In EA FC 26 können Trainer endlich den Verein wechseln – und das hält den Karrieremodus über Jahre spannend

EA bringt mit FC 26 endlich mehr Bewegung in den Karrieremodus: Trainer können jetzt wie Spieler den Club wechseln. Das bringt Abwechslung in jede Saison – selbst nach Jahren. Einer der Hauptverantwortlichen erklärt den dynamischen Manager-Markt genauer.

Was bedeuten die neuen Trainerwechsel für den Karrieremodus? Der dynamische Transfermarkt für die Manager stellt die größte Neuerung für den beliebten Einzelspielermodus dar. Bisher konnten lediglich Spieler auf dem Markt transferiert werden.

Die Managerwechsel stellen eine neue und zugleich auch realistischere Anpassung dar. Ist es doch im wahren Fußball so, dass bei ausbleibendem Erfolg zuerst der Trainer seine Sachen packen muss und nach einem neuen Manager Ausschau gehalten wird, der den Verein wieder zum Erfolg führen soll.

Seit EA FC 25 hat dank FC IQ jeder Trainer ein vorgefertigtes Taktik-Setup, das wie eine Schablone auf jeden Verein angewendet werden kann. Dieses Konzept soll nun auch im Karrieremodus dazu führen, dass Vereine, die nach einem neuen taktischen Ansatz suchen, einen passenden Coach auf dem Transfermarkt finden können.

In einem Interview mit dem bekannten deutschen FC-25-Content Creator Simon „GamerBrother“ Schildgen erklärte einer der EA-Hauptverantwortlichen für den Karrieremodus, Andreas Wilsdorf, wie der Manager-Markt in FC 26 funktionieren wird.

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EA FC 26 Deep Dive Trailer zeigt 2 verschiedene Gameplays und zahlreiche Anpassungen

Jede Saison spielt sich anders – selbst im 10. Jahr

So sorgen die Trainerwechsel für mehr Dynamik: Nach Wilsdorf war der Hintergedanke bei der Neuerung, selbst in Saison 10 noch ein abwechslungsreiches Spielerlebnis zu haben. So könne ein Pep Guardiola nach 8 Saisons bei Manchester City auch mal sagen, dass er eine neue Herausforderung bei einem neuen Verein sucht.

Genauso können altgediente Manager auch ihren Ruhestand verkünden. Erfolglose Trainer können vom Verein entlassen werden, während erfolgreiche Trainer bei kleineren Vereinen auch für größere oder die größten Clubs interessant werden können.

Die freigewordenen Trainerposten oder die Begehrlichkeit der erfolgreichsten Trainer sorgen dafür, dass die Vereine von Saison zu Saison mit neuen Taktiken und neuem Spielerpersonal auf euch warten können. Die neuen taktischen Schwerpunkte, die ein Trainer mitbringt, ändern auch die Transferstrategie der Clubs auf dem Spielermarkt.

Wie funktionieren die Trainerwechsel im Karrieremodus? Jeder Trainer hat wie ein Spieler ein eigenes Rating im Karrieremodus. Das Manager-Rating ist für die Spieler nicht einsehbar, aber hilft der KI im Hintergrund, das Standing eines Trainers auf dem Transfermarkt einzuordnen. Das Rating für Trainer ist dynamisch und wird von folgenden Faktoren beeinflusst:

  • Performance des Managers bei seinem aktuellen Verein: Wie erfolgreich ist der Manager?
  • Moral der Spieler: Wie geht der Manager mit seinen Spielern um?
  • finanzielle Situation: Wie geht der Manager mit dem Budget im Verein um?
  • erfolgreiche Transfers: Wie performen die Spieler, die der Manager verpflichtet?

Damit ein Trainer für andere Vereine interessant wird, musst die Spielausrichtung des Vereins grundlegend mit der taktischen Herangehensweise des Managers übereinstimmen. Als Beispiel nennt Wilsdorf, dass ein offensiv ausgerichteter Verein wie der FC Barcelona keinen Trainer mit einer destruktiven Spielweise à la José Mourinho verpflichten würde.

Manager-Markt macht No-Names zu den Stars von morgen

Welche Besonderheit bringt der dynamische Manager-Markt? Sollte freigewordenen Trainerposten nicht adäquat besetzt werden können, könnten auch die bisherigen Assistenztrainer als Interimslösung auf der Bank Platz nehmen. Sollten diese dann den Verein wieder in die Erfolgsspur bringen, dürfen die bisherigen Schattentrainer mit einer Festanstellung liebäugeln.

Somit könnten Trainer, die wir noch nicht einmal kennen, nach 2, 3 oder 4 Saisons auch die größten Vereine der Welt coachen. Inwiefern Assistenztrainer bereits lizenziert sind und mit einem eigenen Gameface bedacht wurden, ist derzeit nicht bekannt.

Stichwort Lizenzen: Abgesehen von Trainer Kompany beim FC Bayern besitzt EA keinen Lizenzen für die Bundesliga-Trainer. EA-Mitarbeiter Wilsdorf hat allerdings durchblicken lassen, dass man im Karrieremodus alle Manager für die Bundesliga editieren können, um ein möglichst realistisches Spielerlebnis zu schaffen.

Weitere Infos zum Karrieremodus werden Anfang August 2025 im passendem Deep Drive Trailer erscheinen. Hier sollen auch noch weitere Neuerungen vorgestellt werden. GamerBrother hat als eingefleischter Karrieremodus-Fan den neuen Manager-Markt schon vor dem Interview gelobt. Er fordert, aber 2 weitere Änderungen, die den Modus noch viel besser machen könnten.

WoW braucht dringend eine Überarbeitung, denn es gibt zu viele Fähigkeiten

Viel zu viele Fähigkeiten in World of Warcraft überfordern. Das 1-Button-Feature wird daher für etwas genutzt, das eigentlich nicht Sinn der Sache war.

Dank Talentsystem und einer Vielzahl von Klassen gibt es in World of Warcraft die Möglichkeit, den Charakter zu großen Teilen den eigenen spielerischen Vorlieben anzupassen. Doch auch wenn diese Freiheit geschätzt wird, führte das im Laufe der Jahre zu immer größeren Problemen.

Viele Klassen fühlen sich inzwischen überladen an, während Dutzende Fähigkeiten für Verwirrung und Schwierigkeiten sorgen, sich überhaupt mit der Klasse auseinanderzusetzen.

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Nur im Juli 2025: Diese 3 Mounts in WoW solltet ihr jetzt farmen

1-Button-Feature – Die Lösung für das falsche Problem

Dass World of Warcraft zu viele Fähigkeiten hat, wird auch an der Einführung des „1-Button-Feature“ deutlich. Dieses Feature erlaubt es euch, nur noch eine einzige Taste zu drücken. WoW entscheidet dann eigenständig, welche Fähigkeit oder welcher Zauber dann wohl der sinnvollste wäre.

Was in erster Linie ein Feature für die Zugänglichkeit ist, um auch jenen das Spiel zu ermöglichen, die vielleicht körperliche oder geistige Einschränkungen haben, wird aber noch von einer anderen Gruppe genutzt: Allen, denen das Spiel an sich zu komplex geworden ist.

Denn wenn man eine neue Klasse ausprobieren will, muss man sich in vielen Fällen eine lange Zeit damit auseinandersetzen. Neben Talentbaum muss oft auch ein Guide gelesen werden, um überhaupt rasch verstehen zu können, wie die Dutzenden Talente und Fähigkeiten miteinander interagieren.

Die Hürde, einen neuen Charakter mit bisher unbekannter Klasse zu spielen, wurde im Laufe der Jahre immer größer.

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Komplexität kann einen Reiz ausmachen, doch wenn viele Spielerinnen und Spieler dann den 1-Button vorziehen, ist relativ deutlich: Es ist zu schwierig und umfangreich geworden. Und das liegt nicht daran, dass Spieler immer alles leichter und auf dem Tablett serviert bekommen wollen. Aber der Einstieg muss zugänglicher sein – und das ist er in vielen Fällen nicht.

Eines der großen Probleme ist das neue Skill-System, das World of Warcraft mit Dragonflight eingeführt hat. Die neuen Talentbäume sollten mehrere Aufgaben erfüllen und kamen generell auch sehr gut an. Der einzige Haken: Extrem viele aktive Talente sorgen dafür, dass man eine Vielzahl von Buttons und Fähigkeiten hat, zusätzlich zu der Komplexität, die von den Talentbäumen ohnehin schon geboten wird.

Das World of Warcraft inzwischen mit Fähigkeiten und Komplexität überladen ist, fanden auch unsere MMORPG-Experten im Talk, als sie „Onkel Barlow“ zu Gast hatten und über die Höhen und Tiefen der MMORPG-Geschichte gesprochen haben.

Wie kann das Problem gelöst werden?

Schon in der Vergangenheit hat World of Warcraft mal ein „Ability Pruning“ vorgenommen. Dort wurde die Anzahl der Fähigkeiten vieler Klassen reduziert. In den darauffolgenden Jahren sind allerdings viele Skills zurückgekommen und gänzlich neue haben ihren Weg ins Spiel gefunden.

Dabei trifft diese Kritik nicht auf alle Klassen zu. Manche Klassen und Spezialisierungen sind nach einem jüngeren Rework relativ zugänglich. Vergelter-Paladine, Tierherrschaft-Jäger oder auch Furor-Krieger gelten als Klassen, die nur eine relativ geringe Anzahl an Fähigkeiten aktiv verwenden müssen und daher zugänglich sind. Das heißt nicht unbedingt, dass diese Klassen besonders simpel zu spielen sind, doch ist zumindest die Hürde für den Einstieg deutlich geringer.

Wenn Blizzard sich an diesen Klassen, die einen leichten Einstieg fördern, orientieren würde, könnten auch alle anderen Spezialisierungen im Spiel vielleicht wieder an Beliebtheit gewinnen. Denn aktuell will sich wohl kaum jemand an die Komplexität eines Gesetzlosigkeits-Schurken wagen, wenn man nicht wirklich sehr, sehr viele Stunden aufbringen kann.

Ob World of Warcraft hier einen guten Mittelweg findet, um auch langfristig die Zugänglichkeit der Klassen zu erhöhen, wird sich wohl in der nächsten Erweiterung Midnight zeigen. Denn das „Early Game“ soll überarbeitet werden. Falls ihr den Einstieg in WoW wagen wollt, haben wir hier 3 Klassen für euch, mit denen das besonders gut gelingen kann.

Wer hat mehr Ahnung von Azeroth, Eorzea und Tamriel? MeinMMO stellt sich dem harten MMORPG-Quiz bei GameStar Talk

Das Grindfest läuft auf Hochtouren: MeinMMO war beim GameStar Talk zu Gast und stellte sich dort einem knallharten Quiz, dessen Thema gar nicht passender hätte sein können – MMORPGs.

