MeinMMO-Dämon Cortyn spielt in World of Warcraft eine Schattenpriesterin – vor allem, um andere zu ärgern. Doch die sichern sich inzwischen ab. Fies.
Wer mich kennt, der weiß, dass ich in World of Warcraft Schattenpriester spiele. Nicht erst seit gestern, sondern seitdem ich mit The Burning Crusade von Magier auf Priester gewechselt bin. Hin und wieder spiele ich zwar auch andere Klassen, aber keine davon bereitet mir so viel Freude wie der Priester. Das liegt nicht nur an den sehr coolen Schatten-Fähigkeiten, sondern auch an den kleinen Möglichkeiten, die Mitspieler ein wenig zu ärgern und ihnen auch mal die virtuellen Lebenslichter auszupusten.
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WoW Midnight zeigt Gameplay – Alle neuen Features
Priester sind perfekt zum Trollen geeignet
Dabei hat man als Priester gleich mehrere Möglichkeiten, anderen ein wenig (natürlich äußerst liebevoll und neckend) den Tag gründlich zu vermiesen. Die beste Fähigkeit ist der Zauber „Glaubenssprung“.
Seit Jahren ein simpler, aber effektiver Todbringer. Glaubenssprung bringt das anvisierte Ziel an die Position des Priesters. In der Theorie ist der Zauber dafür gedacht, Leute zu retten, die etwas zu lange im Feuer parken oder mal wieder keine Ahnung haben, wohin sie denn eigentlich bei der aktuellen Boss-Mechanik laufen müssen.
In der Praxis kann man den Zauber aber auch benutzen, um Leute in die nächstbeste Explosion zu ziehen oder kurz vor einem Rückstoß-Effekt an die Kante eines Abgrundes. In der Regel reicht der kurze Augenblick der Orientierungslosigkeit, um sich selbst noch in Sicherheit zu bringen und dann zu sehen, wie das Opfer in den Tod fliegt.
Ähnlich schön ist der Wechselblaster, der zwar nur außerhalb des Kampfes funktioniert, aber dafür noch fieser ist. Denn man behält die aktuelle Bewegungsform bei, während die Position mit dem Anwender getauscht wird. Also stellt man sich vor einen Abgrund, visiert ein „laufendes“ Gruppenmitglied an und benutzt den Wechselblaster – und der Charakter ist ganz sicher Geschichte.
Ein Gegenstand beendete meine Siegesserie
Doch leider, nach vielen Jahren der erfolgreichen Anschläge auf das virtuelle Leben von Raidleiter, Heiler oder DDs, die mich im Damage-Meter einholen, hat mein Raid dazugelernt und wehrt sich. Inzwischen benutzen immer mehr den Gegenstand „Neuraler Stummschalter“, der den Charakter vor genau solchen Effekten schützt. Nicht nur Glaubenssprung und der Wechselblaster werden damit abgeblockt, sondern auch Verwandlungen des Charakters oder jede andere Art des (vermeintlich) negativen Einflusses, den ein Charakter auf einen anderen nehmen kann.
Der neurale Stummschalter ist nicht neu, den gibt es schon seit Jahren. Aber jetzt hat er sich leider in meiner Raidgruppe herumgesprochen und besonders fiese Leute verteilen sie sogar kostenlos!
Gut, das liegt auch vielleicht daran, dass wir inzwischen zwei Schattenpriester im Raid sind und die doppelte Ladung an fiesen Anschlägen auch den am schnellsten reagierenden Profi-Springer überfordert, doch ein wenig traurig macht es mich schon. Immerhin ist das doch einer der Gründe, warum ich den Schattenpriester auch dann noch spiele, wenn die Rotation mal keine Freude bereitet. Und wenn mir gar keine Freude mehr bleibt, kann ich unseren Mönch einfach wieder an sein dunkles Geheimnis erinnern …
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Die härtesten Gegner in Diablo 4 lassen sich nicht mehr oneshotten, stattdessen werden sie zeitweise immun. Nach reichlich Kritik aus der Community ändert Blizzard das System jetzt.
Sie haben allerdings nicht einfach nur mehr Leben, sondern auch noch sogenannte Immunitätsphasen. Mal waren die Bosse kurzzeitig komplett unverwundbar, mal verschwanden sie gleich ganz – wie etwa Duriel, der sich unter die Map gräbt.
Die Mechanik wird oft von den Spielerinnen und Spielern kritisiert. Sie meinen: Die Kämpfe werden durch die Immunitätsphasen in die Länge gezogen. Zudem können Bosse die Spielercharaktere oneshotten – andersherum ist es aber nicht möglich. „Glaskanonen“-Builds, die enorm viel austeilen, aber wenig einstecken, haben hier kaum eine Chance. Das könnte sich jetzt ändern.
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Diablo 4 zeigt die neuen Features in Season 10 im Gameplay-Trailer
Wer viel austeilt, kann Bosse einfach zerlegen
Was ändert Blizzard an der Mechanik? Die Entwickler erklärten im YouTube-Livestream am 16. September 2025, dass die Immunitätsphasen der Unterschlupf-Bosse im Grunde durch Schilde ersetzt werden. Wer stark genug ist, kann den Boss also einfach erledigen. Für weniger starke Builds bleibt es aber trotzdem eine Herausforderung.
Lead-Designer Ben Fletcher fasste es so zusammen:
Im Grunde haben wir die Immunitätsphasen der Unterschlupf-Bosse genommen und jedes Mal, wenn sie eigentlich eine Immunitätsphase hätten, diese durch ein Schild ersetzt, das Schaden nehmen und das man brechen kann. Wenn du also stark genug bist, kannst du den Boss immer noch einfach zerlegen und direkt weitermachen beim Grinden. Gleichzeitig bietet es aber trotzdem eine spürbare, bedeutungsvolle Herausforderung für weniger starke Charaktere.
Das soll auch für Bartuk gelten, den Boss, den man in den Höllenhorden bekämpfen kann. Auf dem Testserver zur neuen Season besaß er noch eine klassische Immunitätsphase.
Community-Manager Adam Fletcher ergänzte: „Wer ein richtiger Blaster ist, ballert sich einfach durch die Schilde.“ Von dieser Sorte Spieler gebe es in Diablo genug. Man hänge nicht mehr an den Immunitätsphasen fest, es gebe aber trotzdem noch ein kleines Hindernis in Form der Schilde.
Unverwundbarkeitsphasen können erst nach Ablauf von 10 Sek. ausgelöst werden.
Unverwundbarkeitsphasen können jetzt überwunden werden, wenn die Spieler eine gewisse Schadensgrenze überschreiten.
Bei 2/3 und 1/3 Leben erhält der Boss einen Schild.
Der Schild hält 5 Sek. lang an.
Wenn der Boss noch 2/3 Leben hat, beträgt der Schildwert 1/3 des max. Leben des Bosses.
Wenn der Boss noch 1/3 Leben hat, beträgt der Schildwert 2/3 des max. Leben des Bosses.
Brechen die Spieler den Schild innerhalb von 5 Sek., wird der Boss nicht unverwundbar.
Das bedeutet konkret: Mit richtig starken Builds, die ordentlich Schaden austeilen, bekommt ihr von den Schilden nichts mit – oder zerlegt sie in Sekunden. Teilt ihr nicht so viel aus, müsst ihr euch Stück für Stück durch die Schilde kämpfen, bevor ihr dem Boss erneut Leben abziehen könnt.
In Borderlands 4 sind schon einige Spieler fleißig am Farmen von legendären Waffen. Manche Bosse sind aber nicht ganz optimal. Ein Spieler musste sich von einem legendären Item verabschieden, weil er eine Truhe nicht geleert hat.
Wie hat der Spieler die Waffe verloren? Der Nutzer Beginning-Tension-24 teilte auf Reddit einen Clip, wie er eine legendäre Waffe farmt. Dabei kämpft er gegen den fliegenden Boss Bramblesong und erledigt ihn auf Level 50 ziemlich leicht, ohne Probleme. Dafür nutzt er scheinbar den ziemlich starken Blut-Build von Vex.
Nach dem Kill droppt sogar eine legendäre Waffe, die er bisher nicht hatte. Die Waffe fällt auf eine Plattform und beginnt, mehrfach abzuprallen, bis sie in den Abgrund fällt. Er versucht noch, schreiend hinterherzuspringen, schafft es aber nicht, die Waffe zu looten.
Eigentlich kann man auch verlorenen Loot zurückbekommen, doch der Spieler hat ein Problem.
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Als Kammerjäger greift man in Borderlands 4 am besten zum Wurfmesser
Ihr könnt verlorenen Loot in euren Basen eigentlich zurückerlangen
Wie bekommt man verlorenen Loot zurück? In großen Städten, etwa im Schnellreisepunkt Startrampe im ersten Gebiet, findet ihr ein Gebäude, in dem allerlei Automaten sind. Da, wo ihr auch die Truhe für Goldene Schlüssel der SHiFT-Codes habt, befindet sich auch der Verlorene-Beute-Automat.
Dort findet ihr Loot, den ihr nicht aufgehoben habt oder der durch Kämpfe mit NPCs fallengelassen wurde. Da sollte auch eigentlich die legendäre Waffe des Nutzers zu finden sein, die in den Abgrund gefallen ist. Er schreibt aber selbst, dass sein Verlorene-Beute-Automat wohl voll war, weshalb die Waffe für immer verloren ist.
Wie reagiert die Community? Die Nutzer unter den Kommentaren leiden mit ihm, erklären aber auch, dass sie die Maschine ignorieren, weil da oft eher schlechter Loot drin ist. So schreibt Fantastic-Tax-971 (Reddit) etwa, dass Ausrüstung mit höherer Rarität wohl keine Priorität hat.
Auch in einem älteren Reddit-Thread beschwert sich ein Spieler über die Verlorene-Beute-Automaten, da sie ständig nur mit weißem Loot gefüllt sind.
Wie kann man das Problem lösen? Über die SDUs (Speicherupgrades) könnt ihr nicht nur die Munitionskapazität eurer Waffen verbessern, ihr könnt auch die Plätze in den Verlorene-Beute-Automaten erhöhen. Das lohnt sich aber nicht, ihr solltet eher euren Rucksack und die Waffen priorisieren.
Eine andere Möglichkeit wäre, dass ihr vor dem Farmen eines Bosses schaut, ob der Automat wirklich geleert ist, damit im Fall der Fälle auch für verlorenen Loot Platz ist.
Trotz der Probleme kann der Verlorene-Beute-Automat ziemlich nützlich sein, weshalb ihr immer mal nachschauen solltet, ob ihr nicht doch etwas Gutes übersehen habt. Um an etwas Geld zu kommen, lohnt es sich auch sonst, die Beute zu verkaufen. Mehr Tipps und Guides zu Borderlands 4 findet ihr hier: Borderlands 4: Alle Guides, Tipps und Listen in der Übersicht
In Path of Exile 2 erfüllen die Entwickler den Spielern immer wieder ihre Wünsche. Diesmal soll am Aussehen der Charaktere geschraubt werden.
Was wollen die Spieler? Wer nicht wie alle anderen aussehen will, der darf bei Path of Exile 2 Skins für Echt-Geld im Shop kaufen. Das Free2Play-Spiel finanziert sich durch die Mikrotransaktionen und bietet dort regelmäßig neue Items an. Den Fans reicht das jedoch noch nicht.
Sie wollen gerne ihre gekauften Skins mit den Items aus dem Spiel kombinieren. So möchten Spieler zum Beispiel optisch eine dicke Plattenrüstung tragen, obwohl der Charakter in Wahrheit eine feine Seidenrobe anhat. Bislang ist dies nur für begrenzte Zeit möglich. Jetzt fordern die Fans eine Änderung.
Hier könnt ihr den Trailer zur aktuellen Season von Path of Exile 2 sehen:
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Path of Exile 2 zeigt im neuen Trailer Season 2, bringt Akt 4 und 3 Zwischenakte ins Spiel
Entwickler arbeiten schon dran
Wie reagieren die Entwickler auf den Spielerwunsch? Nachdem Reddit-Nutzer SteelFaith sein Anliegen veröffentlicht hat, melden sich zunächst andere Fans, die ihm beipflichten. Auch sie wünschen sich bessere Möglichkeiten, das Aussehen permanent zu verändern. Doch nicht nur Spieler haben ein Interesse an dem System.
