Call of Duty: Black Ops 7 im Game Pass: Mit welchem Abo könnt ihr zum Release spielen?

Call of Duty: Black Ops 7 ist im Game Pass auf Xbox und PC, aber welches Abo müsst ihr abschließen, um spielen zu können?

Ist Call of Duty: Black Ops 7 im Game Pass? Ja, Call of Duty: Black Ops 7 ist zum Release am 14. November 2025 im Game Pass auf Xbox und PC enthalten, allerdings nicht in allen Versionen des Abos.

Wollt ihr Black Ops 7 ohne Abonnement spielen, müsst ihr mindestens 79,99 Euro für die Standard-Edition bezahlen. Für viele Spieler, die erstmal in den Shooter reinschauen wollen oder nach wenigen Wochen das Interesse verlieren, ist der Game Pass deshalb eine vergleichsweise kostengünstige Alternative.

Hier könnt ihr den Multiplayer-Trailer zu Call of Duty: Black Ops 7 sehen:

Video starten
Call of Duty: Black Ops 7 zeigt erstes Gameplay aus dem Multiplayer-Modus

Mit welchen Abos könnt ihr spielen? Das vollständige Spiel könnt ihr als Neukunden nur mit dem „PC Game Pass“ (14,99 Euro) oder dem “Game Pass Ultimate” (26,99 Euro) spielen.

Das Spiel ist auf Konsole nicht im „Xbox Game Pass Essential“ oder im „Xbox Game Pass Premium“ enthalten.

Falls ihr allerdings über ein fortlaufendes Abonnement des „Game Pass Konsole“ verfügt, könnt ihr Call of Duty: Black Ops 7 über den Game Pass zocken, ohne auf den „Game Pass Ultimate“ upgraden zu müssen. Neukunden steht der „Game Pass Konsole“ allerdings nicht mehr zur Verfügung.

Gibt es ein Probe-Abo? Nein, aktuell gibt es für den „Game Pass PC“ und den „Game Pass Ultimate“ kein Probe-Abonnement (Stand: 12. November 2025).

In der Vergangenheit konntet ihr für 1 € ein 14-tägiges Probe-Abo abschließen und euch so einen Eindruck vom Game Pass und seinen Angeboten verschaffen. Diese Möglichkeit wird euch gegenwärtig nicht geboten. Das Probe-Abo steht ausschließlich beim „Xbox Game Pass Essential“ und den „Xbox Game Pass Premium“ zur Verfügung, in denen Call of Duty: Black Ops 7 nicht enthalten ist.

Der Game Pass ist im Oktober dieses Jahres insgesamt teurer geworden. Besonders beim Game Pass Ultimate fällt die Preiserhöhung ins Gewicht. Das kam bei vielen Spielern gar nicht gut an: Der Game Pass ist ab sofort deutlich teurer, Spieler schimpfen: „Da sieht sogar PS Plus wie ein guter Deal aus“

shroud zielt in ARC Raiders so gut, dass Spieler ihn für einen Cheater halten, jetzt äußert sich einer der größten Streamer von Twitch

Einer der größten Streamer auf Twitch sieht, wie shroud allein ein Gegnerteam in ARC Raiders ausschaltet, und erklärt seine Sichtweise zu den Cheating-Vorwürfen.

Wieso halten ihn Spieler für einen Cheater? Der Twitch-Streamer und ehemalige Counter-Strike-Profi Michael „shroud“ Grzesiek streamt aktuell regelmäßig den neuen Extraction-Shooter ARC Raiders.

Während eines Livestreams auf Twitch eliminierte der Streamer alleine eine Gruppe von Gegnern mit dem Kampfgewehr „Renegade“. Als die drei Kontrahenten langsam zu seiner Position vorrückten, verließ der Streamer seine Deckung, feuerte einen Schuss ab, kehrte in seine Deckung zurück und wiederholte das Prozedere. Dabei zeigte shroud, wofür er bekannt ist: überdurchschnittlich gutes Aim. Am Ende lagen drei tote Raider am Boden und shroud stand siegreich neben ihnen.

Einige Zeit später ging ein Clip in den sozialen Netzwerken herum, der die Perspektive von shrouds Gegnern zeigt, die ihn in der Situation als Cheater bezeichneten. shroud schaute sich den Clip an und war sprachlos, weil seine Gegner aufgrund des Netcodes keine Chance hatten.

Video starten
Wichtige Tipps für ARC Raiders, um die ersten Runden zu überleben

Was wird jetzt auf Twitch über shroud gesagt? Der Twitch-Streamer Félix Lengyel, besser bekannt als xQc, hat in einem Livestream auf die Situation von shroud in ARC Raiders reagiert. xQc nennt shroud im Livestream einen Cheater und sagt, er würde beim Zielen schummeln:

„Wenn ihr zu dritt einen Typen pusht und er eine Ecke peekt und jeder stirbt, nennst du ihn einen Cheater. Ich sage da auch ‘Cheater’, scheiß drauf. Ich denke auch, dass er cheatet. Ich sage es, wie es ist. Ich sage, shroud cheatet. Ich stehe zu meiner Aussage. shroud ist ein verdammter Cheater, er betrügt beim Zielen, er weiß, dass er cheatet, und es ist verdammt nervig.“

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitch Inhalt

Meint der Streamer das ernst? Eher nicht. xQc geht im Vorfeld der Aussage auf seinen Chat ein. Dort machen sich vereinzelte Nutzer darüber lustig, dass die Spieler shroud als Cheater bezeichneten. xQc erklärt dass „99 % der Spieler“ ihren Gegner in der Situation als Cheater bezeichnen würden. Wenn man zu dritt einen Gegner angreife und alle sterben, nenne man sein Gegenüber einen Cheater. Das sei völlig normal. xQc trieb das Beispiel anschließend auf die Spitze und bezeichnete shroud dann eher scherzhaft ebenfalls als Cheater.

Wer ist xQc eigentlich? xQc ist einer der größten Streamer auf Twitch. Gemessen an der Watchtime, also der Zeit, die Zuschauer seine Streams schauen, ist er in den vergangenen 30 Tagen auf Platz 23 von allen Streamern weltweit (via sullygnome). Seine Streams schauen regelmäßig über 18.000 Zuschauer.

xQc begann seine Karriere aber´eigentlich gar nicht als Streamer, sondern als E-Sportler. Der Kanadier spielte jahrelang professionell Overwatch, ehe er als Streamer vor allem für „Just Chatting“-, Reaction- sowie Glücksspiel-Streams bekannt wurde.

Im Sommer 2023 wechselte xQc für eine irre Summe zum Twitch-Konkurrenten „Kick“. Die Streaming-Plattform soll ihm einen Deal in Höhe von rund 100 Millionen US-Dollar unterbreitet haben. Der Vertrag sei allerdings nicht exklusiv gewesen und xQc streamt derzeit regelmäßig auf Twitch. Mehr zu dem Kick-Deal erfahrt ihr hier: Einer der größten Streamer von Twitch geht für eine irre Summe zur Konkurrenz, Fans fürchten: „Der Anfang vom Ende“

Das erfolgreichste Spiel der Welt wirkt wie ein Klon von LoL, macht jedoch eine wichtige Sache besser

League of Legends ist das vermutlich bekannteste MOBA. Ein weiterer Vertreter des Genres aus China hat im Jahr 2024 einen globalen Release bekommen und ist das erfolgreichste Spiel der Welt. Obwohl es sehr viele Parallelen zu LoL hat, macht es eine wichtige Sache besser.

Welches ist das erfolgreichste Spiel der Welt? Honor of Kings wurde 2015 in China veröffentlicht. Es handelt sich um ein reines mobiles MOBA und kann nur auf dem Smartphone gespielt werden. Im Jahr 2024 bekam Honor of Kings einen globalen Release und wurde seitdem über 50 Millionen Mal im Playstore heruntergeladen. Seit 2022 ist das mobile Game das Spiel mit den meisten Einnahmen der Welt (businessofapps.com).

Aktuell ist Honor of Kings das meistgespielte mobile MOBA der Welt und hat eine riesige E-Sports-Szene in China. Am selben Wochenende als die Worlds 2025 von League of Legends veranstaltet wurden, konnte man auch die Honor of Kings Championships verfolgen. Das Event hat einen Weltrekord für die meiste Teilnehmerzahl eines E-Sport-Events erlangt.

Die Welt von Honor of Kings wird mit einem MMOPRG erweitert:

Video starten
Honor of Kings: World – Trailer zum neuen MMORPG aus China

Welche wichtige Sache macht Honor of Kings besser als LoL? Spiele wie LoL oder Dota 2, also MOBAs, sind sehr komplex. Auch nach hunderten Stunden habt ihr noch längst nicht alles gelernt und werdet immer wieder von neuen Interaktionen mit Champions oder Items überrascht. Für diese hochkomplexen Spiele ist der Einstieg die größte Hürde für viele Anfänger.

Honor of Kings bietet einen sehr einfachen Einstieg und ist im Gegensatz zu anderen ein eher weniger komplexes MOBA. Jeder Charakter verfügt über weniger Fähigkeiten als ein Champ bei LoL. Zusätzlich können Skills automatisch auf die Gegner gezielt werden und eine automatische Kauf- und Levelfunktion der Fähigkeiten gibt es ebenfalls. Während einer Runde bekommt ihr zusätzlich Tipps zum Spielgeschehen.

Auch die Matches sind bei Honor of Kings deutlich kürzer. Innerhalb von 15 bis 20 Minuten habt ihr schnelle Action erlebt und könnt mit dem Handy von überall aus spielen.

Honor of Kings wirkt wie ein einfacher Klon von LoL

Warum wirkt Honor of Kings wie ein Klon? Die Karte von Honor of Kings ist fast identisch zu der Karte von LoL. Viele Wege sind sehr ähnlich und die Jungle-Camps befinden sich teilweise an der gleichen Stelle. Das Terrain erinnert stark an die Kluft der Beschwörer und eine gleiche Aufteilung der Rollen gibt es auch.

Die bekannten Summoner-Spells von LoL sind in Honor of Kings ebenfalls wiederzufinden, sogar mit teilweise dem gleichen Namen. Der bekannte Flash, um den eigenen Champ eine kurze Distanz zu teleportieren, oder den wichtigen Jungler-Spell Smite gibt es auch in Honor of Kings. Es gibt aber auch einige neue Summoner-Spells, die auf eigenen Ideen basieren – es sind also nicht alles Kopien.

Weitere Parallelen zu League of Legends: Auch das Item-System von Honor of Kings ist ähnlich zu LoL. Jedes Item gibt einige Stats, wie Angriffsgeschwindigkeit, Schaden oder Rüstung. Zusätzlich werden Items von einer passiven Fähigkeit begleitet, die sie besonders machen.

Während in LoL das Runensystem dafür sorgt, dass jeder Spieler seine Vorlieben leicht anpassen kann, indem er Runen für bestimmte Effekte oder Stat-Erhöhungen wählt, gibt es in Honor of Kings ein ähnliches System namens Arcana. In 3 Kategorien aufgeteilte Boni verleihen den Charakteren mehr Schaden, Verteidigung oder Regeneration, um den Spielstil leicht zu verändern.

