TESO: Meine ersten Schritte in Cyrodiil (PvP)

Cyrodiil, so nennt sich das PvP Gebiet in The Elder Scrolls Online, wo sich die von Spielern geführten Allianzen (Ebenherz-Pakt, Dolchsturz-Bündnis und Aldmeri-Dominion), um die Vorherrschaft auf Tamriel streiten. Es geht um Macht, wertvolle Belohnungen und die heiß begehrte Kaiserkrone.

In diesem Gameplay Video zeige ich Euch meine ersten Erfahrungen auf dieser Karte, die wirklich vom gigantischen Ausmaße ist! Euch erwarten zusammengefasst atmosphärische Eindrücke, hitzige Scharmützel und eindrucksvolle Massenschlachten – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Zwischen Ebbe und Flut

Das Tempo, das hier gegangen wird, ist schon anders, als in Arenen oder Battlegrounds beispielsweise. Schlachten müssen vorbereitet oder Gegner gesucht werden, doch wenn es dann zum Kampf kommt, der nebenbei bemerkt ganz schön lange dauern kann, beginnt das große Kribbeln.

Schaffen wir es, diese unglaublich gut geschützte Burg einzunehmen? Gelingt es uns in einer kleinen Gruppe, sagen wir von 5 Mann, gegen die 7 befeindeten Spieler zu überleben und das Lagerhaus einzunehmen? Solchen Fragen werdet ihr Euch auch stellen müssen, aber zwischendurch gibt es eben auch Leerlaufphasen, womit wohl nich jeder zurechtkommen wird.

Erstes Zwischenfazit: Anfangs fühlte ich mich etwas alleine gelassen, so wie Tom Hanks in Cast Away, aber nach einiger Zeit habe ich Gefallen an dem System gefunden. Denn als ich mich größeren Spielergruppen anschloss, packte auch mich das PvP in TESO. Man darf nicht immer erwarten, dass wenn man einer Kampagne beitritt, es unmittelbar zu intensiven Spieler gegen Spieler Begegnungen kommt.

P.S. An einigen Stellen hakt die Aufnahme leider ein bisschen (passiert beim nächsten Mal nicht mehr!) und es ist natürlich kein Livestream, wie ich in der ersten Szene behaupte (die Dame hat mich abgelenkt :P).

MMO Magazine #02: Storytelling

Geschichten kann man auf viele verschiedene Arten erzählen: mit Bildern, mit Worten, mit Tönen oder durch Interaktion. Videospiele haben den Vorteil, dass sie alle Bereiche abdecken können. Was nun aber nicht heißen soll, dass sie es auch immer tun sollten. Es ist wichtig, sich vorher zu überlegen, was für eine Art von Geschichte man erzählen möchte und welche Werkzeuge dafür am sinnvollsten sind.

Im „MMO Magazine” erläutert Darion verschiedene Dinge aus der Welt des Gamings, insbesondere in Bezug auf Massive Multiplayer Online Spiele (MMOs). Zu seinem YouTube Channel geht es hier.

http://youtu.be/hTh9hlXvqrk

Rift: Die neuen Seelen für den Magier und Schurken in Patch 2.7 wurden enthüllt

Bereits in der vergangenen Woche berichteten wir euch über heilende Krieger und unterstützende Orakel. Nun wurden am Wochenende die letzten beiden Seelen für Rift vorgestellt, welche mit Patch 2.7 ihren Weg ins Spiel finden.

Endlich können sich die Schurken auf Heilung spezialisieren. Bislang war es ihnen ja nur vergönnt, als Unterstützer tätig zu werden, doch nun könnt ihr mit Pfeil und Bogen bewaffnet eure Gruppen heilen. Etwas seltsam mutet die Vorstellung ja an, Verbündeten in den Rücken zu schießen, um ihre Wunden zu heilen – aber warum nicht? Lasst die Pfeilspitzen alchemistischer Hoffnung durch die Luft sausen und bewahrt eure Freunde vor dem sicheren Tod.

Wenn wir die Einführungsgeschichte richtig interpretiert haben, wird es über einen Pfeilregen möglich sein, auch ordentlich Schaden an Feinde auszuteilen. Wahrscheinlich werden in dem Fall die Pfeilspitzen mit giftigen Kräutern bestückt.

rift_schlichter

Falls ihr lieber in der ersten Reihe steht, um eure Mitstreiter zu beschützen, wird der neue Schlichter genau das Richtige für euch sein. Sicher funkeln nun die Augen einiger Magier unter euch schon vergnügt, denn: Der Magier kann nun dank Wind, Blitz und Eis tanken!

Natürlich wird es nicht notwendig sein, dem Magier eine Panzerrüstung anzulegen, denn mächtige Unverwundbarkeitszauber schützen ihn vor vernichtenden Angriffen von Feinden. Während das mächtige Eisschild euer Leben schützt, könnt ihr mit künftig mit den Kräften des Wassers und der Luft eure Feinde verspotten und sie davon abhalten, eure Freunde anzugreifen.

Katja: Leider werden wir wahrscheinlich noch etwas warten müssen, um die neuen Seelen auf dem Live-Server testen zu können – eventuell sogar bis zum Frühsommer. 🙁 Aber bis dahin warten spannende Events wie die “Mech-Woche 2.0″ auf euch. Stürzt euch noch bis zum 20. März in das Globale Ereignis, um das schicke mechanische Reittier und epische Beute abzustauben.

WildStar: World of Warcraft 2.0

WildStar, das quietschige Science-Fiction-MMORPG aus dem Hause Carbine, überzeugt mit Hardcore-Gameplay und ausgeklügelter Spielmechanik. Der Release steht am 3. Juni an. Wir haben die Closed Beta für Euch gespielt und dürfen nun darüber berichten.

Was auf den ersten Blick wie eine knallbunte Wundertüte erscheint, ist für unseren Tester Schuhmann ein Geniestreich, der nur ein Ziel hat: Ehemalige World of Warcraft Spieler zu begeistern.

Außen süß, innen mit Biss

WildStar ist irgendwie anders und überhaupt nicht so, wie es auf den ersten Blick erscheint.

In den Trailern wird das Spiel als eine skurrile Science-Fiction-Geschichte verkauft, irgendwo zwischen Futuruma und Borderlands mit einer zeitlosen Comic-Ästhetik, die an das wilde Geballere von Team Fortress 2 erinnert.
Aber nach ein paar Stunden war mir klar: Das ist nicht Angry Birds oder irgendein poppiger Drei-Euro-Japano-Titel, sondern WildStar ist mit Sinn und Verstand von Profis gemacht worden. Die freakige Darstellung und der Comedy-Stil dienen, wie jeder andere Teil des Spiels, einem Ziel:

Man will in WildStar genau den Weg einschlagen, den World of Warcraft verlassen hat.

WildStar Hoverboard

Es ist so eine Art Bizarro-Experiment: Was wäre, wenn Blizzard die blaue statt der roten Pille genommen hätte? Was wäre passiert, wenn es tiefer in die Matrix gestiegen wäre, wenn es heute noch 40-Mann-Raids gäbe? Wenn man sich für ein Action-Gameplay entschieden hätte und dafür, die Spieler zu fordern?

Und was wäre, wenn man heute alle starken Teile von bekannten MMORPGs nehmen und die Schwächen – so gut es eben geht – beseitigen würde: Was käme dann für ein Spiel heraus?

Keine Ahnung. Aber ich denke: Es sähe verdammt nach WildStar aus.

Zielgruppe sind EX-MMORPGler

Die Zielgruppe des Titels sind nicht Neulinge oder Fans von Einzelspieler-Titeln, die es jetzt mal mit diesem MMORPG-Ding probieren wollen, von denen die Kids auf der Straße alle reden. WildStar will MMORPG-Veteranen. Vorzugsweise Ex-WoWler, von denen gibt es ja auch die meisten.

Aber WildStar nimmt auch gerne Everquester oder Ex-Spieler von Warhammer Online. Die Leute, die von The Elder Scrolls Online enttäuscht sind, können auch vorbei kommen. Star Wars Spieler sind ohnehin willkommen.

Hype, Hyper, Hyper-Hyper – WildStar!

WildStar ist ein bisschen wie Skynet, dieses Computer-Monster aus Terminator. Das hat ja irgendwann auch aufgehört, Killermaschinen loszuschicken, die so aussehen wie Schwarzenegger, weil es rausgefunden hat, dass eine richtig heiße Zwanzigjährige, die unter der sonnengebräunten Haut eine Killermaschine ist, viel besser funktioniert.

Was sich als poppiges Spielchen tarnt, ist ein MMORPG-Titan. Ein durchkalkuliertes Monster und ein Geniestreich.

Ich habe jetzt irgendwo gelesen: Man soll den Hype nicht so schüren, WildStar koche auch nur mit Wasser und auch hier gäbe es ja Quests, die bisschen langweilig sind und so. Dazu möchte ich an dieser Stelle sagen: HA! Ihr Ahnungslosen!

WildStar ist durchkalkuliert: Das Kampfsystem

Im Kampfsystem unterscheidet sich WildStar am gravierendsten von World of Warcraft. Denn WildStar verwendet kein klassischen Kampfsystem wie World of Warcraft, sondern ein Action-Kampfsystem mit sogenannten Telegraphen: Gegnerische Mobs kündigen ihre Angriffe mit einem roten Kreis oder Pfeil oder irgendeinem anderen geometrischen Muster an, das auf dem Boden erscheint. Diese geometrische Form füllt sich langsam auf und macht entweder währenddessen schon Schaden oder erst, wenn die Form voll ausgefüllt ist.

http://youtu.be/RbuZBSXVCho
WildStar Kampfsystem

Ebenfalls passend zum Thema:

Die Fähigkeitsmechaniken in WildStar

Das Kampfsystem kennt man aus The Secret World, Guild Wars 2 oder Tera. Aber WildStar hat das bis zum Ende durchdacht und findet immer neue Arten, es anzuwenden.

