Bei Pathfinder Online wendet sich die neue CEO an die Fans und gibt Durchhalteparolen aus.
Gestern haben wir über die schwierige Lage beim über Kickstarter mitfinanzierten MMORPG Pathfinder Online und dem Studio Goblinworks berichtet: Bis auf ein winziges Kern-Team von 3 Leuten musste man alles entlassen. Der bisherige CEO ist aus „privaten Gründen“ gegangen. Seine Nachfolgerin ist CEO Lisa Stevens, die wandte sich nun in einem Brief an die Community. Sagte, es sieht übel aus, aber das sei noch nicht das Ende.
Man werde das nächste Update mit dem Kern-Team fertigstellen, das Update sei ohnehin schon so gut wie fertig designet. Daran habe man mit voller Besetzung im Juli und August gearbeitet.
Sie bat die bestehenden Fans unbedingt ihr Abonnement aufrecht zu erhalten, denn das Geld sorge dafür, dass die Lichter nicht ganz ausgingen. Während der jetzt schwierigen Phase biete man nur noch Ein-Monats-Abos an.
Man verhandle mit Firmen, ob die Interesse an einer Übernahme hätten, und da tue sich auch was. Jeden Tag kämen neue Gesprächspartner, aber sowas brauche Zeit, um den richtigen zu finden, der das Spiel dann über die Ziellinie bringe.
Stevens sagt, sie sei schon häufiger in solchen Situationen gewesen, wo es vor dem großen Durchbruch ganz düster aussah. Bei Vampire: The Masquerade musste man einen Monat vorher Strom und Telefon abbestellen, so eng war es. Bei ihrer Arbeit an Magic: The Gathering musste man gar 9 Monate lang das ganze Team entlassen. Und beides wurden fantastische Spiele.
Goblinworks seien von Beginn an Underdogs gewesen, aber man habe es bis hierhin geschafft und überlebt, jetzt will man es auch zu Ende bringen.
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