Auch die Entwickler antworten auf den Vorschlag eines neuen, permanenten „Transmog“-Systems. Sie erklären im Kommentar, dass ein solches System bereits in Arbeit ist. Es soll permanente Skintransfers von jeglichen normalen und einzigartigen Itemtypen erlauben und dafür sorgen, dass man alle Items aus dem kosmetischen Inventar mit den normalen Gegenständen kombinieren kann.
Wann soll das System kommen? Die Entwickler von Path of Exile 2 wissen noch nicht, wann das neue „Transmog“-System ins Spiel kommt. Sie erklären im gleichen Kommentar auf Reddit, dass sie noch keinen Termin für das Feature haben, die Abenteurer aber auf dem Laufenden halten wollen, sobald etwas feststeht.
Auch wenn die Entwickler kein genaues Datum nennen können, freut sich die Spielerschaft in den Kommentaren darunter über die schnelle Antwort und auch, dass der Vorschlag tatsächlich umgesetzt wird.
In Dune: Awakening ärgern sich die Spieler über den immergleichen Loot, den sie in der Tiefen Wüste abstauben können. Jetzt melden sich die Entwickler mit einem Plan, um für mehr Abwechslung zu sorgen.
Was ist das für ein Lootproblem? Die Spieler von Dune: Awakening beschweren sich derzeit über den Loot im Spiel. In der Tiefen Wüste gibt es diese Woche wieder einmal nur Baupläne zu finden, die es bereits in den Wochen zuvor zu finden gab.
Das macht die Tiefe Wüste uninteressant für die Spieler, weil sie alle Items bereits im Besitz haben und so kein Anreiz mehr da ist, die neue Tiefe Wüste überhaupt zu erkunden. Jetzt wollen die Entwickler jedoch verändern, wie der Loot verteilt wird.
Hier könnt ihr den Trailer zum neuen Update „Chapter 2“ sehen:
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Dune: Awakening bekommt mit Chapter 2 neue Story-Quests und ein weiteres Fahrzeug
Chance statt festem Loot
Was ist der Plan der Entwickler? Bislang legen die Entwickler für jede Woche fest, welchen Loot es in der Tiefen Wüste zu finden gibt. So kam es in der Vergangenheit immer wieder dazu, dass die Entwickler Loot hinzugefügt hatten, der schon einmal gesammelt werden konnte.
Weil es den Spieler jedoch nach Abwechslung dürstet, haben sich die Entwickler nun dazu entschieden, das System zu verändern. Statt eines festen Loottables, der jede Woche vorgibt, was gefunden werden kann, wollen die Entwickler alle Baupläne in der Tiefen Wüste zeitgleich verfügbar machen.
So bekommen PvP-Forschungsstationen einen Loottable, abgestürzte Raumschiffe einen und auch PvE-Stationen ihren ganz eigenen Loot. Dort können Spieler dann farmen und erhalten für jeden Abschluss einfach ein zufälliges Item.
Auf Reddit betont der Entwickler „Kamil“ jedoch, dass einige Baupläne weiterhin dem Landsraad-System und speziellen Händlern vorbehalten bleiben. So können Sieger des Landsraad-Systems gelegentlich einen extra Loot für ihre Fraktion freischalten.
Wie reagieren die Spieler? Die Spieler üben scharfe Kritik an der derzeitigen Mechanik und daran, dass man noch Wochen auf das große Update mit mehr Loot warten soll. So urteilt beispielsweise Reddit-Nutzer Hell-Fire442 scharf:
Sie müssen es [den Loot] manuell rotieren. Lösungen gibt es in ein paar Wochen, wenn alArc und BF6 herauskommen. Bis dahin wird meine Gilde nicht mehr existieren. Wir sind eine der letzten verbliebenen Gilden auf unserem Server. Momentan hoffen wir nur, dass einige der neueren Gilden keine Lust mehr auf PvE haben und sich in die PvP-Zone wagen.
Mein Server ist tot. Die Leute kommen in der Regel nicht über die PvE-Grenze hinaus, und wenn doch, dann sind es neue Leute, die im Grunde noch nie PvP gespielt haben. Als Veteran ist es im Grunde genommen Mobbing, gegen sie zu kämpfen.
Auch andere Spieler pflichten ihm bei und stimmen zu. So zeigt sich auch Reddit-Nutzer xTauroo enttäuscht über den immergleichen Loot im Spiel und zeigt nur wenig Verständnis dafür, dass es nach so langer Zeit immer noch Items gibt, die kein Spieler jemals hatte, einfach weil sie noch nicht dran waren.
Das rotierende Endgame-System der Tiefen Wüste in Dune: Awakening wurde seit dem Release immer wieder verändert. Zuletzt erklärten die Entwickler allerdings, dass man erst mit dem nächsten großen Update „Chapter 3“ an dem grundsätzlichen System etwas verändern würde: Dune: Awakening hat endlich eine Roadmap, doch die wichtigste Änderung kommt erst 2026
Während sich die Anwälte von Palworld mit Nintendo weiter streiten, haben die Entwickler des Monstersammlers auf Steam ihren Release angekündigt. Sie erklären, was noch zu tun ist.
Wie läuft es bei Palworld? Die Entwickler von Palworld haben im Video darüber gesprochen, wie ihr Monstersammler sich seit dem Release auf Steam und Konsolen weiterentwickelt hat. Sie erklären, was sie bereits geschafft haben:
Update V.0.2 brachte Raids und Raidbosse ins Spiel
Update V.0.3 fügte die Kirschblüteninsel Sakurajima dem Spiel hinzu und brachte außerdem viele neue Pals und Features für die Spielqualität
Update V.0.6 brachte Monster und Items aus dem Survival-Spiel Terraria zu Palworld
Als Nächstes soll das große Winterupdate von Palworld folgen. Das soll laut den Entwicklern jedoch etwas kleiner ausfallen als die letzten Updates, was vor allem daran liegt, dass man bereits jetzt an dem vollwertigen Release 1.0 arbeitet.
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Ein Crossover beflügelt Palworld, plötzlich spielen wieder über 100.000
Der große Release kommt 2026
Wie steht es um den Release? Palworld befindet sich derzeit im Early Access, also in einer spielbaren Entwicklungsversion. Mit der vollwertigen Veröffentlichung des Spiels soll es jedoch nicht einfach „fertig“ sein, die Entwickler haben eine klare Agenda, was noch zu tun ist.
So erklären die Devs im Video auf YouTube, dass sie wissen, dass Palworld noch viele Tücken und Macken hat. Diese Baustellen wollen sie noch vollständig ausmerzen, damit das Spiel zum finalen Start auch wirklich rund läuft.
Für Update 1.0 wollen die Entwickler außerdem eine „massive Anzahl an Inhalten“ veröffentlichen, die auch noch entwickelt werden müssen. Wann genau die Veröffentlichung der Vollversion stattfinden soll, verraten die Entwickler noch nicht. Sie erklären aber, dass das Ziel ein Release im Jahr 2026 ist.
Wie geht der Rechtsstreit mit Nintendo voran? Zuletzt gab es Neuigkeiten vonseiten Nintendo im Rechtsstreit der beiden Unternehmen. So wurde öffentlich, dass Nintendo ein Patent angemeldet hat, das ihnen exklusiv erlaubt, Monster zu beschwören und direkt kämpfen zu lassen.
Die fünfte Staffel von 7 vs. Wild ist angekündigt worden und MeinMMO fasst euch das Wichtigste zur Serie zusammen. Hier erfahrt ihr alles zu den Teilnehmern, Location und den Daten der Folgen.
Bereits seit Juni 2025 ist bekannt: Es wird 7 vs. Wild Staffel 5 geben. Das hatte das Team um die Produktionsfirma Calivision Network GmbH in einem Statement auf Social Media bestätigt. Für das breite Publikum gab es dann die finale Bestätigung durch Amazon am 27. August 2025. MeinMMO verrät euch, wann es losgeht, wer dabei ist und wo gedreht wurde.
Hier könnt ihr ein Video zu Ex-Teilnehmer Knossi sehen:
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Vom Zeugenstand bei Barbara Salesch zum König von Twitch – Karriere und Leben von Knossi
7 vs. Wild Start: Alle Veröffentlichungsdaten im Überblick
Die neue Staffel läuft mit zwei Wochen Vorsprung auf Amazon Prime Video. Freevee ist dort inzwischen integriert. Dieses Jahr sollen auch Zuschauer aus der Schweiz die Staffel auf Amazon Prime anschauen können.
Start ist am 7. Oktober 2025 auf Amazon Prime Video. Ab dem Start kommt jeden Dienstag und Freitag eine neue Folge der Staffel dort. Die genauen Daten haben wir euch hier aufgelistet:
Folge 1: 7. Oktober 2025
Folge 2: 10. Oktober 2025
Folge 3: 14. Oktober 2025
Folge 4: 17. Oktober 2025
Folge 5: 21. Oktober 2025
Folge 6: 24. Oktober 2025
Folge 7: 28. Oktober 2025
Folge 8: 31. Oktober 2025
Folge 9: 4. November 2025
Folge 10: 7. November 2025
Folge 11: 11. November 2025
Folge 12: 14. November 2025
Folge 13: 18. November 2025
Folge 14: 21. November 2025
Folge 15: 25. November 2025
Folge 16: 28. November 2025
Auch auf YouTube kann man die Survival-Serie wieder ansehen. Hier startet sie am 20. Oktober 2025 um 18:00 Uhr. Dann kommt jede Woche montags und donnerstags eine Folge. Etwa zwei Wochen nach der Ausstrahlung auf Amazon kommen die Folgen auch auf dem offiziellen YouTube-Kanal von 7 vs. Wild.
Alle Termine für YouTube findet ihr hier:
Folge 1: 20. Oktober 2025
Folge 2: 23. Oktober 2025
Folge 3: 27. Oktober 2025
Folge 4: 30. Oktober 2025
Folge 5: 3. November 2025
Folge 6: 6. November 2025
Folge 7: 10. November 2025
Folge 8: 13. November 2025
Folge 9: 17. November 2025
Folge 10: 20. November 2025
Folge 11: 24. November 2025
Folge 12: 27. November 2025
Folge 13: 1. Dezember 2025
Folge 14: 4. Dezember 2025
Folge 15: 8. Dezember 2025
Folge 16: 11. Dezember 2025
Bereits ab dem Start von Prime Video erscheint jeden Dienstag um 18:00 Uhr eine Folge des „Behind the Scenes“-Format, bei dem die Macher der Show Einblicke hinter die Kulissen gewähren. Zusätzlich wird es auch wieder unzählige Reacts von Teilnehmern, Ex-Kandidaten und anderen begeisterten Influencern geben.
7 vs. Wild Kandidaten: Diese Teilnehmer sind in Staffel 5 dabei
Diese 7 Kandidaten sind in der fünften Staffel dabei:
Die fünfte Staffel wurde im Amazonas-Regenwald gedreht
In einem Video zur Serie hat Amazon verkündet, wo es dieses Jahr hingeht. Die neue Staffel findet im Amazonas-Regenwaldstatt. Statt an der Küste, einem See oder in einem Tal werden die Teilnehmer in den dichten, unerbittlichen Dschungel geschickt. Geografisch erwartet die Teilnehmer ein feucht-tropisches Klima mit extrem hoher Luftfeuchtigkeit.
Die neue Staffel wird an einem herausfordernden und unkontrollierbaren Ort gedreht, der die Teilnehmer an ihre Grenzen bringen soll. Feuer machen und Nahrungssuche sind hier die zentralen Überlebensstrategien.
Was müssen die Kandidaten dieses Jahr beachten?
Der Fokus liegt in diesem Jahr wieder extrem auf Survival und weniger auf dem einfachen „Absitzen“ der Zeit. Die Kandidaten müssen sich im dichten Dschungel zurechtfinden und mit den extremen Bedingungen wie feuchter Hitze, giftigen Tieren und unvorhersehbaren Wetterbedingungen klarkommen. Der Bau einer Behausung, die Schutz bietet, dürfte dieses Jahr entscheidender denn je sein.
