„Asterix erobert Rom“ hat einen genialen Witz, den es nicht in der deutschen Version gibt

Viele Leute sind mit den Filmen zu Asterix und Obelix aufgewachsen, die vor allem durch die deutsche Synchronisation im Gedächtnis geblieben sind, doch in Asterix erobert Rom geht ein genialer Witz verloren, der im Original dabei ist.

Asterix und Obelix haben für viele deutsche Zuschauer einen großen Nostalgiefaktor. Obwohl der erste Zeichentrickfilm (Asterix der Gallier) schon 1967 erschienen ist, haben viele Fans die Filmreihe dank stetiger Wiederholungen regelmäßig geschaut.

Dabei ist auch die deutsche Synchronisation mit ikonischen Sprüchen und Momenten (man denke an den Passierschein A38) vielen Fans bis heute im Gedächtnis geblieben. Doch in einer Szene in Asterix erobert Rom geht ein Witz leider verloren, den man im französischen Original hören kann.

Wusstet ihr, dass es auch eine bayerische Fassung gibt? Den Trailer dazu seht ihr hier:

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Der Trailer zu Asterix erobert Rom zeigt sich in der bayerischen Fassung

Das Schicksal vom Biest

Um welche Szene handelt es sich? Im Film müssen die Gallier zwölf schwierige Aufgaben erledigen, darunter ist auch ein gefährliches Biest. Man sieht Asterix und Obelix in der Höhle, aber das Monster selbst nicht. Dort erwähnt Obelix schon, dass er Hunger habe und es ihm egal sei, was es zu essen gibt.

Danach gibt es einen Schnitt und Asterix und Obelix landen wieder in der Stadt. Kurz darauf setzen sie sich zum Kontrolleur der Aufgaben. Dieser fragt Obelix: Wie war es denn nun bei der Bestie? Obelix antwortet: Och, nicht besonders, und bestellt sich noch einen Schnaps. Je nach deutscher Fassung kann sich das unterscheiden, doch im französischen Original wird an dieser Stelle ein Witz eingebaut, der das Schicksal der Bestie andeutet.

Wie der mussmansehenpodcast auf TikTok erklärt, ist die französische und wohl auch die bayerische Synchronisation (das konnten wir leider nicht überprüfen) deutlich direkter. Im französischen Original antwortet Obelix: Elle était bonne! , was man mit Sie war gut übersetzen kann. Statt eines normalen Schnapses bestellt Obelix danach ein Digestif, also einen Verdauungsschnaps. Es wird impliziert, dass Obelix das Monster einfach gegessen hat. Falls ihr des Französischen mächtig seid, könnt ihr den Clip auf Dailymotion sehen.

Die diversen Asterix-Filme haben auch in der deutschen Synchronisation verschiedene Varianten, wie man auf comedix.com sehen kann. Einige Filme haben dabei eine bayerische Mundart (die ihr im oberen Trailer hören könnt), aber auch hessische, berlinerische, kölsche und schwäbische Mundarten, die den Filmen noch einmal einen anderen Flair verleihen.

Trotz dieses verlorenen Gags gehört die Asterix-Reihe zu den beliebtesten Animationsreihen, nicht nur in Europa, sondern auch besonders in Deutschland, was wohl auch an der Synchro liegt. Mehr starke Animationsfilme findet ihr hier: 6 unterschätzte Animationsfilme, die jeder Fan von Disney und Pixar sehen sollte

Nutzer fordern zum Boykott von RAM auf: „Wollt ihr alle 5.000 Dollar für einen Computer voller fünf Jahre alter Teile bezahlen?“

Die Preise von Arbeitsspeicher steigen weiter und ein Nutzer hat genug. In einem langen Post wird zum Boykott der Hardware aufgerufen, der die Preise senken soll. Die Kommentare sind sich jedoch uneinig, wie sinnvoll die geforderte Strategie ist. 

Was wird von wem gefordert? Der Nutzer Arbiter61 ruft in seinem Reddit-Post vom 28.11.2025 zum Boykott von RAM auf. Er geht dabei auf die Kaufkraft der Konsumenten ein und fordert alle Käufer auf, keinen Arbeitsspeicher mehr zu kaufen, bis sich die Preise beruhigt haben. 

Er beschreibt die Zukunft ohne einen Boykott als schlecht und gibt an, dass „1.000 Dollar für RAM zu weit gehen“. Außerdem schreibt er:

Wollt ihr also alle 5.000 Dollar für einen Computer voller fünf Jahre alter Teile bezahlen? Jetzt ist es an der Zeit, „Nein“ zu sagen, ältere, günstigere RAM-Speicher zu kaufen, Gebrauchtware zu kaufen und zu vermeiden, diese Praxis mit eurem hart verdienten Geld zu belohnen.

Weiterhin erklärt er, dass Spieler zwar nur ca. 30 Prozent der gesamten Arbeitsspeicherverkäufe ausmachen sollen, es sich aber dennoch lohne, wenn alle gemeinsam auf Käufe verzichten würden. Denn:

Als Alternativen zum Kauf schlägt er vor, alten RAM wiederzuverwenden, abzuwarten oder andere Teile des PCs zu verbessern. Welche Upgrades sich 2025 konkret für euren PC lohnen können, lest ihr auf MeinMMO.

Wer statt eines Upgrades einen ganzen PC kaufen möchte, kann einen Blick auf die kommende Steam Machine werfen:

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Valve stellt die Steam Machine im neuen Trailer vor

Nutzer im Kampf gegen die Unternehmen 

Taugt die Idee etwas? In der Theorie klingt die Idee vielleicht sinnvoll, aber es gibt mehrere Probleme. Mangelnde Produktionskapazitäten und steigender Bedarf durch KI-Unternehmen sind Hauptgründe für die derzeitigen RAM-Preise. 

Momentan kaufen zwar viele KI-Unternehmen Arbeitsspeicher in großen Mengen ein, aber ein weiteres Problem sind die fehlenden Produktionskapazitäten der RAM-Hersteller. Denn Spieler besorgten sich lieber DDR4-Speicher, da AMD und Intel ältere CPU-Sockel weiterhin unterstützen.

Aus diesem Grund fehlte der Bedarf an modernen DDR5-Speicher und Hersteller verzichteten auf eine höhere Produktion. Doch genau das wird jetzt zum Problem: Der Bedarf im KI-Bereich ist hoch, aber die Kapazitäten können die Mengen nicht decken. Dadurch steigen die Preise für alle (via wccftech und trendforce).

Auf einen großen Verkaufsschub von KI-Unternehmen, welche vor allem DDR5-RAM bevorzugen (wie OpenAI), sollen RAM-Hersteller nicht vorbereitet gewesen sein. Denn allein OpenAI soll einen Deal mit einigen RAM-Herstellern abgeschlossen haben, in dem sie etwa 40 Prozent der weltweiten Arbeitsspeicherproduktion für sich beanspruchen sollen (via tomshardware).

Das Kaufverhalten von Spielern dürfte daher für die Preisentwicklung keine große Rolle spielen, da Spieler nur einen geringen Anteil der Käufer ausmachen. So ein Boykott-Aufruf ist zwar gut gemeint, wird sich aber nur bedingt auf die Preise auswirken. 

Spieler sind zwar nicht für große Verkaufszahlen bei derzeitigem Arbeitsspeicher verantwortlich. Sie sind dafür aber oft mit Eifer und Emotionen dabei, wie ein Spieler, der sich seinen Traum erfüllt hat, beweist.  

Community ist sich uneinig und hat wenig Hoffnung 

Der Post hat mittlerweile über 5.000 Upvotes und 600 Kommentare erreicht (Stand 03.12.2025). Nutzer sagen zur Idee folgendes: 

  • mendax2014 schreibt: „Natürlich stimme ich dir zu … Aber wenn wir nicht zusammenhalten können, um überteuerte Spiele vorzubestellen, dann werden Leute sich hierfür auch nicht interessieren.“ 
  • NotMalaysiaRichard sagt: „Du bist verrückt, wenn du denkst, dass PC-Spieler und Enthusiasten einen großen Unterschied machen.“
  • Last_Examination_131 erklärt „Das Problem IST KI … es gibt wenig verfügbaren RAM aufgrund eines Unternehmen mit dem Namen OpenAI.“

Damit ist sich die Community einig, dass die Chancen schlecht stehen und sich die Preise von Arbeitsspeicher vorerst nicht erholen werden. Dennoch sind die meisten Reddit-Nutzer der Meinung, dass die momentanen Preise zu hoch sind und Nutzer lieber nach Alternativen suchen sollten: Arbeitsspeicher wird immer teurer: Wir haben uns die besten Optionen für günstigen RAM angesehen

7 Animes, die 2026 zu einem der besten Jahre für Fans machen werden

Im kommenden Jahr starten viele heiß erwartete Serien, auf die Fans schon seit Längerem warten. MeinMMO verrät euch, welche Animes ihr auf keinen Fall verpassen dürft.

Nach einem ereignisreichen Jahr im Anime-Bereich startet 2026 direkt mit einigen Krachern im Januar. Fans können sich auf Fortsetzungen von beliebten Serien freuen, es gibt aber auch einige Neuerscheinungen im Anime-Bereich.

MeinMMO stellt euch 7 Animes vor, die ihr 2026 unbedingt sehen müsst. Mit dabei sind neue Staffeln und Neuerscheinungen von Animes, aber keine Filme, die im Kino erscheinen. Diese könnt ihr in einer separaten Liste sehen.

Frieren – Nach dem Ende der Reise (Staffel 2)

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Frieren: Neuer Trailer des Animes zeigt Release von Staffel 2
  • Release: 16. Januar 2026
  • Streaming-Anbieter: Crunchyroll

Worum geht es? Die Elfen-Magierin Frieren setzt ihre Reise nach Aureole fort. Dabei handelt es sich um den Ort, an dem man mit den Seelen der Verstorbenen sprechen kann. Begleitet von Fern und Stark durchstreifen sie dazu das Nördliche Hochland. 

Auf ihrem Weg müssen sie sich einem der mächtigsten noch lebenden Dämonen stellen, der passenderweise Macht heißt. Er zählt zu den Sieben Weisen der Zerstörung und verfügt über den Zauber Diagoldze, gegen den sich Frieren und ihre Verbündeten eine Taktik überlegen müssen.

Er verdiente Millionen mit einem Shooter auf Twitch, jetzt streamt er vor ein paar Hundert Zuschauern und ist glücklicher denn je

Der Twitch-Streamer AverageJonas wurde mit Valorant riesig. Sein Wechsel zum Valves MOBA-Shooter Deadlock kostete ihn einen Großteil seiner Zuschauer, doch dafür ist er jetzt zufriedener denn je.

Was ist das für ein Streamer? AverageJonas ist ein norwegischer Twitch-Streamer, der während der Corona-Pandemie mit dem damals noch neuen Valorant groß rauskam. Im Mai 2020 startete er mit durchschnittlich 5 Zuschauern, doch mit dem Release des Taktik-Shooters erreichte er bereits im September im Schnitt 1.800 Zuschauer.

AverageJonas machte sich einen Namen mit seiner angenehmen Art und seinem Auge für Builds, konnte lukrative Werbe-Deals an Land ziehen und war sogar auf dem TimeSquare zu sehen. 2024 verabschiedete sich der Streamer jedoch überraschend von Valorant. 500 Tage später zieht er ein Fazit zu seinem „Absturz“.

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Valorant belohnt seine Spieler mit einem Musikvideo zum 5-jährigen Geburtstag des Shooters

„Wünschte, ich wäre früher abgestürzt“

Wie geht es ihm jetzt? In einem YouTube-Video sprach AverageJonas knapp eine Viertelstunde lang über die Gründe für seine damalige Entscheidung und darüber, wie es ihm heute damit geht.

Der Streamer sagt, zu seinen Hochzeiten in Valorant habe er sich wie im siebten Himmel gefühlt. Doch mit der Zeit ließ seine Beliebtheit nach, dem Shooter fehlten Inhalte und sein bevorzugter Agent Sova wurde von Nerfs heimgesucht. Darüber hinaus hatte er mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und verlor zwischenzeitlich sogar für mehrere Monate seine Stimme.

In dieser Zeit probierte er zunehmend andere Arten von Spielen aus, zunächst Palworld und später Dota, bis er sich schließlich in Valves MOBA-Shooter Deadlock verguckte. Das Spiel bot ihm alles, was ihn einst an Valorant gereizt hatte: Viel Tiefe, Items und die Möglichkeit, informativen Content und Theorycrafting zu machen.