Zuletzt feierten die Entwickler von Honor of Kings über 260 Millionen Spieler in einem Monat. Obwohl das Spiel bei uns eher unbekannt ist, feiern die mobilen Zocker aus China das MOBA sehr: Ein Spiel wie LoL hat 260 Mio. Spieler und ihr habt wahrscheinlich noch nie davon gehört

Streamer plant großes WoW-Event auf Twitch, verrät, wen er im Spiel sterben sehen will

Die drei Twitch-Streamer Kevin „Papaplatte“ Teller, Maximilian „HandOfBlood“ Knabe und Giacomo „Metashi12“ Gaviria haben für den Dezember 2025 schon ein Projekt geplant. Gemeinsam wollen sie in einer Hardcore-Gilde in World of Warcraft Classic spielen.

Was ist da für ein Projekt? Ab dem 27. Dezember 2025 wollen zahlreiche deutsche Twitch-Streamer gemeinsam in einer Gilde World of Warcraft Classic spielen, und zwar im Hardcore-Modus. Das bedeutet: Jeder hat nur ein Leben beziehungsweise einen Charakter.

Veranstaltet wird das Ganze von den Twitch-Streamern Metashi, HandOfBlood und Papaplatte.

Details müssen noch im Hintergrund geklärt werden, aber die Stimmung innerhalb der Community und auch der eventuellen Teilnehmer ist positiv. Metashi kündigte an, eine Website zu dem WoW-Projekt erstellen zu wollen, bei der alle wichtigen Informationen gebündelt zu finden seien.

In einem Twitch-Stream beantwortete er Fragen der Community und verriet gleichzeitig, auf welchen InGame-Tod er sich besonders freuen würde.

Video starten
Das sind die 5 relevantesten deutschen Streamer auf Twitch im Jahr 2024, laut Google

„Designt für die größten Loser der Gaming-Geschichte“

Wen will Metashi sterben sehen? Besonders der Twitch-Streamer und LoL-Profi Frederik „NoWay“ Hinteregger scheint sich auf WoW Classic zu freuen. In einem Twitch-Stream meinte er: „Dieses Spiel [WoW Classic] ist designt für die größten Loser der Gaming-Geschichte. Ich werde das demonstrieren, im Dezember.“ (Quelle: Twitch).

Metashi sieht das allerdings etwas anders. Er freue sich ebenfalls, aber eher darauf, dass NoWay im Hardcore-Modus Probleme bekommen würde. Er hoffe darauf, dass NoWay bereits mit Level 3 stirbt.

Mit nur einem Versuch im Spiel, erhöht sich der Druck auf die Teilnehmer ungemein, macht es aber für die Zuschauer gleichzeitig umso spannender. Außerdem ist es interessant für Zuschauer zu sehen, wie und wo die Teilnehmer sterben. Je skurriler der Tod, desto witziger.

Dafür wird auch die geplante Website zur Verfügung stehen: Neben allen wichtigen Infos, werden dort auch die Death-Clips gesammelt, sodass sich die Zuschauer damit auf dem Laufenden halten können. Die Einreichung des eigenen Death-Clips sei zudem eine Voraussetzung, um einen zweiten Versuch mit einem neuen Charakter wagen zu dürfen.

Wird es einen zweiten Versuch geben? Leute, die vorher nicht viel mit WoW zu tun gehabt haben, könnten durch eine eventuelle Sonderregelung von dem Druck mit nur einem Versuch erleichtert werden. Da es so viele Neulinge geben wird, meint Metashi, dass ein zweiter Charakter erlaubt werden könnte.

Bis jetzt wurde noch keine offizielle Teilnehmerliste veröffentlicht. Es gibt allerdings schon zahlreiche Twitch-Streamer, die bereits ihr Interesse an dem Projekt bekundet haben, unter anderem NoWay, Rumathra und auch MonatanaBlack. MontanaBlack wurde allerdings nicht eingeladen, was dieser schade fand und sich daraufhin beschwerte.

Die Inspiration für die Hardcore-Gilde kommt aus dem internationalen Bereich. Die Gilde OnlyFangs, die aus US-amerikanischen Mitgliedern besteht, wurde von dem Streamer Sodapoppin ins Leben gerufen. Der hatte auch schon seine Gedanken zu der deutschen Version geteilt: Deutsche Streamer planen ein WoW-Event auf Twitch, bekommen eine Ansage vom Vorbild aus den USA

Quelle(n):
  1. Metshi auf YouTube

Ich habe ein neues RPG auf Steam fast 40 Stunden gespielt und gar nicht gemerkt, dass es eigentlich 39 Jahre alt ist

MeinMMO-Redakteur Niko hatte nicht viele Berührungspunkte mit Dragon Quest, doch mit dem neuesten Remake auf Steam, PS5, Xbox Series X|S und der Nintendo Switch 1 und 2 hat er unglaublich viel Spaß gehabt. Das lag vor allem an der Story und den Mechaniken, die sich an den alten Stärken orientieren.

Um welches Spiel geht es? Am 30. Oktober 2025 erschien mit Dragon Quest I & II HD-2D Remake auf diversen Plattformen eine Neuauflage der ersten beiden Titel der Rollenspiel-Reihe. Ich habe reingeschaut und mich ziemlich schnell verliebt, obwohl es auf dem Papier ein 39 Jahre altes Spiel ist. Dragon Quest 1 erschien am 27. Mai 1986 in Japan und ist somit der Rentner unter den JRPGs.

Doch genau dieses klassische Gefühl hat sich angenehm erfrischend angefühlt, weil es einen nervigen Aspekt vieler moderner Rollenspiele verhindert.

Wer schreibt hier? Nikolas Hernes hat ein Faible für Spiele aus Japan, doch mit der Dragon-Quest-Reihe hatte er nur kurze Berührungspunkte, insbesondere mit dem 8. und 11. Teil der Reihe. Nach dem neuesten Remake will er sich die Reihe aber genauer anschauen, denn obwohl er es noch nicht gänzlich durchgespielt hat, fühlen sich beide Teile erfrischend und besonders an.

Einen Trailer zum Spiel findet ihr hier:

Video starten
Der Trailer zu Dragon Quest I & II HD-2D Remake zeigt, wie schön man ein altes Pixel-RPG auch 39 Jahre später machen kann

Ein spielbares Märchen

Schon beim Start vom Remake zu Dragon Quest 1 fühle ich mich einfach wohl, denn die Story-Prämisse ist simpel, aber charmant. Der Drachenfürst bedroht mit neuen Monstern das Land, und als Nachfahre des Helden Erdrick muss ich ihn aufhalten. Es gibt keine komplexen Beziehungsstrukturen und das Wichtigste: kein langes Intro.

Heutzutage brauchen Rollenspiele unglaublich lange, bis sie den Spieler auf die Welt loslassen. Ein schlimmes Beispiel ist das neue Pokémon. Man bekommt Textboxen nach Textboxen und viele Tutorials, die man auch als unerfahrener Spieler gar nicht braucht. Da fühlt sich das neue Remake von Dragon Quest ganz anders an und nervt mich nicht mit zu viel Exposition.

Ich kenne nach kurzer Zeit die Storyprämisse, Tutorial-Texte kann ich überspringen und zur Not nachlesen. Das Abenteuer beginnt schnell und als einsamer Held begebe ich mich auf die Reise, um die Welt zu retten. Das klingt simpel, verhindert aber auch, dass die Story über mehrere Stunden zu aufgeblasen wird.

Der Schurke braucht nicht immer komplexe Motive, auch der Held nicht. Die Schlacht von Gut gegen Böse war schon immer gut und funktioniert bis heute. Dadurch fühlt sich das Remake der beiden Spiele an wie ein spielbares Märchen, denn aus jeder Pore sprießt Charme.

Das Spiel soll seichter sein als andere komplexe Geschichten, und das gelingt dem Spiel hervorragend, auch weil man viel im Detail gemacht hat, um die beiden Klassiker zu modernisieren.

DQ1 and 2 Remake Kampf gegen Drachenlibelle
Als Held (und Heldengruppe) müsst ihr die Welt vor dem Bösen retten

Modern, aber trotzdem klassisch

Ist das Spiel nicht total altbacken? Dragon Quest I & II HD-2D Remake setzt auf die HD-2D-Optik, die Octopath Traveler etabliert hat. Man nimmt sich die bekannte Pixeloptik, baut aber eine Diorama-Welt, die mit Lichteffekten eine moderne Atmosphäre aufbaut.

Und ganz ehrlich: Ich nehme lieber diese HD-2D-Pixel-Remakes als irgendwelche lieblosen 3D-Neuauflagen. Die Kernidee und Atmosphäre können dadurch besser transportiert werden, und als Pixel-Liebhaber fühle ich mich einfach wohl. Dabei muss ich vor allem die Lichtsetzung der Spielwelt loben, denn dadurch sieht alles so unglaublich wertig aus.

Auch das Gameplay hat mir sehr gefallen. Man setzt auf ein klassisches, rundenbasiertes Kampfsystem, bietet aber diverse Optionen, um sich das Spiel so zu bauen, wie man will:

  • Man kann die Kampfgeschwindigkeit jederzeit schneller machen.
  • Zwischensequenzen lassen sich überspringen.
  • Es gibt 3 Schwierigkeitsgrade.
  • Man kann Orientierungshilfen, wie Marker auf der Map, einstellen, sich sogar Geheimnisse anzeigen lassen.
  • Zauber und Items kann man auf Schnellzugriffstasten legen.
DQ1 and 2 Remake Kampfbild
Den Kampf könnt ihr ziemlich gut personalisieren

Dadurch baut man sich seine eigene RPG-Erfahrung. Möchte man es ganz oldschool haben, schaltet man alle Hilfen aus. Möchte man schnell grinden, stellt man wieder andere Einstellungen ein, und wer sich nur berieseln lassen möchte, stellt alles auf Einfach und macht sich unbesiegbar. Man kann frustrierende Stellen erleben, aber auch abfedern, wenn man keine Lust hat, zig Stunden zu grinden.

Ich muss aber dazu sagen, dass sich Dragon Quest 1 mit der Zeit etwas ermüdet, weil man nur einen Charakter spielt. Die Strategien sind limitierter, und vor allem bei den späteren Bossen muss man zwischen 1 und 2 Angriffszaubern und dem Heilen hin und herwechseln.

Besonders cool fand ich aber die Party-Einstellungen, vor allem im 2. Teil, wenn man 4 Charaktere hat. Man kann bei Taktiken einstellen, ob man einen Charakter komplett selbst steuert oder ihn einfach machen lässt. Durch diese Funktion kann man sich ein eigenes Abenteuer bauen, in dem man sich um alles oder nichts kümmern muss.

Als Veteran der Reihe kann man sich auch über neue Dungeons, Story-Inhalte oder einen neuen spielbaren Charakter in Dragon Quest 2 freuen. Es gibt auch vertonte Zwischensequenzen, da hätte ich mir aber gewünscht, dass man wirklich alle Sequenzen vertont und nicht nur einige.

