The Secret World: User Interface soll frei, Tokio hart, Halloween gruselig werden

Beim Verschwörungs- und Horror-MMO The Secret World, einem Buy-to-play-Game, soll das User-Interface jetzt frei konfigurierbar werden.

Im September-Brief des Producers finden sich neben einigen Ankündigungen zum Halloween-Event auch Neuigkeiten zum User-Interface. Mit einem Klick auf das Schloss oben rechts können sich die Bestandteil der Menüführung bald entriegeln lassen. Die Teile können dann – wie bei einem Mosaik – frei über den Bildschirm verschoben werden. Diese Änderung sollen mit der Ausgabe #10 kommen – so nennt man bei The Secret World größere Content-Updates.

In die Ausgabe 10 sollen es auch Albtraum-Mobs schaffen, die einen Teil der Docks in Tokio unter Beschlag nehmen und Solo-Spieler vor eine harte Herausforderung stellen werden. Dafür fliegt allerdings die schon länger geplante nächste Nebenwaffe aus der Ausgabe #10. Die Mission, die daran hing, erwies sich dann doch als zu komplex, um sie noch rechtzeitig abzuschließen.

Mit Halloween kommen – typisch für TSW – wieder neue und alte Missionen auf die Spieler zu. Neben dem Katzengott-Event und den Gruselgeschichten aus Solomon Island wird sich ein Verschwörungstheoretiker an die Spieler wenden, dessen Ideen und Geschichten bald gar nicht mehr so absurd klingen … Wobei wer sich in The Secret World von irgendeiner abstrusen Wendung überraschen lässt oder irgendwas für unmöglich hält, der hat es einfach noch nicht lange genug gespielt.

So kündigte man vor zwei Jahren das Halloween-Event an.

http://youtu.be/791JvAn_y-Y
Quelle(n):
  1. TSW

Skyforge: Götter versus Aliens – Invasionen der dritten Art als Event

Bei Skyforge können Spieler zu Götter werden und sich mit Alien-Invasionen herumschlagen.

Nicht „Cowboy vs. Aliens“, sondern „Götter versus Aliens“ – darauf wird es im anstehenden MMO Skyforge hinauslaufen, das Ende des Jahres in die Beta gehen soll. Schon vieles ist bisher über das Action-MMO bekannt, jetzt weiß man auch, wie sich die Macher von Team Allods große Events vorstellen: als Alien-Invasion.

Die Spieler von Skyforge sind Unsterbliche auf der Welt Aelion, deren Hauptgott verschwand und die damit zum begehrten Invasionsziel von Aliens geworden ist. Sie wollen mit dieser Welt ihren Einfluss erhöhen möchte. Andere Welten haben auch fiese Götter sozusagen.

Skyforge Invasionen

MMOish gesprochen heißen die Invasionen soviel wie: Alien-Invasionen sind serverweite Events, die periodisch auftreten, in mehreren Stufen ablaufen und dabei den teilnehmenden Spielern größere Belohnungen versprechen. Die letzten Teile dieses Events nehmen dann Raid-Format an, führen auf das Schiff der Gegner und nach einem Abschluss geht es dann sogar für die „Besten“ noch in eine Art „Hard-Mode“.

Wie genau die Invasionen spieltechnisch funktionieren werden, ob es auf serverweite Massenkeile wie bei Guild Wars 2 hinausläuft oder auf instanzierte Gruppen-Action wie in World of Warcraft – oder, vielleicht, auf einem Mix, bei dem die anfänglichen Stufen eher Buffet-mäßig „Free for all“ ablaufen und bei dem es später exklusiver wird, ist aus dem Dev-Blog-Post nicht ganz zu entschlüsseln. Nach einem interessanten Konzept hört es sich auf jeden Fall an.

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Mehr zum Götter-MMO auf unserer Skyforge-Themenseite.

Quelle(n):
  1. SY.my

Elder Scrolls Online: Diebstahl, Einbruch, Totschlag – Details zum Justizsystem

Beim Fantasy MMO The Elder Scrolls Online wurde jetzt das angekündigte Justizsystem näher beleuchtet.

Das Justiz-System ist wohl das, was die „Elder Scrolls“-Reihe hat und was dem Online-Ableger TESO am meisten fehlt. Können in den Singleplayer-Spielen die vermeintlichen Helden ihre kleptomanischen Triebe voll ausleben, ist das in The Elder Scrolls Online bisher nicht möglich. Doch soll sich das ändern, wie wir seit einigen Monaten wissen.

Jetzt sind weitere Details zum sogenannten Justiz-System bekannt geworden. So soll es drei Verbrechen geben:

  • Diebstahl – Entweder man raubt NPCs direkt per Taschendiebstahl aus oder vergreift sich an ihren Besitzungen in der Welt. Durch die neuen Änderungen soll Tamriel ohnehin deutlich interaktiver werden, es soll noch mehr Objekte geben, die klickbar sind.
  • Einbruch oder unberechtigtes Betreten – in jeder Stadt soll es Wohnhäuser von NPCs geben, die man ausrauben und plündern kann. Dazu muss man sich erstmal Zugang schaffen und dabei sollte man sich besser nicht erwischen lassen.
  • Mord – Zurzeit sehen die Pläne vor, dass Spieler jeden NPC attackieren, aber nur fast jeden töten können. Händler, Quest-NPCs und jene, die für die Reisen zuständig sind, lassen sich nicht umbringen.
The Elder Scrolls Online

Und wie reagieren die NPCs in The Elder Scrolls Online auf diese Verbrechen?

Damit diese Verbrechen auch Konsequenzen haben, führt TESO eine Reihe von Systemen ein. So sollen NPCs ihrer Natur entsprechend auf Verbrecher reagieren. Manche flüchten, manche wehren sich aber auch. Überraschungen sind geplant: Ein vermeintlich leichtes Opfer könnte sich als veritabler Werwolf entpuppen. Dadurch soll die Welt lebendiger und unberechenbarer werden.

Außerdem werden die Stadtwachen die Verfolgung aufnehmen, dabei sollen umstehende Wachen ebenfalls reagieren, wenn ihre Kameraden einen flüchtigen Verbrecher verfolgen. Diese „Heat“, also die Aufmerksamkeit, die nach einer frischen Tat entsteht und die Wachen anlockt, soll relativ rasch verblassen. Dabei sammelt ein Verbrecher allerdings eine Art Kopfgeld, auf das dann „Enforcer“, andere Spieler im Dienste der Ordnungsmacht, Jagd machen können.
Zu diesem Dienst für die Gerechtigkeit können sich Spieler mit dem Anziehen eines Wappenrocks melden – dadurch werden sie auch für Open World PvP markiert.

Das System soll nicht nur ein reines „Katz und Maus“-Spiel zwischen Verbrechern und Gesetzeshütern werden, sondern man plant das komplexer anzulegen – mit einer „Capture the Flag“-Mechanik (dem Zurückbringen von Diebesgut) oder dem Nachspüren von Diebesunterkünften.

Ferner sollen Verbrecher und Gesetzeshüter eigene Skill-Linien erhalten.


In den letzten Tagen fand ein Gilden-Gipfel im Hauptquartier von Zenimax statt, wo die Entwickler von The Elder Scrolls Online ihre Karten auf den Tisch legten und Pläne für die nächsten Monate und vielleicht sogar Jahre besprachen. Dieser Artikel ist Teil unserer Berichterstattung darüber. Mehr zum MMO TESO gibt’s auf unserer Themenseite.

Quelle(n):
  1. TF

Hearthstone: Blizzard öffnet sich für iPhone und Android nach N64-Debakel vor 14 Jahren

Das Online-Kartenspiel Hearthstone ist obenauf. In der Entwicklungsphase war das nicht immer so. So sei es am schwersten gewesen, die führenden Köpfe bei Blizzard selbst vom Game zu überzeugen. Außerdem gab es nach einem eher misslungenen Port von Starcraft auf den N64 lange Vorbehalte gegen andere Plattformen bei Blizzard.

Holy Shit – Das hat funktioniert!

In einem Interview von Chris Metzen mit Polygon über den Werdegang Blizzards ist auch ein Kapitel dem Kartenspiel Hearthstone gewidmet, das für riesige Zuschauerzahlen bei Twitch sorgt und mittlerweile 20 Millionen Spieler hat. Das sei so nicht geplant gewesen, wie Chris Metzen, sagt: „Wir haben nicht mit einem erdumspannenden Erfolg gerechnet. Es war nur ein kleines Ding, das wir mit viel Liebe gemacht haben. Aber Holy Shit, es hat funktioniert!“

Hearthstone Board in World of Warcraft


Hearthstone sei vom Team 5 bei Blizzard entwickelt worden. Team 1 kümmere sich um Starcraft, Team 2 um die World of Warcraft und Team 3 widme sich der Diablo-Franchise. Team 4 hatte es mit Titan zu tun, dem geplanten Next-Gen-MMORPG, und das „Team 5“ – deutlich kleiner als die anderen – wollte etwas entwickeln, das aus der Blizzard-Begeisterung für Magic: The Gathering entstand.