Wie in Staffel 3 und 4 wird die Serie auch in diesem Jahr wieder 14 Tage lang gedreht. Welche Gegenstände die Teilnehmer letzten Endes erhalten, ist noch ungewiss. Auch über das Format kann bislang lediglich gerätselt werden. So ist eine Gruppenaussetzung ebenso denkbar, wie ein neues Szenario. Einen Streit aus der letzten Staffel will Twitch-Stream Knossi jetzt ein für alle Mal klären: Twitch-Streamer Knossi will die größten Streithähne aus 7 vs. Wild in einen Container sperren und live zuschauen, was passiert
Der CEO von Meta, Mark Zuckerberg, wollte die Welt mit einem neuen Tech-Gadget begeistern: einer intelligenten Brille, die euer klassisches Handy ablösen soll. Bei der Vorstellung der Features verweigert sich das Nasenfahrrad jedoch sogar simple Anfragen.
Mit der Brille sollt ihr alles tun können, was ein Handy auch kann: Anrufe annehmen und telefonieren, Videos und Fotos – sogar freihändig. Zuckerberg spricht vom „Ende des Handys“.
Bereits ein Blick auf Gegenstände reicht, um diese zu erkennen und mit einem kurzen Sprachbefehl die KI zu fragen, was man mit diesen Dingen tun kann. Zumindest in der Theorie, denn bei der Präsentation funktioniert das überhaupt nicht.
Das ging bei der Präsentation schief: Nach deutscher Zeit hat Zuckerberg seine neuen Meta Glasses am Donnerstag, dem 18. September, früh morgens gegen 2:00 Uhr nachts vorgestellt (auf YouTube). Zur Präsentation sollte ein Helfer für ihn etwas kochen.
Die Idee war, sich einen Tisch anzusehen mit Zutaten, um daraus eine koreanische Steak-Soße zu machen, etwas das der Nutzer „noch nie zuvor gemacht hat.“ Die Brille erkennt zunächst, was so alles auf dem Tisch liegt.
Auf die Frage hin, wie man daraus nun eine Soße zaubere, antwortet die KI erst einmal gar nicht. Nach erneuter Nachfrage behauptet die Brille steif, die Grundlage sei ja schon fertig, man solle nun eine Birne hineinreiben.
Der etwas verzweifelte Entwickler fragt mehrmals nach, was er zuerst tun soll – mit der gleichen Antwort: Die Soße sei schon fertig. Nach der dritten Nachfrage gibt er auf und behauptet, das W-LAN sei wohl nicht so gut (auf YouTube, etwa ab Minute 40:41).
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Warum tragen Tech-Milliardäre wie Mark Zuckerberg immer wieder die gleiche Kleidung?
Meta Glasses erkennen Handbewegungen, verweigern aber Anrufe
Zuckerberg springt zur Hilfe und meint: Man könne sich noch so gut auf etwas vorbereiten, wenn das WiFi nicht mitmache, habe man eben keine Chance. Die Präsentation geht noch eine Weile weiter, bis Zuckerberg selbst schließlich ein weiteres Feature vorstellen will (auf YouTube, etwa ab Minute 52:49).
Bei der Live-Vorführung nutzt er das mit den Brillen verbundene Neuralband an seinem Handgelenk, um nur mit Gesten einen Text in einem Chat zu verfassen. Das funktioniert, wenn auch langsam, aber offenbar so vorgesehen.
Der anschließende Anruf dagegen geht völlig daneben: Beim verzweifelten Versuch, den Video-Call seines Kollegen anzunehmen, fuchtelt Zuckerberg mit seinen Fingern immer wieder die entsprechende Geste. Nichts passiert.
Beim erneuten Versuch erinnert ihn die KI noch freundlich (und recht mechanisch) daran, dass ein neuer Anruf anstehe… während der alte noch als „nicht angenommen“ angezeigt wird. Erneut weigert sich das Neuralband, die Geste zum Annehmen des Gesprächs zu erkennen.
Throne and Liberty bringt das nächste Update zum MMORPG-Hit von Amazon. Dieses Mal gibt es sogar so viele Neuerungen, dass es eine eigene Erweiterung hätte sein können.
Was ist das für ein Update? Mit dem kostenlosen Update Solisium’s Awakening bringt Throne and Liberty am 18. September 2025 ihr nächstes große Update. Die wichtigsten Neuerungen haben wir euch zusammengefasst:
Das Housing-System wird eingeführt und lässt euch endlich Wurzeln schlagen in Solisium. Ihr könnt aus insgesamt 24 Behausungsstandorten das schönste Fleckchen Erde aussuchen, nachdem ihr die Kodex-Quest Home Sweet Home abgeschlossen habt.
Eine neue Waffe, die Kugel (Orb), wird hinzugefügt. Dabei handelt es sich, um eine magische Support-Waffe, die euch dabei hilft, eure Verbündeten zu heilen und zu schützen.
Der Hyperboost ist auf allen Servern verfügbar. Durch den Boost kommen Anfänger und Wiederkehrer schneller an Ausrüstung einer höheren Stufe und können so den aktuellsten Content ohne zu viel Grind bestreiten.
Es gibt gleich mehrere neue Sammelfähigkeiten und Bearbeitungsfähigkeiten, die Teil des Housings sind. Neue Fähigkeiten für Sammler sind: Holzfällen, Bergbau, Fellsammeln und Sammeln. Für Handwerker gibt es ab jetzt: Holzverarbeitung, Schmieden, Weben und Handwerk.
Neue Tier-3-Ausrüstung.
Der Designmanager von Throne and Liberty, Tico, spricht vom „größten Kapitel in der Geschichte von Throne and Liberty“. Jede große und kleine Neuerung findet ihr in ausführlicher Form auf der offiziellen Seite zu Solisium’s Awakening.
Im Video seht ihr den Trailer zum neuen Update von Throne and Liberty:
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Das neue Update von Throne and Liberty bringt das Housing und eine neue Waffe nach Solisium
Spieler freuen sich auf das neue Update
Was sagen die Spieler zu Solisium’s Awakening? In dem Subreddit zu Thone and Liberty tummeln sich einige Spieler in den Kommentaren, die nur darauf warten, zurück nach Solisium zu reisen. Ein Reddit-User schreibt:
Das Lesen dieser Patch Notes nach ein paar Monaten Pause seit dem Release fühlt sich an, als würden sie jetzt so richtig loslegen! Schlachtfelder, Raids, herausfordernde skalierende Dungeons, Housing, neue Waffen, Life Skills sowie ein verbessertes Kampfgefühl sind großartige Neuerungen. Dazu kommt, dass ich Talandre noch nicht erlebt habe und jetzt mit frischen Hyperboost-Server starte. Sieht ganz danach aus, als würde ich wieder einsteigen.
Andere Nutzer hoffen, dass der Hyperboost sowohl Veteranen wieder zurückkehren lässt, als auch neue Spieler anlockt. Einige seien sogar noch begeisterter als beim vorigen Update für Tier 2.
Eine PS5 kann zu einem echten Staubfänger in der Wohnung werden. Ein Nutzer wurde jetzt positiv überrascht, als er seine PS5 zum ersten Mal öffnete: Denn das Innere war fast vollständig sauber. Und auch andere Nutzer berichten davon.
Wer schon einmal eine PlayStation-Konsole geöffnet hat, der weiß, dass sich dort über die Zeit jede Menge Schmutz ansammeln kann. Von Staub über Tierhaare: Die Lüfter der Konsolen scheinen Dreck fast magisch anzuziehen. Und es gibt regelmäßig Nutzer, die davon berichten, wie stark die Konsolen doch verschmutzen können.
Ein Nutzer berichtete jetzt auf Reddit davon, dass er eine „Day 1“-PS5 besitzt, also eine Konsole, die direkt zum Release gekauft worden ist. Und diese Konsole wollte er jetzt zum ersten Mal nach gut 5 Jahren aufmachen und reinigen. Aufgrund der Erfahrungen anderer Nutzer ging er davon aus, dass ihn ein ähnliches Horrorszenario erwarten würde: Jede Menge Staub und eine völlig verschmutzte PS5. Doch er wurde positiv überrascht: Denn das Innere der PS5 ist tatsächlich komplett sauber.
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Sony veröffentlicht den offiziellen Reveal-Trailer zur PS5 Pro
Auch andere Nutzer berichten von sauberer Release-Konsole
In den Kommentaren unter dem erstellten Thread des Nutzers melden sich mehrere andere Nutzer, denen es ebenfalls so positiv ergangen ist. So erklärt jemand auf Reddit „Gekauft im Dezember 2020, vor zwei Wochen zum ersten Mal geöffnet“, und fügt ein Bild hinzu, wo man eine saubere und einwandfreie PS5 sieht. Ein anderer ergänzt auf Reddit, dass seine PS5 ebenfalls so sauber gewesen sei: „Bei mir ist es genauso. Ich weiß nicht wie, aber ich habe überall Luftreiniger aufgestellt. Und das auch noch mit einer Katze im Haus.“
Ein Nutzer mutmaßt sogar, dass es einfach an der verbesserten PS5 liege. Denn die PS4 sei im Vergleich zur PS5 ein echter Albtraum gewesen. Denn die PS4 wird schnell zum Düsenflieger, wenn die Konsole stark verschmutzt ist und die Lüfter stark aufdrehen.
Ihr könnt eure PS5 ohne Garantieverlust reinigen, eine offizielle Empfehlung gibt es jedoch nicht
Wann und warum verschmutzt die PS5? Die Lüfter der PS5 verschmutzen besonders durch die Ansammlung von Staub und Schmutz, der mit der Luft angesogen wird. Das passiert schneller bei einer staubigen Umgebung, auf Teppichboden oder wenn die Konsole in engen Regalen steht, wo wenig Luftzirkulation herrscht.
Staubablagerungen am Lüfter können dazu führen, dass die Kühlleistung leidet, die Konsole lauter wird oder sogar überhitzt. Bei Überhitzung schaltet sich die PS5 normalerweise von selbst ab.
Darf man seine Konsole überhaupt reinigen? Ja, denn Sony sieht ausdrücklich vor, dass das Entfernen der Seitenabdeckung zur Reinigung des Lüfters erlaubt ist und nicht zum Garantieverlust führt. Bei der Häufigkeit der Reinigung gibt Sony jedoch keine feste Empfehlung heraus. Eine Erklärung, wie ihr die PS5 ohne Garantieverlust reinigt, findet ihr direkt auf MeinMMO.
Dying Light bekommt mit The Beast einen neuen Teil. Die Macher haben MeinMMO eingeladen, sich das Action-Game bereits vorab anzuschauen. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus ist es gewohnt, in Spielen zu leiden, aber The Beast hat seine Frust-Toleranz sehr auf die Probe gestellt.
Als wir das Test-Angebot für The Beast bekommen haben, dachte ich nicht, dass das neue Dying Light in diese Kerbe schlagen würde. Den zweiten Teil habe ich ganz gerne gespielt, weil die Mischung aus Prügelei, RPG und Parcours durchaus Laune macht, obwohl ich Zombies nicht mag.
Dann kam das Spin-Off jetzt um die Ecke Und ich dachte mir: Cool, neue Stadt erkunden, paar Untoten die Rübe zermatschen und bisschen nette Story. Ja, am Arsch.
Noch habe ich das Spiel nicht durch, aber innerhalb der ersten 10 Stunden bin ich schon häufiger draufgegangen als in meinem gesamten Durchlauf in Dying Light 2. Normalerweise würde mich sowas dazu bringen, mich mehr anzustrengen oder aus Frust ins Fitness-Studio zu gehen, aber The Beast ist manchmal einfach unfair.
Dying Light: The Beast erscheint am 18. September um 18:00 Uhr für PC, PS5 und Xbox.