Hierzu sei aber auch gesagt: Wenn man keine Pixeloptik und kein rundenbasiertes Kampfsystem mag, wird man das in dem Remake wahrscheinlich nicht mögen. Wer aber eine Affinität für beides hat, wird mit Dragon Quest I & II HD-2D Remake eine gute Zeit haben. Mir hat es gut gefallen, weil ich mich so verdammt wohlgefühlt habe.

Der perfekte Titel für den Feierabend und die kalte Jahreszeit

Obwohl die Reihe so alt ist, ist sie bis heute besonders, denn sie geht ganz anders mit der Präsentation von Monstern und Helden um. Jede Sekunde in Dragon Quest I & II HD-2D Remake hat man das Gefühl, ein besonders charmantes Spiel zu erleben.

Die deutsche Übersetzung ist ein großes Highlight für mich, denn man hat den Text nicht einfach 1 zu 1 übersetzt, man versucht, einen eigenen Charakter und Humor zu transportieren. Manche Figuren haben einen Dialekt und bleiben in Erinnerung, obwohl sie gar nicht so relevant sind, und die deutschen Monster-Namen sind fantastische Wortspiele. Ständig muss man lächeln.

Auch die Monster sind Stars der Spiele. Sie sind toll animiert und die Designs, die im Original aus der Feder von Akira Toriyama stammen, sind fantastisch. Als großer Dragon-Ball-Fan ist es einfach toll zu sehen, wie der Artstyle in einem völlig anderen Genre aussieht und wie viel Liebe darin steckt.

Als letzten Punkt muss ich auch die aufbereitete Musik des 2021 verstorbenen Komponisten Kōichi Sugiyama loben, denn all die vorher genannten Punkte würden ohne den Soundtrack nicht funktionieren. Die märchenhafte Story funktioniert nur so gut, weil die Musik das Heldentum und die Hoffnung hervorhebt.

Dragon Quest I & II HD-2D Remake war und ist für mich aktuell das perfekte Feierabend-Game. Nach einem anstrengenden Tag ist es einfach toll, sich in so ein Wohlfühl-RPG zu stürzen, das mir eine simple Geschichte bietet, dabei aber unglaublich befriedigend ist. Passend zur Jahreszeit kann man fast nichts Besseres tun, als sich in eine Decke zu legen und mit dem Steam Deck etwas Dragon Quest zu zocken.

Dragon Quest I & II HD-2D Remake war für mich der perfekte Einstieg in die Reihe und ich werde mir die vorherigen Teile und auch das kommende Dragon Quest VII Reimagined anschauen, denn trotz der langen Historie ist die Reihe eine angenehme Abwechslung zu all den Rollenspielen, die große und komplexe Geschichten erzählen.

Pro
  • Charmante Präsentation
  • Moderne Einstellungsmöglichkeiten
  • Tolle Musik
  • Starkes Remake, das die Stärken des Originals nicht ersetzt, sondern modernisiert
Contra
  • Das Gameplay von Dragon Quest 1 ermüdet sich im späteren Spielverlauf
  • Es hätten gerne noch mehr Zwischensequenzen vertont werden können
  • Man muss Pixel-Art und rundenbasierte Kampfsysteme mögen

Wer Fan alter JRPGs ist oder Interesse an der Historie des Genres hat, wird mit Dragon Quest I & II HD-2D Remake nichts falsch machen können. Ein etwas anderes Rollenspiel und das potenzielle Game of the Year 2025 findet ihr hier: Clair Obscur: Expedition 33 im Test – Das emotionalste RPG des Jahres, aber ihr müsst euch die Story verdienen

Pokémon GO bringt neue Form eines Monsters, doch für das besondere Shiny müsst ihr gleich 8 Euro ausgeben

Pokémon GO läutet das Ende der aktuellen Season ein. Und bringt dazu nochmal ein Event mit einigen interessanten Inhalten.

Noch bis zum 2. Dezember 2025 um 10:00 Uhr läuft in Pokémon GO die Season Geschichten der Transformation. In dieser konnten Trainer, die bisher noch kein Keldeo erhalten hatten, ein Exemplar bekommen.

So wie die Season angefangen hat, endet sie auch: mit einer neuen Form von Keldeo für alle Trainer sowie der Shiny-Variante – wenn ihr dafür zahlt.

Video starten
Pokémon GO: Die Season „Geschichten der Transformation“ im Trailer

Ein kostenpflichtiges und viele kostenlose Shinys

Wann läuft das Event? Das Event „Letzte Redlichkeit“ startet am Dienstag, dem 25. November 2025 um 10:00 Uhr. Am Sonntag, dem 30. November 2025 um 20:00 Uhr endet es wieder.

Was ist die neue Form von Keldeo? Mit Beginn des Events erhält Keldeo eine neue Form – die Resolutform. Um euer Keldeo in diese Form zu bringen, müsst ihr 50 Keldeo-Bonbons benutzen.

Die Resolutform von Keldeo erhält zudem eine exklusive Lade-Attacke mit dem Namen Mystoschwert. Sie fügt in Trainerkämpfen 70, sowie in Arena- und Raid-Kämpfen 120 Schaden zu.

Habt ihr in dieser Season bisher noch nicht einmal Pokémon GO geöffnet, dann solltet ihr das bis zum Ende der Saison am 2. Dezember 2025 um 10:00 Uhr tun, um die Spezialforschung der Saison und damit die reguläre Form von Keldeo zu erhalten.

Außerdem könnt ihr im Rahmen des Events eine neue Meisterwerk-Forschung erwerben. Diese kostet 7,99 $ (also ungefähr 8 €) und bringt euch die Shiny-Variante von Keldeo. Die Meisterwerk-Forschung läuft nicht ab. Holt ihr sie euch, könnt ihr euch für die Einlösung also so viel Zeit lassen, wie ihr wollt.

Welche Shinys gibt es im Event? Innerhalb des Events habt ihr eine erhöhte Chance darauf, Kicklee, Nockchan und Kapoera als Shiny zu erhalten. Alle 3 Monster findet ihr in der Wildnis.

Welche Monster gibt es im Event? Neben Kicklee*, Nockchan* und Kapoera* warten im Event auch noch Hisui-Sniebel* sowie Krabbox* in der Wildnis auf euch.

Zudem könnt ihr die folgenden Monster in Raids besiegen und fangen:

1-Sterne-Raids:

  • Machollo*
  • Praktibalk*
  • Pam-Pam*

3-Sterne-Raids:

  • Galar-Porenta*
  • Jiutesto*
  • Karadonis*

Alle Monster, die mit einem * markiert sind, können auch als Shiny erscheinen.

Welche Boni gibt es im Event? Neben einigen Monstern gibt es auch wieder verschiedene Boni, die im Event aktiv sind.

  • Ein weiterer, kostenloser Raid-Pass jeden Tag an Arenen
  • Feldforschungen mit Galar-Porenta*, Hisui-Dressella*, Jiutesto* und Karadonis als Belohnung
  • Sammler-Herausforderungen

Monster, die ein * besitzen, können auch in ihrer Shiny-Form auftauchen.

Bis zum Start des Events dauert es noch einige Tage. Doch auch bis dahin gibt es verschiedene Events, Raids, Rampenlicht-Stunden und weitere Inhalte im Spiel. Welche das sind und wann sie stattfinden, haben wir euch in einer Übersicht zusammengetragen: Alle Events im November 2025 in Pokémon GO.

Spieler zockt über 900 Stunden den neuen Rollenspiel-Hit aus China, hat das Spiel immer noch nicht komplett durch

Where Winds Meet ist in China bereits ein Hit, der rund 15 Millionen Spieler begeistert. Jetzt kommt er auch zu uns in den Westen. Ein Spieler hat in die chinesische Version bereits über 919 Stunden versenkt und ist bereit, das für die globale Version zu wiederholen.

Was hat der Spieler in der Spielzeit abgeschlossen? Wie Rexlent in seinem Post auf X teilt, hat er bereits 919,3 Stunden in der offenen Welt von Where Winds Meet verbracht. Und dabei hat er noch lange nicht jeden Inhalt abgeschlossen.

Laut eigener Aussage habe er in seiner Spielzeit alle 4 verfügbaren Regionen auf 100 % erkundet und den meisten derzeit vorhandenen PvE-Content bewältigt. Fehlen würden noch sämtliche PvP-Inhalte sowie einige Inhalte, die aufgrund von Zeitschranken mehrere Tage benötigen.

Die Spielzeit hat er dabei in die chinesische Version investiert, die seit dem 27. Dezember 2024 dortzulande kostenlos spielbar ist. Am 14. November 2024 zieht Where Winds Meet auch auf dem globalen Markt ein, sodass ihr euch selbst ein Bild von der gigantischen Menge an Inhalten machen könnt. Ihr könnt es dann auf PC und PS5 sowie Mobile-Geräten spielen.

Rexlent schreibt dazu selbst, dass seine Spielzeit ein guter Indikator dafür ist, wie viel Inhalt wirklich in diesem ambitionierten Spiel steckt – und auch, dass er bereit ist, das Gleiche für den globalen Release zu wiederholen.

Video starten
Where Winds Meet zeigt im neuen Gameplay-Trailer die Aktivitäten in der Open World und … Hunde, die Mahjong spielen?

Where Winds Meet – ein Spiel, das schwer zu erklären ist

Was für ein Spiel ist Where Winds Meet eigentlich? Where Winds Meet ist im Kern ein Open-World-Rollenspiel mit Martial-Arts-Kampfkünsten und einer Menge Einflüssen anderer Spielgenres. Die Geschichte spielt im China des 10. Jahrhunderts und orientiert sich am fiktiven Wuxia-Genre, das durch Filme wie Tiger & Dragon oder Hero bekannt wurde.

Die offene Welt besteht zum Start aus zwei riesigen Regionen, voller Geheimnisse, Rätsel und Aktivitäten, die euch über 100 Stunden beschäftigen können. Euer Held verteidigt sich mit beeindruckenden Martial-Arts-Künsten und nutzt dabei übermenschliche Fähigkeiten – dank der Wuxia-Prämisse kann er sogar fliegen.

Das Fortschrittssystem ist vielschichtig und erlaubt es, Fertigkeiten sowie Ausrüstungs-Slots individuell zu verbessern. Auch optisch könnt ihr euch mit zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten von anderen Spielern abheben.

Die Hauptgeschichte und die meisten Quests erlebt ihr allein wie in einem klassischen Einzelspieler-Rollenspiel, doch bis zu drei Koop-Freunde können euch in bestimmten Nebenhandlungen und Aktivitäten begleiten. Wer möchte, kann zudem in einen optionalen Mehrspielermodus wechseln und dort auf andere Spieler treffen.

Betrachtet man Where Winds Meet genauer, fallen vor allem viele Parallelen zu klassischen MMORPGs auf. Doch wie viel MMORPG steckt in dem neuen Open-World-Rollenspiel wirklich? MeinMMO-Redakteur und MMORPG-Experte Karsten Scholz hat das Ganze für euch einmal genauer unter die Lupe genommen: Where Winds Meet: Wie viel MMORPG steckt in dem neuen Mega-Hit aus China?

Nutzerin will ihrem Freund ein Steam Deck oder eine Grafikkarte schenken: Die Community hat sofort einen klaren Favoriten

Eine Nutzerin will ihren Freund mit neuer Hardware beschenken und fragt die Community um Hilfe. Die gibt ihr eine klare Antwort, was sich am meisten für sie und ihren Partner lohnen wird.