Das habe man, erzählt Metzen, gerade zu den noch beschaulichen Anfangszeiten von Blizzard geradezu exzessiv gespielt. Die Firma wurde dann größer, als Starcraft in Asien einschlug, und später nochmal, als sich World of Warcraft zu dem Giganten entwickelte, den wir heute alle kennen.

„Was zur Hölle macht Ihr da eigentlich?

Als die Idee von Hearthstone entstand und im mittlerweile gewachsenen Blizzard die Runde machte, sei das Projekt nicht überall mit offenen Armen aufgenommen worden: „Ich kann wirklich nicht sagen, dass jeder hier begeistert von dem Projekt war. Manche fragten, was zur Hölle wir da eigentlich machen – und warum nur?“ Man habe den Kollegen mit Worten nie vermitteln können, was der Reiz von Hearthstone sei. Erst als es in einem spielbaren Zustand die Runde machte, verstummten die Kritiker.

Hearthstone Schurke


Hearthstone, das war klar, würde sich gut auf den neuen Plattformen für Spiele, auf iPhone und Android machen. Doch dagegen gab es bei Blizzard anfangs Vorbehalte, die in der Geschichte der Firma begründet seien. In 2000 habe man Starcraft aufs N64 portiert, das sei nicht so gut gelaufen. Danach habe man sich lange von allem ferngehalten, das nicht mit Maus und Tastatur spielbar sei.

Hearthstone auf Android, iPad und iPhone auch Zugeständnis an die neue Welt

Mittlerweile habe man aber die Zeichen der Zeit erkannt und sich wieder geöffnet: „Bei mir zuhause findet das meiste Gaming mittlerweile auf Tablets statt. Ich krieg sie kaum noch aus den Händen meiner Kinder. Wir sind sehr versierte Entwickler für den PC. Aber so wie sich die Welt verändert hat, müssen wir aufgeschlossen sein, was das Richtige für unsere Spiele ist.“

Diesem Umdenken bei Blizzard verdankt Hearthstone wohl auch seinen Port auf den iPad und den bevorstehenden auf iPhone und Android. Mit einer Ankündigung dafür wird zur Blizzcon in der 2. Novemberwoche gerechnet.

Destiny: Populären Gerüchten und Mythen nachgespürt – Video im Mythbusters-Stil

Im MMO-Shooter Destiny gibt es zahlreiche Mythen, Gerüchte und Legenden. Ein Video im Stil der „Mythbusters“ knüpft sich nun die populärsten Tower Legends vor.

„DefendTheHouse“ hat sich schon öfter populäre Videospiel-Mythen vorgenommen, um sie auf ihre Richtigkeit zu testen. In der Vorlage zu dieser, der TV-Show „Mythbusters“, tun das zwei Hobby-Pyromanen regelmäßig mit sogenannten „Urban Legends“ wie: „Wenn man gleichzeitig Brausepulver und Cola zu sich nimmt, bläht sich dann wirklich der Bauch auf und man explodiert?“ oder „Wenn man in einem abstürzenden Fahrstuhl kurz vorm Aufschlag hochspringt, passiert einem wirklich nichts?“

Nun kümmert sich „DefendTheHouse“ in Destiny um ganz andere Fragen wie: „Kann ich wirklich wen mit meinem Sparrow überfahren?“ oder „Kann ich dem Axion Bolt eines Warlocks ausweichen, wenn ich mich ducke?“

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Wem’s zu lahm ist, Gegner mit dem Sparrow-Trick zu killen, kann auch mal diese Variante probieren, die unter “Dinklebot, I Choose you” auf reddit kursierte. Auch ein popkultureller Hattrick wie man Destiny, Pokemon und Peter Dinklage (und damit indirekt Game of Thrones) in ein Meme bringt.

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Destiny: Raid-Finder ein Thema, Theorien zur Entwicklung nicht

Beim MMO-Shooter Destiny gibt es einen neuen Blogpost der Macher Bungie. Dabei entschuldigt man sich für die Troll-Anfälle des Kryptarchen, geht auf die Fan-Theorien zur Entwicklungsgeschichte kurz ein und redet offen über einen Raid-Finder.

Das wöchentliche Update zu Destiny ist eine wilde Mischung aus Fanfragen, Spaß und Informationen.

Engramm-Änderung führt zu lila Regen in Destiny

Destiny

In der ersten Hälfte des Blogs geht’s vor allem um den Kryptarchen Rahool. Dem sei gar nicht klar gewesen, wie grausam er in den letzten Wochen mit den Gefühlen der Fans gespielt habe. Die seien mit seltenen und legendäre Engramme zu ihm gekommen und er habe sie mit grünen Items dafür belohnt. Dadurch sei er wie ein Troll erschienen, der sich über den selbsterzeugten Frust auch noch amüsiert. Das sei ihm jetzt klar gemacht worden. Der Kryptarch habe erkannt, wie grausam er mit den Gefühlen der Itemsuchenden gespielt habe, und entschuldige sich dafür.

Neben einigen Pics zu den Troll-Anwandlungen des Kryptarchen, zitierte Bungie den unsterblichen Poeten, der früher mal als Prince bekannt war, zur aktuellen Gefühlslagen der Engramme.

I never meant to cause you any sorrow.
I never meant to cause you any pain.
I only wanted to one time to see you laughing.
I only wanted to see you.
Laughing in the purple rain.
Purple rain, purple rain!
„Purple“, also lila, ist auch die Farbe von legendären Gegenständen im Spiel. Mit „Purple Rain“ ist eine Flut von diesen legendären Gegenständen gemeint, die mit den Änderungen an den Engrammen jetzt auf die Spieler hernieder gehen soll.

Kein Kommentar zu Verschwörungstheorien

Destiny Venus Screenshot

In der letzten Woche seien viele Theorien zu Bungie und zur Entstehungsgeschichte aufgetaucht. Man werde sich dazu aber nicht äußern. Jeder Spieler und jeder Entwickler wolle, dass Destiny ein besseres Spiel werde als es jetzt ist. Sich mit Gerüchten und Klatsch zu beschäftigen oder wilden Theorien nachzuhängen, bringe das Ziel kein Stück näher.
Es sei wichtiger sich darauf zu konzentrieren, was noch vor dem Spiel liegt. Irgendwann, so sagt der Blog, sei vielleicht die Zeit gekommen, sich mit dem Entstehungsprozess von Destiny noch einmal zu beschäftigen, aber das sei dann nicht Sache des Community Managers oder dieses Blogs hier.

Damit geht Bungie auf die Fantheorien ein, dass das jetzt fertige Destiny das Ergebnis einiger Last-Minute-Änderungen war, bei denen Story-Elemente und ganze Zonen aus dem Spiel geschnitten wurden.

Raid Finder ist ein Thema

Destiny

Das Matchmaking, das Zusammenführen von Spielern, in Destiny ist ein großes Thema. Hier gibt’s einige Beschwerden der Fans, warum das nicht in Raids funktioniert. Viele Spieler haben Probleme, eine Gruppe für die Gläserne Kammer oder die wöchentlichen Dämmerungs-Strikes zu finden.

Das sei ein schwieriges Thema, so der Blog, denn der Raid sei für ein Team gedacht, das zusammenarbeitet und durch Dick und Dünn gehe. Allerdings habe man bei Bungie jetzt auch seltsame Geschichten darüber gehört, dass sogar völlig Fremde die „Gläserne Kammer“ zusammen bewältigt hätten.

Im Moment führe man intern Unterhaltungen darüber, ob man das Matchmaking auch auf die schweren Herausforderungen in Destiny ausweitet.

Das hat’s zwar nicht in den Blog-Post geschafft, aber für uns ist es das Video der Woche:

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Mehr zu Destiny gibt’s auf unserer gut sortierten Themenseite.

Quelle(n):
  1. Bungie

Elder Scrolls Online: Alles ändert sich – Kaiserstadt, Champion-System, neue Talentbäume

Beim Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online sind jetzt Details zu zwei der größten Änderungen bekannt geworden, die dem Spiel im nächsten Jahr bevorstehen. Mit dem Champion-System ändert sich die Charakterentwicklung, mit der Kaiserstadt die PvP-Zone Cyrodiil.