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Dying Light: The Beast zeigt seine Mischung aus Open-World und Action-Survival-Horror im Trailer
Nachts ist es nicht einfach nur schwerer, sondern richtig nervig
Ich weiß, dass Dying Light mit dem Tag-und-Nacht-Zyklus spielt. Tagsüber schlurfen ein paar zugedröhnte Zombies durch die Straßen und sehen dabei aus, als hätten sie ‘ne volle Windel an. Ein paar Spezial-Zombies oder Menschen lockern die Menge auf, das war’s aber. Am Tag geht man eben erkunden. Erst nachts geht es richtig ab.
Hier gibt’s härtere Gegner und es ist dunkel. Also so richtig dunkel. Außerhalb vom Lichtkegel der Hochleistungs-Taschenlampe sieht man gar nichts und das Licht zieht natürlich Gegner an – besonders die richtig üblen Schattenjäger, die, anders als andere Zombies, klettern können.
Meine erste Begegnung mit der Nacht war während einer Story-Mission, in der ich eine neue Art von Zombie jagen sollte. Bereits beim ersten Hinweis steht ein Schattenjäger rum und klatscht mich um. Nur drei Schläge und ich liege im Dreck. Und der stand da sogar nur zufällig.
Kampf? Ist nicht. Rennen ist angesagt.
Normalerweise würde ich jetzt wieder zu der Position gehen und dem untoten Herrn mit dem geteilten Kiefer genau diesen aus dem Gesicht prügeln. Geht aber nicht. Am Anfang bin ich viel zu schwach für einen Kampf mit Schattenjägern und selbst später ist das fast unmöglich. Die Biester sind zäh.
Nach dem zweiten Respawn habe ich gelernt, Gegner nachts einfach zu vermeiden. Ein Kampf lohnt sich nicht und ein Tod kostet Erfahrungspunkte, also lass ich’s sein. Kurz vor einem Speicherpunkt wurde ich dann aber trotzdem erwischt.
Ein Schattenjäger hat meine Fährte aufgenommen und ich musste fliehen. „Eine Jagd beginnt“, heißt es, und die halbe Stadt ist mir plötzlich im Nacken. Die Zombies lassen auch nicht einfach ab, ich muss rennen, bis ich ein Safehouse erreiche.
Das nächste ist aber auf der anderen Seite der Stadt laut Anzeige und schon nach den ersten drei Dächern habe ich einen zweiten Jäger an mir dran und ein weiterer fängt mich von vorne ab. Das ganze dauert sicherlich seine 5-10 Minuten, nach denen ich halbtot in letzter Sekunde die Tür zum sicheren Rathaus öffnen kann.
Mich stört Schwierigkeit nicht, aber ich hätte dann doch gerne die Möglichkeit, mich zu wehren. Insbesondere, weil The Beast genau eine solche Möglichkeit eigentlich perfekt eingebaut hat.
So ein Anblick bei Nacht sollte eigentlich Zeichen genug sein, abzuhauen.
Die Bestie ist die beste Neuerung, die Dying Light einfallen konnte
Der ganze Clou an The Beast ist, dass der Hauptcharakter Kyle Crane nicht mehr nur wie in Teil 2 eine gewisse Immunität gegen das Zombie-Virus entwickelt hat, sondern eine ganz besondere Kreatur geworden ist.
Nach Jahren der grausamen Experimente in einem geheimen Labor irgendwo in den Alpen hat Kyle die Kraft bekommen, sich in eine Bestie zu verwandeln, allerdings unkontrolliert.
Stecke ich genug ein, teile ich genug aus oder weiche ich Angriffen aus, komme ich in den „Bestien-Modus“. In dem prügle ich Gegner mit bloßen Fäusten zu Brei oder reiße Zombies buchstäblich den Kopf ab. Doom Guy lässt grüßen.
Jetz’ jibbet auf’s Maul!
Unerwartete Soulslike-Elemente in einem Parcours-Spiel
Diesen Bestien-Modus kann ich sogar noch weiter verbessern, indem ich Chimären jage und etwas aus ihrem Körper abzapfe. Irgendeine Wissenschaftlerin erklärt, was das ist, aber für mich zählt: Das sind Skillpunkte für meinen Bestien-Skilltree.
Chimären, genau wie einige kleinere Gegner, sind harte Feinde mit Move-Sets und Arenen. Dinge, die ich eigentlich aus Dark Souls gewohnt bin. Jede Chimären-Art hat zudem einen besonderen Strang dieser Substanz, die ich besorgen soll, verbessert mich also auf eine bestimmte Art. Wie die einzigartigen Boss-Waffen aus… Dark Souls.
Die Kämpfe selbst, in denen ich bestimmten Angriffen ausweichen und kleine Zeitfenster für eine begrenzte Anzahl an Attacken nutzen muss, erinnern mich ebenfalls stark an Soulslikes. Etwas, das ich in Dying Light nicht erwartet habe, aber wirklich begrüße.
Trotzdem ist The Beast kein Soulslike, sondern eben immer noch Dying Light und das kommt deutlich hervor, nur leider nicht ganz so gut wie im Vorgänger.
Bis jetzt war jede Chimäre mit einem sehr coolen und durchaus knackigen Bosskampf verbunden.
Starkes Gameplay mit einigen Abstrichen
Hauptsächlich renne ich beim Spielen immer noch durch die Stadt und versuche, Zombies auszuweichen. Kämpfe lohnen sich einfach nicht. Das bisschen mickriger Loot ist nicht einmal die Haltbarkeit der Waffen wert, die sie kosten.
Großer Pluspunkt: Kommt es doch zum Kampf, gibt es mit Tritten eine sehr amüsante Art, Gegner zu besiegen. Liegen sie am Boden, kann ich einfach immer wieder nachtreten, bis sie liegenbleiben. Sieht saudumm aus und lässt mich immer etwas kichern, spart aber Haltbarkeit der Waffe.
Kern des Gameplays ist und bleibt aber Erkundung und eben Parcours. Über Dächer rennen, sich an Masten schwingen und auf Vorsprüngen balancieren ist das, was hauptsächlich die ganze Zeit über passiert. Leider ist genau das Feature etwas schwach umgesetzt.
Kletter-Passagen, die oft Pflicht sind für Quests, ziehen sich, weil Kyle wirklich lahm ist. Die Steuerung hakelt etwas, Kletterpassagen sind oft mühselig und lang und einige Fassaden, die Ezio und Altaïr mit dem kleinen Finger erklimmen könnten, sind Herrn Crane plötzlich nicht griffig genug. Kollege André Baumgartner von der GameStar hatte damit weniger Probleme, vielleicht liegt’s also an mir.
Ein paar weitere negative Punkte:
Die KI ist wirklich dumm. Wenn Zombies mich bemerken, ich aber unter einen Tresen oder Ähnliches krieche, stehen sie vor mir und gucken zu, als wäre ich ein Schaufenster.
Dialoge sind etwas… dürftig. Teilweise passen die Betonungen nicht zum Gesprächsverlauf und einige NPCs reagieren fragwürdig. In einem Fall erkennt mich eine Person als Held, obwohl ich vor gerade mal 3 Stunden in der Stadt angekommen bin, und bittet mich um Hilfe.
Oft bin ich gezwungen, Dinge so zu erledigen, wie das Spiel sie von mir will. Ich soll etwa eine Höhle von Zombies befreien. Ein NPC schlägt vor, Sprengsätze zu nutzen. Sogar dann noch, als ich mit Molotows schon alles abgefackelt habe – außer die Gegner, die ständig respawnen oder die unsterblich sind.
Darkzones, also die Orte mit besonderem Loot, sind zumindest anfangs immer gleich: Ein Gebäude, in das man kriechen muss, eine Handvoll Gegner und eine Tür, deren Schloss man knacken muss. Hinter der steht dann oft nochmal „überraschend“ ein Zombie mit Blick auf den Türrahmen.
So schaue ich auch meine NicNac’s an, die unters Sofa gerollt sind.
The Beast ist brutal, um brutal zu sein
Was Dying Light: The Beast schließlich zum Verhängnis werden könnte, ist die dedizierte Betonung der Brutalität. In vielen Fällen gibt es Exekutionen, die aussehen wie Glory Kills aus Doom. Selbst die „normalen“ Kämpfe sind äußerst detailliert und zeigen, was passiert, wenn ein Vorschlaghammer einen Schädel trifft.
The Beast lädt das Spiel wirklich voll mit solchen Szenen. Es ist grotesker Horror, der schocken soll – was bei mir nicht so richtig funktioniert. Ich grusle oder ekle mich eher selten und wenn ich solche Brutalität dann ständig sehe, fühlt es sich eher eintönig an.
Der starke Fokus auf Brutalität und den Angst-Faktor in der Nacht lässt eigentlich coole Elemente wie den Bestien-Modus und die wunderschöne Umgebung leider etwas untergehen und sorgt für Eintönigkeit. Allerdings gilt diese Einschätzung nur für mich.
Wer auf Splatter steht, wird hier seine helle Freude haben. Allein die Welt gefällt mir durchaus. Da ich selbst in Süddeutschland wohne, ist das Setting „irgendwo in den Westalpen“ nicht nur erfrischend unverbraucht, sondern auch angenehm heimelig.
Es gibt sogar ein paar nette Details wie einen amerikanischen Soldaten, der in Stuttgart stationiert war oder NPCs, die von Bier, Schnitzel und Kartoffelsalat schwärmen. Ein Verlangen, das ich gut nachvollziehen kann.
Bis jetzt ist die Haupt-Story noch nichts Besonderes und wenn ich mir die Struktur ansehe, wird sich das eher nicht ändern: Es ist eine klassische Rache-Geschichte mit ein paar zusammenhanglosen Nebenquests. Nicht schlecht, aber eben kein Ausreißer. Reicht aus, um mich am Ball zu halten, aber ich würde das Spiel nicht nur wegen der Story zocken. Vielleicht gibt es noch den großen Twist, ich bezweifle es aus Erfahrung aber eher.
Was dagegen ziemlich reinhaut, ist das Environmental Storytelling, also die Geschichten, die sich so in der Umgebung verstecken. Hier habe ich nicht nur einzige Zeitungsartikel gefunden, die für Stirnrunzeln gesorgt haben, sondern auch einige Szenen, bei denen ich schlucken musste:
Zusammen mit dem Gameplay ist das alles zumindest rund genug, weswegen ich The Beast ziemlich sicherlich durchspielen werde … irgendwann. Gerade der Bestien-Modus und die Bosskämpfe machen dann eben doch Laune. Ich muss mich nur durch die zähen Nächte beißen.
Frauen der Generation Z finden unerwartete Verbündete am Arbeitsplatz: männliche Chefs mit Töchtern. Sie werden als einfühlsamer, fairer und weniger toxisch wahrgenommen.
Das Online-Magazin Fortune berichtet davon, wie junge Arbeitnehmerinnen über ihre Vorgesetzten in den sozialen Medien sprechen. Auf Plattformen wie Tiktok diskutieren sie über ihre Vorgesetzten und sind zu der Erkenntnis gekommen, dass die besten Chefs, die sie je hatten, Männer mit Töchtern sind. So erklären zwei Nutzerinnen unter einem TikTok-Video:
Ich habe für ein Unternehmen mit zwei männlichen Gründern gearbeitet. Jeder von ihnen hatte zwei Töchter. Die BESTEN Chefs, die ich je hatte. Außerdem liebten diese Männer ihre Frauen.
Und eine andere Nutzerin ergänzt: „Die besten Chefs/Kollegen sind Väter von Mädchen.“
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„Wir haben ein Monster geschaffen“ – Ein spanisches Model verdient bis zu 10.000 Euro im Monat, dabei ist sie nicht echt
Forscher haben festgestellt, dass Väter von Töchtern auf andere Dinge als Chef Wert legen
Gibt es Studien zu dem Thema? Ja, eine frühere Studie mit dem Titel „Shaped by Their Daughters: Executives, Female Socialization, and Corporate Social Responsibility” untersuchte die Entscheidungen von rund 400 CEOs (darunter 3,7 % Frauen), die insgesamt fast 1.000 Kinder haben. Die Studie wurde von der Chapman University durchgeführt und erschien im Journal of Financial Economics, einer wissenschaftlichen Zeitschrift zu Themen der Finanzwirtschaft.
