Update 4.1 „The Legend Returns“ sollte für Final Fantasy XIV: Stormblood neue Wohnungsplätze bringen. Doch diese waren nach wenigen Minuten schon alle restlos abgegrast und viele Spieler sind nach wie vor obdachlos und entsprechend wütend!
In Final Fantasy XIV: Stormblood sollte das Update 4.1 nicht nur massig neuen Content wie den Allianz-Raid oder eine Fortsetzung der Story bringen. Ein kleines Highlight sollten auch die neuen Housing-Gebiete in der Stadt Shirogane sein. Dort entstanden pro Sever 720 neue Grundstücke.
Doch wer sich schon auf die neuen Buden gefreut hatte, schaut nun in die Röhre. So geht es zumindest zahlreichen Spielern.
Spieler raffen Häuser an sich, während andere noch in der Warteschlange stehen
Häuser sind in Final Fantasy XIV nämlich nicht für jeden zu haben. Es gibt nicht unendlich viele davon. Vielmehr ist die Zahl streng limitiert. Es gab pro Server bislang 2.160 Housing-Grundstücke. Mit Update 4.1 wurden es 2.880.
Die neuen Buden waren aber schnell vergeben, da flinke Spieler mit schneller Verbindung sofort nach dem Release des Updates nach Shirogane flitzten und dort den Wohnraum sicherten.
Wer noch patchen musste oder eine langsame Verbindung hatte, kam erst später ins Spiel oder musste in einer Warteschleife ausharren. Als sie endlich ins Spiel kamen, waren die neuen Wohnräume schon längst verschwunden. Innerhalb von Minuten nach Release war der neue Wohnungsmarkt abgegrast und viele Spieler gingen leer aus.
Knapper Wohnungsmarkt macht Spieler wütend! Drohen mit Boykott
Der katastrophale Wohnungsmarkt in Final-Fantasy XIV ist freilich nichts Neues. Schon lange ärgert es viele Spieler, dass Wohnungen im Spiel solch ein teures und vor allem knappes Luxusgut sind. Vor allem, wenn – wie im echten Leben – superreiche Spieler sich gleich 28 oder mehr Butzen holen und andere komplett leer ausgehen.
Gerade kocht die Diskussion um die knappen Wohnungen erneut hoch. Die Spieler sind es leid, dass man nur ein paar Dutzend neue Buden zur Verfügung stellt, die ohnehin nie ausgereicht hätten, allen Spielern eine Wohnung zu bieten. Vielmehr fordern sie eine handfeste Lösung, beispielsweise instanziertes Housing wie in WildStar. Dann hätte jeder Spieler so viel Wohnungsraum, wie er will und jeder wäre glücklich.
Bis das geregelt ist, wollen einige Spieler das Game boykottieren und ihr Abo beenden – obwohl sie FF14 eigentlich lieben! Andere wiederum starten gerade im Forum Petitionen an Square Enix. Derweil nimmt die Jagd nach Housing immer bizarrere Foren an. Auf Reddit ist beispielsweise ein Fall aus Japan bekannt, in dem ein Spieler ein kleines Grundstück für umgerechnet 600 Dollar in Echtgeld anbietet (was übrigens laut den Nutzungsbedingungen verboten ist).
Hoffen wir, das Square Enix bald ein Einsehen hat und die Situation verbessert.
Neben Housing bietet Final Fantasy XIV noch einiges mehr. Lest unseren großen Test zu Stormblood und erfahrt, was alles im Spiel und dem neuen Addon steckt.
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