In einem neuen Entwicklerblog sprechen die Macher von Guild Wars 2 noch etwas ausführlicher über die Raids. Und es wird deutlich: Teamwork ist unabdingbar!
Neue Ausführungen der Entwickler
Mit Heart of Thorns bekommt die Welt von Guild Wars 2 endlich eigenständige Schlachtzüge – also Raidinstanzen für 10 Spieler. Obwohl schon eine Menge Details in den letzten Tagen bekannt gegeben wurden, sprechen die beiden Entwickler Crystal Reid und Jason Reynolds in ihrem Blogeintrag über die Anforderungen und Schwierigkeiten, welche sich den raidwilligen Spielern entgegenstellen.
Events bis zum Umfallen ohne Einstiegshürde
Wie schon zuvor berichtet, wird es im Grunde keine Zugangsvoraussetzungen für die Raids geben. Wer einen Charakter auf der Maximalstufe hat und 9 gleich gesinnte Mitspieler findet, darf sich ohne große Verzögerung in die Schlachten stürzen. Während der Bossbegegnungen will man großzügigen Gebrauch von altbewährten Mechaniken machen, die man in diesem Kontext aber noch nicht im PvE gesehen hat.
Das Verteidigen bestimmter Punkte, das Erobern von strategischen Zielen oder die Eroberung ganzer Schauplätze sind nur einige der Möglichkeiten, die man aus den dynamischen Events übernehmen will. Die Bosse selbst können ebenfalls nicht einfach “niedergezergt” werden, sondern benötigen komplexe Strategien, gehen oft über mehrere Phasen und erhalten im Laufe eines Kampfes neue Fähigkeiten, auf die schnell reagiert werden muss – also all das, was Raider in anderen Spielen auch lieben.
Teamwork ist alles – der Einzelne muss sich fügen
Für das Bestehen der Kämpfe ist Teamwork unabdingbar. Bestimmte Kämpfe erfordern von einzelnen Spielern eventuell ganz spezielle Skillungen – so kann es notwendig sein, für einen Bosskampf ganz spezielle Eigenschaften auszuwählen, die man bisher nie genutzt hat. Auch das Tragen einer angepassten Rüstung, die etwa besonders viel Zähigkeit gewährt, kann notwendig sein.
Das Benötigen spezieller Ausrüstung steht zwar irgendwie im Konflikt mit der Aussage, dass man keine große Vorbereitung braucht, aber es bleibt abzuwarten, inwiefern das wirklich relevant sein sollte.
Wie es sich für spannende PvE-Bosskämpfe gehört, werden einzelne Spieler besondere Verantwortung in den Kämpfen übernehmen müssen. Mal muss ein herbeigerufener Diener von der Gruppe weggezogen werden, dann müssen zwei Spieler im richtigen Augenblick ein Objekt aktivieren. Wer seinen Einsatz verpennt, sorgt höchstwahrscheinlich für den Tod der ganzen Gruppe. Aber hier gibt man scherzhaft Entwarnung: Am Eingang der Instanz steht ein Amboss zum Reparieren.
Die Beherrschungen und das Verständnis des Kampfes
Die neuen Beherrschungen werden auch in den Raidinstanzen eine tragende Rolle spielen. So wird man in einem Abschnitt des Raids lange Zeit gleiten müssen, um große Distanzen zu überbrücken und überhaupt erst zu den Bossen zu gelangen. Gleichzeitig sollten die Spieler sich intensiver mit dem Kampfsystem von Guild Wars 2 auseinandergesetzt haben. Wer nicht weiß, was das Kombofeld ist oder auf welche Art und Weise, er es mit seinen eigenen Fähigkeiten manipulieren kann, der sollte vielleicht eine intensive Google-Recherche durchführen, bis das Addon veröffentlicht wurde.
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