Dabei wurde festgestellt, dass CEOs mit Töchtern in der Regel fast 60 Millionen Dollar pro Jahr zusätzlich für die soziale Verantwortung von Unternehmen ausgeben. Auch Dinge wie Kinderbetreuung und flexible Arbeitszeiten werden dabei stärker in den Fokus genommen. Frauen und behinderte Mitarbeiter werden ebenfalls stärker berücksichtigt als in anderen Firmen, wo entweder Männer oder Frauen ohne Kinder das Sagen haben.
Die Forscher merkten an, dass männliche CEOs mit einer Tochter mit einer um fast ein Drittel höheren Wahrscheinlichkeit dazu neigen, sozialer und ökologischer Verantwortung Vorrang einzuräumen:
Wir haben festgestellt, dass diese Gruppen insgesamt in Unternehmen, die von CEOs mit Töchtern geführt werden, tendenziell bessere Leistungen erbringen. (…) Insgesamt zeigen CEOs mit Töchtern tendenziell eine stärkere Verbundenheit mit der Gesellschaft insgesamt und mehr Sorge um das Wohlergehen der Stakeholder – auch derjenigen, die nicht zu ihren Aktionären gehören.
MeinMMO-Redakteurin Lydia ist es gewohnt, in ihrem Lieblings-Genre zu leiden. Ein neues Roguelite auf Steam hat sie jedoch nicht nur vermöbelt, sondern ihr auch noch einen Stich ins Herz verpasst.
Roguelites sind meine absolute Leidenschaft. Ich liebe es, mir wieder und wieder an einem Boss die Zähne auszubeißen, und dabei mit jedem Anlauf etwas stärker zu werden, bis er endlich liegt – nur, um mit den frisch freigeschalteten Fähigkeiten sofort den nächsten Run zu starten.
Entsprechend hat mich Towa and the Guardians of the Sacred Tree, das zudem mit einer wunderschönen handgezeichneten Optik besticht, sofort angesprochen.
In dem neuen Action-Spiel schlüpfe ich in die Rolle von Towa, einer Priesterin der Gottheit Shinju, die über ein gleichnamiges Dorf wacht. Gemeinsam mit ihren 8 Verbündeten, den Prayer Children, zieht sie in den Kampf gegen den Dämonen-König Magatsu. Doch das geht fürchterlich schief, und die Prayer Children werden in eine andere Welt verbannt, während im Dorf Shinju die Zeit stillsteht.
Die Prayer Children müssen nun die Untergebenen des Dämonen-Königs, die 8 Magatsu-hi, besiegen, und deren Mana zurück zu Towa transportieren. Für einen Run nehmen wir immer zwei Charaktere mit: Eine Figur, den Tsuguri, steuern wir aktiv, und schnetzeln uns mit seinen zwei Schwertern durch die Gegner. Der Kagura läuft uns hingegen als Unterstützer hinterher.
Ich habe Towa bereits vorab gespielt, und schon in den ersten Stunden hat mich das Spiel mit einem Feature überrascht, mit dem ich in einem actiongeladenen Roguelite nicht gerechnet habe: emotionalem Verlust.
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Towa and the Guardians of the Sacred Tree: Trailer zum Kampf des Roguelites
In Towa zahlt ihr für den Sieg einen Preis
Ich bin erst einmal ziemlich unbefangen in die Kämpfe gegangen, und habe unterschiedliche Kombinationen zwischen den Charakteren ausprobiert. Dazu ermutigt einen das Spiel auch, denn die Figuren haben nicht nur spielerische Synergien, sondern individuelle Dialoge, wenn ihr zwischen den Gegner-Horden am Lagerfeuer rastet.
Das änderte sich jedoch schlagartig, als ich in meinem dritten Anlauf den Boss legte, der mir bei den ersten beiden Versuchen so knapp entronnen war. Das siegreiche Duo führte ein Ritual durch, und plötzlich war mein Kagura Shigin – mein süßer, unschuldiger Shigin – einfach weg.
Ich erwartete, ihn nach seinem Sieg im Dorf anzutreffen, aber nein. Immerhin gab mir das so gewonnene Mana die Möglichkeit, die Zeit im Dorf weiterlaufen zu lassen. Hier erinnert Towa plötzlich nicht mehr an Hades, sondern an Pyre, den unterschätzten Vorgänger des großen Hits von Supergiant.
Auch da bedeutete jeder Sieg, sich von einem liebgewonnenen Charakter zu trennen. Das erfordert neben der emotionalen Komponente eine gewisse Planung, denn plötzlich muss man sich überlegen, mit wem man in die Schlacht zieht.
Oh Shigin…
Ich möchte nicht ausschließen, dass die Charaktere im Verlauf der Handlung doch noch zurückkehren, doch selbst dann werden sie nicht mehr das Dorf vorfinden, das sie verlassen haben.
Denn jeder Sieg bedeutet auch, dass die Zeit ohne sie weiterläuft: Kinder werden erwachsen, und treten in die Fußstapfen ihrer Eltern oder Meister, und die junge, hübsche Lehrerin hat plötzlich die ersten grauen Strähnen im Haar.
Normalerweise sind die Bosse mein liebster Teil in solchen Spielen. Es gibt für mich kaum ein besseres Gefühl, als nach mehreren Misserfolgen plötzlich diesen magischen Run zu haben, in dem einfach alles gelingt, und den mächtigen Gegner endlich zu bezwingen.
Die Euphorie ist in Towa zwar auch da, aber eben alles mit einer bittersüßen Note. Einerseits bin ich nach jedem Sieg gespannt darauf, zu erkunden, was sich im Dorf geändert hat. Andererseits fürchte ich den Moment, an dem mich die freundliche, alte Frau nicht mehr mit Bonbons begrüßt.
Fast möchte ich den nächsten Boss gar nicht besiegen, um mehr Zeit mit den liebgewonnenen Charakteren zu verbringen – aber eben nur fast, denn am Ende kann ich doch nicht aus meiner Haut, und wenn ich einen roten Lebensbalken sehe, wird der klein gemacht.
Nach jedem Mini-Boss ändert sich die Landschaft…… und die sind ein echter Augenschmaus
Ob du wirklich richtig stehst …
Mit dem Kampfsystem steht und fällt die Spielfreude bei jedem Action-Roguelite und Towa hat hier zum Glück große Stärken. Gegner sind knackig und verzeihen nur wenige Fehler in ihren kurzen Zeitfenstern für Gegenangriffe. Schwerter muss ich oft wechseln, weil sie sonst schlicht zerbrechen.
Außerdem muss ich nicht nur den Lebensbalken meiner Spielfigur im Auge behalten, sondern auch den des Kagura, der viel zu oft noch im Schadensfeld steht, wenn ich mich selbst bereits in Sicherheit gebracht habe.
Beide Charaktere unabhängig voneinander zu steuern, kommt für mich nicht infrage, dafür bin ich nicht beidhändig genug. Habt ihr einen Koop-Partner könnt ihr dem jedoch die Steuerung des Unterstützers überlassen.
Die Gegner sind abwechslungsreich gestaltet und jeder Typ verwendet andere Angriffe – das macht jedoch ehrlich gesagt keinen besonders großen Unterschied, weil sie die allesamt mit großzügigen roten Flächen auf dem Boden ankündigen. Die können zwischen den Lichteffekten der eigenen Attacken aber auch schnell mal untergehen.
Tatsächlich fand ich in meinen knapp 15 Spielstunden bislang keinen der Gegner wirklich mechanisch herausfordernd, was jedoch nicht bedeutet, dass sie leicht kleinzukriegen sind. Gerade die Bosse teilen verdammt viel Schaden aus, und wenn ihr nicht aufpasst, ist euer Lebensbalken schneller weg, als ihr “Was macht ein Alien im feudalen Japan?!” sagen könnt.
Statt Boss-Mechaniken zu pauken ist es also umso wichtiger, auf euer eigenes Positioning zu achten. Die größten Erfolge hatte ich damit, abzuwarten, wo der Boss zuschlagen wird, hinter ihn zu dashen, massig Backstab-Damage austeilen, und schnell wieder aus der Gefahrenzone zu zappen.
Zwischen dem Effektgewitter eurer Angriffe solltet ihr die Schadenszone der Gegner im Auge behalten
Launiges Kampfsystem mit ein paar Schwächen
Vor einem Kampf im Restaurant zu futtern oder sich im Onsen auszuruhen, sorgt übrigens für nützliche Buffs und macht die kniffligen Bosskämpfe ein gutes Stück erträglicher.
Dann gibt es da noch das Gunst-System. Als Belohnung erhaltet ihr nach einigen Räumen neue Fähigkeiten für die Dauer des Runs. Die kommen in unterschiedlichen Seltenheiten und bedeuten meistens „mehr Schaden plus noch irgendwas“, etwa Elementar-Schaden, Crit-Chance oder Lebensregeneration.
Um diesen Gegnern beizukommen, sind verschiedene Builds möglich, die sich teilweise sehr unterschiedlich spielen. So kann ich auf Waffengewalt gehen, oder mit einem Dash-Build durch die Gegner sausen. Die Wahl der Schwerter beeinflusst zudem, ob ich Gegner mit vielen kleinen Schnitten niederhäcksle, oder alles auf eine vernichtende Ultimate-Attack setze.
Gerade bei den Elementar-Schäden hätte ich mir aber ein wenig mehr Individualität gewünscht, denn ob ich Gegner in Brand stecke, oder Blitze auf sie niederregnen lasse, hat spielerisch für mich keinen so großen Unterschied gemacht.
Die Steuerung hätte zudem noch etwas präziser sein können. In Action-Roguelites möchte ich vernichtende Kombos auf die Gegner loslassen, und mich im letzten Moment in Sicherheit bringen. Towa verlangt von mir aber, dass ich mir vorher genau überlege, ob ich einen Angriff riskieren kann, denn die Animation lässt sich nicht einfach wieder abbrechen.
Insgesamt fand ich die Kämpfe aber trotzdem sehr launig und überraschend herausfordernd.
Mit dem Dash-Build trieb ich die Kombos in die Höhe, machte mich aber auch angreifbar
Kämpfe sind nur die halbe Miete
Zwischen den Runs erkunde ich als Towa das Dorf Shinju, lerne die Bewohner kennen und stärke mich für den nächsten Durchlauf. Bei jedem Besuch im Dorf haben einige Bewohner kleine Zwischensequenzen parat, in denen ich mehr über ihre Geschichten und ihre Beziehungen zueinander erfahre.
Diese Szenen haben einen typischen Anime-Humor und ziehen sich für meinen Geschmack teilweise zu lang. Ich bin schließlich hier, um Dämonen zu verprügeln, nicht zum Quatschen.
Dennoch sind mir einige der Charaktere ans Herz gewachsen, und ich fand es toll, ihre Entwicklung über die Jahre zu beobachten. So ist der kleine Schreihals plötzlich ein launischer Teenager, und die kapitalistische Katze hat doch ein Herz.
Hier fehlen vielleicht Dialog-Optionen, mit denen ich selbst Einfluss nehmen kann, statt nur zuzuhören.
Ich habe im Dorf außerdem viel zu viel Zeit mit den Mini-Games verbracht, die in Towa aber tatsächlich nützlich sind.
So könnt ihr geangelte Fische gegen die unterschiedlichen Ingame-Währungen, Buffs für den Stab eures Kagura, oder Materialien eintauschen. Mit denen kann ich schmieden, inklusive Crashkurs in traditioneller, japanischer Schmiedekunst, in dem der Prozess Schritt für Schritt erklärt wird. So crafte ich mir mein eigenes Schwert nach eigenen Vorstellungen mit Boni und Aussehen.
Genau so stolz habe ich auch geschaut, als ich das erste perfekte Schwert geschmiedet habe
Im Dojo mache ich meine Charaktere für die nächste Reise fit. Jedes der Prayer Children kann sowohl als Tsurugi, als auch als Kagura eingesetzt werden, daher solltet ihr hier wirklich regelmäßig umskillen, wenn ihr die Rolle eines Charakters wechseln wollt.