Eine weitere Besonderheit sind die verschiedenen Crowd-Control-Fähigkeiten. Bekommt man in einem anderen Spiel Dreck ins Auge, verringert sich die Trefferwahrscheinlichkeit um ein Drittel. In WildStar wird der Bildschirm schwarz. Und genau in dem Moment fangen die Mobs mit irgendwelchen besonders fiesen Kombinationen an. Als Spieler muss man ahnen, welcher Teil des Bodens gleich zu Lava wird.

Noch nie war der Rat „Nicht im Feuer stehen!“ so passend wie im Kampfsystem von WildStar.

Knackiger Schwierigkeitsgrad

Während bei World of Warcraft und anderen Titeln solche Kampfsequenzen nur für die schwersten Raidbosse reserviert sind, ist es bei WildStar ab einem gewissen Level ein Abenteuer, überhaupt vor die Tür zu gehen. Quest-Mobs verfügen über ausgeklügelte Kombinationen von Fähigkeiten. In Instanzen und Abenteuer drehen die Mobs dann richtig auf.

Das Spiel ist hart getunt, der Endboss der ersten 5er-Instanz hat ungefähr die Schwierigkeitsgrad eines mittleren Raidbosses in World of Warcraft!

Apropos Raids.

WildStar startet mit Endcontent!

Man merkt WildStar an, auf welche Zielgruppe sie scharf sind: Es sind ehemalige Stamm-WoW-Spieler, die von den Entscheidungen Blizzards enttäuscht sind, das Spiel immer zugänglicher für Gelegenheitsspieler zu machen.

Daher wird es in WildStar wieder 40-Mann-Raids geben. Und 20-Mann-Raids zum Warmwerden.

Carbine hat dabei eine einleuchtende Philosophie: Wer in einem MMORPG raidet, ist ohnehin ein „Hardcore“-Spieler. Für Gelegenheitsspieler gibt es andere Bereiche im Spiel, wie das Craften, die Einrichtung des Hauses oder einfach die verschiedenen Erfolge in der Welt. Aber das Raiden soll nicht aufgeweicht werden, wie es in World of Warcraft die letzten Jahre geschehen ist.

WildStar Raid

Die 20er-Raids werden in den Gen-Archiven stattfinden. Der Schwierigkeitsgrad soll knackig sein und die Items funkelnd. Aus dem 20er geht es dann direkt in einen 40er-Raid hinein.

Im 40er-Raid wird ein Eldan-Computer Amok laufen und immer schwierigere digitale Monster beschwören, bis der Großrechner endlich von seinem Virus befreit ist (*hust* Skynet, ich sag es doch! *hust*). In dem 40er-Raid Datascape werden 6 Bosse, 16 Mini-Bosse und 2 Raum-Events auf die Spieler warten.

Man verfolgt auch hier eine Design-Idee Blizzards: Schon die vermeintlichen Trashmobs sollen Fähigkeiten vorweg nehmen, die später auch die Bosse einsetzen. Carbine möchte jeden einzelnen Pull als Herausforderung gestalten, die eine spezielle Taktik erfordert.

Auch hier sieht man die Cleverness von Carbine: Während es bei World of Warcraft nicht möglich ist und nie möglich war, aus zwei oder drei 10er Raids einen funktionierenden 25er Raid zu formen, weil zu viele Tanks übrig bleiben und Damage-Dealer fehlen, soll das in WildStar genau aufgehen. Zwei 20er-Raids können gemeinsam den 40er bewerkstelligen. Der ist auch schon im Spiel.

Wandelbarer Content … so wie in Cube

Raids in Spielen leiden bisher vor allem darunter, dass sie mit der Zeit langweilig werden. WildStar will dagegen angehen, indem sie den Raid wandelbar gestalten. In jeder Woche wird es eine andere Kombination von Bossen geben, andere Muster und andere Möglichkeiten. Die Kombination der einzelnen Räume soll sich mit jeder Umdrehung etwas verändern, so ähnlich wie Skynet …, Verzeihung, so wie der Todeswürfel in den Cube-Filmen.

WildStar Raid

Hier zeigt sich die Natur von WildStar: Mit der Entscheidung zu 20er- und 40er-Raids spricht man eindeutig ein Publikum an, das vor Jahren World of Warcraft gespielt hat und sich nach diesen Zeiten zurücksehnt. Aber es würde nichts bringen, einfach ein Encounter wie Ragnaros vor 10 Jahren zu designen oder die Vier Reiter aus Naxxramas wieder zum Leben zu erwecken, auch wenn Blizzard diese Strategie des aufgewärmten Contents bevorzugt.

MMORPGs sind viel weiter als damals. Also sorgt WildStar mit den veränderbaren Raids wieder für ein neues Spielerlebnis. Durch den aktiven Kampfstil mit dem Telegraphen-System ist ohnehin dafür gesorgt, dass ein anderes Spielgefühl aufkommt.

Klassen und Rassen und so

Viele Spieler schreckt ein Science-Fiction-Szenario schon deshalb ab, weil sie zu viel Fernkampf befürchten und nicht genug Action, die Zehe an Zehe stattfindet. Für die sei hier gleich Entwarnung gegeben:

Zwar spielt WildStar in einem Science-Fiction-Universum, es fühlt sich aber nach Fantasy an.

Auch bei den Klassen geht man keine wahnsinnigen Risiken ein. Es gibt einen Krieger, der auch wie ein Krieger funktioniert. Dann haben wir da einen Schurken mit Wolverine-Krallen. Statt einem Bogenschützer mit einem Wolf als Begleiter gibt es eben einen Techniker mit einer Drone … aber das Spiel fühlt sich in den Klassen und in den Kombinationen der Fähigkeiten schon sehr klassisch an.

Die einzelnen Rassen bieten nur optische Vorteile und decken ein Spektrum von knuffig, vierschrötig und verschlagen bis hin zu heldenhaft, zuckersüß und standhaft ab.

In den Skills und in den Ausrichtungen der Klassen gibt es allerdings feine Unterschiede im Vergleich zu starren Rollen wie in der Anfangszeit der MMORPGs.

Wildstar: Völker und Klassen

Hier bleibt WildStar dicht am etablierten Erfolgsrezept. Wenn was nicht kaputt ist, warum sollte man es auch reparieren?

WildStar pickt sich das Beste aus aktuellen Titeln heraus

WildStar ist ganz weit vorne, was Features angeht, die Spieler in anderen Spielen verzweifelt fordern. Und sie bringen das, was andere Spiele gut machen, voll ins eigene Game ein.

WildStar Warplot
Warplots sind für koordinierte PvP-Gruppen gedacht, die gemeinsam in die Schlacht ziehen wollen – in ihrer eigenen fliegenden Festung.

Fürs PvP wird es Battlegrounds und Arenen mit einem besonderen Twist geben. Nicht nur lahmes Capture the Flag, sondern ein Capture the Flag mit drei verschiedenen Flaggen. Außerdem borgt man sich von WoW das Konzept der Rated BG’s aus, treibt es aber auf die Spitze und lässt 40 Spieler gegen 40 andere in ihren eigenen Warplots, ihren fliegenden Festungen, antreten.

Ein relativ freies Skill-System, in dem die Klasse je nach Skillung unterschiedliche Rollen einnehmen können, sieht nach einer Weiterentwicklung von WoW aus. Von Guild Wars 2 inspiriert erscheint es hingegen, dass man aus zahlreichen Skills und Fähigkeiten nur recht wenige auf die Quickbar ziehen kann. Das Skillen des Charakters läuft in WildStar wieder auf schwierige Entscheidungen des Spielers hinaus.

Dann hat WildStar noch ein wahnsinnig gutes Housing-System wie in Herr der Ringe Online und ein cleveres Craft-System! Von EVE Online hat man die Möglichkeit übernommen für Spielzeit mit Ingame-Geld zu bezahlen. Halblegaler Online-Handel Adé!

Natürlich bedient man sich beim Genre-Primus World of Warcraft reichhaltig, was die Jagd nach Items angeht. Der Spieler hat immer eine Aufgabe vor Augen, es gibt immer etwas zu tun und zu verbessern in der Welt.

Aber man täte WildStar auch unrecht, wenn man ihm keine Kreativität zubilligt. Mit den Pfaden zum Beispiel geht das Spiel einen eigenen Weg. Jeder Spieler kann sich als Zweitberuf für einen von vier Pfaden entscheiden und so genau vermehrt die Art von Quest spielen, auf die er Lust hat.

Die angeblich an Twitter-Nachrichten erinnernden kurzen Quest-Texte folgen auch einem bestimmten Plan. Dadurch ist es möglich, rasch qualitativ hochwertigen Content nachzuliefern. Man ist nicht dazu gezwungen, auf nur schwer verfügbare Synchronsprecher zu warten.

Weitere empfehlenswerte Artikel zu WildStar:

Mein-mmo.de und WildStar

Wir werden in Zukunft sicher noch genauer auf einzelne Bereiche von WildStar eingehen, bereits in einigen Tagen wird Euch Cortyn umfassend vom Housing erzählen (bereits geschehen und hier zu sehen).

Ich bin für den Moment restlos begeistert von WildStar. Für mich ist das Spiel viel besser, als ich es erwartet habe. Und was mich besonders freut: Hinter jeder Design-Entscheidung blitzt ein wirklich cleverer Geist auf. Alles in WildStar hat Hand und Fuß. Es ist zeitgemäß, es ist clever und es macht absolut süchtig.

Es wird jetzt noch vier Möglichkeiten geben, an einer Closed Beta an den Wochenenden teilzunehmen. Und wahrscheinlich wird es auf eine offene Beta kurz vor Launch hinauslaufen. Oder ihr greift einfach jetzt schon zu und sichert euch das Game in der Vorbestellung.

