Buy2Play-Games sind verschenkte Möglichkeiten, meint Gameforge

Wer ein Spiel für 60 Dollar in den Handel bringt, ohne weitere Gebühren zu verlangen, der verschenkt ungeheure Möglichkeiten. Das zumindest meint Tim Campbell, Vice-President vom Publisher Gameforge, in einem Gespräch mit der pcgamesn.

Wenn man ein Spiel für 60 Dollar anbietet und der Spieler Tausende Spielstunden darin versenkt, dann ist es aus unternehmerischer Sicht schon verständlich, wenn man wie Campbell sagt: “Verdammt! Wir haben gerade Unmengen an Content verschenkt!” Aus Sicht des Kunden sieht dies natürlich anders aus. Man bezahlt ein Produkt und nutzt es so lange man will. So, wie man dies auch von anderen Produkten gewöhnt ist. Tim Campbell von Gameforge steht diesem Buy2Play-Modell aber sehr kritisch gegenüber, insbesondere das Konsolen-Business hätte darunter gelitten.

Wenn die Leute dein Spiel nicht im Einzelhandel kaufen, geht es zu Gamestop und wird dort als gebraucht immer und immer wieder verkauft – als Publisher, der 30, 50 or 100 Millionen Dollar für die Entwicklung des Spiels bezahlt hat, siehst du von diesen Einnahmen im Gebrauchthandel überhaupt nichts. (…) Wie schafft man Einnahmen, die weitere coole Entwicklungen finanzieren können (…). Das war ein großes Problem, mit dem wir uns lange befasst haben.

Free2Play würde laut Tim Campbell diese Probleme lösen. Man hätte es in der Vergangenheit zwar oft übertrieben und es gab viel Kritik, doch Free2Play würde das Risiko für Entwicklerstudios und Publisher minimieren. Wenn man ein Spiel mit großem Budget für 60 Euro auf den Markt bringt und es floppt, dann hat man ein Problem. Dann landet es irgendwann für 10 Euro in einem Sale und die Spieler verbringen dann Hunderte Stunden oder mehr damit. Als Entwickler hat man dann aber nichts mehr davon. In der Tat könnte dies dazu führen, dass die finanziellen Mittel für weitere Spiele fehlen.

Entfernt man aber die Einstiegshürde, also den Kaufpreis, dann schauen sich viel mehr Spieler das Produkt an. Gefällt ihnen, was sie sehen, dann bleiben sie dabei und man kann über einen Ingame-Shop die Kosten wieder reinholen. Free2Play sei ein faires System meint Tim Campbell, denn jeder kann so viel darin investieren, wie er möchte. Manche stecken nur Zeit rein, andere dagegen auch Geld.

Tera
MMOs wie TERA können die Entwicklungskosten durch regelmäßige Shop-Einnahmen tragen. Dieses Modell soll nun auch in anderen Genres angewandt werden.

Das macht vor allem dann Sinn, wenn man die Produkte stetig weiterenwickelt, was im Bereich der MMOs regelmäßig der Fall ist. World of Warcraft macht es vor. Das MMORPG generiert einen stetigen Strom an Einnahmen – und das schon seit vielen Jahren. Doch das Abo-Modell funktioniert heutzutage nur noch bei wenigen Ausnahmen. Buy2Play- und andere Geschäfts-Modelle scheinen laut Campell ein großes Risiko darzustellen, denn sie gefährden auch die Entwicklung von weiteren Spielen. Ist Free2Play das Allheilmittel?

Andreas meint: Free2Play haftet kein guter Ruf an. Zu Anfangszeiten – und teilweise auch heute noch – wurde den Spielern einfach für Dinge das Geld aus der Tasche gezogen, die man benötigt hat, um überhaupt richtig spielen zu können. Dies hat sich inzwischen zwar gebessert, dennoch beäugen viele Gamer Free2Play-Spiele noch immer sehr kritisch. Den schlechten Ruf loszuwerden, ist eine große Aufgabe. Da ist es eher kontraproduktiv, zu sagen, dass Buy2Play ein Geschäftsmodell ist, dass kein Entwickler gerne nutzt, weil es den Kunden zu viel für zu wenig Geld bietet. Buy2Play hat ebenso seine Berechtigung auf dem Spielemarkt.

F2P MMO Aion

Natürlich möchte jedes Unternehmen möglichst viel Geld verdienen und das am besten über einen längeren Zeitraum, denn das ist der Sinn und Zweck der meisten Firmen. Allerdings muss man mit den Kunden immer fair umgehen. Dies funktioniert sicher auch mit einem Free2Play-Modell. Doch genau hier bedarf es dann umso mehr Arbeit, um den Spielern zu zeigen, dass man ihnen nicht das Geld aus Tasche ziehen will, sondern, dass man ihnen auch etwas bietet. League of Legends beispielsweise verdeutlicht, dass ein Free2Play-Modell gut funktionieren kann, wenn man offen und fair mit den Kunden umgeht. Dies müssen viele Entwickler aber erst noch lernen. Klar ist auch, dass bei diesem Lernprozess wieder einige Fehler gemacht werden.

Guild Wars 2
Buy2Play? Funktioniert bei GW2.

Buy2Play ist und bleibt aber nach wie vor das fairste Modell, denn hier bezahlt man Geld für ein Produkt und nutzt es dann in den meisten Fällen uneingeschränkt. Verkauft sich ein Spiel bei Release nicht, dann sollte man die Schuld nicht bei den Kunden, sondern bei sich selbst suchen. Im MMO-Bereich kann man argumentieren, dass die Spiele stetig erweitert werden und neue Inhalte sowie Verbesserungen hinzu kommen. Aber auch hier zeigt ArenaNet mit Guild Wars 2, dass es mit dem Buy2Play-Modell im Genre der MMOs klappen kann.

Final Fantasy XIV: Hasenartige Viera wären fast neue Rasse geworden, aber Rammler haben es vermasselt

Beim Fantasy-MMORPG Final Fantasy XIV wären fast die hasenartigen Viera die neue Rasse geworden, aber es gab Probleme mit den männlichen Vertretern der Spezies.

FF-XIV-Viera

Beim letzten Live-Stream ließen sich die Macher von FFXIV tief in die Karten schauen: Die reptilienartigen Au Ra waren nicht die erste Wahl für eine neue Rasse in Heavensward. Lange lagen die „Viera“ vorne. Die hasenohrigen Damen tauchten zuerst in Final Fantasy Tactics auf, waren später in Final Fantasy XII vertreten – hier sammelte vor allem Fran (Titelbild) als kühle und unabhängige, mysteriöse Viera-Dame die Herzen und Sympathien der Fans. Und die Viera hätten sich wohl auch, alleine von der Ästhetik her, gut in FFXIV gemacht.