Weil der Kagura wie gesagt häufig etwas abbekommt, solltet ihr hier Gesundheit priorisieren. Traut ihr euch zu, den Tsurugi aus den gegnerischen Angriffen zu manövrieren, könnt ihr den Fokus hier voll auf den Angriff legen. Außerdem rüstet ihr hier Schwerter für den Tsurugi und magische Fähigkeiten für den Kagura aus.
Im weiteren Verlauf kommen immer mehr Systeme dazu, sodass es wirklich immer etwas zu tun gibt. Als ich den dritten Boss bezwungen hatte, dachte ich eigentlich, ich hätte so langsam alles gesehen und würde nun nach dem immer gleichen Schema vorgehen, doch stattdessen öffnet sich das Spiel an diesem Punkt noch einmal deutlich, und irgendwie habe ich plötzlich das Gefühl, es geht gerade erst los.
Wenn ihr Spiele wie Hades mögt, auf japanische Mythologie steht, oder in einem scheinbar niedlichen Spiel plötzlich mit dem unaufhaltsamen Voranschreiten der Zeit und eurer eigenen Sterblichkeit konfrontiert werden wollt, solltet ihr auf jeden Fall einen Blick auf Towa and the Guardians of the Sacred Tree werfen.
Das Roguelite erscheint am 19. September auf Steam, Xbox, PS5 und der Switch, und läuft auch bereits flüssig auf dem Steam Deck. Mit knapp 30 Euro ist es allerdings etwas teurer als andere Genre-Vertreter, und ich kann noch nicht ganz abschätzen, ob es wirklich deren quasi unendlichen Wiederspielwert mitbringt.
Die Entwickler von Diablo 4 haben einen Einblick in Season 10 gegeben, die im September startet. Zwar wird es keine neuen Mythic Uniques geben, aber die neuen Items können sogar noch viel besser sein. Wir fassen die Highlights aus den Patch Notes zu Patch 2.4.0 für euch zusammen.
Im vergangenen „Campfire Chat“-Livestream am 16. September 2025 hat Blizzard einen Einblick in die neue Season geboten. Season 10 startet am 23. September 2025 und bringt neue Inhalte zu Diablo 4:
„Höllisches Chaos“ ist das Thema der Season und es dreht sich alles um das Chaos. Es wird Chaos-Mächte geben, die eure Builds verstärken und beeinflussen.
Die Höllenhorden bekommen ein Update, dort können dann haufenweise Goblins spawnen. Außerdem wird es eine „kleinere Version“ der Höllenhorden geben, die ihr schon auf frühen Stufen nutzen könnt.
Bosse haben keine Immunitätsphasen mehr, stattdessen bauen sie zu bestimmten Zeitpunkten im Kampf ein Schild auf.
Obendrauf wird es etliche neue Uniques für die sechs Klassen geben – aber nicht (nur) auf die gewohnte Weise. Und diese neuen Uniques können sogar stärker sein als die begehrten Mythic Uniques.
Die neuen Chaos-Uniques kommen mit Patch 2.4.0 zu Season 10 ins Spiel. Die sehr ausführlichen deutschen Patch Notes findet ihr auf Seite 2 des Artikels.
Update, 18. September 2025: Wir haben die englischen Patch Notes durch die deutschen ersetzt.
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Diablo 4 zeigt die neuen Features in Season 10 im Gameplay-Trailer
„Target Farming“ von Chaos-Uniques ist möglich, aber nicht die Grundidee
Das hat es mit den neuen Uniques auf sich: Die neue Chaosrüstung ist eine stärkere Version bereits existierender Uniques. Die droppen aber für andere Gegenstandsplätze, wodurch sich neue Möglichkeiten für Builds und Spielweisen ergeben. Ihr könnt jedoch nur eine Version eines Uniques ausrüsten und somit auch nicht die normale mit der Chaos-Version kombinieren.
Game-Designerin Aislyn Hall verriet, dass das Team anfangs tatsächlich mit der Idee spielte, doppelte Versionen gleichzeitig zu erlauben. Doch das sei schlicht „viel zu broken“ gewesen.
Im Livestream erklärte Game-Designer Charles Dunn, dass man aktuell keine Änderungen an den Mythic Uniques vorgenommen habe. In künftigen Seasons wolle man sie anpassen, jetzt liege der Fokus aber auf den Chaos-Uniques. Seine Ansage: „In manchen Fällen sind Chaosrüstungs-Items sogar besser als Mythics – je nach Slot und Build.“
Chaos-Uniques droppen mit “Maxroll” und mindestens einem großen Affix.Die “Fäuste des Schicksals” gibt es dann etwa auch als Brustschutz.
Wo bekomme ich die Chaos-Uniques? Ihr bekommt die Chaos Uniques unter anderem in den Höllenhorden, wenn ihr den Boss Bartuc besiegt. Auf den Qual-Stufen 3 und 4 droppen dort garantiert Chaos-Uniques, auf Qual 1 und 2 mit einer kleinen Chance. Mit anderen Spielern tauschen oder handeln könnt ihr die Teile allerdings nicht. Sie sind, wie die Grafiken zeigen, accountgebunden.
Aber bei einem Händler habt ihr laut Aislynn Hall die Chance, Chaos-Uniques zu erhalten. Dazu sagt die Game-Designerin: „Ihr könnt zum ‚Gambler‘ gehen und, wenn ihr gezielt nach einer Brustrüstung oder was auch immer sucht und einfach durchrollt, droppt irgendwann eine Chaosrüstung – und die wird dann im Brust-Slot sein. So könnt ihr gezielt farmen.“
Allerdings bleibt die Grundidee, dass Drops sich zufällig und organisch anfühlen sollen. Blizzard will, dass Spieler überrascht werden und sich die Welt lebendig anfühlt.
Schon bei der Ankündigung sorgten die Chaos-Uniques für Begeisterung. Viele Spielerinnen und Spieler freuen sich über die neuen Build-Optionen und die frische Dynamik, die die Items ins Spiel bringen könnten. Manche wünschen sich sogar, dass die saisonalen Items dauerhaft in Diablo 4 bleiben, weil sie die Meta ordentlich durcheinanderwirbeln könnten. Welche Chaos-Uniques es geben wird, erfahrt ihr hier: Season 10 bringt etliche neue Uniques zu Diablo 4, aber anders als ihr denkt
Borderlands 4 bietet mit seiner riesigen Welt viel zu entdecken, doch einige Dinge sind unter der Erde versteckt. Dabei handelt es sich um stillgelegte Minen der Buddler doch viele stehen nur vor roten Türen und kommen nicht hinein. Wir zeigen euch, wie ihr die Minen öffnen könnt.
Wie öffnet man die Minen? Je fleißiger ihr beim Erkunden seid, desto eher werdet ihr im Laufe eurer Reise durch Kairos auf verlassene Minen stoßen, doch wenn ihr versucht, sie zu betreten, werdet ihr von einer roten Tür begrüßt – Zugang verwehrt.
Um diese Minen zu öffnen, braucht ihr aber keinen Geheimweg oder einen Schlüssel, ihr braucht lediglich den richtigen Fortschritt in der Kampagne.
Schließt dafür die Mission „Schatten des Bergers“ auf der Terminus-Weite ab. Habt ihr das geschafft und das Hauptquartier der Buddler, Beltons Bohrung freigeschaltet, stehen euch alle Minen offen. Ihr könnt nun die farbenfrohen Hologramme passieren und euch frei fortbewegen.
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Zufälliges Event in der Open World von Borderlands 4 sorgt für grandiosen Loot, doch eine Mechanik frustriert die Spieler
Alles zu den Minen auf Kairos
Was finde ich in den Minen? Minen stellen wie Bunker kleine Dungeons dar, die ihr finden, erkunden und looten könnt. Am Ende jeder Mine findet ihr zudem einen festen Boss, der euch mit noch mehr Items belohnen kann, wenn ihr siegreich hervorgeht.
Wie viele Minen existieren auf Kairos? Insgesamt könnt ihr mit bis zu 7 Minen rechnen, die wild auf der Map verteilt sind. Jedes Gebiet besitzt mindestens eine Mine.
Wie erkunde ich eine Mine am besten? Das Problem an den Minen ist ihre Unübersichtlichkeit. Sie sind dunkel, verwinkelt und der Weg zum Boss ist meist versteckt. Wenn ihr eine Mine entdeckt habt und ihr in einem Raum feststeckt, solltet ihr auf die Wände achten.
So seht ihr die Minen auf der Map, wenn ihr eine entdeckt habtDer Eingang einer Mine ist mit einem Hologramm versiegeltSolche Bretter solltet ihr zerstören um weiter zu erkunden
Viele Durchgänge sind mit Brettern verbarrikadiert, die ihr dann mit eurem Gewehr oder dem Nahkampf zerstören könnt. Es gibt aber auch Wege, die euch über Felsspalten führen oder Klettern erfordern. Haltet am besten die Augen offen und sucht jeden Winkel in jedem Raum ab.
Wie erkenne ich Minen? Normalerweise werden Minen mit einem Symbol auf der Karte markiert. Das spezifische Symbol findet ihr auf unserem Titelbild.
Das waren alle wichtigen Infos zu den Minen auf Kairos. Habt ihr zufällig auf euren Erkundungstouren eine Mine entdeckt, aber die rote Tür hat euch den Durchgang versperrt? Dann wisst ihr jetzt, was ihr tun müsst. Neben Minen gibt es aber auch viele Bosse, die ihr farmen könnt, und einer davon lohnt sich in Borderlands 4 ganz besonders: Ein Boss in Borderlands 4 gibt euch starken Loot, lässt sich in wenigen Sekunden besiegen
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Das Anime-MMORPG Blue Protocol: Star Resonance (BP:SR) bereitet derzeit alles für den Release vor. Jetzt nehmen die Entwickler sich nochmal Zeit, über die vergangene Beta zu sprechen und teilen interessante und verwunderliche Fakten.
Lohnt sich Angeln in BP:SR? Zumindest in der Beta, wo aller Fortschritt gelöscht wird, hat sich das Angeln eigentlich nicht gelohnt. Zwar ist die Funktion mit einem kleinen Minispiel versehen, bei dem wir gegen den Fisch um unseren Köder kämpfen müssen, doch einen richtigen Grund fürs Angeln gab es nicht.
Davon hat ein Spieler sich jedoch nicht abbringen lassen. Er angelte in der Beta fleißig etwa 390 Fische im Schnitt pro Tag. Am Ende hatte er laut einem offiziellen Video auf YouTube über 6.704 Fische in 17 Tagen gefangen.
Ab Release lohnt sich Angeln dann aber in verschiedenen Aspekten, so lassen sich gewisse Fische beim Gildenhändler Douglas abgeben oder in Rezepten für Buff-Food verwenden.
Hier könnt ihr einen Trailer sehen:
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Blue Protocol: Star Resonance zeigt im neuen Trailer einen Mix aus Action und Teamwork
Eine Klasse dominiert die Beta
Welche Klasse wurde am meisten gespielt? Die Entwickler teilen in ihrem Video nicht nur Fakten zum Angeln, sondern auch zur beliebtesten Klasse im Spiel. Laut ihnen wurde der Stormblade bei Weitem häufiger gespielt, als alle anderen Klassen in Blue Protocol: Star Resonance.
So wurde der Stormblade mit 26,4 % bei Weitem am meisten gespielt. Während die restlichen Klassen zwischen 10,5 % und 12,5 % der Spieler anlockten, ist eine Klasse weit abgeschlagen. Der Heavy Guardian ist mit 5,7 % die unbeliebteste Klasse. Der Tank tut sich alleine schwer, ohne Gruppe zu performen, was die niedrige Pickrate erklären könnte.
Wie sieht es mit den Bossen im Spiel aus? Der erste Dungeon, Goblin Lair, wurde von den Spielern während der Beta fast 450.000-mal abgeschlossen und war damit der am häufigsten erledigte Dungeon. Bei den Weltenbossen sehen die Zahlen deutlich kleiner aus: Die Abschlussrate des am häufigsten besiegten Weltenbosses Golden Juggernaut liegt gerade mal bei „nur“ 3.477-mal.
Andersherum hat der Tempest Ogre die meisten Spieler erledigt. Er besiegte 283.460 Abenteurer. Allerdings war der Boss in der Beta auch so platziert, dass viele Spieler direkt nach dem Spawnen in seinem Gebiet in einen Kampf mit ihm verwickelt wurden, was den Kill-Score erklären könnte.
