Bei Blizzards kostenlosen Onlinekartenspiel Hearthstone steht der Port auf iPhones und jene Smartphones an, die das Android-Betriebssystem verwenden. Doch egal auf welchen Medium: Die Welt von Hearthstone soll vereint bleiben. Alle werden, wenn’s nach Blizzard geht, gegen- und miteinanderspielen können. Und es geht nach Blizzard. Ein Handelssystem wird aber voraussichtlich niemals ins Spiel kommen.
Während der Port auf die Smartphones noch dauert, wird es noch in diesem Jahr Hearthstone aufs Android-Tablet schaffen. Auf dem iPad läuft es ja schon eine Weile. Doch je mehr Plattformen in den Genuss Hearthstone kommen, desto größer wurde die Frage, ob die auch alle zusammenspielen würden.
Schlüssel für kleine Displays sollen im minimalistischen Interface liegen
„Ja“, sagt nun Hamilton Chu, der Producer von Hearthstone, in einem Interview mit der PC Gamer. Er finde es eine tolle Sache, dass man eine einzige riesige Spielerbasis habe: „Wenn man spielt, hat man keine Ahnung, ob der Gegenüber auf einem PC oder einem iPad unterwegs ist. Es spielt auch keine Rolle. Es ist für das Spiel egal und für die Spieler untereinander.“
Bei Hearthstone hat man sich mit der Benutzeroberfläche viel Mühe gegeben und jeden einzelnen Knopf auf seine Funktion hinterfragt, um das UI so einfach und benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. Genau davon will man nun beim Port auf Systeme mit kleinerem Display profitieren.
Handel mit Karten wird wohl nie kommen
Eine Funktion, über die oft gesprochen wird, ist die Möglichkeit, doch untereinander Karten zu handeln. Das schließt Chu aber aus. Das liege nicht daran, dass man mit dem Auktionshaus in Diablo bei Blizzard durchwachsene Erfahrungen gemacht habe, sondern einfach im Zugang, den man sich für Hearthstone wünscht. Hätte man ein Auktionshaus, hätte man auch Kartenwerte, Diskussionen darüber, was eine bestimmte Karte wert sei oder eben nicht, und zahlreiche andere Aspekte, die man in Hearthstone nicht wolle.
Bei den sozialen Interaktionen verfolgt man ebenfalls eine „Weniger ist mehr“-Philosophie. Die beschränkte Art, über vorgefertigte kurze Emotes miteinander zu kommunizieren, schließt Möglichkeit für wirklich „negatives“ Benehmen aus und überlässt es dem Spieler zu überlegen, was der Gegner mit einer bestimmten Aktion jetzt meint. Für die Zukunft arbeitet man aber an einem „Zuschauer“-Modus.
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Für das Space-Game Elite:Dangerous ist jetzt eine fünfzehnminütige Doku erschienen, die interessierten Fans einen Blick hinter die Kulissen gewährt.
Elite: Dangerous, ein Liebhaberprojekt von David Braben, kann auf eine wirklich lange Tradition zurückblicken. 1984 (in der Doku sieht man Bilder aus jener Zeit) begann alles mit dem ersten Elite. Ruhm und Ehre sammelte die Franchise dann Mitte der 90er.
Jetzt ist Braben mit einem Kickstarter-Projekt am Start und er und einige der Mannen, die er um sich geschart hat, sind – wie man ebenfalls in der Doku sehen kann – schon im besten Alter. Man fühlt sich der ehemals entwickelten Vision verpflichtet und will “Frontier-Geist” der Klassiker mit den jetzigen Möglichkeit der Technik neuinterpretieren.
Eines der interessantes Probleme, das in der Doku beleuchtet wird, dreht sich um die ganze “Im Weltall gibt es keine Geräusche”-Geschichte. Wie der “Head of Audio”, Jim Cross, sagt, sei das dann doch ein Erkenntnis der Wissenschaft, die er aufgrund seiner Arbeit lieber ignoriert. Letztlich müsse man Kompromisse zwischen. Für das Spiel sei es essentiell wichtig, doch Soundeffekte zu erlauben.
Und jetzt wünschen wir Euch viel Spaß mit dem „Making-off“-Video, das einen Blick hinter die Kulissen gewährt.
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Der MMO-Shooter Destiny lockt jetzt abtrünnige Spieler mit reizvollen Geschenken. So sollen legendäre Waffen gratis verteilt werden.
Destiny ist jetzt seit knapp zwei Monaten auf dem Markt und auch wenn einige Events kurzfristig für Abwechslung sorgten, spielt längst nicht mehr jeder, der das Game im September gekauft hat. Langfristig plant man bei Bungie sicher, die mit dem neuen DLC im Dezember wieder ins Boot zu holen. Doch bis dahin bleibt man nicht untätig. Wie einige Spieler auf reddit berichten, habe sie nach ungefähr einem Monat, in dem sie nicht bei Destiny einloggten, eine E-Mail von Bungie erreicht.
Bungie lockt Spieler mit Tipps und einem Erfahrungspunkte-Boost zurück zu Destiny
In der E-Mail waren Aufforderungen enthalten, sich der Herausforderung zu stellen und wieder einzuloggen. Offenbar gibt es von diesen E-Mails verschiedene. So erhielt ein wohl noch niedrigstufiger Spieler eine Nachricht der Vorhut, die ihm einen EXP-Bonus versprach, wenn er sich meldete. Diese Boosts verdoppeln die Menge der erhaltenen Erfahrungspunkte für eine halbe Stunde. Der Hüter erhält drei von ihnen. In der Mail sind ebenfalls einige Tipps enthalten, um möglichst schnell auf Stufe 20 zu kommen. So rät Bungie dazu, die Patrol-Missionen anzugehen. Die in Verbindung mit dem Erfahrungspunkte-Bonus sollten dafür sorgen, dass der Hüter in Destiny rasch vorankommt.
Eine andere Mail, offenbar an einen Hüter über Stufe 20 gerichtet, ruft den Hüter dazu auf, sich der Herausforderung im Raid „Die Gläserne Kammer“ zu stellen. Hier verspricht man eine legendäre Waffe, die den Weg über die Stufe 20 hinaus erleichtern soll. Auch hier hat Bungie wieder Tipps am Start (wir übrigens auch). Um über die Stufe 20 hinauszukommen, soll der Spieler an den Vorhut-Strikes teilnehmen, Marken sammeln und sich bei den Händlern mit legendären Items eindecken. Außerdem gebe es eine weitere Chance auf ein legendäres Engramm beim Abschluss jedes Strikes.
Augenscheinlich handelt es sich bei den E-Mails um eine zielgerichtete Aktion von Bungie. Man hat sich überlegt, woran’s liegen könnte, dass Spieler aufhören. Vielleicht weil sie ein System nicht verstehen oder kein richtiges Ziel sehen. Um diese Schwierigkeiten zu lösen, gibt man ihnen nicht nur Hinweise, wie’s weitergehen könnte, sondern auch ganz handfeste Unterstützung.
Beim Sandpark-MMO ArcheAge erwartet besonders fleißige Verfechter des Rechts- oder des Unrechts-Staats eine modische Überraschung.
Wer sich bei ArcheAge 100-mal in die Jury berufen lässt und dort über das Schicksal vermeintlicher Straftäter befindet, den erwartet ein modisches Richter-Outfit. Das wurde jetzt durch einen Post bei reddit bekannt. Da hat jemand die 100er-Marke durchbrochen und wunderte sich darüber, was da im Briefkasten lag. Das 5-teilige Set besteht aus einem modischen, erstaunlich kurz geschnitten Röckchen, Handschuhen, Schuhen und einem Shirt. Der Rock ist allerdings nur für die Damen oder Kätzinnen dieser Welt gedacht. Männer, die sich auf Bermudashorts freuten, müssen mit einer normalen Hose Vorlieb nehmen.