Doch es gab ein Problem: Nur die weiblichen Viera tauchten bisher im FF-Universum auf. Und man wollte keine “nur-weibliche”-Rasse. Männliche Viera gibt es zwar in der Lore, aber sie bleiben unter sich, sind extrem wettbewerbsorientiert und haben eigene Dörfer abseits der Frauen. Das wäre nun kein unüberwindbar großes Problem gewesen, die FF14-Künstler haben auch „männliche Vieras“ erstellt. Die Entwickler haben sich dann aber doch für die Au Ra und damit für eine eigene Rasse entschieden, die näher an den in der Erweiterung präsenten Drachen liegt.

Final-Fantasy-XIV-Concept-Art

Das Konzept der neuen Rasse Au Ra entstand nach und nach aus der anfänglichen Viera-Idee.

FF-XIV-Au-Ra-Drache
FFXIV-Viera-AuRa

Destiny: Im wöchentlichen Dämmerungsstrike am 28.4. geht’s gegen Omnigul

Beim MMO-Shooter Destiny führt der Nightfall, der wöchentliche Dämmerungsstrike, die Hüter am 28.4. in den „Wille von Crota.“ Es geht gegen jedermanns Lieblings-Sirene Omnigul.

Poster-Gjallarhorn

In dieser Wochen haben Hüter Zwangspause, die sich den DLC „Dunkelheit lauert“ nicht gegönnt haben. Omnigul ist angesagt. Wer jetzt, ob der Aussicht, da wieder Stunden zu verbringen, die Augen verdreht, dem sei gesagt: Alles nicht so schlimm. Es ist ein Triple-Burn, ein Regenbogen-Strike. Alle drei Elementarschadensarten sind deutlich erhöht. Das dürfte schnell gehen.

Aller Voraussicht nach ist es das letzte Mal, dass Omnigul vor dem nächsten DLC erscheint. Dann verliert sie vielleicht ihre Sonderbehandlung an den dann neuen „DLC“-Strike mit Haus der Wölfe. Der soll in der nächsten Woche vorgestellt werden. In den vergangenen Monaten wurde„Wille von Crota“ häufiger als jeder andere Strike zum Nightfall gekürt. Und es gab ihn auch in 4 Geschmacksrichtungen, die anderen nur in einer.

Destiny-Abgrund-Trotzender

Die Modifikatoren für den Dämmerungs-Strike „Wille von Crota“ am 28.4. in Destiny

  • Nightfall – Sollten, der Wanderer bewahre, alle Hüter das Leben verlieren, geht es zurück in den Orbit, der Strike wird zurückgesetzt
  • Episch – sorgt dafür, dass die Gegner fieser, gemeiner, allgemein bösartiger sind als ihre Kollegen auf niedrigeren Schwierigkeitsgraden
  • Solar-Entflammen: Solar-Schaden ist deutlich erhöht, gilt auch für die Gegner
  • Arkus-Entflammen: Auch der Blitz-Schaden ist deutlich erhöht
  • Leeren-Entflammen: Und selbst das Leeren-Entflammen ist irgendwie leeriger als sonst.

In der heroischen Weekly ist Solar-Entflammen aktiv

Destiny-Eisbrecher

Gibt es Empfehlungen für Waffen? Was ist gegen Omnigul am stärksten?

In dieser Woche haben Hüter soweit ziemlich freie Waffenwahl. Für Omnigul selbst empfiehlt sich das Automatikgewehr Abgrund Trotzender. Ansonsten sind die klassichen „Heavy-Hitter“ gefragt. Ein Solar-Raketenwerfer wie Crotas Hunger oder Gjallarhorn; ein Scharfschützengewehr wie Schwarzer Hammer oder Eisbrecher. Und im Primärslot vielleicht Erlass der Überseele oder Ir Yûts Reißzahn.

Auch Ausrüstung, die Specials unterstützt, kann hier stark sein. Die Void-Walker-Obisidan-Combo etwa oder man zieht sich als Titan mit starker schwerer Waffe die Ruinenflügel an.

Wer mit mehreren Spielfiguren unterwegs ist, kann von Mal zu Mal die Bewaffnung ändern. Das sorgt für ein bisschen Abwechslung und dürfte nur wenig Unterschied machen.

Man könnte auch Retro hier reingehen mit der Vision of Confluence und Schicksalsbringer – aber das dürfte mit Haus der Wölfe ohnehin zur neuen Normalität werden. Dann gibt’s kein Retro mehr, sondern alle Waffen sind gleichwertig.

Destiny-Obsidian-Wille-273

Tipps, Tricks und Safe-Spots: Wie rückt man Omnigul in Destiny zu Leibe

Wir werden im Laufe des Tages Videos von erfolgreichen Runs im „Wille von Crota“ präsentieren. Von denen könnt Ihr Euch für Eure eigenen Heldentaten inspirieren lassen.

Bis dahin: Schaut Euch doch hier um, da gibt es die Durchgänge vom letzten Mal, als Regenbogen-Omnigul aktiv war.

Im 3er-Team rückt unser Freund Nexxos der Yoko Ono von Destiny zu Leibe. Der Perspektivträger spielt mit Abgrund Trotzender – Schwarzer Hammer – Thunderlord und Obsidian-Wille. Die beiden Kumpane besorgen Sphären, die Void-Super macht dann viel Kleinkram weg, so geht es durch den Strike. Und der Safe-Spot ist ein Suizid-Spot am Ende, aber es klappt. Saubere Nummer, gut erklärt.

http://youtu.be/8-gI60g1B7A
Dieses Video ist wenig lehrreich, aber sicher das, worauf sich viele freuen: Triple-Burn – Triple-Gjallarhorn gegen Omnigul. Ähnlich funktioniert die Nummer übrigens auch mit Shotguns und einer blendenen Titanen-Bubble, aber in dem Fall gilt wie so oft in Destiny: Keep calm and use Gjallarhorn.
http://youtu.be/5FYJjCzbJ3Y


Wer ein Team für den Nightfall sucht, sollte sich unseren Artikel über das Finden deutschsprachiger Mitspieler für die wöchentlichen Lockout-Aktivitäten mal zu Gemüte führen.

Eisenbanner beginnt erst um 19:00 Uhr übrigens.

Steam: Aus die Maus – Valve rudert bei Bezahloption für Mods wieder zurück

Der Shitstorm war gewaltig. Damit hatte das Entwicklerstudio Valve nicht gerechnet und ruderte nun zurück. Die Möglichkeit, Mods gegen Bezahlung über die Plattform Steam anzubieten, existiert damit nicht mehr.

75 Prozent wollte Valve von den Einnahmen verkaufter Mods behalten. 25 Prozent sollte der Mod-Entwickler bekommen, dafür aber das gesamte Risiko tragen. Das klang unfair. Gerade bei Mods sind Urheberrechtsverletzungen keine Seltenheit und das Risiko daher nicht gering. Es folgte heftige Kritik, der sogar Valve-Geschäftsführer Gabe Newell nicht mehr Herr werden konnte. Daher kam es nun zu einer offiziellen Ankündigung: Die Bezahloption für Mods wird wieder abgeschafft!