Heute streamt AverageJonas im Schnitt nur noch vor ein paar hundert Zuschauern. Das sei immer noch, wovon viele Streamer überhaupt träumen würden, wie er klarstellt. Und auch wenn seine Beliebtheit deutlich nachgelassen hat, sei er insgesamt glücklicher und gesünder. Das ganze Video könnt ihr euch hier ansehen:

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In Deadlock, so der Streamer, würden die Zuschauerzahlen stärker schwanken, und damit auch die Einnahmen. Sorgen um seine Finanzen müssen sich Fans dennoch nicht machen: Laut AverageJonas sei den meisten gar nicht klar, wie verdammt groß die Deals zu Pandemie-Zeiten waren. Da habe er Millionen gemacht.

Das Geld habe der Streamer in Immobilien in Norwegen sowie Krypto-Währung investiert, wodurch er immer noch passives Einkommen erzielt – ganz unabhängig von seinen Zuschauern auf Twitch.

Für Leute, die über seine geschrumpften Zahlen sprechen, hat AverageJonas klare Worte: „Wenn das ein Absturz ist, dann ist das eigentlich verdammt cool. Ich wünschte, ich wäre früher abgestürzt.“

Nicht immer deckt sich die Art von Content, an der ein Streamer Spaß hat, mit dem, was die Leute bei ihm sehen wollen. Michael „shroud“ Grzesiek gilt als Shooter-Gott von Twitch, doch sein Herz gehört einem ganz anderen Spiel: WoW Dragonflight ist so gut, dass Shooter-Gott shroud seinen Kanal auf Twitch dafür riskiert

Eine Mutter nimmt ihre Rolle in Pokémon GO komplett ernst, stößt in der Community auf weitere „Pokémoms“

Eine Mutter war sich schnell bewusst, was es bedeutete, als ihr 5-jähriges Kind auf Pokémon GO aufmerksam wurde. Da es für ein eigenes Smartphone noch zu jung ist, springt sie nun selbst als Ersatztrainer ein – und ist da bei weitem nicht die einzige.

Wovon berichtet die Mutter? Auf Reddit berichtet die Mutter und frischgebackene Trainerin von ihrem 5-jährigen Kind, das aufgrund seiner Onkel auf Pokémon GO aufmerksam geworden ist. Bisher habe ihr Sohn bereits auf ihrer Nintendo Switch andere Pokémon-Spiele gespielt, doch Pokémon GO bietet die perfekte Möglichkeit, auch gemeinsam mit der Familie zu spielen.

Aus diesem Grund habe sich die Mutter dazu entschlossen, Pokémon GO auf ihr Smartphone zu laden. Sie wolle ihrem Kind diese Möglichkeit nicht vorenthalten, ganz im Gegenteil. Um ein schönes und vorbereitetes Spielerlebnis zu bieten, wird sie selbst im Spiel aktiv.

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Pokémon GO zeigt seine neue Season im Trailer

Mutter grindet Pokéstops, damit ihr Kind unbeschwert spielen kann

Worum kümmert sich die Mutter des Kindes? Mit Pokémon GO auf ihrem Handy ausgerüstet, kümmert sie sich im Alltag darum, dass der Account ihres Kindes stets mit genügend Pokébällen und anderen Items ausgestattet ist, wenn es Zeit ist zusammen zu spielen.

Sie berichtet, dass sie den ganzen Tag über eingeloggt sei und vor allem einen bestimmten PokéStop drehe, der in der Nähe ihres Hauses liegt. Da sie von zu Hause arbeite, kann sie den ganzen Tag über alle paar Minuten neue Items erhalten, aber da hört sie noch nicht auf.

Sie kümmere sich außerdem um Feldforschungen und weitere Aufgaben – eine Menge Arbeit, die sie im Schatten erledigt, damit ihr Sohn entspannt Monster fangen kann. Stören täte sie das nicht, sie bezeichnet sie schlichtweg als ihre Aufgaben als „Pokémom“.

Welche besondere Reaktion erfährt sie durch die Community? Anhand der vielen Reaktionen auf ihren Redditpost, findet sie nicht nur viele Tipps und Lob für ihren Einsatz, sondern auch Anklang von weiteren „Pokémoms“.

Die Mütter, die wie die Posterin gemeinsam mit ihren Kindern und der Familie Pokémon GO erleben, berichten in vielen Fällen davon, wie sie durch ihre Kinder, teilweise durch Überredung, angefangen haben zu spielen, und nun selbst absolut begeistert seien.

Auch jacaroe berichtet von ihrer Erfahrung mit ihren Kindern, die sie dazu überredet haben, als sie 2016 noch in der ersten und zweiten Klasse waren. Nach einer 9-jährigen Pause, und deutlich gewachsenen Kindern, habe sie zusammen erneut angefangen: „Eine der besten Dinge daran? Ich bin im Sommer allein wegen des Spiels etwa 300 Meilen gelaufen und habe um die 15 Kilo abgenommen!“

Auch 1zzyBizzy findet, dass viele Mütter mittlerweile fast lieber spielen würden als ihre Kinder selbst, die ihnen Pokémon GO vorgestellt haben: „Ich kenne tatsächlich etwa 10 Eltern und sogar eine Großmutter, die alle mit Pokémon GO gestartet haben, weil ihre Kinder zuerst damit angefangen haben und sie eine ähnliche Vereinbarung wie du hatten. Ihre Kinder haben schon lange aufgehört zu spielen, aber die spielen immer noch regelmäßig.“

Anhand der Erfahrungen dieser „Pokémoms“ wird deutlich, dass nicht nur junge Menschen oder treue Pokémon-Fans Gefallen an Pokémon GO finden können. Umso schöner ist es auch zu lesen, dass viele Kinder und ihre Eltern gemeinsame Zeit mit dem Spiel verbringen und Erfahrungen sammeln. Allerdings zeigt eine Erfahrung eines „Pokédads“, dass man in manchen Fällen lieber genau hinschauen sollte, was das eigene Kind in Pokémon GO anstellt – sonst könnte man es nachträglich bereuen: Kind verschwendet Meisterball in Pokémon GO, die Community weiß genau, was der Vater mit dem Monster tun soll

Ich habe 330 Stunden im besten der neuen Assassin’s Creed verbracht, jetzt kostet es auf PS5 mit allen DLCs weniger als ein Kinobesuch mit Popcorn

Den meisten Spaß in einem Assassin’s Creed hatte MeinMMO-Autor Ody mit dem Teil, der auf den ersten Blick am wenigsten mit der restlichen Reihe zu tun hat – und er ist nicht der einzige. Auf PS4 und PS5 könnt ihr euch das Spiel mit DLCs für weniger Geld holen, als ein klassischer Kinobesuch kostet.

Obwohl ich die meisten Spiele zu Assassin’s Creed gezockt und die meisten auch wirklich genossen habe, würde ich mich heute nicht als Fan der Reihe bezeichnen. Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum ich ausgerechnet mit dem Spiel am meisten Spaß hatte, das am wenigsten an die Ursprünge der Reihe erinnert.

Wer schreibt hier? Als Fan antiker griechischer Geschichte und Mythologie (kommt wohl mit dem Namen) ist Ody immer mit dabei, wenn es neue Spiele in diesem Setting gibt. Sei es nun in Form eines Strategiespiels wie in A Total War Saga: Troy, dem 2025 erschienenen Titan Quest 2 oder eben dem etwas ältere AC Odyssey.

Das Spiel, um das es mir hier geht, ist Assassin’s Creed Odyssey. Das Spiel erschien im Oktober 2018 für den PC, die PS4 und die Xbox One. Dank Rückwärtskompatibilität könnt ihr es heute aber auch auf PS5 und Xbox Series X|S zocken.

Gerade PlayStation-Spieler können gerade ordentlich sparen – im PS-Store gibt es die Assassin’s Creed Odyssey – Gold Edition für 14,99 € statt 99,99 €. Dort sind alle DLCs sowie Remasters von Assassin’s Creed 3 und Assassin’s Creed Liberation enthalten. Ein Kinobesuch mit Popcorn kostet euch mehr und wird euch auch deutlich kürzer beschäftigen.

Hier seht ihr einen Trailer zu dem Spiel:

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In Assassin’s Creed Odyssey spielen Entscheidungen eine große Rolle

Das beste neue Assassin’s Creed – sagt auch Metacritic

Ich habe mit keinem anderen Teil der Reihe so viel Zeit verbracht – inzwischen sind es über 330 Stunden. Damit hat es sich bei mir aber noch nicht ausgespielt: Auch heute versinke ich immer wieder gerne für ein paar Stunden im Spiel, seiner Welt und den Geschichten.

Mit diesem Gefühl stehe ich wohl auch nicht allein da. Immerhin ist Odyssey im Ranking von Metacritic das fünftbeste AC und das beste der neuen Spiele (also aller Teile, die nach AC Syndicate erschienen sind).

Dabei hat Odyssey mit seinem starken Fokus auf klassische RPG-Mechaniken wie Mengen an Loot, detaillierten Schadenswerten und Charakter-Builds sowie Entscheidungen weniger mit den Ursprüngen der Reihe zu tun als die meisten anderen Teile.

Noch dazu hat unsere Figur nicht einmal die versteckte Klinge, eines der Markenzeichen von Assassin’s Creed!

Selbst ohne Assassinen ein würdiger Eintrag in der Reihe

Überzeugen konnte mich das Spiel trotzdem, und das vor allem mit seiner Geschichte. Die ist erfrischend anders, weil das Hauptmotiv mal nicht Rache ist. Stattdessen begeben wir uns auf eine Odyssee durchs von Krieg durchzogene Griechenland des 5. Jahrhunderts v. Chr., um unsere Familie zu finden.

Sowohl in den Haupt- als auch in den Nebengeschichten treffen wir zudem Entscheidungen, die tatsächliche Auswirkungen haben. An vielen Stellen fallen Entscheidungen auch gar nicht mal so leicht, was sie in meinen Augen nur noch bedeutsamer macht.

Fans der Assassinen bekommen außerdem im DLC „Das Vermächtnis der ersten Klinge“ mehr geboten. Wer tiefer in die Lore der sogenannten Vorläufer eintauchen will, die in AC auch schon immer eine Rolle gespielt haben, sollte „Das Schicksal von Atlantis“ nicht verpassen.

Auch ohne Assassinen trägt AC Odyssey viel zum Worldbuilding der Reihe bei. Noch dazu ist es auch 7 Jahre nach Release so schön anzusehen (und anzuhören), dass ich manchmal minutenlang am Meer stehenbleibe, um die Wellen zu beobachten und ihnen zu lauschen.

Falls ihr wie MeinMMO-Autor Ody gar nicht genug vom antiken Griechenland bekommen könnt, dann hat er noch eine weitere Empfehlung für euch parat. Dabei handelt es sich um ein Strategiespiel, das zum Release einen ziemlichen Meilenstein hingelegt hat. Mehr dazu lest ihr hier: Ein Strategiespiel hat etwas erreicht, was zuvor nur GTA 5 geschafft hat – jetzt bekommt ihr es für einen Zehner auf Steam

Vor 11 Jahren schreibt deutscher Streamer seine Sorgen in einen Twitch-Chat, die Reaktion seines Vorbilds prägt ihn bis heute

Der Twitch-Streamer Giacomo „Metashi12“ Gaviria verätt, wen er selbst gerne auf der Livestreaming-Plattform schaut. Einem Streamer folgt er bereits seit 11 Jahren und das hat einen besonderen Grund.

Wem schrieb Metashi seine Sorgen? In einem vergangenen Livestream (Highlight auf TikTok) erzählte Metashi, dass er dem Twitch-Streamer Jaryd „summit1g“ Lazar bereits seit 11 Jahren auf Twitch folgt. Summit1g streamt seit August 2015 auf Twitch und hatte im November 2025 im Durchschnitt 12.832 Zuschauer (Quelle: SullyGnome).

Er beschreibt sich selbst als Variety-Streamer, das bedeutet, er probiert viele verschiedene Spiele aus. Im November 2025 schien sein Fokus mit über 325 gestreamten Stunden auf dem Shooter ARC Raiders gelegen zu haben (Quelle: SullyGnome).

Damals, vor 11 Jahren, habe Metashi selbst eine schwierige Zeit gehabt, mit „düsteren Gedanken“, wie er meint. Metashi schrieb in den Twitch-Chat von summit1g, dass er einen schlimmen Tag habe.