Ich werd’s auf jeden Fall machen. Mich hat Carbine in der Closed Beta schon bekehrt. Nicht weil ich die Ohren der Aurins süß finde oder mich in den augenzwinkernden Humor des Spiels verliebt habe, sondern weil mich die Design-Entscheidungen hinter dem Spiel und das Gameplay wirklich überzeugt haben.

WildStar ist ein Spiel für MMORPG-Veteranen, es ist ein Spiel für mich.

http://youtu.be/ukb7oOCkhJw
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Wenn Du WildStar vorbestellt, erhältst Du diverse Zusatzinhalte zum Launch, wie zum Beispiel eine exklusive Unterkunft, und die Möglichkeit, an den 4 kommenden Beta-Wochenenden teilzunehmen.

Final Fantasy XIV: A Realm Reborn – „Durch den Mahlstrom“

Vor ein paar Wochen haben wir bereits über den erfolgreichen Werdegang von Final Fantasy: XIV A Realm Reborn gesprochen. Ein Abschnitt galt auch den ausgesprochen umfangreichen Updates, die das Abonnement unserer Meinung nach bisher auf jeden Fall rechtfertigen können. Kann der japanische Entwickler SquareEnix dieses Pensum aber weiterhin halten?

Am 27.03.2014 erscheint unter dem Titel „Durch den Mahlstrom“  die nächste, größere Inhaltserweiterung für das Final Fantasy MMORPG. Das Video dient hierbei als kleine Kostprobe auf das, was uns mit der Version 2.2. erwartet. Ungefähr 4 Monate nach der letzten Spielverbesserung ähnlichen Ausmaßes, wird hier erneut ein ordentliches Paket an den Mann gebracht, das die aktiven Spieler in Freudentaumel versetzten dürfte.

Mit 2.2 gibt es bald wieder viel zu tun in Eorzea!

  • Im Hauptszenario benötigt das wieder erwachte Eorzea Beistand im Kampf gegen die drohenden Schatten, denn die Ziele der diabolischen Ascians, die sogenannten Stifter von Chaos und Finsternis, sind einmal mehr düsterer Natur. Darüber hinaus gilt es unter anderem zu klären, mit welchen Geheimnissen die Kraft des Transzendierens umhüllt ist!
  • Im neuen Nebenauftrag „Hildibrand kehrt zurück“ kommen die Krimi- und Tatort-Fans unter uns voll auf Ihre Kosten. Schafft Ihr es Hildibrand bei seinen Ermittlungen ausreichend zu unterstützen und einen Dieb heimzusuchen?
Leviathan Final Fantasy XIV
Hörige Diener der tiefblauen See, die Sahagin, haben es geschafft, dieses furchteinflößende Monster zu beschwören!
  • In der tiefblauen See erwartet Euch ein neu beschworener Primae: Ist die Bestie Leviathan nur feuchtes Kanonenfutter oder doch eine ernst zunehmende Herausforderung? Für die Beute lohnt sich der Ausflug allemal!
  • Was haben „Das Historische Amdapor“, „Halatali (schwer)“ und „Brüllvolx’ Langrast (schwer)“ gemeinsam? Es sind alles Dungeons, die Ihr nun mit einer Gruppe von 4 Spielern betreten und hoffentlich auch meistern könnt.
  • Für Charaktere der Stufe 50 geht es mit der Erkundung der „Verschlungenen Schatten von Bahamut“ in die nächste Runde. Dieser Expeditionstrupp hält schwierige Aufgaben für 8 Spieler bereit.
  • Die wilden Stämme haben mal wieder mit Problemen zu kämpfen, was Euch allerdings nicht unbedingt stören sollte, sondern in Gegenteil: Mit dem neuen Schwung an täglichen Aufträgen winken lukrative Belohnungen.
  • Mit dem Projektionsprisma seid Ihr nun endlich in der Lage, das Aussehen Eurer Ausrüstung zu ändern, ohne dabei auf die hart verdienten Eigenschaften des vorigen Gegenstanden verzichten zu müssen!
  • Macht Euch zudem auf die Suche nach den Meisterwerken des legendären Waffenschmieds Gerolt. Das und noch vieles mehr, erhält sehr bald mit diesem Update Einzug ins Spiel.

Sind ja schon eine Menge Neurungen, oder?

Es sieht also ganz stark danach aus, dass man das Pensum immer noch halten kann. Ob es reicht, die Spieler bei Laune zu halten? Wir werden sehen! Detaillierte Informationen zu den neuen Inhalten gibt es im Übrigen hier, auf der offiziellen Seite zu Final Fantasy XIV: A Realm Reborn.

Wie gefällt Euch das Video oder generell FF: XIV ARR? Supergeil oder doch eher fad? Oder seid Ihr enttäuscht, dass etwas Bestimmtes nicht im Patch enthalten ist?

The Elder Scrolls Online: Overflow-Server und Kargstein angekündigt

Overflow-Server, die neue Zone Kargstein, eine Kollisionsabfrage im Kampfsystem und ein veränderter Start ins Heldenleben: Der letzte Feinschliff an dem heiß ersehnten Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online geht kurz vor Release voran.

Wie Chef-Entwickler Matt Frior mitteilte, hat man aus der Beta wertvolle Lehren gezogen und möchte den Spielern einen reibungslosen Start ins Spiel ermöglichen.

Frior verspricht Overflow-Server, um einen Ansturm zum Release abzufangen. Außerdem kündigt er weiteren Endgame-Content an, der die Spieler bei Laune halten wird, wenn sie das Höchstlevel erreicht haben. The Elder Scrolls Online wurde zudem so angepasst, dass die Einstiegslevel spannend und frisch ausfallen.

5 Millionen Anmeldungen für die Beta

Chef-Entwickler Matt Frior begann seinen Brief an die Fans mit dem Dank an die über 5 Millionen Interessierten an der The Elder Scrolls Online Beta. So ein Interesse motiviere das Team zu Höchstleistungen. Der große Andrang habe es ermöglicht, die Server auf Herz und Nieren in Stress-Tests zu prüfen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass The Elder Scrolls Online jedem Ansturm Stand halten kann.

Gleichzeitig nutze man das Feedback der Tester in der geschlossenen Beta, um Änderungen am Endgame vorzunehmen, indem man an entscheidenden Stellschrauben dreht. Damit will Zenimax sicherstellen, dass The Elder Scrolls Online nicht nur bis Level 50 attraktiv bleibt und Spaß macht, sondern auch darüber hinaus.

Frior und dem Team gefällt es vor allem, dass so viele Nutzer von den Nuancen der Char-Erstellung Gebrauch machen. 98% der von Spielern erstellten Charaktere seien einzigartig. Auch die Krönung des ersten Imperators bereits in der Beta hat das Team gefreut.

Die ersten Stunden jedes Spielers sollen aufregend sein

TESO Panorama 1

Dass Frior und die anderen Mitarbeiter von Zenimax auf das Feedback der Tester gehört haben, beweist Frior in den nächsten Sätzen.

Eine oft gehörte Kritik an The Elder Scrolls Online war es, dass die ersten Stunden im Spiel etwas zäh ausgefallen seien und sich nicht genug nach „Open World“ anfühlten. Dem ist Zenimax sofort nachgegangen und hat die ersten Schritte jedes Spielers in Tamriel überarbeitet.

Neue Helden werden sich nach einem kurzen Einstieg sofort in der Hauptstadt ihrer Allianz wiederfinden und dort mitten im Abenteuer stecken, mit einigen Wegen zur Auswahl.

Overflow statt Warteschlange

Außerdem rechnet The Elder Scrolls Online wohl mit einem gewaltigen Ansturm für die Eröffnungszeit. Damit es hier nicht zu Server-Problemen kommt, die vielen anderen Online-Spielen den Start verhagelt haben, wird es bei The Elder Scrolls Online Overflow-Server, also Überlauf-Server, geben. Damit hat schon Guild Wars 2 gute Erfahrungen gemacht.

Anstatt Spieler in eine Warteschlange zu stecken, können sie in einer anderen Tasche des Spiels ganz normal spielen und werden zu einem späteren Zeitpunkt auf den Hauptserver zurückgelenkt.

Änderungen im Kampfsystem und Arbeiten am Endgame

Ein weiterer Kritikpunkt der Beta-Tester war das Kampfsystem, dass sich nicht organisch genug und zu oft nach Luftkampf angefühlt habe. Eine Kollisionsabfrage soll diese Beschwerden beheben.

Außerdem weiß Matt Frior um die Gefahr, dass Spieler mit dem Höchstlevel gegen eine unsichtbare Mauer laufen und im Spiel nichts mehr zu tun haben. Auch dagegen kennt man ein Rezept: Bereits jetzt arbeitet das Team an zusätzlichem Endgame-Content. Wiederholbare Abenteuer wird es in der Endgame-Zone Kargstein geben, die bereits kurz nach Release den Spielern vorgestellt werden soll.

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[intense_testimony_text]Mein-mmo.de meint: Es zeigt sich, dass die Entwickler offenbar aus Problemen früherer Releases gelernt haben. Die Maßnahmen, die Frior vorstellt, haben alle Hand und Fuß, und sollten auch jenen einen Grund geben, sich The Elder Scrolls Online anzuschauen, die von einer frühen Beta enttäuscht waren.[/intense_testimony_text]
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http://youtu.be/izvq9868fi4
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World of Tanks: Möge das Glück der Iren mit euch Panzerfahrern sein!

Rund um den 17. März finden jedes Jahr Events zum Thema St. Patrick’s Day statt. Kleine Gartenzwerge in grüner Kleidung winken von den Werbebannern der MMO-Entwickler. Doch wie diverse Umfragen jedes Jahr belegen, dass die Wenigsten wissen, warum wir Himmelfahrt feiern, möchten wir heute nicht nur berichten, was ihr in World of Tanks an diesem Wochenende alles erleben könnt – sondern auch warum!