Steam Workshop
Mit Skyrim gestartet, mit Skyrim aufgehört

Ab sofort können keine Modifikationen mehr gegen Geld über Steam angeboten werden. Wer bereits eine Mod gekauft hat, erhält eine Rückerstattung. Valve erklärt, dass man einen Fehler gemacht habe. Die Mod-Community würde seit Jahren hervorragend laufen und dort eingreifen zu wollen, wäre nicht gut gewesen. Dabei sei man über das Ziel hinausgeschossen. Man hätte es den Mod-Entwicklern lediglich ermöglichen wollen, sich voll auf ihre Projekte konzentrieren zu können, sodass hervorragende Produkte hätten entstehen können. Eventuell sogar so gute, die man zu eigenständigen Spielen wie DotA 2 hätte machen können. Man versteht aber, dass die Community hier keinen Eingriff in die bestehenden und funktionierenden Systeme haben möchte. Damit ist das Thema erstmal vom Tisch. Auch Bezahl-Mods für MMORPGs rücken durch dieses Desaster in weite Ferne, was viele MMO-Fans beruhigend finden werden.

Andreas meint: Mit einem faireren Modell hätte das System von Valve durchaus funktionieren können – sofern es nur als Option angeboten worden wäre und es keine Exklusivdeals gegeben hätte. Aber die Community hat entschieden. Man möchte weiterhin so arbeiten, wie das bisher der Fall war. Das sollte man respektieren. Vielleicht kommt irgendwann ja wieder eine ähnliche Idee auf – dann aber hoffentlich besser durchdacht.

Quelle(n):
  1. steamcommunity.com

Diablo 3: Von 1 auf Max-Level in 65 Sekunden

Bei Diablo 3 hat sich ein Spieler von Stufe 1 bis auf die Höchststufe von 70 in 65 Sekunden ziehen lassen. Dafür verwendete er alle möglichen Exp-Boni im Spiel.

„Kannst du mich mal fix ziehen? Dauert auch nicht lange!“, wie oft wird das jeder D3-Spiel schon von Freunden gehört haben? „Dauert auch nicht lange“ ist dann je nachdem, wie es läuft, irgendwo zwischen einem sehr langweiligem Film, einem leckeren Zahnarzt-Besuch und der Zeit, die es dauert, den Garten umzugraben. Jedenfalls fühlt es sich so an.

Beim D3-Spieler Dat Modz dauert es wirklich nicht lange. In 65 Sekunden knallt der von Stufe 1 auf 70 hoch. Dazu verwendet er alle nur denkbaren Items, die Bonus-Exp geben. Den Hellfire Ring mit Gem of Ease und Leoric’s Signet, einen Rubin im Helm und außerdem läuft im Hintergrund noch irgendwas aus Dragon Balls und er schreit entsprechendes Dragon-Balls-Zeug ins Mikro. Wie jeder weiß, gibt sowas auch noch mal Bonus Exp. Na ja gut, und dass er in einem Kuh-Rift hat sicher auch geholfen.

Hier ist das Video.

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Quelle(n):
  1. kotaku

Guild Wars 2: Gegner droppen Beta-Zugang

Das Fantasy-MMORPG Guild Wars 2 lässt sich etwas Besonderes einfallen. Gegner in bestimmten Regionen hinterlassen bei ihrem Ableben den Spielern Zugang zur Beta der Erweiterung „Heart of Thorns.“

Das ist doch mal was Neues. Wie ArenaNet mitteilt, können ab dem 28.4. Gegner in der Trockenkuppe und der Silberwüste „Portale“ hinterlassen. Die können allerdings nicht getauscht werden, Spieler müssen ihre eigenen Portale finden. Wenn so ein Portal hinterlassen wird, erhält der Spieler, der den Gegner auf dem Gewissen hat, Zugang zum nächsten PvE-Event der geschlossenen Beta von Heart of Thorns.

Dabei ist es nicht nötig, den Gegenstand wirklich aufzusammeln. Es reicht, wenn der hinterlassen wird

Das ist auf jeden Fall eine spannendere Methode, sich den Betazugang zu erstreiten, als beim letzten Mal. Da musste man sich für einen Newsletter eintragen.

Quelle(n):
  1. ArenaNet

SWTOR: Patch 3.2 erscheint heute! [Update]

In wenigen Stunden gibt es endlich wieder frisches Futter für alle Fans der “Shadow of Revan”-Story in SWTOR. Von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr werden heute die Server für Wartungsarbeiten heruntergefahren und werden im Anschluss mit dem neuen Patch 3.2 wieder zur Verfügung stehen.

Star Wars: The Old Republic – Rise of the Emperor

Neben dem neuen Planeten “Ziost”, auf dem die Macht des wieder erstarkenden Imperators langsam zunimmt, können sich die Spieler auf den neuen Outfit-Designer freuen, der das Einkleiden der Jedi und Sith deutlich entspannter gestalten wird. Aber auch an der Lebensqualität von Neuhelden wird geschraubt, so sind alle Planetenreisepunkt von Anfang an verfügbar.

SWTOR Rise of the Emperor Ziost

Dazu gibt es natürlich noch eine Handvoll Klassenänderungen, Verbesserungen am Gruppenfinder-Tool, jede Menge Bugfixes und letztlich das Ende der PvP-Saision 4 und damit den Start in die frische Saison 5. Um es mit den Worten von Lana Beniko zu sagen: Möge die Macht Euch dienen!

Noch mehr zum Content-Update gibt es hier: Infos zum Planeten Ziost, dem XP-Bonus und Komfort-Funktionen und das Intro Cinematic im Video.

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Quelle(n):
  1. swtor.com

Destiny: Das wissen wir über das neue PvP-Event Trials of Osiris

Beim MMO-Shooter Destiny wird mit dem nächsten DLC „Haus der Wölfe“ ein neues PvP-Event, die Trials of Osiris, eingeführt. Was ist darüber schon jetzt bekannt?

Das PvP-Event Trials of Osiris versteckt sich schon seit langem in der Datenbank von Destiny. Und es gibt viele Gerüchte und Leaks darüber, die Dataminer geliefert haben. Aktuell wissen wir aber noch ziemlich wenig „bestätigt“ über das neue Event.

Die meisten Informationen, die wir haben, dürften hoffnungslos veraltet sein und beziehen sich noch auf die Datenbank vom Ende des letzten Jahres. In einem Live-Stream am Mittwoch, dem 29. April, will man das Event offiziell vorstellen. Doch am letzten Mittwoch gab es erstmals einen Blick auf den Händler im Reef. Was konnte man da über das Trials of Osiris erhaschen?

Das sagen Gerüchte und Leaks

Gerüchte von Dataminer sprechen beim Trials of Osiris von einem PvP-Event, einem 3-gegen-3-Deathmatch. Zugang müsse man sich erkaufen (über besondere Turnier-Tickets, die im Schmelztiegel zu verdienen und manchmal auch über einen Lichtpartikel zu erstehen sind).