Richter ist ein begehrter Job in ArcheAge
An dem Set hängen weder Titel noch irgendwelche Boni. Der Thread-Ersteller sagt, die meisten Berufungen habe er zu Beginn erhalten – als nur wenige Spieler sich für den Richter-Job qualifizierten. Heute laufe es auf nur ein oder zwei Sitzungen am Tag hinaus. Zum Richter in ArcheAge wird man, wenn man im Level weiter fortgeschritten ist und auch eine kleine Questreihe erledigt hat. Dann gilt es möglichst lange eingeloggt zu bleiben, um in der Warteschlange für den Jury-Posten nach vorne zu rutschen. Im Gegensatz zur Geschworenenpflicht in der realen Welt ist der Job in ArcheAge durchaus begehrt.
Justiz-System in ArcheAge irgendwo zwischen Komik und Rassismus
Das Justiz-System in ArcheAge ist eine Besonderheit des Spiels und trägt regelmäßig zur Unterhaltung des ganzen Servers bei. Werden die Gerichtsverhandlungen doch wie eine Show im serverweiten Trial-Chat übertragen. Da sorgt so mancher Angeklagter für einigen Unterhaltungswert, wenn etwa ein plündernder Uprooter behauptet, er habe das nur getan, um seine 36-köpfige Katzenfamilien zu ernähren und die Frau sei schon wieder trächtig. Weniger amüsant, aber häufig gehört, ist bei Mord die etwas kindliche Ausrede: “Er hat aber angefangen!”
Wobei nicht verschwiegen werden soll, dass man im Justiz-Kanal auch oft mit einigen nicht so schönen Aspekten des Online-Lebens konfrontiert wird. So gilt es auf einigen Servern als unfein, irgendwas anderes als „englisch“ zu schreiben, was dem Angeklagten dann auch schon mal ruppig erklärt wird. Gerade Franzosen haben vor Gericht einen schweren Stand. Auf den US-Servern geht es dem Vernehmen nach Brasilianern so.
Der Macher von Star Citizen, Chris Roberts, stellte im Zuge der PAX Australia das First-Person-Shooter-Modul der Weltraumsimulation vor. Dass Spieler von Star Citizen nicht nur mit ihren Schiffen gegeneinander antreten, war bisher schon bekannt. Das Gameplay-Video des FPS-Moduls zeigt aber, dass sich Star Citizen als Shooter nicht verstecken muss.
Diverse Spielmodi mit zerstörbarer Umgebung
Schwerelos schwebt man auf einer Raumstation umher und ballert in Shooter-Manier die Gegner ab. Das nächste Modul für Star Citizen hat es in sich, denn man wird erstmals nicht in einem Raumschiff sitzen, sondern sich mit einer Waffe den Herausforderungen eines First-Person-Shooters stellen.
Neben dem klassischen Team-Deathmatch, werden auch die Spielmodi wie Seek and Destroy und Capture and Hold implementiert. Die Umgebung ist in Teilen zerstörbar, was für eine noch realistischere Atmosphäre sorgt. Die Schwierigkeit beim FPS-Modul liegt aber wohl in der Schwerelosigkeit, die zumindest im Gameplay-Video zu sehen ist. So muss nicht nur mit der Laserwaffe gezielt, sondern auch per Jetpack durch die Raumstation manövriert werden.
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Der Release für das FPS-Modul ist schon aufdas Frühjahr nächsten Jahres datiert. Mit 60 Millionen US-Dollar ist Star Citizen eine der erfolgreichsten Crowdfunding-Kampagnen überhaupt. 2015 soll außerdem eine Alpha-Version mit dem ersten Kapitel von Squadron 42 sowie eine Multiplayer-Version veröffentlicht werden. Wir sind gespannt, ob Chris Roberts und sein Team diesen engagierten Plan beibehalten, so dass ein Release eines fertigen Star Citizen vielleicht schon im Frühjahr 2016 möglich ist.
Beim MMO-Shooter „Tom Clancy’s The Division“ tut sich was. Das Release-Datum soll bald bekanntgegeben werden.
Wie die Gaming-Seite dualshockers.com berichtet, ist Bewegung in den MMO-Shooter „Tom Clancy’s The Division“ gekommen, der in den letzten Wochen häufig mit Destiny verglichen wurde. So habe der japanische Marketing Manager von Ubisoft, Yoshitaka Tsuji während eines Livestream zum Ubiday über The Division gesprochen. Laut Tsuji sei noch kein genaues Datum zum Release von „The Division“ bekanntgegeben worden, man müsse aber jetzt nicht mehr „allzu lang“ warten, bis das Release-Datum genannt wird.
The Division soll für Playstation 4, XBox One und den PC erscheinen. Es versucht, wie Destiny, einen Spagat zwischen Shooter und MMO. Eines der dominanten Themen um das Spiel ist zurzeit die Debatte, ob es “downgradet” wird, um auf dem PC genau wie auf den Konsolen auszusehen. Diese Diskussion hat Ubisoft ihrem Game Watchdogs zu verdanken. Im Gegensatz zu Watchdogs kommt “The Division” allerdings nicht für Last-Gen-Konsolen heraus. Daher scheint die Gefahr deutlich geringer.
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Beim Fantasy-MMO Herr der Ringe Online steht schon in wenigen Tagen das Update 15 an. Mit den Beorninger kommt eine neue Klasse ins Spiel. Sie wird mit nur 51 statt mit 53 Trait-Punkten ausgestattet sein. Die Verteilung der übrigen zwei spart man sich bei Turbine noch auf. Man möchte flexibel auf Wünsche der Fans reagieren können.
Auch bei der Klassengestaltung bleibt man dem Quellenmaterial treu
Das US-Magazin massively hatte im Vorfeld der fünfzehnten Erweiterung von Herr der Ringe Online die Gelegenheit zu einem Plausch mit den Entwicklern des kostenlos spielbaren MMOs. Hier ging es vor allem um die neue Klasse und auch Rasse Beorninger. Im Gegensatz zu anderen MMOs sei es für Herr der Ringe Online schwierig und eine große Sache, eine neue Klasse einzuführen. Man sei stark vom Quellenmaterial abhängig. So habe man auf grünes Licht von Middle-earth Enterprises warten müssen, bis man mit der Entwicklung loslegen konnte.
Glücklicherweise gibt es im Herrn der Ringe einige weiterführende Informationen, die der Gestaltwandler Beorn mit dem Hobbit Bilbo teilt. Unter anderem geht er auch auf seine Vorfahren ein.
Beim Beorninger lauscht man auf Hinweise aus der Spielerschaft
Im Moment fühle sich der Beorninger noch ein wenig unfertig an, so verbrauche er seine Klassen-Ressource „Zorn“ zu schnell, wie der Reporter von massively anmerkt. Doch daran, so Turbine, habe man schon gedreht und das Problem in einem neuen Built abgeschwächt. Weitere Fähigkeiten und legendäre Gegenstände werden es dem Beorninger erlauben, länger in Bärengestalt zu kämpfen.
Bei Turbine möchte man die Entwicklung des Beorningers abwarten und beobachten. So startet er lediglich mit 51 Punkten statt wie andere Klassen mit 53 Trait-Punkten. Die übrigen zwei Punkte sollen später ins Spiel kommen. Hier wartet man darauf, was die Community fordert.
