-Fools

Das „Schicksal aller Narren“, die Fate of all Foosl, ist ein exotisches Scoutgewehr, das schon lange durch die Datenbank von Destiny geistert – genauso wie das PvP-Event „Trials of Osiris.“ Das fanden Dataminer auch schon vor Monaten in der Datenbank, lange bevor der erste Spieler es ausprobieren sollte. Und lange Zeit dachten die Spiele: Trials of Osiris und das Schicksal aller Narren gehören zusammen. Von beiden war aber lange überhaupt nichts zu sehen.

Vor einiger Zeit gab’s dann tatsächlich das erste und bislang einzige „Schicksal aller Narren“ in Destiny. Bungie schenkte es einem Spieler, weil sie von dessen tragischer Krankheitsgeschichte gerührt waren.

Für die Spieler ist seitdem klar: Das Gewehr ist schon programmiert, das funktioniert schon, es kann sich nur noch um eine Frage der Zeit halten, bis es live geht. Wäre ja viel zu Schade, um es nicht zu nutzen. Dochin der ersten Erweiterung “Dunkelheit lauert”: Keine Spur vom Scoutgewehr.

Hängt es mit dem Trials of Osiris zusammen?

Im Vorfeld der jetzigen Erweiterung „Haus der Wölfe“ tauchte das Schicksal aller Narren wieder in der Datenbank von Destiny auf. Da nun „Trials of Osiris“ kam, schien es vielen wahrscheinlich, dass es auch endlich das Scoutgewehr geben würde.

Die meisten vermuteten, es würde wieder mit dem Trials of Osiris zusammenhängen, vor allem da Bungie im Vorfeld ein Geheimnis um einen neunten Sieg in den Trials machte. Daher bot sich die Idee an: Das Scoutgewehr wäre vielleicht die „geheime Belohnung“ für einen makellosen 9-0 Run und Profi-Schmelztiegel-Zocker bekämen es auf dem Merkur in die Hand gedrückt.

Destiny-Makelloser-Sieg

Auf den ersten Promo-Bildern zum Spiel waren allerdings immer nur drei Waffen zu sehen: Keine davon das begehrte Unikat. Und als am letzten Freitag die ersten Spieler auf den Merkur gelangten, erwartete sie wieder eine milde Enttäuschung: Nein, keine Spur der Waffe.

Wie das bei Destiny immer so ist: Es entstehen Gerüchte, von denen Leute schwören, sie hätten das genauso von Bungie höchstpersönlich gehört. Wenn man 5 Wochen lang auf den Merkur kommt, dann gibt es die Waffe etwa. Oder sie sagen: Ja, das ist eine seltene Belohnung, aber ich kenn wen, der wen kennt, der sie schon bekommen hat!

Destiny-Fate-of-Fools

Es ist offiziell: Noch nicht in Destiny erhältlich

Jetzt gab es eine offizielle Antwort von Bungie und die ist ziemlich ernüchternd: Das Schicksal aller Narren ist aktuell noch nicht in Destiny erhältlich.

Destiny-Fate-of-all-Fools-nicht-im-Spiel

Und was ist mit der 347 Vesta Dynasty?

Die nächste Phantom-Knarre?
Die nächste Phantom-Knarre?

Auch von einem zweiten exotischen Scoutgewehr, der 347 Vesta Dynasty, fehlt bislang jede Spur. Hier hat Bungie noch nichts dazu gesagt. Die meisten gehen aber davon aus, dass aus dem Scoutgewehr 347 Vesta Dynasty die legendäre Pistole „Vestianische Dynastie“ wurde.

Es sieht so aus, als bleibt es bei drei neuen exotischen Waffen, jenen aus dem neuen Beutezug. Wobei das die richtigen Mysteriensucher nicht aufhalten dürfte. Wie man weiß, suchen auch heute noch einige nach der sechsten Truhe in der Gläsernen Kammer.

Quelle(n):
  1. Bungie.net

The Elder Scrolls Online kündigt Konsolen-Demo auf Twitch an

Am nächsten Freitag will Zenimax die Konsolen-Version von The Elder Scrolls Online ausführlich in einer Demo auf Twitch präsentieren.

Nein, es ist nicht die „Demo-Version“, wie es sie früher gab, mal die ersten 5 Level kostenlos zum Anspielen, sondern mehr eine Präsentation. Wie Zenimax ankündigt, will man am nächsten Freitag, dem 5. Juni, die Konsolenversion für XBox One und Playstation 4 in einem Live-Stream auf Deutsch zeigen und die drängendsten Fragen der Fans beantworten.