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Vorsicht: Gerücht.

Dann tritt man gegen andere Spieler an und je häufiger man gewinnt, desto besser sind die Preise, die man absahnen kann. Als Belohnungen waren unter anderem diese Waffen im Gespräch und man koppelte auch das exotische Scoutgewehr „Schicksal aller Narren“ ans Event Trials of Osiris.

Verliert man zu oft (dreimal) scheidet man aus dem Turnier aus. Das Event soll auf dem Merkur stattfinden und es ist auch ein „Social Space“ direkt damit verbunden. Die Level-Vorteile sind wie im Eisenbanner aktiv und es gibt “wöchentliche Belohnungen.”

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Gerücht: Soll mit dem Event zusammenhängen.

Das hat Bungie bisher bestätigt/das war im Live-Stream zu sehen

Und was wissen wir offiziell? Erstaunlich wenig. Wir haben tatsächlich ein Bild erhalten von neuem klassenspezifischem Gear. Das soll uns in „ägyptische Könige“ verwandeln (siehe Titelbild). Über die Aktivität weiß man ferner offiziell, dass es ein „kompetitiver Eliminierungs-Modus“ sein soll.

Bestätigt ist auch die Dauer des Events: Jeden Freitag, wenn Xur kommt, soll es starten. Und am wöchentlichen Reset, am Dienstag um 11:00 Uhr, enden. Außerdem sollen auch die „Etheric Lights“ hier droppen, die braucht man zur Aufwertung von legendären Waffen und Rüstungen auf die HoW-Höchstwerte von 42 und 365.

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Dann haben wir im Live-Stream zum Reef einen kurzen Blick auf den dazugehörigen Händler erhaschen können, „Brother Vance.“ Und ein Screenshotter hat tatsächlich Bilder seines Inventars eingefangen.

Es sieht so aus, als hätte der vier verschiedene Belohnungen in seinem Angebot, die nach dem „Engramm“-Prinzip ablaufen. Von den 4 Belohnungen gibt es aber lediglich einen Screenshot zur ersten. Da steht, man kann sich den Stone-Tier-Preis für 100 Glimmer kaufen, wenn man 2 Siege in einer einzelnen Passage geschafft hat. Von Ruf war bislang übrigens nichts zu sehen.

Destiny-Reward

Spekulationen aufgrund der Screenshots

Man kann nun spekulieren und sagen: Es könnte so sein, dass man sich den Zugang zu solchen „Boxen“ erkaufen kann und je häufiger man gewinnt, desto besser kann der Inhalt der Box werden.

Das, was man bei Brother Vance sehen kann, sind 3 „Boons of Osiris“, die Spezial-Boni versprechen. Der erste, der orangefarbene, soll schon ohne Kampf einen Sieg gut schreiben, der rote die erste Niederlage wegstreichen, der gelbe den ersten Sieg doppelt zählen lassen – (damit könnte auch gemeint sein, nur im Falle, dass man das erste Match gleich gewinnt.)

Diese Boons könnten daraufhin deuten, dass es wichtig wird, an die heißen Preise heranzukommen und dass dies nicht einfach wird.

All diese Items kosten 3 „Passage Coins.“ Die kann man ebenfalls bei Brother Vance erwerben, wir kennen aber die Kosten nicht. Das müssten die Items sein, die man für die Teilnahme am Trials of Osiris benötigt. Dann wären die “Boons” wohl relativ wertvoll.

Die offenen Fragen zu den Trials of Osiris in Destiny

Wie man sehen kann: Offiziell wissen wir im Moment noch wenig über Trials of Osiris. Die wichtigen Fragen sind:

  • Gibt es einen eigenen Social Space?
  • Wie wird man sich Zugang zu den Trials of Osiris erkaufen?
  • Gibt es neben den „Boxen“ von Brother Vance auch direkte Belohnungen am Ende eines Schmelztiegel-Matches in diesem Modus?
  • Wie sieht die Loot-Table aus? Sind die Items wirklich auf das PvP zugeschnitten? Können die Waffen neu geschmiedet werden so wie die Händler-Items?
  • Kann man mehr als einmal in der Woche an dem Event teilnehmen? Oder ist beim Ausscheiden Schluss?
  • Wie genau läuft es ab? Wie viele Karten stehen zur Verfügung?

Übermorgen am 29.4. wird es einen zweiten Live-Stream von Bungie geben, der explizit das neue Event beleuchtet. Wir werden den, wenn alles normal läuft, wieder bei mein MMO mit einem Live-Ticker begleiten – so wie den letzten. Darin sollten die Fragen beantwortet werden.


Das andere neue große Ding mit Haus der Wölfe wird eine PvE-Arena sein: Das wissen wir über den Raid-Ersatz Gefängnis der Alten

Shroud of the Avatar: Spielerstädte finden Ihren Weg in das MMORPG

Mit dem an diesem Donnerstag startenden Pre-Alpha-Release 17 werden zum ersten Mal Spielerstädte in das MMORPG Shroud of the Avatar eingeführt.

In einem Sandbox-MMO möchten viele Spieler natürlich auch eigenen, virtuellen Besitz haben. Dazu gehören Häuser, Magiertürme, Burgen und im Fall von Shroud of the Avatar auch ganze Städte. Gerade der Aufbau der Welt mit einer Weltkarte und instanzierten Gebieten ermöglicht es den Entwicklern bei Portalarium, relativ einfach derartige Städte umsetzen zu können. Auf der Weltkarte werden diese einfach mit einigen Gebäuden dargestellt und diese “Szene” lässt sich dann betreten und aus der Verfolgerperspektive erkunden.

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Die erste Spielerstadt, welche nun eingeführt wird, ist PaxLair. Spielerstädte entstehen nach vorgegebenen Mustern und werden in der Regel von einem Spieler – meist der Käufer der Stadt – verwaltet. Er legt die Regeln fest, die hier herrschen. Beispielsweise, welche Art Gebäude von anderen Spielern dort errichtet werden können und ob PvP möglich ist. Auch Steuern kann der Verwalter der Stadt verlangen. PaxLair wird als Versuchskaninchen dienen, um festzustellen, wie gut das geplante Konzept der Spielerstädte in Shroud of the Avatar funktioniert. Denn es haben sich noch viel mehr Fans eine Spielerstadt gekauft. Diese sollen dann nach und nach in die Welt eingefügt werden.

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Wodys Taverne

Spielerstädte sind nicht gerade günstig und müssen gegen echtes Geld erworben werden. Die kleinste mit 12.600 m² schlägt bereits mit 750 US-Dollar zu Buche. Je nach Größe und Anzahl der Bauplätze steigert sich dies bis zu 5.000 Dollar für eine Großstadt mit 83.400 m²! Ansonsten kann man in SotA Häuser und Bauplätze auch mit Ingame-Währung kaufen – wer aber mit Echtgeld bezahlt, bekommt exklusive Häuser oder etwa eine bevorzugte Bauplatzwahl zugesprochen. Will man einen Keller haben, kostet dies extra. Die Preise sind dabei von der Größe des Grundstücks und der Art des Hauses abhängig. Doch das Geschäft floriert. Sehr viele offene Bauplätze in der Welt sind bereits belegt und es wird auch einige Spielerstädte in SotA geben.