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Das sind die 5 relevantesten deutschen Streamer auf Twitch im Jahr 2024, laut Google

„Parasozial sein Urgroßvater“

Wie prägt Summit Metashi? Auf die Nachricht von Metashi soll summit1g im Stream reagiert haben. Er soll gesagt haben, dass sich Metashi keinen Stress machen solle, alles gut werde und das Leben eben „manchmal scheiße“ sei.

Metashi fand das besonders überraschend, da er zu dem Zeitpunkt kein Abonnent von ihm gewesen sei und summit1g 22.000 Zuschauer in seinem Twitch-Stream gehabt haben soll.

Die Worte hätten ihm viel Kraft gegeben, meint Metashi und er sei für den nächsten Monat sehr glücklich gewesen. Dazu kommentiert er gleichzeitig: „Ich weiß, es ist parasozial sein Urgroßvater.“ (Quelle: TikTok ab Minute 00:46).

Die Aktion von summit1g scheint Metashi bis heute zu prägen, denn er nahm etwas Wichtiges daraus mit: „Da wusste ich: Wenn ich es jemals als Streamer so weit schaffe, dass Leute sowas bei mir fühlen, dann hab’ ich’s erreicht.“ (Quelle: TikTok ab Minute 00:53)

Vielleicht kann Metashi diese Motivation für sein nächstes geplantes Twitch-Event gebrauchen. Gemeinsam mit seinen Twitch-Kollegen Papaplatte und HandOfBlood veranstaltet Metashi ein Event in World of Warcraft. Mehr Infos zu dem geplanten Hardcore-WoW-Event bekommt ihr hier auf MeinMMO: Streamer plant großes WoW-Event auf Twitch, hat schon 227 Zusagen, auch Größen wie HandOfBlood sind dabei

Ein neues JRPG setzt auf traditionelles Gameplay, lockert das aber mit gemütlichen Funktionen auf, die es bitter benötigt

Nach Octopath Traveler 1 und 2 folgt nicht Teil 3, sondern Teil 0 für diverse Plattformen. Und diese Nummerierung ergibt auch Sinn, wenn man das JRPG mal gespielt hat, findet MeinMMO-Redakteurin Jasmin Beverungen. Sie hat das Spiel für PS5 getestet.

Eine neue JRPG-Reihe, die sich in den letzten Jahren etabliert hat, ist Octopath Traveler. Sie wird als Liebesbrief an die 16-Bit-Ära bezeichnet, was der besonderen Optik geschuldet ist. Die Spiele setzen nämlich auf eine Mischung aus HD-2D- und 3D-Optik in einem Pixel-Look. So bewegt man sich in einer dreidimensionalen Welt, aber eben als quadratische Figur.

Doch im Kontrast zum malerischen Look steht der Grind, für das die Reihe bekannt ist. Mit fortschreitendem Spielfortschritt ist immer mehr stumpfes Leveln nötig, um überhaupt voranzukommen und bestimmte Grenzen zu überwinden. Einen Schwierigkeitsgrad kann man hier nicht auswählen, und der vorab eingestellte ist knallhart in hohen Level-Bereichen. 

Wer schreibt hier? Dieses Review wurde von MeinMMO-Redakteurin Jasmin Beverungen verfasst. Sie mag nicht nur Animes, sondern auch andere Dinge, die aus Japan kommen – wie eben auch die traditionellen Rollenspiele. Zu ihren liebsten Reihen gehören Dragon Quest, Persona, die „Tales of“-Reihe und Final Fantasy.

Deshalb mag die Reihe bei genauerer Betrachtung wie ein traditionelles Rollenspiel aus Japan wirken. Doch gerade Octopath Traveler 0 fügt so viele gemütliche Funktionen ein, dass es sich gerade für eine Sorte von Spielern eignet.

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Octopath Traveler 0: Trailer zeigt Story des japanischen Rollenspiels

Geschichte entspricht traditionellem japanischen Rollenspiel

Auf dem Papier sieht Octopath Traveler 0 wieder wie ein klassisches JRPG aus und erfüllt mehrere Kriterien, damit es in die traditionelle Riege aufgenommen werden kann:

  • Es gibt einen massiven Fokus auf die Story
  • Es gibt eine Fantasy-Welt, die man erkunden kann
  • Man kann Octopath Traveler 0 nur alleine spielen
  • Es gibt festgelegte Speicherpunkte innerhalb eines Gebiets

Octopath Traveler 0 ist quasi die Vorgeschichte zu den bereits erschienenen Teilen der Hauptreihe. Zu Beginn des Spiels verfolgt man 3 Handlungsstränge gleichzeitig, die in der Fantasy-Welt Orsterra spielen. Dabei stellt man sich jeweils einem Antagonisten, der sich entweder Reichtum, Macht/Stärke oder Ruhm verschrieben hat. Erinnert ein wenig an das Intro zum Anime von One Piece, oder?

Habt ihr euch durch die Kapitel des jeweiligen Handlungsstrangs geschlagen, beginnt wiederum ein anderer Part vom Spiel, in dem alle Begierden zusammenlaufen. Ein großes Thema spielen dabei Politik und Militär und wie sie den Kontinent formen. 

Es gibt zahlreiche Plot-Twists, bei denen sich Verbündete als Feinde herausstellen, Identitäten enthüllt werden und verhältnismäßig viele Charaktere sterben. Game of Thrones lässt grüßen.

Die Geschichte soll, wie für ein JRPG typisch, etwas länger sein: Rund 100 Stunden schätzen die Entwickler für einen Durchlauf, wie sie gegenüber dem japanischen Magazin Famitsu erklären. Es ist also ein gewaltiger Brocken an ernster Story.

In meinem aktuellen Durchlauf schaue ich mir jede Nebenquest mit an, weshalb ich leider noch nicht am Ende des Spiels angekommen bin. Ich bin aktuell bei rund 40 Stunden und kann mir vorstellen, dass ich momentan etwa die Hälfte des Spiels gesehen habe.

Es gibt jedoch einen großen Unterschied im Vergleich zu den beiden Vorgängern: Statt der namensgebenden acht Protagonisten, deren Story ihr erlebt, könnt ihr dank Haupt- und Nebenquests mehr als 30 Verbündete für eure Kampftruppe hinzugewinnen. 

Die Verbündeten sind teilweise leider nach einer Quest schon abgefrühstückt und erhalten nicht so den Raum, den sie in den Vorgängern erhalten haben. Der Umstand ist etwas schade, aber hätte vermutlich auch die Spielzeit ins Unermessliche gesprengt.

Rundenbasiertes Kampfsystem mit etwas weniger Taktiken

Von den über 30 Verbündeten können jeweils nur 8 zeitgleich am Kampf teilnehmen, jeweils 4 in der Vorder- und 4 in der Hinterreihe. Gerade bei der taktischen Tiefe habe ich gemerkt, dass es sich schon um eine leichtere Version der ersten beiden Octopath-Traveler-Teile handelt, denn: Die Verbündeten können gar nicht mehr ihre Nebenjobs bestimmen, sondern haben vorgeschriebene Waffen und Fähigkeiten.

Nur der Protagonist selbst, den man in diesem Spiel dafür individuell gestalten kann, kann 8 Klassen annehmen. Um doch noch etwas Tiefe in der Gruppenzusammenstellung zu bekommen, haben die Entwickler erlernbare Fähigkeiten ins Spiel gebracht, die die Verbündeten zusätzlich zu ihrem vorgefertigten Baukasten aus Fähigkeiten lernen können. So hat man zumindest etwas Gestaltungsmöglichkeiten bei der Gruppe.

Die Kämpfe laufen dann wieder rundenbasiert ab. Die Gegner müssen zunächst mit einer effektiven Waffe oder einem effektiven Element „gebrochen“ werden, damit sie für bis zu zwei Runden mehr Schaden nehmen. Man kann die Kämpfe so gesehen in 2 Phasen unterteilen: Schwächen ausnutzen, dann der ultimative Angriff.

Dabei gibt es noch das BP-System, bei dem sich mit jeder Runde automatisch Punkte in einer Leiste füllen, die ihr dann für einen stärkeren Angriff nutzen könnt. Ihr müsst dabei gut überlegen, wann und wie viele Punkte ihr einsetzt. Das Kampfsystem ist also auch ohne die fehlenden Nebenjobs aus Teil 1 und Teil 2 voll mit strategischen Überlegungen.

Vom Schwierigkeitsgrad her habe ich ebenfalls festgestellt, dass ich leichter durchs Spiel gekommen bin als gedacht. Es gibt nur einen festgelegten Schwierigkeitsgrad, weshalb ich mir Sorgen gemacht habe, dass es wie im Endgame der ersten beiden Teile zu einem massiven Grind kommen könnte, um die Level-Lücke zwischen Gegnern und mir aufzuholen.

Das war in Octopath Traveler 0 aber nie der Fall. Ich bin immer geschmeidig durchs Spiel gekommen und bislang nur 3 Mal an einem Kampf in einer Nebenmission gescheitert. Läuft es wie bei den Vorgängern ab, zieht der Schwierigkeitsgrad zum Endgame hin noch etwas an – aber vom jetzigen Stand meines Spiels aus kann ich sagen, dass ihr definitiv weniger Schwierigkeiten habt als bei Teil 1 und 2.

Wer möchte, kann es Cozy haben

Neben dem leichteren Schwierigkeitsgrad und der etwas flacheren Strategie im Kampf gibt es die wohl größte Neuerung, die das Spiel auch für Neulinge besonders interessant macht: Das Bauen der eigenen Stadt.

In die Story eingebunden müssen Spieler irgendwann ein Dorf von Null an errichten. Dabei sammelt man in der Oberwelt an leuchtenden Stellen Ressourcen, baut damit Gebäude und stellt sie an vorgesehenen Plätzen dafür auf. 

Bei einem so toughen Gameplay und so einer düsteren Story kommt der Städtebau für mich genau richtig. Wenn ich nichts mehr von Mord und Krieg hören möchte, ziehe ich mich einfach in das kleine Dörfchen zurück und genieße die Idylle.

Der Aufbau der Stadt zieht sich durch das komplette Spiel. Mit höheren Leveln kommen immer wieder neue Quests hinzu, durch die man neue Bewohner für sich gewinnt und damit spezielle Funktionen freischaltet:

  • Einige Bewohner sammeln Ressourcen, die man wiederum zum Bauen benötigt
  • Es gibt Bewohner, die spezielle Aufgaben wie das Farming oder die Leitung der Kirche übernehmen
  • Ihr könnt frei entscheiden, welchen Bewohner ihr wofür einsetzt, allerdings haben sie in bestimmten Bereichen ihre Präferenzen

Durch den letzten Punkt ist es entscheidend, welchen Bewohner ihr in welches Gebäude setzt. Dadurch entsteht ein kleiner Managing-Aspekt, der beim Bau der Stadt zusätzlich motiviert. Teilweise habe ich die Hauptquest links liegen lassen und mich auf die Suche nach neuen Bewohnern für meine Stadt gemacht, einfach um von der düsteren Story mal loszukommen.

Mit Blümchen, Fässern und Brunnen kann die Stadt dann dekoriert werden. Es können sogar der Boden und die Rampen angepasst werden. Das Gestalten macht viel Spaß, wenn man ein Faible dafür hat. 

Allerdings gibt es nicht eine so gigantische Auswahl wie bei Fantasy Life i oder auch Animal Crossing, was das Bauen angeht. Hier müssen bei den Freiheiten ein paar Abstriche gemacht werden, denn das Terrain und Baugebiet ist vorgegeben und es gibt nicht so viele Dekorationsobjekte wie in diesen genannten Titeln.

Eine weitere Funktion, die man aus Cozy-Games kennt, ist das Kochen. Mit gesammelten oder geernteten Zutaten können Spieler hier Gerichte zaubern, die in Kämpfen Effekte geben. Damit man das nicht vergisst, erhält man beim Ablauf eine Benachrichtigung auf dem Bildschirm.

Die Funktion ist super praktisch, aber mehr auch nicht. Man ist selbst nicht am Kochprozess beteiligt und es gibt auch keine geniale Animation wie in Monster Hunter, bei der einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Dafür ist es besonders lustig, dass man ein Gericht aus seinem Dorf selber benennen darf. Im Spiel bei mir gibt es jetzt also einen Brathering, den ich auftischen kann. Fast hätte ich mich für einen Mochikuchen entschieden.

