Beim MMO-Shooter Destiny wird man mit der Erweiterung „König der Besessenen“ weit mehr Quests bringen als nur die Story-Missionen. Aber ist das Spiel wirklich 40 Euro wert?
In einem großen Interview mit IGN sprachen die Community-Menschen von Bungie, David “DeeJ” Dague und Eric „Urk“ Osborne über die Erweiterung „König der Besessenen.“ Als Destiny-Spieler ein ungewohnter Anblick: Urk ließ DeeJ kaum zu Wort kommen und übernahm das Ruder.
Ist Destiny 40 Euro wert? „Deutlich mehr als doppelt so viel Spielinhalt wie Dunkelheit lauert“
Im Interview ging es etwa darum, ob das Spiel wirklich die 40 Euro wert ist, die man dafür verlangt. Das wurde über die E3 schon heiß diskutiert, als sich der Game Director Luke Smith mit einem Interview in die Nesseln setzte.
Osborne erklärte, dass „König der Besessenen“ in seinen Augen mehr als doppelt so viel Spielinhalt wie etwa der 20-Euro-DLC „Dunkelheit lauert“ biete. Darunter:
- Volle Kampagne mit Cinematics, Charakteren und Missionen
- Der Dreadnought, Phobos und „Colony“-Ships als neue Schauplätze – (wobei man schon weiß, dass auf Phobos nur die erste Story-Mission spielt)
- 7 neue Schmelztiegel-Karten (eine achte für Playstation)
- 3 neue Strikes und die seien die besten, die man je gemacht hat (ein vierter kommt für die Playstation)
- 3 überarbeitete Strikes mit den Besessenen
- Mehr Gear, Exotics, Quests, Quest-Logs, Rätsel und Hinweise
- Der Raid
- Und noch eine Menge Endgame-Inhalte, über die man noch nicht rede.

Osborne erklärte, er wolle nicht zu viele Erwartungen wecken, aber seiner Ansicht sei der Preis gerechtfertigt.
Nach dem Ende der Story-Quests beginnen die Quests
Als Beispiel für den neuen Ansatz erwähnte man den „Taken War.“ Der beginnt, nachdem die Story-Mission abgeschlossen sind.
Wenn man in den Story-Missionen Oryx konfrontiert hat, öffneten sich eine Menge frischer Quests, die Spieler dann in die neue Welt führen.
Mein MMO meint: Grundsätzlich ist die Frage nicht zu beantworten, weil für jeden einzelnen 40€ unterschiedlich viel wert sind. Und es wird auch jeder unterschiedlich viel aus der Erweiterung ziehen können. Wenn einem Spieler zum Beispiel das PvP egal ist, wird er weniger “Wertigkeit” aus dem Spiel mitnehmen als ein Allesfresser, der sowohl PvE wie auch PvP liebt.

Und im Moment muss man sich ohnehin auf das Wort der Entwickler verlassen. Zahlen wie “8 Storymissionen” sagen letztlich wenig, bis man sie selbst gespielt hat.
Allerdings: Im Moment spricht vieles dafür, dass “König der Besessenen” nach den zwei eher durchschnittlichen DLCs ein großer Schritt für die Destiny-Franchise werden könnte.
Die Journalisten von Game Informer, die “König der Besessenen” schon anspielen konnten, schwärmen von ihren Stunden. Sie konnten sich in einer frühen Version schon frei bewegen. Für sie ein Zeichen dafür, dass Bungie dem eigenen Produkt vertraut. In der Branche ist sowas eher unüblich. Auch sie denken, dass hier mehr als doppelt so viel Spielinhalt geboten wird, wie in den ersten DLCs.
Jedenfalls sind aktuell noch kaum Warnsignale auszumachen. Allerdings ist auch noch vieles im Unklaren. Mehr werden wir sicher wissen, wenn die Twitch-Streams live gehen. Die sollen die Erweiterung genauer vorstellen.
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