Kaiserstadt in The Elder Scrolls Online wird noch chaotischer als gedacht

Bei der Kaiserstadt, soviel wurde im Rahmen des Gilden-Summits klar, handelt es sich um eine PvE-Zone, in der PvP möglich sein wird. Die wohl wichtigste Information: Es können alle drei Reiche gleichzeitig Zugang zur Kaiserstadt haben. Der Zugang ist davon abhängig, ob ein Reich seine sechs eigenen Festungen hält. Die zu verteidigen wird daher entscheidend sein. .

Der Eingang, die Kanalisation, wird eine Art gigantisches Public Dungeon, das darauf ausgelegt ist, von einem oder zwei Spielern der Höchststufe durchquert zu werden. In der Kaiserstadt werden die Belagerungswaffen nicht funktionieren.

In Cyrodiil wird es Buffs geben, ähnlich wie die von den Mundussteinen. Allerdings werden Spieler sie nur temporär erhalten und sie können auf benachbarten Freunde ausstrahlen.

The Elder Scrolls Online: Kampf in Kargstein

Stats werden verzehnfacht, um genauer zu differenzieren

Das Champion-System, das in The Elder Scrolls Online das jetzige Veteranen-System ersetzt, macht einige Änderungen nötig.

Im Moment liegen die Stats zu dicht beieinander und sind daher schwer zu differenzieren. Daher wird man alle Stats im Spiel, um den Faktor 10 erhöhen, damit der Fortschritt durch die Champion-Punkte besser dargestellt werden kann. Wer jetzt 2.500 HP habe, hätte nach der Umstellung dann 25.000.

Außerdem greift man gravierend in die Stat-Mechaniken ein, schafft die jetzigen Soft-Caps ab und begrenzt dafür die Punkte, die ein Stat aus einer bestimmten Quelle erhalten kann.
Durch diese neuen Maßnahmen soll es den Spielern leichter fallen, sich auf ein „Build“ zu spezialisieren und sich dadurch deutlicher von anderen Spielern derselben Klasse zu unterscheiden. Außerdem möchte man Gegenstände dadurch wichtiger machen.

Elder Scrolls Online PvP

Punkte wandern in komplett neue Konstellationen

Schon mit dem Update 5 werden die Spieler die ersten Auswirkungen dieser Design-Änderung spüren. Der Passiv-Bonus durch Veteranen-Ränge wird geringer, dafür können Spieler nun aktiv Punkte investieren.

Diese Punkte gehen in drei verschiedene „Konstellationen“, das System erlaubt es aber nicht, dass ein Spieler nur Punkte in einen dieser Bäume investiert, sondern macht es erforderlich, dass die Punkte abwechselnd in die Konstellationen fließen. Diese Konstellationen sind den Sternbildern aus The Elder Scrolls Online nachempfunden und gewähren, wenn man Meilensteine erreicht, besondere Boni.

The Elder Scrolls Online


Mein MMO meint: Das sind krasse Änderungen, die hier in zwei Tagen verkündet werden. Sie werden TESO und die Spieler dort sicher bis weit in 2015 hinein beschäftigen.

Es ist eine interessante Ideen, den Spielern schon jetzt zu sagen, was sie wahrscheinlich in einem Jahr oder darüberhinaus erst erwarten wird. Das hat natürlich den Vorteil, dass die Entwickler Gelegenheit haben, das Feedback der Fans zu bekommen und zu vearbeiten. Hat aber auch den Nachteil, dass man immer das Gefühl hat, ein Spiel zu spielen, das gerade dem unterlegen ist, das man in einem halben oder einem ganzen Jahr spielen wird.

Die hier vorgestellten Änderungen sind komplex und erfordern es sicher, dass man sich noch genauer mit ihnen beschäftigt und sie im Einzelnen vorstellt, wenn sie wirklich anstehen. Sicher ist hier noch nichts in Stein gemeißelt und kann sich, bis es wirklich live geht, noch ändern. Es ist in jedem Fall ein interessanter Ansatz den Fans gegenüber mit so offenen Karten zu spielen, dass man sie schon im frühen Stadium an diesen Design-Entscheidungen beteiligt.


Im Moment findet bei The Elder Scrolls Online ein Gildengipfel statt, auf dem es ungefähr 400 wichtige Informationen gibt, wir haben schon zweimal davon berichtet:

Die 6 besten Free-to-play-Online-Shooter im Vergleich

6 kostenlose Shooter mit reichlich MMO-Elementen stellen wir euch in diesem Artikel vor. Die Games sind Free-to-Play und finanzieren sich größtenteils über einen Ingame-Shop. Da kann schnell der Verdacht des Pay-to-Win aufkommen. Darauf, dass Skill und nicht der Geldbeutel entscheiden, und auf sonstige Features haben wir geachtet und präsentieren euch die besten kostenlosen Shooter. Für Zwischendurch oder als Main-Game: Ein Download lohnt sich immer und der Griff ins Portemonnaie bleibt aus.

6. Planetside 2: Hier spielt die Größe eine Rolle

Die Schlachten in Planetside 2 erinnern an alte Halo-Partien: Im Raumanzug und mit einer fetten Wumme geht es für eine von 3 Fraktionen in den Kampf. Unterstützt wird man von gepanzerten Fahrzeugen, Flugzeugen und Geschützen. Ziel: Kontrollpunkte und Basen einnehmen.

Planetside 2 F2P Aktion

Planetside 2 erinnert daher vom Spielprinzip stark an die Battlefield-Reihe. Doch gibt es einen entscheidenden Unterschied: Der Kampf endet nie. Hat man alle Basen eingenommen, sitzt der Gegner mit Sicherheit schon wieder an der ersten und nimmt diese ein. So entsteht ein stetiger Kreislauf ohne Ende. Vorsicht: Suchtgefahr. Dabei hat man die Auswahl zwischen 3 Fraktionen, die jeweils mit üblichen Klassen aufwarten wie beispielsweise Sanitäter oder leichte Angriffseinheiten.

Zur offiziellen Website von Planetside 2 und kostenlos spielen

Fazit: Planetside 2 sorgt mit riesigen PvP-Schlachten und der atmosphärischen Grafik für eine tolle Spielerfahrung. Alle spielrelevanten Items erhält man ohne Echtgeld und kann so sofort der Schlacht auf einem der vielen Gebieten beitreten. Für Fans der Battlefield-Reihe ein Muss! Planetside 2 soll übrigens auch bald auf der Playstation 4 erscheinen.

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5. Defiance: Spiel zur Serie!

Basierend auf der gleichnamigen Serie ist Defiance ein waschechter MMO-Shooter im Borderlands-Stil. Im Vergleich zu anderen Shootern hat man Zeit, die Welt zu entdecken und hetzt nicht von Gefecht zu Gefecht. Wer kein Geld für Destiny ausgeben will, sollte sich Defiance definitiv herunterladen!

Defiance

Der Online-Shooter von Trion Worlds, Defiance, steht in Verbindung mit der Sci-Fi-Serie. So wartet es mit einer tollen Story auf, die man natürlich noch besser versteht, wenn man der gleichnamigen Serie folgt. Die Spielwelt erinnert stark an Borderlands oder auch Fallout. Grafisch wirkt Defiance wie Borderlands, wobei einige Texturen matschig aussehen. Ausgeglichen wird das allerdings durch ein gutes Gamesplay und eine Menge Auswahl an Waffen sowie Fahrzeugen. So setzt man zum Beispiel Insekteneier auf den Gegner, spielt den klassischen Heiler oder metzelt sich via Minigun durch die Monstermassen.

Zur offiziellen Website von Defiance und kostenlos spielen

Fazit: Der kostenlose Shooter Defiance macht in Verbindung mit der Serie viel Spaß. Die Geschichten ergänzen sich und werden im Spiel durch ein ansehnliches Gameplay kreativ umgesetzt. Die Grafik lässt sich sehen, ist aber für größere Schlachten ausgelegt, weshalb hier und da auf Details verzichtet werden musste. Dafür gibt es eine große Waffenauswahl, zahlreiche Story-Missionen, dynamische Events und eine frei begehbare Welt, was das Spiel von klassischen “Gefecht-zu-Gefecht”-Games wie Planetside unterscheidet. Das Game bietet übrigens auch eine Free2play-Version für die Playstation 3.

http://youtu.be/4kPeaqmklwQ

4. Firefall: Endlich als fertiges Spiel auf dem Markt

Der Shooter Firefall hatte bereits zum Start eine lange Geschichte und viele Änderungen am Konzept hinter sich. Trotzdem ist Firefall ein spannendes Shooter-MMO geworden, das mit einer offenen Welt und einer schicken Grafik punktet.

