Overwatch: Blizzard verklagt deutschen Cheat-Programmierer

Blizzard verklagt einen Cheat-Hersteller für Overwatch-Schummelsoftware. Und der kommt, mal wieder, aus Deutschland.

Qualitäts-Cheats aus Deutschland – Verklagt in Kalifornien?

Und täglich grüßt das Murmeltier. Der Rechtsstreit zwischen dem deutschen Software-Entwickler Bossland und Blizzard geht in eine neue Runde. Nachdem schon zu Beginn des letzten Monats klargestellt wurde, dass es eigentlich nur eine große Schummelsoftware für Overwatch gibt und diese aus Deutschland kommt, hat Blizzard den Hersteller Bossland nun erneut verklagt.

WoW-Bot

Das Cheatprogramm ermöglicht es etwa, auf einem zusätzlichen Radar die Positionen von allen Feinden und Verbündeten zu sehen, sowie etwa die Distanz zum eigenen Charakter anzeigen zu lassen – Hinterhalte wurden damit quasi unmöglich.

Einen kleinen Haken hat die Sache dann aber doch wieder. Da Blizzard die Klage in Kalifornien eingereicht hat, besteht für Bossland kaum eine gerichtliche Gefahr – denn was ein kalifornisches Gericht über einen deutschen Cheat-Hersteller sagt, dürfte Bossland wohl nur wenig interessieren. Zumindest der CEO von Bossland, Zwetan Letschew, sieht der Sache relativ gelassen entgegen.

Für nur 13 Euro im Monat wird man zum gehassten Spielverderber.
Für nur 13 Euro im Monat wird man zum gehassten Spielverderber.

Mein-MMO meint: Qualität made in Germany. Spaß beiseite, eigentlich ist es ziemlich traurig, dass solche Anbieter überhaupt einen Markt haben, denn das zeigt nur, wie viele Spieler dazu bereit sind, für einen unfairen Vorteil sogar bares Geld zu bezahlen – ganz in dem Wissen, dass sie allen anderen Spielern damit den Spaß nehmen. Da sich die Mentalität einiger Spieler wohl nicht ändern wird, wäre es doch schön, wenn diese Problematik endlich der Vergangenheit angehören würde und einige Teile der Nutzungsvereinbarungen auch tatsächlich verbindlich wären. Bis dahin: Bleibt fair, dann ist der Spaß für alle am größten.


Weitere Neuigkeiten und Artikel rund um Blizzards Heldenshooter findet Ihr auf unserer Overwatch-Spieleseite.

Quelle(n): kotaku.com
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HomerNarr

das mit gerichtstand ist ok für blizz. bossland wird sich einen dreck darum kümmern, aber blizz hat dann vor einem amerikanischen gericht geklärt das der cheat illegal ist und blizz legal handelt wenn es “kunden” bannt.
Dafür das bossland software für, mit Verlaub, Arschlöcher schreibt, hat der gf ein großes Maul. Noch ist der Einsatz von solchen cheats nicht per se illegal. Das wird sich ändern.

Psyclon

Jetzt müsste Blizzard diese Player-Info und das Radar selber einführen. Ersteres gibt es ja schon seit 17 Jahren in UT99. Und schon kauft sich das keiner mehr :-)^^

Ansonsten sehe ich hier eine leichte Parallele zu den im GW2-Forum immer wiederkehrenden Themen rund um Add-Ons. Die einen sagen, dass sei unfair, die anderen sagen, dass, wenn ArenaNet diese Infos nicht freiwillig anzeigt, diese eben anderweitig beschaffen solle. ArenaNet wiederrum geht in die Richtung: “Wir designen das HUD so, dass ihr alles seht, was ihr braucht”.

In LoL gab es doch häufig Probleme mit den Replay-Tools, da alles, was nicht sichtbar/im Schatten ist, für den Client nicht existiert. So hatte man häufig Glitch-Minions, -Gegner und -Jungle-Camps, da auch im Replay-File diese Minions offiziell nicht existierten. Ziemlich clever. Was nicht im Speicher ist, kann auch nicht gelesen werden, außer es ist unmittelbar im Spielgeschehen, aber das wiederum ist ja dann auch für den Spieler auf dem Schirm ersichtlich.