Als der Waliser Patrick Maewyn sechs Jahre lang als Sklave auf irischen Bauernhöfen arbeitete, hätte er sich wohl nie träumen lassen, dass sein Name noch in unserer Zeit umherspukt. Der Sohn eines römisch-britischen Armee-Offiziers wurde als Kind an Sklavenhändler verkauft, was sein Leben schlagartig veränderte. Trost fand er in seinem Glauben an Gott – der ihn immer wieder besuchte und erzählte, dass er auf einem Schiff entkommen würde. Von dieser Idee angetrieben, flüchtete er über Großbritannien nach Frankreich, wo er einem Kloster beitrat und ausgebildet wurde – und letztendlich sogar Bischof wurde!

Abermals besuchte ihn Gott in seinen Träumen und so zog er zurück nach Irland und missionierte dort die heidnische Bevölkerung. Doch noch viele weitere Legenden ranken sich um St. Patrick. Z.B. soll er Irland von den todbringenden Schlangen befreit haben, in dem er sie ins Meer trieb und ertränkte

Seit dem wird der St. Patrick’s Day international gefeiert – in grün und mit viiiel Alkohol. Doch um die Feiertags-Aufträge in World of Tanks zu erledigen, solltet ihr nüchtern sein!

Die Aufgabe “Lasst uns Feiern!” könnt ihr einmalig mit einem Panzer der Stufe VIII in einem Zufalls- oder Teamgefechte abschließen und dafür 350.000 Credits abstauben. Dafür müsst ihr jedoch 25 Gefechte gewonnen haben und zu den zehn besten Spielern in Bezug auf Grunderfahrung liegen. Den Auftrag “Auf sie mit Gebrüll!” könnt ihr so oft in Zufalls- und Teamgefechte erledigen, wie ihr möchtet und erhaltet jedesmal 50.000 Credits. Dafür müsst ihr im Verlaufe eines Gefechts mindestens zwei feindliche Panzer der Stufe VIII zerstören und den Kampf überleben.

Natürlich gibt es auch Bonus-Ep an diesem Wochenende! Schnappt euch einen Panzer der Stufe IV oder höher und verdient euch die Krieger-Medaille. Für jede Schlacht mit Auszeichnung erhaltet ihr 20% mehr Erfahrungspunkte!

Möge das Glück der Iren mit euch sein!

Liegt die Zukunft der MMORPGs in der Sandbox?

Was ist dran am Hype um die Sandbox? Seit ein paar Jahren macht der Begriff die Runde. Durch eigenwillige Titel wie Minecraft oder Dwarf Fortress wurde er populär. Jetzt soll er in Spielen wie Everquest Next oder ArcheAge auch bei den MMORPGs für Furore sorgen.

Aktuelle Blockbuster-Games wie WildStar, The Elder Scrolls Online oder World of Warcraft stehen dem Konzept skeptisch gegenüber, trotzdem hört man das Wort an jeder Ecke im Internet. Wir von mein-mmo.de schauen uns den Begriff „Sandbox“ einmal näher an und überlegen uns, wie er die Zukunft der MMORPGs im Jahr 2014, 2015 und darüber hinaus prägen könnte.

Was ist eigentlich eine Sandbox?

Wenn wir uns an die schönsten Momente in unserer Gaming-Zeit erinnern, dann gibt es zwei Fraktionen.

Der Ritt auf der Achterbahn

Die einen schwärmen davon, einen unglaublich starken Gegner erledigt zu haben: Wie sie es mit Mother Brain im zweiten Phantasy Star aufgenommen haben. Oder sie erzählen von der wunderbaren Atmosphäre bei Zelda, schwärmen von den raffinierten Dialogen bei Planescape Torment oder schwadronieren stundenlang über die ausgeglichenen, spannenden Karten bei Warcraft 3.

Themepark MMORPG
Themepark Fans bitte einsteigen! Ein Erlebnis auf Schienen erwartet Euch!

Der Spiele-Entwickler wollte, dass sie genau diese Dinge sehen und erleben. Die Gamer sind in eine Achterbahn gestiegen und an genau den Stationen vorbeigekommen, die sich der Konstrukteur des Ritts einmal ausgedacht hat. Diese Hälfte der Spielerschaft steht auf den Rummel, auf den den Trip im Erlebnispark.

Sie lieben es, in einem abgedunkelten Raum zu sitzen und die Boxen voll aufzudrehen. Sie genießen die Story, die sich vor ihnen wie im Kino entfaltet. Und sie lieben es, die Rolle einer Figur in einer fantastischen Welt einzunehmen, die sie mit einem Mausklick betreten.

Die Spiele, auf die sie stehen, nennt man auch „Themepark“: Es sind Erlebniswelten, Achterbahnen, Vergnügungsparks. Es ist Disney World.

Bauen und träumen

Die andere Fraktion der Spieler weiß heute noch, wie fantastisch ihre Stadt bei Sim City einmal ausgesehen hat. Sie können sich an jede Verästelung eines 300 Jahre umspannenden Stammbaums beim ersten Crusader King erinnern. Sie haben mit den Siedlern riesige Reiche erschaffen und bei dem leicht anstößigen Biing ein perfekt laufendes Krankenhaus organisiert, obwohl dort nur Idioten arbeiteten.

Zu ihrem Tier bei Black&White haben sie eine geradezu manische Beziehung aufgebaut, von der sie einem Psychologen jeden Dienstag und Donnerstag in der Einzel-Therapie erzählen („Und dann bin ich kurz eingeschlafen und als ich wach wurde, hat mein Wolf das ganze Maya-Dorf ausgefressen und sein Fell war rot und ihm sind Hörner gewachsen.“ – „(Nach längerer Pause) Wie war eigentlich Ihre Beziehung zu Ihrer Mutter?“.)

Im Moment sind sie gerade bis zum Hals in einen animalischen Überlebenskampf in DayZ verwickelt, wo sich Überlebende gegenseitig foltern und massakrieren für ein paar wertvolle Ressourcen. Oder sie spielen Minecraft oder gar Dwarf Fortress und haben den Kontakt zur Außenwelt ohnehin vor Monaten abgebrochen.

Sandbox
Wer spielt nicht gerne im Sandkasten?

Diese Spieler haben von den Entwicklern ein paar Werkzeuge an die Hand bekommen, ein paar Schaufeln und Förmchen, und konnten damit große Dinge bauen. Sie haben im Sandkasten gespielt und ihrer Phantasie freien Lauf gelassen.

Sie zocken oft Games, die optisch nicht viel hermachen, weil die wichtige Hälfte ihres Spielerlebnisses in ihren Köpfen stattfindet. Sie werden nicht nur zu einer Figur in einem Spiel, sondern zu einem Erschaffer, zu einem Bauer, zu einem Weltenlenker.

Sie erleben eine Geschichte nicht, sie erzählen sie.

Gab es das bisher schon in MMORPGs?

So gut wie nicht, aber ein bisschen schon. Vor dem Siegeszug von Blizzards Flaggschiff World of Warcraft gab es einige Spiele, die Sandbox-Elemente vorzeigten. Das offene Housing in Star Wars Galaxies wird noch heute vermisst und betrauert, auch Ultima Online hatte wesentlich mehr von einer Sandbox als viele heutige Spiele.

Generell sind die Begriffe Sandbox und Themepark absolute und theoretische Begriffe, die ganz selten in Reinform anzutreffen sind. Auch ein prototypisches Themepark-Spiel wie World of Warcraft hat Sandbox-Elemente. Nicht jede Kleinigkeit ist von Blizzard geregelt.

Die Wirtschaft können die Spieler selbst gestalten. Blizzard gibt nicht vor, wie viel ein Ding kosten soll. Das machen die Spieler unter sich aus. Auch andere Teile eines Online-Spiels kann Blizzard weder vorhersehen noch kontrollieren: das Zwischenmenschliche, die Gilden-Politik, das Abwerben von Spielern zwischen um First-Kills streitenden Gilden. All das gehört, wenn man den Begriff weiterfasst, zur Sandbox.

EVE Online
EVE Online ist bekannt für seine zahlreichen Sandbox Features

In EVE Online haben die Spieler ganze Zonen für sich, den sogenannten Null-Sec, um die sie wetteifern. Diesen Raum gestalten und verwalten sie selbst. Aber auch bei Eve Online gibt es Elemente eines Vergnügungsparks in den frühen Stunden mit ein paar Einführungsmissionen. Und der Entwickler lenkt den Spielverlauf regelmäßig mit neuen Erweiterungen in eine bestimmte Richtung.

Warum gibt es denn so wenig Sandbox in MMORPGs?

Weil Blizzard mit World of Warcraft gewonnen hat und jahrelang jeder dachte, um einen Erfolg zu garantieren, müsse man World of Warcraft imitieren.

Immerhin sind die Entwicklungskoten für ein MMORPG riesig. Die Entwickler und ihre Chefs in Anzügen glaubten, Erfolg könne nur entstehen, wenn man Blizzard nacheifert.

Eine Sandbox erfordert von einem Konzern viel Vertrauen in die Spieler. Die Entwickler geben Verantwortung ab und verlieren ein Stück die Kontrolle über ihre Schöpfung. Konzerne mögen das in der Regel nicht, sonst hätten wir alle Jet-Packs. Dass gerade der Riese Electronic Arts mit den Sims so viel Erfolg in einer vermeintlichen Sandbox-Welt hat, ist ironisch. Wenn man näher hinschaut, sind die Sims aber auch keine Sandmännchen, sondern ein Themeparkwolf im Sandpelz.

League of Legends oder Minecraft?

In den letzten Jahren war E-Sport auf dem Siegeszug, gerade im asiatischen Raum. Das völlig auf E-Sport und Vergleichbarkeit angelegte MOBA League of Legends bricht heute alle Rekorde. Ein MOBA oder ein E-Sport-Spiel sind das Gegenteil einer Sandbox. Der Entwickler braucht absolute Kontrolle darüber, um vergleichbare Möglichkeiten zu schaffen.