Firefall Screenshot

Firefall hat es geschafft und wurde im Sommer 2014 endlich veröffentlicht. Nach einer langen Beta-Phase können sich die Spieler auf eine offene Spielwelt freuen. Für manche Quests geht es zwar in instanzierte Bereiche, was nicht stört, sondern sogar noch zusätzlichen Spielspaß bereitet. Unterstützt wird die Open-World-Atmosphäre von der Grafik, die die infizierte Copacobana um Rio wundervoll darstellt und zur Inszenierung der Story beiträgt. In First- oder Third-Person-Sicht geht es dann ans Eingemachte: Monster töten, durch die Gegend laufen, Erze sammeln – das typische Leben eines MMOlers eben.

Zur offiziellen Website von Firefall und kostenlos spielen

Fazit: Die lange Entwicklungszeit von Firefall hat dem Spiel gut getan. Besonders die offene Spielwelt begeistert und zum Start des Games war diese auch reichlich bevölkert. Das Gameplay ähnelt auch hier dem Offline-Shooter Borderlands. Mit Echtgeld erreicht man schneller Erfolge im Handwerk oder erhält permanente Mounts. Pay-to-Win gibt es so zum Glück nicht!

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3. Warframe: Koop-Shooter mit Katana

Sollten die Gegner in Warframe mal etwas näher kommen, können diese mit einem Katana einfach aus dem Weg geräumt werden. Der kostenlose Koop-Shooter fesselt aber nicht nur deswegen.

Warframe

Als Ninja-Einheit ist das Katana in Warframe nicht nur ein Gimmick, sondern eine fundamentale Waffe im Kampf für die Gerechtigkeit. Die Story rund um Warframe ist zwar nur provisorisch, dennoch hilft sie zu verstehen, warum man die Aliens überhaupt exekutieren muss. Das Spiel hat einige Änderungen hinter sich, wirkt aber jetzt als vollwertiges Free-to-Play, das einen stundenlang mit einer detaillierten Grafik und einem umfangreichen Upgrade-System fesseln kann. Man sollte übrigens auf keinen starren Shooter hoffen: Warframe lädt zu dynamischen Gefechten ein, bei denen dem Wort Ninja auch jene akrobatische Einlagen folgen, die man mit dem Namen verbindet.

Zur offiziellen Website von Warframe und kostenlos spielen

Fazit: Die etwas flache Handlung bringt einen nicht davon ab, in Warframe der Berserkerwut zum Opfer zu fallen. Aus der Entfernung wird mit der Waffe geschossen, im Nahkampf weicht man mit Rollen aus und enthauptet die Massen an Gegnern mit dem Katana … Ninja-Style. In verschiedenen Spiel-Modi zockt man zusammen im Koop mit seinen Freunden. Warframe ist für Koop-Freunde daher geradezu ein Pflicht-Titel! Es wird von vielen auch als das Destiny für den PC bezeichnet.

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2. War Thunder: Strategie auf dem Schlachtfeld

“I hear thunder but there’s no rain” – das stimmt nicht ganz, bei War Thunder regnet es und zwar Artillerie- und andere großkalibrige Geschosse vom Himmel. Wurden bisher futuristische Weltraumbummler in den kostenlosen Shootern gesteuert, fliegt man in War Thunder ein Flugzeug oder ist auf Panzerketten unterwegs.

War Thunder

Als direkter Konkurrent zu World of Tanks ist War Thunder eine MMO-Kriegssimulation. Zusammen mit anderen enthusiastischen Panzerfahrern wird nicht nur zu Lande, sondern auch in der Luft gekämpft, was noch mehr strategisches Denkvermögen erfordert. Aber nicht nur Strategie ist erforderlich: Wer seinen Gegner effizient ausschalten will, sollte gerade im Flugzeug seine Fähigkeiten voll ausschöpfen. Denn nur mit waghalsigen Manövern gelingt es, hinter Gegner zu kommen und diese gezielt abzuschießen. Die verschiedenen Flugzeugtypen haben dabei alle unterschiedliche Eigenschaften und können durch Upgrades zusätzlich verbessert werden. War Thunder ist kostenlos und lockt, wie so ziemlich jedes Free-to-Play, mit einem Item-Shop. Dieser gibt aber keine spielentscheidenden Vorteile.

Zur offiziellen Website von War Thunder und kostenlos spielen

Fazit: War Thunder ist anders als Planetside 2 oder Firefall. Nicht in der Zukunft, sondern in der Vergangenheit, im Setting des Zweiten Weltkrieges, spielt das Shooter-Spektakel. Neben Treffsicherheit und der vollen Kontrolle über die eigene Maschine wird vor allem auf Strategie und Realismus viel wert gelegt. Man lädt sich mit War Thunder kein Pay-to-Win, sondern einen sehr guten Free-to-Play-Shooter herunter.

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1. World of Tanks: Mit den Ketten durch den Dreck

Das wohl erfolgreichste Free-to-Play auf dieser Liste ist World of Tanks. Ähnlich wie in War Thunder steuert man auch in World of Tanks keinen wildgewordenen Weltraum-Ninja, sondern verlässt sich auf massiven Stahl und die Feuerkraft des Geschützes.

World of Tanks Battle

World of Tanks begeistert vor allem durch spannende Schlachten, die auf riesigen Maps stattfinden. Auf hohem Niveau geht es hingegen schonmal etwas gemächlich zu: Wer sich zuerst zeigt wird gnadenlos niedergeschossen. Strategie und ein guter Vorstoß sind daher das A und O, wenn es um den Sieg geht. Hat man gewonnen, kann man seine verdienten Punkte für eine bessere Mannschaft oder eine stärkere Wumme ausgeben. Was uns besonders gefällt: Jeder Panzer hat seine Berechtigung. Die kleinen dienen der Aufklärung und sind schwerer zu treffen, während die größeren Panzer für pure Zerstörung sorgen. MMO-Rollen mal anders.

Zur offiziellen Website von World of Tanks und kostenlos spielen

Fazit: World of Tanks brachte das Third-Person-Tactic-Shooter-Genre ins Rollen … oder besser gesagt auf die Ketten. Als Free-to-Play gibt es einen Ingame-Shop, der aber auch hier keine spielentscheidende Vorteile bringt. Zu empfehlen ist die Panzer-Simulation daher für jeden, der keine Waffe in der Hand halten will, sondern gerne mal in einer sitzen möchte.

http://youtu.be/ZJjgDrqZFqE

Alle hier vorgestellten Spiele haben besondere Eigenschaften. Für viel Strategie und etwas gemächlichere Action empfehlen wir die beiden Panzer-Game World of Tanks und War Thunder. Wer eher auf schnelle und ausufernde Kämpfe steht, sollte sich Warframe nicht entgehen lassen. Firefall ist hingegen etwas für Entdecker: Die Welten sind groß und laden zu ausgedehnten Spaziergängen im Weltraumanzug ein. Gefallen hat uns auch die Verbindung von Computerspiel und Serie bei Defiance. Hier kommen vor allem Sci-Fi-Fans auf ihre Kosten. Im Gegensatz zum PvE-lastigen Titel Defiance steht Planetside 2. Hier kriegt der Spieler gute alte PvP-Hausmannskost mit riesigen Gebieten und endlosen Schlachten.

Jedes Spiel ist einen Download wert. Bezahlt werden muss dafür nichts und auch Pay-to-Win gibt es bei diesen Games nicht!

Guild Wars 2: Indizien für Gilden-Raids mehren sich

Bei Guild Wars 2 gibt’s keine Raids, nur Open World Bosse. Die Zeichen mehren sich dafür, dass sich das bald ändern könnte.

PCGamesN hat sich mal den Deerstalker von Sherlock Holmes geliehen und spürt ArenaNet nach. Ist da vielleicht was im Busch, plant man die Einführung von Raid-Content? Eine Stellenausschreibung sucht jetzt bei Guild Wars 2 nach einem „Game Designer: Raid Content“. In der Jobbeschreibung wird ausdrücklich nach einem Designer gesucht, der sich mit Bosskämpfen der oberen Kategorie auskennt und Erfahrung mit Kampfsystemen hat, die zahlreiche Spieler betreffen. Klingt nach einem Boss-Designer.

Chris Whiteside ist ein Fan von Gilden-Raids in Guild Wars 2

Außerdem, so PCGamesN, habe Chris Whiteside, der Studio Design Direcotr, vor drei Wochen im Guild-Wars-2-Forum auf Vorschläge von Spielern äußerst positiv reagiert, die sich permanenten Raid-Content im Spiel wünschten. Er sei persönlich dafür, halte das für eine tolle Idee und möchte es in die Lebendige Welt integrieren. Er liebe den Marionetten-Kampf und konnte es offenbar gar nicht erwarten, mit den Fans das zu diskutieren.