Was ist das für ein Quiz? Quizmaster Felix Rick holte sich die beiden MeinMMO-Kollegen Sophia Weiß (Managing Editor) und Karsten Scholz (Senior Editor) in die Sendung. Da derzeit die Themenwoche zu MMORPGs auf MeinMMO läuft, wurden natürlich allerlei Fragen zum Genre gestellt:

  • Was haben Spieler vor MMORPGs gezockt?
  • Durch welches MMORPG ist der YouTuber Gronkh bekannt geworden, noch bevor er mit Let’s Plays seinen Durchbruch hatte? 
  • Und welches MMORPG hatte die meisten gleichzeitig aktiven Spieler auf Steam?

Dazu gab es jede Menge Fragen zu bestimmten MMORPGs, mit denen auch ihr euer Wissen über Titel wie Final Fantasy 14, The Elder Scrolls Online und Guild Wars 2 testen könnt – oder ihr schaut einfach zu, wie sich MeinMMO dabei schlägt.

Das MeinMMO-Quiz bei GameStar Talk seht ihr hier:

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MeinMMO macht mit GameStar das MMORPG-Quiz

Bei GameStar Talk auf GameStar.de findet ihr weitere Video-Talks. Gleiches gilt für den YouTube-Kanal der Kollegen, die sich auch sehr über ein Abo freuen würden. Den GameStar-Podcast findet ihr zudem auf Spotify.

Das erwartet euch beim Grindfest

Im Zuge des Grindfests sind viele neue Artikel auf MeinMMO erschienen, die sich dem Genre der MMORPGs widmen: Wenn ihr mehr über die Geschichte der MMORPGs von den 1960ern bis ins Jahr 2025 herausfinden wollt, dann seid ihr hier richtig. Oder wollt ihr lieber einen Artikel über das lesen, was MMORPGs so faszinierend macht?

Vielleicht wollt ihr aber auch wissen, wie Sophia mit WoW angefangen und sofort wieder aufgehört hat. Diese und viele weitere persönliche Storys über MMORPGs findet ihr wie gewohnt auf der Website.

Das Grindfest neigt sich zwar langsam dem Ende zu, vorbei ist es aber noch nicht. Auch am Wochenende erwarten euch auf MeinMMO zahlreiche neue Artikel über MMORPGs. Hier lang geht’s zur Übersicht: Willkommen zum Grindfest! Das Programm zur großen MMORPG-Themenwoche 2025 von MeinMMO

Das erste Material zu Battlefield 6 kommt gut an, doch Fans raten zur Vorsicht

Der erste Trailer zu Battlefield 6 ist erschienen und verspricht viel Action und viele Explosionen. Der Trailer kommt bei vielen Fans auch ziemlich gut an, doch einige User raten zur Vorsicht, weil auch die Trailer des Vorgängers gut aussahen.

Battlefield-Fans befanden sich die letzten Jahre in einer schwierigen Situation. Battlefield 2042 erschien im Jahr 2021 und kam durch viele Neuerungen, die den Fans nicht gefallen haben, nicht gut an. Auch wenn EA mehrfach versucht hat, das Spiel zu retten, war es für viele Spieler einfach zu spät.

Während die große Konkurrenz Call of Duty mit neuen Titeln Erfolge feiern konnte, war der Name Battlefield nicht mehr so präsent. Nach 4 Jahren präsentierte EA jetzt einen ersten Trailer zu Battlefield 6. Der setzt auf moderne Schauplätze und große Zerstörung.

Dabei kommt der Trailer grundsätzlich gut an, doch nicht bei allen kommt direkt ein Hype auf. Einige User mahnen zur Vorsicht und wünschen sich, dass es ein bestimmter Trend nicht ins Spiel schafft.

Hier könnt ihr den Trailer sehen:

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Reveal-Trailer zu Battlefield 6

Fans hoffen vor allem auf eins: ein geerdetes Battlefield

Wie reagieren die Fans? Schaut man sich den Reddit-Beitrag oder die YouTube-Kommentare zum Reveal-Trailer an, dann scheint das Gesehene grundsätzlich gut anzukommen. Vor allem die Atmosphäre und der moderne Ansatz scheinen den Usern zu gefallen. Es werden Vergleiche mit dem Film Civil War aus dem Jahre 2024 getätigt, der ein modernes Kriegssetting in den USA zeigt.

Für viele ist die Hoffnung da, dass Battlefield erneut die Erwartungen erfüllen kann. @Vadact schreibt in einem YouTube-Kommentar: DICE hat hier die Chance, etwas Großartiges zu leisten. Vermasseln Sie es nicht! Andere User hoffen auf eine Erfahrung wie bei Battlefield 3 oder Battlefield 4.

Auch unter unseren Kommentaren zum Trailer-Reveal gibt es positive Resonanz, auch wenn man merkt, dass EA die Fans erst mit mehr Infos überzeugen muss.

Nicht alle sind grundsätzlich gehypt. unfit-spartan-baby schreibt auf Reddit beispielsweise, dass der Trailer gut aussieht, dass aber auch der Trailer von Battlefield 2042 gut aussah. Er warnt davor, direkt zum Geldbeutel zu greifen. No-Bath-400 (via Reddit) ist prinzipiell zufrieden, sagt aber: Wir sollten uns keine allzu großen Hoffnungen machen.

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Auch wenn Call of Duty die letzten Jahre vielleicht erfolgreicher war, gibt es einen Trend, den einige Kommentatoren unter dem YouTube-Video nicht in Battlefield sehen wollen: bunte Skins. @penguinnnnnnnn766 schreibt beispielsweise: Keine absurden Skins, keine verrückten Bewegungen.

Allgemein kann man sagen: Die Battlefield-Fans wollen ein ernstes, geerdetes Setting, und der erste Trailer scheint der erste Weg in die richtige Richtung zu sein.

Könnte das neue Battlefield wie Teil 3 und 4 werden? Die Möglichkeit, dass sich DICE an diesen Teilen orientiert, ist durchaus da. Immerhin setzte Call of Duty mit den letzten Teilen auch auf die Black-Ops-Nostalgie. Man sollte hier aber mit den Erwartungen vorsichtig sein.

Battlefield 3 kam 2011 heraus und in diesen 14 Jahren änderte sich die Spielelandschaft stark. Vor allem die Monetarisierung von AAA-Spielen durchzog einen großen Wandel. Man kann demnach nur schwer abschätzen, wie genau der Multiplayer und die Monetarisierung in Battlefield 6 aussehen werden.

Am 31. Juli 2025 zeigt EA neue Informationen zum Multiplayer von Battlefield 6. Für viele Fans ist das auch der entscheidende Aspekt des Spiels. Man muss sich also noch etwas gedulden. Obwohl der Konkurrent Black Ops 6 gut gestartet ist, wird er mittlerweile von vielen Spielern kritisiert: CoD: Black Ops 6 schaltet jetzt Werbung, wenn ihr ein wichtiges Feature nutzt: „Nichts lässt mich bereuen, dass ich dieses Spiel aufgegeben habe“

Während Bill Gates schläft, verdient er Nacht für Nacht fast 15 Millionen Dollar, trotzdem schwindet sein Vermögen

Bill Gates ist nicht mehr unter den reichsten Menschen der Welt und verdient trotzdem unfassbare Summen. Doch sein Vermögen folgt eigenen Regeln, auch wenn es langsam kleiner wird.

Die meisten kennen ihn als den Mitgründer von Microsoft, dem Unternehmen, das mit Windows unsere digitale Welt geprägt hat: Bill Gates. Seit er sich 2008 aus dem Tagesgeschäft von Microsoft zurückgezogen hat, beschäftigt er sich vor allem mit wohltätigen Projekten. Er konzentriert sich auf die Gates Foundation, die sich weltweit für Gesundheit, Bildung und die Bekämpfung von Armut einsetzt. Sie wurde im Jahr 2000 von Bill und Melinda Gates gegründet.

Wie ein Entwickler seinen ganz eigenen Weg zum Erfolg gegangen ist, obwohl er für ein legendäres Spiel kein Geld bekommen hat, seht ihr in diesem Video.

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Er schuf ein legendäres Spiel, aber bekam kein Geld dafür – Heute ist er trotzdem Millionär

Wenn Geld nicht mehr das Ziel ist

Wie steht es um Gates Vermögen? Laut aktuellen Zahlen von Bloomberg aus dem Juli 2025 liegt das Vermögen von Bill Gates bei rund 124 Milliarden US-Dollar. Das ist zwar deutlich weniger als noch vor einigen Jahren, doch immer noch eine kaum vorstellbare Summe. Gates gehört damit nicht mehr zu den zehn reichsten Menschen der Welt. Doch sein Name bleibt untrennbar mit enormem Reichtum verbunden.

Allein in der ersten Juliwoche 2025 verlor Gates rund 51 Milliarden Dollar. Allerdings nicht durch Fehlinvestitionen, sondern durch eine großangelegte Vermögensübertragung an seine eigene Stiftung, wie unter anderem die Economic Times berichtet.

Warum schrumpft sein Vermögen? Trotz dieser gigantischen Zahlen hat sich das Vermögen von Bill Gates in den letzten Jahren verringert. Der Grund liegt nicht in schlechten Investments, sondern vor allem in seinen gemeinnützigen Spenden. Gates kündigte im Mai 2025 in einem persönlichen Statement auf Gates Notes an, 99 % seines Vermögens bis 2045 über die Gates Foundation spenden zu wollen. Bloomberg hat seinen Vermögensindex inzwischen angepasst und berücksichtigt nun stärker die geplanten Spenden von Gates. Dadurch fiel sein Nettovermögen deutlich.

Wie auch 3DJuegos berichtet, steht dabei nicht das Geld im Mittelpunkt, sondern der Versuch, mit Reichtum etwas Nachhaltiges zu bewirken. Diese bewusste Umverteilung seines Reichtums ist der Hauptgrund dafür, dass sein Vermögen trotz hoher Erträge kontinuierlich schrumpft. Trotz des Vermögensrückgangs zeigen aktuelle Schätzungen, dass Gates weiterhin enorme Erträge aus seinen Investitionen erzielt. Die genaue Höhe schwankt jedoch und ist nicht öffentlich belegt.

Trotz all dieser unfassbaren Summen wirkt Bill Gates im Alltag überraschend bodenständig. Während sein Vermögen durch Investitionen wächst und er es in Milliardenhöhe weitergibt, lebt er persönlich eher zurückhaltend. Gates fährt ein günstiges Elektroauto – einen elektrischen Fiat 500, den er einst vom Sänger Bono geschenkt bekam. Für einen der reichsten Menschen der Welt wirkt das fast absurd, doch es passt zu dem Bild, das Gates heute vermitteln will. Nicht Reichtum zur Schau stellen, sondern ihn sinnvoll einsetzen.

Quelle(n):
  1. Bloomberg
  2. 3DJuegos

Ein Charakter in den Marvel-Filmen ist ein alberner Typ mit goldener Farbe im Gesicht, doch eigentlich ist er ein mächtiger Held

Im dritten Teil von Guardians of The Galaxy konnten sich Marvel-Fans zum ersten Mal den Charakter Adam Warlock auf der Leinwand ansehen. Im Film wird er als alberne Figur präsentiert, doch er ist eigentlich ein ziemlich mächtiger Verbündeter.