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SotA_PaxLair_StageArea_WIP_1

Wer mehr über das Spiel erfahren möchte, dem empfehlen wir unser zweiteiliges Special zu Shroud of the Avatar. Es gehört den aussichtsreichsten Indie-MMORPGs, die in absehbarer Zeit veröffentlicht werden.

The Division wird Destiny, GTA und Red Dead Redemption studieren – wie ein Schulbuch

Der anstehende MMO-Shooter The Division wird die Vorgänger wie Destiny, GTA oder Red Dead Redemption genau untersuchen, um aus dem Guten zu lernen und die Fehler nicht zu wiederholen.

Ubisofts MMO-Shooter The Division soll noch in diesem Jahr erscheinen. Doch es ist verdächtig ruhig. In einem der seltenen Interviews stand Managing Director David Polfedt in der Mitte des Aprils den Journalisten von craveonline Rede und Antwort.

Studieren und studiert werden

Was man denn von Bungies Destiny lernen könne, wird er gefragt. „Das ist schon unglaublich interessant, sich ein Game wie Destiny anzuschauen oder GTA oder noch früher Red Dead Redemption“, antwortet er. „Die Spiele haben so viele gute Ideen, die es sich zu studieren lohnt. Sie regen uns dazu an, bestimmte Entscheidungen zu hinterfragen. In manchen Fällen haben wir auch Dinge entdeckt, die in unseren Augen Fehler waren und die wir nicht wiederholen wollen. Es ist wie ein Schulbuch. Es ist Stoff, den man von vielen Seiten betrachten kann.“

Polfeldt ist sich sicher, dass eines Tages auch The Division einer gründlichen „Autopsie“ unterzogen werde, wie er sagt.

The Division Artwork

Druck, Ressourcen und vielleicht irgendwann eine TV-Serie

Ansonsten spürt man bei den Entwicklern des skandinavischen Studios Massive deutlich den enormen Erwartungsdruck, der auf dem Studio liegt. Seit der Ankündigung auf der E3 2013 erwarteten die Spieler eine Bombe. Man will sie liefern.

http://youtu.be/_aHVdb2lkjo

Dazu bedient man sich der weiten Ressourcen von Ubisoft. Wie groß diese Ressourcen und das Wissen sein würden, das man anzapfen können würde, merkte man erst, nachdem man den Deal eingegangen sei: „Du nimmst das Telefon in die Hand und am anderen Ende hebt eine freundliche Stimme in Bukarest oder Shanghai ab.“

So gebe es bei Ubisoft auch eine eigene Abteilung für Motion Pictures, die an Filmen für Splinter Cell oder Assasin’s Creed arbeite. Die Bezüge zwischen der Game-Industrie und dem Filmbereich würden immer deutlicher, sagt Polfeldt. Filme setzten verstärkt auf computergenerierte Effekte; die Gaming-Industrie habe hier das Knowhow. Eines Tages, hofft er, werde man sich über eine Fernsehserie oder einen Film „The Division“ unterhalten.

The Division Screenshot 8

Zum Release und zu New York

The-Division-Winter-Soldier

Bei The Division werde man, erklärt Polfeldt im Interview ebenfalls, nicht versuchen, „New York“ wirklich detailgetreu nachzubilden, sondern die Seele der Stadt einzufangen. In The Division werde man meist zu Fuß unterwegs sein und wenn man im richtigen Leben durch Manhattan laufe (was man getan habe), werde einem klar, wie groß das alles ist und dass sich viele Straßenblöcke ähnelten. Ein solcher Schauplatz wäre für ein Game natürlich nicht ideal, da monoton.

Man habe noch keinen Release-Termin angegeben, so Polfeldt, da man das Spiel erst herausbringen wolle, wenn man sich sicher sei, dass es bereit dafür ist. Den aktuellen Trend, Spiele unfertig auszuliefern, kann er als Gamer nicht nachvollziehen: „Es geht nicht darum, dass wir das Spiel veröffentlichen und nach 8 Stunden ist es vorbei.“ Bei Massive plant man mit den Spielern eine Langzeit-Beziehung einzugehen.

Mein MMO meint: Apropos Langzeit-Beziehung. Im Moment scheint es für viele Spieler noch so zu sein, als warte man darauf, dass eine Unbekannte mit schöner Stimme, die all die richtigen Sachen flötet, ihren Schleier lüftet. Das Flirten mit The Division ist im Moment das Chatten mit einem Blind Date. Die E3 2015 findet vom 16. bis zum 18. Juni in Los Angeles statt. Hier dürften Fans mehr von der vermeintlichen Traumfrau zu sehen bekommen. Endlich.

Blade and Soul bekommt neue Instanz und Waffen-Transmog

Das koreanische Fantasy-MMO Blade and Soul erhält mit dem nächsten Update im Juni eine frische Instanz. Spieler werden außerdem die Möglichkeit erhalten, ihre Waffen zu transmogifizieren.

Blade and Soul erhält im Juni ein neues Update: Es bekommt eine Mech-lastige neue Instanz für Stufe 50. Dort werden die Spieler gegen einen für sie alten Bekannten antreten: gegen Yan Huang, einen früheren Raidboss. Der ist im „The Fortgotten Tomb“ erneut dabei und soll gefährlicher als je zuvor sein.

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Ferner gibt es einen neuen 6vs6-PvP-Modus und Waffen-Transmogifikationen kommen neu ins Spiel. Damit können Spieler ihre Waffe wie eine andere aussehen lassen, behalten aber die aktuellen Werte.

Nichts Neues lässt sich vom geplanten und angekündigten West-Port berichten. Da hieß es ursprünglich, der sei für 2015 vorgesehen. An der Front tut sich aber seit Monaten nichts. Das letzte, was man hörte, war es, dass „wichtige Schlüsselpositionen“ besetzt werden müssten. Auch dieses Statement ist schon wieder einige Monate alt.

Quelle(n):
  1. 2p.com

Planetside 2 hat auf der Playstation 4 FPS-Probleme bei zu vielen Spielern

Der MMO-Shooter Planetside 2 hat in der Beta auf der Playstation 4 im Moment wohl FPS-Probleme. Die schwanken zu stark.

Das britische Gaming-Magazin eurogamer.net hat sich die aktuelle Beta von Planetside 2 auf der PS4 vorgeknöpft und auf die Performance geachtet. Im Moment läuft Planetside 2 in einer Beta-Version auf Sonys Konsole.