Wechsel von Mobile zu Konsole

Diese ganzen Auflockerungen, die Octopath Traveler 0 für Neulinge zugänglicher machen, dürften auch dem Umstand geschuldet sein, dass der Titel ursprünglich für Mobile entwickelt wurde. Unter dem Namen Champions of the Continent erschien Octopath Traveler 0 bereits vor 5 Jahren.

Das Spiel für Smartphones war zwar Free-to-play, dafür aber mit Gacha-Mechaniken. Die 30 Charaktere, die man jetzt einfach so während der Story bekommt, mussten in Pulls gezogen werden. Welche Charaktere gezogen werden, war reine Glückssache.

Dieser wilde Mix aus traditionellem JRPG und Gacha-Mechaniken wurde für die Konsolenversion zum Glück aufgebrochen. Dadurch wird die Story auch nicht mehr über Jahre in Filler-Folgen veröffentlicht, sondern kommt direkt zum Release in einem straffen Paket – ja, die 100 Spielstunden sind schon die “straffe” Variante.

Die Mobile-Vergangenheit spürt man allerdings auch bei der Optik: Diese krassen Licht- und Schatteneffekte, die es noch in den ersten beiden Teilen gab, sind hier etwas reduziert worden. Dadurch konnte das Game ohne Probleme auf dem Handy laufen. 

Für die PS5-Version, die ich getestet habe, sollen Verbesserungen vorgenommen worden sein – im Grunde merkt man aber, dass viel mehr dunkle Bereiche auf dem Bildschirm sind und die Umgebungen nicht mehr so flashen wie in den beiden Vorgängern.

Dafür hat der Soundtrack überhaupt nicht nachgelassen. Egal, wo man sich gerade auf der Mao befindet, es läuft immer ein wunderschönes Lied im Hintergrund. Die Songs sind dabei so harmonisch, dass sie mich auch nach zahlreichen Spielstunden überhaupt nicht genervt haben.

Fazit: Für Neulinge von Octopath der perfekte Einstieg in die Reihe

Wolltet ihr schon immer einmal in die Octopath-Traveler-Reihe hineinschnuppern, macht ihr das am besten mit Octopath Traveler 0. Logisch, da die Null ja auch vor der Eins kommt.

Hier gibt es einen leichteren Einstieg, keine überfordernde, taktische Tiefe bei den Kämpfen und mehr Cozy-Funktionen als in den beiden Vorgängern. So können Neulinge, die bisher von dem Spielprinzip und dem Grind abgeschreckt wurden, auch einmal die besondere HD-2D-Grafik erleben.

Zudem kommen Fans von düsteren Serien wie Game of Thrones voll auf ihre Kosten. Mich haben viele Situationen im Spiel genau an diese Serie erinnert – es geht um Intrigen, Morde und Politik. Die Geschichte ist bittersüß und mit zahlreichen Wendungen, was auch nach so vielen Spielstunden bei Laune hält.

Auch die vielen verschiedenen Verbündeten und das Städte-Aufbausystem haben mich über die Spielzeit hinweg viel mehr am Ball gehalten als die Vorgänger. 

Veteranen und Kenner der ersten beiden Teile müssen allerdings mit kleinen Abstrichen rechnen. Die Gruppe kann nicht so stark und frei angepasst werden wie zuvor und die Optik hat aufgrund der Mobile-Vorgeschichte etwas nachgelassen. Doch alle anderen Punkte sind noch genauso spaßig wie zuvor – wenn nicht sogar noch spaßiger.

Pro
  • Eine düstere und ernste Story mit vielen Wendungen
  • Neue Cozy-Funktionen wie Städtebau unterhalten über viele Spielstunden hinweg
  • Wunderschöner und friedlicher Soundtrack, der auch nach vielen Stunden nicht nervt 
Contra
  • Charaktere haben vorgefertigte Jobs, was an Strategie-Tiefe nimmt
  • 30 Verbündete, deren Geschichte aber leider zu kurz kommt
  • Optik hat durch Mobile-Vorgeschichte etwas leiden müssen

Für wen ist Octopath Traveler 0 geeignet?

Du solltest das JRPG spielen, wenn du…

  • Schon immer einmal die Reihe testen wolltest
  • Die besondere Optik und den Soundtrack magst
  • Auf düstere Geschichten mit viel Tod und Politik stehst
  • Abwechslung in Form von Städtebau brauchst

Du solltest das JRPG meiden, wenn du…

  • Nichts mit dreistelligen Spielzeiten anfangen kannst
  • Kein Fan von rundenbasierten Kämpfen bist
  • Eigentlich nur Grinden willst
  • Ein lockeres Gacha-Game bevorzugst

Lohnt sich Octopath Traveler 0 auch für Veteranen der Reihe? Die Entwickler haben mit der 0 im Namen ihr Versprechen gehalten und das Spiel so designt, dass es sich als Vorgeschichte bestens für Einsteiger eignet. Der Grind, der Schwierigkeitsgrad und die Möglichkeiten in den Kämpfen wurden etwas zurückgeschraubt, sodass auch Anfänger bei Octopath Traveler hier gut zurechtkommen. 

Für Veteranen lohnt sich das Spiel aber auch, da sie so die Vorgeschichte zu Teil 1 und 2 erfahren sowie das altbekannte Gameplay wieder erleben können – nur eben etwas abgespeckter. Man kann zwar die Charaktere nicht mehr mit Nebenjobs, dafür aber mit zusätzlichen Fähigkeiten ausrüsten. So bleibt zumindest etwas vom eigenen Designen der Gruppe erhalten.

3 Tipps, die ihr vor dem Housing in WoW wissen solltet

Wir haben 3 wichtige Tipps für euch, bevor ihr mit dem Housing in World of Warcraft anfangt. So spart ihr euch Frust und viel Wiederholung.

Das Housing in World of Warcraft ist live und alle wollen sich sofort auf und in das eigene Heim stürzen, um es voll mit Dekorationen auszustatten und sich kreativ entfalten zu können. Doch das sollte man vielleicht gar nicht direkt machen und sich erst ein bisschen mit dem Feature beschäftigen. Wir haben hier 3 Tipps für euch, die ihr vor dem eigentlichen Housing beachten sollt.

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WoW: Vorab-Zugriff auf das Housing ist gestartet

Haus-Level farmen, bevor ihr richtig anfangt

Es mag ein wenig gegen das Gefühl gehen, jetzt sofort starten zu wollen – aber es lohnt sich. Denn wenn ihr euer Haus levelt, schaltet ihr nicht nur größere Limits für Dekorationen frei, sondern auch neue Features, wie etwa neue Arten von Räumen.

Das Haus-Level könnt ihr erhöhen, indem ihr Dekorationen von mindestens ungewöhnlicher Qualität zum ersten Mal eurer Sammlung hinzufügt. Dafür bekommt ihr dann Haus-XP, die nach und nach euer Level erhöhen.

Der Grund ist simpel: Wenn ihr schon jetzt euer Haus einrichtet und viele Stunden Arbeit reinsteckt, nur um dann zu merken, dass eine ganz andere Raum-Aufteilung viel besser passt, dann müsst ihr mit der Arbeit quasi „von vorne“ beginnen. Um das zu vermeiden, kann es sich lohnen, nach der Einführungsquest erst einmal eine Weltreise zu veranstalten.

Bevor ihr euch also an das Dekorieren und Einrichten macht, nehmt euch doch ein wenig Zeit, um die verschiedenen Händler der Welt abzuklappern und das eine oder andere Mobelstück eurer Sammlung hinzuzufügen.

Objekte unerwartet benutzen

Auch wenn das ein sehr allgemeiner Tipp ist, versucht beim Dekorieren der Wohnung ein wenig „Out of the Box“ zu denken. Denn die allermeisten Objekte haben mannigfaltige Verwendungsmöglichkeiten, bei denen ihr euch kreativ richtig austoben könnt.

Bedenkt nämlich, dass ihr Objekte auf alle möglichen Arten drehen und verschieben oder teilweise in Wänden verschwinden lassen könnt. Ein paar Beispiele, die vielleicht eure Kreativität anregen:

  • Einige Teppiche haben auf der Rückseite eine nahezu einfarbige Textur, die ihr einfärben könnt. Dreht den Teppich herum, vergrößert ihn auf das Maximum und schiebt mehrere davon auf dem Boden übereinander, um eine ganz neue Boden-Textur für eure Räume zu erschaffen.
  • Ein umgedrehtes Zandalari-Bett kann eine interessante Wand-Dekoration sein, während ihr aus Steinen und Wasser einen eigenen Mondbrunnen bauen könnt.
  • Die Rückseite eines Brunnens kann ein schönes Podest ergeben, wenn ihr nur ein kleines Stückchen des unteren Bereichs aus dem Boden anhebt.

Lasst eurer Fantasie freien laufen und experimentiert mit allen möglichen Dekorationen. Denn ein vermeintlich langweiliger Stuhl könnte am Ende schicke Details ermöglichen.

Stühle in Gegenständen machen alles sitzbar

Ein Tipp, der in den letzten Wochen vor allem viel in der Beta genutzt wurde, ist simpel, aber doch genial.

Ihr könnt beim Housing viele Stühle kaufen und verwenden. Die Stühle besitzen auch die typische Interaktion, sodass euer Charakter die richtige „auf etwas sitzen“-Animation verwendet, wenn ihr einen Stuhl im Haus anklickt.

Doch der Clou: Ihr könnt die Stühle auch in anderen Objekten verstecken und diese so mit einer „Sitz-Animation“ ausstatten. Ein paar praktische Beispiele:

  • Sofas besitzen keine eigene Sitz-Animation. Nehmt einfach 3 Stühle, schrumpft sie auf minimale Größe und schiebt sie nebeneinander in das Sofa, sodass die Stühle gar nicht mehr sichtbar sind.
  • Ihr wollt euch auf den Rand eines Bettes setzen können? Kein Problem! Schiebt auch hier einfach einen Stuhl in die Matratze und schon funktioniert das.
  • Auch andere Möbel und Dekorationen lassen sich so zweckentfremden. Ihr habt einen schicken Mondbrunnen gebaut, auf dessen Felsen ihr euch hinsetzen wollt? Wieder hilft ein Stuhl, den ihr einfach in den Felsen schiebt.

Beachtet dabei, dass ihr die Stühle nur „gerade so“ in einem anderen Objekt verschwinden lasst, damit man noch immer mit ihnen interagieren kann. Auch müsst ihr mit der Ausrichtung des Stuhles ein wenig experimentieren.

Wenn ihr noch weitere coole Tipps und Tricks für das Housing habt, dann schreibt das doch in die Kommentare und teilt euer Wissen mit der Community. Denn bei dem neuen Housing-Feature kann man die Kreativität richtig ausleben – und am besten mit allen anderen teilen.
Patch 11.2.7 hat aber noch mehr als Housing zu bieten – was sonst noch zu tun ist, verrät unsere Übersicht mit den 5 Dingen, die ihr rasch erledigen solltet.

Where Winds Meet im GameStar-Talk: Open-World-Paradies oder Menü-Hölle? Unser MMORPG-Experte zieht ein Fazit

Where Winds Meet gehört definitiv zu den beliebteren Spielen des Jahres 2025. Doch was macht es so erfolgreich und wo gibt es Fallstricke? Unser MMORPG-Experte Karsten hat sich das Spiel im GameStar Talk zur Brust genommen.

Wer ist beim GameStar Talk dabei und worum geht’s genau? Im neusten GameStar Talk nehmen GameStar-Host Lea Herfurtner, GameStar-Redakteur Jonas Gössling und MeinMMO-Senior und MMORPG-Experte Karsten Scholz den neuen Rollenspiel-Hit aus China ganz genau unter die Lupe.

Where Winds Meet ist ein Free2Play-Action-RPG mit MMORPG-Elementen und einer riesigen Open-World, das sich nur schwer in Kürze wirklich passend zusammenfassen lässt. Das Spiel erfreut sich großer Beliebtheit und ist eigentlich schon fast zu umfangreich, um ein Free2Play-Titel zu sein.

Im Talk sprechen die drei darüber, was das Spiel so erfolgreich macht und gehen vor allem auf folgende Punkte ein:

  • Umsetzung des Wuxia-Genres im Spiel
  • Masse an Features und Schwierigkeit des Einstiegs
  • Monetarisierung und Zeitbegrenzungen
  • Einsatz von KI und einzigartige Features

Den ganzen Talk seht ihr hier:

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MeinMMO im GameStar Talk: Unser MMORPG-Experte zieht ein Fazit zum chinesischen Rollenspiel Where Winds Meet

Noch mehr Video-Talks findet ihr direkt bei GameStar Talk auf GameStar.de und auf dem YouTube-Kanal der Kollegen, den ihr natürlich auch abonnieren könnt. Den GameStar-Podcast gibt es zudem auf Spotify. Vorbeischauen lohnt sich!