Fast 15.000 Spieler haben sich in der Beta des MMORPGs einer Gilde angeschlossen, von denen 1.700 gegründet wurden. Das maximale Level von Stufe 60 erreichten hingegen nur 3.662 Spieler.
In Battlefield 6 sorgt ein neuer Spielmodus für leuchtende Augen bei den Fans. Die freuen sich über neue Innovationen.
Was ist das für ein Modus? Die Fan-Site Battlefield Bulletin hat auf X.com den neuen „Escalation“-Spielmodus erklärt. Dabei soll es sich um einen 32vs.32-Spieler-Modus handeln, bei dem es ganze 7 Kontrollpunkte gibt. Davon muss ein Team die Mehrheit für eine gewisse Zeit halten, um einen Punkt zu erlangen.
Das Ziel ist es, als erstes Team 3 Punkte zu erhalten. Je länger der Kampf andauert, desto weniger Kontrollpunkte stehen zur Verfügung. So wird der Kampf mit der Zeit immer dynamischer und intensiver, weil er sich auf kleinere Fläche austrägt.
Hier könnt ihr sehen, wie Battlefield 6 auf dem PC aussieht:
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Battlefield 6: Trailer zur Optik der PC-Version
Neue Konkurrenz für Eroberung
Warum könnte der Modus Eroberung ersetzen? Das neue Format erinnert in seiner Gestaltung an den altbekannten und beliebten Eroberungsmodus, den die Spieler bereits seit vielen Teilen lieben. Der neue Spielmodus wird dabei jedoch noch dynamischer und größer, weil es am Anfang mehr Kontrollpunkte gibt.
Auch die Rundenzeit ist dabei spannend. Während moderne Shooter in ihren Modi meist versuchen, die Rundenzeiten möglichst auf 15–25 Minuten zu beschränken, wird das neue Format wohl erst ein Ende finden, wenn eine Seite den Kampf für sich entschieden hat. So könnten Kämpfe wie in ehemaligen Battlefield-Teilen über eine Stunde lang werden, je nachdem, wie ausgeglichen die Teams sind.
Wie kommt der Modus bei den Spielern an? Auch die Spieler feiern die neue Variante auf Reddit sehr. Sie glauben, der Spielmodus könnte richtig gut werden. So schreiben sie auf Reddit:
Common_Caramel_4078: „Dieser Modus wird der Hammer.“
Drymath: „Kein Zeitlimit? Könnte spaßig werden, wenn die Teams gut ausbalanciert sind.“
FullMetal000: „Das ist die Innovation/Risikobereitschaft, die wir brauchen. Es klingt bereits nach einem absolut hektischen Spielspaß und in gewisser Weise eine Verbesserung gegenüber Eroberung. […]
lcaru_s „Kommt hier ein legendärer Modus????“
Die Fans zeigen sich also begeistert von dem neuen Format. Sie sehen, dass die Entwickler die guten Elemente des Eroberungsmodus mit einer neuen Idee gekoppelt haben, die überzeugt.
Battlefield 6 muss die geliebten Elemente des Shooters mit passenden Neuerungen versehen, um ein Erfolg zu werden. Dass der neue „Escalation“-Spielmodus bereits jetzt so gut ankommt, ist eine positive Nachricht für die Entwickler. Eine vergangene Änderung kam bei den Spielern hingegen nicht gut an und wird in BF6 wieder rückgängig gemacht: DICE ändert, wie viele Spieler pro Match in Battlefield 6 mitmachen dürfen, geht zurück zur „guten alten Zeit.“
Mein MMO-Redakteurin Jasmin Beverungen konnte bereits vor einigen Jahren Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 anspielen. Jetzt hatte sie erneut die Chance, in das düstere Action-Rollenspiel einzutauchen, und ist begeistert, was für einen grandiosen Wandel das Spiel hingelegt hat.
Die Entwicklung von Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 verfolge ich schon seit einigen Jahren. Der Titel wurde seit März 2020 immer mal wieder verschoben und dafür gibt es mehrere Gründe:
Im Februar 2021 wurde dem Entwicklerteam von Hardsuit Labs das Projekt von Publisher Paradox Interactive entzogen und an The Chinese Room weitergegeben.
Bereits vor dem Wechsel des Entwicklers kam es zu Entlassungen beim leitenden Autor und dem Kreativdirektor. Später folgte die Senior-Narrative-Designerin.
Die Entlassungen führten zu einer kreativen Neuausrichtung, unter anderem mit neuem Hauptcharakter.
Schon vor einigen Jahren konnte ich Vampire: Bloodlines 2 anspielen und die Kritik von Kollegen nachvollziehen. Das Kampfsystem fühlte sich nicht so geschmeidig an und die Story interessierte mich überhaupt nicht.
Jetzt konnte ich rund eine Stunde in die aktuelle Version des Rollenspiels reinschauen. Ich verrate euch, wieso sich das Warten bis hierhin gelohnt hat und wieso der Titel für mich mein Highlight der gamescom 2025 war.
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Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 zeigt packendes Gameplay im Trailer
Grantiger Vampir mit ordentlich Durst
Die Demo zeigte den Anfang des Spiels. Ich erwachte im Körper von Phyre, dessen Geschlecht und Aussehen ich bestimmen durfte. Phyre hat für rund 100 Jahre geschlafen und muss mit der amerikanischen Großstadt, in der der Vampir erwacht, erst einmal klarkommen.
Dabei bemerkt Phyre, dass sich eine mysteriöse Stimme in seinem Kopf befindet. Es gilt, die Identität der Stimme herauszufinden. Dabei begeben wir uns durch mehrere Gebäude und die Häuserschluchten der Großstadt, die eine wirklich beeindruckende Atmosphäre aufweist.
In den Gebäuden ist das Licht düster und überall finden sich zerstörte Wände oder Graffiti. Hier musste ich mich durch Gänge quetschen, vor Gegnern verstecken und Ausgänge ausfindig machen. Innerhalb der Gebäude wirkte die Stimmung bedrohlich auf mich, da ich das Gefühl hatte, hinter jeder Ecke könnte eine Gefahr lauern. Das Licht- und Schattenspiel trug sein Übriges dazu bei, denn es gab nur vereinzelte Lichtquellen.
Beim Durchschreiten der Stadt dagegen waren viele Menschen auf den Straßen anwesend, sodass für mich der Eindruck erweckt wurde, ich würde in einer wirklich belebten Stadt wohnen. Hier fühlte ich mich wohl, selbst als Vampir unter Menschen. Die Atmosphäre ist zwar nicht so bedrohlich wie in Teil 1, dafür aber lebendiger.
Euer Spielcharakter kann mit vielen Details angepasst werden.
Diesen Stimmungswechsel empfand ich beim Zocken als angenehm, denn so hatte ich nicht nur stundenlang konzentriertes und angespanntes Gameplay, sondern auch etwas ruhigere Momente.
Phyre selbst und die Stimme im Kopf sorgen zudem für einen Kontrast aus ruppiger Vampir-Art und humorvollen Einlagen, was mir besonders gut gefallen hat. So geht es nicht nur um Tod, Verderben und Blut, sondern auch um die Lebenden.
Dabei verliert das Spiel nie aus den Augen, dass ich immer noch ein Vampir bin, der unter Menschen lebt. So gibt es eine Maske am oberen Bildschirmrand, die ähnlich wie das Sternsystem aus GTA funktioniert:
Ist die Maske grün, verdächtigt mich keiner der Menschen als Vampir.
Setze ich Vampir-Fähigkeiten wie Blutsaugen oder Schweben ein, färbt sich die Maske gelb und bekommt Risse. Jetzt sollte ich vorsichtig agieren.
Übertreibe ich es, färbt sich die Maske rot, bricht und die Polizei verfolgt mich.
So fühlt man sich zwar als Teil der lebendigen Welt, aber immer noch als übernatürliches Wesen, das sich unter den Menschen verstecken muss. Und diese Situation hat mich so beeindruckt, dass sich Vampire Bloodlines 2 für mich zum Highlight gemausert hat. Doch dafür gibt es noch einen weiteren Grund.
Bloodlines 2 hat sein Kampfsystem ordentlich überarbeitet
Das Kampfsystem von Bloodlines 2 hat sich im Vergleich zu früher deutlich gebessert. Ich hatte nicht mehr das Gefühl, dass die Steuerung hakelig ist und sich manche Aktionen nur schwer ausführen lassen. Phyre tat das, was ich ihm sage, und setzte unterschiedliche Kampffähigkeiten ein, wozu auch das Aussaugen der Gegner zählt.
Je nach Clan setzt man zudem andere aktive Fähigkeiten ein und bekommt unterschiedliche passive Skills. In der Demo entschied ich mich für den Tremere-Clan, da er viel mit Blutzaubern und Gedankenkontrolle spielt. So stelle ich mir einen waschechten Vampir vor.
Die Fähigkeiten fügen sich passend in den Kampf ein und auch die normalen Angriffe gehen gut von der Hand. Ich hatte großen Spaß, mich durch Gegner zu schnetzeln und ihnen ihr Blut auszusaugen, um dadurch wiederum stärkere Angriffe auszulösen.
Wer allerdings einen schwachen Magen hat, der sollte das Spiel mit Vorsicht genießen. Die Angriffe sind sehr … blutig. Neben den Hieben und Tritten, bei denen ab und an Blut spritzt, gibt es auch Angriffe, bei denen Gegner regelrecht auseinandergerissen werden und eine Blutfontäne den Himmel bedeckt.
Mir ist nicht bekannt, ob es eine Option gibt, mit der man die blutroten Effekte ausstellen kann, aber seid gewarnt, dass sich das Spiel bei der Brutalität nicht zurückhält.
Doch alles in allem: Die 5 zusätzlichen Jahre Entwicklungszeit haben dem Spiel gutgetan. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass der für 2025 angepeilte Release endlich eingehalten werden könnte.
Wenn man an die X-Men aus dem Marvel-Universum denkt, dann denken viele sofort an Wolverine, Professor X oder Cyclopse. Doch auch andere Mutanten verdienen Aufmerksamkeit. Das zeigt eine mächtige Göttin, die MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes überzeugt hat.
Um wen geht es? Wer nur die X-Men-Filme von 20th Century Fox gesehen hat, der kennt die Heldin Storm, die dort von Halle Berry gespielt wurde. Dort war sie nur eine Nebenfigur, und ich habe sie jahrelang unterschätzt. Viel cooler fand ich schon als Kind immer Wolverine, Magneto oder Cyclopse.
Storm war für mich immer ein unscheinbarer Nebencharakter. Sie hatte coole Kräfte, immerhin konnte sie das Wetter manipulieren, doch wirklich wahrgenommen habe ich sie nur in Kampfspielen wie Marvel vs. Capcom 2. Das lag aber hauptsächlich an ihren Moves.
Der neue Comic Storm – Im Sturm des Todes hat mich aber eines Besseren belehrt. Die Mutantin gehört jetzt zu meinen liebsten Marvel-Figuren, weil sie alles vereint, was ich an den X-Men liebe.
Storm – Im Sturm des Todes wurde uns von Panini als redaktionelles Rezensionsexemplar zugeschickt.
Auch in der Zeichentrickserie hat sie tolle Momente:
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X-Men ´97 – Trailer zur neuen Zeichentrickserie auf Disney+
Eine Göttin im Marvel-Universum
Was ist das für ein Comic? Am 12.08.2025 erschien der erste Band von Storm mit dem Untertitel Der Sturm des Todes bei Panini. Dabei werden die ersten 5 Hefte von Storm aus 2024 zusammengefasst, die von Murewa Ayodele geschrieben und von Lucas Werneck gezeichnet wurden. Panini hat uns ein redaktionelles Rezensionsexemplar des neuen Sammelbands zugeschickt.
Als ich gesehen habe, dass Storm einen Sammelband bekommt, war mein Interesse direkt geweckt. Ihre Folge in der Zeichentrickserie gefiel mir gut, aber ich konnte mir nicht vorstellen, wie eine Solo-Serie für die Heldin aussieht. Doch ich war auf jeder Seite gefesselt.