Darauf angesprochen, dass man in 2014 einen vierteljährlichen Rhythmus bei den Updates nicht halten konnte und nur drei herausbrachte, antwortete Aaron Campbell, der Producer von Herr der Ringe Online, dass man dennoch sehr zufrieden mit den regelmäßiges Updates sei – und versprach Größeres für 2015.
Beim Fantasy-MMO Guild Wars 2 haben sich die Entwickler jetzt unter die Spieler gemischt und an den intensiven Schlachten im WvWvW teilgenommen. Und das hat sie offenbar beeindruckt.
Adopt-a-Dev-Programm bei Guild Wars 2 ein voller Erfolg
Vor einigen Wochen berichteten wir über die „Adopt-a-Dev“-Aktion von Guild Wars 2. Hier fragte man im Forum aktive Gilden an, ob sie Interesse daran hätten, für begrenzte Zeit einen Entwickler aufzunehmen. Damit sollten die Entwickler auch mal Einblicke in die Action im World-versus-World auf hohem Niveau bekommen, dem riesigen PvP-Modus in GW2.
Man hatte, heißt es nun, schon mit Interesse von Gilden gerechnet, vielleicht mit ein paar Dutzend Anfragen. Doch wurden die Erwartungen weit übertroffen. Als es dann über 150 Gilden wurde, habe man aufgehört zu zählen. Mit so einem Andrang hatte man nicht gerechnet. Man rekrutierte dann noch weitere Entwickler für das Programm, damit die in ihrer Freizeit sehen konnten, wie die Spieler wirklich so zocken.
Entwickler beeindruckt von WvW-Action in GW 2
In einem Video erzählen jetzt die einzelnen Entwickler davon, was sie mit ihren Adoptiv-Gilden erlebt haben. Die meisten sprechen sichtlich beeindruckt von den intensiven Schlachten in Guild Wars 2. Da geht’s darum, wie ein einzelner Kommandeur das Schlachtenglück wenden konnte, wie wichtig den Spielern das Game immer noch ist und wie aufregend die Action jeden Tag da draußen sein kann.
Ein Dev war ganz begeistert darüber, wie professionell eine Gruppe von 40 Mann den Zerg (so nennt man eine gewaltige, meist unkoordinierte Gruppe) auseinandernahm: „Erst schlugen sie dem Zerg den Kopf ab und verspeisten ihn.“ Auch von der militärischen Disziplin, die Spieler in GW 2 aufbringen, um erfolgreich zu sein, zeigen sich die Entwickler beeindruckt.
Alles in allem, so der Tenor, eine ungemein positive Erfahrung für die Entwickler von Guild Wars 2. Deren Management wird von der lautstarken Community bei reddit oder in den offiziellen Foren oft vorgeworfen, sie hätten den Kontakt zur Community verloren. So ein „Realitätsabgleich“ kann da vielleicht in Zukunft helfen. Der Vater der Idee, John Corpening, ist von dem Erfolg der Aktion überzeugt und möchte schon bald wieder etwas Ähnliches auf die Beine stellen. Ihm ist es wichtig, eine Brücke zur Community zu schlagen.
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Beim Sandpark-MMO ArcheAge sind die Möglichkeiten für das Housing schier endlos. Mit der Ankunft von Auroria wird das noch stärker werden. Doch auch jetzt hat eine Gilde schon ihr eigenes Dorf.
ArcheAge ist ein MMO, in dem man sich kreativ ausleben kann und in dem die Gemeinschaft zählt. Mit der Öffnung von Auroria übermorgen werden Gilden noch wichtiger werden. Erobert eine Gilde eine Burg, kann sie in deren Nähe ihr eigenes Dorf erreichten, wo ihnen keiner reinpfuschen kann.
US-Gilde schafft sich ihr eigenes kleines Heimwerkerparadies
Genau so etwas ist der Gilde „Dark Jester“ auf dem US-Server Naima auch so schon gelungen. Die Gilde hat sich an der Südküste der Zone „Solis Headlands“ ihr privates Utopia geschaffen. Laut eigenen Angaben im offiziellen Forum gehört das ganze Baugebiet der Gilde und nicht den einzelnen Spielern: Alles ist „Allgemeingut“ und dient dem Wohl der Gemeinschaft.
Man hat Farmstationen aufgebaut, einzelne Häuser einem speziellen Handwerk gewidmet, das ganze Dorf wie am Reißbrett geplant, um maximalen Nutzen aus dem begehrten Bauplatz zu ziehen. Die Gilde hat einige beeindruckende Bilder gepostet, was durch Koordination und Zusammenarbeit möglich ist. Das könnte ein Vorgeschmack und Inspiration dienen, was in den nächsten Tagen mit den Burgdörfern möglich ist.
Mit Auroria werden die Karten in ArcheAge neu gemischt
Mit der Öffnung von Auroria in wenigen Tagen werden solche strategischen Ansammlungen von Häusern sicher zunehmen. Im Moment sieht es in den Baugebieten ja eher nach Kraut und Rüben aus. Da man gerade zu Beginn nicht mit dem Nachbarn zusammenarbeitete, sondern im Gegenteil versuchte, seine Gebäude so zu platzieren, dass sie möglichst viel Platz einnehmen. Die Absicht dahinter: Spieler wollten tote Winkel schaffen, in die kein anderer bauen kann, um sich so später Platz für Erweiterungen zu reservieren
Die aktuelle Bauplatzknappheit auf zumindest den großen Servern ist noch immer ein Thema. Mit der Öffnung von Auroria und gleich vier neuen Baugebieten sollte sich die Situation langsam entspannen. Das wird sicher dadurch unterstützt, dass Spieler, wenn sie nicht mehr aktiv zocken oder ihr Patron-Status ausläuft, nach einer Frist von einigen Wochen ihre Grundstücke verlieren.
Wer in Auroria bauen möchte, muss dazu nicht in einer Gilde sein. Es ist auch als Solospieler möglich, sich ein Grundstück zu sichern. Das geht allerdings erst, wenn eine Gilde ein Gebiet für sich beansprucht und es gereinigt hat.
Vor wenigen Tagen hat Blizzard sich den Namen “Eye of Azshara” gesichert und die Spekulationen schlagen natürlich hohe Wellen durch die Weiten des Internets.
Vor allem mit den bisherigen Teaser-Bildern zu Hearthstone, die Blizzard in den letzten Tagen verschickt hat, lassen sich nun bunte Fantasien spinnen – dort waren einige Blaupausen von typischen Gnomen- und Goblinerfindungen zu sehen. Azshara ist nämlich eine Region in World of Warcraft und das Zentrum (also so gesehen das “Auge”) ist die Goblinstadt “Bilgewater Harbor”. Das würde thematisch also wunderbar zu einer Erweiterung des Kartenspieles passen, die sich mit Goblins und deren Maschinen beschäftigt.
Eine weitere Theorie ist, dass es sich bei dem Namen bereits um die nächste Erweiterung von “World of Warcraft” handelt. Denn Azshara ist, neben einer Landschaft, auch die legendäre Königin der Hochgeborenen, die vor vielen Tausend Jahren in eine Naga verwandelt wurde – ganz nebenbei ist sie auch eine der mächtigsten Magierinnen aller Zeiten, deren Anblick jede Person so in Verzückung versetzt, dass man sich sofort für sie in den Tod stürzen würde. Damit bietet die gute Dame ebenfalls wunderbareres Potenzial für die nächste WoW-Erweiterung, denn der Naga-Handlungsstrang wurde in “Cataclysm” vorerst fallen gelassen.