So beliebt ist Where Winds Meet

Where Winds Meet befindet sich bereits seit seinem Release am 14. November 2025 in den Charts von Steam und erreichte zuletzt am 23. November ein Allzeithoch von 251.008 gleichzeitigen Spielern (siehe SteamDB, Stand: 03. Dezember 2025, 11:15 Uhr). Und das sind nur die Zahlen von Steam.

Das Spiel ist ebenfalls für PS5, den Epic Games Store und über einen offiziellen Launcher verfügbar, sodass die Gesamtspielerzahlen deutlich höher ausfallen. Wie das Team von Where Winds Meet am 23. November teilte, erreichte das Spiel in den ersten zwei Wochen nach Release eine Gesamtspielerzahl von rund 9 Millionen über alle Plattformen.

Auf Steam hält sich das Spiel derzeit bei einer Wertung von „Sehr positiv“ bei rund 43.562 Rezensionen, von denen 88 % positiv sind (siehe Steam, Stand 03. Dezember 2025, 11:30 Uhr). Am 12. Dezember wird sich auch im Westen eine mobile Version dazugesellen, sodass ihr dann auch mit Android- oder iOS-Geräten in die Wuxia-Welt von Where Winds Meet einsteigen könnt.

Where Winds Meet ist nicht nur ein sehr umfangreicher Singleplayer, sondern bietet auch einige soziale Features und MMO-Inhalte. Doch wie viel MMORPG steckt eigentlich darin? Das hat MMORPG-Experte Karsten für euch in seinem Beitrag untersucht: Where Winds Meet: Wie viel MMORPG steckt in dem neuen Mega-Hit aus China?

OpenAI will ChatGPT endlich besser machen, aber nur, weil die Konkurrenz von Google so gut geworden ist

Google führt mit Gemini 3 gerade die Konkurrenz vor. OpenAI reagiert, indem man wichtige Projekte einstampft und sich wieder auf ChatGPT konzentrieren will.

Google hat mit seinem KI-Modell Gemini 3 einen riesigen Erfolg gelandet. Davon berichtet unter anderem das Magazin Forbes.com. In wichtigen Leistungstests führt Gemini 3 Pro teilweise deutlich vor der Konkurrenz.

Genau das hat jetzt OpenAI, die Firma hinter ChatGPT, auf den Plan gerufen. Die KI-Experten sollen jetzt intern den Status „Code Red“ ausgerufen haben: Der Fokus soll ganz auf ChatGPT liegen, andere Projekte werden eingestampft oder zumindest erst einmal pausiert. Denn die Angst ist wohl groß, dass man von Google abgehängt wird. Davon berichtet das englischsprachige Magazin TomsHardware.com.

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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus

Googles Gemini 3 ist leistungsfähig und setzt den Platzhirsch ChatGPT kräftig unter Druck

Was ist der Grund dafür? Laut mehreren Berichten soll Gemini 3, das KI-Modell von Google, in mehreren Benchmarks deutlich bessere Ergebnisse erzielen als ChatGPT. Dadurch gerät OpenAI unter Druck, die bisher mit ihrem KI-Modell immer einen Vorsprung vor der Konkurrenz hatten. Doch genau dieser Vorsprung schwindet gerade.

OpenAI und Chef Sam Altman sehen ihre Vormachtstellung bei KI durch Google bedroht und der ausgerufene „Code Red“ bedeutet praktisch, dass OpenAI interne Ressourcen von Nebenprojekten wie Werbeformaten, Shopping-Agenten oder einem persönlichen Assistenten („Pulse“) abzieht.

Stattdessen will man wieder an den Kernfunktionen von ChatGPT arbeiten: Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit, Personalisierung und an einem besseren Verständnis für logische Schlussfolgerungen (sogenanntes Reasoning).

Warum ist Gemini so erfolgreich? Google hat gleich mehrere Vorteile, die man für Gemini nutzen kann: So kann Google seine KI-Modelle mit eigener Hardware (etwa „Ironwood“-Chips und TPUs) und der riesigen Nutzerbasis seiner Dienste kombinieren, was Trainings- und Betriebskosten senkt und die Verbreitung beschleunigt.

Google kann Gemini obendrein eng in seiner Suche, in Android und Apps wie YouTube, Gmail und Workspace einbetten, was die Nutzung im Alltag extrem zugänglich macht. Denn jede Person, die ein Android-Gerät verwendet, nutzt auch irgendeine App von Google.

Eine Studie hat den Arbeitsmarkt in den USA untersucht. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass man ein Zehntel der Arbeiter durch KI ersetzen könnte. Das erhöht weiter den Druck auf die Mitarbeiter, die bereits befürchten, durch KI ersetzt zu werden: Forscher bestätigen, wovor viele Menschen Angst haben: KI kann problemlos ein Zehntel aller Arbeitsplätze ersetzen

WoW Patch 11.2.7 ist live – Diese 5 Dinge solltet ihr rasch erledigen

Der Patch 11.2.7 hat viele neue Inhalte für World of Warcraft. Wir verraten euch, womit ihr euch heute beschäftigen solltet.

Für World of Warcraft wurde heute (03. Dezember 2025) der Patch 11.2.7 veröffentlicht. Obwohl es sich laut der Versionsnummer eher um einen kleineren Patch handelt, steckt das Update voller Neuerungen und Inhalte, die ihr abschließen könnt. Einige Spielinhalte sind sogar bereits für die kommende Erweiterung Midnight wichtig, damit ihr Story-Zusammenhänge versteht.

Falls ihr nicht wisst, womit ihr euch in den kommenden Tagen beschäftigen solltet, haben wir hier eine kleine Übersicht mit den Highlights, denen ihr euch zuerst zuwenden könnt.

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WoW: Patch 11.2.7 – Die Warnung zeigt, was Quel’thalas bedroht

„Die Warnung“ – Prolog für Midnight

In Bezug auf die Story ist der wichtigste Content wohl die neue Kampagne. Die stellt den Prolog zur Erweiterung Midnight dar. Ihr erlebt, wie Vereesa einige sonderbare Visionen erfährt und daraufhin versucht, mit ihren Schwestern in Kontakt zu kommen. Auf dieser Questreihe trefft ihr auch Sylvanas wieder und erfahrt, was sie all die Jahre im Schlund gemacht hat.

Die Questreihe ist nicht sonderlich lang und ihr könnt sie ganz gemütlich an einem Abend durchspielen. Dann seid ihr auf dem neusten Stand und für Midnight bereit.

Lorewalking – Die Geschichte der Blutelfen

Wenn ihr Lehrensucher Cho in den Hauptstädten aufsucht (Dornogal, Sturmwind oder Orgrimmar), dann hat er eine neue Geschichte für euch parat. Ihr habt dort die Gelegenheit, die Vergangenheit der Blutelfen zu spielen und die wichtigsten Ereignisse in Quel’thalas nachzuspielen. Große Ereignisse, wie der Angriff der Geißel mit Arthas, aber auch die Abspaltung der Leerenelfen könnt ihr euch noch einmal in Erinnerung rufen und dabei euer Wissen über die Elfen auffrischen.

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Die Story zu den Blutelfen könnt ihr selbst nachspielen.

Wenn ihr glaubt, dass ihr schon ein Blutelfen-Profi seid, dann ist vielleicht auch unser Quiz zu Quel’thalas etwas für euch.

Turbulente Zeitwege

Mit Patch 11.2.7 beginnen auch wieder die Turbulenten Zeitwege. Bei diesem Ereignis gibt es jede Woche eine Zeitwanderung, die mit besonderen Buffs und Belohnungen lockt. Ein stapelbarer Buff gewährt dabei immer mehr Erfahrungspunkte. Solltet ihr den Buff über mehrere Wochen hinweg immer wieder auf das Maximum bringen, winkt am Ende ein schickes Reittier.

Außerdem ist bei dem Event auch zum ersten Mal die Zeitwanderung für Shadowlands dabei. Wer die alten Dungeons vermisst hat, kann ihnen jetzt wieder einen Besuch abstatten und bekommt dabei einige schicke kosmetische Items vom neuen Händler.

Was es sonst noch so in WoW im Dezember, aber auch den anderen MMORPGs gibt, haben wir hier für euch:

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Traditionsrüstung der Pandaren

Lange mussten die pelzigen Nudelsuppenvernichter darauf warten, dass auch sie eine eigene Traditionsrüstung bekommen, jetzt ist es endlich so weit. Pandaren können eine neue Questreihe annehmen und dabei zurück zum Startpunkt ihrer Reise wandern.

Endlich bekommen Pandaren ihre Traditionsrüstung.

Am Ende winkt ein ziemlich schickes Rüstungsset, das vor allem zu Mönchen ausgezeichnet passt – aber auch alle anderen Pandaren dürften sich darüber freuen.

Housing – Tobt euch aus, solange ihr wollt

Das wohl größte Feature gibt es für alle, die Midnight bereits im Vorverkauf erworben haben. Denn dann könnt ihr ab heute auf das Housing zugreifen, euer Eigenheim einrichten, euch Nachbarschaften anschließen und allen Freundinnen und Freunden beweisen, dass ihr die coolste Untoten-Gruft oder die heimeligste Pandaren-Bar besitzt. Alle Informationen zum Housing haben wir hier.

Falls ihr Midnight noch nicht gekauft habt, keine Sorge: Ihr könnt zwar kein eigenes Haus errichten, aber eure Mitspielerinnen und Mitspieler bereits in ihren Häusern besuchen. Außerdem seid ihr in der Lage, bereits Möbel und andere Dekorationen zu sammeln.

Einige der coolsten Belohnungen gibt es für Quests und Erfolge – die ihr alle jetzt schon erledigen könnt, wie diese 10 schicken Housing-Dekorationen.

Was kommt noch? Wer noch etwas mehr PvE-Action will, muss sich noch eine Woche gedulden. Denn erst am 10. Dezember eröffnet wieder die Kampfgilde zu einer neuen Saison. Mit dabei sind viele der bekannten Kämpfe aus den früheren Saisons, aber auch einige Neuerungen, wie zusätzliche Effekte (im Grunde „Affixe“), die ihr in den Kämpfen für neue Belohnungen aktivieren könnt.

Womit werdet ihr heute euren Abend in World of Warcraft füllen? Schaut ihr euch das Housing ganz genau an? Oder seid ihr heiß auf die neuen Story-Quests und wie der Übergang in die nächste Erweiterung Midnight vonstatten geht? Immerhin ändert sich, wie wir einen großen Helden der Allianz sehen …

Helldivers kommt bald ins Kino, dabei existiert der perfekte Film dazu schon seit 28 Jahren

Der Koop-Shooter Helldivers bekommt einen eigenen Film. Das steht nun fest, und auch, wer der Regisseur sein wird. Letzteres sorgt schon jetzt für Kritik bei den Fans, doch auch einige optimistische Stimmen sind dabei.

Was ist das für ein Film? Wie Hollywood Reporter berichtet, ist bei Sony Pictures eine Verfilmung der Shooter-Reihe Helldivers in Arbeit. Sie besteht bislang aus zwei Titeln, der zweite erschien im Februar 2024 und konnte viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Auch 2025 wird das Spiel noch mit Updates versorgt und erhielt Verbesserungen, nachdem Spieler vor allem den technischen Zustand kritisiert hatten. Völlig unberührt davon ist die kommende Verfilmung, zu der es erste Informationen gibt.

Das Drehbuch wird von Gary Dauberman geschrieben, der in der Vergangenheit vor allem im Horror-Genre tätig war und Filme wie Annabelle, Es oder Until Dawn verantwortete. Letzterer Streifen ist, genauso wie Helldivers, eine Videospielverfilmung.

Im Regie-Stuhl wird Justin Lin Platz nehmen. Er ist besonders durch die Fast-&-the-Furious-Reihe bekannt. Davon inszenierte er Teil 3,4,5,6 und 9. Ansonsten kennt man ihn als Regisseur von Star Trek Beyond, dem dritten Ableger der Reboot-Reihe, oder von verschiedenen Fernsehserien wie etwa True Detective oder S.W.A.T.