Dabei ging es im Gespräch vor allem darum, wie man das Leben von Gilden in Guild Wars 2 verbessern kann, um stärker auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Und offensichtlich wünschen sich einige Gilde Raid-Content im Spiel. Whiteside mag die Idee, sowas zu bringen, am besten mit der Story verknüpft, die Raids könnten taktische Herausforderungen bieten und Belohnungen gewähren, die zeigen, dass man als Gilde den Raid wirklich geschafft habe.

Die Anzeichen sind da, die Diskussion ist eröffnet, fest steht nichts. Zumindest scheint Raid-Content für Guild Wars 2 ein Thema zu sein, über das man in den heiligen Hallen ArnenaNets laut nachdenkt und es in Betracht zieht.

In diesem Youtube-Video könnt Ihr das Marionetten-Event vom Anfang des Jahres nochmal miterleben, gilt bisher als eines der Highlights in der Geschichte von Guild Wars 2:

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Mehr zu GW2 findet Ihr auf unserer Guild-Wars-2-Themenseite.

Quelle(n):
  1. PCGamesN
  2. Playmassive

H1Z1 geht voran: 80 Minuten Gameplay mit neuen Features

Beim Survival-MMO H1Z1 gewährten die Entwickler von SOE neue Einblicke in ihr Spiel. Neben frischen Gebäuden wie der Polizeistation und einem Supermarkt stellte man auch einige Features aus dem Craftingbereich vor. Außerdem sah man in H1Z1 nun fortgeschrittene Waffen, Graffiti, bewusstseinsverändernde Substanzen und den Farm-Teil des Spiels.

Bei H1Z1 hat es die letzten Wochen kaum Gelegenheit gegeben, neues Gameplay zu sehen. Das lag daran, dass SOE eine neue Sound-Engine implementiert hat und alles, was derart dicht am Code liege, sorge dafür, dass das Spiel in den Wochen danach ziemlich instabil laufe, verriet Steve George, der Producer von H1Z1 in einem Stream.

Diese Informationsarmut in den letzten Wochen hat aber auch was Gutes: Zum ersten Mal seit langem gab’s in einem Stream richtig viel Neues zu beobachten und zu entdecken.

Bestanden die Streams in den letzten Monaten vor allem daraus, dass Anfänger die immer gleichen H1Z1-Rituale abhielten, starteten Paul Carrico, der Crafting-Designer von H1Z1, und Producer Steve George ihren Stream schon deutlich aufgerüstet, sozusagen mitten im Spiel. Ein Fundament für ein Fort am Rande einer Straße war schon gelegt, das nötige Crafting-Material vorhanden und so konnten die Fans mal sehen, wie sich H1Z1 nach den ersten paar Stunden spielen wird, die sie wie beim Murmeltier-Film nun wirklich schon oft genug erlebt hatten.

H1Z1

Graffiti und Drogen – H1Z1 im Großstadtrausch

Zu den Highlights des Streams gehörte die Erkenntnis, dass es in H1Z1 tatsächlich bewusstseinsverändernde Substanzen geben wird. Zwar war schon länger bekannt, dass die Spieler aus selbst angebautem Korn Ethanol gewinnen und daraus auch „Moonshine“, Schwarzgebrannten, herstellen können würden. Im Stream war diesmal allerdings „Sizzle“ zu sehen, eine Art Zuckerrausch-Droge, die auch auf dem Bildschirm seltsame Effekte auslöste.

Ebenfalls neu: Die Streamern konnten über einen Tastaturbefehl ihre Hütte mit einer Art Graffiti zieren. Ob das Spieler später mal ohne Dev-Tools auch hinbekommen, weiß man nicht. Graffitis würden sicher gut zu der Welt von H1Z1 passen. Und neulich fragte der Twitter-Account bereits, was die Spieler an eine Art Survival-Schwarzes-Brett schreiben würden.

H1Z1 Dynamisches Wetter

Autos haben jetzt Kofferraum und Batterien; Helme und Polizeistation neu

Insgesamt wirkt die Welt von H1Z1 nun deutlich komplexer und abwechslungsreicher als in den letzten Monaten. Auch wenn man wohl im Moment den Spawn der Zombies etwas nach unten korrigiert hat. Dadurch war es aber möglich, das neue Loot-System zu betrachten. In einem Supermarkt gab es vor allem Lebensmittel, in einer Lagerhalle fanden die zwei eine Axt und einige Handwerksgegenstände und in einer neu gestalteten Polizei-Station durchwühlten sie die Schränke und Spinde nach Schusswaffen.

Besonders angetan zeigten sich die Entwickler von einem neuen „Patriot Motorradhelm“ in den US-Farben. Jeder, der damit erwischt wurde, fand sich bald vor einer Flinte wieder mit der Aufforderung, das Ding sofort fallen zu lassen. Ein Vorgeschmack auf den Psychoterror und die Spielchen der Spieler untereinander, die auch in H1Z1 Einzug halten werden. In DayZ sind die, wie man weiß, ausgeprägt.

Deutlich mehr Features und Eigenschaften haben die bisher einzigen Fahrzeuge im Spiel, die Jeeps, erhalten. Sie verfügen jetzt einen geräumigen Kofferraum und können verriegelt werden, wenn man drin sitzt, so dass nicht jeder sofort reinspringt, wie in früheren Streams. Und sie haben Batterien, die ausgebaut werden können, wodurch das Fahrzeug fahruntüchtig wird.
Im weiteren Verlauf des Streams ging es dann vor allem ums Craften und Base-Building.

Alles in allem war der Stream sicher beruhigend für die Skeptiker, die denken, bei H1Z1 gehe es zu langsam voran oder dass das Spiel zu einer reinen Ballerorgie ausarten könnte.

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Wem der ganze Stream zu viel ist, auf youtube ist ein 7:30 Minuten Highlight-Video aufgetaucht.


Mehr zu H1Z1 erfahrt Ihr in unserem großen Preview zum Game.

ArcheAge: Zwei Millionen Spieler und da sind die Bots schon rausgerechnet

Das Sandpark MMO ArcheAge erfreut sich einer großen Beliebtheit. Zwei Millionen Spieler haben sich bereits für das Game registriert, und da hat man hunderttausend Bots, die man mittlerweile entsorgt hat, schon rausgerechnet.

ArcheAge: Zwei Millionen Spieler, richtig erfolgreich

Trion Worlds CEO Scott Hartsman wendet sich in einem Brief an die Fans und hat Zahlen dabei. Zwei Millionen Spieler haben sich mittlerweile für die westlichen Version von ArcheAge registriert. Das liegt weit über den Erwartungen. Und wie er sagt: „Da sind die Bots und gebannten Accounts schon rausgerechnet.“

ArcheAge Umgebung

ArcheAge dreht am Bot-Detector und am Spam-Filter

Eine wichtige Information, denn Bots waren einen der bestimmende Themen der letzten Zeit. Wie der Community Manager Scapes mitteilt, war der Bot-Detector in den Anfangswochen noch „zu konservativ“ eingestellt, also zu vorsichtig. Da hat man in der letzten Woche dran gedreht und möchte so die Zahl von faulen Äpfeln in ArcheAge nach unten korrigieren. Sechs-stellig, also in die Hundertausende, gehe die Zahl der erwischten und gebannten Accounts mittlerweile, so Hartsman.

Aber nicht nur Bots sind ein Problem, auch Spam stört die Spieler. Hier hat man bisher mit einem Provisorium gearbeitet und möchte nun das System installieren, das auch bei Rift für möglichst spamfreie Unterhaltungen sorgt. Darauf schwört man bei Trion Worlds. Wie Hartsman mitteilt, sei eine Lieferung eingegangen, die bald dafür sorgen werde, dass die Welt von ArcheAge deutlich weniger von Goldsellern und Spammern heimgesucht wird.

ArcheAge Schiffschlacht

In Zukunft: Kleiner Patch, Auroria, großer Patch, Events

Ansonsten geht’s im Brief von Hartsman um das, was die Producer von ArcheAge, Victoria Voss, in Interviews mit uns und anderen Medien in der letzten Woche schon verkündet hat: ArcheAge hat die Anfangsphase hinter sich gebracht, jetzt steht mit der Öffnung von Auroria, dem Nordkontinent, ein wichtiger Meilenstein an.

Zudem arbeitet man fleißig daran, den aktuellen koreanischen Patch 1.7. in den Westen zu bringen. Der wird einiges auf den Kopf stellen. Und Events bereitet man außerdem noch vor – etwa zu Halloween.

