Die Ergebnisse der diesjährigen BlizzCon haben viele Diablo-Fans enttäuscht. Wie könnte man Diablo 3 verbessern?
Die Hoffnungen an die BlizzCon in diesem Jahr waren groß. Besonders Diablo-Fans gingen von einer großen Ankündigung aus, weil in diesem Jahr der 20. Geburtstag von Blizzards Hack-and-Slay ist. Eine Twitter-Nachricht vom offiziellen Diablo-Account machte den Fans umso mehr Hoffnung. Doch mit den Ankündigungen dieser BlizzCon hatten die Spieler wohl nicht gerechnet. Im Netz macht sich Enttäuschung breit. Was hat Blizzard falsch gemacht?
Fans wünschten sich Diablo 4
Es gab viele Theorien, mit welchen Ankündigungen uns Blizzard in diesem Jahr überraschen könnte. Einige Spieler spekulierten dabei auf ein ganz neues Spiel. Keine Erweiterung und kein simples Update. Nein, ein brandneues Diablo 4 sollte es sein. Diesen Wunsch konnte man in der Form häufig in den verschiedenen sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Reddit und Co. lesen. Kurz vor der diesjährigen BlizzCon machte ein “Leak” die Runde und sorgte bei einigen Fans für Aufregung. Auf einem Bild im Shop konnte man ganz klar den Totenbeschwörer sehen. Unklar war, ob sich dieser Leak bewahrheiten und wie die neue Klasse überhaupt ins Spiel eingebaut wird.
Für die Fans, die sich auf Diablo 4 gefreut haben, gab es auf der BlizzCon dann die große Ernüchterung. Sämtliche Verschwörungs-Theorien um einen neuen Teil der Diablo-Serie waren hinfällig. Die Entwickler kündigten ein “Diablo 1″-Remake in Diablo 3 als jährliches Event an. In Form eines Dungeons mit 16 Leveln könnt Ihr die alten Bosse bekämpfen.
Die 2. Ankündigung war die neue Totenbeschwörer-Klasse, die man durch den Kauf eines DLCs spielen kann. „The Rise of the Necromancer“ nennt sich dieses DLC, das Euch neben dem Necromancer weitere Beuteplätze, Charakter-Slots und kosmetische Gegenstände freischaltet. Das waren die beiden großen Ankündigungen für Diablo 3 während der BlizzCon.
Damit löste Blizzard bei einigen Fans pure Enttäuschung aus. Natürlich ist eine neue Klasse etwas Positives und bringt vermutlich wieder etwas Schwung in Diablo 3, aber letztendlich ist es ein Totenbeschwörer und kein Spaßbeschwörer. Diese Klasse wird nicht viel an den Problemen ändern, die vermehrt auf Reddit und anderen Plattformen genannt werden. “Das Paragon-System braucht eine Überarbeitung”, “Seasons sind immer wieder das Gleiche und werden zu schnell langweilig”, “Man freut sich nur über wenige Gegenstände, die man im Spiel findet”. Die neuen Challenge-Rifts und die Rüstkammer in Diablo 3 vereinfachen zwar das ständige Wechseln der Ausrüstung, sind aber nicht “Die große Änderung”, auf die viele Fans gehofft haben.
Kann man Diablo 3 verbessern oder braucht es Diablo 4?
Mit einem kostenpflichtigen DLC geht die Reise bei Diablo 3 weiter. Es gibt neue Inhalte für eine Summe X, die erst mal wieder für frischen Wind sorgen. Trotzdem spielt man immer noch das gleiche Spiel. Natürlich kann das funktionieren, wenn man sich als Vergleich einige (nicht alle) Content-Patches bei World of Warcraft ansieht. Vermutlich ergibt es auch wirtschaftlich gesehen Sinn, so ein Modell zu starten. Aber wie lange kann man das machen, bevor man einen Haken hinter Diablo 3 setzen und das Kapitel “Diablo 4” aufschlagen sollte?

Wie ist Eure Meinung zur aktuellen Lage von Diablo 3? Macht Blizzard Schritte in die richtige Richtung oder entfernen sie sich mit diesen Änderungen vom Ziel?
Hier gibt es die neuesten Informationen zum Necromancer in Diablo 3:
Diablo 3 Totenbeschwörer: Gameplay, Skills und Pets – Neue Informationen zum Necromancer!
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