Als Ziel hatte man beim Entwicklungsstudio DGC ausgeben, Planetside 2 auf der Playstation 4 so laufen zu lassen, dass es dem Ultra-Setting auf dem PC entspricht, allerdings mit einem angepassten Interface. Laut den Journalisten gelingt das Planetside 2 auch gut. Man lobt explizit die Schärfe des Bilds und die Steuerung mit dem Controller. Allerdings gibt es Probleme mit den Frames-per-Second. Für das fertige Release planen die Entwickler feste 30-FPS als Cap. In der Playstation-4-Beta hat man so ein festes Limit noch nicht.

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Daher schwankten die FPS im Moment. In ruhigen Gebieten und Momenten kletterten sie auf 60 hoch, bei kleineren Gefechte bleibe die FPS-Rate auf 45. Wenn es dann heftiger zur Sache gehe und mehr Spieler in ein Gefecht einstiegen, falle sie aber schon mal unter die magische Marke von 30. Auch das Screen-Tearing (Bildverzerrungen) sei ein immer wieder auftretendes Problem. Das könnte sich zum Release verstärken, befürchtet man, da hier mehr Spieler als in der Beta aktiv sein würden. Somit könnten auch die Feuergefechte noch massiver werden – ebenso wie die FPS-Probleme.

Man müsse abwarten, wie die Release-Version mit dem 30 FPS-Cap dann aussehe. Es sei aber klar, warum die Entwickler von Planetside 2 vom ursprünglich geplanten 60-Frames-per-second-Ziel abgerückt seien.


Mehr zum MMO-Shooter auf PC, Playstation 3 und bald auch Playstation 4 erfahrt Ihr auf unserer Themenseite zu Planetside 2.

Black Desert: Zauberer und Zauberin – bröckelt der Gender-Lock dann doch?

Beim Korea-MMORPG Black Desert scheint der Gender-Lock doch nicht in Stein gemeißelt zu sein. Von der neuen Klassen „Wizard“ tauchen nun auch Bilder einer weiblichen Version auf.

„Genderlock“ – Normalität in Korea, ein Albtraum für so manchen westlichen Spieler

In Korea sieht man die Sache so: Aus einem Krieger einfach eine Kriegerin zu machen und nichts zu ändern als das Geschlecht, empfindet man als langweilig. Ein Krieger ist ein Krieger, eine Kriegerin dann gleich eine neue Klasse.

Im Westen sieht man das anders: Da empfindet man es als „Normalität“ sich auszusuchen zu können, genau diese Klasse mit diesen Fähigkeiten als „Frau“ oder als „Mann“ zu spielen. Entfällt diese Wahlmöglichkeit, fühlt man sich gegängelt, es fehlt eine Entscheidung.

Die ersten 7 Klassen beim koreanischen MMORPG „Black Desert“ waren denn alle männlich oder weiblich und nur das. So war eine Klasse wie „Giant“ (Der Riese) von vorneherein als „Mann“ definiert – und eben als Riese, eine Rassenwahl entfällt also auch. Das schreckte einige westliche Spieler bereits von vorneherein davon ab, dem koreanischen Hoffnungsträger Black Desert eine Chance zu geben.

Black-Desert-neue-Klasse

Lage ist im Moment noch unklar

Jetzt sind erste Bilder aufgetaucht, dass sich das ändern könnte. Die nächste Klasse, die ansteht, ist der „Wizard“, eigentlich als Mann geplant, ein klassischer Zauberer wie Gandalf. Nun sieht es so aus, als käme diese Klasse auch in „weiblicher“ Version. Die Frage wird sein, ob das eine Klasse ist oder dann doch zwei Klassen. Im Moment deuten erste Berichte daraufhin, dass es tatsächlich eine Klasse sein könnte, also die erste ohne “Genderlock.”

Die neue „9. Klasse“, eine weibliche Kriegerin, wird aber wohl nicht als Entsprechung zum bereits im Spiel befindlichen Krieger dienen, sondern wird eine “neue” Variante der Klasse sein, aber auch das ist im Moment noch unklar. Ganz zu schweigen von dem Problem: Wie Black Desert, um den Westen zufrieden zu stellen, eine männliche Walküre hinbekommen könnte.

Klassen mit Geschlechtswahl wären sicher ein Zeichen von Black Desert, dass man sich den Wünschen des Westens anpasst. Wir werden sehen, wie sich die im Moment noch unklaren Verhältnisse entwickeln. In Korea denkt man einfach nicht in diesen Genderlock-Dimensionen.

Quelle(n):
  1. inven
  2. MMOSite

ArcheAge: Schiffe versenken im Sandkasten – Patch 1.7a kommt morgen

Das Sandpark-MMO ArcheAge erhält morgen am 28.4. den neuen Patch „Grauensprophezeiungen.“ Der überarbeitet unter anderem den Schiffskampf.

Neue Schiffskomponenten im Übermaß verspricht ArcheAge mit dem Patch morgen. Aber das ist noch nicht alles, was auf der See passiert. Der Schiffskampf, in ArcheAge verspricht Trion Worlds, soll anspruchsvoller und besser werden. In einem Dev-Blog stellt man die Einzelheit des Schiffskampfs vor.

Boote, Boote, Boote

Aus Tanks, DPS und Heilern sollen Kapitäne, Artilleristen und Späher werden. Die Entermannschaften sollen eine Rolle spielen, nur soundsoviel Besatzung und Gewicht kann jedes Schiff tragen, bevor es langsamer wird. Die Schiffe erhalten eigene Schadenszonen, damit sich das Feuern auf einen bestimmten Teil lohnt. Und es gibt sogar Tarngeräte. Scheint so, als wird Schiffe versenken im Sandkasten ArcheAge demnächst deutlich spannender.

Den deutschen Blogpost von ArcheAge könnt Ihr hier nachlesen.

Shitstorm wegen Bezahlmods – Würden MMO-Spieler auch für Mods bezahlen?

Valve löste mit der Ankündigung, Mods zu Spielen wie The Elder Scrolls 5: Skyrim gegen Bezahlung anzubieten, einen Shitstorm aus. Dies wirft die Frage auf, ob MMORPG-Spieler auch bereit dazu wären, für Mods Geld auszugeben.

Mods oder Modifikationen werden in der Regel von den Fans der jeweiligen Spiele in ihrer Freizeit entwickelt und kostenlos angeboten. So kann sich jeder die Mod ansehen und nutzen, wenn er möchte. Viele Mods nutzen auch andere Mods, die von anderen Spielern erstellt wurden und bauen darauf auf. Es ist ein Geben und Nehmen und jeder hat etwas davon. Valve sieht in den Modifikationen nun eine lukratives Geschäfts. Allein für The Elder Scrolls 5: Skyrim existieren aktuell rund 25.000 Modifikationen. Damit würde sich doch sicher Geld machen lassen. Schließlich funktioniert das bei den Valve-eigenen Games DotA 2 und Team Fortress 2 auch. Hier können Gamer ihre selbst erstellten Mods schon seit geraumer Zeit gegen Geld anbieten. Damit wurden seit Einführung des Features im Jahr 2011 bereits über 50 Millionen Dollar Umsatz gemacht. Da ist doch sicher noch mehr drin.