Wer ist Adam Warlock? In Guardians of The Galaxy Vol. 3 lernt man ihn zum ersten Mal, gespielt von Will Poulter kennen. Obwohl er schon ziemlich stark zu sein scheint, ist er eine eher alberne Figur.

Er hat schrille Szenen mit seiner Mutter, seine goldene Farbe im Gesicht sieht nicht sonderlich episch aus und allgemein verhält er sich wie eine Witzfigur, passend zu den Guardians eben. Doch Adam Warlock ist in den Comics eine mächtige Figur, die nicht nur unter den Guardians ein starker Held ist.

In Marvel Rivals ist er eine spielbare Figur:

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Marvel Rivals: Der Launch-Trailer zum Shooter mit Marvel-Superhelden auf PS5 und Steam

Space Jesus

Was ist Adam Warlock überhaupt? Seinen ersten Auftritt, noch ohne den Namen Adam Warlock, hatte er 1967 im Comic Fantastic Four Nr. 66. Er wurde von Forschern erschaffen, die das perfekte Wesen kreieren wollten. Nach einem Konflikt mit Thor musste er aber zurück in seinen Kokon, um sich zu regenerieren.

Der High Revolutionary, der auch im 3. Guardians of the Galaxy der Schurke ist, fand ihn, gab ihm den Seelenstein, einen der mächtigsten Gegenstände des Marvel-Universums und den Namen Warlock. Der Teenagerin Ellie Roberts, den Warlock traf, fügte noch das Adam hinzu. Wie Comics Explained auf YouTube erklärt, wurde er als Space-Jesus erschaffen. Ein Begriff, den Fans bis heute nutzen (via Reddit).

Adam Warlock befreite Counter-Earth, einen Planeten, den der High Revolutionary erschaffen hat, und wurde zu einem Helden. Durch seine Verbindung mit dem Seelenstein hatte er eine wichtige Rolle in der Storyline Infinity Gauntlet in den Comics. Mal kämpfte er gegen Thanos, mal zusammen mit ihm, um das Universum zu retten.

Adam Warlock hat auch eigene Probleme. Einer seiner Gegenspieler ist Magus. Das ist eine wahnsinnige und böse Zukunftsversion von ihm, die Warlock nur mit der Hilfe von Gamora und Thanos besiegen konnte. Die Seele seiner fiesen Variante nahm er in seinen Seelenstein auf, auch wenn Magus unregelmäßig wieder zurückkehrt.

Mächtiger als er aussieht

Wie stark ist Adam Warlock? Schon in Guardians of the Galaxy Vol. 3 zeigt Adam Warlock, dass er ein ziemlich starker Held ist, doch in den Comics ist seine Rolle noch relevanter. Er stellt einen Gegenpart zu Thanos dar und ist für das Gleichgewicht im Universum verantwortlich. Thanos war mal der Avatar des Todes, Adam der des Lebens.

Im Verlauf seiner langen Historie konnte er mit vielen Helden und Schurken mithalten und ihnen Schaden zufügen. Darunter Thor, Drax, der Silver Surfer und Mephisto.

Adam Warlock starb mehrfach, doch er wurde durch seinen Kokon auch mehrfach wiederbelebt. Dabei kehrt er nicht nur zurück, er entwickelt sich weiter.

Welche Fähigkeiten hat er?

  • Durch seine künstliche Entstehung hat er hohe physische Kräfte, die ihm übermenschliche Stärke, Geschwindigkeit, Reflexe und Ausdauer verleihen
  • Adam Warlock kann fliegen
  • Durch seine Zellstruktur kann er sich schnell regenerieren
  • Er hat eine symbiotische Beziehung mit dem Seelenstein
  • Außerdem kann er Energie und Magie manipulieren und Telepathie benutzen
  • Er ist zusätzlich dazu in der Lage, Dinge im Universum und andere Zeitlinien wahrzunehmen

Adam Warlock ist praktisch unsterblich, und wie man in seiner Historie erkennt, kehrt er immer wieder zurück, auch wenn er getötet wurde.

Warum ist er im MCU eigentlich so albern? Sein kindliches Verhalten und der große Bezug auf seine Mutter im Film kommen daher, dass er vom High Revolutionary zu früh geweckt wurde. Trotz der Warnungen nutze der Schurke ihn, um Rocket Racoon zu finden. Auch wenn Thanos gelegentlich mal hilft, ist er für einen einfachen Typen die Hölle auf Erden: Seit fast 50 Jahren besucht Marvel-Bösewicht Thanos einen armen Kerl an seinem Geburtstag, nur um ihn zu ärgern.

Chaos im Raid? Mit diesem kabellosen Headset in WoW-Optik gibt es bei Gallywix keine Ausreden mehr und ein kostenloses Mount ist auch dabei!

Ob epische Bosskämpfe in Undermine, nervenaufreibende Mythic-Plus-Dungeons oder Kräuterfarmen auf der Insel von Dorn – so richtig Spaß macht World of Warcraft erst mit dem passenden Sound auf den Ohren. Und genau da kommt das SteelSeries Arctis Nova 7 Wireless: World of Warcraft Edition ins Spiel.

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Das SteelSeries Arctis Nova 7 Wireless liefert klanglich richtig ab: Der 360-Grad Surround-Sound sorgt dafür, dass ihr euch fühlt, als wärt ihr mittendrin statt nur dabei. Gegner schleichen sich von hinten an? Ihr hört jeden Schritt. Ein Zauber zischt aus der linken Ecke? Ihr reagiert, bevor er euch trifft. Egal ob PvP-Action, mythische Dungeons oder Gänsehaut bei den großen Cinematics – das Klangbild ist klar, kraftvoll und so detailreich, dass ihr fast denkt, der Sound kommt von den Titanen höchstpersönlich.

Und das Beste: Mit der praktischen „Sonar“-Software könnt ihr den Klang komplett nach eurem Geschmack tunen. Mehr Wumms für Thralls Donnerzauber? Oder lieber kristallklare Höhen für Höllenfeuer in Diablo IV? Ihr entscheidet.

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Schreien wie Garrosh nach einem verlorenen Mak’gora? Gehört der Vergangenheit an. Ein normaler Satz genügt, und eure Raidgruppe hört euch laut und deutlich – ob sie dann auf euch hört, steht natürlich auf einer anderen Schriftrolle.

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20 Jahre World of Warcraft – Warum man 2 Jahrzehnte lang das gleiche MMORPG spielt

MeinMMO-Dämon Cortyn spielt seit 20 Jahren World of Warcraft. Aber warum hängt man so lange am gleichen MMORPG?

Als ich mit World of Warcraft angefangen habe, hatte ich nur sehr wenig Ahnung von MMORPGs. Ich hatte zwar zuvor Silk Road gespielt, aber war darin auch eher schlecht.

In World of Warcraft habe ich mit meiner Magierin unendlich viel falsch gemacht. Ich trug Kleidung mit Beweglichkeit, habe Polymorph beim Lehrer nicht gelernt, weil Dinge in ein Schaf zu verwandeln irgendwie dumm klingt und den Nutzen Gegenzauber musste man mir erst kurz vor Stufe 60 in der Scholomance erklären. Solche Noob-Fehler gehören einfach dazu.

Das liegt inzwischen 20 Jahre zurück. 20 Jahre, in denen ich World of Warcraft nahezu durchgehend gespielt habe, von kleineren Pausen zum Ende eines Addons mal abgesehen. 20 Jahre, in denen mich Azeroth erfreut und gleichzeitig geformt hat, wie wohl kaum ein anderes Spiel zuvor.

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WoW mal so richtig ehrlich erklärt

WoW – Ein Spiel für alle und zugleich niemanden

Was World of Warcraft mehr als jedes andere Spiel auszeichnet ist der Umstand, dass es nahezu endlos viele Inhalte unterschiedlichster Art bietet.

Und ja, diese Fülle an unterschiedlichen Inhalten führt oft zu anstrengenden Diskussionen. Immer werden Fragen gestellt wie „Warum gibt’s schon wieder 10 neue Pets, wenn wir seit 6 Monaten keinen neuen Dungeon haben?“ oder „Warum bringt ihr neues Transmog, während das Schurken-Talent in Reihe 7 noch immer Bugs hat und im PvP nicht funktioniert?“

Viele verstehen nicht, dass World of Warcraft nicht so lange überdauert hat, weil es die besten Raids, die meisten Pets oder die interessantesten Klassen hat. Es ist die schiere Fülle an Inhalten. Die unterschiedlichen Interessen, die bedient werden. Jede und jeder kann etwas in World of Warcraft finden, woran sie oder er Spaß hat. Egal ob das eine hohe Wertung in „Mythisch+“, das Sammeln von Haustieren, das Erleben aller Story-Quests, das Austricksen der Server-Wirtschaft im Auktionshaus, das Trollen im Handels-Channel, das Rollenspiel in Sturmwind oder das Finden der schönsten Kleidchen ist.

WoW hat etwas für alle. Wenn man sich auf mehrere Sachen davon einlassen kann, bietet es umso mehr.

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Von Gold verdienen bis Pet Battles – WoW bietet für alle etwas.

Euphorie zum Addon-Start

Das persönliche, spielerische Highlight ist für mich jedes Mal der Launch einer neuen Erweiterung. Egal ob es um „The Burning Crusade“, „Mists of Pandaria“ oder auch das (zurecht) kritisierte „Shadowlands“ ging. Die ersten 3-4 Tage einer Erweiterung sind für mich immer ein kompletter Rausch. Das ist immer mein „persönliches Weihnachten“, in denen ich für ein paar Tage komplett im Spiel versinke und meinen Alltag darauf ausrichte, um möglichst viel Zeit im Spiel zu verbringen.

Ich liebe es, zum Start eines Addons durch die Inhalte zu preschen – nicht hastig, aber doch fokussiert. Alle Quests durchspielen.

Dabei geht es nicht darum, die erste Person zu sein – auch wenn ich sogar ein paar der alten „Realm First!“-Erfolge in meiner Sammlung habe. Ich mag es einfach, die neuen Gebiete bis in den letzten Winkel zu erforschen, die neuen Story-Details aufzusaugen, die neuen Mechaniken zu erleben. Ich falle mit dem Sonnenaufgang ins Bett und bin 5 Stunden später schon wieder wach, um direkt weiterzuzocken.

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Die nimmt mir keiner.

Ist das ungesund? Ja, aber hallo. Das sind die 3 Tage im Jahr, in denen ich im Grunde nur auf Energy-Drinks und Ramen-Nudeln laufe und von denen ich mich danach genauso lange wieder erholen muss.

Und ja, das stellt mich manchmal vor Herausforderungen. Denn in aller Regel muss ich dabei auch weiterhin arbeiten und über dringendste Neuigkeiten, Patches oder eigene Erlebnisse berichten.

Da treibt mich der Gedanke der „maximalen Zeitausnutzung“ auch dazu an, während der Flug-Reisen schnell ein paar Zeilen einer News zu tippen oder vor allem die spontanen Wartungsarbeiten für die Arbeit zu nutzen, um dann den nächsten Arbeitstag möglichst kurz zu gestalten. (Haha, Leya, das ist nur ein Scherz für den Artikel, wirklich, haha.)

