Es gibt Tage, an denen will man einfach nicht raiden, findet keine Partner für Rollenspiel und auch HearthStone muss mal pausiert werden. Doch was stellt man dann mit seiner kostbaren Freizeit an?
Interessanterweise haben wir Gamer auch abseits der Spiele oft die gleichen oder sehr ähnliche Interessen, weshalb ich in dieser neuen Kolumne mit Euch über eben diese sprechen will, frei nach dem Motto: Was treiben die Zocker, wenn die Tastatur einmal Pause hat?
Auch hier möchte ich gerne auf eure Ideen und Vorschläge eingehen, das gelingt natürlich nur, wenn ihr sie fleißig in den Kommentaren mit mir teilt!
Das Lied von Eis und Feuer!
Den Anfang mache ich mit der Serie “Game of Thrones” (GoT) oder dem Buchtitel “Das Lied von Eis und Feuer”. Ich versuche das Ganze so spoilerfrei zu halten, wie nur möglich, um allen noch die Chance zu geben, selbst in das Fantasy-Epos einzutauchen.
Zuerst sei gesagt, dass GoT wohl nicht das typische “Nerd-Hobby” ist, wie es vielleicht ein Sammelkartenspiel oder Live-Rollenspiel ist, denn es ist bei fast allen Bevölkerungsschichten beliebt und die einzigen Personen, die sich dem bisher verweigern, waren Leute, denen das “zu Mainstream” war.
Doch was macht den Reiz dieser Welt aus?
Was sorgt dafür, dass selbst unterschiedliche Generationen sich von dieser Serie begeistern lassen?
Meiner Meinung nach ist es nicht nur der viel gelobte und ebenso oft kritisierte Einsatz von Sex- und Gewaltszenen, sondern die Gestaltung der Welt als Ganzes – wobei die ersten Punkte sicher auch einen großen Einfluss haben.
Anders als heute üblich schreckt die Serie nämlich nicht davor zurück, eine brutale, grausame, sexistische Fantasywelt auch überzeugend darzustellen. Krieg wird in unzähligen Sendungen thematisiert, doch nur die wenigsten gehen auch auf die ebenso schrecklichen “Nebenprodukte” ein. Tabuthemen wie Folter von Kriegsgefangenen, Vergewaltigung, Verkrüppelung oder Inzest werden aufgegriffen und von mehreren Seiten betrachtet.
Hier tauchen nur wenige Moralapostel auf, die das ändern wollen: Die Welt ist grausam, die Menschen haben sich daran gewöhnt. Und exakt diese Zustände machen diese Welt so überzeugend. So sehr ich Gewalt in der realen Welt verabscheue – hier ist sie stimmig um nicht zu sagen großartig und die explizite Darstellung ist eine willkommene Abwechslung zu dem heutzutage typischen “Ausblenden” von Grausamkeiten.
Der zweite, große Faktor sind die Charaktere und ihre Vielschichtigkeit.
Westeros und die angrenzenden Gebiete strotzen nur so vor unterschiedlichen Personen und keine davon folgt einem plumpen Superhelden-Schema wie etwa: “Ich will Gutes tun, weil es gut ist.” Jeder der über 40 (mehr oder weniger) relevanten Akteure hat eine bedeutsame Vergangenheit, sein eigenes Set an moralischen Vorstellungen, Plänen und Absichten und nur selten ist der erste Eindruck eines Charakters auch der, den man zwei Folgen weiter noch hat … bevor er sich danach wieder ändert. Trotz dieser stetigen Veränderung der Perspektive bleiben alle Rollen überzeugend – vielleicht sogar gerade deswegen.
Der letzte Punkt ist für mich die Komplexität der Welt.
Anders als in vielen anderen Geschichten sind es nicht nur zwei verfeindete Parteien, die um die Macht kämpfen, sondern insgesamt 11 Adelshäuser, die teilweise sogar innerhalb ihrer eigenen Reihen mit Verrat und Missgunst zu kämpfen haben. Magie und Drachen sind ein Mysterium, gelten inzwischen als Ammenmärchen und viele Geheimnisse der Welt sind in Vergessenheit geraten.
Der Zuschauer erlebt eine Entdeckung, ein spannendes Abenteuer und für jedes gelüftete Geheimnis tauchen zwei neue auf, ohne dass man vollkommen verwirrt zurückbleibt. Intrigen und politisches Ränkespiel sind für mich die tragenden Säulen der Handlung, die von der grandiosen Leistung der Schauspieler unterstützt wird.
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“Game of Thrones” ist definitiv eine Serie für Erwachsene und auch die Buch- oder Hörbuchreihe ist kaum für jüngere Leser geeignet, zum einen wegen dem hohen Grad an Gewalt, zum anderen wegen den sehr komplexen Handlungssträngen, für die ich selbst so manches Kapitel wiederholt lesen musste.
Wer sich davon jedoch nicht abschrecken lässt, der kann sich in diese Fantasiewelt fallen lassen und sich auf das hochinteressante Spiel aus Intrigen einlassen und sollte das am besten vollenden, bevor im April die vierte Staffel ausgestrahlt wird – vorerst nur auf Englisch.
Ein letzter Tipp: Wer den Tod von geliebten Charakteren nicht verkraften kann, der sollte diese Serie meiden. Einer der häufigsten Sätze der Serie ist nämlich auch Programm:
Im Spiel um die Throne gewinnt man, oder man stirbt.
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Runes of Magic, das wohl erste richtig große Free-to-play MMORPG, ist mittlerweile schon als ein Klassiker anzusehen. Nach nunmehr über 5 Jahren laufen die Server immer noch und das Spiel selbst, wird weiterhin regelmäßig mit Updates versorgt.
Es scheinen also noch genügend Spieler unterwegs zu sein, die das Spiel nach wie vor unterstützen und ihren Spaß haben. Patch 6.0.6 kommt dem entgegen und bringt einige interessante Inhalte und ein Event, bei dem Spieler sich lieb haben dürfen.
Alte Erinnerungen…
Wenn ich über RoM schreibe, schwelge ich automatisch in schönen, aber auch denkwürdigen Erinnerungen. Ich habe das Fantasy-MMORPG 2 Jahre lang gespielt und es überzeugte mich damals sogar mehr als World of Warcraft, weshalb ich dem Genre Primus stets fern blieb. Das erging sogar ziemlich vielen Spielern so, denn die Community wuchs ununterbrochen und es dauerte nicht lang, bis regelmäßig geschaltete TV-Werbungen die Spielerzahlen abermals erhöhten.
Runes of Magic ist der Inbegriff des Pimpens und der Individualisierung
– nein, wir sprechen hier von keinem Auto, sondern von einem Charakter. Vielleicht werden sich einige erinnern, aber damals war es bei einigen MMORPGs möglich, bis zur Unendlichkeit zu leveln und jede Stufe verbesserte deinen Charakter ein wenig – es gab einfach kein Ende. Das ist bei Runes of Magic nicht ganz so, weil das Online-Rollenspiel sich im Großen und Ganzen an World of Warcraft orientiert. Beim Verbessern der Ausrüstungsgegenstände gibt es aber eigentlich gar keine Grenzen. Man kann sich immer weiter entwickeln und somit neue Ziele setzen, gleichwohl es irgendwann aufwandstechnisch unrealistisch wird. Bis dahin hat man allerdings mehr als genug zu tun.
Noch heute trauere ich auch dem multiplen Klassensystem hinterher. Erst kürzlich erschien jedenfalls ein Beitrag von Schuhmann, der dieses Dilemma anspricht – “Der Klassenkampf – Vielfalt oder Balance im Klassendesign?”. Bei Runes of Magic gab es oft Probleme mit der Balance, jedoch war es immer unheinmlich spannend, Klassen miteinerander zu kombinieren und die beste Mischung ausfindig zu machen – Bei Final Fantasy XIV: A Realm Reborn gibt es ein ähnliches System, das dem von RoM aber in dieser Hinsicht keine Paroli bieten kann.
Gekoppelt mit den ganzen Möglichkeiten, die Ausrüstung zu verbessern, motivierte es unheimlich, das Beste herauszuholen. Nur war die Kehrseite der Medaille jene, dass die Diskrepanz zwischen den ehrgeizigen und Gelegenheitsspielern immer größer wurde und der Itemsshop, zumindest zu meiner Zeit, nicht gerade mit Ruhm zu bekleckern war. Irgendwann konzentrierte sich der Entwickler RuneWaker auch zusehends auf Dragon’s Prophet. Die letzten Sätze mögen zwar etwas negativ klingen, aber Spieler, die kein NextGen-MMO spielen möchten, sei es wegen nicht ausreichender Hardware oder gar aufgrund der Änderungen im Genre, können ruhig einen Ausflug nach Tarborea in Angriff nehmen. Das Free-to-play MMORPG bietet unheimlich viele Features.
Jetzt aber zu den neuen Inhalten
Nachdem ich euch mit vergangenen Tagen vollgesülzt habe, gehen wir zur Gegenwart über und schauen uns mal an, was mit Patch 6.0.6 neu hinzugekommen ist:
Level 85, Weltboss und neue Zone
Inmitten des bis dato unbefleckten Gebiets “Jammerförde”, erwarten Euch…
…neue Quests, Items und Titel.
Das Levelcap wurde derweil von 82 auf 85 angehoben.
Den neuen Weltboss namens Taren solltet Ihr lieber nicht alleine angehen.
Neuer Raid-Dungeon
Tief im Dschungel der Jammerförde gibt es die “Grotte des Grauens”, in der viele…
Meeresungeheuer, Dämonen und untote Piraten ihr Unwesen treiben.
Die Herausforderungen sind hierbei in 3 Stufen zu meistern: leicht, mittel und schwer.
Es lohnt sich, die Ungeheuer aus dieser Grotte zu verjagen, denn man munkelt, es gäbe tolle Schätze.
Neuartige Monster
Ihr werdet vermehrt auf Gegner treffen, die ihr bisher noch nicht gesehen habt.
Einige Monster können sich selbst buffen; besiegt ihr so einen Gegner, bringt Euch das…
…einen Bonus bei den erlangten Talentpunkten und den erbeuteten Gegenständen.
Darüber hinaus wurden die Skills optisch aufgewertet
Gildenburg
Den Gilden steht nun ein neuer Skin für Ihre Gildenburg zur Verfügung.
Diese ist natürlich auch bei einem Belagerungskrieg sichtbar.
Handwerk
Die Rezeptesammlung wurde erweitert und zwar für folgende Berufe:
Schreinerhandwerk, Schmiedehandwerk, Rüstungsschmied, Schneidern, Koch und Alchemie.
Blumenfest
Das Fest der Liebenden ist in aller Munde! Es erwerten Euch viele Events im Zuge der Feierlichkeiten.
Wer beim Rosenzucht-Wettbewerb teilnimmt, sichert sich…
den Segen des Blumengottes und eine Chance auf ein seltenes Einhorn-Reittier.
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Bei Blizzard Flaggschiff World of Warcraft nimmt die Expansion Warlords of Draenor langsam Form an. Nachdem es in den vergangenen Monaten bei Blizzard vor allem Bilder zu bestaunen gab, über das neue Housing oder den Facelift der alten Rassen, widmet sich der Dev-Blog diesmal harten Fakten. Denn es geht tief in die Spielmechanik des betagten Genre-Primus.
Spielerfiguren mit über einer Millionen Lebenspunkte
Nun sind zwar Bilder von neuen Raids, noch buschigeren Zwergenbärten oder der eigenen Garnison eher dazu geeignet, die Aufmerksamkeit der Fans anzuziehen. Doch so richtig ins Eingemachte geht es für gewöhnlich, wenn Zahlen und Gameplay eine Rolle spielen.
Bereits vor der letzten Expansion Mists of Pandaria überlegte Blizzard laut, die Zahlen zu verringern. Denn die Schadenspunkte der Gegner waren in Millionenbereiche vorgedrungen, die Lebenspunkte der Spieler erreichten sechsstellige Werte (und zwar am oberen Spektrum) und auch bei DPS und ähnlichen Werten benötigten Spieler langsam einen Doktor-Abschluss in Mathematik.
Vor Mists of Pandaria machte daher eine Idee die Runde, die an alte Prä-Euro-Zeiten erinnerte: Man wollte von hohen Zahlen vielleicht einfach drei Stellen wegstreichen, so wie man früher die italienische Lire in D-Mark umgerechnet hat.
Die Mega-Zahl als Lösung?
Außerdem kursierte sogar die Idee einer „MEGA-Zahl“, statt 1.143.478 Lebenspunkte, hätte eine Figur dann 1,1 MEGA-Lebenspunkte gehabt, oder Ähnliches. Doch der Plan wurde vor Mists of Pandaria nicht in die Tat umgesetzt. Blizzard fürchtete den Zorn der Spieler, die sich plötzlich auf ein Hundertsel verringert sahen.
Im Verlauf der Item-Progression in Mists of Pandaria sind Schadenszahlen und Werte noch einmal angestiegen. Blizzard startet folgerichtig einen erneuten Anlauf und sagt den großen Zahlen den Krieg an.