Patch 4.11 bringt Erschwernisse für Goldseller, Erleichterungen für Heiler

Jetzt ganz kurzfristig kommt der nächste Patch auf die Spieler zu, der 4.11er. Der bringt schon die ersten Erschwernisse für Goldseller, denn um in den größeren Kanälen zu sprechen, bedarf’s ab sofort der Stufe 15. Außerdem hat man ein Herz für Heiler entdeckt und gibt Heiler-Waffen als Quest-Rewards und in Hasla aus, jenem furchtbaren und wundersamen Ort, wo Spieler ihr Endgame-Gear mit verschiedenen Tokens zusammengrinden.

Außerdem entlastet man den etwas geschwätzigen Gerichts-Kanal von Zwischenrufen. Nur noch am Prozess Beteiligte können in diesem speziellen Chat sprechen. Und die Haut des Kraken wird widerstandsfähiger, nur noch Belagerungsmaschinen sollen sie in Zukunft durchdringen können – und Ja, dazu zählen auch Kanonenkugeln.

Rift: Erweiterung verschiebt sich auf den 22. Oktober

Die Erweiterung „Nightmare Tide“ verschiebt sich beim Dark Fantasy MMO Rift um zwei Wochen nach hinten auf den 22. Oktober.

Gestern haben wir die Nachricht gebracht, dass „Nightmare Tide“ in die einwöchige Open-Beta geht. Kurz danach gab Ocho, Community Manager bei Trion Worlds, bekannt, dass die Beta bisschen länger dauern wird: Der Release von „Nightmare Tide“ verschiebt sich.

Dahinter steckt keine große Geschichte, kein gravierendes Einzelereignis, sondern lediglich die Erkenntnis, dass man noch ein bisschen mehr Zeit braucht, um den Spielern ein optimales Ergebnis zu liefern.

„Release-Daten sind knifflig“, schreibt Ocho, „die einzige Möglichkeit, sie verbindlich zu geben, wäre es, die Erweiterung erst Monate, nachdem die Arbeit daran abgeschlossen ist, zu veröffentlichen.“ Das Team habe die letzten Wochen hart an der Erweiterung von Rift gearbeitet und sei begierig darauf gewesen, den gesetzten Termin zum 8. Oktober einzuhalten. Nach einer erneuten Ansicht und dem Feedback aus der Open Beta hält man’s jetzt aber für keine gute Idee, die Deadline auf Biegen und Brechen einzuhalten.

Quelle(n):
  1. Rift Forum

Destiny: Xur ist wieder da – Wochenend-Händler für seltsame Münzen

Beim MMO-Shooter Destiny ist Xur, der Agent der Neun, wieder aufgetaucht. Als einzige Währung akzeptiert er seltsame Münzen, dafür lockt er mit exotischen Waffen und Rüstungsteilen.

Jeden Freitag um 11 Uhr in Deutschland (in den USA um 2 Uhr Nachts) taucht im Turm an einem versteckten Ort Xur auf. Der führt exotische Gegenstände, die zufällig aus einem Pool an Items ausgewählt werden. Immer steht er etwas versteckt, immer suchen die Hüter aufs Neue nach ihm.

Xur – Der schönste Wochenend-Besuch in Destiny

Ein wenig ist es so, als seien die Spieler mit Xur in einer Art Fernbeziehung und holten ihn jeden Freitag vom Bahnhof ab, wissen aber nicht so recht, in welcher Laune er sich befindet. Okay, und an welchem Gleis er ankommt, wissen sie auch nicht.

Aber warum wird er so heiß erwartet? Ganz einfach, er hat so leckere Pralinen dabei: Im Angebot befinden sich jeweils ein exotisches Rüstungsteil für die drei Klassen in Destiny und zusätzlich noch eine exotische Waffe. Die exotischen Gegenstände in Destiny sind in der Lage, die Grenzen der normalen Items zu sprengen.

Destiny-VexMythoclast
Darauf hoffen viele: Die Vex Mythoclast, aber es ist unklar, ob Xur überhaupt Raid-Items aus dem harten Modus führt.

Sie haben festgelegte Stats; Sonderfertigkeiten, die man erhält, wenn die Waffen aufgewertet werden, und verfügen über das Potential, die vollen 30 Licht-Punkte zu erreichen. Zusammen mit drei aufgerüsteten legendären Rüstungsteilen aus dem Raid „Die Gläserne Kammer“ kann ein exotisches Rüstungsteil von Xur dem Hüter zur Licht-Stufe 30 verhelfen.

Dabei verschenkt Xur die exotischen Rüstungsteile allerdings nicht, sondern verlangt 13 seltsame Münzen dafür, 23 sogar für die exotische Waffe, die er dabei hat.

Wo ist Xur und was hat er dabei?

Wann spawnt Xur und wie lange bleibt er da?
Xur spawnt 11 Uhr Freitag und bleibt bis Sonntag um 11 Uhr an seinem Platz.

Wo ist Xur?
Xur ist vom 3. bis zum 5. Oktober direkt neben den Klassenhändlern der Vorhut.

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Was hat Xur alles dabei?

Den exotischen Helm für Titanen: Helm of Saint-14 – 13 seltsame Münzen

Destiny-Helm-of-Saint

Achlyophage Symbiote, einen exotischen Helm für Jäger – 13 seltsame Münzen

Destiny-achlyophage_symbiote

Sunbreakers, exotische Handschuhe für den Warlock – 13 seltsame Münzen

Destiny-Sunbreakers

Das Impulsgewehr Red Death – für 23 seltsame Münzen

Destiny-Red-Death

Ein exotisches Helm-Diagramm für 23 Motes of Light – Öffnen auf eigene Gefahr.

Quelle(n):
  1. reddit

Destiny Selbstmord-Bike: Legendärer Sparrow „Timebreaker“ hat gefährlichen Overdrive

Beim MMO-Shooter Destiny tauchen nach und nach kleine Gimmicks und Besonderheiten auf. Eine davon ist der legendäre Sparrow „Timebreaker“, den es von Endboss Atheon aus dem Raid „Die Gläserne Kammer“ gibt. Der Sparrow beschleunigt schneller als gut für ihn ist.

Ein Sparrow in Destiny ist das Landvehikel der Wahl von angesagten Hütern. Ein ganz besonderes Hover-Bike droppt der Endboss Atheon aus dem Raid „Die Gläserne Kammer.“ Es ist ein relativ seltener Drop aus einem Raid, den bisher nur wenige gesehen haben. Demzufolge haben ihn auch nur wenige Spieler errungen.

Jetzt wäre ein legendäres und seltenes Bike ohnehin schon cool, weil’s halt kaum wer hat und es ein echter Blickfänger ist , aber „Timebreaker“ hat deutlich mehr zu bieten als nur seine Seltenheit oder ein windschnittiges Äußeres, das Selbstmord-Bike kann wirklich auf sich aufmerksam machen: Das wohl schrägste Bike in Destiny ist schneller als gut für den Hüter ist.

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Timebreaker kann mit den Schultertasten R2 und L2 serienmäßig nach links und rechts ausweichen. Drückt man beide Tasten gleichzeitig, schaltet der Sparrow in den Overdrive und beschleunigt tierisch. Doch sollte man aufpassen, wenn man die Tasten zu lange hält … denn dann fliegt einem Timebreaker um die Ohren.

Destiny-Timebreaker

Was man mit so einem Sparrow in Destiny alles anstellen kann, seht Ihr in diesem Beitrag.

Quelle(n):
  1. reddit

Elder Scrolls Online schaut sich was von WildStar ab: Bronze, Silber, Gold in den Verliesen

Das Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online schaut sich vom Konkurrenten WildStar ein Belohnungs-System in den Dungeons ab.

Im Moment findet bei Zenimax ein Gildengipfel statt. 20 Vertreter von Gilden und Gemeinschaften hat man sich ins Hauptquartier eingeladen, um denen, die’s wirklich angeht, vorzustellen, welche Änderungen auf The Elder Scrolls Online zukommen. Mit welchen Ideen man spielt, was man sich so vorstellt. Zenimax ist gespannt auf die Reaktion der Fans und will sie auf dem zukünftigen Weg früher einbinden. Eines der Highlights des ersten Tages: Bei den täglichen Dungeons, die mit dem Update 5 kommen werden, schaut man sich was vom Konkurrenten WildStar ab.

So soll es möglich sein, die täglichen Verliese mit verschiedenen Ergebnissen abzuschließen: Bronze, Silber und Gold. Bei WildStar gibt es ein ähnliches System, das da zwischenzeitlich für Probleme sorgte.