Diese ersten Tage zum Addon-Start sind einfach schön.

Das Grindfest vom 21. bis 27. Juli
In dieser Woche erwarten euch jeden Tag spannende Artikel rund um das Thema MMORPG. Mit dabei: eine Zeitreise durch die Geschichte der Online-Rollenspiele, aber auch nostalgische Rückblicke, Streaming-Abende, Interviews, Kolumnen und Analysen.

Hier geht’s zum Programm zur großen MMORPG-Themenwoche 2025 von MeinMMO

Die Schattenseiten von World of Warcraft – Endstation für manche

Dabei will ich gar keinen Hehl daraus machen, dass es eine ganze Reihe von Leuten gibt, die in World of Warcraft „versumpft“ sind. Das Spiel ist fesselnd und für manche ist es so fesselnd, dass sie davon gar nicht mehr loskommen – obwohl sie schon lange keine Freude mehr am Spiel haben. Ich bin mir sicher, auf allen größeren Realms kennt jeder ein paar Personen, die absolut alles in World of Warcraft kritisieren und jede Veränderung nicht leiden können – aber trotzdem seit vielen Jahren noch immer täglich einloggen.

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Manch einer kommt von WoW auch einfach nicht mehr los – und bräuchte Hilfe.

Für manche ist World of Warcraft auch schlicht eine dauerhafte Flucht vor der Realität geworden. Im Laufe der Jahre habe ich manche Leute kennengelernt, die im Grunde ihr ganzes Leben auf WoW ausgerichtet haben und abseits davon wenig Zufriedenstellendes im Leben finden – gerade auf Rollenspiel-Realms trifft man solche Personen leider häufiger.

In manchen Fällen ist das schlicht eine ungesunde Sucht. Daran gibt es nichts zu beschönigen. Für eine Weile kann diese Fluchtmöglichkeit etwas Schönes und Stärkendes sein. Doch manch einer schafft den Absprung nicht und erhebt WoW zum einzigen Sinnstiftenden im Leben. Eine Sucht mit all ihren Nachteilen.

Von den widerwärtigen Dingen, die man manchmal in Goldhain sieht, will ich hier gar nicht anfangen.

WoW im Wandel der Zeit – Vom Hobby zum Ritual

Auch für mich hat sich die Bedeutung von World of Warcraft mehrfach gewandelt. In der späten Jugend war das mein Hobby, wo ich Gleichgesinnte und einen zweiten Freundeskreis finden konnte, der nicht jedes Wochenende irgendeine Party mit Alkohol feiert. Später war es durch Rollenspiel eine schöne, temporäre Eskapismus-Möglichkeit. Inzwischen ist World of Warcraft mehr zu einem Ritual geworden – einige feste Termine, wie Raid-Besuche in einem neuen Patch oder gelegentliche „M+“-Abende.

Aber das ist auch genau das, was ich von World of Warcraft will. Es ist eine Welt, in die man immer zurückkehren kann. Eine Welt, die zugleich immer weniger meiner Zeit „verlangt“ und doch nahezu unendlich viel zu bieten hat, wenn ich mal wieder Tage oder Wochen an Zeit reinstecken möchte.

Nein, World of Warcraft ist für sich genommen nicht das beste Spiel aller Zeiten – weder jetzt noch zu Vanilla, zur Wrath of the Lich King oder irgendwann sonst. Aber kein anderes Spiel ist wie World of Warcraft und bringt so viele Menschen mit unterschiedlichen Zielen, Wünschen und Vorlieben zusammen. World of Warcraft ist seit 20 Jahren mein Begleiter, weil es mir Freunde und Bekannte beschert hat, die das MMORPG von einem „guten“ zu einem „grandiosen“ Spiel gemacht haben.

Ich wünsche allen, dass sie eine ähnlich schöne Erfahrung in WoW machen – denn World of Warcraft kann all das sein, was ihr von einem Spiel erwartet. Oder auch nichts davon, wenn ihr daran scheitert, die richtigen Mitspielerinnen und Mitspieler zu finden.
Für mich ist World of Warcraft mehr als irgendein Spiel. Es ist ein kleines Stück Heimat.

Publisher arbeitet jetzt mit Konkurrenz zu Diablo 4 zusammen, die von Fans finanziert wurde, doch die haben jetzt Angst

Diablo 4 und Path of Exile hatten beide nur sich als Konkurrenten. Mit Last Epoch kam ein weiterer Kandidat in das ARPG-Genre der mitmischen konnte, doch das Studio hinter dem Spiel hatte keinen Publisher – bis jetzt.

Was ist Last Epoch für ein Spiel? Last Epoch ist ein neues ARPG, das seit seinem Release 2024 mit den großen Marken Diablo 4 und Path of Exile mitmischen will. Das Spiel hatte anfangs Schwierigkeiten, sich durchzusetzen, doch mit seiner ersten Saison konnte er das Vertrauen seiner Fans zurückgewinnen. Allem voran wegen der guten Progression, seines Endgames, sowie des grandiosen Craftings.

Doch vor seinem 1.0 Release war Last Epoch ein Kickstarter-Projekt (Quelle: kickstarter.com), das von leidenschaftlichen Fans finanziert wurde. Das Studio hinter dem ARPG hatte aber immer noch keinen Publisher wie Diablo 4 und Path of Exile, um sich nach seinem großen Release weiterhin zu finanzieren. Das Studio suchte also einen Partner und erst kürzlich wurden sie sogar fündig.

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Last Epoch zeigt Season 3 im Teaser-Trailer der Jäger und Gejagten tauscht

Frohe Kunde für Fans, doch die sind nicht glücklich

Was wurde bekannt? In einem großen Blog-Post schrieb der Game Direktor von Last Epoch über die Zukunft des Studios. Es ging vorwiegend um die kürzlich angesprochene Finanzierung und wie das Studio weitermache, um überleben zu können (Quelle: forum.lastepoch.com).

Das Studio habe im letzten Jahr aktiv nach einem Partner gesucht, um den Traum, das beste ARPG überhaupt zu werden, realisieren zu können. Viele Gespräche mit möglichen Partnern wurden geführt, doch nur einer konnte hervorstechen, und das ist Krafton.

Wer Krafton nicht kennt: Sie sind die Firma hinter dem Battle Royale „PUBG“ – dem Konkurrenten von Fortnite und Warzone. Laut dem Game Director konnte Krafton genau das anbieten, was sie suchen, um ihre Ziele zu erreichen und Probleme zu lösen, auf die sie im Laufe der Zeit gestoßen sind.

Man könnte meinen, das wären gute Neuigkeiten, denn durch Krafton könnten mehr Inhalte produziert und Last Epoch besser entwickelt werden, doch die Fans sind skeptisch.

Wie reagieren die Fans? Wenn man unter den Forum-Beitrag schaut, werden die Neuigkeiten mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Krafton ist bei vielen Gamern nicht beliebt und das hat viele Gründe, allem voran die Art der Monetarisierung und dem Debakel rund um Subnautica 2. Folgendes lässt sich vernehmen:

  • „Ich musste Krafton googeln, da ich nicht wusste, wer sie sind, und ich habe noch nie PUBG gespielt. Ich habe Tera gespielt und weiß, wie schlecht das war und wie viel Geld damit gemacht wurde. Online gibt es nichts, was darauf hindeutet, dass sie etwas mit der ARPG-Szene zu tun haben. Ich freue mich überhaupt nicht darauf.“ – PKERJOCK
  • „… Mir gefällt nicht, wohin das führt. Das wird wohl nur die Zeit zeigen.“ – ShadowDweller
  • „Nun, ich meine, für euch als Studio und Unternehmen ist es wahrscheinlich eine gute Sache, aber für uns Spieler ist dies eines der schlimmsten möglichen Ergebnisse.“ – BokuHagath
  • „Krafton? Wow, das ist ein mutiger Schritt, wenn man bedenkt, was gerade passiert und wie die Vergangenheit im Allgemeinen aussieht. Ich persönlich habe kein Vertrauen in Krafton – viel Glück!“ – HoodedTurtle

Es bleibt abzuwarten, wie sehr Krafton sich in die Entwicklung von Last Epoch einmischen wird, doch bis jetzt kommen die freudigen News nicht gut an. Abseits davon bereitet sich das ARPG aber auf den Release seiner neuen Season vor. Mehr dazu erfahrt ihr hier: Konkurrenz von Path of Exile 2 kündigt neue Season an, doch die Fans haben jetzt schon eine Sorge

NNO-Gründer Broeki hört beim LoL-Team von HandOfBlood auf: „Das hat mich alles sehr heruntergezogen“

Der Gründer von NNO, Broeki, spielt schon seit über 10 Jahren League of Legends, sowohl privat als auch auf Profi-Ebene. Zuletzt wurde er als Botlaner für das Team von HandOfBlood eingesetzt. Jetzt hört er dort auf zu spielen und redet über die Gründe.

Welches ist das LoL-Team von HandOfBlood? Im Jahr 2021 hat der YouTuber und Twitch-Streamer HandOfBlood die Organisation Eintracht Spandau (EINS) gegründet. Mit EINS wollte er die Esports-Szene aufmischen und stellte ein Team aus LoL-Spielern zusammen. Der größte Erfolg des Teams war das Erreichen des ersten Platzes 2024 in der Frühlings-EM EMEA Masters (liquidpedia.net).

Warum hört Broeki auf, für EINS zu spielen? In einem YouTube-Video der Organisation sprechen Broeki und sein EINS-Kollege über die Hintergründe, weshalb er aufhört.

Im Video heißt es, er wurde „gebenched“, das bedeutet, dass er das LoL-Team aufgrund von Leistungsproblemen verlässt, aber sich nicht komplett von Eintracht Spandau entfernt. Im aktuellen Sommersplit der Prime League hat EINS von 6 Matches bisher keins gewinnen können (liquidpedia.net).

Was hat Broeki heruntergezogen? Broeki redet über verschiedene Dinge, die ihn heruntergezogen haben. Neben sinkenden Viewerzahlen, die für ihn als Streamer existenziell sind, hat er eine Trennung durchgemacht. Broeki selbst sagt, dass er durch diese schlechte Phase den „Drive“ verloren hätte, also den Ehrgeiz und die Motivation.

Durch sein zu kurz gekommenes Training performte er öfter schlechter als seine Gegner und merkte selbst, dass er einfach zu schlecht spielte. Durch die Frustration hat er sich auch in Scrims (Übungsspiele gegen andere Teams) falsch verhalten, wie er selbst anmerkte.

Schon vor über 10 Jahren fiel Broeki mit seinem Verhalten auf, als er viele Spieler der deutschen Szene vergraulte und daraufhin sein eigenes Team NNO gründete.