Eine Nutzerin berichtet auf Reddit, dass sie ihrem Freund etwas zu Weihnachten schenken möchte. Da ihr Freund gerne mit anderen Leuten gemeinsam zockt, hat sie zwei Ideen: Entweder eine neue Grafikkarte für seinen PC oder ein Steam Deck.

Video starten
Seht euch den offiziellen Trailer zum Steam Deck OLED an

Grafikkarte oder Steam Deck? Beide haben ihre Vor- und Nachteile

Viele Community-Mitglieder betonen, wie unterschiedlich beide Geräte seien: Das Steam Deck sei ein tragbarer Handheld für mobiles Gaming, während die RTX 5060 Ti eine Desktop-Grafikkarte sei, die einen aktuellen PC voraussetze.

Auf die Frage, dass die Nutzerin doch ihren Freund fragen solle, erklärte diese, dass es dann ja keine Überraschung mehr sei. Sie ergänzt aber, dass im PC ihres Freundes bereits eine RTX 4060 verbaut sei.

Was empfehlt ihr die Community?

  • Die Nutzerin erklärte, dass der Freund bereits eine RTX 4060 besitze. Viele erklären, ein Upgrade von der 4060 auf eine 5060 Ti würde sich nur bedingt lohnen. Das 16-GB-Modell der 5060 Ti sei obendrein deutlich teurer.
  • Viele betonen die Flexibilität des Steam Decks als starken Vorteil, insbesondere weil die Nutzerin erklärt, dass ihr Freund 8 bis 10 Stunden lang als Barmann (Bartender) arbeiten müsse und sich auf den langen Schichten langweilen würde. Einige warnen jedoch, dass der Arbeitgeber das möglicherweise nicht gerne sieht, wenn der Freund hinter der Bar auf dem Steam Deck spielt, anstatt Gläser zu polieren.
  • Ein weiterer Nutzer betont, dass der Kauf eines Steam Decks völlig neue Möglichkeiten beim Koop eröffnen würde. So könnte einer von beidem am PC spielen und die andere Person auf dem Steam Deck.

Was lohnt sich denn mehr? Das Steam Deck ist flexibel und perfekt für Reisen oder Couch-Gaming. Andere Gaming-Handhelds bieten ähnliche Vorteile. Doch grundsätzlich sollte man sich immer bewusst machen, dass eine richtige Desktop-Grafikkarte, wie die RTX 5060 Ti, immer deutlich mehr Leistung liefern wird als das Steam Deck. Selbst eine PS5 oder eine Xbox Series X ist auf langer Sicht leistungsstärker als das Steam Deck oder andere Handhelds.

Das Steam Deck lässt sich zwar auch wie ein PC an einen Monitor anschließen, die Leistung ist aber eher auf den Handheldmodus optimiert.

Eine Spielerin will ihren ersten Gaming-PC bauen, doch ein Freund rät ihr dringend davon ab. Ein Fertig-PC sei die bessere Wahl. Die Spielerin befürchtet, dass fertige PCs deutlich teurer sind. Wie sieht es derzeit überhaupt auf dem Markt aus? Spielerin will sich mit ihrem ersparten Geld einen Gaming-PC bauen, doch ein Freund sagt: Kauf dir lieber ‘nen Fertig-PC

„Zeit, dieses Meisterwerk ein 3. Mal zu spielen“: Neuer Trailer zu Kingdom Come: Deliverance 2 bringt Fans so richtig in Stimmung

Ein neuer Trailer zu Kingdom Come: Deliverance 2 macht Spielern richtig Lust darauf, den starken Kandidaten fürs Game of the Year 2025 ein weiteres Mal durchzuspielen.

Was ist das für ein Trailer? Erschienen ist dieser Trailer am 11. November 2025, pünktlich zum Start der neuen Kingdom Come: Deliverance 2 Royal Edition. So wie bereits die Royal Edition zu Teil 1 enthält diese das Hauptspiel sowie alle Zusatzinhalte.

Die Royal Edition beinhaltet die drei Story-DLCs Brushes with Death, Legacy of the Forge und Mysteria Ecclesiae, sowie die Bonusquest The Lion’s Crest. Standardpreis ist 79,99 €, bis zum 13. November um 19:00 Uhr gibt es die Edition auf Steam aber noch für 47,99 € – also mit 40 % Rabatt.

Hier seht ihr auch den Trailer zur Royal Edition:

Video starten
Kingdom Come: Deliverance 2 zeigt Royal Edition mit allen DLCs fürs Mittelalter-Rollenspiel

Was zeigt der Trailer? Der besteht vor allem aus Spielszenen, hin und wieder werden auch Zitate aus Presse-Reviews mit hineingestreut. Außerdem werden nochmal alle Zusatzinhalte präsentiert, die seit Release dazugekommen sind. Hinterlegt wird das Ganze mit einem Song der Rockband Queens of The Stone Age.

Spieler kriegen sofort Lust auf noch ne Runde

Wie fallen die Reaktionen auf den Trailer aus? Der holt die Spieler so richtig ab, wenn man sich die Kommentare zum Trailer auf YouTube durchliest. (Stand 12. November, 12:32 Uhr)

  • „Wer auch immer Trailer für Warhorse [das Entwicklerstudio] macht, braucht eine dicke Gehaltserhöhung! Dieser hier ist absolutes Kino“, schreibt zum Beispiel leipabirdie und bekommt dafür 1.073 Likes.
  • „KCD2 für GOTY [Game of the Year]“, schreibt AbyssalStrider und bekommt dafür ebenfalls großen Zuspruch. Sein Kommentar hat 3.458 Likes. 

So einige Spieler hat der neue Trailer auch in die richtige Stimmung versetzt, das Spiel noch einmal von neuem zu beginnen. So meint amog-z6m: „Zeit, dieses Meisterwerk ein 3. Mal zu spielen“, andere Spieler pflichten ihm in den Kommentaren bei. Dabei ist das Spiel nicht gerade kurz: Die Hauptstory beschäftigt allein rund 55 Stunden lang, mit Nebenaktivitäten werden es fast 100 (laut howlongtobeat.com).

Mit Mysteria Ecclesiae ist am 11. November 2025 übrigens der letzte DLC für Kingdom Come: Deliverance 2 erschienen. Weitere sind nicht geplant. In diesem begibt sich Heinrich erneut in ein Kloster, diesmal um den Ursprung einer tödlichen Seuche herauszufinden. Der neue DLC für KCD2 erinnert damit an eine der besten Quests des Vorgängers.

Schwindende Spielerzahlen und fehlende Roadmap setzen Destiny 2 zu, jetzt zieht Sony ein bitteres Fazit nach 3 Jahren

Bungie sollte nach der Übernahme von Sony seinen Flaggschiff-Titel „Destiny 2“ erfolgreich weiterführen, doch nach einem aktuellen Finanzbericht des japanischen Konzerns wird klar, dass es für das amerikanische Studio derzeit nicht gut aussieht.

Bungie wurde von Sony übernommen? Ja, wurden sie. Am 31. Januar 2022 kaufte Sony das Studio der Destiny-Entwickler für 3,2 Milliarden Euro. Destiny 2 sollte erhalten bleiben und zusammen mit anderen, noch unveröffentlichten Titeln, entwickelt werden.

Alles klang zu gut, um wahr zu sein, doch dann folgten Entlassungswellen, Projekte wurden eingestampft & Destiny sollte einen Richtungswechsel nach der Licht- & Dunkelheitssaga einschlagen. Kleinere Content-Drops, dafür aber mehrere hintereinander. Mit der neuesten Erweiterung „Am Rande des Schicksals“ wurde dann klar, dass der Plan nicht so richtig aufgeht. Viele Fans sprangen ab und das zeigte sich in den Spielerzahlen.

Noch war das Ausmaß des Desinteresses nicht bekannt, doch in einem kürzlichen Finanzbericht des japanischen Konzerns wurde nun klar, dass es nicht gut für Bungie aussieht.

Video starten
Destiny 2 zeigt in seinem neuesten ViDoc, was euch in Renegades erwartet

Geschäftsprognose von Bungie wurde gesenkt

Was verrät der Finanzbericht? Im offiziellen Finanzbericht von Sony berichtet Lin Tao, die Finanzdirektorin des japanischen Konzerns, über den Misserfolg von Bungie seit der Übernahme (Quelle: sony.com). Im Bericht heißt es, das Studio habe bei den Spielerzahlen und Verkäufen nicht die Erwartungen erfüllt.

Es wurden zudem „Wertminderungsverluste für einen Teil der immateriellen und sonstigen Vermögenswerte von Bungie, Inc. im Zusammenhang mit Destiny 2“ verbucht. Diese liegen bei 31,5 Milliarden Yen, was beim derzeitigen Wechselkurs mehr als 204 Millionen US-Dollar entspricht.

Lin Tao führt zudem aus: „Was Destiny 2 betrifft, so haben die Verkaufszahlen und die Nutzeraktivität teilweise aufgrund der Veränderungen im Wettbewerbsumfeld nicht die Erwartungen erfüllt, die wir zum Zeitpunkt der Übernahme von Bungie hatten.“

Man habe jetzt als Konsequenz die Geschäftsprognose gesenkt und beobachte weiter die Lage. Sony versuche derweil mit einigen Verbesserungen, das Blatt zu wenden.

Warum läuft Destiny 2 derzeit so mies? Nachdem Bungie seine Licht- & Dunkelheitssaga beendet hatte, sprangen viele langjährige Fans ab. Der Shooter war zu Ende erzählt. Viele hatten keine Lust mehr auf eine neue Saga.

Diejenigen, die übrig blieben, wollten ihren Lieblings-Shooter weiter unterstützen, doch der neue Richtungswechsel im Content-Modell gefiel nicht jedem. Die Inhalte fielen zu klein aus, der DLC war zu oberflächlich und unzählige Bugs störten den Spielspaß.

Zudem formte Bungie ein neues System, um die Spieler durch zermürbenden Grind länger ans Zocken zu binden. Nur die wenigsten waren bereit, sich darauf einzulassen, und die, die keine Lust hatten, sprangen ebenfalls ab.Außerdem warten Fans seit Monaten auf die versprochene Roadmap.

Wenn man also das derzeitige Gesamtbild von Bungie betrachtet, sieht es nicht rosig aus. Es kommt bei Fans wenig Hoffnung auf, und sollte das Studio für die kommende Erweiterung „Renegades“ ebenfalls an Content sparen, könnte Bungie weitere Konsequenzen ziehen. Immerhin ist es zum Release des kommenden DLCs nicht mehr weit: Die Vex erlangen nach 10 Jahren in Destiny 2 eigenen Willen, werden sofort zu stylishen Verbrechern

10 Dinge, die ihr vor dem Kauf von Call of Duty: Black Ops 7 wissen müsst

Call of Duty: Black Ops 7 erscheint diese Woche. Wir fassen wichtige Infos zusammen, die ihr vor dem Kauf wissen solltet.