Am Vorabend macht man das schon auf Englisch in der “ESO Live”-Show. Freitag, am 5. Juni, am Nachmittag wiederholt man die Sendung dann auf Deutsch. Hier will man unter anderem das „Schnell-Chat“-System erklären. Um das hatte es zwischenzeitlich Ärger gegeben. Wenn es noch Fragen zum Konsolen-Port gibt, sollen Spieler sie in diesem Thread stellen. Man wird versuchen, möglichst viele zu beantworten. So ein Stream war schon mal geplant, wurde dann aber wegen eines Unfalls im Studio kurzfristig abgesagt.

The Elder Scrolls Online wird am 9. Juni für Playstation 4 und Xbox One erscheinen.

SWTOR: Patch verärgert viele Spieler

Die neusten Klassenänderungen am Sith-Marodeur, bzw. dem Jedi-Wächter haben bei einigen Spielern für deutlich spürbaren Unmut gesorgt, was letztendlich sogar in der Beleidigung und Bedrohung eines Entwicklers endete.

Hinzu kam dann noch eine relativ unüberlegte Äußerung in den Foren von John Jarynowski, einem der Systems-Designer von SWTOR, der eigentlich nur Tipps für Spieler geben wollte und damit noch mehr Probleme verursachte.

Was ist an den Änderungen so schrecklich?

Mit dem jüngsten Addon von Star Wars: The Old Republic, Shadow of Revan, tun sich Maroduere/Wächter relativ schwer, vernünftige DPS-Zahlen vorzeigen zu können. Einige liegen mit ihrem Schaden sogar hinter den Werten, die sie früher auf Stufe 55 hatten. Bisher sind DOTs die primäre DPS-Quelle für die Vernichtung/Wachmann-Skillung und einen vernünftigen Rhythmus zu finden, in denen man diese Schaden-über-Zeit-Effekte erneuert, ist eines der wichtigsten Elemente, um die Klasse zu meistern.

Die Kernfähigkeit Risswunde/Kauterisieren bleibt nun nur noch 6 Sekunden, anstatt 12 auf ihrem Gegner bestehen, was die Spieler zwingt, diesen Debuff doppelt so oft zu erneuern. Da die Klasse ohnehin oft mit Wut/Fokus-Problemen zu kämpfen hat, befürchtete man einen weiteren Einbruch in den Schadensstatistiken.

Jedi Sentinel SWTOR

Ein ungewollter, sarkastischer Tipp

Jarynowski versuchte die Wellen in den Foren etwas zu glätten, indem er Tipps gab, wie etwa diesen hier: “Man soll den doppelten Lichtschwertwurf nicht überschätzen”, was effektiv so viel bedeutet wie: “Benutzt ihn nicht so oft in eurer Schadensrotation”.

Da kann man es nur als ungeschickt bezeichnen, wenn der gleiche Mann nur wenige Stunden später fragt, ob der “doppelte Lichtschwertwurf”, den man nicht benutzen soll, nicht auch von einem der neuen Setboni profitieren soll. Da fühlten sich einige Spieler unschön auf den Schlips getreten, obwohl man hier vielleicht nur Kompromisse finden wollte.

Ob sich die Änderungen wirklich so gravierend auswirken, werden nun die nächsten Tage in den Raids zeigen. Es bleibt zu hoffen, dass diese unschöne Problematik bald zu Grabe getragen wird. Mehr zum Star Wars MMO findet ihr auf unserer Themenseite zu SWTOR.

Quelle(n):
  1. massivelyop.com

Destiny: Die neuen exotischen Warlock-Handschuhe „Handschellen des Nichts“

Beim MMO-Shooter Destiny gibt es neue exotische Rüstungsteile, die mit Haus der Wölfe kamen. In dieser Woche verkauft Xur die Warlock-Handschuhe „Handschellen des Nichts.“ Was können die?

Neun neue exotische Rüstungsteile sind mit Haus der Wölfe im Destiny angekommen: Den Jägerhelm „Himmlischer Nachtfalke“ haben wir Euch in der letzten Woche vorgestellt, heute sind die Leerenläufer-Handschuhe „Handschellen des Nichts“ dran. Die gibt es für 13 seltsame Münzen bei Xur oder mit geringer Wahrscheinlichkeit in der Dämmerung, aus einem Handschuh-Engramm oder in einer der Schatztruhen im Gefängnis der Alten. In den beiden Raids Die Gläserne Kammer und Crotas Ende können keine neuen exotischen Rüstungsteile fallen.

