Blizzard verklagt einen Cheat-Hersteller für Overwatch-Schummelsoftware. Und der kommt, mal wieder, aus Deutschland.
Qualitäts-Cheats aus Deutschland – Verklagt in Kalifornien?
Und täglich grüßt das Murmeltier. Der Rechtsstreit zwischen dem deutschen Software-Entwickler Bossland und Blizzard geht in eine neue Runde. Nachdem schon zu Beginn des letzten Monats klargestellt wurde, dass es eigentlich nur eine große Schummelsoftware für Overwatch gibt und diese aus Deutschland kommt, hat Blizzard den Hersteller Bossland nun erneut verklagt.
Das Cheatprogramm ermöglicht es etwa, auf einem zusätzlichen Radar die Positionen von allen Feinden und Verbündeten zu sehen, sowie etwa die Distanz zum eigenen Charakter anzeigen zu lassen – Hinterhalte wurden damit quasi unmöglich.
Einen kleinen Haken hat die Sache dann aber doch wieder. Da Blizzard die Klage in Kalifornien eingereicht hat, besteht für Bossland kaum eine gerichtliche Gefahr – denn was ein kalifornisches Gericht über einen deutschen Cheat-Hersteller sagt, dürfte Bossland wohl nur wenig interessieren. Zumindest der CEO von Bossland, Zwetan Letschew, sieht der Sache relativ gelassen entgegen.
Mein-MMO meint: Qualität made in Germany. Spaß beiseite, eigentlich ist es ziemlich traurig, dass solche Anbieter überhaupt einen Markt haben, denn das zeigt nur, wie viele Spieler dazu bereit sind, für einen unfairen Vorteil sogar bares Geld zu bezahlen – ganz in dem Wissen, dass sie allen anderen Spielern damit den Spaß nehmen. Da sich die Mentalität einiger Spieler wohl nicht ändern wird, wäre es doch schön, wenn diese Problematik endlich der Vergangenheit angehören würde und einige Teile der Nutzungsvereinbarungen auch tatsächlich verbindlich wären. Bis dahin: Bleibt fair, dann ist der Spaß für alle am größten.
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