Also kündigte Valve an, dass man nun auch Modifikationen für The Elder Scrolls 5: Skyrim gegen Bezahlung anbieten werde. Weitere Spiele sollen ebenfalls in dieses Programm aufgenommen werden.

Steam Workshop Skyrim
Derzeit beliebtester Mod: “Protest Sign: No paying for mods”.

Valve rechnete aber nicht mit dem Shitstorm, der folgte. Denn am Verkaufspreis einer Mod werden die Mod-Ersteller nur zu 25 Prozent beteiligt. 75 Prozent teilen sich Valve und der Entwickler des Spiels, auf dem die Mods basieren. Das alleinige Risiko liegt aber bei den Mod-Erstellern. Und das ist kein geringes. Urheberrechtsverletzungen sind bei Modifikationen keine Seltenheit. Und wer einen Song eines bekannten Künstlers in seiner Mod nutzt und diese dann verkauft, der kann damit rechnen, dass sich Anwälte bei ihm melden. Zudem findet die Community, dass die gesamte Mod-Szene zerstört wird, wenn man nun Geld ins Spiel bringt.

In Zukunft für Mods bei Spielen wie World of Warcraft bezahlen?

Auch in MMORPGs werden oft Modifikationen verwendet. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist World of Warcraft. Es gibt unzählige Addons und Mods, die neue Funktionen einführen, die Benutzeroberfläche verändern und Zusatzinformationen anzeigen. Auch andere MMOs können um Addons und Mods erweitert werden. Was wäre nun, wenn diese gegen Bezahlung angeboten werden? Würde das funktionieren? Würden MMO-Fans Geld für UI-Veränderungen ausgeben? Fakt ist, dass die Zahl der angebotenen Mods sicher immens steigen würde, sobald die Ersteller Geld damit verdienen könnten. Dann würde sich aber auch viel Zeug darunter befinden, das nur schnell-schnell zusammengeschustert wird und nicht die Qualität und den Nutzen hat, den man sich als Spieler wünscht. Es würde schwer werden, die Spreu vom Weizen zu trennen.

World of Warcraft - Zukunft

Ein weiterer Punkt wäre, dass man damit nicht nur den Erstellern der Mods das Geld geben würde, sondern auch – nehmen wir das Modell von Valve als Beispiel – dem Entwickler. Gerade bei einem Abo-MMO würde man sich als Spieler vielleicht leicht veräppelt vorkommen. Buy2Play- und Free2Play-MMORPGs stehen sowieso schon in Verruf, den Spielern ständig das Geld aus der Tasche zu ziehen. Dann soll man für Mods zudem noch bezahlen? Der nächste Schritt wäre dann wohl, dass Entwickler Mods von Gamern erstellen lassen würden, die Vorteile im Spiel ermöglichen. Dann wären nicht mehr die Entwickler die bösen, welche für “Pay2Win” verantwortlich sind, sondern die Ersteller und man würde sich genötigt fühlen, diese “wichtigen Addons” kaufen zu müssen. Bezahl-Mods für MMOs wäre also eine heikle Angelegenheit.

Andreas meint: Mods gegen Geld anzubieten ist ein zweischneidiges Schwert. Was sich zunächst wie eine nette Möglichkeit für Mod-Ersteller anhört, etwas Geld zu verdienen, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als unfair. Denn die Mod-Ersteller tragen das alleinige Risiko und bekommen dafür nur einen Bruchteil der Einnahmen. Sollte so etwas auch für den MMO-Bereich angedacht werden, dann könnten sich viele Spieler veräppelt vorkommen und auf die Barrikaden gehen – und das sollten sie auch.

Black Desert: Frauenpower statt Gandalfbart

Das koreanische Sandbox-MMORPG Black Desert hat Fans nun eine bislang noch unbekannte, neue Klasse gezeigt: eine weibliche Kriegerin aus dem fernen Osten.

Acht Klassen waren für Black Desert vorgesehen. Mit vier startete man in die offene Beta, drei weitere sind mittlerweile veröffentlicht worden. Eigentlich steht jetzt noch mit dem „Wizard“ so eine Art koreanischer Gandalf an. Wie 2p.com berichtet, hat Pearl Abyss allerdings auf einem Fantreffen nun ein weiteres Konzept präsentiert.

Dabei handelt es sich um eine weibliche Kriegerin. „Plum“, soll die heißen, aber der Name steht noch nicht fest. Es könnte auch gut sein, dass man die erst für die Zeit nach dem Wizard vorgesehen hat.

Außerdem hat man schon erste Bilder der Wüstenregion Valencia gezeigt. Die soll dann mit dem offiziellen Launch in den nächsten Monaten kommen – Juni/Juli peilt man an. Denn auch wenn es nicht so aussieht: Black Desert ist noch immer offiziell in einer Open Beta.

Update 12:05: Es sind weitere Informationen über die neue Klasse Wizard bekanntgeworden, offenbar soll die sowohl als Mann wie auch als Frau veröffentlicht werden. Wir werden in einem Artikel gesondert darüber berichten.

Quelle(n):
  1. 2p.com

Destiny: Bungie lud Youtuber zu Haus-der-Wölfe-Tour ein, das können Sie euch zeigen

Beim MMO-Shooter Destiny haben die Entwickler Bungie einige US-Youtuber in die heiligen Hallen nach Seattle eingeladen, um ihnen Haus der Wölfe zu präsentieren.

Es zeichnet sich in der Gaming-Industrie ab, dass die Firmen Streamer und Youtuber direkt ansprechen und zu sich in die Studios laden, um den Kontakt zu verstärken. Immerhin erreichen die größten unter ihnen Zuschauer im fünf- und sechsstelligen Bereich. Der MMO-Shooter Destiny hat eine starke Community gerade auf Youtube aufgebaut. So war es folgerichtig, dass man sich da eine Gruppe nach Seattle ins Hauptquartier einlud, um ihnen den neuen DLC „Haus der Wölfe“ zu zeigen.

Über dem DLC selbst hängt allerdings noch ein strenges NDA. Da dürfen sie nichts erzählen – nur einzelne Gerüchte sickern so durch. Allerdings gibt es ein Video von Arekkz Gaming, das die „Tour“ durch das Hauptquartier selbst zeigt. Da ist der Community-Manager DeeJ als Alleinunterhalter zu sehen. Man kann die Schrein-artigen Halo-Trophäenkästen bewundern, es gibt einen Blick in die Kantine von Bungie, ins Mo-Cap-Studio, auf eine Eisbrecher-Replika und auch von oben auf Seattle runter.

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Nach dem Video lässt sich zumindest erahnen, wo die Arbeit an Haus der Wölfe stattfindet, auch wenn wir keinen Blick auf das Spiel selbst erhaschen. Das Futter in der Bungie-Kantine sieht mal echt deliziös aus, kein neues Exotic, aber auch eine Information.