Im Video seht ihr den Trailer zu Season 2 von 2025 in League of Legends:

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Der Launch-Trailer zur neuen Season 2 2025 in League of Legends

Broeki spielt nicht mehr für EINS, ist aber noch ein Teil davon

Was macht Broeki stattdessen bei Eintracht Spandau? Im selben Video über sein Ende als ADC von HandOfBloods LoL-Team sprechen die beiden über Broekis Zukunft innerhalb der Organisation. Broeki wird als Caster weiterhin die Spiele von EINS begleiten und auch die Relegation, die bald ansteht, kommentieren.

Was sagen seine Fans dazu? Unter dem Video finden sich viele Kommentare mit unterstützenden Worten für Broeki wieder. So schreibt der User 123STK123:

Nach den Ausfällen etc. die letzten Monate wäre ne Bank wie Broekmann eine unfassbare Bereicherung für den Cast. Auch was Gameknowledge, Taktik etc. angeht. Fands mega, dass er im Team war. Aber hey, es ist keine Schande anzuerkennen, dass Andere besser sind. Hast dein Bestes gegeben, auch in schweren Zeiten.

Ein weiterer User mit dem Namen bimraven schreibt, dass er froh ist, Broeki als Caster zu bekommen und er ein großer Gewinn für den Verein ist. Er fügt hinzu, dass er sich über einen Cast mit Broeki und dem Ersatz-Jungler Jokaa freuen würde, denn das sind laut bimraven die unterhaltsamsten Spieler aus dem EINS-Roster.

Broeki selbst war vor über 10 Jahren ein eher unangenehmer Spieler. Nachdem keiner mehr mit ihm in der deutschen LoL-Szene spielen wollte, gründete er einfach sein eigenes Team und nannte es NNO. Der ehemalige Jungler des Renter-Rosters, Agurin, ist erneut mit seinem Verhalten in LoL aufgefallen und hat nicht aus seinen Fehlern gelernt: Deutscher Twitch-Streamer wird in LoL gesperrt, weil er zu toxisch ist, gelobt Besserung, macht trotzdem weiter wie zuvor

Neues Survival-Spiel auf Steam erinnert an Medieval Dynasty, lässt euch euer eigenes Mittelalter-Dorf aufbauen – Jetzt könnt ihr reinspielen

Auf Steam könnt ihr derzeit in ein neues Survival-Spiel reinzocken, das stark an Medieval Dynasty erinnert. Entwickelt wird das in Deutschland.

Von welchem Spiel ist die Rede? Gemeint ist Medieval Frontiers, das von den Münchner Active Fungus Studios entwickelt wird. Laut den Entwicklern handelt es sich dabei um ein „First-Person-Dorfaufbauspiel“, in dem ihr euch in einer abgelegenen mittelalterlichen Welt ein neues Zuhause schafft.

Auf Steam läuft derzeit die Aktion „Games forged in Germany“. Diese rückt Videospiele aus Deutschland in den Fokus. Im Rahmen der Aktion veröffentlichte Medieval Frontiers am 24. Juli einen Playtest. Bis zum 7. August könnt ihr eine frühe Version des Spiels auf Steam ausprobieren.

Einen Trailer zum Spiel seht ihr übrigens hier:

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Medieval Frontiers: Trailer zum neuen Survival-Spiel im Stil von „Medieval Dynasty“

Überleben in einer harschen Mittelalter-Welt

Worum geht es in dem Spiel? In Medieval Frontiers beginnt ihr alleine in einem wilden und abgelegenen Tal. Dort sammelt ihr Ressourcen, mit denen ihr euer neues Zuhause errichtet. Später begegnet ihr auch anderen Menschen. Diese könnt ihr zu euch holen und mit ihnen ein kleines Dorf gründen. 

Auf den ersten Blick sieht das alles stark nach Medieval Dynasty aus. Das könnte dem Spiel aber auch zum Verhängnis werden. Schließlich hat Medieval Dynasty bereits Jahre der Entwicklung und Inhalts-Updates hinter sich. Die Messlatte dürfte für Medieval Frontiers höher liegen, als sie es noch bei Dynasty tat.

  • „Das sieht aus wie dasselbe Spiel wie alle anderen mit diesem Thema. Was unterscheidet es von Medieval Dynasty?“, fragt @EliotJohnson unter einem Trailer auf YouTube

Wie sich Medieval Frontiers spielt und ob es sich von Medieval Dynasty abheben kann, findet ihr vielleicht im aktuellen Playtest heraus. Dieser beinhaltet laut den Entwicklern auf Steam:

  • Die frühen Mechaniken des Siedlungsbaus
  • Das Sammeln von Ressourcen, Herstellen von Materialien und errichten einer kleinen Siedlung
  • Die Herausforderungen und Härten des Lebens an der Grenze
  • Andere Überlebende, die ihr in der Wildnis finden könnt

Selbstverständlich handelt es sich hierbei noch um eine frühe Version des Spiels. Mit Bugs und Problemen bei der Performance ist also zu rechnen.

Survival-Spiele laden dazu ein, sehr viel Zeit mit ihnen zu verbringen. MeinMMO hat zuletzt etwa über einen Spieler berichtet, der eine fünfstellige Zahl an Stunden in ein solches Game investiert hat – und trotzdem eine negative Review hinterlässt. Warum, lest ihr hier: Spieler hat 35.000 Stunden in einem Survival-Game auf Steam, rät jetzt vom Kauf ab, weil ein Patch alles zerstört hat

Entwickler auf Steam baut ein kleines Spiel in 2 Monaten, verkauft es für 3 € und ist jetzt Millionär

Auf Steam gibt es immer mal wieder verschiedene Indie-Perlen, die viral gehen und in kurzer Zeit sehr viel Aufmerksamkeit erzeugen. Einer dieser Spiele ist Bugshot Roulette. Der Entwickler des Titels berichtete nun von seinem plötzlichen Erfolg und wie der Hit sein Leben verändert hat.

Was ist Bugshot Roulette für ein Spiel? Bugshot Roulette ist ein kleines Indie-Game mit rustikaler Grafik. In dem Spiel befindet ihr euch in einem Untergrundclub und zockt eine Runde russisches Roulette mit einer zwielichtigen Gestalt, dem Dealer.

Als Waffe wird aber statt eines Revolvers eine Schrotflinte verwendet. Der Dealer lädt die Schrotflinte mit Platzpatronen und richtigen Kugeln. Wer bis zum Ende durchhält, gewinnt das Spiel. Wenn ihr ausscheidet, müsst ihr von vorn beginnen. Das Spiel lässt sich zudem auch im Multiplayer mit anderen Spielern zocken.

Bugshot Roulette wurde nur von einem Entwickler erschaffen und das in ca. 2 Monaten (Quelle: reddit.com). Er selbst hat in einem Interview berichtet, dass Erfolg nicht sein Ziel war. Doch jetzt, fast 2 Jahre nach Release, hat er über 6 Millionen Einheiten verkauft und ist Millionär.

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Buckshot Roulette erfindet Russisch-Roulette neu und zeigt das im Release Trailer

„Das richtige Spiel zur richtigen Zeit.“

Was sagt der Entwickler zu seinem Erfolg? In einem Interview mit der amerikanischen Gaming-Seite gamesradar+ wurde Mike Klubnika, der Solo-Dev von Buckshot Roulette, zu seinem Erfolg befragt und wie dieser sein Leben verändert hat.

Für ihn hat sich aber nicht viel geändert: „Ich kann mich voll und ganz auf die Entwicklung von Spielen konzentrieren und muss mir nicht allzu viele Gedanken über die kommerzielle Seite machen. Ich habe das Gefühl, dass ich eine Idee für ein Spiel entwickeln und es in aller Ruhe umsetzen kann, da ich weiß, dass es keine so große Sache ist, wenn es sich nicht gut verkauft oder nicht genügend Spieler erreicht.“

Zusätzlich habe aber der Erfolg für ihn nie eine große Rolle gespielt. Denn wie er weiter ausführt, hatte er sich über die Verkäufe keine Gedanken gemacht: „Aber es ist auch nicht wirklich anders als früher, denn ich habe mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht, was wäre, wenn ich dieses Spiel herausbringe und es sich nicht gut verkauft? Ich habe nicht einmal besonders viele Spiele verkauft. Es war eher so: Was wäre, wenn es keine Downloads gibt? Ich bin sehr dankbar dafür.“

Passend zum Erfolg gab es noch eine Frage, wie sich Mike Klubnik den überraschenden Erfolg erklärt. Auf diese Frage hat er eine klare Antwort: „Ich denke, im Allgemeinen ist es offensichtlich einfach Glück. Das richtige Spiel zur richtigen Zeit. Meine abschließende Theorie lautet, dass Glücksspiel sehr viel Spaß macht.“

Was macht Mike Klubnik jetzt? Obwohl sein überraschender Erfolg für ein großes Vermögen gesorgt hat, so ist für ihn nicht Schluss. Er hat ein neues Spiel entwickelt – s.p.l.i.t.

In diesem nehmt ihr die Rolle eines Hackers ein, der mit verschiedenen Technikern chattet, um seinen Plan durchzuführen. Markant sind auf jeden Fall die düstere Stimmung, die rustikale Grafik und der selbsterstellte Soundtrack.

Ob s.p.l.i.t ebenfalls ein riesengroßer Erfolg wird, bleibt abzuwarten. Ein anderes Indie-Game, das ebenfalls ein riesiger Erfolg wurde, ist Schedule 1. In diesem Spiel nehmt ihr die Rolle eines Drogenhändlers ein und baut euch so euer Imperium auf, um Geld zu verdienen: Entwickler fragt auf reddit, ob er sich mit doofem Namen sein Game verdirbt, hat jetzt riesigen Hit auf Steam

(Das Titelbild ist nur ein Symbolbild und stellt nicht den eigentlichen Entwickler dar.)

Patch 7.3 von Final Fantasy XIV hat ein Datum; Bringt neuen Dungeon in der schönsten Gegend des Spiels

Patch 7.3 für Final Fantasy XIV ist am Horizont: Schon Anfang August will Square Enix das Update bringen und damit die Hauptstory von Dawntrail abschließen. Daneben gibt es aber auch viele neue Inhalte, wie Updates für die Feldexkursion und einen neuen Dungeon in der schönsten Gegend des Spiels

Wann kommt Patch 7.3? Der nächste große Content-Patch für Final Fantasy XIV geht am Dienstag, dem 5. August 2025 live. Damit bleibt Square Enix dem 4-Monats-Rythmus treu und reicht pünktlich frische Inhalte nach, die im 88. Live-Letter weiter vorgestellt wurden.

Mit dabei ist wie gewohnt ein neuer Abschnitt der Hauptstory, der dieses Mal den Story-Bogen der Dawntrail-Erweiterung beenden soll. Mit Patch 7.4 startet dann entsprechend der Aufbau für die nächste Erweiterung. Daneben gibt es noch einen neuen Dungeon, eine neue Prüfung und einen neuen Variant Dungeon: Ein tiefes Gewölbe in Il Mheg, einer der schönsten Gegenden des Games.