Kompromiss für Add-On gefunden
Auch diesmal scheint es allerdings so zu sein, dass die Entwickler Enttäuschung bei den Fans fürchten. So will man nur die Anstiegskurve der Zahlen und Stärken bis zum Level 85 deutlich abflachen. Blizzard beruhigt: An der tatsächlichen Stärke der Spieler ändere sich nichts. Wenn der Schaden der Spieler nur noch ein Zehntel der vorherigen Zahle betrage, werde man die Lebenspunkte der Gegner auch um diesen Faktor verringern.
Der Anstieg von Level 90 auf Level 100 soll aber wohl auch diesmal gewaltig werden. Wohin Blizzard mit dieser Strategie möchte, ist nicht zur Gänze ersichtlich.
[pull_quote_center]Ein wenig wirkt es so, als wolle man sicherstellen, dass der psychologische Druck verstärkt wird, sich das Add-On zu kaufen, weil ein Level 100er um ein vielfaches mächtiger ist als ein Level 90.[/pull_quote_center]
Während bei einem konstanten Anstieg der Spielermacht die Lücke nur gering wäre, wie bei früheren Add-Ons, als ein Spieler ohne das neueste Add-On durchaus einen mit bezwingen konnte.
Weitere Relikte der Vergangenheit werden gestutzt
Blizzard hat schon einige Marotten und Relikte aus früheren Role-Play-Tagen aus dem Code getilgt. Immer runder wurden die rauen Ecken des Spiels geschliffen. Neben anderen Dingen verschwanden Resistenzen, Waffenkunde und Hit-Cap. Offenbar will man diesen Trend fortsetzen. Zu starke Rassenfähigkeiten werden generft, neue eingeführt, um jede Rasse auf eine Stufe zu bringen – so etwas Ähnliches geschah ja auch vor einigen Jahren mit den Handwerksfertigkeiten. Außerdem sollen die Skills der verschiedenen Klassen weiter ausgedünnt werden – und die Fähigkeiten zur Crowd Control heruntergefahren.
Wie wir das sehen
Da Blizzard mit jedem Add-On neue Fähigkeiten und Skills einfügt, den Entwicklern aber wohl eine magische Zahl von nur 10-Skills oder so vorschreibt, ist diese Entscheidung verständlich. Wenn neue Skills dazu kommen, müssen eben alte weichen.
Andere Spiele wie WildStar oder Guild Wars 2 begrenzen die Skills durch eine enge Action-Bar, auf die nur einige der zahlreichen zur Verfügung stehenden Skills passen. Diese Spieler verfolgen die Philosophie, das Buffet riesig zu lassen, dafür aber die Tellergröße zu verringern. Blizzard behält die Tellergröße bei, kürzt aber dafür das Buffet zusammen.
Wir meinen: Blizzard setzt seine eingeschlagene Linie konsequent fort. Zum Teil werden dabei alte Zöpfe abgeschnitten, die schon lang nichts mehr ins Konzept passen. Für manche Spieler wird allerdings auch ein Teil der Klassen- und Rassenidentität verloren gehen.
Der Kompromiss bei der Anstiegskurve der Spielermacht ist allerdings aus reinen Gameplay-Gründen nur schwer nachzuvollziehen. Konsequent wäre es gewesen, die Kurve von Level 1 bis Level 100 anzupassen, nicht nur von Level 1 bis Level 85. Das dient offenbar nur dazu, einen zusätzlichen Kaufanreiz für die Spieler zu schaffen.
Mit solchen Kaufanreizen hat Blizzard in der Vergangenheit einiges an Vertrauen verspielt. Stichwort: Jahrespass. Mit dem stellte man am Ende der ungeliebte Expansion Cataclysm sicher, dass Spieler über ein Jahr an WoW gebunden werden. Während dieses Jahres erschien allerdings so gut wie kein neuer Content.
[pull_quote_center]Bei der hohen Qualität von World of Warcraft ist so eine Taktik unserer Ansicht nach nicht nötig, wenn auch nachvollziehbar.[/pull_quote_center]
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Auch europäische Beta-Spieler müssen auf dem nordamerikanischen Server spielen!
Mittlerweile ist der europäische (Beta-)Client in The Elder Scrolls Online ja verfügbar. Wenn Ihr den Launcher öffnet, dann seid Ihr möglicherweise auch direkt dem entsprechenden Server zugeordnet und es startet ein längerer Download. ABER das Problem ist, dass an diesem Wochenende NUR der nordamerikanische Mega-Server zur Verfügung stehen wird. Dass heißt, Ihr müsst auch den entsprechenden Client verwenden. Solltet Ihr bereits “fälschlicher Weise” die europäische Version des Beta-Clients heruntergeladen haben, dann PANIK!!!! Nein, Scherz bei Seite, auch dann könnt Ihr noch an der Beta teilnehmen. 😛
Was müsst Ihr tun, um dennoch an der Beta teilzunehmen?
Ihr müsst jetzt einfach kurz durchatmen und ein paar Schritte verfolgen. Diese klauen wir uns frecher Weise einfach mal direkt aus dem TESO-Support, der muss es ja schließlich wissen:
Für Windows:
Im Launcher auf “Einstellungen” (unter dem Zahnrad-Symbol) in der rechten oberen Ecke klicken
Die Region zu “Vereinigte Staaten” ändern und auf “Übernehmen” klicken
Den Launcher schließen und den Installationsordner des Clienten aufrufen (normalerweise: C:\Program Files (x86)\Zenimax Online)
Ordner “The Elder Scrolls Online (EU)” zu “The Elder Scrolls Online” umbenennen
Launcher starten und überprüfen, dass als Region immer noch “Vereinigte Staaten” gewählt ist und man Zugriff auf den nordamerikanischen Server hat
Für Mac:
Im Launcher auf “Einstellungen” (unter dem Zahnrad-Symbol) in der rechten oberen Ecke klicken
Die Region zu “Vereinigte Staaten” ändern und auf “Übernehmen” klicken
Den Launcher schließen und den Installationsordner des Client aufrufen (“Finder”, dann auf “Application” klicken und schließlich “Zenimax Online”)
Ordner “The Elder Scrolls Online (EU)” zu “The Elder Scrolls Online” umbenennen
Launcher starten und überprüfen, dass als Region immer noch “Vereinigte Staaten” gewählt ist und man Zugriff auf den nordamerikanischen Server hat
Wenn Ihr dennoch Probleme haben solltet, dann wir empfohlen sich direkt an den TESO-Kundendienst zu wenden.
Diejenigen, die bereits in der Beta gespielt haben, brauchen im Grunde nichts zu patchen. Ihr spielt weiter auf dem nordamerikanischem Server und mit der selber Version. Mehr dazu im Update weiter unten!. Die Spachauswahl Englisch, Deutsch,Französisch steht natürlich allen zur Verfügung. Vielleicht ja auch endlich im Startgebiet. 😉
FAIRPLAY! VERTEILEN!
So und weil wir Gamer ja alle zusammenhalten müssen, möchten wir Euch bitten, diese Eilmeldung schnell über die sozialen Netzwerke zu streuen. Damit auch die anderen TESO-Fans, die möglicherweise nichts davon wissen, am Wochenende in den Genuss eines weiteren Tests kommen UND den exklusiven Affen abgreifen können! Welcher Affe – wartet, erst den Beitrag verteilen! – ok, jetzt hier klicken! 🙂
Vielen Dank und viel Spaß in Tamriel!
+++UPDATE+++
Es sieht wohl so aus, als wenn es diese Wochenende leider, LEIDER noch keine Kollisionsabfrage geben wird. Wir fanden dazu das Folgende:
Es werden wohl derzeit auch weiterhin nur die Beta-Tester mit vollem Zugang in den Genuss der aktuellsten Version 1.8 inklusive der Kollisionsabfrage kommen.
The Elder Scrolls Online v0.171 focuses on stability at high peak user load as we prep for launch day.
Please be aware that this is not the build currently on our PTS that has been in the news recently. That version is still in testing and is being refined on our PTS server before it is ready for a mass test. This test focuses on the overall stability of the game’s underlying infrastructure. Our goal for this test is to have very short – or no – login queues and to have an overall smooth user experience for our worldwide audience.
Here’s a brief overview of what awaits you in this test: Continue your characters from v0.17. Play through level 1-17 content for all three alliances. Create up to eight characters, increased from four. Fight for your alliance by participating in the Alliance War in Cyrodiil.
During this test, you will have access to the following areas: Khenarthi’s Roost Auridon Stros M’Kai Betnikh Glenumbra Bleakrock Isle Bal Foyen Stonefalls Cyrodiil
TEST GOALS
For this test, we have a few goals we’d like you to try to reach while playing the game.
Attain level 10 on at least one character.
Reach Rank 10 in any crafting skill.
Find and complete at least one group dungeon.
Travel to Cyrodiil and participate in the Alliance War.
Gestern wurde wieder ein neues Detail zu WildStar enthüllt, auf das viele schon lange gewartet haben: Das Interface wird endlich überarbeitet!
Bisher war die Benutzeroberfläche der MMO-Hoffnung 2014 eher unübersichtlich und vor allem am unteren, mittleren Bildschirm wurde deutlich zu viel Platz verbraucht. Da in WildStar der eigene Charakter ohnehin kleiner dargestellt wird, als in anderen Spielen, kam es häufig zu Problemen, sodass die Füße des eigenen Avatars oft hinter dem Interface verschwanden und man sich nie ganz sicher sein konnte, ob man nicht in einem gefährlichen Flächenangriff steht.
Obwohl die neue UI natürlich noch Beta-Status hat und bis zur Veröffentlichung des Spiels wohl eine Menge Änderungen durchleben wird, so sind die wichtigen Elemente inzwischen deutlich übersichtlicher und platzsparender angeordnet, obwohl die Anzahl der Informationen gestiegen ist. Die eigenen HP und die des Feindes sind jetzt näher beieinander und nun ist es auch möglich, den Fortschritt der Pfad-Erfahrungspunkte zu sehen, ohne sich erst mühsam durch die Menüs zu arbeiten – welche darüber hinaus nun auch im unteren Bildschirmbereich angeordnet sind.
Das neue Beta-UI vorgestellt.
Zusätzlich dazu haben die Entwickler angekündigt, dass es möglich sein wird, alle Elemente frei zu verschieben – Individualisierung ist schließlich eines der großen Schlagworte von WildStar. Besonders interessant ist die Möglichkeit, bestimmte Teile der Benutzeroberfläche nur während des Kampfes einblenden zu lassen, sodass man beim Erkunden der Welt möglichst viel von eben dieser sieht.
Noch mehr Informationen zu diesen Änderungen gibt es hier (offizieller WildStar Blog).
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Jetzt gibt es auf die Ohren. Nachdem wir bereits Tastaturen und Gaming-Mäuse vorgestellt haben, schauen wir uns heute die beliebtesten Gaming-Headsets laut den Amazon-Verkaufsrängen an (Stand 26.Februar 2014).
So ein Headset ist viel wichtiger, als der Laie denkt. Immerhin kennt man von den meisten Mitspielern in einem MMORPG nur die Stimme. Und wenn der Zwei-Meter-Oger, der als Fleischhaufen durch die Gegend trottet, dann mit einer rauschigen Pieps-Stimme spricht, weil das 2 Euro-Headset nun mal so klingt, dann macht das … keinen guten Eindruck.
In einem MMORPG ist die Stimme soviel wie der Händedruck, ein sauberes T-Shirt und geputzte Schuhe zusammen.
Jeder von uns Zockern kennt es bestimmt, wenn auf einmal ein Kumpel im Teamspeak oder auf Skype ganz anders klingt. Erwachsener, melodischer, irgendwie nicht mehr so seltsam. Wenn man dann fragt, woran das liegt, ist die Antwort nicht wie erwartet „Stimmbruch“ oder „Hab die Heliumzufuhr in meinem Zimmer endlich gefunden und abgestellt“, sondern in der Regel „Wie anders? Ach so. Neues Headset!“
Ihr solltet darauf achten, nicht nur die anderen gut zu verstehen, sondern auch selbst gut verständlich zu sein. Am besten sorgt ein Headset noch für eine angenehme Klangfarbe.
Auch noch wichtig: Es muss sauber sitzen, die Ohren schön warm halten und kein Druckgefühl hinterlassen. Einige setzen sich ein Gaming-Headset sogar auf, obwohl sie gar nicht zocken: Hält die Ohren schön warm.
1. Logitech G930 PC-Gaming Kopfhörer schnurlos
Das Headset G930 steht auf Platz 1 der beliebtesten Gaming-Headsets bei Amazon. Es liegt am oberen Ende des Preisspektrums, lässt dafür allerdings auch keine Wünsche offen. Zwar lohnt ein Blick in die Bedienungsanleitung und ein ausgiebiger Testlauf, bis alle Funktionen perfekt eingestellt sind, dann aber sitzt das Gerät perfekt – auch bei besonders kleinen Köpfen – und lässt ein rauschfreies Kommunizieren zu. Wichtig außerdem: Es ist schnurlos.
Für das Headset sprechen die überragende Klangqualität, die zahlreichen Gimmicks und Funktionen wie Rauschunterdrückung, Stimmen-Morphing und ein toller Trage-Komfort. Gegen das Headset sprechen der Preis und dass man sich mit dem Ding beschäftigen muss, bevor man es benutzen kann.