Star Wars Battlefront wird für Feature-Armut heftig kritisiert

Beim Multiplayer-Shooter Star Wars Battlefront hält der Unmut der Fans über die Feature-Schwäche weiter an. Im Vergleich zu Star Wars Battlefront 2 aus Ende 2005 hat das neue den Fans einfach zu wenig Umfang bei den Features. Und dabei müsste man doch 10 Jahre weiter sein.

Seit dem Trailer und der Ankündigung zu Star Wars Battlefront führt der Producer des Titels, Jesper Nielsen, auf reddit einen einsamen Kampf gegen die heftige Kritik der Fans. Er versucht die aufbrandenden Wogen zu glätten, die enttäuschte Fans dort schlagen.

Die häufigste Kritik richtet sich gegen die „Feature-Armut“ des Titels. Kein Weltraumkrieg in „Star Wars“ – da hätte man es gleich Ground Wars nennen können. Nur 40 Spieler, da war man früher mit 64 doch schon weiter. Und zu wenig unterschiedlich Fahrzeugtypen gebe es auch, heißt es.

Star Wars Battlefront (2015) wird permanent mit Star Wars Battlefront (2005) verglichen und sieht da nicht gut aus

Die Kritik lässt sich in diesem Bild zusammenfassen, es stammt von einem User auf reddit:

Star-Wars-Batttlefront-Vergleich
Star-Wars-Vader

Nielsen versucht die Kritik zu entkräften. Verweist auf die Detailliebe und Atmosphäre des Spiels. Bittet die Fans doch abzuwarten, sich erst ein vollständiges Bild zu machen. Dabei ist er dadurch gebunden, dass er im Moment noch nicht viele Informationen preisgeben kann. Der Kritik an den wenigen Karten widerspricht er etwa, indem er betont, dass es mehr als 8 seien. Er dürfe aber die genaue Zahl nicht nennen.

Der permanente Vergleich mit Star Wars Battlefront 2 macht Nielsen zudem das Leben schwer.

Einige Fans glauben, Battlefront habe mit Absicht einige Features aus dem 2005er-Battlefront gestrichen, um die später mit kostenpflcihtigem DLC nachzuliefern. Dem widerspricht Nielsen jetzt: „Features machen ein Spiel nicht aus. Es kommt auch drauf an, wie man es sieht: Es ist ein Reboot, also dreht es sich nicht darum, etwas rausgeschnitten zu haben.“

That features do not a great game make. And it’s also depends on how you look at; it’s a reboot, so it’s not really matter of “cutting out” anything. I do understand what they’re saying, but… if that’s how you want to look at it, there’s no much I can do about it 🙂

Offenbar denken die Entwickler, da man kein direkter Nachfolger von Star Wars Battlefront sei, könnten die Fans auch nicht erwarten, alle Features der damaligen Spiele-Serie wiederzufinden. Aber genauso offenbar sehen die Fans das anders und erwarten genau das und noch mehr. Häufig liest man die Kritik: “Wenn das in 2005 schon möglich war, muss es doch in 2015 erst recht möglich sein.”

Dem hält Nielsen entgegen, dass man auf Qualität, nicht auf Quantität setze. Man kann wohl erwarten, dass Nielsens einsamer Kampf noch länger andauern wird, vielleicht noch bis zum Release im November 2015.

Quelle(n):
  1. reddit Battlefront

Final Fantasy XIV: Der Benchmark für den PC ist da, erlaubt neue “Au Ra”-Helden

Beim Fantasy-MMORPG Final Fantasy XIV kann ab sofort das Benchmark-Tool für den PC heruntergeladen werden. Mit dem kann man auch neue Helden der Rasse Au Ra erstellen.

Heavensward soll nicht nur zahlreiche neue Features bringen, sondern auch mit atemberaubender Grafik bestechen. Um zu sehen, ob der heimische PC das noch mitmacht, ist es empfehlenswert, das Benchmark-Tool von Final Fantasy XIV Heavensward zu befragen. Das schickt den Spieler auf eine Reise durch die neue Welt und zeigt dabei an, wo’s ruckelt und wo’s noch flüssig läuft.

Das Benchmark gibt einen Punkwert am Ende heraus. Der verschafft Klarheit. Für die Berechnung wird nicht vornehmlich die Grafikkarte herangezogen wie beim bisherigen Tool, sondern es werden verstärkt weitere Leistungsmerkmale des Computers berücksichtigt. Daher soll, so Square Enix, dieses Tool deutlich aussagekräftiger als das alte sein.

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Mit dem Benchmark-Tool wird man auch zwischen DX9 und DX11 wechseln können. Das Tool wiegt ungefähr 1,6 Gigabyte. Und das Besondere: Man kann damit auch schon neue Charaktere der Rasse Au Ra erstellen, abspeichern und am 23. Juni gleich loslegen.

Hier geht es zum Download des Benchmark-Tools zu Heavensward auf der Final-Fantasy-XIV-Seite.

WildStar: Endgame-Zone vorgestellt, Live-Stream eingestellt

Die nächste Content-Erweiterung von WildStar bringt nicht nur den bereits besprochenen Raid und die vielen kleinen Aufgaben, mit denen man an persönlichen Belohnungen arbeiten kann, sondern auch eine neue Zone!

Das StarKom-Becken: Heiß umkämpft

Im Grunde könnte man sagen, dass das StarKom-Becken nur eine neue Zone mit allerhand Daily-Quests ist, aber das stimmt diesmal nicht so ganz. Anders als bisher wechselt das Gebiet nämlich jeden Tag seinen Besitzer, so sind es an einem Tag die Ikthianer, am nächsten vielleicht die Grimmvak-Marodeure und am dritten Tag die guten, alten Transmutierten, die im Becken das Sagen haben.

Je nachdem, welche Fraktion gerade das Gebiet kontrolliert, ändern sich natürlich die verfügbaren Quests und auch die damit verbundenen Belohnungen, die man einheimsen kann. Weil eldanische Technologie in den falschen Händen immer eine ganz schlechte Sache ist, hat man auch jeden Tag einen guten Grund sich durch die Feinde zu schnetzeln.

“Zero to Fifty” wird eingestellt

Gestern gab man auch bekannt, dass der wöchentliche Livestream “Zero to Fifty”, in denen Tony Rey (Community Manager / Creative Content Manager) bisher seinen Charakter Stück für Stück gelevelt, neue Inhalte vorgestellt und die schwindenden Zuschauer unterhalten hat, eingestellt wird. Man will in Zukunft möglicherweise ein verändertes, qualitativ-hochwertigeres Format anbieten, dazu gab Carbine aber noch keine Details bekannt.

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Weitere Informationen zur nächsten Content-Erweiterung sowie dem MMO findet Ihr auf unserer Übersichtseite zu Content-Drop 5 und der Themenseite zu WildStar.