Wann erscheint Black Ops 7? Call of Duty: Black Ops 7 erscheint in Deutschland am 14. November 2025 und ist für Konsolen ab 00:00 Uhr spielbar. PC-Spieler können allerdings erst um 06:00 Uhr starten.

Falls ihr Black Ops 7 bereits erworben habt, steht euch bereits seit dem 10. November 18:00 Uhr deutscher Zeit der Preload zur Verfügung. Ihr könnt das Spiel demnach bereits herunterladen, um am Release-Tag keine Zeit mit Warten zu verschwenden.

Video starten
Call of Duty: Black Ops 7 zeigt erstes Gameplay aus dem Multiplayer-Modus

Wie viel kostet Black Ops 7?

  • Die Standard-Edition kostet 79,99 Euro.
  • Die Vault-Edition kostet 109,99 Euro.

Auf welchen Plattformen erscheint Black Ops 7?

Call of Duty: Black Ops 7 ist auf allen gängigen Plattformen inklusive Last-Gen-Konsolen spielbar. Hier nochmal alle Plattformen in der Übersicht:

  • PlayStation 4
  • PlayStation 5
  • Xbox One
  • Xbox Series X|S
  • PC via Steam, Xbox und Battle.net

Ist Black Ops 7 im Game Pass enthalten?

Ja, Call of Duty: Black Ops 7 wird zum Release für Neukunden im Game Pass Ultimate (26,99 €) und Game Pass PC (14,99 €) enthalten sein.

Falls ihr derzeit über ein fortlaufendes Abonnement des Game Pass Konsole verfügt, könnt ihr ebenfalls Black Ops 7 über den Game Pass zocken. Neukunden steht Game Pass Konsole allerdings nicht mehr zur Verfügung.

Wie viele Maps gibt es?

Zum Launch von Call of Duty: Black Ops 7 könnt ihr insgesamt 18 verschiedene Maps erwarten, darunter neue und zurückkehrende Karten älterer Teile. Insgesamt soll es 16 6v6-Maps sowie 2 größere Skirmish-Karten geben.

Kurz nach dem Release von Black Ops 7 wird zudem Nuketown 2025 dem Map-Pool hinzugefügt.

Call of Duty Black Ops 7 Nuketown 2025

Wie viele Waffen gibt es?

Zum Release wird es in Black Ops 7 insgesamt 30 verschiedene Waffen geben, darunter 23 Primärwaffen, 5 Sekundärwaffen (3 Pistolen, 2 Werfer) und 2 Nahkampfwaffen. Die Primärwaffen sind unterteilt in:

  • 6 Sturmgewehre
  • 6 Maschinenpistolen
  • 3 Schrotflinten
  • 2 LMGs
  • 3 DMRs
  • 3 Scharfschützengewehre

Wie in anderen Ablegern der Reihe könnt ihr mit der Wildcard „Overkill“ wieder eine zweite Primärwaffe statt einer Sekundärwaffe mitführen.

Welche Spielmodi gibt es?

Black Ops 7 bietet euch eine Kampagne mit Koop und Endgame, einen Multiplayer und einen Zombie-Modus.

Im Multiplayer stehen euch insgesamt 16 verschiedene Multiplayer-Modi zur Auswahl:

  • Team-Deathmatch
  • Herrschaft
  • Suchen & Zerstören
  • Abschuss bestätigt
  • Frei für alle
  • Stellung
  • Abschussbefehl
  • Kontrolle
  • Feuergefecht
  • Scharmützel
  • Überladen
  • Konfrontation-Moshpit
  • Konfrontation – Herrschaft
  • Konfrontation – Team-Deathmatch
  • Konfrontation – Abschuss bestätigt
  • Konfrontation – Abschussbefehl

Im Zombie-Modus könnt ihr neben der klassischen rundenbasierten Zombie-Erfahrung auch Dead Ops Arcade spielen, in dem ihr Zombies wie in einem alten Arcade-Spiel aus der Vogelperspektive bekämpft.

Der klassische Zombie-Modus ist allerdings ebenfalls in 4 Erfahrungen unterteilt: Standard, Directed, Survival und Cursed. Was genau es mit den Modi auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen:

Änderung beim SBMM

Während der Beta von Black Ops 7 testete Activision einen neuen Modus namens „Open Moshpit“, bei dem Skill beim Matchmaking eine geringere Rolle spielen soll. In anderen Worten: Es gibt in dem Modus abgeschwächtes SBMM (Skill-based-Matchmaking).

Kurz darauf gaben die Entwickler bekannt, dass dieser Modus auch beim vollwertigen Release im Spiel enthalten sein soll.

Wie sind die Systemanforderungen von Black Ops 7?

Die Systemanforderungen von Black Ops 7 sehen wie folgt aus:

Mindestanforderungen:

  • Betriebssystem: Windows 10 64-Bit-Version (aktuellstes Update)
  • CPU: AMD Ryzen 5 1400 oder Intel Core i5-6600
  • GPU: AMD Radeon RX 470 oder NVIDIA GeForce GTX 970 oder Intel Arc A580
  • Grafikspeicher: 3 GB
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Speicherplatz: 115 GB verfügbarer SSD-Speicherplatz (bei Veröffentlichung)

Empfohlene Anforderungen:

  • Betriebssystem: Windows 11 64 Bit (neuestes Update)
  • CPU: AMD Ryzen 5 1600X oder Intel Core i7-6700K
  • GPU: AMD Radeon RX 6600XT oder NVIDIA GeForce RTX 3060 oder Intel Arc B580
  • Grafikspeicher: 8 GB
  • Arbeitsspeicher: 12 GB
  • Speicherplatz: 115 GB verfügbarer SSD-Speicherplatz (bei Veröffentlichung)

Sicherer Start und TPM 2.0 muss aktiviert sein

PC-Spieler müssen zum Starten von Call of Duty: Black Ops 7 die Einstellungen „Sicherer Start“ (engl.: Secure Boot) und TPM 2.0 im BIOS aktivieren. Beide Einstellungen waren allerdings schon zur Open Beta verpflichtend. Wenn ihr diese gespielt habt, sollten beide Settings bereits aktiviert sein.

Wie ihr alternativ prüfen könnt, ob ihr TPM 2.0 aktiviert habt, und es dann anschließend aktiviert, könnt ihr hier nachlesen: Wer Call of Duty: Black Ops 7 auf dem PC spielen will, muss nicht nur Secure Boot aktivieren, sondern auch ein anderes umstrittenes Feature

Ein neuer Anime könnte die Lücke in eurem Herzen nach Frieren füllen, ist nicht, wonach es aussieht

Im Januar erscheint Staffel 2 von Frieren. Wer nach dem Durchschauen immer noch nicht genug von entspannten Slice-of-Life-Serien hat, der könnte mit dem kommenden Anime einen passenden Nachfolger gefunden haben – zumindest, wenn er Katzen mag.

Was ist das für ein neuer Anime? Der Anime namens „The Cat and the Dragon“ basiert auf der gleichnamigen Light Novel. Die Originalvorlage ist auf der Manga-Bewertungsseite MangaDex mit 8,73 von 10 Sternen bei über 1.500 abgegebenen Stimmen bewertet – was zeigt, wie gut der Anime werden könnte.

In dem Anime geht es um einen kleinen Drachen, der von einer Katze großgezogen und wie ihr eigenes Kitten behandelt wird. Aus dem kleinen Babydrachen wächst mit der Zeit eine große, feuerspuckende Kreatur heran, die nicht gut auf Menschen zu sprechen ist.

Dafür liebt der Drache seine pelzigen Mitbewohner im Wald über alles. Er passt auf viele neugierige Katzen auf, muss dabei aber lernen, mit den Menschen vernünftig umzugehen. Denn einige Katzen, auf die der Drache aufpasst, reisen mit Menschen umher oder leben in bevölkerten Städten.

Video starten
The Cat and the Dragon: Trailer zum perfekten Anime für Katzenliebhaber

Anime-Fans verwechseln die Serie mit einem durchwachsenen Genre

Wann erscheint der Anime? Wie Crunchyroll nun bekannt gab, wird der Anime im Juli 2026 erscheinen, also mitten in der Sommersaison. Damit erscheint er eine Saison später als Frieren, dem besten Anime aller Zeiten, und könnte die Lücke im Herzen von Fans füllen, die auf Slice-of-Life-Animes stehen.

Denn der Trailer vermittelt schon, dass es eher gemütlich in der Serie zugeht. Wie Frieren muss auch der Drache lernen, ein Interesse für Menschen zu entwickeln und sie zu akzeptieren. Viele Fans hätten den Anime fälschlicherweise in eine andere Kategorie gesteckt.

Was hätte es denn sein können? Im Reddit-Forum stellt ein User die Frage, ob es sich bei dem Anime um ein Thema handeln würde, bei dem ein Drache als Katze wiedergeboren wird. Er hätte den Anime fälschlicherweise dem Isekai-Genre zugeordnet, denn die ersten Bilder dazu sehen danach aus. Hier ist ein Hybrid-Wesen aus Katze und Drache zu sehen.

In Isekais werden Charaktere in einer anderen Welt als neues Wesen oder andere Person neugeboren. Das Genre hat seit einigen Jahren einen großen Boom, weshalb extrem viele Serien aus diesem Bereich erscheinen – was mit schwankender Qualität einhergeht. Das sei für einige Fans zu viel, wie sie auf Reddit schreiben.

Doch The Cat and the Dragon geht eher in die Slice-of-Life-Richtung, hier wird niemand als Drache wiedergeboren. Und es gibt keinen so langen Namen, der bereits im Titel die komplette Story verrät.

Dabei gibt es einige Animes im Isekai-Genre, die man als Fan unbedingt gesehen haben sollte. Welche Wiedergeburten ihr auf keinen Fall verpassen solltet, könnt ihr im folgenden Artikel auf MeinMMO nachlesen: Die 5 besten Isekai-Anime, die jeder Fan gesehen haben sollte

Diablo 4: Die 7 Übel im Power-Ranking [MeinMMO Classic]

Die Übel sind seit dem ersten Teil der Diablo-Reihe die großen Gegenspieler. Aber welches von ihnen ist eigentlich das Stärkste? MeinMMO traut sich in die Höllen und steckt alle dämonischen Lords in ein Power-Ranking.

Der Artikel erschien bereits in einer früheren Version auf MeinMMO.

So haben wir das Ranking erstellt: Für unser Ranking berücksichtigen wir lediglich die „Übel“, also jene sieben Wesen, die direkt aus dem Ur-Dämonen Tathamet hervorgegangen sind. Ihr findet deswegen einige bekannte Charaktere nicht, etwa Inarius und Lilith, die Eltern von Sanktuario.

Für ihren Platz im Ranking haben wir folgende Kriterien für die Übel berücksichtigt:

  • Wie groß ist ihre reine Stärke, wenn es zum direkten Kampf kommt?
  • Welche Fähigkeiten besitzen sie abseits von reiner Kampfkraft, die sie zu ihrem Vorteil nutzen können?
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass sie in einem Krieg der Höllen als Sieger hervorgehen würden?
  • Welche Schwächen sorgen dafür, dass ein Übel einem anderen unterliegen würde?

Das Ranking bezieht sich rein auf die Stärke der Übel in der Lore von Diablo, nicht darauf, wie schwer sie tatsächlich im Spiel zu besiegen sind.