Zu guter Letzt könnte es natürlich auch eine Mischung sein, also eine Erweiterung für Hearthstone, die sich mit den Naga beschäftigt – denn auch diese gibt es bereits im Kartenspiel, sind aber deutlich unterrepräsentiert.
Eine finale Antwort werden wir wohl erst auf der BlizzCon am kommenden Wochenende erhalten – wir halten Euch diesbezüglich auf dem Laufenden!
Bei Blizzards kostenlosem Kartenspiel Hearthstone steht die zweite Erweiterung im Zeichen von Plänen. Könnten Goblin-Entwickler dahinterstecken?
So recht weiß man noch nicht, ob es ein Wortspiel ist oder ob mehr dahintersteckt. In den vergangenen Tagen erreichten „Einladungen“ verschiedene Redaktionen, die sich mit Hearthstone beschäftigen. Auf der einen Seite der Einladung war ein blaues Schemata zu einer Goblinkonstruktion: Polygon bekam einen Erntegolem, andere Seiten einen Zerstörer oder andere Ergebnisse Goblin‘scher Ingenieurskunst. Auch einige bekannte Hearthstone-Spieler bekamen diese Einladungen:
Auf der Rückseite stand der Satz „Making Plans for BlizzCon – I hope you like my invitation“. Das ist ein Wortspiel: Das englische “plans”, Pläne, kann sowohl für eben diese Konstruktionsschemata stehen, wie auch für “Vorhaben”. “Making plans” hat auch eine eigene Bedeutung– man bereitet etwas vor, nimmt sich etwas fest vor, hat schon die Zeit verplant, die Vorbereitung getroffen. Das ist ungefähr so ein Wortspiel, wie wenn man jemanden eine Postkarte mit einem aufgedruckt Korb schickt und dazu schreibt „Ich geb dir einen Korb – ich kann Donnerstag nicht mit ins Kino.“
Es kann also sein, dass die Goblin-Konstruktionen überhaupt nichts mit dem zu tun haben, was man da ankündigen wird und dass man nur eine clevere Methode suchte, um eben auf die BlizzCon hinzuweisen und dass es dort auch um Hearthstone gehen wird.
Dass man auf der Blizzcon die nächste Erweiterung für Hearthstone ankündigen würde, ist eigentlich völlig klar. Das hat man zumindest indirekt schon mehrfach gesagt.
Ob jetzt wirklich eine „Goblin-Ingenieurs“-Erweiterung kommen sollte mit über 100 Karten, erscheint doch ziemlich fraglich. Es sind ja auch einige Konstrukte im Spiel und so viel Stoff gibt’s da eigentlich nicht. Die Spekulationen über die nächste Erweiterung gingen eher in die Richtung, dass man bei über 100 Karten eine WoW-Expansion nehmen könnte – ohne Raidinstanzen. Etwa die Protagonisten und Mobs aus “The Burning Crusade.” Raidinstanzen – wie Naxxramas – eignen sich eher für Abenteuer wie eben das Naxxramas von Hearthstone. Blizzard hatte davon gesprochen, Abenteuer und Erweiterungen vielleicht im Wechsel zu bringen.
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Beim MMO-Shooter Destiny enthüllt Bungie weitere Details zum ersten DLC „Dunkelheit lauert“, „The Dark Below“. So deutet man an, dass die jetzigen exotischen Items wertvoll bleiben sollen. Ist eine Aufwertung im Gespräch?
In der Nacht vom Freitag auf Samstag gab es ein weiteres „Weekly Update“. Hier spricht der Community Manager DeeJ zu den Fans über die aktuellen Themen. Die wichtigste Information war – wie so oft – eine Andeutung. Die deckt sich auch mit einigen Hinweisen, die Dataminer bereits gefunden haben. So könnten die jetzigen exotischen Items mit dem DLC eine Aufwertung erfahren. Die müssen sich die Hüter in Destiny freilich verdienen.
Exotische Items in Destiny – das Salz in der Suppe
Die exotischen Items in Destiny sollen, laut Bungie, so eine Art „Sammlerobjekt“ sein, die ein Hüter gerne in seinem Arsenal hat, weil sie für bestimmte Aufgaben am besten geeignet sind. Mit dem nächsten DLC „The Dark Below“ steigt das Level-Cap von 30 auf 32. Das Level setzt sich in Destiny durch den Lichtwert der vier Rüstungsteile zusammen, die man trägt.
18 Rüstungsteile gibt es jetzt – 9 neue sollen kommen; wie balanciert man das?
Das hieße, dass die 18 jetzigen exotischen Rüstungen nicht mehr wertvoll sind – es nicht mehr bringen. Darüber haben sich schon einige Fans Gedanken gemacht. Community Manager DeeJ sagt jetzt, man habe versprochen, dass die exotischen Items „wertvolle Besitztümer seien“. Die Fans könnten damit rechnen, schon bald Informationen darüber zu bekommen, wie das auch in Zukunft sichergestellt werde.
Es scheint daher wahrscheinlich, dass man exotische Rüstungen mit der nächsten Erweiterung aufwerten kann, damit man mit einem „alten“ Teil auch noch auf den neuen Höchst-Lichwert kommt. Sonst wären kurz nach dem Release die Items schon veraltet und man würde „Content“ aus dem Spiel ziehen. Das will man sicher nicht.
Laut den Dataminern kommen 9 neue exotischen Rüstungen ins Spiel. Es wird interessant sein, wie man die im Verhältnis zu den jetzigen Items balanciert. Denn auch wenn man die alten Items konkurrenzfähig lassen will, scheint es naheliegend, die neuen Items stark genug zu machen, damit die Hüter sie unbedingt wollen und dranbleiben.
Was ist mit den Waffen?
Bei den exotischen Waffen in Destiny scheint die Lage etwas komplizierter. Die haben ja keinen Lichtwert. Es ist allerdings so, dass mit der Erweiterung auch neue „legendäre Waffen“ ins Spiel kommen. Sicher will man bei Bungie diese auch so gestalten, dass sie „besser“ sind als die jetzigen.
Daher könnte es gut sein, dass man auch eine Möglichkeit gibt, die exotischen Waffen auf den „neuesten Stand“ zu bringen und sie etwas zu verstärken. Ob sie dann einen Tick unter den „neuen“ exotischen Waffen bleiben, damit’s einen Anreiz gibt, die zu jagen, ist im Moment noch unklar. Im Moment geht man davon aus, dass sechs neue exotische Waffen mit „The Dark Below“ neu ins Spiel kommen.
Beim MMO-Shooter Destiny lassen sich die Entwickler von Bungie in die Karten sehen und man gibt auch Fehler zu. Die Loot-Caves, Camp-Spots, konnte man nicht vorhersehen. Sie lagen wohl an Fehlern im ersten Loot-System.
In einem Interview mit der US-Seite mmorpg.com lässt sich der Community Manager Erik „Urk“ Osborne in die Karten sehen. Vor allem nach den Loot-Caves wird er gefragt. Um die gibt es ja eine Art Rangelei zwischen Spielern und Entwicklern, schon mehrfach hat Bungie sie geschlossen, die Spieler entdeckten daraufhin neue.
Spieler verhalten sich unvorhersehbar – auch in Destiny
Osborne bezeichnet die Lootcaves als eine Form von „emergent behaviour“, eine Form von Spielerverhalten, die aus dem laufenden Geschehen in Destiny entsteht und die man unmöglich habe voraussehen können. Man könne sich noch so viel Mühe gegeben und Prognosen anstellen, letztlich sei das Verhalten von Spielern einfach unvorhersehbar. Und man habe sich bei Bungie dann nach dem Release auch hingesetzt und den Spielern einfach zugesehen. Spieler seien da wie eine Art Wünschelrute, brächten die Entwickler also dahin, wo die Aufmerksamkeit liegen muss.
