Schiebung bei Hearthstone: Blizzard bannt Win-Trader; auch prominente eSport-Pros betroffen

Beim kostenlosen Online-Kartenspiel Hearthstone hat es jetzt nach einigen Bottern auch sogenannte Win-Trader erwischt. Ihre Accounts wurden gebannt. Für immer, wie Blizzard mitteilt.

Bei Win-Trading versteht Blizzard überhaupt keinen Spaß, wie man an der Aktion jetzt sieht. Durch ein gleichzeitiges Anmelden auf relativ hohen Rängen war es Spielern wohl möglich, mit einiger Wahrscheinlichkeit gegeneinander zu spielen. Damit wurde Schindluder betrieben. Blizzard kennt diese Probleme schon vom Arena-Modus aus World of Warcraft und geht hart gegen eine solche Korrumpierung der eSport-Idee vor.

Blizzard reagiert mit der Sperrung aller betroffenen Accounts, die sich das zu Nutze machten. Bei den Bots vor einigen Wochen sprach man lediglich eine längere Sperre bis 2015 aus.

Wie PCGamer berichtet, hätte „Win-Trading“ wohl auch Einfluss auf die Zusammensetzung so manches Turniers genommen. Zu denen wird mitunter nach Ranking eingeladen. Wer sich durch solche Methoden Zugang zu einem Turnier verschaffte, wird disqualifiziert.

Angeblich sind auch einige bekanntere Namen (wie Specialist) von den Bans betroffen. Darunter mit Gabe Walls ein Spieler, der die Methode des Win-Tradings vor einem knappen Jahr publik machte, um Blizzard auf diesen Fehler in Hearthstone hinzuweisen, damit sie ihn fixen.

Während Gabe Walls gegen den Bann protestiert, ist Specialist, wie liquidhearth berichtet, mit dem Bann durchaus einverstanden. Er gibt offen zu, dass er Win-Trading betrieben hat, weil er’s albern findet, dass sich das Teilnehmerfeld der BlizzCon über ein so leicht zu manipulierendes System zusammensetzt. Specialist gewinnt dem Bann etwas Gutes ab. Jetzt habe er Zeit, sich auf sein Studium zu konzentrieren.

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Quelle(n): PC Gamerliquidhearth
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