Der Trailer zum Patch gibt erste Einblicke:

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Final Fantasy XIV: Neuer Trailer zu Patch 7.3 macht Bock auf „The Promise of Tomorrow“

Neue Dungeons, Prüfungen und Fan-Wünsche

Was sind die neuen Inhalte? Zum Release am 5. August bringt Patch 7.3 die ersten frischen Inhalte für diesen Patch-Zyklus. Das erwartet euch:

  • Neue Hauptstory
  • Neuer Dungeon
  • Neue Prüfung
  • Neue Allianz-Raid zu Echos aus Vana’diel: San D’Oria: Die zweite Etappe
  • Neue PvP-Arena
  • Neuer Schatzkarten-Dungeon: Tresor Oneiron
  • NPC-Support für den Dungeon Cutters Cry
  • Erweiterter Kopfausrüstungs-Support für Viera und Hrothgar
  • Chat-Bubble-Feature

Letzteres ist übrigens eine Neuerung, die es bereits als externe, von den Spielern geschaffene Erweiterung gibt – deren Nutzung bisher eigentlich nicht gestattet ist. Das Feature war aber wohl so beliebt, dass es jetzt offizieller Teil des Spiels wird. Dabei erscheint der im Chat geschriebene Text über dem Kopf des Spielercharakters, der es gesagt hat – ähnlich wie schon bei NPCs in Kampfinhalten üblich. Das Feature ist mitunter in der RP-Community beliebt.

Daneben gibt es auch ein Update für die Feldoperation Kreszentia: Man soll ab Patch 7.3 in exklusiven Instanzen mit bestehenden Gruppen aus 24-Personen starten können. Nach fünf Minuten wird angezeigt, welche der Spieler für den Fork-Turm qualifiziert sind. Pro Spieler bedeutet das, dass ein Arkansiegel des Blutes an der Siegellaterne geopfert werden muss.

Das könnte eine Reaktion auf Spieler-Feedback dazu sein, da es bislang recht schwierig war, den Fork-Turm in den regulären Instanzen freizuschalten.

Was kommt im Laufe der Unter-Patches? Nach der großen Inhaltsflut mit Patch 7.3 stehen noch die Updates 7.31 (ca. einen Monat nach Patch 7.3) und 7.35 (ca. zwei Monate nach 7.3) an. Das erwartet euch:

Patch 7.31:

  • Neue Zone für die Kosmo-Erkundungen: Phaenna
  • Neues Level für die Phantomwaffen

Patch 7.35:

  • Neues Tiefes Gewölbe: Pilgers Pfad
  • Neues Freundesvolk der Yok Huy (Handwerker und Sammler)
  • Mehr Hildibrand-Abenteuer

Das neue tiefe Gewölbe wird übrigens in Il Mheg platziert sein. Die Region kam mit der Erweiterung Shadowbringers dazu und ist von westlicher High Fantasy inspiriert. Hier leben Feen und deren König. Letzterer möchte, dass der Krieger der Dunkelheit die Überreste einer Kirche erforscht.

Voraussetzungen sind, dass der Palast der Toten Level 50 abgeschlossen wurde und die Quest Endschreiter beendet ist. Startlevel ist 91.

Sobald es neue Informationen zum Patch gibt, lest ihr es natürlich auf MeinMMO. Bis dahin könnt ihr euch mit unseren Artikeln zum MeinMMO-Grindfest unterhalten. Wir haben ein Interview mit Naoki Yoshida geführt, die Polygon-Anzahl der Blumentöpfe in 1.0 analysiert und geprüft, ob sich 2025 ein Neustart im Game noch lohnt. Alle Artikel, auch die zu anderen MMORPGs, findet ihr hier: Willkommen zum Grindfest! Das Programm zur großen MMORPG-Themenwoche 2025 von MeinMMO

Quelle(n):
  1. Nova Crystallis
  2. X

Ein MMORPG hat die allerersten Reittiere eingeführt und es war nicht WoW

Mounts beziehungsweise Reittiere sind mittlerweile fester Bestandteil vieler MMORPGs. Doch welches Online-Rollenspiel hatte eigentlich die allerersten? Und wie war das so? Dieser Frage gehen wir im Rahmen unserer MMORPG-Themenwoche auf den Grund.

Welche Rolle spielen Mounts in MMORPGs? Reittiere bieten in MMORPGs nicht nur einen funktionalen Mehrwert, sie sorgen auch für stilistische Individualität. In erster Linie dienen sie zwar als Fortbewegungsmittel, um die Spielwelten schneller durchqueren zu können, für viele Spieler sind sie allerdings auch Trophäen und Statussymbole.

Viele Mounts sind selten und können nur mühsam erspielt werden, andere kann man für Echtgeld in einem Shop kaufen. In manchen MMORPGs könnt ihr auf ihnen auch kämpfen, mit ihnen fliegen oder sie als zusätzliche Packtaschen verwenden.

Das Grindfest vom 21. bis 27. Juli
In dieser Woche erwarten euch jeden Tag spannende Artikel rund um das Thema MMORPG. Mit dabei: eine Zeitreise durch die Geschichte der Online-Rollenspiele, aber auch nostalgische Rückblicke, Streaming-Abende, Interviews, Kolumnen und Analysen.

Hier geht’s zum Programm zur großen MMORPG-Themenwoche 2025 von MeinMMO

Kurz gesagt: Mounts sind mehr als nur ein Fortbewegungsmittel – sie sind ein Mix aus Werkzeug, Ausdrucksmittel und Belohnung, der das Spielgefühl vieler MMORPGs stark prägt.

Umso mehr stellt sich die Frage: Wer hat damit eigentlich angefangen und wie war das damals?

Hier seht ihr beispielsweise die seltensten Reittiere in World of Warcraft:

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6 der seltensten Mounts in WoW – Besitzt ihr sie?

Zurück in eine Zeit, in der Reittiere noch Lebewesen waren

Die Antwort führt uns zurück ins Jahr 1997: Und zwar zum Launch des MMORPGs Ultima Online. Denn UO ist nicht nur das allererste MMORPG jemals, das offiziell so betitelt wird, sondern auch das Erste, das Reittiere ins Spiel brachte.

Spieler konnten direkt zum Launch Pferde, Lamas oder andere Tier kaufen oder zähmen – ganz ohne Levelvoraussetzung. Diese Reittiere waren keine simplen Fortbewegungsmittel, sondern physisch in der Spielwelt verankert. Wer abstieg und nicht aufpasste, riskierte, dass das Tier gestohlen oder getötet wurde. Mounts konnten also tatsächlich verloren gehen, was ihnen echtes Gewicht im Spielverlauf gab. Wollte man sie sichern, musste man sie in einem Stall abstellen.

Zudem war das Reiten an Skills wie „Animal Taming“ oder „Animal Lore“ gebunden, wodurch bestimmte Tiere erst mit entsprechendem Aufwand genutzt werden konnten. Damit wurden Mounts in Ultima Online nicht nur zu praktischen Helfern, sondern auch zu wertvollen Besitztümern und Statussymbolen, auf die man Acht geben musste.

Zu Beginn waren die Reittiere in Ultima Online vor allem Fortbewegungsmittel in Form von Pferden, Lamas und Vogelsträußen, die Spieler kaufen oder zähmen konnten. Später wurden besondere Reittiere hinzugefügt, die spezielle Fähigkeiten mitbrachten, wie solche, die auch im Kampf unterstützen oder als zusätzliches Lasttier dienen konnten.

Im Jahr 2001 führten die Entwickler dann Mounts ein, die keinen physischen Platz brauchten und beschworen werden konnten. Diese sogenannten Ätherische Reittiere (engl. Ethereal Mounts) konnte man als Veteranenbelohnung erhalten, wenn man eine gewisse Accountlaufzeit erreicht hatte (via Ultima Online).

Mittlerweile sind Reittiere aus den meisten MMORPGs nicht mehr wegzudenken. Und zugegebenermaßen sind diese Gefährten nicht nur praktisch, sondern auch ziemlich cool. Kein Wunder also, dass sich viele Spieler zum Ziel setzen, möglichst alle zu sammeln.

Ultima Online war übrigens zwar das erste MMORPG, das auch so betitelt wurde, allerdings gab es auch zuvor schon Anwärter, die das Genre geprägt haben. Die Frage nach dem ersten MMORPG ist also gar nicht so leicht zu beantworten. Deshalb sind wir ihr in diesem Beitrag auf den Grund gegangen: Was war eigentlich das erste MMORPG?

Entwickler wollte Teamspiel machen, das nicht toxisch ist, sein Ansatz: „Ich nutze euer Ego als Waffe gegen euch“

Ein Entwickler gibt zu, dass es sein Job war, die Spieler psychologisch zu manipulieren. Er sollte ein neuartiges System entwickeln, das es leider nie bis in die Endphase geschafft hat.

Was wäre das für ein System geworden? Im Reddit-Forum stellt User EjnarH das System vor, das er für den dänischen Spieleentwickler BetaDwarf für ein MOBA entwickeln sollte. Da seine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) ausgelaufen sei und er die Spieleindustrie verlässt, spricht er im Forum über sein neuartiges System:

  • Spieler sollten Likes und Ehrungen verteilen können. Die Ehrungen hätten für bestimmte Qualitäten und nur in täglich limitierter Zahl vergeben werden können. Beispiele seien „tolle Kommunikation“ oder „großartiges Teamplay“.
  • Auf diese Weise bauten Spieler ihren eigenen Ruf auf und trafen öfter auf andere Spieler, die ebenfalls viele Ehrungen erhielten.
  • Auch die Ehrungen von eigenen Freunden sollten hier mit reinspielen und angezeigt werden.

Das Ziel: Spieler sollten sich nicht so fühlen, als müssen sie bei jedem Spiel ihren Wert beweisen. Dieser Druck führe dem Entwickler zufolge zu Toxizität in Games. Auch wenn Spieler mal einen schlechten Tag haben, sollten sie nicht direkt fertiggemacht werden.

Mit den Ehrungen wäre zumindest die Grundlage gesichert worden, dass Spieler normalerweise gut spielen. Sollten sie dennoch schlecht spielen, hätte man das eher als Ausnahme abtun können. Der Entwickler sagt, dass er damit die Spieler mit ihrem eigenen Ego ausgetrickst hätte:

Plötzlich ist der Spieler, der am schlechtesten spielt, jemand, von dem du bereits weißt, dass du ihm 4 Ehrungen gegeben hast, als du ihn zufällig in seiner besten Zeit getroffen hast. Du bist doch nicht dumm, oder? Es ist viel einfacher zu akzeptieren, dass derjenige nur ein schlechtes Spiel hat und etwas Unterstützung gebrauchen könnte. (Ja, ich setze dein Ego als Waffe gegen dich ein. Komm damit klar.)

Hat ein Spieler keine Ehrung erhalten, hätte es auch einfach nur sein können, dass das tägliche Limit aufgebraucht war.

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Der neue Trailer zum Event „Hall of Legends” von 2025 in League of Legends

System fand leider ein schnelles Ende

Wofür wäre das gut gewesen? Das System hätte beim Matchmaking dafür gesorgt, dass es weniger toxisch zuginge. Dadurch, dass man mehr mit seinen empfohlenen Spielern zusammen gekommen wäre, hätte man weniger Grund zum Meckern. Das wäre MOBAs wie League of Legends zugutegekommen, die für ihre toxische Community bekannt sind.