Für einen Bronze-Lauf müssten in The Elder Scrolls Online dann zum Beispiel lediglich die drei Haupt-Bosse eines Verlieses besiegt werden, für einen silbernen Schlüssel zusätzlich noch die Mini-Bosse. Für den goldenen Schlüssel könnte es dann auf Zeit gehen, zusätzliche Bedingungen müssten erfüllt werden. Je nachdem, wie die Gruppe abschneidet, bekommt sie dann eine höhere Belohnung.

Die Verliese werden mit dem Update 5 auf die Stufe des Gruppenleiters skalierbar. Die Unerschrockenen dienen als Questgeber.

The Elder Scrolls Online

Die Welt von The Elder Scrolls Online soll klickbar werden

Neben den Änderungen in den Verliesen soll die Welt noch klickbarer und logischer werden. So soll es künftig in The Elder Scrolls Online ganz normal sein, sich aus einem Korb von Äpfeln auch einen Apfel zu nehmen und nicht etwa ein Stück Fleisch oder eine Glasflasche. Diese Änderung geht einher mit einer gründlichen Überarbeitung des Handwerk-Systems: Alles soll logischer, zugänglicher, klarer werden.

Mit so vielen neuen Gegenständen, die es zu looten gibt, möchte man das Inventar der Spieler entlasten: Pets und Sammelobjekte sollen eigene Fächer bekommen.

Kommt noch alles: Zauberweben, Giftmischen, Pferde-Rennen, Glas-Rüstungen

Außerdem bekräftigte man beim Gildengipfel weiterhin die Absicht, komplett neue Feature ins Spiels einzuführen. Neben dem schon bekannten „Spellcrafting“, dem Zauberweben, soll auch das Giftmischen kommen und eine Form von Pferde-Rennen ist ebenfalls bestätigt.

Die aus der Single-Player-Reihe bekannten „Glasrüstungen“ werden ebenfalls Einzug in die Welt von The Elder Scrolls Online halten.

The Elder Scrolls Online: Kampf in Kargstein


Wann diese Änderungen kommen, ist im Moment schwer zu sagen. Die Dungeons, soviel ist ziemlich sicher, werden wohl schon mit dem Update 5 renoviert. Das Update sollte bereits diesen Monat zumindest auf den Test-Server aufgespielt werden.

Im vorherigen Artikel zum Gildengipfel haben wir uns mit Änderungen im Handwerk und Kampfsystem beschäftigt, im nächsten wird’s wahrscheinlich um die Kaiserstadt und das Champion-System gehen.

Quelle(n):
  1. TF

ArcheAge: Die 10%-Rabatt-Frage für Gründer – Ein Missverständnis, sagt Trion Worlds

Beim Sandpark-MMO ArcheAge wurden den Gründern 10% Rabatt auf alle Einkäufe am Marktplatz versprochen, aber nicht gewährt. Das liegt an einer missverständlichen Formulierung, sagt nun Trion Worlds.

Die ursprünglichen Probleme in ArcheAge – wie lange Warteschlangen – sind mittlerweile gelöst und wurden durch andere ersetzt. So machen im Moment Botter im Spiel Probleme, es sind reihenweise Spieler gebannt worden und auf reddit ist man drauf und dran, gegen die Verwendung von Hackshield zu klagen. Alles irgendwie Themen, die nicht so richtig Spaß machen.

Zehn Prozent auf alles … sogar auf Tiernahrung

ArcheAge_volles-Boot

Ein Thema, das Gründer schon länger beschäftigt, das aber von den Warteschlangen zum Start fast verschluckt wurde, ist ein anderes: Die Gründer-Vorteile. Vor dem Start wurde Gründern versprochen, sie erhielten 10% Nachlass auf alle Marktplatz-Einkäufe, also auf alles, was sie im Laufe ihrer ArcheAge-Karriere im Cash-Shop des Spiels erstehen würden. Nun hört sich 10 Prozent nicht wahnsinnig viel an, aber das läppert sich mit der Zeit zusammen und mag für den ein oder anderen den Ausschlag gegeben haben, doch das Paket zu kaufen.

Die Geschichte von ArcheAge ist eine Geschichte voller Missverständnisse …

Als ArcheAge dann wirklich live ging, war von dem 10%-Bonus aber nichts zu sehen. Die User meldeten sich daraufhin lautstark zu Wort und forderten Trion Worlds dazu auf, die Sache zu klären.

ArcheAge_ruhigeSee

Wie Trion Worlds sagt, stecke ein Missverständnis hinter diesem Problem. Zwar mochte man die Idee, wusste aber, dass es etwas sei, das man erst in Zukunft gewähren könne, da man die Unterstützung von XLGames, dem Entwickler, brauche. Deshalb habe man formuliert, dass der Bonus „nach dem Launch“ gewährt werde, die Spieler hätten aber – durch die Formulierung „after Launch“ – geglaubt, es sei damit „zum Launch“ gemeint.

Im Sinne des guten Willens ist man sich bei Trion Worlds der Probleme bewusst und arbeitet dran, die so großzügig wie irgendmöglich im Sinne der Spieler zu entscheiden. Dabei weiß man noch nicht, wann und wie dieser 10%-Rabatt gewährt werden wird, man weiß aber schon jetzt, dass er kommen und „rückwirkend“ zählen wird. Das habe im Moment hohe Priorität, man arbeite mit XLGames daran und will nicht eher ruhen, bis das zufriedenstellend geklärt ist.

Mein MMO meint: Ist bei MMOs natürlich immer eine komische Geschichte, wie viel einem dann die Rückzahlung in der Ingamewährung noch bringt, wenn man das Spiel vielleicht gar nicht mehr spielt.

Fairerweise sei gesagt, dass Trion Worlds im Falle der Abo-Gebühren ein weiteres Missverständnis auf die eigene Kappe genommen und zugunsten der Spieler beglichen hat.

Ist erstaunlich, auf was man als MMO-Entwickler alles achten muss: Was heißt “after Launch” und wie möchten die Spieler das verstehen? Wie möchten die Entwickler, dass sie es verstehen? Gar nicht so einfach.

Quelle(n):
  1. Trion Worlds Forum

Hearthstone: Abwechslung! Naxx-Brett jetzt zufällig im Spiel

Bei Blizzards kostenlosem Kartenspiel Hearthstone kann jetzt das Naxxramas-Brett auch im normalen Spiel auftauchen.

Das Brett, auf dem man in Hearthstone spielt, ist der Liebling-Tummelplatz all jener Zocker, die, während sie auf den Zug des Gegners warten, ihrem Spiel- und Fummeltrieb nachgeben möchten. Also Typen und Typinnen, die in der Kneipe auch jeden Bierdeckel in 742 Einzelteile zerpflücken und sich zum Nachtisch die Wachskerze vornehmen.

Da gibt’s Katapulte, die sich abfeuern lassen, Fenster, die aufgehen, irgendwelche Laternen: Es ist ein Spielplatz für jeden, der Prokrastination für nichts Unanständiges, sondern für einen Way-of-Life hält!

Mit Naxxramas, der Erweiterung, kam ein Brett neu ins Spiel, wo man am Rand den Mauszeiger in gottweißwelche grüne Brühe tunken konnte, um zu gucken, was passiert. Was man halt so macht.

Hearthstone

Bisher war das Naxx-Brett nur in den Bosskämpfen gegen die Schergen Kel’Thuzads im Einsatz. Seit gestern Nacht ist es dank eines Hotfixes von Blizzard in der üblichen Rotation drin, kann also in der Arena oder dem Spielen-Modus auftauchen. Im Moment rätselt man ein bisschen, ob das Brett nur für den Oktober passend zu den gruseligen Schlotternächten eingesetzt wird. Aber der Trend geht wohl dahin, dass es permanent im Spiel bleibt.

Das kam als lapidare Antwort der Blizzard Community-Managerin Christina Simms, CM_Zeriyah, zu einem Post auf reddit: Dort bemerkte ein Spieler den ungewöhnlich grünen und untoten Spielplatz, auf dem er sich da befand.

We added the Naxxramas game board to the game board rotation in the latest hotfix. Have fun!

Das ist zwar nicht gerade die angekündigte Erweiterung mit über 100 Karten oder der Android-Port, aber: Bisschen Abwechslung ist es in jedem Fall. Richtig viel in Hearthstone wird sich sicher zur Blizzcon Anfang November oder kurz danach tun. Hierfür werden Ankündigungen zum Android/iPhone-Port und zur nächsten Erweiterung erwartet.


Mehr zu Blizzards kostenlosem Online-Kartenspiel erfahrt Ihr auf unserer Hearthstone-Themenseite.