Die Camp-Spots, die Schatzhöhlen, seien unterhaltsam gewesen und man habe sich selbst auch auf den Arm genommen. Das Wichtigste war aber, dass man von diesen Loot-Caves gelernt habe, was am System, wie Beute verteilt wurde, funktionierte und was nicht.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs versucht der Interviewer dann Zukunftsausblicke aus Osborne rauszukitzeln, der lässt sich aber nicht in die Karten sehen. Ideen wie ein „Schiffskampf“ zwischen den Jump-Ships der Spielern oder ein Sparrow-Wettrennen seien etwas, über das man nachdenkt und im Büro auch mal diskutiert habe. Beides seien spaßige Ideen, mehr könne er dazu nicht sagen.
In den kommenden Erweiterungen will man jeweils eine Alien-Rasse näher beleuchten. Bei „The Dark Below“ seien erstmal die Hive dran.Außerdem plant man von allem mehr zu bringen, so stehen bald weitere Möglichkeiten an, den Hüter zu verbessern, auch für den Schmelztiegel und die mobile App will man sich einiges einfallen lassen.
Mehr zum MMO-Shooter Destiny gibt’s auf unserer Themenseite.
Beim Sandpark-MMO ArcheAge geht am Dienstag das Endgame so richtig los. Dann öffnet der Nordkontinent Auroria. Aber was hat’s damit eigentlich auf sich?
Schon am Dienstag, dem 4. November, geht der Nordkontinent Aurorira in ArcheAge auf. Dessen Öffnung wurde verzögert, bis man sich bei Trion Worlds sicher war, dass es genug Gilden gibt, die um ihn streiten werden, so dass sich nicht Frühstarter zu weit absetzen konnten. Im Vorfeld erschienen bereits einige „Guides“, die sich auf Erfahrungen aus der Beta bezogen, was dort eigentlich los ist. Jetzt hat Trion Worlds höchstselbst in einem Update an die Fans vorgestellt, was sie dort erwartet.
Werdet Euer eigener Burgherr
Es sind vier neue Zonen freigegeben. Das sind Marzala, Ruheland, Heedmar und Nuimari. Die interessante Neuigkeit, die Auroria bringt, ist sicher die Möglichkeit für extrem erfolgreiche Gilden eines der Gebiete für sich zu beanspruchen. Das gilt als ein wichtiger Teil des Endgames von ArcheAge.
Dazu muss ein „Archeum Magnet“ gesäubert werden, das kann nur der Anführer einer Gilde übernehmen. Dazu braucht er das „reinigende Archeum-Paket“. Um das herzustellen, sind Anya Ingots und Blutarcheum Kristalle nötig. Die Blutarcheum Kristalle gibt es beim Krämer für 40 Gold das Stück – das ist also kein Problem. Die Anya Ingots werden aus Anya Kiesel gewonnen und die gibt es nur auf der Insel Auroria.
Trion Worlds sagt, man brauche einen erfahrenen Metallbearbeiter und einen erfahrenen Bergbauer, um diese Kiesel zu gewinnen. Genaue Zahlen nennt man nicht.
Hier kurz zur Spekulation:
Spekulationen über die genauen Zahlen liefert ein Guide
In einem Guide, der auf archeagedaily erschien und der sich auf Erfahrungen aus der Beta stützt, sprach der Autor von 50.000 Mining, die man brauche, um die Kiesel erstmal abzubauen. Und ferner von 20.000 in Metallkunst, um die Kiesel dann zu Ignots schmelzen. Angeblich brauche man 50 Archeumkristalle für das Paket, das wären 2.000 Gold.
Für 100 Anya Ignots (die man ebenfalls braucht) benötigt man 300 Anya Kiesel. Von einer Anya-Vene bekommt ein Spieler 1-4 dieser Kiesel. Pro Vene braucht er 50 Arbeitskraftpunkte. Laut dem Guide (das wurde aber lautstark angezweifelt) könne diese Venen nur in Höhlen gefunden werden, die wiederum von einer Mauer geschützt sind. Angeblich brauchen die Spieler 3000 Arbeitskraft-Punkte, um erstmal die Mauer einzureißen und sich ein Schürfrecht für die dahinterliegenden Venen zu besorgen. Dahinter liegen ungefähr 10 der Venen, die erst respawnen, wenn man die Höhle verlässt und die Mauer einreißt. Wie gesagt: Diese Angaben ohne Gewähr.
Das reinigende Archeum-Paket muss dann auch noch aufwendig vom Festland zum Magneten transportiert werden … und schürffaule Gilden halten’s wahrscheinlich für eine richtig gute Idee, dann mal auf Beutezug zu gehen.
Zurück zum Offiziellen:
Was hat man von einer Burg?
Das Besondere bei einer Burg ist es, dass die Gilde darüber bestimmen kann, wer im direkten Einzugsgebiet der Burg bauen kann und wer nicht. Wenn ihnen dort ein Haus nicht gefällt, können sie es zerstören. Andere Häuser in dem Gebiet können zwar nicht von der herrschenden Gilden zerstört, wohl aber besteuert werden.
Die neuen Baugebiete auf Auroria haben zwei Klima-Zonen und sind dadurch attraktiver, außerdem können nur hier spezielle Ressourcen angebaut werden.
Gildenkriege in ArcheAge
Jetzt wär’s natürlich albern, wenn sich die ersten vier Gilden auf einem Server die Burgen schnappen und danach nie wieder was im Endgame von ArcheAge passiert. Deshalb gibt’s eine Möglichkeit, diese Burgen anzugreifen und auch wieder zu verlieren.
Dazu hat man sich den Entwicklern was Raffiniertes einfallen lassen, denn das ist streng geordnet und ein riesiger Gold-Sink (ein Ablauf für Gold aus dem Spiel). In regelmäßigen Abständen erscheint im Auktionshaus eine Lizenz, eine ganz bestimmte Burg angreifen zu dürfen. Auf die wird dann geboten – das sind enorme Summen. (Laut dem Guide erscheinen diese Lizenzen alle 3 Wochen und starten ab 500 Gold; eine Auktion dauert 24 Stunden)
Die Gilde, die sich das Angriffsrecht sichert, kann dann in einem streng reglementierten Gildenkampf gegen die „alteingessene“ Gilde um das Recht auf die Burg kämpfen. Beide Gilden haben die Gelegenheit, sich auf diese Schlacht vorzubereiten. Die Angreifer müssen in einer Art “Capture-the-Flag XXL” den Stein attackieren und für 5 Minuten ununterbrochen fokussieren, die Verteidiger sie daran hindern. Jede der beiden Partien kann, laut dem Guide (die Zahlen sind wieder inoffiziell) nur 100 Leute entsenden.
Wie man an den Summen und Zahlen erkennen kann, ist der Gildenteil von Auroria nichts für einsame Wölfe. Die dominante Gilden haben sicher schon genaue Pläne gemacht, wie sich möglichst schnell das Erz zusammenspielen werden. Aus dem Stehgreif geht da nichts, allein um 50.000 Mining zu erreichen, sind mehre Tage Vorbereitung nötig. Für Solo-Spieler bleibt die Hoffnung, dass durch den Ansturm auf Auroria Land in den Heimatgebieten frei wird. Mit dem Bauen in Auroria müssen Spieler ohne große Gilde allerdings warten, bis eins der Gebiete im neuen Sandkasten Deluxe von ArcheAge gereinigt wurde.