Destiny-Handschellen-des-Nichts
Hübsch sehen sie schon mal aus.

Die Werte der Handschuhe

Von den Werten her sind es „Split“-Handschuhe, sie haben also nicht einen einzigen Wert, sondern sowohl Intellekt wie auch Disziplin. Im Moment sieht es so aus, als könnten die aktuellen Höchstwerte für Split-Handschuhe mit 42 Licht und Haus der Wölfe jeweils 68 betragen. Diese Parameter sind allerdings im Moment noch mit Vorsicht zu genießen.

Die aktuellen Handschuhe von Xur weisen mit 46 und 62 relativ schwache Werte auf. Es empfiehlt sich wohl, wenn man auf die Handschuhe setzt, einen Disziplinwert von 272 anzupeilen. Der garantiert 100% und eine deutlich verringerte Abklingzeit der Granaten.

Handschellen des Nichts setzen auf Streugranaten

Die Handschuhe Handschellen des Nichts haben drei Perks, die sie zu was Besonderem machen. Das sind:

  • Energie-Projektion: Erhöht Granatenwurf-Weite.
  • Innervierung: Verringert den Granaten-Cooldown, wenn man eine Sphäre des Lichts aufhebt.
  • Streuladung: Aktiviert Ortung für Streugranaten. Und gibt eine Extra-Ladung Streugranaten.

Die Handschellen des Nichts sind Schmelztiegel-Exotics für einen ganz bestimmten Spielstil

Unsere Freunde von ProNDC haben sich die Handschuhe des Nichts in einem Video mal vorgeknöpft.

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So richtig begeistert sind sie vom Item nicht. Dafür ist wohl die Zielsuch-Funktion der Streugranaten nicht ausgeprägt genug. Die Handschellen des Nichts sind für eine speziellen Spiel-Stil des Leerenläufers ausgelegt. Da braucht es schon gute und präzise Werfer, damit die im PvP regelmäßg ihre Kills erzielen und den Exo-Slot auch zu Recht belegen.

Es gibt aber schon einige Videos und vor allem Kommentare von anderen Spielen, die von den „Handschellen des Nichts“ begeistert sind und damit im PvP große Erfolge erzielen. Auch sie sagen allerdings, dass man schon genau zielen muss und einiges an Übung braucht, um mit den Streugranaten verlässlich Kills zu sammeln, gerade Kills, die man ohne sie nicht bekommen würden. Ideal eignen sie sich für Situationen, in denen die Gegner enge zusammenstehen.

Manche, die nur die Werte kennen, reden von einem “Mini-Gjallarhorn.” Sie stellen sich vor, man wirft Streugranaten in die ungefähre Richtung des Gegners – in der Realität sind die Handschuhe davon aber weit entfernt: Die Taktik “Einfach mal auf gut Glück Streugranaten werfen und die fischen schon was”, wird wahrscheinlich in den seltensten Fällen funktionieren.

http://youtu.be/rY0nIFnyerg

Im PvE gibt es wohl bessere exotische Rüstungsteile. Hier schwören viele auf den Obsidian-Wille. Allerdings wurden Streugranaten hier auch noch nicht intensiv getestet. Da könnte es also noch Überraschung geben.

Wie seht Ihr die Handschuhe? Interessieren die Euch oder seid Ihr, wie viele andere, nur noch hinter dem Widder her?

League of Legends: Jurassic Skins – diese 3 Dino-Skins gibt es bald neu in LoL

Beim MOBA League of Legends hat man nun drei neue „Dino“-Skins vorgestellt, die machen aus Renekton, Anivia und Cho’Gath Dinos.

2015 soll ein Dinosaurier-Jahr werden, das haben die mächtigen popkulturellen Kräfte, die darüber bestimmen, was wir mögen und was nicht, so beschlossen. Chris Pratt ist grade auf Welt-Tournee, um für den Blockbuster „Jurassic World“ zu werben. In zwei Wochen soll der auch in die deutschen Kinos kommen.

Bei Riot Games dachte man sich: Warum eigentlich nicht auf den rennenden T-Rex aufspringen? Auf dem Test-Server sind drei neue Skins erschienen. Als Ankündigung hat man die legendäre Szene aus Jurassic Park parodiert, als der T-Rex sich näherte, und dabei so aufstampfte, dass ein Wasser in einem Becher vibrierte.