Fazit: Das Logitech G930 ist eine gute Wahl, für jeden der viel Wert auf eine perfekte Stimme legt. Grade für Let’s-Player kann das eine lohnende Investition sein. Die Follower werden es danken. Für den normalen Raider oder Teamspeak-Zocker mit Standard-Schädel langt es sicher eine Nummer kleiner. Der Clou beim G930 ist das „schnurlos“. Wem das wichtig ist, der sollte hier zugreifen.
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2. Logitech G430 Gaming Headset
Da wären wir schon bei der Nummer kleiner. Für die Hälfte des Preises eines G930 gibt es bereits das G430. Das kommt mit Schnur daher und ohne einige Feature des G930 aus, ist dafür deutlich billiger.
Für das Headset sprechen die Klangqualität und die zahlreichen Features von Logitech, gegen das Headset spricht eigentlich nichts. Die Klangqualität und die Features sind nicht dieselben wie bei einem Produkt, das doppelt so teuer ist. Quelle surprise.
Fazit: Das Logitech G430 ist eine wunderbar stabile Mittelklasse-Wahl. Für Vielzocker ideal, die mit einem Kabel leben wollen und können.
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3. Creative Fatal1ty Pro Series HS-800 Gaming Headset schwarz
Das Creative Fatal1ty ist so eine Art Geheimtipp bei den Zockern und steht des öfteren auf Platz 1 bei den Headsets. Das liegt am unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis. Denn das Fatal1ty liegt noch unter 30 Euro. Dafür kriegt der Spieler einen ordentlichen Kopfhörer, ein ordentliches Mikrofon, eine Mute-Taste und dann war’s das auch schon. Das Gerät macht, was es soll, ohne großen Schnick oder Schnack.
Für das Headset sprechen das Design, die wohlig-warmen Kopfhörer und eine vernünftige Klangqualität, sowie ein angenehmer Tragekomfort und vor allem ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis. Gegen das Headset spricht lediglich, dass es für höchste Anforderungen nicht über genügend Gimmicks verfügt. Jay-Z würde nicht gerade damit ins Studio gehen.
Fazit: Auf jeden Fall die beste Wahl für jeden, der nur auf ein schmales Budget zurückgreifen kann. Was in unseren anderen Tests die Produkte von Sharkoon waren, ist im Test hier das Fatal1ty.
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Das Plantronics liegt im gleichen Preissektor wie das Fatal1ty. Es unterscheidet sich eigentlich nur im Design und im persönlichen Tragegefühl vom Konkurrenten aus dem Hause Creative. Es sieht ein bisschen klobiger und chromiger aus.
Für das Headset sprechen die Verarbeitung und der Tragekomfort; außerdem das Preis-Leistungs-Verhältnis. Gegen das Headset spricht nur, dass es nicht über die zahlreiche Bonus-Funktionen und Gimmicks verfügt wie die deutlich teureren Konkurrenten.
Fazit: Das Plantronics ist eine völlig akzeptable und gleichwertige Alternative zum Fatal1ty.
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Der große Bruder von unserem Platz 4 ist das Plantronics 780. Es sieht in der Optik ein wenig so aus, als hätte das 380er zwei Monate im Fitness-Studio verbracht und immer den Teller mit Steroiden schön leer gegessen.
Es verfügt über einige Features, die einen besseren Klang sicherstellen sollen; sowohl, was das Hören als auch das Sprechen betrifft. Außerdem ist es möglich, das Headset, während man es in Betrieb hat, durch ein paar Griffe in einen andere Modus zu schalten.
Für das Headset sprechen Klangqualität, Bonus-Features und Tragekomfort. Gegen das Headset? Eigentlich nichts.
Fazit: Das Plantronics GameCom 780 ist eine ordentliche Alternative zum Logitech G430 im mittleren Preissegment. Es ist etwas chromiger, etwas protziger und etwas klobiger.
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All diese Headsets können wir guten Gewissens empfehlen. Wichtig ist bei jedem Headset, dass man sich zu Beginn erst einmal Zeit nimmt, die Bedienungsanleitung zu studieren und das Mikrofon so einzurichten, dass die eigene Stimme vernünftig klingt.
Das zweite wichtige Kriterium ist das Tragegefühl. Idealerweise merkt man ein Headset beim Zocken gar nicht. Dabei gilt für das Headset das gleiche wie für die Maus und die Tastatur: Sie muss Euch individuell gefallen.
Wenn Ihr ein Headset kauft, es aufsetzt und nach zwei Tagen merkt: „Irgendwie fühlt sich das blöd an.“ Dann zögert nicht, es zurückzuschicken. Probiert ein anderes aus. Die Entscheidung kann euch kein Guide abnehmen.
Überraschung! NPCs sind (fast) keine Geister mehr in The Elder Scrolls Online!
Am Wochenende geht’s für die Glücklichen, die einen Beta-Key für The Elder Scrolls Online haben, wieder rund. Dann werden viele MMO-Fans insbesondere ein neues Feature noch einmal sehr kritisch sondieren – die Kollisionsabfrage. Über die frohe Botschaft hatten wir Euch bereits die Tage informiert.
Jetzt taucht noch das Video von “The Quest Gaming Network” auf, einem YouTube-Kanal, der wie wir Inhalte von Gamern für Gamer bereitstellt. Das Video bietet nicht nur einige Eindrücke erster Questgebiete, sondern eben auch erste Eindrücke zur Kollisionsabfrage. Insgesamt hört sich die ganze Sache ausgesprochen schick an. Vor allem Kämpfe gegen mehrere Gegner scheinen nun nicht nur realistischer, sondern auch deutlich anspruchsvoller zu sein. Daher schauts Euch an und berichtet uns nächste Woche gern, wie Euer Eindruck zu dem Feature aussieht.
Kleine Verschwörung in der Theorie an:
Glaubt Ihr nicht auch, dass die Entwickler von Beginn an die Kollisionsabfrage einbauen wollten? Und dass sie uns nur ordentlich foppen wollten, damit wir jetzt sagen: HEY! Die reagieren ja super toll auf die Community und ändern sogar so krasse Spieleinflüsse wie die Kollision mit NPCs! NA? NA? Was meint Ihr?
„WTF Blizzard? Warum zahl ich eigentlich 12 Euro im Monat, wenn meine Klasse die einzige ist, die eh immer generft wird!“, so lautet ein legendärer Spruch von Onkel Barlow, der seit Jahren im Netz kursiert.
In unserem Artikel widmen wir uns dem heiklen Thema der Klassenbalance anhand des Genre-Primus World of Warcraft und des Oldtimers Dark Age of Camelot. Und wir werfen einen Ausblick darauf, was uns in diesem schwierigen Themenfeld noch erwarten wird.
Brodelndes Chaos bei Dark Age of Camelot
Mein erstes MMORPG war vor vielen Jahren Dark Age of Camelot. Heute wirkt das ein bisschen wie der Geist der vergangenen Weihnacht.
Rückblickend betrachtet war das fürs Spiele-Design eine Zeit wie die 60er Jahre für die Gesellschaft. Auf einmal galten andere Regeln, alles schien im Chaos und im Wandel zu sein, jede Idee wurde erst einmal umgesetzt, die Spielentwickler suchten nach einem neuen Weg.
Dark Age of Camelot zum Beispiel startete mit 30 verschiedenen Klassen.
Wer heute WoW mit seiner überschaubaren Zahl an Klassen gewohnt ist, wird nun darüber die Stirn runzeln, aber für uns Neulinge war das damals – weil wir nichts anderes kannten – ganz normal.
Der Clou bei DAOC: Jedes der drei verfeindeten Reiche hatte andere Klassen zur Auswahl, aber die Basics waren abgedeckt. So stand jedem der drei Reiche zum Beispiel ein Bogenschütze zur Verfügung. Doch in den Details unterschieden sich die Klassen voneinander.
Wer kennt sie nicht: die Legolas Fetischisten
Beim Reich Albion, das der Artussage nachempfunden war, handelte es sich um einen Scout, einen militärischen Bogenschützen, der auch zu einem Schild greifen konnte. Das nordische Reich Midgard hatte einen Hunter zu bieten, der ziemlich genau so funktionierte wie der spätere Jäger bei WoW: mit einem Pet, einem Bogen und einem Speer für den Nahkampf. Das Reich Hibernia, das aus der keltischen Mythologie entsprang, wartete mit einem Ranger auf, dessen Stärke Self-Buffs waren.
Fun Fact:Da Hibernia auch Elfen hatte und gerade der “Herr der Ringe” wahnsinnig in Mode war, stieß man in Hibernia zu Release überall auf Variationen des Namens Legolas.
War früher alles schlechter?
Aus heutiger Zeit klingt das wie eine Utopie: Drei Jäger-Klassen in einem Spiel? Wie sollten die überhaupt gebalancet werden? War es nicht ganz logisch, dass der Jäger mit dem Pet stärker war als der ohne? Warum spielte dann nicht jeder den mit dem Pet?
Und das war nicht alles. Es gab die verrücktesten Klassen damals bei Dark Age of Camelot. Der Shadowblade war hoch begehrt. Er war ein Meuchler, der aber riesige Zweihand-Schwerter benutzen konnte und damit aus dem Hinterhalt mit dem ersten Schlag schon zahlreiche Gegner zu Odin schickte. Aus unserer heutigen Balance-Sicht ein wahrer Albtraum!
Wußtest du, dass das kommende PvP-MMORPG Camelot Unchained sogesehen den Nachfolger von Dark Age of Camelot ist und dass der ehemalige Produzent, Matt Frior, nun bei The Elder Scrolls Online als Game Director maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung hat? Die Parallelen im Gamedesign sind auf jeden Fall nicht zu übersehen.
Ein weiteres Beispiel für das Klassendesign bei DAOC: Es existierte damals noch eine Fähigkeit, die heute nicht mehr im Spieldesign auftaucht und die man nur „Bubble“ nannte. Das war ein Buff, der den ersten körperlichen Schaden komplett abfangen konnte und der sich alle 6 Sekunden erneuerte. Diese Fähigkeit wurde auf alle drei Reiche verteilt – doch auf kreative Art. Bei Hibernia erhielt sie ein Kette tragender Supporter, bei Albion ein Caster, der Elementare beschwören konnte, und bei Midgard eine typische Pet-Caster-Klasse, der Geisterbeschwörer.
Also war früher alles besser?
Das Gute an dem System: Jedes Reich erforderte eine andere Strategie und entwickelte sich mit der Zeit komplett anders. Die Klassen waren hochspezialisiert und die unterschiedliche Verteilung und Ausrichtung der Skills sorgte für ein ganz anderes Spielgefühl, je nachdem welches Reich man spielte.
Der Nachteil an dem System: Es war himmelschreiend ungerecht. Jedes Reich beneidete die Gegner um bestimmte Eigenschaften und Vorteile. Ständig wurden große Verschwörungstheorien aufgestellt, dass der Betreiber ein Reich bevorzuge und vor allem eine andere Klasse viel besser sei als die eigene Entsprechung.
Den Höhepunkt oder den Tiefpunkt erreichte DAOC dann, als mit Erweiterungen neue Klassen eingeführt wurden, die den Spielern als viel zu stark erschienen. Dann wurde dem Betreiber unterstellt, er bringe nur solch starke Klassen heraus, um den Verkauf des neuen Add-Ons anzukurbeln. Der Begriff „FotM“ machte die Runde, er stand für „Flavour of the Month“, die Klasse, die gerade angesagt war.
Friede und Ordnung bei WoW
Nun, wenn wir dieses Chaos verlassen, das viel für sich hatte, sich aber nicht etablieren konnte, schauen wir uns die Klassen bei WoW an (den Geist der gegenwärtigen Weihnacht sozusagen). Hier gab es von Anfang an nur zwei Reiche, die über die gleichen Klassen verfügten. Lediglich zwei Klassen waren zu Beginn nur einer Fraktion vorbehalten, doch das wurde schnell geändert. Mit The Burning Crusade gab es auch Paladine für die Horde und Schamanen für die Allianz.
Was bei WoW stark auffällt: Blizzard ist extrem vorsichtig, wenn es darum geht, neue Klassen ins Spiel einzuführen. In den vielen Jahren, die WoW bereits existiert, betraten erst zwei neue Klassen die Bühne, der Todesritter und der Mönch. Als der Todesritter erschien, begleitete ihn das Versprechen, nur die erste von zahlreichen neuen Prestige-Klassen zu sein, die Spielern offen stehen würde, die ein bestimmtes Level erreichten. Doch wie sich zeigte, war der Todesritter zugleich die letzte Prestige-Klasse.
Der Todesritter als Sündenfall
Hier zu sehen: Ein böser, böser Todesritter.
Sein Auftreten wurde von der Community mit der gleichen Reaktion bedacht wie das Erscheinen der starken neuen Klassen bei DAOC viele Jahre vorher. Er wurde als viel zu stark, als overpowered und imba, empfunden. Vor anderthalb Jahren, als Mists of Pandaria erschien, ging es dem Mönch genau umgekehrt. Er galt als viel zu schwach und die Leute fragten sich, wofür er überhaupt da sei.