Einen Trailer zum Film gibt es zurzeit noch nicht, stattdessen seht ihr hier ein Video zur neuen Erweiterung in Helldivers 2:

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Helldivers 2 zeigt die neue Erweiterung „Into the Unjust“ im Trailer und führt die Spieler tief unter die Erde

Ein Film, den es eigentlich schon gibt

Worum wird es im Film gehen? Über die konkrete Handlung ist noch nichts bekannt. Doch sieht man sich die Videospielvorlage an, so wird der Kampf gegen die außerirdischen Terminiden und die mechanischen Automatons sicherlich eine große Rolle spielen. Immerhin gilt es, den Frieden von Über-Erde zu bewahren.

Kurios ist, dass es im Grunde schon einen Film gibt, der Parallelen zu Helldivers aufweist. Mit Starship Troopers erschien 1997 nämlich ein Streifen von Paul Verhoeven, der den Entwicklern vermutlich als Vorbild diente. Auch darin gibt es übertriebenen und satirischen Patriotismus, den überzogenen Kampf gegen Käfer-Aliens und viel Action.

Schon beim Release von Helldivers 2 haben viele Spieler Starship Troopers für sich entdeckt und sorgten dafür, dass der Film zahlreiche neue Zuschauer fand. Wenn das Spiel nun eine eigene Adaption bekommt, schließt sich der Kreis. Vergleiche zum Film von Paul Verhoeven werden zum Erscheinen von Helldivers im Kino sicherlich gezogen werden.

Hier muss Justin Lin zeigen, dass er an das Niveau des zum Kultfilms gewordenen Starship Troopers herankommt. Denn mit einer Filmografie, die zu großen Teil aus Fast & the Furious besteht, hat er nicht nur Fans. Hinzu kommt, dass er Insidern von Hollywood Reporter zufolge selbst keine Spiele spielt, und Helldivers deshalb nur von außen her kennt. Das sei für ihn aber ein Vorteil, um eine gelungene Interpretation der Marke abzuliefern.

Auf Reddit sorgt die Ankündigung jedenfalls bereits für Kritik, wenngleich manche Spieler von Helldivers auch Hoffnung haben.

Was denken die Spieler? Im Reddit von Helldivers sammeln sich viele Kommentare, die sich mit der Neuigkeit und insbesondere mit der Wahl des Regisseurs beschäftigen.

  • „Ich finde, jemand sollte ihn ohne Erklärung, wie das Spiel funktioniert, in eine Diff-10-Mission werfen, dann würde er ein Gefühl dafür bekommen, wie das Helldivers-Universum funktioniert“, schlägt JET252LL vor.
  • „Ich bin mir sicher, dass jemand, der das Ausgangsmaterial nicht versteht oder respektiert, großartige Arbeit leisten wird!“, schreibt ponzicar ironisch.
  • „Bitte lass das keine Halo-Fernsehserie sein, ich flehe dich an“, sagt BozoRedditboi und spielt damit auf die Serie aus 2022 an, die ebenfalls bei Fans umstritten ist.
  •  „Es ist ein Videospielfilm. Wer hohe Erwartungen daran hat, wird nur enttäuscht werden“, warnt Euphoric_Reading_401.

Unter die kritischen Stimmen mischen sich aber auch hoffnungsvolle:

  • „Als Trekkie hat er mit Star Trek Beyond wirklich gute Arbeit geleistet, nachdem die beiden Filme von J. J. Abrams eher mittelmäßig waren. Das und die Tatsache, dass er ein Fan von Starship Troopers ist, geben mir Zuversicht, dass er Helldivers gerecht werden würde“, schreibt artemis_kryze.
  • „Ich meine, übertriebene, lächerliche Handlungen (wie in Fast & the Furious) scheinen irgendwie gut zu Helldivers zu passen“, meint imthattoneguyyouknew.
  • ABystander987 schließt sich dieser Meinung an: „Übertriebener Unsinn? Ähem, Helldivers. Und welche übertriebene, mit Unsinn gespickte Filmreihe hat er eine ganze Weile lang geleitet? Die Fast-&-the-Furious-Reihe.“

Die Meinungen sind also geteilt. Deshalb würde uns jetzt interessieren, was ihr darüber denkt. Glaubt ihr, ein Film zu Helldivers könnte gut werden, vor allem mit diesem Regisseur? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Starship Troopers hat inzwischen wiederum selbst ein Spiel erhalten: Star des Kultfilms Starship Troopers sagt: Trainiert in Helldivers 2, aber zerlegt dann mit mir Space-Käfer in unserem neuen Spiel

In Elder Scrolls Online geht es allen Klassen an den Kragen, Spieler fragt: „Seid ihr verrückt?“

Die Entwickler von Elder Scrolls Online planen eine umfassende Überarbeitung aller Klassen. Das Ziel: die Identität der Archetypen besser herausarbeiten und eine größere Vielfalt schaffen.

Warum müssen die Klassen überarbeitet werden? Durch die Einführung der Unterklassen haben sich laut den Entwicklern von Elder Scrolls Online Probleme herauskristallisiert, die direkt das Design der Fertigkeitslinien sowie die Spielerfahrung der Spieler negativ beeinflussen sollen.

Während viele Spieler beispielsweise die neue Flexibilität der Unterklassen nutzen, um Fertigkeitslinien wild miteinander zu kombinieren, werden diejenigen vom aktuellen System benachteiligt, die bevorzugt auf die Fertigkeiten einer Klasse setzen. Dadurch hat sich eine sehr einseitige „Meta“ ergeben, die man aufbrechen möchte.

Aktuell laufen die Saisons des Wurmkults in ESO:

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The Elder Scrolls Online: Saisons des Wurmkults – Teil 1 – Veröffentlichungstrailer

Was sind die genauen Ziele für die Überarbeitung? Laut den Entwicklern möchte man mit der umfassenden Anpassung aller Klassen die folgenden Ziele erreichen:

  • Stärkung aller Klassen-Identitäten, damit sie unterhaltsam und lohnenswert sowie thematisch einzigartig ausfallen
  • Verbesserung der Balance zwischen reinen Klassen und Unterklassen, damit beide Pfade im Spiel gleichermaßen ihren Platz haben
  • Eine größere Vielfalt und gleichzeitig Abgrenzung für die Fertigkeitslinien von Klassen in dem, was sie einer Rolle bieten, damit jede Fertigkeitslinie etwas Nützliches bietet, unabhängig vom angestrebten Spielstil
  • Die Anpassung von zu starken oder zu schwachen Fähigkeiten und Fertigkeitslinien; es soll keine Linien mehr geben, die über alle Werkzeuge verfügen
So definieren die Entwickler die Identitäten aller Klassen

Schritt für Schritt, Klasse für Klasse

Wie möchte man diese Ziele erreichen? Die Entwickler erklären, dass man eine derart umfassende Überarbeitung nicht auf einen Schlag um setzen kann. Daher möchte man zuerst Klassen priorisieren, die eine Modernisierung und Anpassungen am nötigsten haben. Die aktuelle Reihenfolge, in der man die Klassen überarbeiten möchte, liest sich wie folgt:

  1. Drachenritter
  2. Hüter
  3. Zauberer
  4. Templer
  5. Nachtklinge
  6. Nekromant
  7. Arkanist

Jede Klasse soll einzeln angegangen werden und dabei deutliche Änderungen an Mechaniken und dem Spielgleichgewicht erfahren, inklusive Anpassungen an audiovisuellen Effekten, wenn es auch dort Bedarf für Änderungen gibt.

Was es in Lord of the Rings Online aber auch anderen MMORPGs im Dezember so an Events gibt, haben wir hier für euch:

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Wie reagiert die Community auf die Ankündigung? Auf Reddit sowie im offiziellen Forum wird die Ankündigung bereits hitzig diskutiert. Laut vielen Spielern sollen diese Probleme hausgemacht sein. Zudem kritisieren einige die Art der Umsetzung. Andere sehen aktuell eine viel größere Baustelle.

  • no_Post_account erklärt auf Reddit etwa: „Das ist idiotisch. Sie haben dieses Problem mit den Unterklassen selbst verursacht, obwohl buchstäblich niemand danach gefragt hat und alle im Internet ihnen gesagt haben, dass dies jede Klassen-Identität vollständig zerstören würde. Jetzt kommen sie mit diesem unsinnigen Beitrag darüber, wie sie das Problem beheben wollen. Spoiler-Alarm: Sie werden die nächsten zwei Jahre damit verbringen, zu versuchen, es zu beheben, und sie werden es nicht schaffen.“
  • Semour9 spricht mit seinem Kommentar auf Reddit vielen anderen Spielern aus der Seele: „Meiner Meinung nach sollten sie das Kampfsystem überarbeiten und es einfacher machen, alternative Charaktere zu spielen. Ich habe 2018 einen Zauberer gespielt und alle meine Handwerksgegenstände auf diesem Charakter gespeichert. Wenn ich einen neuen Charakter erstelle, muss ich alle meine Handwerksfähigkeiten neu erlernen.“
  • L_Nici kritisiert im Forum wiederum: „Seid ihr verrückt, das Schritt für Schritt zu machen? Euch ist doch klar, dass das bedeutet, dass die erste Klasse, die ihre einzigartigen Buffs erhält, alle anderen bei weitem übertreffen wird, oder? Vor allem im PvP können wir uns darauf freuen, dass DoT-DKs alles vernichten, was sie wollen.“

Wie bewertet unser MMORPG-Experte Karsten Scholz die Kritik? Ich gebe den Spielern grundsätzlich recht. Die Entwickler haben mit der Einführung der Unterklassen den Status quo geschaffen, und seinerzeit gab es genau diese Bedenken zur wahrscheinlichen Abschaffung der Klassen-Identität.

Und natürlich wäre es die beste Lösung, sämtliche Überarbeitungen in ein großes Update zu packen und parallel das Kampfsystem grundlegend zu verfeinern – schließlich ist die Kampferfahrung ganz eng mit dem Design der Klassen verbunden.

In der Praxis würde eine derart umfassende Überarbeitung aber wohl einen großen Teil der Entwickler-Ressourcen für viele Monate binden. Wenn es überhaupt möglich ist, das Kampfsystem in der genutzten, mittlerweile sehr alten Engine von Elder Scrolls Online spürbar zu modernisieren. In Interviews haben mir die Entwickler immer mal wieder erklärt, wie schwer es in der Engine ist, bestimmte Dinge umzusetzen.

Falls es möglich sein sollte: Andere neue Inhalte könnte man über viele Monate hinweg wohl nicht mehr veröffentlichen. Ein ESO, das ein halbes Jahr oder länger keine neuen Inhalte bekommt? Da wäre die Kritik wohl auch groß. Eine Lösung, die alle zufriedenstellt, scheint mir in diesem konkreten Fall nicht umsetzbar. Wie seht ihr das? Der Ausgangspost für den neuen Plan bildet übrigens eine Umfrage aus dem September: Das MMORPG zu Elder Scrolls will seine Klassen verbessern, und ihr dürft mitentscheiden

Helldivers 2 reduziert seine Größe um 130 GB, nimmt nicht mehr Rücksicht auf Spieler mit veralteten Festplatten im PC

Helldivers 2 ist plötzlich 130 GB kleiner geworden. Die Entwickler erklären, dass sie Daten gelöscht haben. Davon profitiert die Spielgröße. Nutzer mit einer veralteten Festplatte haben dafür jetzt leicht längere Ladezeiten.

Die Entwickler von Helldivers 2 haben ein optionales Update für den Koop-Shooter herausgegeben. Die Größe des Spiels sinkt von 130 GB auf rund 20 GB, was erst einmal überraschend klingt. Dabei haben die Entwickler nur Dinge gelöscht, die ohnehin doppelt und dreifach vorgekommen sind.

Entwickler Arrowhead erklärt in einem Blogpost, warum das Spiel kleiner geworden ist und was sie genau gemacht haben.

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Helldivers 2 zeigt die neue Erweiterung „Into the Unjust“ im Trailer und führt die Spieler tief unter die Erde

Spiel war für HDD-Festplatten bewusst aufgebläht

Warum war das Spiel überhaupt so groß? In einem Statement hatten die Entwickler erklärt, warum Helledivers am PC so groß ist und auf der Konsole so klein. Aus Rücksicht auf Spieler, die das Spiel nicht auf einer SSD installiert haben, hatte man tausende Daten doppelt hinzugefügt.

Bei anderen Spielen hatte man beobachtet, dass die Ladezeiten auf einer HDD ohne Daten-Verdopplung bis zu 5-mal so lang sein kann wie bei einer Installation auf einer SSD. Die Entwickler erklärten, dass man selbst sehr konservativ gewesen sei, diesen Industriewert genommen und anschließend diese Zahlen verdoppelt habe, um Rücksicht auf Spieler mit einer HDD zu nehmen.