Beim Survival-MMO H1Z1 will man auch den Hör-Sinn der Spieler ansprechen, um sie in die stimmungsvolle Welt der Zombies und der Postapokalypse zu entführen.
In Dev-Blog dieser Woche stellt Gregg Spence seine Arbeit vor, er ist Technical-Architect bei SOE und arbeitet an den Soundeffekten und der Tonspur von H1Z1. Laut Spence sei das eine Arbeit, die kaum auffällt, wenn sie gut gemacht ist, aber es störe immens die Immersion, wenn dem nicht so ist.
Unter Soundeffekten stellten sich die Spieler vor allem stimmungsvolle Bewegungsgeräusche vor, den Sound von Schusswaffen oder Hintergrundgeräusche aus der Natur vor. Um sowas richtig hinzukriegen, geht eine Menge Arbeitszeit drauf.
Innen klingt’s dumpfer als draußen
Als erstes Beispiel für diese Feinheiten, auf die Spieler nicht nur in H1Z1 achten, zeigt Spence ein Video von Schusswaffen. Die klingen je nach Kulisse verschieden. Man möchte, dass die Spieler am Schuss merken, ob eine Waffe draußen oder drinnen abgefeuert. Und auch wenn ein Schuss in einem Gebäude abgefeuert wird, soll noch unterschieden werden, ob das etwa in einer Scheune, einer Kirche oder einem kleinen Raum passiert. http://youtu.be/NqQCPUdZX4o Diese Feinheiten haben für den Spieler auch einen praktischen Nutzen: Denn auch Nähe und Richtung von Sound bilden die “realen” Zustände ab. Ein aufmerksamer Spieler kann aus den Geräuschen schließen, wo der Gegner steht, wie weit er entfernt ist und ähnliches.
Tagsüber Vögelzwitschern, nachts Wolfsgeheul: Ambience-Geräusche passen sich der Tageszeit an
Ein weiterer wichtiger Fokus sind die „Ambience-Geräusche“: Das, was akustisch im Hintergrund passiert. Hier hat man den 24-Stunden-Tag mittlerweile mit vier verschiedenen Tonspuren beglückt. Tagsüber soll man Vögel hören, nachts vielleicht ein Grillenzirpen oder ab und an das Geheul eines Wolfs wahrnehmen können.
Auch wenn sich das Wetter ändert, es etwa anfängt zu regnen oder zu schneien, sollen das Spieler nicht nur sehen, sondern auch hören können. http://youtu.be/ZcvQrJRfmLE
Die Musik in H1Z1 – wie in einem Horrorfilm
Und was wäre ein echtes Gruselerlebnis ohne stimmungsvolle Musik, bei der man schon sofort schreien möchte „Geh nicht darein, du Dummbatz!“ Hier gibt Spence als Beispiel einen Musik-Track an, der einsetzt, als ein Spieler sich einer verfallenen Stadt nährt. Die Musik macht deutlich: Du gehst auf was Interessantes zu, du näherst dich einem Höhepunkt, aber das kann auch dein Untergang sein. http://youtu.be/yXSDo8cztO4
In H1Z1 ist es so: Je lukrativer ein Ort ist, desto gefährlicher ist er auch. So können in einer Polizeistation zwar hervorragende Gegenstände spawnen (siehe Titelbild), aber das zieht auch die Zombies an und andere Spieler, die plündernd unterwegs sind. So wird’s verdammt schwer, dem Motto von H1Z1 treu zu bleiben „One Step Ahead of Zed“.
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EVE Online ist ein konkurrenzloses Weltraum-MMO. Bis jetzt zumindest. Mit Star Citizen steigt ein weiteres Sci-Fi-Rollenspiel in den Ring. Finanziert durch die Fans und entwickelt vom Wing Commander Schöpfer Chris Roberts ist Star Citizen ein ernst zunehmender Gegner des Sandbox-Games EVE Online. Wir haben die beiden Games für euch gegenübergestellt.
First- vs. Third-Person
Rein ins Cockpit, den Joystick in die Hand nehmen und mit Laserwaffen und anderem Pew Pew geht’s dann gegen die Feinde. So zumindest soll Star Citizen in Zukunft funktionieren. In der First-Person-Sicht kann man von einer tatsächlichen Simulation sprechen. Fliegt man zu schnell in die Kurven, wird der eigene Avatar ohnmächtig und die Reise nimmt ein jähes Ende. Mit intuitiven Dog-Fights, eben wie in Wing Commander, entsteht in Star Citizen schon ein ganz anderes Gefühl. Ist man der First-Person-Sicht müde geworden, kann man auch in die Third-Person wechseln. So ändert man situationsabhängig die Sicht und damit das Spielgefühl.
Star Citizen
In EVE Online sieht die Steuerung dagegen ganz anders aus. Nicht mit dem Joystick, sondern mit Point-and-Click-System fliegt man durch New Eden. Die Kämpfe finden zwar in der Galaxis statt, könnten aber auch ausschließlich in den verschiedenen Menüs von EVE bestritten werden. Was nun mehr Action bietet ist dabei subjektiv. Spannender für Zuschauer ist wohl die First-Person-Sicht in Star Citizen. Für Freunde von strategischen Schlachten, wo die Entfernung zum Gegner eine entscheidende Rolle spielt, ist EVE Online die bessere Lösung.
EVE Online
In EVE Online braucht man Zeit
In First-Person-Sicht ist eines klar: Die persönlichen Fähigkeiten entscheiden über Sieg oder Niederlage. In Star Citizen ist somit jeder sein eigener Glücksbringer. Auch wenn es Vorteile durch ein schnelleres Schiff geben kann, sind doch die individuellen Flug-Skills ausschlaggebend für den Abschuss eines Gegners.
Anders in EVE Online. Zwar braucht man auch hier Erfahrung im Steuern eines Raumschiffes, doch die eigenen Skillpunkte spielen eine noch wichtigere Rolle. In EVE haut man einen Skill in die Warteschleife und kann nach Beendigung ein neues Schiff fliegen oder macht einige Prozent mehr Schaden. Je länger man dabei das Spiel zockt, beziehungsweise den Account bezahlt, desto mehr kann der Charakter, da er bereits unzählige Fähigkeiten gelernt hat. Im Kampf kommt es dann zwar immer noch auf die eigenen Flugfähigkeiten an, doch sind die investierten Skillpunkte der ausschlaggebende Faktor in EVE Online.
Raumschiffe: Von klein bis gigantisch
Star Citizen
In einem Sci-Fi-Abenteuer kommt es natürlich auch darauf an, welches Schiff man fliegt. Mit rund 50 Schiffen ist Star Citizen im Vergleich zu EVE Online noch unterbebesetzt. Dafür sehen die Boliden im Spiel von Chris Roberts atemberaubend aus. Die Texturen sind schärfer und man findet viel mehr Details als an einem EVE Online Schiff. All zu groß sind die Raumschiffe aber nicht. In EVE Online wären die Star Citizen Schiffe nur der kleinsten Raumschiff-Gattung, den Fregatten, zuzuordnen. Aber in EVE gibt es weitaus größere Fluggeräte. So sind die Titans nicht nur die größten, sondern auch die stärksten Schiffe im EVE Universum. Eine Corporation muss einen riesigen Aufwand betreiben bis ein Titan vom Band läuft. Den Wert der gigantischen Raumschiffe kann man immer an Meldungen erahnen, die den Wert einer zerstören Flotte in Echtgeld errechnen.