[toc]

Wollt ihr mehr zur Lore erfahren? Das Book of Lorath ist eine gute Quelle dafür:

Video starten
Diablo 4: Der erste Teil vom „Book of Lorath“, der neuen Lore-Serie

Platz 7: Duriel

  • Art: Niederes Übel
  • Domäne/Titel: Meister der Schmerzen, Madenkönig
  • Tritt auf in: Diablo 2, Diablo 4

Duriels Antrieb sind Schmerzen – egal von wem. Entsprechend foltert er Menschen, Dämonen und Engel gleichermaßen und wenn er sonst niemanden findet, der laut genug schreit, sich selbst. Zu seinen ikonischen Waffen gehören Gifte und Krankheiten.

Das macht ihn in unserem Ranking zum schwächsten Übel, weil er wenig Interesse an wahrer Macht hat, solange irgendjemand leidet. Zudem haben seine stärksten Waffen gegen etliche Dämonen und Engel wenig bis keine Wirkung und sind nur gegen Menschen wirklich effektiv. An einer Herrschaft über die Höllen wäre er vermutlich gar nicht interessiert.

In Diablo 4 taucht Duriel als Boss auf und kann ohne größere Probleme vom Protagonisten erledigt werden. Er kommt schlicht irgendwann wieder, um andere Leute zu quälen.

Platz 6: Andariel

  • Art: Niederes Übel
  • Domäne/Titel: Herrin der Qual, Dämonenkönigin
  • Tritt auf in: Diablo 2, Diablo 4

Das einzige weibliche Übel gilt als „Schwester“ Duriels und ist im Ranking nur knapp über ihrem Bruder. Ähnlich wie Duriel will sie vor allem Leid verursachen, aber anders als der Meister der Schmerzen setzt Andariel vor allem auf mentale Folter.

Entsprechend würde sie sich nicht selbst schaden, nur um ihre Gier zu befriedigen und ihre Waffen sind etwas universeller. Andariel wäre im Kampf um die Höllen zumindest Duriel überlegen, aber alle anderen Übel sind ihr dennoch voraus.

In Diablo 4 taucht Andariel in einer gefesselten Form auf und kann sich dennoch besser wehren als Duriel. Sie schafft es, sich aus ihren Ketten zu befreien und zeigt damit auf gewisse Weise mehr Stärke als ihr Bruder.

Platz 5: Belial

  • Art: Niederes Übel
  • Domäne/Titel: Herr der Lügen, Meister der Täuschung
  • Tritt auf in: Diablo 3

Der Lügenlord aus Diablo 3 arbeitet vor allem mit Tücke und Intrigen – und ist dazu noch ein äußerst formidabler Kämpfer. Mit seinen Täuschungen schafft er es, ein ganzes Reich der Menschen an sich zu reißen und zeigt so, dass er das Potential hat, unbemerkt an große Macht zu kommen.

Da er ein Meister der Täuschung ist, kann man nie so recht sagen, ob man ihn wirklich besiegt hat oder ob seine scheinbare Niederlage gerade zu Belials Plan gehört. Das macht ihn zu einem gefährlichen Gegner. Im Ranking landet er dennoch nur auf Platz 5, weil andere Übel ihn selbst in seiner Domäne noch übertrumpfen können.

Disney soll täglich Einnahmen von etwa 3,7 Millionen Euro verlieren, weil man sich mit Google und YouTube streitet

Google und Disney streiten sich über Inhalte. Das soll Disney täglich 3,7 Millionen Euro kosten. Doch ein Ende des Streits ist mittlerweile in Sicht.

Um was für einen Streit geht es? Der Unterhaltungsriese Disney verwendet den Online-Dienst YouTube TV, einen kostenpflichtigen Dienst von Google und YouTube, um die eigenen Inhalte zu vertreiben.

Doch genau über die Verbreitung gibt es jetzt Streit: Disney muss einen neuen Vertrag mit YouTube TV aushandeln und bisher konnte man keine Einigung erzielen. Laut Schätzungen von Morgan Stanley (ein Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen) verliert Disney dadurch täglich 4,3 Millionen US-Dollar an Einnahmen (ca. 3,7 Millionen Euro). Davon berichtet das englischsprachige Magazin TheVerge.com.

Google wirft Disney vor, seine Kanäle als „Verhandlungstaktik” von YouTube TV zu entfernen, und behauptet, dass seine Bedingungen zu Preiserhöhungen für YouTube TV-Kunden führen würden. Disney erwidert, dass Google sich „weigert, faire Preise” für seine Inhalte zu zahlen.

Video starten
Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus

Sowohl Disney als auch Google sollen durch den Streit viel Geld verlieren

Was ist alles betroffen? Konkret geht es dabei nicht um den eigenen Dienst Disney+, sondern vielmehr um andere Angebote, die bisher auf YouTube TV angeboten wurden: Die ABC, ein Netzwerk aus Fernsehsendern und Hörfunk, kann seit vielen Tagen über YouTube TV nicht mehr genutzt werden.

Insgesamt sollen mehr als 20 Disney-eigene Kanäle betroffen sein und wurden auf YouTube TV abgeschaltet, nachdem der Vertrag am 30. Oktober 2025 ausgelaufen war.

Wann endet der Streit? Analysten gehen davon aus, dass Disney und Google bis Ende der Woche (Sonntag, 16. November 2025) eine Einigung erzielen werden. Denn nicht nur Disney, sondern auch Google soll durch den Streit Geld verlieren: Das englischsprachige Magazin Variety berichtet, dass laut einer Umfrage von Drive Research unter 1.100 US-Verbrauchern 24 Prozent ihr Abonnement gekündigt haben oder dies vorhaben.

Google versucht zumindest die Wogen etwas zu glätten, indem man den geschädigten Abonnenten eine Gutschrift über 20 US-Dollar ausgezahlt hat bzw. dies tun möchte, falls Inhalte weiterhin nicht verfügbar seien (via blog.youtube).

Leider schlägt Disney kostspielige wirtschaftliche Bedingungen vor, die zu Preiserhöhungen für YouTube TV-Kunden führen und unseren Kunden weniger Auswahlmöglichkeiten bieten würden, während Disneys eigene Live-TV-Produkte – wie Hulu + Live TV und bald auch Fubo – davon profitieren würden.

Ohne eine Einigung müssen wir Disneys Inhalte aus YouTube TV entfernen. Sollten diese über einen längeren Zeitraum nicht verfügbar sein, werden wir unseren Abonnenten eine Gutschrift in Höhe von 20 US-Dollar anbieten.

Es gibt mittlerweile etliche Streaming-Dienste, die um die Gunst des Nutzers buhlen. Netflix, Prime Video, Disney+ oder doch ein anderer: Welche Dienste bieten was und was lohnt sich für mich? MeinMMO stellt euch das Angebot, Preise, Vor- und Nachteile der verschiedenen Anbieter vor: Netflix, Prime Video oder Disney+: Welcher Streaming-Dienst lohnt sich für mich?

WoW: Wer alle Housing-Items will, muss knallharte Raids spielen

Housing-Fans in World of Warcraft werden sich überlegen müssen, ob sie Profi-Raider werden. Denn sonst bekommen sie nicht alle Items.

In wenigen Wochen startet in World of Warcraft die Vorschau auf das Housing-Feature, bevor es mit dem Launch von Midnight für alle losgeht. Housing soll besonders zugänglich sein und im Grunde für alle Spielerinnen und Spieler etwas bieten. Das heißt allerdings nicht, dass auch jeder sämtliche Möbel und Dekorationen bekommen kann. Denn aus der Beta von Midnight wissen wir: Ein paar richtig edle Statuen gibt es nur für Hardcore-Spieler.

Video starten
WoW bekommt neue Echtgeldwährung für Housing-Gegenstände

Schicke Statuen nur für die besten Raider in WoW?

Was sind das für Housing-Items? Durch das Datamining von wowhead wissen wir bereits, dass einige der härtesten Schlachtzug-Erfolge mit besonderen Belohnungen versehen werden. Denn jeweils für den „Spitzenreiter“-Erfolg („Cutting Edge“), also das Besiegen des Endbosses auf mythischer Schwierigkeit, gibt es in jedem der drei Raids von Midnight eine goldene Statue, die den jeweiligen Endkampf symbolisiert.

WoW Statues Raiding wowhead
Diese Statuen bekommen nur die besten der Besten. Bildquelle: wowhead

Ob es diese Statuen auch in anderen Farbvarianten auf andere Weise geben wird, ist noch nicht bekannt.

Die Raid-Struktur in Midnight ist ohnehin ein wenig anders, als in bisherigen Erweiterungen. Denn Midnight startet gleich mit 3 Raids, die alle ein wenig kürzer sind. Spannend ist auch, dass wir in den Raids von Midnight vermutlich verlieren werden.

Wie bekommt man die Statuen noch? Nach aktuellem Stand: gar nicht. Die Trophäen gibt es nur, wenn man den jeweiligen Raid auf mythischer Schwierigkeit absolviert hat, während der Raid „aktueller Content“ gewesen ist. Also muss man den Raid zwingend während der jeweils aktiven Saison bewältigen.

Im Umkehrschluss heißt das aber wohl auch, dass Profi-Gilden sich eine neue Zielgruppe als Kunden für „Sell-Runs“ erschließen können. Denn viele Spielerinnen und Spieler, die kaum das Niveau erreichen können, um den Raid auf mythisch abzuschließen, werden diese Trophäen womöglich dennoch für ihr Eigenheim wollen. In dem Fall kann man sich häufig bei Gruppen „einkaufen“ und für eine ordentliche Summe den Erfolg erlangen, selbst wenn man beim tatsächlichen Kampf im Grunde nichts beiträgt.

Was haltet ihr davon, dass man Housing-Gegenstände auch über knüppelharte Schlachtzug-Erfolge bekommt? Eine gute Sache, auch dort ein paar exklusive Belohnungen unterzubringen? Oder ist das lästig für alle, die später einsteigen und dann gar keine Chance mehr auf diese Items haben?
Falls ihr selbst mal in die Beta von Midnight reinschauen wollt – die ist jetzt live.

Quelle(n):
  1. wowhead.com

LEGO kündigt neues Set zu Legend of Zelda an, könnte so viel kosten wie eine neue Switch 1

LEGO hat ein neues Set angekündigt, das Fans von The Legend of Zelda besonders freuen dürfte. Erste Bilder zeigen, dass der wohl ikonischste Serienteil als Vorbild dient. Angst herrscht hingegen bei manchen Leuten, die LEGOs Preispolitik kennen.

Was ist das für ein Set? Auf der offiziellen Seite von Nintendo of America auf x.com hat das Unternehmen einen 12-sekündigen Clip geteilt, in dem ein neues LEGO-Set angekündigt wird.

Es geht jedoch nicht um Pokémon, ein weiteres Franchise, das bald ein Set erhält. In diesem Fall erwartet Fans ein neues Set zu The Legend of Zelda. Dabei ist der beliebte Held Link in grüner Montur samt Schwert und Schild zu sehen. Neben ihm schwebt die Fee Navi in der Luft. Im Hintergrund ist unscharf Prinzessin Zelda zu erkennen, während auf beide ein düsterer Schatten fällt – wohl Ganondorf, der große Antagonist der Reihe.