Das Spielprinzip, das Blizzard über alle anderen hält, ist eine Vergleichbarkeit und Fairness der Klassen gegenüber einander. Jeder Spieler soll, egal in welchem Reich er spielt, die gleichen Chancen auf First-Kills und Erfolge haben. Die Unterschiede zwischen Allianz und Horde bei WoW sind verschwindend gering im Vergleich zu den Unterschieden der drei Reiche bei DAOC zu seiner Hochzeit. Das hält die Spieler aber trotzdem nicht davon ab, ständig über die Ungerechtigkeit der Klassen und Rassen zu diskutieren. Ist es bei WoW doch so, dass der Allianz die vermeintlich stärkeren PvP-Rassen zur Verfügung stehen und der Horde die besseren PvE-Rassen.
Missgunst kann auch im eigenen Lager stattfinden
Außerdem stehen bei WoW nicht mehr die Reiche untereinander in Konkurrenz, sondern die verschiedenen Klassen beäugen sich gegenseitig mit Misstrauen und Argwohn. Auch bei WoW gibt es bei jedem Patchzyklus eine Klasse, die den anderen überlegen scheint. Entweder sind die Mages ganz oben in den Damage-Metern oder die Schurken profitieren besonders von einer starken Skalierung.
Dabei ist klar: Auch wenn der mathematische Vorteile nur wenige Prozent oder sogar nur Promille beträgt, ist das Spiel mittlerweile so stark professionalisiert, dass die Unterschiede als ungerecht wahrgenommen werden und zu lautstarken Protesten führen.
Auch darauf hat Blizzard reagiert: Mit der neuen Expansion wurde einfach dieselbe Rasse für beide Fraktionen freigeschaltet. Mit einer ähnlichen Reaktion reagierte man übrigens damals auch bei DAOC auf die Ungleichheit der Fraktionen. In der letzten Expansion gab man allen drei Reichen dieselbe Rasse und auch dieselbe Klasse.
Wo Vielfalt ist, da ist auch Neid und Ärger
Das Interessante und Übergreifende, was man aus den beiden Fallbeispielen WoW und DAOC sicher mitnehmen kann, ist die Erkenntnis, dass es sofort zu Unzufriedenheit und Unfrieden kommt, wenn mehr als eine Klasse oder eine Rasse im Spiel ist und für dieselbe Aufgabe vorgesehen ist. Egal, wie groß der Unterschied in der Realität tatsächlich ist.
Sobald es einen Unterschied gibt, wird er als ungerecht wahrgenommen.
Das sollte insofern alle beruhigen, die sich Gedanken über die Klassenaufteilung bei den MMORPGs der nächsten Generation machen. Bei denen wird es nämlich nicht nur 10 oder 30 Klassen geben, sondern gleich 40 oder sogar eine unbegrenzte Anzahl von Möglichkeiten. Das ist der Geist der zukünftigen Weihnacht!
Neue Impulse am Horizont
Denn moderne Rollenspielsysteme und Spieldesigns gehen wieder von der Gleichmacherei eines Systems wie World of Warcraft weg und ermutigen die Spieler dazu, neue Wege bei der Charakter-Gestaltung zu gehen. Dabei sollen in vielen Systemen die Klassen nicht so hochspezialisiert und eng gefasst sein, wie das noch in DAOC der Fall war. Statt dessen möchten die Entwickler den Spieler Möglichkeiten geben, sich kreativ zu entfalten und die Spielfigur unabhängig von vorgefertigten Schubladen zu entwickeln.
Wir bei mmo.de finden:
Das war auch lange notwendig. Wir freuen uns darauf, dass das Klassen-System neue Impulse erhält! Und wir halten euch darüber gerne auf dem Laufenden!
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Mehr Story, mehr Hintergrundinformationen, mehr Zwischensequenzen usw.
Die deutschen Community-Menschen von Defiance kamen wohl selber noch nicht dazu, eine der aktuellsten Neuigkeiten des MMOTPS zu übersetzen. Denn die Infos zum nächsten DLC sind derzeit nur auf der englischsprachigen Ausgabe der Website des Games verfügbar. Aber was soll’s! Der aktuelle DLC „Die 7. Legion“ ist kaum veröffentlicht, da rauschen die Macher auch schon mit dem nächsten Kracher heran. Der nächste DLC wird demnach auf den Namen: Gunslinger Trials hören. Was frei übersetzt ungefähr „Revolverheld Prüfungen“ heißen dürfte.
Der DLC Nummer 4 der ersten Staffel, die bekanntlich aus 5 Teilen bestehen wird, soll vor allem einen ordentlichen Schub an Story bringen. Wer sich im Defiance Universum ein wenig auskennt: Man wird wohl mehr über das Biodyne Projekt sowie die Republik Erde erfahren. Es sollen zahlreiche Hintergründe geklärt werden und elf neue Zwischensequenzen kommen. Ausgangspunkt der Story in Gunslinger Trial wird das Verschwinden von Karl von Bach sein, der uns ja aus dem eigentlichen Hauptstrang von Defiance mehr als nur bekannt ist. Die drei neuen Missionslinien werden uns Archenjägern von drei verschiedenen Mitgliedern von Von Bach Industries präsentiert. Dazu gehören:
Azumi Yoshida – Der ehemalige COO von Von Bach Industries und amtierender CEO.
Uvan Johaar – Senior Techniker bei Von Bach Industries.
Raizar Zandijur – VBI Berater der Republik Erde (und von Von Bach Industries?).
Drei DLCs der ersten Staffel sind veröffentlicht, jetzt folgt bald schon Nummer 4 “Gunslinger Trials”.
Was wird’s noch alles geben und was habe ich als Archenjäger davon?
Des Weiteren wird es um eine Verschwörung bezüglich der EGO-Implantate gehen, den Aufstieg einer neuen Macht innerhalb der Republik Erde sowie die Wiederbelebung des Projektes Biodyne.
Wer dem teilweise seltsam handelnden Unternehmen des verschwundenen Karls (von Bach) Hilfe leistet, der wird mit neuer spezialisierter Ausrüstung belohnt werden. Außerdem haben mutige Archenjäger, wenn nicht zusagen Revolverhelden die Chance sich Ruhm und Ehre in 9 neuen Arenen zu erwerben. In diesen soll es dann heißen: Vier Archenjäger für ein Halleluja, ach quatsch, ich meine natürlich, und ein Highscore! 😉
Und was richtig nice ist an den Arenaänderungen, das ist die Tatsache, das auch die alten Thorn Liro Arenen mit DLC Nummer 4 für Gruppen geöffnet werden. Also auch hier: Vier Archenjäger für ein…na, Ihr wisst es ja schon.
Mehr Informationen soll es zum nächsten Defiance DLC Gunslinger Trials in den kommenden Wochen geben. Angeblich gibt es dazu noch so einiges zu erzählen. Dementsprechend bleiben wir weiter am Ball für Euch.
Spielt Ihr mit Euren Freunden bereits Defiance oder wollt Ihr Sie für die spannende Kombination aus Onlinespiel und TV-Serie begeistern? Dann teilt doch einfach diesen oder einen unserer anderen Beiträge zu dem gelungenen MMOTPS. Wir freuen uns, wenn wir Euch helfen können, und stellen Euch unsere Beträge gern zum Teilen zur Verfügung.
Kleiner Tipp noch: Zu Defiance haben wir eine extra lange Einführung gebastelt, schaut Sie Euch doch gleich einmal an oder schickt sie Euren Freunden. 🙂
In diesem Sinne oder wie ein berühmter Computerexperte aus dem letzten Jahrhundert einmal anders sagte:
„ZOCK THE PLANET!“ – mit Mein MMO
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Beim Free-to-play Fantasy-MMORPG Neverwinter wird demnächst der PvP-Bereich kräftig umgekrempelt und mit neuen Features versehen. Bisher galt der Fokus vor allem den PvE-Inhalten, was von vornherein auch so mit der Community kommuniziert wurde.
Das ändert sich aber in den nächsten Wochen, denn Fans der Spieler gegen Spieler Gefechte dürfen sich unter anderem auf den neuen PvP-Wert Zähigkeit freuen, auf neue Ausrüstungsgegenstände, ein verbessertes Matchmaking-System sowie auf deftige Strafen gegen Leaver. Sobald es einen Termin für das Update gibt, setzen wir Euch auf auf mein-mmo.de natürlich in Kenntnis.
Hier übrigens ein kleiner Vorgeschmack auf die neue Rüstung:
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Mit Spannung warten TESO-Fans in diesen Stunden auf die Ankündigung des nächsten Beta-Wochenendes. Begierig lauern sie auf jedes Fitzelchen an Informationen und interpretieren in jede Regung von Zeniimax-Mitarbeitern Bedeutungsströme, so als läsen sie gerade Joyce.
Das hat eine lange Tradition: Schon im alten Rom wollten Priester am Vogelflug oder an den Innereien von Opfertieren feststellen, was der Plan der Götter für sie vorsieht. Heute starren wir eben auf Tweets und Statusberichte, um herauszubekommen, was mit „soon“ zum Teufel noch mal gemeint ist.
Schon am Wochenende oder eine Woche warten?
Viele mutmaßen, dass, wenn die Beta am Wochenende stattfindet, Zenimax heute bereits Entsprechendes verkünden würde. Pessimisten hingegen mutmaßen, mit der Beta könne es noch eine Weile dauern. Als mystisches Datum gilt der erste Dienstag eines Monats. Das würde ja noch eine ganze Woche dauern.
Wir von mein-mmo.de sind echte Zocker und können mit jedem wartenden Fan mitfühlen, deshalb versprechen wir zum einen: Sobald wir etwas Neues über eine Beta-Einladung hören, werden wir diese News hier updaten.
+++Update 19:20 Uhr+++
Auf der offiziellen Seite ist soeben eine News erschienen, mit der Information, dass das nächste Beta-Event am Wochenende stattfindet – von Freitag, 18 Uhr, bis Montag um 6 Uhr in der Früh!
Kommendes Wochenende möchten wir Millionen einladen, The Elder Scrolls Online zu testen!
Heute versenden wir weitere Betaeinladungen, um ESO in noch größerem Umfang zu testen. Falls ihr eine Einladung erhaltet, so wird sich darin auch ein zusätzlicher Key befinden, mit dessen Hilfe euch ein Freund oder eine Freundin in Tamriel beistehen können wird!
Während dieser Beta werdet ihr euch zudem nicht länger an die Verschwiegenheitserklärung (Non-disclosure Agreement; NDA) halten müssen. Wir möchten euch einladen, eure schönsten Screenshots oder Videos mit euren Freunden zu teilen oder eure Abenteuer für alle sichtbar zu streamen. (…) Alle Teilnehmer dieses Testwochenendes werden sich zudem einen exklusiven Begleiter in der Gestalt eines kleinen Affen für PC und Mac verdienen, der zur Veröffentlichung des Spiels schon auf euch warten wird.
Und zum anderen haben wir zwei Videos aus der Heerschar von TESO-Clips aus dem Netz gesucht, um euch die Wartezeit bis zur nächsten News zu verkürzen.
In diesem Video seht ihr die Änderungen im Beta-Patch, von der wir in den letzten Tage berichteten, in voller Action. Das Gameplay zeigt nicht nur die neue Collision Detection, sondern der Tester diskutiert auch ausgiebig die Möglichkeit, die Starter-Insel auszulassen.
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In diesem Video hingegen spielt eine junge Beta-Testerin auf einem außergewöhnlich luxuriösen Set-Up The Elder Scrolls Online und hat dabei offenbar Probleme, ihrer Spielfigur zu folgen. Es ist aber auch einfach gemein, dass sie ständig hängen bleibt. Oder wie es der Vater erklärt: Schätzchen, du hängst nirgends fest, du hast einfach nur vergessen, dich zu bewegen. Erinnert mich an einen Raid in WoW mit einem betrunkenen Tank!
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In Guild Wars 2 ist schon wieder was passiert. So wie eigentlich ständig. Denn das Fantasy-MMORPG erzählt eine living Story, eine lebendige Geschichte. In schnellem Rhythmus finden Events statt, die eine zusammenhängende Geschichte erzählen und voran treiben. Mit einer Änderung will ArenaNet diese flüchtigen Momenten etwas bleibender gestalten.
Lebendige Welt zwar lebendig, aber auch flüchtig
Der Haken an den Events bisher: Sie hören auf. Wer zwei Monate kein Guild Wars 2 gespielt hat, dem entgehen schlimmstenfalls vier Events und damit auch Content, den er nie sehen, nie erleben und nie durchleiden wird. Im Gegensatz zu saisonalen Events bei World of Warcraft wie dem „Braufestival“ oder „Liebe liegt in der Luft“, die alle Jahre wieder kommen, gilt bei Guild Wars 2 nämlich das geflügelte Wort, das jeder von uns schon mal in der Pubertät entgegen geschrien bekam:
Vorbei ist vorbei.
Mit ein wenig Glück blieb es nur bei dem Satz und nicht bei einer Wurfmessersammlung oder einer Unterlassungserklärung … Aber genug von meiner Vergangenheit! Guild Wars 2 geht mit der living World neue Wege in der Geschichtsschreibung.