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Bei League of Legends sieht das so aus:

Diese drei Helden bekommen neue Dino-Skins in League of Legends

Als neue Skins hat man „Prehistoric Anivia“ – aus dem Eisvogel macht man einen Pterodactylus.

Anivia-LoL-Jurassic
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Das Alien Cho’Gath sah ja ohnehin schon immer ziemlich nach Zähnen und Krallen aus.

Chogath-LoL
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Und Renekton war sowieso nur eine Winzigkeit vom Dino-Krieger entfernt.

Renekton-LoL
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Die Skins sollen je 750 Riot Points kosten und werden mit dem nächsten Patch 5.11. erwartet. Jetzt sind sie grade frisch auf dem Test-Server. Preis und Feinheiten können sich also noch ändern.

Wander: Gewaltloses MMO erscheint in Kürze, Launch-Trailer veröffenlicht

Wer mal Schwert und Schild zur Seite legen und ein MMO ohne Gewalt erleben will, der sollte sich den 4. und 5. Juni im Kalender anstreichen. Denn an diesen Tagen erscheint das MMO Wander.

Der 4. Juni ist der Release-Tag für die PC-Version. Über Steam könnt ihr dann das Spiel herunterladen und die mysteriöse Insel, die den Schauplatz des Spiels darstellt, am PC unter die Lupe nehmen. Am 5. Juni folgt schließlich die Fassung für Playstation 4. Wander ist ein ungewöhnliches MMORPG, denn es gibt keine Kämpfe.

Ihr erwacht auf einer geheimisvollen Insel und erkundet diese in Gestalt von verschiedenen Kreaturen. Jedes Wesen verfügt über andere Fähigkeiten. Verwandelt ihr euch in einen Fisch, so dürft ihr die Unterwasserwelt erkunden, als Greif schwingt ihr euch in die Lüft auf und dürft auf Bergen landen. Mehr zum MMO könnt ihr in unserem ausführlichen Artikel zu Wander nachlesen.

Wander MMO

Neben den Veröffentlichungsterminen des Spiels für PS4 und PC wurde auch die neue Form Hira enthüllt. Hira ist eine menschliche Form, die mit den Tieren interagieren kann. Beispielsweise dürft ihr als Hira auf dem Rücken eines Greif reiten, von diesem in die Tiefe springen und mit einem Fallschirm landen.

Zudem erklären die Entwickler, wie die Kommunikation mit anderen Spielern verläuft. Denn trefft ihr auf jemanden in einer anderen Form als die, die ihr gerade selbst nutzt, dann spricht der Spieler auch eine andere Sprache. Um kommunizieren zu können, müsst ihr in den Dschungeln der Insel Symbole lernen, die ihr an Steinen findet. Über diese Symbole könnt ihr dann mit anderen Spielern sprechen, indem ihr diese Symbole nachzeichnet. Das passiert am Playstation-4-Controller anhand des Touchpads.

https://youtu.be/4aRUfmKMgSk

Ihr seht, Wander ist ein in der Tat alles andere als gängiges MMORPG. Wenn ihr wissen möchtet, wie es sich spielt, dann ladet es euch ab dem 4. Juni auf PC und ab dem 5. Juni für die PS4 herunter.

Mein-MMO fragt: Realistische Rüstungen oder doch eher sexy?

Es ist mal wieder Freitag und Ihr wisst, was das bedeutet: Wir brauchen Eure Meinungen! Nachdem wir gestern festgestellt haben, dass das Thema Sexismus in Spielen immer noch eine große Sache ist, stellen wir heute eine Frage, die indirekt damit zu tun hat: Welche Rüstungen wählt ihr für euren Charakter? Lieber einen sexy Plattenbikini oder doch lieber die eindrucksvolle, 2-Tonnen-Rüstung mit Totenschädel-Verzierung?

Für jeden Geschmack ist was dabei

Während man vor einigen Jahren oft sehr eingeschränkt in der Auswahl der Charakterbekleidung war, hat sich das in der letzten Zeit doch deutlich geändert. Fast immer kann man nun zwischen mehreren Sets wählen, die von “7 Schichten Metall und dann noch mal Leder drüber” bis hin zu “Nur nackt wäre weniger” reichen. Da die meisten Games auch “Kostüme” oder “Transmogrifikation” unterstützen, können selbst Raider, die nur auf die Werte der Kleidung achten, ihr Aussehen frei anpassen, ohne fehlende Attributspunkte in kauf nehmen zu müssen.