Jade Noxx

Also zurück zur guten alten LAN. Wer da betuckt hat, dem konnte man noch sein persönliches “Danke!” aufdrücken; mit der Faust versteht sich. 😉

FLaSh3112

Tja sowas dürfte sich mit ttip ganz schnell ändern…

Psycheater

Wer cheatet ist kein Gamer sondern einfach nur dumm. Und wer für Cheats auch noch Geld auf den Tisch legt der hat in meinen Augen den IQ eines Toastbrots (sorry Toastbrot, ist nichts persönliches. Ich mag dich wirklich gern <3)

Miteshu

Das liegt eben einfach an dem Belohnungssystem. Die meisten cheaten ja in Multiplayer-Titeln, eben weil sie dadurch etwas erreichen können bzw. belohnt werden. Dazu zählt dann auch der Wunsch nach Aufmerksamkeit. Man möchte bewundert werden.

In Singleplayer-Spielen wird heutzutage kaum noch gecheatet.

Italoipo

Singleplayer sind auch sooo einfach heutzutage, dass cheaten völlig unnötig wird (mit wenigen ausnahmen)

Atom

Also sollte man Belohnungsysteme abschaffen?

HomerNarr

Nein, so einfach ist es nicht.

crash0verwr1te

Frage ist nur ob Blizz den Cheat erkennt wenn ich Spieler melde wo ich mir sicher bin das sie an haben. Z.b. Jemand der in keiner Gruppe Spielt und der sich instant umdreht um den lautlosen Zenjatta einen Kopfschuß zu verpassen wenn dieser sich ungesehen angeschlichen hatt.

Cortyn

“In keiner Gruppe spiet” ist kein Argument, denn Voicechat haben beide Teams auch so. Und ich glaube jedem ist schonmal ein schreckhaftes Umdrehen mit anschließendem Kopfschuss passiert. Die Leute sind heutzutage sehr schnell dabei, jemanden als Cheater abzutun.

crash0verwr1te

Komisch in allen spielen hat kaum jemand den voice benutzt und wenn dann nur um jemanden zu sagen das er hero switchen soll. Auch die 15 Leute aus meiner Fl haben selbet noch nie so einen Moment erlebt das sie sich zufällig umdrehen und nen Kopfschuss landen. Wie gesagt Zenjatta hat keine Footsteps da ist nix mit schreckhaft umdrehen und zufällig kopschschuss.

crash0verwr1te

Meine auch nicht das das nur ein mal passiert und ich Melde sondern der Spieler generell sehr auffällig für Alle team matrs ist in dem ganzen Spiel. War halt eben nur ein Beispiel.

Cortyn

Da hast du aber schnell alle 15 Freunde angeschrieben und nachgefragt, Respekt dafür! – Spaß beiseite, es gibt einfach so unheimlich viele Leute, die andere als “Cheater” beschimpfen, nur weil mal ein glücklicher Treffer landet oder jemand eine echt gute Killserie hinlegt.

crash0verwr1te

Ich habe niemanden angeschrieben. Nur Spiele ich mit den Leuten oft zusammen(Kann man nur wissen wenn man auch Freunde hat!! Haha Spaß beiseite. )und oder man unterhält sich im Ts über die Spiele und eben auch darüber was für teils unmögliche sachen dort passieren. Wie geschrieben rede ich von ganzen Spielen und nicht einem Glücks Treffer, aber man liest immer nur das man möchte.

Adell Vállieré

Traurig traurig. Dazu kommt noch das viele solcher Cheats auch infiziert sind. Meist merken das die Opfer erst Jahre später da im Hintergrund fleißig Benutzerdaten gesammelt werden. Grade in Deutschland sind viele bereit Geld in Cheats zu investieren, leider alles Idioten.

HomerNarr

Wieso “leider”?
Es sind idioten!
Dämlich narzistisch egoistische Versager.
Es ist auch nicht traurig, sondern ärgerlich, das diese Versager unverhältnismäßig vielen anderen ehrlichen Spielern das Spiel verderben. Diese Leute haben nur ein großes Maul, weil sie sie sich in der geglaubten Anonymität des internets sicher fühlen.
Das wird sich ändern. Profispieler werden sich registrieren müssen und mehr. Ein cheatnutzer wird dann auf lebenszeit gebannt und sein fehlverhalten prominent dokumentiert.
und mal ehrlich, wer wünscht sich nicht, einem solchen rotzlöfflel den arsch zu versohlen? So jemand cheatet so schnell nicht wieder. Das soll kein Aufruf zur Gewalt sein, aber es zeigt, das man sich wünscht, das cheater Konsequenten zu fürchten haben.
vielleicht ein Pranger hinter plexiglas, dann können die Leute mal erleben wie sehr sie gehasst werden.