EVE Online
In beiden Spielen kann man allerdings sein Schiff individuell an die eigenen Fähigkeiten und Vorlieben anpassen. In Star Citizen fügt man seinem Schiffchen extra Mods hinzu. So können beispielsweise auch Freunde einsteigen und die Kanonen steuern. In EVE hingegen rüstet man sein Schiff je nach Situation aus: PvE, PvP, Wormhole oder Massenschlacht. Hier entscheidet das Ziel über die Ausrüstung.
Single- oder Multiplayer?
EVE Online ist ein reiner Multiplayer. Selbst wenn man denkt, dass man in einer Mission sicher vor anderen ist, können einen gegnerische Spieler scannen, finden und dann abschießen. Das macht den Reiz dieser Sandbox aus: Man ist nie alleine und es kann jederzeit zur Zerstörung des teuren Schiffs kommen. Seit Mai 2013 hat der Entwickler CCP das Spiel Dust 514 in EVE integriert. Dust 514 ist ein kostenloser Shooter für die PlayStation, der auf den Planeten aus dem EVE-Universium spielt. Der Shooter ist daher auch vom Souverenitätsstatus des jeweiligen Systems abhängig. CCP verbindet so zum ersten mal erfolgreich zwei Spiele völlig verschiedener Genre. In Star Citizen unterscheidet man zwischen Single- und Multiplayer. Die Singleplayer-Kampagne nennt sich Squadron 42 und soll an alte Wing Commander Kampagnen erinnern. Hier zockt der Spieler einzelne Missionen durch ohne dabei mit echten, menschlichen Gegnern in Kontakt zu kommen. Allerdings können Mitspieler für Co-Op-Action eingeladen werden. Im Multiplayer muss sich der Spieler dagegen einen eigenen Status gegenüber den anderen Spielern aufbauen. Die Welt ist offen und persistent.
https://www.youtube.com/watch?v=8gGLE3USB2U
Das Wirtschaftssystem
Laut Chris Roberts soll es in Star Citizen keine Drops von Items geben. Lediglich wiederverwertbare Wracks von gegnerischen Schiffen findet der Spieler. Hier zieht er sich Handwerkswaren heraus, die weiterverarbeitet werden müssen. So entsteht eine komplexe Wirtschaft, die einer Simulation ähneln soll, da jedes Item letztendlich von einem Spieler hergestellt wurden ist. Hier haben Star Citizen und EVE Online große Ähnlichkeiten.
Denn auch in dem Game von CCP gibt es eine vollkommen von Spielern gelenkte Wirtschaft. Fast alles, was man auf dem Markt findet, kann von Spielern hergestellt werden. So gibt es Spielergemeinschaften, die sich nur auf die Produktion riesiger Schiffe oder einzelner Module ausgerichtet haben. Diese Art des Wirtschaftssystem ist natürlich sehr anfällig für kleine Änderungen, die beispielsweise per Patch hinzugefügt werden. Auch das Verhalten der Spieler verändert dann die Preise: So gibt es in den letzten Monaten in EVE Online keinen wirklich großen Krieg mehr, weshalb die Preise für Module und Schiffe im Keller sind. Schlechte Zeiten für Industrielle.
Star Citizen vs. EVE Online – Was ist nun besser?
Für Piloten, die einfach nur pure Action haben wollen, ist Star Citizen wohl besser geeignet. Spannende Dog-Fights mit wendigen Schiffen in einer atmosphärischen Umgebung. Durch die Singeplayer-Kampagne kann man auch mal in Ruhe mit Freunden eine Runde Co-op spielen. Chris Roberts hat hier ganze Arbeit geleistet und wir sind schon auf das endgültige Release gespannt. Fans der ruhigen Kugel sollten sich eher EVE Online herunterladen. Wobei ruhige Kugel hier etwas zu leicht gesagt ist: EVE ist für alle etwas, die gerne schweißgebadet vor dem PC sitzen, weil gerade 20 gegnerische Schiffe in das eigene System gesprungen sind und man selber noch mit seinem teuren Schiff zur Station fliegen muss. Außerdem können BWL-Studenten ihr Wissen im Wirtschaftssystem anwenden. Das Spiel lohnt sich, auch wenn es zu Beginn kompliziert aussieht. Neben riesigen Schiffen erwartet den Spieler eine hilfreiche Community und ein toller Entwickler.
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Auch der MMO-Shooter Destiny feiert Halloween. Wie funktioniert das mit dem Fledermausschwarm und wo sind die Sparrows?
Wir beleuchten, wie das mit dem Fledermaus-Schwarm als Respawn-Animation funktioniert und klären die Frage nach den vier Sparrows, die angeblich neu mit Halloween kamen.
Kürbiskopf läutet Halloween in Destiny ein
Nach dem letzten Update am Dienstag loggten Spieler ein und fanden in der Post einen Kürbiskopf, den sie sich aufsetzen konnten. Mit diesem traditionell irischen Jack-O’Lantern auf der Birne konnten die Hüter ihr ganz eigenes gruseliges Halloween feiern: Atmosphärische Schreie im Hintergrund sorgten für die nötige Atmosphäre.
Der „Jackolyte“, so heißt der Gegenstand im Spiel, machte Laune, wenn er auch nicht mit jedem Helm funktionierte und für Anzeigefehler sorgte. Drei Items kamen mit der Post, bis auf 5 lässt sich der Kopf stapeln, weitere droppen Gegner vom „Schwarm“. Der Gegenstand kann also noch immer erhalten werden.
Das war der Teil des Halloween-Updates, den jeder sehen konnte. Dataminer durchwühlten allerdings die Datenbank und fanden weitere Items. Was ist mit denen los?
Wo sind die Sparrows?
Zusammen mit dem Update tauchten in der Datenbank von Destiny gleich vier neue Sparrows auf. So nennt man die Hoverbikes, die bevorzugten Fortbewegungsmittel der Hüter auf dem Land.
Die vier Sparrows wurden als „Halloween“-Sparrows von den Dataminern bezeichnet. Man vermutete gar, sie hätten irgendwelche „Horror-Motive“. Die Hüter in Destiny grasten jetzt die letzten Tage alles ab, um in den Besitz dieser Sparrows zu kommen. Wilde Theorien machten die Runde. Die absurdesten Versuche wurden angestellt. Es war ein Geheimnis, das es zu klären galt. Und auch wenn in so manchem Forum wer „Hier, hier, ich hab’s“ schrie, erwies sich das alles als Quatsch. Kein Mensch hat diese Sparrows in Destiny gefunden.
Jetzt gab es im offiziellen Forum eine Bestätigung dessen, was schon viele annahmen. „Es gibt keine Halloween-Sparrows“, so die offizielle und lapidare Ansage von Bungie.
„Flight of Shadows“, ein weiteres Halloween-Item ist im Gegensatz zu den Sparrows tatsächlich im Spiel. Der Gegenstand verändert die Respawn-Animation, also das, was passiert, wenn ein Hüter stirbt und wieder zurück ins Leben kommt. Um ihn zu bekommen, muss man mit aufgesetztem Kürbiskopf zum Händler Xur pilgern (der ist nur noch bis Sonntag um 10 Uhr in der Nähe der Schmelztiegelhändler). Hat man den Kopf aufgesetzt, verkauft er den Gegenstand “Flight of Shadows” für eine seltsame Münze.
Die Fledermaus-Animation ist relativ kurz und nur aktiv, wenn man den Kürbiskopf aufhat und dann eben stirbt.
Im Livestream haben die Entwickler von Star Wars: The Old Republic, kurz SWTOR, ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert und dabei recht ausführlich über die Änderungen gesprochen, die es in Bezug auf das Kampfsystem mit dem großen Patch 3.0 geben wird. Die wichtigsten Änderungen haben wir hier für euch auf einen Blick parat.