Quelle(n):
  1. reddit

Destiny: Engramm-Farmen am Rocketyard geht munter weiter

Beim MMO-Shooter Destiny erfreuen sich die Farmspots am Rocketyard ungebrochener Beliebtheit. Ein erwarteter erneuter Nerf mit dem gestrigen Patch blieb aus.

Was funkelt das so unwiderstehlich blau und lila in Destiny?

Die meisten haben wohl gedacht, dass das Höhlenfarmen in Destiny nun ein Ende hätte. Mit einem Hotfix wurden vergangene Woche gleich fünf der Höhlen geschlossen und Bungie machte deutlich: Wir wollen nicht, dass Ihr unser Spiel so zockt. Kurz danach kamen einige neue Spots auf, die sich vor allem um den Rocketyard drehten.

Mit dem Patch 1.02 rechneten viele mit einem Nerf der neuen Spots am Rocketyard. Doch Pustekuchen. Bisher hat sich noch nichts getan. Allerdings führte man mit dem Patch wertvollere Belohnungen für die täglichen und wöchentlichen Strikes ein. Vielleicht wollte man so Spieler von den Höhlen und Durchgängen weglocken, den stationären Spots in Destiny.

Doch gleichzeitig sorgt die Änderung bei den Engrammen nun dafür, dass Spieler noch mehr ihr Glück herausfordern. Immerhin ist das Funkeln von lilafarbenen Engrammen nach dem Patch noch ein bisschen verlockender geworden: Und was interessiert schon das sichere legendäre Item vom Ruf-Händler nächster Woche oder das mühselige Farmen von seltsamen Münzen, damit sich bei Xur ein Exotic kaufen lässt, wenn in der Höhle der nächste Super-Loot nur einen Schuss entfernt ist (außerdem gibt es einen Haufen EXP).

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Lässt es Bungie jetzt einfach so?

Das US-Magazin dualshockers vermutet sogar, das Ausbleiben eines Nerfs könne ein Eingeständnis von Destiny sein, dass die Spieler eben auf diese Art farmen möchten und dass man ihnen das ermöglicht.

Die neue Schatzhöhle, die mehr ein „Schatzdurchgang“ sei, wäre in jedem Fall noch voll operationsfähig und erfreue sich eines regen Zulaufs. Es sei ja wohl kaum möglich, dass die Entwickler diese neuen Spots nicht mitbekommen hätten. Daher wundert man sich darüber, dass die Höhlen auch nach dem Patch noch funktionieren.

Allerdings könnte es genauso gut sein, dass die verbliebenen Schatzhöhlen schon bald geschlossen werden. Wer also unbedingt sein Glück versuchen möchte, sollte sich vielleicht in den nächsten Stunden ranhalten. Der letzte Hotfix schlug auch ohne Vorwarnung und unverzüglich zu. Vielleicht wartet man jetzt nur kurz ab, um zu sehen, ob Spieler auch nach dem Patch noch von den Spots am Rocketyard Gebrauch machen.

Quelle(n):
  1. Dualshockers

Destiny: PSN kurzzeitig down, lief da die nächste DDOS-Attacke?

Das Playstation-Netzwerk (PSN) ist nicht erreichbar. Könnte die nächste DDOS-Attacke der unrühmlichen Gruppe Lizard Squad dafür verantwortlich sein?

Das Playstation-Netzwerk PSN ist seit einer Stunde nicht erreichbar. Damit sind Online-Aktivitäten auf der PS4 nicht möglich, worunter auch der MMO-Shooter Destiny zu leiden hat. Noch gibt es kein offizielles Statement zu diesem weltweiten Ausfall. Es sind keine Wartungsarbeiten geplant und der Service wird als online angeführt.

In den vergangenen Wochen hat sich eine Internetgruppe namens Lizard Squad einen Ruf damit erworben, gerade große Online-Spiele oder Dienste wie Destiny, Call of Duty, Guild Wars 2, Twitch und viele andere gezielt anzugreifen. Nachdem die Gruppe vor kurzem ihre Auflösung bekanntgab, ist sie seit einigen Tagen wieder aktiv.

Die Gruppe behauptet, gerade millionenschweren Konzernen mit ihren Aktionen beweisen zu wollen, wie anfällig sie sind und dass sie nicht genügend Geld ausgeben, um ihre Nutzer zu sichern. Dabei greifen sie mit DDOS-Attacken gerade populäre MMOs an – wie etwa Destiny – oder Dienste, die von Millionen genutzt werden, wie Twitch.

Ob die Gruppe hinter dem jetzigen Ausfall des PSN-Netzwerks steckt, weiß man noch nicht. Der Twitter-Account, über den die Echsen bisher kommunizierten, ist geschlossen.

Update 13:15: Das war nur ein kurzer Spuk, das PS4-Netzwerk läuft wieder.

Quelle(n):
  1. vg247

The Elder Scrolls Online: Handwerk und Kampf werden überarbeitet

Die Zukunft von The Elder Scrolls Online wird gerade im Hauptquartier von Zenimax verhandelt. Dort findet ein „Guild Summit“ statt, ein Gildengipfel. Den Fans wurden unter anderem Details zum Kampf-System und zum Crafting vorgestellt: So kommen zwei neue Crafting-Stile. Mit dem Update 5 gibt’s zudem ein starkes neues Item-Set.

20 Gilden- oder Communityleiter hat Zenimax zum „Guild Summit“ ins Hauptquartier eingeladen. Ganz dicht an den Fans will Zenimax sein. Die führende Köpfe in der Entwicklung stellen die geplanten Änderungen vor und diskutieren sie mit den Fans. Auf Tamrielfoundry ist jetzt eine Zusammenfassung der Präsentationen des ersten Tages aufgetaucht. Die ist so prall gefüllt mit Informationen über Details der geplanten Änderungen, die in den nächsten Monaten kommen, dass wir uns entschlossen haben, sie stückweise vorzustellen.

Kampf-System in The Elder Scrolls Online: Flow verbessern, Aktionen Gewicht verleihen

Bei den geplanten Änderungen zum Kampf-System in TESO dreht sich alles um den Flow, den Ablauf der einzelnen Aktionen. Es soll flüssiger werden, allerdings mit kleinen Pausen zwischen den Kampfschritten.

Der Autor von Tamrielfoundry, der die Videopräsentation sah, bemerkte, dass der Kampf mit zwei Waffen nun am coolsten aussehe und dass jeder Stab eine eigene Kampf-Animation erhalten habe. Außerdem wirke es jetzt so, als hätten die einzelnen Aktionen wirklich „Gewicht“.

The Elder Scrolls Online Patch

Zwei neue Handwerks-Stile: Dwemer und Xivyn

Beim nächsten Abschnitt der Präsentation stand das Crafting-System von Tamriel im Vordergrund:

  • Crafting-Tutorials sollen eingeführt werden.
  • Crafting-Quests sollen kommen, die nicht nur Inspiration und Materialien geben, sondern auch eine Art von Schatzkarte, die dann zu einer speziellen Ressourcen-Truhe führt.
  • Dwemer wird’s bald als neuen Crafting-Style geben, die Materialien dafür erhält man durch das Auseinandernehmen von Dwemer-Konstrukten.
  • Mit der Kaiser-Stadt kommt ein weiterer neuer Crafting-Stil, namens Xivyn – das ist der offizielle Name für den “Imperial Deadraic”-Stil, der schon länger angekündigt ist.
  • Mit dem Update 5 kommt ein neues 5-teiliges Item-Set, das es erlauben wird, zwei Mundus-Steine gleichzeitig aktiv zu haben, wenn man es denn vollständig trägt.

Die Kaiserstadt soll noch nicht im Update 5 kommen, aber relativ bald, wie zwar nicht auf dem Guild Summit, aber im offiziellen TESO-Forum vom Community Manager Kai Schober gesagt wurde. Wenn alles glatt geht, dürfte die Kaiserstadt die nächste größere Zone sein, die neu zu The Elder Scrolls Online kommt.


Wir werden Euch in den nächsten Stunden und Tagen über das Neueste in The Elder Scrolls Online auf dem Laufenden halten. Es sieht so aus, als kommt jetzt eine regelrechte Informationsflut auf uns zu, nachdem es die letzten Wochen seit der Quakecon eher ruhiger war. Dort stellte man umfangreiche Änderungen an The Elder Scrolls Online vor. Es scheint, als erhielten wir jetzt die Details dazu, als würden die noch ein wenig einsam in der Luft hängende Punkte verbunden.

Hier geht’s zum nächsten Artikel vom Gildengipfel bei TESO: Elder Scrolls Online schaut sich was von WildStar ab: Bronze, Silber, Gold in den Verliesen

Quelle(n):
  1. TF