Adell Vállieré

Warum leider? Weil es auf ewig ein Katz und Maus Spiel bleiben wird und diese Leute nicht auf den Kopf gefallen sind. Solche Leute verstecken sich nur selten in der Anonymität, es ist ja keine Straftat Man kann bannen so viel man will, man kann Konsequenzen aufziehen so viel man will, am Ende würde es nur die kleinen abschrecken die versuchen wollen mit Drittanbieter-Software zu schummeln. Als Versager würde ich solche nicht abstempeln. Es ist nicht einfach solch ein Programm zu erstellen und eine Menge Wissen und Können ist in dieser Materie wichtig, das schafft nicht jeder. Ich bewundere manche Leute die binnen weniger Stunden solche Programme schreiben, ich bräuchte da vergleichsweise viiiiiel länger für. Die Tool-Ersteller wissen das sie gehasst werden, deshalb legen sie ja immer und immer wieder eins drauf. Ähnlich wenn du in einem Game jedesmal den selben Gegner wegholst und dieser sich verarscht vor kommt => Derselbe Effekt entsteht hier auch.

Ich finde es schade das solche Leute sich nicht mit Blizzard auseinandersetzen und das System versuchen sicherer zu machen, da geht es aber ums Geld. So ein Hack bringt den Ersteller mal locker einen guten 4-5 stelligen Bereich im Monat.

Ändern aber nichts an der Situation, die fairen Spieler wollen in Ruhe weiterspielen, glücklicherweise bin ich noch nicht einem einzigen Cheater über den Weg gelaufen.

HomerNarr

Ich trenne vom Entwickler des Drecks und von den Cheat-Usern. Ich bleibe bei meiner zugegebenen sehr harten Ausdrucksweise. Für Andeutungen und zurückhaltenden Ausdrucksweise sind diese, mit Verlaub, Deppen nicht empfänglich.
Hacken als Herausforderung kann ich ich als Programmierer gerade noch verstehen, aber sobald man seine Lösung verbreitet, ist man in der Gruppe “Arschlöcher” gelandet. Egal ob der Gewinn monetär oder “nur” “falscher Stolz” ist. Ich habe mich in der Szene umgeschaut. Man muss gar kein Profi mehr sein. Auch bei der Cheatschreiberei sind viele dämliche scritpkiddies unterwegs. Kann man Programmieren ist der Einstieg leicht.
Da gibts nichts (mehr) zu bewundern!
Die legen auch nichts drauf weil sie gehasst werden, sondern weil sie glauben, das es eine Art Sport ist.
Noch nie nem Cheater begegnet?
Ich bin vielen begegnet und ich kenne deren Kultur.
Die Programmierer sind derselbe Abschaum wie die Schreiber von Ransomware.

Adell Vállieré

Das mag deine objektive Meinung sein. Zu behaupten aber das solche Tools zu programmieren einfach sei ist vollkommen falsch. Das was du meinst könnte eher auf Foren zutreffen in denen solche Hacks kostenlos angeboten werden, doch die richtigen Programme bekommst du nicht so einfach. Ring-0 wird in den besten Tools verwenden und in den letzten Jahren bekam kein Entwickler es hin dieses Tool vom System erkennen zu lassen. Der Vorteil an der Sache: Solche Tools kosten mal eben im Monat mal eben 650$.

Das ich keinem Cheater begegnet bin bezieht sich alleine auf Overwatch.

HomerNarr

Zu viel der Ehre, meine Meinung ist aber eher subjektiv! 😉
Gerade das Wort “einfach” ist subjektiv, da ich selber Programmierer bin. Ring-0 kenne ich von der Prozessorarchitektur als “Tool” kenne ich es nicht.
Wenn also jemand hacks schreibt, der ist dann also bereit 650 Tacken im Monat abzudrücken, weil er so korrekt ist? Die Foren in denen die Hacks umsonst angeboten werden haben eine Ecke wo man alten Code bekommen kann. Natürlich nicht die richtig gute Ware aber man kann anhand dieses Codes lernen. Gerade diese Ring-0 mechaniken dienen dazu die Code-Injection unsichtbar zu machen, aber die Werte die man verändern muss lassen sich herausfinden.
Übrigens, einen cheater bei Overwatch zu entdecken ist schwer, dazu ist das Quickplay einfach zu schnell. Und ein Freund von “Ranked Playern” bin ich auch nicht.

Bodicore

Naja es kommt halt immer drauf an wie oft CEO von Bossland, Zwetan Letschew noch vor hat in die USA einzureisen…

Psyclon

Naja, eine Klage einzureichen ist noch nichts besonderes.

Loki

Cheats waren also der erste DLC um PayToWin zu ermöglichen.

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