Erst durch die Indie-Welle in den letzten Jahren haben sich Titel wie Minecraft so hervorragend entwickelt, dass Studios nun auch mutig genug werden, um Sandbox-Elemente in MMORPGs einzubauen.

Warum ist die Sandbox für MMORPGs denn notwendig?

Die meisten MMORPGs haben heute Probleme mit der Langzeitmotivation ihrer Spieler. Wenn ein Spieler ständig neue Abenteuer erleben möchte, dann muss auch jemand da sein, der diese Abenteuer schreibt und gestaltet. Nicht einmal World of Warcraft kann das leisten. Andere Spiele noch weniger.

World of Warcraft
World of Warcaft: Selbst das populärste MMORPG der Welt muss den Content künstlich strecken, weil die Spieler den Content zu schnell konsumieren.

Es ist den Entwicklern nicht möglich, mit dem Tempo der Spieler mitzuhalten. Deshalb wird existierender Content künstlich gedehnt. Quests müssen nicht nur einmal gemacht werden, sondern fünfzig Mal – das nennt man Dailies. Statt drei Instanzen zu entwickeln, wird nur eine fertiggestellt und die in drei Schwierigkeitsstufen angeboten. Und wenn Spielern wirklich langweilig wird, erfindet man einfach besonders zeitraubende Aufgaben in der existierenden Welt und nennt das Achievments.

Zwar gibt es in den letzten Jahren auch Bestrebungen, einen Themepark aufzulockern, aber meist läuft das darauf hinaus, dass man dem Spieler lediglich drei alternative Routen durch den Vergnügungspark anbietet.

Das Verhältnis zwischen Entwicklern und Spielern erinnert manchmal an einen Babysitter und ein Kind.

Das Kind sagt: „Mir ist langweilig.“
Der Babysitter sagt: „Lies was.“
„Ich kenn schon alles.“
„Dann lies es nochmal.“
„Hab ich schon alles.“
„Na, dann lies es doch rückwärts und auf dem Kopf stehend.“

Mit einer Sandbox, so erhoffen sich die Entwickler, können sich die Spieler über Monate und Jahre hinweg selbst beschäftigen.

Was sind die Hoffnungsträger für MMORPGs denn?

In Everquest Next nimmt man Sandbox-Möglichkeiten ernst. Die Spieler sollen die Welt um sich herum kreativ gestalten und verändern können. Im Moment ist noch alles in der Diskussion und in der Schwebe. Wichtig wird vor allem sein, in wieweit die Welt und die Engine mit der Kreativität der Spieler mithalten können.

Bisher wird vor allem mit der Möglichkeit geworben, im Fantasy-MMORPG Everquest Next die Spielewelt direkt zu beeinflussen. Man kann dort ein Loch in den Boden schlagen und in eine tiefere Ebene einer Höhle zu gelangen. Aber die Pläne von Everquest Next Landmark, dem dazugehörigen World-Builder-Game, gehen wesentlich weiter und erlauben mit der Engine des eigentlichen Fantasy-Games auch die Konstruktion von Raumkreuzern.

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Everquest NextDu hast noch nichts davon gehört? Dann lese doch diese Artikel:

Everquest Next: The Next Big Thing
Everquest Landmark Developer: Sandbox ist die Zukunft

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Neben Everquest Landmark sind noch einige andere Titel in den Startlöchern, die Sandbox-Elemente kultivieren: Darunter ArcheAge, das wir bereits vorgestellt haben (die besten MMORPGs 2014).

Auch aus der Crowd-Funding-Ecke könnte eine Überraschung kommen. Mit The Repopulation kommt bald ein aussichtsreicher Titel in die Beta, der vor allem mit einem ausgeklügelten Crafting-System punkten möchte. Und vielleicht erlebt sogar Ultima Online noch einmal eine Renaissance mit dem Nachfolger im Geiste Shroud of the Avatar.

Aber ich höre doch schon jetzt so oft was von Sandbox, was ist da dran?

Im Moment ist Sandbox in einem Blockbuster-Titel noch Zukunftsmusik. Zwar werben heute zahlreiche Spiele mit „Sandbox“-Elementen, weil das ein neuer Verkaufsschlager ist, aber ob ein relativ begrenzter Quest-Builder schon so eine Bezeichnung verdient sei mal dahingestellt.

Durchschlagenden Erfolg haben solche Werbemaßnahmen bisher noch nicht gezeigt. In Star Trek Online oder Neverwinter verfügen Spieler zwar über die Möglichkeit, Quests zu bauen und Räume zu gestalten. Allerdings haben die in den seltensten Fällen die Qualität einer Entwickler-Quest. Oft sind sie nur dazu da, um den anderen Spieler möglichst leicht Items oder Erfahrungspunkte zuzuschanzen.

Es könnte allerdings sein, dass das Jahr 2014 das letzte große Jahr der Themepark-MMORPGs ist, mit dem bevorstehenden Release von The Elder Scrolls Online und WildStar. Wobei auch diese Spiele heute schon größere Sandbox-Elemente haben, als noch vor ein paar Jahren denkbar gewesen wäre. So gibt The Elder Scrolls Online viel Verantwortung im Handels-Bereich und im PvP an ihre Spieler ab. WildStar hingegen scheint ein Verfechter der „mehrere Routen durch den Vergnügungspark“-Strategie zu sein.

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[intense_testimony_text]Eines ist klar: Mit Everquest Next (Landmark) und anderen hochkarätigen “Sandbox-Titeln” wird die Welt der MMOs bunter und kreativer. Wir freuen uns darauf.[/intense_testimony_text]
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The Secret World: Auf ins Szenario-Wochenende

Das MMO The Secret World erlangte bisher leider nicht soviel Bekanntheit, wie es ihm vergönnt wäre – dabei ist das Konzept und dessen Umsetzung richtig klasse! Ihr werdet mitten in das Verwirrspiel aus Intrigen und Macht der drei Fraktionen hineinversetzt und müsst euren persönlichen Weg finden. Als hättet ihr damit nicht schon genug zu tun, könnt ihr euch seit dem letzten Herbst in Szenarien versuchen und so eure Stärken trainieren und Schwächen ausmerzen.

In diesem virtuellen Training durch den Rat von Venedig sind eure Reflexe gefragt! Die knallharten Herausforderungen sind nichts für schwache Nerven und werden euch einiges abverlangen – doch für euer Durchhaltevermögen werdet ihr natürlich auch belohnt! Je besser ihr seid, umso mehr Aurei der Initiation, mit denen ihr tolle Ausrüstung, Werkzeugsätze oder den Zugang zum Tokio-Spielfeld kaufen könnt, erhaltet ihr.

Am kommenden Wochenende, vom 14. bis 18 März erhaltet ihr dabei sogar noch zusätzlich 50% der erhaltenen Aurei der Initiation oben drauf – egal ob als Beute oder Belohnung zum Abschluss eines Szenarios. Damit ihr euch dieser Herausforderung pausenlos stellen könnt, solltet ihr die (zur Zeit) kostenlosen venezianischen Freistellungen im Item-Shop abholen, um die Abklingzeit auf Szenarien zu entfernen.

Also worauf wartet ihr noch? Besorgt euch ausreichend Energie-Drinks und dann sehen wir uns ingame! 😉 Ach und noch ein Tipp zuletzt:

Wenn ihr während des Szenario-Wochenendes Funcom-Punkte kauft, bekommt ihr jedes Mal 30 % mehr Punkte als Bonus dazu!

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TESO: Let’s Play – der Start beim Aldmeri-Bund

Mit dem Waldelfen bei schönstem Wetter auf die Pirsch

Ja, ich weiß, Ihr würdet The Elder Scrolls Online lieber selber zocken, als immer nur unsere Kurz-Eindrücke präsentiert zu bekommen. Aber, so leid es mir auch tut, mindestens bis zum nächsten Beta-Wochenende werdet Ihr Euch noch gedulden müssen. Und für diejenigen, die unseren kleinen Waldelfen ein wenig lieb gewonnen haben, gibt es nun hier den Start beim Aldmeri-Bund. Ach, und wer schon immer mal sehen wollte, wie man eine Schatztruhe knackt – und zwar auf meisterlichem Niveau! – der sollte sich auch unser neues kleines Let’s Play reinziehen. 😀

TESO Waldelf und Skelette
Ach, einfach wunderbar – mit ein paar Freunden das herrliche Wetter genießen. 🙂

In diesem Sinne, viel Spaß mit dem halbnacktem Waldi!

http://youtu.be/izvq9868fi4

WildStar vorbestellen – Release am 3. Juni 2014! +++Update+++

Carbine Studios und NCSoft haben haben nun offiziell das Release Datum von WildStar bekanntgegeben, dem etwas anderen MMORPG. Erscheinen soll der hoffnungsvolle Titel am 3. Juni 2014, an einem Donnerstag.

+++Update+++ Das Gerücht hat sich als wahr erwiesen! Auf der offiziellen Seite zu WildStar wurde der Releasetermin in einem Newsbeitrag vor wenigen Minuten bestätigt, der zudem auf die Vorteile einer Vorbestellung hinweist: Veröffentlichkeitsdatum von WildStar und Aufhebung der Vertraulichkeitsvereinbarung!

Darüber hinaus dürfen wir jetzt auch über unsere Beta-Eindrücke berichten, was schon sehr bald passieren wird (EDIT: die ersten Beiträge sind jetzt ganz unten im Beitrag zu finden) . Einfach weiterhin mein-mmo.de besuchen und immer wissen was geht!