Atlas der lebendigen Welt vorgestellt
Heute kam ein Update ihrer Homepage online. Nun kann der Spieler auf eine riesige interaktive Weltkarte blicken und klicken. Auf ihr sind die Events der Living Story eingezeichnet. Der Spieler kann sich auf die Suche nach den Spuren vergangener Zeiten begeben.
Die Karte heißt passend „Atlas der lebendigen Welt“ und kann vielleicht ein paar flüchtige Erinnerungen festhalten. Man munkelt sogar von ein paar Geheimnissen, verschütteten Audio-Dateien, Wallpapern und ähnlichen Gimmicks, die ArenaNet auf der Karte versteckt haben soll.
http://atlas.guildwars2.com/de/
So ganz vorbei ist die lebendige Geschichte natürlich nicht, denn der letzte Teil steht uns nämlich noch bevor. Nachdem wir unfreiwillig aus Löwenstein flüchten mussten, gilt es ab dem 4. März, mit wiedergewonnenen Kräften, die bedeutende Stadt wieder zurückzuerobern. Aber seht selbst, hierzu gibt es ein interessantes Video:
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Stetig steigende Besucherzahlen – ein Lächeln für uns, mehr Inhalte für Euch!
Mein MMO sagt erst mal, wie sich das gehört, Danke! Dankeschön für Eure Aufmerksamkeit und die stetig steigende Anzahl an täglichen Besuchern auf unserer (noch) vergleichsweise kleinen Plattform für Onlinespiele UND – nicht zu vergessen – Onlinespieler!
Bedenkt man, dass Dawid mit Mein MMO erst im Herbst letzten Jahres zunächst ganz alleine gestartet ist und das wir aktuell bei wichtigen Suchbegriffen (sogenannten Moneykeywords) schon einige Male vor anderen guten Spielemagazinen lagen (und liegen), dann dürfen wir natürlich auch ein kleines bisschen Stolz auf unser Projekt sein. Vor allem aber dürfen wir uns bei Euch für die bisherige Unterstützung bedanken. Eines ist nämlich ganz klar, ohne Euer Interesse und Eure Unterstützung hätte wir wohl kaum soviel Energie und Freude an Mein MMO – dem teilweise etwas anderen, blogartigeren Magazin für Gamer der virtuellen Onlinewelten.
Nutzt Eure Chance und bringt Euch ein!
Doch wir wollen angesichts der für unser kleines Team tollen Ergebnisse gar nicht zu sehr ins „selber Schulterklopfen“ verfallen und die Gunst der Stunde noch für etwas ganz anderes nutzen. Bereits vor ein paar Monaten hatten wir zwei Projekte angepriesen, die es Euch ermöglichen hier auf Mein MMO eine richtige Plattform für Euch und Eure Gilden zu finden. Diese wollen wir Euch nun noch einmal vorstellen und um eine weitere attraktive Option erweitern. Der Grund dafür liegt darin, dass wir nun schlicht und einfach – ganz ehrlich und frei raus – deutlich mehr tägliche Besucher haben als noch zu Beginn. Klar, dass es da sinnvoll erscheint, schicke Möglichkeiten noch mal einem breiteren Publikum anzubieten.
„Daher nutzt Eure Chancen und bringt Euch und Eure Gilden bei Mein MMO direkt selber ein!“
Der langen Rede kurzer Sinn, worum geht es den nun?
Die Multi-Gaming-Clans – kommt und stellt Euch vor!
Unser erstes Angebot richtet sich an ganze Clans, Gilden, Teams – was auch immer. In der immer bunter werdenden Vielfalt von Onlinespielen verlieren sich viele Gamer schnell aus den Augen und das ist mitunter richtig schade. Die Lösung, die immer mehr MMO-Gruppen für sich entdeckt haben, lautet daher: Multi-Gaming-Clan! Es gibt auch abweichende Bezeichnungen, aber das tut hier wenig zur Sache. In der Sache aber versteht Ihr, worum es geht. Es geht um Gilden, Teams usw. die sich nicht auf ein Spiel konzentrieren, sondern ganz bewusst mehrere Games ins Auge fassen und so ihre Community besser zusammenhalten. Ob es klappt? Gute Frage, teilt uns gern Eure Erfahrung dazu mit. Fakt ist, der Trend ist deutlich auszumachen und die Lösung scheint sinnvoll.
Was wollen wir jetzt von Euch? Gar nichts, aber wir bieten Euch und Eurem Multi-Gaming-Clan die Chance, hier auf Mein MMO eine eigene Seite zu bekommen, auf der Ihr Euch vorstellen könnt. Sehr gern mit Bildern oder sogar Videos, Let’s Plays oder was auch immer. Damit bieten wir Euch die Möglichkeit neue Mitglieder zu finden, Euren Ruhm zu mehren und selbstverständlich auch auf Eure Clanpage zu verweisen. Wenn sich das für Euch gut anhört, dann lest doch einfach den detaillierteren Artikel von uns dazu, den Ihr gaaaaaanz genau HIER findet. 🙂
Rollenspieler erzählt uns ALLEN Eure Geschichte(n)!!!
Die nächste Offerte geht ganz eindeutig in Richtung Onlinerollenspieler. Wir haben es so oft in Onlinespielen wie World of Warcraft, Herr der Ringe Online, Rift, Star Wars: The Old Republik oder auch jetzt Final Fantasy erlebt und werden es ganz sicher auch wieder in The Elder Scrolls Online oder WildStar und vielen anderen erleben – richtiges, echtes, gutes Rollenspiel im Spiel. Gamer erzählen spannende und wirklich kreative Storys, bauen sie direkt in ihr Lieblingsonlinespiel ein und lassen andere sogar daran teilhaben. Wir finden das richtig toll! Von solchen Gamern leben Onlinerollenspiele (auch)!
Darum: her mit Euren Storys! Lasst sie nicht irgendwo im Spielernirvana verschwinden, präsentiert sie einer stetig wachsenden Anzahl von MMO-Fans! Wir unterstützen Euch dabei und veröffentlichen sie hier auf Mein MMO für Euch und ggf. auch Eure Gilde! Ihr habt noch welche auf Eurer Gildenhomepage? Naja, dann her damit! Sie vergammeln auf Eurem Rechner? Na, dann her damit! Die NSA hat sie gelesen, aber sonst niemand? Na, dann her damit! Jetzt mal echt, Schultern gerade, Kopf hoch und hinaus in die Welt damit! Wir freuen uns drauf. Mehr zu diesem Projekt findet Ihr HIER! 😀
Und hinter Tor Nummer 3 verbirgt sich: *Trommelwirbel* der Besucherbeitrag!
Tja, und was soll das sein? Ganz einfach, Ihr würdet auch gern mal etwas zu Eurem favorisiertem Onlinespiel schreiben? Eine exklusive Fan-Darstellung vielleicht oder mal eine Rundschau durch die einschlägigen Foren oder sogar einen Spieltest zu einem Game, für das wir noch keine Zeit gefunden haben und Ihr glaubt, das gehört aber unbedingt mal ordentlich vorgestellt – na, dann her damit!
Ok, das waren jetzt definitiv genug „Na, dann her damit“s. Nichtsdestotrotz meinen wir es aber ganz ernst. Wenn Ihr Lust habt, selber mal einen Beitrag zu einem oder auch mehreren Onlinespielen zu schreiben, dann ziert Euch nicht und versucht Euer Glück. Gern helfen wir Euch dabei den Beitrag attraktiv rüber zu bringen und wir veröffentlichen gar nichts, ohne das ihr Euer endgültiges OK gebt. Und wer weiß schon, was da mal draus werden kann, wenn Euer Beitrag erstmal veröffentlicht ist. 😀
Nach unserer Idee sieht die Sache am Ende wie folgt aus: Ihr habt eine Plattform, auf der Ihr Eure Beiträge veröffentlichen könnt, die Besucher hier haben noch mehr Inhalte und profitieren von den Erfahrungen aus erster Hand und Mein MMO wird noch bunter und noch mehr zu dem Medium, das wir uns für Gamer wünschen, einer echten interaktiven Alternative für alle Fans von Onlinespielen.
Zeit für Feder und Schwert!
Klar, auch diese Projekte müssen erst mal geschliffen werden – wo gehobelt wird, da fallen bekanntlich Späne – aber gemeinsam sollte da so einiges möglich sein. Solltet Ihr Euch selber eher für unkreativ oder wenig kommunikativ halten, dann … Blödsinn! Es ist Zeit für Feder und Schwert! Lasst Euch nicht nur von Onlinemedien berieseln, nehmt aktiv daran teil! Wir sind das Web 2.0! Und wenn Ihr nach reiflicher Überlegung doch zu dem Schluss kommen solltet: „Nein, die Welt braucht meine Texte nicht“ – naja, gut, sehr schade, aber dann (ver-)teilt diesen Beitrag und helft anderen hierher zu finden – vielleicht ja die Anführer und Offiziere Eurer Gilden, Teams, Clans und was sonst noch so geht!?! Wir freuen uns auf Euch (jeden Tag aufs Neue)! 🙂
In diesem Sinne:
„BLOCK THE PLANET!“ – auf Mein MMO
UrP.S. – bevor es vergessen wird: Alle Anfragen oder Beiträge könnt Ihr direkt an [email protected] verschicken. Oder Ihr nutzt die E-Mail-Daten, die wir Euch in dem jeweiligen Beitrag bereits genannt haben. Viel Spaß beim Werkeln!
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Gestern haben wir bereits über Änderungen im Rahmen der The Elder Scrolls Online Beta berichtet und Euch davon erzählt, dass Spieler über eine neue Kollisionsabfrage im PvE gestolpert sind. Nachdem gestern noch alles recht nebulös war, haben sich die Nebel heute mehr und mehr verzogen. Immer mehr Spieler der Beta bestätigen, dass es sich bei der Kollisionsabfrage um keine Ente handelte. Zum Release werden wir wohl tatsächlich damit rechnen können. Das heißt also: Luftkämpfen adé, beim nächsten Mal spüren wir endlich, was wir treffen!
Die Patchnotizen vom Beta-Testserver lauten wie folgt:
Collision detection with NPCs just got put in.
You can also now skip the starter islands and go straight to the first city in your area. You can port back to starter islands if you want.
Mob difficulty increase slightly starting at level 5.
Buffs and nerfs to class abilities
Starting leveling is slightly quicker, while higher-level is a bit slower.
Fixed an issue where many abilities were not properly obeying line of sight rules.
More orchestral music across all zones.
Many gameplay improvements, including balancing and polish to class and weapon abilities.
Many updates and improvements to the UI.
Sofort ins Auge fällt zudem, dass die Starterzone nur noch optional ist. Sie muss also nicht mehr gespielt werden. Die Reaktionen bezüglich des Prologs fielen wahrscheinlich negativ aus, vor allem wenn die Beta-Tester sie mit mehreren Charakteren durchspielen mussten. Hat sie Euch auch kein Spaß gemacht? Ich persönlich hätte auch ein besseres Intro erwartet. Zumal wir bei The Elder Scrolls Online ja von einem NextGen-MMO sprechen.
Da wir auf mein-mmo.de das Konzept “von Gamern für Gamer” verfolgen, freuen wir uns natürlich, wenn sich auch noch weitere Spieler beteiligen und über ihre Lieblingsspiele, erstellten Guides, Fankits und so weiter berichten möchten. Der erste Besucherbeitrag stammt dabei von Johannes, der ein TESO-Forum betreibt und nun auch ein schickes Fankit-Projekt auf die Beine gestellt hat. Wie Ihr dieses erlangt und noch viel mehr, erfahrt Ihr in seinem Erfahrungsbericht, in dem er Euch auch noch nahe bringt, was er mit ESO verbindet.
Warum mich The Elder Scrolls Online begeistert
The Elder Scrolls Online fühlt sich nach einem echten Bethesda-Titel an. Ich konnte bereits in vielen MMORPGs Erfahrungen sammeln, da ich bei zahlreichen Online-Portalen mitgewirkt habe und in der Lage war, vorab Spiele antesten zu dürfen und Testberichte zu schreiben.
Ich möchte nun einmal auf die wesentlichen Inhalte von The Elder Scrolls Online eingehen und von meinen Erfahrungen aus den Beta-Events berichten.
The Elder Scrolls Online muss hohe Erwartungen erfüllen, schließlich sind die Single-Player-Titel seit Jahren eine feste Größe im Spielebereich. Die Spieler schätzen die Tiefe der Story, und die kleinen Geschichten, die es an allen möglichen Orten zu entdecken gibt.
Ein Online-Spiel mit einer Story, in die man eintauchen kann? Und mit so vielen Rassen zur Auswahl? Das konnte ich mir nicht vorstellen. Aber ich hatte mit Oblivion und Skyrim so viele Stunden verbracht, dass ich natürlich auch unbedingt das dazugehörige MMO spielen wollte. Schließlich muss es ein tolles Gefühl sein, die Gebiete, die man bereits alleine bereist hat, nun mit Freunden gemeinsam erkunden und entdecken zu können.