Das Szenario erinnert verdächtig an das Finale von Ocarina of Time, bei dem Link gegen besagten Schurken antritt und Zelda rettet. Wann genau das Set erscheint, ist noch unklar, genauso wie der Preis, der jedoch schon jetzt für Diskussionen sorgt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Ein neues Set von LEGO kann teuer werden

Wie sieht die Diskussion aus? LEGO hat sich in den letzten Jahren auch dadurch einen Ruf erarbeitet, dass die Sets teils sehr kostspielig sind. Das perfekte Beispiel dafür ist ein anderes Set aus dem Universum von The Legend of Zelda.

Der „Deku-Baum“ kostet auf der offiziellen LEGO-Website stolze 299,99 € und besteht aus 2.500 Teilen. Ein hoher Preis für ein einziges Set. Zum Vergleich: Die Switch 1 kostet neu (etwa bei Mediamarkt) 288 €. Wer das Set von LEGO besitzen möchte, muss also tief in die Taschen greifen.

Aus gutem Grund fürchten deshalb einige User und LEGO-Fans auf x.com, dass auch das kommende Set zu Ocarina of Time ähnlich teuer werden könnte:

  • „Zelda-Fans wissen genau, vor welcher Herausforderung sie mit diesem Set stehen“, schreibt Revived und spielt damit auf den befürchteten, hohen Preis an.
  • „Preis: Ein Arm und ein Bein“, prognostiziert The Odd Tank Poster.
  • „Ehrlich gesagt finde ich die Preise für LEGO-Sets der Nintendo-Reihe viel höher als bei anderen Lizenzen. Ich würde mir kleinere, günstigere Sets wünschen“, äußert sich Chriag S kotian.
  • „Bitte nicht so teuer sein, bitte nicht so teuer sein, bitte nicht so teuer sein, bitte nicht so teuer sein, bitte nicht so teuer sein …“, wiederholt der User ChrisO sein Mantra. Ob es etwas nützen wird?
Video starten
Nintendo 3DS – The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D Remake Trailer

Auch wenn in den Kommentaren einige Skepsis herrscht, gibt es auch positive Stimmen, die sich auf das Set freuen und sich mit „Hey, Listen“ schon mal auf die kleine und gelinde gesagt nervige Fee Navi einstimmen.

Denn abgesehen vom befürchteten Preis ist Ocarina of Time die perfekte Wahl für ein Set von Zelda. Das Spiel, das 1998 erstmals für den N64 erschien und 2011 ein Remake für den 3DS erhielt, ist ein Klassiker der Reihe.

Es war der erste Ableger, der in einer dreidimensionalen Umgebung spielte. Er setzte auf ein actionreiches Kampfsystem samt innovativer Lock-on-Funktion und besticht bis heute mit starken Dungeons, einer atmosphärisch erzählten Geschichte und wunderschöner Musik.

Für Fans der Reihe dürfte das neue Set, das immerhin das Finale des Spiels darstellt, also ein echtes Highlight darstellen. Am Ende wird wohl der Preis entscheiden, ob es seinen Weg in die Regale der Sammler findet. Was denkt ihr darüber? Was wäre euch das Set wert? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Erst kürzlich gab es eine erfreuliche Geschichte aus der Klötzchenwelt: Fan soll für Job bei LEGO ein Set bauen, zeigt sein Werk der begeisterten Community und bekommt die Stelle, 36.000 Leute freuen sich mit ihm

Quelle(n):
  1. eurogamer.net

Neuer Leak in Pokémon GO gibt Hinweise für das Feature, auf das alle Trainer warten

Ein neuer Leak in Pokémon GO gibt Hinweise auf ein Feature, das die Tausch-Funktion stark verbessern könnte. Bereits in der Vergangenheit gab es dazu Hinweise.

In Pokémon GO sollt ihr euch primär in der realen Welt bewegen und hier mit Trainern agieren, Pokémon fangen oder auch in Raids und Dyna-Kämpfen besiegen. Und das, obwohl die erfolgreichste Zeit des Spiels die war, als alle Trainer zuhause bleiben sollten.

Dennoch habt ihr einige Möglichkeiten, um auch von eurem Zuhause aus zu spielen oder aus der Ferne mit anderen Trainern zusammen zu interagieren. Nun gibt es erneut Hinweise durch ein Datamining, dass ihr vielleicht bald noch ein Feature erhaltet, um mit Trainern zu agieren, ohne euer Zuhause zu verlassen.

Video starten
Pokémon GO: Die Season „Geschichten der Transformation“ im Trailer

Neuer Leak, neue Hoffnung

Was bedeutet Datamining? Bei einem Datamining handelt es sich um Informationen und Hinweise, die in den Dateien des Spiels entdeckt worden sind. Dabei kann es sich um neue Bilder von Monstern oder Items, oder auch, wie in diesem Fall, um angepasste oder neu hinzugefügte Texte im Spiel handeln.

Wichtig ist, dass es sich hierbei nicht um offizielle Informationen von Niantic handelt.

Was ist das für ein Feature? Auf Reddit sind Screenshots von Auszügen aufgetaucht, die DataMiner im Spiel entdeckt haben. Dabei handelt es sich um verschiedene Texte, die sich um das Tauschen von Monstern aus der Ferne drehen. Bereits in der Vergangenheit gab es solche Hinweise.

In dem Leak sind Hinweise auf ein neues Freundschafts-Level zu finden, das aktuell den Namen „Forever Friend“ trägt. Zudem gibt es hier Texte, die darauf deuten, dass ihr mit dem neuen Freundschafts-Level auch einen Tausch aus der Distanz freischalten könnt. Diesen Tausch scheint ihr jedes Mal freizuschalten, wenn ihr eine bestimmte Menge an Freundschafts-Punkten mit einem Freund gesammelt habt.

Das lässt darauf deuten, dass ihr einen Distanz-Tausch nicht durch Glück auslöst, wie es bei einem Glücks-Tausch der Fall ist, sondern immer wieder freischalten könnt, wenn ihr eine bestimmte Menge an Freundschafts-Punkten gesammelt habt.

Alle Texte aus dem Datamining findet ihr in dem Beitrag auf Reddit:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Wann erscheint das Feature? Wann das Feature erscheint, beziehungsweise, ob es überhaupt erscheint, ist nicht offiziell bekannt. Solche Leaks haben in der Vergangenheit öfters Informationen zu Neuerungen im Spiel hervorgebracht, die anschließend auch offiziell ihren Weg ins Spiel gefunden haben.

Jedoch ist es auch möglich, dass solche Ergänzungen und Texte in das Spiel gebracht werden und sich Niantic anschließend doch dagegen entscheidet, die Funktion zu veröffentlichen. Es bleibt also abzuwarten, ob und wann ihr in der Lage sein werdet, Monster mit Freunden aus der Entfernung zu tauschen.

Im November findet ihr in Pokémon GO wieder allerhand Events, Raids, Rampenlicht-Stunden und weitere Inhalte. Wenn ihr wissen wollt, welche das sind und wann sie jeweils stattfinden, dann werft gerne einen Blick auf unsere Übersicht mit allen Events im November 2025 in Pokémon GO.

Frankensteins Monster musste für den neuen Film täglich 10 Stunden in der Maske sitzen, zockte dabei auf dem Steam Deck

Der Alltag eines Schauspielers kann manchmal langweilig sein – zum Beispiel, wenn man stundenlang in der Maske sitzt und regungslos ausharren muss. Im Fall eines aktuellen Film-Monsters zeigt sich, dass eine mobile Konsole wie das Steam Deck da Gold wert sein kann.

Jacob Elordi spielt in der neu erschienenen Verfilmung des Romans Frankenstein durch Guillermo del Toro das berühmte Monster. An sich ist das für einen Darsteller eine große Ehre, denn vergangene Versionen der Figur sind teils sehr ikonisch geworden – allen voran natürlich jene von Boris Karloff.

Doch wer das Monster spielen möchte, muss mit langen Sitzungen in der Maske vorliebnehmen. Erst durch die mühevolle Arbeit der Maskenbildner verwandelt sich ein Schauspieler so in die unheimliche Figur.

Im Fall von Jacob Elordi standen täglich rund 10-stündige Termine auf dem Kalender. Es wäre für die Meisten von uns an sich schon schwierig, derart lange zu sitzen und nichts zu tun. Schlimmer noch wird es nur, wenn man sich dabei kaum bewegen darf, weil fleißige Hände Schicht um Schicht aufwändigen Make-ups auftragen.

Jacob Elordi wusste sich aber zu helfen. In einem kurzen Video, das Netflix auf x.com veröffentlicht hat, ist zu sehen, dass der Schauspieler ein Gamer ist und passenderweise ein Steam Deck dabeihatte.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Das Monster im Kampf gegen die Langeweile

Was zeigt das Video? An sich ging es Netflix wohl darum, den aufwändigen Prozess der Verwandlung im Zeitraffer zu zeigen. Dabei fällt auf, dass Elordi ein ums andere Mal aufs Handy schaut, ein Buch liest und eben auf einem Steam Deck spielt.

Auffällig ist besonders die Hülle der Konsole, die in schwarze und grüne Farben getaucht ist. Und auch die Frage, was genau Elordi auf dem Steam Deck zockt, stellt sich gezwungenermaßen. User auf Reddit tauschen sich darüber aus:

  • „Ich muss unbedingt wissen, was er während dieser zehnstündigen Verwandlung spielt. Das ist der einzige Promi-Klatsch, den ich nachvollziehen kann“, schreibt TyreseGibson.
  • „Ich hoffe, es ist Lies of P“, teilt Chekonjak mit.
  • „Einige Indie-Spiele und ältere Titel kann man für 5-6 Stunden [auf dem Steam-Deck] zocken“, wirft N7even ein – wenngleich im Video zu sehen ist, dass die Konsole an den Strom angeschlossen ist.
  • „10 Stunden! Ich kann mir nicht vorstellen, 10 Stunden lang auf diesem Stuhl zu sitzen, dann ein paar Stunden zu schauspielern und das Ganze am nächsten Tag zu wiederholen“, meint hingegen bossyman15.
Video starten
Guillermo del Toro erzählt seine Version von „Frankenstein“ – Seht hier den Trailer

Auch zur grellen Hülle stellen einige User Vermutungen auf und teilen Links zu verschiedenen Shops, die ähnliche Exemplare im Angebot haben. Ob es sich tatsächlich um das gezeigte Modell handelt, wird aber nicht völlig klar.

Fest steht, dass sich die Community immer freut, wenn sich eine prominente Persönlichkeit als Gaming-Enthusiast herausstellt. So einige andere Schauspieler haben ihre Leidenschaft bereits mit der Öffentlichkeit geteilt, am bekanntesten ist wohl Henry Cavill, der neben WoW auch Witcher oder Warhammer spielt.