Natürlich gibt es Spiele, die von Haus aus mehr zu einer Seite tendieren: TESO verfügt eher über “realistischere” Rüstungen, wohingegen TERA gewagte Schnitte auffährt. Die meisten Spiele, wie etwa SWTOR oder World of Warcraft ermöglichen beides, sodass sich in der Theorie niemand über das Aussehen seines Charakter beschweren könnte. Weil das aber viel zu einfach wäre, regt man sich aber trotzdem gerne darüber auf, dass Ausschnitte zu tief, Schulterplatten zu groß oder Rüstungen zu langweilig sind.

SWTOR Armor
SWTOR bietet eine bunte Mischung. Aber wo schaut denn der feine Herr hin?

Cortyn meint: Da ich meine meiste Zeit im Rollenspiel verbringe, sind meine Taschen fast immer mit zahllosen Kleidungsstücken überfüllt. Für jede Situation ist das Richtige dabei! Für meine Twi’lek ein eng anliegendes Abendkleid, wenn sie von jemandem einen Gefallen einfordern will, für meine Blutelfe eine verhüllende, edle Robe in den Farben der Sin’dorei und für meine Aurin ein simpler Wams mit Rock, weil das hinter der Theke niedlich aussieht. Das multipliziert man nun mit 20 pro Charakter und dann wisst Ihr, warum ich zum Questen höchstens noch 3 Inventarplätze freihabe.

Generell versuche ich mit dem Kleidungsstil aber in die Spielwelt hineinzupassen: Castanic sind quasi immer recht freizügig, da wäre es doch verwunderlich, wenn mein Rotschopf verhüllt wie eine Nonne herumläuft. Auf der anderen Seite fände ich es aber sehr absurd, meinen Jedi mit nacktem Oberkörper herumlaufen zu lassen. Die jeweilige Spielwelt ist also für mich das Hauptkriterium bei der Auswahl der Charakterbekleidung. “Realistisch” ist für mich in dem Zusammenhang immer nur, was die jeweilige Spielwelt mir vorgibt. Das kann dann eben auch ein Plattenbikini sein.

Aber nun zu Euch: Was für Rüstungen bevorzugt Ihr an euren Charakteren und warum? Gehen Euch die ganzen freizügigen Rüstungen auf den Keks? Wenn ja: Warum zieht ihr dann keine andere an? Oder mögt Ihr die große Auswahl, die alle Typen abdeckt? Noch besser: Postet doch einen Screenshot eures Avatars und erklärt, was Euch an dem jeweiligen Set besonders gefällt.

Destiny: Xur, Agent der Neun, Angebot und Standort am 29.5.

Beim MMO-Shooter Destiny kommt am Freitag, dem 29.5., Schwarzmarkt-Händler Xur in den Turm. Welche exotischen Waren hat er diesmal für seltsame Münzen dabei?

Himmlischer-Nachtfalke-Destiny

Letzte Woche gab es ein neues Phänomen bei Xur. Die Rüstungen und Waffen, die er dabei hatten, waren den meisten ziemlich egal. Die wichtigste Frage: Welches Engramm hat er? Die Hüter karrten Unmengen von Lichtpartikeln zu ihm heran, knallten sie auf den Tisch und riefen: „Einmal so viele Helm-Engramme, wie ich tragen kann, und bitte glitsch sie nicht mit deinen Gesichtstentakeln an, du alte Oktopusfresse!

Denn aus den Helm-Engrammen konnten schon die neuen exotische Helme herausgekommen. Hier machte vor allem die Jäger-Ausgabe „Himmlischer Nachtfalke“ von sich reden, aber auch die anderen Helme sind eben Sammlerausgaben und daher begehrt. Ansonsten scheint es so, als könne Xur keine der neuen exotischen Waffen verkaufen, wohl aber die 9 frische exotische Rüstungsteile. Mit Aufwertungen hat er, wie schon angenommen, nichts mehr zu tun.

Über die Position weiß man seit Freitag: Ja, er kann nun auch im Reef auftauchen, ist aber immer nur an einem Ort gleichzeitig. Mal gespannt, wo er heute ist.

Destiny-Xur

Alles zu Xur, dem Agent der Neun, am 29. Mai, 30. Mai und 31. Mai

Wann kommt Xur und wann geht er wieder?