Dementsprechend habe ich mich nach Bekanntwerden der Entwicklung zur Beta angemeldet. Es ging dann auch relativ schnell, bis die erste Einladung ins Postfach flatterte. Für mich war direkt klar, ich wollte eine Rasse aus Morrowind spielen, dem dunklen, östlichen Kern des Kaiserreichs Tamriel. Dunkelelfen hatte ich bereits in Skyrim gespielt. Bei der Klassenwahl habe ich mich für einen Zauberer entschieden, welchen ich dann bis Stufe 10 spielte.
Im Zuge meiner ersten Abenteuer im unteren Stufenbereich, habe ich mich auf das Questen beschränkt, da dies zunächst die einzige Möglichkeit ist, um an neue Gegenstände zu gelangen. Man kann natürlich auch die Schatztruhen knacken, jedoch waren da meist andere Spieler schneller als ich. Neben dem ausgereiften Quest System, ist mir auch das Crafting System sehr positiv aufgefallen, woraufhin ich mir diesen Spielaspekt näher angeschaut habe. Nach dem Sammeln von ein paar Rohstoffen, konnte ich mir auch schon eine Robe herstellen. Gut, sie war nicht schön anzusehen, aber die Werte und Attribute waren besser als die Robe, die der Händler ein paar Häuser weiter, völlig überteuert anbot. Ich muss schon sagen, für eine Beta Phase sah alles schon sehr schön aus und bis auf ein paar Login Probleme, hatte ich auch keinerlei Probleme, sodass ich ab April in Tamriel herumreisen werde.
Die ersten Schritte beim Aufbau einer Community
Ein kleiner Vorgeschmack.
Das Spiel hat es mir und meinen Freunden so sehr angetan, dass wir eine deutsche Community zu The Elder Scrolls Online aufgebaut haben, mit einem dazugehörigem Forum. Neben dem Forum, worauf wir unseren Hauptaspekt legen, bieten wir auch tägliche News und Guides, sowie die Möglichkeit Gilden vorzustellen und zu suchen.
Seit wenigen Tagen geistert auch unser Fanseitenpaket durch das Internet, welches bisher eine einzigartige Sammlung an exklusiven Grafiken beinhaltet und nur auf unserer Seite in der Zusammenstellung vorhanden ist. Die Grafiken wurden von Mitgliedern unserer Community und uns erstellt. Alle Grafiken beruhen auf dem Werk der offiziellen Seite und obliegen auch deren Urheberrecht.
Update: Sein Service wurde leider eingestellt.
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Vor ein paar Stunden machte in Fan-Foren ein Gerücht die Runde: In Tamriel habe sich etwas Gewaltiges ereignet! Einem Helden fiel nämlich auf, dass er gar nicht mehr durch Monster gehen konnte wie noch am Tag zuvor. Denn The Elder Scrolls Online hat sich wohl dazu entschieden, doch noch eine Kollisionsabfrage einzuführen. Alles darüber und noch viel mehr erfahrt ihr in unserer News über The Elder Scrolls Online.
Das Gute vorneweg: Wie im Twitter-Account von The Elder Scrolls Online erwähnt wurde, steht eine erneute Beta-Phase wohl kurz bevor. Viele rechnen schon mit dem nächsten Wochenende! Dass an diesem Wochenende die Beta-Server für die meisten von uns verschlossen blieben, könnte daran liegen, dass jetzt gerade gewaltige Umwälzungen im Spieldesign vom The Elder Scrolls Online stattfinden. Und die brauchen natürlich etwas Zeit, um zu wirken. Da braucht man keine Heerschar von Spielern, die einem dabei über die Schultern starrt und vielleicht noch quengelnd fragt: „Bist du schon fertig?“
.@Silvaz3 We will be announcing the next #ESO beta event very soon, so be sure to keep an eye on our social channels & official website!
Eine Kollisionsabfrage war schon lange Thema bei den Entwicklern des heiß ersehnten Fantasy-MMORPGs TESO, dessen Release am 4. April ansteht. Doch habe man sich, so die Entwickler noch vor wenigen Wochen, bisher immer dagegen entschieden, weil es gerade im PvP eine zu hohe Belastung für die Server bedeutet hätte. Die Performance und damit auch der Spielspaß hätten darunter gewaltig gelitten. Da das Spieldesign von TESO Massenschlachten mit weit mehr als hundert Spielern vorsieht, wäre der Preis für eine Kollisionsabfrage im PvP zu hoch gewesen.
Wie es nun scheint, hat man einen Kompromiss gefunden. So wird die Kollisionsabfrage lediglich für Mobs außerhalb der PvP-Zone Cyrodiil gelten. Spieler können sich nicht gegenseitig den Weg versperren, wodurch auch einige Möglichkeiten für Grief-Play entfallen.
Erste Stimmen sind begeistert von der Änderung. Sie fühle sich organisch an und werte das Spiel erheblich auf. Überhaupt sei mit den Änderungen ein gewaltiger Schritt nach vorne gemacht.
Einmal wie die Spartaner in 300 sein!
Die Designentscheidung, ob eine Kollisionsabfrage in ein MMO gehört oder nicht, ist in den letzten Jahren heiß diskutiert worden. Eine Kollisionsabfrage bevorzugt im Normalfall fast immer Tanks und besonders große Rassen. Die können sich mit ihren Prachtkörpern und dank schwerer Rüstung wohlbehütet vor schutzbedürftige Gruppenmitglieder stellen und einen Schutzwall bilden. Außerdem können taktische Engstellen von wenigen Kriegern gegen eine Übermacht gehalten werden – Vergleiche zum Epos „300“ tun sich hier immer auf, als eine kleine Schar Spartaner die Engstelle der Thermopylen gegen eine Vielzahl von Persern hielt … demnächst auch in 3D und mit 30% mehr geölten Bodybuilder-Körpern.
Solche taktischen Überlegungen sind natürlich vor allem für das PvP entscheidend. TESO-Designer Brian Wheeler, der fürs PvP zuständig ist, hält von der Kollisionsabfrage im PvP schon deshalb nichts, weil sie sehr anfällig und buggy sei. Gerade wenn viele Spieler aufeinander träfen, habe kaum einer mehr Freude an der Kollisionsabfrage. Sie trage nur zur allgemeinen Frustration und zum Lag bei. Natürlich will niemand ein laggender Spartaner sein!
Weitere Änderungen in der Beta sehen Fixes in der Animation vor und eine Anhebung der Monsterstärke ab Level 5.
Tja, damit habt ihr heute bestimmt wesentlich öfter das Wort “Kollisionsabfrage” gelesen, als ihr es heute morgen beim Frühstück je für möglich gehalten hättet!
Der König ist tot, lang lebe der König – so wird in Monarchien traditionell der Wechsel der Krone besungen. Zugegeben WoW ist noch lange nicht am Ende. Doch mittlerweile haben mehr Spieler mit WoW aufgehört, als noch aktiv spielen. Für viele Zocker ist es einfach Zeit für etwas Neues. Diese Leute sind überall da draußen und suchen nach einer neuen virtuellen Heimat. Vielleicht seid sogar Ihr darunter.
Der Kampf um die Spielerschaft ist lange entbrannt. 2014 steigen zwei Herausforderer in den Ring!
Die Herausforderer
Da ist zum einen The Elder Scrolls Online, kurz TESO oder auch ESO. Das Spiel von Zenimax kann auf eine prachtvolle Ahnengalerie von Single-Player-MMOs zurückblicken. Für den 4. April ist der Release geplant. Die Fans scharren schon derart mit den Hufen, dass man es in ganz Tamriel spüren kann. Von ESO erwartet man, dass es viele Fans abholt, die bisher noch nie ein MMORPG gespielt haben, sondern aus den starken Single-Player-Titeln kommen. Das Spiel überzeugt unter anderem durch eine starke Grafik und ein ausgeklügeltes PvP-System.
Wir haben den Herausforderer bereits ausführlich vorgestellt und mit zahlreichen Artikeln bedacht.
WildStar hingegen kann auf keine große Ahnengalerie zurückblicken, doch das Spiel hat viele Fans gewonnen und punktet mit einem polierten Spiel-Design, einer zeitlosen Comic-Grafik und einem unverbrauchten Setting in einer wilden Science-Fiction-Welt. WildStar richtet sich in seinem Konzept ganz klar an MMORPG-Spieler und übernimmt viele Ideen vom amtierenden Champion World of Warcraft.
Auch Wildstar haben wir bereits mit Artikeln vorgestellt und begleitet.
Dort der große Name, hier das ausgefeilte Konzept. In der einen Ecke eine fotorealistische Grafik, die auch moderne PCs bis an die Grenzen führen wird, hier ein knallbuntes Comic-Strip-Design. Mit ESO geht es ernsthaft zur Sache, Geschichten erinnern an die klassische Sword’n Sorcery-Fantasy mit epischem Einschlag, WildStar hingegen orientiert sich in seinem Erzählstil eher an Borderlands oder Futurama. In einer Bibliothek stünden beide Stoffe wohl nicht mal in derselben Abteilung.
Die Frage ist nun: Kann es nur einen geben?
Und wenn ja, wer verliert den Kopf und bleibt geschlagen zurück? Und wer kann die Stufen bis zum Thron nach oben steigen und sich von den Fans als neuen König der MMORPGs krönen lassen?
Das Duell
Seit die NDA um The Elder Scrolls Online gefallen ist, tauchen überall im Netz weitere Bewertungen zum Spiel auf. Auch die englische Spiele-Seite mmorpg.com hat das Wegfallen der NDA zum Anlass genommen, zwei begeisterte Fans der MMORPG-Aspiranten zumindest verbal blutig aufeinander losgehen zu lassen.
Der ESO-Fan ist dabei Chris Coke, der fest an den Erfolg des Zentimax-Knüllers glaubt. Ihm gegenüber steht mit Gareth Harmer ein wahrer Anhänger von Wildstar.
Uppercut gegen das Kampfsystem von ESO
Gareth beginnt das Duell sofort mit einer Frontalattacke auf eine der vermeintlichen Schwachstellen von The Elder Scrolls Online: Das Kampfsystem fühle sich hakelig und uninspiriert an. Das sei nicht nur am Anfang so, wenn wenig Fähigkeiten zur Verfügung stünden, sondern sogar später noch. Die Figuren sähen unnatürlich aus und hätten lächerliche Kampfposen. Sie wirkten unecht und machten es unmöglich, sich mit den Figuren zu identifizieren.
Wildstar hingegen, so Gareth, punkte ganz klar mit den flüssigen und zweckmäßigen Kämpfen. Die Angriffe der Gegner seien durch rote Markierungen auf dem Boden ganz klar zu erkennen, regelrecht „telegrafiert. Das sorgt in seinen Augen für ein tolles Kampferlebnis. Vor allem die Doppel-Sprünge und das Ausweichen garantierten ein tolles Spielgefühl.
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Überhaupt mache WildStar einfach wahnsinnig viel Spaß. Jede Instanz und jedes Abenteuer habe er mit einem fetten Grinsen im Gesicht verlassen. Von ESO könne man das ja nun nicht gerade behaupten.
WildStar blockt Kritik und setzt zum Schwinger an
Die Kritik kann Chris für ESO natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Zwar sei es bei WildStar am Anfang ganz nett, ein bisschen zu springen und auszuweichen. Aber wie lange könne es schon dauern, bis es anfange, zu nerven und sich wie eine Qual anzufühlen?
Das Kampfsystem in WildStar wirke wie eine etwas buntere, noch mehr auf Ausweichen bedachte Version von Guild Wars 2 – und jeder wisse ja, wie das funktioniert habe … Das System mit dem Ausweichen sei nun schon eine Weile auf dem Markt und habe nicht gerade die Welt im Sturm erobert.
Das Kampfsystem in ESO hingegen ohne Global-Cooldown und in einer First-Person-Perspektive lasse ein Verschmelzen mit der Spielfigur viel eher zu. Außerdem sei in vielen Spielen erprobt, damit etabliert und geliebt. „Wenn du mittendrin bist, dann bist du wirklich mittendrin“, so Chris Coke.
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Kräftige Links-Rechts-Kombination gegen Eso-Endgame
Gareth greift in der nächsten Runde sofort das Endgame von ESO an. Einmal am Levelcap gebe es in ESO einfach zu wenig zu tun. Nur Massen-PvP in Cyrodil, Veteranen-Inis, Questen auf gegnerischem Gebiet und ominöse PvE-Adventure-Zonen stünden hier zur Auswahl. Aber keine Raids, keine Schlachtfelder und keine Arenen.
In WildStar hingegen gäbe es eine Menge zu tun: Mit riesigen 40-Mann-Raids, die in wandelbaren Instanzen stattfinden und immer wieder neuen Möglichkeiten bringen, sich den Loot zu verdienen. Durch ein Elo-System sei außerdem sichergestellt, dass der Ehrgeiz am Köcheln bliebe, weil man ständig mit anderen Spielern auf Ranglisten konkurriere. Außerdem mache das Ganze schon deshalb Spaß, weil sich das Kampfsystem nicht wie Schreibmaschinen-Schreiben anfühle!