Bislang hat Jacob Elordi noch nicht verraten, was genau er auf dem Steam Deck spielt, doch vielleicht holt er das noch nach. Auf MeinMMO erfahrt ihr, warum der Schauspieler und seine Figur das große Highlight des neuen Films sind: Vor 206 Jahren wurde Frankensteins Monster erschaffen, ab jetzt könnt ihr die beste Version davon auf Netflix sehen

Dem Niedergang eines der besten MOBAs kann man gerade live zuschauen

Es gibt ein MOBA, das MeinMMO-Dämon Cortyn lange Jahre gespielt hat. Jetzt versucht es verzweifelt, irgendwie am Leben zu bleiben.

Wenn man an die großen Mobas des letzten Jahrzehnts denkt, dann haben die meisten vermutlich League of Legends oder DOTA 2 im Kopf. Manch einer denkt vielleicht noch an das „halbtote“ Heroes of the Storm, das zwar seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt wird, aber zumindest noch gelegentlich kleine Balance-Patches bekommt.

Doch es gab noch ein anderes Moba, das zeitweise sogar recht groß und beliebt war: SMITE.

SMITE war ziemlich einzigartig, denn es besaß keine isometrische Ansicht, sondern man fühlte sich näher an der Action, da man den eigenen Charakter in einer 3rd-Person-Perspektive steuerte. Dadurch fühlte sich das Kampfgeschehen dynamischer an.

Video starten
Götter-MOBA SMITE 2 – Reveal Trailer

SMITE 2 – Ein Schritt in die Zukunft, zwei Schritte zurück in Mikrotransaktionen

Vor einer Weile kamen die Entwickler dann auf die Idee, die Entwicklung von SMITE einzustellen und SMITE 2 zu entwickeln. Immerhin gab es inzwischen mehrere neue Versionen der Unreal Engine, weshalb eine Kernsanierung durchaus Sinn ergab. Dabei konnte man auch die total überladenen Menüs endlich entschlacken und das ganze Spiel wieder attraktiver und zugänglicher machen. Ich habe diesen Schritt anfänglich auch gelobt.

In der Theorie ein guter Plan. Aber einer, der scheiterte. Denn wo SMITE 1 im Januar 2024 noch bis zu 24.000 Spieler gleichzeitig aufweisen konnte, ist SMITE 2 der Durchbruch einfach nicht gelungen. Klar, SMITE 2 ist noch im Early Access, kommt jedoch nicht über 6.400 gleichzeitige Spieler hinaus.

Smite 2 Spielerzahlen 2025Nov11
Die Zahlen von SMITE 2 sind gegenwärtig stabil – aber niedrig. Quelle: steamcharts.com

In dieser Zeit ist die Spielerschaft von SMITE 1 auf maximal 2.000 Spieler zusammengeschrumpft. Das heißt, dass der Übergang von SMITE 1 auf SMITE 2 knapp 70 % der Spieler gekostet hat.

Eine Veränderung, die von den Entwicklern so wohl nicht geplant war und zu fragwürdigen Entscheidungen in SMITE 2 geführt hat:

So ziemlich jeder neue Patch in SMITE 2 hat neue Mechaniken und Inhalte eingeführt, die Möglichkeiten bieten, Echtgeld für Mikrotransaktionen auszugeben. Wobei Mikrotransaktionen hier der falsche Begriff sind, denn mikro ist nach einem Kauf nur noch das restliche Geld für meine Monatsplanung.

Waren die Menüs am Anfang noch sauber und aufgeräumt, gibt es inzwischen immer mehr Elemente im Interface, die auf eine von vielen Shop-Möglichkeiten verweisen.

Die Preise dabei sind auch jenseits von Gut und Böse. Die „Sagas“, also die edelsten Skins mit verschiedenen Farbvarianten, kosten rund 30 €, wenn man sie zum Zeitpunkt ihres Releases kauft. Wer sie einige Wochen später haben will, muss knapp 50 € auf den Tisch legen.

SMITE 2 Saga Prices
Die Preise sind nur eines: Frech.

Das ist nur die Spitze des Eisbergs. Alles, was irgendwie denkbar ist, wird mit einem Preis versehen.

  • Ihr wollt mehr als ein einziges Emotes im Spiel gleichzeitig zur Auswahl haben? Gerne, aber dafür legt bitte 20 € auf den Tisch – pro Emote-Slot.
  • Ihr wollt, dass euer Account-Name im Ladebildschirm mit einer lodernden Feuer-Animation angezeigt wird? Kein Ding, einfach mal 50 € bezahlen.

Dazu kommen dann noch so Späße wie „Events“, bei denen man durch Gameplay nur minimale Belohnungen oder sogar nur so wenig Event-Währung erspielen kann, dass man ohne Echtgeld-Einsatz gar nicht weiterkommt.

Free2Play rechtfertigt nicht alles

Und ja, ich weiß: SMITE 2 ist Free2Play. Aber Free2Play kann nicht alles rechtfertigen. Dass der Plan offenbar nicht aufgeht, sieht man an den Spielerzahlen deutlich.

Als SMITE 2 startete, wollte man die Spieler von SMITE 1 locken. Man führte nämlich „Legacy Gems“ ein. Wer sich in SMITE 1 Echtgeldwährung gekauft hatte, sollte in SMITE 2 die doppelte Menge dieser Juwelen bekommen. Die könne man dann zu 50 % nutzen, um neue Inhalte zu einem reduzierten Preis zu kaufen.

Schon nach wenigen Wochen kassierte man dieses Versprechen wieder ein. Was man mit den Legacy Gems kaufen kann, wurde immer weiter beschnitten und inzwischen sind wir bei so glorreichen Dingen wie „Icons“, „Hintergrundmusik“ und „Ansagern“ gelandet. Hin und wieder kann man damit auch noch einen Classic-Skin kaufen. Doch die versprochene Kosten-Reduktion für neue Inhalte hat man fast vollständig einkassiert.

Ich denke gerne an SMITE zurück und habe auch jetzt noch Spaß an SMITE 2. Das Gameplay ist nach wie vor gut, der „ARAM“-Modus (also „Assault“) ist weiterhin ein schöner Zeitvertreib, der gerade mit Freunden Spaß macht.

Doch zu sehen, wie verzweifelt die Entwickler versuchen, irgendwie Geld aus dem Spiel zu pressen, während die Spielerzahlen auf einem niedrigen Niveau taumeln, lässt mich immer mehr daran zweifeln, ob SMITE 2 wirklich eine gute Idee war. Denn ich glaube nicht, dass SMITE 2 sich aus diesem Loch noch befreien kann. Wer zum ersten Mal das Spiel startet, muss schon fast aufpassen, wo er hinklickt, um nicht irgendein Shop- oder Kauf-Angebot zu erwischen.

Auch wenn das natürlich ein bisschen negatives Glaskugel-Lesen ist, glaube ich, dass SMITE 2 das kommende Jahr nicht überstehen wird. Denn die „wir verlangen immer mehr Geld von immer weniger Spielern“-Idee ist einfach zum Scheitern verurteilt. Es tut weh zu sehen, wie ein einstmals recht erfolgreiches Spiel an der eigenen Erneuerung komplett scheitert und sich so mit Shop-Möglichkeiten zupflastert, dass Neulinge sich direkt denken: Nein, danke. Reicht.
Da würde ich mir ja schon beinahe lieber ein Abo-System wünschen und ziehe den Hut vor Spielen wie Runescape, die einfach mal ihre Community fragen, wie Echtgeld-Transaktionen aussehen sollen.

Pokémon legt sich mit Palworld an, doch Fans wollen das Spiel aus einem ganz anderen Grund boykottieren

Fast zeitgleich kündigten Palworld und Pokémon ein cozy Farming-Spiel an. Pokémon Pokopia hat jetzt verraten, wann es für Nintendo Switch 2 erscheint – doch viele Fans stört ein Detail, weshalb sie es wohl nicht kaufen.

Wann erscheint Pokémon Pokopia? Das Lebenssimulations-Spiel von Pokémon wird am 5. März 2026 für Nintendo Switch 2 erscheinen. Eine Version für die Nintendo Switch wird nicht erwähnt, bleibt also vermutlich aus.

Damit wird es eher als Konkurrenz zu Palworld: Palfarm erscheinen, denn hier steht nicht einmal ein Releasedatum fest – und selbst wenn, wird es wohl wie das Hauptspiel erst im Early Access auf Steam und nicht als Vollversion erscheinen.

Die beiden Spiele werden deshalb so stark miteinander vergleichen, weil ihre Ankündigung nur wenige Tage auseinander lag. Das hat viele Fans amüsiert, denn: Es gibt einen heftigen Rechtsstreit zwischen den beiden Parteien.

Mit der Ankündigung hat Nintendo jedoch ein weiteres Video veröffentlicht, in dem auch Pokémon Pokopia auftaucht. Fans hätten sich wohl lieber gewünscht, dass das Spiel in diesem besonderen Clip nicht zu sehen ist – und wollen Pokopia nun boykottieren.

Video starten
Mit Pokémon Pokopia mixt Nintendo zwei seiner beliebtesten Reihen für die Switch

Fans boykottieren Pokopia wegen eines Details

Was ist das Problem? Das Video von Nintendo erklärt, wie man Game-Key Cards auf der Switch 2 nutzt. Und siehe da, plötzlich taucht Pokémon Pokopia auf. Es wird erklärt, dass die Game-Key Card an einem Schlüsselsymbol am unteren Rand der Spieleverpackung zu erkennen ist – wie bei Pokopia.

Auch auf der Karte selbst ist zu erkennen, dass das Spiel „nur“ eine Game-Key Card ist. Game-Key Cards stehen vor allem deshalb in der Kritik, weil sie eine physische Cartridge sind, das eigentliche Spiel aber gar nicht enthalten.

Vielmehr legen Spieler die Cartridge in die Switch 2 ein und müssen das Spiel dann trotzdem aus dem eShop herunterladen. Die Karte ist also nur eine physische Lizenz für einen digitalen Download. Das bringt mehrere Nachteile mit sich, wie etwa Server-Abhängigkeit und der echte fehlende Besitz des Spiels. Das prophezeite Ubisoft schon vor einem Jahr.

Damit wird Pokopia das erste Spiel, das von Nintendo gepublisht wurde und als Game-Key Card erscheint. Bislang gilt nur das Versprechen, dass kein Spiel, an dem Nintendo auch entwickelt, als Game-Key Card erscheint.

Was machen Fans nun? In den sozialen Medien freuen sich viele Spieler auf Pokopia. Es gibt aber auch eine große Fraktion, die das Spiel aufgrund der Game-Key Card boykottieren will. Auf Reddit schreibt ein User, dass die Game-Key Card die 70 US-Dollar (in Deutschland: 70 €) nicht wert sei und er das Spiel skippen würde.

Auf Threads schreibt ein Fan sogar, dass kleine Kinder ihm nachsprechen und das Spiel nicht kaufen sollen. Hier finden sich viele Kommentare, die in eine ähnliche Richtung gehen.

Pokopia trifft den Nerv von Fans von Animal Crossing. Es sieht wie eine Farming-Sim aus, in der Ressourcen gesammelt und eine Siedlung aufgebaut werden müssen. Welche Details die Ankündigung noch verraten hat, erfahrt ihr hier: Nintendo bringt neues Pokémon-Spiel: Es ist wie Palworld, nur ohne Knarren

Quelle(n):
  1. Pokémon News