Destiny: Bungie einsichtig, Loot-Caves offenbarten Schwächen im Loot-System

Beim MMO-Shooter Destiny lassen sich die Entwickler von Bungie in die Karten sehen und man gibt auch Fehler zu. Die Loot-Caves, Camp-Spots, konnte man nicht vorhersehen. Sie lagen wohl an Fehlern im ersten Loot-System.

In einem Interview mit der US-Seite mmorpg.com lässt sich der Community Manager Erik „Urk“ Osborne in die Karten sehen. Vor allem nach den Loot-Caves wird er gefragt. Um die gibt es ja eine Art Rangelei zwischen Spielern und Entwicklern, schon mehrfach hat Bungie sie geschlossen, die Spieler entdeckten daraufhin neue.
Destiny-Lootcave

Spieler verhalten sich unvorhersehbar – auch in Destiny

Osborne bezeichnet die Lootcaves als eine Form von „emergent behaviour“, eine Form von Spielerverhalten, die aus dem laufenden Geschehen in Destiny entsteht und die man unmöglich habe voraussehen können. Man könne sich noch so viel Mühe gegeben und Prognosen anstellen, letztlich sei das Verhalten von Spielern einfach unvorhersehbar. Und man habe sich bei Bungie dann nach dem Release auch hingesetzt und den Spielern einfach zugesehen. Spieler seien da wie eine Art Wünschelrute, brächten die Entwickler also dahin, wo die Aufmerksamkeit liegen muss.

Die Camp-Spots, die Schatzhöhlen, seien unterhaltsam gewesen und man habe sich selbst auch auf den Arm genommen. Das Wichtigste war aber, dass man von diesen Loot-Caves gelernt habe, was am System, wie Beute verteilt wurde, funktionierte und was nicht.
Destiny Screenshot Mount

Raumschiff-Kampf? Sparrow-Wettrennen? Warum eigentlich nicht?

Im weiteren Verlauf des Gesprächs versucht der Interviewer dann Zukunftsausblicke aus Osborne rauszukitzeln, der lässt sich aber nicht in die Karten sehen. Ideen wie ein „Schiffskampf“ zwischen den Jump-Ships der Spielern oder ein Sparrow-Wettrennen seien etwas, über das man nachdenkt und im Büro auch mal diskutiert habe. Beides seien spaßige Ideen, mehr könne er dazu nicht sagen.

In den kommenden Erweiterungen will man jeweils eine Alien-Rasse näher beleuchten. Bei „The Dark Below“ seien erstmal die Hive dran. Außerdem plant man von allem mehr zu bringen, so stehen bald weitere Möglichkeiten an, den Hüter zu verbessern, auch für den Schmelztiegel und die mobile App will man sich einiges einfallen lassen.


Mehr zum MMO-Shooter Destiny gibt’s auf unserer Themenseite.

Autor(in)
Quelle(n): mmorpg.com
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