Worum geht es in dem Comic? Die Reihe zeigt Storms Rolle nach der langen Krakoa-Saga der X-Men. Krakoa war eine Insel nur für Mutanten, die aus ihnen eine Supermacht gemacht hat. Mittlerweile ist Storm ein Mitglied der Avengers und ein wichtiges Aushängeschild für Mutanten.
Nach der Rettung eines Kindes vor seinen eigenen Kräften stirbt Storm langsam. Um ihren Tod zu verhindern, trifft sie Mr. Voodoo, der sie zwar rettet, aber nur unter einer Bedingung. Sie muss sieben Tage aushalten, ohne ihre Kräfte einzusetzen.
Während sie bei ihren alten X-Men-Freunden wartet, erscheint ein neues Problem: Der mächtige Dr. Doom, der jetzt der Sorcerer Supreme (die Rolle von Dr. Strange) ist, will ein Treffen, um über die Zukunft der Mutanten zu sprechen. Doch Dr. Doom ist kein netter Diplomat.
Schon der erste Band zeigt: Storm hat alles, was eine gute Heldin und Mutantin braucht, und auch ihre göttliche Seite wird hervorgehoben.
Das Cover von Storm – Im Sturm des Todes
Die X-Men sind einfach die beste Gruppe von Marvel
Was macht die Geschichte so gut? Zum einen beginnt es direkt mit einem Dilemma, das die Mutanten-Probleme gut einfängt. Ein junger Mutant erweckt seine Kräfte, doch tötet damit viele Menschen. Storm steht vor der Frage, ob sie das veröffentlichen wird. Tut sie es nicht, wird die Schuld auf Unschuldige geschoben; tut sie es, stehen Mutanten wieder schlecht im Rampenlicht.
Das sieht man aus der Sicht einer Person, die bei den Avengers ist, also zu den großen Helden der Welt gehört. Die Mutanten im Marvel-Universum waren schon immer eine Analogie zur echten Welt, und das sieht man auch an einem späteren Beispiel: Storm rettet eine Schiffscrew, doch als sie verletzt auf dem Schiff liegt, wollen sie sie loswerden. Sie haben zu viel Angst, dass sie alles zerstört.
Man fühlt mit Storm mit und versteht aus dieser sehr persönlichen Ebene das Dilemma, in dem Storm steckt. Sie ist nicht nur eine Heldin, sie repräsentiert eine ganze Bevölkerungsgruppe. Hierbei sind die X-Men ein ziemlich guter Kontrast. Dort fühlt sich nicht nur Storm wohl. Beim Lesen fiel der Druck ab und es entsteht eine freundschaftliche Atmosphäre, die im Lesefluss eine nette Abwechslung ist.
Man sieht mehrfach, wie sie mit der Götterwelt interagiert, und das gibt ihr eine mystische Ebene, die perfekt zu ihren Fähigkeiten (Wettermanipulation) passt. Sie wird als Avatar einer Geisterwelt gezeigt, und dadurch hatte ich beim Lesen ein mystisches Element, das sonst in Superheldengeschichten fehlt.
Wie ist Storm – Im Sturm des Todes gezeichnet? Insgesamt wird Storm gut in Szene gesetzt, ihre göttliche Ebene wird hervorgehoben und sie wird elegant gezeichnet. In jedem ihrer Panels hat sie eine gewisse Präsenz und viele, vor allem die größeren Panels, sind dabei echt schön, auch wie mit Wettereffekten gearbeitet wird.
Manchmal hätte ich mir bei den mystischen Szenen etwas mehr Mut zur Surrealität gewünscht, aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau. Auch die Kampfszenen sind spannend inszeniert, insbesondere durch die Hintergründe und Wettereffekte.
Der Comic endet mit einem schönen Finale, auch wenn ein größerer Story-Plot mich skeptisch werden lässt, dass man, comictypisch, etwas zu Großes erzählen möchte. Für X-Men-Fans und Leute, die eine starke Darstellung einer Marvel-Göttin sehen wollen, ist der erste Sammelband von Storm aber eine ziemlich gute Geschichte.
Wie kann ich Storm aus 2024 lesen? Der neue Band von Panini (Im Sturm des Todes) ist wohl der beste Einstieg. Es hilft zwar, Informationen zur Krakoa-Saga zu haben, durch den Fokus auf Storm ist das aber für die Geschichte nicht essenziell. Falls ihr danach weiterlesen, aber nicht auf einen neuen Sammelband warten wollt, gibt es auf Englisch auch die Einzelhefte. Die gibt es für Kindle digital oder man importiert sie aus dem Ausland. Eine weitere Comicempfehlung findet ihr hier: Ein Schurke schaffte es, Superman zu erledigen, ohne ihn zu berühren – Doch ausgerechnet das ist eine seiner besten Geschichten
Stellaris gehört schon seit vielen Jahren zu den beliebtesten Globalstrategiespielenauf Steam. Jetzt hat es sich ein beliebter YouTuber zur Aufgabe gemacht, das gesamte Universum durch die eigene Spielweise zum Stillstand zu bringen – mit Erfolg!
Um welchen YouTuber geht es und was ist sein Plan? „The Spiffing Brit“ ist ein YouTuber, der auf seinem Kanal bereits über 720 Videos veröffentlicht hat und so mehr als 4,3 Millionen Abonnenten anlocken konnte. In seinen Videos geht’s dabei meist darum, bekannte Spiele durch Exploits oder Glitches auszuhebeln.
Genau das hat der Brite im Kleinen auch schon mehrfach in Stellaris gemacht. Sein jüngstes Projekt sollte auf all diesen Erfahrungen aufbauen und sein „Opus magnum“ werden. Wie? Nun, indem er trotz aller Updates und Fixes der letzten Jahre die vorhandenen Spielmechaniken so ausnutzt, dass das System von Stellaris letztlich zum Stillstand kommt – und das auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad des Spiels.
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Stellaris zeigt das große Versionsupdate anlässlich des neunten Geburtstags im Trailer
Roboter statt Elfen? Roboter-Elfen!
Wie hat der YouTuber sein Ziel erreicht? Eine Säule seiner Strategie setzt auf die „Robotic Workers“, die den Spieler sofort mit dem Gebäude „Robot Assembly Plants“ versorgen. Auf die Art ersetzt man quasi die nach und nach sterbende Bevölkerung durch arbeitende Roboter, die keine Angst vor dem Tod haben müssen.
Ein schöner Nebeneffekt durch die neue Art, wie das Spiel die Bevölkerung seit einem der jüngeren Updates skaliert: Das Gebäude „Identity Repository“ beheimatet schnell tausende Identitäten, die wiederum bei den Arbeitskräften für einen enormen Anstieg der Job-Effizienz sorgen (plus 3.658 Prozent).
Dadurch erhält die gesamte Wirtschaft, aber auch Bereiche wie die Wissenschaft einen enormen Boost. Ein Beispiel: Technologien, die zu diesem Zeitpunkt eigentlich 18 Monate andauern sollten, sind in gerade einmal 2 Monaten fertig.
Die hohe Zahl an Arbeitskräften sorgt zwar auch für einen enormen Anstieg des Mineralverbrauchs, doch verbessert der Bonus für die Job-Effizienz die Leistung der sogenannten Roboticists. Anders formuliert: Die Produktion neuer Roboter läuft wie geschmiert. Auch die Beschaffung bestimmter Rohstoffe könnte so früh in einer Partie nicht besser sein.
Bereits nach 2,5 Jahren kann „The Spiffing Brit“ zwei Traditionen (Discovery und Mercantile) mit all ihren Verbesserungen vervollständigen. So kann er schon in Jahr 3 die Tradition Synthetics angehen, durch die man das Gründungsvolk in eine mechanische Spezies verwandelt und für die mechanische Bevölkerung diverse Boni erhält. Im vierten Jahr ist auch dieses Ziel erreicht.
Ab jetzt hat „The Spiffing Brit“ Zugriff auf mechanische Elfen-Arbeiter, die er durch die enorme Job-Effizienz (die mittlerweile über einen Bonus von 5.126 Prozent verfügt) in Massen produzieren kann. Schön: Die neuen Roboter lassen sich durch Mods weiter verbessern.
Das vollständige Video könnt ihr euch auf YouTube oder im Folgenden geben:
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Was haben die Entwickler auch nicht bedacht? Einige der Events, die im Laufe einer Runde auftauchen können, skalieren jetzt ebenfalls wild, weil die zugehörige Belohnung auf beispielsweise die Wissenschaftspunkte basiert, die man pro Monat einnimmt. Da kann man sich plötzlich über 16.000 zusätzliche Science-Punkte freuen – das ist quasi eine neue Forschung für lau.
Bereits nach 5 Jahren erreicht die Partie einen Zustand, wo die Wirtschaft von „The Spiffing Brit“ so viel von allem produziert, dass sich gar nicht alles einlagern und verbrauchen lässt.
Noch mehr aus dem Ruder läuft das Projekt, als der YouTuber Zugriff auf die „Faculty of Archaeostudies“ erhält. Die versorgt Spieler mit Biologen und geringen Artefakten, wobei die Zahl der Artefakte von der Zahl der Biologen abhängt. In diesem Fall bedeutete das von Anfang an eine Versorgung mit 3.000 geringen Artefakten pro Monat.
Kleiner Zeitsprung: Im Jahr 12 besteht die Hauptstadt der Roboter-Zivilisation bereits aus einer Bevölkerung von 41.000 Arbeitern, die pro Monat 34.000 Forschungspunkte generieren und quasi unendlichen Zugriff auf alle notwendigen Rohstoffe haben. Da kann selbst die cheatende KI auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad nicht mithalten.
Wie kommt es zum Ende von Stellaris? Die Eskalationsspirale dreht sich ab jetzt immer weiter, da nicht nur die Bevölkerung und damit die Job-Effizienz immer weiter steigen, sondern auch immer mehr Gebäude, Technologien und Verbesserungen dazukommen. Das sorgt dafür:
dass alle KI-Völker im militärischen Konflikt nicht den Hauch einer Chance haben
dass „The Spiffing Brit“ bei den Abstimmungen innerhalb der Galactic Community alle anderen Völker aufgrund seiner diplomatischen Stärke einfach überstimmen kann
die Zivilisation von „The Spiffing Brit“ mit steigendem Abstand auf Platz 1 der Rangliste steht
Im nächsten Schritt aktivierte der Spieler den „Galactic Nemesis“-Perk, durch den man Punkte für böse Taten erhält, über die man wiederum immer neue Krisen-Stufen freischalten kann. Zu diesem Zeitpunkt hat das eigentliche Endgame von Stellaris eigentlich noch gar nicht angefangen.
Diesen Weg verfolgte der YouTuber fortan, um eine riesige Flotte aufzubauen, andere Zivilisationen zu unterwerfen, Sonnen zu vernichten und zu guter Letzt die „Aetherophasic Engine“ fertigzustellen, die sämtliche Sterne in der Galaxy sowie das gesamte Leben mit einer Detonation zerstören kann.
Genau das macht „The Spiffing Brit“ dann auch, um die Partie mit einem Score von 3.008.440 zu gewinnen. Sein Kommentar unter dem Video: „Dieser Aufnahmeprozess hat 1 Jahr der Lebensdauer meiner CPU gekostet. Ich hoffe, es hat sich gelohnt.“
Wie reagiert die Community auf das Projekt? Mit mehr als 24.200 Daumen hoch und mehr als 915 Kommentaren.
jacler04 zieht unter dem Video auf YouTube einen passenden Vergleich: „Spiff spielt in Stellaris einfach so nebenbei als die Necrons aus Warhammer 40K.“
creativehorse7907 kommentiert unter dem Video: „Nur im Tod endet dein Dienst … außer, wenn Spiff einen Weg gefunden hat, im Grunde eine Form von Nekromantie in Stellaris zu implementieren und es dann kaputtzumachen.“
Beachtet dabei, dass „The Spiffing Brit“ Stellaris für das Video in der Version 4.0.4 gespielt hat. In der aktuellsten Version soll einiges gefixt worden sein.