ESO blockt Kombination ab: Endgame braucht gar keine Raids
Darauf kann Chris nur mit den Schultern zucken. Seiner Meinung nach wollten die ESO-Fans gar keine großen Raids im Endgame. Immerhin rekrutiere sich die Anhängerschaft von The Elder Scrolls Online auch aus Single-Player-Spielern. Es sei clever von Zentimax mit den Raids erst einmal zu warten, ob die Spieler sich das überhaupt wünschten.
Für Eso spreche eine ganze Menge: Die bisherigen Dungeons seien großartig gelungen und eine Zierde des Systems aus Tank, Heiler und Damage-Dealer. Außerdem lägen die Stärke des Games klar im PvP. Immerhin liefere ESO ein besseres Drei-Parteien-Gemetzel als Guild Wars 2. Das soll schon ganz schön was heißen.
In WildStar hingegen gebe es kaum etwas außer den Raids. Und die würden im Gegensatz zu dem tiefen und komplexen Endgame-PvP dann doch schnell langweilig werden.
Tiefschlag gegen Voice-Actor bei Eso
Gareth greift nun zu einer besonders perfiden Taktik und lässt sich in die Seile fallen. Er gibt zu, dass ESO tatsächlich tolle Quests habe, die vor allem vollständig vertont seien. Doch das war nur eine fiese Finte, denn nun setzt er zu einem Tiefschlag an. Mit einem süffisanten Lächeln erklärt er, dass diese vollständige Vertonung sicher dafür sorgen werde, dass es beim Content dann zu Engpässen kommen werde. Schließlich könnten die Synchronsprecher nicht immer verfügbar sein.
Ein Grafikstil wie bei ESO altere zudem schnell. Der Cartoon-Style eines WildStars hingegen bleibe ein zeitloser Klassiker. Immerhin sehe auch World of Warcraft heute noch hervorragend aus.
Kinnhaken gegen Tweet-Questtexte bei WildStar
Den Angriff von Gareth kontert Chris kaltlächelnd. Er fände es schon okay, auf tolle Quests ein wenig länger zu warten. Die Questtexte von WildStar, die ihn öfter an Twitter-Nachrichten erinnerten, kriege man sicher in zwei Wochen hin, Qualität brauche halt ein wenig länger.
Außerdem wollten viele Spieler eine wunderschöne Grafik am oberen Limit der Technik, um sich völlig in die Welt fallen zu lassen und in ihr aufzugehen. WildStar hingegen bediene lediglich ein ohnehin sattes Publikum mit mehr vom selben.
Die letzte Runde
In der letzten Runde hängen beide Herausforderer schon ganz schön in den Seilen. Jeder hat dem anderen das ein oder andere Veilchen geschlagen und auch die Ring-Girls sind nicht mehr so adrett und frisch wie in den ersten Runden.
Die letzte Geste scheint dann doch etwas versöhnlich, denn die beiden werden natürlich auch das Game des jeweils anderen zocken.
Chris setzt noch einmal an: Bei WildStar seien offenbar viele Entwickler aus anderen MMORPGs zusammengekommen, um Wege zu beschreiten, die sie vorher nicht hatten gehen können. Es sei eine klare Evolution des Genres, aber dadurch fehle vielleicht auch eine einzige große Vision, während die Teile schon perfekt seien. Das Entwicklerstudio habe sich nicht aufgemacht, um EIN Spiel zu entwickeln, eine Vision umzusetzen, sondern habe unzählige tolle Features zu einem Spiel zusammengesetzt, das weit mehr als die Summe seiner Teile sei. Bei ESO hingegen halte er das noch für ziemlich fraglich.
Nun ist Gareth dran, auch was Nettes über WildStar zu sagen. Moment – Gareth scheint kurz aufzublicken: Was hat der eben über ESO gesagt? Nicht mehr als die Summe seiner Teile?
Wie seht Ihr das? WildStar oder ESO? Kann es nur einen geben oder werdet Ihr Euch beide anschauen? In welches Game setzt ihr Eure Hoffnungen? Auf welches Spiel freut Ihr Euch am meisten? Wird es auf einen Zweikampf hinauslaufen oder kann vielleicht WoW seine Position behalten? Kommt ein anderes Spiel zurück? Oder besteigt gar ein Underdog den Thron?
Überrascht uns. Widersprecht uns. Teil uns Eure Gedanken mit. Oder teilt einfach diesen Beitrag, wenn er Euch gefallen hat!
Wir haben vor ein paar Wochen ja darüber berichtet, dass der Release von ArcheAge im Westen, nach langer Wartezeit, nun allmählich näher rückt. Die englische Verision sei bereits fast vollständig lokalisiert und eine Beta für ausgewählte Personen ist schon voll im Gange. Offensichtlich war das kein Scherz, denn Trion Worlds, der Publisher, der sich um den Spielbetrieb in Amerika und Europa* kümmern wird, hat in einem Blogbeitrag weitere Informationen preisgegeben!
Trion Worlds berichtet in diesem von einem Besuch beim Entwickler XL Games. Eine Woche lang habe man in Korea viele aussichtsreiche Gespräche geführt, in denen unter anderem klar wurde, wie wichtig die Sandbox-Elemente von ArchAge für die westliche Version seien, und dass man sich auch weiter auf diese fokussieren sollte. Nur so könne man dem Ganzen eine einzigartige Note verleihen. Zuletzt gab es in dieser Hinsicht ja ein paar nicht ganz so positive Meldungen aus Asien, die herausstellten, dass man sich durch die letzten Updates immer mehr einem Themepark-MMO nähere.
Logischerweise wollte man aber nicht nur über Spielinhalte sprechen. Von hoher Priorität waren auch Diskussionen über die baldige Veröffentlichung und wie man den Start am besten angehen sollte:
Da wir das Unterfangen nun beschleunigen, bildet bereits die im März stattfindende Zusammenkunft mit der Presse, bei der Game Developer’s Conference in San Francisco, den Auftakt zu aufklärenden Informationen, mit denen wir offiziell die Werbetrommel rühren werden – bezüglich der Beta und noch mehr.
Man rührt also nun offiziell die Werbetrommel, was eigentlich nur heißen kann, dass im März konkrete Termine zur Beta und vielleicht schon zum Release genannt werden. Wir halten euch auf dem Laufenden! Was sagt ihr eigentlich zu ArcheAge? Hat man zu lange mit der Beta auf sich warten lassen oder kann es immer noch ein Erfolg werden?
*Russland gehört natürlich auch zu Europa, aber das ist eine andere Geschichte. Wen es interessiert: Dort ist das Spiel gestern offiziell gestartet, unter dem russischen Publisher Mail.Ru.
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World of Warcraft: Sowohl die kräftigen Frauen-Orcs als auch die edlen Zwergedamen haben ein Problem: Die vor Muskeln strotzenden Orc-Männer sowie die beharrten Oberzwerge, vergnügten sich in letzter Zeit lieber mit anderen Kronen der Schöpfung, als mit den eigenen!
In den abendlichen Kneipengesprächen unter Männern, hört man auch immer wieder die gleichen Ausreden für die Fremdtritte: sie seien “zu ausdruckslos und schlecht geschminkt” oder es fehle ihnen der “feminine Touch“.
Doch woran liegt das? Ist das vermeintlich starke Geschlecht, weiß der Geier waum, jetzt schwach geworden? Gerüchten zufolge, öffnen sich in der Welt von Azeroth vermehrt schwarze Löcher zu Parallel-Welten. Bisher durften nur Männer dieses Mysterium untersuchen. Diejenigen, die sich hindurch trauten und die andere Welt näher angeschaut haben, sind nicht mehr wiederzuerkennen.
Ein zurückkehrender Mensch fing plötzlich an, von der Apocalypse zu sprechen: “Hört, hört! Sie werden uns bald abschalten, rette sich wer kann! Ich sah furchterregende Gestalten, die sich auf den Weg machen, uns zu zerstören! Man nennt sie in den anderen Welten die sogenannten WoW-Killer!“.
Solche Personen sorgen zumeist aber nur für Gelächter und werden als realitätsfern bezeichnet.
Viel schlimmer sind da zum Beispiel die menschlichen Knaben, die angeblich aus einer Fantasie-Welt namens Arborea wiederkommen und von unglaublich “geil” aussehenden Castanic-Frauen sprechen; diese Kerle schwärmten das ganze Dorf von teuflisch aufreizenden Wesen voll! Auch wenn die weiblichen “Evas” keine unmittelbare Konkurrenz seien, schließlich sind sie angeblich 7 Millionen Jahre entfernt voneinander, hinterließen die Berichte Spuren, die am Ego kratzten.
Die aufgrund der Erzählungen fehlende Aufmerksamkeit, machte sie einfach verrückt. Sie konnten es einfach nicht verstehen, jahrelang habe man sich etwas aufgebaut und nun, wie aus dem Nichts, springen sie jüngeren Ludern hinterher…Des einen Leid ist des anderen Freud, denn aus diesem Grund sind die Designer-Ärzte seit langer Zeit mal wieder voll gefragt.
ALLE menschlichen Frauen werden sich sehr bald einer OP unterziehen, nachdem die ersten Testmodelle ein vielversprechenden Eindruck machen. Die Männer sprechen nun sogar von einer baldigen Rückkehr, aber auch noch nie dagewesene Abenteuer werden in letzter Zeit vermehrt gesichtet: “Ich wollte mich schon immer in eure Gesellschaft begeben, aber eure Körper waren mir bisher einfach zu fad!“. Das ist natürlich den weiblichen Orcs und Zwergen nicht entgangen.
Die ersten Orc- und Zwerg Testkandidatinnen schauen wir uns mal genauer an, denn auch diese sorgen jetzt für offene Mundwinkel. Fangen wir mit der “Überarbeitung” der weiblichen Zwerge an:
Ich bin ja jetzt ein heißer Feger, oder?
Wie wir wissen, drücken sich Ärzte bei solchen Dingen etwas anders aus, eher so technisch. Dennoch ist es interessant zu wissen, was sie zur Umgestaltung sagen:
[intense_testimonies] [intense_testimony] [intense_testimony_text]Es war eine Herausforderung für unsere Charakterdesigner, ein Gleichgewicht zwischen dem klassischen Modell des weiblichen Zwergs und der Ausdrucksfähigkeit der neuen flüssigen Animationen zu finden[/intense_testimony_text] [intense_testimony_author company=”World of Warcraft Charakterdesigner”][/intense_testimony_author] [/intense_testimony] [/intense_testimonies]
Zu guter Letzt werfen wir auch noch einen Blick auf die heißen, weiblichen Orcs!
Wehe es sagt jetzt noch einer, ich wäre ausdruckslos!
Bei diesem Unterfangen wollten uns sogar gleich zwei der führenden Ärzte mitteilen, welchen Eindruck sie aus den ersten Testoperationen gewonnen haben:
[intense_testimonies]
[intense_testimony]
[intense_testimony_text]Der ursprüngliche Gesichtsausdruck des weiblichen Orcs ist im Grunde genommen nur ein leeres Starren, das leider kaum Leben oder Persönlichkeit rüberbringt. Wir wollten ihr ein wenig mehr Schärfe verpassen, sodass sie eine selbstsichere „Leg dich nicht mit mir an!“-Haltung ausstrahlt (…)[/intense_testimony_text]
[intense_testimony_author company=”Lead Animator Steve Aguilar”][/intense_testimony_author]
[/intense_testimony]
[/intense_testimonies]
[intense_testimonies]
[intense_testimony]
[intense_testimony_text](…)Das Ziel war ein neues Modell mit wesentlich höherer Genauigkeit, aber klassischem Aussehen. Wir wollen einen starken weiblichen Gegenpart zum männlichen Orc – vom Auftreten her genauso kampfbereit, jedoch trotzdem feminin.[/intense_testimony_text]
[intense_testimony_author company=”Character Artist Dusty Nolting”][/intense_testimony_author]
[/intense_testimony]
[/intense_testimonies]
Ich hoffe, es ist hier klar geworden, dass die kleine, einleitende Geschichte ein kleiner Spaß meinerseits war 😉 Die neuen Charaktertexturen, die mit dem Addon Warlords of Draenor Einzug erhalten, sind aber kein Scherz, um es noch mal deutlich zu machen.
Jetzt ist aber eure Meinung gefragt:Sind die neuen Charaktertexturten fast schon Grund genug für euch, um wieder zu World of Warcraft zurückzukehren oder gar neu anzufangen?
The Secret World hat unseren Tester Schuhmann die letzten Nächte beschäftigt. In diesem Test sagt er Euch, ob sich ein Abstecher in die Welt der Zombies, Vampire und dunklen Verschwörungen lohnt.
Das erste, was bei TSW sofort auffällt: Es ist einfach anders. Es gibt keine Rassenwahl und keine Klassenwahl bei der Char-Erstellung. Man spielt einen Menschen, so komisch der Gedanke auch sein mag. Der Typ, den ich mir als Avatar aussuche, rennt als ziemlich schluffiger Hippster durch die Gegend.
Er wacht aus einem üblen Traum auf, hat plötzlich Superkräfte und ein Typ erklärt ihm: „Glückwunsch, du gehörst jetzt zu den Illuminaten. Wenn du die erste Woche überlebst, wird das bestimmt dufte.“
Bis dahin, geb ich zu, bin ich noch nicht sonderlich beeindruckt. Eine Woche vorher hatte ich mir DC Universe Online angesehen und da wird zum Intro gleich die halbe Erde in atemberaubender Qualität von Superhelden und Superschurken geschrottet.