Zeitgleich hätten noch schneller Freundschaften entstehen können. Über Empfehlungen von Freunden hätte sich so ein größerer Kreis aufgebaut.

Auch für Gilden wäre das ein praktisches System: Neue Bewerber hätten ihre Ehrungen als „Lebenslauf“ nutzen können, damit die Gildenleiter direkt wissen, mit wem sie es zu tun haben.

Wieso wurde es nie veröffentlicht? Die Investoren wären begeistert von Betadwarfs Idee gewesen. Aufgrund der aktuell sehr angespannten Lage in Europa seien die Investoren zwischenzeitlich aber abgesprungen, wodurch das Projekt durch schwierige Zeiten musste.

Mittlerweile haben sie ihr Modell von MOBA auf PvPvE-Koop-Extraktion gewechselt. In diesem Genre gäbe es andere Baustellen als die, die das System des Entwicklers hätte fixen sollen.

Was sagen andere dazu? Der Topkommentator sieht dabei ein zweischneidiges Schwert. Zum einen wäre man stolz auf seine Ehrungen. Zum anderen würden Leute anhand ihres Verhaltens bewertet werden, zum anderen könne man dann viel zu schnell andere Spieler verurteilen, die noch nicht so viele Bewertungen haben.

Das Problem mit der toxischen Community lässt sich auch auf andere Genres übertragen. Ein WoW-Neuling hatte ebenfalls Angst vor seinen Mitspielern, konnte aber feststellen, dass die gar nicht so fies sind: „Die Community ist gar nicht toxisch“ – WoW-Neuling ist erstaunt, dass alle so nett sind

Schon vor dem Start der lang erwarteten Beta zu Blue Protocol nervt das Anime-MMORPG mit seiner Monetarisierung

Das neue MMORPG Blue Protocol: Star Resonance hat nach jahrelangem Warten endlich seinen Beta-Test angekündigt. Doch die Monetarisierung sorgt jetzt schon für Ärger.

Wann startet die Beta? Seit dem 24. Juli 2025 können Fans von Blue Protocol: Star Resonance sich für die Beta anmelden. Die Anmeldung läuft noch bis zum 14. August. Zwischen dem 15. und dem 20. August sollen die Spieler dann per Mail benachrichtigt werden, ob sie Zugang zur Beta erhalten werden.

Die Beta soll dann 10 Tage laufen, doch das genaue Start-Datum ist bislang noch unbekannt. Es ist aber davon auszugehen, dass der Starttermin nicht allzu lange nach der Benachrichtigung stattfinden wird. Um sich anzumelden, müsst man zuvor einen Fragebogen (via google.com) ausfüllen und ausgewählt werden. Nicht alle Spieler werden wohl einen Platz erhalten.

Hier könnt ihr den Trailer zur Beta von Blue Protocol: Star Resonance sehen:

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Blue Protocol: Star Resonance zeigt im neuen Trailer einen Mix aus Action und Teamwork

Ärger um die Monetarisierung

Was hat es mit der Monetarisierung auf sich? Die Entwickler von Blue Protocol: Star Resonance haben in ihrer Beta-Ankündigung auch erklärt, dass man in diesem Test bereits die Option haben wird, Echt-Geld aufzuladen, das einem dann später im Spiel zur Verfügung stehen wird.

Wer das schon in der Beta tut und nicht bis zum Release wartet, erhält attraktive Boni. Bis zu 50 % mehr Ingame-Währung lässt sich durch den Vorkauf erhalten. Der Bonus ist allerdings auf einen Maximal-Betrag von 450 US-Dollar (etwa 383 Euro, Stand 10:10 Uhr, 25.7.2025) gedeckelt. Danach gibt es nur noch einen Bonus von 25 % auf die Einkäufe. Einen Maximal-Betrag, den man ausgeben kann, gibt es nicht.

Die Entwickler selbst sprechen deshalb auch nicht von einer gewöhnlichen geschlossenen Beta, sondern von einem „bezahlten geschlossenen Beta-Test mit Datenlöschung“. Alles, was ihr während der Beta erspielt, wird entsprechend danach gelöscht.

Wieso gibt es Ärger? Die Fans, die jahrelang auf das neue Anime-MMORPG gewartet haben, zeigen sich über die Möglichkeit, Geld in der Beta auszugeben und den Bonus-Ertrag bis 450 US-Dollar sichtlich genervt. In einem Beitrag auf Reddit äußern sie sich entsprechend:

  • Spriggz_z7z: „Das klingt schrecklich und hat mein Interesse getötet. Wenn wir so anfangen, möchte ich nicht sehen, was bei der Veröffentlichung passiert.“
  • TurntHermit: „Ich warte auf dieses Spiel, seit ich 2019 meinen ‘Pandemic Rig’ gebaut habe… das hat meine Begeisterung für die Beta wirklich getötet…“

Andere Spieler haben mit der Monetarisierung jedoch weniger Probleme:

  • StarReaver: „Die Kehrseite ist, dass diejenigen, die ohnehin Geld ausgeben wollten, im Grunde dafür bezahlt werden, das Spiel zu testen, indem sie Spielwährung erhalten. Und das alles wird ins eigentliche Spiel übernommen. Es ist viel besser, als 120 Dollar für einen Alpha-Test eines Spiels zu bezahlen und nichts davon zu haben, wenn das Spiel jemals erscheint.“
  • ItsTheSolo: „Es ist heutzutage üblich, dass CBTs Rückerstattungen [Boni] anbieten (Destiny Rising hat das auch gerade gemacht). Ich sage nicht, dass es in Ordnung oder nicht verwerflich ist, aber es ist auch keine neue Praxis.“
  • archefayte: „Das ist auch Industriestandard für chinesische und östliche Mobile-MMOs. Es ist mir egal, solange die Monetarisierung nicht strikt leistungsbasiert ist.“

Dass das lang erwartete Anime-MMORPG bei der Monetarisierung wohl einen eher östlich geprägten Ansatz verfolgt, stört die Spieler im Westen klar. Ob es dafür mit der Qualität in der Beta punkten kann, wird wohl die Beta zeigen. Laut den Entwicklern soll es kein P2W geben: Kein P2W und Fokus auf PvE: So möchte das MMORPG Blue Protocol euch im Westen beeindrucken

EA leakt das Release-Datum von Battlefield 6, löscht es dann schnell wieder – kommt wohl früher als gedacht

Das Release-Datum von Battlefield 6 ist bekannt. EA hat es versehentlich veröffentlicht. Der Shooter kommt noch dieses Jahr.

Wann soll Battlefield 6 veröffentlicht werden? Der Release von Battlefield 6 ist anscheinend am 10. Oktober 2025, also bereits in knapp 2,5 Monaten.

Woher stammt die Info? EA hat am 24. Juli 2025 erstmals einen Trailer zu Battlefield 6 veröffentlicht und darin erste Eindrücke zu der Story-Kampagne des Shooters geteilt. Mit dem Trailer ging auch die Website des Spiels online. Auf der Website gab es einen Haftungsausschluss, der das Release-Datum verriet.

In dem Haftungsausschluss hieß es, es werde eine Vorbestellung geben, das Vorbestellungsangebot ende jedoch am 10. Oktober 2025. „Vorbestellungsangebote enden häufig am Release-Tag eines Spiels.“ EA hat die Seite mit dem haftungsauschluss inzwischen wieder offline genommen (siehe ea.com).

Bereits zuvor kursierten Gerüchte im Internet, Battlefield 6 werde am 10. Oktober veröffentlicht, das Datum sei aber noch nicht hundertprozentig fest und könne sich noch verschieben.

Hier könnt ihr euch den Reveal-Trailer von Battlefield 6 nochmal anschauen:

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Reveal-Trailer zu Battlefield 6

Früher als gedacht – außer es wird wieder verschoben.

Mit welchem Release-Datum wurde zuvor gerechnet? Der 10. Oktober ist durchaus früher, als einige Battlefield-Fans Anfang des Jahres erwartet haben, da erst im Februar 2025 die Battlefield Labs gestartet sind. Das ist eine Testumgebung, bei der Spieler die Möglichkeit hatten, Feedback zum Spiel zu geben.

Die ersten Schätzungen der Community lagen auf einem Release im Jahr 2026 (via Reddit), zumal für den Herbst 2025 ursprünglich der Release von GTA 6 geplant gewesen ist, dem jedes andere Spiel bestmöglich aus dem Weg gehen möchte.

Nachdem der Release von GTA 6 im Mai 2025 verschoben wurde und EA wenige Tage später in einer Investorenkonferenz (via ea.com) sagte, Battlefield 6 erscheine im Geschäftsjahr 2026, stand ein Battlefield-Release zum Ende des Jahres 2025 im Raum. Das Geschäftsjahr 2026 geht bei EA bis März 2026.

Anschließend galt besonders der November des aktuellen Jahres als wahrscheinlich, da auch Battlefield V und Battlefield 2042 im November veröffentlicht wurden – wobei beide Spiele ursprünglich im Oktober erscheinen sollten und verschoben wurden. Das könnte bei Battlefield 6 weiterhin eintreten.

Battlefield 6 wird die Fans der beliebten Shooter-Reihe auf jeden Fall mit der kommenden Beta überzeugen müssen, die sind nach Battlefield 2042 nämlich weiterhin skeptisch, obwohl sie den ersten Trailer durchaus gut fanden: Das erste Material zu Battlefield 6 kommt gut an, doch Fans raten zur Vorsicht

Quelle(n):
  1. Insider-Gaming

Die zuverlässigste Automarke ist nicht mehr Toyota oder Honda: Ein anderer Hersteller setzt sich in jährlicher Rangliste an die Spitze

Toyota und Honda galten jahrelang als die zuverlässigsten Autos. Jetzt wurden die beiden Marken von einem japanischen Konkurrenten überholt. Warum Subaru jetzt auf Platz 1 steht und warum man dort jahrelang eher konservativ bei technischen Neuerungen ist.

Woher stammen die Daten? Consumer Reports, eine weltweit anerkannte Autorität im Bereich Verbraucherschutz, hat seine jährliche Rangliste der zuverlässigsten Automarken im Jahr 2025 veröffentlicht.

Jedes Jahr befragt Consumer Reports seine Mitglieder zu Problemen, die sie in den vergangenen 12 Monaten mit ihren Fahrzeugen hatten. Dieses Jahr konnte man Daten zu mehr als 300.000 Fahrzeugen sammeln:

  • Consumer Reports bewertet die Schwere jedes Problems, um für jedes Fahrzeug eine Zuverlässigkeitsbewertung von 1 bis 100 zu erstellen.
  • Diese Bewertungen fließen in die endgültigen Zuverlässigkeitsbewertungen ein, die jedem gängigen Fahrzeug zugewiesen werden.
  • Um die Gesamtbewertung eines Fahrzeugs zu berechnen, kombiniert Consumer Reports die Zuverlässigkeitsbewertung mit Daten aus eigenen Testfahrten sowie den Ergebnissen der Umfrage zur Zufriedenheit der Besitzer und Sicherheitsdaten.