Xur kommt am Freitag, dem 29.5., um 11:00 Uhr. Er bleibt 48 Stunden, geht am Sonntag, dem 31. Mai, um 11:00 Uhr MEZ.

Wo steht Xur? Was ist seine Position?

Xur steht im Turm diesmal, bei den Schmelztiegel-Händlern.

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Was hat das mit den Zahlen in Klammern zu bedeuten?

Das sind die Werte in Stärke, Disziplin oder Intellekt. Den niedrigeren Wert hat das Item von Anfang an, den höheren bei maximaler Aufrüstung. Diese Werte können innerhalb von bestimmten Parametern variieren. Es gilt: Je höher, desto besser.

Was verkauft Xur in dieser Woche in Destiny? Was hat er dabei?

Xur verkauft als Waffe in dieser Woche das exotische Scharfschützengewehr Geduld und Zeit. Das kostet 17 seltsame Münzen. Das könnte in dieser Woche besonders attraktiv sein, da die Geduld und Zeit als ideale Waffe für den Arkus-Entflammen Skolas gilt.

Destiny-Geduld-und-Zeit-295

Die Rüstungsteile kosten 13 seltsame Münzen. Für Titanen hat er die Brustrüstung Wappen von Alpha Lupi (157/166) dabei.

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Im Angebot von Xur für die Jäger in dieser Woche: der Helm Achylophagen-Symbiont. (113/120)

Destiny-Achylophagen-Symbiont-295

Und Warlocks können die neuen DLC Handschuhe Handschellen des Nichts erwerben (Int 45/ Dis 62 – die kommen schon voll aufgewertet).

Destiny-Handschellen-des-Nichts-295

Handschuh-Engramme gibt es diesmal.

Hearthstone: Hochzeitseinladung im Hearthstone-Stil

Ein koreanisches Paar hat nun über eine Hearthstone-Karte zu ihrer Hochzeit eingeladen.

Die müssen Blizzards Onlinekartenspiel Hearthstone wohl wirklich mögen. Ein südkoreanisches Paar hat seine Hochzeitseinladung in Form einer Hearthstone-Karte gestaltet: Natürlich ist die Karte legendär.

Die Mana-Kosten von 15 und die Schadens und Lebenswerte spielen wohl auf das Datum der Hochzeit an. Das dürfte der 11. Juli sein. Der Text der Karte heißt übersetzt übrigens: „Kampfschrei: Wir laden alle Diener, die diese Karten erhalten haben, zu unserer Hochzeit ein.“

Man kann nur hoffen, dass sie es mit der Liebe zu Hearthstone nicht übertreiben. Die schummrige Taverne, in der das Game für gewöhnlich gespielt wird, wäre wohl keine geeignete Hochzeits-Location.

Quelle(n):
  1. Venturebeat

RPC 2015 – Was habt Ihr verpasst?

Vor knapp zwei Wochen hat die jährliche RPC (Role Play Convention) in Köln stattgefunden. Weil das quasi direkt vor der Haustür liegt und es eine gute Gelegenheit ist, um Onlinebekanntschaften mal wieder im realen Leben zu treffen, habe ich mich natürlich an beiden Tagen auf die Messe geschmissen! Ich will Euch berichten, was ihr so alles verpasst habt und dann hoffentlich dazu motivieren, im nächsten Jahr selbst vorbeizuschauen.

Rollenspiel in allen Facetten

Role-Play-Convention

Wer noch nie etwas von der RPC gehört hat, aber ein Fan von Rollenspielen im Allgemeinen ist, der wird sich auf dem Messegelände pudelwohl fühlen. Es sind diese zwei Tage im Jahr, in denen man in einer Halle nur mit Gleichgesinnten ist. Einige Entwickler stellen ihre Videospiele vor, aber das ist nur ein kleiner Teil. Der Begriff “Rollenspiel” ist hier sehr weit gefasst und beinhaltet auch Pen&Paper, Tabletop (Warhammer 40k), LARP, Brettspiele, Anime und Cosplay.

Der Mittelalterjahrmarkt im Außenareal ist inzwischen auch ein fester Bestandteil geworden, ebenso wie die “Künstlermeile” auf der man geniale Bilder von aufstrebenden Zeichnern ergattern oder sogar das Porträt seines eigenen Charakters in Auftrag geben kann. Zuletzt gab es Workshopareale, in denen bekannte Fantasyautoren Lesungen halten oder Visionäre ihr neues P&P-Regelsystem präsentieren.