Weniger Schaden für alle
Die Entwickler betrachten den von Spielern angerichteten Schaden in einigen Fällen als zu hoch, weswegen hier ordentlich nach unten korrigiert wird.
Das Ziel ist, dass die Spieler mit 3.0 auf Stufe 60 so viel Schaden verursachen, wie sie es bisher auf Stufe 55 tun. Da alle Charaktere mit dem kommenden Patch schwächer sind als zuvor, werden natürlich auch die HP-Pools der Gegner auf den Level-Planeten angepasst, sodass die Feinde schneller das Zeitliche segnen.
Jeder Klasse bekommt einen besonderen Buff
Man möchte die Spieler dazu animieren, eine möglichst breit gefächerte Kombination aus Klassen mit in die Operationen zu nehmen und nicht nur genau jene, die gerade die Nase ein bisschen vorn haben. Um das zu ermöglichen, bekommt jede Klasse einen speziellen Gruppenbuff, einige sind nur temporär, andere permanent. Denkbar ist zum Beispiel eine gesteigerte Heilungsrate für die ganze Operationsgruppe oder Rüstungs-Debuffs für die Feinde, die miteinander stapelbar sind.
Schaden über Zeit – Im PvP nun deutlich stärker, dank weniger Reinigung
Vor allem die DOT-intensiven Klassen können sich auf das Update freuen, denn ihre Zauber können nicht länger von Heilern entfernt werden. Ganz unaufhaltbar sind sie dann aber doch nicht, denn Spieler mit Selbstreinigungs- bzw. Immunitätsfähigkeiten (wie etwa die Machtbarriere vom Hexer/Gelehrten) können sich natürlich auch weiterhin von allen schädlichen Effekten befreien.
Gleichzeitig wird der Cooldown aller Reinigungsfähigkeiten auf 12 Sekunden erhöht. Damit diese Fähigkeiten im PvP aber immer noch einen Nutzen haben, kann man fortan die meisten Kontrolleffekte reinigen – dies soll vor allem mehr Teamplay im PvP erzwingen.
Schnelligkeit – Schneller, schneller und immer schneller!
Der Wert “Schnelligkeit” wird deutlich verbessert, letztlich soll er eine ganze Menge an Dingen gleichzeitig erfüllen: Die Aktivierungszeit von Zaubern verringern, die globale Abklingzeit reduzieren, die Regeneration der klasseneigenen Ressource beschleunigen, für mehr Ticks der DOTs sorgen und interne Abklingzeiten reduzieren. Wenn alles so klappt, wie die Entwickler es sich wünschen, dann sollte man mit 20% Schnelligkeit auch alle seine Tasten 20% schneller und öfter aktivieren, als Spieler ohne diesen Wert.
Im Anschluss daran wurden noch einige Fragen gestellt, die Antworten haben allerdings kaum neue Informationen ans Licht gebracht. Wer einen Blick auf alle besprochenen Änderungen im Detail werfen will, kann das bei Dulfy tun.
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Beim kostenlosen Online-Kartenspiel Hearthstone hat es jetzt nach einigen Bottern auch sogenannte Win-Trader erwischt. Ihre Accounts wurden gebannt. Für immer, wie Blizzard mitteilt.
Bei Win-Trading versteht Blizzard überhaupt keinen Spaß, wie man an der Aktion jetzt sieht. Durch ein gleichzeitiges Anmelden auf relativ hohen Rängen war es Spielern wohl möglich, mit einiger Wahrscheinlichkeit gegeneinander zu spielen. Damit wurde Schindluder betrieben. Blizzard kennt diese Probleme schon vom Arena-Modus aus World of Warcraft und geht hart gegen eine solche Korrumpierung der eSport-Idee vor.
Wie PCGamer berichtet, hätte „Win-Trading“ wohl auch Einfluss auf die Zusammensetzung so manches Turniers genommen. Zu denen wird mitunter nach Ranking eingeladen. Wer sich durch solche Methoden Zugang zu einem Turnier verschaffte, wird disqualifiziert.
Angeblich sind auch einige bekanntere Namen (wie Specialist) von den Bans betroffen. Darunter mit Gabe Walls ein Spieler, der die Methode des Win-Tradings vor einem knappen Jahr publik machte, um Blizzard auf diesen Fehler in Hearthstone hinzuweisen, damit sie ihn fixen.
Während Gabe Walls gegen den Bann protestiert, ist Specialist, wie liquidhearth berichtet, mit dem Bann durchaus einverstanden. Er gibt offen zu, dass er Win-Trading betrieben hat, weil er’s albern findet, dass sich das Teilnehmerfeld der BlizzCon über ein so leicht zu manipulierendes System zusammensetzt. Specialist gewinnt dem Bann etwas Gutes ab. Jetzt habe er Zeit, sich auf sein Studium zu konzentrieren.
Beim Sandpark-MMO ArcheAge will man Gründern den versprochenen 10%-Bonus auf alle Einkäufe im Cash-Shop jetzt anderweitig vergelten.
Vorm Release hatte man Gründern versprochen, dass sie 10% Rabatt auf alle künftigen Käufe im Cash-Shop von ArcheAge erhalten würden. Leider hat man sich bei der Formulierung etwas verhauen. Man sprach bei Trion Worlds davon, dass das nach dem Start geschehen würde und meinte damit: „Irgendwann nach dem Start.“ Die Kunden verstanden es allerdings bei der Kaufentscheidung als ein „ab dem Start.“ Seitdem sind einige Gründer darüber verärgert, dass der 10%-Bonus fehlt. Gerade, da jetzt schon einige Zeit vergangen ist. Die genauen Umstände der Kontroverse haben wir in diesem Artikel beleuchtet.
Trion Worlds hat erklärt, dass der versprochene Bonus etwas sei, das man so alleine gar nicht gewähren könne. Dafür musste man Rücksprache mit XLGames, den koreanischen Entwicklern des Spiels, halten. Das ist jetzt geschehen. Das Resultat ist: Eine Lösung mit XLGames zusammen wäre zu aufwendig und würde Ressourcen von der Entwicklung der eigentlichen Spielinhalte in ArcheAge abziehen.
Trion Worlds möchte in den nächsten Tagen eine Lösung präsentieren, wie man das „alleine“ hinbekommt. Sozusagen einen Ersatz bieten. Der soll dann auch rückwirkend funktionieren.
Mein MMO meint:Dass man jetzt einen Monat gebraucht hat, um herauszufinden, dass man es doch alleine machen muss, ist ein bisschen seltsam. Grade bei solchen Rabatten geht es um bares Geld. Vielleicht hätte der ein oder andere mit 10% mehr Credits pro Einkauf nur eine kleinere Summe ausgegeben oder sich einen weiteren Dazukauf gespart.
Es ist ein heikles Thema, da auch ein verspäteter Ersatz nicht mehr so viel bringt wie eine rechtzeitige Implementierung: Ein Spieler könnte zwischenzeitlich das Interesse an ArcheAge verloren haben. Was bringt einem Ingame-Währung in einem Spiel, das man nicht mehr zockt?
Man kann nur hoffen, dass Trion Worlds in den nächsten Tagen einen attraktiven Ersatz für die Gründer vorstellt. Wenn Auroria kommt, der Nordkontinent von ArcheAge, dessen Öffnung am 4. November ansteht, werden einige Spieler, die damals den Gründer-Status erwarben, sicher erneut zur Brieftasche greifen und den Marktplatz aufsuchen.