In den vergangenen Jahren standen die Automarken Toyota und Honda ganz vorne in den Rankings. Doch dieses Mal hat es die japanische Marke Subaru an die Spitze geschafft. In den Top 10 sind 8 asiatische Marken vertreten, auf Platz 9 und 10 sind mit Audi und BMW zwei deutsche Marken.

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Slate Auto präsentiert neuen Truck mit E-Motor

Subaru ist Spitzenreiter bei der Zuverlässigkeit

Warum steht Subaru an der Spitze? Subaru verfolgt, wenn es um die Entwicklung von neuen Fahrzeugen geht, eine eher konservative Herangehensweise: Es gibt wenig Neuerungen und es werden oftmals alte, bekannte Teile auch bei neuen Fahrzeugen eingesetzt. Subaru setzt auf bewährte, ausgereifte Technik und verzichtet bei der Überarbeitung der Modelle auf unnötig komplexe Innovationen.

Steven Elek, der bei Consumer Reports für die Analyse von Fahrzeugdaten zuständig ist, erklärt:

Die Fahrzeuge von Subaru verfügen über viele zuverlässige Komponenten. Diese Gemeinsamkeiten bedeuten, dass Subaru bei der Neugestaltung eines Fahrzeugs weniger inkrementelle Änderungen vornehmen muss, da bewährte Systeme übernommen werden können. Dadurch wird das Risiko neuer Probleme verringert.

Beliebte Modelle von Subaru wie der Impreza, Crosstrek und WRX haben viele Bauteile gemeinsam, was die Wartung erleichtert und die Fehlerwahrscheinlichkeit verringert. Obendrein sind Ersatzteile gut erhältlich und günstiger als bei anderen Firmen, da man für die Reparatur keine Spezialanfertigungen benötigt.

Höhere Zuverlässigkeit bedeutet nicht immer perfekte Verarbeitung: Einige Verbraucher berichten von kleineren Schwächen, unter anderem bei Lack oder Kunststoffqualität. Die zentrale Technik bleibt aber unauffällig und langlebig.

Ein Auto ist eine teure Investition und normalerweise hofft man, ein neues Auto viele Jahre einsetzen zu können. Doch bei einem 24-Jährigen war bereits nach 2 Tagen Schluss. Und das, obwohl er 3 Jahre auf das Auto warten musste und eine Anzahlung von rund 80.000 US-Dollar geleistet hatte: Ein 24-Jähriger musste 3 Jahre auf sein Auto warten und zahlte dafür 80.000 Euro – 2 Tage nach der ersten Fahrt ist das Auto bereits tot

Quelle(n):
  1. www.xataka.com

Pokémon GO: 4 Tipps und Konter gegen Dynamax-Latias und -Latios

Am Samstag könnt ihr in Pokémon GO erstmals Latias und Latios in ihren Dynamax-Formen herausfordern. Damit das gelingt, haben wir euch Tipps und Konter zusammengestellt.

Was ist das für ein Event? Am Wochenende findet das Dyna-Kampfwochenende statt. Es startet am Samstag, dem 26. Juli 2025 um 6:00 Uhr und läuft bis Sonntag, dem 27. Juli 2025 um 21:00 Uhr. In dieser Zeit könnt ihr erstmals Latias und Latios in ihren Dynamax-Formen herausfordern.

Zudem gibt es innerhalb des Events die folgenden Boni für euch:

  • Sammel-Limit für Dyna-Partikel ist auf 1.600 erhöht
  • geviertelte Laufdistanz, um Dyna-Partikel zu erhalten
  • Kraftquellen erneuern sich häufiger
  • 8-fache Menge an Dyna-Partikeln an Kraftquellen
  • Kosten für das Entsperren und Trainieren von Dyna-Attacken sind um 25 % reduziert (bereits seit Montag, dem 21. Juli 2025 um 6:00 Uhr)

Um den beiden legendären Pokémon möglichst gut im Kampf gegenübertreten zu können, haben wir euch hier einige Tipps und Konter für den Kampf zusammengetragen.

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So sah das Pokémon GO Fest 2025 in Paris aus

1. Nutzt starke Konter

Um möglichst viel Schaden auszuteilen, solltet ihr auf die stärksten Konter gegen Latias und Latios setzen. Beide Monster besitzen die Typen Drache und Psycho. Daher eignen sich hier vor allem Angriffe der Typen Käfer, Unlicht, Drache, Fee, Geist und Eis.

Da die Anzahl an bisherigen Dynamax- und Gigadynamax-Monstern vergleichsweise begrenzt ist, solltet ihr im besten Fall auf diese Angreifer zurückgreifen:

  • Gigadynamax-Gengar
  • Zacian (König des Schwertes)
  • Dynamax-Gengar
  • Wulaosu (Fokussierter Stil)
  • Dynamax-Silembrim

2. Setzt starke Verteidiger ein

Um euren Dynameter zu füllen, solltet ihr zudem starke Verteidiger einsetzen, die den Schaden der legendären Pokémon gut abfedern können. Dafür eignen sich vor allem diese Monster:

  • Dynamax-Heitera
  • Dynamax-Chaneira
  • Zacian (König des Schwertes)
  • Zamazenta (König des Schildes)
  • Dynamax-Metagross
  • Gigadynamax-Lapras

3. Kämpft strategisch

Ihr solltet euren Verteidiger oder, falls ihr 2 in euer Team aufnehmt, eure Verteidiger, so lange einsetzen, bis euer Dynameter gefüllt ist. Anschließend wechselt ihr auf euren Angreifer und führt die starken Dyna-Attacken aus.

Sind diese aufgebraucht, wechselt ihr wieder zu dem verteidigenden Pokémon und kämpft so lange damit, bis euer Dynameter erneut komplett gefüllt ist. Wiederholt diesen Vorgang, bis Latias oder Latios besiegt sind.

Besprecht euch mit eurer Gruppe, ob Trainer außerdem die Rolle eines Supporters einnehmen und die Gruppe mit Heilung oder Schilden versorgen. Seid ihr der Supporter, dann benutzt diese Fähigkeiten, anstatt euren Attacken.

4. Sprecht euch ab

Apropos Gruppe: um die beiden legendären Dyna-Monster erfolgreich zu bezwingen, werdet ihr einige Trainer benötigen. Um eure Chancen auf einen erfolgreichen Ausgang des Kampfes zu erhöhen, solltet ihr euch entsprechend absprechen und koordinieren.

Verteilt vor dem Kampf die Rollen und nehmt entsprechende Pokémon mit. Es sollte genau klar sein, wer für Schaden sorgt und wer die Gruppe mit Schilden und Heilung versorgt. So sorgt ihr für eine gute Ausgangslage, um die beiden Monster zu besiegen.

Nicht nur das Dyna-Kampfwochenende steht in Pokémon GO an. Wie gewohnt gibt es im aktuellen Monat noch einige Events und Inhalte, an denen ihr im Spiel teilnehmen könnt. Welche das sind und wann sie stattfinden, erfahrt ihr in unserer Übersicht mit allen Events im Juli 2025 in Pokémon GO.

20-Jähriger gewinnt die 1. Liga Europas in LoL, verzichtet auf den Modus, der andere verrückt macht

Profis in League of Legends bereiten sich auch abseits von Trainings-Sessions auf Turniere und wichtige Spieler vor. Ein Spieler des letzten EU-Meister-Teams erklärt jetzt, dass ihm ausgerechnet der entspannte Modus ARAM geholfen hat.

Um welchen Profi geht es? Bei den LEC 2025 Spring Playoffs, dem wichtigsten europäischen Turnier in LoL, konnte sich das spanische Team Movistar KOI den Sieg holen. Im Team spielt auch das kanadische Wunderkind Jojopyun, der bis 2024 noch für Cloud9 gespielt hat. Er spielt auf der Midlane.

In einem Stream (via Twitch) erklärte er, warum sein Team die LEC gewonnen hat. Dabei sagt er, dass er aufgehört habe, Solo Queue, also den Ranked-Modus in LoL, zu spielen und sich lieber auf ARAMs zu konzentriere. ARAM ist ein Modus, der oft eher als entspannt und für Casuals beschrieben wird.

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Das ist LoL – Einmal richtig ehrlich erklärt

Das Chaos in ARAM kann lehrreich sein

Was sagt Jojopyun zum Thema? In dem Stream will er seinen Zuschauern die Methode erklären, mit der man die LEC gewinnen kann. Er kommt dabei zu folgendem Ergebnis:

Ich habe in den letzten drei Monaten aufgehört, Solo-Queue zu spielen. Ich habe vielleicht eine Woche lang Solo-Queue gespielt und dann nur noch ARAMS gespammt. Ich verspreche dir, Bruder, ARAMS zu spielen ist viel besser als Solo-Queues, sogar für Profis.

Jojopyun über ARAM (Quelle: Reddit)

Zwar übertreibt er mit der Aussage, dass er drei Monate aufgehört hat, Solo-Queue zu spielen, wie ein Reddit-User feststellt, doch in der Zeit der LEC spielte er extrem viel ARAM. Er sagt am Ende des Clips sogar: Ich glaube, wir haben die LEC gewonnen, weil ich nur ARAMs gespielt hab.

Den Clip könnt ihr hier sehen:

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Kann man von ARAMs wirklich was lernen? In Draft und dem Ranked-Modus geht es viel um optimierte Prozesse, wie Farming, Timing und auch das Laning gegen andere Gegner. Ein ganz anderer wichtiger Faktor ist der Teamfight. Ein Einziger kann schon alles verändern und ein knappes Match schnell beenden.

Das Chaos von ARAM eignet sich perfekt dafür, die eigene Übersicht und sein eigenes Verhalten in solchen Kämpfen zu trainieren, immerhin ist ARAM quasi ein dauerhafter Teamfight. Der Zufallsfaktor bringt dabei immer wieder neue Konstellationen hervor, die man üben kann.

Obwohl es für viele ein entspannter Modus ist, kann man trotzdem viel dabei lernen.

Auch ein anderer Profi äußert sich zum Thema. Der Midlaner von Los Ratones, Nemesis, reagierte in einem Stream (Quelle: YouTube) auf die Aussagen von Jojopyun und erklärte, dass viele koreanische Profis wohl viel ARAM spielen, aber er glaubt, dass Arena deutlich besser sei, um sich zu verbessern, wenn man kein Solo Queue spielen will. Zusätzlich dazu erklärt er noch, dass Solo Queue im Challenger-Bereich schlecht sei.

Viele Spieler in LoL spielen sogar ausschließlich ARAM. Wie seht ihr das? Bleibt ihr lieber bei ARAM oder spielt ihr gerne auch Solo Queue? Schreibt es uns in die Kommentare. Auch in ARAM gibt es regelmäßig Updates. Zuletzt wurden die Maps geändert: Der beste Modus für entspannte LoL-Spieler bekommt jetzt mehr Abwechslung und neue Maps