Doch das erste Mal sehe ich auf, als ich einen Quest-NPC treffe. Der betreibt eine Wäscherei in New York. Er behauptet seine Freundin wäre okay, immerhin wisse er, dass sie von den Illuminaten gegen einen Roboter ersetzt wurde. Als ich ihn frage, um was es hier eigentlich geht, erklärt er mir:
„Psst! Sie sind überall!“
Das Intermezzo ist derart hervorragend synchronisiert und geschrieben, dass ich mich doch mal etwas näher an den Monitor setze und beginne, das Spiel ernst zu nehmen.
Dabei hab ich zugegeben kaum etwas von The Secret World gehört. Und das, obwohl das Spiel bereits anderthalb Jahre auf dem Markt ist. Soll es mir wirklich so ergangen sei, dass da ein Spiel auf die Welt losgelassen wurde, das wirklich großartig ist, aber einfach keinen Buzz erzeugt hat, das nicht genügend gehypet wurde?
Ganz so ist es auch nicht, aber machen wir mal der Reihe nach weiter.
Willkommen in Zombieland
Nach einem Besuch bei den Illuminaten (wieder wunderbar durchgeknallt gestaltet und sehr zum Schmunzeln), absolviere ich ein Tutorial in einer Tokioer U-Bahn-Station. Offenbar ist eine Zombieplage ausgebrochen. Ich frag mich stumm, was zum Geier Zombies mit den Illuminaten zu tun haben, und finde mich, nach einem kurzen Abstecher in so eine Art Fantasy-Steampunk-Hohlwelt, dann in einem kleinen Kaff wieder. Das sieht aus, wie direkt einem Stephen-King-Roman entsprungen.
Kingsmouth heiß das Örtchen. Das „ahead“ unter dem Namensschild wurde durch ein „dead“ ersetzt. Ich atme tief ein, mach zwei Schritte und bin sofort in einer Episode von The Walking Dead. Zombies scharen sich in Trauben um die Straße, Wagen sind liegen geblieben, ich krieg das Gefühl, wieder State of Decay zu zocken.
Ein paar Stunden später im Spiel bin ich bis zum Hals in einen wilden Überlebenskrieg gegen die Zombies verwickelt. Ich hab mich bis dahin wenig mit dem Skill-System beschäftigt und meine Spielfigur trägt nur zwei Pistolen, weil ich offenbar im tiefsten Inneren schon immer wie Neo in der Matrix sein wollte.
Kingsmouth, so stellt sich heraus, wird von einer veritablen Zombieplage heimgesucht. Die Dorfbewohner sind ein schießfreudiges und mürrisches Völkchen, das mit Redneck-Akzent pragmatisch davon fabuliert, mal wieder alles platt zu machen. Die Aufträge sind zu Anfang rustikal. Im Wesentlichen geht es darum, Zombies zu killen, die Schutzzäune zu verstärken, dann noch mehr Zombies zu killen, nach Überlebenden zu suchen und wenn man grade schon dabei ist, noch mehr Zombies zu killen.
Ich frag mich: Warum zum Geier war das Spiel kein Hit?
Ich hab doch neulich erst State of Decay gespielt, ein richtiges Hit-Game und das war nicht viel besser. Und ich hab doch x Freunde, die bei The Walking Dead vor dem LED-Fernseher sitzen und Strichlisten führen, wie viele Zombies erschossen und wie viele mit einem Samurai-Schwert geköpft wurden! Ja, die stundenlang darüber diskutieren, wo und mit welchen Waffen und Freunden sie sich verbarrikadieren würden, wenn die unausweichlichen Zombies an die Tür klopfen!
Einzigartiges Quest-System
Rasch merke ich allerdings, dass ich dem Quest-System unrecht getan habe. Das Questen ist überhaupt nicht so simpel wie in den vielen anderen MMORPGs, die ich mittlerweile kenne. Denn die Quests sind modular. Niemand zwingt einen dazu, eine bestimmte Quests zu machen. Ich kann mir die Rosinen rauspicken – gut, außer bei der Story-Mission, die ist Pflichtprogramm.
Eine Story-Quest bildet wie in vielen Spielen den roten Faden und führt von Zone zu Zone. Daneben gibt es zahlreiche einzelne Quest-Geber, die Haupt-Quests vergeben. Meist haben diese Quests dann mehrere Schritte und dauern erstaunlich lange. Von diesen Quests lässt sich immer nur eine gleichzeitig vorantreiben. Also nichts ist es, mit der Massenannahme und Massenabgabe von Aufgaben, während eines flotten Trips von Quest-Hub A zu Quest-Hub B, bis dann die Zone erledigt ist.
Ein Vorteil von TSW: Wenn die Quest abgeschlossen ist, muss man nicht zum NPC zurückkehren, sondern kann das bequem per Telefon erledigen. Immerhin spielt TSW in unserer Zeit. Außerdem kann man gleichzeitig noch 3 Nebenquests absolvieren, aber das ist nun nicht so wild.
Das Interessante sind die verschiedenen Missionstypen. Die normalen Kampfquests sind die sattsam bekannten „Geh dahin und leg was um“-Geschichten. Allerdings gibt es auch Sabotage-Quests, durch die das Spiel auf einmal eine ganz andere Färbung bekommt. Nun gilt es in Solo-Instanzen vorzudringen, sich an Laserschranken vorbei zu schmuggeln, Bewegungsdetektoren und Schaltschemata zu überlisten und alles dafür zu tun, nicht in die Luft gejagt zu werden. Die Missionen mögen nicht jedermanns Fall sein, sind aber auch aus Solo-Spielen bekannt und sorgen durchaus für einen Wechsel in der Spielgeschwindigkeit.
Wie in einem Dan-Brown-Roman
So richtig anders anders (anders!) sind allerdings jene Missionen, die mit einem grünen Computer gekennzeichnet sind. Die meinen es wirklich ernst.
Nun sind Puzzle oder kleine Rätsel ja wirklich nichts Besonderes in MMORPGs. Nur sind die meistens so gestaltet, dass sie jeder hinbekommt. Also auch völlig unbeleckte Lemminge auf Red Bull, die seit drei Tagen nicht geschlafen haben und deren Aufmerksamkeitsspanne irgendwo zwischen Kolibiri und Wüstenrennmaus liegt. Bei The Secret World ist das ein bisschen anders.
Die Rätsel haben eine Qualität wie das Zeug, das Tom Hanks in den Dan Brown-Verfilmungen löst. Also so was wie: „Hm, das muss eine Anspielung auf eine Bibelpassage sein! Aber die Bibel hat an der Stelle nur 5 Bücher, nicht 4! Also muss es eine Anspielung auf das mittelenglische Versepos Paradise Lost von Milton sein. Lass mich kurz nachdenken, ob ich die Passage aus dem Kopf rezitieren kann!“ – Jetzt mag so mancher denken, dass ich übertreibe … Nein, ich untertreibe sogar noch.
Die einzigen Rätsel, die ich ingame ohne Zuhilfenahme eines Guides lösen konnte, waren die relativ einfachen Mysterien der Hauptquests. An den Rätseln der Spezial-Quests hätte ich mir die Zähne ausgebissen, ohne danach zu googeln. Ich hätte mir auch noch dritte und vierte Zähne holen können und die wären mir ebenfalls an den hammerharten Rätseln abgebrochen. Sogar als ich die Lösungen im Guide las, dachte ich: Wie zum Teufel ist darauf nur je jemand gekommen? Welche außerirdische Intelligenz hat sich das denn ausgedacht? Hat man irgendwelche russischen Wunderkinder zu einem Think Tank wie in Minority Report zusammengeschweißt und die kamen dann auf diese irren Ideen?
Ich geb zu: Ich bin auch nicht mehr gewöhnt, Rätsel wirklich selbst lösen zu müssen. Lange Jahre mit MMORPGs, die auf deutlich jüngere Spiele fein getunet waren, haben mich wohl verweichlicht – red ich mir zumindest ein.
Dieses Gefühl wie Robert Langdon in einem Dan-Brown-Roman zu stehen und vergeblich darauf zu warten, dass einem der Regisseur nun den genialen Lösungs-Text für das tückische Problem vorsagt, fand ich durchaus faszinierend. Allerdings hat es auch ein wenig an meinem Ego gekratzt.
Das Skill-System
Das Skill-System bei TSW ist völlig frei. Es gibt neun verschiedene Waffen-Typen, in die Punkte investiert werden können (3 Nahkampf-Waffen, 3 Fernkampf-Waffen und 3 Zauber), außerdem gibt es noch 3 verschiedene „Rüstungs“-Skills, die unter Talismane laufen, und die ebenfalls ab und an Punkte brauchen, damit man der Stufe angemessene Rüstungsteile tragen kann.
Das Spiel geht hier wirklich innovative Wege und lässt den Spieler manchmal etwas verdattert zurück, weil er keine Ahnung hat, was er nun skillen soll, um stärker zu werden. TSW gibt allerdings einige Templates vor. Sie dienen als Anregung, in welche Richtung man seinen Char gestalten kann. Wenn man alle Skills eines Templates abdeckt, bekommt man vom Spiel auch das passende Outfit dafür.
Ach ja, wo wir grade bei Tipps sind: Die meisten modernen MMORPGs verwenden als “Loote alles”-Taste das “V”, TSW nimmt dafür das “F”.
Warum war das Spiel denn nun kein Hit?
Ja, das hab ich mich auch gefragt. Also ich glaube, das Spiel ist in jedem Fall den einmaligen Preis wert, einfach um die Missionen und die Atmosphäre zu genießen. Im Endgame lassen die Inhalte dann doch stark nach. Es wird auch mit der Zeit alles bisschen zäher und grindiger. Die Faszination des Startgebiets blättert ab. Außerdem gibt es nicht die Motivation, immer weiter Items zu sammeln oder sich zu messen wie in anderen Spielen.
Da das Spiel extrem Story-basiert ist und neue Wege geht, hat es erstaunlicherweise nicht das Sucht-Potential wie typische MMORPGs, die vor allem auf das Jagen-und-Sammel-Verhalten der Spieler abzielen. Es fühlt sich in vielen Fällen mehr wie ein richtig guter Roman an, den man am Ende trotzdem nicht noch mal von vorne liest.
Das Spiel hat aber wesentlich mehr Erfolg verdient, als ihm beschieden ist. Denn Funcom, der Betreiber, hat den Release ziemlich vermasselt. Das Spiel startete mit wenig Fanfaren gegen Diablo 3 und Guild Wars 2 – da muss man nun kein Marketing-Genie sein, um zu erkennen, dass es keine brillante Idee war.
Wer sollte sich das Spiel unbedingt mal anschauen?
Freunde von Vampire – The Masquerade zum Beispiel. Die wird das ungewöhnliche Ambiente mit dem Mix aus den wirrsten Verschwörungstheorien, unserer Welt und dem Übernatürlichen enorm anziehen. Wer Spaß an einem Kinofilm wie Fletchers Visionen hatte oder Lovecraft und Stephen King zu seinen Lieblingsautoren zählt, ist hier auch genau richtig. Prise Constantine ist auch dabei.
Freunde von richtig kniffligen Rätseln und Grübelspielen. Wer schon immer mal zeigen wollte, dass er das Zeug zum Robert Langdon oder Sherlock Holmes hat, für den ist das Spiel das richtige. Die Rätsel sind verdammt knifflig, fördern außerordentlich das Out-of-the-Box-Denken und einen humanistischen Bildungsschatz, vor allem in Richtung irre Verschwörungstheorien. Zum Glück sind die Rätsel optional. Allein die Beschäftigung mit ihnen lässt den IQ um mindestens 10 Punkte nach oben schnellen.
Freunde von Survival- und Zombieserien. Das lange erste Kapitel im Spiel könnte auch als Backdrop für Day of the Dead, The Walking Dead oder eines der zahlreichen anderen Dead-Szenarien dienen, die Fans des Genres so mögen (sZenarien, wenn Ihr wisst, was ich meine). Mit einer gehörigen Prise Tentakel-Lovecraft allerdings. Atmosphärisch und vor allem von der Sprachausgabe ist das Spiel weit vorne.
Freunde von guten Single-Player-RPGs. Für knapp 25 Euro bietet das Spiel eine tolle, lange Story mit zahlreichen Quests und Überraschungen. Das sind vielleicht 120, 150 oder 200 Stunden Spielspaß für 25 Euro, die einem nicht weglaufen. Gut, man muss dann die typischen grindigen Elemente von MMORPG-Quests in Kauf nehmen, die Single-Player-Games gern umgehen.
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The Secret World ist das ideale Spiel für Zocker, die glauben jedes MMORPG sei gleich. Leider ist es nicht gerade das ideale Spiel für MMORPGler.
Meine Empfehlung:Es sind noch ein paar Wochen, bis TESO rauskommt, und noch ein paar Monate, bis es mit Wildstar oder anderen Games losgeht. Hier wartet verdammt viel Spiel für wenig Geld auf jeden Zocker, der sich die Zeit bis dahin vertreiben möchte.
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