RPC Fantasy Award 2015

Wie jedes Jahr wurde auch diesmal wieder der “RPC Fantasy Award” verliehen. Was vor einigen Jahren noch als recht unbedeutende Ehrung galt, um das Programm der RPC irgendwie zu füllen, hat sich inzwischen zu einem Preis mit echter Marktbedeutung gemausert. Besonders für den explodierenden Markt der mobilen Unterhaltung ist die Auszeichnung einer von vielen kleinen Schritten auf dem Weg zu neuen Kunden.

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In der Kategorie Mobile- und Browsergames wurden etwa 11 Spiele nominiert, von denen ich viele bis dahin gar nicht kannte:

  • HearthStone: Heroes of Warcraft
  • Therian Saga
  • Die Zwerge – Dritte Expedition
  • Age of Sparta
  • Dungeon Hunter V: Diablo
  • Geheimakte Tunguska
  • Heavenstrike Rivals
  • Nosferatu – Twilight Runner
  • Pixel Heroes: Byte & Magic
  • Sigils: Schlacht um Raios
  • World of Tanks Blitz

HearthStone holt sich ersten Platz

Hearthstone Heores of Warcraft

Es ist wenig verwunderlich, dass HearthStone den ersten Platz abgeräumt hat. Der zweite ging an Therian Saga und der dritte an “Die Zwerge”. Wer unterwegs von Langeweile geplagt wird, sollte aber auch mal einen Blick auf die anderen nominierten Spiele werfen. Denn gerade das ist einer der schönsten Aspekte der RPC: Neue Dinge ausprobieren und sich dann für den Rest des Lebens hoffnungslos darin verlieren.

Neben den Browser- und Mobilegames (hierfür können wir z.B. unsere Kollegen von Browsergames.de empfehlen) wurden auch andere Kategorien geehrt, wie etwa PC/Konsolenspiele, Literatur oder “vielversprechende Produkte.”

Innovationen und “totgepatchte” Spiele

Wolsung

Den meisten Spaß hat man, wenn man die ganzen Spiele auf der RPC selber ausgiebig testet und das geht kostenlos (vom Eintrittsticket mal abgesehen). Gerade die großen Brettspielehersteller wie Pegasus oder Ulisses sind mit vielen Leuten vor Ort und erwarten gierig das Feedback der Spieler. Mich hat das kommende P&P-Regelwerk “Wolsung” sehr begeistert, das die Spieler nicht lange mit einem komplizierten Würfelsystem aufhält und auch lustige “Indiana Jones”-Moves erlaubt: Coolness gepaart mit Effektivität und jeder Menge Humor.

Dass Spieleentwickler manchmal über das Ziel hinaus schießen und ein Spiel “totpatchen” ist für uns Gamer keine Neuheit, das kommt aber auch im Gesellschaftsspielemarkt vor. Das legendäre Spiel “Werwölfe aus dem Düsterwald”, in denen eine Gruppe die Werwölfe am Tag verbrennen muss, während diese in der Nacht langsam die normalen Menschen töten, hat ein Update bekommen, das so ziemlich keinem gefallen hat. In der neuen “Inquisition”-Variante ging es nicht mehr um die Kommunikation der Spieler (beim Nether, das Bluffen, Lügen und Debattieren ist der lustigste Aspekt des Spiels gewesen), sondern das Ganze wurde auf Spielkarten und -marken verlagert. Ich glaube, das ist auch den Anleitern der Proberunden aufgefallen und das neue Spielkonzept wird eventuell noch mal überarbeitet werden.

Das sind nur zwei Beispiele, insgesamt konnte man viele Hundert verschiedene Dinge ausprobieren und selbst zwei Tage reichen bei Weitem nicht aus, um alles erleben zu können.

Cosplay – Viel Arbeit und oft wenig Anerkennung

TESO-Cosplay-mit-Fan
Dieses Jahr stark vertreten auf der RPC: The Elder Scrolls Online, auch mit Cosplay. (Bildquelle: Facebook TESO).

Ein besonderer Hingucker sind Jahr für Jahr auch die verschiedenen Cosplayer. Egal ob eine Twi’lek aus Star Wars, irgendein Fuchs-Charakter aus LoL (ja, steinigt mich, ich kenne die nicht!), Handsome Jack aus Borderlands oder ein lebensgroßer Sukkubus, auf der RPC findet man viele Kostümierte. Die meisten von ihnen haben ihre Kleidung selber hergestellt, unzählige Stunden Arbeit in sie hineingesteckt und eine verdammt große Liebe zum Detail entwickelt.