WildStar vorbestellen

Unter anderem bringt Euch eine Vorbestellung, die ab sofort möglich ist, den Zugang zu allen weiteren Beta-Phasen, eine in-game Aufbewahrungstasche, ein exklusives Raketenhaus sowie eine Trophäe für Eure liebste Unterkunft auf dem Planeten Nexus. Und durch den Headstart kann man sogar schon am 31. Mai loslegen und die erfrischende Sci-Fi-Welt rocken!

WildStar vorbestellen
http://www.wildstar-online.com/de/preorder/

P.S. auf Amazon könnt ihr WildStar im Übrigen auch vorbestellen, der Bonuscode, für die Zusatzinhalte und den Beta-Zugang, ist hier natürlich gleichermaßen enthalten:

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Durch diesen Code werdet Ihr, wie oben schon erwähnt, an folgenden Beta-Wochenenden teilnehmen können:

  • Freitag, 21. März, 15:00 Uhr MEZ, bis Montag, 24. März, 7:59 Uhr MEZ
  • Freitag, 4. April, 16:00 Uhr MESZ, bis Montag, 7. April, 8:59 Uhr MESZ
  • Freitag, 18. April, 16:00 Uhr MESZ, bis Montag, 21. April, 8:59 Uhr MESZ
  • Freitag, 2. Mai, 16:00 Uhr MESZ, bis Montag, 5. Mai, 8:59 Uhr MESZ

Den Trailer zu dieser erfreulichen Nachricht könnt Ihr jetzt auch in diesem Beitrag bestaunen, sozusagen als Titelbild. Auf der WildStar Seite findet Ihr außerdem alle Informationen zur Vorbestellung der unterschiedlichen Editionen. Ich hole mir die Digital Deluxe Edition 🙂

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[intense_testimony_text]Alle Teilnehmer der Beta können offen über ihre Erfahrungen sprechen sowie Screenshots, Videos, Livestreams, Blogs, Tweets, Vine, Haikus und vieles mehr teilen.[/intense_testimony_text]

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Sprecht Euch doch hier aus! Wie hat Euch die Beta gefallen, vorausgesetzt Ihr wart dabei?

WildStar

Du willst unsere Beta-Eindrücke lesen? Na, dann mal los:
Vorschau zu WildStar – World of Warcraft 2.0
Wildstar – Housing, oder: Oh mein Gott, ich bin im Himmel!

DC Universe Online – Mehr Spielspaß für Alle!

Die Veröffentlichung der neunten Erweiterung für das kostenlose MMO DC Universe Online ist noch gar nicht so lange her, doch leider waren nicht alle Spielergruppen mit dem DLC War of the Light so zufrieden, wie es die Entwickler wahrscheinlich gewünscht hätten. Daher beschäftigt sich der neue Brief des Creative Directors genau mit diesem Problem: Die künftigen Addons sollen so gestaltet werden, dass sich alle Spieler von den Inhalten angesprochen fühlen.

Das Leben eines Spieleentwicklers ist oft gar nicht so leicht. Man gibt über Monate das Beste, um ein spannendes MMO oder Update zu entwickeln und trotzdem wirtschaftlich zu arbeiten… Und dann ist der große Tag – die Veröffentlichung steht an und keine 24 Stunden quillt das Supportforum über.

Den einen ist das Spiel zu kompliziert, den anderen zu leicht. Manche fühlen sich vernachlässigt, weil ausgerechnet für ihr liebstes Hobby im Game nichts Neues enthalten war… und und und. Die Liste kann sicher jeder von euch endlos fortsetzen, der direkt nach Release eines MMO oder Patches sich mal die Spielerbewertungen durchgelesen hat. Klingt ziemlich frustrierend, wenn man sich das mal aus der Perspektive der Menschen vorstellt, die bei der Arbeit an den vielen Details über Monate Blut und Wasser schwitzten, oder?

DC Universe Online

Doch wenn man sich erstmal die Wunden geleckt hat und die Beiträge genauer liest, kann man als Entwickler auch viel entdecken, was künftig einfach anders laufen kann. Diese Vorschläge und das Feedback der Spieler hat sich das Team von DC Universe Online zu Herzen genommen und einen Schlachtplan entworfen, wie sie das Spiel künftig noch spannender gestalten können – für alle Fans!

  • Künftig soll es in jeder Erweiterung Inhalte für kleine und große Gruppen geben.
  • Neben 4- und 8-Spieler Operationen erwarten euch auch Kombination aus Duos, Herausforderungen und Offene Welt-Komponenten.
  • Die Gestaltung der 8-Spieler Inhalte reicht von Einzelräumen, über einfache bis hin zu komplexen Streifzügen.

Darüber hinaus sollen eure Entscheidungen während dieser Inhalte, deren Verlauf maßgeblich mitgestalten, um das Ganze möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Auch die verschiedenen Schwierigkeitsgrade der Operationen und Großeinsätze sollen zusätzliche Herausforderungen bieten. Je nach dem wie viel Erfahrung ihr in DC Universe schon sammeln konntet, habt ihr bald die Wahl, einen Großeinsatz auf normal oder schwer durchzuspielen. Je nach dem, für welchen Schwierigkeitsgrad ihr euch entscheidet, soll dies das nicht nur auf die Werte eurer Gegner auswirken, sondern auch darauf, welchen Bosses ihr überhaupt gegenübertreten müsst.

Klingt super, oder? Wir sind schon sehr gespannt auf das 10. DLC-Erweiterungspaket! Was erhofft ihr euch davon?

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HearthStone – Neuer Patch und offizieller Release!

Die offene Beta von “HearthStone – Heroes of Warcraft” geht offensichtlich in die letzte Runde!

Morgen steht ein neuer Patch zum Download bereit, der zusammen mit den lang ersehnten goldenen Heldenporträts auch einige Änderungen an legendären Karten bringt und darüber hinaus Positionierungsfehler behebt. Auch am Ranglistensystem wird gefeilt, um neue Spieler nicht direkt zu vergraulen. Zu guter Letzt wurden einige Erfolge hinzugefügt, so rückt das exklusive Reittier für World of Warcraft in greifbare Nähe!

+++Update++ Wie soeben auf der offiziellen Seite bekannt gegeben wurde (siehe Quelle), war die offene Beta bereits in der letzten Runde, denn der morgige Patch läutet den offiziellen Launch ein!

Aber hier zuerst die beiden Kartenänderungen im Detail:

  • Der “Tüftlermeister Oberfunks” ist nun eine 3/3-Kreatur (vorher: 2/2) und verwandelt nun einen zufälligen, anderen Diener in einen 5/5-Saurier oder ein 1/1-Eichhörnchen (vorher: Die zu verwandelnde Kreatur konnte ausgewählt werden).
  • Die Karte “Nat Pagle” hat nun eine Chance von 50 % am Beginn Eures Zuges eine Karte zu ziehen (vorher: 50% Chance am Ende eures Zuges eine Karte zu ziehen).

Bedenkt, dass diese beiden Karten in den kommenden Tagen für 1600 Arkanstaub entzaubert werden können, solltet ihr sie also nicht benötigen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um an eine große Menge Arkanstaub zu gelangen.

Hearthstone Test

Wieso nicht auch gleich den Test zum Spiel lesen?
HearthStone – Einfach nur ein langweiliges Kartenspiel?

Heldenporträts, Erfolge und Ranking-Verbesserungen…

Wie zuvor angekündigt, können ab nun auch goldene Varianten der Heldenporträts freigespielt werden, diese benötigen jeweils 500 Siege mit der entsprechenden Klasse, also wird es vermutlich noch einige Tage dauern, bis man die ersten auch tatsächlich antrifft.

Das “Hearthsteed”, ein Ingame-Reittier für World of Warcraft, wird ebenfalls über einen Erfolg verfügbar sein und man benötigt lediglich drei Siege um es freizuschalten und sollte es im Anschluss daran direkt aus dem Postkasten im Empfang nehmen können.

Ebenfalls wurden Erfolge für den Kauf der Erweiterung von “Diablo 3” gefunden, Käufer der normalen Version erhalten ein Kartenpaket umsonst, Käufer der Collectors Edition erhalten stattdessen zwei.

Das Ranking-System bekommt ebenfalls eine Überarbeitung, welche dafür sorgt, dass Neulinge am Beginn einer neuen Saison nicht permanent auf eingefleischte Veteranen treffen. Solltet man in der aktuellen Saison einen hohen Rang, wie etwa “schwarzer Ritter” oder gar “Legende” erreicht haben, dann findet man sich zum Beginn des nächsten Monats nicht auf Rang 25, sondern beginnt ein bisschen weiter oben, etwas auf Rang 16 oder 15.

Aber wo wir gerade bei der Saison sind: Laut den Patchdaten beginnt nächsten Monat die erste “richtige” Saison, was auf einen Release im April hindeutet.

Zuletzt wurden die neuen Kartenrücken in das Spiel implementiert, wenn man zum Beispiel Rang “Legende” erreicht hat, kann man nach der nächsten Saison sich diese neuen Rücken anzeigen lassen – so sieht jeder Gegner gleich, mit wem er es zu tun hat!

Hearthstone Kartenrücken

Am Ende noch eine kleine Empfehlung: Du bist Neueinsteiger und kommst nicht so gut zurecht? Dann schaue Dir doch den hilfreichen Arena Guide von Darion an:

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The Elder Scrolls Online: Als Kaiserlicher unterwegs in der Beta

Die letzte Beta für The Elder Scrolls Online steht an. Kurz vorm offiziellen Erscheinen des Spiels am 4. April wird das die letzte Chance sein, TESO zu testen.

Am Freitag um 17 Uhr ist es soweit: Tamriel öffnet das letzte Mal seine Pforten, ohne dass man einen gültigen Fahrschein, in Form des bezahlten Spiels, braucht. Bis zum Montag um 5 Uhr früh wird es noch Unentschlossenen möglich sein, The Elder Scrolls Online für lau zu testen. Dabei kommen sie diesmal sogar in den Genuss von Boni, die sonst nur Käufern der Imperial Edition offenstehen.