Indem man die Daten des Spiels mehrfach im Speicher ablegte, wollte man die Ladezeiten von Systemen beschleunigen, die auf eine langsame Festplatte (HDD) setzen. Denn durch die vielen doppelten Dateien musste der Lesekopf der Festplatte nicht so lange die richtigen Dateien suchen.

Was hat man jetzt gemacht? Doch genau diese doppelten und dreifachen Dateien hat man jetzt gelöscht. Man hat sich von dem Kompromiss verabschiedet, das Spiel für bessere Ladezeiten so aufzublähen, um dafür die Ladezeiten von Spielern mit einer Festplatte im Rechner zu verbessern.

Die Entwickler erklären außerdem, dass nur ein Zehntel aller Spieler Helldivers 2 auf einer Festplatte installiert hat, die Zahlen liegen also deutlich niedriger als befürchtet.

Wir haben mehrere interne Qualitätssicherungsrunden abgeschlossen und sind bereit, dies als öffentliche technische Beta-Version für Early Adopters bereitzustellen. Unsere Tests zeigen, dass sich die Ladezeiten für Missionen für den kleinen Prozentsatz der Spieler, die noch mechanische Festplatten verwenden, im schlimmsten Fall nur um wenige Sekunden verlängert haben.

Warum hat man sich für die Löschung entschieden? Die Entwickler erklärten, dass Helldivers 2 nicht so wie andere Spiele funktioniert und man keinen wirklichen Vorteil von den Daten-Duplikaten hat. Aus diesem Grund konnte man diese Daten löschen. Man muss also keine Rücksicht auf Systeme mit installierter HDD nehmen, weil es für Helldivers 2 keine große Rolle spielen soll.

Die Ladezeiten des Spiels sollen vor allem von der Level-Generierung abhängig sein und weniger vom Laden der Assets, die auf der Festplatte verteilt gewesen sein sollen. Und die Level-Generierung wird nebenbei beim Laden der Assets vorgenommen.

Haben Spieler mit Festplatten einen Nachteil? Nur bedingt, wie die Entwickler selbst auf Steam erklären: Für Spieler mit einer Festplatte im Computer werden die Ladezeiten um ein paar Sekunden verlängert. Das sei ein guter Kompromiss dafür, dass das Spiel jetzt nur noch rund 20 GB groß sei. Derzeit ist dieses Update auf dem PC optional, da Arrowhead es weiterhin testet, um sicherzustellen, dass nichts übersehen wurde.

Ein Nutzer kauft sich eine neue Festplatte, doch die funktioniert nicht richtig. Als sein Sohn die Festplatte öffnet, ist die Überraschung groß. Denn im Inneren ist von einer Festplatte beim besten Willen nichts zu sehen: Ein Nutzer wundert sich, warum seine Festplatte mit 20 TB nicht funktioniert – Als sein Sohn sie öffnet, findet er nur 6 schwere Eisengewichte

Die Generation Z hält Bargeld für veraltet und lässt den nutzlosen Geldbeutel am liebsten zu Hause liegen

Die Generation Z verzichtet am liebsten aufs Bargeld und setzt auf digitale Währungen. Viele junge Menschen verlassen sich mittlerweile vor allem auf Apps wie Apple Pay oder Google Pay anstatt auf Bargeld. Das ist ein Trend, von dem mittlerweile viele Studien berichten. Doch nur digital zu zahlen birgt auch Risiken, vor denen Experten warnen.

Die Deutschen lieben ihr Bargeld, mehr als die meisten anderen Europäer. Das stellte etwa eine Studie fest, die unter anderem die Zeit zitiert. Doch zumindest in anderen Ländern schrumpft diese Liebe zum Bargeld immer weiter. Insbesondere unter jungen Menschen. Das stellten verschiedene Berichte unabhängig voneinander fest (via businessinsider.com):

  • In den USA stellte etwa die „Federal Reserve“, die Notenbank der USA fest, dass Bargeld nur noch 14 % aller Einkäufe ausmacht und dass Bargeld überwiegend von Personen über 55 Jahre eingesetzt wird.
  • Eine McKinsey-Umfrage (Management und Unternehmensberatung) aus dem Jahr 2024 ergab, dass jeder Fünfte in den USA und Europa, der digitale Geldbörsen nutzt, oft ohne physische Geldbörse aus dem Haus geht.
  • Link Scheme, eine gemeinnützige Organisation, die sich für den Zugang zu Bargeld in Großbritannien einsetzt, erklärte, dass nur 38 % der 18- bis 24-Jährigen einen Geldbeutel als unverzichtbar für ihr tägliches Leben ansehen.
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„Wir haben ein Monster geschaffen“ – Ein spanisches Model verdient bis zu 10.000 Euro im Monat, dabei ist sie nicht echt

Die digitale Geldbörse passt besser zum schnellen, mobilen Lebensstil vieler junger Menschen

Warum halten junge Menschen Bargeld für veraltet? Dafür gibt es verschiedene Gründe. Viele junge Menschen verlassen sich mittlerweile vor allem auf Apps wie Apple Pay oder Google Pay, um ihre Rechnungen zu begleichen. Digitale oder sogenannte „Mobile Wallets“ sind besser mit dem eigenen mobilen Lebensstil kompatibel, als ständig Bargeld bei sich tragen zu müssen:

36 Prozent der Gen Z kaufen nicht in Geschäften, die ausschließlich Bargeldzahlung zulassen, bei den Boomern sind es nur 14 Prozent. Davon berichtet etwa das Magazin Spiegel. In Deutschland sollen bereits 25 % der Gen Z wöchentlich digitale Wallets verwenden und 69 % setzen täglich oder wöchentlich Debitkarten ein, um Schulden zu vermeiden.

Für junge Menschen ist Bargeld nur noch ein Notgroschen für die Reserve: Eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag der Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V. berichtet, dass 44 % der Befragten sagten, Bargeld lediglich für den Notfall dabei zu haben und nur darauf zurückzugreifen, wenn sie nicht bargeldlos bezahlen können (jungezielgruppen.de).

Zudem experimentiert Gen Z stärker mit Kryptowährungen als ältere Generationen: 23 % besitzen bereits solche Währungen, bei Boomern liegen die Werte eher bei rund 10 %.

Was spricht gegen die Entwicklung? Bei Stromausfällen oder technischen Problemen scheitern digitale Zahlungen. In Schweden ist Bargeld beispielsweise fast verschwunden und die Angst davor ist groß, dass am Ende doch einmal das Netz ausfällt und man nichts mehr bezahlen kann. Davon berichtet etwa die Tagesschau.

Hinzu kommt, dass man mit digitalen Geldbörsen Menschen ausgrenzen kann, die keinen Zugang dazu haben oder anderweitig eingeschränkt sind, oder ein Staat bewusst Menschen ausgrenzt, indem man digitales Bezahlen abschaltet. Obendrein ist auch Datenschutz ein oft diskutierter Punkt, wenn es um digitale Währungen geht.

Wir leben in finanziell unsicheren Zeiten. Die Generation Z greift zu harten Mitteln, um zu überleben und vor allem, um hohe Schulden abzahlen zu können. Junge Menschen plündern ihre Ersparnisse nicht, um damit einen Urlaub oder anderen Luxus zu finanzieren, sondern um damit unerwartete Notfälle oder ihre hohen Schulden zu finanzieren: Die Generation Z plündert ihre Ersparnisse, lässt Mahlzeiten aus und verkauft ihre Habseligkeiten, nur um über die Runden zu kommen

Destiny 2: Renegades ist gestartet – Alle wichtigen Infos in 3 Minuten

Mit Renegades startet Destiny 2 in eine neue Erweiterung, die stark vom Universum von Star Wars inspiriert wurde. Viele Änderungen und Inhalte sollen dazustoßen, doch welche die wichtigsten darstellen, zeigen wir euch in unserer kurzen Übersicht.

Die wichtigsten Punkte zu Renegades:

  • Renegades ist eine neue Erweiterung
    • Stark an Star Wars angelehnt in Bezug auf Design, Rüstungen, Items
  • Startet am 02. Dezember um 18:00 Uhr deutscher Zeit
    • Davor gibt es eine Downtime
  • Kostet auf Xbox, PlayStation und PC 39,99 €
  • Bringt 300 weitere Plätze für euren Tresor
  • Exotische Ornamente für Rüstungen sind nicht mehr an exotische Items gebunden
  • Die saisonale Power soll nicht mit Renegades zurückgesetzt oder erhöht werden (Bleibt 550)
  • Spieler, die eine Pause eingelegt haben, bekommen einen Buff für mehr XP und Geschenke
  • Waffen, Rüstungen und Skills sollen angepasst werden
  • Ein neuer Dungeon soll kommen: Equilibrium
  • Vorhut-Meldungen sollen Spieler besser belohnen und einen guten Start in die Woche bieten
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Destiny 2: Renegades zeigt in seinem Launch-Trailer die neue Bedrohung der Hüter

Was kann ich von Renegades erwarten?

Destiny 2 führt seinen Plan fort und bringt mit Renegades die zweite, eher kleinere Erweiterung für den Loot-Shooter auf dem Markt. Diese soll stark an Star Wars angelehnt sein und das lässt sich an den Designs diverser Waffen, Rüstungen sowie Schauplätze erkennen. Was dem Loot-Shooter treu bleibt, ist die Story, denn die Handlung dreht sich um bekannte sowie neue Charaktere aus dem Universum der Hüter.

Der Bösewicht der Erweiterung stellt Dredgen Bael dar, der mit seinem Barant Imperium das Treiben der Hüter beenden will. Natürlich ist der Wölfling wieder am Start, um gemeinsam mit Dredgen Hope, auch bekannt als der Vagabund, die Welt und die Menschheit zu retten.

Abseits davon sollen Fans dann auf dem Mars noch mit verschiedenen Verbrechersyndikaten wie den stylishen Vex in Ponchos zusammenarbeiten, um so die Streitkräfte von Bael zurückzudrängen und Macht zu gewinnen.

Das war es loretechnisch, doch spielerisch könnt ihr erneut mit allerlei Events, wie dem Anbruch, rechnen – dem Winterevent. Zusätzlich soll es noch einige QoL-Anpassungen geben, die das Grinden erleichtern und verbessern sollen. Und zu guter Letzt gibt es dann auch noch einen neuen Dungeon.

Sollte ich Renegades kaufen? Das wohl abschreckendste Problem, das vor allem Veteranen mit der Erweiterung haben werden, ist die unverkennbare Inspiration in Richtung Star Wars. Viele Rüstungen sehen aus, als hätte man sie dem Imperium abgenommen. Waffen wie die Laserschwerter oder die neue Armbrust erinnern zusätzlich an bekannte Instrumente der Wookie oder der Jedi, mit denen sie gerne kämpfen.

Wem das alles nichts ausmacht, könnte mit Renegades seinen Spaß haben, vor allem wenn man bereit ist, auch neue und gewagte Designs zu verkraften. Es bleibt abzuwarten, wie sehr die Story an Star Wars angelehnt ist, denn damit könnten sich viele Spieler schlussendlich für oder gegen einen Kauf entscheiden.

Seid ihr bereit, gegen Bael zu kämpfen? Der Release lässt nicht mehr lang auf sich warten und wenn er vorüber ist, könnt ihr sofort in die neue Erweiterung eintauchen. Fakt ist jedoch: Nachdem die Licht & Dunkelheitssaga beendet wurde, hat Bungie einen neuen Weg für Destiny 2 eingeschlagen und dieser könnte mit einem Nachfolger fortgeführt werden: Destiny 3 ist wohl in Entwicklung, aber der Release ist noch in weiter Ferne

Quelle(n):
  1. bungie.net

Der Deal ist durch: Star Trek Online, Neverwinter und Champions Online haben neuen Besitzer, der erklärt, was der Plan ist

Mit einer Pressemitteilung erklären die Verantwortlichen der Embracer-Gruppe, dass man sich von Arc Games und den Cryptic Studios (Star Trek Online, Neverwinter Online) getrennt hat. Alle Details zum Deal fasst euch MeinMMO zusammen.

Update vom 3. Dezember 2025: Die Verantwortlichen von Arc Games haben eine Pressemeldung veröffentlicht, in der sie erklären, dass man unter dem neuen Besitzer „Project Golden Arc, Inc.“ und dank der Finanzierung von XD Inc. den Embracer-Konzern erfolgreich verlassen konnte.