Leider werden diese Menschen auf der Messe nicht immer mit dem nötigen Respekt behandelt – damit meine ich nicht ihre Arbeit, die kann man mögen oder nicht. Aber recht oft werden die Cosplayer einfach “angefasst” und auf ein Foto gezwungen oder es wird stumpf verlangt, sich in Pose zu stellen. Als wäre das nicht dreist genug, bedanken sich sogar viele Leute nichtmal, wenn sie dann ein Foto bekommen haben, sondern gehen einfach wortlos weiter. Hey, hinter den Masken stecken Menschen. Behandelt sie doch bitte auch so, ja?

Kleine Macken bei der Planung

Wie Ihr sicher deutlich herausgelesen habt, bin ich von der RPC grundsätzlich ziemlich begeistert. Aber weil nichts im Leben wirklich perfekt ist (von Dämonen mal abgesehen), gab es auch hier kleine Probleme, die störend waren. Die Gänge zwischen den einzelnen Ständen waren diesmal sehr unterschiedlich in ihrer Größe – das sorgte besonders am Samstagmorgen dafür, dass man sich kaum in Ruhe umschauen konnte, weil einige Gänge schlicht überfüllt waren und Zustände herrschten wie beim amerikanischen Black Friday.

RPC Deutschland
Quelle: Role Play Convention Facebook (Max Brenner)

Ebenfalls ärgerlich war die Tatsache, dass die Rollenspieltische für Pen&Paper-Gruppen mitten in der Halle lagen. Dort eine spannende Atmosphäre zu erzeugen war schwierig, wenn man den Spielleiter mit “Mein Elf schleicht sich heimlich an und versucht den Zwerg von hinten auszuschalten!” anschreien musste, weil die Geräuschkulisse unerträglich laut war. Ein separater Bereich in einer anderen Halle wäre dafür vermutlich besser gewesen. Zuletzt gab es noch einen recht lauten Stand, bei dem der Moderator sich extrem oft über Nerds lustig gemacht hat und das nicht auf die lustige Art, sondern so, dass man vor Fremdscham am Liebsten im Boden versunken wäre – Argumente alá “stinkende Freaks ohne Freundin” lassen grüßen.

Das sind aber nur drei kleine Kritikpunkte, als Ganzes betrachtet war die RPC ein voller Erfolg, zumindest aus Sicht unserer Gruppe. Obwohl wir jedes Jahr dort sind, kam auch diesmal nie Langeweile auf!

Der Termin für die nächste RPC steht übrigens schon. Am 28. und 29. Mai 2016 wird sie wieder in den Hallen der Kölnmesse stattfinden – reicht also schon mal brav Euren Urlaub ein, es lohnt sich!

Overwatch: Gameplay mit Tracer – die gute Laune Bombe

Auch diese Woche gibt es wieder frisches Gameplay-Material zu Blizzards zukünftigem Team-Shooter “Overwatch“. Heute schauen wir einem recht begabten Spieler über die Schulter, wie er mit Tracer relativ locker eine 20er-Killstreak abliefert und das komplette gegnerische Team alt aussehen lässt.

Tracer: Teleporthacks und große Granaten

Der quirlige Charakter Tracer (oder auch Lena Oxton, für Leute die Lore mögen) ist wohl die “Gute Laune”-Bombe von Overwatch. Sie hat immer einen aufmunternden Spruch auf den Lippen und war bereits im Ankündigungstrailer sehr prominent. Was sie auszeichnet, sind aber nicht nur ihre Worte, sondern vor allem die Fähigkeiten der Zeitmanipulation. Abgesehen von ihren Impulspistolen kann sie nämlich bis zu drei Mal am Stück mehrere Meter nach vorne teleportieren.

Als wäre das nicht nervig genug für die Gegenspieler, kann sie die Zeit für sich einige Sekunden zurückdrehen, kehrt damit an den Ausgangspunkt zurück und stellt verlorenes Leben wieder her. Besonders verheerend ist aber ihre ultimative Fähigkeit, die Impulsbombe. Sie bleibt an allen Oberflächen kleben (auch an Feinden) und explodiert nach kurzer Verzögerung mit verheerendem Schaden, der ganze Teams auseinandernehmen kann. Aber genug Worte! Werft am besten selbst einen Blick auf ihren Spielstil, der wohl selbst für erfahrene Shooter-Freunde neue Herausforderungen bietet.

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