Server laufen mit neuem Beta-Patch und Kollisonsabfrage

The Elder Scrolls Online wird am 4. April offiziell eröffnet, Vorbesteller können bereits fünf Tage vorher mit dem Spielen beginnen. Die jetzige Beta ist also weniger zum Testen gedacht – so kurz vor Release hätte das kaum noch Sinn -, sondern als Probefahrt.

Daher werden die Server mit dem aktuellen Beta-Patch laufen, der bisher nur Spielern der geschlossenen Beta zur Verfügung stand: Das heißt Beta-„Tester“ werden die Startinsel überspringen können und in den Genuss eines verbesserten Kampfsystems mit Kollisionsabfrage kommen. Diese Änderungen stießen bei den Testern der Closed Beta auf viel Beifall.

Die Vorteile der Imperial Edition

Imperial Edition TESO
Die Digital Imperial Edition: Fünf Tage vor dem offiziellen Spielstart loslegen und exklusive digitale Boni erhalten.

Als weiteres Schmankerl werden die Spieler des Beta-Wochenendes so behandelt, als hätten sie die Imperial Edition bestellt. Sie können sich daher eine Spielfigur erstellen, die der Premium-Rasse „Kaiserlicher“ angehört. Auch die weiteren Vorteile der Imperial-Edition und des Entdeckerpakets sind freigeschaltet wie die erfahrungsfördernden Ringe von Mara oder das kaiserliche Pferd.

Die Volksboni der Kaiserlichen machen sie zu einer idealen Wahl für Spieler, die es mal als Tanks mit Schild und Schwert versuchen möchten. Wir haben das Premium-Volk zusammen mit den anderen Rassen in diesem Beitrag vorgestellt.

Die Spieler haben zudem die Wahl zwischen dem europäischen und dem amerikanischen Mega-Server und können bereits angefangene Charaktere aus früheren Beta-Tests weiterspielen.
Die Beta ist für jeden geöffnet, der bereits an einem vorherigen Event teilgenommen hat. Außerdem schwirren noch einige Beta-Keys durchs Netz, die sich noch leicht aufschnappen lassen.

Letzte Chance für den Affen und zum Zocken für lau!

Dafür dass das Beta-Event nichts kostet, lässt Entwickler Zenimax einige Goodies springen. Neben den Vorteilen der Imperial-Edition für das Wochenende, wird es auch einen Affen als Pet geben. Der bleibt Euch sogar noch zum Release erhalten: Ihn findet ihr beim „richtigen“ Start am 4. April dann in Eurem Postfach.

Die Vorteile der Imperial Edition verblassen nach dem Wochenende dann, wer sie langfristig genießen möchte oder auch nach dem Wochenende noch die Luft Tamriels schnuppern möchte, wird sich das etwas kosten lassen müssen.

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http://youtu.be/kFBFhM9cc2Y

SW:TOR: Zu Besuch in der neuen Huttenball-Arena

Was macht mehr Gaudi als abends eine Runde Huttenball mit Freunden zu spielen? Der Mannschaftssport erfordert zwar viel Ausdauer und körperliche Härte, aber der Sieg über den Feind und die Anerkennung der Galaxie-Bewohner, sind eine schöne Belohnung für alle Mühen!

Egal ob Bürger der Galaktischen Republik oder des Sith-Imperiums – Huttenball ist immer eine willkommene Ablenkung von den Wirren des Krieges, bei dem sich zwei Mannschaften mit je acht Spielern um einen Ball prügeln – je tödlicher, umso aufregender. Wer die Kugel hinter die Linie der gegnerischen Mannschaft befördert, erhält Punkte und den Beifall des mitfiebernden Publikums. Ein besonderes Highlight ist der Kommentator Baron Todessiegel, der fleißig Bericht über jedes Duell erstattet.

SWTOR: Huttenball

Auch Giradda der Hutte ist ein großer Fan des Gladiatorenkampfes in Star Wars: The Old Republic, und hat deshalb eine neue Arena auf dem verseuchten Planeten Quesh erbauen lassen. Nun fehlen noch mutige Helden wie ihr, welche keine Angst um ihr Leben haben und den neuen Kriegsschauplatz nach Herzenslust testen. Doch Achtung: Die neuen Fallen sind noch gefährlicher und ihr solltet immer darauf achten, wo ihr hintretet!

Design der neuen Quesh-Huttenball-Grube

Auch der Aufbau der Grube verfolgt ein ganz neues Konzept. Während die alte Grube auf Nar Shaddaa eher rechteckig war, ähnelt die neue Arena einer, auf dem Kopf stehenden, Pyramide. So gilt es nicht nur auf Feinde zu achten, sondern auch darauf, wo ihr hintretet um nicht direkt in die Tiefe zu stürzen. Um nach oben zu gelangen könnt ihr die Greifhakenblaster-Tische nutzen, welche euch auf die zweite Ebene der Grube befördern. Als wäre das nicht schon genug Aufregung, hat sich der Hutte noch etwas ganz besonderes für euch ausgedacht: Aus den Röhren in der Arena regnet es giftigen Schleim, der nicht nur verdammt brennt auf der Haut oder die Rüstung angreift, sondern euch auch noch verlangsamt!

Wer hat bei soviel Action nicht Lust auf eine Runde Huttenball in SW:TOR?

Der offizielle Testserver ist seit letzter Woche eröffnet und bietet euch freilich neben einem neuen PVP-Gebiet noch vieles mehr. Wann genau das langersehnte Housing seinen Weg ins Spiel findet, steht leider bislang noch nicht fest – aber wie immer gilt: Mein-MMO informiert!

World of Warcraft: Vorverkauf von Warlords of Draenor startet

Die normale Digital-Edition kostet 44,99 Euro. Wer sie gleich bei Blizzard vorbestellt, kommt in den sofortigen Genuss eines Level-Boosts auf den derzeitigen Maximal-Level von 90. Mit World of WarcraftWarlords of Draenor wird der Stufenanstieg auf die magische 100 möglich sein.

Mount und Pet der Deluxe Edition enthüllt

Für Kenner und Sammler hat Blizzard auch noch die digitale Deluxe-Version im Angebot. Mit ihr werdet ihr stolzer Besitzer eines neuen Flugmounts: Ein Schreckensrabe (auf Englisch heißt der Knabe nicht etwas Chirpy, wie man erwarten könnte, sondern Dread Raven Mount). Bei den Kollegen von mmo-champion könnt ihr das Prachtexemplar in vollem schrecklichem Glanz beobachten (oder alternativ unter dem Beitrag).

Dread Raven WoW

Außerdem liegt der Deluxe Edition ein Haustier bei (also der Code für eins, sonst wär das Verschicken schwierig). Das Küken des Schreckens, das Mount in klein, wird Euch in den Pet Battles sicher gute Dienste erweisen. Beide Skins erinnern an den Rabenfürsten aus dem Sethek-Hallen, ein begehrtes Reit-Tier, das nicht wahnsinnig viele Spieler besitzen.

Wer auch in Starcraft unterwegs ist, kann sich zudem über Sonder-Porträts freuen; wer auf das Hack’n Slay Diablo 3 steht, kann nach dem Erwerb der Deluxe Edition von Warlords of Draenor ein spezielles Kriegsbanner sein eigen nennen. Wie immer wird es Mount und Pet exklusiv in der Deluxe-Edition geben

Erscheinungsdatum steht noch nicht fest, läuft wohl auf Oktober oder September hinaus

Ein genaues Erscheinungsdatum lässt sich Blizzard übrigens nicht entlocken. Man versichert lediglich, dass Warlords of Draenor noch 2014 erscheinen wird und gibt den „Herbst“ als ungefähres Datum an. Wildes Spekulieren läuft auf Oktober oder September hinaus, ungefähr zu dem Zeitpunkt erschien 2012 auch Mists of Pandaria.

Mit dem heutigen Tag habt Ihr zudem die Möglichkeit, Euch direkt im Ingame-Shop einen Levelaufstieg zu kaufen. Frische 90er werden mit grünem Gear ausgestattet, das Item-Level der Ausrüstung beträgt 496. Der fremdfinanzierte Held bekommt eine Palette von 22er-Taschen. Wenn er beim Nutzen des Boosts schon auf Level 60 war, erhält er Berufe nach Wahl auf dem derzeitigen Höchst-Niveau von 600.

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Tera Rising – Zerstörer vs. BAM – Wer überlebt?

Tera Rising bietet ein wirklich sehr gutes Action-Kampfsystem, was in diesen Kampf gegen einen BAM (Big-Ass-Monster) hoffentlich im Ansatz zu erkennen ist. Es ist schon erstaunlich, besonders im Endcontent, wie die Kampfmechaniken der Bosse auf das aktive Kampfsystem abgestimmt sind. Das habe ich bis heute noch nicht besser erlebt.

Nebenbei bemerkt – Tera ist ein Free-to-play MMORPG – reinschauen tut also nicht weh, zumindest bis Du Deinem ersten BAM begegnest 😉 Das Spiel ist natürlich nicht für jeden Spielertyp geeignet, denn der asiatische Stil ist nicht zu verleugnen und die Quests überzeugen nicht gerade durch ihre Vielfalt. Das fand ich aber, ehrlich gesagt, auf meinem Weg zum Endlevel nicht ganz so schlimm, da mir das Kämpfen Spaß machte und die schönen Kulissen um mich herum wollte ich dann auch nicht unbefleckt lassen.

Die spektakulären BAMs sind auf jeden Fall eine willkommene Abwechslung in der offenen Welt, was Tera auch ein wenig von anderen Spielen unterscheidet. Ich kenne kein anderea MMORPG, bei dem Du in der Levelphase schon auf solche Bosse triffst, außerhalb von Dungeons. Zumindest nicht in dieser Größenordnung und Qualität.

Ich spiele hier übrigens einen Slayer, zu Deutsch Zerstörer, eine recht agile Klasse, die mit einem Zweihandschwert ordentlich austeilen kann.