Man möchte sich in Zukunft darauf konzentrieren, das aktuelle Portfolio an Spielen zu betreiben und neue AA- oder Indie-Produktionen als Publisher zu unterstützen. Auf gamespress.com erklärt CEO Yoon Im:

Dieser Meilenstein markiert einen wichtigen neuen Abschnitt für Arc Games. Wir schätzen die Zeit, die wir als Teil der Embracer Group verbracht haben, und die Erfolge, die seit der Gründung des Unternehmens vor über 15 Jahren erzielt wurden. Diese Erfahrungen haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind. Als unabhängiger Publisher sind wir nun in der Lage, unsere Vision noch besser zu verfolgen – nämlich mit außergewöhnlichen Entwicklern weltweit zusammenzuarbeiten und herausragende Spiele auf den Markt zu bringen. 2026 verspricht bereits jetzt, eines der ambitioniertesten und innovativsten Jahre in unserer Geschichte zu werden, und wir freuen uns auf das, was vor uns liegt.

Auch wenn Star Trek Online, Neverwinter und Champions Online mit keinem Wort erwähnt werden, klingt die Meldung so, als würde sich für die Spieler der drei MMORPGs durch den Deal fürs Erste nichts ändern.

Originalmeldung vom 27. November 2025: Im Zuge der weiterhin laufenden Umstrukturierungen hat sich die Embracer-Gruppe von Publisher Arc Games und Entwickler Cryptic getrennt.

  • Arc Games ist Publisher diverser Live-Service-Spiele wie Star Trek Online oder Neverwinter Online, aber auch von der Remnant-Reihe, Torchlight, Hyper Light Breaker oder zuletzt Fellowship – eine Liste der Spiele findet ihr etwa auf Steam.
  • Das US-amerikanische Unternehmen Cryptic Studios brachte in den vergangenen 24 Jahren MMORPGs wie City of Heroes, City of Villains, Champions Online, Star Trek Online und Neverwinter Online auf den Markt.

Laut der offiziellen Pressemitteilung auf embracer.com hat man die beiden Firmen an das neu gegründete Unternehmen „Project Golden Arc, Inc.“ verkauft, hinter dem mehrere Mitglieder aus der Management-Ebene von Arc Games stehen sollen.

Nach Abzug der transaktionsbezogenen Kosten soll Embracer durch den Verkauf etwa 30 Millionen US-Dollar erhalten. Finanziert wird die Transaktion durch das chinesische Aktienunternehmen XD. Die Rechte an der Remnant-Franchise sowie an Fellowship sollen an Embracer gehen, Arc Games bleibt Co-Publisher.

Hier seht ihr den Early-Access-Trailer zu Fellowship:

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Fellowship präsentiert alle Charaktere im actiongeladenen Early Access Trailer

Deal der vielen Fragezeichen

Was bedeutet der Deal für Cryptic Studios? Seit geraumer Zeit sieht es schon nicht allzu gut für die Cryptic Studios aus. Mit dem Plan von einem großen MMORPG zu Magic: The Gathering hatte man sich verhoben. Das Projekt schaffte es nicht durch die Beta.

Ende 2021 landete man dann bei Embracer und Gearbox. Abseits der Betreuung der noch laufenden MMORPGs sollte man dort vor allem eine unterstützende Rolle einnehmen und keine neuen Projekte mehr angehen.

Vergangenes Jahr sah es dann zeitweise so aus, als könnten die Cryptic Studios das nächste Opfer der Umstrukturierungen bei Embracer werden, nachdem dort bereits zig Studios und Projekte geschlossen worden waren. Zumindest diesem Schicksal konnte man durch den Verkauf an „Project Golden Arc, Inc.“ entgehen. Wie es jetzt weitergeht, ist aber unklar.

Was es so in MMORPGs im Dezember so an Events gibt, haben wir hier für euch:

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Was bedeutet der Deal für die MMORPGs? Auch hier können wir mangels offizieller Erklärungen der Betreiber nur spekulieren. Dass die neuen Besitzer aus dem Kosmos von Arc Games kommen, könnte ein gutes Zeichen sein. Warum sollten sie Geld in die Cryptic Studios und die zugehörigen Rechte für Star Trek Online, Neverwinter und Co. investieren, wenn sie mit diesen nichts mehr vorhaben?

Eventuell sind sie den Deal eingegangen, weil Embracer die schon lange erwartete Schließung vornehmen wollte und man Arc Games, Cryptic und die Spiele nur auf diese Weise retten konnte.

Klar ist aber auch, dass man schwierige Zeiten mit vielen Kündigungen meistern musste, und dass Star Trek Online und Co. nicht mehr jünger werden. Wie viel heute noch in Cryptic steckt und ob sie in absehbarer Zukunft noch einmal in der Lage sein werden, ein neues Spieleprojekt umzusetzen, ist unklar.

Wir drücken auf jeden Fall die Daumen, dass sich dieser Deal als positiv für alle Beteiligten erweist. Mehr Infos zu den Umstrukturierungen bei Embracer, die bereits seit Jahren laufen und auf einen geplatzten Milliarden-Deal zurückzuführen sind, erfahrt ihr in diesem Artikel aus dem April 2024: Konzern verspekuliert sich, muss 1.400 Mitarbeiter entlassen und wer ist schuld? Der Krieg und Covid

Er wurde zum Mitarbeiter des Jahres gewählt und bekam von seinem Boss ein 600 Euro teures Upgrade für seinen Gaming-PC spendiert

Ein Nutzer berichtet, dass er in seiner Firma zum Mitarbeiter des Jahres gekürt worden sei. Und als Belohnung hat sich sein Chef etwas Besonderes einfallen lassen. Denn sein Boss hat ihm einen neuen Gaming-Monitor geschenkt.

Was hat er von seinem Chef erhalten? Die Person hat von seinem Chef einen OLED-Monitor geschenkt bekommen, weil sie in ihrer Firma zum besten Mitarbeiter des Jahres gekührt worden sein soll. Was die Kriterien dafür sind, ist nicht bekannt geworden.

Der Chef der Firma hat, wie die Person auf Reddit erklärt, den OLED-Monitor aus eigener Tasche gezahlt und ihn als Belohnung geschenkt. Konkret geht es um ein Modell des Herstellers Twisted Minds, welcher in Deutschland wenig bekannt ist. Die Firma verkauft ihre Gaming-Produkte insbesondere in Nordeuropa. Für den geschenkten Monitor zahlt man sonst etwa 6.490 Schwedische Kronen, das sind umgerechnet rund 600 Euro.

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Valve stellt die Steam Machine im neuen Trailer vor

WQHD-Auflösung gilt unter Gamern als bester „Sweetspot“

Wie gut ist das Upgrade? Für viele Nutzer ist der OLED-Monitor das beste Upgrade, welches sich der Nutzer hätte wünschen können. Und dafür gibt es mehrere Gründe.

Zum einen gelten 2K und WQHD als bester Mittelweg im Gaming zwischen Leistung und grafischer Darstellung und zählt auch deswegen zu den beliebtesten Auflösungsgrößen unter PC-Spielern. Denn diese Auflösung bietet noch eine scharfe Bilddarstellung, ohne dass man dafür die Leistung für 4K benötigen würde.

Zum anderen gilt OLED als starkes Upgrade, wenn es um Schwarzwerte und natürliche Farbdarstellung geht. Ein Nutzer erklärt das mit den Worten:

OLED + HDR ist das Nonplusultra beim Gaming. Ich spiele gerade God of War: Ragnarok und verdammt, es ist wie einen Film zu schauen.

Die OLED-Technologie könnte vor allem 2026 noch interessanter werden. Zumindest aktuell gibt es noch ein paar Probleme, darunter etwa die kürzere Lebenszeit im Vergleich zu LC-Displays oder das Risiko auf Burn-In. Vor allem der Preis für OLED-Monitore könnte im kommenden Jahr noch deutlich sinken und dadurch die Technologie für viele Nutzer zugänglicher machen.

Ein Spieler kauft sich einen OLED-Monitor auf Amazon, doch er bekommt zwei Geräte geliefert. Er würde den zweiten Monitor gern zurückschicken, denn er hat Sorge, dass er auf den Kosten sitzen bleiben könnte. Doch Amazon beruhigt ihn mit einer besonderen Geste: Spieler kauft OLED-Monitor, bekommt versehentlich zwei geschickt – Will zweiten zurückgeben, doch Amazon schenkt ihm das Gerät

Herr der Ringe Online: Die Königreiche von Harad erscheint heute – Alles Wichtige zur neuen Erweiterung

Am 3. Dezember 2025 erscheint mit „Die Königreiche von Harad“ die neue Erweiterung von Herr der Ringe Online. MeinMMO fasst zusammen, was zum Release des Addons bekannt ist.

Was muss ich zu „Die Königreiche von Harad“ wissen? Die neue Erweiterung von Herr der Ringe Online erscheint am 3. Dezember 2025 und soll in der Standardversion knapp 37 Euro kosten. Die Highlight-Features des Addons sind:

  • Neue Story-Inhalte und mehr als 400 Quests
  • 4 neue Regionen: die verderbten Lande von Adagîm, die ausgetrockneten Schluchten des Kíghan, die versengten Hochebenen von An Shêru und die einst so lebendigen Seen von Idagâl
  • 3 frische Dungeons sowie ein Raid (öffnet einige Zeit nach dem Launch)
  • Erhöhung der maximalen Stufe auf 160

Hier seht ihr den Trailer für „Die Königreiche von Harad“:

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18 Jahre nach dem Release kündigt Herr der Ringe Online seine neue Erweiterung „Die Königreiche von Harad“ im Teaser-Trailer an

Mittelerde ist in Gefahr

Worum geht es in „Die Königreiche von Harad“? Die neue Erweiterung soll den Handlungsbogen rund um „Lied von Wellen und Wind“ abschließen. Die Entwickler beschreiben die Ausgangslage des neuen Abenteuers auf lotro.com wie folgt:

Die Königreiche von Harad stehen am Scheideweg. Während ihre Rivalitäten sich verschärfen, gewinnt eine noch größere Bedrohung an Stärke. Gandalf ist gekommen, um vor der im Süden aufziehenden Dunkelheit zu warnen. Die Thardúth, uralte Diener Morgoths, erheben sich wieder. Sie machen sich Kräfte zunutze, die Mittelerde aus dem Gleichgewicht bringen könnten.

Gewinnt die Unterstützung der Verwandten der Münzen sowie der grimmigen Mizâdi, Shâra des Erneuerten Hamât. Rivalisierende Königreiche geraten aneinander und alter Groll kommt wieder zum Vorschein. Von dürren Ödlanden über verderbte Wälder bis hin zu tückischen Ruinen, an jedem Horizont zieht Krieg auf. Wer wird sich an die Spitze der Königreiche von Harad stellen, um sie in die Schlacht gegen die aufziehende Dunkelheit zu führen … oder aber noch tiefer in sie hinein?

Neben dem DLC für Herr der Ringe Online gibts noch eine ganze Menge anderer Dezember-News rund um MMORPGs – die haben wir hier für euch:

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Welche Versionen gibt es? Die Entwickler bieten „Die Königreiche von Harad“ in 3 verschiedenen Versionen an:

  • Standard-Version für 36,99 Euro (alle Inhalte von Königreiche von Harad, Titel Vorreiter und Stufenaufstiegspaket 150)
  • Sammler-Version für 72,99 Euro (alle Inhalte der Standard-Version (aber anderer Titel) plus Mounts, Rüstung, Begleiter, Talisman, verbesserte Expeditionsvorräte, zusätzliches Ausstattungs-Feld)
  • Ultimatives Fan-Bündel für 118,99 Euro (alle Inhalte der anderen Versionen (anderer Titel) plus viele weitere Bonus-Gegenstände wie ein Ohrring, der EP-Bonus bis Stufe 150 liefert, Monsterspiel-Skin und Unterkunft-Teleport-Item)

Die vollständige Auflistung aller Inhalte der 3 Versionen findet ihr auf lotro.com.

Nicht verpassen: Noch bis zum 7. Dezember 2025 könnt ihr euch große Teile der Inhalte von Herr der Ringe Online, die ihr euch normal kaufen oder erspielen müsstet, über einen Code kostenlos sichern. Alle Infos dazu findet ihr hier: Das MMORPG zu Herr der Ringe verschenkt einen Teil seiner DLCs, mit einem Code spart ihr euch Zeit und Geld