Na ja, schaut Euch einfach das Video selbst an ;-).

TESO: Let’s Play – ein Prolog und ein Waldelf! :D

Mein MMO spielt den Start von The Elder Scrolls Online

Waldelf (Bosmer)

Zugegeben, so ganz brandneu ist dieser kleine Einblick in TESO nun irgendwie auch nicht. Aber da wir Euch letzte Woche den kleinen Waldelfen im (fast) Let’s Play bereits kurz vorgestellt haben und die Resonanz durchaus nett war, wollten wir Euch dessen “epischen” Kampf durch den Prolog nicht vorenthalten. Wer die Vorgeschichte zu The Elder Scrolls Online bereits zu genüge gesehen hat, dem ist eigentlich diesbezüglich kaum zu helfen. Wer jedoch noch keinen Blick riskieren konnte oder aber einfach nicht genug vom MMORPG bekommt, naja, viel Vergnügen! 😀

Und wer noch ordentlich Material zum “Freunde werben” benötigt, der darf das Video selbstverständlich direkt teilen und einbinden. Kleiner Tipp noch zum Schluss: Die TESO-Volksboni findet Ihr hier! 🙂

http://youtu.be/wyPhbocBGFw

World of Warcraft: Der Kuchen ist eine Lüge!

Wir werfen einen Blick auf den neuen Trailer von World of Warcraft zum versprochenen Boost auf Level 90. Warum macht Blizzard das? Welche Vorteile und welche Nachteile bringt das Maximallevel aus dem Briefkasten mit sich? Und was zum Gnargh hat das mit Kuchen zu tun?

Maximallevel bei Vorbestellung von Warlords of Draenor

Ein Gnom tappt durch die Wüste von Tanaris und sieht am fernen Horizont einen Briefkasten. Nachdem er sich dorthin geschleppt hat, grüßen ihn auf Postkarten offensichtlich sadistisch motivierte Pelztiere, die mit dem eigenen Lebensstil prahlen möchten:

Meine Axt, meine Raidgruppe, mein Spaß.

Die Botschaft ist klar: Während die 90er feiern, muss der Gnom noch die Teller abwaschen, bis auch er endlich 90 ist. Irgendwie erinnert das an eine Spülmittel-Werbung: Während Villariba schon feiert … – Ihr kennt den Rest.

Aber der Gnom findet auch eine Möglichkeit, direkt Level 90 zu werden, nimmt sie an und es beginnt der Spaß. Sofort Level 90, sofort mit den Freunden spielen und ab geht es. Denn wer das nächste Add-On Warlords of Draenor vorbestellt, der bekommt sofort einen Boost auf Level 90.

Ärger im Paradies

Gut, jetzt verschweigt der Trailer auch einige Sachen. Ein frischer Level-90er kann natürlich nicht sofort an den heißen Unternehmungen seiner Freunde teilnehmen, sondern muss auf Level 90 erst Ausrüstung sammeln, die verschiedenen Bossfights studieren, muss mit seinem Char klar kommen und sich halbwegs orientieren, bevor er einer Raid-Gruppe helfen kann.

World of Warcraf: Gnom

Alles geschenkt, die spannende Frage ist doch: Glaubt Blizzard denn selbst, dass Spieler nur auf dem Maximal-Level Spaß haben können? Sehen sie denn ihre Welt als ein trostloses Tal an, das Tal des toten Contents? Sehen sie niedrigstufige Spieler im ewigen Level-Limbo gefangen? Verbringen wir in den Augen Blizzards unsere Zeit einsam und allein unter Qualen, bis am Ende, irgendwo am Horizont, das Paradies des Maximal-Levels auf uns wartet? Ist hier der Kuchen, der uns in Portal immer versprochen wurde?

Blizzard und die Level-Qual

Blizzard versucht seit Jahren, das Level-Erlebnis so schmerzlos wie möglich zu gestalten. Hat man einen funkelenden Level-90er, so kann man einem eigenen niedrigstufen Char Items zuschicken, die ihm Bonus-EXP zusichern. Außerdem wurde wieder und wieder der Level-Prozess beschleunigt, indem man einfach die benötigte EXP verringerte. Mit dem Werbt-einen-Freund-Programm gab es zudem derart viel Bonus-EXP, dass so mancher Level unbemerkt vorbeizog. Während man Quests abgab oder ein Dungeon bestritt, schien man bestimmte Stufen einfach zu überspringen.

Wer schon mal erlebt hat, wie eine mit Erbstücken, den Heirlooms, ausgestatte Twink-Gruppe durch eine unschuldige Instanz fegte und dabei nur Halt machte, um sich zum gegenseitigen Levelaufstieg zu beglückwünschen, dem drängt sich das Bild eines Heuschreckenschwarms auf.

Blizzard und die trostlosen Ebenen der Scherbenwelt

Blizzard hängt wohl wirklich der Idee nach, der Weg bis zur Maximalstufe sei für die meisten Spieler eine lästige Aufgabe, die es so schnell wie möglich zu vollbringen gilt. Dass für viele Spieler auch der Weg das Ziel ist – hat sich in den 10 Jahren des Contents wohl abgenutzt.

Gerade The Burning Crusade, also die Level-Distanz von 60 bis 70, wirkt heute trostlos und leer. Die Quest-Struktur, das Phasing, das Erzählen von zusammenhängenden Geschichten – all das hat Blizzard später verfeinert, vielleicht sogar perfektioniert. In den ältesten, naturbelassenen Ecken der Welt fehlen Erzählqualität und Abwechslung bei den Quests.

World of Warcraft: Cataclysm
Das alte Welt wurde mit Cataclysm ordentlich aufgewertet. Wie hat Euch aber das Gesamtbild gefallen?

Den ganzen alten Content ständig auf dem Niveau des Neuesten zu halten, ist nicht möglich. Mit Catacylsm hat man ähnliches versucht:

[pull_quote_center]Die alte Welt, das Level-Erlebnis von 1-60, wurde verändert. Die Spieler haben es nicht honoriert, weil dadurch wertvolle Zeit von der Entwicklung im Endgame abgeknappt wurde.[/pull_quote_center]

Jahrelang bemühte sich Blizzard darum, mit dem Problem kreativ umzugehen. Man legte niedrigstufige Zonen serverübergreifend zusammen, damit die Spieler sich als Teil einer lebendigen Welt fühlten. Man änderte Gruppen-Quests so, dass sie auch alleine zu bewältigen waren. Lukrative Spritztouren in Dungeons sollten von der Quest-Trostlosigkeit ablenken, sogar in Schlachtfeldern konnte man mittlerweile leveln. Alles wurde getan, nichts hat langfristig geholfen. Die Kreativität hat wohl nun ein Ende.

Dann sollen sie doch Kuchen essen!

Der Level-Boost bei einer Vorbestellung ist also nur konsequent. Blizzard sieht den früheren Heldenweg von 1 bis 90 als Ochsentour an, die viele Spieler so schnell wie möglich hinter sich bringen wollen.

[pull_quote_center]Ob am Ende des Weges, mit dem Maximal-Level, dann wirklich ein mit Kuchen gefülltes Paradies auf den Spieler wartet oder nicht … das ist eine andere Frage.[/pull_quote_center]

Ein schaler Geschmack tritt spätestens mit der Erweiterung ein. Dann können sich Spieler für eine stattliche Summe Echt-Geld im Ingame-Shop direkt einen Level-90er kaufen. Man bezahlt Blizzard also dafür, einen großen Teil des Spiels nicht spielen zu müssen, weil man möglichst schnell zum leckeren Kuchen am Ende gelangen möchte. Hoffentlich ist der keine Lüge.

Außerdem

  • World of Warcraft: Gnom
    Negativ: Es erinnert an die unrühmliche Jahrespassgeschichte, dass man mit so einer Aktion in einer Content-Durststrecke, die wahrscheinlich wieder ein Jahr dauern wird, Spieler durch eine Vorbestellung ans Spiel binden möchte.
  • Positiv: Wenn dadurch Power-Leveling oder andere Absurditäten wie ein Char-Kauf auf eBay aus dem Spiel verschwinden, hatte die Sache etwas Gutes.

Genügt Skyrim-UI für The Elder Scrolls Online? (TESO-Cast 14)

The Elder Scrolls Online kommt am 4. April auf den Markt. Entwickler Zenimax gibt Euch jetzt am Wochenende vom 14 bis zum 17.März noch einmal die Gelegenheit, in das Spiel hinein zu schnuppern. Das letzte Beta-Wochenende vorm Release wurde soeben bestätigt. Für jeden, der es bis jetzt noch nicht geschafft hat, die Welt von Tamriel zu besuchen, ist das die letzte Chance. Oder ihr schaut Euch einfach unsere Videos aus der Welt von The Elder Scrolls Online an.

Um Euch auf Eure Zeit in Tamriel einzustimmen oder um Euch eine Stippvisite in eine Welt zu erlauben, die viele von Euch schon aus Morrowind oder Skyrim kennen, haben wir immer wieder von The Elder Scrolls Online, kurz TESO, berichtet. So muss niemand die Katze im Sack kaufen.

Heute schauen wir uns das UI an. UI ist die Kurzform von User Interface, sozusagen die Benutzerschnittstelle des Spiels. Es darf in keinem Spiel fehlen, aber gerade in einem MMO ist das UI besonders wichtig. Hier werden viele Dinge und Informationen untergebracht, zum Beispiel die Mini-Map, die Lebensanzeige oder Hotkeys zu den verschiedenen Fähigkeiten. Dabei soll das Interfache aber auch nicht überladen wirken und zu stark von der Spielwelt ablenken.

Ob The Elder Scrolls Online das schafft und ob dem Spiel dabei der Spagat zwischen Singleplayer und Multiplayer gelingt, schauen wir uns nun genauer an.

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